Sebi: Spanien ist verdient Weltmeister, Argentiniens Frust wird Messis Auftritt bei der WM nicht gerecht und damit herzlich willkommen bei einer weiteren Folge Schluss mit PfiV. Servus Janik, grüß Janik: Servus mein Lieber, Wie geht's? Die Woche gut überstanden? Sebi: Ja, Woche gut überstanden, die WM ist waren intensive Und wie geht's dir? Janik: Ja, man lebt so dahin. Der Therapiealltag, ich bin ja Trainingstherapeut an dem Reha-Zentrum, ist natürlich immer sehr fordernd. Es gibt natürlich Tage, man ein energetisch nicht auf 100 Prozent ist. wenn ich weiß, wir nehmen Sebi: Ja, verständlich. Janik: auf an dem Tag, dann bin ich zu 110 Prozent dabei. Sebi: Ja, das ist gut zu hören. Wir wollen heute vor allem über das große WM-Finale sprechen und auch was rund das Finale passiert ist. Aber wir möchten jetzt gleich mal schnell starten mit den Bayern und Dortmund Da ganz kurz nur zu den Bayern gibt es aktuell wirklich keine Transfernachrichten oder auch keine weiteren Gerüchte momentan. Da ist es sehr Rund die Säbener Straße, da gibt es momentan wenig zu sagen. wird sich wahrscheinlich in den nächsten Wochen dann mehr tun. Was gibt es bei den Dortmundern? Hat sich da in der Zwischenzeit etwas getan nach dem WM-Finale? Janik: Ich glaube, die suchen verzweifelt ein bisschen nach Ersatz zu den Abgängen, wahrscheinlich... also Julien Brandes sowieso schon weg leider. viele Gerüchte, auch wie gesagt, die Yemi wird immer konkreter und konkreter, was wir letzte Woche schon besprochen haben. Also da wird natürlich fleißig gesucht, da bin ich gespannt, was die nächsten Wochen so bringen. Ja, so ein Spielmacher-Typ wäre Ja, konkreter wird anscheinend die Aktie Svenson. Also Daniel Svenson wird anscheinend hoch und warm in Europa, in England vor allem. Ja, was ich jetzt so gelesen habe, wäre Dortmund tatsächlich bereit, ihn jetzt schon abzugeben, aber unter 30 Minuten nicht. Ich bin auch da gespannt. Ich fand ihn eigentlich immer cool. Was hältst du von ihm? Hast du ihn ein bisschen verfolgt bei Dortmund? Sebi: Da habe ich jetzt weniger beobachtet, auch bei der WM ist er mir jetzt nicht so dermaßen aufgefallen. Aber Schweden ist jetzt auch nicht so weit gekommen und hat auch nicht für Überraschungen gesorgt. Die ganze Mannschaft da wenig in Erscheinung getreten. Aber ich denke, wenn Dortmund da eine gute Ablösesumme generieren könnte, dann ja, warum nicht? Janik: Genau, ja. Sebi: könnte Geld in die Kassen spielen, denke ich. Die könnte Dortmund gut reinvestieren, diese Millionen. Janik: bin ich gespannt. glaube, dort braucht er ein bisschen Spielstärkeren, Außenverteidiger auf der linken Seite. ist fleißiger Arbeiter, aber spielerisch fehlt es ihm schon noch ein bisschen. Also ich sehe schon Potenzial. Ja, wenn das Angebot passt, also 30 Millionen wäre ich ordentlich. Den glaube ich habe mir in einem 5 Millionen gekauft, also das wäre schon in einer Saison ein ordentlicher Gewinn. Sebi: Ja. Janik: Aber lass uns zu den wichtigen Themen des Tages kommen, Reden wir aber, bevor Sebi: So ist es, ja. Janik: wir über das große Finale sprechen, ich gesagt, reden wir nochmal über das Spiel um Platz 3, oder? Sebi: Ja, definitiv etwas verdient, dass man darüber Ein Wahnsinnsspiel, oder? Man merkt sofort, wenn der Druck abfällt, wenn die Spieler frei aufspielen können, dann gibt es einfach ein Torfestival. Und das war wirklich ein sehr attraktives Spiel zum Zuschauen für den neutralen Zuschauer. War einfach genial. Janik: Ja, Wahnsinn. Du bringst es an den Punkt, das ist lustig, wenn man immer von mentaler Komponente eigentlich beim Einzelsport spricht, aber dass das beim Teamsport so graviert, die haben so drauf losgespielt, das wirklich so befreit und so fernab von jeder Taktik, das ist wirklich so schön auffrischeend für die WM, dass man dieses Spiel gesehen hat. Jeder, der es verpasst hat. Weil ich glaube es war Samstagabend, da Spiel Platz 3 ist vielleicht jetzt nicht so Standardprogramm bei jedem neutralen Zuseher. Ja, mein Ballett. Sebi: Ja, war wirklich, man hat es trotzdem gemerkt, dass das den Trainern das schon noch etwas bedeutet hat. Vor allem Didier Deschamps, letztes Spiel für Frankreich, der ist an der Seitenlinie schon ziemlich wütend geworden als England, der ja 3-0, 4-0 geführt hat. Also da war er schon ziemlich wütend und dem ist es auch wirklich nahe gegangen. Und ich denke... Es gab ja im Vorfeld eine Umfrage, ob das Spiel überhaupt noch benötigt das Spiel Platz 3. Also kurz zur Info, Europameisterschaft gibt es dieses Spiel nicht. Das gibt es nur bei einer WM und da wird immer sehr kontrovers diskutiert, ob es dieses Spiel überhaupt braucht, die beiden Mannschaften wollten natürlich die WM gewinnen. Und das Spiel nimmt einfach wieder Zeit in die die Spieler wahrscheinlich besser nutzen möchten nach einem verlorenen Halbfinale. Aber dennoch, es hat gezeigt, dass es sehr, sehr attraktiv war. Und ich bin immer ein Freund von diesem Spiel gewesen, weil es einfach für Spektakel immer gesorgt hat bis jetzt. Janik: Dass die Spieler jetzt nicht 110 Prozent geben, nachdem es schon einige Spiele hinter sich gehabt haben und dann vielleicht auch eine gewisse Enttäuschung da war, vor allem jetzt bei Frankreich und England sowieso. glaube, die erwarten sich bei jedem Turnier irgendwo auch den Sieg mit den Mannschaften, die die beide aufstellen können. Aber ja, man hat auch gemerkt bei der Aufstellung so ein bisschen, dass zwei, drei, vier Spieler meistens ausgewechselt wurden, anderen Spielern irgendwie die Möglichkeit gegeben wurde. Bellingham hat nicht gespielt von Anfang an, Oppa Meccano bei Frankreich hat nicht gespielt von Anfang an. Beide wurden eingewechselt und beide hatten einen unglaublichen Impact auf das Spiel, meiner Meinung nach. Also ich könnte jetzt auch gar nicht sagen, wer den größeren hat, also Oppa Meccano in der Verteidigung. Also dadurch, dass das Mittelfeld quasi nicht vorhanden war bei beiden Spielen, also gefühlt. Sebi: Ja. Janik: Der Declan Rysers hat aber war auf eigener Faust allein unterwegs. Aber sonst wurde das Spiel zwischen den beiden 16ern geführt und wurde relativ flott Sebi: Hm? Janik: nach vorne gespielt. Beide Spieler waren mega wichtig für die Mannschaft. Man merkt dann einfach, vor allem wenn man ein paar Spieler auswechselt, wie wichtig gewisse Rollen und gewisse Spielertypen sind. Sebi: Ja, du hast es angesprochen, einige Spieler wurden geschont, auch unter anderem Harry Kane, der kam gar nicht zum Einsatz. Es hat mich ein bisschen enttäuscht, weil ich habe darauf gewettet, dass der Torschützenkönig aus England kommt und ich denke, der hätte in diesem Spiel schon noch so zwei, drei Tore machen können, meiner Meinung nach. Janik: Mmh... Mmh... Sebi: Mbappé hat dann die Chance genutzt und noch zwei Tore gemacht und sich dadurch den goldenen Schuh gesichert. Ja, war sehr, sehr dorreich und sehr offensiv ausgelegt dieses Und ich finde, es gibt auch einen klaren, oder man muss schon differenzieren, welche Mannschaften bestreiten dieses Spiel Platz drei. Man kann natürlich nicht sagen, dass für England und Frankreich dieses Spiel denselben Stellenwert hat wie für eine kleinere Nation, wie es zum Beispiel vor vier Jahren für Marokko war. Marokko Für die ist das Spiel Platz 3 natürlich super, weil der dritte Platz, das ist ein hervorragendes Ergebnis. Oder für Kroatien. Kroatien wurde es damals. Aber da, für diese beiden Mannschaften, da ging es schon noch einiges, weil der dritte Platz ist für die ja schon ein Riesenerfolg. Das muss man schon klar differenzieren. Und für England und Frankreich, die hatten da viel höhere Erwartungen natürlich. Die wollten das Turnier gewinnen. Dann gehst du natürlich anders in dieses Spiel oder dann siehst du dieses Spiel auch anders. für so kleinere Mannschaften hat das schon noch einen hohen Stellenwert. Ich erinnere das beste Ergebnis, das Österreich jemals bei einer Weltmeisterschaft erzielt hat, war Platz drei. Und ich denke, wenn uns das irgendjemand vor der WM dass wir in den dritten Platz spielen, würde man das sofort unterschreiben. Janik: Natürlich, natürlich. Da stimme ich dir 100 % zu. Gibt es noch etwas über Spiel zu sagen, außer dass es grandios war zum Zuschauen? Sebi: Na, ich glaub, ich glaub, alles dazu gesagt. Janik: Olesi, unglaublich. Ich hasse dich dafür, dass er bei Bayern spielt. Ich glaube, dass er nächsten Saison Sebi: Ja. Janik: noch einmal drauf setzen wird. Ich bin mega gespannt auf den Spieler. Ich hoffe, der bleibt. Sebi: es hat nicht sein sollen mit seinem WM-Tor. Er hat es wirklich Janik: Mmh. Sebi: versucht und ich denke, das war dann auch schon eine mentale Sache, dass der Ball dann nicht mit dem Tor landete. Weil bei Bayern macht er den Janik: Feliq, Feliq, wo ist du? Sebi: 9 von 10 Mal, sind die Chancen drin. Aber ja. Janik: Ja, so hätte er Sebi: Egal. Janik: nicht sein sollen, tut jetzt nichts zur Sache. Die Qualität Sebi: Ja. Ja. Janik: ist atemberaubend und jeder, der das Spiel verfolgt hat, besser geht es nicht zurzeit im Weltfußball. Sebi: Er hat auch den Rekord gebrochen mit den meisten Vorlagen bei einer WM mit 7. Janik: Ja, Sebi: Ja. Janik: nach dem wildesten Spiel aus Niers kam es im Finale dann genau zu dem Sebi: Ja, kann man genauso sagen, Janik: Das durch Geduld, Kontrolle. Sebi: ja. Janik: Also Geduld, Kontrolle und einen einzigen entscheidenden Moment, ihr dieses Spiel geprägt. Das bringt uns jetzt eh schon zum Finale. zwischen Spanien und Argentinen. Sebi: Ja, hast schon sehr gut Spektakel war es aber Ferran Torres hat den Fußball gerettet mich freut so extrem für dieses ganze Volk, für all die Menschen aus Spanien, die ich auch in meiner Zeit dort kennenlernen durfte, als ich dort gelebt habe. ja, ich habe es am Beginn der WM erwähnt, dass dieses Volk einfach Fußball verrückt ist. Da wird wirklich Fußball gelebt, dieser Sport wird dort gelebt, auf der Straße wird gespielt, jedes Kind wächst quasi mit einem Ball am Fuß auf, jedes Kind spielt auf der Straße und ja, diese Spielidee, die sie seit 18 Jahren haben, dieselbe, auf diese Spielidee wird wirklich auch in der Nachwuchsarbeit schon sehr viel Wert gelegt. und der Fokus auch gelegt und das spiegelt sich auch in den meisten Vereinen dort wieder. Es ist schon ein Wahnsinn, oder es ist schon sehr schön zu sehen, dass sich diese Spielidee dann auch wieder mal durchgesetzt hat bei diesem Finale. Janik: Ja, auf jeden Fall. Also kann ich dir nur zu 100 Prozent zustimmen. Gott sei Dank, Ferran Torres hat wirklich den Fußball gerät. Sebi: Ja, man muss es schon, man muss es wirklich sagen, Gott sei Dank. die haben wirklich das Spiel über 120 Minuten oder 119 Minuten kontrolliert. Argentinien hatte wirklich einen einzigen Torschuss und ich denke, das war jetzt gar nicht ein geplanter Torschuss von Messi. Es war glaube ich eher als Flanke gedacht. Der hohe Ball, Janik: Hm. Sebi: der sich dann ziemlich stark senkte noch. Janik: Hm. Sebi: das zeigt einfach. wie die das Spiel unter Kontrolle hatten. Janik: Ja, unglaublich. Ich hätte Argentinien auf jeden Fall stärker angeschätzt. Sag ich dir, wie es ist. Ich wusste, also ich glaube, wir beide haben uns das von Anfang an gedacht, dass die nicht sehr viel Ballbesitz haben im Gegensatz zu Spanien. ich glaube auch nicht, es war gar nicht erwartbar, dass sie beide das, was sie ausmacht, auch dann so ausführen am Feld. Also Argentinien dann eher Umschaltspiel, ein bisschen abwarten, ein bisschen schauen, was der Gegner macht. ein bisschen Raunzen, bisschen Härte in den Zweikämpfen und so weiter. Und Spanien hat Ballbesitz. Das ist deren Ding. Das ist seit jeher, seitdem ich Fußball verfolge, ein Spaniensthema oder ein Spanien-Spielstil. Dementsprechend habe ich mir schon gedacht, das Spiel könnte eigentlich ganz gut harmonieren und funktionieren. Denn ich hätte tatsächlich auch Argentinen ein bisschen stärker eingeschätzt, auch im Umschaltspiel und so weiter. Aber das hatten die Spanier sowas von im Griff. Sebi: Ja, extrem. Janik: glaube ich. Sebi: Extrem. Spektakel war es jetzt natürlich keines. Das muss man schon sagen, wahrscheinlich vom Spielverlauf her schon das langweiligste Finale war, was ich bisher gesehen muss man klar sagen. Und auch jetzt von den vorherigen Spielen. Man hatte durch das Spiel Platz drei man war ein wenig verwöhnt Toren und Offensivfußball, aber es war nur eine Frage der Zeit eigentlich bei Spanien, aufgeht und der Knoten und ja, das war ein Befreiungsschlag, glaube dass dieses Tor dann in der 106. Minute dann gelungen ist. Janik: Ja, genau. Also, gesagt, ich kann mich nur wiederholen. Gott sei Dank Ferran Torres. Ich habe schon damit gerechnet, wenn wir den Spielverlauf jetzt noch weiter bisschen verfolgen oder den Recap noch bisschen weiter verfolgen, hatte Argentinen zum Schluss eine Großchance oder zwei sogar. Und Sebi: Ja. Janik: ich bin da gesessen und habe wirklich gehofft, dass der Ball nicht irgendwie ins Tor geht. auch wenn Ferran Torres das Tor geschossen hat. Aber wird viel zu wenig über das Tackling von Paul Kubasi gesprochen, das am Ende tatsächlich Argentinen nicht dazu gebracht hat das Tor zu schießen, weil der hätte einfach aufs leere Tor geschossen. Reisen, hast das mitbekommen, das Tackling? Sebi: Ja, ja, auf jeden Fall. Also ich habe wirklich gezittert bis zum Schluss und ich hatte schon irgendwie das Gefühl durch die Auswechslung Ja, eine Unsicherheit entstehen könnte durch die Einwechslung von Subbimendi und Eric Garcia, die beide noch wirklich keine einzige Spielminute gespielt haben vor dieser Einwechslung. Und dann kommen die im Finale zum Einsatz, möglicherweise für ein Elfmeterschießen oder auf jeden Fall. Also da stand es noch 0 zu 0, als die kamen. Und Gott sei Dank fiel dann das Tor von Ferran Torres. Aber man hat dann am Schluss gemerkt, dass Argentinien schon noch zu Chancen kam und wirklich Chancen hatte Janik: Hm. Sebi: und noch mal für Unsicherheit gesorgt hat bei Spanien in den spanischen Janik: Hmm. Sebi: Reihen. Also plötzlich hat sich Spanien wirklich zurückgezogen und sich wirklich aufs Verteidigen konzentriert. ja, man weiß ja, wie das ausgehen kann vom England-Spiel. Janik: Mhm. Ja, ist mir eigentlich auch ein Rätsel. Also es kann mich nur vorstellen, dass vielleicht beide irgendwo auch dann lauftechnisch nicht mehr so konnten oder irgendwo irgendwas angezeigt Sebi: Mhm. Janik: haben, dass halt irgendwas zickt. weiß auch nicht, weil ich kann mir nicht vorstellen, warum man ein funktionierendes System dann eigentlich so am Kopf stellt. Also dass man Rotdreh auswechselt, die Ruhe in Person. Der Läufer Sebi: Ja. Janik: ist wahrscheinlich stärkste Spieler bei der, also nicht wahrscheinlich faktisch der läuferisch stärkste Spieler bei der WM. der quasi jeden Zweikampf gewinnt, quasi jeden Pass zum Mann bringt. Also warum man den in der Schlussphase, in der es wahrscheinlich nochmal hitzig wird, rausgibt und in der Innenverteidigung dann auch noch was ändert, ist mir persönlich wirklich ein Rätsel. Ich kann mir nur vorstellen, dass wirklich irgendwo auch dann energetisch dann vielleicht der Trainer irgendwie dagegen steuern wollte, den frischen Wind, er auch Argentinien bekommen hat, mit den neuen Einwechslenspielern. dass sie da irgendwie dagegenhalten können. Aber ansonsten macht es keinen Sinn, meiner Meinung nach. Sebi: Ja, wie du es schon erwähnt hast, Rodri extrem laufstark, der läuft pro Spiel im Durchschnitt die 12 km. Also das ist schon Wahnsinn für einen 6er defensiven Spieler. Ist das schon eine ordentliche Hausnummer und ich kann mir auch nur vorstellen, dass die einfach platt waren und Spanien hatte bisher keine Verlängerung, die sie spielen mussten. Also. Die haben es bis jetzt oder bis vor dem Finale immer nach 90 Minuten geregelt bekommen. Und ja, das war denke ich schon auch ausschlaggebend, dass da frischer Wind rein kommt und ja, da irgendwie nicht einer wirklich am Zahnfleisch da herlaufen muss. Mich hat es verwundert, dass Argentinien sehr viele Wechsel schon ab der 50. Minute getätigt hat. Natürlich waren einige dabei. verletzungsbedingt die rausmusten, aber das hat mich schon sehr verwundert, dass da schon sehr früh das Wechselkontigent verbraucht wurde. Janik: Andererseits hat auch nichts funktioniert. Sebi: Ja, das stimmt natürlich auch. Janik: ich hätte wahrscheinlich in der ersten Halbzeit noch immer schon jemanden ausgewechselt. Wenn ich eigentlich eine so von der Besetzung her starke Mannschaft bin und es funktioniert nichts, dann bin ich schon ein Fan davon, dass man schnell auch reagiert und sich nicht bis zum Schluss irgendwie Zeit lässt. Fand ich okay, aber trotzdem Macht man das üblicherweise, also normalerweise nicht? Hast du vollkommen recht. Was mir aufgefallen Argentinien war voll lieb die erste Halbzeit. Sebi: Ja, sie haben sich zu wenig hinreißen lassen, ist mir auch aufgefallen, aber das hat sich dann schlagartig mit der Janik: Ja. Sebi: Einwechslung von Paredes geändert. Janik: Ja, also anfangs habe ich mir echt gedacht, vielleicht nehmen sie sich da so ein bisschen was die ganze Welt schaut zu beim Finale, dass sie dann vielleicht jetzt nicht so weiterhin so ein schlechtes Image verbreiten möchten, aber in der zweiten Halbzeit waren dann wieder Emotionen, Härte, Raunzen war da und ein Zweikampf nach dem anderen. Also je chancenloser sie waren, desto härter wurden sie, kann man so sagen, oder? Sebi: das trifft es glaube ich ganz gut. Janik: Ja, und das ist auch glaube die perfekte Überleitung zu dem Aufreger der Woche, den wir diese Woche haben. Und das ist natürlich, also jeder, der das Finale geschaut hat, weiß die Frustration von Argentinen bzw. von Paredes. einfach den Gavi mit einem, also der Paredes hat sich da kurzfristig zu einem MMA-Kämpfer entwickelt und hat einfach Ein Gassier auf dem Hals, also hat ihn gewürgt, hat ihn gar wieder zu Boden Vorrangig, genau, das war eigentlich nicht nur der Perez, sondern der Molina ja auch, in dem das Ganze eigentlich erst überhaupt gestartet ist. Da war dann wieder Argentinen genau das, was man von ihnen kennt, oder? Sebi: Ja, also da sind sie wieder dem Ruf gerecht worden und sie haben da ganz klar eine Grenze überschritten. Man muss schon bedenken, dieses Finale schauen, das schaut die ganze Welt mehr oder weniger. Jeder, der sich für Fußball interessiert, schaut sowieso. Auch Menschen, die sich jetzt nicht so sonderlich für Fußball interessieren, schauen dieses Spiel. Und da sind einige Kinder oder da sind auch sehr viele Kinder dabei, die das Match schauen und Eine Vorbildfunktion haben die Mannschaften und man kann ganz klar sagen, waren einige keine nach dem Abpfiff. wie sich die gezeigt haben, wieder von dieser Art und Weise, das gehört einfach nicht auf den Fußballplatz. So muss man es klar sagen. Das war ganz klar eine Grenze überschritten. Natürlich gehört Härte dazu, Zweikämpfe gehören dazu, aber erstens war das natürlich nach dem Spiel. Ich weiß nicht, ob da eine Provokation vorausgegangen ist, aber Argentinien hat das schon mehrmals gezeigt. Bei der WM 22 haben sie das gezeigt gegen die Niederlande. Das war ein ganz übles Spiel auch. Da habe ich noch im Kopf wie paar Redes wie der den Ball in die Argentinische Bank knallt, wie der den Ball in die Bank der Niederländer ballert und wirklich da einfach ohne Rücksicht auf Verluste immer agiert, das ist schon einfach viel zu hart. Janik: Ja, Megabefriedigend, Video übrigens, wo dann da von Dyke daherkommt und den einfach einen Bodycheck gibt und der einfach 2,5 Meter wegfliegt. Sebi: Ja. Janik: ich sehe diese Spieler und ich bin dann immer schon so ein bisschen auf mein Ruhepult steigt. Das ist einfach so ein, also klar, es ist ja auch irgendwie cool, weil Als neutraler Zuschauer, ich habe mit vielen anderen Leuten auch noch rundherum gesprochen, die vielleicht mit Fußball nicht so viel am Hut hatten, die haben gesagt tatsächlich, das ist irgendwie cool, weil zumindest was passiert ist. Sebi: Ja. Janik: Und ich kann es verstehen als neutraler Zuschauer, wenn man nur in europäischen Sebi: Ja. Janik: Fußball gewöhnt ist, dann ist man ja sehr, sage ich mal, diszipliniert. Also da gibt es wenig so, wie soll sagen, also diesen Spielstil hat man in Europa eigentlich weniger, außer vielleicht in England ein bisschen oder vielleicht so Pokalfinals oder Pokalspiele, wo es wirklich was geht, da kann ich mir vorstellen, dass, also nicht nur vorstellen, aber haben wir schon öfters gesehen, dass sowas auch existiert. Aber so wie bei der WM, da wo weltweit Mannschaften sind, aus unterschiedlichen Sebi: Mmh. Janik: Kulturen, unterschiedlichen Kontinenten, unterschiedlichen Ländern, das ist ja auch irgendwo ein Reiz, finde ich cool, weil man merkt so richtig dieses Südamerikanische, dieses typische, das ist stereotypische, Sebi: Ja. Janik: das ist emotionale, das das ist ranzige. Ich finde es mega spannend, dass man das so stark beobachtet oder beobachten kann. Weil, also, gefühlt waren die europäischen Mannschaften alle relativ entspannt gegenüber anderen. Sebi: Ja, natürlich steigt da der Ruhepuls, wenn sich da eine Rudelbildung auftut. Oder natürlich wollen das die Leute auch irgendwo sehen. wie schon erwähnt, da wurde eine Grenze überschritten. Aber das war genau der Unterschied bei den zwei Halbfinals beim Spiel Spanien gegen Frankreich. War jetzt etwas langweilig, kann man schon sagen, kann man schon nennen. Das Spiel Argentinien gegen England war natürlich voll mit solchen Szenen und deshalb Janik: Hm. Sebi: für den neutralen Zuschauer natürlich sofort ergreifend. das natürlich nicht das, was den Fußball ausmacht und auch nicht das, was den Fußball schön macht. Janik: Natürlich nicht, nein. Aber das ist genau das, ich meine. Es gab ja andere europäische Duellen auch bei dieser WM und alle waren harmonisch, muss man sagen, es ist. da merkt man einfach, und das zeichnet ja auch, gesagt, wiederhole mich dann vielleicht, das zeichnet aber eine WM irgendwo aus, Menschen sind einfach unterschiedlich. Und Menschen sind in Sebi: Ja. Janik: ihrer Emotion, in ihrer Reaktion einfach anders. Und ich bin mir sicher, dass im Vorhinein oder im Nachhinein die argentinischen Spieler wissen, okay, ich hab mich falsch verhalten oder das und das darf nicht passieren, weil im Finale schauen mir Milliarden von Menschen zu. Aber die können Sebi: Ja. Janik: halt einfach, und das ist halt so, und ist jeder Mensch ein bisschen unterschiedlich, können halt die Emotionen nicht verbergen. Und dann entsteht sowas. Nicht schön, aber schön auch irgendwo, dass dass wir unterschiedlich alle irgendwo sind, bis zum gewissen Grad und nicht alle gleich. Sebi: So ist es. Und man hat es auch bei Messis Gesten dann nach dem Spiel gesehen. Man hat es ihm wirklich anmerken können, dass er mit dem Fußball geschlagen wurde, den er jahrelang, jahrzehntelang bei Barcelona geprägt hat. Der war ja Teil dieses Ballbesitzspiels bei Barcelona. Die das prägen wie niemand zuvor. Wie ich schon erwähnt habe, das geht in der Jugendarbeit, startet das in Spanien und geht über La Masia, über Barcelona natürlich. Bei Real Madrid wird auf das weniger Wert gelegt. Die kaufen auch sehr viele Stars, immer wieder aus dem Ausland natürlich. Aber bei Barcelona, da geht es genau dieses Ballbesitzspiel. Und bei Messi, Messi hat dieses Spiel jahrelang geprägt bei Barcelona und ihm hat man es wirklich anmerken können, das momentan wieder mal der beste Fußball ist, der gespielt werden kann. Janik: Ja, stimmt, spannende Beobachtung. Also, Messi wurde mit seinen eigenen Waffen geschlagen. Hast du eigentlich recht. Sebi: Ja, also so wie er es bzw. wie er es jahrzehntelang gespielt hat in einer funktionierenden Mannschaft mit Xavi, Iniesta, Busquets und all diese Namen. Janik: Hm. Sebi: genau dieses Spiel, Spanien auszeichnet, hat er jahrzehntelang mitgespielt und davon sehr profitiert. Das muss man schon sagen. Einer der emotionalsten Momente für mich beim Finale war, als Messi dann vor den argentinischen Fans gestanden ist im Hintergrund der Song von Robbie in Dauerschleife. Das war schon sehr emotional für jeden Fußballliebhaber, ich. Da wurde ihm, glaube ich, auch bewusst, das war es jetzt auf der größten Bühne für ihn. Zumindest für War schon sehr traurig, jeder der es mit Messi hat da mitgefühlt und muss man wurde ihm nicht ganz dieses hart umkämpfte Spiel, Janik: Ja, Messi wahrscheinlich der größte aller Zeiten. also wenn, ich glaube, auch wenn er jetzt eine Karriere beenden würde, also es wäre ein sehr schöner Moment, glaube ich, dass er wahrscheinlich noch bei Inter Miami weitermachen wird. Obwohl ich, glaube ich, ein Karriereende jetzt noch mal bisschen cooler fänden würde. Also es wird super schön passen. mit Argentinien noch mal im Finale gewesen, noch mal einer der besten Spieler bei der WM, das muss man sich mal vorstellen, der ist 39 Jahre alt, hat zwar nicht Sebi: Wahnsinn. Janik: viele Meter gemacht, also lauftechnisch und so weiter, ich glaube, es wird einfach keinen zweiten geben, der so mit diesem Ball umgeht. Also wirklich jeder, der Fußball schaut, muss die Augen aufmachen und muss wirklich eingestehen, dass dieser Spieler einzigartig ist und einzigartig bleiben wird zukünftig. Und ich mir ziemlich sicher bin, so wie in anderen Sportarten, wir sind generell in einer Generation groß geworden, wo, glaube ich, einer der besten Sportler, die es jemals gegeben hat, da sind. Und einer davon ist auf jeden Fall Messe. Sebi: Das bringt es auf den Punkt. Genauso und nicht anders. Wir können uns alle wirklich glücklich schätzen, und Cristiano Ronaldo die beiden Fußballer wirklich miterlebt zu haben. Und die auf höchstem Niveau auch zu sehen, das war schon sehr, cool. Und Messi hat es noch einmal gezeigt, dass er es auch im hohen Alter noch schafft. da mitzuhalten und wirklich zu performen und dem ganzen Druck standzuhalten. Also das Wahnsinn. Die bringen ja die Leistung über 15 Jahre, mindestens 15, 20 Jahre. Messi hat seine erste WM 2006 gespielt vor 20 Jahren. Manche Spieler Janik: Hm, ist krass. Sebi: hören nach 7, 8 Jahren auf. Das ist schon ein Wahnsinn. Janik: Ich kann mich nicht erinnern, das macht es generell aus bei Profisportlern allgemein. wenn wir jetzt beim Fußball bleiben, der war ja quasi nie verletzt gefühlt. Also schon natürlich, aber auch Cristiano Ronaldo. Also wenn du dich anschaust, fällt mir gleich mal ein, Alfonso Devis. Gefühlt zwei Wochen fit, ein Jahr weg. Sebi: Ja, leider. Janik: Ich glaube, dass viele Spieler auch Potenzial hätten. Wenn die so konstant spielen auf dem Niveau und so weiter, dann glaube ich, dass wir noch von viel mehr Spielern darüber sprechen könnten, dass sie Weltklasse sind. Aber es geht halt nicht. weil es einfach körperlich, ich glaube auch der Fußball ist ein bisschen verändert, aber das ist, glaube ich, Teil, also das, was wir jetzt besprechen könnten, machen wir mal in einer anderen Folge. Aber das sprengt, glaube ich, den Rahmen völlig. nur, dass wir das kurz abschließen. Wichtig auf jeden Fall verletzungsfrei zu sein, damit man den Spielrhythmus weiterhin hat. Und genau auf das wollte ich hinaus. Ich glaube, das sind in einer guten Phase auch jetzt trainiert worden und groß geworden, in der vielleicht der Fußball durchaus körperlich war und sich auch wirklich immer körperlicher und körperlicher entwickelt hat. Aber ich glaube, jetzt haben wir so Peak erreicht, langsam. Also mit der Körperlichkeit anspielen. Weil dieses Pressing, also das, jetzt gerade so im Fußball ist, geht alles immer mehr und mehr in Richtung Körperlichkeit. Und ich glaube, dass wir aufgrund dessen, es auch mehr Spiele sind und so weiter, leider Gottes, davon immer mehr und mehr konfrontiert sein werden, dass Spieler verletzt sind und wir sie nicht mehr so regelmäßig sehen können wie Christian Annalon Messe. Sebi: Ja, zengu do punkt, ja. Rund ums Finale ist auch einiges passiert. Die Halftime Show war neu. Ich bin kein großer Fan davon gewesen. Also ich muss sagen, hat mit Fußball nichts zu tun. Das war reines Instrumentalisieren war typisch amerikanisch, muss man so ehrlich sagen. Ich denke, das war auch ungewohnt für die Spieler, da 30 Minuten oder 27 Minuten Pause hatten anstatt 15 und hat einfach nicht so gepasst meiner Meinung nach. Wie hast du das gesehen? Janik: Ja, gleich. Ich glaube auch jeder Fußballfan gleich. Rene Rooney hat so einen Punkt gebracht, hast du das Interview gesehen von Rene Rooney? Sind halt zusammen gestanden. Ich glaube der Mika Richards, der Kean und dann der Rooney und beide haben... Nein, nein, der Kean, sondern der Joe Hart, der Thurman damals von England. Die alle ihre favorite Moments so quasi von dem... von der Haftam Show gesagt und Wayne Rooney wohl zum Schlussgefragen hat gemeint, ich war es completely crap. Dann hat er natürlich bisschen was Sebi: Ja. Janik: hinterher gesagt, aber Sebi: Ja. Janik: ich stimme den nur zu. Also komplett uneleg und ich bin sehr froh, dass die UEFA zum Glück auf eigene Faustabettel hantieren kann und gewisse Dinge nicht umsetzt Sebi: Ja. Janik: in Zukunft, auch wenn es wahrscheinlich lukrativer, kann ich mir vorstellen. Gewisse Themen, gewisse Dinge, also Hydration Break oder so was. Sehr, sehr glücklich darüber. Sebi: Ja, eine Freundin von mir, war bei den Feiligkeiten in Madrid dabei und ich habe sie ihre Impressionen sie ist am Sonntag schon nach Madrid gereist, das Finale dort zu sehen. Und ja, das war bereits unglaublich mit gigantischen Bildschirmen. Als das Tor von Nico Williams aberkannt wurde, war es schon ein Ausnahmezustand dort. Und beim Tor von Ferran Torres hat sie berichtet, hat es in Spanien regelrecht gebebt. ja, bei den Feierlichkeiten an sich, es waren zwei Millionen Menschen in Madrid, alle mit Trikots, Fahnen. Es war eine Wahnsinnsparty. ja, aber sie hat es extra erwähnt. Alles war unter Kontrolle und ja, keiner hat den Verstand verloren. Und da gab es ja 2022, als Argentinien die Weltmeisterschaft gewonnen hat. gab es da ja Ausschreitungen, die Leute haben sich ja von irgendwelchen Plätzen gestürzt, was auch immer. Oder bei anderen Titelfeiern gab es das schon des Öfteren. Aber sie hat gesagt, es war alles friedlich, alles unter Kontrolle, aber eine Riesenparty. Und sehr interessant auch, habe ich gefunden, sie denkt, dass ja sehr viele Spanier das gar nicht bewusst wahrnehmen, was die in den letzten, ja... 20, 18, 20 Jahren so gerade erlebt haben mit drei Europameisterschaften und zwei Weltmeisterschaften. Ja, alles begann mit der Euro in Österreich und dem Finale in Wien, wo Spanien sich das erste Mal einen internationalen Titel sichern konnte. ja, es ist schon bemerkenswert. Finde ich immer cool, auch solche Eindrücke da zu bekommen und nimmt einen schon ein bisschen mit. Also ich wäre gerne in Spanien gewesen bei diesen Feiligkeiten. Janik: Ja, schöne Impressionen der Insider. Insider-Impressionen. Ja, cool. Also mega, mega cool. Ich würde gerne auch wissen, was da in Österreich mal los wäre, wenn so was wäre. Also wenn Österreich da mal so ein... Sebi: Ja, ich habe mir das tatsächlich auch gedacht, ja. Janik: Danke Rangig, dass es so gut funktioniert, wie es jetzt funktioniert. Aber ja, ein Weltmeistertitel wäre schon nicht. Sebi: Ja, auf jeden Fall. Janik: Aber gut, lassen wir uns nicht träumen. Sebi: Ja, abschließend noch ganz kurz, was war dein WM-Moment? Janik: Boah, boah, da gibt's viele. Aber tatsächlich, ich weiß nicht, mir kommt jetzt mal so ganz spontan das Österreich-Algären-Spiel in Kopf. Also das war Sebi: Ja, ja, ist definitiv auch bei mir dabei. Janik: das Absurdeste, was ich im Fußball jemals gesehen habe. Live. Also das, wie Österreich da, das war einfach so eine abgekaterte Sache. Und dass das so offensichtlich dann auch nach außen getransportiert wurde und dass dann trotzdem aber Algerien dann zum Schluss sich dachte, jetzt schieße ich doch ein Tor, nachdem sich eigentlich alle nun mal bald darauf geeinigt haben, dass das jetzt unentschieden ausgeht. Also es war komplett absurd. Und dann doch Österreich in letzter Sekunde das Tor schießt. Also es war, ich geh in fast Nähe zu dem Krieg, wir schon geredet, auf ein paar Folgen. ich glaube, Sebi: Ja. Janik: das war mein Moment. Das ist nicht positiv und nicht unbedingt, aber... Ich glaube, das ist mir sofort in den Kopf springt. Sebi: Ja, also Österreich hat sich dadurch qualifiziert für die für das sechzehntel Finale, also kann man schon als positiv auch sehen, war definitiv auch bei mir einer der Momente, also ich habe mir zwei rausgeschrieben, die bei mir so sehr präsent waren und wirklich für Emotionen gesorgt haben. Das war das 2 zu 2 von Cap Verde gegen Argentinien. Das wunderschöne Tor das wunderschöne Tor von Sidney Lopez Cabral. Das war für mich auch das schönste Tor des Turniers. Und bei seinem Jubel, da hatte ich wirklich Emotionen. Das war einfach so... ein sehr schöner Moment, der wirklich auf die Ränge gesprungen ist, dort mit den Fans zu feiern, mit seinen Liebsten zu feiern. Für den hat sich alles, glaube ich, auf den Kopf gestellt in diesem Moment. Also das waren wirklich echte Emotionen und das hat gezeigt, dass auch ein kleines Land mithalten kann und für Überraschungen sorgen kann und wirklich einen großen Gegner wie Argentinien ja wirklich auch Paroli bieten kann. Also das war wirklich war wirklich ein Wahnsinnsmoment für mich. Der Jubel, das Tor und natürlich das 3 zu 3 von Sascha Kaleičić. Das war ja meiner Meinung nach auch einer der Momente der WM, den es so glaube ich nicht mehr wieder geben wird in der in der nahen Zukunft, Janik: Ja, stimmt. So, du sagst. Megamoment da. Kapär allgemein. Wunder, wunderschön, dass dieses kleine Land da zu dem Fußball aufmischt. Das ist eine Story für sich. Also wirklich cool. Sebi: Ja, das war es dann von uns. Wir verabschieden uns jetzt in die Sommerpause. Also an dieser Stelle möchten wir uns natürlich mal bedanken bei allen, die uns wirklich auch in der intensiven WM-Phase gehört haben und nicht auf uns verzichtet haben. Es war eine sehr stressige Zeit auch, muss man sagen, mit den Aufnahmen, mit den Spielen zu später Stunde und so weiter. Da kann man schon mal, ja, auch genug vom Fußball bekommen, aber nicht für uns natürlich. Wir haben immer gerne aufgenommen in dieser Zeit und auch gerne über das alles gesprochen. Und jetzt denke ich, gehen wir in die verdiente Sommerpause wir hören uns wieder im September. Am 4. September sind wir wieder zu hören. da kommt dann die neue Folge wieder raus nach der Sommerpause. Da beginnt auch die Bundesliga wieder, die Deutsche Bundesliga. Da wollen wir natürlich über alles sprechen, was sich auf dem Transfermarkt getan hat, was sich in den ersten Pokalrunden schon getan hat. nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich Janik: Genau, du hast das richtig gesagt. Stress natürlich, dass wir auch dann versuchen, die wichtigsten Themen auch dann pro Woche, bei so einer WM könntest du ja jeden Tag einen Podcast aufnehmen gefühlt oder eine Sebi: Ja. Janik: Folge aufnehmen. Aber wir haben es natürlich immer probiert, dass wir die wichtigsten und präsentesten Themen hier aufgreifen. Das war halt dann natürlich für uns auch irgendwo dann Österreich und diese ganzen großen Mannschaften und die Aufreger, die es da sogar rundherum die WM Aber allgemein, wenn euch noch Themen, Punkte fehlen oder ihr gerne hättet, dass wir ein paar andere Punkte in unserem Podcast behandeln oder ihr Fragen habt oder Fragen auftreten zu den ganzen Dingen, dann bitte in die Kommentare schreiben, weil dann können wir das auch immer die nächste Folge angehen. weil wie gesagt, im Fußball passieren immer so viele Dinge und wenn man mal Fragen hat oder gewisse Themen oder Punkte fehlen, dann bitte einfach schreiben. Dann gehen wir dem nach. Sebi: Genau, der Podcast lebt natürlich auch von Feedback und gerne mit uns in Kontakt treten. Ihr uns auch gerne auf Instagram schreiben, wo auch immer. ja, was hast du jetzt im Sommer vor, Janik? Fußballmäßig oder geht's einfach nur in den Urlaub? Janik: Bei mir geht erst im August in den Urlaub. Bis dahin wird noch in Österreich bisschen wochenendmäßig Steiermark, Ammerhalt, Angriffe an meine Therme. Also wir werden schauen, dass wir jetzt die Zeit nutzen, dass wir natürlich weiterhin Fußball verfolgen, damit wir wieder quasi zum Saisonstart wieder topfit sind, informativ. Aber ja, das sind so die Dinge, die ich angehe. Und bei dir, Sebi, was steht bei dir an? Sebi: ja, bei mir steht kein Urlaub so schnell an. Für mich geht es dann im August zum Super Cup nach Salzburg. Da bin ich schon sehr gespannt. Und ja, da werde ich natürlich dann bei der ersten Folge dann nach der Sommerpause darüber berichten welche Eindrücke ich dort mitnehmen durfte. Und ansonsten Ja, bin ich schon gespannt auf die ersten Testspiele der Bayern natürlich und kann es kaum erwarten eigentlich bis die Bundesliga wieder losgeht und dann geht es auch gleich mal, dann ist auch gleich mal die erste Pokalrunde Champions League Auslosung, also langweilig. Wird es im Fußball nie. Janik: Ganz genau, das bringt es an den Punkt. Sebi: Ja, dann vielen Dank, abonniert uns gerne, dann verpasst ihr auf keinen Fall die neue Folge dann. wir wünschen euch einen schönen, erholsamen Sommer und bedanken uns nochmals recht herzlich für alle, die uns wirklich bis zum Ende immer durchgehört haben Ja, vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Janik: Bis zum nächsten Mal