Burkhard: Hallo und herzlich willkommen heute fast im Full House. Ich habe mehrere Kollegen eingeladen aufgrund der Dichte der Themen. Bei mir heute Micha Gephardt, Micha Gerster und Frank Volk. Hallo zusammen. Micha: Hallo! Frank Volk: Hallo, wo seid ihr? Hallo, wo seid ihr? Burkhard: An der Runde sieht man schon, es wird natürlich, was soll es auch anderes geben, zu Volkswagen. Heute gehen nach der Aufsichtsratssitzung gestern. Jetzt habe ich überall gelesen, alles bleibt unklar und alle sind sauer von den Gewerkschaften über Öffentlichkeit, über Bildzeitung. Aber ich hatte mich bisschen gewundert, dass doch einiges auch in der Pressemitteilung drinstand. Also ich hatte das nicht erwartet. wir ein paar Hinweise bekommen. Zum Beispiel fangen wir mal so an, Micha, 50 Prozent der Modelle sollen wegfallen. Was bedeutet das? Micha: du schon sagst, das ist schon eine relativ klare Aussage. Bevor wir die 50 Prozent im Konkreten oder so konkret wie es geht gucken, stimme ich dir auch komplett zu. Ich war auch überrascht, dass man so etwas doch mithalten und muss auch sagen, dass der Vorstand da bei aller Schälte, die er auch abkriegt, mal Respekt verdient. ⁓ gab Punkte, da gab es keine Einigung mit dem Aufsichtsrat. Das ist klar das Thema Werkschließung, das ist Thema Personal. und auch das Thema Governance, also wie führt man diesen Konzernen, kleinerer Vorstand, größerer wie auch immer. Und wenn man sich die Vergangenheit anschaut, dann glaube ich war es immer so in diesen Sitzungen, es prallen zwei Welten aufeinander, der Aufsichtsrat sagt nein, dann sagt der Vorstand, na gut, wenn ihr nicht wollt, dann gucken wir, dass wir jetzt wieder gute Stimmung machen und dass sich Olli Blume mit seinem Team hier hinstellt und sagt, okay, akzeptieren wir, hier gibt es keine Entscheidung, aber in allen anderen Punkten, wo wir eure Zustimmung nicht brauchen, ziehen wir unser Ding durch. Das ist schon respektabel und dazu zählt eben die angesprochene Modellreduzierung ⁓ 50 Prozent schrittweise. Das heißt jetzt nicht, dass morgen alle Autos aus dem Konfigurator herausfallen und niemand mehr einen Taigo oder ID.5 bestellen kann. Aber genau die beiden genannten Modelle dürften solche Fahrzeuge sein, die eben keine Nachfolger mehr kriegen. Beim ID.5 ist das aus. Ich bin mir gar nicht mehr sicher. Ich glaube, es ist noch nicht ausgesprochen, aber es ist. Quasi gilt als beschlossen, dass das SUV Coupé vom ID.4 keinen Nachfolger mehr bekommt. Auch ein Taigo, den kennen wahrscheinlich viele gar nicht. Das ist ein SUV Coupé vom T-Cross, also ein höher gelegter Polo mit leicht schrägem Heck. Das sind Nischenmodelle, die sind zwar toll und man bedient damit eine Vielfalt. Ich glaube aber, Menschen, wenn es den Taigo nicht mehr gibt, dann kaufen sie halt einen T-Cross. Und man macht am Ende nicht weniger. und Umsatz mit diesen Autos hat, aber deutlich mehr Rendite, weil natürlich jedes dieser Derivate aufwendig ist in der Entwicklung, der Homologation. Man sagt, glaube ich, immer so leicht, da nutzen wir die Basis und dann machen wir da noch ein Modell. Am Ende steckt da schon viel Aufwand dahinter. Und die Modelle sind das eine. Das wird sich durch den ganzen Konzern durchziehen, durch alle Marken. Das andere ist die Komplexität bei der Ausstattung. Da will man ja sogar 75 Prozent runter. Das heißt, es gibt keine 12 Lenkräder mehr, sondern nur noch 3. Es gibt vielleicht keine 17 Räder mehr, sondern nur noch 5. Es gibt keine 27 Farben. Das alles. Michael: Die gibt es übrigens angeblich über 100 verschiedene Lenkräde. Micha: Ja, noch schlimmer, noch schlimmer. ⁓ Burkhard: wollten sie aber schon vor Jahren, also schon Bram Schrot hat von der Reduktion der Komplexität gesprochen und schon er wollte aus den 100 Lenkrädern fünf machen, aber es gibt sie offenbar immer noch. ⁓ Micha: Ja. Das gibt es ja noch. Das Thema begleitet den Konzern lang. Dies Jahr auch schon mit Trinity. Das war der erste Aufschrei. Wir müssen das Produktportfolio vereinfachen. Bis jetzt ist nichts passiert. wirkt aber der Vorstand doch sehr entschlossen, das umzusetzen. Noch offen sind die Konsequenzen. Natürlich, wenn ich keine 100 Lenkräder mehr baue, sondern nur noch fünf oder zehn oder entwickle, brauche ich weniger Menschen, die die entwickeln mit dem Zulieferer. Ich brauche weniger Menschen, die die einkaufen. Ich brauche weniger Menschen. die Logistik dafür machen, also da hängt viel dran. Burkhard: steht denn Audi Frank? Reduzierung der Modellpalette. Ist das auch Thema? Frank Volk: Die reduziere ich eigentlich bei Audi tatsächlich in einem relativ geringen Ausmaß, weil im Grunde genommen ist ja eins ihrer Probleme, dass ein paar Modelllücken haben im Moment. Die haben sie jetzt begonnen zu füllen bei den großen SUVs mit dem Q7, Q9. Was schon rausfallen könnte oder schon ist der Q8. bin ich mal gespannt, da für ein Nachfolger kommt. Da ist die Lücke zwischen Q7 Q9 natürlich schon argschmal geworden. Und ob der A8 einen Nachfolger kriegt, das werden wir dann auch mal sehen. Der ist ja ausgelaufen und jetzt hat man ja sowieso verschoben auf, was weiß ich, 2032, bis da vielleicht was kommt, elektrisch oder wie auch immer. Und mit den 100 Lenkrädern vielleicht da noch ist natürlich immer ein schönes Zeichen. Aber eins der Probleme, hat, ja, dass man in relativ viel Gleichteil aus dem Konzern die letzten Jahre schon reingeballert hat, was der Premiumanmutung der Fahrzeuge, wenn man auch mal im Netz guckt, wie das diskutiert wird, nicht gerade gut getan hat. Also so ganz einfach zu sagen, wir nehmen raus, wird es nicht. Wobei, wie gesagt, zwei Modelle, denke ich, sind da fix, dass sie draus sind. Dafür kommt der Q2 neu dazu. Also so viel ist da nicht bei Audi. Burkhard: dem unteren Segment, also ein A3 ist profitabel, ist es ein rendites, trächtiges Modell, das man noch braucht. Frank Volk: Ja, hast du recht, wird man wahrscheinlich genauer drauf schauen, weil der Q3 hat natürlich dem A3 da schon sehr deutlich den Rang abgelaufen. A3 ist ein relativ langweiliges Auto und du kannst dich da eigentlich aus dem Segment auch gut beim Volkswagen Konzern oder bei Volkswagen, bei der Marke VW bedienen. Also richtig, ja, das könnte schon auch so ein Streichkandidat sein. Micha: Gerade bei den kleinen auch der A1 ist ja Geschichte, der Q2 ist Geschichte, der A2 kommt jetzt neu. Aber ich glaube schon, dass du da Potenzial hast und auch bei den Sportback Varianten. Also ob ich jetzt von jedem SUV wirklich noch eine Lifestyle Variante brauche, wird ich zur Diskussion stellen. Frank Volk: Ist ja eigentlich nur der Q5 Sportback, du im Moment hast. Q3 Sportback. aber wie gesagt, Straffung des Portfolios ist sicher genauso sinnvoll, wie die Komplexität bei den Ausstattungsvarianten auszunehmen. Aber da sind sie auch schon stark am Arbeiten. Micha: Die Q3 ist bald weg. den Kuh 4 ist bar weg und Michael: meine, musst ja eigentlich nur beim KBA, wenn du an die Statistik guckst jeden Monat und die ganzen Modelle durchgehst. finde ich, es immer ganz deutlich, das sind halt nun mal vier Modelle wahrscheinlich, die da 80 Prozent der Zulassungen ausmachen. Und da guckt man natürlich wahrscheinlich schon drauf, dass die, die da dazwischen sich tummeln, was das eigentlich bringt. Und ich glaube, das sind natürlich Vorbild. andere Marken, vor allem die Chinesen, die da eigentlich immer ganz einfach aufgestellt sind. Da gibt es dann halt drei, vier Autos und da gibt es maximal zwei Ausstattungspakete und das war es dann. Und eben nicht wie bei uns ein Konfigurator, an dem du vier Wochen verbringen kannst, bis du mal durch bist. Und ich glaube, da die Reise hin, dass es eine Vereinfachung insgesamt geben soll. Burkhard: und es ja auch global zu sehen und im ganzen Konzern diese 50 Prozent Reduzierung. Da kann natürlich in den USA oder in China wird das ein oder andere VW Modell sein, was vielleicht auch nicht mehr zieht. Und bei Porsche gibt es wahrscheinlich dann auch eine Reduzierung, wenn dann Panamera ausläuft etc. Michael? Michael: Ja, also der Leiter, das war eines der ersten Dinge, die er so auch bisschen angesprochen hat, dass er da eben Überlappungen sieht. Also ich glaube, er ist zum Beispiel überhaupt nicht glücklich mit diesen zwei Kayens, mit einem Elektro-Kayan und mit einem Verbrenner-Kayan, die sich ja im gleichen Segment dann ja auch so ein bisschen tummeln. Also das finde ich unglücklich. Also ich denke, da wird man bei Makan, bin ich mal gespannt, also bei diesem Verbrenner-Nachfolger von Makan. Den werden sie noch mal anders aufsetzen. wird jetzt nicht irgendwie genau das gleiche Auto wie der Elektromarker nur mit Verbrenner sein, sondern da guckt man dann schon, dass man da ein bisschen wegkommt. und Panamera, ich meine da kann man sich generell fragen, ob man den noch braucht, wenn man sich die Stückzahlen da anguckt. und der Taycan weiß man auch, dass der nicht gut läuft. Also da könnte es schon auch noch mal eine Ausdünnung geben. Andererseits muss man sagen, ist Porsche ja, hat jetzt nicht eine riesige Modellpalette. da kann man vielleicht, klar, da kann man sich noch mal stärker auf die SUVs konzentrieren und dann eben auf die zweitürigen Sportwagen und drumrum. Also wie gesagt, da wird es vielleicht noch ein, zwei Streichungen geben, aber die sind halt einfach kleiner aufgestellt. Frank Volk: da noch eine Frage. Gibt es eigentlich in dem Zusammenhang was Neues ⁓ Blockster? Micha: den Terribalen. ⁓ Michael: Naja, der Boxter wurde geprüft. Ich glaube Leiter ist kein Fan von diesem Auto diese Prüfung, man hat eben gesehen, da kommst du nicht mehr raus. Das Ding ist fertig entwickelt. Der steht eigentlich da, der soll nächstes Jahr auf den Markt kommen. Und dann ganz wichtig, da hat man ja die Kooperation mit Audi. Dieses Konzept C oder wie der hieß, also der TT Nachfolger, der eigentlich auf der gleichen Plattform steht und da hängt so viel mit dran. dass Porsche jetzt letztlich gesagt hat, wir machen den. Ob das ein erfolgreiches Auto wird, wird man sehen. Alle sind wohl, also ich habe schon gehört, die, die ihn gefahren sind, sind begeistert. hat diese Batterie in der Mitte, ist wohl gut austariert, macht so richtig ein Spaßauto. Also er soll wohl von den Fahreigenschaften her super sein, ob der jetzt die großen Stückzahlen bringt angesichts der Schwierigkeiten von Porsche gerade im Elektrobereich. Das wird man sehen, aber aus der Nummer kommt man jetzt eben nicht mehr raus und das Ding wird kommen. Burkhard: Ja, also du hast noch Seat Cupra und Skoda haben wir noch im VW-Konzern. Auch da wird es nicht einfach sein, Modelle zu streichen. Da sprechen wir also bei Skoda gar nicht. Die denken eher über die nächste wichtige Produktentscheidung nach, werden aber nicht streichen. Seat Cupra, ja gut Seat hat jetzt Arona und Ibiza neu funktioniert. Schwergewicht, Micha wird doch dann bei VW PKW liegen, oder? Micha: Das wird bei VW PKW sein, wobei man natürlich bei der Seat-Cobra-Diskussion schon wieder drüber nachdenken kann, ob man Seat einfach nicht ganz streicht. Weil sämtliches Geld, investiert wurde, zuletzt ging alles in Cobra. Cobra läuft weitgehend erfolgreich oder nicht nur weitgehend läuft erfolgreich. Und alles, was ich bei Seat noch finde, finde ich im Grunde ähnlicherweise auch bei VW oder bei Skoda. würde mir irgendwann schwerfallen zu begründen, warum ich die Marke noch brauche. Burkhard: Du kriegst einen Verbrenner für 20.000 Euro bei Seat. Das kriegst bei Volkswagen. Ich glaube, dass VW PKW sich höher positionieren wird. weiß nicht, Seat, ich glaube, vor fünf Jahren haben wir das erste Mal geschrieben, dass ⁓ vielleicht gestrichen wird. Man nur lang genug zuwarten, bis seine Story wahr wird. Ich weiß es nicht. Ich glaube, ⁓ sie da wenn es nicht zu defizitär wird. Micha: Ja. Burkhard: Der VW-Konzern, wie viele Modelle hat der wohl so ungefähr insgesamt? Sind das so 70 Modelle? Würde ich raten? Ja. Micha: Nein, ist mehr. Das sind in Europa allein über 100, 120 Modelle. Und dann hast du noch die USA, Südamerika, Afrika. Das ist ein Konstrukt, das auch so nicht mehr beherrschbar ist. ich jetzt mal gerade, chinesische Konzerne werden auch zunehmend komplexer. Burkhard: Okay, aber das... Ja, ja, ja. Micha: Tesla anschaust, klar kann man nicht vergleichen, ganz anderes Unternehmen, aber im Grunde mit zwei Modellen weltweit erfolgreich unterwegs, ist eine ganz ganz andere Welt als dieser fast schon nicht mehr führbare und steuerbare Volkswagen Konzern. Insofern ist die Entscheidung, da einzugreifen, vollkommen richtig. Michael: Ja, ich wollte auch noch sagen, vielleicht insgesamt finde ich ja auch, ich meine, die Tatsache, dass der Blume dahin steht und zumindest wirklich ein konkretes Bild hat, wie dieser riesige Konzern, der ja wirklich einfach als unregierbar gilt, im Prinzip seit vielen Jahrzehnten. Also das Bild, das er da entwirft und die Hebel, die er da ansetzt, da muss man doch sagen, das ist schon nach vorne gerichtet und auch so, dass man sagt, na ja. vieles dabei, man denkt, das kann auch erfolgreich sein und wirklich, das muss ja auch kommen, damit der Konzern überlebt. Also es geht ja wirklich ⁓ nichts anderes eigentlich. Und ich finde, so ein Bild zu entwerfen, da, ich da jetzt zum Beispiel bei Mercedes gucke oder so, da würde man sich das manchmal vielleicht auch wünschen, dass man einfach so ganz klar sagt, wohin soll die Reise gehen und zwar über das nächste Jahr hinaus. Micha: Absolut, das Bild da. Aber wie man ja gestern auch gesehen hat, den wirklich wichtigen Punkten gibt es halt keine Entscheidung. hinter Bild steckt halt am Ende, ich habe Werke übrig, die jetzt Autos bauen, die es nicht mehr geben wird und ich habe Menschen, die diese Autos bauen, die es nicht mehr geben wird und Menschen, die die Ausstattungsdetails entwickeln, die es nicht mehr geben wird. Burkhard: Ja. Micha: Das kann man alles reduzieren, aber dann stehen diese Menschen in leeren Werken rum und haben nichts zu tun. Und diese Entscheidung, solange die, ich sag jetzt mal drastisch blockiert wird im Aufsichtsrat, kommt der Konzern halt auch nicht von der Stelle. das VW ein Erkenntnisproblem hat, ich glaube da über den Punkt sind wir weit hinaus. Die Diagnose ist gestellt, aber jetzt bei der Therapie kommt es halt darauf an, dass dann auch alle zustimmen. ist das nicht die erste Aufsichtsratssitzung zu dem Thema, aber in dieser Klarheit hat man es jetzt erst ein, zwei Mal formuliert. Das ist vielleicht auch ein Prozess und das müssen alle miteinander sich da mal zusammenfinden. Und dass da jetzt gestern nichts entschieden wird, das war, glaube ich, abzusehen. Aber trotzdem macht das Problem natürlich deutlich, dass ich in diesem Aufsichtsrat, ich habe das Land Niedersachsen mit einer Sperrminorität, ich habe die starken Arbeitnehmervertreter, der anderen Seite die Eigner, vor allem die Familien eben Porsche und Pirech. Wenn es da keinen Konsens gibt, dann nützt der beste Plan nichts. Michael: Vor allem die Werkschließungen sind halt so derart heikel, jeweils politische Interessen oder ganze Regionen, also ich sag nur Neckars Ulm, 15.000 Mitarbeiter, ich mein, das macht man nicht einfach so zu. Das ist klar und trotzdem wird irgendwas passieren müssen und am Ende... Micha: Ja. Michael: können sie nicht alle vier Werke aufrechterhalten, jetzt da im Fokus stehen, denke ich. Und das wird jetzt natürlich noch spannend. meine, am einfachsten würde man immer sagen, baut doch erfolgreiche Autos, dann kann man auch die Werke füllen. Aber so in diesen Zeiten nicht mehr ganz so einfach. da bin ich mal gespannt. Also vor allem, wie gesagt, Neckars Ulm, hat... Betriebsrad. Schlagbauer hat ja auch nochmal ein volumenstarkes Elektromodell gefordert für den EKS Ulm. was das dann sein soll, wie das dann aussehen soll, also Moment ist da wirklich noch vieles unklar. Burkhard: Vielen Dank. Frank Volk: Also wenn man vielleicht da noch einen Satz zu Neckars-Holm, die sind sicher, sowohl was den politischen Lobbyismus anbelangt und die Rollenverteilung, sind die sicher gefährdet. Das muss man sagen, weil sie haben halt die Modelle, die sie haben, die laufen aus. eigentlich nicht zukunftsfähig aufgestellt, weil sie eben ⁓ kein Volumenmodell haben. E-Bereich. haben zwar so ein paar Showstücke aus dem E-Segment, der Nuvo Lari, E-T, G-T E-Tron und das C-C-Kuppe, aber die werden alle in den Böllinger Höfen gebaut und dort in Kleinserie, die werden auch nie über die Kleinserie rauskommen. Und wie gesagt, das Schlimmste, was ich fände, ist, wenn dieses, wenn dieses Geschachere ⁓ Werkschließungen darin mündet, dass dort geschlossen wird. wo der geringste Widerstand zu erwarten ist oder wo keine Lobbywischte zwicken, eine Kassel mal ⁓ Stichwort zu nennen. Im Übrigen glaube ich aber schon auch, dass es fast Richtung Zeitverschwendung geht, wenn man jetzt primär ⁓ die Umwerkschließungen diskutiert. Da werden sie nicht weiterkommen, sie müssen über die Inhalte kommen und Micha, wie du sagst, dann wird sich im Flow ⁓ Dieser Komplexitätsreduzierung der Modellportfolieausfällung wird es ein mehr oder weniger schleichender Prozess werden, es mit den Werken weitergeht und irgendwann wird dann auch mal eins zugemacht werden. Micha: Ich finde ja das, was du gerade sagtest, Michael, da muss man einmal noch eine Lanze, glaube ich, für den Vorstand oder den Konzern brechen, weil du sagtest, baut doch ein starkes Modell, was sich gut verkauft, dann ist das Werk auch voll, also gerade auch dem. VW PKW kann man das ja nicht vorwerfen. Die haben 25 Prozent Marktanteil bei E-Autos. haben jetzt schon, obwohl die Autos noch nicht auf der Straße sind, enorme Nachfragen nach IDPOLO und auch im Konzern. Skoda Epic sagt neulich Thomas Peckrohn, großer Skoda-Händler. Jeden Tag verkaufen sie hunderte oder jeden Monat hunderte Epics, obwohl noch kein Mensch dieses Auto gefahren hat. Die Autos kommen ja an. Das sieht man ja auch in der Zulassungsstatistik. VW hat ja nicht das Problem, dass die Autos nicht beliebt wären. Aber gerade eben auch Europa nach Corona Millionenfach weniger Autos verkauft, das wird sich nicht erholen, da sind sich alle einig. Die Kapazität ist halt einfach übrig. Burkhard: Genau, weil du merkst auch in der Öffentlichkeit oder wenn du heute Morgen auf LinkedIn geschaut hast, wir haben nicht nur 83 Millionen Bundes-Trainer, sondern auch 83 Millionen VW-Strategieberater. Und natürlich wird dann richtig drauf rumgehakt, aber dass Europa sich strukturell so entwickelt hat, dass einfach zwei Millionen Autos weniger verkauft werden in Europa im Vergleich zu 2019. Deutschland werden 700.000 Autos weniger verkauft im Vergleich zu 2019. sind auch Zahlen, kommen auch nicht wieder zurück. Also du kannst es jetzt schon sagen und so einrichten, dass du diese Kapazitäten abbauen kannst. Und Europa ist auch kein... Micha: Mh. Burkhard: Kein Exportmarkt. Du kannst auch aus der Kasoullen die Autos dann nicht in China und den USA groß verkaufen, weil auch hier dann leider die Struktur so ausschaut, dass wir Wettbewerbsnachteile haben, was den Standort angeht. Das sind einfach ZDF, Zahlen, Daten, Fakten, die dafür sprechen, dass egal wie gute Autos du baust, und niemand würde sagen, ich will keinen Tiguan oder keinen Golf, wenn du zur Zielgruppe... Das sind einfach die Fakten. Und ich glaube, wenn du Werke schließen musst, kannst du natürlich nicht eine Aufsichtsratssitzung machen, die ein paar Stunden dauert und dann eine Pressemitteilung rausgeben, beschließen. Einen Hannover-Zweckhau und dann geht's Dass das nicht so geht, uns allen klar. Eine Werksschließung ist so emotional immer das Größte. Ich kann mich erinnern an Audi Brüssel. ⁓ was wir damals auch exklusiv berichtet hatten und wo dann einen Tag später die Mülltonnen gebrannt haben vor dem Werk und es eine Aktuelle Stunde im belgischen Parlament gab. Und das ist ein langer Weg, den musst du vorbereiten und ich glaube, ich könnte mir vorstellen, im Hintergrund wird der vorbereitet. Ich habe doch gelesen, der Spiegel schrieb zwei Werke werden 2031 dann geschlossen, haben Sie vermutlich erfahren. aber auch 30 oder 32 sein. ⁓ Micha: Das ist eine Spekulation, weil Plan jetzt Zukunftsplan 2030 heißt und bis dahin quasi die Werkschließung erstmal kein Thema ist. Es gibt ja auch Beschäftigungsquarantinen etc. kann ich jetzt spekulieren, dass das passiert, auch da, das hat Olli Blume ja zuletzt auch oft gesagt, wenn du heute einen Plan machst für die nächsten vier Jahre, kann der in einem halben Jahr schon komplett überholt sein. Also auch der Plan, als Oli Blume andrat vor einigen Jahren, den Konzern zu transformieren, neu aufzustellen, der war, sage ich, aus meiner Sicht wirklich gut durchdacht. Nur haben sich halt die Umstände so drastisch geändert, der Einbruch in China, die Zollsituation in den USA, dass dieser ganze Plan nichts mehr nützt. Und deswegen, glaube ich, kannst du heute nicht mit der Gewissheit sagen, was 2031 passiert. Burkhard: Vollkommen richtig. Also Blume hat ja diese Management-Strategie, ständige Überprüfung, ständige Anpassung, dadurch dann, dass es ergibt. Gut, bei Porsche hat er das vielleicht nicht so genau genommen. Da hätte er vielleicht zwei Jahre vorher auch was tun können. Aber vielleicht sehen wir ja in nächster Zeit durch die Werksbelegungen und Modellverschiebungen, glaube, das gibt uns Hinweise. Micha: Ja. Burkhard: was wir da in den nächsten Monaten herausbekommen. Also Werk Leipzig wird gestärkt, Michael, so wie ich das sehe. Bratislava kriegt vielleicht Freiraum für weitere. Und wenn jetzt Frank sagt, in der Kasulm, die laufen aus und du erfährst nichts Neues, das ist natürlich kein gutes Zeichen für diese Werke. Michael: Es wird ja im Herbst noch mal eine Planungsrunde geben, so was man hört. Also klar, da geht es noch mal ⁓ die Werkbelegung und ich glaube, spätestens dann wird mir auch bisschen klarer sehen, wo sich was hin verschiebt. hängt natürlich auch dran, was macht Audi in USA? Also da auch nochmal Stückzahlen einfach weggehen in die USA, das hatte auch wiederum Auswirkungen. Dann Modellentscheidungen bei Porsche, die noch ausstehen. Dieses SUV oberhalb des Cayennes ist auch noch nicht so richtig entschieden, wenn ich das richtig höre. Also da tut sich noch einiges. Cayenne nach Leipzig ⁓ auch... in der Diskussion, immer mal wieder. Hör ich, ist eher abgesagt, bleibt in Bratislava. Also da gibt es noch ⁓ Verschiebung wahrscheinlich bis in den Herbst rein und wenn die Planungsrunde dann mal steht, dann sehen wir da vielleicht klarer. Frank Volk: Und was da sicher auch noch, ihr habt es jetzt auch gerade angesprochen oder angedeutet, was natürlich auch noch eine große Rolle spielt, wenn man jetzt auf die Zukunft der Werke in Deutschland schaut, ist natürlich dieses erklärte Ziel, die Regionalisierung in den Vordergrund zu stellen. Also Regionalisierung heißt ja letztlich nichts anderes, wie auch Produktion oder kann im Kern nichts anderes heißen als Produktionsverlagerung. Michael Lossakati hat das Thema Nordamerika angesprochen, was ja für Audi, Porsche schon auch eine extrem schwierige Kiste ist und du kannst halt nicht, kannst, ja klar, du kannst schon aus Bratislava den US-Markt offensichtlich... bedienen, weil Bratislava wohl sehr effizient ist. Aber letztlich kommen sie nicht voran. Wird Audi nicht vorankommen ohne eine Entscheidung einer Produktion in den USA? Und wenn es die gibt, dann stellt sich natürlich die Frage, woher kommen die Modelle, die dort produziert werden? Micha: Das ist ja die Frage, die sich auch in Deutschland stellt. Das ist ja auch ein Thema, wo wir ja noch nicht gesprochen haben, dass chinesische Modelle von Volkswagen ja auch in Deutschland oder in Europa gebaut werden könnten. Also bei aller Reduzierung der Modellvielfalt, es gibt einfach Fahrzeuge, die ich brauche. Da steht ja gerade das Thema Touareg im Fokus. Der aktuelle Touareg läuft aus. In China habe ich große SUVs, die ich dort relativ günstig entwickelt habe. Und das steht ja schon im Raum, dass man die dann auch hierzulande bauen könnte. Also Lokalisierung andersrum von China nach Europa. Und das sorgt dann hier zum einen zwar dafür, dass das Werke ausgelastet werden. Dann trifft es aber ganz andere Bereiche plötzlich im Unternehmen. Wenn ich Autos in China entwickle, die ich dann hier verkaufe, dann habe ich in Wolfsburg ganz viele Ingenieure und Entwickler, die ich vielleicht nicht mehr brauche. Frank Volk: finde ich fast noch kritischer als jetzt nur mal auf die Produktion zu schauen, weil die Kernkompetenz war immer die Entwicklung hier. Wenn die weggeht und man letztlich zu einem Produktionsfonds wird, für China jetzt mal ganz überspitzt gesagt, dann ist natürlich, dann bedeutet das natürlich wirklich einen schweren Schlag für Autoland. Deutschland, weil wie gesagt, Produktion ist ja das eine, das was das Ding trägt, ja immer dieses Made in Germany und vor allem auch dieses entwickelt in Germany. Und wenn das weg ist, dann geht ja wirklich ein Kern verloren, weil dann gehen natürlich auch die Verlagern entsprechend die Zulieferer, ihre Entwicklungsaktivitäten auch nach China, ⁓ mal bei dem Beispiel zu bleiben. Und dann wird es natürlich schon eigtünier. Burkhard: Zum Beispiel BMW entwickelt ja kein Auto mehr in Deutschland, sondern das wird ja zu einem Gutteil in China entwickelt und im Silicon Valley und in München zusammengeführt. So hat es Oliver Zipse auf der Bühne mal erklärt. das ist schon auch Entwicklung, ist ja global geworden. Diese riesen Entwicklungsteams in Deutschland werden vielleicht auch nicht größer. Das stimmt. Frank Volk: Die sind da eher ein bisschen breiter aufgestellt, wobei die neue Klasse natürlich im Wesentlichen in der Entwicklung war, die in Deutschland gelaufen ist. Burkhard: Reduktion der Komplexität mit weniger Modellen, weniger Werke, Regionalisierung, sauberes Branding. Das ist ja genau das, was wir von Stellantis, Renault etc. Nissan auch gehört haben. Alle haben gesagt, wir haben 55 Fahrzeuge, wir brauchen nur noch 40. Das geht schon alles so bisschen auch in eine Richtung. Also du kannst das Rad zurzeit nicht neu erfinden. Aber für ein VW-Konzern unglaublich wichtig, ordentliche Schritte zu gehen. Deswegen fand ich das Also schon mehr als erhofft, was gestern Abend dann kam. Was ist noch drin, Micha? Also was haben wir noch nicht besprochen? Micha: Kernpunkte haben wir besprochen. ⁓ geht jetzt wirklich darum. Das ist eben nicht drin, wie man es umsetzt. Das ist ja auch das, was Frau Cavallo gesagt hat. Die hat gestern Abend noch sehr medienwirksam dem Herrn Blume ein Ultimatum gesetzt, bis heute. Dass er sich heute hinstellen muss und erklären muss, wie er das machen muss und welche Modelle wegfallen und welche Leute zukünftig keinen Job mehr haben. Sonst wird sie Betriebsversammlungen einberufen und ihn ans Mikrofon zitieren. Das relativ zorsch in ihrer Forderung. Aber das trifft auch den Kern, was halt nicht drin steht, ⁓ wie dieser Plan ausgestaltet wird. Das ist Thema, was wir schon oft hatten bei vielen Plänen. Es gibt dieses Bild und jetzt muss man es mal auf den Tisch legen. Weil so mit den Meldungen, die wir von gestern haben, das klingt für uns logisch, wir sagen, das ist super, er geht voran, ist es auch alles, schafft aber natürlich noch keine Motivation bei den Mitarbeitern, sie mitzureisen, wenn sie trotzdem nicht wissen, wie es mit ihrer Zukunft bestellt ist. Ich glaube, das ist jetzt die ganz große Herausforderung. Da muss man auch schnell handeln, weil wir ja schon sehen, nicht nur bei VW, auch bei Mercedes. dass die Mitarbeiter auf die Straße drängen. Das vielleicht noch nicht die großen Mengen, Unmut wächst da. Dazu gab es am Ende doch keine Aussagen gestern. Burkhard: Im Hintergrund passieren vielleicht Dinge, die wir erst noch herausbekommen müssen. Micha: Da passieren sicherlich ganz viele Dinge, von denen wir nichts wissen, vielleicht auch nie erfahren werden, was da passiert. Aber ja. Burkhard: Bei einem möglichen Jobabbau denken ja Gewerkschaften und vielleicht auch wir auch immer an die Facharbeiter am Fließband. Aber wenn man so Wolfsburg reinhört, ist glaube ich auch im mittleren Management einiges zu holen. Verdienter, langjähriger Angestellter, die vielleicht auch den nächsten Schritt der Transformation nicht gehen möchten. vorsichtig gesagt, dass dort auch natürlich mit Abfindungsprogrammen etc. noch mal einiges passiert und die natürliche Fluktuation der Verrentung kommt noch dazu. Also wenn du jetzt 100.000 People sagst über fünf Jahre, dann ist... auch einiges zu machen. weiß nicht, ob organisch möglich ist, den Abbau, aber mit einer Werksschließung, eine ganz urmaßliche, ist das dann auf Einschlag natürlich 15.000. Ich weiß nicht, was bei den Tochterunternehmen, Services, Group Technologies, Cariad, ⁓ noch ist. Micha: Da ist sicher viel zu machen, weil du gerade Tochterunternehmen ansprichst. Das war noch ein Punkt gestern. Der Konzern hat ja unzählige Unternehmen und Firmen und diese ganzen Beteiligungen, seien sie entweder mit Mehrheit oder auch Minderheitsbeteiligung. Auch da will man ja aufräumen. Und am Ende wird auch das, glaube ich, durchaus die eine oder andere Stelle freisetzen, weil sich ja eine Herrscher von Menschen damit beschäftigt, diese ganzen Beteiligungen zu verwalten, zu managen. Und den größten Schritt hat man jetzt schon gemacht mit Everlands, also mit der ehemaligen MAN-Schwermotoren-Sparte, die man zumindest zum Großteil verkauft. Und da wird noch viel mehr folgen. Das wird auch Unternehmensbeteiligungen betreffen, von denen wir noch nie gehört haben. Also das ist jetzt nicht immer so ein Big Deal wie mit Everlands natürlich. Aber da ganz klar dieser Fokus auf das automobile Kerngeschäft, wie es sich gestern in der Mitteilung hieß. Michael: Und es ist ja letztlich auch ein Weg, stellenlos zu werden, die nicht mehr auf deiner payroll sind. Also das ist relativ elegant eigentlich und ich glaube auch, da ist eigentlich noch viel zu machen. Micha: Genau. Burkhard: Auf einen Schlag hier. Micha: ist sicherlich ganz viel zu machen. ist ja auch ein Trend, wir gerade sehen. Am konsequentesten geht diesen Weg gerade kontinental, die seit letzter Woche zum ersten Mal ein reiner Reifenhersteller sind und sich von allem getrennt haben. Ich möchte auch nicht ausschließen, dass in zehn Jahren das Pendel umschlägt und alle ⁓ wieder ganz breit aufstellen Das läuft ja auch in Wellen, aber gerade entspricht sicherlich ⁓ Zeitgeist, dass man sich da auf das Kerngeschäft fokussiert. Michael: Siehe nach Beraterlaune. Micha: das vielleicht. Burkhard: brauchen ja Neugeschäft. ⁓ Michael: Ja, genau. In zehn Jahren können sie mir das Gegenteil erzählen. Micha: Das wäre jetzt mein Moment, den eigenen Tiefrecht zu zitieren, ich gestern schon in der Redaktionskonferenz tat. Wenn du ein Unternehmen ruinieren willst, dann hol dir externe Berater, ⁓ es zu optimieren. Burkhard: Apropos Abo. Wir haben ja eine umfangreiche VW-Berichterstattung und vieles, vieles mehr und deswegen haben wir ein Spezialangebot für unseren Podcast Hörer, das zeigen wir gleich in den Show Notes. da gibt es ein schönes Paket All Access mit unserer Website, mit allen Newslettern, mit allem, was wir zu bieten haben. Print alle 14 Tage, wo wir uns auch immer viel vornehmen. Gibt es dort zu einem Drittel des gewöhnlichen Preises, glaube ich, aber es in die Show Notes, dann sehen wir das. Sollen wir eine Abschlussrunde machen mit einer fatalen Frage wie, wo steht Volkswagen 2031, der Konzern? Kann man so etwas beantworten oder sind wir dann die gleichen VW-Strategieberater wie auf LinkedIn? Micha: Ich glaube, 2031 steht der Konzern weitgehend immer noch da, wo er jetzt steht. Es wird ihn noch geben. lege ich einfach mal die Hand ins Feuer. Es gab ja auch Gerüchte, vergangene Woche von Herrn Schularick gestreut, Präsidenten des Kieler Wirtschaftsinstituts das BYD VW übernehmen könnte. Das glaube ich nicht. Burkhard: Warum meldet der sich zu Wort zu so einem Thema? Micha: Der wurde von der Süddeutschen Zeitung dazu befragt und hat das ausgehauen. Kann man machen. ein Restrisiko besteht vielleicht, aber ich halte es für sehr unwahrscheinlich. Nein, ich glaube, 2031 wird dieser Konzern den Weg weitergegangen sein. Es wird weniger Menschen geben, die dort arbeiten. Es wird vielleicht ein Werk geben, was was anderes macht. Ob es dann kein VW-Werk mehr ist, würde ich noch gar nicht unterschreiben. Burkhard: Gut, ja, okay. Micha: sich auf seinem Renditeweg seinem Ziel annähern. Ich bin jetzt der Letzte, der hier irgendwie nur negativ sieht und diesen Konzern vor dem Abgrund sieht. Steht vielleicht nicht mehr so weit davon entfernt, aber man muss immer bedenken, dieses Unternehmen hat Milliarden an Cash-Reserven übrig. Also da ist noch Geld da, die machen Gewinn, anders als der Land ist, mit Milliarden Verlusten. Also VW. und man muss jetzt halt alles dafür tun, dass es weiter läuft. ⁓ Michael: Und was gerade noch viel wichtiger ist, finde ich, wo ich ja immer wieder fasziniert bin, wenn man sagt, das ist so ein komplexes Unternehmen, sie machen immer noch gute Autos. Also es kommen einfach regelmäßig gute Autos raus. du hast vorher gesagt, 25 Prozent Marktanteil bei den BEVS. Das hätte man jetzt vor ein paar Jahren auch noch nicht gedacht. Also das ist schon alles jetzt auch nicht so schlecht. Ich bin da bei dir. Wir reden immer, wir schreiben viel, was jetzt alles schief läuft, aber... Man muss auch mal sehen, dass die deutschen Hersteller dann im Vergleich, wenn man dann mal auch auf die Probleme bei Stellantis schaut und vielleicht auch mal die Bilanzen des einen oder anderen chinesischen Wettbewerbers durchforsten würde, dann kommt man glaube doch zum Schluss, dass die Deutschen hier eben eigentlich nicht so schlecht aufgestellt sind technologisch auch wieder auf Augenhöhe mit allen anderen. Und ich bin da eigentlich auch zuversichtlich, dass der VW in anderer Form, so wie jetzt kann es nicht bleiben, sind wir uns einig, aber in anderer Form wird er in ein paar Jahren doch wieder eine gute Rolle spielen können, denke ich. Frank Volk: Also ich sehe es jetzt nicht ganz so positiv. Ich glaube auch nicht, dass sich so wahnsinnig viel ändern wird in den Jahren. Ich glaube, ein entscheidender Punkt wird auch werden, ob man die Diskussion, die jetzt läuft, auch eine strukturelle Änderung von Weil ich sehe den Oliver Blume durchaus kritisch und mich hat das jetzt auch gestern nicht so überzeugt. kann ehrlich gesagt diese nach vorne getragenen, allfälligen Wort. die blasen da attraktivste Automobilhersteller der Welt und Technologieführer. Das erzählen sie auch schon lange, dass sie das sein wollen. Sie kriegen es nicht hin, aber sie kriegen es nicht hin, weil es jetzt der Vorstand vielleicht nicht könnte, es ist einfach die Strukturen, dieses Unternehmen ... bremsen und wenn sie da nicht irgendeine Änderung hinkriegen, dann werden die auch 20, 31 noch über das diskutieren, über was sie jetzt diskutieren, nur auf einer schwächeren Basis. Burkhard: ich sehe es, ich unterscheide zwischen Standort Deutschland und den global aufgestellten Autoherstellern. Verlieren wird der Standort ⁓ Global aufgestellte Automarken wie Volkswagen, PKW werden es weiterhin schaffen. Natürlich mit dem Minus vielleicht. China irgendwann einmal, ob die US-Strategie funktioniert, werden wir sehen, Europa weiter stark, also mit geringerem Volumen weiter Erfolg zu haben. VW hat ja einige Sachen richtig gemacht wie Branding, Regionalisierung, vor allem Branding innerhalb des VW-Konzerns finde ich wieder stark, auch was die Markengruppe Core gemacht hat. Also Thomas Schäfer, der CEO dieser Markengruppe und von Volkswagen PKW, der hat da seinen Job gemacht. Für mich so ein heimlicher Neben-CEO, der, egal was die große Konzernstrategie ist, die machen ihren Job einfach und die Autos sind deswegen auch weiter gut. weiß nicht, ob diese Abnabelung irgendwann mal ⁓ Thema sein wird. Ich finde, dass sich Thomas Schäfer schon mit der Markengruppe sehr emanzipiert aufstellt, dass das sehr selber sauber aufgestellt ist und ob es da irgendwann mal etwas geben wird. werden wir sehen. habe mich aber noch nicht beteiligt an dieser Debatte und will sie eigentlich auch gar nicht anstoßen zum Schlusswort, sondern ich denke also Standard Deutschland wird nicht mehr wachsen beim Thema Produktion, beim Thema Jobs, wird es nicht geben und als global aufgestelltes Unternehmen musst du dann schauen, dass du sauber positioniert bist. mit deinen Marken. Ich glaube, dass VW sich höher positionieren möchte, ⁓ eine bessere Marge zu bekommen und deswegen auch geringere Stückzahlen in Kauf nehmen würde. Aber das werden wir sehen. Also wenn es eine natürliche Entwicklung gibt, dass sie vielleicht ein paar Prozent Marktanteil abgeben. Aber ihre Rendite, darauf schielen wir jetzt ja irgendwo auch, vor allem seitdem Skoda CEO Klaus Zelmer vorgelegt hat mit 8%, muss man darauf schielen. Ich könnte mir sowas vorstellen, aber das legen wir uns alles auf Wiedervorlage. für in drei Jahren auch Herrn Csularik aus Kiel legen wir uns auch wieder vor Lage und rufen ihn dann nochmal an und wir schauen selber auf unsere Kommentare, die wir 2026 geschrieben haben. ich bedanke mich bei euch, hat Spaß gemacht und wir sprechen gleich nochmal. Bis dann, ciao! Micha: Danke. Frank Volk: Ciao!