Ehrenbehörde: Wer führt denn da? Wir machen nämlich Führungsfreitag heute. Heute geht es ganz, ganz viel eure Fragen zum Thema Führung. Wir bekommen ja so viele tolle Community-Nachrichten, auch ganz viele, was heißt nicht so tolle, aber traurigere. Und darüber reden wir heute ganz viel. Luisa: Heute haben wir aber nicht nur Fragen, sondern auch Tipps dabei. es geht grob. Ich hatte mich gestern eine Frage in die Community gegeben und ich glaube, da würde ich auch direkt mal mit starten und dann können wir so bisschen über das Thema diskutieren. Also grob von Ehrenbehörde: Fragen und Antworten. Luisa: der Sachbearbeitung zur Führungskraft. gerade schon gesagt, das ist irgendwie so bisschen Dauerthema bei uns oder nicht nur bei uns, Ehrenbehörde: Ja. Luisa: einfach in der Community. Und hier hat jemand geschrieben, hey, ich hatte mal eine Frage an die Community. Ich übernehme bald ein Team, in dem ich vorher selbst gearbeitet habe. Meine größte Sorge, dass die Kolleginnen mich plötzlich anders sehen, hat jemand von euch den gleichen Wechsel gemacht? Wie seid ihr damit umgegangen? Und von der anderen Seite, wie habt ihr es erlebt, wenn aus einem Kollegen eine Führungskraft wurde? Und ich habe die Frage einmal in die Community gegeben. Ehrenbehörde: Gute Frage. Luisa: Ich habe auch die Tipps teilweise gesammelt, erst mal, was ich richtig krass fand, was viele geschrieben haben, und das wollte ich dich einfach mal fragen. Ich weiß, kam ganz häufig dieses Thema Einsamkeit. Es ist dann geschrieben, du darfst keine Angst haben zu delegieren und unvor Einsamkeit. Du bist jetzt Führungskraft. Klare Grenzen zieht und sich gegebenenfalls an Einsamkeit gewöhnt. Oder Führung macht einsam. Also, ist das so? Dass Führung so einsam macht? Ehrenbehörde: Also ich fühle mich nicht einsam. Es stimmt nicht, es stimmt nicht. Also das kommt darauf an. Okay, wir gehen da rein. Vielleicht die erste Frage an dich. Was macht das mit dir, wenn das so Luisa: Okay. Ehrenbehörde: der Tonus ist, den man hört, wenn man über Führung redet? Kriegst du da mehr oder weniger Lust auf Führung? Luisa: Jaja, es ist es eben. Irgendwie weniger Lust halt auf Führung. Also, wenn ich mir jetzt denke, man ist vorher irgendwie so ein Team, man fühlt sich wohl, sind seine Friends. Ich kenn jetzt auch viele einfach, die supergut befreundet sind mit ihrem Arbeitskollegium, was ja auch supercool ist. Und wenn ich mir dann vorstelle, ich hab die Wahl, quasi meine Freundschaft aufzugeben. Oder ich werd jetzt Führungskraft und kriege halt andere Aufgaben und ein bisschen mehr Geld. Also, weiß nicht, da würde ich, glaube ich, anders abwägen, wenn ich das jetzt erst mal höre. Ehrenbehörde: Ich ja, ich glaube tatsächlich nicht das. Also anders. Glaubst du, dass das so binär ist, wie das manchmal passiert oder wie das manchmal dargestellt wird? Luisa: Nee, also, glaube ich nicht. Es ist, glaube ich, eine Frage, wie man damit umgeht. Ehrenbehörde: Nee, glaub ich auch nicht. Luisa: Also, es kommt halt darauf an, wie man damit umgeht, so ein bisschen. Ehrenbehörde: Ich würde wieder meinen klassischen Dreischritt nehmen aus Ich, Team und System, also Ich, Wir und Alle. und würde dazu sagen, dass beim Thema Ich musst du halt gucken, dass du eine neue Rolle hast. Und dann entsprechend so wie du drauf bist, guckst, wie du damit umgehst. Ganz, ganz viele verwechseln Führungskraftsein mit plötzlich kacke zu läuten sein. Das ist aber gar kein Istgleich. Ja, Luisa: Es schon zu taut. Ehrenbehörde: nein, also man verwechselt das halt, weil man es vielleicht auch nicht kennt. Vielleicht kennt man nur Führungskräfte, die scharf sind, die fordern, die ... Befehle brüllen. Aber ich glaube gar nicht, dass das so ein, das, das, also das muss nicht sein, ist der Punkt. Und ich habe das selbst auch ganz häufig erlebt, dass Leute quasi plötzlich in Führungspositionen kommen und sich dann so richtig charakterlich ändern. Also so instant. Mein Lieblingsbeispiel ist immer, wenn ich beim, deswegen ein Beispiel, weil das so, weil das so eine, so eine lustige, so ein lustiger Loop ist. wenn du bei der Marine ankommst. Also es gilt für die ganze Bundeswehr. Du hast halt, wenn du Offiziellaufbahn machst, gerade bei der Marine ist das eigentlich, nee, ist sogar relativ speziell, glaube ich. Also du kommst da an, erster Tag. Und wirst von manchen angebrüllt, von manchen nicht. Und dann geht es halt erstmal in neue Welt und erst mal ankommen. Dann hast du ein Jahr mehr oder weniger Grundausbildung, kann man nennen, wie man möchte, aber ungefähr ein Jahr Grundausbildung, Offiziellausbildung, wie auch immer. Und ein Jahr später hat man ein Führungspraktikum. Das heißt, das erste Führungspraktikum außerhalb des eigenen Bereichs. Vorher ist das immer schon so hier, jetzt führst du mal die Leute oder dein Hörsaal für den Tag oder für die Woche und so. Das heißt, jeder wird so bisschen in die Verantwortung genommen und nach einem Jahr kommt quasi ein Führungspraktikum von sechs Wochen, meine ich. Und da gehen manche halt auf irgendwelche Stationen, also gehen dann irgendwie, ja. in die ganze Republik, wo Marine-Standorte sind. Und manche bleiben da. Also sind dann quasi die Ausbilder der neuen Offizieranwärter innen. Und das heißt, die bilden quasi die Leute aus, die sie selber noch vor einem Jahr waren. Das ist ja quasi in a nutshell mit ganz viel Druck das, was wir beschreiben. Wir sind in einem Team und plötzlich sind wir Luisa: Aber die waren... Aber die sind nicht von genau den... Bei denen sind es nicht genau dieselben Leute, die rücken nach, korrekt? Ich glaube, es ist noch mal ganz bisschen was anderes. Aber trotzdem, also... Ehrenbehörde: Führungskraft von diesem Team. Ja, das hat man halt... Ja, das... Ja, es ist... Es ist deswegen was... Natürlich ist es was anderes, weil du quasi die gleichen Leute hast und weil die sich nicht so lange kennen wie... Du hast recht, es ist nochmal was anderes. meine nur... Damit ist quasi innerhalb von einem Tag, also an einem Tag bist du noch die Person, die irgendwie geführt wird und plötzlich bist du die Führungskraft. Ja, andere Leute. Aber gleiches Prinzip, also gleiche Leute im Sinne von, die haben die gleichen Aufgaben, wie du sie noch vor einem Jahr hattest, die gehen durch den gleichen Shit. Du weißt noch sehr genau, wie es sich angefühlt hat, als du da den ersten Tag angekommen bist. Weil es ist erst ein Jahr her. Und mein Punkt ist hauptsächlich dieses, du weißt ja, wie sich das anfühlt, wenn dich jemand anschreit. Oder du weißt ja, wie es ist, eine Führungskraft zu haben. Weil es ist halt erst einen Tag quasi her. Es ist wirklich, du kriegst, du bist befördert, du bist plötzlich kein Mannschafter mehr, sondern Unteroffizier, kriegst plötzlich so eine So eine Klappe auf und plötzlich sagst du so hier und jetzt bist du Führungskraft. Und dann gibt es Leute, die völlig hohl drehen. Luisa: Ja, aber ich glaube, ist dieses Problem, dass viele Leute mit dieser neuen Rolle nicht klarkommen und das Gefühl haben, sie müssen krass was verändern. ich hab auch noch ganz... Es ist nicht nur das Thema, Kommentare, ich jetzt gegeben hab zum Thema Einsamkeit, aufkam. Es kam ganz viele Sachen auf, aber eben auch dieses, dass man sich verändern muss. Also zum Beispiel hat hier jemand geschrieben, wenn die Hose einmal unten ist, bekommst du sie schwer wieder an. Act professional. Was ja quasi impliziert, von wegen, du bist jetzt wer anders, du musst jetzt professionell handeln. Und das kam auch teilweise, also jemand hat auch geschrieben, dass in Führungsratgebern geschrieben wird, wenn du im selben Büro bleibst, dann sollst du dein Büro umstellen, damit halt was passiert. So ... eine Ehrenbehörde: Wow. Luisa: Veränderung äußerlich. Aber mit dem Zusatz, dass Ehrenbehörde: Wow. Luisa: das der blödste Hinweis ist, den man geben kann. Also von dieser Person. Aber andere haben auch geschrieben, mir hat geholfen, außen was zu verändern. Bluse statt Shirt, Blazer statt Strick. Ich glaube, ist dieser Ehrenbehörde: Ja. Luisa: Konflikt, dass Leute das Gefühl haben, sie müssen was verändern. Und ich glaube, das ist das, was dann komisch ist, wenn du halt in deinem Kollegium befreundet warst und dann auf einmal am nächsten Tag wiederkommst und quasi ein anderer Mensch bist und dich ja auch selbst noch gar nicht in diese Rolle eingefunden hast und ja offensichtlich Ehrenbehörde: Ja. Luisa: Fehler machst, aber einfach so tust von ... Ich bin jetzt so wer anders, weil ich das Gefühl hab, ich muss wer anders sein. Wahrscheinlich fühlst dich selbst nicht wohl damit. Du aber das Gefühl, dass du's machen musst. So, you know, ich glaub, ist der Konflikt. Ehrenbehörde: Ja, ich glaube vielleicht nochmal zurückgehend zu meinem Beispiel und dann auf die Sachen eingehend von man fühlt sich dann einsam. Ich glaube, dass du natürlich hast so einen super großen Shift, weil du plötzlich Führungskraft bist. Und dann gibt es halt ganz, ganz unterschiedliche Verhaltensweisen, wie Leute damit umgehen. Ich zum Beispiel so ganz persönlich, ich hatte damit, für mich war das nie was anderes. Ob ich jetzt in einer Gruppe von Leuten, die ich kenne, derjenige bin, der sagt, wo es langgeht, oder ob ich das bei Fremden mache. Für mich persönlich war das nie ein Unterschied. Also auch gefühlsmäßig. hatte gar keinen ... Ich hab mir auch auf mein ... Also bei mir war auch dieser, jetzt hast du diesen Dienstgrad und so, das war für mich immer überhaupt nicht wichtig. Andere sind da anders, und das ist okay. Mein Weg ist nicht der richtige oder so ein Scheiß. Sondern es hat einfach was damit zu tun, wie man als Person ist. Wenn Leuten das hilft, dass sie sagen ... Ich kann mir zum Beispiel vorstellen ... Oder anders, erst mal so. Ganz viel von dem, was wir machen in neuen Situationen, ist es unsere eigene Unsicherheit in irgendeiner Weise zu vertuschen, sag ich mal. Und dann machen Leute halt so Sachen wie sich was anderes anziehen, weil sie sich damit wohler fühlen. Ja, macht das doch. Den Schreibtisch umstellen, weil sie das Gefühl haben, hier verändert sich gerade was. Macht das doch. Juhu, juhu, guckt, was euch hilft. Ich glaube, das Wichtigste ist bei allen, und das ist ja das, was wir auch immer ... bei Kommunikation sagen, sagt das halt. Niemand nimmt es euch eher. Also ich glaube, die wenigsten nehmen es euch krumm und die, es euch krumm nehmen, die können euch auch mal, wenn ihr sagt, so, das ist jetzt für mich voll die neue Situation, ich muss mich da auch mal dran gewöhnen. gibt mir mal 100 Tage. ich möchte das gern mit euch zusammen machen, kommt natürlich davon an, was du für ein Typ bist. Aber einfach offen kommunizieren. Also ganz ehrlich, offen kommunizieren, ist echt der größte Tipp, den ich habe. Luisa: Ich hab mir gerade im Kopf die Frage gestellt, was ist denn jetzt, wenn ich diese Probleme hab und dieses Gefühl hab, ich muss was verändern, aber gleichzeitig will ich die Leute nicht verlieren. Jetzt stellen wir uns Ehrenbehörde: Mhm. Luisa: ein Team vor. Ich bin Teamleiter von fünf Leuten und ich hab vorher normal in diesem Team gearbeitet. Jetzt hab ich mich auf die Teamleiter-Stelle beworben und bin Ehrenbehörde: Hmm. Luisa: Teamleiter. Und geh am Montag mit dieser neuen Rolle ins Büro. Ehrenbehörde: Mhm. Luisa: So. Was passiert? Ehrenbehörde: Weißt du, was ich machen würde? Luisa: Ja, das wird mich mega interessieren. Ehrenbehörde: Einzige Spreche, Spaziergehen. Würde ich generell Luisa: Okay. Ehrenbehörde: immer machen, wenn ich irgendwo in einer neuen Rolle bin. Immer. Egal wie viele Leute. Luisa: Aber ja, das finde ich einen megacoolen Ansatz, also dieses mit Leuten auseinandersetzen. Wenn jetzt aber die Leute so Freunde sind von mir, also was bespreche ich dann mit denen? Also, so weit. Ehrenbehörde: Ich sag mal, der Vorteil am Spazierengehen ist es. Ihr lauft nebeneinander und es ist nicht so konfrontativ. Das ist schon mal ein Riesenvorteil. Neuere Situationen sind viel einfacher, wenn man nebeneinander läuft, als wenn man sich so gegenüber sitzt. Einfach so von der ganzen Bodylanguage her. Dann ist das dadurch, dass man in Bewegung ist, kann man viel besser denken. Auch wissenschaftlich erwiesen. es ist einfach ein super guter Ding. Ich hab gerade jetzt abgeschlossen, Führungskräfte, Bootcamp. mit einer Stadt in Niedersachsen und da habe ich nichts anderes gemacht. waren am ersten Tag, bin ich nur mit allen 25 Leuten einzeln spazieren gegangen. Ich habe nicht groß viel gesagt, ich habe gesagt, guten Tag. Wir machen jetzt hier Führungskräfte-Sachen und das erste, was wir machen, ist, ich gehe mit jedem spazieren und wir gehen hier eine Runde und wir lernen uns kennen. In der anderen Zwischenzeit habt ihr die Aufgabe, euch mit Führung auseinanderzusetzen. Was ihr macht, ist mir egal. Setzt euch mit Führung auseinander, bitteschön. Da waren alle super verwirrt, weil sie nicht wussten, was sie ihrer freien Zeit machen sollten. Das war dann so, was mache ich denn jetzt? Und ... Das hat man richtig gemerkt. Es gab Leute, die haben ihren Laptop ausgepackt. Als sie das erste Mal zurückgekommen sind, so, was arbeiten wir denn? Na ja, weiß, ich mach E-Mails. Nee, nee, Führung. Da liegen Bücher, hier hab ich Zeitschriften, ihr habt das Internet, unterhaltet euch, bitteschön. Weil ... nur allen, wenn man von oben immer nur gesagt bekommt, was man machen kann ... Führen heißt auch bei selbstführen anfangen und das heißt auch sich selbst mit Dingen zu beschäftigen. So, dann ich halt mit allen 25 eine Runde gelaufen. Und was habe ich besprochen? Eigentlich nicht viel. Ich habe mir eigentlich nur eine einzige Frage so richtig wirklich, die habe ich wirklich jedem gestellt, nämlich was ist, also zwei, was ist für dich Führung und was erwartest du von diesem Prozess? So, und ich sag mal, wenn du jetzt hier neu da reinkommst, dann ist das erste Mal, je nachdem, ob die Menschen vorher schon kennst oder nicht, Ich glaube da, ersten Schritt zu machen, und ich glaube es ist einfacher, das in einem 1 zu 1 zu machen, als direkt in einem Team zu sagen, ganz ehrlich, ich weiß ja auch nicht, wie ich die Rolle ausführe, oder was würdest denn du machen an meiner Stelle? Luisa: Ja, ich glaube, also ich habe auch das Gefühl, dieses, also wenn ich jetzt mich rein versetze, egal in welche Rolle, also Führungskraft oder Sachbearbeitende, dieses ehrliche, offene Kommunizieren, dass man halt auch nicht genau weiß, baut auf jeden Fall diesen Cringe ab, den man haben könnte, wenn man halt am Montag ins Büro kommt, einen Blazer anhat, obwohl man sonst immer einen Hoodie getragen hat und sagt so, ey Leute, da lang geht's. So. Und... Ehrenbehörde: Es sei denn, es sei denn, wir machen das, die alte Comedy-Weisheit sprecht das offensichtlich an. Luisa: Ja, ja, ja, Ehrenbehörde: Wenn ihr wirklich einen neuen Blazer habt und da reingeht, dann ist das erste bitte was ihr sagt, guck mal, ich bin jetzt hier Führungskraftherhals im Blazer an. Luisa: ja, Peter, aber dann sind wir doch wieder beim Thema offene Kommunikation. Also, ja, ich habe ein paar Sachen aus der, Ehrenbehörde: Ja. Es ist Comedy. Luisa: ich habe ein Sachen aus der Community mitgebracht, weil ich habe in der Community nach Tipps gefragt und es kam ein bisschen was und ich würde es einfach Ehrenbehörde: Sehr gut. Luisa: ganz funny und hilfreich finden, darüber zu reden. Ehrenbehörde: Finde ich super. Luisa: Also, hier kam Einmal ja dieses mit, wenn die Hose einmal unten ist, bekommst du sie schwer wieder an. Act, Ehrenbehörde: guter Spruch. Luisa: act professional. Deswegen hab ich ihn mitgebracht. Ehrenbehörde: Ja, Gürtel. Luisa: Aber da sind wir ja so bisschen bei diesem, was man vielleicht nicht machen sollte, oder? Also bei dem act professional. Ehrenbehörde: Ich glaube, wir müssen da aber auch bisschen die Angst abbauen. Weil man kann sich schnell verlieren in so, ich sag doch immer hier dieses mit den Kreuzungslösungen und Kreisverkehrlösungen. Und wenn du dir dann so Führungsratgeber kaufst und da sind dann so 20 Punkte, die man nicht machen sollte, viel Spaß dir die zu behalten am ersten Tag. Alles was passiert, das macht dich nervös. Insofern ist vielleicht das erste, was du machen kannst am ersten Tag. die eine Sache vornehmen und wenn diese eine Sache ist... Entspanntheit reinbringen, Stimmung hochhalten, nichts zusagen, keine Ahnung. Also dir eine Sache nehmen, die du dann auch wirklich durchhalten kannst. Luisa: Aber ich glaube, und das ist vielleicht ein Punkt mit dieser offenen Kommunikation, dass sie da funny reingehen. Ich glaube, da haben viele dann Sorge, dass sie dann halt ihre Führungsrolle in dem Punkt mit Entscheidungen treffen und sagen, wo es langgeht und auch so ein bisschen, was man ja auch von der Führungskraft erwartet, von diesem nicht Ehrenbehörde: Ja. Luisa: nur funny sein, sondern halt auch führen und dass sie das dann halt nicht hinbekommen, wenn sie offen kommunizieren, ha, ich weiß doch auch nicht. Ehrenbehörde: Ja. Aber nicht am ersten Tag. Also ich glaube, also versetze ich mal in die Rolle, stell dir mal vor du hast... Also dann pass mal andersrum. Du bist mit jemandem seit zehn Jahren befreundet, ihr habt das Studium gemeinsam gemacht und dann kommt die Person plötzlich rein und sagt, so jetzt du wählst hier aber ein anderer Wind, da denkst du ja doch aus, was ist denn mit dir nicht richtig? Luisa: Ja. Also genau, ja, ja, jeden Fall. Aber ich glaube, das ist das Problem. Ich glaube nur, dass sich viele, die dann Führungskraft werden, die Frage stellen, so, aber wie schaffe ich dann den anderen Teil? Ehrenbehörde: Der kommt. Niemand schafft am ersten Tag, also zum einen auch da, geguckt mal bitte selbst, also ich, wir alle, ich. Würdest du von irgend wem anders erwarten, dass er am ersten Tag alles weiß, alle Entscheidungen trifft und das Ding löst? Nein. Warum glaubst du dann, dass du das machen musst? Das sagt doch niemand. So, Team. Du möchtest doch... Gerade weil du weißt, also eigentlich hast du ja sogar einen Vorteil, wenn du das Team kennst. Du kennst die ganzen Probleme, das heißt, du weißt auch im Zweifel, das kündigt sich ja ein Stück weit auch an. Das ist ja nicht plötzlich, du wirst ja nicht ernannt und nächsten Tag bist du da, sondern das kündigt sich ja auch an. Und du hast doch total eigentlich das Ohr am Puls. Also da genauso zu wissen, was hat dich denn gestört? Schreib dir das doch mal auf. Schreib dir doch vorher auf, was stört dich eigentlich an der alten Führungskraft. an dem System insgesamt. Und dann hast du deine Punkte und dann hast du schon mal dieses, da kann ich regelmäßig drauf gucken, mich zu erden. Das ist auch, ich glaube... Ich versuch halt, ich versuch auch heute, ich glaub ich hab's schon gemacht, sorry, aber ich hoffe auch, dass wir nicht zu viele Tipps geben. Weil ihr seid sowieso verunsichert, nehmt euch echt eine Sache und die ist total individuell. Und wenn's ist, ihr sprecht mit jedem einmal zwei Minuten. Oder ihr lächelt jeden mindestens einmal an. Keine Ahnung, Kleinigkeiten. Ihr braucht nicht direkt, wie werde ich die perfekte Führungskraft am ersten Tag? Weil du wirst nicht die perfekte Führungskraft am ersten Tag. Erstens gibt's die perfekte Führungskraft nicht. Und selbst gute Führungskräfte sind nicht am ersten Tag eine gute Führungskraft. Niemand ist das. Wie soll das gehen? Ich gehe doch nicht in ein Leichtathletikstadion, nehme ein Speer in die Hand Luisa: Ja genau. Ehrenbehörde: und denke mir so, äh, Weltrekord? Luisa: Ich glaube, das fasst das sehr gut zusammen. Ehrenbehörde: Und alle habe ich noch vergessen, Entschuldigung, System. Idealerweise hat das System vorbereitet und macht es dir einfach. Das bedeutet auch, du hast eine Führungskraft. Und es ist eigentlich die Aufgabe der Führungskraft, dich an diesem ersten Tag, also auf den ersten Tag vorzubereiten und dir den Druck zu nehmen. Luisa: Ein weiterer Tipp war, Weiterbildungen dazu vorher besuchen, drei Ausrufezeichen, vorher damit auseinandersetzen. Wie will man wirklich führen? Ehrenbehörde: Ja. Und ich würde ergänzen, nicht mit dem Anspruch zu wissen, wie man führt, sondern sich einen Werkzeugkoffer drauf zu schaffen. Also im Sinne von Das ist so ein bisschen wie mit jedem Thema. Wenn du ein Buch über dieses Thema liest und noch nie dieses Thema gemacht hast, dann sind das sehr abstrakte Konzepte und du kannst sie wahrscheinlich gar nicht anwenden. Deswegen bin ich vorsichtig mit dem, das ist ein absolutes Muss. Sich damit beschäftigen, cool, wenn dich das interessiert, aber auch nicht verkrampfen. Ich glaube insgesamt ist dieses Ding so verkrampft nicht. Ganz ganz viele neue Führungskräfte machen dann, weil sie so gründlich und ordentlich und weil sie es so gut machen wollen, verkrampfen dann. Und das macht es häufig dann schwieriger, als es sein muss. Ich mach bestimmt noch zum Ende noch ein paar Buchtipps. Vorher, währenddessen hinterher. hab Schrank voll. Luisa: Nice, sehr gerne. Eins liegt auch bei mir, ich finde es übrigens richtig cool, wie ich so ein kostenloses Führungsbootcamp bekomme über die Jahre. Also keine Ahnung, ob ich irgendwann Führungskraft werden möchte, Ehrenbehörde: Ja, immer. Wirst du. Luisa: aber ich habe einfach schon Bootcamp. Ehrenbehörde: Wirst du. Und du bist jetzt schon eine gute Führungskraft. Luisa: Wie meinst du das? Ehrenbehörde: Du... Führung ist für mich ja keine Position und Führung heißt nicht, du hast sieben Leute und ein Team, sondern Führung ist eine Entscheidungsfrage. Also im Sinne von eine Identifikation und wenn du das Gefühl hast... Also... Du hast mittlerweile, muss man sagen, eine natürliche Führungsautorität entwickelt. Ich würde sagen, die... die ist... Also die ist mindestens ausreichend. Klingt so negativ, meine ich gar nicht. Die ist mindestens sehr gut für so zehnköpfiges Team. Das würdest du easy führen können. Easy. Gar kein Thema. Da würdest du... Und ich kann Luisa: Mega spannend. Ehrenbehörde: es auch aufdröseln. Also Punkt eins. Du weißt, wie wichtig es ist, offen zu kommunizieren und tust das sehr gut. Du bist jemand, der sehr engagiert ist und du bist jemand, der im Zweifel sehr schnell merkt, du entweder keine ausreichenden Informationen hast oder wenn irgendwas schief läuft, hast ein sehr gutes Bauchgefühl für irgendwas läuft hier nicht. Und mittlerweile kommunizierst du das auch so aktiv, dass das gar nicht zu einem größeren Problem wird. Also du hast dieses, dieses, dieses, Drachen frühzeitig ansprechen, einfach über die letzten Jahre extrem gelernt und verbessert. Und das ist schon so ein Ding, was super, was, was super wichtig ist. Und du weißt halt, dass du nichts weißt. Und ich meine, was will man dann in Erfüllungskraft haben? Luisa: Vielen Ehrenbehörde: Außer das. Also offene Kommunikation, Selbstreflektion und ein Perfektionsanspruch, der aber nicht in Verkrampfen endet, sondern du weißt, es ist ein Prozess. Deswegen, du willst das easy machen, du kannst sonst so hingehen und direkt. Wahrscheinlich wird es auch so easy in direkter Abteilung führen können. Also wer glaub ich für dich? Luisa: Sehr sweet. Ehrenbehörde: Übrigens aus so einem Ding, die meisten müssen einfach nur mal, also ich meine das ja ernst, auch in dem Führungskräftebootcamp, das ich hatte, es ist so wahnsinn, dieses alle Leute sind so fucking verunsichert den ganzen Tag. Die ganze Zeit sind wir quasi nur, ach Gott, schaffe ich das, bin ich gut genug? Und es haben alle, es haben im Team alle, es haben im System alle, das haben die, also die geführt werden und die, führen. Alle sind fucking unsicher, Leute. Alle. Und wenn jemand irgendwie laut und sonst irgendwas ist, ist das nur das Überspielen der Unsicherheit. Insofern, es ist okay, dass ihr nervös seid. Es ist okay, dass ihr denkt, ihr werdet nicht gut genug. Aber seid ihr. Ihr seid schon toll. Das andere ist nur der Job. Und das ist ein Prozess und das wird. Deswegen, wir können über diese ganzen Sachen reden. Aber das Aller, Allerwichtigste ist, no pressure. Es ist ein Prozess. Und ihr seid schon grundsätzlich erst gut genug. Luisa: Das ist richtig wichtiger Reminder. Ehrenbehörde: Immer wieder. Ich war ja in Österreich. Das hat auch nichts mit Führungskräften oder Nicht-Führungskräften zu tun. Egal in welchen Raum du reingehst, du sagst den Leuten, das was sie hier macht ist toll und das ist schon wirklich gut und ist doch gut und wer sich Sorgen macht, muss sich keine Sorgen machen. Dann kriegen alle Tränen in den Augen. denkst dir so, warum? Also schön. Warum? Luisa: Ich glaube, weil das so selten einfach jemand sagt. Also ich glaube deswegen und das ist irgendwie, Ehrenbehörde: Zeit. Luisa: wir sind dran. Ehrenbehörde: Und am Mist. Luisa: Aber hallo. Hier kam noch aus der Community, ist spannend, also passt dann vielleicht auch zu dem Thema, dich als Menschen von der neuen Rolle trennen. Ehrenbehörde: Was denkst du dazu? Luisa: Ja, so gerade mit dem, was wir davon gesagt haben, halte ich das halt für voll schwer. Also ich verstehe, man halt irgendwie, dass man verschiedene Rollen in seinem Alltag spielt und es ist dann halt auch gut, dass man vielleicht zu Hause mal dann das ablegen kann. Aber wenn ich mich jetzt als Mensch nicht in meine Rolle fühle, dann habe ich das Gefühl, dass also einmal ich halt keine gute Arbeit leisten kann, weil wenn ich nicht ich bin, dann muss man ja verstellen. Und dass ich den Job nicht machen könnte, wenn ich nicht ich bin. Also, ich weiß nicht genau, wie die Person das gemeint hat, aber ... Ehrenbehörde: Ich würde mal interpretieren, das hat was mit Abgrenzung zu tun oder das ist so, die, wo das herkommt. Also schaffe ich es, die Themen irgendwie auch loszulassen, beziehungsweise nehmen die mich nicht so sehr mit, weil die meisten nehmen natürlich Führungsthemen mit nach Hause. Und ich würde sagen, das ist auch völlig normal. Also es wäre für mich furchtbar, wenn ihr das nicht machen würdet. Weil was würde das denn bedeuten? Also ich verstehe, dass man sich abgrenzen möchte. Und man kann zum Beispiel sich Rituale suchen, wie man irgendwie das macht. Man kann sich Zeit scheduling, also sich wirklich Zeiten nehmen, wo man mal mit jemandem oder selbst ins Handy die Wut rauslässt, damit sie in dem Moment dann einfach raus ist und man darf sich auch mal beklagen. Aber man macht das halt als Ritual. Und ich würde sagen, ist es kein... Ich glaube gar nicht, dass es so wünschenswert ist. Ich verstehe den Impuls, aber ich glaube, es ist nicht wünschenswert. sich von dieser Rolle wirklich zu trennen. Abzugrenzen ja, aber nicht zu trennen. Luisa: Ja, glaube, vielleicht meinte die Person das auch so, aber ich glaube, das ist dann Ehrenbehörde: glaube ich auch. Luisa: der wichtige Zusatz aber auf jeden Fall. Was ich noch spannend fand, was hier kam, war ein, man muss akzeptieren, dass eine Führungskraft nicht mehr echter Teil des Teams ist. Ehrenbehörde: Ja und nein. Was denkst du dazu? Luisa: Ich hab irgendwie über unsere Situation nachgedacht, weil wir doch hier in unserem Teamchat, also wir hatten jetzt vor, keine Ahnung, war das gestern, auf einer Bahnfahrt oder so, wir haben einfach ein Meme reingeschickt, weil es ein kleiner Insider ist, oder wer den Podcast schon länger hört, wird wissen, dass Peter Komplimente für seine Hairline bekommen hat. Und dann hat Carlotta in unserem Teamchat ein Meme reingeschickt über eine Hairline. Und ich hab halt ein anderes Meme reingeschickt. Und dann haben wir halt ein bisschen über ... wie das Herrlein Witze gemacht. Aber gibt es das Gefühl, dass du nicht Teil des Teams bist? Also das war vor Peter, ne? Ehrenbehörde: Ich für mich... Ich glaube, ja, das ist, glaube ich, Und tatsächlich Luisa: Ich glaube, ist tatsächlich der Unterschied. Wenn das dann hinter uns passiert, dann ist schwer. Ehrenbehörde: auch... Also, das ist dann natürlich insgesamt in einem Team wichtig und hat gar nicht mal was mit Führungskraft oder nicht Führungskraft zu tun. Aber im Zweifel dann auch zu sagen, wenn einem das zu weit geht, und das ist ja auch okay, also, würde sofort aufhören. Ich habe so bisschen Luisa: Auf Fall. Ehrenbehörde: verletzt getan und so, aber das war es ja gar nicht so, sondern das ist halt das Normale im Spiel, würde ich mal behaupten. Luisa: Das ist ja auch bei allen so, Also, ich meine, könntet ja auch Videos über uns einfinden. Ehrenbehörde: Ja. Ich kann tatsächlich, ich muss ganz ehrlich sagen, für mich ist da der Punkt, wo ich einfach nichts mehr dazu sagen kann, weil ich es selbst nicht so erlebt habe. Ich habe das noch nie erlebt, dass ich in der Führungsrolle nicht in irgendeiner Weise entweder Teil des Teams war oder mich so gefühlt habe. Luisa: Mmh. Ehrenbehörde: Was ich gemerkt habe, das ist aber ein strukturelles Problem, also das Problem, das ist strukturell so gemacht. Bei der Marine zum Beispiel oder bei der Bundeswehr generell gibt es ja Dienstgradgruppen, also Mannschaften, Unteroffiziere, Porto P., Unteroffiziere und Offiziere. Und da gibt es quasi diese Trennung genau aus diesem Grund. Also genau aus dem Grund von es braucht einen gewissen Abstand und die Leute brauchen auch mal ihre eigenen Räume, über die Offiziere abzulästern, über die Unteroffiziere abzulästern, Mannschaften, brauchen ihre eigenen Räume. Und ich weiß nicht, inwiefern das stimmt. Und ich glaube, hat viel mehr mit zu tun, wie groß das System ist und wie groß das Team wird. Ich würde es aber... Also ich glaube, für mich ist das nur ein Glaubenssatz, dass man als Führungskraft nicht Teil des Teams sein kann. Weil... Ich fühle mich als Teil des Teams und ich Luisa: Also ich erlebe es auch anders. Ehrenbehörde: kann auch unliebsame Entscheidungen durchdrücken, beziehungsweise, das heißt durchdrücken, sondern umsetzen und ich kann auch Entscheidungen, die kacke sind, kommunizieren. Und habe nicht das Gefühl, dass sich meine Rolle da ändert. Weil ... Also, je nachdem, wie ich's mache. Wenn ich natürlich ein Assi bin und doof zu euch und aus der Kalten das kommt und das nicht erkläre und einfach nur sagen, ist so wegen ist so, das kann ich zweimal machen. Da hab ich vielleicht noch Vertrauen, dass man sagt, gut, Peter hat das bisher auch gemacht. Aber beim dritten Mal sagt er auch so, komm mal runter. Luisa: Aber ich glaube, das kommt auch wieder von dem Punkt von offen kommunizieren. es ... wenn man jetzt eine Führungskraft hätte, die halt ... ... Du sagst ja auch offen, was dich beschäftigt. Oder was du teilweise für Gefühle hinter bestimmten Entscheidungen hast. so. Und wenn aber das nicht da wäre und man sich mit dir nicht verbinden kann, wie halt mit normalen Teammitglied ... Ich glaube, dann bist du halt kein echter Teil des Teams mehr. Weil, eben aus diesem Grund von... Du öffnest mich mir ja gegenüber nicht. Also, wenn das so wäre, würdest du mich mir gegenüber ja nicht öffnen. Dann hab ich halt das Gefühl, ist eine Distanz, offensichtlich. Und dann ist man nicht mehr Teil des Teams. So. Ist eine Frage, wie man es... Absolut. Ehrenbehörde: Das ist auch okay. Also es ist ja auch eine Entscheidung, man das möchte. Gibt ja auch Leute, das einfach nicht wollen. Und dann ist trotzdem wichtig Austausch, weil ihr braucht es trotzdem. Also dann ist es wieder so ein Ding, okay, dann suche ich mir halt Menschen, die das auch fühlen, die auch Führungskräfte sind, mit denen ich dann diese Gedanken teilen kann. Aber ihr müsst euch mit irgendjemandem austauschen. Also... Luisa: Ja, und es ja wie immer so, es gibt kein richtig oder falsch, deswegen hoffe ich, dass wir ganz cool Ehrenbehörde: Nein, kein Fall. Luisa: so diese verschiedenen Perspektiven mit reingenommen haben. Bevor du deine Buchtipps teils, Peter, auf unserer Plattform Ehrenbehörde: Uja. Luisa: kam noch eine coole Community, ich richtig gerne noch teilen würde. Die ist bisschen länger, aber fand ich sehr hilfreich. Ich habe als Arbeiter angefangen und bin im selben Bereich zwei Tage nach oben gerückt. Beide Male bin ich vom Kollegen zur Führungskraft geworden. Eine Sache vorweg, was zu diesem Thema in der Literatur steht, ist weitgehend weltfremder Mist. Da kam doch dieses Beispiel mit, wer sein eigenes Büro hält, sollte Möbel umstellen. So würden Mitarbeitende merken, dass sich etwas verändert hat. Na klar. Und dann, aus meiner Erfahrung, kommt es im Kern auf drei Dinge an. Erstens offen mit der Veränderung angehen. Also genau das haben wir ja auch besprochen, so dieses... dass man das halt offen kommuniziert. Und das hat er auch gesagt, so Neurolle verändert die Zusammenarbeit, beide Seiten ungewohnt, und genau das darf man eben auch sagen. Dann, zweitens, Verständnis für beide Seiten. Die Mitarbeitenden profitieren davon, dass die neue Führungskraft weiß, wo im Alltag halt der Schuh drückt. Und umgekehrt muss man immer erwarten können, dass sie deine Rolle auch akzeptieren. Und drittens, das ist dieser Punkt, wir gerade besprochen haben. Man kann alle Meinung haben, aushalten, dass man nicht mehr der Kollege die Kollegin ist. Im Kollegen-Kreis spricht man über manches offener. Das ändert sich, wenn du Führungskraft übernimmst. So. Ähm ... Fand ich aber irgendwie ... Ehrenbehörde: Und das ist okay. Luisa: Genau, und das ist okay. Fand ich ... irgendwie ... Ich find's immer wieder schön zu sehen, wie konstruktiv und hilfreich diese Antworten auf der Plattform sind. Also, ich glaub, wir verlinken auch diesen Beitrag unter ... den Podcast. Du hast gesagt, hast noch ein paar Bücher-Tipps. Ehrenbehörde: Sehr, gut. Ja, auf jeden Fall. Ich habe Buchtipps, Ich habe Bücher-Tipps. Und ich würde es mal eingrenzen auf zweieinhalb. Tipp eins. Good Leaders Eat Last. Also gute Führungskrifte essen zuletzt von Simon Sinek. Ihr könntet euch eigentlich nur die Idee einmal... Das Ding ist, das Buch führt quasi durch diese eine Grundidee. dass gute Führungskräfte immer erstmal gucken, dass es allen anderen gut geht. Und quasi das, wie kann ich dir die Möglichkeiten geben, guten Job zu machen, in den Mittelpunkt stellen und nicht kriege ich jetzt das Eckbüro oder nicht. Und Simon Sinek immer stabil. Immer stabil. Das zweite Buch, jetzt muss ich mal so bisschen schlusschern hier. Luisa: Eins liegt neben meinem Bett. Ich hab's gelesen und muss noch was erzählen. Ehrenbehörde: Ja, nimm mal das. Das finde ich nämlich gut. Nimm mal das. Ja. Luisa: Ja, auf jeden Fall. Also, aber ich glaub du kannst besser erklären. Also... Ehrenbehörde: Ne, mach mal. Du hast es frischer gelesen. Luisa: Gott, jetzt hab ich gegrillt, dass ich auch wirklich weiß, was da drin vorkommt. Nein, nein, nein, mein Fett... Ja. Achso, alles gut. Ja, im Endeffekt, also es ist... Ehrenbehörde: Nein, gar nicht. Mir geht es nur darum, wenn ich immer mit meinen Marine-Sachen komme. Manchmal hat man auch das Gefühl, dass das dann so ein Männerbuch ist. Luisa: Ach so, ich fand es mega spannend. Es ist ein Captain, der ein Schiff übernimmt. Ich glaube, das war das schlechteste Schiff von irgendeiner US-Navy-Flotte. Und er macht das zum besten Schiff und erklärt, wie er das macht. Und eben auch vor allem mit diesem offen kommunizieren und so eine nahbare Führungskraft sein. Ich fand es super spannend, wie er das tatsächlich in diesem superhierarchischen System geschafft hat. Ich glaube, deswegen ist es gerade auch sehr spannend. wenn also für Behörden mitarbeitende, weil er das eben in so einem Umfeld macht und nicht in einem Silicon Valley Startup. Ehrenbehörde: Ich liebe dieses Buch. Also das Buch hat richtig meine Führung einfach verändert. Ich habe das Buch gekauft, da war ich im Auslandseinsatz im Mittelmeer auf einer amerikanischen Base. Hab das Buch gesehen, hab's gekauft, hab's gelesen und hab instant mein Verhalten als Führungskraft verändert. Und es hat mir, also es war, ich glaube, das war das einflussreichste Buch in meiner Führungsgeschichte. Luisa: Man merkt es auf jeden Fall, dass Ich hab's gelesen, da war nicht so viel das Neue, aber einfach weil du Weil du's halt einfach lebst, so. Ehrenbehörde: Ja. Ja. Und das Einfachste, was er immer sagt, ist, ich muss zu meinen Vorgesetzten gehen mit, mein Vorhaben ist es. Also, das Buch mal so zusammenzufassen, so mein Vorhaben ist es. Und das ist crazy gut. Also was das mir auch an positiver Resonanz von meinen Führungskräften gegeben hat und was mir das Führen einfach gemacht hat, indem ich anderen Leuten erzählt habe, wenn ihr zu mir kommt, das ist ja auch eins, drei, eins, Ein Problem, drei Optionen, ein Vorschlag. Ist nichts anderes als, mein Vorhaben ist es. Und das ist so geil, das ist so einfach. Und überlegt mal, wie euer Alltag einfacher wird, wenn Leute... Also wenn ihr die Führungskraft seid und Leute kommen nicht mit Problemen zu euch, sondern mit Lösungen. Und ihr müsst nur noch sagen, ja, nein, vielleicht. Großartig, ist geil. Also, ja, ganz, ganz großer Buchtipp. Der ist wirklich ein sehr, tolles Buch. Und das halbe Buch ist quasi die Ankündigung, dass ich einschreibe. Ja. Luisa: Was? Ehrenbehörde: Und ich hatte meine Odyssee, ich bin in den letzten drei Tagen 30 Stunden Bahn gefahren nach Österreich hin zurück und hatte sehr viel Zeit, über Sachen, also ich hatte einfach nicht so Lust, E-Mails zu beantworten und Excel-Tabellen zu pflegen wie die anderen in meinem Zugabteil, sondern ich habe hauptsächlich ein Buch gearbeitet. Und ich bin in so einem Grundkonstrukt und es wird ein Buch über wirksame Wertschätzung und damit auch über Führung, more or less. Und ich versuche quasi all die Sachen, die wir auch hier und die wir aus der Community nehmen und das, was mir irgendwie weitergeholfen hat, damit reinzupacken. Insofern, wenn jemand einen kennt, der einen kennt, ich suche noch einen Verlag. Luisa: Hast du noch nicht genug Projekte, Peter? Ehrenbehörde: Das ist Herzensprojekt, das seit Jahren läuft. weißt selber, ich schreibe ein Buch, das habe ich schon bisschen länger. Und ich habe ja keinen Druck. Also ich mache das, wenn ich da Bock drauf habe. Aber es ist für mich ein gutes Hobby. Ich habe ja sonst keine Hobbys. Insofern ist das mein Hobby. Luisa: Ich bin mir ja gespannt. Coole Folge. Also ich mag es gerne mit über Führungssachen mit dir zu diskutieren. Ehrenbehörde: Ich mag es vor allem, was ich ganz toll fand heute, weil ich weiß auch, das werden unsere Zuschauer wissen, ich habe hier einen sehr großen Redeanteil. Wir versuchen daran zu arbeiten, was die Konzeption angeht. Wir haben ja jetzt schon die Community-Sachen mit reingenommen und ich versuche auch daran zu arbeiten, dass ich auch eher mal den Ball abgebe und nicht immer alles selber mache. Luisa: Ich versuche dann zu arbeiten, jetzt zu sagen. Aber ich möchte auch nur Konstruktives sagen. von daher, ja. Aber ich glaube, wir sind auf dem Weg. Und das ist ja Ehrenbehörde: So. Luisa: unser Voran-Struggeln hier. Und dass wir auch offen kommunizieren, woran wir struggeln. Ehrenbehörde: Was ist das? Luisa: Und diese Woche kam der Podcast nicht so häufig. Die nächste Woche wird's, ich mal, wieder häufig. Aber ... Ehrenbehörde: Yes! Und wenn ihr das hier hört, ist Twitch kap. Und auf Insta nehme ich mit. Auf allen Gärnen. Dann machst du den Abwinner heute. Luisa: Das könnt ihr auf Twitch schauen. Verlinken wir auch. Nice. Sehr cool. Okay. Dann würde ich sagen, wenn euch das Thema interessiert, also wenn ihr in der Rolle von dem Sachbearbeiter seid, der jetzt gerade Führungskraft wird oder auch generell einfach das Thema, dann schaut gerne mal auf der Plattform. Wir werden euch den Beitrag verlinken, von dem ich gerade gesprochen habe. auch die Community Nachricht zu Carmen. drüber, also entweder nur lesen oder euch austauschen, wenn ihr wollt auch selber eine Frage stellen und dann können wir das ganze weiter fortführen dort. Mich würde auch mega interessieren was ihr denkt, bis zum nächsten Fümi am Freitag, Donnerstag oder Montag. Ciao, ciao! Ehrenbehörde: Tschüssli Muslim.