Peter: Heute wird es kriminell und geheimhalterisch und überhaupt, denn wir haben heute den Präsidenten vom Landeskriminalamt Niedersachsen, Thorsten Massinger, bei uns und entsprechend dreht sich die Folge auch genau Polizei und Kriminalität, aber die gute Ecke von Kriminalität. Das alles heute in dieser Podcast-Folge. Ehrenbehörde live vor 9. Dein guter Start in den Behördenmorgens. Ehrenbehörde. Wertschätzung für Behördenmensch. Hey, Luisa. Na, was geht? Luisa: Hey, na! Das Gefühl, war zwei Wochen nicht da, mal wieder. Und ich hab noch gar nicht gehört, was abgegangen ist. ja, a lot. Peter: Dabei waren es nur drei Tage. Dabei waren es nur drei Tage. Aber, ist ihr Tempo drin. Luisa: Ja, weiß. Und Peter, ich hab ne Businessidee mitgebracht. Halt dich fest. Peter: Sehr gut, davon haben wir noch nicht genug. Auf geht's. Luisa: Ich weiß. Und zwar, ich war in Belgien. Und in Belgien gibt es sehr viele hässliche Häuser. Scheinbar. Und ich weiß nicht, ist wahrscheinlich ein nationales Ding, aber ob du mal über diesen Hashtag ugly-belgian-houses gehört hast. Das ist Dude, der hat einen Blog gestartet und Bilder von diesen Häusern gepostet und dann da irgendwas drunter, eine Caption drunter geschrieben. Und das Ding ist halt viral gegangen, beziehungsweise ist richtig groß geworden. Und dann ein paar Jahre später hat der ... eine Fernsehshow bekommen und diese Leute besucht, deren Häuser er veröffentlicht hat und sich bei denen entschuldigt. Und jetzt die Idee, und halt dann die Leute vorgestellt und so. Und jetzt die Idee, weil, also, ich würd ja nicht sagen, dass wir hässliche Bilder von Behörden teilen. Aber wir teilen manchmal Bilder, wo man annehmen könnte, so, okay, sieht nicht ganz so modern aus, einfach weil wir's aus der Community bekommen und die Leute finden's witzig. Ich seh uns bei einer TV-Show oder eher einer Netflix-Doku, wo wir zu diesen, den Behörden hinfahren, wo diese Bilder gemacht worden sind, und einmal zeigen, was für coole Leute da arbeiten. Peter: Ja, das finde ich gut. Ich weiß noch nicht, ob ich bei Netflix-Show bin oder bei... Luisa: hinter diesen Bildern. Peter: Ich weiß nicht, das klingt für mich alles so 2004. Aber... Luisa: Okay, wo bist du dann eher? Peter: Naja, weiß ich nicht. Also die Zukunft von Fernsehen ist nicht Fernsehen. Meine Meinung, ich glaube nicht, dass dieses Ganze... Wir machen jetzt hier Dinge im ZDF und wir machen... Also ich glaube nicht, dass das ein Thema ist. Zumal weiß ich nicht, ob du das mitbekommen hast. Auch eine ganz interessante Entwicklung. Jetzt machten die Öffentlich-Rechtlichen... Also früher war das so, früher an Anführungsstrichen, so vor fünf, zehn Jahren oder so, also vor fünf bis zehn Jahren, dass ganz viele YouTube-Formate sich an dem orientiert haben, was im Fernsehen lief, also irgendwelche Shows und irgendwelche sonst irgendwas. Und das gab es dann irgendwie dann auch auf YouTube, auf Twitch, whatever. Und jetzt ist das andersrum. Es gibt jetzt erfolgreiche YouTube-Formate, schaffen es jetzt ins analo-, was heißt schaffen? Werden jetzt vom analogen Fernsehen nachgemacht? Also es gibt ja diese Shows, weiß nicht ob du die kennst, aus Amerika hauptsächlich dieses Hot-Share-mäßige, also zwei Leute sitzen sich gegenüber, ein prominenter Experte, whatever, und dann quasi ganz ganz viele Leute, die dann da immer so reingerufen werden und die argumentieren dann miteinander, dann haben irgendwelche Leute irgendwelche Flaggen und so, ist dann so ein Thema. Und das hat jetzt Luisa: Anyway. Peter: der Öffentlich-Rechtliche einfach eins zu eins kopiert. Insofern gehe ich davon aus, dass, naja. Ich möchte jetzt den Untergang des linearen Fernsehens nicht besingen, aber zumindest glaube ich, wir haben andere Möglichkeiten. Aber Format finde ich super. Format finde ich super. Super Format. Ja. Luisa: Schauen wir mal, was dann dann ist. Ist mir auch egal, ob auf Netflix oder also Fernsehen sowieso nicht. Ähm, schnelle Unter... Peter: Da passt übrigens, dass ich heute Post bekommen habe. Luisa: Okay. Peter: Ich habe Post bekommen und ich glaube, es ist für mich. Weil es ist so eine Größe, ich weiß nicht, es ist kein Videopodcast per se. Luisa: Das wäre mal was Neues, wenn du Post bekommst. So, Peter kriegt einfach jeden Tag, keine Ahnung wie viele Pakete. Peter: Das stimmt überhaupt nicht. Das absolute Lüge. Das ist, ich weiß nicht, da muss man mal anwaltmäßig rechtlich gegen vorgehen. ist ja Defamierung oder wie auch immer das heißt. Da können die Juristen unter uns mal hier hier sagen, was es ist. Aber die sagen dann ja immer nur Das kommt drauf an. Ja, wieder nicht festlegen morgen. Ich mache nebenbei das Paket auf. Luisa: Also machst du jetzt das Paket nebenbei auf, aber bist du... Ist dein Gehirn nebenbei ready für eine schnelle Runde, alter Verwalter? Diesmal. Peter: Ja, aber ja, warte, Luisa: Okay? Peter: ich dieses Paket aufkriegen, weil ich hab eine Vermutung. Und ich glaube, es sind Umlaufmappen. Es sind Umlaufmappen, Freunde. Peter hat Umlaufmappen geschenkt bekommen. Geschickt und geschenkt. Gott, ist das geil. Luisa: bin mal gespannt. Also, wenn ihr Petermann eine richtige Freude machen wollt, der Typ ist verrückt nach Umlaufmappen und halt auch Peter: ist das großartig. Luisa: latschtet einfach... ...Sekret. Okay. Peter: Ich lese mal vor, ich hole euch mal in meine Welt. Ich komme mal bisschen hier ans Mikrofon. Ich habe jetzt Umlaufmappen. Ihr müsst euch vorstellen, eine weiße, sehr seltenes Exemplar. Auch nicht, das ist eher A4. Luisa: Nicht alle mögen ASMR. Peter: Thüringer Landesvermessungsamt. Thüringer Katasteramt. Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation. Ist das gut. Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr. ich hab richtig hier. Und Thüringer Landtag mit sofort. Luisa: Uhaaa, so richtig dringend, dringend. Peter: Freistaat Thüringen auch noch. Gott, wer immer das war, ich lese den Brief gleich. Liebe geht raus. Unendliche Liebe geht raus. Jetzt bin ich bereit. Luisa: Okay, dann mach mal Jingle. Alter Verwalter. Yes. Und zwar Peter: Ach so, wir haben einen J-Gel dafür. Alte Vivalte. Alte Vivalte. Luisa: darfst du heute ganz passend zum Thema amtliche Geheimhaltungsgrade ranken. Und diesmal gibt es halt richtig und falsch eins bis vier. Und du musst einordnen, eins ist halt das Maximum an Geheimhaltung, was du haben kannst, und halt vier weniger. Peter: Ja. Kenn ich die anderen? Luisa: Nein. Peter: Also du sagst mir nacheinander. Luisa: Blindranking. Oder soll ich die Anne nennen? Peter: Blind Ranking? Ich weiß es nicht. Luisa: Ich glaub du kannst sie nicht behalten. Also... Nein. Nein, was? Okay, okay. Peter: Bitte. Nennen Sie mir alle vier, ich ranke sie in der richtigen Reihenfolge von eins ist das höchste und vier das niedrigste. Luisa: Ja, okay. Also, das Erste ist VS vertraulich, also Verschlusssache vertraulich. Dann streng geheim. Dann Verschlusssache nur für den Dienstgebrauch. Und viertens, geheim. Peter: Ja, Geheim an zwei, streng geheim an eins und dann gibt's VS nur für den Dienstgebrauch an vier und dann gibt's noch VS Verschlusssache an drei. Ja, bitte, bitte. Ich hatte mal eine Ü3. Hallo? Da weiß man sowas doch. Ich hatte mal einen Lehrgang für. Ich hatte mal einen Lehrgang für. Luisa: 10 von 10. Okay, kannst du die dann auch noch erklären, wenn du da mal einen Ehrgang zuhattest? Peter: Also, jein. weiß, Also, Vs. NFD ist halt einfach nur ein Dienstgebrauch. Das ist einfach im Prinzip alles, was du so normal hast, was jetzt nicht unbedingt den Bürger oder die Bürgerin angeht, obwohl das auch nicht so wild ist. Das ist halt mehr so ein... Das ist wie eure E-Mails auf Arbeit. Also gut, jetzt hören hier nur Behördenleute zu, insofern wisst ihr, was Vs. NFD ist. Aber an sich ist das nichts anderes als Dinge, die auf Arbeit passieren bleiben, bitte auf Arbeit. Aber das ist jetzt nicht so wild. So, dann ist das nächste vertraulich. Das ist dann quasi die nächste Stufe, wo dann schon echt drauf geachtet wird, dass das nicht jeder bekommt und das ist auch quasi keins, was jetzt... Also da musst du dann schon auch Wege einhalten, die entsprechend abgesichert sind. da kannst du... Guck mal. Luisa: Und da brauchst auch schon Ö1 für... Genau. Peter: Ach so, ja gut, bei der Bundeswehr haben glaub ich alle. Gott. ja, da geh ich nicht hin. Aber ich glaube, also eine Ü1 hat jeder. Luisa: Echt? crazy, aber auch crazy, dass du einfach eine Ü3 hattest, Peter. Also, weil das ist hier bei streng geheim und da steht halt so, bei Ü3 mit Befragung von Referenzpersonen und tiefergehenden Ermittlungen im Lebensumfeld, so. Das klingt schon krass. Aber das ist Krasseste, Peter: Ja, Ja, ist aber auch noch nicht so wild, muss man sagen. Also es ist bei Milit... Ja, das Ding ist... Luisa: was du haben kannst an so... Denksprüfungen. Nein? Okay, was geht denn da drüber? Peter: Also egal, sagen wir mal so, ja, das stimmt an sich. gibt dann aber nochmal, also danach liegt es halt nicht nur an der Ü3, also Gott, wir sollten das mal jemand anderem fragen. Wir sollten mal beim BND fragen. er, nee, BND hat gerade andere Sorgen. Wir lassen das beim BND erstmal. BND hat gerade andere Sorgen. Luisa: Okay. Peter: Die haben das nämlich gerade mit der Geheimhaltungsstufe so ein bisschen. Hast du das nicht mitbekommen? Gibt es in Belgien keine Nachrichten? Luisa: Jo, ich hab... Peter: Nur waffeln. Luisa: Ja, schon, aber ich hab keine Nachrichten konsumiert, okay? Muss ich gleich mal... Peter: Ach so, ja ein ehemaliger BND-Präsident wurde festgenommen wegen des Verdachts auf, naja quasi Spionage, also Weitergabe von Staatsgeheimnissen. Und da sind wir ja quasi perfekt im Thema von ÜS und so. Nein, aber es gibt dann irgendwann einfach auch, qua Positionen, was du darfst und was du nicht darfst. Das hat dann irgendwann gar nicht unbedingt mehr was von den ÜS zu tun, sondern bist du in der Position, dass du zum Beispiel streng geheim nehmen darfst. Und ich brauchte halt die Die Ü2, ich meine die Ü3 auch, bin mir gerade gar nicht mehr sicher. Also nagel mich nicht drauf fest. Wegen Schiff. Also wenn du auf dem Schiff fährst, gibt es ja zum Beispiel auch Funkräume und du arbeitest auch mit Leuten vom MAD zusammen, also vom Militärischen Abschirmdienst. Du kriegst Geheimdienstinformationen auf dem Schiff. Weil wenn du zum Beispiel im Einsatz bist, ich war jetzt zum Beispiel bei der, naja, es in den Medien hieß, Flüchtlingsrettung im Mittelmeer. Eigentlich war was anderes, sagen wir mal die Seeraumüberwachung. im Mittelmeer vor der libyschen Küste. da brauchst du halt quasi auch, also kriegst du auch Geheimdienstinformationen, weißt nicht, wo sind Flüchtlingsströme, wo ist dies, Luisa: Hmm. Peter: wo ist das. Insofern brauchst halt, damit du damit arbeiten darfst, üß. So. Und darfst ja nicht jeden Scheiß sehen. An sich ist das übrigens auch nicht so wild, Also das ist, also, insofern nicht so wild, als dass man kann verstehen, warum das so ist, finde ich. Und es gibt halt einfach Informationen, die nicht jeden was angehen. Luisa: Absolut. Peter: Es gibt zum Beispiel im Militärischen gibt es noch eine andere Art von Stufen, weil da gibt es noch sowas wie German Ice Only oder NATO oder sonst irgendwas. Also gibt quasi das Ganze noch mal auf dieser internationalen Ebene. Weil das, was du jetzt vorgelesen hast, waren ja die nationalen Ebenen und es gibt es noch mal auf internationaler Luisa: Genau. Peter: Ebene und da gibt es halt quasi auch Sachen. Also wenn wir irgendwie zur See gefahren sind, gab es halt auch so Sachen, die nur German Ice Only waren. Beziehungsweise als ich auf einem niederländischen Schiff war, es auch Sachen, da musste ich halt rausgehen. Durfte ich halt auch nicht sehen. Ja, als sie ihren Käse ausgepackt haben. Luisa: Ja. Peter: Keine Ahnung. Wahrscheinlich. So, nee, das ist nur German. Das ist nur Netherlands Ice only, dieser Käse. So grob. Luisa: Wahrscheinlich, wahrscheinlich. Aber, man weiß. Dann lass mal, dann lass mal einen Experten dazu holen, oder? Peter: Ich denke, ist Zeit, nachdem wir sehr viel Quark geredet haben und wahrscheinlich 80 Prozent davon nicht ganz so richtig war, übrigens gerne korrigieren. Ihr habt ja die Ahnung, wir haben nur den Podcast. Luisa: Ja, ja. Ich liebste übrigens, wie wir immer mehr Fragen bekommen. Oder was heißt Fragen? Aber einfach Feedback zu unserem Podcast. Kam nämlich jetzt auch wieder, ich weiß nicht, ob du es gesehen hast, einmal ein Lob und dann, dass wir auf unserer Plattform Peter: Ja. Ich hab's gesehen. Threat, ne? Lob hab ich nicht gesehen. Luisa: so ein Dread eröffnen, wo man über den Podcast diskutieren kann. Müssen wir später mal drüber sprechen. Peter: Nice. Ja, ich hab auch noch was zu Namen vom Podcast und sonst irgendwas. Wir haben noch ein paar Sachen quasi offen. Und jetzt ist es aber Zeit, mal den Präsidenten des Landeskriminalamts Niedersachsen mit dazu zu holen. Thorsten Massinger, wir rufen den jetzt mal an und dann schauen wir mal, was so geht. Ja, ein wunderschönes guten Morgen. Der Landes-, der Präsident des Landeskriminalamts von Niedersachsen ist da. Thorsten Massinger, ein wunderschönes guten Morgen. Ein schönes guten Morgen. Großartig. Schön, dass das geklappt hat. Ich muss mal-, ich fang direkt richtig doof an, weil ich bin ... Also ich hab zwar eine Militärvergangheit, aber ich hab mit der Polizei immer nur so beim Zuwinken, nur nette Kontakte natürlich mit der Polizei. Was macht denn das Landeskriminalamt? Ja, das ist glaube ich die Frage einfach. Was macht eigentlich das Landeskriminalamt? Auf jeden Fall nicht das, man im Tatort regelmäßig sieht. Wir sind nicht Mordermittler oder so was, sondern sind diejenigen Zentralstelle, vor allen Dingen die schwerste Kriminalität als Zentralsteuer steuert, aber eben auch ermittelt. Wir sind zentrale Staatsschutzdienststelle, bei uns haben wir die Spezialeinheiten, das Kriminaltechnische Institut und wir haben auch eine Abteilung für digitale Lösungen. Also, die ganzen... Wann ist das denn richtig schwere Kriminalität? Wo ist denn da die Grenze? So was wie organisierte Kriminalität. Wenn man es mit internationalen Tätern zu tun hat, mit Tätergruppierungen. Wenn ich jetzt zum Beispiel bei der Frage der Koordinierung jetzt zum Beispiel das Thema Geldautomatensprengungen, das sagt vielleicht einigen was, wenn ich daran denke, das sind so Themen, die wir bewegen. Das ist wild. Jetzt hatten Sie, wenn ich das richtig gesehen hatte, vorher auch schon, sagen wir mal, Polizei-, also normal in Einführungsstrichen, nicht böse gemeint, liebe Polizisten, normale Polizeivergangenheit. Ist das schon das so ein bisschen, also ich will nicht sagen Spannendere, aber ist das nicht schon ein bisschen das Spannendere? Also ich finde den Polizeiberuf insgesamt spannend. Es gab bisher noch keine Station, der ich gearbeitet habe, wo ich diese Spannung nicht erlebt habe. von daher ist das einfach natürlich so eine Art I-Tüpfelchen. Aber es hat mir bisher alles so unfassbar viel Spaß gemacht. Von daher will ich da auch gar nichts hervorheben und auch die aktuelle Aufgabe nicht. Es sind total tolle Behörde, sind unfassbar tolle Menschen. Davor eben möchte ich nichts. Nee, das finde ich gut. Das ist eine sehr gute Antwort auch. Wir haben am Anfang immer so ein kleines Spiel. Das Spiel heißt, ich habe so einen kleinen Jingle auch. Das kommt drauf an. Das kommt drauf an, das ist quasi unser Entweder-oder-Spiel. Es geht einfach nur darum, bisschen reinzukommen, bisschen kennenzulernen. Und weil die meisten hier sitzen und Behördenmenschen haben viele auch juristischen Hintergrund, deswegen sagen die immer kommt drauf an und deswegen heißt das Spiel so. Und mein erstes Kommt-Roff an wäre, sind Sie, und da bin ich wieder nicht firm genug, aber Team Uniform oder Team Zivil? Nee, Team Zivil. Ich habe eine Uniformvergangenheit, aber Team Zivil. Das heißt, beim Landeskriminalamt sind da die meisten dann auch in Zivil, außer wenn es irgendwie feierlich wird? Ne, die sind eigentlich immer zivil, außer unser Spezialeinsatzkommando. Ach so, da siehst du, das hab ich schon wieder. Okay. Dann kann man sich ja gar nicht erkennen, das ist ja fies. Das ist ja fies, wenn man krimineller ist. ist auch ein Vorteil, ne? Ja, ja, ja, auf jeden Fall. Ist das dann so wie bei, also erkennt man Leute vom Landeskriminalamt eigentlich, wenn man sich auskennt, ein bisschen? Also wir hatten mal im Podcast die Kollegen von der Polizei Berlin. Und da waren halt auch so Leute aus dem Bereich Mordkommission und so so irgendwas, die halt ins Zivilum laufen. Und dann haben wir alle geschertzt, dass man sie zwar nicht erkennt, aber ein bisschen erkennt man sie schon. Ist das beim Landeskriminalamt auch so? Naja, also ich glaube, die Zeiten von Flanell Hemden und komisch streinschauenden Menschen, die Mitte 50 irgendwo den Leuten hinterher schauen, die sind auch bisschen vorbei. Aber ich glaube ... Ja, so ein gewisser Typus, der ist ja schon so bisschen, der haftet uns schon ein bisschen an. Von daher kann ich das nachvollziehen. Besonders natürlich bei unseren Kollegen und Kolleginnen des Personenschutzes, die natürlich immer besonderes Auge auf die Schutzpersonen, aber auch auf das Umfeld werfen. Die fallen schon besonders an. Nee, ich dachte, du hattest noch eine Frage. Ich hab nämlich nur auch, also ich hatte mit beim, beim, also ich war Redenschreiber vom Chef der Marine und der hatte offensichtlich auch manchmal Personenschutz. Und es war auch immer sehr lustig, weil man die auch schon von sehr weitem gesehen hat. Also die hatten schon ihren, die sahen schon so aus. Aber man muss auch sagen, die sahen auch so aus, von wegen komme ich nicht zu nah und das war ja auch gut so, also das ist auch Teil des Jobs so auszusehen. ist der Plan. Genau, das ist Plan. Ne genau, perfekt. Wir haben jetzt das nächste Ding schon, nämlich unsere Grundsatzfragen und da kommt dann Luisa ins Spiel mit ihren Fragen. Grundsatzfragen. Luisa: Die erste Frage haben Sie schon vorweggenommen, aber glaube, es ist interessant. Welches Bild von LKA und ... Welches Bild von LKA aus Film und Fernsehen würden Sie am liebsten gerade ziehen? Peter: dass wir im Gebäude der Nord-LB unseren Hauptsitz haben. Das ist sehr gut. Luisa: Wer denkt denn das? Peter: Leute, die Fernsehen Der Tatort aus Hannover, zeigt genau dieses Gebäude regelmäßig. Aber ist ja auch eigentlich ein Vorteil, wenn man das nicht genau weiß, oder? Ja, also auf jeden Fall ein modernes Gebäude. Images-mäßig ist das schon mal super. Glüser. Luisa: Okay, nächste Frage. Peter: Ähm, so Kornholspiel zum Beispiel. Das ist random. Die diese Luisa: Sistasin. Peter: Säcke reinwerfen kann durch so ein Loch. Einfach im Büro. dann bei so ein bisschen die anderthalbminütige Mittagspause auszukosten. Das zum Beispiel. Sehr gut. Also andere nehmen quasi ihr kleines Putting Green und ihr kleines Golfset mit ins Büro und sie haben dann das als anderthalbminütige Mittagspausenbeschäftigung. Luisa: das Gehirn wieder so zu fokussieren. Peter: Wenn mal Zeit dazu ist, ja. Das finde ich gut. Wie kommt man denn darauf? Also haben Sie das irgendwie, ist das so hobbymäßig? Habe ich mal netterweise geschenkt bekommen. Okay. Und ist in der Tat ganz entspannt. Luisa: Ich stelle es mir für die Konzentration ganz gut vor. Peter: Ist es auch manchmal Stressabbau? Ich kann mir vorstellen, diese Säcke eignen sich ja gut davor, sie auch mal sehr fest zu pressen, wenn man mal gerade nicht so einen guten Tag hat. Luisa: Ich treffe dich. Peter: Ich glaube... Also ich stresse Bauwändern für einen selbst. Die Mitarbeiter, möchte Gottes Willen, das dachte ich auch nicht. Ich habe noch so einen Knetball. Ja, genau. Der ist auch gut. Was ist auf dem Knetball drauf? Das ist ein alter, so ein Softbasketball. Da hatte ich mal so einen Korb angebracht bei mir an der Wand, diesen Ball mal regelmäßig durch den Korb zu werfen. Dieser Korb hat aber das Zeitliche gesegnet und so ist jetzt nur noch dieser Ball übrig. Das ist nur noch der Stressball. Sehr gut, ist Luisa: Nächste Frage. Peter: Kannst du mir mal sagen, was da und da passiert ist? Luisa: Das ist geil. Ja, das kann ich mir vorstellen. Peter: Das Schöne ist, als LKA in der Regel, weil ich nicht zu der örtlichen Polizei hier den direkten Draht dran habe, zu den Sachverhalten, kann ich immer aus sehr gutem Gewissens sagen, kann ich dir nichts sagen, weil ich es nicht weiß. Ja, wir hatten Luisa: Meistens dann. Peter: mal den Running Gag, als wir die Leute vom BND da hatten, dass sie so ein Bullshit-Bingo haben, wo überall drauf steht. Das darf ich leider nicht erzählen. Dazu darf ich leider nichts sagen. Das ist sowieso, finde ich, immer eine sehr, sehr gute Antwort, oder? Wenn man entweder dazu nichts sagen möchte oder einfach keinen Bock auf das Thema hat zu sagen, kann ich leider nichts zu sagen. Darf ich nicht. Ja oder ein Teil meiner Antwort würde Sie für uns sichern. ja, das ist sehr schön. Das sollte man auch im Primetime-Fernsehen als Innenminister mal machen. Hab ich gehört. Sehr gut. Luisa: ich bin ja recht gut. Okay, nächste Frage. Welches Wort aus dem LKA Deutsch würden Sie gerne abschaffen? Peter: glaube, insgesamt sind es solche Worte wie eine Beamtshandlung oder sowas. Also die In-Augenscheinnahme eines Tatobjektes. Es gibt ganz viele Amts-, Polizeideutsch-Fachlichkeiten. Ich glaube, die gibt es zu hunderte, wo der oder die Normalo draußen sagen würde, na ja, kann ich nichts mit anfangen. Luisa: Ja, tatsächlich. Also wir haben ja mal eine Kollaboration gemacht mit dem LKA über Behördenwörter und ich dachte, ja, beim LKA gibt es so richtig spezielle Begriffe, aber tatsächlich ist es ja auch sehr behördendeutschmäßig. Also die ganzen Abkürzungen, die kannte ich irgendwo her. Also die meisten. Dann letztes. Peter: So was richtig LKA-spezifisches gibt es glaube ich nicht. Luisa: Nee, ... Also, tatsächlich die kantig die meisten Abkürzungen. Dann letzte Frage. Wie schalten Sie nach so einem anstrengenden Job abends ab? Peter: Das spielt immer Familien eine Rolle. Natürlich im Zweifel auch nochmal Sport machen, kochen. Der Fahrtweg nach Hause ist auch immer so ein guter Puffer. Das habe ich auch sehr gerne im Büro arbeite, so bisschen auch so eine Distanz zu haben zu dem Ganzen. Das ist schon hilfreich. Richtig gut. Jetzt mal so ein bisschen ein Wiedermann, meine Unwissenheit. Was ist so die Alltagsaufgabe von einem LKA-Präsidenten? Weil ich kann mir vorstellen, okay, LKA, hatten von schwerer Kriminalität geredet, digitale Kriminalität, internationale Kriminalität. Und da gibt es ja bestimmt ganz, ganz viele Leute, so richtig, also dann noch die Einsatzkräfte und auch die Spezialeinheiten und so. Da kann man sich das irgendwie so grob vorstellen. Was ist dann so ihr täglich Brot als Präsident? Das, zuallererst bei allen Führungskräften irgendwie immer eine Rolle spielt, sind Personalthemen. Dann natürlich der fachliche Austausch, sei es zu aktuellen Vorhaben, regelmäßig auch mit dem Innenministerium. Ich bin auch relativ häufig auch auf Dienstreise eben auch zu Veranstaltungen. Wir haben einen regelmäßigen Austausch auf die Ebene der LKA-Chefs mit dem BKA-Chef. Also, ich würde mal sagen so... Also die Hälfte der Zeit sind dienstreis und die andere Hälfte der Zeit ist, ich sag mal, klassisches Führungsgeschäft und vor allen Dingen natürlich vielfacher hier ausgelassen. Die die ich noch habe, ist, was ist bei Ihnen gerade so von den, also wenn Sie dabei reden dürfen, offensichtlich, aber das wissen Sie selber, was ist bei Ihnen quasi gerade oben auf dem Schreibtisch, wenn es darum geht, die wichtigen Weichen quasi für die Zukunft vom LKA zu stellen? Welche Themen sind bei Ihnen oben auf? Also, ich würde mal sagen, zwei Themen. Zum einen, wie es uns in Zukunft gelingt, noch schlagkräftiger zu werden bei immer digitaler werdenden Tätern, Tätersstrukturen, internationale Täter. Da müssen wir schlagkräftiger und schneller werden. Da sind wir, nach meinem Verschreiten, wirklich auf einem guten Weg, verbunden mit anderen Ländern und auch mit unseren Behörden. Und das Zweite ist... mir schon wirklich ein Herzensanliegen. hatten auch vor kurzem den ersten Online-Abend vorhin gerichtet an Eltern und an Lehrer. Wie es uns gelingt, die digitalen Gefahren für Kinder und Jugendliche besser an diejenigen zu geben, die sich eigentlich darum kümmern sollten, nämlich an die Familie, an die Schule, eben auch Kindern das Handwerkszeug an die Hand zu geben, zeigen, guck mal, das was ihr da in sozialen Medien macht, was ihr im Internet macht, was ihr mit dem Handy macht. Das birgt auch ganz viele Gefahren und das ist mir schon herzensanliegend und das liegt auch ganz obenauf. Viel Präventionsarbeit dann, Ja, genau. Dann habe ich eine Abschlussfrage, die wir so ziemlich häufig stellen, die ich aber immer wieder schön finde. Nämlich, was macht Sie so richtig optimistisch? optimistisch, die entgegen der landläufigen Meinung, die unfassbar vielen jung motivierten Menschen, die in unsere Organisation kommen, die einfach nochmal ganz andere Einblicke mit sich bringen, die sehr flexibel sind, mit ganz neuen digitalen Kompetenzen ausgestattet sind und die sich unfassbar einbringen wollen. Und das stimmt mich tatsächlich für die sehr optimistisch. Sehr gut. Luisa, du noch eine Frage? Luisa: Tatsächlich habe ich alle meine Fragen gestellt. Peter: Richtig gut. Herr Massinger, bin, ich habe mich sehr gefreut, dass das geklappt hat und auch jetzt bin ich sehr beseelt. Lieben Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, quasi zu unserer Community und damit zu ganz vielen Behördenmenschen zu sprechen, die ja, wie wir wissen und wie Sie am Ende ja selber auch gesagt haben, das hier, das Land mit am Laufen halten und auch besser machen und weiterbringen und all das. Insofern vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben und ich wünsche Ihnen ganz, ganz viel Erfolg, Ihnen und Ihren Kolleginnen und Kollegen natürlich in ganzen Sachen, die Sie da vor sich haben. Und wir unterstützen gerne, wo wir können, wenn wir das von außen irgendwie können. Herzlichen Dank. möchte ich auch sagen. Danke für das nette Interview und entspannenden Tag. Super. Ganz, ganz vielen Luisa: Vielen Dank. Peter: Ciao! Ja, Luisa, wie war das so? Luisa: Ja, crazy, ich find das Format an sich einfach megacool. Also, ich glaub, wir müssen noch dran arbeiten, wie wir Interviews einbinden, gut. Aber einfach so cool, dass wir morgens kurz mal eben mit dem LKLA-Präsidenten telefonieren können. Also, find ich. Peter: Ja, ist auch dann immer ein wildes Ding, wenn ich dann meinen Kindern erzähle. Können wir uns jetzt bitte beeilen? Der LKA-Präsident wartet. Ist gut. Kann man gut machen. Ist guter Punkt, morgens loszukommen. Nein. So. Ich wünsche Luisa: Hören Sie dann besser? Peter: euch auf jeden Fall einen schönen Freitag. Wir sehen uns ganz bald wieder. Nämlich am Montag, spätestens wenn Motivationsmonat ist. Kommt gut ins Wochenende und dann wünschen wir euch sehr, sehr viel. Ein schönes Wochenende, gesagt. Bis dahin! Luisa: Bis dann!