Peter: Es ist Motivationsmontag. Das bedeutet, wir reden natürlich auch über die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt, aber auch, wie der Montag und damit quasi die Katerstimmung nach solchen Wahlen, egal bei wem, ein bisschen besser wird, weil, ob ihr es glaubt oder nicht, die Sonne wird auch, wenn sie vielleicht jetzt noch, bei mir sind die Jalousien zu, aber vielleicht geht sie dann doch wieder auf, und zwar jeden Tag. Und wir sind ja dafür da, damit ihr in den Behördenmorgen startet und euch hinterher denkt, weißt du was, eigentlich war ich Bock. Ehrenbehörde live vor 9. Dein guter Start in den Behördenmorgen. Luisa: Sehr gut. Ich habe Peter gerade ... Ich bereite die Themen immer vor. Und ich Peter gerade gesagt, es geht Wahlen. Und ich habe direkt einen Gesichtsausdruck bekommen. Also, ja, ich glaub ... Alle sprechen über die Wahlen. Warum müssen wir da auch noch drüber sprechen? Ich glaub ... Also ... Wir haben ja vor einigen Wochen schon ein bisschen darüber gesprochen, dass halt ... Oder haben die Ängste aufgegriffen, weil einfach sehr viele da sind in Behörden. Und glaub grad, die Menschen, die uns dargeschrieben haben, dass sie große Ängste haben oder sagen, ich würde sogar kündigen, dass die heute morgen mit einem komischen Gefühl zur Arbeit gehen und das ist so bisschen, ich glaube, wir sollten einfach mal drüber sprechen, wie wir da auch zu stehen und was wir vielleicht auch im Content vermitteln und was Behördenmenschen auch machen können, was in der Hand liegt von denen. Peter: Was ist denn Frage? Soll ich einfach anfangen oder? Luisa: Ähm, ja, ich keine Ahnung. Peter: Ich bin ja Team-Modivation und ich bin ja Team. Wir müssen uns mal darüber unterhalten, bei all den Sachen. Also zum einen, ich hab deswegen mit den Augen gerollt, weil gestern mein LinkedIn schon wieder voll war von Wahlergebnissen und Einordnung von Leuten und haste nicht gesehen. Und ich meine, die meisten hatten ihren Post ja vorbereitet, weil es ist ja nicht so, dass das irgendwie überraschend kommt. Und ein Wunschdenken kurz vor der Wahl zu glauben, dass die Sonntagsfragen und Umfrageergebnissen bis vor der Wahl irgendwie völliger Quatsch waren und die Statistiker innen. sich geirrt hatten, ja selten. Also ist ja wirklich selten der Fall, dass das so passiert. irgendwie bei 1,7. Wie viel hat Sachsen-Anhalt? 1,9 Millionen Wahlberechtigte? Irgendwie so 1,7, 1,9 Millionen Wahlberechtigte. heißt, statistisch ist das ganz okay. Da brauchst du kein so unglaublich großes Ende, eine ganz gute Guestline zu haben. Insofern war das für mich ja, also es war ja für niemanden so richtig überraschend, dass das da passiert. Und wir hatten ja letzte Woche den Staatssekretär, unseren Lieblingsbehörden Bernd aus Sachsen-Anhalt da. und Tobias, den Chief Digital Officer aus Sachsen-Anhalt. ich sag mal, eine Sache fand ich bei denen cool. Die haben gesagt, naja, egal was da ist, die Arbeit geht ja erstmal bis 6. Oktober weiter. Also wir haben ja trotzdem, es geht ja erstmal ganz normal weiter. Und auch Digitalisierungsprojekte und auch sonst Projekte gehen ja erstmal weiter. Insofern, wenn man das Positive sehen möchte, ich, also... Es ist friedlich geblieben. Stand heute Morgen. Right? Also, gestern war Luisa: Ja. Peter: nichts. So. Das ist gut. Das ist gut und demokratisch. Damit können wir noch arbeiten. Und das nächste ist halt, dass jetzt ja sowieso erst mal das harte Ring losgeht. Wer macht was? Ähm ... Es ... Also, ich will keine super Predictions abgeben, weil das ist in dem Falle einfach superschwierig. Aber ... Ich sag mal, ... ganz große Beben ... ist ja allein, weil die Mehrheit der AfD nicht erreicht ist, ein Stück weit ausgeblieben. So, jetzt müssen wir halt gucken. Und das ist ja auch der demokratische Prozess. Da kann man ja auch einfach insgesamt, unabhängig davon, wer die Wahl gewinnt und wie die Ergebnisse aussehen, immer ziemlich dankbar für unsere Verfassung sein, weil sie einfach in ziemlich viele ... Also, wir haben halt ein Stück weit aus der Geschichte ja schon gelernt. Wir tun immer so, als wäre das nicht so. Aber die Verfassung ist ja Ausdruck davon, dass wir das getan haben. Dass es zum Beispiel nicht zu viel Zersplitterungen gibt durch die 5-Prozent-Hürde. Dass es gewisse Mehrheiten braucht, damit vernünftiges Regierungshandeln möglich ist. Und das ist natürlich gerade in einer schwierigen Phase, wenn es viele Parteien gibt, wo es dann immer irgendwelche Riesenkoalitionen muss. An sich, ey, ist das doch nur ein Ausdruck davon, dass unsere Verfassung funktioniert. So, und dass wir friedliche, freie, geheime Wahlen hatten, dass Ergebnisse feststehen, dass politische Mehrheiten sich verändern können und dass man mit diesen politischen Mehrheiten oder mit den politischen Mehrheiten jetzt einfach arbeiten muss. So und für uns Behördenmenschen, Entschuldigung, rein, bitte. Luisa: Ja, nee, also ganz viel ist ja auch einfach noch offen, wie du halt sagst. Also, wer regiert mit wem, abwarnen, so, das ist, ich, weiß niemand. ich ... Da kann man halt super viele Predictions machen, aber ist halt einfach noch gar nicht klar. Und ich glaub, wir könnten halt so darüber reden, was halt in der Hand von Behördenmenschen liegt. Weil, also, ich hab zum Beispiel gemerkt, dass wir hatten einmal kurz ... Also, so ... Im ... Weil, wir hatten ja Doreen vom ... Verein Verwaltung für Demokratie da. Und da haben wir auch über politische Neutralität gesprochen, aber eben auch was man machen kann, wenn man das Gefühl hat, dass Entscheidungen nicht rechtmäßig sind. Und hatten da das Kit für Verwaltungsmitarbeiten, also dieses Kit für Demokratie. Und da kamen super viel Nachfragen. Und ich glaube, das ist auch ein Punkt, weil viele gar nicht wissen, was sie in so Fall machen würden, wenn sie das Gefühl hätten, dass irgendwas nicht rechtsmäßig ist. Aber da gibt es ja. Peter: Da muss ich mal kurz reingehen, weil ich möchte gerne, dass der Verein für Demokratie das hat, finde ich gut. Ich möchte nur sagen, die Situation hat sich nicht geändert. Diese Rechte hattet ihr vorher schon. Die habt ihr jetzt Luisa: Ja, auf jeden Fall. Peter: auch. Sie wären auch nicht wichtiger oder weniger wichtig, sondern sie waren schon immer wichtig. Und ich würde mal auch behaupten, dass in vielen Punkten ganz, ganz viel Quatsch schon läuft in Behörden, ohne dass es da eine AfD-Regierung gibt. Und ... dass auch wichtig ist, dass ihr über euren Job nachdenkt, beziehungsweise, das klingt so wertend, das meine ich gar nicht so, sondern dass es quasi, egal in welcher politischen Konstellation es ist, Behördenmenschen eine besondere Aufgabe haben, zu prüfen, ob das alles rechtsmäßig ist. Und nicht einfach nur zu machen, es zu machen. Und ich meine, ganz persönlich, ja, das ist einfach nur meine Meinung, ihr könnt das nehmen, wie das wollt. Ich finde, momentan hat sich halt noch nicht viel geändert und wir sind sehr viel in Hirngespinsten unterwegs und sehr wenig in Realitäten. Weil es gibt, und das wissen wir auch aus genug Beispielen in der jüngsten Vergangenheit, aber auch irgendwie in den letzten 50, 60 Jahren, genug Sachen, die in einem Staat auch so nicht gut und nicht rechtsmäßig laufen, ohne dass eine gesichert oder vom Landesverfassungsschutz als gesichert extremistischer Landesverband irgendwie die Mehrheit hat. Also mein Punkt ist, wir können uns viel darüber unterhalten, wie furchtbar alles ist und irgendwie Horror-Szenarien an die Wand malen. Mein Punkt ist aber, dieses, es wird nicht jetzt erst wichtig, dass ihr euch mit Demokratieschutz beschäftigt. Das war auch schon vor 30 Jahren wichtig und es ist halt auch vor der Landtagswahl und nach der Landtagswahl wichtig, dass ihr eure Pflichten und Rechte kennt als Behördenmenschen. Wir versuchen es ja euch auch näher zu bringen. Und ich weiß, ihr habt so viel, so viel auf dem Zettel. Insofern ist es auch immer schwierig. Und es wird halt gerade irgendwie gefühlt akuter. Aber ein Stück weit ist der Motivationsmontag und quasi wir ja auch dafür da, uns zu sagen, naja, guckt euch die Leute, die in Sachsen-Anhalt wohnen, an. Also wenn ihr euch hier die Staatssekretäre Berndt anguckt, wir kennen so viele Leute aus diesem Digitalisierungsbereich von der Landesverwaltung. Städte, Gemeinden, Landkreise aus Sachsen-Anhalt. Da sind so viele tolle, gute Leute dabei. könnt euch echt locker durch die Hose atmen. Es gibt genug Leute, die einen sehr, sehr guten Job machen. Und ihr gehört wahrscheinlich mit dazu. Und wir machen weiter. Deswegen, bin da so... Luisa: tief entspannt. Aber das ist ja auch eine also das ist ja auch eine angenehme Abwechslung zu allem anderen, was man liest. Wenn jemand dann einfach mal tief entspannt ist und sagt, wird schon alles. Peter: Ich sag mal so, versuch mich auf die... Vielleicht ist das das, was der Take-away für heute ist. Also zum einen, mich hat's genervt, das LinkedIn wieder. Alle wollen wieder ihren eigenen... Das nervt mich bei Social Media. Es ist ja nicht so, dass da irgendwelche grandiosen Takes von Leuten dabei sind, wo ich unbedingt den Take hören wollte. Deswegen wehre ich mich auch bisschen dagegen, selber zu taken. Weil ich mir denke, who am I? Bin ich Luisa: Mmh. Ja. Peter: Politikwissenschaftler? Na gut, ich hab so was ähnliches studiert, aber das heißt noch nix. Ich war auch nicht viel in Vorlesungen, man muss vorsichtig sein bei dem, ich sage, immer. Und auch sonst, ich sehe mich nicht in der Position, ich bin auch kein Fan davon. Wenn man mich nach meiner Meinung fragt, sage ich das gerne, aber ich bin halt ungern so ein Einordnungsorgan und möchte auch Ehrenbehörde da nicht hinbringen. Also wir können darüber reden, Gottes Willen, das hast du ja auch gesagt, du willst ja nicht, dass wir das einordnen. Mein Punkt ist, Luisa: Mmh. Peter: ich will mich halt nicht... Wenn ich bei LinkedIn sehe, was für Hints und Kunst... irgendwie denn ihre Angebote zu bewerben, sagen wie furchtbar das alles ist. Das könnten wir genauso machen. Könnten sagen, nein, in Sachsen-Anhalt ist schwierig, was ihr jetzt braucht, das Austausch kommt auf unsere Plattform und gebt uns Geld. Können wir ja machen, ist halt Quatsch. Weil den braucht ihr Luisa: Ja. Peter: vorher und den brauchen wir hinterher. Und egal wer an der Regierung ist, ihr müsst euch mit einer Austausch und wir versuchen diese Lösung zu bauen. Aber da jetzt opportunistisch. Luisa: Ich hab... also ich hab ja auch bewusst gesagt, oder wir zusammen die Entscheidung getroffen, dass wir jetzt keine Parteien oder so in unserem Content nennen, beziehungsweise nicht in dem Beitrag, also reichweitenstarken Content, also jetzt im 1 zu 1 oder im Podcast mal, aber halt nicht als, damit machen wir Aufmerksamkeit, weil ich da ziemlich ähnlich positioniert bin, wie du. Ich glaube, aber... Das ist ja gut, dass wir das wieder feststellen. Weil diese Morgenlage dient ja auch für uns, bisschen dazu, unseren Standpunkt immer weiter zu festigen. Weil wir den ja auch erst herausfinden, so ein bisschen. Und das ist ja auch gar nicht so einfach, weil wir ja schon in einem Bereich tätig sind, der ... ja, politisch einfach beeinflusst ist. Und die Leute ... Ja, Peter: welcher Bereich nicht, ne? Ja. Luisa: das stimmt. Das stimmt. Aber noch mal anders, Aber du Peter: Ja, das stimmt. Nee, ich will nur ... Entschuldigung. Luisa: Ja, nenn gern deinen Take, ansonsten können wir auch mit anderen Sachen weitermachen, weil es geht ja weiter. Peter: Ja, mein Take ist, und das ist ja auch das Ziel von uns, ist ja quasi den einzelnen Behördenmenschen zu stärken und da Sichtbarkeit zum einzelnen Behördenmenschen und auch Wirksamkeit zum eigenen Behördenmenschen oder zum einzelnen Behördenmenschen zu bringen. Und deswegen ist halt ein gutes Ding, was ich versuche, wie gesagt, ich weiß nicht, ob ich es immer schaffe, aber ich versuche es zumindest, mich auf die Sachen zu konzentrieren, die ich tatsächlich unter Kontrolle habe. Und ich habe auch an einem Montagmorgen nicht die Kontrolle darüber, wie das Wahlergebnis war. Ich werde auch nächste Woche, da wird bei uns gewählt, also sind viele Landtagswahlen und auch Städte, Bürgermeisterwahlen, Ratswahlen und so. Auch da offensichtlich gehe ich wählen. bin sogar, kann ich da mal mitgeben, ich bin bei der Stichwahl, die vermutlich ansteht, auch Wahlhelfer. Luisa: Ich hab gestern überlegt mich anzumelden. Peter: Das ist bisschen spät. Die sind schon alle eingeteilt. Luisa: Ich bin immer viel zu spontan zu spät. Peter: Ja, das ist übrigens auch schwierig, wenn man so auf Listen einmal steht. Ich wurde einfach direkt als Büroleiter, wie heißt das, als Wahlbüroleiter eingeteilt. Und hab gesagt, Freund, ich Luisa: crazy Peter: kann da nicht. Dann so, ja, aber das Stichwahl, Und dann steht dann da immer direkt, sobald du auf dieser Liste stehst, nehmen die dich quasi, und dann steht, jetzt brauchen sie aber auch wirklich gute Gründe, da wieder runterzukommen. Weil die können Luisa: Wow. Peter: dich ja quasi, also theoretisch könnte dich die Stadt ja zwingen. Also da, du wohnst, die können dich ja zwingen, dazu Wahlhelfer zu machen, theoretisch. Luisa: Crazy. Peter: Weil, ist eine Bürgerpflicht. ähm ... machen sie natürlich nicht, Abschärfen, machen sie natürlich nicht. Sie suchen Freiwillige, sie versuchen das auch. Gibt ja auch Entschädigungsgeld und was weiß ich. Also, alles cool. Wo wollte ich hinaus? Genau. Ich hab's nicht unter Kontrolle. Auch die Wahlen nächste Woche. Ich geh wählen, offensichtlich. Aber ich hab's per se nicht unter Kontrolle. Ich kann nur meinen eigenen Stimmzettel ausfüllen. Und gucken, dass der gültig ist. Und keine Blümchen und Was weiß ich drauf malen. Aber in diesem Punkt von, ich versuche das zu kontrollieren, ich habe, das klingt im ersten Moment immer so, ja, aber machst du dir denn keine Gedanken und hin und her? je blöd gesagt, je älter ich werde, desto weniger gebe ich einen F darauf. Weil ich einfach häufig genug gemerkt habe, ja gut, aber selbst wenn ich, also alles was ich mache, ist mir selbst das Leben schwer, wenn ich mir die ganze Zeit Sorgen mache oder Sachen, wo ich keine, ich habe Keine Handlungsmöglichkeit. Und gerade in Sachsen-Anhalt, ich habe halt keine Handlungsmöglichkeit. Keine. Ich kann versuchen, dass durch meine Arbeit es Leuten besser geht. Aber muss ich mich dann hier hinstellen und sagen, nein furchtbar oder wie toll oder keine Ahnung? Weiß nicht. Ich glaube nicht. Und deswegen habe ich eine tolle neue Seite, die ich jetzt in der Good News Motivationsmontag noch mit euch teilen möchte. Luisa: Sehr schön. finde, ist ja auch eine angenehme Haltung. Ist doch gut, dass wir dazu kommen. Ich glaube, das ist erfrischend. Können wir uns noch mal Gedanken machen, wie wir das im Content nehmen? Dann teil gerne deine Seite. Peter: Ja, ich mach mir in dem Moment jetzt erstmal... ich auch bei dem Content, ich glaube, wir müssen auch da, sollten wir für uns gucken. Wir können gerne darüber reden und wir können sicherlich auch Formate finden, die sich dann für Content eignen. Aber ich glaube, das Allerwichtigste, was wir machen können, ist einfach sein, wie wir sind und uns nicht zu sehr in irgendwas reindrängen lassen, nur weil irgendwer, irgendein Guru erzählt, wir müssten Content machen und wir müssten Reichweite bekommen. Weil eines ist auch... Wichtig, wir sind bei Interest Media, bei Aufmerksamkeitsökonomie. Das bedeutet, die Leute, gerade weil die Algorithmen so gut sind, die unseren Shit sehen wollen, sehen unseren Shit. Und ich muss jetzt hier nicht die fünf geilsten Schwierigkeiten im Büro machen. Also nicht, dass ich da nicht auch Bock drauf hätte, Gottes Willen, aber ich muss es halt nicht machen. Luisa: Ich glaube, wäre auch der letzte Punkt, warum ich das machen würde. Das ist gerade los. Oder das fühlen die Leute. Dass man dann eben genau diesen Punkt, die Perspektive geben kann, weil sie halt, glaube ich, für viele Menschen wertvoll ist. Das wäre der Punkt. Aber wir ja noch drüber reden. Peter: Ja. Ich finde halt echt, man muss echt aufpassen. Es geht einfach wirklich schnell. Es geht richtig schnell, dass man in so einem ... Gott, gibt es auch einen Begriff für ... Dass man quasi sich von dem Feedback zu sehr prägen lässt. Und dann quasi nur noch, in Anführungsstrichen, das macht, was vermeidlich die Leute sehen wollen. Und damit quasi Luisa: Mmh. Peter: sein eigenliches Ding verliert und es damit auch komisch wird. Also ganz Luisa: Ja. Peter: viele ... Influencer und sonst irgendwas. Da ist das ja so, dass sie irgendwie da nur noch machen, was die Leute sehen wollen und vergessen irgendwie, dass sie das machen, worauf sie Bock haben. Und ich glaube, das ist bei uns wichtig, dass wir da einfach bleiben und dass wir einfach das machen, was wir machen. Und natürlich nehmen wir Feedback an, aber halt jetzt nicht, nein, die Leute finden, Peter quatscht zu viel, so der dann schallt halt ab. Also ich werde auch immer weiter quatschen. So, weil wenn Pausen entstehen, quatsch ich halt. Luisa: Ja, das ist doch auch eine gute Eigenschaft, Peter. Dann teil mal deine Sei... Ja. Peter: Das ist sowieso so ein Ding. Das hatten wir. Community-Ding. Community-Ding war, irgendwer hatte uns, als ich hier die letzte Woche mit dem Feedback-Ding, falls ihr es nicht mitbekommen habt, das waren, wir haben ein paar Kommentare bekommen für unsere Shows hier. Da waren auch Kommentare dabei, die nicht so wertschätzend waren. Da waren auch sehr viele Konstruktive dabei, Gottes Willen, ich möchte es gar nicht klein halten. Aber es waren halt auch Leute dabei, die irgendwie so geschrieben haben, naja, müssen wir jetzt nicht nochmal wiederholen. Und auf jeden Fall habe ich dazu dann auf Insta was gesagt und ... Feedback war unter anderem so eine Frau, gesagt hat, na ja, ich hab zum Beispiel mal gehört von irgendeinem Kollegen, warum bist denn du so nett zu Leuten? Du bist immer zu jedem zu nett. Und dann hat sie richtig lange gebraucht, das einordnen zu können, dass das ja gar keine schlechte Eigenschaft ist. Aber es ist ja crazy, wenn du überlegst, was man so für Feedback bekommt und wo man dann sagt, okay, dann lass ich das. Und es ist einfach so Feedback wie, sei mal nicht so nett zu Leuten. Luisa: Krass. Peter: Aber fühle ich das ist... Luisa: Oha, den hab ich nicht genießen, ja? Peter: Guck mal, du hast das doch... Wir hatten das doch im... Also Feedback, komisches Feedback kennst doch auch. Luisa: Ja, auf jeden Fall. Peter: bei Vorträgen zum Beispiel. Luisa: Ja, kann ich zur Genüge. Peter: Und es ist halt nicht einfach. Also es gibt ja quasi diese Phase im Leben, wo es total wichtig ist, das Feedback auch anzunehmen. Also es ist immer wichtig, Feedback anzunehmen. Die Frage ist, wem kommt das Feedback? Und man muss auf jeden Fall über dieses Feedback nachdenken. Luisa: Und dass man dann auch seinen Weg findet. Ich glaube, ist das Wichtige. Peter: Ja. Luisa: Dass man sich dabei nicht verliert. Wie du sagst, wenn man immer nur nach Feedback von außen geht. Und vor allem von Personen, die das einmal gesagt haben. Die anderen Personen, die das gut finden, nennen das ja meistens gar nicht. Also, wie viele Personen gar nicht sagen, dass sie eine Eigenschaft von jemanden gut finden. Zum Beispiel, du hast ja die Vorträge angesprochen. Bei Vorträgen brauch ich noch bisschen Übung. Aber dieses ... vor der Kamera sein oder auf Insta machen, das mir am Anfang schwer gefallen. Ich glaub, der Punkt, der das verändert hat, war, dass ich eigenen Weg gefunden habe. Der anders ist als deiner oder der von anderen. der dann halt ... Also, das ist das Einzige, wie es für mich funktioniert. Peter: Ja und Ich glaube, man muss halt gucken, von wem nimmt man sich welches Feedback an. Also... Ich finde, dass für Feedback, auch wenn alle Leute Feedback geben, aber das ist so bisschen wie mit den Wahlen, ja. Von wem hör ich mir denn jetzt eine Einordnung an? Hör ich mir das von jemandem an, der sich lange damit beschäftigt hat und vielleicht eine Perspektive hat, die ich nicht habe? Oder guck ich dem 15. Business Dude bei LinkedIn zu, wie er sagt, dass alles vor die Hunde geht und nur sein... nur sein Produkt uns retten kann. Das ist halt ein Unterschied, aber der Noise, die Geräusche sind ja trotzdem da. Und ich finde, ganz guter Razer dafür ist, also eine ganz gute Checkliste ist so. Woher weißt du das? Also, wenn dir jemand Feedback gibt, woher weiß der das? Also jetzt in unserem Fall, jetzt stand ich, als wir diese Sache hatten mit, wir versuchen, irgendwie mehr vor die Kamera zu kriegen, zum einen willst du das oder nicht, schon mal eine wichtige Frage. Und da sag ich auch immer, ist das ein nicht wollen oder ein nicht mögen? Weißt du, ich meine? Also ist das Luisa: Mmh. Peter: ein, ich will nicht vor die Kamera, dann ist das fine, dann gehst du auch nicht vor die Kamera. Oder ist das ein so, ich weiß nicht, ob ich mich das traue. Das sind ja zwei Luisa: Hm. Peter: verschiedene Sachen. Und... Dann ist halt die Frage, von wem höre ich mir dann Feedback an. Von meiner Mutti, die noch nie von der Kamera stand, die sagt, das sieht aber komisch aus. Oder von jemandem, der das irgendwie seit zehn Jahren macht und dir dann Feedback gibt und sagt, hier, mal, dass du darauf achtest. Ist ja ein Unterschied. Oder ob quasi, wie gesagt, jemand von der Straße kommt, der das Handy nicht richtig rumhält und dir sagt, wie Instagram funktioniert. Ich hab mal witzige... Luisa: Ja. Peter: Kennt ihr so Leute? Vielleicht habt ihr das im bekannten Umkreis. Ich hab sowas im bekannten Umkreis. Leute, die über Sachen, wovon sie offensichtlich keine Ahnung haben, so Sachen sagen, so Phrasen, als hätten sie Ahnung. Luisa: Ich glaub, du weißt, wie du meinst. Okay. Peter: Ich glaube, glaube, ja, genau das meine ich. Also es soll Leute geben, die auch, wenn sie eine männlich gelesene Person sind, ähm, starke Meinungen zu Perioden und Geburten haben. Hab ich gehört. Auf jeden Fall. Nein, Luisa: interesting. Ja, okay. da könnte ich, glaube ich, auch nicht. Ja, spannend. Peter: es auch, ist in Ordnung. Jeder darf ja, also da sind wir wieder bei Meinungsfreiheit. Luisa: Ja. Peter: Sagt es halt, ist ja völlig in Ordnung. Meinungsfreiheit heißt aber nicht, dass ihr euch jede Meinung zum einen anhören. und auch annehmen müsst. was, und da sind wir quasi irgendwie wieder bei den Debatten von Landtagswahlen. Meinungsfreiheit heißt ja nicht, dass ihr einen Anspruch darauf habt, dass ich eure Meinung gut finde oder dass es keine Konsequenzen für eure Meinung geben kann. Natürlich dürft ihr eine Meinungsfreiheit haben, aber nicht immer ist eine Meinung angebracht. Also es darf auch meine Meinung sein, wenn eine, was fällt mir denn mal ein, irgendeine Politesse etwas macht, wo ich das Gefühl habe, das stimmt so nicht, dann darf das meine Meinung sein, aber im Zweifel ist es halt egal, weil die Meinung nicht das Recht macht. Es ist ein Recht auf Meinung, aber deine Meinung hat nicht direkt ein Recht. Und das ist bei Feedback einfach schwer, ich verstehe es ja auch, ich habe das ja auch, dass ich dann schon irgendwie mehr Feedback hole oder Feedback einfach ungefragt bekomme. und mir das schon irgendwie erstmal überlegen muss. Und dann ist es halt ein Muskel, das zu trainieren und zu gucken, von wem nehme ich das denn an. Und mein Ding ist so, Luisa: Und auf Wien, Peter: wie ich das annehme, meinst Luisa: Ja, ja, Ich glaube, es ist super wertvoll, dass du in dem Fall das Feedback aufnimmst und das nicht einfach an dir abprallen lässt. Weil ... Peter: Kommt aber auch drauf an. Luisa: Ja, aber dass du es halt reflektiert annimmst. Dass man drüber nachdenkt und dann guckt, was man davon annimmt. Weil ich Also, ich krieg auch superwertvolles Feedback offensichtlich. Und da muss man halt gucken, wie man da konstruktiv mitungeht, ohne sich selbst in den Bodenstech zu reden. Peter: Ja. Und die eine Sache ist halt wirklich dieses... Diese Frage von... Stimmt das? erst mal das... Also, nicht stimmt das. finde es ganz gut, erst mal die Quelle zu prüfen und zu sagen, woher weißt du das? Also... Wie gesagt, wenn jemand, der noch nie Instagram gemacht hat, sagt, ihr solltet mal dieses und dieses... Format ausprobieren. Bin ich erst mal skeptisch. An sich. Also ich guck dann gerne mal drauf, ob da irgendwas ist, aber ich kann zum Beispiel sowas wie... Du siehst es doch jetzt hier, wir den Shop aufbauen und wir plötzlich irgendwelche... Oder Messe ist auch wieder so ein schönes Thema. So Sachen sind komplex und Sachen sind sehr tief und es gibt überall irgendwelche Kaninchenlöcher, in die man reingehen kann. Zu allem. Und die Frage ist halt... Wenn jemand nur so oberflächlichen und uninformierten Optimismus hat, dann haben die immer ganz, ganz tolle Ideen. Und manchmal ist da sogar ein Korn dabei, wo man sagt, ja, stimmt, da hab ich nicht drüber nachgedacht. Aber ganz häufig ist es ja auch einfach eine gewisse Unwissenheit von Komplexität. Und wenn man dann so was sagt wie, na ja, und das müsstet ihr doch so machen, und du weißt halt, na ja, es gibt aber 700 Gründe, die dagegen sprechen, dass das genau so gemacht wird. Und ich bin ja nicht doof, ist ja nicht so, dass ich mir das nicht auch gedacht habe. Dann kann man das ja sagen, ja, danke, das ist ein guter Punkt, habe ich mir auch schon darüber Gedanken gemacht, leider ist das aus den und den den den Gründen eher so nicht. Also Feedback annehmen ist schwer, ich wohl ein, aber ich glaube, der Take-away ist, prüfe das Feedback. Luisa: Sehr gut. Das war cool. Du wolltest noch was teilen. Als Good News zum ... Peter: Ja, ich hab als Good News tatsächlich einfach auch, das ist die Internetseite, goodnews.eu. Und da gibt es, finde ich, richtig gut. Ja, könnte so ein bisschen auch Luisa: Gibt es? Wild. Das ist richtig cool. Was steht da heute so? Peter: ... Heute steht, was haben wir denn hier? Also ... Ich finde jetzt nicht so Good News, das ist einfach nur News, aber okay. Schöne News sind, Alkohol ist bei jüngeren Menschen immer unbeliebter. Jugendliche Luisa: Very true. Peter: und junge Erwachsene trinken seltener Alkohol als frühere Generation. Heiß. Luisa: Super spannender Punkt. Aber richtig nice. Peter: Ja, die nehmen andere Drogen, ist auch okay. Auch wild, dass der Mensch immer Drogen braucht. Sagt er, sagt er er und tragen Kaffee. Luisa: Ja, absolut. Trank Kaffee, Social Media, glaub, so viel sind irgendwie Drogen oder keine legal definierte Drogen, aber Dinge, die uns ablenken von whatever. Aber das mit dem Alkohol find ich super spannend. Ich hab dir schon mal erzählt, dass meine Eltern so gesundheitsbewusst sind. Aber ein Wein geht immer. Und wenn ich dann sage, ich trinke keinen Alkohol, dann verrollen die gefühlt die Augen. Ihr solltet's doch am besten wissen. Aber Bume. Peter: Ja. Ja. Aber das ist auch nicht nur ein Boomer-Ding. Ich hab ... Ich war gestern auf einer ... Kann man Gartenparty sagen? So was in die Richtung. Es ist einfach so ... Es ist einfach auch in meiner Generation noch einfach so normalisiert. Und ist in Ordnung. Jeder ... You do what you do. genau, es ist ... Was angenehmer geworden ist, glaube ich. Ich hatte mal einen Kumpel, hat ... wir so Wie alt war ich da? 20 oder so. Da hat der irgendwie so sein, ich trinke keinen Alkohol und da muss ich mich selber schuldig bekennen. Da habe ich auch gesagt, was bist denn du für Typ? Also ich möchte nur sagen, ich war und bin vielleicht auch Teil des Problems, weil diesen gesellschaftlichen Druck, gibt es halt. Dieses Hä? Ich habe ein Verhalten, was nicht gut für mich ist, warum hast du das nicht auch? Und dann versucht man sich das zu rationalisieren. Luisa: Ja. Wilde... Wilde Folge, aber ich glaube, was ich vor allem heute mitnehme und es wäre ein schöner Take-Away für den Montag, prüf, was du voneinander hörst. Auch in Bezug auf die Wahlen. Peter: Quellenprüfung, Quellenprüfung, Luisa: So. Peter: Quellenprüfung. Guck mal, als hätten wir mal studiert. Und als wäre was hängen geblieben. Bei mir ist hängen geblieben Quellenprüfung. Luisa: Same here. Hab ich mich durchgequält. Peter: Ist übrigens wild, seine Professoren im Fernsehen zu sehen, habe ich das schon mal gesagt. Luisa: kann ich mir vorstellen. Peter: Ich habe so einen Professor, Dr. Masala, der einfach immer zu diesen Bundeswehrthemen und zu Krieg und sonst irgendwas gemacht ist, weil ich habe bei dem quasi in München an der Bundeswehruni Konfliktforschung und so. und also war in seinen Vorlesungen und so. Es ist super weird, die Leute dann da so drin zu sehen. Ich glaube, so ein bisschen geht das den Leuten manchmal so mit uns, wenn das dann beim KGST-Forum, wenn sie uns sehen. Nee, weil man hat ja eine Verbindung mit den Leuten. Unabhängig davon, ob man ... Parasoziale Beziehung, sehr schön. Das klingt richtig abwertend. Das klingt richtig furchtbar. Ja, ich hab eine parasoziale Beziehung mit mit Peter von Ehrenbehörde. Luisa: Diese parasoziale Beziehung. Findest du? Okay. Aber das ist, ich Peter: Das klingt schon ein bisschen creepy, das klingt so ein bisschen, als müsste man Abstand halten. Luisa: ... Ich glaub, das Ja, das klingt richtig creepy, aber das ist doch der Fachbegriff dafür, dass Peter: Ja, ja, ja. Luisa: man denkt, dass man die Leute kennt, obwohl man die nicht kennt. Also hat man ja selbst auch mit bestimmten Personen, die man im Internet sieht. So. Peter: Ich finde, was ich bei Gemischtes Hack immer schön finde, dass die immer Folgentitel haben. Und finde, parasoziale Beziehungen finde ich heute einen schönen Folgentitel. Luisa: Dafür, dass wir der letzten Sekunde darüber geredet haben. Ja. Okay. Peter: Das ist egal. Das ist außerdem gut, man dann, das finde ich zum Beispiel, das mache ich bei Gemischtes Hack dann immer. Immer. So häufig höre ich das gar nicht mehr. Aber dass man Luisa: Ich hab, noch nie gehört. Peter: immer die Folgentitel sich anhört und dann ja immer guckt, wie ist dieser Folgentitel entstanden. Also es ist so bisschen Cliffhanger. Finde ich nicht so schlecht. Luisa: Hm. Okay, ja, ich nehm's auf. Parasoziale Beziehungen Peter: der sozialen Beziehung. Luisa: und Wahlen. Peter: Einfach nur, nee, müssen kürzer werden unseren Titeln. Ich sehe immer nicht den kompletten Titel. Ja, Luisa: Okay, okay, sehr gut. Peter: wir sind schon drüber, oder? Eine wunderschöne parasoziale Beziehung am Montag. hab... ähm... Motivationsmontag. Wir werden gleich auch noch intern ein bisschen darüber reden, wie wir das Format verändern. ihr irgendwelche Ideen habt, immer rein damit, immer gerne her damit. An sich find ich's ganz nett. Und wie gesagt, allein dieses neun Uhr... bis neun Uhr schon mal was gemacht zu haben, find ich total gut. Besser werden kann man immer. Luisa: würde sagen, wir entwickeln uns weiter. Und das... Peter: Das denke ich auch. Und das ist das Wichtige. Und wir hören auf Feedback und schreibt gerne dazu, woher ihr das wisst. Mit diesem Feedback. Dann gucken wir mal, ob wir es annehmen oder nicht. Euch einen schönen Montag. Macht die Behörden besser und an alle in Sachsen-Anhalt. Denkt dran, es ist einfach nur Montag. Dass nichts passiert. Noch nicht. Liebe Grüße. Schau Kakao. Und was man noch so sagt. Luisa: Tschüssli Musli. Peter: Wertschätzung für Behörden.