Philipp: Und nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch sachlich Matthias Dietrich: Wenn das jetzt beispielsweise Kompass-Tools kann, brauche ich dann überhaupt noch ein CMS? Philipp: da wird ein Ferrari hingestellt und der wird gefahren wie ein Trabi. Matthias Dietrich: Servus Philipp, da sind wir wieder. Genau. Zweite Folge von What Works Tomorrow. Von Hunderten natürlich. Das auch. Philipp: Hunderten. Ach so, Auch. Ja, selbstverständlich. Matthias Dietrich: Genau. Und wie immer einfach eine Konversation, die wir aufnehmen, die so ein bisschen Piemaldaumen strukturiert ist. Mal schauen, was rauskommt. Genau. haben mal ein Thema aufgegriffen. Oder möchtest du noch Hallo sagen? Philipp: Ja, hallo. Hab ich ja gerade schon. Alles gut. Ich glaube, das passt so. Ich bin einfach gespannt, wohin die Reise geht. Matthias Dietrich: Dann legen wir los. Genau. Wir haben ja ein Thema diskutiert, über das wir sprechen wollen. meine Frage wäre jetzt, was ist das Thema? Philipp: Das Thema für heute, ja, genau, wir wollen sprechen über Begrifflichkeiten, weil das ja etwas ist, was in unserer Branche ganz hervorragend immer funktioniert, mit ganz, ganz vielen Begriffen sich zu werfen. Und zwar über Agents Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: Commerce und Autonomous Commerce, was so die beiden großen Schlagworte sind, glaube ich, aus den letzten Events und Veranstaltungen, die wir besucht haben. Natürlich der K5 zuletzt, wo einfach alles Agents war, oder Autonomous oder beides. Und auch so viel, dass glaube ich, hinterher keiner mehr wusste, eigentlich was ist und warum das eigentlich wie ist und was davon auch real ist. Und ich glaube, gibt es gerade ganz viel Unverständnis und ein ganz großes Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: Level an Nichtwissen irgendwie. Und das wird dann natürlich durch Vendor-Marketing gefüllt. Das ist nicht unbedingt immer die beste Idee, glaube ich. da wollten wir heute mal darüber reden, was das eigentlich alles ist. Matthias Dietrich: Ja, genau. Perfekt. Super Einladung. Also wir haben es ja schon beim Recap letztes Mal so bisschen angesprochen. Was haben wir auf der K5 eigentlich gesehen? Und KI war so das große Thema. Und ich habe das jetzt auch immer mehr in Gesprächen gesehen oder gehört und gehabt, dass man über Agenteek Commerce gesprochen hat. Und dann war so, ja, nee, Chat GPT, das setzt sich ja nicht durch. Aber das ist ja gar nicht nur Agenteek Commerce. Ja, also andersrum gesagt, Agenteek Commerce ist ja nicht nur kauft jetzt ein Philipp: Ja, ist eine gute Frage. Es gibt ja dieses hervorragende Buch von Stefan Wenzel. Nein, Quatsch. Also ich glaube, was man da... Matthias Dietrich: Werbeeinlage. Philipp: Was ich ja keine kleine Fähre mitgezucht habe. Ich werde irgendwie nochmal anschreiben, dass ich dann auch was davon abbekomme. Nein, Quatsch. Matthias Dietrich: Ja. Philipp: Ich glaube, wir müssen uns bisschen unterscheiden. Genau da wird es ja gedanklich und begrifflich halt schon ein bisschen schwammig. Also Agendic ist ja irgendwie Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: gerade alles, was man irgendwie mit einem LLM-Verbindung bringt. Und das habe ich ja jetzt auch gelernt, dass man ja gar nicht mehr... darüber sprich, dass man was mit KI macht, sondern man macht jetzt einfach alles Agentic. ist irgendwie auch so Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: das neue, das klingt dann irgendwie auch wie professioneller direkt, finde ich. Und ich glaube, diese Agentic, Matthias Dietrich: Da bist du aber schon weiter in der Bubble drin. Philipp: ja, natürlich, klar, da müsste einfach schon, das ist schon weiter in die Zwiebel reingekommen. Ich glaube, also diese Agentic, ich würde das mal grob unterscheiden. Ich glaube, es gibt so zwei Wege gerade. Das eine ist ist jetzt irgendwie, wie kauft man zukünftig ein oder wie werden Produkte gefunden zukünftig. Das ist das, womit Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: Agents commerce eigentlich angefangen hat. ich sage nämlich noch, als die Diskussion dann aufkam hier mit dem Protokoll von Google, mit dem UCP und dann diesen ganzen Agents commerce, Agents payment Geschichten dann irgendwie rund Stripe und Paypal und was da nicht alle gemacht haben, Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: da kam der Begriff ja so das erste Mal auf und da ging es eigentlich immer darum, dass man so eine Welt gemalt hat, in der irgendwie LLMs direkt bei der Produktauswahl beim Produkt finden, helfen und dann noch direkt in den Kaufprozess übergehen. Und dann kam irgendwie Shopify und hat gesagt, hey, guck mal hier, unsere Plattform ist jetzt Default Agentsic Ready und alles, irgendwie in Shopify passiert, ist jetzt auch irgendwie in Chagy Pt. Am Ende des Tages ist da glaube ich nicht viel draus geworden. Chagy Pt. hat dann irgendwie diesen Commerce-Teil Matthias Dietrich: noch nicht zumindest. Philipp: noch nicht genau, hat dann diesen Commerce-Teil auch irgendwie wieder eingestellt, was sie gemerkt haben, das ist alles irgendwie nicht so geil. Diese ganzen Shopify-Ankündigungen blieben dann auch bei vielen im Ankündigungslevel stecken, weil es dann doch nicht gemacht worden ist. Weil dann festgestellt worden ist, dass das Transaktionsgeschäft und die Haftung und diese ganzen Themen, drumherum sind, dann doch bisschen komplexer ist. Also das ist dieser... Ja, natürlich, genau, war auch so ein Riesenthema. Matthias Dietrich: vor allem auch so Produktverfügbarkeit war auch so ein großes Thema. Ist das Produkt wirklich verfügbar oder nicht? Ich erinnere mich. Philipp: Also ich meine jeder der, jeder der, jeder der, der ja mal versucht hat irgendwie bei einer, nur bei einer Preissuchmaschine irgendwie das richtige Ding zu finden und das dann Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: noch tatsächlich kaufen zu können, kennt ja den Schmerz. Also das Matthias Dietrich: Ja. Philipp: ist ja, ist ja, und das ist ja nur noch schlimmer, wenn man halt den Kauf direkt abschließen möchte, ist ehrlicherweise. Also das ist so dieser Agentic-Teil, also der zielt so ein bisschen, also aus meiner Sicht oder meiner Definition zielt dieser Agentic-Teil halt eher auf das, was wirklich quasi vorne rum für den Kunden passiert oder für den Endpunkt passiert. Ob der Kunde dann menschlich ist oder nicht menschlich ist, ob der das dann KI-Gestütz macht oder nicht, sei mal dahingestellt, aber das ist eigentlich so dieser Teil nach vorne. Ich glaube, dieser zweite Begriff, ja. Matthias Dietrich: Aber das finde ich spannend, weil für mich ist Agentic nicht nur aus Kundensicht, sondern aus Benutzersicht heraus. Auch wenn ich jetzt mal ins Backoffice schaue, was ist denn eigentlich jemand, der Promotionsmanage, wo du wahrscheinlich jetzt gerade genau hin wolltest. Das würde zum Beispiel für mich auch unter Agentic fallen, weil da stoße ich auch als Benutzersichtagenten an, die dann etwas für mich tun. Ist aber wahrscheinlich nicht ganz so schwarz-weiß, aber das ist jetzt meine Perspektive dazu. Philipp: Finde ich aber spannend, ich hätte das eigentlich auch gesagt, weil ich auch mit der ganzen Nomenklatur bisher gesagt hätte, das ist halt beides irgendwie agentik und das eine ist halt für den einen Nutzen, das andere ist für den anderen Nutzen. Es scheint sich aber so herauszukristallisieren in unserer Branche, dass wir das nicht so nennen. Aus Gründen. Mist, genau. es gibt ja jetzt so dieses neue Saudi-Dustorf-Getriebe, ist Autonomous Commerce Ding. ist so, soweit ich das ... im Moment beurteilen kann. das ist halt, das kommt so von zwei Vendoren, die irgendwie das Ding jetzt benannt haben. Und da können wir gleich auch noch drüber reden. Aber ich glaube, der Gedanke dahinter ist eigentlich relativ charmant, nämlich das ist eigentlich dieser Automatisierungsteil auf der anderen Seite. Also quasi das, was ein Shopmanager macht heute und irgendwie sein Merchandising macht und sein Boost und Burry und seine Sortimentspflege und all diese Dinge, die man halt so tut und seine Promotions und all das. dass man das eben anfängt zu automatisieren und da kommt jetzt dieser Autonomous Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: Begriff auf. Und die Idee ist dahinter, und ich finde die gar nicht doof, die Idee dahinter ist, dass man eben sagt, naja, eigentlich müsste man doch in der Lage sein, ein unter gewissen Umständen autonomes Verhalten der Software hinzubekommen. Also dass die selbstständig in der Lage ist, dann Dinge zu tun. Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: Ich glaube, in der Endausbaustufe, wenn man das mal vergleicht zu dem autonomen Fahren, da gibt es ja diese fünf Level, dieses SAE Ding, Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: S-E-A, SAE, SAE glaube ich, Da gibt es ja auch so unterschiedliche Level, die man erreichen kann. Matthias Dietrich: Ja genau, die Levels kenne ich ja. Philipp: Genau. Und dann ist es, glaube ich, ähnlich bei diesem Autonomous-Commerce-Thema jetzt, dass du irgendwie sagst, es gibt entweder die Möglichkeit, dass ich sage, ich kann über einen LLM eine Konfiguration vornehmen. Ich sage meinem Shopify-Copilot Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: oder meinem Shopware, wie auch immer der da heißt, wahrscheinlich heißen die überall Copilot, keine Ahnung, Shopgesellen, wie auch immer, sage ich irgendwie... Matthias Dietrich: Ja. Ich hab gesehen. Finde ich gut. Philipp: Stell mal bitte irgendwas ein. Dann tut er das auf Basis von MCP-Servern und macht dann da irgendwas. Das hat ja mit Autonomie noch nichts zu tun. Das ist ja einfach nur die Reaktion Matthias Dietrich: Genau. Philipp: auf mich. Dann gibt es, glaube ich, mal diese Dinge, die so deterministisch sind. Also das, was wir heute schon kennen, diese Workflow-Geschichten. Dass ich einfach sage, es gibt einen Durchlauf von einer Order, gibt einen Durchlauf von irgendwelchen Promotion-Regeln oder so. die stacken oder nicht und die laufen nebeneinander oder nicht und dann passiert irgendwas. Das kann man natürlich so KI anreichern und sagen, es gibt bestimmte Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: Abschnitte hier oder bestimmte Workflow-Stadien, wo halt nicht einfach irgendwie ein Schalter umgedreht wird, sondern wo ein LLM irgendwie eine Entscheidung trifft oder einen gewissen Entscheidungsrahmen hat, das ist so bisschen mit einer angezogenen Hand und so mit harten Guardrails aus so einer deterministischen Schiene heraus. Ich glaube, das Autonomie-Level, das dann dahinter steckt, Und das, eigentlich diese autonomous commerce Vision ist, eigentlich ein Stück weit, dass du halt sagst, dass du quasi dem Tool sagen kannst, pass auf, ich möchte, dass du alles darauf auslegst, meine gesamte Experience darauf auslegst, Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: marginoptimiert zu verkaufen. Und dass das System dann in der Lage ist zu erkennen, okay, es gibt ein paar Artikel. die haben eine besonders hohe Marge. Es gibt ein paar Artikel, die verkaufen sich besonders gut. Es gibt eine Zielgruppe, die kauft besonders stark margenstarke Artikel. Und daraus baut sie dann eine Promotion irgendwie, die diese Artikel dann eben promotet Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: für genau diese Zielgruppe, die dann vielleicht noch sagt, irgendwie sie schickt auch noch eine E-Mail raus oder eine WhatsApp-Nachricht oder was auch immer, also noch bisschen Marketingaktivitäten triggert, irgendwelche Dinge dann noch tut, Bestandskunden anschreibt und und und. Also dass ganz, ganz viele Dinge gleichzeitig passieren, die wir halt bisher ja immer nur so ganz separat kannten in diesen ganzen unterschiedlichen system die wir halt gebaut haben und ich glaube dieses autonomieversprechen in sich klingt erstmal ganz geil ich glaube das ist aber halt auch noch ein bisschen weit weg aber das ist das was für mich autonomous commerce dann ist Matthias Dietrich: Ja. Philipp: also eigentlich dass ich sage pass auf macht das so und dann macht es das Matthias Dietrich: Genau. Philipp: egal in welchen system und egal Matthias Dietrich: Ja, ich glaube, ich glaube, dass es ein bisschen eine Unterscheidung ist zwischen der Länge, wie lange diese Anweisung gültig ist. Für mich ist so dieses Agentic Commerce oder Agentic. Ich sage, etwas soll getan werden, dann macht es das. Und das ist eine Aktion, ausgeführt wird. Während Autonomous Commerce etwas ist, ich sage, verhalte dich in der Art und Weise und dann tut es das. Auch morgen noch. Wenn ich sage, verkaufe jetzt Margin optimiert. Ja, gebe Gutscheine aus, mal schon optimiert, weil ich ein Beispiel hervorgerufen habe. Es ist ja nicht nur, okay, jetzt gebe ich ein paar Gutscheine aus und dann ist fertig, sondern ich verhalte mich in der Art und Weise. Das heißt für mich so bisschen diese Länge, wie lang das gültig ist, die Unterscheidung so ein bisschen. Genau, aber das ist auf jeden Fall ein super spannendes Versprechen, weil es ja dann auch enorme Effizienzhebel mit sich bringt. Philipp: So der Plan. Also ich glaube, was das vor allem löst, natürlich, diese... Ich glaube, dass was heute halt super komplex ist, das immer so Verstehen... Also wenn ihr heute in irgendein Handelsunternehmen reingeht, meinetwegen auch in einem Manufacturer, also das zu verstehen, wie diese ganzen Komponenten halt zusammenhängen. Also es gibt irgendwelche Sachen, die passieren so content-seitig, dann gibt es irgendwelche Sachen, die passieren irgendwie auf der transaktionalen Ebene, also Promotions, irgendwelche... Bouchercodes oder was auch immer, dann gibt es irgendwelche Sachen, kommen vielleicht aus dem loyalty Programm, weil der Kunde schon häufiger irgendwelche Dinge getan hat. Und ich glaube zu verstehen, wie diese Mechaniken ineinandergreifen, warum sie so ineinandergreifen, oder auch die Suche. Dann gibt es ja auch solche Boost-and-Bury-Regeln Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: und so. Das sind ja auch alles so diese ganzen Merchandising-Steuerungen. Das sind ja alles so Sachen, die irgendwie ineinandergreifen. Ich glaube, dass man aber oftmals so viele Teams heute auch real einfach schon den Überblick verlieren. Also das ist so das, wir ja auch häufiger sehen in unseren Projekten. Also du hast ganz viel coole Software gekauft. Die kann theoretisch für sich genommen ganz viele coole Dinge, aber es fehlt eigentlich immer so der große Schirm darüber, der dann sagt, na gut, jetzt mache ich aber mal das. Und ich glaube, das ist was, wo halt jetzt eine tatsächliche Wertschöpfung auch aus diesem ganzen AI-Krempel kommt, weil du da halt jetzt wirklich sagen kannst, okay, wenn du diese ganze Software einsetzt, nehmen wir unser Brot- Muttergeschäft, das ganze mach allein. Commerce Tools als Commerce Engine, habe ein Algolia als Suche, ich habe einen Contentful oder High Graph oder so als CMS und so. Also ich habe all diese Portraitify als Lojti-Programm. Whatever. Und ich setze da vor und die haben ja heute alle irgendwelche MCP-Server, also die sind alle von Agenten aus und von Maschinen aus erreichbar und konfigurierbar und da kann Dinge drin passieren. Man können die ihre Services und ihre Fähigkeiten nach außen geben. Und jetzt kann ich natürlich hervorragend darüber ein Layer bauen, mit dem ich vielleicht sogar natürlich sprachlich sagen kann, pass auf, Liebessystem oder Liebessystem-Mesh, ich da habe, ja, Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: ehrlicherweise, das ist ja nicht eins, das sind ja drei, vier, fünf, ehrlicherweise, immer in so einem Ding, verhalte dich auf eine bestimmte Art und Weise, dann nimm die benötigten Änderungen vor und dann zieh mir auch gleichzeitig wieder, also das ist auch diese Werbeerfolgskontrolle, also zieh mir gleichzeitig doch auch, wenn du schon mal dabei bist, es aufzusetzen. Dann bereite mir doch bitte auch einen tatsächlichen Report darüber vor, wie das jetzt performt. Also ist das wirklich passiert tatsächlich ein Absell in der Suche? Habe ich tatsächlich weniger Churn Rate? Habe ich tatsächlich weniger was auch immer? Ich glaube, das sind Sachen, die sind tatsächlich super spannend, weil wir mit diesen komplexen verteilten Architekturen aus den letzten Jahren halt immer das Problem hatten bei allen Kunden, gesagt haben, naja, das ist alles cool. Ich habe ganz viele coole Software gekauft, aber irgendwie brauche ich eine gewisse steile Lernkurve, zu verstehen, wie eigentlich diese Mechaniken ineinandergreifen. Matthias Dietrich: Ja, und ich meine, es ist natürlich auch so, dass nicht nur die Lernkurve da ist, sondern auch die Kosten für das Personal. musst dann, also Philipp: Na klar. Matthias Dietrich: hatten Projekte, da hat eine Vollzeitkraft einfach die Businessregeln der Suche gesteuert. Ob das jetzt sinnvoll ist oder nicht, muss man sich fragen. Natürlich kann man das ermöglichen, dass man dadurch so die Suche optimiert, dass dann ROI passiert, aber im Zweifel ist das halt nicht der Fall und wir haben ja auch Dinge gesehen oder Kunden gesehen, die gesagt haben, hey, wir schaffen es gar nicht, diese Software auszureizen. Lass uns mal überlegen, kleineres zu nehmen und da dann an Blockaden gestoßen sind, die dann durch so Autonomous Commerce das auch wirklich besser ausnutzen können und das finde ich super spannend. Also die Kostenreduktion Philipp: Nein. Matthias Dietrich: und die Wertschöpfung, die du gesagt hast. Philipp: Ich glaube, diese Kostenreduktionsargumentation, da bin ich immer vorsichtig in diesen ganzen AI-Geschichten. Ich habe nochmal eine sehr eigene Meinung zu, weil ich mir nie so sicher bin, ob das wirklich am Ende des Tages kosteneffizienter ist. Matthias Dietrich: Ja, warte. Ja, also ich glaube, man muss da unterscheiden. Also ich glaube nicht, dass man sagen kann, hey, jetzt bin ich mit der Hälfte des Teams unterwegs, sondern das Team kann sich auf andere Dinge fokussieren und wird effizienter. Also das sehen wir ja auch im Moment bei vielen Diskussionen. Klar, wir sparen auch, wenn wir entwickeln in unserem agentischen Entwicklungsprozess, sparen wir Zeit ein. Aber die Zeit ist ja da nicht. direkt darauf oder das ist ja nicht direkt dagegen zu rechnen, dass wir jetzt dann wirklich irgendwo sparen, sondern wir können jetzt mit dem Kunden auch die Dinge angehen, wo man gesagt hat, ja, lass uns das mal nach hinten schieben. Das ist zwar richtig cool und es würde uns echt von der Konkurrenz absetzen, aber da kommen wir jetzt gar nicht dazu. Das sind ja auch so Dinge. Und gerade auch bei, wenn ich jetzt ein Management Team habe vom E-Commerce Store, ich glaube nicht, dass du die reduzieren kannst, aber die können effizienter sein dadurch. Philipp: Ja, das glaube ich auch. Ich glaube aber, der interessante Hebel ist tatsächlich weniger das Kosteneffiziente. Ich glaube, der interessante Hebel ist tatsächlich diese... Also ich stelle mir so einen Moment der Freisetzung dieser Fähigkeiten vor. Weil es ist in allen Projekten, ich in letzten Jahrzehnten gemacht habe, ganz, ganz häufig hast du da... Ich finde immer Autovergleiche super schwierig. Nicht alles, was hinkt, ein Vergleich. Klar, Autovergleiche Matthias Dietrich: Mh. Philipp: sind immer ganz, schwierig. Aber ist so ganz oft dieses Gefühl, da wird ein Ferrari hingestellt und der wird gefahren wie ein Trabi. Wo du dir echt denkst, boah, eure Plattform kann so viele Dinge, warum macht ihr das nicht? Dann wird neue Software gekauft. Weil Software hilft ja immer. Das ist ja Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: auch Ihr Glaube unserer Branche. Software hilft immer von daher, mehr kaufen, einfach nochmal was anderes kaufen, einfach nochmal was kaufen, was zwar was ganz ähnliches macht, aber anders heißt. Und das ist, ich, das nutzbar zu machen und wieder urbar zu machen. glaube, ist etwas, ganz, ganz, spannend ist für die meisten Teams. Und da ist natürlich cool jetzt, dass du gerade bei den Anbietern, die Cloud-Native sind, also eine Commerce Tools, eine Shopify, die tatsächlich echte SaaS-Applikationen sind. Die sind natürlich in der Lage, diese Dinger jetzt auch in den Bestand vernünftig auszurollen und plötzlich werden Teams in die Lage gebracht, solche Sachen zu tun. Woraufhin natürlich die anderen, die dann eher immer im Bremsbereich unterwegs sind oder halt noch mit alten Operationsmodellen, also Platform-As-A-Service und so, die tun sich natürlich schwer, das jetzt dann retrograd auszurollen an die Installed-Bases. Und das ist, ich, ein großer Vorteil. Du siehst es ja schon, also im Shopify-Universum Das ist schon cool, was die da jetzt gemacht haben Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: im letzten Jahr. Mit diesem Assistenten, dir dann direkt gleichzeitig die Merchandise regelt und die Promotion und Gott weiß was fertig macht und schon mal eine Segmentierung für in Klavio reinschieben und so. Das sind natürlich Sachen, das ist schon cool. Das ist definitiv cool, dass du was Kommers Tools jetzt gezeigt hast, als sie ja jetzt Anfang Juni oder so, ja 9. Juni, ich hab's mir aufgeschrieben. Ich bin nämlich doch vorbereitet. am 9. Juni dann dieses Autonomous Commerce Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: als Kategorie ins Leben gerufen hat. Ich glaube, wohl wissend, dass eine Emporix das schon seit zwei Jahren erzählt, aber sei es drum, ich fand es trotzdem gut. Und das, was Sie gezeigt haben, also Mosaik und Sphere, also das, da unter der Haube passiert, das sind halt Dinge. Ich glaube, das war das erste Mal seit wirklich, wirklich langer Zeit in dieser Branche, dass ich gedacht habe, cool, das ist ja wirklich innovativ. Also das ist ja wirklich mal was anderes. Also für die, es noch nicht gesehen haben, das einfach uns anrufen, dann zeigen wir euch das. Oder aber ein bisschen nachlesen, gerade Mosaik ist etwas, das das Commerce Tools jetzt vorgestellt hat. Das ist ein natürlich sprachliches Interface, wo ich genau das, was ich gerade so beschrieben habe, zum Beispiel auch bauen lassen kann. Also baue mir eine Promotion für Zielgruppe XY, die marginoptimiert ist. Baue mir irgendwie, weiß ich nicht, einen Landing Page Flow für den und den, ja, und dann wird das gemacht. Das ist schon, ich glaube, das ist schon mal wirklich was. Weil wir haben so ultrakomplexe Software da irgendwie überall hingestellt. Und ich glaube, viele wissen gar nicht, was das eigentlich kann, Matthias Dietrich: Ja, Philipp: was sie da haben. Matthias Dietrich: und ich finde das eigentlich ganz interessant, weil wenn man das jetzt so von jetzt, von heute aus in die Vergangenheit schaut, dann haben wir auf ganz guten Prinzipien diese Software gebaut, die technologisch waren, die uns jetzt entsprechend helfen, diesen Nutzen zu ziehen. Und wir hatten, ich noch, letztes Jahr haben wir viel über MCP-Server gesprochen. für die einzelnen Instanzen. war sehr cool, wenn ich in High Graph mein Content Model anlegen kann und so weiter. Aber jetzt kommen wir mit diesen Autonomous Commerce Themen in eine Lage, wo wir sagen können, wir können ganze Applikationen übergreifend orchestrieren und nicht nur eine managen, sondern wir können auch die ganze Landschaft, also hypothetisch irgendwann die ganze Landschaft, entsprechend managen aus einem Interface heraus. Das finde ich super spannend. Philipp: Ich merke Matthias Dietrich: So, bis ... Philipp: das gerade beim Reden, dass es auch noch viel, viel größer ist, wenn man anfängt, nachzudenken, als ich das bisher schon gesehen habe. Es ist ja wirklich ein Aspekt, der wirklich mal wieder, also das ist was ich so faszinierend daran finde, tatsächlich mal wieder was wirkliche echte Probleme löst. Also ob es das dann am Ende des Tages wirklich tut und wie viel Entscheidungsgewalt du halt auch wieder dann in so einen Agenten oder in so einen Autonomieversprechen Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: oder wie auch immer. du dann wirklich da reingehen, dass ich meine, Ende des Tages, reden halt ja tatsächlich über finanzielle Entscheidungen mit finanzieller Tragweite. Man könnte das ja so weit denken, dass das Ding halt auch anfängt, dein Forecasting und Replenishment entsprechend zu beeinflussen, deine Bestellung selber durchzuführen. Also nicht die vom Kunden, sondern deine Nachbestellung und Lieferanten und so. Matthias Dietrich: Haha. Philipp: Da wird es ja irgendwann dann auch bisschen gruselig. Also da ist ja die Frage, wie weit willst du das treiben? Ich glaube aber, Teile davon... sind halt schon wirklich spannend und Teile davon sind halt wirklich auch für viele Teams etwas, wo du sagen kannst, ja, cool, jetzt kann ich mich endlich mal bisschen damit ausleben und tatsächlich mal ein bisschen die Dinge heben, die ich da halt habe. Das ist, ich, ein großer Vorteil. Matthias Dietrich: Ich glaube, das kommt mit der Zeit. Wir lernen ja immer mehr damit umzugehen, wie das funktioniert und was gut funktioniert und was vielleicht nicht gut funktioniert, was wir als Input geben müssen, damit ein bestimmter Outcome kommt. Ich glaube, das habe ich beim letzten Mal auch mit dem Gartner-Modell und mit der Recherche darüber herausgefunden, dass Die Firmen viel weiter, die viel mehr mit KI, in dem Fall LLMs und Agenten ausprobieren, weil sie einfach das Vertrauen darin gewinnen. Mit Vertrauen ist nicht nur, okay, ich vertraue dir mehr, sondern auch das Wissen, wie bediene ich diese Systeme eigentlich. Das ist, ich, super wichtig. Eine Frage, etwas provokant gestellt. Wenn das jetzt beispielsweise Kompass-Tools kann, brauche ich dann überhaupt noch ein CMS? Philipp: Ja, jetzt sind wir gerade, jetzt haben wir ja CMS-Partner. Ja, Aber das ist eine das ist Matthias Dietrich: Nein, aber... Philipp: eine fiese Frage. Also, ich glaube, dass das sogar tatsächlich spezifisch für den CMS-Kontext eine fiese Frage ist. Also, warum? Also, Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: ich glaube, grundsätzlich erstmal wäre die Antwort ja, vermutlich schon, weil du musst ja irgendwo noch so deinen Content managen und so. Aber jetzt kann man natürlich argumentieren. Brauche ich überhaupt in dem ganzen KI-Grafel? Also gibt es überhaupt noch Raum für ein CMS? Oder sind das nicht statische Assets, die ich generieren lassen kann, die kann ich dann noch viel schneller ausliefern und so dann könnte man ja auf die Idee kommen, dass das auch eine Möglichkeit ist, das zu machen. Zu Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: einem CMS gehört aber natürlich ja viel mehr. Da gehört ja auch dann die Governance zu, da gehören dann natürlich auch Themen zu, wie wir das ausspielen und optimieren für unterschiedliche Kanäle und so und ich glaube, da wird es dann halt wieder spannend, das CMS zu nutzen. Also ich glaube, du brauchst es schon, weil du ja nach wie vor brauchst du diese Engine, darunter liegt. Du brauchst ja irgendeinen Ort, wo das entsprechend versioniert wird, wo du deine Freigaben steuern kannst, wo du deine Benutzerverwaltung drin hast. brauchst ein Stück weit auch den Katalog von den unterschiedlichen Komponenten und so. Du willst ja auch nicht so eine Preuse AI-Ding halt dann irgendwie haben. Du willst ja schon zeigen irgendwie so, ja, das sind meine Komponenten, das ist das, was du nutzen kannst. Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: Natürlich kann man sagen, irgendwie, liebe KI, Geh einfach steil, wenn du glaubst, kannst so eine Landingpage optimieren, dann mach das einfach und du bist nicht gebunden an irgendwelche Komponenten, an irgendwelche Konventionen und gar nichts und hau einfach raus. Die Ansätze gibt es ja auch. dieses, Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: von einem halben Jahr schon mal irgendwie gesehen, ich hab vergessen, das Produkt hieß, aber dass du dir quasi on-demand Online-Shops erstellen kannst. Also dass du irgendwie, Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: dass sich sowohl die Produkte als auch das UI quasi zur Laufzeit generieren auf Basis dessen, wonach ein Kunde gesucht hat. Keine Ahnung, Festivalklamotten suchst für ein Metal Festival, dass Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: du direkt auf einen Online-Shop Matthias Dietrich: Na gut, gibt es ja das Generative UI-Thema, da gibt es ja ganz viele Möglichkeiten. Philipp: Genau. Aber ist das wirklich... Da ist dann wieder so bisschen die Frage, also in aller Euphorie, und dann bin ich da halt auch wieder irgendwie, glaube ich, eher bisschen kritisch am Ende des Tages. Also in aller Euphorie muss ich da dann auch sagen, ich bin mir nicht sicher, ob diese Dinge dann so fliegen. Also genauso wie letztes Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: Jahr, jeder gesagt hat, boah, wir machen jetzt alle UCP und wir machen alle AP2 und Gott weiß Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: was und was wir nicht alles machen. Und heute sagt halt keiner mehr irgendwie, das ist eine gute Idee. Also ich glaube, ist immer viel diese... Da ist eine Welt, wird erdacht Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: von Menschen, die sehr technologienah sind. Dann trifft die auch die Realität und dann stellt man fest, naja, also vielleicht möchte ich gar nicht einen Matthias Dietrich: Vielleicht doch nicht. Philipp: automatisiert generierten Retorten-Store haben, der mir irgendwie... Also wo ist der Trust, wo ist die tatsächliche Steuerung und so. Und ich glaube, du darfst halt auch nicht den Fehler machen, da kommen wir halt auch wieder zu den Grundthesen am Ende des Tages zurück, dass du darfst halt auch nicht den Fehler machen, tatsächlich alles, gerade auch die Sortimentskorrektierung, aber auch die emotionale Ansprache, den Editorial-Teil, also das, wirklich auch Differenzierung ist, komplett irgendwie in die Hände von einer Maschine zu legen. Ich glaube, dann optimiert die und dann optimiert die halt für eine andere Maschine, aber dann optimiert die halt nicht unbedingt für einen Kunden und der Kunde muss halt schon am Ende des Tages noch kaufen, sonst ist das alles... Matthias Dietrich: Ja, Ja, Philipp: und einmal Matthias Dietrich: also die Frage war sehr provokant. ich habe auch CMS Philipp: Schon? Matthias Dietrich: als ein Beispiel rausgenommen. Ich meine, haben, du kannst ja auch auf PIM, CRM und so weiter das alles ausweiten. Mein Take darauf ist, genau, also ziemlich ähnlich. Du brauchst diese Abstraktion, weil es dann auch wieder die KI zwingt, in bestimmten Rahmen- und Bahnen zu denken. Und das als Unternehmen auch verlässlich ist. Wenn ein großer Mittelständler seinen Kunden jeden Tag irgendwie ein anderes Versprechen rausgibt oder sich anders darstellt, dann ist das, glaube ich, sinnvoll, sondern du brauchst ja irgendeine Art von Kontinuität, dem Kunden auch Sicherheit zu geben. Du hast ja eine Marke, die baut dir ein Vertrauen Philipp: Ja und nicht alles was... Matthias Dietrich: auf, etc. Philipp: Und nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch sachlich notwendig. das ist, ich, ist Matthias Dietrich: Nein, sag plus. Philipp: es... Ja, doch, wirklich, ist... Auch wenn ich immer gerne Sachen baue. Aber es ist halt schon... Ich glaube, ist schon... Gerade in diesem ganzen KI-Hype darf man das, glaube ich, nicht aus den Augen verlieren und sagen, Matthias Dietrich: Mmh. Philipp: na ja. Aber zurück zu der Ausgangsfrage. Ich glaube, wenn man jetzt sich beide extremer anguckt, also einmal diese Automatisierung auf der Shop-Management-Seite und diese Automatisierung auf der Kunden-Seite. Ich glaube tatsächlich, dass diese Automatisierung auf der Shop-Management-Seite oder E-Commerce-Management-Seite, dass das tatsächlich was ist, was wirklich, wirklich einen Mehrwert liefert. Und da reden wir jetzt gar nicht über so, über diesen ganzen, Entschuldige, Verlaub, Schwachsinn, der jetzt irgendwie die letzten Jahre ja auch aufkam. Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: Da kannst du deine Artikelbeschreibungstexte generieren lassen oder du machst nur noch digitale Fotoshoots. Grüße gehen raus an About You. Matthias Dietrich: Mmh. Philipp: Aber... Ich glaube, das sind alles Irrwege. Das ist Quark. Aber diese Orchestrierungsschicht, nicht der terministische Orchestrierungsschicht, die in der Lage ist, Dinge zu reagieren, das ist im Prinzip genau das, wir seit Jahren auch in Warnwirtschaftsprozessen und so weiter tatsächlich sehen. Es gibt auch ein Vorhersagemodell, so Forecasting, Replenishment und so. ist ja nichts anderes als das. Das ist eine Menge von Informationen, ist ein System, das auf andere Dinge und Einflüsse von außen reagieren kann und das dann eben die entsprechenden Impulse aufnimmt und verarbeitet. Das Ganze AI-infused, ich glaube, das ist etwas, was wirklich cool ist, dieses ganze Thema rund Agents commerce und dann zieht der Bot los und kauft deine Sportschuhe. Matthias Dietrich: schwierig. Philipp: ich bin da immer noch nicht. Also das tut mir leid und ich weiß, alle sagen, das ist die Zukunft und so. Ich weiß. Ich bin Matthias Dietrich: Ich glaube, gibt es, also ich kann mir ein paar Anwendungsfälle vorstellen, aber die sind halt auch begrenzt. Ob das dann wirklich so skalierend ist, dass sich da jetzt jeder drauf wirft und jeder Online-Shop sich da anbinden muss, weiß ich auch nicht. Ich sehe auch Nutzen in KI generierte Produktbeschreibungen, wenn es eine gute Grundlage hat und ich dann die zum Beispiel irgendwie nochmal für eine Zielgruppe anpasse oder sowas in der Art. Ich sehe nicht viel Sinn darin, ich nur Specs habe und dann eine Produktbeschreibung daraus zu generieren, dann kann ich auch die Specs durchlesen als Benutzer. Ich glaube, das ist halt wirklich mit Vorsicht zu genießen, was man da macht. Der Hebel ist tatsächlich in dem Thema Autonomous Commerce. Da steckt viel Musik drin. Sehr gut. Philipp: Das glaube ich auch. Und ich glaube, diese Einkaufsseite, wie gesagt, ich glaube, da ist ein bisschen weniger hart, da gibt es Cases, das ist gerade schon gesagt. Ich glaube, gerade so beispielsweise im B2B-Manufacturing-Bereich und so, da wo wir im Bereich von Replenishment und so was sind. Wobei ich da halt auch wieder die Frage stellen würde, weil das ist immer so ein Case, dann auch immer sofort kommt und sagt dann ja, aber was ist denn mit Nachbestellungen und so was ist denn mit den klassischen B2B-Cases? Und da stelle ich dann aber die kätzerische Gegenfrage, ey, also... Weiß ich nicht, das Prinzip von Replenishment Orders oder auch von Triggered Replenishment Orders, also was weiß ich, du hast Matthias Dietrich: Mhm. Philipp: eine Maschine, braucht Verbrauchsmaterialien und durch einen Sensor misst die das, dass die das braucht und dann bestellt die das nach oder so. Das hat ja mit KI und mit agentic sein überhaupt nichts zu tun. Das sind ja Mechanismen, die haben wir keine Ahnung, vor 15 Jahren schon gebaut. das ist ja, sind ja eher regelbasierte Dinge Matthias Dietrich: Ja, das sind ja eher regelbasierte Dinge. Ja, genau. Philipp: und ich glaube, dass ganz viele Sachen, das ist glaube ich auch so eine Bottomline aus dieser ganzen in diesem ganzen KI-Geraffelgrad irgendwie. Ich glaube, viele dieser Dinge, die jetzt als wahnsinnig innovativ durchs Dorf getrieben werden, sind ehrlicherweise auch nichts anderes als regelbasierte, deterministische Vorhersagemodelle, die wir eigentlich schon seit 100 Jahren kennen. Matthias Dietrich: Ja, ich glaube, das ist auch nochmal die Gefahr. Natürlich geht es, dass man das alles durch den LLM und durch den Agenten laufen lassen kann, aber ergibt es Sinn, ist dann halt die andere große Frage, ja, und auch was das dann kostet, dann irgendwann mal die Tokenkosten hochgehen, etc. Genau. Philipp: Ja, das ist ja nochmal eine ganz andere, also ich glaube, betriebswirtschaftlichen Teil von KI-Nutzung, ich glaube, das wäre eine gute nächste Episode. Weil das das ist nochmal, ich glaube, da gibt es ganz, ganz viele, also da passieren ja jetzt jeden Tag irgendwie Dinge, die echt absurd sind. Da kann man, glaube ich, auch nochmal gut drüber reden. Matthias Dietrich: Ja, ja, sehr spannend. Also war wieder interessant. Vielen Dank, Philipp, für den Austausch. Und dann sehen wir uns. Philipp: Absolut, sehr gern. immer gern. Ich fand's auch spannend. Genau, wir sehen uns bald wieder sowieso, logischerweise. Also nach unserer Urlaubspause zumindest. Wie jeden Tag irgendwie. Das Matthias Dietrich: jeden Tag irgendwie immer. Philipp: bleibt mich aus, stimmt. Genau. Und dann kommen wir wieder und dann sprechen wir vielleicht mal bisschen über Betriebswirtschaft. Können wir auch ein bisschen was mitbringen aus unseren Erfahrungen jetzt für so... Matthias Dietrich: Ja. Philipp: Ich hör im Moment verdächtig häufig, warum kostet denn Agenturleistung überhaupt noch was? Ihr macht das doch jetzt mit KI. Das ist vielleicht auch was, man mal drüber sprechen könnte. Das finde ich unangenehm. Genau. Matthias Dietrich: Wäre ein gutes Thema, Lass uns mal, bin ich auch drinnen neugierig. Philipp: Bis dahin, Matthias Dietrich: Bis dann! Philipp: ciao ciao! Matthias Dietrich: Ciao, ciao!