Sebi: Im ÖFB-Team steht ein großer Umbruch bevor, Belastungssteuerung im Fußball wird immer wichtiger und damit herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Schluss mit Pfiff. Servus Janik, grüß dich! Janik: Servus mein Liefer, alles klar? Sebi: Ja, danke. Ich höre mich ein bisschen besser an als beim letzten Mal. Hab die Erkältung überstanden und fühle mich auch deutlich fitter diese Woche und freue mich schon jetzt die Folge mit dir wieder aufzunehmen. Janik: sehr schön. Achtung kleiner Spoiler, Belastungssteuerung quasi on point bei dir. Sebi: Ja, genau. Genau, also ein guter Teaser für alle Zuhörerinnen und Zuhörer, weil ja, das Thema geht's heute auch. auf. Jetzt wird's Zeit wieder ein bisschen zu belasten. Janik: Ja, sehr gut, sehr gut, sehr gut. Meine ich auch. Sebi: Genau. Ja, wollen wir gleich reinstarten, wieder mit den Bayern und Dortmund Spielen des letzten Spieltags. Janik: Jawohl, machen wir das so. Dann, wenn es dir genehm ist, dann starte ich mit dem Dortmund Spiel gegen Stuttgart. Sebi: Ja aber freilich. Janik: Also, starte mit dem Satz, dass der Covert tatsächlich wirklich unser Podcast wird. Aber zu dem gleich, Dortmund Sebi: Ja. Janik: die Hardfacts von dem Spiel, Dortmund gewinnt 1-0 gegen Stuttgart, Maxi Bayer hat in der 70. Minute das Tor geschossen. durch den eingewechselten Joby Bellingen wunderschön vorbereitet, also wunderschöner Pass finde ich. Allgemein ein sehr ausgeglichenes Spiel, sehr taktisch geprägt, so wie man es kennt von den beiden Mannschaften, ohne echten Highlights meiner Meinung jetzt kann man schon zu dem Punkt kommen, dass der Coach vielleicht unseren Podcast tatsächlich hört, die beiden Außenverteidiger haben ein bisschen andere Rollen gehabt in diesem Spiel. was megagut meiner Meinung nach funktioniert hat, denn der Svensson hat diesmal so bisschen inversiv gespielt, also im Aufbau, wenn Dortmund den Ball hatte, hat er tatsächlich das Mittelfeld besser besetzt, das heißt er ist reingerückt und hat dadurch die zwei völlig überforderten, die ich letzte Woche angesprochen habe, Mittelfeldspieler, zentralen Mittelfeldspieler von Dortmund quasi unterstützt und dadurch ein bisschen mehr Präsenz im Mittelfeld gehabt. Oder Dortmund hat das dann gehabt. Und das hat sehr gut funktioniert. Das System hat zwei Vorteile und ich bin wie gesagt ein Fan davon, bisschen das Mittelfeld mehr zu repräsentieren. Du hast kürzere Passwege dadurch. Das heißt, anstatt wie wir letzte Woche schon geredet haben, darüber direkt zu den Stürmern vor einen hohen Ball zu schlagen. hast du vielleicht ein paar Anspielstationen, paar mehr Möglichkeiten zu kombinieren. Das hat auch eben gut funktioniert, meiner Meinung nach. Die Präsenz im Mittelfeld hat man gespürt. Dadurch haben aber auch durch die Präsenz im Mittelfeld die Spieler davor auch weniger Gegenspieler gehabt, weil der Svenson jemanden gebunden hat im Mittelfeld. Dadurch waren sie auch bisschen freier und konnten ein bisschen kreativer zur Sache gehen, meine Meinung nach. Zweiter wichtiger Punkt bei dem Ganzen, was ja auch bei Dortmund immer wieder Thema war in der Vergangenheit und der Kovac weniger, das ist auch der Dreierkette geschuldet natürlich, ist die Restverteidigung. Also wenn du im Mittelfeld etwas mehr präsent bist, sind Ballverluste auch nicht so schlimm, in Anführungsstriche, weil du ja quasi im Mittelfeld zwei, drei, vier Leute hast, vielleicht, die das dann besser abdecken und nicht nur die Verteidiger auf sich gestellt sind und... Leute auf die Verteidiger zu rasen. Du ich schwärme. Das hat mir sehr gut Sebi: Ja. Janik: Aber ansonsten kein großer Hingucker, Spiel. Es war intensiv bei den Mannschaften, so wie man es kennt, ausgeglichenes Spiel. Glücklich das 1 zu 0 verdient wir wahrscheinlich in Unentschieden, wenn man das jetzt so grob Sebi: Ja, ein Hingucker hingegen ist definitiv die Tabelle momentan, weil Dortmund ist vor den Bayern auf Platz 1. ja, bei den Bayern war es aber das Spiel vor dem Beginn des Oktoberfests. Natürlich war dann Festtagsstimmung im Stadion schon. Es war Freitagabend, Janik: Hmm. Sebi: Flutlichtspiel. Es ist sowieso die beste Kulisse, die es gibt in der Bundesliga. Ich liebe immer die Freitagabendspiele. Es ist Janik: Mmh. Sebi: für mich wirklich der perfekte Start ins Wochenende, wenn Freitagabend die Bayern spielen. Der Gegner war jetzt nicht so namhaft, Union Berlin, aber natürlich Bundesliga ist Bundesliga. Es gab ein Tor-Spektakel für alle, die schon in Tracht gekleidet waren im Stadion. ein super Spiel zu verfolgen. Bayern gewann 7 zu 0. Ulisse mit einem Headtrick. Kann man nicht viel dazu sagen. Der macht einfach so sein Ding. Es ist Wahnsinn. Der spielt so befreit auf. von Spieltag zu Spieltag. Kommt er mehr in Fahrt wieder als wieder der in der Vorsaison war, denke, er will wirklich noch mehr zeigen, dass er es auch irgendwie verdient hat, der Shortlist des Ballon d'Ors zu stehen. ich glaube gar nicht, dass ihm so individuelle Leistungen geht, sondern er freut sich auch über den Team-Erfolg. Man hat es gesehen, Saibari hat auch getroffen, sein erstes Tor für die Bayern. Und Ulysse hat fast mehr bei seinem Tor gejubelt als... bei einem seiner drei. Es war irgendwie schön zu Die Spielfreude ist da. War einfach ein gutes Spiel von den Bayern. Aber irgendwie zeigt es es die Gegner den Bayern auch nicht so schwer machen momentan. Vor allem die kleinen Gegner haben nicht so das Rezept noch gefunden, ob sie jetzt tief stehen oder ob sie wirklich mutig nach vorne spielen, so wie es Elversberg gemacht hat und das den Bayern schon deutlich schwerer gemacht hat. Aber ansonsten Union, sieben Stuttgart, fünf Janik: Hmm. Sebi: grundsätzlich, die Spielfreude ist da. jetzt Länderspielpause. Und ich hoffe, dass sie danach wieder so weitermachen, wie es bisher ist. Es war immer so bekannt, dass nach der Länderspielpause alle Reisestrapazen hinter sich lange Reisen in die Beine Also nicht so, da wieder in die Spur zu finden. Und das geht dann gleich los direkt. mit Champions League und gleich volles Programm danach. Janik: Ich komme über das Schwärmen nicht heraus. Jedes Mal, wenn ich dem Olicet beim Fußballspiel zuschaue, ist es anders. Ich finde, er spielt einen anderen Sport, wenn man es vergleicht mit den anderen Spielern. Generell die drei da vorne bei Bayern harmonieren so gut. Der Dias ist so Hackler, der hat Sebi: Ja. Janik: eine pferle Lunge, der kennt dahinter vorne aufopferisch, super in der Spieleröffnung. Die geben dem Olicet ja auch so viel Platz. Und so viele Räume. Du kannst ja nicht die zwei anderen einfach bisschen außen vor lassen, wenn du ein Cane und ein Deers dort hast. Das heißt, der wird immer Platz haben, du spielst halt gegen Paris wieder, wo du halt wahrscheinlich die besten Außenverteidiger der Welt hast irgendwo, die da vielleicht mehr dagegen machen können. Aber sonst sehe ich da Bayern wieder auch europäisch ganz, ganz, ganz, ganz weit vorne. Und ich hoffe, aus deiner Perspektive gesehen, Ich hoffe, dass der Paris dann erst am Ende im Finale irgendwo landen würde. Da gehören sie auch hin. Wie gesagt, so wie die Saison bisher läuft, sehe ich Bayern wirklich ein hohes Potenzial, dass die da viel erreichen. Sebi: Am Ende sind es wieder die Kleinigkeiten, dann entscheiden, sind alle Spieler fit, wie sind die Spieler dann in Form im Mai, im April. Da geht es dann wirklich ums Eingemachte. Ich hatte das schon einige Jahre, dass die Bayern gut in die Saison gestartet sind, wirklich eine super Hinrunde auch spielten und auch dann irgendwie im März, April, Mai dann nicht mehr diese Form abrufen konnten. Aber ja, sind dann auch Kleinigkeiten, dann entscheiden. Also es ist dann immer schwer zu sagen. Aber ich denke, dass sie definitiv wieder oben mithalten können und definitiv auf einer Augenhöhe mit Paris Saint-Germain sein werden. Weil im Endeffekt Janik: Hm. Sebi: war es letztes Jahr auch nur ein Tor, das quasi nicht dazu geführt hat, dass es zur Verlängerung kam. Das war dann schon irgendwie bitter, wenn man bedenkt, dass Ja, im Hinspiel gab es einen Handelfmeter von Davies. Wenn es den nicht gab, war schwierig, wie das Spiel dann ausgegangen wäre. Also kann man immer schwer sagen, aber momentan sind sie gut in Form und ja, aber dennoch hinter Dortmund momentan. Also muss man auch anerkennen, die Dortmunder gewinnen die Spiele. Egal wie, Hauptsache. Die drei Punkte sind da und ich glaube das ist aber auch sehr wichtig für Dortmund, weil das gibt Stabilität und Sicherheit und ob der Fußball jetzt wirklich so attraktiv ist oder nicht, entscheidend sind am Ende die Punkte, die drei. Janik: Fußball ist ein Ergebnissport. Es ist immer so eine Phrase, man so rausballert. Aber es ist ja einfach so. Im Endeffekt fragt dich keiner nach, wie schön das Spiel war, sondern wie das Spiel ausgegangen ist. Dortmund hat jahrelang gefehlt. Das Thema hatten wir schon zehnmal. Aber dementsprechend ist auch wichtig, da mal Konstanz reinzubringen. und Sebi: Na, finden wir die auch. Janik: das Ergebnis auch dann mal zu verwalten und die Punkte einzuführen. Ich will mich Sebi: Hm. Janik: da auch gar nicht groß beschweren. Genau, es läuft gut, sagen wir so. Sebi: Ja, das bleibt spannend. Janik: Genau, genau. Also man sieht bei unveränderten Rollen, man sieht bei Dortmund leicht abgeänderten Rollen. Ich bin gespannt, wie sich das auch so entwickelt. Ob dann der Kovac, der Sabic, Trinita jetzt auch ein bisschen extern und so, ob er da nicht bisschen was vorhat. Auch dann so mit der Spielerrollenverteilung. Vielleicht ist er da auch nicht ganz zufrieden. Also ich kann mir nicht vorstellen, jetzt klar sind die Punkte da, aber das jetzt da so. Dortmund ist ja immer schon dafür gestanden, schön zu spielen und kreativ zu sein. Also ich bin gespannt, ob da auch Zufriedenheit da ist mit der Spielqualität. Nichtsdestotrotz. Wenn wir schon bei dem Thema sind, dass veränderte Rollen auch zu mehr Fähigkeiten im Spiel führen, genau solche Fragen stellt sich wahrscheinlich auch der Ralf Rangel mit der österreichischen Nationalmannschaft. Ich bin mega stolz auf diese Überleitung übrigens. Das bringt uns nämlich gleich zum nächsten Punkt, dem Österreich-Kader tatsächlich. Sebi: Ja, da steht ein großer Umbruch bevor im ÖFB-Team und ja, die meisten haben es schon mitbekommen in den Nachrichten, dass Marcel Savica eine Pause einlegen wird, vorerst, also die Länderspiele jetzt in der Nations League aussetzen wird und danach erst entscheiden wird, ob er nochmal zurückkehrt ins Nationalteam oder nicht. Bei David Alaba ist es genauso ungewiss. Der hat jetzt, wie man aus den Nachrichten entnehmen konnte, einen neuen Verein gefunden, Udinese Schauen wir mal, wie er sich dort zurechtfindet und ob er noch mal zurückkehrt. Ich denke jetzt nicht, dass jetzt Dral Frangnick ihn ohne Spielpraxis mitgenommen hätte zu den Länderspielen. Janik: Mmh, mmh. Sebi: Er hat ja wirklich... sein letztes Spiel bei der WM bestritten. war ja voreinslos Janik: Hm. Sebi: David Alaba bisher und noch ist es ja nicht offiziell, also wir nehmen wieder am Mittwoch auf. Wir haben eben heute die Nachrichten entnommen, dass Janik: Hmm. Sebi: da möglicherweise ein Wechsel oder dass da möglicherweise eine Verpflichtung bevorsteht und ja. Janik: Du bist ein bisschen geteilt, was ich so bisschen mitbekommen habe. Geteilte Meinung Sebi: Njaaa... Janik: zu dem Ganzen. Falls das wirklich dann Sebi: Ja. Janik: auch passt oder auch über die Bühne geht, weiß ich nicht, wie zufrieden du da bist. Sebi: Sportlich denke ich ist es schon auf einem höheren Niveau noch die Serie A als möglicherweise die MLS. Ob es jetzt die richtige Station für ihn ist, mag ich zu bezweifeln, weil ich denke da hätte es auch andere Interessenten gegeben, aber auch wiederum, wie du es schon erwähnt hast heute Nachmittag bei mir, war sicher das Gehalt auch ein Thema bei ihm. Die hohen Gehaltsvorstellungen Aber ich hätte ihn schon eher dann bei einem Top 5, Top 6 Club in Italien lieber gesehen. Oder eben Janik: Hm. Sebi: in der MLS. Es gab ja mal die Gerüchte, dass Inter Miami da interessiert gewesen sein sollte. Das wäre natürlich Hollywood-reif gewesen, wenn er da mit Messi, Suárez, mit den ganzen Stars zusammengespielt hätte dort. hätte schon irgendwie auch etwas euphorisches ausgelöst, ich. Janik: Bereits ein hohes Gehalt zu zahlen sind wir jeden Fall dort. Sebi: was denkst du, falls der Wechsel wirklich jetzt zustande kommt und offiziell wird? Janik: Ja, also ich sehe es relativ neutral tatsächlich. also er 34, ist in einem sehr, sehr fortgeschrittenen Fußballalter vor allem Innenverteidiger mittlerweile echt schon eine Position, die halt sehr spritzig sein muss und mit seinen Verletzungen, also das geht halt nicht spurlos an einem vorbei. er, also ich finde, meine Meinung jetzt, also ich finde, er soll ja noch die letzten ein, zwei, drei Jahre spielen, da wo es ihm gefällt. Ich hätte jetzt nicht die Meinung gehabt, dass er da jetzt noch beim Top-Club irgendwo unterschreiben könnte, auch von der körperlichen Leistungsfähigkeit her, aber es geht ihn und er ist jetzt nicht weit weg von zu Hause. Italien ist auch irgendwo, also jetzt nicht so weit weg. Er kriegt wahrscheinlich trotzdem gutes Gehalt. Italien, klar, fußballerisch geht es ihnen gerade nicht so toll. Auch finanziell. Die ganzen Vereine sind ja relativ hoch verschuldet zurzeit. Aber trotzdem zahlen die wahrscheinlich besser als ein Austria oder so. Was man dazu gehört Sebi: Ja. Janik: hat, dass die anscheinend bisschen Kontakt gehabt haben. finanziell wahrscheinlich da Thema war. Sebi: Ja, die Liga finde ich schon attraktiver, also einiges attraktiver. Es ist noch immer eine Top-5-Liga Serie A, Bella Italia, da lässt sich es auch gut leben. Also wird sicher nicht so schlecht sein für ihn, denke ich. Also man sei gespannt, wie er da auch dann zurechtfindet und ob er gleich auch irgendwie eine tragende Rolle übernehmen kann. Sind ja momentan im Mittelfeld zu Hause. ich denke, wird ja schon weiterhelfen können. Ob er nochmal zum ÖFB-Team zurückkehrt, das bleibt nach wie vor ungeklärt. Hat er sich noch nicht dazu geäußert. Janik: wird vor allem auch jetzt, also wir werden es ja gleich besprechen, aber es wird ja natürlich viel von neuen nominierten Spielern abhängen und natürlich wie die performen. Kann ich mir gut vorstellen. Aber ich vertraute dem Rangnick zu 100 Prozent tatsächlich. gut, reden wir mal vielleicht über die Spieler, die es jetzt neu ins Nationalteam geschafft haben, oder? Sebi: Ralf Rangnick muss die Mannschaft definitiv ein bisschen neu formieren. Ja. DWM hat wenn jetzt ein paar Spieler nicht in Top-Form, in Top-Verfassung waren, dann hatten wir schon unsere Probleme in der Offensive. Das war schon deutlich zu sehen, auch wenn ein Leistungsträger wie Christoph Baumgartner verletzungsbedingt ausfallen sollte wieder, war es schon schwer ihn zu ersetzen. Also ich denke da muss sich Paul Wanner erst beweisen, dass er ihn ersetzen könnte. Noch dazu denke ich, sieht Ralf Rangnick ihn eher als defensiven Mittelfeldspieler? Wird man nicht sehen in den nächsten Spielen, wo er ihn einsetzen wie geht es da weiter? Wer könnte diese Spieler ersetzen? Du hast schon ein paar neue Spieler angesprochen, die du gleich ein bisschen ausführlicher sprechen also wer kommt da auch nach, ist so ein bisschen die Janik: Hm. Sebi: Wie ist dann, ja in zwei Jahren aussieht bei einer Europameisterschaft, man dann sehen. Aber einer, der mir immer so sehr gut gefallen hat, war Johannes Moser, der ja bei Salzburg unter Vertrag ist und bei der U17 WM sehr, sehr einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat und auch das Interesse von Top Clubs geweckt kommen wir mal zu denen, die jetzt neu im Team sind. Janik: Genau, also vielleicht ist dann ein bisschen klarer, wie wir das vielleicht auch angehen werden in Zukunft. Also neu wäre der Markovic von der Austria-Wien, 18 Jahre alt. Ich weiß nicht, du den schon mal beobachtet hast, aber spielt so meistens so bisschen im offensiven Mittelfeld, Sturm, weicht gerne aus. Laufstarker der wäre natürlich etwas, wo man mal hinschauen könnte. 18 Jahre alt, sehr jung. Bin gespannt. Bei der Austria ein bisschen glücklos natürlich zurzeit. Also bei der Austria läuft es zurzeit nicht so gut, aber ich bin gespannt, wenn er ein paar Einsatzminuten bekommen sollte, wie er sich dann in das Team auch einfügt. Natürlich ist die Konkurrenz dort groß. Aber finde, Potenziale auf der Position im Mittelfeld oder ein bisschen offensiver, das wäre da. Und ich glaube auch, die Räume wären da, dass sich Spieler entwickeln könnten in der Nationalmannschaft. Ein zweiter Kandidat, der mir sehr ins Auge gesprungen ist, wäre der Felix Bacher, der Innenverteidiger von Olympique Lyon. Ist auch noch relativ jung, mit 25 Jahren. Klar natürlich, dass wenn der Alaba jetzt ausfällt, vielleicht ein Innenverteidiger nachrückt, dass man sich mal anschaut. Ich glaube zwar, dass die Innenverteidiger mit dem Danz und mit dem Linard gesetzt sind. Also dass die wahrscheinlich die Startelf bilden werden. Jedoch kann ich mir gut vorstellen, mit dem Affengruber und so weiter auch Spieler, die da wahrscheinlich bisschen Vorrang haben, dass sie da auch mal bisschen Spielpraxis national dem sammeln. dass die da tatsächlich eingewechselt werden können und eben dann mal aufzeigen müssen. was sie so drauf der zweite Torhüter wurde auch nominiert vom Rangnick, der auch sehr jung ist, 19 Jahre alt, aus Sebi: Christian Zawieszki gilt schon seit Jahren als Nachwuchshoffnung. Ich hatte den schon öfters beobachtet bei Salzburg, kann man ja auch bei der Club-WM zum Einsatz. Der könnte vielversprechendes Talent sein. Muss sich natürlich beweisen. Auf der Torhüterposition ist es natürlich schwierig, da Spielpraxis zu bekommen. Ich weiß nicht, er jetzt in einem Nations League Spiel zur Halbzeit den Torhüter auswechseln würde oder ob er da generell durchrotiert bei den Spielen. Das wird sich jetzt zeigen in den kommenden Wochen. Aber Janik: Hm. Sebi: er hat definitiv Potenzial und hat auch gezeigt, warum er als großes Talent gilt in Österreich. Ja, Affengruber auf der Insel momentan sehr gefeiert bei Fulham. Einen super Einstand gegen Liverpool, ein grandioses gespielt. die Fans waren begeistert. Der Coach, Alvaro Abelloa, war begeistert. der hatte einen guten Einstand in England bis jetzt in der Premier League. Janik: Ja, das sich jeden Fall verdient, vielleicht im Tanze oder im Linienrad ein bisschen Druck zu machen. Konkurrenzdruck ja wichtig, macht schon Sinn, dass man viele Spieler, die wirklich gut performen, auch spielen lässt. Ich finde es schade, wenn er nicht rotiert wird. Sebi: Ja, weil wir schon über die Premier League reden, dann müssen wir auch den Namen Janik Schuster erwähnen, der bei Brentford ein Superspiel auch gezeigt hat, einen Assistent beigesteuert hat, jetzt seine ersten Minuten in der Premier League gesammelt hat. Der ist jetzt noch nicht nominiert, aber auch definitiv ein Kandidat für die Innenverteidigung. Ist ziemlich groß mit 1,90 also der ja auch sehr Kopfball stark. Hat jetzt wie gesagt einen Assist beigesteuert in der Premier League bereits und ist von Salzburg damals jetzt im Sommer für 18 Millionen nach Brentford gewechselt in die Premier League. Also ein gigantischer Schritt von der österreichischen Bundesliga in die Premier League zu gehen. Aber er hat den Schritt gewagt und bis jetzt ist belohnt worden dort und wird sich definitiv aufmerksam machen für Ralf Rangnick. Janik: scheinen ja ganz gute Spieler nachzukommen. werden sehen, wer Sebi: Hm? Janik: sich dann schlussendlich auch dann im Hinblick auf die durchsetzen hohe Chancen rechne ich auch den Junior ein. Weil der Anatovic ja auch seine Nationalmannschaftskarriere beendet hat, ist da vorne die Position natürlich auch Begehrter, ich jetzt einmal so. Michael Gregoritsch wird wahrscheinlich gesetzt sein im Sturm. als neuer Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft, was jetzt relativ frisch reingekommen Sebi: Ne. Ne. Janik: ist an Info. Aber Junior Ademur ein bisschen ein spielstärkeres Spieler, bisschen flotter, bisschen kreativer, bisschen trickreicher. Kann man vorstellen, der kann dem Gregorl da vorne das Leben ein bisschen schwerer machen. anderer Name, Chukui Mekka, Sebi: Ja. Janik: den haben wir natürlich auch im Schirm, also nicht, dass man jetzt irgendwelche Namen vergessen. Der könnte natürlich dann auch eine größere Rolle bekommen, vielleicht auch am Flügel statt dem Sabitzer dort in der Position. Spielt halt dort und leider noch immer nicht wirklich eine Rolle. Sebi: Mmh. Janik: Das macht es halt so schwierig. Man sieht ja, dass der Potenzial hat, man sieht ja, dass der kreativ ist, man sieht, dass der gute Pässe spielt. er kann es nicht regelmäßig zeigen, weil er keine Spielpraxis kriegt. Dementsprechend ist schwierig für einen Rangling zu sagen, ich stelle dich sofort von Anfang an auf, wenn der Spieler das nicht macht. Da verstehe ich ihn auch, da lasse ich lieber Spieler spielen, die gesetzt sind in ihren Mannschaften. Damit sind wir glaube ich durch Sebi: Ja. Janik: mit unseren Neuankömmlingen im Nationalteam quasi und alten Bekannten. Wir wollen uns jetzt noch einmal so ein bisschen ein Thema widmen. dass wahrscheinlich aus neutraler Zuschauerperspektive ein bisschen schwierig zu beurteilen ist und deswegen wollen wir dem ein bisschen näher nachgehen. Wir haben am Anfang angesprochen, oder zumindest die Zuschauerinnen und Zuschauer werden das ja auch mitbekommen haben, was die Gründe für Marcel Sabitzer's Abgang von der Nationalmannschaft sind. Als Hauptgrund hat er quasi die körperliche Belastung angegeben. Wichtig zu erwähnen ist natürlich, dass es ihm nicht darum geht, dass er für Österreich nicht spielen will. Ich glaube, das steht außen vor. Fürs Nationaltum zu spielen ist immer super. Sebi: Ja. Janik: Ich glaube auch, das ist eine Riesenehre. Und ich glaube auch, dass hier die patriotischen Österreicher, die den Podcast vielleicht auch verfolgen, hier vielleicht falsche Eindrücke entstehen. Gemeint hat er natürlich, dass er 32 Jahre alt ist. über tatsächlich jetzt schon zehn oder sogar länger, Jahre noch spielen möchte und schon lange spielt. Und natürlich möchte er auch in Zukunft Körperlich Top-Niveau sein. Deswegen muss er einfach in dem alten Thema ist, also einem fortgeschrittenen Fußballeralter, auf seiner Position vor allem, also man muss ja sagen, er ist ein zentraler Mittelfeldspieler, spielt hinten und wieder am Flügel. Also es sind ja sehr, sehr körperlich intensive Positionen. Also sehr, sehr kräfteraubende Positionen und dementsprechend wichtig, dass man dort auch sich seine Kräfte einteilt und das gut managt. Und das ist tatsächlich keine Ego-Meinung von ihm, dass er da jetzt einfach sagt, ich lasse das Nationalteam aus, sondern das ist tatsächlich eine sehr, sehr gute Entscheidung, meiner Meinung nach oder unserer Meinung nach, glaube ich, eben mehrere Jahre noch auf höchstem Niveau Fußball spielen zu können. Und genau das Thema möchte ich aus sportwissenschaftlicher Sicht so bisschen aufgreifen, weil aufgrund dessen, dass der Sabitzer jetzt diese Nationalmannschaft verlassen hat, stellt sich natürlich grundsätzlich die Frage, ob Spielern heutzutage einfach mehr abverlangt werden im Fußball. Oder generell, also kann man natürlich auf den ganzen Sport Münzen, aber wir reden natürlich über den Fußball, das ist ein Fußballpodcast. Dementsprechend, also wollen wir genau da eben so ein bisschen dieses Thema nutzen, das so bisschen näher zu beleuchten. Was sind denn genau oder warum glaubt man, Spielen mehr abzuverlangen? Was glaubst du, Silvi? Sebi: Es werden immer mehr Spiele und Spiele, die natürlich Geld generieren, Einnahmen generieren, immer mehr Spiele schaden den Spielern. Und die Spieler äußern jedes Mal die Meinung auf Pressekonferenzen und so weiter und werden jedes Mal darauf hingewiesen, dass es ihr Beruf ist, dass sie genug Geld dafür verdienen, dass sie die Leistung bringen müssen, dass sie die Spieler oder dass sie die Spiele auch in der Menge absolvieren müssen. Du hast es aus sportwissenschaftlicher Sicht beleuchtet und das kann ja nicht gesund sein. Und es beklagt sich ja jeder Trainer, der sich mit Sportwissenschaft beschäftigt, mit Belastung, beschäftigt, mit Belastungssteuerung beschäftigt, beklagt sich, dass der Kalender viel, viel, viel zu voll ist. Der ist vollgestopft mit ja, also Zum Beispiel jetzt die Nations League ist das beste Beispiel. Die gab es vor einigen Jahren noch nicht. Die sollte dazu dienen, dass diese Freundschaftsspiele, die es früher gab, durch Wettkampf, also dass da auch ein Wettkampf entsteht und solche Freundschaftsspiele, wo oft Spieler geschont wurden oder wo es dann auch nicht so heiß zur Sache irgendwie auch, ja, jetzt nicht mit der vollen Kapelle anreisen mussten die Mannschaften. Und das hat sich jetzt auch durch die Nations League geändert, weil dadurch ist jetzt ein sportlicher Reiz entstanden. Die Nations League ist jetzt auch ein Weg, über die man sich für internationale Turniere qualifizieren kann und somit steht Janik: Hmm. Sebi: schon wieder der sportliche Aspekt im Vordergrund. Und was das aber für die Spieler bedeutet, dass jetzt noch mehr Spiele, noch mehr Pflichtspiele auf sie warten. Über das wird immer mehr unterm Teppich gekehrt von den höheren Organisationen her. Es ist einfach mittlerweile zu viel. ist zu viel. Dann kommt wieder ein neuer Wettbewerb dazu, so wie die Club WM, das Janik: Hmm. Sebi: dann auch im Sommer noch gespielt werden muss mit den Vereinen. Jetzt ist es so, die Länderspielpause ist jetzt neu strukturiert, dass es jetzt nicht mehr diese diese Pause im Oktober und im November gibt. Jetzt gibt es eine längere Pause. Und ja. Janik: Es ist ein total schwieriges Thema und ich glaube dass das halt jetzt so pauschal zum Sagen ist. Ob jetzt da früher wirklich die Belastung einfach geringer war oder nicht, ist es auch nicht so leicht zu sagen. Schau dir dann Cristiano Ronaldo und Luca Modric an. Das sind ja auch Spieler, klar sind die schon älter und haben früher vielleicht eine andere Phase des Fußballs auch miterlebt, wo es vielleicht nicht so viele Spiele gab, so wie du es sagst. Aber Training und Fußball gespielt haben sie ja trotzdem. Die körperliche Belastung ist natürlich da, aber du hast völlig recht, ein Fußballmatch zu spielen auf diesem Niveau, auf den die Fußball einfach spielen. Ich rede jetzt vor allem wirklich von Profifußballern, die auf europäischem Niveau spielen. Da ist die Belastung für den Körper deutlich höher. als wenn man sagt, man hat jetzt ein, zwei Spiele nur in der Woche. Deswegen haben wir auch letzte Woche gesagt, gar nicht so schlecht für einen Beat, dass sie europäisch gar nicht spielen. Sebi: Ja. Janik: Weil einfach das Belastungsmanagement der Rotatorch ein bisschen besser möglich ist. Aber beleuchten wir vielleicht einmal ganz kurz, was genau denn das Belasten der Fußball ist. Also das denken sich vielleicht die meisten, die ein oder andere natürlich, weil die, mal Fußball gespielt haben, klar. Anstrengend ist es, aber was ist daran anstrengend? Oder was sind Strukturen, die halt irgendwo auch ermüden oder was braucht Regeneration quasi? Und genau das wollten wir ihm bisschen beleuchten. Und zwar ist es ja nicht im Grunde die Ausdauerbelastung, also das Physioseitskreislaufsystem, das was wirklich belastend ist oder ermüdend ist, sondern ist es eigentlich die exzentrische Muskelbelastung. Das heißt jetzt zum Beispiel, ich mache einen Sprint, bremse abrupt ab oder habe einen Richtungswechsel, wo ich meinen Körper abfangen muss oder so zum Beispiel. Das sind eigentlich für den Körper die, wie soll ich sagen, belastenden Kräfte, entstehen. Also weniger das Herz-Kreislauf-System, weniger das Herz. Also klar ist das mit Beanspruch, aber es ist wirklich mehr diese Muskelbelastung, die ja Thema ist. Und wenn man von Muskelbelastung spricht, vergisst man immer wieder die Struktur Bänder, Sehnen, Knochen und so weiter. Aber gut, das komme ich gleich zurück. Fakt ist, durch diese exzentrische Muskelbelastung, da entsteht, gibt es halt mega hohe mechanische Kräfte, die auf die Muskeln, auf die Sehnen ansetzen und so weiter wirken und auch auf unsere Gelenke. Also umso wichtiger ist also der Bauschönregeneration natürlich, weil Wenn ich diese ganz intensiven exzentrischen Muskelbelastungen habe, und das habe ich im Match, also mache ich maximale Bewegungen, man meinen. Außer man Israel Madrid, Vinicius Junior oder ein paar B, die halt da vorne rumrennen oder nur gehen. Aber wenn ich jetzt ein Konrad Leimer bin, Beispiel, bestes Beispiel, hochintensiver Spieler, mega am Sprinten, vor, zurück, macht alles im Grunde, haut sich in jeden Zweikampf rein. Also der hat auf jeden Auf jeden Fall eine der höchsten exzellentischen Muskelbelastungen aller Spieler, die ich nicht so beim Fußball spiele, Zuschauer. Live oder auch irgendwo auf YouTube oder sonst wo. Wichtiger Punkt Regeneration. Und unterschiedliche Strukturen regenerieren einfach anders. Deswegen gibt es auch so viele Physios und so viele Trainingstherapeutensportwissenschaftler im Hintergrund von einer Mannschaft. Denn einerseits ist es ja mal wichtig, dass der Energiehaushalt regeneriert bei einem Spiel. Also du verbrauchst ja mega viel Kohlenhydrate und Muskeln werden betrieben durch Kohlenhydrate und diese Muskelglykogenschpeicher müssen sich auch wieder auffüllen so schnell wie möglich. Sebi: Mhm. Janik: Ohne dem funktioniert körperliche Aktivität null. Das muss man sich vorstellen. Das braucht, wenn es hochintensiv war, laut Studien zumindest, so wie wir es im Studium gelernt haben, bis zu 72 Stunden. Man kann sich da schon mal ausrechnen, allein anhand dieser Regenerationsphase, wie viele Tage Pause man braucht, wirklich 100 % leistungsfähig zu sein. Sebi: Ne. Janik: Abgesehen von dem gibt es dann natürlich auch noch die muskuläre Regeneration. Sebi: Mhm. Janik: Das ist je nach Muskelgruppe natürlich, Spielintensität, individuelle Belastung. Natürlich die individuellen Möglichkeiten sind natürlich auch unterschiedlich von Person zu Person. Die sind auch unterschiedlich. die gehen auch... Also diese Kraft- und Leistungsdefizite, die durch diese exzentrischen Muskelbelastungen entsteht, bestehen auch noch 72 Stunden danach. Das heißt, Sebi: Ja. Janik: auch da brauchst du mehrere Tage Pause. Und mit Pause ist nicht Training dazwischen gemeint oder Sprinttraining Sebi: Mmh. Janik: oder Lauftraining. Die brauchen Pause. Sebi: Hm. Janik: Und jetzt kannst du dir vorstellen, wir haben jetzt nur von muskulärer Regeneration gesprochen, jetzt gibt es Sehnenbänder und Knochen, die oft Wochen brauchen, Sebi: Mhm. Janik: vollständig zu regenerieren. Sebi: Ja. Janik: Also jetzt kannst du dir vorstellen, wie in anderen Podcasts vielleicht hören dir die ein oder anderen Zuhörerinnen Zuhörer auch andere Podcasts, die spielen ja teilweise voll auf Schmerzmittel und auf entzündungshemmende Medikamente. Sebi: Ja. Janik: Genau deswegen. Sebi: Ja. Janik: Weil die nicht mit dem Regenerieren Sebi: Ja, ich wollte es eher erwähnen. Also das spiegelt sich auch wieder, dass so viele Spieler regelmäßig verletzt sind. Janik: Hm. Sebi: Es gibt so viele Muskelverletzungen wie noch nie. Jetzt, aktuell. Janik: Nee, aber auf das komme ich nachher zurück. ich möchte dich da nur kurz unterbrechen, weil zu dem kommen wir gleich. Ein Es gibt ja noch natürlich das Problem, was ich nochmal aufgreifen möchte, dass natürlich der Spieler selbst sagt, er ist subjektiv fit. Also er möchte spielen. Und aufgrund dieser Kommunikation natürlich glaubt natürlich der Trainer, wenn er jetzt nicht diese Apparate hat, dauernd irgendwelche Parameter herzunehmen und zu sagen, ok, passt, bist du wirklich fit oder bist du nicht fit? Er glaubt halt den Spieler, ja, ich bin fit, na, passt, dann Spiel. Sebi: Hm. Janik: Das ist halt ein Teufelskreis dann, Und so entstehen dann irgendwann noch mal Verletzungen. Dann braucht man ein blödes Foul sein, dann denkt sich, was ist denn mit dem los? Warum? Das ist nur ein kleiner Kontakt gewesen. Ja, aber das reicht oft dann aus, wenn dann die Strukturen schon voll ermüdet sind. Sebi: Ja. Janik: Ist das oft schon mal tatsächlich ausreichend für Verletzungen. Das ist eben so ein Teufelskreis. Das ist mega, mega zarr und mega bitter für jeden. Das Gleiche gibt es natürlich auch genau umgekehrt. Sebi: Hm. Janik: Wenn du überlegst, jeder Spieler ist körperlich on peak. Also wirklich auf seiner höchsten körperlichen Leistungsfähigkeit. Trotzdem kann es vorkommen, dass Spieler mental erschöpft sind. Also diese psychischen Komponente, da kann man nicht rausnehmen. Sebi: Definitiv. Janik: Man muss überlegen. Das, was du angesprochen hast, mit diesen mehr Spielen und so weiter, kommen ja mehr Reisestrapazen dazu. Medienverpflichtungen, da musst du ja mehr zum Interview als ein Politiker heutzutage als Fußballer. Sebi: jedes Spiel ist auch nicht so motivierend oder attraktiv, jetzt wirklich da voll da zu sein, mental auch. Also es gibt da sicher den ein Janik: Das ist ja das. Sebi: oder anderen Gegner und dann wundert sich jemand vom Fernseher, Warum Österreich jetzt nicht so stark wie gegen die Niederlande spielt gegen Nordmazedonien. wie auch Janik: Ja, vollkommen richtig. Natürlich. hast halt ein Team hinter dir, das dich optimal vorbereiten soll und so weiter. Aber du bist ja ein individueller Mensch und du musst ja auch irgendwo als Personal so feinfühlig sein, dass du sagst, ich ... gibt dem Spieler den Raum, den er braucht und bereitet ihn gut drauf vor. Der ist jeder auch anders. Aber das wird wahrscheinlich nicht immer sein, vor allem im Nationalteam. Da wird jetzt nicht ein Trainer sein für jeden Spieler, sondern da wird es halt zwei, Sebi: Mmh. Janik: drei, vier, fünf Trainer haben für Verteidiger, Mittelfeldspieler und Stürmer und so weiter. Aber jeder ist sein eigener Mensch. Und jeder schläft anders. Jeder hat einen anderen Leistungsdruck, irgendwie psychisch. Es sind für jeden unterschiedliche Anforderungen. Also man sieht, es gibt viele, viele Belastungsparameter. Die sind nicht immer nur auf isamiert oder ist nicht müde, da irgendwie zu runterzubrechen, sondern es sind halt tausend Faktoren, die man wirklich alle berücksichtigen muss. Aber, so wie du sagst, es ist schon Fakt, dass diese Anzahl an Spielen und auch die Leistungserwartung irgendwo entscheidend dafür wahrscheinlich ist. dass man so viele Verletzungen zurzeit hat. Sebi: Ja, also so viele Muskelverletzungen wie noch nie. Janik: Hm. Sebi: manche Spieler finden ja dann gar nicht so mehr in den Rhythmus, wie zum Beispiel ein Alfonso Davies. Jetzt hat das wieder geschafft, aber auch nur durch viel Pause dazwischen, dadurch dass er bei der WM eigentlich auch gar nicht zum Einsatz gekommen ist. Und nur deshalb hat es eigentlich wieder geschafft, jetzt halbwegs in den Rhythmus zu kommen, weil Janik: Mmh. Sebi: Vor allem wenn du jetzt eine kröbere Verletzung hast, also er hatte einen Kreuzbandris und danach sehr, sehr viele Muskelverletzungen, auch als der Kreuzbandris schon ausgeheilt war und operiert war und auch als er wieder fit Da kamen dann halt wieder viele Muskelverletzungen dazu. Es wird immer schwieriger, wieder zurückzufinden. Also der Weg ist wirklich kein leichter nach so einer großen Verletzung. Janik: Ja, das stimmt. Also es ist auf jeden Fall Fakt, dass mehr Verletzungen sind, vor allem muskulärer Natur. Also es ja circa 500.000 Möglichkeiten, sich zu verletzen im Fußball. Aber wenn man jetzt wirklich nur die muskulären Verletzungen hernimmt oder zumindest von einer Muskulaturengruppe, nämlich der hinteren Oberschenkelmuskulatur, die halt bei diesen ganzen exzentrischen Belastungen so sehr stark vertreten ist, dass er stark beteiligt ist. Dann spricht man davon, dass von der Saison 2001 bis zur Saison 2022 die Anzahl an Verletzungen der hinteren Oberschenkelmuskulatur von 12 auf 24 % sich verdoppelt hat. Sebi: Ja. Janik: Und klar ist, diese Studie, die ich gerade vorlese, die im Grunde nicht, also die bestätigt jetzt nicht, dass das aufgrund der Match der Matchsituation ist, dass jetzt mehr Anzahl an Spielen ist oder sonstiges. Also die Interpretation aus dem Ganzen, das was wir auch davor schon gesprochen haben, ist schon das. Aber es wird nicht bestätigt. Aber man kann sich natürlich seinen Teil denken mit dem Hintergrund, was ich jetzt gerade alles erklärt habe, warum es zu diesen Verletzungen kommt. Sebi: Ja, definitiv ein sehr wichtiges Thema, das momentan, oder über das unserer Meinung nach zu wenig gesprochen wird und viele Menschen auch nicht so am Schirm haben. Warum spielt jetzt die eine Mannschaft nicht so zu 100 Prozent oder warum gibt es überhaupt Rotation im Fußball? Warum ist es so wichtig, Spieler eine Pause auch zu geben? Also es gibt immer wieder Ausnahmetalente oder Ausnahmesspieler wie ein Cristiano Ronaldo oder ein Robert Lewandowski, die ständig an ihrem Körper auch arbeiten, Janik: Hm. Sebi: so lange auf dem Niveau spielen zu können. Also das ist schon eine Ausnahme. Man kann jetzt nicht von jedem ausgehen, dass der dasselbe für den Körper tut wie Cristiano Ronaldo oder Robert Lewandowski. Also es ist genug und es geht nicht Irgendwann müssen dann auch die höheren Organisationen an das denken und irgendwann auch sehen, dass sie nicht noch mehr Wettbewerbe einführen können und nicht noch mehr Spiele den Spielern zumuten Bei Deutschland gibt es jetzt einen XXL-Kader, genau wegen dieser Belastungssteuerung. Also Jürgen Klopp ist ja der neue Trainer jetzt bei Deutschland und der hat ja wirklich jetzt auf das sein Augenmerk auch gelegt, dass er wirklich jetzt diese die die Länderspielpause natürlich auch nutzt, jetzt die Spieler kennenzulernen, aber auch diese Belastung zu steuern. Also dieser XXL-Kader ist der größte, den Deutschland jemals nominiert hat mit 44 Spieler. Und da ist es jetzt so, Ein Kader ist jeweils für zwei Spiele vorgesehen. jetzt nicht ein Kader für alle vier Spiele, sondern ein Kader, der quasi aufgeteilt wird auf die vier Spiele. Bei Jürgen Klopp ist es auch Dem ist wirklich eine enge Zusammenarbeit wichtig. Der möchte mit den Vereinen in Kontakt bleiben, damit die Spieler nicht völlig kaputt zur Nationalmannschaft reisen oder auch nicht völlig kaputt zurück zu den Vereinen kommen von der Nationalmannschaft. Also da ist wirklich eine enge Abstimmung bei ihm im Vordergrund. Und er war auch bei den Vereinen zu Besuch, sich wirklich mit den Trainern auszutauschen, genau wegen Themas. Janik: Ja, sehr gut, sehr gut, dass das so ist. Es ist halt immer leicht, muss man sagen, wenn man wirklich von diesen Top-Mannschaften spricht, wo halt auch wirklich alles gut funktioniert. Da ist halt Rotieren und andere Spieler einzusetzen, ist ja sehr leicht. Weil wenn es gut läuft, dann kann ich auch mal andere Spieler bringen und so weiter. Jetzt kann man das Radl auch umdrehen. Wenn man schon weiß, Regeneration ist wichtig und das weiß jede Mannschaft, jeder Club, weiß das. Die haben alle Profis am Werk. Aber jetzt zum Beispiel ein Verein, so wie Tottenheim, bei dem es sportlich halt zum Beispiel Null rennt. Also, Sebi: Ja. Janik: dass ich da dann nochmal beginne, die besten Spieler auszuwechseln und Rotationsspieler reinzubringen und so weiter. Das ist ja auch so ein Schritt. Das musst du halt mal wagen. Das kann natürlich aufgehen, logisch. In dem Fall wird man halt eher vielleicht auf die Spieler zurückführen, wo man halt auch im Training das Gefühl hat, sind die besten Spieler. So, und dann Sebi: Ja. Janik: lasse ich die erst recht nochmal mehr spielen, damit der Verein wahrscheinlich wieder zu alter Stärke zurückkehrt und so. ja, ganz ein schwieriger Punkt. Sebi: Hm? Janik: Wir könnten jetzt wahrscheinlich wirklich zwei Stunden in diesem Podcast verbringen, über das Thema zu sprechen. Vielleicht heben wir uns das nochmal auf, wie andere folgen. Sebi: Ja, es wird uns sicher immer wieder begleiten. Janik: Genau, also auch gerne auch da, wenn da irgendwo Interesse ist, Fragen stellen und da können wir auch die ganzen Fragen beantworten. Wir haben das Privileg, dass wir da wahrscheinlich auf unseren Gebieten uns gut auskennen und vielleicht den ein oder anderen ein bisschen Klarheit geben können. Sebi: Ja, definitiv. Gut, dann eines, was noch sehr erwähnenswert ist, finde ich, die meisten haben es ja nach der WM. mitbekommen. Ein paar Wochen danach gab Messi seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt. das große Fußstapfen sein, die da zu füllen sind. Wer das momentan niemand so recht. Es war ja das Spiel völlig auf ihn abgestimmt. Es war ja alles rund ihn aufgebaut. Der hinterlässt da wahrscheinlich eine sehr, sehr, sehr große Lücke, aber er bekommt sein Abschiedsspiel. Er wird jetzt noch einmal für Argentinien und bekommt quasi in der Heimat seine letzten Minuten im Trikot der argentinischen Nationalmannschaft. Janik: Ja, eine Legende und wahrscheinlich der beste den wir live oder den ich, weiß nicht ob da gibt es natürlich geteilte Meinungen oft, wahrscheinlich die beste Spiele, den ich live zuschauen durfte und ja auch er stößt mit seinen, weiß ich nicht wie alt dieser 40 Sebi: Ja fast, Janik: an seine körperlichen Belastungsgrenzen und Der möchte natürlich so gut wie es geht, was auch verständlich ist. Man muss ja auch immer aus dieser menschlichen Perspektive sprechen. ist natürlich ein Job und so. Aber der möchte auch fit fürs spätere Leben sein. ist erst im Fußballalter gesprochen mega alt. Mit 39 oder 40 Sebi: Hm? Janik: Aber jetzt so aufgerundet oder im Verhältnis zur Lebenszeit wahrscheinlich. Der hat noch ganz viel vor sich und möchte natürlich auch da gesund sein. und sich der Familie widmen. Kann ich verstehen. Aber es sei ihm vergönnt, dass er da jetzt noch einmal sein Abschiedsspiel Sebi: Ja, das Janik: kriegt und so weiter. Sebi: das hat er sich definitiv verdient und ich denke, er sich auch nochmal vor allen Fans, vor allen heimischen Fans verabschieden möchte. Wird sicher emotional werden, da bin ich mir ganz sicher. Janik: Ich wende mir den Fleißen und finde ihn. Sebi: Ja, so ist es. Na gut, dann haben wir wieder genug gesprochen für heute. Es sehr lange über das Thema Belastungssteuerung, aber das war uns ein Anliegen, dass wir über das sprechen, nächste Woche sind wir wieder wie gewohnt am Freitag für euch zu hören. Da werden wir dann schauen, wie die Österreicher die ersten Spiele ohne David Alaba, ohne Marcel Zabica und ohne Marko Anautovic bestritten haben. Janik: Wir blicken mit großer, großer Spannung dem entgegen. Ganz genau. Sebi: So ist es. Danke wieder fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Janik: bis zum nächsten Mal!