dominik: Stimme von Heiner Hitz, die so viele Erinnerungen auslöst. gibt es eigentlich eine Erinnerung aus deiner Kindheit, die dich sehr prägt hat? Eine Erinnerung, die dir immer wieder in den kommt? Das gibt es doch. Ich habe solche Erinnerungen. Olivia: Dann wäre es Trauma schon fast. Also, du meinst positives Trauma. dominik: ja? Ist egal, was für eins. Es gibt doch die Erinnerungen, die einem immer wieder mal... ja, so im Stil von... ja, das war es auch noch. Ich habe so zwei, drei. Gibt es auch solche Erinnerungen bei dir? Olivia: Ähm... Ja, verschiedene Kleinigkeiten, aber nicht immer so. Mehr zu bestimmten Sachen, wo einem das erste Mal etwas peinlich war. Oder wo man das erste Mal ertappt wurde. Oder wo man das erste dominik: Mhm. Olivia: Mal falsch verstanden wurde. Und dann so beleidigt war. Und die Erwachsenen haben zum Beispiel gelacht und gedacht, ich habe es gar nicht so gemeint. Solche Sachen. Solche Sachen meinst Oder andere sagen, wie du meinst. dominik: Zum Beispiel, gib mal eine, haste eine gerade. Olivia: Ich war einfach mal mit meiner Mutter in der Bade und mit ihrer Freundin. Und dann hatte der Badmeister dominik: Mhm. Olivia: im Tessin, wie wir immer waren, ein Boss-T-Shirt an. Und ich wusste dass es ein Boss-T-Shirt Hugo-Boss-T-Shirt. dominik: Und was? ja. Olivia: Und dann stand ihm hier vorne ein Boss. Und dann haben sie mit meiner Mutter und ihrer Freundin Und ich habe dann gesagt, der Badmeister mit dem Boss-T-Shirt ist der Chef der Bade. Und dann haben sie das mega witzig gefunden, weil sie gemeint haben, ich habe gemeint... Der Chef hat sich selbst mit Posse angeschrieben. Und sie haben so einfach gelacht in ihrer Fröhlichkeit, weil sie das so witzig fanden, dass ich das so meine, dass sie gar nicht merken, dass ich neuf dran mit einem Zündrotenkopf gestanden bin und aber dachte, aber ich weiss es, ich habe es gar nicht so gemeint, aber wollte gar niemand hören, dass ich es gar nicht so gemeint habe. Weil der Witz gut war. dominik: Wie es die Erwachsenen... Ich verstehe das völlig. Die Erwachsenen fanden das super. Ich sehe gerade so eine Kettenreaktion. Sie lachen so und dann erzählen sie es den Leuten nebendran. Und die lachen dann auch. Und dann Olivia: No witter, ja. dominik: geht das so weit, es irgendwann eine Durchsage gibt. Die Party-Durchsage. So Frau, auch so fast nicht... Ich kann es fast nicht erzählen, weil sie so lacht. Jetzt Olivia: Ja. dominik: müssen Sie schnell hören. Das Mädchen da hinten. Also Olivia, sagt, sehen sie da hinten. Sie hat gerade gesagt... Wie denn? Olivia: Die, die sich nicht am 3m getraut hat, hat auch noch gemeint. Es war ein kleiner dominik: Jö, nein. Das ist eine Erinnerung, wieder ins Inneren Das ist schön. Das ist schlimm. Ich weiss was du meinst. Olivia: Ja, die kommt mir schon manchmal in den Sinn. Und es geht. Hast du auch so eine gemeint? dominik: Wenn man mal darum denkt, wir kommen gerade etwa 3, 4, 5. Olivia: Ich weiss. Ich glaube, darum geht man doch in die Therapie, in man so leidet und einfach nur selber Und nebenan sitzt einfach jemand und kommt Geld über, das man einfach hier leidet und alles redet. dominik: Mir kommt so viel in den Sinn. Wenn du mir das erzählst, eine Erinnerung, die für gerade dazu passt, ist ein kleiner Spoiler. Das auch in meinem Programm vor. In Soft Dice. Nein, In dem, was bald abgespielt ist, gibt Olivia: Im Neuen? in dem, man nur noch kurz schauen Ja. dominik: es noch wahre Vorstellungen bis November. Auf jeden Fall kommt eine Geschichte vor, die auch immer wieder in Sinn kommt. Weil... Sammy. Ich nenne immer Sammy. aus der Primarschschule, da hat er mal so aufgezählt, wo alles mit dem Schwimmbad kommt. Und ich habe so gesagt, gell Sami, ich komme auch mit. So, und er hat dann gesagt, nein, du kommst nicht mit, du bist überflüssig. Und ich bin dann so da gestanden und ich habe das Ding ist, ich habe eben erst noch nicht gewusst, dass ich überflüssig wäre auf Art und ich habe vor allem nicht gewusst, was das heisst. Ich habe wirklich nicht gewusst, was das heisst. Also ich habe dann gedacht, ja vielleicht ist es etwas Positives. Weisst du, Olivia: Ja? dominik: irgendwie so. Vielleicht ist Überflüssung etwas Positives, vielleicht habe ich zu viel getrunken. Olivia: Ja. dominik: Ich weiss noch, ich bin dann zu und habe meinen Vater gefragt, was überflüssig Aber ich habe ihm Zusammenhang nicht erklärt. Olivia: Und dann hat er so mega schlimm erklärt, was er sagt. dominik: Und er hat so gesagt dann zu mir, Dominik, ist eine gute Frage, aber überflüssig, das ist eigentlich, wenn etwas unnötig ist, wenn es nicht braucht, also Olivia: Ja. dominik: wenn es etwas besser ist ohne das. Und dann hat er noch auf einem Abfallsack gezeigt, der in der Küche stand und dann hat gesagt, Olivia: nein! dominik: der ist zum Beispiel überflüssig. Das ist so eine Erinnerung. Das ist schon ein Trauma, oder? Das ist eine schlimme. Olivia: Gott. Und dann hast ihn aufgeklärt? Bist du einfach alleine ins Zimmer? dominik: Ich habe ihn an diesem Abend, alleine ins Zimmer, ich bin dann der Bettdecke gehackt, auf der Toy Story Bettdecke und habe die Leuchttierner nachgeschaut an der Holzdecke und ich hatte vielleicht eine erste kleine Krise, aber ich habe ihn dann später aufklärt und ich habe irgendwann gemerkt, die Geschichte so tragisch wie sie ist, es steckt schon auch bisschen Humor drin auf irgendeiner Art oder nicht? Im Nachhinein? Im Nachhinein? Nein, es ist traurig, es ist traurig. Olivia: Im Nachhinein schon. Ich habe aber auch noch Fragen zu Samy. Hast du ihn zur Rede gestellt oder hast du das zur Kenntnis genommen, dass er überflüssig dominik: Jetzt muss ich aufpassen. Jetzt ich aufpassen, Olivia. Jetzt Olivia: Ja weiss er, das ist meine zweite Frage, weiss der Sammy, dass er der Sammy ist? dominik: muss ich aufpassen, an der Stelle. weiss nicht, ich es hier... Weil es ist so, Olivia: Okay. dominik: der Sammy... Der ist... Ich habe ihn letztlich Das weiss ich nicht. Olivia: Und erlöst unsere Podcast und heißt aber gar nicht Sammy. Okay. dominik: Ich habe ihn letztlich getroffen und er ist mega lieb. Er mega Freude gehabt, dass wir uns sehen und so. Dann sagte er, dass das Programm schauen Dann ist er mir das Programm auch schauen können. Olivia: Mmh! dominik: Er ist wirklich dringehockt und ich weiss nicht, ob er weiss. Olivia: das herrlich. dominik: Das Kind erzählt mir so viel, das sagt mir so viel. Mir ist das extrem lieb. Das kleine Erlebnis mit dem Überflüssigen. Aber er hat das noch. Olivia: Aber es hat natürlich auch dir wehgetan. Du weisst vielleicht auch nicht. Vielleicht hast du auch mal so etwas gesagt, das jemandem wehgetan hat. Und das weisst du jetzt nicht mehr. dominik: Das ist auch etwas, woran wir uns wieder überlegen. Weisst du, wie oft man aus Versehen und völlig unbewusst irgendetwas Olivia: Glaub ich. dominik: gesagt hat, was völlig falsch angekommen ist? Gerade als Lehrperson, als als Primall Lehrer gearbeitet habe, sicher mal aus Versehen irgendetwas gesagt, das irgendetwas ausgelöst hat, das für... Das kann schon sein, das sicher was ich jetzt schicke... Olivia: Irgendwer leidet jetzt auf einem Sofa und erzählt jemandem dem Tag, an du das gesagt hast. dominik: Und dann hat der Herr Muhheim gesagt... shit! Olivia: Ja, das kann schon sein. es ist wirklich mit Sachen, einen getroffen haben. Natürlich habe ich sehr schöne Erinnerungen, wie durch den Wald rennen oder Velofahren oder irgendeiner Pfadübungen, wo ich mich unglaublich mutig gefühlt habe oder mit meinem Bruder etwas zu spielen. Aber die, die man als ganze Geschichte, als ganzer Ablauf in sich herumträgt, immer so schambehaft und peinlich. dominik: Ja und auch Sachen, die einen wirklich geprägt haben. Also eine Geschichte, die bei mir noch gibt, die ist ein bisschen crazy, Olivia. Die habe ich wirklich geprägt. Ich bin nicht handwerklich. Bin ich wirklich... Wir haben darüber geredet? Nein. Olivia: Nicht wie dein Vater. dominik: Ich bin wirklich handwerklich. mein Gott. Lämm mich einfach nicht an das Holz. Lämm mich nicht. Olivia: Ich auch nicht, aber es überrascht auch niemand. «Hat jemand schon mal den Zusammenhang versucht, auszuziehen zwischen handwerklichem Geschick und Sportlichkeit?» Gut, du bist ein Skater, aber meine jetzt abgesehen von... Weisst du... Egal. Egal. Gib die Geschichte. dominik: Ich weiss Ich weiss einfach handwerklich bin ich nicht gut. Wenn ich jetzt hier an die Wand anschaue, das ist meine Wand von meinem Büro. Dann hängt da ein Regal und man sieht wie ich das montiert habe. Olivia: Mhm. dominik: Also zum Beispiel ist da zwar ein Schrauben, ist da schön drin. Wirklich, die ist schön tief. Ich glaube so. Wie ein Schrein. Die ist wirklich, da habe ich die eine Schraube von vier. Die ist wirklich drin. Aber hier Olivia: Mhm. Die sitzt. dominik: links unten zum Beispiel. Hier wo die Schraube drin sein kein Schraube. Dafür ist ein nebenan ein Nagel. Aber der ist nicht ganz drin, sondern er ist so bogen. ist wie so bis zur Hälfte drin und der Rest so komplett verhemmert. Also was ich meine. Es hebt. Olivia: Aber das ist ja Hauptsache, dass es hebt. Ich mache eigentlich wirklich fast alles im Leben so. Das heisst doch wie ein Workaround oder so. Man macht einfach irgendetwas und am Schluss ist es ungefähr das, was man wollte. Ich so mache ich auch zum Beispiel alles digital. So Filme und so. Ich mache alles ganz falsch. Ich wie ich meine. Ich mache das nie richtig. dominik: Aber wenn es mit Freude gemacht ist, dann wirkt es drastisch. Olivia: Das weiss ich nicht, aber am Schluss ist es so, wie ich möchte. dominik: Zum Beispiel das Cover von Grümpel den Nier. Schaut euch mal an. Das Olivia gemacht. Und zwar ohne K. Das hat Olivia wirklich gemacht. Von A bis Z. Olivia: Mit Nagel und Hammer. dominik: und ich habe Freude daran, sehr Freude. Olivia: Ich habe auch Freude. Es sieht aus als wären wir zusammen noch jemand. dominik: Aber wir sind eigentlich sehr weit... Wie hast du das gesagt? Olivia: Wir sehen uns gleich wieder. dominik: Wir waren wie immer weit weg. Auch bei diesem Foto... Ja. Sogar Olivia: weit weg voneinander. Wie immer sind wir weit voneinander entfernt. dominik: wenn wir im gleichen Haus aufnehmen, sind wir weit weg voneinander. mögt euch erinnern. Olivia: Braucht es noch eine Wand zwischen dir? dominik: Auf jeden Fall... Die eine Geschichte, dann zu sehen ist, wieso ich vielleicht handwerklich nicht so begabt bin, ist... Wir haben ein Vogelhäuschen gebaut im Werchen. Und äh... Ich war schon etwas hinten dran. Ich habe gemerkt, ich bin der Letzte. Das hat mir Stress ausgelöst. habe dann schon geschwitzt. Ich habe es einfach nicht richtig. Ich habe versucht, das anzunehmen. Das war ähnlich wie diesem Regal. Je langsamer ich war, desto schlechter bin ich geworden. Trotzdem habe ich alles gegeben in diesem Moment. Ich habe alles gegeben, ich Olivia: Mhm. dominik: Und dann ist das passiert. Der Lehrer. Ich sage jetzt, nennt man ihn? Olivia: Mahlstuhl jeder. dominik: Der Herr Schm... Meisterräder, schön, Der Meisterräder hat dann das Vogelhäuschen angeschaut. Er hat es ganz lange angeschaut. An meinem Bank. Oder? Und dann hat gesagt, so jetzt können wir mal alle führen. Olivia: nein. dominik: Das ist... das ist schon passiert. Das ist schon passiert. Weisst was schlimm? Das ist dann schon passiert. Und wir sind alle führen und sind den grossen... seinen Werkbank gestanden. Olivia: Mhm. dominik: Dann hat er das so aufgezeigt und gesagt, schau, das hier. Das ist falsch. Olivia: Ja. dominik: Und dann drehte er sich herum und ist die ganz schlimme Geschichte. Er den Hammer ab der Wand und verschlott das Haus. Das ist wirklich wahrlich, was passiert in meinem Leben. Und Olivia: Das stimmt nicht. Nein, aber das stimmt nicht. dominik: ich bin dort gestanden, bleich, aber auch alle anderen, Olivia: Aber der muss die Therapie! dominik: auch alle anderen Kinder haben gemerkt, okay, Herr Meisterreder, das glaube ich, too much. Olivia: In Entscheidung war in dem Moment. Was ist mit ihm? dominik: Was vielleicht, eine schlimme Zeit. Muss man auch mal sagen. Dann ist es einfach nicht gut gegangen, dann hat er etwas gehabt. Olivia: Ja, aber... Und dann mit dem Hammer von einem Kind Süsschen kaputt machen. dominik: Es ist so schlimm, weil alle sehr ruhig waren. Alle, alle sehr ruhig waren. sind alle so ganz leise. Es Olivia: Hat niemand angefangen zu brüllen? Ich glaube, angefangen zu brüllen. dominik: hat nie... Also ich bin natürlich wirklich kurz voran dran gewesen. Ich habe die Tränen fest zurückgehebt. Ich habe gewusst, Dominik, du musst stark sein. Olivia: nein, also das tut mir nicht reich, die ganze Zeit, nein. dominik: Wenn das Haus schon zusammenbricht, darfst nicht auch noch zusammenbrechen in diesem Moment. Olivia: Ja. dominik: Auf jeden Fall sind wir dann alle raus und weisst du was das Schönes war? Solidarität war da. Es Olivia: Also, gerade noch vor der Pause? dominik: ist ein regnerischer, dunkler Herbst-Dag gewesen. Olivia: Ich meine, sie ist völlig irre. Das darf man doch nicht machen. dominik: Es ist völlig krank, oder? Das ist passiert, Olivia. Doch. Unsere waren schon klar. Es war Montag, Mittag, alle anderen Klassen hatten keine Schule. Und wir standen allein in diesem Herbst. So paar Blätter sind vorbei. Und alle waren bleich. Wir haben uns alle so angeschaut. Wir immer etwas dazu gesagt. Wir standen einfach In uns war etwas verbrochen. Wirklich. Olivia: Ja, komisch. Nein, aber das ist ja mega schlimm. Aber dominik: Das ist eigentlich mega schlimme Geschichte. Olivia: du das nicht deinen Eltern erzählt und sie sind dann in der dominik: Ich habe das erzählt, glaube vielleicht, weiss es nicht. Das ist eine wirklich Geschichte, die ich natürlich daheim erzählt habe. natürlich... Das hat auch die Geschichte, das sind ja alle Geschocken gewesen. Und ich glaube auch bei ihm, Olivia: Wie? Eben. dominik: wenn ich eben zurückdenke, auch er, nachdem er es verschlagen hat, Olivia: hat er schon gemerkt, ups. dominik: auch in seinen Augen haben wir einen leichten Schock gesehen über Olivia: Ja. dominik: das, er gerade gemacht hat. Aber auch er ist dann natürlich in der Rolle geblieben. Ich weiss es... Olivia: und hat sich dann entschuldigt. Ich meine, du musstest dem mit schulen. dominik: Nein, der hat nichts entschuldigt. war einfach noch viel weiter hinten rein. Olivia: Ich war immer hinten. Immer, immer, Mittwoch, Nachmittag, habe ich mich in die Schule mit Simon und Filippo Weil die waren auch so langsam wie ich. Immer wir drei. Aber trotzdem dominik: Die sind so dritt, sehen wir hier. Wow. Olivia: dachte die Hanski-Lehrerin möchte am Mittwoch-Nachmittag, als sie ja frei hat, lieber mit uns drei gelöhnen. Die wirklich auch offiziell frei hätten, weil lieber mit uns drei in diesem Schulzimmer sitzen und den Tintenfisch fertig häkeln. Ich habe bis in 6. Klasse den Tintenfisch nicht fertig häkeln Das war die erste Arbeit, die wir angefangen haben. dominik: Alle von uns haben einfach irgendwann einen Tintenfisch gekökelt. ist so. Wir Olivia: Ja. dominik: haben Tintenfische gekö- Und dann musstest sie so Watten reinstopfen, gell? Okay. Aha. Olivia: Wir hatten eine WC-Papierrolle und dann musste man so den Tötern und unten sind dann die Fäden. Ich habe sogar Leilafilet Ich meine Farben mega schön. Aber die war auch sehr streng. dominik: Wir sind jetzt streng mit unserem Zeitplan und wir wollen nämlich jetzt richtig in die Folge starten. Herzlich willkommen, wie ihr es sagen wollt, über Dominik Muhheim, wie jedes Mal. ich würde sagen, wir gehen jetzt direkt in unsere neue Folge. Krümpelst du nie? Olivia: Ja, da habe ich aber noch Frage, weil du jetzt so schön dass ich nicht weiss, ob du meinst, nochmals ein Intro an. Das müssen wir jetzt nicht, weil Heiner heute schon ein Intro gemacht dominik: Da da da! Libia! Ich erwarte, ich wollte das Intro anspielen. Deswegen muss ich es so lange in die Richtung drübeln. Ich habe es gemerkt, dass du es merkst. Ja, also... Okay, also gut. Olivia: Ja, aber weisst du, ich habe gemerkt, dass du das machst. Aber jetzt könnte man sich vorstellen, dass schon einer gelaufen wäre. Ich habe hier andere Sachen bereit. Ich kann das richtige Intro wegen Heinrich ganz weit runter tun. dominik: Ihr stellt euch das Intro vor heute. Ich finde das super, weil ich muss... Olivia: Würdest du jetzt mein Vogelhäuschen verhauen, wenn ich eines hätte? Sage ehrlich. dominik: Nein, das ich ganz und ganz ganz ganz... Olivia: Okay. dominik: Das ich sicher nie machen. Nie würde ich diese Vogelhäuser frei machen, Olivia. Nein, Dann machen wir nicht so etwas. Aber, ähm... Was ich lustig finde, Olivia, ist... Olivia: Ja. dominik: ähm... Ich habe... Ich schreibe gerade an einem Text... ähm... an einem Text für einen Bundesratner. Das ist das asirische Jahr aus Rückblick. Und für das... Nein, ein Bundesratner... Für einen Bundesratner ist es eine Show in der Winterthur. Olivia: Es hat fast einen Text für den Bundesrat. Habe ich gedacht. Ja, habe ich gesagt. Ich weiss, ich weiss. dominik: Und das ist ein Rückblick auf dieses Jahr, das wir jetzt gerade drin stecken. Das ist erst Anfangs nächsten Jahres. Aber ich schreibe jetzt etwas über den Hitzesommer. Olivia: Mhm. dominik: Und beim Recherchieren, frag mich nicht wieso, aber beim Recherchieren für den Text bin ich auf eine Webseite gekommen. Olivia: Mhm. dominik: Von solchen Gückenwagen. Kennst du diese Gückenwagen? Olivia: Ja, weil man sich gefühlt hat wie ein gegrills Guggeli. dominik: Ich dachte mir, die Klimakrise stellt man vor wie so ein Gügeli-Grilleur. Der dort mit rotem Schurz und in der einen Hand hat es einen Brunsenbrenner und in der anderen eine Flammenwaffe. Und der grillt uns einfach so richtig. Der grillt Olivia: Mhm. dominik: uns wirklich wie so Gügeli, so unglückliche Bullen. Grillt er Olivia: Ja. dominik: und die Klimakrise. Auf jeden Fall bin ich nicht mehr auf diese Seite gekommen. dieser Website, das ist einfach so lustig, dort sind diese Grilleur beschrieben. Also offiziell. Die schreiben über ihre Grilleure. Also nichts gegeben. Olivia: Das ist wie ein Team aus Grilleuren, das sich Gugeli Grilleur nennen dominik: Ich habe gegen diese Grilleure. Ich muss mich nicht über die Lustig machen, nur über das Text, das dort steht. Auf dieser Seite steht, glänzende Augen, rote Wangen und vor Freude einen schnellen Herzschlag. Das sind unsere Grilleure bei der Arbeit. Ich musste lachen, weil ich mir die vorste mit den roten Bäckchen den glänzenden Äugeln wie so komische Figuren Olivia: Ja, und ob sie jedes Mal noch Freude hätten an diesen aufgespießten, Tieren, die sie damit im Kreis haben, ich weiss nicht. dominik: Johohohoho Olivia: Wie sie das einem so glücklich macht. dominik: steht, der einfach ganz zauberst und weiter unten steht dann noch. Ich habe natürlich diese Miete für einen Anlass, weil es immer ein Hingucker steht. Bestellen Sie Ihren persönlichen Guggeli Grilleur inklusive Guggeli Wagen. Und ich habe... Eben, ich mich auch gefragt. Ich habe mich auch gefragt, man die auch... Olivia: Und der Grillwagen ist immer inklusiv. Oder das weiss nur mich. Also, für unsere Live-Folge bestellen wir uns einen Grilleur, aber ohne Grillwagen. Ja. dominik: Ja eben, das kann man mit so einem Video so durchschauen. Weisst wie? Olivia: Dann steht er einfach dort mit seinen fröhlichen Becken. Er könnte den Büchertisch bei uns machen. dominik: Ja, eben weisst du wie cool? Das habe ich auch gedacht. Wir könnten dann auch 20 Grillörer nehmen und die machen dann, die stehen dann ins Spalier, weisst beim Eingang. Olivia: Mhm. dominik: Beim Eingang in Paris, wo es dann in unsere Show reingeht, stehen sie ins Spalier. Olivia: Richtig. dominik: Und am Büchertisch haben wir einen Grillör. Olivia: Es riecht mega fein, aber niemand musste sterben. Es ist einfach nur ihre Chance, was nach so einer Schmuck dominik: Sie bringen eigentlich noch das allerbeste mit. Nämlich den Duft. Ohne dass irgendetwas muss... Olivia: Ihre Duft, Ihre leuchtenden Augen. dominik: Und die rote Backe. Olivia: Und ihre pralle Wange. Schicken wir den Link von dieser Seite, ich will den auch mal umschauen. dominik: Ich sichter da auf jeden Fall. Olivia: Es wäre vielleicht auch mal lustig als Überraschungsgast oder als Geschenk für jemanden. dominik: Ja, aber jetzt mal ganz ehrlich Olivia, da muss ich jetzt schnell etwas sagen. Ich stelle mir das ganz toll vor. Das habe ich mir schon ganz viele Mal vorgestellt. Olivia: Was genau? dominik: Also ein Podcast mit einem Glückliche Grilleur. Nein, nicht unbedingt ein Glücklicher Grilleur. Aber man macht eigentlich einen Interviewpodcast mit Leuten, man spontan auf der Strasse anspricht. Olivia: Mhm. dominik: Aus irgendwelchen, ähm, die haben irgendwelche Berufe. Die irgendeinen Alltag. Und wir reden mit denen und da wird wahrscheinlich so viel Schönes und Spannendes. Olivia: Das glaube ich. Das wäre schöner als die anderen Interview-Podcasts, wo immer die gleichen sieben Leute erzählen, wie sie es so machen. dominik: Ja genau. Ich habe gerade letzte Mitten mit jemandem geredet nach einem Auftritt, der den Tinnitus hat. Das war so ein spannendes Gespräch. Ich habe nie mit jemandem geredet, einen Tinnitus hat. Olivia: Ich bin mir über einen Verheirateten, der es aussieht. Aber es freut mich für dich. dominik: ja? Olivia: Also ein Licht hat nicht alle Musikproduzenten Produzentinnen, die nicht aus. dominik: Was heißt Bugflehrer? Olivia: Ich glaube schon ein Aber nicht so schlimm. dominik: Er hat eben wirklich ein Hörgerät. Er hat ein ganz spezielles Hörgerät. Er das mit dem Smartphone. Er kann das Hörgerät dann so einstellen, wie es gerade sein Olivia: kann er dann den Tinnitus abstellen. dominik: Nein, aber es gibt anscheinend eine Funktion, dass es gleichzeitig einen Gegengeräusch in deine Ohren gibt. Dass der Tinnitus in diesem Geräusch ein wenig verschwindet. Ich meine, das kann etwas umgehen. Ich fand es wirklich spannend. Er hat auch ganz viele Sachen gesagt, wir im Alltag sagte, Autos, wenn Autos vorbeifahren, das was anscheinend wirklich krass ist, gar nicht der Motor, sondern mehr die Autoreifen auf dem Asphalt. Vor allem das gehört mir anscheinend. Irgendwas hat er gesagt. Er hat mega viele spannende Sachen gesagt. Olivia: Wieso sind die Räume gegräbt? Einfach. dominik: Ich hatte einen Auftritt. Am geschlossenen Anlass. er war dort im Publikum. Und als Überraschung ist am gleichen Morgen an diesem Anlass jemand anderes auftreten. Nämlich mein Vater. Das ist wirklich eine wahre Geschichte. Olivia: Was? dominik: klingt alles etwas komisch. es wirklich wahr. Das war eine solche Tagung. Und ich war dort am Abend Olivia: Mhm. dominik: auftreten. Und am Morgen ist mein Vater auf der Atmung. Mein Vater spielt Dudelsack. Schottische Dudelsack. Olivia: Mhm. Mhm. Also, wie viel die Folge ist, und wann willst mir das sonst erzählen? Nein! dominik: Ich das noch nie erzählt. Also er macht das nicht... also er macht das mehr gut. nicht sein Beruf oder so. Er macht das Hobby. Und als Dudelsackspieler mit dem offiziellen Schottische Outfit. Also wie ihr kennt mit dem Kilt. Weisst du was ein Kilt Also... Ja... Olivia: Ja, ja, weiß ich. dominik: Ja ich weiss doch nicht. Ja... Olivia: definiert, was ein Kilt ist. dominik: Das ist mir so leid. Ich bin zu tief in dieser Materie. Ich bin damit aufgewachsen. Ich habe das immer gesehen und immer gehört. dem weiss ich nicht, was Leute wissen über das, sie nicht wissen. Weisst du nicht mehr? Auf jeden Fall... Olivia: Mhm. Von Dudel sagt du, du hast ja nicht über Teenie zu sprechen. Also, ich höre. dominik: Jetzt was auf... Er hat eben... hat eben... Dann am Morgen... Es ist eben jemand, der so argisiert hat, dass... Olivia: Aber hast du gewusst, dass er dort auftritt? dominik: Ich habe es dann schon herausgefunden. ist jemand, den wir beide kennen, einfach gefunden hat, macht die Tagung ein bisschen crazy, auch mit den verschiedenen kulturellen Beiträgen dieser Tagung. er am Morgen als Wecker den Doodlesack dann organisiert. Und mein Vater ging ihm dann und das war kleiner, nicht so grosser Raum. Und der Doodlesack in einem Raum ist halt bretisch laut. Und er, es war eine Überraschung. Und auch der Tini Truss hat das Hörgerät extra eingestellt, das nicht gewusst, jetzt ein Durchsagekonto mit 5,5 Millionen Dezibel in diesen Raum bretscht. Was für ihn natürlich Olivia: Achso. Und ja. Ja, richtig. Okay. dominik: ein riesiger Schock war. Weil dann mega schnell mussten sie das Smartphone vornehmen und die Hörgerät abstellen. Und deswegen habe ich das jetzt alles erzählt. Ich habe es nicht geplant. Olivia: Aber er wusste, als er die Geschichte erzählte, wie schlimm sein Tag begann, dass er dir von deinem eigenen Vater erzählte. Und hast ihm das noch gesagt? dominik: Nein, das hätte der Riesen nicht gewusst. Nein, nein. Olivia: Entschuldigung, dass ich so dir vorbeigeschüllen habe. Ich musste mein E-Mail-Programm abstellen, damit es nicht immer einen Ton macht, wenn wieder eine neue Promiflash-Nachricht dorthin kam. dominik: Hahaha, wirklich? Olivia: Ja, es macht sich immer wieder ping und dann... dominik: Was ist jetzt gerade Promi-Flash Technisch Olivia: Ich habe sie nie kennengelernt. Es sind nur traurige Sachen. Leute, sterben über Dosis. dominik: nein. Olivia: sind wir immer noch der Kindheitserinnerung. dominik: Warum hast du gerade noch eine? Eigentlich wäre es sehr geil, Und sonst würde ich langsam in einen Dout gehen. Olivia: Ja, das stimmt. Vielleicht gäbe es auch eine gute Überleitung. Aber nein, es fällt mir nur ein, zu einfach so peinliche Sachen, man einfach gemacht hat. Ich habe zum Beispiel mal mit meinem Kindesgefreund, dem Raffisch Becker, auf dem Heimweg einfach ein bisschen übermütig geworden. Und dann haben wir aus jedem Garten einfach die schönsten Blumen ausgerissen. Ich immer nur so vom Rand. Aber er war so dominik: ja, das war eine Idee. Olivia: mega übermütig und ist dann so reingeränt in die Gärte und hat die Blumen geholt. dann haben wir einen recht schönen Blumenstuss gehabt. Wir dachten, wir würden einfach ein Zettel schreiben. dominik: Mhm. Olivia: Dann haben wir den ganzen Blumenstrauss meiner Mutter in den Briefkasten geleitet und auf das Zettel geschrieben von Frau Beurer. Frau Beurer dominik: Und war richtig. Olivia: war unsere Nachbarin, die meine Mutter mit ihrer Natürlich hat Frau Bührer nicht ein Zähnchen geschrieben, das drauf steht, von Frau Bührer. Sie hat wahrscheinlich den dominik: Hehehehehe Olivia: Blumenstrauss auch nicht den Briefkasten gerät, dominik: Ja. Olivia: sondern meiner Mutter. Aber wir dachten, das sei ein super Trick. Und meine Mutter hat wirklich mitgespielt. Sie hat dominik: ja. Olivia: einfach gesagt, schau mal, von Frau Bührer hat sie schönen Strauss bekommen. Den sie selber gepflückt. dominik: so schön zusammengestellt. Olivia: Und wir sagten, ja, lustig. Das Gefühl weiss ich auch noch. dass Zettel angeguckt hat und einfach nicht gemerkt hat, dass es nicht von der Frau Bührer ist und wir zwei gedacht haben, dass sie mir für zwei schlaue Scheiben, wie wir das jetzt gemacht haben. dominik: Mhm. Mhm. Ich habe mich auch sehr schlau gefühlt, als ich in der zweiten Klasse den Kleisten zurücklehren habe gesehen, der Kleiste hinten noch zurücklehren wollte in die Schlüssel. Und ich dachte, ich mache das jetzt schnell extra, dass Frau Waldmeier das nicht machen Und ich habe dann alles neben die Schlüssel gelernt. Olivia: Hahaha! dominik: Und ich so, nein. Und dann ich so an den Tisch Olivia: Ja. dominik: gehockt. kann mich bis jetzt erinnern. Frau Waldmeier ging hinter mir und hat einfach gesagt, wer hat hier diesen Kleister neben den Schüsseln geleert? Und ich einfach star an die Wand nach oben geschaut. Und ich wusste, jetzt muss ich mich entscheiden. Stand ich zu dem, ich gemacht habe? Oder verschwiege ich das? Ich habe es auch nicht gesagt. Olivia: Ich hätte niemals gesagt, niemals. dominik: Ich habe es wirklich nicht gesagt. Und bis zu diesem Tag habe ich Angst. dass Frau Waldmeier irgendwann noch mal herausfindet, dass ich damals den kleinsten neben der Schüssel gelehrt habe. Olivia: Und niemand hat dich verraten, es hat dich niemand gesehen oder es hat dich auch niemand verraten? dominik: Es sah mich wirklich niemand. Das war hinten. Ich habe das hinter gemacht und ich wusste, ich hatte so viel Angst und Sorge, dass jemand anderes dran Olivia: Ja. dominik: kommt. Dass ich dran komme, war die grösste Angst. Sie hat es nicht herausgefunden. Ich hatte wirklich immer Angst, dass sie das irgendwann herausfindet. Bis heute Olivia: Ja. dominik: denke ich immer, hoffentlich finden sie das nicht mehr aus. Vielleicht, wenn sie jetzt hört, kommt sie letztlich auch ein Auftritt von mir. Olivia: also das darf vielleicht los sein. Ja. dominik: verrate heute auch viel zu viele Sachen, Olivia. Ich mache mich da wirklich... Olivia: Vielleicht ist das unsere letzte Folge. Nächstes nächste Woche bist du kaum mehr da. Dann warte ich da. dominik: Im Gefängnis. Im Gefängnis. Es klingelt an der Türpolizeivorlage an, Herr Mouheim. Sie haben damals 1996. Der Kleister. Das Eck in Wagon ins Olivia: Wegen dem Kleister nochmal. nein. dominik: Gefängnis. Ja, kann schon passieren. Olivia: Aber auch einfach, wirklich, ist einfach zu herzig. Wie du versuchst, Gutes zu und dann treibst du einfach zu schüssen nicht. Es ist wirklich... ja. dominik: Und dann hat man wirklich in diesem Alter noch keine Ahnung, was man in diesem Moment machen muss. Wir haben wirklich noch keine Tricks und keine Instrumente zum Olivia: Nein, nein, ja, sieh schon mal. dominik: Kleister auf dem Tisch. Was machen wir mit dem? Olivia: Nein, ist dann einfach so ganz fest, Aber keine Lösung. Keine. Es kommt einfach nichts. und dann ist es fertig. dominik: Ja. Wirklich, wirklich, ja. Es ist einfach wirklich... innerlich alles eingefroren. Und man läuft langsam zurück zum Pult und sitzt dann so drüben. Und dann fünf Minuten später hört man einfach schon... ... ähm... Wer war das? Und dann weisst du einfach... fuck! Wir zittern auch so bisschen. Olivia: Und man hat es so heiß. Und einfach auch so kalt. Ach Gott, das ist grauenhaft. dominik: nein. Olivia: Aber viel von den Kindern hat das Gefühl. dominik: Ja. Olivia: Da frage ich mich manchmal, meine Kinder das Gefühl Von Sachen, die gar nicht weiss, was sie so denken. dominik: Auf jeden Fall denke ich, könnte das so sein. Vielleicht schon alle Kinder. Olivia: Selbst als Mutter oder Vater, ich weiss nicht, aber ich habe immer das Gefühl, nein, meine wissen, dass sie mir alles sagen Aber letztendlich es auch lustig. Meine Tochter ist zu mir und sie sagt, ich muss dich nachher auf etwas ansprechen. Ich das Gefühl, wie man es der Kindheit hat, wenn man so denkt, dominik: ja. Olivia: ich habe irgendetwas, hm. dominik: Mhm. Olivia: Und dann ich mir gedacht, was kann das sein? Und dann habe gesagt, sag... Sie meinte, nein, nein, später, wenn die anderen nicht hören. Und dann stellte dass sie bei mir in den Fotos, sie spielt Schlagzeug und dann wollte sie ihre Schlagzeugvideos schauen, die ich von ihr gemacht dominik: Mhm. Olivia: habe. Man kann ja bei den Fotos einen Begriff haben, da kommen alle Videos mit Schlagzeug. Dann hat sie das gemacht und dann hat sie sich ... dominik: Mhm. Mhm. Aber ist dort immer noch gefährlich, muss ich sagen. Ich bin immer noch recht gespannt. Olivia: Nachher hatten wir an einer der Frauenpartys, die wir machen, als Special zwei Frauen, die einem in diesem Safe-Space von nicht ausgelacht werden konnten, einen Pole-Dance vorzeigen. In einem sporty Way. Aber angelegt waren diese Frauen so, wie man angelegt ist, wenn man an einer Stange tanzt. dominik: Mhm. Olivia: In sehr kurzen Hosen mit verschiedenen Löchern an lustigen Orten. Also nicht an so lustigen Orten, aber an ein bisschen lustigen Orten. dominik: Ja. Ja. Olivia: Und dann hatte ich einen Ausschnitt, in die Frau in einem verkehrten Spagat an der Stange liegt und langsam runterdreht. dominik: Mhm. Olivia: Ich glaube und hoffe aber auch, dass das das Sexuellste war, was meine Tochter je auf einem Video gesehen hat. Dann hat sie dominik: Ja. Olivia: gesagt, ich muss dich jetzt etwas fragen. Ich Schlagzeugvideos von mir gesehen und dann habe ich ein Sexvideo bei dir Ich weiss über mich, dass ich keine Sexvideos gespeichert habe. dominik: Mhm. Mhm. Olivia: Dann habe ich gesagt, was? Dann wir zusammen geschaut und sie mir gesagt, wieso schaust du das? Ich habe das schaue dominik: Hahaha Olivia: ich nicht. Das habe ich sogar selbst gefilmt. Aber das hat sie nicht besser gefunden. Dann habe ich versucht, aufzuklären und sie du hast lange überlegt. Dann hat sie gesagt, letzte Woche habe sie das gesehen. Dann hat sie das gesehen und überlegt, wie sie mich das verhören Warum ich dieses Video habe? Ja, eine Woche später. Sie dominik: jetzt hat wirklich etwas beschäftigt. Aber sie hat es angesprochen. Mega mutig, Super! Olivia: hat jetzt eine Woche lang gedacht, sie hätte einen sexfreak als Mutter. Wow! Und ich habe nichts gemerkt. In aller Ruhe habe ich ... dominik: Und das ist meine Mutter. Schon immer beim Abendessen ein wenig rüberguckt. Und das ist sie. Olivia: mein Honigbrot gegessen und sie mich wahrscheinlich so angeschaut und gedacht, jetzt tut sie so Skiheiligung dabei. Weiss ich, was sie für Videos hat. dominik: Dabei hat diese Videos... ...die haben Videos. mein Gott. Als wir als Familie mal auf einem Campingplatz waren, wo ich auch selber noch Kind war... Das ist eine Erinnerung, meine Schwester hat beim öffentlichen WC gespielt. dann ist plötzlich ein Velo aus dem WC gefahren. Ein junger Mann. so auf dem Männchen. Seien wir das so? Männchen. Das Wortradu. Das sagt man Olivia: Ja, klar, so, ja. dominik: so, Im Männchen sagt man? Ja, lustig. Das sagt man, Olivia: Er hat's männlich gemacht, oder? Das sagt man, wieso? dominik: Wieso sagt man das? Er ist im Männchen. Olivia: Vielleicht ist das ein erigierter Penis nachempfunden. dominik: Er ist im Wheelie. Auf dem Hinterrad ist er aus dem WC rausgeschossen. Und Olivia: Ja, so kann man es gut sagen. dominik: dann hat meine Schwester, meine kleine Schwester, fünf wahrscheinlich, wirklich einfach umgefahren. Und als ich als kleiner siebenjähriger Junge da war mir einfach alles klar. Ich wusste, die ist tot. Also wirklich. habe mich umgedreht Olivia: nein! dominik: und ich gesäckelt. Und meine Eltern sitzen dort, entspannt vor diesem Zelt, an diesem Camping-Disch. Mit dem Mapper, Olivia: Ja. dominik: wo sie dort und sie sehen ihren 7jährigen Sohn, der einfach kommt zu rennen und schreit einfach, «D'Alexandra ist tot!» Und sie so, «Was?!» Und dann sind sie aufgestanden und der Velofahrer hat meine Schwester so auf den Arm gedreht. Und hinter dran sind ein Olivia: Also... dominik: andere Jugendliche mitgelaufen und er war zu vorn und er war so zu laufen und sie auf den Arm. Und das Bild haben meine Eltern gesehen, das muss sehr dramatisch gewesen sein. Olivia: Ja. dominik: Sie hat... Sie hat sich fast nicht verletzt. Sie hatte einfach einen kleinen Schramm. Was? Bei den Geschichten, bei alles rauskommt, bei denen eine Erinnerung Olivia: Sie hat sich sowieso nicht verletzt. Er hat sich verletzt. Was ist mit ihm? Haben Sie ihn nachher unter uns am Baum aufgehängt? Was ist mit ihm? Und wieso ist er überhaupt mit dem Velo auf dem WC? Wirklich, ganze Campingleben erschläuft sich mir 0,0. Ja. dominik: hat... Nein, da kommt ja wirklich... Olivia: Aber dieser Teil tut mich unschliesslich. Oder vielleicht auch nicht ganz fertig aufgeräumt. Was hat er mit dem Velo auf dem WC gemacht? dominik: Also, kennst die Camping WC? Die sind so gross. Das sind so labirint. Olivia: Offensichtlich nicht. dominik: Ja, stimmt. Du bist ja nie... Das sind so grosse Anlagen. Olivia: Und ich möchte noch weniger. Mit jeder Geschichte, die du erzählst, weiss ich einen Grund mehr, warum ich das auch nicht möchte. dominik: Wenn du einfach in diesem WC vom Velo überfahren wirst, im Männli. Olivia: Ja. EIN EIN dominik: Das sind grosse Anlagen. Kann man Velo fahren? Die sind so gross. Ja, Geschichte ist mir auch noch in Sinn gekommen, Liv. Olivia: Ja, dasselbe machen. dominik: Ich fände es gut, wenn wir hier langsam richtig in den Out gehen. Jetzt. Olivia: Wirklich, aber es ist auch schön von mir, das könnte man auch noch vier Stunden über erinnern, aber wir können auch jetzt aufhören. dominik: Ich habe eine ganz gute Idee, darf ich dir schnell erzählen? Ich würde sagen, wir machen es so, Olivia, Olivia: Was war das? dominik: wir haben bald wieder 10 Folgen zusammen. Wir sind ja bald wieder zu den zehnten Folgen. Machen Olivia: Ja, das stimmt. dominik: wir einen Jubiläums-Erfolge über Erinnerungen? Olivia: Jetzt habe ich Angst, dass wir die beste Erinnerung schon erzählt haben. dominik: Wir haben jahrelang gelebt. Olivia: Erinnerungen gesagt, ja das stimmt. dominik: Das hört ja gar nicht mehr auf. Das ist nur ein Vorstand, Olivia: Ja, das stimmt. dominik: können so eine Folge machen mit Erinnerungen. Olivia: Aber wir könnten uns auch noch sagen, was für Erinnerungen. dominik: Mhm. Olivia: Falls die Leute zuhören und denken, sie sollen doch bitte das und das erzählen, vielleicht hören die Leute zu und denken, bitte nicht noch mal so eine Kindergeschichte, sondern sie könnten sagen, Erinnerungen zu welchen Themen. dominik: Ja. Mhm. Ja, finde ich gut. Und dann nehmen wir die, die uns am besten gefallen, die uns die besten Geschichten dazu in den Sinn bekommen. Olivia: Genau die nehmen wir und dann erzählen wir uns verschiedene lustige Sachen. dominik: Also schickt uns das ganz gerne. Olivia: Ui. dominik: Was für Erinnerungen nehmen euch Wunder? Und auch wenn ihr Ideen habt für in oder out, könnt ihr sie jedes Mal schicken. jetzt würde ich sagen, willkommen bei der Rubrik in oder out. Olivia: In oder Out? Wir haben heute drei random Themen. Einmal Dick-Sei, dominik: Mhm. Mhm. Olivia: Kinderwunsch, Theater, Slash, Musical. Mit Was sollen wir anfangen? Was ist In, was ist Out? dominik: Theater Musical Riesenbereich 5 mit dem Mann. Was heisst das? Inner der Haut? Was? Olivia: Ja, out. dominik: Was? Was? Was passiert? Ich gehe hier gleich auf den Stuhl. Ich habe... bin... Ich... Nein, nein, du sagst das jetzt genau. Okay. Olivia: Nein, kannst zuerst etwas sagen. Nein, ich habe das Gefühl, ich bin eigentlich kulturell wirklich nicht so gescheit. Weil zum Beispiel gehe ich überhaupt gar nicht gerne ins Theater. Und ich wüsste, also wenn ich an einer Hand die Theaterstücke abzählen die ich je gesehen und gut gefunden habe, müsste ich nicht mal einen Finger bewegen von dieser einen Hand. dominik: Hm hm hm hm hm. Oliwia, nein, wirklich wahr. Hä? Wirklich wahr? Also, ich will... Olivia: So ist es. Und dann sag ich jetzt auch noch, Musical habe ich auch nicht gern. dominik: nein. Ja gut, ist etwas Olivia: Okay, jetzt du! dominik: ganz anderes. Wie viele Mal warst du denn schon im Theater, Oliwia? Wollte ich das fragen? Olivia: Was weiss ich? Vielleicht habe ich auch gesehen Biderman und die Brandstifte. Und immer zieht sich noch jemand aus. Ich dominik: Mh. Olivia: will das nicht. Es ist mir zu nahe. Ich brauche noch einen Bildschirm zwischen mir und dem, passiert, ich weiss, dass nicht einfach mir wieso wie jemand steht oder spricht, der nicht einfach einfach ein Mensch ist, so wie ich. Ich brauche noch dominik: Was ist jetzt nicht? Olivia: einen Filter. dominik: Die Bühne ist doch schon eine Art Filter, nicht? Mein Look. Olivia: Ich muss es schon sagen, meine es nicht, mich zu einschleimen, aber meine, das was du machst ist für mich nicht ein Theater. dominik: Wieso denn nicht? Olivia: Einfach. Das ist doch... Das ist doch echt! dominik: nein, Olivia. Das ist echt... Ich weiss es nicht mehr. Es passiert aber halt in den Theater. ist... Es ist das Gleiche. Mhm. Mhm. Mhm. Olivia: Es passiert im Theater, aber ich finde ja, mache auch nicht Theater. Ich hacke einfach dort hin, wo andere Leute manchmal Theater spielen. dominik: Mhm. Olivia: Ja, ich weiss auch nicht. Kinderteater habe ich gerne. dominik: Mh. Olivia: Vor allem wenn sie so draus gehen oder wenn das Publikum Kinder sind und sie können es fast nicht aushalten und dann rufen sie so, aber er hat es doch gesagt! Und dann rufen sie auf die Bühne, weil es gar nicht... So, das habe ich sehr gerne. Aber so Erwachsenteater, ich weiss nicht, das macht irgendwie einfach nichts mit mir. dominik: Also gut, jetzt, jetzt, jetzt machen wir hier gerade mal richtige Bucketliste. Also diese Bucketliste haben wir schon, die machen wir jetzt noch etwas länger. Doch, jetzt müssen wir auch liegen. Jetzt ist es Olivia: Nein, bitte, wir nicht zusammen ins Theater. Nein, bitte nicht. dominik: fertig. Ich muss jetzt auch das Theaterstück zeigen. Es gibt gar... Also, ich finde Theater und außerdem ein Musical, auch wenn es etwas ganz anderes ist, finde ich beides, finde ich ihn wirklich super in sogar. Ich finde es sogar super wichtig, dass es ihn ist und ihn bleibt, weil Olivia: Ich weiss. dominik: es... Ich verstehe das, was du sagst. Wirklich, ich verstehe das. Nein, ich versteh... Olivia: Ich glaube nicht, dass du das verstehst. bist viel zu nett und zu kultiviert. bin weder nett noch kultiviert. dominik: Nein, nein, nein, Oli. Ich verstehe, dass wir mit der Schule früher in Theaterstücke gegangen Und ich habe mich jedes Mal gefragt, wieso, was passiert, warum. Olivia: Ja, weiße, ja. dominik: Es ist eine moderne Inszenierung, ich hatte noch keinen Zugang zu dem, passiert. Ich habe alles nicht verstanden. Von Anfang an nahm mich niemand an Hand, richtig zu was hier passiert. Mittlerweile ... immer wenn ich ins Theater gehe. Theaterbühne ist im besten Fall eine Bühne, Themen verhandelt, die uns in unserem Alltag und unsere Welt beschäftigen. Nicht nur das, finde ich für einen Alltag Für mich ist es so wichtig, dass ich noch einmal hingehen kann, wo für mich auch auf der Bühne mal etwas gedacht wird. Dass ich die Gedanken, die ich hier auf der Bühne sehe, vielleicht einen Umgang finden, wie man das verarbeiten oder man etwas angehen Oder irgendwie sehen, dass ich nicht alleine bin mit gewissen Gedanken, sondern dass diese uns alle etwas angehen. Und das finde ich schon mal ganz wichtig. Und dann finde ich es einfach wahnsinnig, die Leistung der Schauspielenden auf diesen Böenchen teilweise crazy. Weil ich das letzte gesehen habe, Livia. Okay, ich sage es dir. Im Basel. Im Theater Basel. Wirklich. habe ich Moby Dick ist ein Solostück. Das ist ein Schauspieler. Jürg... Scheisse, ich habe es noch vergessen. Er spielt einfach 2,5 Stunden lang. Er das Stück solo. Olivia: Und Fisch oder ... dominik: Das ist der absolute Wahnsinn. Er spielt eben alles. Er spielt verschiedene Figuren, spielt Teile. Aus dem alles möglichen Macht. Und es gibt auch einen Moment, wo er weiss angemolten auf dem Bauch über die Bühne rutscht. Es ganz viel Nebel und er rutscht aus dem Hebel heraus. Nein, nein, Oliver! Er hängt! Nein, Okay, Oliver, Es gibt... Olivia: Aber genau das wäre der Moment, an ich denken würde, nope, nein, was macht der Mann da? Bin ich wirklich von meinem schönen Bikersofa weg, von meinem megafinen Cafe, dass ich jetzt hier dominik: Nein. Das. Olivia: einem Mann schaue, der auf dem Bauch über einer Bühne schlifft? dominik: Ja, ich möchte ganz gerne, wenn es für dich okay ist, ich das bitte an Punkt 1 nehmen. Jetzt auf der Bugetlist sofort. Ich suche bitte etwas raus. Das wird großartig. Komm wir gehen ins Theater. Olivia: Deine Hand ist schon ganz verkrampft. Also, aber... Ja. Ich komme auch auf Basel. Wir können auch auf Basel ins Theater. Oder mir ist es was es Gutes im Theater gibt. Ich meine es auch gar nicht so. Ich weiss, klingt ganz furchtbar. Und ich meine auch gar nicht, dass ich ihnen ihre Arbeit nicht schätze. Es einfach... Es macht einfach nichts mit mir. Ausser mal, weil ich im Schauspielhaus war und dann die Kostüme so gut. Und dann dachte ich, wow, was für Kostüme. dominik: Mhm. Olivia: So. dominik: Ja, okay, ich meine, verstehe das natürlich schon, was du sagst. Ähm... Ja, nein, warte mal. Olivia: Wirklich, glaube, du verstehst das überhaupt nicht. dominik: Ich bin ein grosser Fan. bin jedes Mal, wenn mir ein Stück nicht gefallen hat, wahnsinnig belebt, inspiriert und überwältigend, überwältigt aus diesen Theatern gelaufen. Aber, Olivia, ich verstehe es, weil es gibt auch Kunstformen, wo ich zum Beispiel gar keinen Zugang habe. Ist das so? Olivia: Wie zum Beispiel was? Musical. dominik: Nein, so, wenn ich es so gem... Im Museum, wo verschiedene gemolte Bilder Olivia: Mh. dominik: wurden. Wobei, ich meine, das kann man gar nicht so allgemein sagen. Es gibt viele Ausstellungen hier, wir nichts mehr gemacht haben. Aber es gibt ja trotzdem auch Leute, die so geile Bilder malen und man merkt, das berührt mich mega, das finde ich crazy. Olivia: Ja. dominik: Es kommt immer darauf an, was man schaut und was sieht. Das stimmt natürlich schon. Hey, kennst du das Musical Book of Mormons? Olivia: Schau jetzt, jetzt kommst du auch noch mit. Alle, die wissen, wie viel ich Musical hasse, haben alle gesagt, du kannst alles hassen, du willst. Aber Book of Mormons, da gehst runter. Nein, da verreckst Da du schauen. Da lachst du tot. Ich bin gegangen mit meinem Ehemann, der genauso nicht gerne Musical hat. Wir sind dort gesessen und unsere Hände dominik: Mhm. Mhm. Olivia: waren so verkrampft. Ineinander und in den Theatersessel, wie vorher deine Hand, die du gehört hast, dass ich zu Theater sage. Out! Wir sind dort gesessen und haben geschaut. Ich dachte die ganze Zeit, bitte ein guter Witz, bitte ein lustiges Lied, bitte irgendetwas. Was das für ein Scheissdreck? In der Pause hat Georg gesagt, ich halte es nicht aus. Ich habe auch gesagt, ich halte es auch nicht aus. Nachher sind wir vom Theater 11 übergetabelt ins Hallenstadion und haben gesagt, egal was das ist, wir müssen die Erinnerung an Book of Mourns wegspielen. Wir müssen sie überspielen mit etwas anderem. Dann haben wir irgendwie geschaut, Strassenbande 187, Rav Camora, Plastik aus Palmen, Blaa Palmen aus Plastik. es war so Deutschrap und war so unanständig. ich war so, das verstehe ich. Ich bin einfach, weisst wie ich Ich bin mehr so lowkey Kultur, glaube ich. Dort habe ich mich abgeholt, gefühlt dominik: Mhm. Mhm. Mhm. Olivia: und dann einfach Gott sei Dank. dominik: Gut, Olivia: Ja, hat es dir gefallen, das Musical? dominik: Ihr seht mich sehr gefällig, aber es ist schon sehr lange her, ich es gesehen habe. Also es war damals, als ich in den USA gelebt habe. Olivia: Sorry, kannst du mal mit dem als ich in den USA gelebt habe? Mein Vater ist ein Dudelsackspieler. Ich weiss gar nicht, wer du bist, mit wem rede ich hier im Out. Du kannst doch nicht einfach zuerst dich branden, 15 Folgen lassen, also einfach so «Juch, bei Dominik im Tourney war ich nicht so gut und sonst bin ich auf die Bühne, will ich es auch, will ich es auch.» Und dann kommst da und irgendwie kommt dann so Zeug vor. Ich muss mich viel besser vorbereiten. hast du in den USA gelebt? Als Feuerwehrmann? dominik: Also ich muss vielleicht erwähnen, ich Olivia: Hmm. dominik: habe nur vier Wochen lang in den USA gelebt. Olivia: Ja, okay. dominik: Ich musste rausgerutscht fahren, ich konnte ja nicht wissen, was so viel mit mir macht, Olivia. Olivia: Ja, das bedeutet viel. dominik: Ich habe vier Wochen lang, nein es waren sogar sechs Wochen, Olivia. habe sechs Wochen lang. Olivia: Das möchte ich eben auch. Aber erst wenn nicht mehr alle so spinnen. Also erzähl. dominik: Ich habe es geschafft in einer amerikanischen Grundschule. Olivia: Na ja wirklich. dominik: Das erzähle ich in unserer Erinnerungs-Volk. Das sind Olivia: Ja, da freu ich mich. dominik: tolle Erinnerungen. Auf jeden Fall konnten wir dann in New York, in Broadway, das ist Book of Morons gelaufen. Wir haben mega viel gratis geschaut, weil immer dich anmelden Wir hatten gerne Tickets, das ist ausverkauft. haben sie gesagt, gut, kommt. halb acht wieder und dann kann es sein, noch ein Plätze frei sind und dann dürfen Sie rein kommen, wenn es noch frei ist. Olivia: To cool! dominik: Und so sind wir dann Book of Morons gratis schauen und David Lederman, den haben wir auch geschaut. Olivia: Das ist das, was ich auch will. dominik: Das haben wir alles gratis gemacht. Olivia: Du hast eigentlich das gemacht, was ich später machen wo ich gesagt habe, dass muss ich dann noch machen, bevor das Leben vorbei ist. Haben wir das nicht mal geredet? Mit Italien, New York und so. Du hast dominik: Mhm, Hammer! Olivia: es eben schon gemacht, ich muss es noch machen. Okay, okay, das ist sehr interessant. dominik: Es ist ein Buch von mir Eben, ausverkauft ist. Das eine, ich mir erzählt habe. Und da habe ich mir ein Streich erlaubt. Wie das gerade zu dieser Zeit war. Und ich habe hinten eine ganz kleine Biografie. Eine ganz kleine. So, was heisst das? Olivia: Mhm. dominik: Und da ich einfach geschrieben, er lebt und arbeitet in Leesthal und New York. Und ich habe es dann so abgegeben und dann hat irgendwer gesagt, stopp. Irgendwer hat gesagt, stopp. Mir war das klar. Als Olivia: Er sagt nicht, dass ihn verstoppe. dominik: Witz. Weisst du was ich Der Verleger, die sagen, irgendwer hat gesagt, stopp. Aber niemand hat das gesagt und dann ist es einfach so... ...ist es in einem Buch hingestanden. Liebt in Liesden und New York. Olivia: Aber so passiert ja PR. Einfach das, man will, die Leute nachher über einen erzählen, muss man irgendwann auf einen Zettel schreiben und den im Kreis umschieben. Wir sollten das auch noch machen. dominik: Ach ja, mhm, mhm, mhm. Mhm. Ja, machen wir. Machen wir auf jeden Fall. Olivia: Einfach der beliebte Podcast mit dem... Der beliebteste... Die Wunderkinder am Mikrofon. dominik: beliebteste, die Stimmen unserer Generation, die Wunderkinder unserer Zeit. Olivia: Ach ja, so etwas. könnten es einfach probieren. dominik: Das ist z.B. Dominik. hat mal versucht, eine Vogelnäschle zu bauen. Olivia: Ich kann mir nicht dem Lehrer schreiben. dominik: Das ist Olivia. Sie hat sechs Videos auf dem Handy. Olivia: Und der Tinderfisch war bis in 6. Klasse nicht fertig. dominik: Mhm. Musical und Theater, sage so etwas von mega in... Olivia: Ja gut, man müsste sicher nicht immer eine sein, Nein. dominik: Nein, nicht. Das nicht. Ich merke, dass ich mich polarisiert. Olivia: Das beste Theater, das ich je gesehen habe, war Mike Müller, der alleine einen ganzen Elternabend nachgespielt hat. Und dann ist er immer dominik: Mhm. Mhm, super. Olivia: auf anderen Stuhl gesessen und es jemand anderes. Ich habe wirklich selten so viel gelacht. Es war so unglaublich lustig. dominik: Nein, look jetzt! Olivia: Ja, dann dachte das ist ja nicht richtig Theater. Theater ist für mich immer... Ja, so finde ich es, denke schon gut. dominik: Das ist denke ich richtig Theater Olivia, was hast du denn? Nein, das ist alles richtig Olivia: Aber... Nein. dominik: Also wir haben das auf der Bucketlist und ich würde sehr gerne zum nächsten Go... Olivia: Ja, also. dominik: Kinderwunsch. Wie bei... Was sagst Olivia: Kinderwunsch in und out. Was sollen wir jetzt sagen? dominik: du? Olivia: Ich möchte nochmals auf den Tinnitus, der vorhin zurückgekommen ist, sagen, dominik: Mhm. Olivia: mein Kinderwunsch war mein Leben lang so laut wie ein Tinnitus. Bis ich ihn hatte und dann es aufgehört. Aber dominik: Mhm. Olivia: jetzt, heutzutage, habe ich das Gefühl, die Leute konnten den Tinnitus selber etwas regulieren. Ich habe nie ein Knöpfchen gefunden, ihn zu regulieren. dominik: kommt doch ganz drauf an. Wahrscheinlich, Wie man drauf ist, so. Wie wichtig das ist, man schon so. Olivia: Ja, ich weiss nicht. Ich habe das Gefühl... Ich weiss nicht. Meinst nicht, dass Generation die gleiche Wir sagen ja nicht unseren Kindern einfach so, und wenn es Enkelkind Hopp hopp. Wenn du mal Kinder hast, wenn du mal verheiratet bist, wenn du deinen Mann gefunden hast, sagen wir dominik: Mhm. Mhm. Mhm. Ja. Olivia: ja viel weniger als uns gesagt worden ist. dominik: Das ist absolut richtig. Das ist schon mega. Olivia: Darum habe ich das Gefühl, ist der Kinderwunsch vielleicht älter? Also auch schon. Weil es dominik: Mhm. Olivia: überhaupt mal eine Option ist, ihn zu Ich finde ihn auch einfach cool. dominik: Ein Katze einfach. Olivia: Rot. dominik: Einfach ein Katze. Definitiv stimmt das. Man sieht heute auch, Optionen sind immer mehr akzeptiert und immer mehr eine Möglichkeit, als das früher so war. Man ist schon so aufgewachsen. Ich glaube, ist sogar ... Gut, hat aber auch damit zu tun, wo ich aufgewachsen bin. Ich nicht, wie es dir geht. Aber irgendwie war in der Kindheit schon klar. Man hat Kinder und man wohnt in einem Haus. Eine Einfamilie ist schon so etwas, dass man als Kind gemeint hat, dass man... Nein, man hat schon... Das Zweite kommt Olivia: Mhm. Ja. Und man hat auch nicht ein Kind. Das will ich dir auch noch sagen. Das ist schon klar. hat nicht ein. Am ersten kommt es zu zweit. Mindestens. dominik: dann. Das Zweite kommt auf jeden Fall. Und das Haus kommt auch. Und dann sehen Olivia: Ja. dominik: wir einen grossen Merk... Häuser! Olivia: Das ist Natur. dominik: Wir zum Beispiel, wir alle, wir können eigentlich gar keine Häuser mehr kaufen, das ist eigentlich gar nicht so möglich, das machen wir eigentlich heute. Olivia: Mh-mh. dominik: Wir erben einfach, wir erben noch. ist noch... Wir erben... erben... erben... erben... erben... erben... erben... erben... erben... erben... erben... erben... erben... Olivia: Wenn wir Glück haben, erben wir ein Haus. Das stimmt. dominik: Wie erben ab und zu... Kennst du diesen Film? Wie erben? Das ist so ein guter Schweizer Film. Ich bin so fest fan. Wie erben. Olivia: Wer spielt denn mit? dominik: Das ist eine Dokumentation von einem Filmemacher. Von Simon heisst er. Ich weiss heute noch die Vornamen. Und er... er... er... er... er... er... er... er... er... er... er... er... er... Besitz, ihren Haus so weitergegeben. es ist eine wahnsinnig lustige, berührende und extrem gute Geschichte. es wirklich... grossartige Szene drin. Es ist wirklich fantastisch. Wir erben. Olivia: Wir erben. Vielleicht schaue ich das. dominik: Ja, das kann ich ganz empfehlen. Ja, aber Kinderwunsch... Nein. Olivia: Gibt es das als Theater? Ich würde es lieber als Theater sehen. dominik: Aber Kinderwunsch... Ja, ich sage es. Das mir aus immer drauf an. Aber grundsätzlich so ein Ding... ...wahrscheinlich schon ein. Ich finde, es immer etwas Schönes ist, wenn man hat, ist etwas Optimistisches. Olivia: Hast du immer Kinder oder keine? Und dann dachtest ich möchte Kinder. dominik: Wir haben das... Wir zum Beispiel, wir haben eigentlich... Man ist genau das Aufwachsen, wir haben Kinder, wir haben Kinder. Und irgendwann kam mir ein Alter, als ich Eltern geworden bin. vielleicht haben wir auch keine Kinder. Das ist Olivia: Mhm. dominik: für die Möglichkeit. Und dann waren wir eigentlich schon ziemlich sicher. Irgendwann so, ach nein, komm. Wieso eigentlich Kinder? Und dann dachten wir blöd, aber ja... Olivia: Adoch! dominik: doch. Olivia: Adieu! dominik: wieso nicht? Voll. Das dürfen alle selber entscheiden. finde, Kinder haben an sich, jedes Kind. Es ist auch etwas, ich finde es etwas Optimistisches oder nicht? Es ist etwas Schönes. so... Es geht weiter. Olivia: Es ist etwas sehr Schönes. Ich finde es das Beste. Ich finde es wirklich Beste. dominik: Mhm, das kommt. Mhm, was ich auch. Olivia: Gut. Also würde man sagen in. dominik: Ja. Olivia: In der Tendenz ist es auch, aber für uns zwei ist es in. dominik: Für uns ist es jetzt in. Stimmt, oder stimmt für uns so? Olivia: Für uns ist gut. Ups. Ich habe dominik: Jetzt bin ich gespannt, wie du Stück sein vorgeschlagen hast, Olivia. Olivia: dich sein vorgeschlagen und dann hast du gesagt, ich nehme ihn, bis er aufs Äussere reduziert. Und dann dachte wieso? Niemand findet ihn aufs Äussere reduzieren. Das ist ja Antwort schon logisch. dominik: Also ich, schau, ich ich kurz erklären, was bei mir abgegangen ist im Kopf? Nein, ich hab dich gesagt Olivia: Ist dickes Schimpfwort. Aha. dominik: und nachher ist mir auf der Stelle im Sinn gekommen, ich auf Instagram ein Video gesehen habe, du gelikt hast. Ich hab gesehen, dass du gelikt hast und zwar vom EDB, der hat einen neuen Song, der über Schönheit, super toll, wo er über Schönheitsideale singt. Olivia: Ich liebe dieses Lied. Ja. dominik: und auch ein bisschen über Stick sein. Olivia: Ja, das ist schönes Lied. Das sehr in das Lied. dominik: Und dann dachte schönes Ideal aufs Aussen reduzieren. hat mich gedacht. Wegen dem bin ich den Zäckzäck runtergehoben. Gehumpft. Wegen dem bin ich so weit gekommen. Olivia: Ich war im Dicksein, habe ich mehr eine Theorie. dominik: Mhm. Olivia: Ich weiss nicht, ob ich sie so hinbringe, wie sie mir durch Kopf geschwirt ist. dominik: Mhm. Olivia: muss es dann vielleicht noch aufschreiben. ich dachte, jetzt haben wir ja alle die ganze Zeit versucht, uns in der Body Positivity Hey, dominik: Mhm. Olivia: jeder Körper ist normal, bleib, lass es, es toll. Nachher dominik: Mh. Olivia: sind plötzlich die Medis gekommen, dass man dominik: ey. Olivia: sich die ganze Dickheit einfach wegspritzen dominik: Ja. Olivia: Einfach ist es nicht. Es ist schon eine Bühne. Aber man kann dominik: Mhm. Olivia: für viele Leute, die es vorher nie gegangen ist, jetzt. Dann dachte vielleicht kann man sich das Dünnsein kaufen. Ich rede nicht über Menschen, die so schwer sind, dass sie Beschwerden haben. dominik: Mhm. Olivia: Wo es wie eine gesundheitliche Notwendigkeit ist, sondern wo es mehr so ist, eine optische Frage. dominik: Mhm. Mhm. Olivia: Dann dachte ich, wenn man sich ... Dünnheit kaufen kann. dominik: Mhm. Olivia: Vielleicht gilt die Body Positivity erst in fünf Jahren. Denn dann ja nur noch die Menschen dick, die wirklich dick sein dominik: oder was es halt nicht leisten Olivia: Aber die kommen vielleicht über von den Krankenkassen. Ich weiss, dominik: Ja, wund... Olivia: die Theorie geht nicht ganz auf. meine, vorne galt es gar nicht. Da hat man einfach gesagt, ich bin lieber rund. Ich liebe jedes Pfund an mir. stand doch immer in diesen Häfchen. dominik: Mhm. Mhm. Olivia: Aber nachher sind sie dann plötzlich... Jetzt sind sie plötzlich doch alle so. Weisst du, wie ich Es hat einfach gar nicht gestimmt. dominik: Ja, ja, Olivia: Es hat nichts gestimmt. Ich liebe jedes Pfund an mir. Weil kaum hätte man sich dominik: ja, ja, ja, ja, Olivia: die Pfunde wegspritzen Dann hätte man sich sie doch wegspritzen Und darum die, die sich jetzt nicht wegemachen und immer noch dann aussehen, wie sie aussehen. Die sind dann vielleicht wirklich, vielleicht gibt es dann tatsächlich doch mal noch eine Body Positivity. Findest fehlt etwas in meiner Theorie? dominik: Ich weiss, ich kann dir folgen und ich finde es gut, wenn man wirklich in die Richtung kämpft, wie blöd. Dass es eine ehrliche Body Positivity gibt. Wirklich. Dass das ganze Schönheitsideal anders ist. Wirklich die Schönheit. Hey, wenn... Olivia: Wäre ja noch cool. Die vorherige ja gar nicht gestimmt. Es stimmt einfach nicht. dominik: Wie mein Weglehrer, der meister Reder, müsste man eigentlich den Hammer nehmen und einfach die Schönheitsideale wie ein Vogelhäuschen zerschlagen und mich so hässlich Olivia: Aber es geht nicht. Ich glaube, ist einfach im Mensch drin. Aber ich glaube, das geht nicht. dominik: Es ist tief in unseren Köpfen. ist sehr tief in unseren Köpfen. es ist uns... Nein doch, natürlich. Ich... Meinst nicht? Olivia: Nein, niemals. dominik: Ich habe doch ein spitzes Gefühl. Weil es ist noch nicht immer so gewesen in der Menschheitsgeschichte. Die Schönheitsideale, wir heute kennen, die waren nicht immer die Schönheitsideale. Olivia: Ja, was hat's immer ke? dominik: Schönheitsideale gab es immer. Aber die haben sich immer wieder verändert. Was so schön ist. Das... Olivia: Aber dass es gar keinen gibt, wollen ja wie so tun, wäre es egal. Dabei... Es stimmt ja einfach nicht. Gut. dominik: Ich glaube, Problem ist, was man an diesem Gedankengang Das ist genau so wie das Long-Chevite-Zeug. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die mittlerweile die Menschen behaupten, gibt diese und Möglichkeiten zum das Leben zu verlängern. Man bleibt länger jung. da forschen ganz viele Leute. es gibt dann immer... Schaut euch mal, ist krass, da gibt es Treffen. Long Jeopardy treffen in St. Moritz in den teuersten Hotels, wo die reichsten Leute dort sind. Und über das Olivia: Ja, natürlich. dominik: lange Leben sich verdieren. Das heisst, Menschen, nur sehr reiche Menschen können sich irgendwann, wenn das so weitergeht, ein längeres Leben irgendwie leisten, den Leuten, nicht so reich sind, gar keine Möglichkeit haben. Das ist so feist, wenn eigentlich die Lebenszeit plötzlich irgendwie gleich erkaufbar ist. So. Das ist so mit den Schönheitsidealen, Olivia: Die kann man sich auch kaufen, aber man kann sie auch nur kaufen. kann sie auch wirklich... Ich meine jetzt mit dem Dicksein. Irgendwann wird es dann wie heissen? Es muss ja gar niemand mehr dick sein. Natürlich ist das genauso asi, wie wenn man sagt, der Schweiz muss ja gar niemand auf der Strasse leben. Weil die einen müssen halt eben gleich auf der Strasse leben. Ich meine es nicht so fest vorallgemein, aber dominik: Mhm. Olivia: so in der Tendenz. Ich glaube, uns alle etwas vorgemacht, wir so tun, als fänden wir wie in jedem Körper okay. Ich glaube, es hat eigentlich gar nichts geblieben. Sonst wäre doch der Run auf diese Medikamente nicht so gross. dominik: Ja anscheinend stimmt es für viele Leute auch, aber für andere stimmt es sicher auch. glaube, und es gibt ja ganz viele unterschiedliche Gründe, man nicht einfach mega am Schönheitsideal entspricht. Da gibt es ja ganz viele... Hast du nicht meint? Olivia: Bisschen bisschen, wie? dominik: Ja, also... 1000 Gründe... Olivia: Man kann ja gar nicht am Schönheitsideal entsprechen. dominik: Mhm. Olivia: Erstens ist es immer anders und für jeden auch wieder etwas anders. Generell kann man schon sagen, was man ungefähr als attraktiv einstuft. dominik: Mhm. Olivia: Nicht so gross, nicht so klein, nicht so dick, nicht so... Ja, Look-Maxing im Vogelhäuschen. dominik: Mit dem Hammer kann man ja auch wieder scha... Mit dem Hammer kann man ja wieder arbeiten. Ja genau wie das Vogelhäuschen kann man sich ja... Das kann ich nicht zurecht hämmern. Das machen ja junge Männer. Es ist wirklich eher... Olivia: Ich finde es einfach irre. Es gibt jetzt auch noch ein Bade an zu den Anorexien. Ein eher männliches Bade. Auch eine Form von Body Dysmorphia, bei die jungen Jungen nicht mehr sehen, wie viele Muskeln sie eigentlich schon aufgebaut haben. Und dann wollen sie wie immer noch mehr. Und am Schluss sehen sie aus wie ein Knorpel mit zwei Füssen. Der Mensch ist einfach irr mit dem Schönsein. dominik: Mhm. Olivia: finde es wirklich irr. Was könnte dominik: Ja, finde ich absolut. Olivia: man im Leben noch alles machen und tun und denken? Wenn man immer darüber überlegen es aussieht und wie man es sonst noch aussehen Oder wie viel besser man im Leben dran wäre, wenn das und das das das anders wäre. dominik: Die schönsten Momente habe ich immer gefunden. Mir hat es immer Angst gemacht, dass das Schön-Sein doch so wichtig ist. dass ein Mensch, der einer Schönheitsideale sehr stark entspricht, oft oder immer wieder, oft auch unbewusst, behandelt wird in einer Gruppe, mehr Zuspruch geniesst. Einfach schon, es dort ist. Olivia: Oder dass dem sein Vogelhäuschen nicht kaputt gemacht wird. dominik: Ja, das habe ich schon paar Mal beobachtet. Leute, die in den Raum kommen und so und so aussehen, das haben sicher ganz viele schon erlebt. gibt auch Leute, grundsätzlich einfach mega am Schönheitsideal entsprechen, so extrem, so per Zufall. Dass diese teilweise wirklich auch Probleme haben, davon. Weil sie nie sicher sind, sie Person wirklich gerne. Oder ist das einfach nur wegen meines Äusseren? Weisst du nicht, was Olivia: Ja, aber da darf man wirklich auch einfach nicht zu viel sprühen, finde ich. dominik: Ja genau, ist mir einfach so ein Gedanke, das noch gekommen ist. Aber was ich eigentlich sagen ist... Olivia: Ich habe Gefühl, es sind 49 Gedanken gleichzeitig. Nur weil man dominik: Jod sich! Olivia: sagt, ein dickes Ein. dominik: Was ich einfach sagen will, ist, habe mich immer so gefreut, wenn man Menschen, man im ersten Moment durch eine Kunstlust in einer Klasse wenn man schon in einer Klasse ist. Und es gibt Menschen, die mehr auffallen, weil sie so und so aussehen, andere, weniger auffallen und irgendwann lernen wir diese Leute kennenlernen und merken dann wirklich, jetzt kenne ich diesen Menschen und jetzt ist diese Person so schön, so viel schöner als ganz viele andere Personen, die ich je kennengelernt habe, obwohl sie im ersten Moment... Olivia: Ja, das stimmt. dominik: Und ich habe mir lange mit Menschen geschafft, die demenzig sind. Ja, weil ich ein Zwiebel gemacht habe, habe ich sich schon mal erzählt. Olivia: In welchem Land? dominik: Ich habe sechs Monate lang als Zivilgeschaft mit einem Tagesheim von Menschen mit Demenz. Das war eine sehr Olivia: Okay. dominik: spannende Sache. Und dann es auch Menschen gegangen. Zu diesem Zeitpunkt bin ich 20 und dachte, wenn man alt ist, ist man einfach nicht mehr schön. Wenn man älter wird, ist man einfach nicht mehr schön. Das war so in meinem Kopf. Und dann habe ich diese Menschen kennengelernt. Ich dachte, wow, diese Frauen waren so unglaublich schöne Menschen. Und das haben wir so gut getan. das merke ich irgendwann. Olivia: Ich glaube, ist eine schöne Geschichte. Aber man muss es immer wieder merken. Wenn man gemerkt hat, was Schönheit eigentlich alles ist, muss man sich wieder daran erinnern, dass man für andere genauso aussieht. hat man eine Stimme, die manchmal einen selbst noch so streng ist. Dabei schaut einem gar niemand so an. Weisst du? Manchmal denke ich schon auch Dann überlege ich immer, wieso bin ich so und so schwer und wie viel ich so und so schwer sein Dann muss ich auch sagen, wirklich gar niemand in meinem ganzen Leben, das mich herum ist, wartet doch auf das, dass ich eines dominik: Mhm. Olivia: Tages 5 kg leichter bin. Es ist mir dominik: Mhm. Olivia: scheissegal, wer wie gross und wie schwer ist und was für eine gute oder schlechte Frisur jemand hat. dominik: Mhm. Mhm. Olivia: Aber die Egalheit, die man anderen gegenüber hat, weil ja alles andere viel wichtiger ist, die muss man manchmal wieder auf sich selber anmüssen, weil man manchmal so komische Gedanken einen einen Strich durch die Rechnung machen. dominik: Die kleinsten Sachen werden riesengroß. Socken sogar. Olivia: Ja. dominik: nein, jetzt habe ich die Socken angelegt. Die passen gar nicht mehr. Ich habe das Gefühl, alle schauen auf meine Socken und alle haben schlechten Tag sogar. Olivia: Aber die hätten wir ja schnell wieder abgezogen. dominik: Stimmt. Aber ja, das ist mir dann trotzdem wieder zu faul. Ja, Olivia: So. Was machen wir? Dicke? In oder Out? Halloween. dominik: hallo ihn. Also finde ich alles schwierig. Olivia: Ich habe jetzt viel viel... Es wird in. Es wird in. Vielleicht dominik: Ja, ja hoffentlich. Olivia: ist es... Ja, weiss ich auch nicht. Na ja, vielleicht müssen wir mal noch mal fertig... noch mehr darüber überlegen. Jetzt haben wir mega viel gesprochen. Zeit ist schon davon geburzelt. dominik: Das ist ein absoluter Problem. haben noch unsere Rubrik am Laufen. Was tun gegen... Ich würde Olivia: Soll ich da mal vielleicht Glingling-Glung-Glung machen? dominik: sagen, wir haben etwas vorgearbeitet. Aber das bringen wir in die nächste Folge. Olivia: Gut. dominik: Wir sind wunderbar mit etwas Schönem am Schluss. finde die Gedanken, die du am Schluss gabest, sehr schön. Das für mich auch etwas Schönes. Das wären wir schon in der letzten Rubrik gewesen. Dann müsste man noch schnell Gold zählen, Olivia. Olivia: Ich bin cool, aber ja. dominik: es ist noch etwas schönes. Olivia: Ich habe nichts Schönes, ich nur noch viele Schlimmes, die ich letztes Mal mir verklemmt habe, weil du gesagt hast, dass man am Schluss nicht alles Schlimmes sagen Und jetzt habe ich noch mehr Schlimmes, die ich aber wieder nicht sage, weil du gesagt hast, dass man nicht mit etwas Schlimmes Nächstes fangen wir an mit einer neuen dominik: Hahahaha, ja, hahaha. Kannst du mit uns hin? Hahaha. Das... Jo, das hin... Olivia: Rubrik, die heisst «Eppes Schlimms» präsentiert von mir. dominik: Das finde ich super. Etwas Schlimmes. Das bringt man schön einbetet in gute Sachen rund viele gute Goals und in Olivia: Genau. dominik: der Mitte machen die etwas Schlimmes. Finde ich eine ganz tolle Idee. Olivia: Etwas habe ich noch gesehen, das aber nicht schön war. Ich habe etwas Lustiges gefunden. Ich gesehen, dominik: Mhm. Olivia: dass es jetzt eine App gibt, die einen dafür belohnt, wenn man lange nicht am Telefon war. dominik: Mh! Olivia: Ist das nicht auch wieder einfach so etwas bescheuertes? Die dominik: Mhm. Ach so. Olivia: zeigt dir dann an, wow Dominik, du hast es geschafft. Du warst heute 3 Stunden und 12 Minuten nicht am Telefon. Aber du musst dominik: ja. Olivia: ja dann in die ... Abholen dominik: Mh. Olivia: zu sehen, wie viel besser Sie sind als letzte Woche. dominik: Ja gut, aber ich finde immerhin besser als wenn es Ende Woche so ein Ding anzeigt. So viel bist du durchschnittlich an deinem Smartphone gesehen in dieser Woche. Olivia: Ja, dass sie. dominik: Erschreckliche Momente sind das. Da werde Olivia: Schreckliche Zahlen! dominik: ich bleich wie damals im Werkunterricht, wenn mir die Zeit dann wirklich auf den Bildschirm geklöpft wird. Olivia: Ja, das ist wild. dominik: Was? Was? Was? Hä? Ich doch ein mega strenges Leben. Wie? Olivia: Wer? dominik: Wann habe ich dann noch... Hä? Olivia: habe noch... ja, also ich gehe. Warte, ich muss schnell schauen, weil ich habe hier ganze Zettel mit verschiedenen Sachen. Aber viele sind schon... Ja, nein! dominik: Ich erzähl früher von diesem Zettel. Wir sind in den letzten Minuten dieser Folge. Olivia: Ich weiss, wir haben dann so gut geschwitzt und dann sind wir noch immer zu andersheruntergerutscht und dann ich es gar nicht gemerkt. Also zum Beispiel, was hast denn du? Ein Goal fürs Gute? dominik: Ja, ähm, ich habe ein Goal fürs Gute, weil ich freue mich sehr darauf, dass wir diese Folge mit Erinnerungen machen. Erinnerungen finde ich etwas faszinierendes immer und immer wieder und deswegen gibt es einfach mal ein Goal fürs Gute, auch wenn nicht alle Erinnerungen schön sind. Für mich gibt auch ein Goal fürs Gute, weil wir zusammen, also ich kann das jetzt ein bisschen bevrollen, ich gebe das definitiv zu. Ähm, und ich verstehe deine Seite auch, das gebe ich auch zu, aber trotzdem freue ich mich sehr, es gibt ein Goal fürs Gute, denn wenn wir zusammen mal ins Theater gehen... Und ich darf heiss, es dazu kommt, dass man bin ich ganz cool und liebe mich, wir zusammen ins Theater, wow! Olivia: Gott. Ich würde nicht an deiner Stelle sein. Deine Chancen, ich hier fröhlich rauslaufe, sind minim. dominik: Aber es ist wahrscheinlich so, kennst du am Ende, wenn du jemandem etwas zeigst, eben ein Theaterstück oder ein Film. Olivia: Mhm. Du bist dann mega gestresst. Ich weiss das jetzt schon. dominik: Es ist wirklich so schlimm, man denkt, ein guter Film, ich schaue damit hin, wir schauen alle zusammen, wir erben. Und dann sitzt man Olivia: Ja. dominik: dort und es fühlt sich an, als wir selber den Film gemacht. Es ist so, nein, wie reagieren sie? Wie reagieren Olivia: Mhm. Und man sieht alles, eigentlich gar nicht gut ist. dominik: sie? Ich will so verschwitzen, ich will zittern. Das waren zwei Olivia: Ich bin sehr gespannt. dominik: Gols gut. Olivia: Ich habe noch einen Instagram Tipp, macht einen gute Laune. Das ist auch ein Goal fürs Gute. Ein Account, heisst Philipp der Junge. Es ist ein ganz winziger Mann. Mit viel Zahnfleisch und einem Gesicht, das ich den ganzen Tag anschauen Der ist wirklich wahnsinnig lustig. Ich habe mich die ganze Nacht durch seine Videos gewiehert. Ich habe alle angesteckt, sie das auch schauen. Das ist mein Goal fürs Gute. Ich habe aber auch noch Goal fürs Schlechte. dominik: Mhm. Olivia: Das kann ich jetzt aber nur als feigen Streifschuss Aber dominik: Mhm. Olivia: gar nicht, weil wir feige sind, sondern weil einfach die Zeit schon so vorgeschritten ist. dominik: Mhm. Olivia: Und zwar das ganze Ed Sheeran-McElmore-Gedöns, das jetzt dominik: Mhm. Olivia: auf den Schultern von diesen zwei Künstlern einen ganzen weltpolitischen Konflikt ausdreht wird. Und der Hass, der da schon wieder umgespreust wird, in allen Seiten, das erschlägt mich wirklich. Und gerne... Ich da eine ganz ausgefeilte Meinung. Aber die kommt mir immer nur in den Sinn, wenn du und ich uns hören, aber das Mikrofon nicht angestellt ist. Und so wird es auch heute wieder sein. Aber ich dominik: Mhm. Mhm. Olivia: möchte einfach sagen, möchte ich noch ein Goal fürs Schlechte hin tun. Und für einfach, dass Menschen manchmal den Fokus verlieren. dominik: Mhm. Mhm. Olivia: Das hätte ich noch. Und alles andere ist schlimm. dominik: Mhm. Olivia: Sage ich nächste Woche und bereite dich schon mal vor, weil ich werde vielleicht mit 17 Goals für das Schlimme den Match eröffnen. Und zwar nur, weil du dominik: mein Gott! Also gut, Olivia. Olivia: mir das Schlimme immer verklemmen Dabei ist es da. Ich weiss, aber es ist doch, weil mir so viel schwätzt. dominik: Ja, am Schluss der Folge, Nur am Schluss der Folge, Olivia. Olivia: Und was kann ich dafür, wenn plötzlich 54 Minuten später ist? dominik: Also gut, wir planen die nächste Folge besonders gut, denn es ist die zweite letzte Folge der zweiten Staffel. Und die letzte Folge geht ja nicht nur Erinnerungen, die ihr uns jederzeit gerne schreiben Wir freuen uns auch über alle anderen Rückmeldungen. Und überhaupt freuen wir uns extrem, dass ihr heute wieder dabei seid. Wir wünschen euch ganz schönen Tag, schöne oder eine gute Nacht oder was auch immer auf euch zukommt. Und verschlägt den Kindern nicht die Vogelnäschen, wenn die am Werken arbeiten. Nein, nein, das machen wir ganz sicher nicht. Olivia: Nein, wirklich. Sie haben es doch probiert. dominik: Nein, genau. oder wenn ihr irgendwelche Videos auf dem Handy habt, eure Kinder entdecken, kann passieren. Das passiert allen. Das ist völlig normal. Hey, macht's gut. Bis zum nächsten Mal. Olivia: Tschüssi, Tschüsslchen!