Beate: Hallo, hallo, hallo. Beate Meyer: dass du da warst. Willkommen bei Die Magie des Dazwischen Wenn wir bleiben, beginnt Veränderung. Mein Name ist Beate Meyer. Ich bin spiritueller Life Coach, Breathwork Coach und integrative Trauma Beraterin. Und ich bin eine Überlebende. falls du gerade denkst, ja ja, klingt gut, aber ich renn trotzdem weg. Keine Sorge, ich hol dich genau dort. Das nächste Mal wieder ab. Beate: Es ist immer noch bisschen surreal für mich zu sagen, willkommen zu meinem Podcast. Aber ich liebs, doch ich liebs. muss sagen, ich hab jetzt tatsächlich ein bisschen... ⁓ Beate Meyer: Wenn du tiefer gehen möchtest, findest du alle Infos zu meiner Arbeit in den Show Notes. Und wenn du magst, teile den Podcast auch gern mit einer Person, die genau das gerade hören sollte. Dieser Podcast ist für Frauen, die spüren, dass sie nicht länger vor sich selbst weglaufen wollen. Für Frauen, die verstehen möchten, was ihr Körper längst weiß. Denn genau dort, zwischen Reiz und Reaktion, zwischen Vergangenheit und Zukunft, liegt ein Raum, den wir oft übersehen. Beate: Wie sagt man in Deutsch? Ein bisschen Entzug gehabt, weil ich ein paar Tage im Urlaub war und ich hatte ja die ersten Folgen alle ziemlich zügig hintereinander aufgenommen und dann habe ich gesagt, so jetzt mal jetzt mal Urlaub. nach dieser ganzen Aufregung von und Aufnehmen und Podcast Beate Meyer: Bis zur nächsten Folge bei Die Magie des Dazwischen Wenn wir bleiben, beginnt Veränderung Ich nenne ihn das Dazwischen. Und in diesem Raum entsteht etwas, das wir nicht kontrollieren können. Veränderung, Heilung und manchmal sogar ein kleines bisschen Magie. Ich freue mich, dass du da bist. Beate: Baby in die Welt bringen, die Geburt und all sowas und da habe gesagt, okay, Geburt ist gut verlaufen, Mutter und Kind sind wohl auf und jetzt gehen wir erstmal ins Wochenbett. Also ob ich davon Ahnung hätte, ich habe ja gar keine Kinder, aber egal. Und dann habe ich erstmal gesagt, so jetzt machen wir erstmal ein bisschen Urlaub und das hat mir auch sehr, gut getan. ⁓ Was mich total freut, ist, dass ich ganz, ganz viele Nachrichten bekommen habe von dir, von euch, von den Menschen, diesen Podcast tatsächlich hören. Und das hat es für mich auch noch realer jetzt gemacht, dieses Ja, ich bringe Podcasts raus und ich quatsche da so ein bisschen über dies und das, das und jenes. Und es hören tatsächlich Menschen und das hat mich total berührt. Ich habe viele schöne Nachrichten bekommen zu den verschiedenen Folgen. Ich fand es auch total interessant zu sehen aus was für Perspektiven die Podcastfolgen gehört werden. Ich habe auch mal gehört oder geschrieben bekommen dieses, ich verstehe zwar nicht alles was du sagst, aber ich finde es interessant. du irgendwas nicht verstanden hast oder das noch mal genauer erklärt haben möchtest, dann schreibt mir, Du bist dann auch nicht die Einzige, die diese Frage hat, nur die anderen trauen sie sich nicht zu Folge 5. wenn Nichtstun das Schwerste ist. Stell dir vor, ich denke, du kennst das. Du kommst nach Hause nach einem arbeitsreichen Tag oder nach irgendeiner Veranstaltung oder vom Einkaufen, whatever. Und dann bist du vielleicht alleine zu Hause. Und dann wird das still. Alle Aufgaben sind erledigt. Oder du hast dir sogar Bewusstheit genommen, die Kinder ausgesourct, den Partner zum Tennisspielen geschenkt. Und du freust dich einfach auf so eine ein, zwei Stunden so nur für dich so in Ruhe. Hast du dir vielleicht gedacht, ich könnte irgendwie was lesen oder vielleicht ein bisschen meditieren wollte ich immer schon mal ausprobieren. Und dann sitzt du da. Und da meldet sich was. ist unruhig. Die Hand ist irgendwie sofort wieder am Handy. Der Gedanke kommt, was muss ich eigentlich noch erledigen? Was liegt morgen an? Hab ich irgendwas vergessen? Muss ich noch jemand anrufen? Ich hab mich auch schon lange nicht mehr bei der und der Freunde gemeldet. Also du kommst in so einen Automatismus von irgendwas zu tun. nicht einfach nur da sitzen. Und heute geht es ⁓ das, was für viele von uns, und ich bin da ganz ganz oben auf der Liste, kannst du mir glauben, für viele von uns das Allerschwerste überhaupt ist, nämlich nichts zu tun. Und mit nichts zu tun meine ich wirklich nichts. Gar nichts. Und ich kann dir sagen, für mich war das ganz ganz lange, ohne dass es mir bewusst war, auch ganz krass. Ich habe immer gedacht, ich kann das und ich mache das auch. Habe ich aber gar nicht wirklich. Und auch im Zuge meiner Traumatherapie und mit diesen sich damit zu beschäftigen, was so Ablenkungsmanöver sind, kam mir das erst. ich mir auch die Frage gestellt habe oder für mich selber mal ein bisschen genauer hingeguckt habe, ob ich das wirklich kann und mir wirklich leider, muss ich sagen, darf ich sagen, mir eingestehen durfte. Das fällt mir unglaublich schwer. Und ich habe mich dann gefragt, warum ist das so? Warum reagieren wir Und das ist wieder dieses tolle Nervensystem, was uns vor allem beschützen möchte, was uns nicht gut tut. Vermeintlich. Denn das Nervensystem ließ die Stille als Gefahr. Denn wenn wir ganz still werden, wenn wir nur mit uns da sitzen, dann könnte unter Umständen ja was hochkommen, was wir den ganzen Tag mit dem Ganzen, was wir so zu tun haben, zudecken. Und das kennt das System ja. Und das versucht es mit allen Mitteln zu verhindern, also treibt es uns immer wieder zurück in die Aktivität. Ich habe dir ja in der Folge 2 und 3 schon erzählt, dass das Nervensystem letztendlich nicht unterscheidet zwischen der echten Gefahr und der Erinnerung an die Gefahr. ich ja ganz ganz viel schon darüber geredet. Falls du dich nicht mehr erinnerst, dir die Folgen einfach nochmal an oder falls du sie noch gar nicht gehört hast, wäre jetzt vielleicht der Zeitpunkt, dir das nochmal anzuhören, weil ich es da einfach schon sehr sehr ausführlich erklärt habe, damit du verstehst, was einfach mit dir passiert, was da abgeht. Und die Ablenkung ist eben kein Zeitvertreib, sondern sie ist ein Schutz, damit du nicht das fühlen musst, was unter der Oberfläche liegt. Denn dein System hat ja irgendwann aus gutem Grund diese Dinge weggepackt, dich eben zu schützen. Das ist ja ein gutes, eingerichtetes System, damit wir gut unser Leben leben können und nicht immer in alten Schleifen hängen, die uns belasten. Sonst kämen wir ja nie. aus diesen alten Geschichten raus. Das ist für den Moment auch wirklich richtig gut und auch gesund. Aber wie gesagt, ist halt... Und ich hatte tatsächlich heute und gestern noch ein Gespräch darüber, wo ich gesagt habe und ich finde, das trifft es ziemlich genau. dass wir dann wie ferngesteuert ⁓ leg einfach einen Schalter und dann übernimmt einfach der andere einen Teil. Und dieses sich ablenken und funktionieren und nicht fühlen, habe ich ja gedacht, ich würde das nicht machen. Mir sind die Sachen ja bewusst. Ich weiß ja, was mir passiert ist, was ich erlebt habe. Ich habe da ja auch das eine oder andere Mal schon mit gearbeitet. Also in der Vergangenheit natürlich. Hab verschiedene Dinge gemacht, ⁓ das auch zu arbeiten. Und ich habe mal gedacht, von mir, ich habe das nicht. Ich kann gut entspannen, kann gut mit mir alleine sein, ich kann wunderbar sitzen, kann meditieren, was ich aber nicht verstanden habe, war... dass für mich das in die stille auch wieder ein tun ist. Also erkläre ich dir. Normalerweise sitzt du ja, du vielleicht hast du noch nie meditiert, also du setzt dich ja hin und sitzt mit dir und dann kommen mir Gedanken hoch und das ist auch völlig normal, denn dein Gehen kann nicht nicht denken, weil wenn es nichts mehr macht, nichts mehr tut, dann sind wir tot. Ja, dann sind wir klinisch tot. Also wär es gut. Es würde einfach seinen Job weitermachen. Genau wie das Herz die ganze Zeit Das kann langsamer schlagen, das ist dann die Entspannung für uns. Das Gehirn kann ein bisschen weniger denken oder wir können ein bisschen auf Abstand zu unseren Gedanken gehen. Das ist eben Meditation und das tut uns Was ich jetzt in meinem Fall für meine Geschichte gar nicht gemerkt habe, ich selbst, wenn ich Ruhe hatte, immer unterschwellig so ein Gefühl hatte von Ich hab was vergessen. Ich sollte doch. Ich muss doch noch. Ich hab ne ganze Liste Antudus, die noch zu erledigen sind. Ich hatte immer so dieses Gefühl von gehetzt sein. Und ich konnte das überhaupt nicht ertragen. war für mich, also in so einer Entspannung, also wie gesagt, das war mir zu der Zeit nicht bewusst, ja, in so einer Entspannung zu gehen und in so einer Ruhe zu gehen. dass mein System den Schalter umgelegt hat und gesagt hat, wir machen jetzt mal was anderes. Also ich hatte immer dieses, wie so eine innere Unruhe, die ich aber erst überhaupt nicht wahrgenommen habe. was ich jetzt weiß, war, dass es einfach so ein absolutes Misstrauen in diese Ruhe war und auch eine Angst, die Kontrolle zu wenn ich ⁓ nichts mache. Ich konnte nicht nichts machen, obwohl ich dachte, ich würde nichts machen. Also ich habe mich schön selber verarscht und deswegen erzähle ich dir das auch, weil du musst ja nicht meinen, wenn ich dir alle ganzen schlauen Sachen erzähle, dass ich selber so schlau bin. Ja, manchmal schon, manchmal eben, aber auch nicht, weil ich natürlich auch meine eigenen Muster habe, meine eigenen Blindenflecke und ich auch immer wieder mit jemandem arbeiten muss, Coach oder auch mit meiner Traumatherapeutin. ⁓ auch meine eigene Muster zu entlarven. Und es wäre auch sehr sehr ungesund, wenn ich das nicht machen würde und nur jedem anderen erzählen würde, wie er es zu tun hat. Wäre nicht nur sehr überheblich, sondern auch für mich wahnsinnig Deswegen mache ich das natürlich nicht. Für mich war tatsächlich dieser Knackpunkt, dass mir nahe stehende Person letztes Jahr eine sehr schwere OP vor sich hatte. Das kam auch aus dem Nichts, also ohne große Vorwarnung. Und was ich gemerkt habe, ich habe wunderbar funktioniert. Ich habe für die Person funktioniert, ich habe in meinem Leben funktioniert, ich habe alles organisiert, ich habe mich ⁓ alles gekümmert, ich habe für alle den Raum gehalten, ich habe für alle den ⁓ Pol gegeben. Es ist jetzt nicht so, dass mir nicht auch Hilfe angeboten worden ist, das möchte ich hierbei auch erwähnen, ist mir auch angeboten worden, aber kleine Überraschung, ich habe natürlich gesagt, brauche ich nicht, ich das schon allein hin. So und dann habe ich wunderbar funktioniert. Dann war aber irgendwann der Punkt, wo es der Person wieder besser ging. Ist alles super gelaufen, ist auch heute gern gesund. Dann habe ich aber gemerkt, ich komme gar nicht runter. Ich musste mich ⁓ diese Person gar nicht mehr kümmern. Die Person war gut aufgehoben, mittlerweile schon in der Reha, auch schon wieder am Arbeiten. Und ich habe gemerkt, ich bin so kaputt und ich bin so erschöpft und ich bin so müde. Aber ich komme nicht runter. Und dann habe ich auch alle meine Tools und Techniken ausgegraben, die ich so kenne, die ich so habe. Ich habe gearbeitet an mir. Ich habe meditiert. Ich habe meine Atemtechniken gemacht. Ich habe mit Menschen geredet. Und ich habe immer gemerkt und ich hatte dann auch schon wirklich richtig Not, dass ich gesagt habe, ich möchte und ich muss, ich merke das, weil ich einfach so erschöpft bin. Ich möchte und ich muss wirklich runterfahren. Und es ging nicht. Mein Kopf fuhr nicht mehr runter. Das war so krass, dass mich das wirklich schon beängstigt hat. Und ich habe das Gefühl gehabt, dass ich mich selber, also dass ich wie so im Wasser schwimme, Oberkante unter Lippe und das Gefühl habe, wirklich, ich saufe ab. Und ein Teil von mir will natürlich nicht absaufen, aber ein anderer Teil döpt mich auch noch unter Wasser. Und dieses auf einmal zu merken, wie ich so einen Kontrollverlust erleide, dieses ich kann, also ich demontiere mich gerade selber, das war wirklich sehr sehr erschreckend für mich selber festzustellen, dass ich mir gerade selber schade und das auch bewusst sehe. und es überhaupt nicht verhindern kann. Und es war so eine Angst von wirklich diese Angst, die Kontrolle zu verlieren, die ich ja schon längst nicht mehr hatte. Natürlich nicht, war mir aber da auch nicht klar. So eine Angst vor diesem Kontrollverlust. Und es war unglaublich anstrengend und ich habe das kaum ausgehalten. Und ich wusste mir nicht mehr zu helfen. Und ich habe nur gedacht, Alter, bin, ich bin Yogalehrerin, ich bin Breathworkerin, ich bin Coach, ich Ich kann das alles und ich weiß das auch alles und trotzdem und ich mache es auch alles, aber mein Körperwesen reagiert nicht drauf und das hat mir richtig richtig Angst gemacht. Und dann hat irgendwann mein Körper übernommen. Und da liegt wieder für mich die Magie dazwischen. Zwischen dem der Kopf flippt. Ich habe einen richtigen Monkey Mind. habe einen richtigen... Also das war wie so ein Endlos Loop an Gedanken, an ähm... was nicht mehr aufhörte. Nachts, ich bin nachts wach geworden, ⁓ Kopf kam nicht zur Ruhe, der Körper war maximal erschöpft und ich konnte es nicht abstellen. Und dann switchte und der Körper hat übernommen. Und dann habe ich ihm jetzt natürlich im Nachhinein, in dem Moment wo das passierte, hat mir das auch unglaublich Angst gemacht, weil mein Körper irgendwann so erschöpft war, dass der gar nichts anderes mehr tun konnte, als nichts zu tun. Wenn ich das jetzt so im Nachhinein betrachte, war das natürlich für mich. Das beste was mein Körper machen konnte, weil er nämlich die Reißleine gezogen hat und alles brach gelegt hat. und mein Kopf irgendwann ins Leere gelaufen ich glaube von Erzählungen beurteilen zu können für mich selber, dass das wie kurz vor dem Burnout war. Dass die Menschen ja von heute auf morgen einfach nicht mehr aufstehen können, mehr machen können, gar keine Kraft mehr für irgendwas haben. Und bei mir war das so. Ich bin ja dann in die Traumatherapie gegangen im Sommer, weil ich dann gedacht habe, irgendwas muss ich machen, irgendwas. Entschuldige, wenn ich so sage, so krass. Fickt hier grad mein Hirn. Und ich kann's nicht abstellen. war die Peak-Pose meiner Trauma-Folgestörung, was ich da noch nicht wusste, aber jetzt mit dem, was ich in der Zeit gelernt habe. dass mein System einfach wieder auf diese alte Version umgestellt hat durch diese lebensbedrohliche Situation eines mir nahestehenden Menschen, dass das so getriggert hat, dass alles was bis dato gedeckelt worden ist aus gutem Grund und mich beschützt hat und mich nicht her zur Ruhe kommen lassen, mein System so aus den Angeln gehoben hat, dass diese ganzen Sicherheitsmechanismen nicht mehr funktioniert haben und mein Hirn einfach übertret ist. der Körper, die ganze Erschöpfung mal gespürt hat über die ganzen Jahre des Funktionierens, dass ich an dem Punkt einfach nicht mehr weitermachen konnte. Was natürlich heute im Nachhinein gut für mich war. Aber es wäre gesünder für mich gewesen, ich hätte es erst gar nicht so weit kommen lassen, wenn ich vorher auf die Signale meines Körpers gehört hätte. Denn er hat Signale gesendet, da muss man sich ja nichts vormachen. Und ganz klar, ich erzähle das jetzt nicht als Rezept. du so lange weiter machst, bis du zusammenbrichst und erst dann lernst, wenn dein Körper die Reißleine dass du dich besser ⁓ dich kümmerst und ⁓ das, was dein Hirn feckt gerade. sondern dass man ein Gespür dafür entwickeln darf, wenn der Körper irgendwelche Symptome immer wieder sendet und die fangen klein und leicht an und das baut sich auf, sage ich aus eigener Erfahrung. Und erst dann, wenn wirklich nichts mehr geht, weil dann natürlich dieser Überlebensmechanismus greift, wenn die Person oder dieser Körper so weitermacht, wird er Schäden davon tragen, bis hin vielleicht auch sogar zum Tod. Jetzt ohne Bewertung einfach mal so in den Raum Muss nicht aber kann, dass dann der Körper auch eine Reißleine zieht und sagt, okay wir machen jetzt mal hier, wir ziehen jetzt hier mal den Stecker im wahrsten Sinne des Wortes, damit das System wieder runterfahren kann, damit mal der ganze Computer resettet wird. Und das war bei mir wirklich dieses Es ging gar nichts mehr. Ich bin ja dann in die Traumatherapie gegangen. Und dann haben wir angefangen über gewisse Dinge zu reden, was bei mir gerade so los ist. Und dann war das, dass da eine Person war, die mich gehalten hat. Energetisch, also meine Traumatherapeutin. Auch zwei andere Personen in meinem Umfeld, Gott sei Dank, die auch immer da waren, waren. ⁓ und alle zwei, drei Wochen die Sessions mit meiner Traumatherapeutin, dass mein System gemerkt hat, okay, hier ist jetzt ein Netz, was auffängt und was hält, dass ich wirklich mich da reinfallen lassen konnte. Und das war alles unbewusst. Ich sagte, es war alles unbewusst. Aber jetzt im Nachhinein, wenn alles so revie passieren lasse. Und da war das, ⁓ als ich wirklich ein Burnout. Ich habe mich total zurückgezogen, habe ich in den ersten Folgen auch schon erzählt. Ich habe mich zurückgezogen von allem und von jedem. Ich habe nichts mehr gemacht. habe mich mit niemandem mehr getroffen. habe selbst wenn ich das gewollt hätte, irgendwelche Sachen noch zu machen, zu lernen, machen, irgendwas zu erledigen, ich konnte nicht mehr. Ich habe nur noch gesessen, geatmet. Ich habe auch gar nicht mehr viel geredet, weil mich das alles nur noch angestrengt hat. Und da habe ich dann erst mal gemerkt, wie erschöpft ich bin. Und dann bin ich wirklich in so eine Winterruhe gegangen. Und das ging los, lasst mich kurz überlegen, so im Oktober. Und das hat tatsächlich angehalten bis jetzt in den März. Februar, März. Und jetzt so langsam habe ich das Gefühl, oder März seit April, März, April, dass die Lebensgaster wieder zurückkommen. Und da habe ich erst gedacht oder jetzt gemerkt, wow, wie krass erschöpft mein System war. Und was mir auch eingefallen ist, ich habe das tatsächlich, ich habe so eine Phase schon mal gehabt. Wie alle. das war die Covid-Zeit. Diese drei oder zwei, drei Jahre, sagen wir mal, 20 bis 22, wo wir alle nichts mehr machen durften, wo wir alle nur noch zu Hause waren, wo wir keinen mehr gesehen haben. Ich sag dir ehrlich, wie es ist. Da habe ich das schon gemerkt. gut mir das tut, nichts mehr zu müssen. Für alles eine Erklärung, eine Entschuldigung zu haben, dass ich nirgendswo hin muss, dass ich keinen besuchen muss, dass mich keiner besuchen kann, dass ich nur mit mir oder hier mit den Personen, mit denen ich mir den Haushalt hier teile, und mit meinen Tieren hier zu sein und alleine zu sein. Und da habe ich auch schon so eine Ahnung davon gehabt, wie erschöpft mein System eigentlich ist. Und ich habe danach auch vieles anders gemacht. Ich habe mich nicht mehr so zugebuttert mit Terminen und Sachen und so weiter und so fort. Aber ich habe natürlich alles schlossen. Und die sind jetzt hochgekommen, letztes Jahr. Und wie gesagt, ich habe mich dazu entschlossen, diese Podcast-Folge heute aufzunehmen und mich so als Mahnmal als Beispiel, wie man es nicht machen sollte. mal mich mal so zu zeigen und das so darzustellen, damit du vielleicht eine Sensibilisierung dafür bekommst. ein bisschen genauer zu lauschen, was dein Körperwesen dir für Botschaften Dafür musst du auch nicht jeden Tag eine halbe Stunde meditieren, weil ein Teil von dir weiß das und spürt das auch. Und da gilt es vielleicht einfach ein bisschen genauer hinzuhören und dich nicht selber zu verscheißern. ist jetzt mal so krass krass krass krass zu sagen. Wie gesagt, erzähle ihr das nicht als Rezept. Also es muss keiner zusammenbrechen, ⁓ zu lernen, zur Ruhe zu kommen. Mein Körper hat die Reißleine gezogen, weil mein Kopf, mein bewusstes System nicht hören wollte. Und das war, es war wirklich nicht schön und es war beängstigend. Aber es war nachhaltig. Das kann ich dir sagen. Und es war der Wendepunkt einfach. Der Körper schickt dir Zeichen. Die Magie dazwischen ist die Stille zwischen der einen Aktion und der nächsten Aktion oder Tätigkeit oder Ablenkung. die Bedrohung ist letztendlich nicht die stille gewesen, sondern die Bedrohung, die ich gefühlt habe, war dieses, dass mein System mich schützen möchte vor dem, was dann vermeintlich hochkommt. was mein Körper für mich da getan hat, das hat sich für mich und für meinen Kopf nicht schön angefühlt. Das kann ich dir sagen. Aber es war nachhaltig. Und das war der Wendepunkt. Und der Körper, mein Körper hat sich ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr anders zu helfen gewusst als die Reißleine zu ziehen. Und... ich das alles ignoriert habe. Mein Körper hat mich quasi von mir selber beschützt. Und hat somit wiederum das Beste für mich generiert. Auch wenn der Kopf gesagt hat, will ich nicht. Weil der Körper, ich weiß, ich wiederhole mich bestimmt, so viel schlauer ist als unser Kopf. Und die Stille war letztendlich nie die Bedrohung. Die Bedrohung war, dass ich mir selbst nicht getraut habe. Denn das Misstrauen, also diese Panik vor der Stille... war ja nicht, dass ich Angst hatte, die Stille zu gehen. Es war das Misstrauen mir selber gegenüber. Denn was kommt denn dann, wenn ich das nicht mehr alles kontrolliere und decke? Und dann kam für mich irgendwann der Punkt, wo ich das alles verstanden habe. Und dann wirklich irgendwann mal Danke sagen musste, durfte an mein Körperwesen. dass er die Reißleine gezogen hat. letztendlich ja das alles in Bewegung gebracht hat, dass das sogar heute ein Podcast ist. Ich meine, das ist ja sensationell. Also wie ist es denn dann, wenn ich irgendwann mal anfange... dem Ungewissen und dem, was unter der Stille liegt. Und was ich immer wegdrücke, wenn ich dem nicht mehr nur mit Angst begegne, sondern mit so einer Art Neugier. und dass ich nicht immer wissen muss, was kommt. Und das war ein richtig krasses, hartes Learning für mich. Das kann ich dir sagen, weil ich bin die Kontrolletti in Person. Und ich habe alles geplant bisher. ich habe alles schon minutiös geplant. Es ist eigentlich auch schon ein Wunder, dass ich hier im Podcast einfach so frei reinquatsche. Das hätte ich früher nie, jetzt hätte ich gar nicht gekonnt. Und auch der Tagesablauf ist alles geplant gewesen. Auch verplant gewesen. Natürlich, tolle mir mal eine Kalender von früher angucke, wird mir jetzt noch schwindelig. Ich weiß gar nicht, wie ich das alles geschafft habe. Aber wie gesagt, dass man nicht immer wissen muss, was kommt. Wir können ⁓ nicht alles kontrollieren. Und irgendwann habe ich mich gefragt dieses hat mir auch richtig, richtig gut gefallen und vielleicht hilft es dir auch, dass aus diesem, Gott was passiert, ⁓ Gott was ist da, so eine Panik, so eine Angst, das mal, wie gesagt, zu switchen in so eine Neugier, in so ein, was ist denn da noch? Oder was steuert mich denn da? Oder wo kommt das her? ⁓ Mit so einer kindlichen Neugier daran zu gehen und in dieses, was dann da so kommt und was man sich anschauen und bearbeiten könnte, mal vielleicht auch mit Hilfe von irgendjemanden, der sich damit auskennt. Weil man ist ja super blind für seine eigenen Flecken. Das ist ja nun mal so. Deswegen heißen die blinden Flecke ja blinde Flecke, sonst wird man sie ja sehen. und dass man aus ⁓ Ungewissheit und aus so einer Unsicherheit, dass man das in so einem Genuss reframe, wie es Neudeutsch heißt, dass man das so ummodelliert und sagt nicht ich habe da Schiss vor, ich genieße das auch ein bisschen. und nehmen das als Einladung. So im Sinne von die Süße des Ungewissen oder dieser Genuss mal nicht zu wissen, wo es hingeht, aber sich auf die Suche machen zu können, wo es herkommt. hoffe, ich habe dich jetzt nicht verloren in meinem Gedanken. Wirrwarr...kommt manchmal vor. Und ganz ehrlich, soll jetzt auch nicht so ein sein im Sinne von wenn du das jetzt alles machst, dann wird alles super süß. Nee, wissen wir ja beide, ist es nicht. Aber es gibt halt auch doch einen Weg der Stille auch anders zu begegnen. und wenn es auch nur ein ⁓ paar Minuten sich ein bisschen mehr mit so einer anzufreunden. Wirklich, ich weiß es wird überall auch immer wieder erzählt und propagiert, ich sage es aber trotzdem, das Handy mal wegzulegen. Sich einfach mal in Garten zu und nur ein- und auszuatmen. Baum im Wind zuzugucken, einen Spaziergang zu machen, vielleicht irgendwo in der Natur, schwimmen zu gehen. Schwimmen ist auch super. Also ich liebe Schwimmen total, weil dann einfach auch ich nichts höre. Ja, das Wasser die ganze Zeit in den Ohren, nur meinen eigenen Atem zu Kopfhörer mit Noise-Canceling aufzusetzen, liebe ich auch. Und dann wirklich mal nur so mit sich da zu sitzen oder zu gehen und einfach mal zu gucken, was so kommt. Und das eben nicht als Bedrohung zu sehen oder als ⁓ Gott, nee. Und sich dabei auch zu ertappen und zu entlarven. Und das vielleicht auch so als kleines, als kleines Spiel mit sich selber zu sehen. Dieses Was ist denn da in meinem Kopf los? Wieso habe ich denn schon wieder so einen Impuls? Du erinnerst dich vielleicht abc-modell, was ist zwischen Aktion, Reaktion, Bewertung, was ist denn dazwischen? Und natürlich ganz ganz wichtig, nur fürs Protokoll nochmal, du musst natürlich nicht erst zusammenbrechen, ⁓ still werden zu dürfen. Also gib dir die Erlaubnis, auch jetzt schon mal rein zu hören, ohne dass das so eskalieren muss wie bei mir, weil ehrlich gesagt, Das war nicht so eine tolle Erfahrung. Es war wirklich beängstigend. Ende dieser Folge, die vielleicht heute tatsächlich bisschen länger geworden ist, gucken, lade ich dich ein. Wirklich. Wie ich gerade schon gesagt habe, dir mal bewusst so einen Moment der Stille zu können und wenn es echt du kannst sie auch in Wecker stellen. Fünf Minuten sind echt nicht lang. Wenn du anfängst bei Insta rumzuscrollen oder sonst irgendwie was oder irgendwelche Reads anzugucken ist ruckzuck eine halbe Stunde rum, du hast es gar nicht gemerkt. mal da, beobachte mal. Guck mal was hochkommt. Da musst du gar nichts mit machen. Nicht bewerten, nicht wegmachen wollen, nicht schön reden wollen. Einfach mal gucken was da ist. Vielleicht schreibst du es dir mal auf. Ist auch ganz spannend. Ist es immer dasselbe was hochkommt? Sind es unterschiedliche Sachen? Was ist dein... Würd mich auch wahnsinnig Schreib mir das doch mal gerne. Wenn du magst. Was ist so dein Nummer 1 Ablenkungsmanöver? Beobachte dich mal jetzt in der Zeit dazwischen bis zur nächsten Folge aus der zwei Wochen Was ist so was sind so deine Nummer eins Platz eins Platz zwei Platz drei Ablenkungsfavoriten es dir schwerfällt, einfach hinzusetzen und du willst es aber trotzdem ausprobieren, ist natürlich ein super Tool dein Atem. Und ich hatte ja in der vergangenen Folge, ich weiß nicht ob jetzt Folge 4 oder Folge 3, ich weiß gar nicht mehr so genau, hatte ich ja schon mal eine Atemsession reingegeben, die 4-7-8 Atmung. Eignet sich übrigens hervorragend, ⁓ in seinem Körper anzukommen und mal so bisschen zur Ruhe zu kommen. Ich setze das nochmal in die Show Notes. Das ist ein kleines Video, 4-5 Minuten. Wenn deine Unruhe so groß ist, dass du selber überhaupt nicht wirklich zu Uhr kommst, dann hilft diese Atemtechnik total gut. Setze ich nochmal in die Show Notes. Ich freue mich total, wenn du deine Erfahrungen mit mir teilst. Wenn wir auch so bisschen mit einer kleinen Prise Humor auf die Hotline gucken können, Top 1, Top 2, Top 3 Platz der Ablenkungsmanöver, Möchte ich es noch mal wirklich zum Schluss sagen? Ganz ganz wichtig. Du musst nicht erst zusammenbrechen, ⁓ still werden zu dürfen. Du darfst jetzt hinhören. Nutzt die Magie dazwischen. Alles Liebe für dich.