FehlerMACHER: Das war der Fehlermacher Podcast, euer Podcast für mehr mutige Macher und Macherinnen. Wenn euch die Episode gefallen hat und ihr echten Impact mitnehmen konntet, dann freuen wir uns natürlich über eine positive Bewertung von euch. Damit ermöglicht ihr uns, dass noch mehr Menschen Fehlermacher hören und sehen und damit selbst zum mutigen Macher und Macherin werden können. Und wenn ihr künftig keine Folge mehr verpassen wollt, dann abonniert ihr einfach unseren Podcast. Max Maute: Herzlich Willkommen, Rafael Fellmer! Cindy: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode hier bei uns im Fehlermacher Podcast. Wie viel wärst du bereit für deine Mission zu opfern? Unser heutiger Gast hat so einiges für seine getan. Er lebte über fünf Jahre im Geldstreik, gründete bereits 2012 die Foodsharing-Bewegung in Deutschland mit, wurde so zum Gesicht der Lebensmittelrettung überhaupt Raphael: Servus lieber Max und hallo liebe Zuhörinnen da draußen. Max Maute: Schön, dass du dir Zeit nimmst für den Fehlermacher-Podcast hier sozusagen deine Story zu teilen und zwar nicht nur die guten Seiten, sondern auch die schlechten Seiten. Ich starte immer ganz gerne rein mit der Frage, wo du gerade aus deiner Sicht im Leben stehst. Cindy: und baut nun seit 2017 mit seinem ganzen Herzblut zur Plus auf, eines der bekanntesten Impact-Startups Berlins. Aber hinter seiner großen Vision, den vielen TV-Auftritten und mittlerweile Millionen von geretteten Lebensmitteln, standen auch Insolvenz, extremer Druck und die schmerzlich Erkenntnis, dass du auch mit den besten Absichten und einer guten Mission leider leider verlieren kannst. Raphael: Ja, also erstmal gleich da zu anfangen. Das Fehler würde ich nicht als schlechte Seiten bezeichnen, sondern ich glaube, dass ich zumindest bei mir sagen kann, gerade durch Fehler oder durch schwere Momente, durch Krisen bin ich besonders gewachsen und habe besonders viel gelernt. Das heißt, ich würde das gar nicht so in schwarz-weiß aufteilen, weil gerade diese Fehlerkultur, Anführungsstrichen, die wir in Deutschland haben, die ist ja bisschen krank. FehlerMACHER: Danke, dass ihr heute dabei wart. Bis in drei Wochen zur nächsten Folge, eure Fehlermacher Max und Cindy. Cindy: Wir sprechen von keinem Geringeren als dem Lebensmittelretter und Aktivisten, Raphael Fellmer, Founder von Zirplas aus Berlin. Unser empathischer Moderator Max Maute spricht mit ihm in der heutigen Folge über Warnsignale, die er einfach mal überfahren hat, über seinen Workaholismus bis kurz vor den Burnout und darüber, warum nichts tun, manchmal doch die. Raphael: Du bist halt oft als Gründer oder Gründerin, zum Beispiel in Deutschland, gar nicht jetzt unbedingt so wie so ein Ritterschlag, wie es halt in USA ist, ungefähr, wenn du eine Firma vor die Wand kriegst. Auf jeden Fall einiges gelernt, bist auf jeden Fall erwachsen und hast vielleicht ein paar Dinge, die du bei deinem nächsten Venture nicht mehr machen würdest. Das heißt, wir sind da eigentlich in einer. Deswegen danke dir und Cindy für euren Podcast, für euer Wirken. Cindy: wichtigste unternehmerische Entscheidung sein kann. viel Spaß und maximale Learnings mit dieser besonderen Folge. Raphael: da auch diese in Anführungsstrichen Fehlerkultur zu einer wirklichen Fehlerkultur werden zu lassen. Denn Fehler sind wertvoll. Doof ist halt, wenn man Fehler immer wieder macht. Dann tut es irgendwann doll weh und dann ist es auch irgendwann vielleicht schlecht Aber das ist eigentlich immer für mich eine ganz große Möglichkeit ist, besser zu werden, über sich hinaus zu wachsen. Und dafür gehören diese harten auch. mindestens kann ich so sagen, durch die habe ich besonders viel lernen dürfen einfach in meinem Leben. Ja, das ist einfach kurz vorweg zu den guten und schlechten Zeiten im Leben bzw. als Unternehmer, wie es zumindest mir erging, wo ich gespürt habe, bin ich doch und wie, stehe ich gerade? Ich habe nach fünfeinhalb Jahren Geldstreik, wo ich Foodsharing aufgebaut habe, wo fast eine halbe Million Menschen mitmachen, was alles ehrenamtlich, geldfrei läuft, bin ich aus dieser geldfreien Zeit rausgekommen, habe dann ja praktisch sechs Jahre, vielleicht waren es auch irgendwie sieben in Wirklichkeit. Immer heute noch sogar bisschen so, ich dem Mammo hinterhergelaufen, brauchte immer ganz viel Geld, weil wir teilweise fast eine halbe Million verbrannt haben. Also burned hatten pro Monat mit SIRPLUS. war dann meine erste Firma, ich 2017 gegründet habe. Ein Online-Shop, auch wenn wir früher mal sieben Läden hatten, mussten wir während Corona alles schließen. durfte da viel lernen. sind jetzt fast zehn Jahre, wo ich mich so mit SIRPLUS, diesem Gedanken, wie können wir das Lebensmittel retten, in die Mitte der Gesellschaft bringen, wie können wir es und eine App ganz einfach greifbar erlebbar machen für die Menschen, nicht nur Geld zu sparen, sondern auch Gutes zu tun. hatten Insolvenz vor zwei Jahren. Da ich auch noch mal sehr viel gelernt und sind jetzt auf dem Weg, so dass ich sagen würde, ja nach fast einer Dekade endlich auch ein bisschen Wasser unter dem Kiel zu sammeln und Ja, da auch in eine schwarze Null dieses Jahr und vielleicht sogar ein Plus endlich zu kommen, weil ich doch ganz schön viel Schulden angehäuft habe in diesen Jahren des Unternehmens und freue mich da unglaublich auch für mich, für meine Familie mehr Sicherheit, mehr Ruhe, mehr auch so wenigstens ein paar Euro zurückgelegt zu haben, anstatt nur Schulden zu haben. da stehe ich gerade. Max Maute: Also es ist ja unfassbar beeindruckend, welchem Drive du dieses Ziel, diese Mission Und ich würde gerne mit dir deshalb noch mal kurz zum Start deiner, ich würde fast sagen, Leidenschaft oder deine Mission reisen. Ich habe Bilder von dir gesehen, wie du mit Stirnlampe an Müllcontainern warst und dort quasi alte Lebensmittel rausgefischt hast, die eigentlich noch erschreckend gut aussahen. ⁓ Raphael: Vielen Dank. Max Maute: Und möchte wissen, wie sich das damals angefühlt hat oder was damals der Auslöser war, dass du auch heute noch mit dieser krassen Story dieses Ziel verfolgst und da so für brennst. Raphael: Hmm... Also das hat eigentlich alles begonnen, ich so sieben Jahre alt war und mir jemand auf einer Party erklärt hat, dass leider nicht allen Menschen gut geht und dass Menschen hungern und auch fähre verhungern. Das war erstmal für mich so ein Schock. Ich glaube und dachte so krass wir lassen unsere Mitmenschen verhungern. Wie assi sind wir eigentlich? Was ist das für eine Gesellschaft, in der ich lebe? ist das für eine Menschheit? Und war konsterniert, traurig, zerrüttet. hatte da aber auch dann gleich ganz klar zumindest den Nordstern wohin ich will und wofür ich mich mit meiner Kraft, meiner Energie, mit meiner Liebe einbringen möchte in der Gesellschaft, nämlich für eine gerechtere Gesellschaft. Für ein besseres Morgen, was wir heute gestalten, wozu für mich eben das SDG Ziel Nummer zwei hauptsächlich gehört und zwar und in kurz Waste for Zero Hunger. Also ich glaube, es ist wichtig immer dass jeder Mensch irgendwie guckt idealerweise ein Nordstern. Man kann ja auch mehrere Nordsterne haben, aber ich habe das Gefühl, zumindest bei mir gleich das ja zu sagen, da ich seit diesem siebten Jahr zumindest wusste, wohin ich weil letztendlich, kannst du ja Menschen helfen, Tieren helfen, der Natur helfen. Dann gibt es noch mal unterschiedlichsten Menschen. gibt Menschen, die sind nach Deutschland geflüchtet, die brauchen Unterstützung. Dann gibt es Leute, die sind hier geboren und brauchen Unterstützung, sei es im Krankenhaus oder in der Pflege. Dann gibt es sogar auch hier noch Analphabeten. Und dann gibt es Leute, die wollen Deutsch lernen. Dann gibt es aber auch wiederum Tiere, die ermordet werden, unnötigerweise. Dann gibt es ganz normale... Tierindustrie, wo das alles quasi legal ist, das Morden, dann kann man sagen, aber es ist auch einfach total ungerecht, dass andere nicht mehr ihre freie Meinung sagen können oder Angst haben müssen, wenn sie öffentlich als queer LGBTQ plus zugeordnet werden und dann da in eine Ecke gedrängt werden oder sogar verfolgt werden. viele Themen, es unendlich viele Menschen braucht, die wirklich sich auch dafür einsetzen für den Wandel in der Welt, für ein besseres Morgen, was wir heute gestalten. Und na klar kann man dann auch sagen, ich mache dieses und dieses dieses Ziel, so wie allein die 17 SDGs. Aber was mir geholfen hat, ist so ganz klar, einen Fokus zu haben. Und ich spüre auch ein bisschen so wie bei, wenn man so eine Lupe hat und wenn man das Sonnenlicht einfängt. kann man ja da, kürzester Zeit geht es in dem Fall, wenn man sie richtig hält und die Sonne scheint, sogar im Winter kann man damit Feuer machen. Und ich glaube aber, dass es in dem Prozess, egal was für ein Ziel, Mann oder Frau, sich wählt, wichtig ist, an diesem Ziel, auch wenn das Herz damit verbunden ist, festzuhalten. Das heißt eben nicht aufzugeben, weil eine Firma pleite geht, nicht aufzugeben, weil wie ich mit Foodshare eine ehrenamtliche aufgebaut habe. Ehrenamtlich im Sinne von, hat keiner Geld verdient. Das war einfach nur Menschen, sich freiwillig engagieren. dann, nicht dass ich das nicht mehr gut finde, aber ich habe irgendwann entschlossen, ich möchte selber mir einen Gehalt zahlen, dass ich meine Miete bezahlen kann, dass ich anderen auch Gehalt zahlen kann. und wollte das auch unternehmerisch so möglich machen, Impact zu erzeugen, Lebensmittel retten, Bewusstsein schaffen, dass wir alle Teil des Problems sind und deswegen auch Teil der Lösung sein können. heißt für mich dieses Dranbleiben an dem Nordstern und dann halt zu gucken, bei mir war es so ein gewisser Strategiewechsel. Okay, ich mache das jetzt alles ehrenamtlich, das funktioniert, das funktioniert jetzt auch ohne mich super, das läuft selbstständig perfekt. Und dann aber auch zu gucken, wie kann ich jetzt noch eine Lösung schaffen in unserer Gesellschaft, die ⁓ auch nachhaltig funktioniert und zwar wirtschaftlich. Ich glaube, dass das super relevant ist in unserer heutigen Zeit, wo wir halt im Kapitalismus leben. finde jetzt auch nicht so super. Und dann gibt es viele Sachen, die sind grausam. Aber das ist jetzt einfach leider das System, was wir haben. Es hat auch seine Vorteile, aber es hat viele Nachteile. für mich ist aber auch nicht schwarz-weiß, sondern zu sagen, wie kann ich denn den Kapitalismus oder unser System transformieren? Und wenn wir sagen, bis 50 Prozent Verschwendung von Lebensmitteln, fast die Hälfte, globalen Drittel wird verschwendet, weggeschmissen, nicht gegessen, dann ist es im Umkehrschluss ungefähr eine Überproduktion von rund einem Drittel aller Lebensmittel. Und da kann ich ansetzen, das ist mein Weg, sowohl mit Foodsharing als auch jetzt mit SIRPLUS. Lass doch mal gucken, wie können wir überschüssige Lebensmittel reduzieren, indem wir das, was da ist, besser nutzen. Da müssen wir nämlich auch insgesamt weniger produzieren und dieses System hacken, transformieren. Das ist so mein Weg und gleichzeitig einladen, einfach achtsamer, wertschätzender im Umgang mit Lebensmittel zu werden und die halt als Mittel zum Leben wertschätzen, so wie ein Wasser, was ich ausmachen kann, wenn ich will. Beim Zähneputzen muss ich nicht, weil leisten kann ich mir das. Aber wir machen es, die meisten Menschen, aus einem Respekt, aus Wertschätzung, aus Anerkennung, nicht aus Knauserigkeit. Und wenn wir so auch mit den Lebensmitteln umgehen, sagen, wir können uns die 200 Euro pro Kopf, was wir im Schnitt wegschmeißen in Deutschland, pro Jahr, das können wir uns leisten. Aber wir machen es halt nicht, weil ich einen Anstand, Respekt, Sinn drin sehe, warum ich die Lebensmittel ... Wertschätzer und das was da an menschlicher Energie, Zeit, Schweiß, Arbeitskraft, auch Wassertransport, manchmal ja leider auch Pestizide, Herbizide, ganze Chemie-Scheiße und so weiter aus Feld gekriegt. Da einfach einen anderen Bezug wieder zu entwickeln, obwohl ich es mir wirtschaftlich leisten kann und auf dem Weg bin ich da zu versuchen die Leute mit Händen mit einladender Geste, Bewusstseinsmachung dazu zu bringen, ihr Verhalten zu Lebensmitteln, ihr Umgang noch nachhaltiger, noch respektvoll fairer werden zu lassen. Max Maute: Ich finde die Mission hat beneidenswert viel Sinn. Also es ist super cool, dass du diesen Nordstern gefunden hast und da so extrem für brennst. Ich glaube, das würde tatsächlich jedem Menschen im Leben helfen, so einen Nordstern zu haben. Was ich besonders spannend finde, ist tatsächlich, dass du Impact und Business verbindest. Und Raphael: ⁓ Max Maute: Wenn ich das richtig im Kopf habe, hattest du eine Situation in deinem Leben, wo du irgendwie teilweise auch schon genau dafür kritisiert wurdest, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Weil eigentlich ist es aus meiner Sicht einer der Schlüssel, dass man sagt, man nimmt die, sag ich mal, idealistischen Vorstellungen aus der linken Welt teilweise und kombiniert die aber so mit Business, dass sie halt auch attraktiv, also finanziell attraktiv werden. Du warst mal bei der Höhle der Löwen und da hattest du Kritik geerntet, eigentlich gefühlt genau dafür, dass du für die gute Sache stehst, aber gleichzeitig Millionenbewertung deinen Start-up Und es wurde so dargestellt, als ob das nicht zusammenpasst. Das finde ich schwierig. Wie siehst du das im Nachgang? Raphael: Ja, schon ein bisschen unangenehm. Der hat, ich, auch einen schlechten Tag. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass bestimmt viele Leute, vielleicht gerade aus der alternativeren Ecke, glaube ich, gedacht haben. Aber die haben das eigentlich wenig kommuniziert, so. Also wenig an mich herangetragen und ... Der Herr Kofler war da sehr direkt bei der Höhe der Löwen und hat vor laufender Kamera vor einem Millionen Publikum fertig gemacht. ⁓ schafft ja auch Quote. Darum geht es ja. Also muss er irgendwie nicht nur geile Deals haben, sondern auch der Koflerplatz der Kragen stand dann schon Tage vorher bei der Bild und so. das zieht natürlich. Das heißt, er hat einen guten Job gemacht aus der Perspektive seines Senders, wo er auch irgendwie beteiligt ist. Keine Ahnung, aber da ist er da irgendwie verbundelt mit dem Ganzen. Ja, und zu sagen, dass ich ein Schmarotzer bin, weil ich Kindergeld genommen habe, ja, kann man sagen. Ich finde, wir sind alle irgendwo Schmarotzer, Schmarotzerinnen, weil wir leben hier auf einem zu hohen, großen, Fußabdruck. nehmen mehr als wir brauchen in Form von Lebensmittel, Form von Landmasse, Landfläche, von Dingen, Objekten, einfach Konsum im Allgemeinen. Kann auch Mobilität sein, zu viel Autos, zu viel Fliegen, was auch immer. Also das heißt, ja, wir leben alle so ein bisschen auf Kosten von den anderen und von den zukünftigen Generationen und von den anderen Spezien. Das sehe ich eher so, aber ich nehme das nicht irgendwie persönlich oder denke mir, ja gut, ich auch schon mal einen schlechten Tag im Leben und hoffe, dass es ihm auch selten so ist, dass er so schlechte Tage hat und dass wir ja vielleicht alle uns mehr auf uns fokussieren. Also natürlich kann man immer mehr fahren und die klein machen und sich damit größer machen. Das ist ja oft eine Geste, wenn man sich selber vielleicht gar nicht so sicher fühlt oder wohl mit dem, was man tut, dass man dann über andere Leute spricht und die halt runtermacht. Das Zeug aber für mich nicht von innerer Größe. Deswegen versuche ich immer eher zu gucken, was kann ich Schönes über andere Menschen sagen? Was finde ich da für positive Dinge? Weil letztendlich kann ich an mir und jedem anderen Menschen erst recht, wenn ich sie besser kenne, natürlich auch finden, aber oft habe ich erlebt, dass es mir persönlich nicht hilft und auch Menschen in meinem Umfeld, wenn ich die immer auf Schwachpunkt hinweise und da immer wieder drücke oder so in die Wunde, sondern lieber positiv bestärken und zu sagen, hey, guck mal, das finde ich toll an dir, die Eigenschaft schätze ich an dir, das hast du super gemacht. Das war anstatt zu sagen, ich kann den Menschen mehr helfen, indem ich immer Versuche das Negative heraus zu picken oder so. deswegen, ja, ich glaube, wir sollten alle versuchen, möglichst im Einklang mit unseren Gedanken, mit unseren Taten, mit dem, was wir tun, wie wir uns einbringen und was für einen Wertekanon wir haben. Also für mich ist zum Beispiel ganz basales Konzept. Ich weiß nicht. Liebst du Tiere? Max Maute: Ja, würde ich schon sagen. Raphael: Ja, würde ich schon sagen. Und isst du Tiere? Max Maute: Ja, muss ich zugeben. Raphael: Genau. da bist du ja nicht alleine. Das passiert halt wahrscheinlich wie bei mir. Das haben ja meine Eltern beigebracht. Die Liebe zu den Tieren haben sie mir jetzt nicht unbedingt so beigebracht. Das ist vielleicht was, was in unserer Natur steckt oder so. Aber dass ich halt tote Fische und tote Hasen und Schweine und Kühe auf serviert habe, das ist ja einfach unsere Kultur. Ja, in einer Welt uns einfach ganz viel beigebracht wird, was total konträr ist mit dem, was eigentlich unser Wertekanon ist. Nämlich eigentlich klar, ich werde auch ein Eisbär oder eine Robbe oder ein Fisch oder meinetwegen sogar eine Kuh umbringen, wenn meine Familie Hunger hat. Aber wir sind in der Supermarktgeneration. Und da halt auch zu versuchen, möglichst im Einklang zu sein und zu sagen, gut, fühlt sich irgendwie scheiße an oder so. hat die Oma hier so lieb gekocht und die versteht es gar nicht. Dann esse ich halt nochmal Fleisch. esse ich auch schon mal. bin vegan seit 2010. habe auch schon mal einen Kuchen gegessen von einer Holocaust-Überlebenden, einer Freundin. Die ist mittlerweile tot und ich hätte mir einen Arsch gebissen. ich damals auch dogmatisch gemacht und gesagt, du, Omi Rutschen ist total lieb, dass du für mich gekocht hast mit 95. Aber weißt du was? ⁓ so, ich esse keine Tee. Ich esse deinen Kuchen nicht. Das ist halt auch irgendwo Assi, obwohl es konträr ist gegenüber dem, was ich mir eigentlich als Werte vorgenommen habe zu leben. Aber ich glaube, dass es auch ganz wichtig ist, dann immer wieder auch weich zu sein und zu gucken, vielleicht ist es jetzt gerade gar nicht der richtige Moment, da so dogmatisch zu sein. diese Flexibilität hilft mir zumindestens dann auch nicht zu versteifen Weil natürlich, ich lieb' trotzdem noch die Tiere, obwohl ich den Kuchen gegessen hab. Und ich glaub', da muss dann jeder Mensch selber finden, was Konsum von egal was anbelangt und Lebenseinstellungen und wo man arbeitet, wo man Energie rein gibt. Weil letztendlich ist ja Arbeit auch ein Energiefluss. Bin ich da mit dem Herzen wirklich der Chor und ich glaub', dass das auch nicht schwarz-weiß ist oder so. Sonst, ich hab' auch noch meine Themen, wo ich nicht ganz... mit meinem Wertekanon, wie ich mit mir umgehen möchte, ich anderen umgehen möchte und versuche da aber immer näher ranzukommen, im Bewusstsein eben, dass ich nicht perfekt bin, im Prozess. Max Maute: Mh. uns mal noch mal kurz in die Situation gehen, dass du voll Hoffnung wahrscheinlich mit deinem Startup da angekommen bist. Ich glaube mit dieser Energie gibt es viele, die starten und dann so einen Dämpfer bekommen und das war ja ein öffentlicher extremer Dämpfer. Auch wenn du es nicht... persönlich genommen hast, ist da ja sicher was hängen geblieben. was finden da für Zweifel entstanden in dem Moment? Und wie bist du damit umgegangen im Nachgang? Raphael: Zweifel könnte man sie nennen. Ich würde eher sagen, Learnings. Und mein Learning war, also wenn ich jetzt noch mal in der Höhle der Löwen wäre, ich würde gar nicht über meinen Geldstreik sprechen. Du kannst ja selber entscheiden, was du aufs Tablett legst. Und wir haben alle unsere Stärken und unsere Schwächen, verschiedenen Storys. Und vielleicht, wenn du eine Freundin oder einen Freund hast, möchtest du vielleicht überzeugen, dass du ein ganz toller Kerl bist, weil du möchtest mit den Menschen gründen oder möchtest den Menschen als Partner, Partnerin gewinnen, was auch immer, dann zeigst du dich vielleicht auch von einer gewissen Seite und packst nicht leichtes auf, wo du sagst, scheiße, guck mal, da habe ich echt einen Fehler gemacht, da habe ich Menschen total enttäuscht, da habe ich ein Tier gequält, absichtlich, unabsichtlich, habe ich einen Unfall gemacht, eine Fahrerflucht, keine Ahnung, also einfach von der schwächsten Seite oder vielleicht auch... deiner verletzlichsten Seite. Weil natürlich ist so ein Thema mit einem Ultrakapitalist wie dem Kofler oder anderen Löwen. Da in der Sendung vielleicht haben die gar nicht so viel am Hut mit irgendwie Kapitalismus, Nachhaltigkeit, Veganismus, irgendwie auch so kritischen Themen zu unserem System. sind einfach super und die gehören zu den reichsten 1 % oder 0,1 % weiß nicht der deutschen Bevölkerung oder der Weltbevölkerung zumindestens und dann warum muss ich dann denen sagen ich habe hier 5,5 Jahre ohne Geld gelebt, kein Geld angenommen, kein Geld ausgenommen aber habe halt das Kindergeld angenommen. Das ist ja quasi so wie ja wahrscheinlich auch eine Einladung also so ein bisschen so wie ⁓ ⁓ bin nicht so der große Fan von der Bibel und bin nicht gläubig. Ich glaube an, dass wir eins sind, eine Familie, eine Menschheit, dass wir zusammengehören. Das, dir antue, was sich ein Tier antue, tue ich auch mir an. So, aber trotzdem gibt es ja auch in der Bibel spannende Passagen und Behandel anderer Menschen, die behandelt werden möchtest. Vielleicht zum Beispiel ziemlich plausibel, einleuchtend, macht total Sinn, würde ich auch nicht nur für die Tiere, nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Tiere so sehen. Aber es gibt auch so was, für die Menschen nicht in Versuchung. Und wenn ich halt so einem Menschen so eine Steilvorlage gebe, ja, dann musste das ja quasi schießen, das Tor. Und dass der dann nicht, man muss dann nicht so aus sich herausfahren und sauer werden und so, weil der war wirklich wie, als ob ich ihn provozieren wollte. Das wollte ich gar nicht. Aber jetzt im Nachhinein würde ich sagen ... Vielleicht will ich dann noch irgendwann mal in so einer Sendung sein. Vielleicht will ich das dann da gar nicht, wenn ich nicht so einen Clash haben will, vielleicht will ich das dann gar nicht ansprechen. Und ich glaube, dass das so ein bisschen wie ein Bewerbungsgespräch ist, wo man vielleicht auch manche Menschen nicht, obwohl ich die oft frage, was sind deine Schwächen oder so, dann vielleicht gar nicht auf ihre eigentliche Schwäche eingehen. Das kann ja vielleicht auch eine Stärke sein, indem man sagt, ich will ja das finden und Vielleicht glauben die Leute, man kommt weiter, wenn man halt nicht 100 % ehrlich ist, aber man das auch bisschen ausspart. Und das wird sich dann vielleicht ja ⁓ zeigen oder so. Und das ist mein Learning gewesen, was ich mitgenommen habe. würde auch gerne mit dem heute nochmal sprechen, mit dem Kofler und den Fragen. Vielleicht hat er wirklich einen schlechten Tag gehabt. Vielleicht sieht er das aber jetzt auch anders mittlerweile oder so, aber ein bisschen mehr mit Ruhe und ohne Kameras zum Beispiel. Max Maute: Gutes Learning, ich meine, das hatte ja auch einen Grund, der Geldstreik, damit wolltest du ja auch andere Menschen irgendwie zum Umdenken bewegen. Und dafür muss etwas ja auch in einer gewissen Hinsicht provokant sein. Ich komme aus der Marketingwelt. Also wenn man irgendwie Aufmerksamkeit erregen will und die Menschen zum Umdenken bewegen will, dann muss man ja polarisieren. Das Krasse war nur, dass da das eine Pole auf das komplett andere getroffen ist und dass du in dem Moment gar nicht ihn zum Umdenken bewegen wolltest, sondern eigentlich mit ihm Deal machen wolltest. Und ich glaube wahrscheinlich ist es das, dass man sich vorher überlegt, wo nach wo wollen wir denn in der Beziehung heute kommen. Und ist es dann dienlich sozusagen mein Stilmittel der Provokation mit dieser Story? da reinzupacken oder ist es eher hinderlich an der Stelle? Raphael: Ja, voll genau. glaube, ist so wie im Kleinen wie im Großen halt. ein bisschen, wo stecke ich meine Energie rein? Und die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Und das heißt, wenn ich mich die ganze Zeit beschäftige mit negativen Themen, gibt es genügend auf der Welt, ich kann auch jeden Tag mir Videos reinziehen, wie Tiere gequält werden. Das ist zwar komplett legal, sonst nennst du dann der Tierschutzstandard und was auch immer da in der Tierindustrie ab. kann aber auch die ganze Zeit gucken, wie Kinder, wie grausig es denen geht, die jeden Tag sterben, 20.000, 30.000 Kinder an Unternährung, obwohl wir so viel Lebensmittel wegschmeißen und ⁓ Überfluss hier leben. Bloß ist die Frage, ⁓ mir das wirklich mehr Energie gibt oder ob ich sage, okay, ich habe mich damit befasst, ich weiß darum und jetzt versuche ich aber meine Energie in was... was Konstruktives zu packen, anstatt mich quasi immer negativ zu belasten, weil ich glaube, dass es schon wichtig ist, Trauer, auch Wut, Ärger und ja diese Energien auch zuzulassen. Aber es ist bisschen so, wenn ich ein Glas nehme und das wiegt jetzt nur 450 Gramm mit dem Wasser drin und ich strecke jetzt meine Arme aus. Das schaffe ich. 10 Minuten möchte ich schon schaffen, dann werde ich schon merken und nach einer Stunde fällt mir mein Arm ab und das so glaube ich auch, dass mit den ... ist ja negative Gedanken, negatives Setup und so gehört dazu. Wenn ich traurig bin, dann ist auch wichtig, ich trauer oder so, aber dass ich dann auch irgendwann, das muss nicht 10 Minuten sein, wieder loslassen, aber dass ich dann halt auch wieder ins Loslassen komme. So wie mit Fehlern. Also was hilft mir das jetzt? wenn ich jetzt den Kopf in Sand stecke, sei es für die Kinder, an Unternährung leiden oder auch daran sterben. Was hilft sehr Gesellschaft? Was hilft jetzt, wenn ich einen Fehler mit meinen Kindern gemacht habe und die sehen mich dann einfach nur wochenlang, mordelang traurig, wie ich ja quasi gar keine Lebensenergie mehr habe. Davon haben die ja auch nichts. So ich versuche immer, so wie auch ein Kleiner, mit einem Großen zu gucken, okay, was mache ich eigentlich und wem dient das wirklich? Und ist das wirklich ja eben dienlich? der Vision der Mission also Vision wo will ich hin und der Mission bei mir jetzt SIRPLUS. Hilft es wirklich SIRPLUS oder ist es auch wichtig auch mal zu das war doof und dann spricht man das auch mal an. Ich auch wichtig auch mal zugeben und sich entschuldigen und dann gucken wie kann ich draus lernen und dann hinter einem lassen und weitergehen. Max Maute: Yes. Ich glaube, du hast noch ganz viele kleine und große Fehlergeschichten zu erzählen. ⁓ da tiefer einzutauchen in das Thema, habe ich ein kleines Spiel vorbereitet, was wir mit unseren Gästen spielen. Dieses Spiel heißt Lehrgeld Volltreffer oder Tabu. Ich werde dir gleich verschiedene klassische unternehmerische Fehler vorlesen und du darfst die dann in diese drei Kategorien für dich einordnen. Dabei ist Lehrgeld, dass du heute darüber lachen kannst über diesen Fehler. Volltreffer heißt, es tut immer noch weh. Und Tabu heißt, vor ein paar Jahren hättest du darüber noch nicht gesprochen, weil es dir wahrscheinlich unangenehm oder peinlich ist. Bist du ready für die verschiedenen unternehmerischen Fehler? Okay, also der erste Fehler, ich wollte alles selbst machen. Raphael: Yes! Max Maute: Volltreffer oder Tabu. Raphael: Ja, ich würde sagen, leer geht, ja. Max Maute: Okay, wir kommen nachher noch auf die einzelnen Themen zu sprechen. Zweiter Fehler, ich habe klare Bahnsignale ignoriert. ⁓ Raphael: Volltreffer! Max Maute: tut noch weh. Sehr Merken uns? Ich habe zu lang an etwas festgehalten. Raphael: Leergeld. Max Maute: habe aus dem Ego heraus entschieden. Raphael: Legit. Max Maute: naiv. Raphael: Volltreffer! Max Maute: Ich habe mich nicht getraut, nein zu sagen. Raphael: was? Also ja, komplex, aber wahrscheinlich eher Lehrgeld. Max Maute: Okay, das heißt wir haben zwei Volltreffer, zwei die noch wehtun. Lass uns mal darauf eingehen. Du hast einmal bei klare Warnsignale ignoriert und einmal bei ich war naiv Volltreffer gesagt. Ist das richtig? Okay, welcher ist denn gerade präsenter von den zwei? Raphael: Ja. Ja, also was ich einfach so sagen kann, was tut immer noch irgendwie weh, weil die Zeit ist unwiederbringlich. Und ich da immer auch noch mit zu kämpfen habe, weil es mir immer auch noch nicht so ganz leicht fällt. Aber ja, wir waren in sehr angespannten, intensiven Lage letztendlich, so spätestens seit 2019 mit Sir Plus. Und das ja... Gorilla gibt es nicht mehr, Getier gibt es nicht mehr, Alpaca gibt es nicht mehr und wahrscheinlich hunderte andere Food-Unternehmen. Das heißt, ich habe einfach sehr lange gekämpft, sehr lange viel zu viel gearbeitet, mich viel zu sehr für das Team, für diese große Mission, für diese Vision so hingegeben oder auch übernommen und zu wenig auf mich geachtet. wenig Liebe mir geschenkt sei es in der Form von Selbstliebe so meine Therapie machen, meine Themen aufarbeiten, sind auch bei mir in der Vergangenheit, in der Kindheit Dinge passiert, ich nicht stolz drauf bin, wo meine Eltern nicht stolz drauf sind und was auch irgendwo wehtat, wo ich letztes Jahr auch eine Therapie angefangen habe und das Dauerthema ist einfach, ich habe zwei wunderbare Kinder zusammen mit einer wunderbaren Frau und die sind jetzt 14 und 11. Das ist schon ganz schön groß. Glück haben sie Lust, mir Zeit zu verbringen, mit uns und wir machen ganz viel zusammen. Aber ich muss schon sagen, dass ich sowohl in SIRPLUS mit dieser Geldsorge und Sorge, sondern ich war einfach der Kapitän. Ich musste da immer für Kohlereien holen, sorgen. Das war einfach mein Thema, dass da Workaholic zu viel gemacht hat. Aber auch schon vorher, nämlich in der Foodsharing-Zeit, wo alles ehrenamtlich war, da habe ich letztendlich, da ging es natürlich nicht darum jetzt, okay, jetzt ist Foodsharing pleite und das funktioniert nicht. weil das Geld frei war. Das heißt, da merke ich eben auch ein bisschen, ich herkomme, dass letztendlich ich zu viel gearbeitet habe und zu wenig Zeit mir für mich gegönnt habe, mir die genommen habe. Sei es in Urlaub, sei es in arbeitsfreien Wochenenden. Ja, meine Frau hat mir da auch dann geholfen, dann zum Beispiel irgendwann gesagt, ich möchte das wenigstens, dass du einen Nachmittag mit den Kindern bist und so unter der Woche. Und ja, hab dann vor Jahren auch mal angefangen zu sagen, hey, ich mache jetzt mal was mit den Kindern. Ich nehme die und mache mal zwei Tage was. Ich mache vielleicht einen Ausflug und gehe mal campen im Museum oder so und gehe mal in eine andere Stadt oder irgendeine Show machen. Das heißt, ja, habe ich einfach, finde ich, in der Vergangenheit definitiv zu wenig mir geschenkt gegönnt, aber auch meiner Frau und meinen Kindern, unseren Kindern an Zeit gewidmet. Und das kann ja einfach nicht mehr. Wettmachen. ist einfach so, ich versuche es jetzt mehr zu machen und bin da aber auch noch nicht so, dass ich sage, okay, ist jetzt das Traumlevel, Arbeitsfreie Wochenende, das klappt schon in letzten Jahren besser. Dann immer wieder Ausnahmen und immer wieder so ein bisschen. ist vielleicht auch als Mensch irgendwie etwas, was einen so begleitet. Aber ja, ich nur sagen, da bin ich immer noch nicht auf dem Level, wie ich es eigentlich gerne hätte, auch von diesem Gefühl so frei zu sein mental. so, hey, ich muss jetzt nicht jetzt schon wieder gucken und ⁓ wann ist jetzt hier die Nachrichten? Ich muss da wieder für was anschieben und da noch was tun. Kleines Team sind wir jetzt nach der Insolvenz und Co. Ja, und auch selber mir persönlich mehr wie mit einer Therapie eben das auch für gut heißen, dass das richtig ist, dass ich mir mal was gönne in Form von Zeit oder Geld und so und das habe ich einfach nicht so gut gemacht, fand ich. Und ja, kann andere Menschen da nur einladen, egal wie impactvoll was ihr macht oder so. Ja, family first, wenn ihr Kinder habt oder so. vielleicht dann auch zu gucken. Wenn man das nicht hat, dann gibt es vielleicht Freunde, Freundinnen oder so, auf die man achten kann, in die man Zeit investieren kann, in diese Beziehungen aufbauen Und dass letztendlich es eben Marathon ist, die Welt zu retten oder die Tiere zu retten oder was auch immer. Wer wie für Präferenzen hat, wo er oder sie sich einbringen möchte. deswegen ist das immer noch so bisschen Volltreffer. Max Maute: Würdest du da jetzt sagen, das ist der Punkt, ich habe klarer Warnsignal ignoriert oder ich war naiv? Raphael: Warnsignale ignoriert kann man auch sagen. hatte auch, das ist jetzt wirklich besser geworden, zum Glück. Ich bin nie ausgebrannt im Sinne von, dass ich irgendwie ein Burnout hatte oder jetzt irgendwie nicht mehr arbeitsfähig war oder auch irgendwie, ja, mit den Kindern, mit einer Frau keine Zeit mehr verbringen wollte, weil ich nur Camerlion alleine sein wollte. Das hatte ich zum Glück nicht. Aber es war bestimmt kurz davor. Das heißt, ich hatte so Pfeifen auf dem Ohr, ein Tinnitus. teilweise auch Kopfweh gehabt, zum Glück wenig. Ich hatte so Augenlidflackern, so, dass es so runtergeht. Das sind Wahnsinnale aus meiner heutigen Perspektive. Und zum Glück habe ich mit dem Ohren jetzt fast gar nicht mehr. den Augen ganz selten und hätte eigentlich schon viel früher und dass das eben auch wieder was ist, was ich auch jetzt erst durch die Insolvenz gelernt habe, wenn ich eben sage, ich gönne mir jetzt Auszeit. Ich mache jetzt mal das Handy aus. Ich mache jetzt mal was mit den Kindern. Ich mache jetzt mal was mit der Familie. Ich tauche jetzt mal weg. Ich mache jetzt mal richtig Urlaub und selbst wenn es nur vier Tage ist oder so, aber einfach mal zu sagen, das ist jetzt mal Pause, das ist jetzt mal Ruhe. Ich glaube sogar heute, das ein bisschen ist wie wenn man schläft. Natürlich kann man sagen, guck mal, es gibt so viel zu tun und jeder, irgendwie selbstständig ist, weiß, dass es meistens nicht aufhört, wenn du sagst, komm, jetzt machst du noch mal zwei Stunden ranhängen und dann ist fertig. Es gibt ja keinen fertig, sondern der einzige Mensch, entscheidet, was zu Ende ist, wann der Tag zu Ende ist, bist du. Und natürlich kannst du auch jeden Tag bis zwei Uhr nachts arbeiten. fünf Stunden schlafen und morgens sofort wieder weitermachen. du dann noch eine Stunde Sport gönnst oder nicht, aber das geht. Es gibt genügend Aufgaben. Es nur die Frage, ob das so sinnvoll ist oder ob es lieber nicht besser ist Work Smarter Not Harder zum einen und aber auch zu gucken, gerade mit KI heute ist der Wahnsinn was geht. Aber auch zu gucken. Ich brauche halt Das hilft mir gar nicht, wenn ich meinem Körper nicht Schlaf gönne, weil ich dann im Zweifel früher sterbe, früher Krankheiten bekomme, öfter krank werde oder was auch immer. Das heißt auch da zu gucken, ich brauche jeden Tag den Schlaf, Regeneration. brauche idealerweise auch, das schaffe ich auch noch nicht so oft, aber wirklich auch zu sagen, während des Tages gönne ich mir Pausen, wo ich versuche mal Waldoffice, da gehe ich in den Wald mit dem Handy, tut mir schon gut. Aber auch dann Momente mit Menschen, denen ich mir begegne, meine Frau arbeitet jetzt mit mir bei SIRPLUS, was wunderbar ist. Da auch Zeiten zu nehmen, wo wir dann mal gemeinsam was essen oder so. Also einfach diese Mini-Auszeiten zu gönnen oder auch einfach mal. Tief durchatmen. hab aufgehört zu rauchen letztes Jahr. Aber selbst beim Rauchen hab ich letztes Jahr, also da hab ich ja eigentlich auch immer gearbeitet, das Handy da und hab dann geraucht. Nachrichten beantworten, lesen und all so ein Kram. Also es hört ja nicht auf so und diese da die Pausen und das aber das, wenn du es hier noch ein bisschen größer ziehst, dass es total sinnvoll ist. Ein bisschen wie wenn man das Ziel hat, Baum zu fällen. Ich dachte früher immer, ich muss einfach noch stärker also noch mehr Kraft da rein geben, noch schneller sägen. Und dann habe ich aber durch die Insolvenz auch gemerkt, eigentlich ist es total sinnvoll auch und das sollte jeder und jede auch ohne Insolvenz versuchen zu machen, sich diese Mini und die längeren Auszeiten zu gönnen und die Urlaube, aber dann auch mal zu sagen, ne, jetzt höre ich mal auf. Jetzt lasse ich mal wirklich los und ich mache mal quasi ein Retreat, ob das dann gleich ist. Ich habe da, macht da irgendwas mit Meditation oder selbst Weiterentwicklung. Da gibt es ja verschiedenste Programme mit Geld, ohne Geld oder einfach nur wandern gehen, Jakobsweg, was auch immer. Aber so wirklich mal außer sich zu nehmen, besten mehr als nur ein paar Tage, sondern wenn es geht ein paar Wochen, dass das sehr sinnvoll ist, nicht nur für den Körper, für die Regeneration und wieder Kraft, aber auch Energie und für Inspiration sammeln und Jetzt kommt es, warum es so wichtig für das Business und auch Ziel ist, dass dieses Nichtstun Teil des Weges Du kannst auch nicht zehn Marathons hintereinander laufen. Du musst dazwischen schlafen, sonst stirbst du und dein Ziel wirst du nicht erreichen, wenn du einfach nur durcharbeitest oder dich die ganze Zeit mal tratierst. Mensch, also dir nicht das gibst, was dein Körper braucht, nämlich auch der Schlaf und die Pausezeiten. dass das fürs Business oder für die NGO, den Impact, man kreieren möchte, für den Nordstern wichtig ist, da auch zu sagen, okay, jetzt fahre ich mal runter und jetzt gucke ich, automatisch passiert ist, gucke ich mir das an, was mache ich eigentlich gerade, renne ich noch in die richtige Richtung, säge ich überhaupt an der richtigen Stelle beim Baum für das Ziel, dass der jetzt oben ist oder vielleicht krass, ich muss ja die Säge mal schleifen, vielleicht setze ich an einer anderen Stelle an. und das dann auf einmal das Nichts tun, wie, so konnte ich das dann für mich dann auch mehr zu mehr, okay, das ist auch echt gut, weil damit helfe ich ja letztendlich meiner Vision, weil ich jetzt eine bessere ganzheitliche Perspektive drauf habe und vielleicht Dinge auf einmal auch anders mache, die ich aber, wenn ich einfach nur weiter gehasselt hätte und ohne Pause gar nicht gesehen hätte und dann zwar noch härter gesägt hätte, Aber vielleicht an einer Stelle, total doof ist in anfangen Stricken, die ist work harder, not smarter. Klar kann ich jetzt noch mehr tippen und so, aber vielleicht gibt es einfach eine Software, die ich spreche da einfach rein und die schreibt mir die E-Mails. vielleicht gibt es irgendeine andere Software, die kann mir Daten analysieren, anstatt dass ich jetzt hier stundenlang durch die Excel durchgehe und so. Also auch da immer wieder gucken, was gibt es für Tools, was gibt es für Möglichkeiten und lieber zu sagen, kann ich mir jetzt eigentlich gar nicht gönnen, irgendwie einen Austausch. Unternehmerinnen und anderen Sachen machen oder so, sondern wirklich mehr zu sagen, das tut voll gut und ist voll sinnvoll, wenn ich jetzt auch mal mit anderen Unternehmerinnen mich unterhalte und vielleicht kommt mir da ein Input, neben dem, es menschlich gut tut und der hilft mir, dass ich jeden Mal zwei Stunden Zeit spare. Das ist ja der Mega-Hack, einfach nur ein Tipp von jemand anderem, der auch irgendwie eine Lösung gefunden hat, haben alle ähnliche Probleme. Das heißt, dieses Rauszoomen, Helikopter, anschauen, betrachten und loslassen die Säge, halte ich als essentiell und nicht nur alle sieben Jahre machen. Max Maute: Würdest du sagen, das war dein Key Learning aus der Insolvenz auch? Geh mal bitte nochmal, hol uns mal ab in die konkreten Situationen, die aus deiner Sicht so plakativ Auswirkungen aus dem Hustle-Modus waren, die dann auch in die Insolvenz geführt haben. Also du hast dich verantwortlich gefühlt, hast deine Mission so sehr gelebt, dass du nicht mehr die Sägel-Loslast konntest sozusagen. Raphael: Hmm... Max Maute: welche Fehler sind dadurch entstanden, die auch maßgeblich für die Insolvenz verantwortlich waren. Raphael: Also ich meine, ich glaube, ich kann immer sagen, ich habe immer alles gegeben. hat auch kein Investor, Investoren diese Tipps, die ich jetzt gerade so versucht habe, wiederzugeben. Gegensagt, die meinten das ja auch nicht böse und die haben ja auch viele Investments und deswegen, wenn halt ein Startup pleite geht, ist er quasi das Übliche. Ist ja nicht so, dass das der Standard ist, dass ein Startup erfolgreich wird. 80, 90 Prozent des Startups gibt es nach fünf bis zehn Jahren nicht mehr. oder sind zumindest maximal unerfolgreich, also wabeln irgendwie dahin und wenn du zehn Startups investierst und dann eins davon richtig erfolgreich wird, ist schon eine gute Quote. Die ist wahrscheinlich ja die Quote, wenn du in 100 investierst. Aber ich will mal nur sagen, auch da haben ja die Investoren, Investorinnen, haben ja viel mehr Erfahrung. Ich habe ja gegründet, null Ahnung von gar nichts und habe mir alles selbst beigebracht, so ungefähr. Hat auch hier und da mal einen Coach und Mentor und so, aber trotzdem fände ich cool, das ein Investor Investorin, wenn man ganz ehrlich gesagt so, hey Raphael, komm, lass mal einen Tee trinken. Ich latsch mal zum Essen ein, ich muss ja mit dir sprechen. Ich verfolge das jetzt schon viele Jahre und klingt zwar total strange, weil es ja eigentlich kontraproduktiv ist für mich hier als Investor, aber ich hab das Gefühl, du siehst den Wald vor lauter Bäumengang, weil du bist ja die ganze Zeit nur am Husteln und ich war... so mit Geld eintreiben beschäftigt, weil ich so eine Maschinerie am Laufen hatte, dass ich gar nicht mich ums Business kümmern konnte. Und ich bin ja eigentlich ein Community Master. ich habe ja als Herblass, das war eigentlich meine erste Community, die ich aufgebaut habe, erstes Projekt, so mit Fucheng, habe ich das ja schon gemacht. Leute einfach am Start, weil ich das geil finde, ich aufgebaut habe. Das heißt, meine wirklichen Qualitäten konnte ich gar nicht mehr leben, weil ich so im Daily Business gefangen war. Präsentationen für die Investoren, neue Investorinnen, Pitchen, Zahlen, Kolonnen, Wälzen irgendwie. Es war Board Meetings vorbereiten, Nachbereiten. Also es war alles. Ich war nicht an den Kunden dran. Ich war nicht am Produkt dran. Ich war nicht am Team dran. Ich war nicht an mir dran. Ich war viel abgezogen in einer Rolle, die ich bestmöglich versucht habe auszufüllen als Geld eintreibender und das alles irgendwie versuchen zusammenzuhalten, voranzutreiben. Aber ich war nicht so präsent im Hier und Jetzt und war nicht in meiner Stärke. Und ich glaube, dass wir alle als Unternehmerinnen oft über unsere Kräfte hinausgehen und auch Dinge machen, wo wir gar nicht so gut sind. Und das ist aber eine ganz wichtige. Am besten finde ich es uns auch, ehrliche Mitgründer, Mitarbeitende oder auch Investorinnen oder zu haben, Mentorinnen, die halt auch sagen, du, das machst du echt gut und es kommt da voran. Wir haben 8 Millionen eingesammelt oder ich habe die eingesammelt. Geil, schon viel Geld. Aber vielleicht ist das fürs Business gar nicht so hilfreich. Im Falle ist es sinnvoller, dass das dann irgendwie jemand anders macht und du kümmerst dich aber ⁓ die Community so. Und das heißt, ich konnte, ja. ⁓ all diese Sachen, die ich erwähnt habe gerade, diese maximale Aufmerksamkeit, die dieses Thema Geld brauchte, mich ⁓ die ganzen anderen Sachen gar nicht so richtig kümmern, manchmal hier und da ein bisschen, ja, das habe ich letztendlich stark vernachlässigt, würde ich sagen. Ich war nie auf einer Messe zum Beispiel. Die Messe ist der Hammer, da sind die Produzenten, das sind die, Überschüsse haben, mit denen man sprechend eins ins Auge schauen und Ja, das habe ich jetzt erst nach der Insolvenz dann zum ersten Mal gemacht und bin total froh, dass ich es gemacht habe. auch mit den Kunden bin ich immer noch nicht so happy, wie wenig ⁓ in Anführungsstrichen für die da bin und möchte da jetzt mehr so Community Events noch gehen, durch die App auch noch mehr. Das heißt, ja, sind definitiv Fehler, ich gemacht habe. Zu schnell wachsen, kann ich auch sagen, dass das nicht unbedingt hier. Ich dachte immer Ja, noch ein Laden, noch ein Laden, noch ein Laden, umso weniger. Also quasi der Overhead, also meine Kosten und C-Level und Co. Die werden ja mehr getragen, umso mehr Läden es da unten gibt, was man ja skalieren kann. Und dann dachte ich halt, gut, ich weiß ja, ein neuer Laden bringt gleich 30, 50, 70, 80K mehr im Monat. Und wenn wir dann davon mehr haben, dann können wir auch optimieren. Dann lohnt sich alles mehr Kammer Corona und das ging nicht weg ich dachte es paar Morte das heißt ja da ein bisschen vorsichtig langsamer wachsen definitiv wahrscheinlich auch ein Fehler meine Frau mir auch schon ganz früh gesagt so und das hat man auch ein Investor gesagt und mehrere Läden weiß nicht so aber die liefen mehr irgendwie und die wuchsen und so aber Leute gesagt haben wir setzt auf online und macht da nicht so die ganze Zeit Läden Energie, weil einfach brick and mortar, boah, is a pain. Und wir haben 130 Mitarbeiter teilweise in die Läden und dann wird eingebrochen, dann wird die klaut und dann musst du die ganze Zeit nicht ⁓ die Mitarbeitenden kümmern, weil die auch irgendwelche Wehwehchen haben und natürlich Menschen sind. Die brauchen ja auch Aufmerksamkeit und Liebe. Da musst du Leute einschränken, die sich ⁓ die Leute kümmern und ⁓ die Leute kümmern. dann hast du auf einmal interne Themen und Ja, dieses so kleines, feines, starkes Team, was wir jetzt auch bei Sublas haben, würde ich sagen, ist auch vorteilhaft. ist zu groß, zu schnell und das kann gut gehen. meine, alle Unternehmen, die hunderte Millionen Investments in wenigen Jahren bekommen wie Gorilla, Skettia und viele andere E-Commerce-Food-Unternehmen, die sind an die Wand gefahren worden, wenn da bestimmt viele Milliarden verbraten wurden in letzten Jahren. Einige gibt es auch noch und ich meine, ja. Unternehmen haben mit vielen Milliarden Investments mittlerweile, sind die profitabel und läuft oder so. da es dann vielleicht auch oft mehr ⁓ den ökonomischen Impact anstatt ⁓ den gesellschaftlichen Mehrwert. Deswegen, ja, wäre meine Empfehlung da bisschen noch mehr wieder aufs Herz hören und da vielleicht war das auch ein Ego-Thema, dieses Wachsen und cool, es gibt neues Geld, ich kann einen neuen Laden auch machen, ich kann noch mehr Mitarbeitende beschäftigen. noch mehr Lebensmittel retten und so. da war vielleicht zu sagen, gut, jetzt seit der Zeitpunkt gehen wir überhaupt gerne. Und damals haben wir teilweise 20, 30, 40, 50.000 Euro überwiesen an Google und Meta. ja, war ja so ein verschiedener, also das Thema sehr vielschichtig. war jetzt nur so ein paar Themen wenigstens. Max Maute: Ich glaube, wir können uns tatsächlich auch im Detail über einzelne Fehler wahrscheinlich stundenlang unterhalten. Aber ich fand es super wertvoll, dass du gerade so einen übergreifenden Fehler genommen hast, der wahrscheinlich für jeden Unternehmer super hilfreich ist, das zu befolgen. Weil jeder, der Passion irgendwie für sein Business hat und Verantwortung trägt, Geld eintreiben muss, hat wahrscheinlich irgendwann mal die Situation erlebt oder erlebt sie. er den Wald von lauter Bäumen nicht sieht und vergisst, was eigentlich seine optimale Rolle ist im Unternehmen. Raphael: Hmm. Max Maute: Und das von dir zu hören, aus deiner Erfahrung, dass das auch unter anderem für die Insolvenz gesorgt hat, mit der Herleitung, wie du es jetzt eben genannt hast, das war glaube ich sehr sehr wertvoll für die Zuhörer und Zuschauer. Hol uns mal jetzt zum Abschluss noch mal kurz in die Gegenwart. Was sind denn jetzt gerade, stand jetzt deine Visionen, die dich antreiben, die nächsten Steps? und welche Zweifel du gerade auf dem Weg dahin Raphael: Ja, ich habe immer noch ordentlich Schulden, Altlasten, so privat und da möchte ich auf jeden Fall jetzt auch rauskommen, möglichst in diesem Jahr mit mit Lösungen eben. Wie ich die reduzieren kann und vielleicht auch einfach Anteile verkaufen, so damit ich da Schulden bezahlen kann. Das ist so für mich persönlich einfach Ziel, damit mir Ruhe und Stabilität für meine Frau sehr geduldig war. Mit Geldstreich, Mann und dann mit Workaholic, Unternehmermann und so. Das finde ich schon sehr fair und sehr schön. Dann eben dieses Persönliche mit den Kindern mehr Zeit zu verbringen und mit der Quality-Teil auch zu nehmen. weil ja, haben alle nur 24 Stunden, aber ich glaube, es da auch das Plan dazu gehört, sagen, hey, guck mal da, dann machen wir es und dann wird es auch einfach umgesetzt. Noch mehr reinkommen und was das Unternehmerische und für mich selber natürlich auch. Also ich möchte noch so zwei Retreats machen dieses Jahr, so Selbstentwicklungs Kurse, meine Therapie weitermachen. Ja und ansonsten fürs Business definitiv die App jetzt nochmal aufs Next Level bringen. Die hat natürlich jetzt schon mal am Start, aber da ist noch Luft, dass wir da noch ein paar geile Features reinbauen, sodass es wirklich eine, ja, Erleichterung ist auch, ⁓ noch bequemer zu retten, wo man noch mehr auch Zeit spart neben Ressourcen und Geld. Diese Community Feature aufbauen und dann halt, das ist mein großes Thema, weiß noch nicht genau, wann, wie da ich an start gehen werde zum einen twitch aber zum anderen auch so so richtung ja so coolen shows mit influencerinnen gehen der ray 7 versus wild hand mr. beast so da gibt schon ein paar spannende formate aber ich finde da ist irgendwie noch sehr viel luft nach oben vor allem auf was das edutament anbelangt also nicht nur dass es entertaining ist sondern dass es irgendwie mehr wert gibt für die gesellschaften impact in den Herzen, den Köpfen der Menschen und so. Da habe ich Bock, ein Konzept zu entwickeln. habe ich schon paar Kontakte und ein paar Menschen, die ich mir da vorstellen kann und Challenges und so. da reift gerade was, ⁓ dann halt wirklich auch nochmal Millionen Menschen zu erreichen in diesem Jahr mit dem Thema Lebensmittelverschwendung, weil wir alle Teil des Problems sind, Teil der Lösung sein können. Nicht nur durchs Mitretten bei Surplerson, eben auch durch einen achtsamen Umgang zu Hause oder überhaupt. Restaurant, Buffet etc. ⁓ Max Maute: Also auf das Format freue ich mich jetzt schon, was da kommt. Ich bin sehr gespannt und danke dir an dieser Stelle ganz herzlich für das Interview. Ich es war sehr bereichernd für mich, aber auch für unsere Zuhörer. Und in diesem Sinne, danke ich dir und du hast das letzte Wort. Raphael: Danke Max, danke euch da draußen, dass ihr euch diese knappe Stunde jetzt gegönnt habt und was ich euch mitgeben möchte ist einfach aufs Herz hören und dafür, dass wir richtig das Herz hören können, sich diese Ruhemomente zu schenken und ja, zu da draußen mit Kapitänen und steuer deinen... Böetchen auch immer wieder in sicheren schönen Hafen, wo der Kapitän oder die Kapitänin ruhen kann, zu wissen, kann nichts schief gehen, wo die Seele wirklich abtauchen kann in einen Entspannungsmodus, wo dann ganz viel Magie passiert und erfülle dein Leben mit zauberhaften Momenten und genieß es. Danke dir Max und Cindy für euer Wirken und auch euch ganz viel Erfolg und Erfüllung auf eurem Weg den Menschen. verhelfen durch Fehler von anderen vielleicht selber nicht alle Fehler selber machen zu müssen. Max Maute: Danke, ciao!