Luis: Und damit herzlich willkommen zur zweiten Folge Passion Lab. Janik, wie geht's dir? Yannick: Mir geht's wunderbar. ist schön, dich wiederzusehen nach einer ereignisreichen Woche. Luis: Ja, auf jeden Fall. hab auch schon die ganze Woche so eine Vorfreude gehabt, endlich die zweite Folge aufzunehmen. Und da erst mal ein riesengroßes Shoutout an jeden und jede Einzelne von euch. Das Feedback, das wir bekommen haben, war tatsächlich weitaus mehr, als wir uns vorgestellt haben. Erst mal wieder Instagram-Account abgegangen ist, wie viele Leute die Folge gehört haben, wie viele Leute bewertet und kommentiert haben. Also wir waren beide sehr, sehr überwältigt und haben auch die ganze Woche schon heiß drüber diskutiert. dass das eigentlich echt mega, mega geil ist und viel krasser als wir erwartet hätten. Also wir sind sehr, happy und großes, großes Dankeschön. Yannick: Ja, also wir haben uns natürlich vorher so ein paar Gedanken gemacht, was wären so super Zahlen, womit wir richtig glücklich wären. Und ich glaube, es ist nicht zu viel zu sagen, dass die verdoppelt oder verdreifacht wurden. Was da an Feedback kam, an Followern durchkam jetzt, aber auch an Personen, die die Folgen komplett durchgehört haben. Also mega geil. Vielen, Dank. wir hoffen, ihr seid jetzt noch lange glücklich dabei. Luis: Auf jeden Fall. Aber was man, finde ich, auch noch dazu sagen muss, zumindest bei mir ist es so, ich hoffe bei dir auch, ich glaube selbst wenn niemand zugehört hätte, allein die gute Zeit, die wir schon miteinander haben und wenn wir hier immer labern, einfach eine gute Zeit haben, das macht schon aus, egal ob da jetzt jemand zuhört oder nicht. Und ich glaube, das ist auch irgendwie so die wichtigste Grundvoraussetzung, dass das Ganze irgendwie langfristig Erfolg hat. Ich weiß noch, wie wir letzte Woche nach dem Podcast dann auch noch mal eine halbe Stunde telefoniert haben, also uns gehen, glaube ich, die Themen auch nicht aus. Und es macht auf jeden Fall richtig, richtig viel Laune. Yannick: Ja, so ist nicht. Und ich glaube, sind auch beide Leute, an so einem Projekt mega Spaß haben, die sich da verkopfen, die Details vertiefen, dann alles einmal durchplanen. ja, also kam auch konstruktives Feedback und wir hoffen natürlich, dass jetzt alles die nächsten Folgen wirklich gut umzusetzen. Luis: Auf jeden Fall. Also gerne weiterhin schön fleißig kommentieren, die Folgen bewerten und Nachrichten schreiben. Das hilft uns auf jeden Fall viel. Aber wenn wir schon beim Thema Fragen sind, ich glaube, du hast seit letzter Woche einige Fragen zu deiner Leistungsdiagnostik bekommen. Denn du warst letzte Woche, ich glaube, in Köln warst, hast einen weiten Weg auf dich genommen, dich mal schön so eine dreiviertel Stunde auf dem Bike richtig, richtig zu schinden. Erzähl mal, wie war es bei dir? Yannick: Ja, genau. war, ich fahre immer nach Köln hoch. Das ist jetzt hier vom Bodensee nicht der nächste Weg. Aber warum mache ich das? Weil mein Trainer zum einen da ist. Natürlich geht man dann auch gerne dahin, klar. Aber ich habe auch hier in der Region, kenne ich niemanden, der wirklich alle Säulen in der Detailtiefe testet. Also wir machen immer sowohl einen Stufentest als auch einen Rampentest als auch einen Daktat-Senkentest. Und dann habe ich mich direkt noch einigermaßen hier auf dieses TT draufsetzen lassen, beziehungsweise einigermaßen, ich sitze jetzt richtig gut drauf, habe ich das Gefühl, ich war heute immer gefahren und hat sich auf jeden Fall deutlich besser angefühlt. ja, da gehe ich dann immer nach Köln und dann schauen wir uns die wichtigsten Faktoren an, natürlich das, was man auch im Training so ein bisschen abschätzen kann, aber dann natürlich auch solche Sachen wie, wie ihr genommen ist denn das Powermeter überhaupt, weil im Training verlassen wir uns natürlich auf meine Powermeter die ganze Zeit. Wie korrekt sind die denn überhaupt? Oder dann auch solche Sachen wie die Effizienz. Also wie viel Watt bekomme ich im Prinzip aus einem Sauerstoff pro Minute raus? Solche Dinge kann man natürlich im Feld nicht wirklich testen. Und wir können auch natürlich im Labor nur sagen, wie viel Fettstoffwechsel der Körper überhaupt betreibt. wissen grob, es ist am meisten. Aber wie viel ist denn am meisten? Absolut. Das kann man natürlich... Auch nur sagen, man einigermaßen das ganze Labor dann nochmal überprüft, über Aschengas. Luis: Und jetzt natürlich die ganz große Frage, wie ist es gelaufen und bist du zufrieden mit den Ergebnissen? Yannick: Bin ich zufrieden mit den Ergebnissen? Würde ich sagen, teils teils, wie immer im Leben. Vielleicht weil ich sage, ich bin nicht prinzipiell mit allen Ergebnissen zufrieden. Was waren die Erwartungen? Wir haben im Moment, outdoors schätzen wir realistisch die Schwelle irgendwo auf 3,90, 3,95 Watt, so wie es der Powermeter anzeigt. Gehen damit davon aus, dass der Powermeter 5 Watt zu viel ungefähr anzeigt. Und indoor wissen wir, dass ich 10, 15 Watt schwächer bin. Bedeutet, so einer 380, 385 wären wir super zufrieden gewesen. Die V2 Max indoor auch ein bisschen niedriger wären wir mit einer 74, ungefähr 74, 75 zufrieden gewesen. Das sind ja so die Werte, die jeder schaut und die die wichtigsten eigentlich sind. Um sie groß zu posten, sag ich mal. Die Schwelle im Labor war jetzt knapp über 370 Watt. An dem Tag, also Outdoor, realistisch an dem Tag irgendwo 3,85, 3,80 und die V2 Max war an dem Tag bei 2,70, also auch deutlich unter der Erwartung. Das heißt deutlich, aber 3,4 Punkte machen natürlich schon was aus unter der Erwartung. ja, dann haben wir natürlich geschaut, woran hatte die legen. Fragst sich immer, woran hat die legen? Luis: kann man sich natürlich immer fragen, woran hat sie die Legen. Das ist immer ein Thema. Yannick: Genau. Im Endeffekt war das Ganze dann auch einigermaßen schnell abgefrühstückt worden, hatte die Legen. Wir haben einen super Aufbau gemacht, ganzen Winter durchtrainiert, bis Mallorca super Fettstoffwechsel aufgebaut. Aber seit Mallorca, und das sind jetzt halt dann doch drei Monate inzwischen, habe ich eigentlich nicht mehr trainiert. Ich bin von Rennen zu Rennen zu Rennen zwischendurch ein bisschen lit gefahren, kleinen V2 Max-Einheit und wieder von Rennen zu Rennen zu Rennen. Und dadurch ist die Anerobekapazität halt einfach massiv doch wieder angestiegen, was wir dann im Stufentest, im Rampentest auch gesehen haben. Ich kann gleich mal ganz kurz erklären, wie die Tests so laufen für jeden, der vielleicht da keinen Eindruck hat und was wo getestet wird. Aber das drückt dann natürlich die anderen Werte. Der Fettstoffwechsel absolut. war nicht ansatzweise auf dem Niveau, wir erwarten würden bei so einer Leistungsfähigkeit. Luis: Ganz kurz zur Frage, wann hast du den letzten Test gemacht? Wahrscheinlich dann Anfang der Saison oder nach dem ganzen Wintertraining, oder? Yannick: Im letzten Jahr tatsächlich zu einem relativ ähnlichen Zeitpunkt. Da war die V2 Max höher, die Schwelle war noch mal deutlich niedriger letztes Jahr. Aber was sich zum Beispiel massiv verbessert hat, war die Effizienz. Also wie viel Watt kriegen wir aus dem Sauerstoff überhaupt raus? Das ist deutlich, deutlich, deutlich besser geworden. Luis: okay. Yannick: Und auch der Fatmax-Bereich, war jetzt so bei... Entschuldigung. Der Fatmax-Bereich war jetzt so bei 305, 310 Watt auf der Rolle, also Otto wahrscheinlich noch mal höher. Und damit sind wir eigentlich sehr, sehr zufrieden. Ja, und jetzt heißt es eben, die Schwachstellen angehen und die Guten erst mal sein lassen sozusagen und hoffen, dass sie dann auch gut bleiben. Vielleicht eine ganz kleine Info, wie das so läuft. Man fährt erst einen Rampentest eigentlich. Das ist was Submaximales. Das bedeutet, wir fahren 5-Minuten-Stufen. Fängt man bei 200 Watt an jetzt in meinem Fall, fährt man 5 Minuten 200 Watt, 5 Minuten 235, 270, 305 usw. usf. Also immer 35 Watt mehr, bis die Schwelle erreicht ist. Also wir brechen dann die Stufe vor der Schwelle ab. Ich bin die 410 Watt dann noch kurz angefahren, aber die... haben wir dann schon gemerkt, dass das überschwellig ist. Die 375 hat sich da noch deutlich unterschwellig angefühlt. Nachher rechnerisch im Senktentest war es das nicht. Also das war wirklich easy. Da habe ich mich noch top gefühlt. Dann sind wir auch diesen Rampentest gefahren. Also 30 Sekunden 25 Watt mehr. Fängt über 100 Watt an, 125, 150 und so weiter. Und dann ist so 400 merkst du, 425. 500 wird hart, 550 durch, 575 durch und dann bin ich die 600 noch kurz angefahren und das würde auch hier rechnerisch, wäre es wieder so grob eine 400 Watt-Spende, wenn du nur das nimmst. Das ist ja so die Ableitung, die viele über Swift machen, zeigt auch wie das verfälschen kann. Luis: Da ist generell ein schwieriges Thema, diese vereinfachten Ramp-Tests. Wenn man das nicht genau analysiert, ist die Schwelle dann wenig aussagekräftig. Ich glaube, bei Triathleten ist es noch mal bisschen extremer. Weil wir im Rennen nicht so oft diesen Punkt haben, wo wir weit über die Schwelle gehen, wenn wir vernünftig fahren. Im besten Fall ... Dein Fat Max liegt knapp über 300 Watt. Eigentlich ein Traum. Ich würde es auf jeden Fall nehmen, wenn es bei mir so wäre. Das wäre ideal im Rennen, so durchfahren zu können und da möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Deswegen muss man da auch noch mal differenzieren, was man mit der Leistung machen will. Will ich jetzt im Triathlon einfach möglichst konstant und energieeffizient dadurch fahren? Klar, willst im Radfahren natürlich auch energieeffizient sein, aber da gibt es den einen oder anderen Anstieg, wo du auch dementsprechend mal irgendwie der Renndynamik zu Schulde irgendwie mehr drüber drücken muss. Und da ist es natürlich auch entscheidend, welche Leistungsfähigkeit man dann in dem Bereich hat. Yannick: Und das haben wir. Luis: Janik hat heute anscheinend sich schon beim Training zu stark voraus gehabt und muss mal kurz die Lunge etwas ölen. Yannick: Aie! Ja, ja, Wahnsinn. Das haben wir auch sehr gezielt runter trainiert, diese oberen Bereiche von Mallorca 312. Weil du natürlich brauchst sie nicht. Wozu brauche ich eine hohe V2 Max, wenn ich 312 Kilometer relativ schnell fahren möchte? Und da haben wir wirklich, ich glaube im Januar haben wir mal zwei V2 Max Anhalte gehabt und dann im Mai wieder. Dazwischen haben wir ohne Ende Schwelle getrainiert mit Low Cadence, mit High Cadence, mit am Berg, mit den Flachen. Aber es war Schwelle, Zone 2 und Lit und versuchen so viel Volumen reinzubringen, wie in meinem Alltag dann möglich. Und klar, das Volumen durch die vier Rennen hat jetzt auch gelitten. gerade so ein... Ruhe ist halt einfach der höchste Treiber, hat dann auch mein Trainer nochmal gesagt, für eine hohe Anerobekapazität. Das heißt, jetzt werden wir versuchen, mal einen guten Trainingsblock zu setzen, das wieder ein bisschen zu drücken, wieder ein bisschen die Schwelle hochzudrücken dann auch damit natürlich und dann geht es in die nächsten Rennen rein. Luis: Dementsprechend dann auch angepasst wahrscheinlich an die Rennen, jetzt kommen, weil du hast ja dieses Jahr jetzt nichts mehr geplant, was so exorbitant lang ist, wie jetzt Mallorca 312, wo du jetzt irgendwie acht Stunden unterwegs bist, oder? Yannick: Ja, wir haben den Ötztal noch geplant. Da wird es natürlich helfen, aber genau. Luis: Da meintest du ja aber, dass du wahrscheinlich nicht so die Ambitionen hast, jetzt bei Mallorca 312 vom Renngeschehen her. Oder du willst das Rennen nicht ganz so ambitioniert angehen, oder? Yannick: Genau, Ötztaler wird ein Spaß werden. ist an meinem Geburtstag dieses Jahr. Das wird grandios. Und da mach ich mir eine gute Woche mit meiner Frau da unten und fahr dann einfach einen Longride mit ein bisschen Zug sozusagen. dann geht's die Woche drauf zum Rider-Man und da ist dann eher der Fokus drauf. Genau, und vielleicht noch ganz kurz zum letzten Test, den man dann immer macht, der oft weggelassen wird, ist der Lactat-Senkentest, wo man dann eben nach dem All-Out-Belastung im Ramp-Test Luis: Vielen Yannick: wieder mit, ich sag mal, eine untere Zone 3 Watt anfängt. Das waren also 320 Watt. Und dann fährt man immer 3 Minuten, nimmt wieder Laktat, fährt wieder 3 Minuten, Laktat. Oder 1,30, Entschuldigung. Und dann schaut man eben, bis zu welchem Punkt sinkt das Laktat. Also 320 ist es erst mal gesunken. 330 ist es gesunken, 340 ist es gesunken und so weiter und so fort. Und dann bei 380 ist es wieder leicht angestiegen. Bei 3,90 ist es wieder leicht angestiegen, heißt irgendwo so in dieser Range muss dann nachher wirklich die Max-Lass, die wirkliche maximale Steady-State vom Laktat liegen. Luis: Sehr spannend auf jeden Fall. Direkt mal schön mit einem Nerd-Talk reingestiegen. aus Interesse, du hast das wahrscheinlich alles am Rennrad gemacht, weil da ja klar der Fokus bei dir jetzt auch drauf liegt. Yannick: Ja, genau, also Schgerdmannrad wären auch nochmal ein bisschen weniger Watt, zumindest bei mir. Luis: Ja, das ist, glaube ich, auch immer ein individuelles Thema. Oder wahrscheinlich je höher die Schwelle auf dem normalen Rennrad ist, desto größer ist dann die Diskrepanz zwischen der Leistung auf dem TT-Bike und der Leistung auf dem Rennrad. Weil halt einfach der Sitzwinkel ganz anders ist. Aber ja, auch noch mal ein Thema für sich. Sprich, du hast dann beim TT-Bike einfach nur das Fitting gemacht, bist aber da auch zuversichtlich jetzt. Schön die, ich glaube 22 Kilometer sind es bei Rad am Ring im Zeitfahren drücken zu können, oder? Yannick: Genau, das Zeitfahrrad war ja hauptsächlich hier im Keller auf der Rolle für Sea Luis: Alright, wir sind zurück aus einer kurzen Pause. Yannik musste noch mal kurz seinen Hals etwas Stimmbänder ölen. Ist noch nicht auf Wachs umgestiegen, aber jetzt schauen wir mal, dass es wieder funktioniert. Ja, wir waren beim Thema Rad am Ring, Einzelzeitfahren auf dem TT-Bike. Da bist du confident jetzt mit deiner neuen Position, oder? Yannick: Stimmt, Wetteröl. Genau, das Ding war, ich hatte gerade gesagt, das Ding stand hauptsächlich im Keller dieses Jahr auf der Rolle fürs Heat Training und jetzt, da war es schon, es hat dann immer die Po-Backe weh getan, dann hat der Hüftwinkel zugemacht, dann haben die Schultern mit der Zeit weh getan. Das war halt einfach nicht so das Gelbe vom Ei, sag ich mal. Aber ich glaube, da kann man sich auch drin verlieren in so einem Bike-Fitting und immer wieder nochmal was anpassen. Wie machst das? Luis: Ja voll. ich glaube bei mir ist es halt noch mal ein bisschen relevanter, weil es halt wirklich einen viel größeren Teil ausmacht. Bei dir ist es jetzt das Zeitfahren, was wahrscheinlich deutlich unter einer Stunde dauert oder maximal eine Stunde. Bei mir sind es dann eher zwei, zwei zwanzig, je nachdem wie der Streckenverlauf ist und wie viel Power ich an dem Tag in den Beinen habe. Aber ja, ist ein komplett, ja, da kannst du dich komplett verlieren. Es gibt ja auch so viele verschiedene Optionen an verschiedenen Sattelpositionen, dann aber auch die Arten von verschiedenen Sätteln, oder ist das die Mehrzahl? hoffe, keine Ahnung. Sättel. Und ja, da kann man sich verlieren. hab zum Beispiel auf World of Challenge Rot noch mal in der Panik, weil es das erste Mal war, dass ich wirklich so über drei bis vier Stunden auf dem TT saß, rausgefunden hab, dass mein Sattel doch nicht so optimal ist. Hab ich dann noch mal voll in Panik einen neuen Sattel gekauft. Der war dann doch nichts. Dann hab ich auf der Messe oder auf der Expo in Rot noch mal einen Sattel gekauft. Yannick: Das war's. Luis: für den ich mich dann letztendlich auch entschieden habe, alle die es interessiert. Der ist von Ergon. Es ist der Front, glaube ich. Da gibt es auch einen für Damen und einen für Herren. Logischerweise habe ich den für Damen genommen. Spaß beiseite. Und mit dem bin ich jetzt ganz happy. Aber ja, man muss die Position auch einfach immer wieder anpassen, weil ich glaube auch über die Zeit wird man da immer immer komfortabler in seiner Position und kann auch ganz andere bei mir zum Beispiel Hüftwinkel erreichen oder kann das Ganze besser ansteuern. Da muss man das einfach immer wieder anpassen. muss da jetzt nicht alle drei, vier Monate oder auch halbjährlich hinrennen, sondern das, glaube ich, reicht, wenn man das einmal, also wenn man ambitioniert unterwegs ist, wenn man das einmal im Jahr macht oder spätestens dann, wenn es irgendwie ein neues Cockpit gibt oder so, dass man da einfach immer wieder auf dem... Yannick: machst du da gezielt was für die Beweglichkeit, dass du auch besser noch die Position reinkommst. Luis: Ja, jeden Fall. Das Athletiktraining, was ich eigentlich mache, hauptsächlich rund den ganzen Hüftbeuger fokussiert. Dass du das ganze Thema einfach mehr ansteuern kannst. Das sind jetzt wenig Übungen mit viel Gewicht oder, ja, keine Ahnung, viel Widerstand. Sondern es geht einfach hauptsächlich darum, den ganzen Bereich rund den Hüftbeuger gut ansteuern zu können, was letztendlich dann auf dem Rad wichtig ist, aber dann im Triathlon später fürs Laufen noch mal viel, wichtiger wird. Das ist so mein Programm. Und dann natürlich auch Mobility. Da ein bisschen in die Dehnung gehen und das Ganze auch noch mal irgendwie anzusteuern, dass das auch schön mobil bleibt. Da merke ich auch relativ schnell, wenn ich das mal ein paar Tage auslasse, dann macht sich das schnell bemerkbar. Ich weiß nicht, es ist, glaube ich, bei vielen so ein Thema, was irgendwie oft mal gerne geskippt wird. Ich weiß nicht, wie es da bei dir aussieht. Baust du das regelmäßig bei dir mit ein oder bist du da auch jemand, der eher sagt, nö, reicht? Yannick: Ich baue es tatsächlich, Mobility baue ich sehr regelmäßig ein. Das war auch, glaube ich, eine große Freude für den Bikefitter. Also wir konnten bei allem sehr, sehr aggressiv rangehen. Das war ganz gut, kommt wahrscheinlich auch vom Turnen früher noch. Da ist noch was übergeblieben. Und ich mache dann so einmal die Woche einen kleinen Blackroll-Stretching-Part. Luis: Okay, aber machst du gezielt Krafttraining nebenbei noch? Jetzt in der Saison? Yannick: Im Winter sehr viel, im Sommer wirklich wenig. Alle drei Wochen, alle zwei Wochen, wenn es gut läuft, mache ich mal was. Aber die Kraft ist auch bei mir wirklich nicht der begrenzende Part. Ich habe zwischen meinen Mountainbike-Eskalpaden bis zum Wiedereinstieg in den Radsport sehr exzessiv Krafttraining betrieben. das bleibt einfach. Die Muskeln gehen nicht weg, sozusagen. Und zumindest in meinem Fall ... bleibt das extrem gute erhalten im Moment. Ich habe weder Kraftprobleme noch bringt es mir aktuell was. Wir haben es auch schon getestet, wieder mehr reinzunehmen, aber es würde aktuell zu viel von dem anderen Training wegnehmen. Luis: das zu beiden und wahrscheinlich auch durch den Muscle Memory Effekt würdest du dann wahrscheinlich nochmal ein paar Kilo Muskelmasse zunehmen denke ich jetzt mal was ja jetzt auch nicht unbedingt förderlich ist wenn du das nicht brauchst außer du willst jetzt die Yannick: Klar, da hatte ich natürlich auch nochmal 13 Kilo mehr auf den Rippen. Also 12-13 Kilo Muskeln musste man dann natürlich auf den Berg hoch schleppen, ohne dass man davon irgendwie wirkliches Mehrendeistung hat. Und mir würden meine ganzen Radtrikots nicht mehr passen, was natürlich auch sehr ungünstig wäre. Luis: Ja. Ja. guter Punkt, guter Punkt. Ja, aber dann kann man so alles in allem zusammenfassen zu deiner Leistungsdiagnostik, sagen du bist an sich happy, hast dir vielleicht ein bisschen mehr erwartet, aber es ist natürlich nicht nur bei der Leistungsdiagnostik, sondern auch wie immer im Training da immer so eine Sache von Tagesformen, von Faktoren wie Stress im Alltag oder anderen Themen, die einen einfach gerade so im Leben beschäftigen, deswegen Yannick: oder so eine 6-Stunden-Autofahrt nach Köln, eine Fahrt in einem schlafenden, heißen Hotel und eine ungewohnte Trainingszeit. können natürlich auch nochmal 10, 15 Watt liegen, die mich jetzt glücklicher gemacht hätten im Nachhinein. Luis: Aber so wie ich dich kenne, lässt du dich davon nicht allzu stark stressen, Yannick: Es ging ja vor allem darum zu schauen, woran wir arbeiten können und wir das wissen, dann können wir weitermachen. ich würde sagen, da habe ich richtig Bock drauf jetzt. Also ich bin heiß auf jeden Fall. musste dann hier nochmal vom frisch gefitteten Rad ein bisschen, was sieht es im Hintergrund, die Räder umbauen, weil ich noch gelernt habe kurzfristig in der Mail, dass man wohl keine Scheibe fahren darf bei Rad am Ring. Das heißt, die Räder vom Canyon sind jetzt in TT. Das S-Works hat seine Roval zurück und die Scheibe steht hinten verraten. Luis: Ich würde immer sagen, das bezeichnet man als Luxusprobleme. Wenn man die Räder zwischen seinen, oder die Laufräder zwischen seinen drei Rädern hin und her wechseln muss. Yannick: Das gibt schlimmere Probleme im Leben tatsächlich. Luis: Ja, ich glaube auch. Aber wenn wir schon bei dem ganzen Thema sind, mit dieser, ja, alltags geschuldeten Leistungsform, dass die mal besser und mal schlechter sind, da hatten wir einige Fragen, vor allem auch nach der letzten Folge dazu, und wollen jetzt auch diese Folge noch mal bisschen tiefer drauf eingehen, wie wir das vielleicht machen, wie wir damit umgehen. Wie, inwiefern man sich von diesen Werten beeinflussen lassen soll, oder inwiefern man auch damit besser umgehen kann. Ich glaube, wir haben beide da ... unsere eigenen Ansichten dazu und gehen vielleicht auch so bisschen anders mit den Themen was denke ich auch wichtig ist, dass da jeder einfach seinen eigenen Weg finden muss. Aber ja, dann stelle ich, ich stelle dir jetzt einfach mal so die Frage Wie, wie gehst du damit wenn du jetzt eine Training Session hast und du dich an dem Tag einfach nicht so richtig fühlst und ja, sich die Session dann auch nicht so richtig entwickeln? Was, was ist da dein, deine Herangehensweise? Yannick: Wir programmieren eigentlich jede Einheit nach Watt. Das ist natürlich das Tolle am Radfahren, was du sicherlich im Laufen natürlich zum Beispiel nicht hast. Aber beim Rad programmieren wir prinzipiell erstmal alles nach Watt. Wir schauen aber trotzdem immer eigentlich parallel auf mindestens Herzfrequenz und ich höre natürlich in meinen Körper rein. Meistens hilft es so ein bisschen vor der Session nochmal zu schauen, wie soll denn sich die Session überhaupt anfühlen. Man kann ganz einfach 1 bis 10 Skala nutzen. Also ist das jetzt hier gerade eine X von 10? Klassiker bei Schwellenintervallen nach 4 mal 10 Minuten sich einfach fragen, ist das denn hier noch eine 7 von 10? Und wenn ich da keuchend über dem Lenker hänge und das Ende des Intervalls kaum erwarten kann. Dann ist es halt leider kein Schwellenintervall, sondern es ist halt einfach deutlich drüber, ob wir das an dem Tag wollen oder nicht. Und wir wollen ja im Training nicht Trainingsweltmeister werden und Wahnsinnswerte realisieren, sondern einen Bereich treffen. Und dann ist halt die Schwelle an dem Tag da einfach nicht. Woran es auch immer gelegen hat. Also Hitze, schlecht gegessen, schlecht geschlafen, kurz vorher sehr viel Kohlenhydrate gegessen und das ist zum Beispiel was, was bei mir extrem ist. Wenn ich gerade in dieses Loch reinfahre, dann muss ich jetzt am Wochenende erst mal Pause machen. Am Anfang, sich der Blutzucker wieder beruhigt hat. Ich spüre Unterzucker dann auch stark. Der kann aber auch wirklich bis 40, 50 runterfallen. Das spürt man dann auch. Ich musste es lange machen, weil ich damit Probleme hatte mit dem Unterzuckern. Und habe dann immer hier so Luis: Trackst du das auch, den Blutzucker? Ja. Yannick: beziehungsweise am Oberarm so ein Ding gehabt. Aber inzwischen mit guter Ernährung passiert es sehr wenig. Aber jetzt am Samstag letzte Woche bei der Session war es so weit, da bin ich losgefahren, Puls 20 Stärke zu hoch und dann so kalt schweiß ich und dann habe ich mich erstmal kurz an den Penny reingesetzt und dann Wasser getrunken und einen kleinen Traubenzucker geholt. Ich darf dann auch nicht zu viel Zucker reinhauen, sonst geht es gerade wieder ins nächste. Ich muss ihm dann einfach Zeit geben. und bin dann eine halbe Stunde später vom Penny weitergefahren und alles tip top. heißt Leistung war wieder da, alle Werte wie normal, Puls wieder wie normal und konnte meine 10x10 Minuten Fatmax fahren. Luis: Und wie hast du dich da an dem Tag davor gefühlt? Hast du das schon davor gemerkt oder ist das erst so losgegangen, als du dann auf dem Bike warst? Yannick: Bei mir ist es so trainingsinduziert, wenn ich in einem blöden Abstand zwischen ich esse und ich fahre los, den Abstand blöd treffe und das ist so meistens anderthalb Stunden ungefähr, wo ich ein Problem bekommen kann, dann geht es halt einfach los und da gibt es dann auch in dem Moment kein Zurück mehr. Das heißt, das spüre ich dann auf dem Rad, aber das ist so ein Faktor, wo ich sage, wenn der Puls komplett abweicht, das war jetzt auch als es die ersten Tage super heiß war, trotz Heat-Training und allem. Wenn der Puls sehr abweicht, dann ist es immer so, dass wir den Puls über Watt setzen. Ansonsten nehmen wir den Puls einfach als Kontrollinstanz zu schauen, ob passt alles. Ist der mal 5 Schläge zu hoch? Gut, hast du vielleicht ein bisschen Koffein und einen Monster zu viel getrunken oder sowas am Morgen. Aber das kann bei mir durchaus der Fall sein, dass da ein, zwei Monster zu viel reinwandern. nee, ansonsten, wenn der Puls dann wirklich Luis: Kann bei dir durchaus mal der Fall sein. Yannick: Ich sag mal so 15 Schläge bis 20 Schläge abweicht, dann ist irgendwas und dann nehmen wir entweder Leistung raus oder es gibt ein Intervalle, tauschen, einhalten oder wie auch immer. Aber irgendeine Anpassung machen wir dann. Und ich sag mal so ab 20 würde ich dann auch in der Regel nicht mehr fahren. Weil dann ist in der Regel irgendwas krank oder so aus dem Körper. Luis: Also wer jetzt nach deiner 30 Minuten Pennypause da auch wieder unverändert irgendwie das gleich weitergegangen wie davor hätte auch gesagt, gut heute das muss sein und wärst nach Hause gefahren wahrscheinlich oder? Yannick: Genau, das macht dann keinen Sinn. Also ich denke, dass in so einem State zu trainieren auch nachher den Körper keinen Reiz liefern kann, den er irgendwie wirklich in Leistung umwandelt. Luis: Du bist dann auch niemand, sagt, sind heute die 300 Watt, die ich eigentlich fahren sollte, nur 260. Dann fahre ich es so, sage es lieber, ich lasse es komplett sein, regeneriere mich völlig aus. Dann starten wir morgen von Neuem. So ungefähr, oder? Yannick: Also bei so einem extrem abweichenden Jahr, wenn es jetzt bisschen zu hoch ist oder man merkt einfach die Beine sind zu kaputt, Trainingslagerklassiker, sechs Stunden gefahren, zwei Tage nacheinander und dann merkt man, okay, heute, das soll einfach nicht sein, dann würde ich vielleicht auch einfach nochmal locker fahren die Zeit, aber ansonsten würde ich, wenn es extrem abweicht, einfach rausnehmen. Gleiches gilt natürlich fürs Körpergefühl. worauf ich noch gerne achte, worauf viele Leute vielleicht wenig im Training aktiv achten, ist die Atmung. Also, gerade bei Schwellenintervallen, Schwelle führt eigentlich nicht dazu, dass du hechelst. Also, wenn die Atemfrequenz deutlich hochgeht, dann ist es halt einfach in dem Moment keine Schwelle mehr. Bei den meisten, das ist natürlich auch wieder sicherlich ein bisschen unterschiedlich, aber... Luis: Ja, doch, aber ich glaube, ist schon ein sehr großer Faktor. war jetzt auch in Roth auf der Expo bei einem ganz interessanten Stand, die quasi die Atemfrequenz auch messen und daran auch die, ja, quasi Recovery messen können, die aktuelle Belastung messen können. Und die meinten, dass die mit den Messungen relativ nah auch an das rankommen, was der Laktatwert letztendlich auch sagt. Und du hast halt da so einen Gurt rum und der misst halt permanent die Atemfrequenz. Und die sagen eben auch, dass Genau wie du gerade gesagt hast, da eigentlich... Ja, okay, machen wir halt Werbung. Yannick: Was war der Timeware? Ich würde sagen, keine kostenlose Werbung machen, wenn wir keine Partner. Aber ich finde das Produkt klasse von denen. Ich finde die Idee genial. Und deine Atemfrequenz verschiebt sich übers Training. Total spannend. Aber der Sauerstoff, den du atmest, zum Beispiel nicht. Und das kann das Ding bei gleicher Leistung das kann das Ding auch mit rein berechnen. Also wie tief atmest du und sowas. Das ist total genial. Luis: Ja. Ja. Eigentlich auch sehr, sehr spannend. hab eigentlich auch versprochen, da, on me, dass ich zu denen noch mal hinschaue, weil die haben gesagt, schau doch mal vorbei und dann können wir das noch mal genauer besprechen. Aber ich war in Rot einfach so drunter und drüber und es stand so viel an, dass ich es leider nicht mehr geschafft habe. Aber es ist definitiv ein interessantes Thema. Aber ja, du das dann auch so handelst und finde ich auf jeden Fall einen interessanten Ansatz da, weil du vorhin auch das Trainingslager erwähnt hast für die Leute. die diesen Klassiker aus dem Trainingslager kennen oder vielleicht auch noch nicht kennen. Man fährt eine Woche und denkt sich dann am Ende irgendwie, geil, hier niedrige Herzfrequenz. Das ist ja mega, mega gut. Was denn jetzt passiert? Es kann halt im Trainingslager auch mal sein, dass das ein Zeichen von Ermüdung ist. Also da auch noch mal ein kleiner Disclaimer, dass das nicht unbedingt ein Zeichen dafür ist, dass jetzt hier gerade die ultrakrasse Anpassung stattgefunden hat. Da muss man dann schon auch aufpassen, wenn man dann so die letzten zwei Tage von dem Trainingslager fährt und dann auf einmal irgendwie ... Klar ist auch individuell, aber wenn man nur noch so 115, 120er Puls hat, könnte auch Ermüdung sein. Yannick: Ich sag mal, der Schwellenpuls ist relativ stabil, aber alles andere kannst du dir im Trainingslager richtig schön runterdrücken. Und auch relativ stabil, also auch den kriegst mit genug Training dann schon kaputt, wenn die HLV dann niedrig genug ist. Aber wie machst du das denn bei den anderen Sportarten oder hast du auch beim Radfahren vielleicht einen anderen Ansatz? Luis: Ja, ich würde sagen, bei mir ist definitiv im Schwimmen so, dass ich eher das so ein bisschen gesondert sehe, weil bei mir das Schwimmen einfach im Vergleich zum Radfahren und zum Laufen deutlich, deutlich schwächer ist. Und ich da sehr viel nach Gefühl trainiere und da auch noch wenig auf so extreme Intervalle schau, weil ich einfach merke, ich kann mich im Wasser nicht so krass pushen wie jetzt auf dem Rad oder beim Laufen, weil mir da oft einfach auch gefühlt, die Atmung fehlt. Wahrscheinlich liegt es auch einfach an mangelnder Technik. Yannick: Mist du das auch? Also nimmst du Puls und so im Wasser? Luis: Nee, da bin ich noch nicht angekommen. Weil meiner Meinung nach einfach bei mir noch viel zu viel Technik fehlt. Ich schieb's auch schon lange vor mir her, aber ich sollte mir unbedingt mal wieder Trainerstunden nehmen, weil man da riesige Fortschritte macht. Ich glaube, ich spür's natürlich, wenn ich am Beckenrand ankomme und völlig außer Atem bin. Aber hab beim Schwimmen echt extrem ein Gefühl, dass das ... noch mal viel, viel tagesformabhängiger als beim Radfahren und beim Laufen. Da kann's halt irgendwie sein. bist, bei mir zumindest, wenn ich am TT-Bike gesessen bin in der Aero-Position und danach schwimmen gehe, dass ich mich komplett scheiße fühle, weil der Rücken mehr verspannt ist als er normalerweise ist. Und dann ist die komplette Form durcheinander. Deswegen versuche ich mich da relativ wenig aus dem Konzept bringen zu lassen. Und bin mir bewusst darüber, dass das Ganze jetzt lockerer geschwommen wird und mach dann, auch wenn es krass von der Zeit abweicht, wir mal, so fünf Sekunden auf 100 Meter, dann schwimme ich das einfach langsamer. Aber klar ist es natürlich mental auch immer so bisschen struggled oder ich hole mir irgendwie eine Utensilie dazu, lass es ein Pullboy sein oder lass es Flossen sein. Da hat man im Schwimmen ja nochmal so ein paar kleine Helferlein, die einen dann da unterstützen. Das heißt, da gehe ich so ein bisschen gesonnerte an. Wenn wir beim Radfahren sind, ja, mache ich schon so einen ähnlichen Ansatz wie du. Also ich bin da auch immer relativ im direkten Austausch mit meiner Trainerin. Und wenn ich jetzt merke, es geht irgendwie gar nicht. Dann versuche ich sie auch zu erreichen und zu mir geht es heute nicht gut, was würdest du machen? Dann kommt meistens das Feedback, lass es sein. Oder mach es einfach nur locker, fahr das Ding locker zu Ende. es jetzt irgendwie, sagen wir mal, der Ride wäre geplant, zwei Stunden mit Intervallen gewesen, dann fährst du nach einer halben Stunde wieder zurück und hast eine Stunde locker gemacht und hörst auf den Körper. Aber mir fällt es schon schwer und ich habe mental da auch einen Struggle damit, weil Es baut sich schon einfach ein gewisser Druck auf, zumindest bei mir, wenn ich die Session nicht so zu 100 Prozent erfüllen kann. Aber manchmal passiert das halt einfach, gerade weil der Stress aus dem Alltag oder Job auch einfach Druck auf einem auswirkt. Yannick: Gehst du in die andere Richtung genauso ran? Es gibt ja so sahne Tage, du dir sagst, heute laufen die Beine einfach. Capsst du dann die Intervalle oder sagst du, nee, dann lass dich's einfach laufen? Luis: Ich nicht, meine Trainerin würde es gerne. Letzte Woche war so ein Ding, ich locker in die Intervalle beim Laufen zurückgehen sollte. standen halt 4.000 auf dem Plan. Ich bin die nicht an der Schwelle gelaufen, sondern eher im EB-Bereich. Das fühlt sich dann im Moment geil an. Aber ich hab dann auch schon auf den Deckel bekommen. eigentlich ... ist wahrscheinlich schlauer, die Intervalle ... Ja, jetzt nicht unbedingt zu cappen. Klar, man macht Fortschritte. Es kann auch mal sein, dass man ein bisschen schneller ist, aber ich war halt ein gutes Stück zu schnell, ich jetzt mal. Und das hat sich dann aber auch die nächsten Tage so bisschen in der Erholung bemerkbar gemacht, weil es halt einfach ein bisschen drüber war. Da bin ich selber auch noch auf dem Weg, das zu lernen. Man muss dann immer den harten Weg gehen und dann das selber merken. meine, jetzt aktuell ... Ich weiß nicht, ob es an diesen Intervallen gelegen hat, aber ich habe ein bisschen Probleme an der Innenkante mit dem Schienbein. Das verunsichert mich auch. Ich war heute schon beim Physio. Der hat mir zwar das Go zum Laufen gegeben, aber war vorhin noch bei einem Lauf nur 10 km, aber es hat es nicht unbedingt besser gemacht. Deswegen, da jetzt wirklich mal Ruhe und vorsichtig sein und nichts überstürzen und dem Ganzen einfach bisschen Zeit geben. Aber ich bin schon jemand, der da auch gut und gerne mal drüber geht. Wie ist es da bei dir? Yannick: Ich sag mal so richtig drüber, also ich mach jetzt dann nicht eine V2 Max Einheit raus, aber da würde ich sagen, wenn es drüber geht und man sagt, das Körpergefühl ist super, das ist jetzt nicht bei einer Grundlageneinheit, also in Grundlageneinheit dann plötzlich viel zu intensiv fahren, nur weil man sagt, okay, das kann ich, würde ich jetzt nicht machen. wenn man sagt, aber wenn man jetzt sagt, keine Ahnung, heute, fühlt sich auch wirklich noch nach Sweet Spot an. Luis: Das ist so der klassische Trainingsweltmeister. Yannick: Und dann ist Speedspot heute auf ein paar Meter 380 und nicht 340. 340 und 380 ist ein großer Gap. Aber sag mal so 10, 20 Watt drüber. Da würde ich schon sagen, dass wenn es sich noch nach dem richtigen Bereich anfühlt, also ehrlich, mit Atmung, mit RPI, mit ich hab alles, parat, dann würde ich auch drüber gehen und einfach mal gute Beine, gute Beine sein lassen. Luis: Aber ich mein, 10, 20 Watt ist ja auch in dem prozentualen Bereich, der wo noch völlig im Rahmen ist. ist ja jetzt, gerade wenn du jetzt, keine Ahnung, irgendwie mit 250 Watt fährst und dann sind es mal 260, dann ist es halt prozentual so so gering, aber man darf das jetzt, keine Ahnung, mangenommen jemand hat eine 180 Watt-Schwelle, dann sind halt 15 Watt schon mal mehr oder 20 Watt sind dann halt schon deutlich mehr, deswegen ... Ich glaube, das sollte man prozentual so ein bisschen sehen. Und es gibt, glaube ich, viele gerade Anfänger, die halt von der Schwelle her noch nicht so hoch sind. Ich merke das auch selber, wenn ich mal mit meinem Dad oder so Radfahren gehe. Gerade im Trainingslager, was wir dieses Jahr miteinander gemacht haben, für mich war das eher entspanntes Fahren. da, die können da zwar drüber gehen, mein Bruder und mein Dad dabei, aber die zerlegt es dann einfach nach ein paar Tagen. Weil wenn du die ganze Zeit immer ... so ein Ticken zu viel, Ticken zu viel, dann wahrscheinlich noch zu wenig Fuels, dann stellt es halt einfach irgendwann auf. Das habe ich selber auch schon oft genug erfahren. Da muss man einfach extrem vorsichtig sein. Und wenn sich das halt so ins alltägliche Training einschleicht, dann fällt es einem halt irgendwann einfach auf die Füße. Yannick: Dieses Ticken zu viel ist halt dann einfach stoffwechselmäßig auch echt super optimal. Also du bist halt dann wirklich schnell doch wieder viele Carbs am raushauen und bei allen, die wirklich viel Trainingsumfang haben, ist es halt dann schwierig bis unmöglich, das wieder rein zu essen. Das kommt fast jedes Mal die Frage, warum fahren wir so ein Tour-Intervalle? So ein Tour ist ja locker. So ein Tour fühlt sich locker an, aber du lässt halt trotzdem richtig Kohlenhydrate durch. Deswegen fahren wir es eigentlich. fast immer, wenn wir so obere Zone 2 fahren, in den Terminal vorm. Luis: Ja, ich habe da auch heute oder gestern einen Ausschnitt aus einem Podcast gesehen mit einem Trainer, der gesagt hat, dass die Profis doch auch eher niedriger von den Wattwerten fahren, weil sie sonst einfach so unglaublich viele Kohlenhydrate rausfeuern würden und das einfach nicht gegessen bekommen. glaube, du hattest das gerepostet, wenn mich nicht alles täuscht. Yannick: Ich glaube, weiß nicht, es war wahrscheinlich der Mats Pedersen Coach. ist genau das, wo man fahrt in Zone 2 eben dann auch nicht mit 310 Watt wie bei mir, sondern Mats Pedersen hat ja sicherlich in Zone 2 von locker mal 340, 350 Watt. Und da lässt du halt richtig, richtig Kohlenhydrate durch. Man kann sich es ja relativ leicht hochrechnen. Egal wie, der Fettschlafwechsel ist halt irgendwo gecapped. Du kannst deine 45, 50 Gramm vielleicht noch Fettverschlafwechsel. Luis: Ja, genau. Yannick: Aber alles andere kommt halt aus Kohlenhydrate. da ist der Fertigkeitswechsel zwar absolut maximal, aber es kommt halt immer noch unglaublich viel Energie aus Kohlenhydraten. Luis: Ich meine, was war die Aussage? glaube, bei 250 Watt verbrenzte pro Stunde 1000 Kalorien, oder? War das nicht die Faustformel? Yannick: Genau, das ist für den Körper die Anstrengung ungefähr. Je nach Effizienzgrad natürlich. Aber du kannst es ja auch relativ leicht, wenn du deinen Effizienzgrad kennst, wirklich umrechnen. Aber ich glaube, das ist sicherlich was, wo man in einer ganzen Folge darüber fachsimpeln kann, wie man das umrechnet. Luis: Ja, definitiv. ich finde, ist ein verdammt wichtiges Thema, das den Leuten mal klarzumachen. Weil klar wird oft dann geredet, ja, das ist hier die Mache der Kohlenhydratindustrie, die einfach nur Gels und Zucker verkaufen wollen. Aber es ist halt einfach so, wenn man bei einem gewissen Level angekommen ist, wenn ich jetzt easy fahre, dann sind es halt irgendwie so 200 Watt. Selbst was du dafür in Kohlenhydratverbrauch hast, ist halt auf Dauer einfach enorm. Und dann merkt man halt schnell, dass so Themen wie Nüchtern-Training einfach komplett Bananesinn und überhaupt keinen Sinn machen. Und dass du da halt ganz, schnell in Bereiche abrutschen kannst, die gefährlich werden. Meiner Meinung nach. Yannick: Da machen wir gerade ein gutes Thema auf, weil das jetzt eine Sache ist, die wir gerade wieder ein bisschen eingeführt haben, nachdem eine Fettstoffwechsel absolut so niedrig war bei der letzten, bei der LD jetzt. das wieder ein bisschen nach oben zu drücken, natürlich sehr, sehr gezielt und sehr, gut geplant. Mal die erste Stunde von einem langen Ride einfach ohne Kohlenhydrate oder mit sehr wenig Kohlenhydrate fuelen. Luis: Das ist eben das Thema. Yannick: Oder dann vielleicht auch mal ein Nüchtern-Training, was jetzt nicht drei Stunden geht, sondern vielleicht mal eine Stunde Nüchtern-Training oder sowas. Und Kohlenhydratperiodisierung generell wieder ein bisschen mehr einsetzen rund ums Training. Und auch innerhalb der Einheiten haben wir jetzt auch wieder mehr angefangen. Nach der Erkenntnis, dass das halt doch etwas gelitten hat. Luis: Ja, auf jeden Fall, verstehe ich. Aber es ist halt, wie gesagt, sehr, sehr gezielt. Und das ist, glaube ganz, ganz wichtig, weil viele, ja, ist ja auch völlig normal, jetzt, dass man jetzt keinen eigenen Coach hat. Das haben ja nur die wenigsten. Und wenn man da dann einfach sich so überlegt, das hat der gesagt, das machen die auch, dann mach ich das jetzt mal auch. Und fahre halt irgendwie in der Woche, keine Ahnung, zwei von vier Sessions fahre ich nüchtern. So komplett ohne Plan. Und verpflege mich dann noch danach nicht richtig. Ich spreche aus eigener Erfahrung, dann kann das auch schnell mal oder auch über Dauer extreme Folgen haben, die dann aber auch lange wieder dauern, davon wegzukommen. Deswegen sollte man das immer nur unter wirklich kontrollierten Bedingungen machen und auch sehr, sehr vorsichtig sein, was das ganze Thema angeht. Yannick: Also da bin ich komplett wieder bei dir. Definitiv. Man muss das Ganze halt einfach in Kontext setzen und nicht einfach Dinge, die man irgendwo sieht, blind nachmachen. Hey, der macht Nüchtern-Training. Ja, warum macht er Nüchtern-Training? In welchem Umfang? Wie ist das Ganze in seine sonstige Woche? Das sind ja die ganzen Sachen, niemand interessiert, sondern der fährt viel Zone 2. Also ist Zone 2 super, dann mach ich das auch. Warum macht er das? Mit welchem Ziel? Wo will der hin? Wo kommt der her? Wie sehen die letzten Jahre Training aus? kommt ja vielleicht schon von einer 30-Stunden-Woche-Training und hat auch ansonsten vielleicht Dinge ausgeschöpft, die man nicht ausgeschöpft hat, die man vielleicht selber noch nie ausgeschöpft hat. glaube, da wird viel zu viel zu vereinfacht dargestellt, ohne dann wirklich auf den großen Kontext zu schauen. Da sind halt einfach viele Sportler und auch viele Leute, dann schnelle, einfache Antworten auf komplexe Fragen wollen, wie... Luis: Ja. Yannick: Wie steige ich meine FDP? Das eine ganz klassische Frage, ich garantiert 45, 50 Mal bekommen habe, seit ich die letzten zwei, drei Monate Social Media mache. Und das ist so, ich stehe jetzt hier. Ich habe keine Ahnung. Vielleicht kommt sogar noch ein bisschen Info. Ich habe jetzt so viel FDP. Wie kriege ich so viel? Ich drehe mehr im Moment so, Okay, aber wie setzt sich diese Spedel oder die FDP oder wie es auch immer heißt, Also wie kommt die her? Was ist dein Ziel? Warum willst du die überhaupt steigen? Wo willst du die hinbringen? Ist es überhaupt... Luis: Ja. Ja, und gefühlt, zweite Woche wird ein FDP-Test auf Swift gefahren. ist schon so ein Drittel vom Training, besteht nur aus FDP-Tests. Ja, ich kenne das von früher. meine, wenn man da in dem Sport anfängt, dann ist das halt so der erste Wert neben vielleicht jetzt noch Puls, was man am Anfang relativ leicht hat, an dem man sich festhalten kann. Aber da muss man auf jeden Fall sehr, sehr, ja Yannick: K? Luis: differenziert betrachten das ganze Thema und es steckt definitiv mehr dahinter als Yannick: Fun Fact, du wirst deine FDP nach dem Test immer wieder steigern, weil du besser im Testen wirst. trainierst Tests, also deine Tests werden besser, weil du mit vielen Tests machst und immer wieder die gleiche Belastung abrufst. Natürlich wirst du besser. Luis: Du kannst da tiefer gehen. Das ist genau das Gleiche, wie wenn du öfter bei dem Rennen bist. lernst halt, doof gesagt, dir mehr auf die Fresse zu hauen. Und so steigerst du dann dich da auch am Anfang. Aber generell, am Anfang, wenn man das ganze Ding reinstartet, wir letzte Woche auch schon besprochen, erst mal einfach Spaß haben und bisschen drauf los trainieren. Schon auch mit Verstand, eben nicht einfach nüchtern drauf losfahren oder komplett hirnristige Aktionen machen. Aber du wirst bei den meisten Sachen einfach besser. Das ist am Anfang einfach Fakt. Und je mehr man sich dann mit dem ganzen beschäftigt, desto mehr sollte man da auch genauer darauf eingehen, was wirklich die Bedürfnisse sind, wo will ich überhaupt hin und was will ich damit erreichen und nicht einfach nur das trainieren, was mal irgendwo irgendjemand in einem Podcast erwähnt hat, wo er von seinem FDP-Test erzählt hat und seiner Leistungsdiagnostik. Ja, ganz, ganz, ganz wichtig. Yannick: Perfekt! Ganz genau! Und vielleicht noch ganz kurz einmal zurück zum Thema. Wie machst du es beim Laufen? Körpergefühl, Herzfrequenz, Pace? Läufst du nach Geschwindigkeit? Wenn ja, wie? Luis: Beim Laufen würde ich sagen, schaue ich schon sehr viel auf die Herzfrequenz. Weil Laufen ist halt auch abhängig von den ganzen Gegebenheiten. Läufst du jetzt einfach eben auf Asphalt, ist es leicht hügelig, läufst du auf Schotter, das macht meiner Meinung nach schon mal krass was aus. Dann natürlich der Temperaturfaktor, das finde ich beim Laufen auch noch mal deutlich höher, weil du natürlich nicht so viel Fahrtwind wie beim Radfahren hast. Das finde ich macht was aus, deswegen ist der Fokus beim Laufen bei mir schon deutlich mehr. auf der Herzfrequenz, gerade auch wenn ich lockere Läufe mache. Und dann auch muskuläre Ermüdung ist bei mir immer ein Faktor. Sprich, ich jetzt irgendwie am Samstag bin ich relativ intensiv Rad gefahren und dann hatte ich am Sonntag einen Long Run, dann kann es sein, dass ich da sage, ich gehe das jetzt eher mal bisschen entspannter an. Aber es ist ja auch immer eine Range, die bei mir angegeben wird, wenn ich jetzt zum Beispiel auf meinem Trainingsplan, ein Easy Run drauf stehen habt, dann ist es jetzt nicht, du musst wirklich auf die Sekunde genau fünf Minuten laufen, sondern es ist halt von fünf Minuten bis fünfzehn zum Beispiel jetzt. Yannick: Bei der Herzfrequenz auch vielleicht noch mal eine wichtige Info. sind immer Zonen. Und die meisten Leute, wenn da Zone bis 135 bis 145 steht, dann bedeutet das 145. Oder vielleicht auch 147. Aber auf keinen Fall 143. Und vielleicht ist da ganz gut, sich manchmal auch in der Mitte der Zone wiederzufinden. Luis: Ja. Ja. Ja, das stimmt. Ja, also ich glaube, man darf das alles nicht zu eng sehen. Das ist, ich, ganz, ganz wichtig und sicher nicht die ganze Session stressen, dass jetzt irgendwie, hier jetzt, das muss so sein und warum ist es jetzt heute so? Weil es halt eben auch Faktoren hat. Wie bin ich gefuelled? Bin ich gut gefuelled in das Training reingestartet? Wie habe ich letzte Nacht geschlafen? Was war am Tag davor? Also da gibt es ja auch viele Faktoren. Yannick: habe ich mit Ramons da reingestellt. Luis: Genau, macht vielleicht niemand außer du, aber bei mir sind es dann eher die drei doppelten Espresso. Aber die zeigen mittlerweile bei mir keine Wirkung mehr, deswegen zählt das gar nicht mehr als Einflussfaktor, habe ich so das Gefühl. Und bei mir ist es tatsächlich aber auch im Laufen ein mentaler Aspekt, was ich gemerkt habe. Yannick: So. Perfekt! Das ist Horst Turniert! Luis: Denn wenn ich zum Beispiel mit mal irgendwann, das passiert nicht oft, aber wenn ich laufen gehe und gehen mit anderen Leuten laufen oder es ruft mich jemand an und ich telefoniere, dann fällt bei mir komischerweise irgendwie wie so ein Druck ab und der Körper entspannt sich ein bisschen. Ich bin selber noch nicht so richtig dahinter gestiegen, woran es genau liegt. Aber ich hatte auch schon ein paar Gespräche mit meiner Trainerin drüber. Aber es ist irgendwie so ein mentaler Aspekt, da wo sich bei mir dann im Kopf vielleicht auch so ein bisschen der Fokus von jetzt der Session löst und man so ein bisschen wegschweift. Klar kann man das jetzt nicht machen, wenn man irgendwie tausender Intervalle macht, sondern es geht halt bei einem Easy Run. Sonst hört er mich nur schnaufen, der der derjenige, gerade mit mir telefoniert. Aber da ist erstaunlicherweise bei mir dann der Puls mal schnell irgendwie fünf Schläge niedriger, weil sich anscheinend mein Nervensystem da entspannt. Also ist ein individuelles Thema, aber ist so anscheinend. Yannick: Du kannst ein Nervensystem beruhigen und auch ablenken im Training. du kannst, kann jeder eigentlich versuchen. Klassiker auf der Rolle, wenn du kurz den Puls drücken möchtest, dir ans Ohr zu drücken oder dich darauf zu konzentrieren, sinkt der Puls deutlich ab. Oder so ein Positionswechsel. Ich meine, jeder kennt es, der Triathlonfahrrad auf der Rolle fährt. Wenn du Aufleger fährst lange, dann hochgehst auf die Basebar. dann steigt der Puls erst mal. Weil es ist Bewegung drin, es ist eine andere Körperposition der Körper. Dann ist hier was, es ein Nervensystem, reguliert erst mal über. Und genauso funktioniert dann Ablenkung auch wieder die andere Richtung. Luis: Definitiv. Ja, jetzt muss ich... Jetzt muss ich nur noch schauen, wenn ich bis zu dem Zeitpunkt, ich meine erste Langdistance mache, ich es hinbekomme, dass man da auch telefonieren darf, damit ich schön niedrigen Puls beim Laufen habe. Yannick: Aber hören Sie etwa Musik mit den Airports. Nein, ich telefoniere gerade. Luis: Ja genau, vielleicht gibt es ja so eine Sonderregelung. Musik ist zwar verboten, aber telefonieren darf man. Spaß beiseite. Aber das ist bei mir zumindest so ein Faktor. Ist aber jetzt auch, glaube ich, nicht auf jeden Anwendbar. Aber auf jeden Fall auch ein interessantes Thema, was da allein das Nervensystem mit einem machen kann und führt auch wieder zu dem Punkt zurück, dass der Stress, vielleicht im Alltag passiert, auch einen riesen Einfluss auf die Trainingseinheiten haben kann. Yannick: Dann telefoniere ich das, Hast du da negative Erfahrungen gemacht, den Nervensystem wirklich so Ausnahmezustand, HFV auch sogar nicht mehr unter Kontrolle oder sowas? Luis: Boah, mit der HRV jetzt nicht direkt, aber ich kenn's halt, wenn man einfach gestresst ist oder vor allem man hat sich mal irgendwie mit irgendjemand gestritten oder es war irgendwie eine beschissene Auseinandersetzung am Tag davor und das belastet einen einfach. Dann merk ich schon krass in der Session, aber es ist jetzt nicht so, dass es bei mir den kompletten Schlaf oder so zu hagelt. Also das ist jetzt bei mir nicht so extrem. Wie sieht's da bei dir aus? Yannick: Wir hatten dieses Jahr nach, ich war in Dubai für 3-4 Wochen, sehr viel trainieren. Und danach war das Nervensystem sehr aktiv. typisches Trainingslager, also wirklich sympathikos, komplett aktiv. Und dann ging im Training bei lockeren Fahrten plötzlich der Puls komplett abstrus hoch, obwohl Körpergefühl super war. Ich habe mich top gefühlt, gute Beine, gute Atmung, alles super. Gut geschlafen gefühlt, aber ewig gebraucht, einzuschlafen. Wenn ich versucht hab, mittags ein Nickerchen zu machen, ging gar nicht. Der Körper die ganze Zeit im ... ab geht's. Morgens aufgewacht, direkt im Alarm-Modus, kein Kaffee mehr gebraucht, sondern es war direkt feuerfrei. Das waren so fünf, sechs Tage, die der Körper gebraucht hat, wieder runterzukommen. Aber da Da macht dann auch keinen Sinn, noch irgendwie drauf zu hauen, sondern dann wäre das einfach ausgenommen und vielleicht mal eine Stunde locker, aber ansonsten eigentlich nichts gemacht groß. Luis: Ja, wo du es gerade erwähnst, ich hatte es letzte Woche nach Rot oder vor zwei Wochen, aber da war es bei mir weniger im Training. Gut, ich kann es jetzt nicht so genau sagen, weil ich da halt auch krank geworden bin und deswegen rausgenommen habe, aber ich hatte da dieses Thema, dass ich einfach von der Kreativität im Kopf her total eingeschränkt war. Und ich glaube, das lässt sich dann auch aufs Training übertragen. Also es wirkt sich halt bei jedem irgendwie anders aus, aber es ist definitiv was, was man auf jeden Fall mit beachten sollte. Alright, dann würde ich mal sagen, wir kommen langsam zum Thema, was steht denn bei uns so die nächste Zeit an? Wir haben es vorhin schon angesprochen, du warst mit deinem TT-Bike beim Fitting, aber das ist nicht das einzige, was an Rennen ansteht. Also du hast einmal das Zeitfahren, ich glaube am Freitag diese Woche, dann steht aber... Yannick: Zeitfahren mit keiner Scheibe hinten. das ist dann am Freitag eine Runde den Nürburgring einmal abfahren. Wenn irgendjemand... nee, die Podcast-Folge wird leider erst rauskommen, wenn es zu spät ist sozusagen. Ich wollte noch die Info finden, die ich leider nirgendwo gefunden habe, ob ich mir die Strecke vorher einmal anschauen kann oder ob ich komplett brillant meine allererste Runde auf dieser Strecke im Zeitfahren fahren werde. Luis: Du bist doch noch nicht mit dem Auto gefahren dort, oder? Dann wäre das vielleicht noch die letzte Option, dass du dir dein Auto schnappst. Yannick: Ne. Auf einer Rennstrecke ein Ticket buchen. Luis: Einmal schön oder eine Taxifahrt zumindest. Yannick: Ich komme leider vorher auch nicht mehr hoch, also komme am Freitag da an und dann geht es relativ direkt aufs Rad. Dann gibt es am Samstag eben noch das dazugehörige Jedermannrennen. Das sind dann sechs Runden, 150 Kilometer. Dann mit ein bisschen Streckenkenntnis, mal schauen was da geht. Der Anstieg habe ich dann gelernt, ist doch ein bisschen länger als ich geschätzt hatte. Also wer den Rad am Ring nicht kennt, das am Nürburgring. Und der Nürburgring war für mich in meinem Kopf beim Buchen, das eine Rennstrecke? Das ist so wellig, flach, kurvig, geil, perfekt. Und dann kam die bestellte Beschädigung von der Buchung rein. Und das Ding hat richtig, richtig Höhenmeter. Ja, der Zecksrundnam irgendwie 3200 Höhenmeter oder so was. Das ist richtig viel. Und der Anstieg ist auch nicht nur 5 bis 8 Minuten, wo wir die gerechnet hatten, sondern eher so 10 bis 12. Luis: 500 glaube ich pro Runde, oder? So geil, es ist krank. Puma... Pass. Yannick: Das bedeutet, da werden die Bergflöhe mich dann sicherlich stehen lassen. Also wir werden uns natürlich alle Mühe geben, dran zu bleiben. Aber schauen, wie es läuft. Aber ich bin auf jeden Fall gespannt. Luis: Weißt du zufällig, es da irgendeinen See in der Nähe gibt? Am Nürburgring? Das wäre mal interessant, weil dann ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, da irgendwann mal ein Langdistanz-Triathlon oder zumindest eine Mitteldistanz stattfindet. Das wäre schon wild. Soweit ich weiß, gibt es da, glaube ich, eine zweite Rennstrecke, eine kürzere. So eine GP-Strecke. Wäre es ja wild, wenn man auf der großen Nürburgsstrecke halt Rad fährt, irgendwo da in einem See, wenn es einen in Nähe gibt, schwimmt und dann auf so einer kürzeren Strecke da unten für den Marathon läuft. Das wäre mal wild. Yannick: Das wäre krass. Luis: Falls du irgendjemanden siehst, der was zu sagen hat, kannst du ja mal anstoßen. Dann gibt's nächstes Jahr. Yannick: Das ist ja krass. Ja, ich behalte es im Hinterkopf. Oder es wird dann der erste Passion Lab, das erste Passion Lab Event wird dann Triathlon am Nürburgring. Luis: Ja, und ich kann euch versprechen, sollte das irgendwann passieren, wir werden einen richtigen Rucksack organisieren und euch nicht so einen Plastikbeutel geben, den es bei den ein oder anderen Wettkämpfen gibt, bei dem man vielleicht sogar bis zu 1000 Euro zahlt. Aber anderes Thema, das brauchen wir jetzt nicht aufmachen. Yannick: Hahaha Aber ganz wichtiges Thema, was machst du irgendwann mit diesen ganzen Rucksäcken und Taschen? Luis: Also irgendwann, glaube ich, fängst du an, die nicht mehr aufzuheben. Das habe ich jetzt schon ganz oft mitbekommen. Ich bin aktuell an dem Punkt, wo ich noch nicht genug Rucksäcke oder eigentlich habe ich schon genug, meine aktuelle Herangehensweise ist alle Souvenirs, die ich von dem Wettkampf abspreche, Medaille. Wenn es ein geiler Tag war, die Startnummer vielleicht oder das Finish-Shirt, schmeiße ich in den Rucksack rein. Und wenn ich zu Hause bin, ich den Rucksack in den Keller und dann finito. Das war's. Den einzigen Rucksack, den ich bis jetzt mehrfach verwende, der, wo ich eigentlich gar nicht richtig mitgemacht hab, da wo ich eine Staffel gemacht hab, jetzt von Rot. Weil das erste Mal halt ein Rucksack ist, den man auch wirklich ganz gut hernehmen kann. Und den nehme ich jetzt zum Schwimmen her, weil man da die Sachen einfach so gut reinwerfen kann. Und der sieht auch halbwegs stylisch aus, steht nicht so viel drauf wie bei Iron Man. Wobei ich mich schon irgendwie auch bisschen weird fühle, weil ich ja die ganze Challenge rot nicht gemacht hab. dann haue ich mit dem am Schwimmbecken auf, steigt der Druck natürlich sofort. Yannick: Das ist aber witzig, weil der einzige Rucksack, den ich nutze, auch der von Rot. 2024 habe ich Rot gemacht. Da gab es so richtig coolen All Black mit so weiß an der Seite Rot. Der ist richtig cool geworden. Und alle anderen, das im Gästezimmer, wir ein Bett mit so vier Schubladen drunter. Und da kommen immer alle Beutel danach rein. Und Rucksäcke und Taschen und was weiß ich. Aber da ist jetzt dann auch langsam kein Platz mehr. Luis: Nee, aber das... Ja, mein bei Rot konnte man glaube ich sogar auswählen ob man den Rucksack will oder nicht aber bei Ironman glaube ich musst du ihn sogar nehmen wenn mich nicht alles täuscht. Beziehungsweise nimmt man nimmt man ihn dann doch immer weil man die Sachen halt an dem Tag wo man dort ist da hast du meistens keine Tasche dann schmeißt du halt alles rein und holst deinen Beutel da ab und auch zum checken ist es ganz praktisch aber danach Yannick: Ich erinnere mich nicht an eine Möglichkeit, abzuwählen. Luis: ist es leider eigentlich oft nur Plastikmüll. Ich fand's beim Bonn Triathlon ganz cool, die haben das auch ganz gut gelöst. Aber es ist natürlich auch bisschen kleinere Starterfeld, die haben das dort mit Boxen gelöst. Und du musstest deinen eigenen Beutel irgendwie abgeben, dein Zeug im Nachhinein, glaub ich, zu holen. So macht es da. Da sparst du jede Menge Müll. Aber ja, die Rucksackdiskussion sollten wir, glaub ich, hier beenden. Sonst ... Yannick: Ja. Heute nicht mehr aufmachen. Luis: Sonst artet das Ganze aus. bin mal gespannt, wie es dieses Wochenende wird. bei mir steht nämlich auch was an, und zwar der Heidelberg Triathlon, auch ein bisschen was kleineres. Wobei ich aktuell, habe jetzt vorhin mit meiner Trainerin geschrieben, durch meine Probleme eben da an der Achilles-Szene, Schienbeinkante, so ein bisschen hin und hergerissen bin. Ich habe jetzt bis Samstag Laufpause, da wäre noch mal die Aktivierung. Aber sollte es halt bis dahin gar nicht besser werden, dann ... Ja, wahrscheinlich wenn die Podcast-Folge dann raus ist, wisst ihr es bis dahin schon, dann würde ich den Wettkampf auch einfach skippen, weil es für mich keinen Sinn macht. Es ist eine olympische Distanz, aber es ist, glaube ich, so ziemlich die härteste olympische Distanz, die du machen kannst. Und zwar das Schwimmen ist noch einigermaßen human, halt Klassiker 1,5 oder 1,6 Kilometer sind es dort, glaube ich sogar. Aber im Neckar, du hast eventuell, wenn die Bedingungen gut sind, sogar leichte Strömung. Es kann aber auch sein, dass so starker Gegenwind ist. Yannick: Was wäre es für eine Distanz? Luis: dass auf der Oberfläche eine Strömung in die andere Richtung entsteht. bringt es auch nichts. Aber egal, bei den 1,5 Kilometern eh nicht so relevant. Dann geht es auf die Radstrecke. Das sind 36 Kilometer mit 900 Höhenmeter. Du fährst zweimal den Königsstuhl hoch. Ich werde das ganze Rennen mit dem Rennrad bestreiten. Es gibt zwar angeblich ein paar Parts, wo man gut im Auflieger fahren kann. Aber ich glaube, das Rennrad ist dann doch die bessere Wahl dafür. Da einfach ordentlich hochdrücken und hoffentlich nicht zu viel drüber gehen, weil das ist, glaube ich, prädestiniert dafür, einfach zwei Runden mit so viel Anstieg auf der kurzen Distanz. gucken, was das wird. Und dann kommt eigentlich noch das eigentliche Highlight, und das ist der Lauf bei Olympischen Distanz dann logischerweise zehn Kilometer. Ich glaube, die Strecke ist irgendwie Philosophenweg oder so. Du läufst halt fünf Kilometer bergauf mit 200 Höhenmeter und dann läufst du die ganze Strecke wieder bergab. Und da bin ich echt mal richtig, richtig gespannt, weil ich das eigentlich so... Yannick: befestigt der Untergrund oder ist es auch noch Luis: Teils Teils, also teils glaube ich Kopfsteinpflaster, teils lose, also so Hardpack Gravel und teils Teer oder Asphalt. Deswegen, ich bin mal sehr, sehr gespannt, gerade weil ich ja auch nicht der allerstabilste Läufer so jetzt generell von meinen Füßen bin. Wie man natürlich daran merkt, dass ich wieder so eine leichte Verletzung habe. Ich werde da auf jeden Fall auch von der Schuhball auf eher einen stabilen Carbon Schuh gehen, damit ich da ja... nicht irgendwie Gefahr laufe umzuknicken. Aber da bin ich mal gespannt. Bei bergablaufen taugt mir eigentlich ganz gut, aber fünf Kilometer bergablaufen, nachdem man fünf Kilometer leicht bergauf gelaufen ist, ist er dann doch noch mal ein anderes Ding. Yannick: und 30 Kilometer 900 Höhenmeter Rad gefahren ist. Luis: Ja, das ist ich bin mal gespannt. Ich habe mir irgendwie so im Vorhinein so ein bisschen im Kopf so eine Zeit in andere Zeiten ausgerechnet. jetzt kann ich es halt irgendwie gar nicht einschätzen. Ich hoffe mal, es bleibt trocken. Im Moment schaut es ganz gut aus eigentlich. Weil da glaube ich, kann ich durch meine Fahrskills einigermaßen auf der Abfahrt auch noch Zeit gut machen, was, glaube ich, dort auch einen riesen Unterschied machen kann. Ja, aber mal gucken. Hauptsache Spaß haben. Es ist so ein Trainingswettkampf. Die haben mich netterweise eingeladen letztes Jahr und ich hoffe, dass ich es machen kann. Ich hoffe, dass bis dahin alles gut ist. freue mich auch schon drauf. Bin gespannt und werde dann auf jeden Fall auch vom Heidelberg Triathlon berichten. Yannick: Als nächste Woche gibt es auf jeden Fall wieder Race Reports. Zum einen von... Luis: Yes, nächste Woche steht einiges an. Yannick: Zum einen von Heidelberg und vom Rad am Regen. Was hast du dir so vorgenommen? es irgendwelche Zeitziele, du antrittst? Einfach so schnell wie möglich drüber. Luis: Ich muss halt sagen, durch diese Höhenmeter 0,0 planen, da realistisch ist. Wenn das alles flach wäre, dann könnte ich auf jeden Fall was sagen, gerade beim Laufen. hätte ich gesagt, gut auf ein Zehner probiere ich, so keine Ahnung, so mit 3,35 mal anzulaufen und zu schauen, was passiert. Aber das wird halt dort schwierig. denke mal, die schaffe ich vielleicht bergab. Yannick: Du kannst ja auch mit 3.35 anlaufen und schauen, was passiert. Wir wissen halt vorher schon, was passiert. Luis: Ja, bei 3.5 mit 3.35 anlaufen und dann bei Kilometer 2 erstmal gehen. Darauf wird es dann hinauslaufen. Ich nehme mal die Wanderstöcke mit. Vielleicht ist das eine gute Idee und so ein Trailrunning Rucksack. Naja, mal gucken. Nee, also deswegen habe ich mir da auch nichts vorgenommen, weil der Wettkampf auch definitiv eher so ein Yannick: Perfekt! Lieber vorne sterben als hinten nichts werden. Luis: Wenn man es jetzt kategorisieren müsste, so ein C-Rennen ist, sage ich jetzt mal, einfach eine gute Zeit haben. So ein lokales Rennen, auch wenn es eine Institution ist eigentlich der Heidelberg Triathlon, wenn man da mal in die Siegerliste der letzten 10, 20 Jahre schaut, sind da krasse Namen dabei. Aber ja, das einfach so als kleines, lokales und eher entspanntes Event sehen und dann dann nochmal schön in die letzte Vorbereitungsphase für dann den Hauptteil oder den Höhepunkt der Saison gehen. Da geht es bei mir dann die Woche drauf, noch mal direkt am Tag danach Richtung Zürich für einen Tag und dann weiter nach St. Moritz. Da bin ich dann erst mal, so wie es aussieht, drei Wochen im Höhen-Trainingslager. Auch das erste Mal für mich. Das heißt, da wird es auch spannende Themen zu berichten geben. Ich habe natürlich ja nicht gefragt, ob er mitkommt, aber er hat noch ein normales Leben, leider. Neben diesem Podcast. Yannick: Ich bin einer von diesen komischen Menschen, der so was wie einen Job hat. Das ist ein bisschen unangenehm in manchen Fällen. Aber wir kriegen das sicherlich nochmal hin mit dem Höhen-Trainingslager. Wie hoch bist du da? Luis: Ich Sankt Moritz liegt auf 1,8. Ich glaube, das ist ein ganz guter Ausgangspunkt. Das ist jetzt nicht zu extrem. Yannick: Machst du dann train high oder fährst du runter zum Trainieren? Luis: Ne, ne, ich trainiere dort oben schon auch. Ich meine, es gibt ja dort alles. Die erste Woche bin ich gemeinsam mit On dort. Da haben wir echt auch geile Bedingungen, unsere Unterkunft ist direkt neben dem Schwimmbecken, direkt neben dem Track. Und ich habe auch schon von ein oder anderen Leuten gehört, da wirklich, also gefühlt die halbe Triathlon-Weltrangliste ist da oben aktuell. Also KB, Casper, ähm... Gustav und noch viele, viele mehr. glaube, Laura Philipp ist jetzt auch wieder oben seit der Woche, Rico Bogen geht wieder hoch. Darauf bin ich halt schon mal gespannt, weil das ja dann so ein riesiger Haufen von verrückten Triathleten ist, die dann da sind. Das ist, auch ganz lustig. Fühlt man sich dann vielleicht als Triathlet mal nicht wie der komische Typ, sondern der normale Typ. Oder in meinem Fall sogar dann eher der, der nicht, wieder schon so leicht komisch, weil der normale von den Komischen. Yannick: Ein normaler Typ. Luis: weil die anderen alle noch verrückter sind und wahrscheinlich noch mal 10, 15 Stunden mehr trainieren als ich. Aber da ist bei mir auch so das Thema, dass ich da erstmal ein bisschen reinfühlen will. Man sagt ja, man sollte erst kurz vor dem Wettkampf runtergehen, aber ich habe da auch mit meiner Trainerin gesprochen und wir wollten jetzt da kein Risiko eingehen, deswegen gehe ich wahrscheinlich schon über eine Woche vor Zell am See wieder runter, da einfach zu vermeiden, dass ich irgendwie zu... K.O. bin, weil ich einfach gar nicht weiß, wie mein Körper darauf reagiert. Manche fallen ins Höhenloch, manche spüren gar nichts. Keine Ahnung, wenn es demnach einfach nur eine gute Zeit in St. Moritz war, ich gutes Training hatte und vielleicht ein Prozent besseres Training hatte, als hätte ich es zu Hause gemacht, dann ist es auch schon wert. dem her, ich mache mir da keinen Stress. Ich glaube, es ist einfach eine coole Erfahrung und mal gucken. Ich werde auf jeden Fall berichten. Yannick: Sehr schön, das klingt auf jeden Fall geil. Ich hätte auch richtig Bock, das mal auszuprobieren, einfach nur zu wissen, wie es ist. Vielleicht, nee, nee, gar nicht. Vielleicht wenn dann mal Richtung Österreich oder sowas, gibt es ja ein paar richtig coole Orte, du auch ein kleines Häuschen hast und dann da schon durch die Alpen cruisen kannst. Aber müssen wir mal schauen. Luis: Du hast noch nie gemacht Höhen-Training, Ja, vor allem, also dieses Thema, wenn du in der Höhe schlafen willst, ist, glaube ich, leichter zu realisieren. Suchst du dir halt einfach irgendwo eine Hütte raus, die halbwegs gut auf einer Teerstraße erreichbar ist, dann machst du das halt oder im Notfall fährst du mit dem Auto dann halt runter, wenn du jetzt nur hochschlafen willst. Ich habe auch schon mal gegoogelt, so, was mich interessiert hat, weil es gibt ja auch mittlerweile diese Höhenzelte, die du in Schlafzimmer bauen kannst. Auch ganz witzig, es da mittlerweile gibt. glaube, es wird nicht mehr allzu lang dauern, bis dieses ganze Thema Heat-Training, siehst du bei jedem, es wird nicht mehr lang dauern, bis sich jeder so ein komisches Höhenzelt in die Wohnung stellt, habe ich so das Gefühl. Wobei das dann wahrscheinlich zu dem ein oder anderen Beziehungsausführen wird. Wenn dann da... Yannick: Dann muss man dann schon ein bisschen Kohle in die Hand nehmen und die großen Zelte kaufen, wo beide Partner drin schlafen können. Luis: am besten gleich das ganze Haus reinbauen oder einfach nach St. Moritz ziehen. Yannick: Kannst du auch, ich meine, wenn du genug Investitionsvolumen parat hast, dann kannst du dir ein Luis: Also falls die Tourismus Region St. Moritz gerade zuhört. Wir haben ja noch keinen Podcast Partner. Hier könnte Ihre Werbung stehen. Spaß beiseite. Aber ich bin auf jeden Fall gespannt, Bock drauf und es wird eine gute Zeit. Ja, ich denke. Yannick: Hahaha Perfekt, dann fahre ich mir jetzt am Wochenende ordentlich die Beine im Bauch und schaue, was passiert. Einmal eine Runde. Bin gespannt, was da rauskommt. Ich habe mir heute mal die Zeiten von den Vorjahren angeschaut. Da ist man doch ganz schön schnell für diese Höhenmeter. Also du hast vor einer Stunde gesagt, also unter 40 Minuten, denke ich, sollte ich auf jeden Fall ankommen. 35 Minuten habe ich mir jetzt einfach so in meinem Kopf, einfach, ich habe keine Erfahrung, habe keine Ahnung, habe mir Notzeiten von anderen Menschen angeschaut. Ich dachte, 35 Minuten rum ist so plus minus das, was ich irgendwie sehe, 35, 36. Luis: Aber hast dir wieder mal keine Platzierung vorgenommen, halt einfach das, was an dem Tag geht? Oder wäre es bei dir schon irgendwie... Yannick: was an dem Tag geht. Also dann mit am Samstag sowieso mit, also ich glaube Zeit fahren kann es auch die Platzierung nicht vorhersagen. Da siehst du auch niemanden sonst und Samstag wird es jedermannrennen zu viel Höhenmeter für eine absolute Top Platzierung, aber sicherlich ein geiles Rennen mit viel Spaß und ordentlich sich einreihen stellen und ich werde dann sicherlich auch wieder ganz typisch dieses Race Video machen. Also ich habe die Insta schon parat. die Insta360 vorne am Rad und dann schauen wir mal was passiert. Luis: dass sie beim Zeitfahrrad auch montieren dürfen, oder ist da leider Verbot. Yannick: Leider kann man die nicht montieren am Zeitfahrrad. Luis: Aber wer es erlaubt? Yannick: weiß ich nicht. Hm, das ist vielleicht gar nicht so stark. Luis: Schon witzig. Aber nur mal aus Interesse, was war die Siegerzeit letztes Jahr beim Zeitfahren? Yannick: 32 noch was. Das habe ich mir tatsächlich nicht rausgerechnet. Ich habe einfach die Zeiten angeschaut und gesagt, das ist realistisch. Luis: Also knapper 40er Schnitt oder ist das denn? Da gab es jetzt wieder die Experten, die meine Zeit in Rot bewertet haben und dann sofort gesehen haben, dass es kein 42er, sondern nur ein 41er Komma Schlag mich Tod Pace war. Yannick: Ahem. Wir können ja mal schauen, 35 Kilometer in 22 Kilometer. Luis: So, jetzt habt ihr wahrscheinlich gerade Janiks ultralaute Tastatur gehört. Wir entschuldigen uns schon mal dafür. Wir rechnen das jetzt noch einmal aus, aber ich glaube, wir machen schon langsam den Shoot raus. Was ist rausgekommen? Yannick: Das ist es. 37,71 kmh wären das. Und in dem Sinne würde ich sagen, 37,71 kmh ist das Ziel. Und wenn wir das erreichen, dann haben wir eigentlich alles geschafft. Luis: Danke. Also ihr habt es gehört, jetzt habt ihr es nicht schwarz auf weiß, aber ihr habt den Beweis dafür. Ja, in diesem Sinne, danke fürs Zuhören. Yannick: Er hat den Beweis, ob er sich wieder mal mega überschätzt hat oder ob es diesmal realistisch geblieben ist. Und wir hauen rein. Luis: Wir werden es rausfinden. Aber wie immer, lasst uns gerne Feedback da, haut auf jeden Fall die ganzen Kommentare voll und lasst gerne eine Bewertung auf Spotify da. Also wir haben, ich hab vorhin noch mal geschaut, wir mittlerweile schon über 200 Follower, aber es fehlen noch ein paar Bewertungen. Wäre auf jeden Fall sehr, cool, wenn ihr uns da supportet. Und natürlich auch auf unseren Instagram-Kanälen vorbeischaut. Alles in den Show notes verlinkt. diesem Sinne, wir sehen uns nächste Woche, beziehungsweise hören uns nächste Woche. Macht's gut. Ciao, ciao. Yannick: Ciao ciao!