ANN.ECK.DOTEN: Hallo, hallo, hallo. Einen wunderschönen guten Tag und herzlich willkommen zur ersten Podcast-Folge der Anekdoten. Es geht noch gar nicht ⁓ Inhalte. Es wird erst einmal darum gehen, dir so ein bisschen mehr über mich zu erzählen und vielleicht dir einen Eindruck davon zu vermitteln, mit wem du es zu tun hast. Vielleicht kennst du mich schon. Nichtsdestotrotz möchte ich dir ein bisschen mehr über mich selbst erzählen. Wer bin ich denn eigentlich? Was mache ich beruflich? Was möchte ich mit diesem Podcast? Wo möchte ich eigentlich hin? Warum überhaupt jetzt schon wieder ein Podcast? Darum wird es in den nächsten Minuten gehen. Und ich freue mich sehr, wenn du mir dein Gehör schenkst, wenn du mir dein Ohr leist. Also, wer bin ich denn überhaupt? Ich bin Anne, wahrscheinlich weißt du schon, wie mein Name ist. Ich bin 39 Jahre alt. ⁓ mein Gott, ich werde in diesem Jahr 40 Jahre alt und das fühlt sich besonders an. Und zwar gar nicht, weil ich ein Problem mit dem Altern hätte, ⁓ Gottes Willen, ganz und gar nicht. Aber ich merke so in den letzten Wochen und Monaten, dass mich das Thema 40 Jahre alt werden oder wie stehe ich denn jetzt im Leben so im Vergleich zu dem, wie ich mit 20 oder mit 30 war, dass mich das sehr umtreibt und dass ich schon natürlich und zum Glück spüren kann, sich Werte, Vorstellungen, auch Verhaltensweisen, mein Blick auf die Welt in den letzten Jahren schon verändert hat und das ist ja, ich, sehr spannend zu beobachten. Ich lebe verpartnert in der rheinland-pfälzischen Provinz ganz, ganz, ganz nah am Saarland. Also ich kann fast noch ein Steinchen über die Grenze zum Saarland werfen und ich bin auch gebürtige Saarländerin und mich verbindet immer noch sehr, sehr viel mit diesem kleinsten und schönsten Bundesland der Welt. Nicht nur, meine Familie, mein Bruder, meine Schwägerin, meine Eltern, meine beiden Nichten. im Saarland leben, sondern auch viele meiner Freundinnen leben noch dort. Und ich mag, ich mag dieses Bundesland einfach sehr, gerne. Ich mag die Herzlichkeit der Menschen. Ich mag, wie sie miteinander in Kontakt treten. Ich mag die Nähe zu Frankreich besonders gern. Wir versuchen tatsächlich regelmäßig nach Frankreich zum Einkaufen zu fahren, einfach weil es dort so tolle Lebensmittel gibt und so leckere Lebensmittel gibt. Und ja, ich mag diese diese Offenheit. Und deshalb zieht es mich immer Persönliche Eigenschaften immer wieder auch zurück im Saarland tatsächlich. mal so bisschen was zu meinen persönlichen Eigenschaften. Wie bin ich denn so? Wie bin ich denn so privat? Wie bin ich denn so beruflich? Also ich würde mich selbst und ich glaube, das stimmt mir der Großteil meines Umfelds auch zu, als sehr strukturiert und analytisch beschreiben. Es gibt immer mindestens einen Plan und das ist gar nicht so leicht, wenn von diesem Plan abgewichen wird. Das kann mich schon mal ganz schön in die Prädüle bringen und das hängt vielleicht auch ein bisschen mit meiner Neurodivergenz zusammen, auf die ich später nochmal eingehen werde. Außerdem würde ich mich als extrem vielseitig interessiert beschreiben. Ich mag es total, mich in neue Themengebiete mich einzuarbeiten, sie tief zu durchdringen. Ich mag es auch, neue kreative Hobbys auszuprobieren, wobei ich da meistens sehr schnell feststelle, dass ich gar nicht so geschickt bin, gar nicht so begabt bin. Wenn ich Dinge nicht sehr schnell, sehr gut kann, dann verliere ich auch doch noch mal relativ schnell das Interesse daran. Das muss ich auch ganz ehrlich zugeben. Ich würde mich als sehr empathischen Menschen bezeichnen. Mir ist es sehr wichtig, gute, in echte, in tiefe Verbindung mit Menschen zu kommen und nicht an der Oberfläche zu schwimmen, sondern wirklich im Kontakt zu sein und sehr aufrichtig im Kontakt zu sein und zu spüren und zu sehen, was denn da alles ist. wenn man vielleicht so ein bisschen tiefer blickt. Gleichzeitig muss ich aber auch sagen, dass soziale Kontakte für mich sehr energieraubend sind. Das heißt, wenn ich in Kontakt gehe, dann bin ich ganz, ganz tief drin und dann bin ich mit all meiner Präsenz da und davor danach brauche ich Erholungszeiten. Ich liebe Lesen, ich liebe Schreiben, ich liebe das Wort. Vielleicht ist das schon kleiner Hinweis darauf, warum auf einmal Podcast nochmal so ein großes Thema ist. Seit meiner Kindheit bin ich immer von Büchern umgeben. Ich lese, mittler oder aktuell, sehr gerne Sach- und Fachliteratur, also schon seit einigen Jahren. Ich habe aber in der Regel auch immer irgendwo eine Romance offen. Ich liebe zeitgenössische Liebesromanen. die immer nach einer gleichen Struktur oder meistens nach einer gleichen Struktur aufgebaut sind, wo man genau weiß, was passiert, wie es ausgehen wird. Das ist so meine Form, dem harten Alltag zu entfliehen und mich abzulenken, eine gute Zeit zu machen. Da gehe ich voll drin auf. Und ich lasse auch nicht so, dass Romances als Literaturgattung irgendwie abgewertet werden oder so. Das wird ja manchmal so so eklig despektierlich als Frauenliteratur so abgestempelt. Aber es ist ein ganz, ganz großartiges Genre. Muss ich auch sagen, ich habe nämlich künstlich, nicht nur, dass ich es liebe, diese Bücher zu lesen, ich habe künstlich meinen ersten eigenen Romance-Roman veröffentlicht, Pages of Peerville als E-Book und als Taschenbuch im Selbstverlag. Das heißt, ja, ich habe es schon gesagt, das Schreiben hat für mich auch einen ganz, ganz großen Stellenwert. Ich interessiere mich auch total stark für menschliche Dynamiken, sowohl im Zwischen, menschlichen, also eher so gesellschaftlichen, soziologischen Bereich, aber auch für die Dynamiken, die in uns passieren, also eher so im psychologischen Bereich und finde, dass da sehr, sehr spannende Prozesse vor sich gehen und sehr interessante Blickwinkel auch entstehen können. Und ich glaube, ich interessiere mich auch deshalb so stark dafür, weil ich verstehen möchte, wie Menschen funktionieren und wie Menschen sich verhalten. Also du hast vielleicht schon gehört, eine ganz große Leidenschaft von mir ist es zu lernen, Dinge zu verstehen, Dinge zu erklären. Und es gibt aber auch eine weitere große Leidenschaft. das hängt, ja, das hängt damit zusammen tatsächlich. Es geht darum, sichere Räume zu gestalten oder Räume zu gestalten, in denen Menschen ja ohne Scham, ohne Leistungsanspruch, ohne sich besonders darstellen zu müssen, ohne so einen Performance-Druck zu spüren, sein können. Also wirklich einfach nur sie selbst. sein können. Weil ich finde, diese Räume fehlen uns im Alltag an sehr, sehr vielen Stellen. Also das so ein bisschen zu meiner Person. Was in letzten Jahren noch dazugekommen ist, ich habe erfahren, dass ich neurodivergent bin. Wie sich genau das zeigt und wie es dazugekommen ist, das hat vielleicht mal Platz in einer anderen Podcast-Heufe oder in eigenen Podcast-Heufe. Und ich bin seit mittlerweile 1,5 Jahre chronisch krank. Ich bin 2022 von einer ziemlich heftigen Covid-Erkrankung direkt in Post-Covid übergegangen und habe sehr viele Monate in extremer Erschöpfung verbracht. Der Zustand hat sich zum Glück wirklich verbessert, sukzessive. Ich bin extrem dankbar dafür, weil ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. Und nichtsdestotrotz sind chronische Erschöpfungszustände und chronische Schmerzzustände geblieben. Und gerade so diese zwei Aspekte, also die Neurodivergenz und die chronische Erkrankung, bei denen merke ich sehr deutlich, dass sie in letzten Jahren meinen Blick auf die Welt nochmal ⁓ einiges verändert haben und dass nochmal neue Aspekte hinzugekommen sind, auch wie ich mit mir selbst umgehe. So, jetzt weißt du schon mal ungefähr, mit wem du es zu tun hast. Und zumindest so ein bisschen auf der persönlichen Ebene. Vielleicht erzähle ich mal noch ein bisschen was drüber, was ich denn eigentlich so beruflich mache oder wo ich beruflich denn herkomme. Und dazu muss ich ein bisschen ausholen und vielleicht wirst du merken, dass dieser Werdegang auch nochmal, wie ich finde, einen Aufschluss darüber gibt. Einen Aufschluss darauf. Deinen Blick vielleicht. Ich komplettiere darauf, wie ich bin und wo ich herkomme. Ich habe direkt nach dem Abitur Philosophie, Geministik und Musikwissenschaft studiert und dieses Studium auch abgeschlossen, ⁓ mich direkt danach selbstständig zu machen als freiberufliche Texterin. Ich habe für eine Tageszeitung geschrieben als freie Reporterin, habe aber auch für verschiedene Online-Magazine und Blogs in ganz unterschiedlichen Bereichen geschrieben und diese Arbeit sehr geliebt. Auch weil ich unabhängig war, also da habe ich schon gemerkt, dass Autonomie, Selbstbestimmung in der Arbeit ein ganz, ganz großes Thema für mich ist. Muss aber auch dazu sagen, dass ich gemerkt habe, dass ich damit oder dass meine Herangehensweise damals nicht dafür gesorgt hat, dass ich einen dauerhaft guten, ein dauerhaft gutes Einkommen sichern konnte und habe mich aufgrund einer sehr technisch orientierten, also ich bin auch sehr technisch orientiert interessiert. dazu entschlossen, dass ich noch mal ein Studium starten möchte. Und bin dann vor mittlerweile 13 Jahren habe ich noch mal ein Studium angefangen im Bereich Medieninformatik und Angewandtinformatik, habe dort meinen Bachelor und meinen Master gemacht mit einem Schwerpunkt auf Wirtschaftsinformatik ganz am Ende. Also habe dort meine Liebe zu Zahlen und Statistiken vertiefen dürfen. Das war sehr, sehr schön. Genau und habe dieses Studium dann 2018 abgeschlossen und habe aber in der Zwischenzeit schon angefangen, dieser Hochschule tätig zu sein und zwar im Bereich Gleichstellung. Das heißt, ich habe jahrelang vor allen Dingen Frauen, vor allen Dingen weiblich gelesene Personen dabei begleitet, mit den Herausforderungen des Studiums umzugehen. Das kann themengewiesen sein von wie kann ich denn zum Beispiel Studium und Erziehung vereinbaren? Wie kann ich mein Studium finanzieren? Wie kann ich mein Studium mit chronischer Erkrankung vereinbaren? Wie kann ich mein Studium gestalten? Das waren ganz häufig aber auch Beratungen im Bereich Grenzüberschreitung bis hin zu Belästigung oder Stalking. Das heißt, ich habe mich in den letzten ja gut 10 Jahre auch kontinuierlich im Bereich ... ... Coaching und Beratung weitergebildet ... und habe sehr, sehr viele verschiedene ... systemische Weiterbildung besucht ... ja bin ... konnte dort meine Liebe da zu Menschen gut zu begleiten ... ... weiter ausüben und auch professionalisieren ... und habe da sehr, sehr viel ... dazugelernt in den letzten Jahren. Ich habe aber auch zunehmend gemerkt, dass der öffentliche Dienst mir zwar ganz, ganz, ganz viel Sicherheit gibt, dass es ganz großartige Möglichkeiten gibt, meine Stärken auszuleben, meine Themen zu bedienen, mich fortzubilden. Ich habe aber auch gemerkt, dass mit meiner Konstitution, von der ich eben erzählt habe, also mit chronischer Erkrankung und Neurodivergenz, dass es mir immer schwieriger gefallen ist, meinen Alltag so zu gestalten, wie ich es eigentlich brauche. Bei aller Unterstützung, die ich bekommen habe, und bei aller Freiheit, ich auch bekommen habe, ist man ja natürlich, wenn man irgendwo angestellt ist, auch trotzdem in ein System eingebettet, wo man sich natürlich ja auch nach bestimmten Regeln oder bestimmten Gegebenheiten einfach auch richten muss und möchte natürlich auch. So das heißt, ich habe ganz viele Tage, wo ich zum Beispiel nicht am Morgen arbeiten kann, weil ich zu erschöpft bin, weil mein Körper sich jetzt nochmal so bisschen regulieren muss und ich kann oft erst im Tagesverlauf arbeiten. Manchmal brauche ich auch die Nacht oder den späten Abend zum Arbeiten. Und das ist natürlich blöd, wenn dann alle deine Kolleginnen aber tagsüber arbeiten und du dich ja vielleicht mit denen abstimmen möchtest oder abstimmen musst. Manche Dinge macht man ja nicht alleine. Genau und das macht, sage ich mal, die Freiheit und die Autonomie natürlich in einer festen Struktur, in einem Unternehmen oder in einer öffentlichen Organisation natürlich nur bis zu einem gewissen Grad möglich. Und das ist ja auch genau Also genau richtig so und völlig normal. Aber ich habe gemerkt, dass ich für mich an den Punkt gekommen bin, wo das nicht mehr so gut funktioniert hat mit meinem Energiehaushalt einfach. Also habe ich beschlossen, Ende des letzten Jahres zu kündigen, die sichere Struktur, das sichere Einkommen zu verlassen und mich wieder selbstständig zu machen und nochmal so ein bisschen zurück zu meinen Wurzeln zu kehren. Ich bin als Jetzt als freie Lektorin, als freie Autorin und als systemische Beraterin selbstständig. Das heißt, ich vereinbare und vereine alle Themen miteinander, die mich so in den letzten 20 Jahren begleitet und beschäftigt haben. Also zum einen die Arbeit an und mit Texten und zum anderen die Begleitung von Menschen in zum Beispiel Coachings oder auch in Workshops. Ich gestalte eigene Workshops, gestalte aber auch Workshops für und in Unternehmen. Außerdem Bis jetzt seit einigen Jahren Yoga-Lehrerin, aufgebildete Yoga-Lehrerin und unterrichte in Räumen, die sich speziell an mehrgewichtige Personen richten. Bei Sofie Safe Space und zwar mittlerweile seit über vier Jahren. Ich liebe diese Arbeit, ich liebe diesen Space und ich liebe es, dass wir Räume kreieren können für Menschen, die sonst in Räumen, die sich auf... oder auch auf Bewegung ausrichten, häufig nicht gesehen werden. Und wir machen es anders. Wir machen es besser. Wir öffnen die Räume und wir gestalten die Räume sicher für Menschen, die sich an anderen Orts nicht gut oder nicht sicher fühlen können. Also du siehst, es kommt eine sehr, sehr vielfältige Mischung zusammen, die sich aber immer wieder in bestimmten Themen kondensiert. Und diese Mischung liegt zum einen daran, dass ich, wie ich es eben schon gesagt habe, ganz vielfältig interessiert bin. Und liegt daran, dass ich in den letzten Jahren aber auch immer wieder so Kerntätigkeitsfelder und Kernthemen herausgearbeitet habe. Und ich liebe es, so breit aufgestellt zu sein und mich auszutoben und die Abwechslung auch zu haben in meiner Arbeit und zwar dort, wo meine Stärken liegen. Und auch das ist etwas, natürlich in Unternehmen auch strukturell bedingt immer nur bedingt möglich ist. Also man kann in der Regel nicht gut in mehreren Abteilungen gleichzeitig arbeiten. Das funktioniert nur in einem bestimmten Rahmen oder nur sehr bedingt. Ich habe es jetzt schon mehrfach angedeutet, es gibt immer wieder Themen, die sich in meiner Arbeit, sowohl in der Textarbeit als auch in der Beratungsarbeit niederschlagen und wiederfinden. eines dieser Themen, das sich in den letzten Jahren ganz, ganz, ganz, ganz deutlich herauskristallisiert hat, weil mein Eindruck ist, dass das, ist, was unter sehr vielem drunter liegt und sehr viel anderes zudeckt, das ist das Thema Charme. Das ist das Thema Charme. Das liegt mir sehr am Herzen. Ich habe auch eine Masterarbeit darüber geschrieben, denn das habe ich dir eben verschwiegen. Ich habe in den letzten Jahren noch ein viertes Studium beendet. Also du siehst, ich bin wirklich sehr wissbegierig und liebe lernen. Ich liebe studieren. Ich finde das ganz großartig. Ich mag Fortbildung total gerne. Jedenfalls habe ich systemische Beratung studiert und habe meine Masterarbeit dort über das Thema Charme in der Beratung von diskriminierungsbetroffenen und belästigungsbetroffenen Frauen geschrieben. Das heißt, dort schlägt sich ein weiteres Thema nieder, das mich die letzten zehn Jahre sehr, sehr stark und sehr intensiv das ist das Thema Diskriminierung. Ich widme mich vor allen Dingen feministischen Themen und dem Thema Body Shaming bzw. Körperakzeptanz oder in die eigene Körperakzeptanz kommen. Ich gucke auch immer nach anderen Diskriminierungsstrukturen, weil ich zum Beispiel der Meinung bin, dass Feminismus nur intersektional, also in der Betrachtung anderer Diskriminierungsdynamiken funktionieren kann, dass man es nicht isoliert betrachten kann. Generell finde ich Diskriminierungsdynamiken und Machtstrukturen sehr, spannend und ich finde es sehr spannend dort hinzugucken, wie es uns dann gelingen kann, das aufzulösen und es besser zu machen. weiß aber auch, dass man da sehr schnell an Grenzen kommt. Und diese Grenzen sind struktureller und gesellschaftlicher Natur und auch dort gucke ich sehr gerne hin. Also das sind so, sag ich mal, die wichtigsten, die Kernthemen, die immer unter einem liegen, ist das Thema Charme, das Thema Körperakzeptanz und das Thema intersektionaler Feminismus und Umgang mit Machtstrukturen. Dazu kommt eher so, sag ich mal, auf der Coaching- und Beratungsebene immer auch die Themen Grenzsensibilität und Bedürfnis- Ressourcenorientierung. Und das hängt natürlich auch damit zusammen, wenn wir in Richtung Diskriminierungsstrukturen gucken. Nicht jede Person hat die gleichen Staatbedingungen. Jede Person bringt unterschiedliche Bedürfnisse mit und unterschiedliche Einschränkungen. Und auf Basis dieser persönlichen Konstitution hat nicht jede... oder wird nicht jeder Person die gleiche Teilhabe ermöglicht. Das heißt, ich versuche in meinen Beratungen und Coachings nicht so etwas zu machen wie, naja, ... dann musst du dich halt mehr anstrengen ... oder dann musst du dein Mindset ändern, sondern ich erkenne an, dass jede Person ... ... eine ganz unterschiedliche Lebensrealität hat, ... ihre ganz eigene Lebensrealität hat ... ... mit ganz, ganz unterschiedlichen Ressourcen. Und wenn ich dich begleite, wenn ich dich coache, ... dann gucke ich nicht nach Ressourcen, die dir gar nicht zur Verfügung stehen, sondern wie ... individuell nach dem, was du mitbringst und wo wir denn da anknüpfen können. Denn es soll ja darum gehen, Entwicklungen herbeizuführen, die dir dienlich sind und die für dich auch umsetzbar und gangbar sind und nicht irgendwie von oben herab irgendeinen x-beliebigen Ratschlag zu geben und dich dann nochmal einfach dir selbst überlassen und machen zu lassen. Nein, wir schaffen sichere Räume, in denen wir entlang deiner Grenzen und die darfst du jederzeit ganz, ganz ausdrücklich artikulieren. Dabei unterstütze ich dich auch. Genau, und entlang dieser Grenzen finden wir heraus, was deine Bedürfnisse sind, wo deine Ressourcen sind ... ... und dann erproben wir deine Lösung. Das heißt, du hast bei mir auch immer so eine Art ... Trainingsraum, wo du erst einmal gucken kannst, ... was funktioniert denn tatsächlich für mich. Und wenn es das nicht ist, was wir erarbeitet haben, ... ... dann gucken wir nochmal weiter, dann überlegen wir uns was Neues. Und das machen wir gemeinsam. Genau. Also ein weiteres Thema, mir auch oder das all meine Arbeiten durchdringt, ist immer auch, wie kann ein gutes menschliches Miteinander gelingen? Wie können wir sicher im Kontakt sein? Wie können wir gut kommunizieren, liebevoll miteinander umgehen, aufrichtig in die Verbindung gehen und nicht in so eine starke Abtrennung kommen und in so eine Hierarchisierung oder in Macht gefällt? Also auch das ist immer wieder in allen Bereichen ganz wichtig. Genau, jetzt hast du bisschen auch einen Überblick bekommen, wo ich denn beruflich herkomme, wo ich beruflich aktuell stehe und welche Themen sich bei mir immer wieder niederschlagen. Und vielleicht sieht man daran auch, dass selbst wenn meine Tätigkeitsfelder sehr unterschiedlich sind, dass es aber doch immer wieder sind, immer wieder zentrale Themen sind, die zum Tragen kommen. So scheint es vielleicht auf den ersten Blick seltsam, dass ich ein Buch geschrieben habe oder dass ich einen Roman geschrieben habe. Das geht vielleicht so ein bisschen von den anderen, von den anderen Themen weg. auf den ersten Blick. Und wenn man dann aber genauer hinguckt, sieht man, dass die Protagonistin zum Beispiel eine mehrgewichtige Person ist, die neurodivergent gecoded ist, die ein Thema damit, also ein Selbstwertthema hat, in die guckt, wie sie in guten, aufrichtigen und stabilisierenden, sicheren Kontakt kommen kann und wie sie ihren eigenen Bedürfnissen nachgehen kann. Da steckt so ein kleines bisschen was von mir drin, obwohl die Protagonistin mir nicht. in ihrem Lebensverlaub oder in ihrer Biografie überhaupt nicht geändert. Genau. Also du siehst, dass diese Themen tauchen auch dort auf, wo es im ersten Moment vielleicht gar nicht so naheliegend ist. Wir gehen noch einen Schritt weiter. Es steht ja noch die Frage im Raum. Warum denn jetzt eigentlich bitteschön ein Podcast? habe, oh Gott, das war glaube ich so Ende 2022, Anfang 2023 schon mal ein Podcast gestartet, den Good Souls Club. Da ging es um ähnliche Themen. Ich habe dieses Format geliebt oder ich liebe dieses Format generell und ich musste diesen Podcast einstellen aufgrund meiner wirklich zu diesem Zeitpunkt sehr starken chronischen Erkrankungen. Und seitdem trauere ich diesen Podcast hinterher, weil ich dieses Medium so großartig finde. Ich liebe es zu schreiben. Ich liebe es zu sprechen. Und vor allen Dingen liebe ich es, Räume zu haben, wo ich meine Gedanken und meine Herangehensweisen ausbreiten kann. Also wo ich Gedanken gegen den Raum geben kann, weil ich finde, also all diese Themen, über die wir eben gesprochen haben, die lassen sich nicht einfach unterbrechen. Die brauchen vielleicht so bisschen Einordnung, bisschen Erklärung, Hintergründe. Und all das geht nicht. Hoppla hopp. So. Ich sag ganz offen, ich tu mich schwer mit Instagram aus genau diesen Gründen oder auch mit anderen sozialen Medien, weil es mir sehr schwer fällt, Inhalte so knapp herunterzubrechen, zu Verschlagworte und so reißerig zu gestalten. Ich weiß, dass das dieses Medium verlangt und ich weiß, dass das anderen Menschen viel leichter gefällt, aber das ist nicht meine Art zu schreiben und das ist auch nicht meine Art zu sprechen. brauche Platz zum Denken und zum Ausführen. Außerdem mag ich es nicht so gerne, vor der Kamera zu sein, weil ich dann merke, dass ich sehr, sehr stark damit beschäftigt bin, wie ich mich zeige, wie ich gucke, wie ich mich halte, wie ich aussehe. Und das lenkt mich davon ab, Gedanken auszuführen. Und deshalb mag ich zum Beispiel Videos oder Reels oder so was gar nicht so gerne, sondern ich mag es lieber, in Ruhe vor mich hinzuschreiben und einen Podcast aufzunehmen. Ja genau und da so ein bisschen Dinge auch ausführen zu können. Deshalb ist jetzt für mich der Zeitpunkt gekommen, rein zu starten, nochmal einen Podcast zu starten und dich mitzunehmen. Was mich zu der Frage bringt, worum soll es denn jetzt bitte schön in diesem Podcast eigentlich gehen? Nun, ich habe mir Folgendes vorgestellt. Ich möchte in jeder Folge am Anfang so eine Art Plauderecke eröffnen und dir erstmal so ein bisschen davon erzählen, was mich in den letzten beschäftigt hat, vielleicht was die aktuellen Nachrichten sind, wie die einzuordnen sind, vielleicht auch so was, was lese ich gerade, was finde ich daran interessant. Also erst einmal so ein bisschen zu plaudern. Ich hätte gerne eine Gelegenheit mit dir ein bisschen zu plaudern und dich mit in mein Leben zu nehmen. Dann wird es jede Woche ein ganz zentrales Thema gehen und das wird so aussehen wie das, was ich eben schon so bisschen beschrieben habe. Also es wird immer auch ⁓ das Thema Scham gehen, es wird ⁓ Vielleicht ⁓ so was gehen. Wie kann man sich besser abgrenzen? Wie kann man denn mal nein sagen? Wie kann man gut für sich selbst sorgen? Wie sieht denn selbstfürsorge aus? Es wird auch ⁓ Körperakzeptanz gehen, ⁓ Neurodivergenz. Also hier gibt es ganz, ganz viele Möglichkeiten, über Themen zu sprechen und tiefer in Themen reinzugehen. Und wenn du Themenwünsche hast oder sagst, da hätte ich ganz gerne mal eine Einordnung, kannst du mir das auch jederzeit schreiben und ich gucke, dass ich das berücksichtigen kann. Dann gibt es als drittes So ein kleines Highlight, ich mir überlegt habe und wo ich noch gar nicht so richtig weiß, was ich mir selbst damit bescheren werde. Es soll in jeder Folge einen sogenannten Mutausbruch geben. Denn ich habe es ja gesagt, das Thema Scham liegt mir am Herzen, steht über allem und Scham ist eine sehr mächtige Emotion, die uns isoliert, also die uns vereinzelt. Wenn wir uns schämen, denken wir, seien die Einzigen, sich für exakt diese Angelegenheit schämen. Und das macht diese Scham so unfassbar mächtig, aber auch so so bedrückend und so beklemmend. Und was man dagegen tun kann, und das ist in der Literatur sehr gut belegt, ist, über diese eigenen Scham-Themen zu sprechen, ⁓ darüber in die Verbindung zu kommen. Also was der Scham so ein bisschen die Kraft und die Macht nimmt, ist tatsächlich die Verbindung zu anderen. Und das funktioniert darüber. dass man spürt, dass man sich nicht allein für eine bestimmte Sache schämt. Deshalb werde ich jede Woche von meinen ganz eigenen Schamthemen besprechen und ich merke schon, das fällt mir gar nicht so leicht, aber ich glaube, wenn ich diesen Raum für Entschämung öffnen möchte, dann darf ich auch mit gutem Beispiel vorangehen und es dir so vielleicht ein bisschen leichter machen. Und dann gibt es am Ende jedes Podcasts und zwar als ... als exklusives Angebot nur für diejenigen, die den Podcast abonnieren, ... eine Art Mini-Coaching. Also es wird so sein, dass der Podcast ... bis zu diesem Punkt, bis zu diesem Mini-Coaching ... ganz öffentlich zugänglich ist ... über die gängigen Podcast-Plattformen Und für alle, die mich bei ... Steady unterstützen, ... die den Podcast bei Steady unterstützen, wird exklusiv die Möglichkeit geben. ... sich diese Mini-Coachings anzuhören. Das sieht so aus, dass du wahrscheinlich ... einmal im Monat die Gelegenheit bekommst, deine Fragen einzureichen, deine ganz individuellen Fragen ... ... aus allen möglichen Bereichen. Und ich werde pro Folge ... Fragen aus der Community auswählen ... ... und die besprechen. Ich werde das thematisch einordnen, werde so bisschen ... ... Hintergrundinformationen zu diesem Thema geben, ... um so Grundverständnis dafür gewinnen zu können. Ich werde aber auch sowas wie zum Beispiel Reflexionsfragen und Impulse mit dir teilen, damit du das Thema weiter vertiefen kannst und zwar ganz persönlich für dich individuell. Und das, wie gesagt, ist was, exklusiv den Personen zusteht oder zugänglich gemacht wird, die den Podcast bei Steadi mit einem Abo unterstützen. Also der Podcast ist für dich gedacht, wenn du nach einer niedrigschwelligen Möglichkeit suchst, dich mit bestimmten Themen auseinanderzusetzen und zwar asynchron. so, dass es gut zu dir und zu deinem Alltag passt, dass du es in deinen Alltag integrieren kannst. Und wenn du nach einer Möglichkeit suchst, erst einmal ... bestimmten Themen anzunähern und noch nicht sofort ... in die Aktion zu kommen, vielleicht noch nicht sofort ... in den Austausch mit anderen zu kommen, ... das wäre deine Stufe weiter. Das machen wir zum Beispiel in den Workshops ... und in den Gruppencoachings. Und wenn du ganz individuell an einem Thema ... arbeiten möchtest und vielleicht sehr tief ... und auch vielleicht für eine längere Zeit tief ... reingehen möchtest, dann kannst du zu mir ... ins Einzelcoaching kommen. Diese Mini-Coachings oder Diese Mini-Coachings im Podcast sind erst einmal eine Einstiegsmöglichkeit für dich, ⁓ dich mit bestimmten Themen und mit deinen eigenen Herangehensweisen vertraut zu machen. Bevor wir zum Ende kommen, ist nur noch eine Frage offen. Warum heißt diese Angelegenheit jetzt aneckdoten? Das hat mehrere Aspekte drin. Zum einen ist der erste Wortteil an, mit einem Doppel-n kommt von Anne, meinem Namen. Dann geht es ⁓ das Thema anecken. Sich auch mal vielleicht trauen anzuecken und nicht ausschließlich angepasst zu sein, nicht ausschließlich im People Pleasing zu sein, sondern auch mal sich zu trauen. Ja, vielleicht nicht ganz so gefällig zu sein. Und da steckt eine gehörige Portion Mut dahinter und auch die Auseinandersetzung mit uns selbst. Also dafür wird es hier auch den Raum geben für diese Auseinandersetzung. Was es denn bedeuten kann, anzuecken oder was es dann braucht, damit man sich trauen kann, anzuecken. Und dann schließlich das Wort Anekdoten. Es geht auch oder das ist eine Anspielung auch darauf, dass es ⁓ meine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse geht und die nehme ich in der Regel dazu her, einzuordnen oder übergeordnete Themen einzuordnen, Hintergründe zu liefern und Informationen zu bieten. Genau, also ich nehme ganz häufig meine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse als Basis, ⁓ dann tiefer gehen zu können. Genau, und das ist das, was ich dir heute erst einmal mit auf den Weg geben möchte oder wollte. Wenn du mehr über mich und meine Angebote erfahren möchtest, kannst du gerne auf meine Website gucken. Das ist einmal ane-müller mit ue-kommunikation.de. kannst auch gerne bei Instagram reinfolgen, wenn du das nicht ⁓ schon machst. Dort ist mein Handle, add die unterstrich anne unterstrich müller. bei Fyndery findest du all meine Workshop- und Coachingangebote. Und außerdem findest du aktuell bei Amazon mein Buch, Pages of Pearville Ich pack dir alle Links einfach noch mal in die Show-Notes, damit du in Ruhe gucken kannst. Und genau dich in Ruhe, wenn du möchtest, durch meine verschiedenen Angebote klicken und lesen kannst. Und ich freue mich, wenn wir uns ab sofort ganz regelmäßig hören. Schicke eine große Umarmung, du magst. Und bis ganz bald.