Daniel: Hallo und herzlich willkommen zum Monkey Talk, dem Brettspiel-Podcast der Board Game Monkeys. Und in der Aufzählung ist jemand verloren gegangen. Es ist nämlich der liebe, liebe, liebe Markus wieder am Start. Servus, Markus. Marcus: Ja Halli, hallo Dario, vielen Dank, dass ich mal wieder hier sein darf. Bin voll gut drauf. Ich quassel immer. Das Daniel: Der quasselt auch. Sehr gut. Marcus: ist uns allen gemein, oder? Wir wollen alle quasseln. Daniel: So ist es. Ja, wir sind ja die beiden Lehrer im Hause sozusagen. Ich habe kurz überlegt, ob ich den Prätagogen, das Prätagogen Intro klaue. Und dann hier Hallo Morten, liebe Klasse und so. es ist genau acht Uhr. Zwei Lehrer in den Ferien. Was machen die acht Uhr sich zum Podcasten treffen? So muss es sein, kurz bevor der nächste Urlaub beginnt und das Jet-Set-Leben am Start ist. Wer uns auf YouTube sieht, Markus Sommerlich eingestellt. So, ihr Lieben, wir freuen uns heute eine Folge für euch präsentieren zu können mit spannenden Themen, die auch tatsächlich ein bisschen was mit unserem Beruf zu tun haben. Aber bevor wir dazu kommen, ein bisschen Affenspielplatz-Matz-Up. auf dem Spielplatz, Markus, was hast du uns mitgebracht? Marcus: Huuu, was hab ich mitgebracht? äh, kommen wir nachher zu, sehr viel in der Schule gespielt mit Schülern. Allerdings hab ich auch ein Spiel gespielt, ich such's gerade schon raus, ähm, was ich mit einer Gruppe gespielt hab, die nahezu ausschließlich kooperativ spielt. Wäre mir persönlich zu wenig, aber das ist quasi meine Profikoop-Gruppe, die so die allerkleinsten Daniel: Mhm. Marcus: Nischenspiele im kooperativen Bereich haben. Was ich auch cool finde, weil dann bekomm ich auch viele Sachen mit, die ich sonst nicht mitbekommen würde. Und da habe ich gespielt Children of Morta. Das ist ja im Grunde auf ein Spiel basierend, aber als als Brettspiel. Kooperativ wie gesagt mit ja auch verschiedenen Kapiteln und Kampagnen im Grunde genommen. Und wir spielen wirklich als diese Kinder im Grunde genommen. Ich kenne die genaue Story jetzt nicht mehr, wenn ich ehrlich bin. Kämpfen wir gegen diverse Monster und das ist im Grunde so gemacht, man halt wie oft bei diesen Spielen selber gegenüber verschiedene Monster liegen hat und verschiedene Gegner und jeder seine eigenen im Grunde genommen. Ich kann aber auch die anderen unterstützen dabei ihre Lust zu werden. Das Ganze funktioniert so bisschen. Ich ziehe Aktionsplättchen aus einem Beutel und die haben verschiedene Symbole oder Farben und ich habe ein eigenes Board mit verschiedenen Fähigkeiten oder verschiedenen Aktionen und wenn ich halt die entsprechenden Plättchen habe kann ich die für eine Aktion hernehmen. Das coole ist, dass alles gleichzeitig stattfindet. jeder, also man zieht nacheinander und dann breitet quasi jede Selektion vor. Dann fragt man zwischendurch mal, hey, brauchst du noch Unterstützung? Ich hätte noch irgendwie da eine Möglichkeit. Na passt, okay, weil dann würde ich wahrscheinlich den mal wegschießen. Das ist ganz wichtig, weil der wird nämlich nachher noch neue Monster erschaffen sonst. Also muss ich dann wieder los werden und ja, so geht es dann quasi dahin. Was ich auch noch sehr cool finde, ist, dass man auch Aktion oder Plättchen hernehmen kann, Es hat mal so gemeinsame Fähigkeiten freizuschalten, zwischen den jeweiligen Nachbarn liegen so Möglichkeiten, Aktionen zu spenden und gewisse Dinge zu tun. Und wenn man die auflädt, die haben auch so einen kleinen Effekt, sag ich mal, und die auflädt öfters im Laufe einer Partie und eine bestimmte Anzahl an Aufladungen erreicht, dann evolft man das quasi, dreht es und hat man gemeinsam für die nächsten Partien eine gemeinsame Fähigkeit freigeschaltet. Nur wir zwei als Nachbarn quasi. Das fand Daniel: Mhm. Marcus: ich ganz cool. Du mit dem rechten Nachbarn die Möglichkeit, dem linken die nachher für die nächsten Partien und wird man stärker auch, dass man die Kampagne auch dann irgendwo besteht. Es war jetzt nichts weltbewegend Innovatives, aber es trotzdem Spaß gemacht. Es war so bisschen pusslig wieder. Es ist ein Typ von Spiel, wo man... sich völlig overwhelmed fühlt, so völlig überrannt irgendwo, denkst, okay, wir haben verloren eigentlich schon und dann schafft man es doch noch irgendwie mit den Aktionen und mit der Hilfe vielleicht von rechts oder von links, so gerade so sich am Leben zu halten. Und dann nimmt es Fahrt auf und ich mag diesen Entwicklungsschritt, dieses so, als haben wir quasi gemeinsam das freigeschaltet und können jetzt immer nutzen in nächsten Partien. Solche Geschichten finde ich irgendwie cool. Es war nur eine einzige Partie. glaube, der Packung steht irgendwie drauf, 30 Minuten, völliger Schwachsinn, wir haben eineinhalb gespielt und so schaffst es doch, glaube ich, gar nicht. Aber tatsächlich ein cooles Game. Ich würde es der Gruppe nochmal spielen wollen und kann dann berichten, ob es auch über ein, zwei Partien hinaus Spaß macht oder ob es dann doch repetitiv ist. weiß ich gerade noch nicht. Hast du schon mal gehört überhaupt oder gespielt? Daniel: Was? Überhaupt nicht. Ich hab zwischendurch mal aufs Handy geglotzt. hier ein bisschen bin abgeschweift, weil ich mal ein Bild sehen wollte und hab auch mal bisschen geguckt. auf BGG steht 45 Minuten als Spielzeit, hängt wahrscheinlich auch von der spielenden Zahl ab und wenn du dabei bist, dauert es sowieso immer ein bisschen länger. Aber warte zu viert. Marcus: Ja, genau, ziviert. Daniel: Also Vollbesetzung, gut, ist bei kooperativen Spielen, dauert das ja immer länger. Ich bin jetzt aber überrascht von dem, was du so am Anfang erzählt hast. Große Kampagne und irgendwie dieser Name allein schon und dann, weiß ich nicht, Kickstarter Projekt oder so. Das klingt dann eher nach Complexity, weiß ich nicht, 4.0 und drei, vier Stunden Spielzeit bei so vielen Spielenden. Aber das sah jetzt relativ, jetzt nicht easy going aus, aber zugänglich und ja. Wäre jetzt nichts, was mich vor dem Fernseher hervorholt. Nee, da sitze ich ja gar nicht. Vom Ofen hervorholt. Marcus: Vom Ofen hervorlockt, oder? Oder so. Daniel: Vom Fernseher. Ja, wenn da die WM läuft oder so, die gucke ich auch nicht. Marcus: E Daniel: Naja, anyway, es ist nichts, was mich reizt. Aber ich finde, gerade wenn es dann flott gespielt ist und eineinhalb Stunden finde ich ja noch okay für so ein großes, episches... Vier Personen Koop-Spiel, warum nicht? Marcus: Ja, na, war cool. werd berichten, also wer kooperative Erfahrungen mag, kann ja mal schauen, ob's irgendwo da auch Jenseits von Kickstarter Versionen gibt. Ich bin gespannt. Aber ich bin nicht der Einzige, gespielt hat. Ich bin nur einer von vielen Boardgame-Monkeys. Und der andere Monkey gegenüber hat bestimmt auch geile Sachen gespielt. Erzähl mal. Daniel: Ja, geiles Sagen ist so bisschen die Frage. Wir waren jetzt gerade im Urlaub, da habe ich mit meiner Frau ganz viel zu zweit gespielt. Auch tolle Spiele hatten wir natürlich dabei. Und jetzt möchte ich aber berichten von einer Spielerfahrung, die mit der aktuellen Spiel des Jahres Verleihung zu Marcus: Ahem. Daniel: tun hat. Denn ich habe DITO gespielt, das Spiel des Jahres. Herzlichen Glückwunsch an... Martin Ang, ich glaube aus Thailand kommt der oder Indonesien, Marcus: Indonesien war es glaube ich. Daniel: genau Südostasien, also ein ganz anderer Markt mal, der hier jetzt vertreten ist und ich hatte im Vorfeld den Bass so ein bisschen wahrgenommen dieses Spiel, habe mir das dann auch schon vor der Nominierung gekauft, habe es dann danach zum ersten Mal gespielt und dachte so, ja weiß ich nicht, ist das jetzt so besonders und war jetzt dann doch auch überrascht, dass es sich durchsetzen konnte. beim Spiel des Jahres. Da kommt jetzt der rote Pöppel drauf. Und jetzt erstmal die Frage an dich, ob du es schon gespielt hast. Marcus: Tatsächlich noch nicht. Keine Gelegenheit bekommen. Ist auf meiner Liste. Ich habe auch schon vor dem Spiel des Jahres, also vor der Auslosen, die ich live geschaut habe, mit meinen Kindern zum ersten Mal dieses Jahr. Die sind zwar ungefähr eine Daniel: Mhm. Marcus: halbe Stunde abgeschwifft und sind weiter spielen gegangen, aber sie waren dabei kurz. Und ich habe vorhin schon geschaut, kriege ich das irgendwo noch her in den Rättspielläden? Da war es aber schon überall ausverkauft. Also schon ein gutes Stück davor. Daniel: Genau, das ist jetzt schwer zu bekommen. Es handelt sich ein relativ einfaches Wortspiel oder Frage-Antwort-Spiel. Es gibt Kategorien wie, wo möchtest du dein Kind auf keinen Fall verlieren? Weiß ich nicht, auf dem Friedhof oder im Supermarkt. So was kannst du dann antworten und diese Antworten... Du denkst dir drei aus und die trägst du in so ein 3x3 Raster ein. Du spielst drei von diesen Kategorien erstmal. Dann hast du deinen Raster voll mit neun Antworten und dann wird das ausgewertet. Ziel des Spiels ist es im Endeffekt Übereinstimmungen zu haben. jede Übereinstimmung. Wenn du ein Wort hast mit einer Übereinstimmung, bekommst du einen Punkt. Und im Idealfall schaffst du es mit einer Person zu übereinstimmen. Das ist so bisschen der Dixit-Faktor. Du wirst also belohnt, wenn du nicht jetzt mit allen genau das Gleiche aufschreibst. sondern genau mit einer Person übereinstimmst, dann gibt es Zusatzpunkte und es gibt eine taktische Komponente, weil die Zeilen und Spalten geben unterschiedlich viele Punkte, wenn du es schaffst, die mit Begriffen zu füllen, die auch abgepflückt werden, sozusagen, also die dann auch übereinstimmen. sodass du dann mit der obersten Reihe zum Beispiel drei Punkte noch mal erreichst, wenn das alle treffen. Und dann sammelt man eben die Punkte, schreibt sie auf und dann spielt man insgesamt drei Runden. neun Kategorien mit jeweils drei Begriffen und dann zählt man die Punkte am Ende zusammen und hat einen Sieger. Also es ist nicht kooperativ wie Just One, was so in eine ähnliche Komplexitätsstufe fällt, weil so ein Wort-Assoziationsspieler kann erst mal jeder mitspielen. Bisschen Taktik dabei. Ja und genau deswegen haben wir eben auch nach der ersten Spielerfahrung, ich hatte das gespielt mit meiner Frau und ihrer Familie. Wir spielen häufig zusammen, Hitster, Just One, solche Sachen gehen da sehr gut. Auch mal ein bisschen. komplexere Sachen, also ein Würfelspiel oder so. Und die fanden das alle ziemlich langweilig. Dann hat meine Frau gesagt, kannst du wieder verkaufen. Also war erstmal keine so gute Erfahrung. Ich fand es okay. Es gibt eine Regel, die bestimmt schon diese Auswertungsphase und könnte es dem einen oder anderen etwas mardig machen. Ich finde sie aber ganz clever gewählt, weil es die Taktik dann nochmal erhöht. Denn wenn du dran bist, wählst du einen dieser Begriffe und nennst den, den du auf deinem Board stehen hast. Und dann wird der ausgewertet und dann geht das Reiheum weiter. Also es ist nicht so, dass wir dann die Kategorie vorlesen. Jeder schreit irgendwie alle Begriffe rein und dann werten wir das aus, sondern nach und nach wird ein einzelner Begriff genannt und die Auswertung endet in dem Moment, wo der erste sein Tableau voll hat. Also wenn ich jetzt mein Tableau voll habe mit Kreisen und Kreuzen und meine neuen Begriffe irgendwie genannt wurden, weil ich viele Übereinstimmungen hatte oder viele Kreuze, dann endet diese Auswertung auch wenn du noch drei Begriffe offen hast. Das heißt, musst schon auch bei der Auswertung so bisschen gucken. Da gibt es das Spiel Stellar Dixit. Da ist das auch ähnlich. Du musst die Reihenfolge der Auswertung auch so bisschen taktisch wählen. Welcher Begriff ist mir ganz besonders wichtig, den ich auf jeden Fall nennen möchte und welchen Begriff hat wahrscheinlich sowieso keiner, macht mir vielleicht keine Punkte. Den lasse ich mal bis zuletzt offen. Vielleicht kommt er, vielleicht wird er von jemand anderem genannt oder am Ende kriege ich halt keine Punkte und er bleibt einfach offen. Und das kann sich auch so bisschen bestrafend anfühlen, wenn du einfach deinen Begriff nicht nennen darfst. Vielleicht hast auch einen tollen Witz aufgeschrieben. Und dann habe ich aber gesagt, komm ich behalte es noch, weil es war ein Spiel vormittag geplant. Spiele Mittag mit Kolleginnen und Kollegen. Ich weiß nicht, wie du das mit deinen Kollegen machst. Ihr macht ja auch mal Spiele abend. Ab und zu. Marcus: Ja eher Abend als Vormittag, aber ja. Daniel: Genau. Und wir hatten aber Zeugnisse dann am Freitag vor den Sommerferien und da ist Schul aus 10.30 Also haben wir gesagt so 11 Uhr Treffpunkt. Wir haben uns viert getroffen. Wir waren eigentlich mit sechs verabredet. Dann hat es aber nicht geklappt. Bei zwei haben wir uns dann zu viert getroffen und haben dann in den Mittag hineingespielt, in die Ferien reingespielt sozusagen. Und dann habe ich Dito nochmal auf den Tisch gebracht und Wir mussten dieses Spiel mehrfach spielen, weil diese Zielgruppe für die war das genau das Richtige. Also nicht Zielgruppe Lehrer, sondern diese Zielgruppe von interessierten Spielerinnen und Spielern. haben alle 10, 15 Spiele zu Hause. Die haben vielleicht ein paar Wortspiele. Die haben so einfache Einsteigerspiele, Spiel des Jahres Spiele eben. Und die fanden das alle super. Und gestern habe ich es nochmal gespielt. Auch wieder mit Kollegen, auch wieder am Vormittag haben wir gesagt, wir sind diese Ferienwoche alle da, treffen wir uns, spielen ein paar Spiele. Wir haben auch Rebirth gespielt, dazu gleich noch, und haben dann auch wieder Dito gespielt. Und sofort wurden die Handys gezückt und gesagt, wo kann ich das kaufen? Ich fahre nächste Woche mit meiner Familie zum Schwager und der Schwägerin. Da sind wir zu viert. Das ist genau das Richtige für diese Zielgruppe. Und das hat mich dann doch überzeugt, dass das eine gute Wahl ist. Es ist nicht mein Lieblingsspiel, es ist auch nicht mein Lieblings-Wortspiel, da gibt es andere, die ich präferiere. Aber für diese Zielgruppe ist das eine super Empfehlung, weil die da wirklich Spaß mit haben. Marcus: Cool, na hört Daniel: Ja, die zu. Marcus: sich jetzt genau Dito. Ich würde auch gern Dito sagen, aber ich habe es ja nicht gespielt. Andererseits freut es mich, dass es dann, ich habe mir auch gedacht, im Vorhinein natürlich Videos angeschaut und habe nur gehört, dass es grundsätzlich wirklich auch gut angekommen ist. Also auch jetzt bei den Spielern grundsätzlich als coole Erfahrung. Aber wie du schon sagtest, vielleicht mit denjenigen, ein bisschen weiter sind, aber damit mehr anfangen können oder die grundsätzliche Wortspielen gegenüber nicht abgedeigt sind. Ich kann leider gar nicht viel erzählen, außer dass ich es jetzt gerade oder schon vorher vor der Verleihung versucht habe zu bekommen und weiterhin schauen werde, wenn es dann doch mal wieder in den Läden erscheint, werde ich es mir auf jeden Fall auch holen. Meine Frau hat vor allem die Verleihung mitgeschaut und sofort gesagt, das klingt aber cool. Die Daniel: Mhm. Marcus: ist auch so Wortspiel, also sie spielt auch mit mir Kennerspiele zwischendurch, aber lieber halt einfachere Sachen. Und liebst mit Freunden treffen und genauso ein Dito einbauen. Also bin ich gespannt, wie es mir dann gefällt. Aber Rebirth hast du noch gesagt. Hast du noch ein paar Sekunden Zeit, dass du berichten kannst von Rebirth? Yes. Daniel: Ja, auf jeden Fall. Zu Dito noch abschließend würde ich noch sagen, dass ich bei Game Factory erschienen wollte, wollte ich noch sagen. Sicherlich bald auch wieder im Handel. Und genau, eine Sache hebe ich mir auf, komme ich gleich nochmal nach Rebirth zu. Wir haben dann Rebirth auch noch gespielt, das war gestern in dieser Kollegen Runde zu viert, volle Besetzung. Und auch das ist super angekommen. Rebirth hat das Kennerspiel des Jahres gewonnen, habt ihr sicherlich mitbekommen. Rainer Knizia hat damit das Triple geholt aus Kennerspiel, Kinderspiel und Spiel des Jahres. Den Pöppel hatte er schon, den roten. Der Kennerspiel Pöppel hat ihm noch gefehlt. ich würde sagen Rebirth ist als großer Favorit reingegangen. Ich hatte es schon mehrfach gespielt. Ich mag es total gerne. ist ein schönes, auch sehr taktisches Legespiel. Du hast immer ein Plättchen, das du aus dem Beutel ziehst. Das ziehst du schon am Ende des dann das letzte Zuge, sodass du überlegen kannst im Laufe nächsten Züge, wo du es platzierst. Dann platzierst es auf einer großen Schottlandkarte und bekommst dann für die Platzierung Punkte. Du versuchst große Gruppen von Nahrungsanlagen, Energieanlagen zu schaffen. Du versuchst Mehrheiten, Türme zu bauen. Du versuchst, Kloster dran zu bauen, damit du Auftragskarten bekommst, die dir Punkte geben und du versuchst, Städte in Städten Mehrheiten zu haben. Dafür gibt es überall immer Punkte und am Ende gewinnt wer die meisten Punkte hat. Supergeiles Spiel, ich mag es total und zu Recht kein Spiel des Jahres. Also absolut verdient. Es spielt sich so smooth, es sieht toll aus und meine Kollegen waren auch davon begeistert. Die waren teilweise ein bisschen überfordert. Erstmal so, was mache ich jetzt? Was ist die beste Strategie zum Gewinnen? Am Ende des Tages wurde ich dann tatsächlich Dritter von vier mit großem Abstand. Also die ersten beiden waren... hatten Gleichstand auf dem ersten Platz und dann großer Abstand zu mir und dann meinem Kollegen noch fünf Punkte hinter mir. Das waren so die beiden Kolleginnen, haben den Sieg unter sich ausgemacht. Marcus: Ja cool, ich hab's noch nicht gespielt tatsächlich, aber wir sind ja dann zum ersten Mal auch alle Monkey Talkler Daniel: Mhm. Marcus: beim Brettspielwochenende und falls du das grundsätzlich gerne spielst und es nicht so lang, ich mir, würde ich gerne eine Runde mitmachen. Daniel: Pack ich ein, pack ich auf jeden Fall ein. Das probieren wir zusammen aus und ja, bin gespannt was du dann sagst. Marcus: Perfekt. Lustige Geschichte zum Spiel des Jahres. bin ja, erstmal Glückwunsch natürlich auch an den Herrn Knizier für das Triple sozusagen. Ist die erste Person glaube ich, die es geschafft hat jetzt alle drei Daniel: Ja. Marcus: Pöppel zu holen. Und lustig war ja, dass parallel ein Wiener, ein österreichischer Autor, Markus Slavicek hier auch die Chance hatte tatsächlich alle drei Pöppel Daniel: Ich Marcus: zu holen. Aber mit Spiel des Jahres, weil er hat ja dieses Morty Sorty Morty Magic Shop. Daniel: Genau. Marcus: Spiel entworfen, was jetzt nicht als Favorit reingegangen ist und auch nicht gewonnen hat am Ende und dennoch dabei war und ich fand es lustig, weil ich bin ja in dieser Wiener Autoren Stammtischgruppe mit drin mit Alexander Pfister Daniel: Mhm. Marcus: und Wolfgang Warsch und so weiter. Da ist er auch mit da drin und einfach, fand die Stimmung so cool, weil alle halt voll gepusht haben. So, auf geht's Markus, du schaffst Daniel: Ja. Marcus: das und das war nochmal richtig cool, da habe ich richtig mitgefiebert. Ich dachte mir schon, dass es dann nicht reichen würde, aber irgendwie war ich dann voll für Morty Sordier, wo ich es noch nicht gespielt habe. dachte, komm, er holt das jetzt, das Triple, aber Schön, dass es dann wer anders trotzdem geschafft hat mit dem Herrn Knizia. Daniel: Wie bist du da eigentlich reingekommen? Wir haben noch Zeit für diesen kurzen Exkurs. Wer es nicht weiß, in den Jahren, als Markus noch sehr aktiv hier im Monkey Talk war, jetzt ist er ja wieder zurück, glücklicherweise. hast du auch Interviews mit Alexander Pfister schon mal häufiger geführt und bist mit ihm so ein bisschen connected und jetzt bist du offensichtlich auch in dieser Spieleautorengruppe. Ich glaube mir liegt fern, dass du ein Spieleautor wärst. Also das habe ich noch nicht gehört. Kommt das noch oder? Marcus: In Theorie bin ich immer Spieleautor, nur in der Praxis leider noch nicht so. Nein, Daniel: Ja. Marcus: ist prinzipiell einfach so, dass diese Gruppe, alle Herrn Pfister oder Alex, alle im Grunde drin, unfassbar offen und freundlich sind. es ist wirklich, ich glaube, die kamen gar nicht auf die Idee, irgendwie einen auszuschließen und ich wurde einfach mal eingeladen dort zu sein und... Dann war es auch selbstverständlich, dass ich der Gruppe hinzugefügt wurde. Also ich hab mal im Smalltalk gesagt, ja ich hätte schon mal Bock was zu entwerfen. Ich bin auch grundsätzlich immer wieder mal dabei. Ich hab auch ein paar Prototypen hier liegen, die ich da wieder verworfen habe. Also Daniel: Mhm. Marcus: es ist mir jetzt nicht ganz fern. Aber ich würde nicht sagen, dass ich jetzt irgendwie kurz davor wäre ein Spiel an den Verlag zu schicken. Aber ich hab's ganz ganz ganz fest vor. Immer wieder setze mich am Laptop und überleg Brainstorme und... mache und tue, darum hoffe ich auch, nachdem ich jetzt gesagt habe, ich habe nichts mehr im Laufen, dass ich in der Gruppe bleiben kann, weil ich werde jetzt im Sommer wahrscheinlich noch mal hinschauen zu einem der Spieleabende und auch mit testen dann, was auch spannend Daniel: Mhm. Marcus: ist. Ich werde bestimmt noch mal Interview führen, vielleicht hat der Wolfgang oder andere auch noch mal Zeit, damals ging es leider nicht, als ich angefragt hatte und werde doch bestimmt irgendwann, irgendwann ist im Leben noch mal ein Spiel, ob es jetzt an den Verlag geht oder für mich, für die Familie, weil wie auch immer, oder da, dort gespielt wird, aber ich werde es auf jeden Fall noch mal angehen. Daniel: Ja, ich hatte tatsächlich, das war vor zwei Jahren, hatte ich auch mal so eine Phase, wo ich so ein paar Notizen aufgeschrieben habe und ich habe auch noch so ein paar, also manchmal gehen einem einfach so Spielideen durch den Kopf, so was wie, wäre es nicht cool, ein postapokalyptisches Storytelling-Spiel zu haben? Also irgendwie so was, wo du so ein Thema plötzlich geht dir in Kopf oder eine Mechanik, wo du sagst, ich hätte gerne mal ein Drafting-Spiel mit dem Thema XY, das gibt es noch nicht, das wäre mal was so. Und dann... schreibe ich mir auch manchmal solche Ideen auf. Und meine Frau und ich waren im Italienurlaub und dann sagte sie, wir wollen mal ein Spiel entwerfen. Und dann habe ich mich hingesetzt und habe Zettel ausgeschnitten, weil wir dachten, wir schreiben jetzt mal so paar Karten auf. ich bin leider der Typ, also ich habe ein Interview gehört mit Oder einen Produktionsblock gelesen von dem Autoren von diesem neuen Spiel, Rolling Deep, ein Amerikaner. Da ging es darum, loszulegen, einfach irgendwas zusammen schreiben und das ausprobieren und dann verfeinern. Und ich bin leider der Typ, ich muss es perfekt planen. Also ich muss erst mal, ich muss wissen, okay, es wird am Ende 104 Karten geben. Die schreibe ich mir alle auf und dann gibt es irgendwie vier Fraktionen und die vier Fraktionen, die haben dann Diese und jene. der hat argumentiert, mach erst mal drei Karten, guck mal, ob die funktionieren, dann fügst du zehn hinzu oder so. Und ich bin dann jemand, ich muss das alles irgendwie überblicken, dieses ganze System. Und das überfordert mich natürlich. Aber genug Design Diary von Dingen, die gar nie passieren. Aber witzig, dass du dann eben mit den Jungs da in der Gruppe bist, in Wien. Marcus: Ich verstehe es übrigens genauso. Ich bin da genau wie du. Ich habe auch schon sehr viel im Nachhinein vertan, Lebenszeit daran gesteckt, so Spiel fertig machen zu wollen. Obwohl es Daniel: Ja, ja. Marcus: am Ende von den Entscheidungen überhaupt nicht lustig war. Aber im Kopf hat es sich so spannend angehört. Das kennt man ja. Man diese Idee, als ob es so geil ist. Dann habe ich auch damals, ich glaube, 80 Karten entworfen. Das hat ewig gedauert. Und am Ende habe Daniel: Mhm. Marcus: ich nicht nur die Karten verworfen, sondern die ganze Spielidee. Denkst wofür habe ich 80 Karten entworfen? Jetzt habe ich es tatsächlich Daniel: Ja. Marcus: mal mit einer anderen Idee richtig gemacht. Ich habe für so einen Prototypen, also für die erste Idee, so ein bisschen anspielen, ich vielleicht halbe, dreiviertel Stunde Arbeit reingesteckt. Also wirklich nicht viel. Habe es angespielt und gemerkt, ja, auch keine lustige Idee, macht einfach keinen Spaß. Aber dann habe ich zumindest nur eine halbe Stunde Lebenszeit vergeudet und keine, Ahnung, zwei Wochen oder so. Also Daniel: Sehr gut. Marcus: genau, in Zukunft vielleicht mehr. schauen. Daniel: Genau, also das setze ich auf jeden Fall noch mal auf unsere To-Do-Liste so ein bisschen in die Planung rein. Das können wir noch mal vertiefen, dieses Thema. Und ich glaube, dieses exzessive Planen hängt ja vielleicht auch mit unserem Beruf als Lehrkörper zusammen. Vielleicht so ein bisschen du und ich. Und jetzt wollen wir heute ein bisschen sprechen über Spiele in der Schule. Und jetzt vielleicht noch mal den Anschluss zu finden an Ditto. Das wäre vielleicht auch ein Spiel, das in der Schule gut funktioniert. Leider nur spielbar bis sieben Spielende. Und natürlich könnte man jetzt sagen, das kann man beliebig erweitern, wenn man das auf, wenn alle auf Zettel schreiben statt jetzt mit dem Material. Dann ist es aber so natürlich so ein bisschen. Weiß ich nicht, ob dann noch so viel... Also dann hast du ja immer eine Überschneidung mit jedem, so ungefähr kannst du mit rechnen. Aber solche Spiele funktionieren natürlich schon grundsätzlich gut in der Schule. Was hast du denn für Erfahrungen in der Schule gemacht oder was war denn jetzt so bisschen der Anlass für das Thema heute? Marcus: Genau, also bisherige Erfahrungen waren so, dass wir schon eine Nachmittagsbetreuung haben bei uns und ich mal vor drei Jahren, glaube ich, ein wenig Budget bekommen habe. Es war nicht viel, aber ein wenig Budget bekommen habe und ein paar Brettspiele nachzukaufen. habe ich damals halt so, ich sag mal, Titel geholt, wo ich mir sicher war, die kommen gut an. Wie ein Magic Maze, ja, ist super angekommen. Ein King of Tokyo. Wurde von den Jungs vor allem, aber auch ein paar Mädels, so in die Richtung. Gar nicht jetzt auch ein Werwolf natürlich für mehrere Spiele, da wir auch Zeiten hatten innerhalb dieser Nachmittagsbetreuung, wo die Schüler einfach mal Zeit hatten, Stunde oder dreiviertel Stunde zu spielen, mussten es gar nicht die Spiele sein, die jetzt zu 20 oder zu 30 spielbar sind, sondern waren so ganz normale Wettspiele zu zwei, zu dritt, zu viert, wie man es auch aus Gruppen kennt und die kamen schon mal sehr gut an. Aber sie waren bei uns im Taberaum, in einem größeren Raum, unten in so einer Schublade, in so einem Kasten, versteckt mit Türen. Nur diese Schüler wussten meistens, dass überhaupt existieren. Und ansonsten ist es in dieser Schule überhaupt kein Thema gewesen und völlig untergegangen. Obwohl man natürlich über hier und da merkt, die Schüler spielen schon gerne. Nur meiner Meinung nach nicht die besten Spiele. Denn ich hab Daniel: Mhm. Marcus: mal irgendwann, bitte Arbeitgeber und Bildungsregierung hier weg hören. hatte mal vor den Ferien, ich hab drei Wochen vor den Ferien, bin ich zur Arbeit und hatte zum ersten Mal in meinem Leben natürlich überhaupt keinen Bock zu unterrichten, überhaupt keinen Bock, irgendwas zu tun. Ich weiß gar nicht warum. Daniel: Das kenne ich ja gar nicht. Marcus: Nein, oder? Ich auch nicht. Ich bin immer motiviert. Aber es war wirklich so, dass ich nicht so keine Lust hab, sondern wirklich innerlich mich gewehrt hab dagegen. Ich weiß nicht, was es war an dem Tag. Ich hatte keinen Grund, aber es war so, Und dachte mir, wurscht, ich plan vorher schon einfach nur mich hinzusetzen und mit den Schülern zu quatschen. Das hab ich dann für wirklich sechs Stunden, ich hatte den Tag durchgezogen, ich sechs Stunden lang einfach Daniel: Hehehehehe Marcus: nur gequatscht und nichts getan. Auch auf Deutsch, nicht mal auf Englisch. Ich hab einfach nur so richtig Arbeit ignoriert und mit den Schülern gequatscht, was übrigens auch gar nicht so verkehrt ist. Mittlerweile, mittlerweile, mittlerweile. Daniel: Verstehst du die Schüler überhaupt, wenn die mit dir sprechen auf Österreichisch? Marcus: Und auf jeden Fall war eins der Themen natürlich, die mich interessiert haben so, hey, erzähl mal. Ihr wisst ja, ich bin der Spielefreak schlechthin. Aber was spielt ihr eigentlich so zu Hause? Was sind eure Lieblingsspiele? Und es war, obwohl ich es mir irgendwo auch irgendwie erwartet habe, schockierend, wie viele Haushalte, wie viele Schüler, wenn sie überhaupt spielen, immer noch Monopoly, Uno Flip in der bestimmten Variante und eventuell Mal... Aber das war dann schon für die Vielspieler der Schülern, also in Anführungszeichen, mal einen Katarn oder einen Kakason raushauen. Das war echt erschreckend. Es gab, glaube ich, in ganzen Gruppen, die ich an dem Tag hatte, sechs verschiedene Klassen, ich glaube zwei Schülerinnen, mit coolen, moderneren Brettspielen die Ecke gekommen sind. einem, weiß ich nicht, was war der eine, zumindest mal die Spiel des Jahres Sachen, Cascadia und solche Geschichten. Und bei der anderen war es halt auch so paar Kenner Sachen. Die hat dann erzählt, ja, sie hat auch Anak zu Hause oder so. dachte ich, geil. Cool. Das war es aber. Ansonsten war es wirklich immer nur Uno und Monopoly und Co. da dachte ich mir, hey, jetzt bin ich schon Lehrer in unserer Schule. Das geht nicht. Das bringe ich nicht übers Herz. Da muss sich was ändern. Da war mein erster, allererster Schritt, mal alle Spiele, die wir in diesem Kasten da unten irgendwo versteckt haben, mal wir haben so einen neueren, offenen Raum oben, das ist so ein Glas-Verbau quasi, so als extra Klassenraum zur Nutzung irgendwie gebaut bei uns in der Schule. Und da ist ein fetter Kasten drin, ganz neu. Den hab ich sofort gesagt, den schlaf ich mir jetzt. Hab alle Spiele, die wir hatten, auch die ganzen Schrott-Spiele, völlig wurscht, Spiele des Lebens. Völlig wurscht, einfach mal in dem Regal platziert. Das alleine, Sichtbarkeit von dem Ganzen, hat schon extrem viel geändert. Weil die Schüler das gesehen haben, was ist das? Das wussten wir gar nicht. Und dann tatsächlich von sich aus schon Schüler kamen, dürfen wir da eigentlich rein, der ist nämlich zugesperrt, dürfen wir uns was ausborgen? Wir haben gerade eine Freistunde, Daniel: Mhm. Marcus: können wir das nicht haben? Und schon ging so prinzipiell mal der Prozess los. Und dann... Wisst ihr was, wir machen mal so schrittweise. Erstmal, das war mal der erste Schritt bei mir. Und dann bin ich auf Spiele suche gegangen, da erzähle ich gleich ein bisschen was von, was ich noch weiter vorhabe. Aber erstmal die Frage bei euch, habt ihr überhaupt Brettspiele in der Schule auch für die Schüler? Und wie ist euer Stand? Oder wie ist es bei euch? Hast du mal mit den Schülern gesprochen? Ist es bei dir ähnlich von Erfahrungen her? Oder habt ihr eine Spieler-Community an der Schule? Daniel: Ne, gar nicht. die Bezeichnung zur Erfahrung war letztes Jahr im Sommer, erste Stunde nach den Sommerferien. eine neue 10. Klasse hatte ich da, 30 Kids, 25 oder so. Und ich mache oft so einen Ferienbingo zum Kennenlernen und so ein bisschen. Die laufen dann durch den Raum und dann heißt es immer find someone who, also auf Deutsch, finde jemanden, der im Urlaub im Stau gestanden hat. Finde jemanden, der irgendwas. Und dann sprechen die miteinander und müssen, tauschen sich über den Urlaub aus, haben Sprechanlass und ... Eine Kategorie habe ich dann geschrieben, finde jemanden, der ein Brettspiel gespielt hat. Und am Ende stand ich bei allen im Bingo, stand nur ich drin, weil die wussten, dass sie dann zu mir kommen müssen, um mich zu fragen mit den Brettspielen. Dann konnten die meinen Namen da reinschreiben. Hat denn niemand ein Brettspiel gespielt? Und das war jetzt 10. Klasse, das heißt, die sind auch so in einem Alter, wo man auch andere Interessen hat und vielleicht nicht mehr so auch mit der Familie spielt. und es hatte niemand irgendwas gespielt. Pups aus Ende, nichts. Vielleicht mal ein Uno oder so, aber das haben die jetzt gar nicht für diese Kategorie in Erwägung gezogen. Aber es wurde nicht gespielt und es wird nicht gespielt. Und das Traurige geht weiter. Ich erzähle erst mal das Negative und dann kommen die Hoffnungsschimmer. Ich bin Lehrer in Rüsselsheim. Rüsselsheim und die umliegenden Gemeinden, Raunheim und so was, sind Kommunen mit einem extrem hohen Migrationsanteil. Und unsere Schule hat auch einen extrem hohen Migrationsanteil. Und wir wissen alle, dass unsere Bubble und Szene, wenn wir mal auch auf die Spielmesse in Essen gehen und da jetzt nicht die ausländischen Gäste uns angucken oder auf irgendwelche Brettspielwochenenden, dann sind sehr wenige Spielende mit Migrationshintergrund dabei. Es gibt auch Viele, die sicherlich gerne spielen, aber die Statistik ist relativ eindeutig, wenn man sie erheben würde, dass in den Familien, die irgendwann mal eingewandert sind vor so und so vielen Generationen, dass dort nicht so viel gespielt wird. ist eben dort dieses Kulturgutspiel nicht so verankert. Ich sage jetzt mal im Durchschnitt und möchte das nicht ganz verallgemeinern, aber ich glaube, das kann man schon so beobachten. Und Marcus: K? Daniel: diese Kinder spielen einfach nicht zu Hause. Das ist jetzt nicht so, dass dann der Papa von der Arbeit heimkommt und sagt, hey, wollen wir jetzt mal was spielen? Das passiert einfach in diesen Familien nicht. Deswegen ist es auch schwierig, denen was zu vermitteln in diesem Spielkulturbereich. Wir hatten mal eine Brettspiel AG versucht an unserer Schule als AG. Die kam nicht zustande aufgrund von wenigen Anmeldungen. Letztes Jahr lief eine AG an unserem zweiten Standort. Da haben wir nur so ein paar Schüler und da gab es einfach nicht so viel AG-Angebot. Da haben sich dann 6, 7 eingetragen und da habe ich mit dem AG-Leiter gesprochen, habe dem ein Challenger noch geschenkt, weil wir noch welche übrig hatten. Ich hatte mal Challengers gekauft, weil ich dachte, wir können hier an der Schule ein tolles Turnier veranstalten oder so. der hat gesagt, das schaffen die nicht. Die können kein Challenger spielen. Wir spielen Uno und so was. der kommt nicht mit denen auf diesen nächsten Schritt. Und das finde ich so traurig. Wir haben auch eine Ganztagsbetreuung und die haben auch viele Spiele da liegen. Aber das ist dann vor allem solche Klassiker, Verrücktes Labyrinth. Wenn ich da dran vorbei laufe, dann sehe ich aber auch selten Kinder spielen. Die spielen Tischkicker, die basteln, die malen, die spielen auch miteinander, aber die spielen wenig Karten und Brettspieler. Und ganz witzig war, ich bin dann einmal einem Nachmittag in die Ganztagsbetreuung rein, weil ich ein Spiel zu rezensieren hatte für die Monkeys. Und ich weiß schon nicht mehr, wie es hieß, es war so ein kleines Spiel. Ich versuche das parallel zu recherchieren. Es so ganz kleines Spiel, wo man irgendwie auf so Eier draufhauen musste. Also irgendwie hat man da so Eier in verschiedenen Farben gesammelt. Also wirklich ganz simpel und es ist auch wirklich eigentlich ein Kinderspiel gewesen. gar nicht eins, das jetzt mein Eierklatsch heißt, das mir zu nahe liegt. Und dann habe ich einfach hier drei Mädels angesprochen, habe der Lust das mit mir zu spielen und... Die habe ich kleinschrittig angeleitet. Was müssen sie jetzt machen? Und das hat dann super funktioniert und die hatten einen mega Spaß. Da waren die in der fünften Klasse, das schon ein Jahre her. Jetzt war die eine in der siebten, die kam kürzlich zu mir und sagte, Herr Schäfer, kommen Sie noch mal vorbei mit einem neuen Spiel? Und ich dachte so, wie cool eigentlich, dass die sich das so gemerkt hat, dieses Erlebnis mit ihrem Lehrer was zu spielen. Aber so schade, dass sie nicht von sich aus spielen und Das kennst jetzt auch, das Problem ist dabei ja auch. Ich könnte jetzt einfach für 30 Kinder in meiner Klasse, den kann ich in Sack voll Spiele hinstellen. Aber was machen die damit? Die haben überhaupt keinen Zugang dafür, diese Regeln zu lesen, zu lernen. Und ich hoffe, du kannst mich jetzt eines bessern und überzeugen, wie es vielleicht doch funktioniert oder auch nicht. Wir können uns jetzt Strategien überlegen und dann zum Schluss kommen, dass wir vielleicht mal Profis fragen müssten. Keine Ahnung, die sich mit sowas auskennen. Geht es dir auch so, dass wenn man versucht, mit Kindern noch zu spielen oder mit Schülern zu spielen, dass dann auch diese Hürden einfach recht hoch sind? Marcus: schon auf jeden Fall. Ich habe auch ähnliche Erfahrung gemacht wie du, dass man Sachen mal zeigt. Aber es ist ja spannend, weil Schüler nehmen einfach das her, was ihnen vertraut ist. Das heißt, da kommt trotzdem einfach immer diese Uno-Entscheidung erstmal. Spiel des Lebens oder der verrückte Pharao oder sonst irgendwas. Aber ich habe jetzt auch die Erfahrung gemacht, dass wenn ich ihnen ein Spiel Ich zeige, also mir die Zeit nehme, genau wie dir auch, dieses eine Spiel, nimm erst mal King of Tokyo und sie dies verstanden haben und gespielt haben und dann merken, wow, das kann ja was. Entfacht das zwar nicht unbedingt gleich die Leidenschaft, jetzt will ich ganz viele andere Spiele ausprobieren, aber zumindest, und hab meine Erfahrung, dass wenn sie jetzt die Wahl haben, wieder zwischen Uno und sehen dann aber ein King of Tokyo, dann greifen sie auch zum King of Tokyo. Daniel: Mhm. Marcus: Und das alleine finde ich ist ja schon ein Schritt, dass man einfach sagt, okay, jetzt ist halt unnormal Ad Acda erstmal, worüber gehend und wir spielen jetzt das King of Tokyo und vor allem dieser Snowball-Effekt, dieser Kettenreaktion, die ich jetzt auch hatte mit, ich hole gleich ein bisschen aus, was wir jetzt für Spiele eingekauft haben, meine Pläne und so weiter. Aber in letzten zwei Wochen habe ich auch viel mit den Kindern gespielt. Meistens habe ich ihnen gesagt, es ist ein bisschen früh, jetzt Unterricht abzubrechen. weiß, vorletzte Schulwoche, geht es meistens los mit, wir schauen Filme und so weiter. Wir sind jetzt ein bisschen davor. Ihr habt die Wahl, ich kann das Unterricht mit euch weitermachen oder wir spielen was. Wir spielen was, wir spielen was. Daniel: Hahaha Marcus: Was wollt ihr denn spielen? Uno hin und her? Nein, nein, ich habe es falsch verstanden. Also entweder Unterricht oder ihr spielt das, was ich euch gebe. Daniel: Sehr gut, Marcus: Ja, ein bisschen erpresst und ich na bitte nicht, doch doch doch doch doch und dann hab ich's gemacht. Hab mir die Zeit genommen, es war bisschen stressig, weil ich dann irgendwie denen das Spiel gegeben hab, baut schon mal auf, denen das Kleine schon vorab erklärt hab, dann rübergegerannt bin quasi und vier Spiele gleichzeitig dann erklärt hab. Aber es hat sich gelohnt, weil... Daniel: Sag mal, ganz konkret ein Alter und eine Gruppengröße. Marcus: Alle möglich also als ich hab es gemacht ab der ich hatte ersten klassen gab also ab der bei dir wäre es dann die sechste klasse gymnasium von sechste bis Zwölfte tatsächlich also wirklich die ganze range und bei ich habe jetzt beispielsweise klasse da war es wirklich so dass ich eine gruppe Magic maze quasi aufgebaut haben die andere doodle-dee-doo glaube ich so dieses kartenspiel nichts und Und man Daniel: Mhm. Marcus: diese Mehrheiten dafür herausfinden muss. Super schnelles, lustiges, Ärgerspiel. Und kurze Geschichte zum Magic Maze. Das spannend, weil die waren komplett auf, na wir wollen nicht, na lass uns doch Unterricht machen. Die Mädelsgruppe war richtig so, können wir nicht an dem Projekt weiterarbeiten, was wir auch noch gerade so abschließend waren. Ist ja wurscht. Aber ich hab drauf beharrt, na ihr spielt das jetzt. Es dauert maximal 15 Minuten, die erste Runde. Danach könnt ihr gerne sagen, nie wieder, fertig aus. Daniel: Mhm. Marcus: Ich hab's Ihnen erklärt. Sie haben kurz gebraucht, bisschen mit den Augenbrauen gezuckt. Und es ist logischerweise nicht bei den 50 Minuten gewesen. Sie haben die 40 oder 45 Minuten durchgespielt. Sie wollten ein Level Daniel: Sehr gut. Marcus: nach dem anderen probieren. Und scheißen sie sofort wieder. Das Allercoolste war, dass sie am Ende meinten, es war cool. Und habe sie dann drei Tage später, habe ich eins von diesen vier Mädels nur, mit einem anderen Lehrer in diesem extra Raum, wo sie waren, sitzen sehen, wo sie drei weitere Mitschülerin gerade, Magic Maze, erklärt hat. Daniel: Hahaha Marcus: Die haben es dann gespielt und hatten Riesenfreude. Und das war dieser Effekt, wo ich sagte, aha, wenn man sich mal, wenn man das Ganze sichtbar macht, wenn man Daniel: Mhm. Marcus: sich Mühe macht, einzelnen Schülern zumindest das zu erklären, wird es weitergereicht. Sofern es grundsätzlich Zeit dafür gibt. Und da bin ich gerade dabei zu überlegen und systemisch zu überlegen, wie kriegen wir es auch prinzipiell hin, dass überhaupt die Gelegenheiten da sind, zu spielen. Da habe ich mir mehrere Sachen überlegt und ich bin gespannt, was du noch zu ergänzen hast. Einerseits wäre es glaube ich einfach gut, weil es die Anfragen schon kam, dass man eine Art Brettspielverleih macht. Schwierig natürlich in der Schule. Teile gehen verloren, Umgang mit den Spielen und so weiter. Deswegen werden wir zumindest Liste führen, wer was ausborkt und ich habe mir schon ein Schülerteam vorab zusammengestellt, die mich unterstützen werden. stichprobenartig auf vollständigkeit zu prüfen den bretspielverleih mit zu organisieren dass immer jemand da ist und dann spiele hergibt und einträgt und so weiter dass die schule einfach die möglichkeit haben nicht nach hause mitzunehmen aber in der schule meiner freistunde in der schule mal vielleicht mittagspause sachen auszuborgen und ich bin mir sicher dass dann code names oder auch mal doodle-de-doo vielleicht ist nicht kein heat oder irgendwas ja Daniel: Mh. Marcus: komme ich nachher zu bestimmt ausgeborgt werden also die anfrage Daniel: Mhm. Marcus: war schon da und ich glaube das wird jetzt größeres thema Für Supplierungen, für Vertretungsstunden haben jetzt Lehrer schon gesagt, voll die super Initiative, Markus, weil es war so cool mit den Schülern einfach in den Raum reinzugehen und was zu spielen. Klar, man mal eine Vertretungsstunde nicht groß geplant oder der Kollege hat nicht groß geplant, dann geht man in Raum und spielt was. Auch da gibt es Gelegenheiten zum Spielen. Ich mache einen Brettspielclub nächstes Schuljahr, wo alle zwei Wochen wahrscheinlich, weil ich Schach nebenbei auch mache, alle zwei Wochen dann Nachmittag stattfinden wird mit interessierten Schülern. In den Spielen Tag werde ich machen, so Kevi spielt oder irgendwas, wo dann auch alle am Nachmittagabend dann zusammenkommen und spielen etc. Und dieses Schülerteam hilft mir im Grunde bei allem und die dürfen als Einzige auch die Brettspiele nach Hause ausborgen, es dann auch wirklich zu testen mit Familie und Freunden, wirklich regelfest zu werden, auch Schülern dann... bei bestimmten Anlässen Sachen vorzuschlagen und zu sagen, hey, komm, ich erklär's dir mal kurz, diese Hürde zu nehmen. Da habe ich einige zusammen aus verschiedensten Klassen und Altersgruppen, die ich quasi als Botschafter, Botschafterinnen mit ins Boot hole und versuche, die Brettspielkultur zu fördern, das analoge Spielen bei den Kids zu stärken. Mal vorab erst mal bis hierhin. Was sagst du dazu? Daniel: Ja, wie cool. Mega. der Brettspieltag, das hat bei mir eben für Interesse gesorgt, weil ich glaube, das ist auch ein guter Startpunkt irgendwie, auch so ein bisschen das Interesse... anzuregen und da kannst du eben vielleicht auch ein bisschen mehr Zeit so die ersten Samensälen, die sich dann später verbreitern oder du kannst ja auch dann gucken wer kommt zu sowas, wer hat schon Interesse, wer hat einen Anack zu Hause und das ist dann vielleicht auch dann eine von denen, die den Verleih mit dir macht. Weiß ich nicht ob das jetzt genau die ist, die dann auch dabei Marcus: Auch. Daniel: ist, genau. Klar, weil irgendwie irgendwo muss es sich ja her rekrutieren. Also finde ich super Ideen. Meine Frage wäre dann immer auch, weil Lehrer haben grundsätzlich viel zu tun, kriegst es bezahlt? Also hast du eine Stunde dafür, die du aufwenden kannst? Machst du dafür weniger Unterricht oder machst du es in deiner Freizeit? Marcus: halbhalb. Also prinzipiell, da wir in dem Luxus schwelgen als Schule mit einem sehr guten Resümee und wirklich großem Zulauf so viele Schüler zu haben, dass wir extra Budget haben für solch sogenannte unverbindliche Übungen, also Angebote, AGs im Grunde genommen, die auch bezahlt werden können. Ich habe es jetzt sogar so dieses Schuljahr gemacht, dass ich abgesprochen mit der Administration weniger Stunden habe, nicht viel weniger, wir reden von drei, vier Stunden weniger. meine Vollzeitstelle mit unverbindlichen Übungen aufzufüllen. Das heißt, es wird bezahlt bis zum gewissen Daniel: Mhm. Marcus: Grad. Ich bin mir jetzt schon ganz sicher, auch weil ich jetzt schon investiert habe bisher, auch bei der Brettspielsuche und so komme ich dann gleich zu. Und anderen, dass ich nicht volle Stundenmäßig bezahlt werde. Daniel: Hm. Marcus: Aber prinzipiell, wenn ich bei den Spielen nachmittags zumindest dann da bin, die zwei, drei Stunden, wir dann haben, die werden grundsätzlich schon bezahlt. Das macht es natürlich Daniel: Okay. Marcus: leichter. Das ist nicht nur Ehrenamt und Eigeninitiative und sondern auch wirklich dann vergütet wird. Das macht es natürlich leichter. Geht es bei euch auch? Daniel: Genau, das geht bei uns grundsätzlich auch. Wir könnten schon auch eine AG anbieten. Das Problem ist immer, dass diese AGs bei uns im Nachmittagsbereich oft von Externen gemacht die dann dafür auch extern bezahlt werden, mit Geld und nicht mit Stunden. Weil das Problem natürlich ist, wir haben Budget, aber wir haben auch einen Lehrermangel. Und wenn du dann als Kollege kommst und sagst, ich würde gerne AG machen... Und dann heißt es, gut, aber was ist denn mit Bio in der fünften Klasse? Das findet nicht statt. Deine zwei Stunden, die könnte ich dir jetzt als AG geben oder die fließen halt in die Unterrichtsverteilung für Bio, dann ist das erstmal die höhere Priorität. Also man muss sich das irgendwie freischaufeln. Und ich hatte letztes Jahr den, nicht Luxus, aber ich habe eine Schülerzeitung angeboten, weil wir keine hatten bisher. Und ich fand das sehr schade auch als Deutschlehrer, dass es keine Schülerzeitung bei uns gibt. Die habe ich jetzt zwei Jahre lang ins Leben. gerufen. Im Endeffekt habe ich dafür keine Stunden bekommen, weil ich aber ja in der Administration bin, so wie du es eben genannt hast. Ich bin Teil der Schulleitung. Das heißt, ich habe schon ein sehr reduziertes Stundenkontingent und was ich dann mit meinen restlichen Stunden mache, eigentlich Verwaltungsarbeit, aber dann habe ich gesagt, gut, dann mache ich halt noch eine AG. Da fällt jetzt kein Unterrichtsführflach. Aber wenn jetzt die Kollegin sagt, die eigentlich Deutsch unterrichtet, Ich möchte jetzt die Schülerzeitung übernehmen, dann kann die dafür weniger Deutsch unterrichten. Dann müssen wir gucken, wie würde ich Deutschstunden eben abdecken. Das ist dann immer so das Thema. Das heißt, ich könnte mir schon vorstellen, auch mal so in diese Richtung was zu machen, Bredspiel AG. Aber letztendlich ist es bei mir dann Freizeit, weil wenn ich es nicht machen würde, würde ich genauso viel unterrichten und hätte dann mehr Zeit zum Verwalten oder für meine normalen Aufgaben, die ich halt sonst dann anderweitig nachholen muss. Aber es ist so wichtig, den Schülern auch was anderes zu machen als nur Unterricht. Und wie du das gesagt hast, ist es auch mal gut, einfach nur mit denen zu quatschen. Die haben ja auch Dinge auf dem Herzen und haben Interessen. Und das ist auch so wichtige Bindungsarbeit, von der du dann im Unterricht ja wiederum dann profitierst. Weil, wie wir Pädagogen wissen, ist Beziehungsarbeit fast das Wichtigste am Lehrerjob. Da gehört auch gemeinsames Spielen natürlich ganz stark dazu. Marcus: die nicht noch mehr zustimmen. ist 100 Prozent so. sehen nicht alle so, aber die meisten. Wir haben trotzdem junges Kollegium und ich glaube sehr positiv den Schülern gegenüber eingestelltes Kollegium. Die sehen das ähnlich und ich denke auch Schule muss leicht sein, also leicht im Sinne von nicht verkrampft. Persönlich mit natürlich der richtigen Rollenverteilung schon klar. Ich bin jetzt kein Kumpel, aber trotzdem auch einfach nah an den Schülern dran und das kannst du auch nur, wenn du mit denen ins Gespräch kommst und Daniel: Hm. Marcus: Interessiert bist und ja auch sachen merkt ja und dann nicht nur ja erzähl mal und dann wieder vergisst sondern ich weiß schon würde ich behaupten sehr sehr viel über meine schüler und das ist glaube ich Würdest du mir auch zustimmen echt essentiell weil dann geht Daniel: Auf jeden Fall. Marcus: alles leichter so einmal muss ich angeben jetzt noch dass mein ganzer stolz nämlich worauf ich gewartet habe schon trommelwirbel jetzt habe ich natürlich gemerkt magic maze cool king of tokyo wunderbar Daniel: Mhm. Marcus: aber oder zwei andere sachen auch Das reicht natürlich nicht, wenn ich jetzt hingehen möchte und nicht nur halt mal zwischendurch Spiele herleihen lasse, sondern gleichzeitig ja auch diese Spiele-Nachmittage machen möchte, Brettspiel-Club, Spiele-Tage machen möchte etc. Und insgesamt versuche kleinschrittig hier und dort natürlich auch Spiele in die Familien zu bringen über die Kinder, die sagen, jetzt wünsche ich mir auch ein King of Tokyo zu Geburtstag, ist schon passiert bei uns. hatte es einen Schüler zu Hause. Genau das ist mein Plan. Und jetzt habe ich gedacht, ach, weißt du was? Ich frage den Elternverein. Wir haben nämlich einen Elternverein, die ganzen Spinde von den Kindern vermietet. Und dadurch wird Geld... Daniel: M-hm. Macht er bei uns auch, ja. Marcus: sehr praktisch. Und dadurch, dass Geld hat. Und ich habe angefragt, hey, was kann ich denn ausgeben? Am Ende wurde vereinbart, dass ich 300 Euro zur Verfügung habe. Und habe jetzt nochmal Daniel: Ui! Marcus: 50 oben draufgelegt bekommen, nachdem ich überschritten habe. Komme ich gleich zu. So, aber für 350, was da war am Ende, kriegt man schon ein bisschen was. Aber wenn ich jetzt in den Brettspielladen verpufft das auch ganz schnell. Dann Daniel: Mhm. Marcus: kann ich natürlich ein paar kleinere holen natürlich. Aber wenn ich dann schon die größeren anpacke, dann kostet es mal 30 Euro und dann 300 durch 30, dann sind wir bei 10 Spielen, vielleicht dann paar mehr, sagen 15. Und dabei wird es dann auch bleiben. Ich habe mir gedacht, das reicht mir natürlich nicht und bin dann auf das österreichische... Daniel: Mhm. Hahaha Marcus: Ich bin aufs Klo gegangen, Handy rausgeholt, will haben geschaut. Ich wollte schon duschen gehen, dachte mir, geht nicht, Handy kaputt. Kein will haben schauen. Ins Bett gegangen, will haben geschaut. Aufgewacht, mit so halb Augen geschaut, hat wer geantwortet. Will haben geschaut. Ich hab darauf gelebt, auf dieser Plattform. Ich bin nur durch ganze Umgebung getingelt, Brettspiele abzuholen. Und hab's tatsächlich, halt ich fest, geschafft. Mit den richtigen Worten. Einen richtigen Balance vielleicht zwischen Eloquenz, Schamanz und frecher Penetrans. Irgendwie so die richtige Waage. Ja. Komplett. Daniel: Ist das nicht typisch österreichisch? Marcus: Aber immer freundlich und respektvoll und auch mit Verständnis, wenn Leute sagen, hey, ich möchte es echt nicht günstiger hergeben, was ich komplett verstehe. Also falls jemand von euch zuhört, die abgelehnt haben, da braucht man sich schlecht fühlen. Ich finde, wir haben alle ein Hobby. wollen alle auch irgendwo. Ja, wir müssen gucken, wo wir bleiben. Ja, und natürlich, also man muss nicht für alle Spenden für alles machen, aber trotzdem auch die Dankbarkeit, auch wenn es vielleicht wahrscheinlich keiner von denen mitbekommen wird jetzt. Da war ich überwältigt davon, wie viele Privatpersonen Spiele für deutlichst günstiger oder sogar teilweise als Spende hergegeben haben um ein Projekt das ich beschrieben habe zu unterstützen. Wahnsinn! So wahnsinnig, dass ich insgesamt mit den 350 Euro 74 verschiedene Spiele Daniel: Wow! Marcus: habe kaufen können und ich rede wirklich vom Daniel: Wahnsinn. Marcus: natürlich kleineren und des nicht ganz so spannenden Sachen wie ein Hey, ich habe noch ein Scrabble zu Hause. Okay, jetzt haben wir Scrabble im Regal. Schön, ja freut mich. Oder auch so kleinere Sachen wie ein Hanabi oder irgendwas Machikoro Cool, wunderbar Aber auch Spiele wie ein Cascadia, ein Mysterium, ein King Domino Zukunftszug Europa, Sky Team, Kitchen Rush Robin Hood, Azul, Cult Express, Challengers Broom Service Ready Set Bet Daniel: Yay, Broom Service! Marcus: Ja, haben wir Ready Set Bet, Kampf Hogwarts Heat Andor Draftosaurus, Quack-Cyber von Quedlinburg, Nobody's Perfect, Port Royal, Living Forest, Kingdom Builder, Camel Up, Tracking Through History, Clank, Clong, Yukon Airways, Wingspan, Flügelschlag, Duell Mittelerde, das Seven Wonders Duel, Dune Imperium wurde uns gespendet. Und das Ding ist, ich hab halt versucht natürlich viel abzudecken, hier Nobody's Perfect, ich hab Quiz Club, hier Daniel: Ja, ja, ja. Marcus: Micro Mako Crime City. Also wirklich zugängliche Spiele, die viele viele spielen werden. Aber ich habe auch weitergedacht und mir gedacht, na gut, ein paar längere Familienspiele, wie auch ein Kingdom Builder, wird jetzt nicht ständig gespielt werden. Aber wenn ich es im Nachmittag mache, wird es irgendwann gespielt werden, wenn ich es zeige. Und dann sind wir bei der Familie Spiele des Jahres Geschichte drin und dann Daniel: Mhm. Marcus: werden sie sich reinfuchsen. Und dann dachte ich mir, aber wenn ich jetzt Spieler habe oder Spüler habe, die jetzt wirklich begeistert sein sollten und ich hab's gemerkt schon in letzten zwei Wochen, was bei den Kollegen bei mir schon so, aha, das gibt's alles, angefangen hat und bei den Schülern auch, dachte ich mir, dann wollen sie vielleicht auch irgendwann mehr oder sind bereit für mehr. Daniel: Mhm. Marcus: Und dann ärgere ich mich, wenn ich ihnen nicht ein Living Forest hinsetzen kann, an den nächsten Schritt zu gehen. Daniel: Ich kann mir schon richtig vorstellen, dass an deiner Schule dann so in zwei, drei Jahren sitzen dann eine Teenagergruppe, irgendwie so die Nerds und Geeks oder so, schwarze Metal-Shirts, lange Haare, Brille und die sitzen dann da und spielen Dune Imperium in ihrer Freistunde. Verpassen leider Mathe, weil die Partie hat noch länger gedauert. Marcus: Wie geil wäre das eigentlich? ich habe ja eine... Wurscht. Wurscht. Na, bleibt lustig. Ich habe ja eine AG, sag ich jetzt mal, bei uns unverbildliche Übung, ich gemacht im letzten Schuljahr, jetzt dieses vergangenes Schuljahr, komplexe Strategiespiele habe ich es genannt, es irgendwie Daniel: Mhm. Marcus: so ein bisschen zu rechtfertigen auch, dass es jetzt nicht nur Brettspielen ist. Mittlerweile habe ich auch erfahren, es passt auch mit Brettspielen, nur habe ich komplexe Strategiespiele gemacht, wo auch... Da wir ca. 11-12 Schüler drin. Die haben mit so einfachen, komplexeren Spielen wie Clon. So was in die Richtung Daniel: Mhm. Marcus: habe ich ihnen gezeigt. Heat wollte unbedingt Gruppe spielen. Cool. Die sind dann wirklich nachher umgesprungen auf Anark. Auf Dune Imperium wurde Daniel: Mhm. Marcus: gespielt. Das heißt, die waren schon begeistert. Die haben es gewünscht. Als sie mitbekommen haben, ich kaufe Brettspiele oder bin Sachen besorgen. Können Sie bitte Clon besorgen? Ich es länger gebraucht, den, der es sich um faire, original verpackt hat. Das war eh günstig, oder einmal gespielt. Das habe ich nachher 5 oder 10 Euro gegeben. Vielen Dank, Wahnsinn. Wirklich toll, Daniel: Wahnsinn. Marcus: weil die Schüler davon Wir haben etwas getan fürs analoge Spielen. Genau, die haben sich gewünscht, solche Spiele. Und jetzt haben wir es auch da. ich denke mir halt, hey, jetzt haben wir eine große Auswahl. Ich werde es natürlich mit so Farbcode nochmal leicht und schnell und so bisschen Daniel: Mhm. Marcus: codieren, dass sie auch dann nicht irgendwie zu New Imperium greifen in einer halben Stunde, als 2-6-Klessler und denken, was ist das denn jetzt? Ja, wir haben alles da. Und ich denke mir, das so eine geile Sammlung eigentlich mit so vielen coolen Spielen. Dixit, Smart 10, ach, so viele coole Sachen. Ich denke, geil, jetzt kann man echt was starten und viele coole Spiele herzeigen. Daniel: Braucht ihr Englisch und Deutsch noch so als Fach bei euch an der Schule? Wie Marcus: Hahaha Daniel: kommt man eigentlich in den österreichischen Schuldienst? Marcus: Gute Frage, gute Frage. tatsächlich hab ich jetzt alle Spiele grundsätzlich auf Deutsch geholt, weil ich wollte weg von wie Kollegen mich schon gefragt haben, weil ich dann erzählt hab, so hey, ich hab jetzt Budget, ich kauf ein paar Brettspiele, falls ihr auch welche habt zu Hause, die ihr spenden Daniel: Hm. Marcus: wollt, lasst mich doch wissen. Ja, haben manche zumindest gemacht. So bin ich ja an Switch and Signal gekommen, Beispiel von einer Person und ein andere coole Sachen. Daniel: Mhm. Marcus: Auf jeden Fall hat eine Kollegin sofort gefragt, okay, welche Art von Spielen? Welcher Lerneffekt ist denn da und wo ist das Förderungspotential? ich dachte so, hey bitte, kein Förderungspotential, kein Dings, einfach nur spielen. Wir wissen alle, da wird auch was gelernt, verschiedene Kompetenzen und überhaupt, ist ja Daniel: Das ist ja schon die Förderung selbst. Marcus: die Förderung selbst, da brauchst du kein Förderziel. Ich dachte mir, wenn ich die ganzen E-Kit auch auf Englisch besorgen könnte, dann ist es trotzdem wieder, obwohl ich Spieler habe, denen es völlig wurscht wäre und die sagen ja klar, Englisch, kein Problem. ist trotzdem bei vielen die Hürde da und die will ich nicht haben. Die sollen alle auf ihrer Muttersprache die Spiele genießen und dann habe ich englisch Unterricht wo ich dann mein ein zwei Spiele habe oder was. Wunderbar. Daniel: Also ich dachte du hast dir auf Deutsch geholt die Spiele. Marcus: Wie heißt das? Daniel: ... wegen der Muttersprache. Marcus: Ach so, genau, auf Österreichisch. Daniel: Zum Hintergrund, genau, weil ihr kennt vielleicht auch die Berichte von unseren Brettspielwochen, wenn Markus da ist und seine österreichischen Freunde im Gepäck hat. Dann muss man immer zweimal hören, welche Sprache da gerade am Tisch gesprochen wird. Marcus: Das ist richtig. Liebe Grüße an Vempi gehen da raus. Der kommt nämlich auch wieder jetzt im August. Daniel: Genau an denen. Marcus: Und ich hab noch mehr Österreicher mit tatsächlich diesmal. Also sogar noch einen Kumpel. Wobei er schöner spricht, sag Mein Vempi kann auch schön sprechen, aber wenn er mal so wirklich im Spiel ist und dann im Kopf dann ist natürlich kommt das Österreichisch schön raus. Daniel: Yeah, yeah, Marcus: Genau. Ja, also das ist so gerade der Stand bei mir. Jetzt, wenn du es so hörst... Ich hab jetzt auch mal gefragt, hab ich vielleicht übertrieben? Braucht man wirklich auch diese schwierigen, längeren Spiele? Oder hätte ich noch mehr auf diese Party- oder Familienspiele setzen sollen? Ich frag mich auch die Gedanken. Meine Ideen oder Begründungen hab ich ja genannt. Wie siehst du das jetzt abschließend? Würdest du's auch so machen? Daniel: Boah, das ist doch schwierig. Offensichtlich hast du ja letztes Jahr schon mit Schülern Hied und so was gespielt, mit einer kleinen Gruppe. Und klar, die große Masse wird sich nicht an diese großen Spiele bewagen. Aber wenn es da ist, vielleicht findet es jemanden, der dann da sein Lieblingsspiel entdeckt oder der zumindest mal ein Spiel entdeckt und dann sich ein anderes traut, was dann ihm irgendwann mal ins Regal kommt und was irgendwie dieses, ja, einfach diese, diesen, diese Hürde auch abbaut, neue Spiele zu lernen, komplexe Spiele zu lernen. Also warum nicht? Es gibt offensichtlich ja eine Personengruppe, die für komplexe Sachen zu haben ist. Also warum solltest du das nicht da haben? Und ich bin mir sicher, dass auch genug einfache Spiele dabei sind. Bei 74 Titeln wird auch genug dabei sein, was für die breite Masse verfügbar ist. Super. Marcus: Ich habe jetzt gerade vor mir drei Spiele liegen, die gestern angekommen sind per Post. Ich habe sehr Daniel: Mhm. Marcus: viele für die breite Masse. Also da sind wir sehr gut aufgestellt. Mit Dito werde ich auch noch was besorgen. Beides, beides. Ich habe beides Daniel: Hast du deine Privatadresse angegeben? Also kamen alle Pakete zu dir? Marcus: angegeben. Ich habe ihnen gesagt, wenn es sich wohler fühlt, können es an die Schule direkt schicken, zu Händen Daniel: Ja. Marcus: von. Aber privat geht genauso. Und es haben echt manche auch privat geschickt, manche an die Schule, so wie es für sie besser war. Und mir war es ganz egal. Aber ich habe jetzt vor mir tatsächlich, gestern kam die RDR Scanner Expertenpaket an, gestern kam an eSmart Daniel: Mhm. Marcus: 10 nicht, die Familienversion Daniel: Ja. Marcus: haben wir schon, Robinson Crusoe und Heat kamen gestern an. Daniel: Okay. Marcus: Aber ob ich jemals mit Schülern Robinson Crusoe spiele, ich weiß es nicht, wahrscheinlich schon. Also einzelne Daniel: Ja. Marcus: bestimmt. da ist natürlich nur die YouTuber, dass man die noch nicht voll eingeräumt ist, brettspielregal bei uns an der Schule, was ich gerade in die Kamera halte. Daniel: Wahnsinn, das ist doch schon eine sehr ordentliche Sammlung, die da steht. Marcus: Vielleicht poste ich mal irgendwas auf Discord, sonst ein Foto oder was, wenn es passt. Genau. So ist das auf jeden Fall. Daniel: Ja, Toll, das macht mich sehr neidisch und bestärkt mich darin, das dann doch auch mal anzugehen. als Thema. Schülerzeitung ist gerade noch so bisschen aktiv bei mir. ist noch kein Selbstläufer, deswegen muss ich das noch ein bisschen mit betreuen in meiner zusätzlichen Zeit. Aber vielleicht kommt dann irgendwann doch auch mal die Brettspiel AG und dann ja, aber niederschwellige Aufbauarbeit leider, weil... Das ist leider so. Wobei ich ein Marcus: Ja, wird's bedauern. Daniel: total offenes Kollegium habe. Also wir haben eine WhatsApp-Gruppe für die Brettspiel-Interessierten und wir treffen uns einmal im Monat und da sind 30 drin. Also die kommen nicht alle. Wenn wir acht dann zusammen bekommen für so ein Spieleabend, die anderen haben keine Zeit oder sind am Korrigieren oder irgendwas ist immer. Marcus: trotzdem. Daniel: Aber... Da gibt es ein sehr großes Interesse grundsätzlich an Spielen und ich glaube die Kollegen verstehen auch den Wert von Spielen, den pädagogischen Wert von Spielen. Und ich glaube, man ein Brettspiel Tag machen würde oder von mir aus auch nur ein Brettspiel Nachmittag nach der Schule mal und sagen würde, es gibt auch fünf Kollegen, die einfach mal Sachen mitbringen und dann kannst du auch mit verschiedenen Kollegen Sachen erklären und dich dazusetzen an die Tische und bist nicht nur am Hin und Her springen, dann würdest du da bestimmt eine große Masse erreichen. Marcus: Ja, na, auf jeden Fall. hab auch vor, zu Beginn des Schuljahres dann so ein, zwei Spiele nachmittage mit den Kollegen auch nochmal anzuregen. Einfach, auch ein paar Spiele zu zeigen. Dann so ein paar einfachere. Mal schauen, wer kommt. Wir haben ein sehr, sehr, junges Kollegium. kann mir vorstellen, also nicht, dass die Eltern nicht auch spielen wollen und können, aber ich sag mal, wo zumindest teils die Motivation noch besonders hoch ist. Wir haben auch eine Brettspielgruppe, aber die hat sich schon lange nicht mehr getroffen und da Daniel: Mhm. Marcus: sind noch nicht 30 Leute drin. das ist schon cool, dass so viele grundsätzlich interessiert sind bei dir. Da hast du eigentlich schon voll super Basis vom Kollegium her. Da werde ich noch ein bisschen Arbeit machen müssen. Hab aber jetzt auch schon gemerkt bei einzelnen Kollegen halt, die auch nur Uno und Monopoly kannten und Mogelmotte, so wie ich dachte, ich hab auch voll Daniel: Hahaha Marcus: das coole Spiel, die jetzt auch schon Voll gefangen haben. Hatten letztens ein Kollege von mir, der jetzt auch so... noch so 10 Jahre vor sich hat, vielleicht in eine Pension geht, also so Mitte 50 ungefähr, ist ja, hat dann irgendwie letztens mit den Schülern krasse Kacke gespielt, Und war, hat eine, Daniel: Sehr gut, Marcus: hat, hat zugeschaut, wie drei Schülerinnen das gespielt haben. Was ist das denn für ein Spiel? Das kenn ich ja nicht. Ist so, setzt sich dazu, Roland, auf geht's, erklärt ihr kurz und dann legt's los. Passt das für euch Schüler? Ja klar. Dann hat sie mit drei Sechsklässlerinnen quasi da krasse Daniel: Ja. Marcus: Kacke gespielt, hat da eine Freude, die haben gelacht zusammen zu viert, ja, wo ich denke, wie cool eigentlich, ja. Also wenn's nun krasse Kacke ist, ist ja wurscht. Daniel: Ja. Super. Marcus: Also genau, ich glaube, da kann man viel erreichen. Es wird natürlich auch viel Arbeit sein. Du bist halt die treibende Kraft dahinter am Ende. Daniel: Mhm. Marcus: Wenn ich nicht bin, dann wird das in sich zusammenfallen. Wobei natürlich Lehrer jetzt schon das Angebot glaube ich zu schätzen wissen, in diesen Raum zu gehen, in Supplierstunden, also in Vertretungsstunden und das zu nutzen. Das glaube ich schon, dass das jetzt Daniel: Mhm. Marcus: von sich aus einfach klar ist für die Kollegen, für einige. Aber dass dann mehr passiert noch und da wirklich gefördert wird, da gehört einfach eine treibende Kraft dahinter. Und das versuche ich jetzt neben den ganzen anderen Aufgaben, die man als Lehrer hat, hat, dann tatsächlich im nächsten Schuljahr anzugehen. Und ich bin gespannt, weil ich dann in den folgenden Podcasts hier und dort vielleicht nicht als Hauptthema wie heute dann mal als kleines Update berichten kann und darf. Daniel: Sehr gut, jeden Fall. Also bitteschön. Ich finde, es ist ein spannendes Thema. will hier noch mal so zwei, drei Namen nennen oder zumindest mal könnt ihr euch da noch weiter informieren auch. Es gibt die Brettspielklasse in Hamburg. Vielleicht wäre das was. Kannst du mal deinen Arbeitgeber fragen, ob das auch im österreichischen System funktioniert. Das gibt es bei uns auch in Hessen, dass man so Profilklassen macht, die so mit einem Schwerpunkt das haben und die machen tatsächlich zwei Stunden oder eine Stunde Unterricht pro Woche, wird ersetzt durch Brettspielen. und sind dann auch auf Instagram aktiv, Brettspielklasse. Ich weiß, dass die Alex, die jetzt nicht mehr Teil von Monkey Talk ist, sich auch in Marcus: Hmpf Daniel: diesem Bereich, ich weiß nicht, ob sie sich dort jetzt selbstständig gemacht hat oder zumindest mal dort auch aktiv werden möchte und wird auch noch im Podcastbereich. beim Thema Schule und Spielen. Da gibt es auch eine Arbeitsgruppe in der Frankfurter Gegend, die da zusammenarbeitet und Ideen austauscht. Also es gibt ganz viele Initiativen, weil ich glaube, viele Lehrer einfach auch gerne spielen. Weiß nicht, ob das was miteinander zu tun hat, aber die Lehrerquote ist auch immer recht hoch, auf der Spiel am Samstag zum Beispiel. Ja, also ein spannendes Thema und spannende Entwicklungen, die man da verfolgen kann und ja eigentlich noch viel mehr verfolgen könnte und möchte. Ganz lieben Dank dir für deine Eindrücke und Anregungen heute. Es hat sich angefühlt wie so eine kleine Fortbildung. Auch für mich. Die Unterrichtsstunde ist nun aber vorbei. Es wird Zeit wieder in die Ferien zu gehen, Markus, und nicht mehr so viel über Schule nachzudenken. Auf YouTube könnt ihr jetzt sehen, wie Markus sein Getränk schlüpft. Es war mir Marcus: Genau, hab mich sehr gefreut. Daniel: ein inneres Sommerferienhaben, mit dir aufzunehmen. jeden Fall. Grüße gehen Marcus: machen uns so unbeliebt, glaube ich gerade. Aber sind wir Sind wir Daniel: raus an die arbeitende Bevölkerung. Marcus: man, Cut! Cut! Daniel: In diesem Sinne macht es gut. Vielen Dank natürlich auch für eure Unterstützung auf Patreon und hört rein in die exklusiven Folgen, wenn Markus und Andreas zum Beispiel wieder das Alphabet lernen. Auch das ist eine Sache, die in der Schule natürlich ganz wichtig ist. und schaut rein bei uns auf den Discord. Vielen Dank auch an unseren Sponsor meeplebox.de. Dort könnt ihr auch ganz viele Spiele für die Schule kaufen. Und in diesem Sinne, Markus, danke dir für die Aufnahme und bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao. Marcus: Vielen lieben Dank, bye bye.