Daniel: Hallo und herzlich willkommen zum Monkey Talk, dem Beauty Podcast der Beauty Monkeys. Brettspiel Monkeys, Board Game Monkeys. Roy, du siehst heute wieder fesch aus. Heute die Haare auch zurückgehalten durch eine Form von Haarband, aber es ist dein Kopfhörer. Roy: Ja, das ist mein Bluetooth-Kopfhörer, der so sehr klobig ist, wenn man sein Headset verarbeitet, ich sag mal zu Hause, meine Arbeit ist nicht mein Zuhause, aber wenn man das mein Chef hört, Liebe geht raus. Andreas, für dich ein paar Herz, kleine Herzen. genau, heute aber ich hab erst überlegt, ob ich mir noch so paar Augenpads unter das Auge lege, weil ich hab so bisschen Augenringe, aber ich spare ich mir dann fürs nächste Mal auf. Ich glaube, sonst kriege ich Ärger mit Frau oder Tochter. Daniel: Na? Das wäre gut gewesen. Roy: Weiß man nicht, wem die gehören im Kühlschrank. Aber da liegen welche. So eine gekühlten Dinger. Daniel: Ich hatte an Gurke gedacht, mal dich mit Gurken auf den Augen zu... Roy: Auch gut. Daniel: überraschend, aber ich habe sie gestern aufgegessen. Anyway, wir sind ja eben nicht der Beauty Podcast, wir sind der Brettspiel Podcast der Board Game Monkeys und deswegen gibt es von uns heute eine volle Dröhnung Brettspiele, denn gerade gestern, nach dieser Aufnahme, nee, gestern, also am Tag vor dieser Aufnahme, so rum, gab es die Nominierung zum Spiel des Jahres 2020 und ich habe heute in Vorbereitung darauf nicht etwa noch mal das Oracle von Delphi befragt, sondern das Oracle von von Roy und Andreas habe ich mir angehört von vorletzter Woche. Ich hoffe, habt die Folge auch alle fleißig gehört und habt festgestellt und könnt jetzt im Nachhinein abhaken, wie viele Titel von eurer Liste da überhaupt nicht aufgetaucht sind. Ne, so viele waren es nicht. Roy: glaube aber, einen Titel, dazu kommen wir ja später noch, den hatte aber auch keiner auf der Liste, wenn ich das richtig beobachtet habe. Wobei die Kennerliste ja eigentlich ganz gute Trefferquote hatte. Aber wie gesagt, dazu kommen wir gleich. Daniel: Nee. Ja, genau, wir kommen gleich dazu vorher. Wie gewohnt der Affenspielplatz. Bongos abreu. Roy: Ab dafür! doch jetzt! Technik! Nein, nein, wir kriegen das hin. Aber irgendwie, ich klick drauf, es will nicht. Leute, vielleicht müsst ihr doch mit uns einstimmen und Bongo Bongo machen. Daniel: Im Grundfall müssen wir selbst trommeln. Uhuhuhuhuuu! Roy: Ja, tschüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttüttütt Daniel: Die Affen rasen durch den Wald, der eine macht den anderen kalt, die ganze Affenbande brüllt. Genau, so, Jetzt? Roy: Aber ich... Warte, warte, warte, warte. Mach ich einen Fehler? Ich drück den falschen Knopf, Daniel: Wer hat die Kokosnuss, wer die Kokosnuss? Roy, was hast du mitgebracht? Ich hab schon im Vorfeld vernommen, ist ein Spiel, dessen Namen ich nicht aussprechen kann, dessen Namen du aber sehr wohl aussprechen kannst, weil du ab und zu mal im entsprechenden Land verweilst. Roy: Ja, sollte man meinen. Ich habe euch mitgebracht, Experten-Spiel, ein Spiel, der tatsächlich sogar offiziell zur T-Reihe zugezählt wird, wenn ich das richtig gelesen und gesehen habe. Zumindest glaube ich BOT &DICE, wo der Ursprungsverlag liegt, bewirbt das glaube ich selber so. Da liegen ja fast alle T-Titel, wenn ich mich nicht ganz täusche. Daniel: Mhm. Roy: Was heißt T-Titel? Ganz eindeutig, wir einen Toskini, Daniel Toskini-Titel und das ist sein aktuellster Mit und zwar Chiang-Chia, in dem wir uns 260 vor Christus im alten China befinden und versuchen hier quasi das chinesische Königreich zum einen irgendwie auf unsere Seite zu ziehen, wir sind eine Adelsfamilie und zum anderen möchten wir gemeinschaftlich uns vor den Angriffen der Nomaden schützen und wie das damals getan wurde, können wir heute noch als eines der... Ist das nicht sogar ein Weltwunder? Ja, oder? Daniel: Die Mauer? Roy: Die Mauer? Nee, Eins der modernen, aber... Daniel: Nein, die Weltwunder sind nur die der modernen Weltwunder, weil die eigentlichen Weltwunder sind nur die sieben der antike ⁓ Roy: Genau, ist gar nicht da. Aber die gibt ja diesen modernen Weltwunder, glaube ich. Da gehört auch die chinesische Mauer zu. Das größte Bauwerk der Welt, was man auch von Satellitenbildern aus sehen kann. So schimpft sich das. Und ein Teil davon zumindest, oder ich weiß gar nicht, was die ganze Mauer darstellen soll, bauen wir hier dann gemeinschaftlich auf, was auch ein ganz wichtiger Bestandteil an diesem Spiel ist. Aber es ist kein kooperatives Spiel, es ist ein competitives Spiel. Das heißt, wir vertreten schon jeder eine Familie für sich. Daniel: down. Roy: und wollen aber einfach am meisten teilhaben und meisten Punkte sammeln. Jetzt würde ich keine halbstündige, ich jetzt auf der Welt, keine halbstündige Regelklangung machen, weil das könnte ich hier wieder locker füllen. Es ist ein Expertenspiel. Ja, kann man machen. Es ist ein Expertentitel, da brauche ich nicht lange reden, wer ungefähr eine Ahnung hat, was T-Titel so ausmacht. Da hat schon eine grobe Vorstellung, was ich damit meine. Es ist... Daniel: Ich schaue auf die Uhr. Roy: auch hier viele Sachen vermixed. Es gibt Palastleisten, also für Andreas, auf den kann man aufsteigen. Wir haben so eine Art, ich will immer Worker Placement sagen, es ist kein Worker Placement, wir haben drei Aktionsscheiben, die setzen wir in so Reiche ein und dann haben wir in diesem Reich, wo wir das einsetzen, meistens so zwei bis drei Optionen, was wir dort machen können. Zum einen ist hier das Reich mit einer Leiste eben verbunden, auf der wir dann einfach aufsteigen. Das ist eigentlich immer fix und das werden wir immer machen. Beim anderen ist im Reich was aufgedruckt. Meistens solche Tauschaktionen. Wir haben halt Waren und haben Rohstoffe. Die kann man meistens gegeneinander tauschen. Also ich gebe Reis ab, krieg dafür Rüstung, solche Sachen. Und dann können wir in diese Region Stadthalter entsenden. Also jeder Spieler hat so einen Pool an, ich weiß gar nicht, 15 kleinen Miepeln, die drei Funktionen einnehmen können. Die sehen immer gleich aus, aber je nachdem wo ich sie einsetze, sind sie was anderes. Eins davon ist der Stadthalter. Das sind wiederum Gebäude in diesen Regionen. Und diese ganz spielentscheidend. Diese Gebäude sind zum einen Einkommensgebäude und es sind zum anderen solche, ja, Aktionsveränderungsboni-Gebäude. Das heißt, manche geben dir halt noch mal einen Siegpunkt, immer wenn du diese Aktion machst. Oder immer wenn du diese andere Aktion machst, dann kriegst du das Doppelte oder solche Sachen. Aber dafür muss ich halt einen Stadthalter haben. Dann gibt es Schiffe an der Küste, die kann ich beliefern mit eben entsprechenden Waren. Das ist der einzige Weg, wie ich an Geld komme, mehr oder weniger. Und dann gibt es natürlich auch den Bereich, wo wir an der Mauer bauen können, wo wir einen Turm an der Mauer bauen können oder einfach nur Soldaten entsenden, die dann dort platziert werden. Denn zu Beginn einer Runde bewegen wir Nomaden auch auf entsprechenden Leistungen. Es gibt so vier Bereiche, wo sie angreifen können und Am Anfang der Runde drehen wir so eine Karte ⁓ die geben uns dann an, wie weit sie ran voranschreiten und welche Stärke sie dazu bekommen, mit der sie angreifen werden. Da gibt es schwere und leichte Karten. Und wenn sie so gewissen Punkt erreicht haben, weiß ich, am Ende der Runde wird da ein Kampf stattfinden und da wird dann abgehandelt. Und so versuchen wir dann so einen Mix-Up aus, ich will die Leisten unten mitmachen, ich muss immer irgendwie an Rohstoffe und Geld und an Waren kommen und ich will irgendwie da oben mitspielen, denn... Im Laufe des Spiels ist das mit die einzige Punkte-Einnahmequelle, die wegen Kampf stattfindet, der, der am meisten teilgenommen hat am Kampf, höchste Punktzahl, meistens im Spiel zu dritt, Beispiel sieben Punkte, der, am wenigsten teilgenommen hat, nur zwei, der da gar nicht mitgemacht hat, gar nichts natürlich. Und mehr kriegt man im Laufe des Spiels eigentlich gar nicht an Punkten erstmal. Also muss es schon wichtig da irgendwie mitzumachen, weil es dann auch noch mal Punkte gibt für Soldaten, die man opfern musste. Also wenn Soldaten dann sterben, man vergleicht dann die Stärke der Nomaden. 10 Stärke, aha, da stehen 7 Soldaten, leider noch keine Mauer. Alle 7 tot. Aber wenn das 7 Soldaten von einem Spieler waren, gibt es halt 7 Punkte dafür. Das ist eine Überlegung wert tatsächlich. Und wenn man dann noch einen Stadthalter hatte, also wenn die Mauer dann doch gehalten hat, oder der Schutz, und die brechen nicht durch, Dann sind ja die Stadthalter da unten auf jeden Stadthalter. Egal wem der gehört, kriegt man auch noch mal einen Punkt, wenn der überlebt hat. Problem ist halt, wenn die Angriffsstärke höher ist als die Verteidigungsmaßnahme, dann brechen die durch und dann flüchten die Stadthalter. Das heißt, ich muss dann alles wieder neu machen. Dann verlier ich die, ob die das einkommen oder diesen Bonus und muss das irgendwie noch mal neu im Laufe des Spiels machen, was ich ungern möchte, weil das kostet Holz und Holz ist teuer. Sonst kann man so ganz knapp runterbrechen. Daniel: Mhm. Roy: Das spielen wir vier Runden lang. Und dann gibt es am Ende noch mal ganz wichtige Punktequelle anhand der Palastleisten. Unten auch, wer da am weitesten voranschreitet, kriegt auch ganz viele Punkte. Und dann der zweite und der dritte wieder. Und dann gibt es noch drei Auftragskarten, die man für sich behält im Laufe des Spiels. Und die auch noch mal richtig viel. Das ist dann so was wie... Liefer drei Mal Ware in den Ort so und so. Baue hauptsächlich Mauern in den Bereich X und Y. Wenn du das geschafft hast, oder je nachdem, wie viel du da gemacht hast, kriegst du noch mal teilweise bis zu 16, 15, 17 Punkte. Also man kann am Ende richtig ordentlich Punkte sammeln. Wer das am besten getan hat, gewinnt das Ganze. Und ich muss sagen, am Anfang war ich echt überschlagen von dem Spiel. Es ist erst mal eine Aufbau der Hölle. Man muss die ... Daniel: Mhm. Roy: Die Gebäude aufbauen, man muss die Leisten vorbereiten. Jeder hat noch mal ein eigenes Playerboard, da sind auch noch mal Plättchen drauf. Und hier sind Plättchen, dort sind Plättchen. Aber Achtung, es gibt dann Bonusplättchen. Aber es gibt Palastbonusplättchen und es gibt die normalen Bonusplättchen. Ach übrigens, wenn ihr nur zu dritt oder zu zweit spielt, dann müsst ihr noch mal folgende wieder aussortieren, weil die sind nur bei vier Spielern drin. Und dann also man ist... Ich würde sagen, vor dem Spiel mindestens 20, 30 Minuten beschäftigt, überhaupt das erstmal auf den Tisch aufzubauen, es sei denn, er hat da ein schönes Inlay, ich hab nur Tüten-Inlay, ist nix mit Inlay. Das ist die Hölle. Und dann hat sich erstmal alle Gebäude verstehen und was macht denn jetzt hier Sinn? Und ich sag mal so, ich musste beim Spielen so an Andreas denken, als er von ... die Weiße Burg erzählt hat, wo er meinte, dann quetscht man das letzte Reiskorn. Als ob das ein Asienproblem ist. Hier ist es genauso. Man sitzt davor und quetscht das letzte Reiskorn irgendwie und überlegt, ja, Reis brauche ich für Soldaten, Holz brauche ich für die Stadthalter. Aber wie überhaupt komme ich an Holz? Ach da gibt es so Boote, da kann ich mich reinsetzen, da kriege ich Ware. Aber ich will ja auch liefern, wie komme ich dann in die Ware? Aber ich will ja auch meine Aufgaben erfüllen. Ach, ich muss ja auch an einer Mauer bauen. Daniel: Mhm. Ja. Roy: Und also am Anfang ist es wirklich overwhelming, dass man davor sitzt wie so ein, ja, der Hase vor der Schlange und man ist so paralysiert und man sagt, ich weiß gar nicht, was ich jetzt... Hä? Und überhaupt, hab gar keine, ich hab nur ein Reis, ich hab ein Holz, was soll ich denn machen? Ich kann gar nichts machen. So, und dann muss man wirklich erst mal sich erarbeiten, überlegen, aha, wenn ich das aber mach, dann krieg ich den Bonus, ⁓ dann hab ich... den extra dauerhaft und dann kriege ich ja den zurück. Man muss versuchen, gewisse Ketten und Verbindungen zu finden. Wenn man die gefunden hat, wiederum super befriedigend. Es gibt so Züge, da geht dir einer ab. geht der, du machst das, ich mache jetzt das, dann kann ich das, dann das und dadurch habe ich das und jetzt kriege ich vier Reis und da kriege ich drei Holz. Ich habe ja auch noch den Stadthalter da vorne und deswegen kann ich das noch machen und andere Leute gucken an und sagen, was hast du denn jetzt gemacht? Aber das ist natürlich der Yes-Moment. Daniel: Hmhm. Ja. Roy: Aber es ist ein hartes Stück Arbeit bis dahin. Also ich bin Experten-Spiel-Fan. Ich mag das, mich reinzufuchsen, aber selbst ich hab am Anfang gedacht, uiuiuiui, hab aber im Laufe von zwei, drei Spielen entdeckt. Das kann schon Spaß machen. Aber ich muss jedem sagen, Leute, da muss man sich reinfuchsen, man muss sich das vornehmen. Wenn man das gemacht hat, ist das aber ein ganz toll verzahntes und sehr mechanisch hervorragendes Experten-Spiel von Herrn Tatsukini. Aber es ist nicht für jeden. Daniel: Mhm. das bei dir im Schrank bleibt oder wo du noch ein paar mal spielen musst, ⁓ das zu entscheiden. Roy: Es wird erstmal bleiben, ich habe auch noch Lust weiter zu entdecken. Es hat eine riesen Variante, von diesen Gebäuden verwenden wir, ich glaube, so ⁓ die 10 und da sind aber locker 20 bis 30 drin. Also da sind ganz relativ viele und es ist ja auch schon die erste Erweiterung in der Mache, aber ich glaube, die würde ich nicht brauchen. Tatsächlich, das wäre zu mutsch. Ist ein schönes Experten-Spiel, gerade wer Teespiele mag, ist vielleicht nicht das Stärkste. Es ist nicht Zeugin, es ist nicht Teotia Khan. Ich glaube, die sind ein bisschen fluffiger einfach in dem Sinne her. Aber wer das ein bisschen herausfordernderer der Abend da haben möchte, der hat mit Tjankja eine gute Wahl. Deutlich besser als Transgalactica auch von ihm. Und zwar nicht bei Bord and Dice erschienen, aber irgendwie kann man es ja gedanklich dazu packen. Ja. Hab ich dich ein bisschen heiß gemacht oder warst jetzt schon raus, als ich meinte halbe Stunde aufbauen? Daniel: Das schreckt mich auf jeden Fall ab, vielleicht komme ich da mal vorbei, wenn es schon auf dem Tisch steht. Ich würde nicht sagen, dass ich großer Fan von T-Spielen bin. Ich habe die eher mal zufällig mitgespielt, wenn mal was auf dem Tisch stand, aber es ist jetzt nicht so, dass ich die immer spiele. Habe bisher nur zwei gespielt, nämlich Zolkin und T-Litum. Beide haben mir aber sehr gut gefallen. Tele-Tum habe ich auch so auf meiner Kleine Anzeigenwerbung unbezahlt. Wishlist und beobachte so ein bisschen die Preise und gucke, ob das mal günstig irgendwo abfällt. Roy: Ja, leider. Daniel: Ich habe das jetzt von dir nicht zum ersten Mal gehört, schon zum ersten Mal von dir, aber das Spiel jetzt nicht zum ersten Mal gehört. fand das immer gar nicht so interessant, aber jetzt habe ich parallel noch mal Bilder angeguckt und ich finde es auch wirklich optisch ansprechend, weil es auch durchaus bunt ist, also jetzt nicht so eine braune Suppe. wie man oft in so trockenen Eurogames erwarten würde, mit so einem altertümlichen Thema, sondern schon auch bisschen bunter und farbenfroher. Und das spricht mich echt an. Also ich würde es mal gerne ausprobieren. Ob das was für mich ist, auch da darf man BGG ja nicht immer genau trauen, aber die geben mir die Komplexität mit 3,4 von 5 an, was ja eher noch so zwischen Kenner und Experten-Spiel ist, noch gar nicht so komplex. Vielleicht hat das eben so eine gewisse Einstiegshürde und dann geht es dann doch ganz gut von der Hand, weiß ich nicht. Roy: Der allgemeine Ablauf ist ja recht simpel. Man hat eine Aktionsscheibe, setzt sich ein, dann ist ja klar, was ich da machen kann. Aber es ist halt wirklich dieses, wie komme ich an was ran, ⁓ meine Ziele zu erreichen? Und da ist man erstmal, vor allem muss man diese Gebäude verstehen, gerade zu Beginn, weil man dann darauf gehen muss und die dann auch gescheit nutzen sollte einfach. Also jetzt am Ende der letzten Runde dann zu sagen, ich nehme das Einkommensgebäude, ist halt Hanebüchen. Das gibt gar kein Einkommen mehr, was willst du da? So und das ist so der Kniff. Daniel: Hm. Roy: zu überlegen, welche Gebäude und wann schwenke ich ⁓ auf Verteidigung? Weil in der ersten, wenn man mit den leichten Nomaden spielt, es gibt schwierige Nomadenkarten, weiß ich nicht, wer das machen will, aber wenn man mit den Standard- oder leichten spielt, dann hat man auch meistens mindestens eine Runde Schonfrist, dann greift keiner an und weiß dann auch, okay, der zweiten Runde, genau, in zweiten Runde muss ich spätestens eine Mauer haben oder einen Soldaten und in der ersten Runde kann man erst mal dahin kommen mit Reis und Steine. Daniel: Mmh. Mhm. ein bisschen aufbauen. Ja, doch finde ich ganz gut, würde ich mal ausprobieren bei nächster Gelegenheit. Roy: So, ja. Ja, vielleicht ja beim Community-Trippen. Daniel: Genau, Changsia von Daniele Toschini. Roy: Daniele Toschini und Antonio Petrelli. Gesundheit. Daniel: Due Italiano. habe ich auch Madrid oder Mailand, Hauptsache Spanien, habe ich was spanisches für dich dabei im Gepäck. Wir reisen auch in eine Stadt, wir spielen ein V-Spiel aus der Stefan Feld City Collection. Ich habe gespielt Valencia, Valencia sozusagen. und es war meine erste Erfahrung mit einem Stefan-Feld-City-Collection-Game. Ich habe ja immer noch nicht Marrakesch gespielt. Shame on me. Ich bin noch auf der Suche nach jemandem, der es mir beibringt. Bitte, spielt mit mir Marrakesch. So, aber jetzt kam Valencia auf den Tisch. Das ist ein Rezensionsexemplar von Queen Games in der Deluxe-Edition, das der Andreas mir geschickt hat. und dass ich jetzt ausprobieren konnte mit vier Spielenden, was auch, glaube ich, die Idealbesetzung für dieses Spiel ist. Es ist ein Beatspiel und ich würde sagen, das ist im einfachen Kennerniveau angesiedelt, weil wenn man da mal weiß, was man tut, dann ist das gar nicht so komplex. Wir haben eine relativ große Schachtel und darin verbergen sich fünf Spielerfarben und wir haben 24 Beatkarten auf der Hand in der Höhe von eins bis sechs. Modul mit Karten von 0 bis 7 mit Spezialfähigkeiten, aber grundsätzlich erstmal 1 bis 6 und jede Karte ist viermal im Spiel. wenn wir dran sind, dann spielen wir über fünf Runden und müssen uns über fünf Runden diese 24 Karten aufteilen. Das heißt, wir haben pro Runde so im Schnitt fünf Karten. Die decken wir einzeln auf und können praktisch am Anfang einer dieser fünf Runden entscheiden, wie viele Karten wir aufdecken. Wir können nach drei Karten sagen, wir machen Schluss und nehmen diese drei ⁓ mit zu bieten. Wir können auch sechs Karten aufdecken, dann haben wir halt später weniger zur Verfügung. Und worauf bieten wir? Wir bieten auch verschiedene Aktionen, die durchlaufen. Auf so einer Leiste werden die angezeigt durch so einen Valencia-Turm und die laufen einfach von oben nach unten runter und dann bieten wir jeweils auf etwas, was in dieser Stadt passiert. Und jetzt habe ich da zum Beispiel vier Karten ausgewählt und habe die in drei Stapel aufgeteilt und jetzt, wenn ich an Reihe bin und der Startspieler bin und jetzt die erste Aktion kommt, da bieten wir praktisch ⁓ den Platz in der Krone oder im ... der Thron sozusagen oder auch der Bischofssitz, dass wir den besetzen mit unserer Spielerfarbe und dann könnte ich jetzt sagen, ich biete vier, dann kann der nächste sagen, ich bin raus und decke keinen meiner Stapel auf oder jemand bietet drei, wie auch immer und dann besetzen wir diese Plätze und was wollen wir machen? Wir wollen eben Adelig sein, ⁓ zu entscheiden, wo besondere Brunnen platziert werden, auf so einem großen Stadttabloh, das vor uns ausliegt, ein gemeinsames Tabloh. Und an diese Brunnen platzieren wir dann später Miepel, dazu komme ich gleich, ⁓ Punkte zu erreichen am Spielende. Das heißt, wenn wir der Adelige sind, wenn wir diese Abstimmung gewinnen, diese Versteigerung, dann dürfen wir bestimmen, wo die Brunnen hinkommen. Wenn wir der Kläriker sind, das heißt der Zweitplatzierte in dieser Abstimmung, dann dürfen wir entscheiden, wo eine Palme platziert wird in die Stadt. Wer an der Palme sich hinsetzt, noch mal einen Punkt am Rundenende. Nee, am Spielende, Entschuldigung. Und dann gibt es drei weitere Abstimmen pro Runde, die sich auf Handelsgilden beziehen. Porzellan wird hergestellt, Tiger Nüsse, Textilien, äh, nicht Tee, sondern Orangen gibt's in Valencia und noch was... was ich vergessen habe, lila Traumwein. Wenn wir jetzt die Abstimmung in dieser Gilde gewinnen, dann sind wir erstmal der Gildendude und haben da so eine kleine Mehrheit im Stadtrat. Dann bekommen wir auch eine Ware dieser Art und wir dürfen, und jetzt kommt eigentlich die Hauptmechanik des Spiels zum Tragen, wir dürfen unseren Miepel oder einen unserer farbigen Miepel auf diesen Stadtplan platzieren und zwar auf ein Gebäude dieser Farbe. Und so spielen wir eben über fünf Runden. wo wir jeweils drei Händler gilden haben, die wir beeinflussen. und wo wir dann einfach uns diese Gebäude kaufen. Und der Witz ist, dass wir vorher Auftragskarten gezogen haben, so ein bisschen wie bei Zug ⁓ Zug, die wir, wir bekommen fünf, wir müssen mindestens, glaube ich, zwei oder drei behalten und die müssen wir erfüllen. Und das könnte zum Beispiel sein, dass wir eine Diagonale erreichen wollen. Dafür kriegen wir vier Punkte oder wir wollen mindestens drei Miepel in den Porzellanen-Fabriken stehen haben und so weiter und so fort. Also immer verschiedene Aufträge. besonders viele neben Brunnen und so weiter. Und so versuchen wir dann die Punkte zu maximieren. Die Spielregeln sind wirklich recht einfach. Es ist natürlich hochinteraktiv, wie sich das für ein Bietspiel gehört. Also kein Bietspiel ist nicht interaktiv irgendwie, weil wir natürlich uns versuchen zu überbieten, unterbieten, gucken wann wir passen, weil nicht jeder bekommt eine Aktion, sondern wenn ich jetzt in dieser Runde mit den Händlern gilde, wenn wir alle vier bieten, dann bekommen nur drei eine Ware und der vierte geht tatsächlich leer aus, bekommt dann aber eine seiner Gebote. Karten wieder zurück in den Stapel. Ich finde den Spielablauf wirklich super verständlich und es hat mir auch viel Spaß gemacht zu spielen. Es ist ein Remake vom alten Straßburg, wem das jetzt bekannt vorkommt. Ich glaube erschienen bei Alea damals und oder Hans im Glück. Ich glaube es war Alea von Stefan Feld. Das sah ist in die Jahre gekommen und wie man das bei so Queen City Collection Titeln kennt, haben die das jetzt geupdatet. Also grundsätzlich finde ich ein tolles Spiel. Meine Mitspielenden waren so bisschen frustriert, weil der eine war halt Erstpartie, der hat sich Ziele rausgesucht, die sehr schwer zu erfüllen waren. Die hätten auch sehr viele Punkte gegeben, also High Risk, High Reward und der hat dann irgendwie aber nach Runde 2 gewusst, boah, das schaffe ich irgendwie nicht mehr. hat er bisschen frustriert vor sich hingespielt, weil er wusste, ich verliere am Ende nochmal 12 Punkte und habe jetzt eigentlich keine Chance mehr zu gewinnen. Also man muss schon bisschen wissen, was man tut und dann glaube ich entwickelt das eine richtig coole Spieltiefe. So, jetzt aber meine Frage auch an dich. Ich brauche jetzt eine Beratung, ob ich dieses Spiel, das ich auf jeden Fall noch ein bisschen weiterspielen will, aber auf Dauer in meiner Sammlung behalten werde. Weil Grund 1. Es sind enthalten diese typischen Queen Games Sortierboxen, die das Material supergut in der Box verteilen, so wie bei Cut Man Do zum Beispiel haben wir zusammen gespielt. Oder fällt mir auf, das war dann der erste City Games Titel, den ich gespielt habe. Genau, aber das Problem ist, du kriegst diese Boxen nicht raus. ⁓ diese Sortierboxen aus der Schachtel rauszubekommen, musst du eigentlich so seitlich reingreifen und die Hauptbox so bisschen biegen, ⁓ da so drunter zu kommen, dass du diese Sortierboxen da rausbekommst, weil die so krass plan da drin sind. Ging dir das auch so? Kennst du das Problem? Roy: Ich habe halt noch Chichen Itza, das ist aber in deutlich größeren Box, da schlackern diese kleinen Boxen eher drin. Es ist der Gegenteil, da ist nichts fest. Daniel: Ja. Ja, ja, okay. Weil hier ist es so, die Schachtel ist genauso groß wie diese Sortierboxen. Das heißt, kriegst die Sortierboxen eigentlich nur raus, wenn du die Schachtel ein bisschen biegst. wenn du die Box stülpst. Ich habe mir jetzt geholfen, ich so Latex Tape, das ich übernehme, ⁓ Karten zu umwickeln, damit die schadenfrei bleiben, das habe ich jetzt einmal so komplett in den Schachtelboden gelegt, dann die Wände hochgezogen und damit ich das so rausheben kann. Vollkommen absurd. So und diese Schachtelgröße ist halt absurd für die Art des Spiels, dass es ist. Es ist ein ziemlich großes Board. Aber in der Schachtel ist auch noch Platz. in dieser Schachtel ist das Board drin, diese vier Sortierboxen und dann hast du einfach noch mal 3 cm Luft. Ich weiß nicht warum Queen Games sich da dieses, es muss ja auch alles Deluxe heißen und sein und so edel aussehen, warum muss das gemacht werden und diese Schachtel so groß gemacht werden, warum mache ich nicht einfach ein gutes Spiel so klein wie es irgendwie, also nicht so klein wie es geht, aber so klein wie es auch das händelbar macht. Das verstehe ich nicht, weißt du was ich meine? Roy: Ja, also was ich jetzt schon mal, noch mal ein kleiner Verbesserung leider in dem Sinne, ist tatsächlich bei Pegasus erschienen. Und ich vermute immer einfach anhand des Covers, was man bei Board Game Geek sieht, ist es in dieser, wo auch Aquasphere und Gin so erschienen ist. Also nicht diese quadratische Box von Pegasus, sondern diese etwas schmalere. Genau. da war das... Daniel: ⁓ Pegasus, Ja, das war so bisschen länglich. Roy: ⁓ wahrscheinlich ist passend da schon mal auf alle Fälle gewesen. Generell hat einfach Queen Games, was das angeht, ein Problem. Ich weiß nicht, wer dafür zuständig ist, für die Verpackung oder für alles, was mit Pappe und so zu tun hat. Es passt ja nie. Also es ist ja egal, vielleicht haben sie auch gute Gedanken dabei, aber ich habe das Gefühl, es hat doch keiner vorher in Hand gehabt und sich wirklich gedacht, dass das funktional ist. Also sei es jetzt eben diese absolut sinnfreien Papp- in diesen Schachteln, sie mit meinen, damit hältst du alle Teile auseinander, am Arsch. Da ist immer ein Chip, der sich da unterschiebt. Da unten hat man dann diesen zwei, drei Millimeter Luft, da verschieben sich dann auch alle. ist es auch bei den großen, bei Marrakesh, bei Chichen Itza ist die Schachtel viel zu groß auch. Da schlackert alles irgendwie. Dann eben keine passenden Kreuze da drin. Also so, es ist... Daniel: Ja. Ne... Mhm. Roy: ein Versuch eines Sortiereinsatzes, aber es sortiert halt nichts. Das ist wirklich erschreckend. Und ich frag mich, wer nickt denn sowas ab, ⁓ dann später sich hinzustellen zu sagen, das ist ja ein Premiumprodukt. Und deswegen haben wir ja auch einen Premiumpreis. Kannst auch einen Premiumpreis haben, aber dann liefert bitte auch ab, wie ein Eagle Griffin abliefert als Beispiel. Die sagen auch 130 Euro, aber da sitzt, wackelt nichts. Es ist alles genau so, wie es sein soll. Und das ist halt schade, weil ... Daniel: Mhm. Genau. Roy: Inhaltlich sind das ja immer ganz gute Spiele. Herr Feld kann gute Spiele. Eins besser als das, vielleicht eins mehr, was einem liegt als ein anderes oder so. Aber im Endeffekt habe ich noch kein Spiel von Stefan Feld gehabt, wo ich gedacht habe, was ist das für ein Müll? Das hat mir immer auf irgendeine Art und Weise Spaß gemacht. Und deswegen finde ich es schade, dass... Daniel: Ja, also würde ich hier auch sagen, 130 kostet es nicht. glaube, der Queen Games, also von der City Collection ist es eines der günstigeren. Ich glaube, 80 oder so hat es im Kickstarter gekostet, in der Deluxe Version. Das ist trotzdem viel Geld für das Spiel. Aber ein Problem noch, ich finde es trotzdem leider pottenhässlich und ich verstehe die grafische Gestaltung nicht. Macht euch bitte dieses Board mal, führt euch das mal vor Augen. Wir haben ein Stadtspiel aus der City Collection, Valencia. Und jetzt überlegt euch mal, wie Valencia aussieht und dann gibt es so einen Cover mit so einem Turm und so einem Platz, wo dann so Häuser dicht bebaut rum stehen und das sieht auch so bisschen mittelalterlich aus und so. Und jetzt habe ich dann ein Board. Und dieses Board ist fast vollkommen grün und da stehen so einzelne Häuser drauf. Das sieht aus wie ein Dorf. Also da sieht schon mal nichts aus wie die Stadt Valencia. Null, nada. Und das grafische Design ist von The Miko, der ja die ganzen Garfield Games und so illustriert hat. Den Stil mag ich jetzt nicht so generell, aber das ist schon ein renommierter Künstler. Aber es passt halt einfach nicht zu dieser Stadt. Und wir beeinflussen hier Krone und Adel, also sind wir auf jeden Fall in welchem Zeitalter so ungefähr, Was würdest du jetzt sagen? Roy: Ja, 200, 300 Jahre zurück. Daniel: Genau, irgendwie sowas. Ich habe keine Ahnung wann es spielen soll. Aber dann haben wir hier fünf Charaktere. Der eine ist ein Bauer. Was der in der Stadt Valencia zu tun hat, keine Ahnung. Dann haben wir die Flamenco Tänzerin in Rot und dann haben wir in Blau einen Automechaniker, der so einen großen Werkzeugschlüssel in der Hand hält. Und ich denke mir so, was zur Hölle macht dieser moderne Roy: Okay. Daniel: Automechaniker oder Mechaniker in so einem Blaumann einfach in dieser mittelalterlich anmutenden Stadt, in dem wir König und Krone und hier die Geistlichen beeinflussen. Das passt so 0,0 zusammen und hat mich wirklich frustriert beim Spielen, wo ich so dachte, was willst du mir eigentlich sagen? Also das sind so, da passt so einfach gar nichts zusammen. Roy: zeigt sich bei mir immer mehr, wie liebloser damit umgegangen wird mit dieser angefangenen Reihe. Ich hab das Gefühl, mit den ersten zwei Kampagnen hat man sich noch echt Mühe gegeben und sich Gedanken gemacht. Und ab dann, weiß ich nicht, ob sie genervt von der Kritik waren oder von dem ganzen Projekt waren, ich weiß es nicht. Jetzt müssen wir noch die 13 anderen Spiele machen. Ja, mach mal. Schnell weg, jeder Praktikant kannst du machen. Und die anderen machen die anderen Sachen. Daniel: Ja. Roy: Das wirkt wirklich so bisschen leider und das ist schade, weil die Grundidee ist ja gar nicht verkehrt. So und das macht sich auch gut im Regal, glaube ich. Aber es ist ja auch nicht mehr innerhalb der gleichen Fassung, die man kauft, konsequent durchgezogen. Also eine Premium Deluxe mit Marrakesch am Anfang ist nicht mehr das gleiche wie jetzt bei Valencia wahrscheinlich und so. Also ich weiß alles. Ich weiß auch nicht, was man da noch... Daniel: Ja. Roy: sagen soll zu ehrlich gesagt. will gar nicht immer gegen Queen Gains of the random, weil es einfach sehr nette und liebe Leute sind und die Spiele halt auch einfach gut sind. man verzweifelt an diesen Entscheidungen, die da getroffen wurden und fragt sich halt, warum? Daniel: Genau. Also ich hätte gerne dieses Spiel von mir aus auch gerne mit so einem Dennis Lohausen Oldschool Look. Gerne mit schönen neuen Miepeln, aber irgendwie halt einheitlich. Also irgendwie passend. Passend. so? Nö. Also obwohl tolles Spiel und ich werde es auch noch ein paar mal spielen. Das war jetzt spielerisch ein erster Eindruck. Roy: Passend, Das wäre schon mal schön, das inne... Daniel: Ich möchte das auch weiterspielen, das wird nicht sofort ausziehen. diesem Thema kommen wir dann gleich noch, wie oft man Spiele spielen sollte. gibt es nämlich den ein oder anderen Gedanken dazu. gestalterisch macht es mich mal gar nicht an. So, das mein Fazit zu Valencia. Roy: Ja, schade in dem Sinne, wenn da ein schönes Spiel drin steckt auf jeden Fall. Naja, so, Daniel, dann hast du es ja noch ein nettes Thema mitgebracht, ich gerade sagen. Es hat sich angeboten, natürlich. Es hat sich angeboten. Daniel: Ja, es hat sich angeboten. Aber dann vielleicht dann bleiben wir doch da mal dabei, weil, weiß nicht, ob du das schon mitbekommen hast, es gibt einen mittelgroßen Shitstorm der Jury des Spielesjahres gegenüber, die wie immer im Place in Frankfurt saßen, ⁓ die Longlist und Shortlist zu verkünden. Zwischen der Longlist und den tatsächlich Nominierten wurde ganz schön viel gelabert und noch mal ein bisschen Einblicke in die Juryarbeit gegeben. Und der liebe Harald Schrapers, der Vorsitzende, sagte dann so Sachen wie, es wären so viele Titel gewesen dieses Jahr, Rekordzahl, Rekordzahl und sie könnten ja sowieso nicht alles spielen, also nicht jeder spielt alles. mindestens 150 Titel oder wie auch immer und manche Titel werden halt auch nicht mehr als einmal gespielt. So und darüber entbrennt jetzt gerade ein Shitstorm. Hast du da schon von mitbekommen, von dieser Kritik an der Jury, dass die ihre Spiele nicht oft genug spielen? Wie kann man ein Spiel bewerten, wenn man es nur einmal gespielt hat? Roy: Ich habe die Diskussion zumindest an zwei, drei Stellen im Instagram so mitbekommen, dass das aufgekommen ist. Ich habe mir halt den Livestream nicht angeschaut, deswegen habe ich die Aussage nicht mitbekommen in dem Sinne. Aber mein erster Gedanke, als ich das gehört hatte, als ich das gesagt habe, war, hm, ist ja witzig, das widerspricht ja dem, was man noch vor ein paar Jahren, gar nicht so lange her, wenn ich da meine, auch erzählt hat. Also es gab ja auch Jurymitglieder, sagen, ja, in zehn verschiedenen Gruppen Nichtspieler. Viel Spieler. Ich hab nur zugeguckt. Das klang ja wie Wunder. Die haben ja mindestens 15 Mal dieses Spiel. Jedes Mal. Da hab ich auch schon überlegt, wie machen die das denn? ich find die Kritik, sagen, boah, das geht ja gar nicht, eigentlich nicht richtig, ehrlich gesagt, weil es ist nicht möglich, liebe Leute. Kein Mensch kann innerhalb dieser Zeit die Anzahl der Spiele so testen, dass man's so bewerten kann. Das kann keiner, das können auch wir nicht. Punkt. Wir machen ja auch nicht alles. Daniel: Mmh. Roy: So. Aber dann hätte man sich halt nicht jahrelang hinstellen sollen und sich halt so verkaufen dürfen, wie wunder, wie genau und perfekt ja eigentlich diese Jury arbeitet. Also man hat sich da natürlich makelloser verkauft, als am Ende ja anscheinend den Anschein hat. So ein bisschen. Das ist, ich, das, was die meisten eher aufstößt, dass man halt das anders verkauft hatte und jetzt erst aufgeklärt. Nee, also eigentlich gar nicht alles und auch nicht häufig und überhaupt. Und das ist das Hauptproblem, glaube ich, erstmal. Und da muss ich dann wieder auch den Kritikanten recht geben zu sagen, ja, da habt ihr einfach auch jetzt euch ein Eigentor geschossen, weil ihr habt das anders vermarktet, ihr habt euch anders präsentiert. Daniel: Hm. Genau, und was eben jetzt auch kritisiert wird und wurde, ist, dass die Jury selbst wohl auch schon mal so gegen Influencer auf Social Media und so geschossen hat, die würden ihre Spiele nicht oft genug spielen und so was. Und das fällt ihnen gerade so bisschen vor die Füße, weil inhaltlich bin ich jetzt auch bei dir. Man kann nicht jedes Spiel so oft spielen. Und ich glaube, die Masse macht es dann ja auch bei der Jury. Also wenn die jeder... 150 Spiele spielen, dann spielt vielleicht jeder von denen auch mal, weil keine Ahnung, ein Drittel nur einmal. Aber wenn jetzt zehn Leute... von mir aus oder lasst es mal fünf von den 14 Mitgliedern sein, die jetzt alle mal so ein billiges Würfelspiel nur einmal gespielt haben und keiner von denen sagt, boah das gucke ich mir jetzt häufiger an und schreibt in deren große Excel-Tabelle rein, das bitte nochmal nachtesten, dann braucht man es vielleicht auch nicht, dann reicht auch der Ersteindruck und dann finde ich auch den Anspruch vollkommen überdimensioniert, dass jeder jedes Spiel so und so oft gespielt haben muss. Das geht auch gar nicht. Manchmal reicht mir auch ein Ersteindruck. Ich würde mich auch nicht hinstellen und sagen nach dem Ersteindruck, das ist ein schlechtes Spiel. Aber wenn von 14 Leuten fünf ein Spiel gespielt haben und keiner hat Bock, als ein zweites Mal zu spielen, dann muss ich das auch für so eine Juryarbeit nicht weiter spielen. Also dann wird das nicht auf eine Liste kommen. Und dann ist das, finde ich auch vollkommen gerechtfertigt zu sagen. Wir spielen manche Spiele nur einmal. und sortieren sie dann halt auch aus. Also die müssen ja auch mal irgendwie aussortieren und ich glaube schon, was du sagst, dieser Anspruch mit den verschiedenen Gruppen, das ist dann der Anspruch von den Spielen, über die wir gleich sprechen, die auf der Longlist landen und auf der Shortlist und da würde ich schon auch erwarten, das ist auch meine Erwartungshaltung, dass die auch oft gespielt werden und ich glaube das tun die auch, wobei ich jetzt auch nicht die Jury zu sehr in Schutz nehmen will und sicherlich gibt es auch diverse kritisierenswerte Dinge an dieser Arbeit, dass das so ein geschlossener Personenkreis ist, der sich nie verändert. Also warum gibt es da keine rotierenden Plätze Jahr für Jahr? Keine Ahnung, solche Sachen wurden schon diskutiert. Aber ich kann überhaupt nicht verstehen, diese Kritik, es wird nur einmal gespielt und aussortiert, weil das werden nur die Spiele sein, die halt ⁓ nicht auf der Liste landen. Meine Güte, dann... Also, weiß ich nicht, ein Devan, was der Andreas jetzt vermisst auf der Liste, das werden die mehr als einmal gespielt haben. Roy: Also ich habe ein bisschen ein Problem auch mit dieser Zusammenstellung oder es ist bisschen undurchsichtig ja immer einfach. Also irgendeiner schaltet dann aus, dann wird in irgendeinem Gremium wie auch immer da einer nachgewählt und vorgestellt und manchmal fragt man sich aber schon, was ist jetzt eigentlich die Grundlage, dass die Person dafür geeignet ist, wonach gehen die? Einfach, dass der zu mir passt, was ich jetzt auch irgendwie Quatsch wäre, weil ich möchte ja vielleicht das breiter abwarten. Daniel: ... Roy: Und ich habe immer das Gefühl, da sind Leute bei, ich denke, das Medium, was die betreiben, ist ja aber gar nicht so erfolgreich oder weitreichend. Keine Reichweite in dem Sinn, dass ich denke, ja, der hat es verdient, da zu sitzen. da gibt es Leute, jetzt okay, ich bin YouTube Nutzer zum Beispiel, aber da ist ja kein richtig erfolgreicher YouTuber zum Beispiel, die auch viel Arbeit haben, die auch spielen, die auch Ahnung haben. Daniel: Hmm. Roy: Warum ist keiner von diesen ganz großen YouTubern dabei? Wenn du schon sagst, wenn es nur als Gast mal ist, zu sagen, dieses Jahr, keine Ahnung, ist es der Hunter von Hunter & Cron, weil er über zehn Jahre einen großen Publikum über Spiele berichtet. Und nächstes Jahr ist es Krista von Better Board Games, weil die seit mittlerweile fünf Jahren ein ziemlich großes Publikum erreichen und auch noch mal eine Stimmung reinbringen. Und dann kann man ja noch einen erfolgreichen Instagrammer und dann kannst du von mir aus natürlich auch die Spiegelredakteurin, natürlich soll die dabei sein, aber... Ich finde halt, sie haben eine relativ arrogante, muss ich schon so sagen, Außendarstellung mit, wir sind der elitäre Kreis, der Brettschbikonossöre und was wir sagen, das ist Gesetz und da tue ich mich schwer mit, weil sie verkaufen sich da so ein bisschen mit Nase hoch und ich finde teilweise auch Treten, die halt tatsächlich auch oft so auf, was ich mal beobachtet habe, da erinnere ich mich fast gleich, wer das den Namen blieb. A würde ich nicht sagen, B weiß ich ihn gar nicht, aber Da war ich mit Andreas beim Oink Games Stand und da wurden da zwei hofiert. Da Andreas mir dann gesagt, ja hier, sind sie ja auch von der Spiel des Jahres Jury und ich, ja, okay, da werde ich gar nicht gewusst. Und die wurden da, also da wurde der Platz quasi freigeräumt, die Leute verscheucht, da kommt der von der Jury, uiuiuiui, und roter Teppich und der hat das auch eiskalt ausgenutzt und genossen und hat sich auch so platziert wie, Leute, ich bin hier von der Jury, natürlich habe ich meinen Platz hier verdient und da denke ich mir so... Daniel: Hmm... Roy: Das ist die völlig falsche... mag ich nicht. So finde ich nicht passend für unsere kleine Bubble und kleine Welt. Und ich glaube, denen ist das ein bisschen zu Kopf gestiegen, wie wichtig dieser Preis leider auch ist. Das ist leider besser geworden ist. Es ist schön, dass es den gibt. Ich finde, den sollte es auch weitergeben. Von mir aus kann es auch ein Verein bleiben und ein Kreis bleiben. Aber es wäre ein bisschen pr-mäßig, müsste man noch mal ein, zwei, drei Schrauben drehen, damit man, ich glaube auch, eben nicht jedes Jahr wieder die gleiche Diskussion hat. Man hat ja jedes Jahr immer irgendeine Kurve durchs Dorf getrieben, sei es jetzt die Wahl der Spiele, wozu wir auch gleich noch kommen, oder dann teilweise eben auch das relativ schweige zu bestimmten Abläufen oder Dingen, die man schon gerne wissen wollen würde. Aber die erklären ja auch nicht wirklich, jetzt kommen wir gleich dazu, warum ist das eine Spiel nicht da und das andere doch und vielleicht kann man... Daniel: Mmh. Mhm. Roy: Ich meine, die sind ja nicht doof. Die kriegen doch auch mit, über welche Titel man redet. Warum sitzt da jetzt ein Herr Schrapers nicht und erklärt uns nicht auch noch, ja, Devan war kein Thema, weil ich habe gehört, wir wissen folgende Titel wurden auch erwartet und jetzt erklären wir da was. Daniel: Ja. Ja gut, dann musst du jedes ansprechen, weil die waren jetzt natürlich bei uns so ein Thema oder vielleicht auch bei anderen, aber... Roy: Ich denke schon, dass man das noch mal runterbrechen konnte auf ein paar Titel und... Daniel: Sie müssen sich halt nicht rechtfertigen. Roy: Nein, aber sie wissen ja auch, dass... Also sie tun ja immer so, als ob jetzt quasi meine Mutter der Zuschauer ist und... dass sich das anguckt. Die Leute, die sich diesen Stream angucken und überhaupt, das sind ja nun mal alles Leute, die sich auch intensiv mit dem Thema beschäftigen. Ja. meine Mutter guckt sich nicht den Stream an. Daniel: Aber dann kommen wir doch mal. Das sind ja dann doch wieder wir. So ist es. Dann gucken wir doch mal, was jetzt verkündet wurde. Also bei aller Kritik... Ja... Bei aller Kritik... Lass uns mal auf die Spiele gucken. Roy: Ja, kann ich. Daniel: Ich würde folgendes vorschlagen. Ich lese mal die Empfehlungsliste vor fürs Spiel des Jahres und würde ein bisschen die einzelnen Titel kommentieren, was ich dazu so denke und fühle und gehört habe. Das machst du dann später bei der Empfehlungsliste für das Kennerspiel und dann sprechen wir gleich über die Nominierten noch mal ein bisschen genauer, aber auch nicht mehr zu lang, weil die Zeit tickt. Also Empfehlungsliste, Spiel des Jahres. So, Hot Streak. Witziges Rennspiel erschien bei Stroman. Andreas ist großer Fan, hat aber es auch schon wieder so bisschen fallen gelassen, nachdem er Magical Athlete kennengelernt hat. Jetzt weiß ich gerade gar nicht, was höher im Kurs ist. Das hat ja dann auch Ready Set Bet abgelöst. Ich finde es auch witzig. Ich finde es ein tolles Beatspiel. Roy: Hotspring, glaube ich noch. Daniel: Mit superhohem Anforderungscharakter, mit diesen riesen Figurenmaskottchen, sehr, sehr witzig und finde ich auch zu Recht auf dieser Liste und finde ich aber auch zu Recht, dass es nur empfohlen wurde. Meister Makatsu, Rainer Knizia, Ablege, Stichspiel. mit so einem kleinen Twist, also ich glaube das ist schon gehobenes Spiel des Jahres könnte man sagen. Ich glaube da sind so ein, zwei Regeln dabei, die man erstmal durchsteigen muss. Würde ich gerne mal spielen. In meinen Runden gibt es niemanden, der mit mir Ablege und Stichspiele spielen möchte. Diese Runden existieren einfach nicht. Ich schlage immer wieder vor, ich habe ja auch Panda Spin noch als Rezensionsexemplar liegen und so. Keiner hat Bock diese Art von Spiele mit mir zu spielen. So, das einmal dahingestellt. Take Time, große Überraschung. Da hattet ihr noch drüber gesprochen. Ich glaube, war auf eurer Beider-Tipp-Liste drauf im Oracle für Spiel des Jahres. Ich hätte mich auch nicht gewundert, wenn es bei den Kenner-Spielen gelandet wäre, je nachdem, wie man so diese Progression der Uhren sieht. Ich würde mal dazu sagen, als ich es das erste Mal gespielt habe, habe ich sofort gesagt, das ist ein Titel für die Spiel des Jahres-Jury. Und seitdem verstaubt es bei mir im Regal, es ist irgendwie nicht so zum Dauerbrenner geworden wie z.B. Bombbusters, dass ich im Moment wirklich häufig noch gerne spiele mit meinem Kumpel. Toriki habe ich öfter mal in so Blocks und und so in der Bubble wahrgenommen. Das ist ja sehr, also Familie sehr weit nach unten gedacht. Ich glaube 7 plus, 8 plus oder so mit Kindern in der App. Abenteuer Feeling. Weiß nicht, ob das so viel Bock macht, wenn wir beide das jetzt spielen würden. Das ist anders bei Toy Battle. Das ist für mich persönlich die größte Enttäuschung, weil ich finde, das hätte nominiert werden müssen für mich auch eigentlich dann. der mit Favorit auf Spiel des Jahres gewesen. Also finde ich super geil, brauchen wir aber auch gar nicht darüber sprechen. Habte beim letzten Mal ausführlich über die Mechanik gemacht. Mega geiles Spiel. Und zuletzt Willmots Warehouse, auch CMYK, vertrieben bei Asmodee. Ein Memory-Merk-Spiel mit so Event-Charakter. Hab ich auch im Vorfeld, war da so ein gewisser Spiel des Jahres, Jury Buzz drin, dass die da oft drüber gesprochen haben und sich gegenseitig dazu zugeschoben haben. Und ich glaube, das ist ganz cool, das wurde auch beim vorletzten Mal, da warst du ja auch dabei bei unserem Wochenende, wurde das auch gespielt. glaube Christina, Thomas und so haben das definitiv gespielt. Ich habe es so ein, zwei mal auf dem Tisch gesehen. Würde ich gerne mal probieren, ist ein sehr besonderes Spiel, aber ist sicherlich auch kein Spiel für dauernd. So, vielleicht von dieser Empfehlungsliste noch mal so deine Bewertung, ein Titel, der dich überrascht hat, dass er da landet, dass er nicht da landet, dass er nur da landet. Roy: Mhm. Ja, also dieser Take Time und Toy Battle hätte ich jetzt auch eher auf der Empfehlungsseite gesehen. Toy Battle mehr als Take Time. Überrascht war ich tatsächlich, dass da so ein Meister Makatsu reinkommt, weil für mich las sich das wie halt ein Stichspiel. Das war jetzt irgendwie nicht so, ich denke, wir haben im Jahr jetzt zehn verschiedene Stichspiele, mindestens. Daniel: Aber ist nicht immer so ein Überraschungskartenspiel mit dabei? Roy: Ja, meistens noch simpler, eher so Flip 7 und Llama Style. Und irgendwie positiv überrascht war ich über Wilmots Warehouse, dass es dann doch da genannt wird. Mein Spiel wäre es, glaube ich, gar nicht. da kann ich anerkennen, dass es wenigstens was Innovatives hat und etwas Neues bringt und dass es auch ein-, zweimal Spaß macht. als Dauerbrenner im Verkauf braucht man das dann wirklich, glaube ich, Daniel: Mmh. Roy: der Rest. Also Hot Strik finde ich auch eine positive Überraschung. Hätte ich nicht gedacht, dass die Jury das sogar auf die Empfehlungsliste setzt, ehrlich gesagt. Aber es hat es verdient. Also da bin ich total fein mit. Daniel: Dann kommen wir mal zu den drei Nominierten. Von oben nach unten alphabetisch Cozy Stickerville. Ich glaube, da wart ihr euch einig, dass das auf die Liste gehört. Ich war mir auch einig, das wäre auch mein Favorit gewesen mit Toy Battle zusammen tatsächlich. Die beiden habe ich auch gesehen. Nummer drei war ich jetzt unentschieden. Die beiden habe ich auf jeden Fall auch auf der Liste gesehen und glaube auch, es ist ein Frontrunner fürs Gewinn. Die einzige Frage, die sich stellt, reichen diese 20 Partien aus an Wiederspielreiz. es gab ja auch schon Pandemic Legacy wurde auch schon mal nominiert. Zug ⁓ Zug, Legenden des Westens, ist ein Legacy-Spiel, das man danach wegwirft. Das ist so bisschen die Frage, aber spielerisch mega, finde ich toll auf der Liste. Roy: Ja, sag mal so, im Sky Team spielt man auch meistens nur die 20 Missionen, denke ich, am Ende und wird dann eine geringere Motivation haben. Das ist nochmals auch, obwohl es natürlich deutlich einfacher dann ist. Also ich glaube, Coase Stickerville geht da mit so einem Push nochmal rein, dass es halt noch ein völlig neues, eigenes Spielgefühl reingebracht hat. Auch wenn jetzt Sticker nicht wirklich nichts Neues sind in diesem Sinne, aber... diese Verbindung da und eben das auch bisschen in die Zeitgeist passt, wird diesen gemütlichen Zusammenspielen und wir sitzen hier zusammen und jeder kann da eine Entscheidung fällen, sei es eben das Kind, die Oma, wer auch immer. Also das schiebt das Ganze schon nach vorne. Und von daher sehe ich die schon als von den drei Titeln als als Favorit. Weil ich die anderen, okay, a, kenne ich sie nicht tatsächlich. Also ich habe sie nicht gespielt. Daniel: Mhm. Roy: Aber von dem, was ich gesehen habe und gelesen habe und dergleichen, hauen die beiden mich nicht so vom Hocker im Sinne von, das zeigt der Gesellschaft, die nicht zu viel im Spiel ist, zeigen die Spiele nichts Neues. Das sind Sachen, die kann ich auch mit anderen Spielen denen zeigen und die machen sehr viel Ähnliches. Und ein großes Sticker, da wüsste ich nicht, was ich als Alternative zeigen sollte, ⁓ das Ähnliches zu zeigen. Und deswegen geht es für mich als Frontrunner rein. Daniel: Mhm. Ja. Ja, würde ich auch sagen. Also dann würde ich jetzt mal vom Alphabet abweichen. Morty Sorty Magic Shop Markus Slavicek. habe ich keine Informationen zu. habe vorher im Vorfeld auch ein gewisses Spiel des Jahres Bass gehört in den Podcasts und so. Ich kenne Bilder davon, es spricht mich 0,0 an und es ist auch ein Spiel ab acht Jahren. Also das ist schon auch wieder so lower Familienlevel. Vielleicht auch was für dich und deinen Sohn oder so. Könnt ihr mal probieren. Schmidspiele, ich habe ein bisschen Angst vor der Produktion. Schmidspiele hat mich in letzter Zeit immer enttäuscht mit sehr dünner Pappe und so Kram, aber ja. Roy: Gut, da wurde ja im Video auch erwähnt, dass das auch alles Punkte sind, die einfließen, Anleitungen und Zubehör und Materialien und keine Ahnung was. Da ist Schmidtspiele tatsächlich in den letzten Jahren nicht so gut positiv aufgefallen. Es sieht optisch wirklich ganz gruselig aus. das ist, wenn da jetzt noch der Pöppel draufkommt und das steht bei Müller als Pyramide. Daniel: könnte halt so ein ganz klassisches sein. Roy: weiß ich, was die Leute ⁓ mich herum wieder denken, wenn ich sage, ich spiele gerne Brettspiele. Und dann gucken sie sich das an und denken, ja. Ich glaube aber tatsächlich, dass es in der Familienrunde schon ein spaßiges Spiel ist, was ich mir so angesehen habe, mit diesen Zutaten aus dem Beutel ziehen. Dann werden sie sortiert nach Zahlen und nach Farben und nach Deckel und in Spalten. Also es ist ein nettes Puzzlespiel irgendwie. Daniel: Genau so sieht das dann aus. Roy: Aber egal, was ich jetzt gesehen habe, ich glaube es macht Spaß, Punkt. Und ich glaube aber nicht, dass das so weit neu und frisch und toll ist, dass ich das in die Top 3 des ganzen Jahres in diesen Familienbereich setzen müsste. Also tut mir leid. Wirklich, liebe Jury erklärt mir dann, was hat denn jetzt Take Time Schrägstrich Toll Battle falsch gemacht, dass das nochmal darum vorbeigezogen ist. Außer vielleicht die Spieleranzahl. Daniel: Mhm. Ich glaube nicht, dass ich das ausprobieren werde. Das macht mich wirklich so null an. Und jetzt aber die Überraschung für dich sozusagen. machen jetzt, weil es fehlt ja noch ein Spiel auf der Liste, DITO. Ich halte es mal in die Kamera. Wir machen jetzt mal hier so ein spontanes Unboxing für die Höhrenden im Podcast. Machen wir hier ASMR. Ich mache jetzt hier die Packung auf. Das Messer geht ins Plastik. Ich hoffe nicht zu verletzen. Roy: Okay. ⁓ Liveblutungen. Daniel: Machen die Packung auf. Dito, das Partyspiel auf der Liste. muss ja jedes Jahr irgendwie ein Partyspiel drauf sein. ich hatte das schon. Plastik ab, Plastik ab. Roy: Awesome, Daniel: Ich hatte das schon vorbestellt und es war jetzt auch gar nicht mehr so leicht zu haben, weil da auch ganz schön Hype drüber entstanden ist. Es ist so bisschen typische Kategorien benennen, Wörter sagen und der Twist hierbei und das sehen wir jetzt im Video sind diese Boards so ein bisschen wie Tic Tac Toe. Ich halte es mal in die Kamera. Das sind also einfach so ein 3x3 Raster. Und ich glaube der Witz ist jetzt dabei. Geruch... Schade, dass ihr das jetzt nicht riechen könnt. Frisches Plastik. Geil! Da haben wir hier so die typischen Stifte. so Just One hat ja auch gewonnen. Und natürlich zwei dicke Kartenstapel. Roy: Gleich unmächtig. Daniel: Ich mache jetzt auch mal hier so einen Kartenstapel auf. Und der Witz ist dann halt, wir raten neun Kategorien und denken uns dazu Wörter aus und die orten wir dann aber frei in diesem Raster an. Und je nachdem, wo wir die anordnen und dann bei der Auswertung vergleichen wir die und bekommen dann einfach viele Punkte. Wenn wir Übereinstimmung haben, wir bekommen die meisten Punkte, so Dixit-mäßig, wenn wir eben nicht mit allen übereinstimmen, sondern nur mit einer Person übereinstimmen. Also wenn wir was nehmen, was nicht zu oft ist und wir bekommen extra punkte wenn wir halt praktisch uns vorher überlegen was könnte denn zu was passen wo bekomme ich wahrscheinlich die meisten punkte dann pack ich das in eine reihe und eine spalte und dann kriege ich bei der auswertung noch mehr punkte und ich glaube was ich schon gehört habe das werden wir jetzt lieber reutesten dass da ganz witzige kategorien drin sind berufe bei denen man geduldig sein muss Wir versuchen jetzt uns zu sinken und das gleiche zu denken und etwas zu nehmen, was andere nicht nehmen. Roy: Also man will nur einen einzigen finden, war das richtig? Daniel: Besten einen am Tisch in einer Runde von 4, 5, 6, 7 Leuten. Roy: Und nur ein, ich will gar nicht, dass das sechs ist. Daniel: Genau, also du kriegst schon Punkte, wenn alle das Gleiche haben, aber du kriegst mehr Punkte, wenn es nur eine hat. Berufe, bei denen man geduldig sein muss. ich habe auch was. Ich glaube, wir können das ehrlich sagen. Okay, du zuerst. Roy: Ich habe was, also was ich aufschreiben will. Daniel: Lehrer habe ich auch. Ich fürchte allerdings, das wäre auch eine mögliche Top-Antwort. Roy: Ich habe kurz noch Programmierer gedacht, weil man da immer viele Fehler suchen muss. Wenn du jetzt am Tisch gewesen wärst, hätte ich gedacht, vielleicht weiß nicht jeder, dass du Lehrer bist. Daniel: Ja, okay. Mhm. Okay, machen noch zwei hier. Majestätische Tiere. Roy: Das ist es. Daniel: Also ich weiß auf jeden Fall die Top-Antwort. Aber wenn alle ⁓ die Ecke denken, dann nimmt vielleicht keiner das. Deswegen, ich hab jetzt was, ja? Roy: Ja, das ist ja... Ja. Daniel: Ich sage diesmal zuerst Elefant. Roy: Hatte ich kurz im Kopf gehabt. Also Löwe ist der Elefant im Raum. Ich bin dann einfach bei den Großkatzen eine Stufe runter. Ich hätte dann so etwas wie Leopard aufgeschrieben wahrscheinlich. Daniel: Ja, sehr gut. Ja, okay, gut. Ja, ich hätte auch erwartet, dass Löwe nehmen dann alle, wobei wenn alle um die Ecke denken, wie gesagt, das hatten wir jetzt eben. Und noch ein Letztes, kann man nicht erklären. Roy: Screen Games war halt auch gut. Daniel: Da wird's jetzt schon ein bisschen... Ich hätte jetzt gesagt, Galactic Cruise. Ja, also das ist Dito und ich glaube, es ist ein typisches Partyspiel. Ob das jetzt Spiel des Jahres werden muss, weiß ich nicht. Aber ich kann mir vorstellen, dass das Laune macht. Ich habe es jetzt noch nicht gespielt. Das war jetzt meine erste Partie mit dir, Roy: Also ich habe von Ravensburger hier noch Match me if you can, was ich auch relativ ähnlich finde halt. Da ist es irgendwie auch die Prämisse, die gleichen Antworten zu finden und nur dann kommt man ein Level weiter. Das ist halt ein bisschen weniger eindeutig jetzt, sag ich mal, jetzt ich mich löse. Und das ist immer ganz lustig. Die Fragen sind so im Familienduellstil geschrieben. Das ist dann eben so 99 Toaster haben wir gefragt. Daniel: Hm. Ja. Mhm. Roy: Welche Brotsorte krümelt am meisten? So nach dem Motto. dann sitzt du da, okay, was krümelt denn jetzt? Also geht in eine ähnliche Richtung. Da frage ich mich jetzt, ist das wirklich dieses Rastadenken wirklich das einzige, was das jetzt noch mal nach vorne gepusht hat? Weil der Ansatz von ich suche gleiche Antworten in meiner Gruppe ist ja gar nichts Neues. Also da gibt es ja, glaube ich, mindestens fünf, sechs Spiele, die man nennen könnte. Daniel: Nein. Nee. Ja. Ja, ich glaube, das ist das einzig Neue. Aber wenn es funktioniert, genau. Ja, dann lassen wir uns noch mal Kenner Spiele. Wobei zu erwähnen, vielleicht noch mit einem Satz, wer spielt, wer stiehlt mir die Show? Leider keine Erwähnung. Finde ich, hätte es verdient gehabt, zumindest auf der Longliste zu landen. Roy: Aber gut. Wenn es funktioniert, dann ist es auch okay. Dann gehen wir zu den Kennerspielen. Daniel: Empfehlung für ein sehr gutes Quizspiel. das am Rande. Dann Empfehlungsliste und wie gesagt, geh du doch mal von oben nach unten durch mit ein bisschen Kommentar. Roy: Und unterschreibe ich. Ja. Also empfehlungsliste Kennerspiel haben wir auf der Artengarten von Matthias Wiggit, kleine Bruder von Archenova, was aber spielerisch eigentlich doch eher anders ist, weil man doch hier deutlich den Fokus aufs Plättchen legen macht. Wir haben halt auch einen Zooplan, in dem wir relativ große Plättchen auslegen und anordnen müssen, damit ebenfalls Tierarten sammeln und Kontinente sammeln. teilweise so gut planen müssen, wie wir die Gehege zueinander legen und dafür gibt es dann am Ende Punkte. Und wir haben halt relativ gleich den Aktionsauswahlmechanismus, dass wir eben auch so Plättchen haben, die wandern nach rechts und werden stärker. Wenn man sie benutzt hat, gehen sie wieder nach links, hinten anfangen, sind dann wieder schwächer und dadurch werden andere stärker. Grundmechanik davon von Archinova, dass mit mehr Plättchenlege, dadurch deutlich einstärker freundlicher, deutlich schneller. Und ich denke, Es ist nett von der Jury, das auch noch mal darauf zu behalten. Es hat es auch verdient. Ich habe es tatsächlich heute in meiner Post gehabt, weil ich musste da fast ein halbes Jahr darauf warten, weil ich das vorbestellt habe mit der SETI-Erweiterung, die irgendwie ständig ausverkauft war. Und jetzt kam die dritte Lieferung, SETI-Erweiterung. Ich habe endlich mein Paket mit Artengarten zusammenbekommen. Und ich freue mich drauf tatsächlich. Also es ist, ich denke auch, vermutlich mal aus Sicht der Jury das komplexeste Kenner Spiel. Daniel: Mhm. Roy: weil sie ja meistens ein komplexeres mitnennen. ist dann hier auch wieder Adengarden. Frosted Blooms, Bruno Kartalla, Else-Nier-Games, Synapses Games und Ludovic Montblanc ist auch noch ein Autor. Autoren sind bekannt, das Spiel ist mir gar nicht bekannt. Ich hab's mal angesehen, auch Plättchenlege, Tulpenfelder mit Windmühlen, die in Lücken gestellt werden, damit irgendwas aktivieren wahrscheinlich. Sieht für mich nach einem relativ hässlichen Plättchenlegespiel aus, muss ich sagen. Optisch holt mich das gar nicht ab. Das Cover ist... Zucker mit den gefrorenen Tulpen. Das Spiel selbst sieht ein bisschen befremdlich aus, ich sagen. Auch wieder sehr, naja, aus einer Zeit gefallen. Hatte ich aber sonst nicht viel zu sagen. Würde ich, glaube ich, mitspielen, aber ich glaube nicht, dass mich das jetzt mega abholen würde. Grundstein von Metropolis. hat Andreas, glaube ich, vor kurzem erst auch drüber erzählt und auch positiv darüber erzählt, dass ihn das positiv überrascht hat. Von Amazon Matsuchi. Ja, auch auch ein Plättchen-Ligaspiel, in dem wir eher eine Stadt bauen. kann ich sonst nicht mehr zusammengeschehen. Das glaube ich, der einfache Nachfolger auch von Rom. Daniel: Foundations of Rome. Ja, das gibt es auf Deutsch nicht deswegen. Foundations of Rome. Sag ich gleich nochmal einen Satz zu. Roy: Okay, und die letzte Empfehlung wäre dann Tag Team. Das ist Spiel mit dem Auto-Battler, wo wir uns quasi einen Deck zusammenbauen. Wir entscheiden aber, an welcher Stelle die Karte gesetzt wird. Es wird nicht gemischt, sondern wir müssen jedes Mal nach jeder Runde überlegen, wo ich eine neue Karte platziere, ⁓ eventuell Angriffe zu kontern oder Synergien zwischen meinen zwei Kämpfern hervorzuheben oder auszuarbeiten. Hauptmann sich dann gegen die Orme bis an der K.o. geht. Ein sehr schönes Zwei-Personenspiel, was ich anerkenne und auch freue, dass es da empfohlen wurde. Mag ich auch sehr gerne. Daniel: Ja. Ich würde ja zu Tag Team einfach sagen, dass mich die eine Partie, die ich gespielt habe, so gar nicht abgeholt hat. Ich fand das irgendwie dann doch zu random. Und natürlich kann ich mir überlegen, naja, du hattest ja einen Angriff auf der 3, jetzt setze ich da eine Verteidigung rein. Aber dann denkst du wieder, ⁓ dann könnte er eine Verteidigung da reinsetzen. Also setze ich noch einen Angriff davor und dann ändert sich das doch wieder. Und natürlich sind Auto-Battler immer auch ein bisschen zufällig und damit kann ich eigentlich gut leben. Aber es hat mich irgendwie nicht so abgeholt. diese verschiedenen Charaktere, ganz nett. Aber Das ist jetzt bei mir wieder so aus der Wahrnehmung verschwunden. Sehr gefreut habe ich mich über Grundstein von Metropolis wirklich sehr, weil ich das Spiel habe in der englischen Version schon damals, als es auf Englisch erschienen ist, auf der Messe. Ich hatte bei unserem ersten Unterstützerwochenende, beim ersten Community-Wochenende mit dem lieben Fabi und dem Victor, habe ich Foundations of Rome gespielt. Das hatte der Fabi dabei mit diesen Riesen, riesen, Kalax, große Box mit den großen Miniaturen. Das hat mir auch viel Spaß gemacht. allein auch vom Gameplay her und das ist so ein kleines Design. Du machst einfach nur eine Sache. Eigentlich machst zwei Sachen. Du beanspruchst praktisch einfach ein Feld auf so einem großen Raster und das tust du mit so einer Art Beat-Mechanismus. Es gibt irgendwie fünf ausliegende Koordinaten. Die linkeste Koordinate ist die günstigste, die rechteste ist die teuerste. je nachdem, wenn du dann denkst, naja, ich brauche jetzt auf jeden Fall das Feld auf C3, weil ich habe halt schon C4 und C5 und will da so ein Dreier drauflegen. Aber das kostet gerade noch 10 Dollar und wenn ich vielleicht warte, bis ich wieder dran hat es mir jemand weggeschnappt. Also zahle ich das Geld vielleicht oder sind die anderen vielleicht nicht aufmerksam genug oder haben die andere Ziele, die kaufen mir das weg, dann wird es günstiger bis ich dran bin. Dann kriege ich es vielleicht für zwei oder drei Dollar. Das finde ich schon mal sehr cool. Dann kriegst du einfach dieses Feld und dann kannst du da drauf einfach dein Plättchen legen. Dafür gibt es dann auch keine Voraussetzungen. Du baust das einfach da drauf. Es gibt im Endeffekt da keine Spielregeln mehr für. Und dann scores du Punkte, je nachdem ob das dann ein öffentliches Gebäude ist oder Wohngebäude oder Marktgebäude oder was auch immer. das gefällt mir wirklich sehr, gut. Hat tolle Trays in der Box auch. Also wirklich gut produziert auch für so ein einfaches Blättchenlegespiel aus Pappe, kann man mal sagen, was ja eben diese einfache Version von Foundations of Rome ist. Also insofern finde ich das eine tolle Empfehlung. Das hätte ich mir auch vielleicht sogar auf der Nominierungsliste hätte mich das gefreut. Ist es jetzt nicht geworden, aber ich finde, das ist schon Roy: Hm? Daniel: ein Achtungserfolg für das Spiel, weil das jetzt nicht so verbreitet war, hatte ich das Gefühl. Roy: Nee, ich hab mich auch eher überrascht, das da zu sehen, muss ich sagen. ich jetzt einfach von der Wahrnehmung her, ja, das gibt es, aber ich hätte es auch nicht so hoch gesehen. Genau wie Frosted Blooms, das hat mich auch völlig... Ich hatte das jetzt gesehen hin und wieder mal als Cover vor allem und dass das jetzt da genannt wird, so wirklich... Okay. Daniel: Mhm. glaube das ist auch erst kürzlich erschienen also das ist jetzt nicht nicht schon ein halbes jahr draußen sondern das ist jetzt eine frühjahrs neuerheit Roy: Ja. Also schon wirklich, man spricht irgendwie, dass es schon was Gutes haben muss, weil ehrlich gesagt sonst landet es da nicht, aber müsste man sich jetzt nochmal in Ruhe angucken. Da wurde ich eiskalt erwischt. Ja, würde ich sagen, das führt uns dann ja auch dann gleich zu den Nominierten. Im Final gehen wir dann auch alphabetisch vor. Also genau, da haben wir BossfightersQA. Ich glaube, der war überall viel genannt, sei es jetzt beim Spiel des Jahres oder Kennerspiel des Jahres. Daniel: Apropos eiskalt erwischt. Roy: konnte man diskutieren, wo man das sehen möchte. Es wurde jetzt das Scanner-Spiel, was ich aus Sicht der Jury verstehen kann, wenn man denen bisschen folgt, weil ich glaube schon ab Level 3, 4 ist es schon deutlich komplexer. Und eben auch mit der App und so, muss man auch ein bisschen vor Erfahrung, ist doch schon ganz okay. Finde ich auch gut, dass das da ist, weil es irgendwie was Indultives zeigt und halt auch den nächsten Schritt, oder einen kleinen nächsten Schritt in eine moderne Brettspiel-Zukunft zeigt. was möglich ist und was man auch machen kann. Ob einem das jetzt gefällt oder nicht, muss jeder für sich selbst wissen. wir müssen Wege finden in diesem Hobby und das zeigt einen Weg und der funktioniert gut und macht Spaß und von daher hat es dann diese zumindest noch mal in den Scheinwerferlichtstellen voll verdient. Dann Mooncolony Budweiser hat mich tatsächlich irgendwie überrascht. Also ich hab's schon gespielt, ich mag's auch sehr gerne. Es funktioniert gut und ich hab mich aber völlig überrascht, dass das überhaupt bei der Jury Thema ist, ehrlich gesagt. Ich hätte jetzt gedacht vom Thema her und so von, weiß nicht, von dem ganzen Drumherum und was man so macht, das hätte ich jetzt nicht vermutet, dass die Jury das anspricht. Bin aber tatsächlich positiv angetan, dass man das gewählt hat. Daniel: Mhm. Roy: trotz dieses schwierigen Themas und der schwierigen Optik geht es sicherlich von den drei als Außenseiter ins Rennen. Aber ehrlich gesagt, das Ding mit dem grauen Pöppel kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich würde es fast schon auch weil das ganze Konzept mir ganz gut Und dann haben wir Rebirth, ich habe es noch nicht gespielt. Ich finde, wirkt auf den ersten Blick vielleicht bisschen wie am Reißbrett gemacht fürs Kennerspiel. Da hat man viele Sachen in die Waagschale geworfen. Einfaches Grundprinzip, Rainer Knizja hat einen tollen Optik, tolles Material dann auch. Das ganze Gesamtpaket ist natürlich sehr, sehr stimmig und wird wahrscheinlich irgendwie auch, zumindest aus meiner Sicht, als haushoher Favorit ins Rennen gehen. Zumindest meiner Meinung nach. Ob es das spielerisch ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. auf alle Fälle auch mal spielen, ich jetzt noch mehr Lust drauf mir das mal anzuschauen. Aber rein von meinem Geschmack und was ich mir wünschen würde, wäre das nur Platz 3 von den drei. Daniel: Okay, tatsächlich. Ja, interessant. es wäre bei mir auch der Favorit, weil ich es sehr, sehr gut finde. Also ich mag es total gerne. Ich frage mich so ein bisschen, das... ich finde, es gibt ja zwei Seiten, diese Schottlandseite und die Irlandseite. Ich finde, die Schottlandseite spielt sich wie ein Familienspiel auch. Also da ist... Also an den Regeln ist ja auch nichts dran. glaube, du hast eine Doppelseite Regeln oder zwei Doppelseiten Regeln. Das war's. Roy: Mhm. Daniel: Der Spielreiz entwickelt sich in der Interaktion. Das hatten wir vorhin bei Stefan Feld, das hatten wir bei Rainer Knizhaar schon ganz oft. Simptes Regelwerk und das ist auch, was die Spiele so toll macht. Ich mag das sehr, sehr gerne. Aber wie du sagst, es ist halt einfach so das Standardpaket. Insofern, also ich finde das Spiel toll. Das ist jetzt bei mir in der Sammlung. Das geht auch so schnell nicht raus. Meine Frau spielt es gerne mit mir. Das kann ich in 15 Minuten durchkloppen, wenn man konzentriert spielt und beide wissen, was sie tun. Roy: Mhm. Mhm. Daniel: Ich würde mich fast noch mehr freuen über Mooncarnity Bloodbath, weil das halt so bisschen der Außenseiter ist und ich das auch sehr, sehr gerne mag. Engine Building und dann wieder Deconstruction und mein Problem daran ist, und das ist bei Rebirth ähnlich, obwohl das Deck natürlich jedes Mal anders fällt, fühlt sich jede Partie, und ich habe jetzt schon einige gespielt von Mooncarnity Bloodbath, die fühlen sich sehr ähnlich an. Roy: Mhm. Daniel: Also ich baue zwar immer eine andere Engine, aber das Spielgefühl ist immer sehr ähnlich und das ist bei anderen Spielen nicht der Fall. Roy: Also ich finde halt bei Moon Colony Bloodbath merkst du sofort, dass der Dominion Autor der Autor ist. Und was haben wir bei Dominion? 38 Erweiterungskartons. Und Moon Colony Bloodbath schreit geradezu auch nach Erweiterungskartons. Mit neuen Roboter-Dex und Automadex und noch eigenen Fähigkeiten für die Spieler. Und da kannst du noch so viel reintun und darauf aufbauen. Und ich glaube, das würde das Spiel auch dringend benötigen, um langfristig Daniel: Mhm. Yes. Roy: immer wieder auf den Tisch zu kommen. Daniel: Genau, also ich brauche auf jeden Fall eine Erweiterung mit Player-Powers, also unbedingt give it to me, nämlich sofort. Was man dem Spiel zugutehalten muss, es gibt diese Twist-Karten, davon sind ja jedes Mal nur zwei im Deck. Ich finde schon auch, dass die... Roy: Ja. Daniel: so ein bisschen die Durchläufe auch anders sich anfühlen lassen. Also wenn ich jetzt zwei bestimmte Twistkarten drin habe, die irgendwas eine Interaktion haben mit Ernten und mit diesen Äpfeln, dann geht das schon dieser Durchlauf so in eine bestimmte Richtung. Also die bestimmen schon viel, davon gibt es bestimmt 30 Karten oder so. Also das macht schon auch einen gewissen Widerspielreiz aus, aber das Spielgefühl ist trotzdem dasselbe, das ich habe. Roy: Mhm. Daniel: So, und jetzt aber auch Elefant im Raum. würde sagen Rebirth ist der Favorit, aber als Bossfighters QR im Herbst verkündet wurde, dass das rauskommt bei Pegasus, war das ja so ein Überraschungsannouncement. Und sofort haben alle gesagt, das ist auf jeden Fall ein Spiel für die Jury. Jetzt ist es hier auf der Nominierungsliste fürs Kennerspiel gelandet. Bei dir liegt es wahrscheinlich auf Platz eins, so wie du jetzt eben Rebirth auf drei und so, ne? Weiß ich nicht. Bei mir persönlich weit abgeschlagen auf der 3. Ich habe es einmal gespielt, vielleicht hätte es noch mehrere Spiele gebraucht, mehrere Partien gebraucht. Ich verstehe den grundsätzlichen Reiz daran, herauszufinden, was will der Boss von mir, wie kann ich den Boss besiegen und das dann zu tun. Aber in dem Moment... Roy: Mhm. Daniel: wo ich zum Beispiel bei diesem ersten Boss herausgefunden habe, was ich tun muss, ⁓ den zu besiegen. Wir hatten dann einmal verloren und dann haben wir uns unterhalten und haben dann festgestellt, wir müssen dies und jenes tun. Und die nächste halbe Stunde, als wir das dann festgestellt hatten und dann gegen den Boss gekämpft haben, war so dermaßen langweilig. Wir wussten dann, was der Boss macht. Wir wussten, wie der Boss auf unsere Karten reagiert. Und dann haben wir einfach nur diese Karten vor diese Kamera gehalten. Und es hat mich so 0,0 abgeholt. Ich fand dieses Gameplay an sich eine Karte zu spielen, dann spielt der nächste eine Karte, dann spiele ich eine Karte. Da ist ja kein Deckbuilding groß drin oder so. Klar, du hast so bisschen dieses Deck-Construction dann zwischen den Bossen. Aber gerade nachdem wir dann herausgefunden haben, wie es funktioniert. war so, ok, dann spielen wir das jetzt runter, weil jetzt wissen wir ja, was passiert, war dann so 0,0 Spielreiz mehr für mich. Also ich brauch's auch nicht mehr spielen. HOT TAKE! Roy: Nein, ich kann es sogar nachvollziehen in dem Sinne. Ich würde mir in dem Fall tatsächlich wünschen, dass vielleicht die Jury dauerhaft so einen Innovationspreis geben würde. Die hatten ja damals mit Legacy quasi auch diesen Sonderpreis da vergeben, dass sie das quasi immer hätten. Was war denn nicht Sonderpreis, sondern eben Innovationspreis. Gibt es ja auch auf der Spiel, den Spielinno oder wie es da heißt. dass man das auch nochmal, dann würde ich das da reinkippen. Einfach zu zeigen, hier wurde was versucht und neu und das ist auf alle Fälle im Blick wert, liebe Leute. Und deswegen tatsächlich den Pöppel so von mir dann eher Mooncolony kriegen, weil der bekannte Mechanismo, Mischenden schön neu vereint eben mit Deckbuilding und Deconstruction und diesem Kniff irgendwie. haben alle ein gemeinschaftliches Deck und bauen uns dabei selber Tablo aus und das ist halt nochmal schön verzahnt alles. ist auch ein Mann am Werk gewesen, der weiß wie Deckbuilding und Construction und Deconstruction funktioniert. Das merkst du an Stelle und deswegen wäre das so mein persönlicher Favorite schon. Und Bossfighters sollte halt so eine Sonderstellung bekommen. Einfach guck mal, Modern Board Gaming kann auch so aussehen und das erkennen wir hiermit an. Deswegen, okay, haben sie nicht, daher die Nominierung. Das sorgt für genug Bass in der Branche und auch im Ausland und dergleichen, dass die Leute dann nochmal drauf achten. Den Preis muss es dann doch Daniel: Mhm. bin ich bei dir. Und ich glaube, so können wir das jetzt auch stehen lassen. haben über tolle Spiele gesprochen heute. Wir haben auch über nicht so tolle Spiele gesprochen. Wir haben über Verlage gesprochen, die Dinge mit Spielen nicht so toll machen. Roy: Hier, da der Verlag, der nicht so toll ist. Daniel: Genau. Und nebendran steht Changtia. Sehr gut. Schöne Diskussion hatten wir und jetzt auch ein bisschen überzogen. Mit Andreas wäre das nicht passiert. Der hätte hier knaller abgebrochen und gesagt, Kennerspiele beim nächsten Mal. Er hört's doch ⁓ nicht. Aber jetzt noch meine Abmoderation. Wir bedanken uns bei unserem Sponsor der Meeblebox, wo ihr auch viele dieser Spiele von heute bestellen könnt. Tut es. Willi lässt grüßen. Roy: Er hat doch ⁓ nichts. Daniel: Wir bedanken uns bei unseren Patreons, die uns unterstützen für unsere exklusiven Folgen. Jetzt gebe ich mal einen kurzen Einblick. Die letzte exklusive Folge, die muss ich mir noch irgendwie besorgen. Ich weiß gar nicht, ob ich mir die runterladen kann in meinen Spotify, weil ich bin ja kein Patreon, sondern ich bin ja Teil des Teams. Denn Andreas und Markus, welcome back lieber Markus, haben das Brettspiel ABC angefangen von Zahl und dann über A bis F. und das begleitet euch jetzt auch in den nächsten Wochen. Freut euch auf die nächste auch öffentliche Episode, da geht es mit G weiter. Jeder wählt ein Spiel mit diesen Anfangsbuchstaben aus seiner Sammlung aus. Ich hatte tatsächlich, bevor die Spiel des Jahresnominierung offen war, dachte ich so, vielleicht klauen wir einfach das Konzept oder was heißt klauen ist. Wir übertragen das jetzt unsere Buchstaben jetzt in die öffentliche Folge sozusagen, dass alle was davon haben. Müsst ihr euch noch bisschen gedulden, vielleicht reichen wir das irgendwann noch nach. Unsere Roy: Mhm. Ja, ich kämpfe. Daniel: Abyss sets. Anyway, also auf Patreon exklusive Folgen mit Markus und Andreas, jetzt aus der letzten Woche abz. Und das war's. Ich danke dir Roy, dass du heute mit mir aufgenommen hast. Roy: Lust hätt ich. Danke auch, Daniel. Ich danke auch den Zuhörern und Zusehern, wenn ihr bei YouTube reingeschaltet habt. Kommentiert gerne, aber auch bei Spotify kommentieren. Bei YouTube könnt ihr kommentieren. Ihr könnt uns auch direkt anschreiben, Instagram, Discord, wie auch immer. Eigentlich sind wir eigentlich immer erreichbar und antworten auch. Und wenn ihr mal lange Weile habt, dann gerne auf Board Game Arena gucken. Da haben wir auch eine Gruppe. Viele Turniere, viele Spiele. Immer was am Start. Macht auch immer Spaß. Es gibt genug Möglichkeiten, unseren Kontakt zu treten und wir freuen uns über jede Art davon. Daniel: so ist es. Rebirth wäre so ein gutes Boardgame-Arinaspiel, ich dir. Das wünsche ich mir und euch wünsche ich einen schönen Tag, schönen Abend, schönen Morgen, wo auch immer und wann auch immer ihr uns hört. Bis zum nächsten Mal, danke fürs Zuhören, ciao ciao. Roy: Genau, bis dann, tschüss. Warte, ich muss ja noch den Ton anmachen. Warte, das hab ich ja gar nicht vorbereitet. Einmal mit Profis, Leute. So, nun aber. Tschüss. Daniel: Pam pam pam pam pam pam pam