Burkhard: mir heute die Automobilwoche Reporter Michael Gerstler und Frank Volk aus Stuttgart und aus München. Ich grüße euch. Frank Volk: Grüß dich, Burkhard. Burkhard: ich war die Woche in Projekten gefangen, viel im Hintergrund gearbeitet, wenig journalistisch tätig gewesen, deswegen bin ich heute mit ehrlichem Interesse daran interessiert von euch zu hören, was in Stuttgart und in München, ich glaube München schräg, schräg Spartanburg in dem Fall, bei BMW los war. Michael, aus Stuttgart fangen wir mal bei dir an und mit Bosch, denn dort ist eine Bombe geplatzt. Der CEO ist ausgewechselt worden. Der neue heißt Christian Fischer. Zu den Hintergründen vielleicht und vor allem die Frage, wer ist Christian Fischer? Michael: Ja, also zunächst mal vielleicht. Es war wirklich eine riesige Überraschung. Also ich habe auch mit allen Kollegen nochmal gesprochen. Das hatte von uns so keiner auf dem Zettel. Das kam ja dann irgendwie am Freitagnachmittag und es war wirklich eine Bombe, die da geplatzt ist, wie du sagst. Stefan Hartung hatte ja seinen Vertrag eigentlich im Herbst nochmal verlängert bekommen und und insofern dass einer dann dreiviertel Jahr später sagt, er widmet sich jetzt Aufgaben, gesellschaftlichen Aufgaben, außerhalb und unternehmerischen Aufgaben, außerhalb des Unternehmens. Also ich sag mal so, man rätselt natürlich noch so ein bisschen, aber wir vermuten natürlich alle, dass das nur ein Teil der Wahrheit sein kann. Burkhard: Bosch ist eine Oyster, man hat jetzt nichts gehört, keiner hat... ⁓ was verlautbar lassen also zu den Gründen Michael: Nee, also ist alles natürlich im Reich der Spekulation, aber wenn man sich so mit den Kollegen unterhält, eigentlich schon so, fragt man sich, es muss irgendwas passiert sein natürlich, was ihm das eigentlich nicht mehr ermöglicht, dieses Amt. mit der Power und mit der Energie, mit der er das eigentlich geführt hat, das muss man ja wirklich sagen. das war schon ein sehr energiereicher CEO. und was ihm vielleicht nicht mehr ermöglicht, das so zu machen im persönlichen Umfeld, was auch immer. das wäre, es sind wirklich nur Spekulationen, aber da muss irgendwas gewesen sein, weil ja, also es gab auch vereinzelt dann die Theorie, dass der Druck der Gesellschaft angesichts der riesigen Probleme, es ja unbestritten bei Bosch gibt, dann doch erhöht wurde. Aber das überlegt man sich ja nicht innerhalb von einem Dreifach. Jahr, wo ja schon wichtige Weichen gestellt wurden in Richtung Transformation und auch nochmal Strukturanpassungen, Personalabbau und so weiter. Also da hat er ja schon viel erreicht gehabt. Also das halte ich eher für unwahrscheinlich. Insofern, ja wir wissen es nicht, aber ich denke schon, dass da irgendwie persönliche Gründe dann auch dahinter standen. Burkhard: Okay, also was wir nicht wissen, können wir auch nicht weiter groß besprechen. Stefan Hartung, so sehr untert... Also der Mann kann mit Druck umgehen, finde ich. Also er war immer sehr robust, sehr energiegeladen. Er war ein Publikumsliebling auf der Bühne bei uns beim Automobilwoche Kongress. Also hat für Stimmung gesorgt und immer klar und deutlich. Schade, dass es so ist, aber es gibt... jemand Neues und den kenne ich tatsächlich noch nicht Michael. Kannst du ihm ... Michael: Ja, aber auch, also ich wollte auch noch mal sagen, so wie du sagst, es ist wirklich auch ein Verlust für uns Journalisten, denn er war, er war wirklich ein toller CEO, gar nicht so ein typischer Boschler, da können wir vielleicht den Bogen nochmal spannen. Er war eigentlich auch, finde ich jetzt... stets gut gelaunt. also das ist auch auffallend. Das gibt es in dieser Top-Management-Riege ja auch nicht allzu oft, dass einer noch so einen Humor mitbringt. Und man konnte eigentlich, wenn man mit ihm zusammen war, hattest du eigentlich immer was zu lachen. Und das ist schon eher außergewöhnlich. Der Neue ist auch eigentlich nicht unbekannt. Natürlich Christian Fischer ist in der Geschäftsführung schon Stellvertreter gewesen. Ja, und Und wir haben ihn auch, Bosch macht ja für Journalisten immer wieder auch was, was eigentlich ganz cool ist, so Sommerevents, wo sich dann einfach die Geschäftsführung so ein bisschen den Journalisten auch stellt. Das ist meistens im Hintergrund. Und da war er jetzt auch schon natürlich mehrfach dabei. Ich hatte auch Gelegenheit, ihm zu sprechen. Und da würde ich sagen, das ist so eher ein typischer Bosch-Manager wieder. Wenn der Hartung vielleicht eher ein weniger typischer Bosch-Manager war, ist es ⁓ ist wieder ein typischer Bosch-Manager. ist wirklich sympathisch, ruhige Art. ein Hanseate, kommt aus Hamburg direkt, hat dann hier in Hohenheim, aber im Süden studiert, ist so dann auch zu Bosch gekommen. also ist diese typische, manchmal hat man das Gefühl bei Bosch ist ja ein Einstellungskriterium, dass alle über 1,95 sind. eine staatliche Erscheinung. Und er hat natürlich schon im Hintergrund mit Hartung an der Strategie gearbeitet, er hat wesentliche Deals eingefädelt, wie zum Beispiel die Übernahme von Johnson Controls hier im Klimabereich. Das war ja wirklich für größte, größte Zukauf von Bosch in der Firmengeschichte. Und da gilt er, glaube so als versierter Strategie, der da mit ihm zusammengearbeitet hat. Er ist auch für die Ausbildung der Top-Führungskräfte wohl zuständig, für die Entwicklung dieser Führungskräfte. Also da ist schon einer der eine Menge Kompetenz mitbringt. Burkhard: Aber er kommt aus BSH-Ecke oder Automotive? Michael: Consumer Goods, wie das ja heutzutage heißt. kam aber Hartung auch her. Also insofern ist das, glaube ich, kein, es ist nicht der größte Bereich. Das ist nun mal Automotive. Aber die haben schon immer auch den Gesamtblick fürs Unternehmen. Und ich denke, das ist jetzt nicht unbedingt. jetzt Aus unserer Perspektive natürlich haben wir dann den Blick auf Automotive, aber da wird er sicher auch Akzente setzen. Ansonsten bleibt natürlich Markus Hein, ist auch aufgerückt, in gewisser Weise ist Stellvertreter geworden. Also er ist eigentlich der Mobility-Chef und auch der bewährte Ansprechpartner für uns und der bleibt natürlich auch in dieser Rolle dann erhalten. Burkhard: auch zwei Meter wahrscheinlich. Michael: Der ist auch so ungefähr zwei Meter. Da guckst du immer schön nach oben, wenn du ein Interview machst. Burkhard: gleich hinsetzen. Wie undankbar ist der CEO-Job bei Bosch zurzeit? Also kannst du überhaupt was gewinnen? Ist in diesem riesigen Raumschiff Transformation möglich? Michael: Ja, es muss möglich sein, weil sonst haben wir wirklich noch ein weiteres Problem. Also wenn dann so ein Riese dann auch noch wankt. Aber glaube, dass jetzt schon eigentlich so ein paar Weichen gestellt sind. verschlanken sich wie alle. Es kommen auch immer wieder Nackenschläge. Jetzt jüngst hier die Aufkündigung ⁓ Kooperation ⁓ Cariad, wo man sich auch so bisschen fragt, was da genau die Hintergründe waren. Aber ein riesiger Auftrag, der übrigens auch immer wieder im Geschäftsbericht auftauchte oder in den Bilanzen, da haben sie immer nur ⁓ Waage von Verschiebungen. ⁓ bei Softwareplattformen gesprochen. Das waren natürlich diese ganzen Modellverzögerungen bei VW, die wahrscheinlich Bosch auch schon in der letzten Zeit viel Geld gekostet haben. Und jetzt der Ausstieg, das trifft sie natürlich hart. Andererseits muss man sagen, sind viele Leitplanken eigentlich aufgestellt für die Zukunft, würde ich mal behaupten. und jetzt gerade in diesem Bereich autonomes Fahren. Also da ist Bosch eigentlich schon ganz gut aufgestellt. Sie haben ja mit vielen chinesischen OEMs hier, gerade was Level 2++ angeht, dieses Hands-free-Fahren auch im urbanen Umfeld, was einen großen Komfortgewinn bringt. Da sind sie eigentlich gut dabei. das ist jetzt hier natürlich in Deutschland reden dann alle über und eine gescheiterte Kooperation. Aber man darf nicht vergessen, dass sie in allen Regionen der Welt hier die Auftragsbücher voll haben. Und insofern glaube ich, dass auch in den nächsten Jahren so bisschen zum Tragen kommt, dass diese ganzen Vorleistungen, die sie jetzt in den vergangenen Jahren runtergezogen haben in den Bilanzen, dass die jetzt auch ein bisschen zum Tragen kommen. Also diese ganzen Technologien, die jetzt entwickelt wurden, die kommen jetzt in die Märkte und da wir denke ich in den nächsten Jahren bessere Zeiten sehen. Burkhard: Du hast gesagt, sie verschlanken ja, aber müsste man nicht radikal verschlanken, müsste man nicht einmal grundsätzlich sagen, dass das alte Geschäftsmodell alles was technologisch irgendwie möglich ist, basteln wir auch zusammen. Die Tüftler aus Stuttgart müsste man da nicht ansetzen. meine Bosch macht Zehntausende Artikel wahrscheinlich verschieben. in allen Bereichen, Software-Defined-Vehicle-Komponenten bis zum Föhn oder zum Rasenmäher, ich weiß nicht, Lockenwickler, ist das noch so zeitgemäß oder müsste man nicht sagen, wir machen aus 20.000 Artikeln pro Jahr 5.000 Artikel und verschlanken wirklich und gehen mal grün in die Quinten. Michael: Ja, oder zumindest mal. meine, immer wieder taucht ja mal die Diskussion auf, ob nicht auch Teile von Bosch, obwohl es ein Stiftungsunternehmen ist, aber ob es nicht auch grundsätzlich denkbar ist, eben den Konzernen so ein bisschen aufzuspalten und dann unter Umständen sogar mit einer Sparte an die Börse zu gehen oder irgendwas. Sind Gedankenspiele, aber das tauchte auch immer mal wieder auf. Also das wäre auch ein Weg, Komplexität da vielleicht zu reduzieren und zu sagen, ein Bereich voller Fokus. Aber letztlich ist das, unrealistisch. Und andererseits muss man auch sagen, es ist auch ein bisschen ein Vorteil von Bosch. Du kannst, glaube in Indien im letzten Dorf wirst du noch eine Bosch-Werkstatt finden. diese Präsenz dieses Konzerns über alle Kontinente hinweg, ist ja wirklich auch schon in frühen Jahren. sind ja glaub seit 100 Jahren in China und so. Also diese Präsenz, die sie eigentlich global haben, das ist natürlich, das sagen sie auch immer wieder, das ist natürlich schon auch ein Vorteil, weil du kannst dich dann relativ schnell auch in den Regionen auf Veränderungen einstellen und sie sind schon in der Lage, die Märkte dann auch jeweils so zu bedienen, wie das erforderlich ist. Aber klar, auf der anderen Seite ist es schon ein sehr komplexer Konzern, das muss man sagen. Frank Volk: Da vielleicht noch, wenn ich da mal noch kurz einen kleinen Gedanken ansträumen darf. Michael: Ja. Frank Volk: Ja, das ist ja immer wieder mal ein Thema und Investoren lieben ja gerade dieses Bin-off nochmal, weil da kommt ein bisschen Leben an die Börse. Aber ich glaube, es ist schon eher Investoren getrieben. Und wenn man nach China guckt, was da im Moment passiert, wenn du Huawei oder wen auch immer nimmst, die sind ja gerade dabei und das wird ja auch als Stärke gesehen, dass sie sich immer breiter aufstellen. Also die bedienen ja im Grunde genommen Xiaomi, Huawei, BYD, ja ähnliche Konstrukte. Das sind ja als Unternehmensformen ja keine schlanken Schnellboote, die da übers Wasser zischen, sondern die bauen ja auch riesen Tanker auf. Michael: Und sind auch in dieser, so wie du sagst, ja auch in der Konsumgüterindustrie und Elektronik, was auch immer da dranhängt. Burkhard: kommen aber immer von der Software. Also Huawei ist eine Folk-Story, aber die kommen natürlich dann von der Software und nicht von der Zündkerze. Also das Fundament ist natürlich ein anderes. Ich weiß nicht, Bosch Mobility, stark fokussiert auf SDV, AI-DV, KI, geht an die Börse. Ich weiß nicht, ob so was noch möglich ist. Ich glaube Huawei ist gar nicht an der Börse übrigens. Frank Volk: Also für Bosch wäre wahrscheinlich ein Wahnsinnskulturwandler, sogar dieser Stiftungsgedanken und wenn du guckst wie die auftreten. Ich weiß nicht wie lange das dauern würde bis da. Michael: Das nur ein Gedankenspiel. ⁓ wie auch in den Bilanzpressekonferenzen wird eigentlich immer wieder gefragt, ob es nicht denkbar ist. sie tun das jetzt auch nicht als völlig unmöglich ab, Gedanken. Sondern da wird schon immer gesagt, ist theoretisch rein theoretisch wäre das mal denkbar. Aber ich glaube im Moment ist es wirklich kein Thema. Burkhard: du warst in Spartanburg bei allergroßen Premiere. Erzähl doch mal. Frank Volk: Das war aus mehrerlei In sich natürlich eine interessante Geschichte. Weil wenn du jetzt die Augen zugemacht hättest und mal alles ausgeblendet hättest, links und rechts, du wirst niemals auf die Idee gekommen, dass BMW per Tage vorher Gewinnerwartungen zurückgeschraubt hat und dass sie ja doch auch vielleicht ein bisschen weniger stark von der Krise erwischt sind oder getroffen sind, aber halt doch getroffen sind und zwar auch so, dass man sagen muss, ist ein langsamerer Abstieg wie vielleicht bei anderen, aber es ist ein Abstieg. Also wenn du das ausgeblendet hättest, hättest gedacht, wunderbare heile Autowelt, die haben das Ding groß aufgezogen, da war beste Stimmung, die Fähnchen flatterten im Wind. X5 ist auch echt ein gelungenes Auto, muss man sagen. wenn das Umfeld ausgeblendet hättest, hättest du gedacht, da läuft eine Erfolgsstory. Das andere, was mich jetzt auch sehr interessiert hat, war wie Nedelkovic. Das war ja sein erster großer öffentlicher Auftritt nach der Berufung zum CEO, wie er da auftreten würde, was er sagen würde, wie er etwas würde. Und Michael, wenn du vorhin sagtest, Hartung kein typischer Boschler, da muss man sagen, eine Delkovic-typischer BMWler. sehr auf... naja, sich zurückstehen hinter der Strategie des Michael: Was ist ein typischer BMWler? Frank Volk: was gesagt hat, er zwar wortgleich. Oliver Zipse vom halben gesagt, hätte er auch vor einem Jahr gesagt. Also dieses Festhalten, dieses hohe Lied Technologie Das ziehen sie halt einfach durch. es war vielleicht ist das ja auch die Überzeugung. ⁓ Wahrscheinlich ist es die Überzeugung der Richtigkeit dieser Strategie. Aber das ziehen sie halt durch. in der Form auch im Wording genauso, Oliver Zipse gesagt. Er macht das natürlich anders. ist, Milan Nidelkovic er macht nicht mit dieser etwas kühlen Distanziertheit, die die Oliver Zipse immer drauf hatte. ist da verbindlicher, freundlicher, ist ein guter, hat einen guten Auftritt, ist ein guter Redner. Aber alles irgendwie so ein bisschen aus der Abteilung Teflon. Lass mich mal, alles rutscht ab. Frage, die ich mir auch gestellt habe, geht er in irgendeiner Form auch auf die veränderte Situation bei BMW ein? Nein, tut er nicht. Da hat man sich auch wirklich Also schon beim Verdacht, dass eine Frage aus der Richtung kommen könnte, was ja klar war, ja ein paar, also außer den Autosjournalisten, die ja primär am Fahrzeug interessiert waren, noch ein paar Wirtschaftsleute da. Aber da wurde schon mal prophylaktisch alles mit Hinweis auf die noch nicht abgelaufenen 100 Tage. weit im Vorfeld ausgeblockt, was ja auf der einen Seite vielleicht verständlich ist, aber der Mann ist ja jetzt kein Freshman BMW, der ist schon lange in der Führungsverantwortung. Also das fand ich schon ein dünn, man da gesagt hat, ach nee, nee, 100 Tage bitte Verständnis, jetzt darüber reden wir nicht. Michael: Also wirklich kein Gewinnwarnung, nichts echtes, ja Wahnsinn. Burkhard: Ja. Frank Volk: wäre das ... Ja, als wäre nichts Auch in der Rede hätte man ja auch mal, selbst wenn es in den USA ist, es ist ein globales Geschäft und das wird auch immer von BMW betont. Also da war war nichts, was mich auch ein bisschen überrascht ich dann auch mal noch mit den BMW Leuten, die vor Ort waren, gesprochen. Ich meine, wenn du da deinen ersten Auftritt hast, dann guckt man ja auch darauf, also ich vielleicht bin ich da speziell, aber ich glaube es eigentlich nicht, dann guckt man ja auch darauf, bringt er eine eigene Note rein. da muss man sagen, Also ich würde jetzt... hätte schon erwartet, dass man ihm vielleicht so ein, zwei Sätze gönnt, die so ein bisschen und dann auch sein eigenes Profil ein bisschen sichtbar wird. ⁓ insofern... Burkhard: Die Redenschreiber bleiben ja die gleichen. Der CEO wechselt, die Redenschreiber bleiben die gleichen. Ja nicht zu weit vorwagen, ja nichts riskieren und in diesen Reden ist doch noch nie noch nie irgendwas interessantes gesagt worden. Also entweder später im Hinterzimmer, hinter den Kulissen, aber in öffentlichen Reden, die wir alle schon Michael: Oder halt durch die Fragen, wenn sie nicht gab... Frank Volk: Es hatte auch überhaupt keine Hintergrund. Normalerweise, es gibt ja immer Roundtables bei solchen Gelegenheiten. Nein. Aber auch 100 Tage. Bei so einem Anlass kommen ja auch mal gerne noch der Entwicklungsvorstand oder was weiß ich noch dazu und zeigen sich Da war Burkhard: Gab's nicht? Ach so, 100 Tage. Frank Volk: Null. war schon durch die Präsenz der anwesenden Personen bist du auch weder in Versuchung noch sonst in irgendwas gekommen mit jemandem zu sprechen. waren dann die da, aber der Post war nicht Es war nur Nedelkovic da, der war relativ kurz da. Gut, der hat sich natürlich am Abend vorher noch mit den Politikern da getroffen, dem Senator Lindsey Graham und Henry McMaster, dem Governor von South Carolina. und hat da Gespräche geführt, offensichtlich sehr harmonisch, weil die Politiker, das ist ja auch so Thema, aber du mal drauf hörst, wie, welche Rolle spielt denn BMW, wie hören die auf die, haben die einen Zugang, also das waren schon sehr launige Reden. Henry McMaster, so ein eigentlich so ein typischer ⁓ den kannst du dir extrem gut als Golfer, irgendwie so Seniorengolfer in Florida vorstellen, geht auch demnächst in Rente. Der hat dann irgendwann am Ende seiner Rede noch angefangen ein Liedchen zu singen, haben also auch alte Weggefährten von ihm gestaunt, das hat er noch nie gemacht. der Lindsey Graham gilt ja echt als harter Knochen, da kommt ja ein Republikaner, der auch hier Business, und wenn wir Business machen und BMW Business, dann ist das für alle gut. Michael: Aber die haben ja schon da ein gutes Standing, oder? Also das ist ja natürlich im Süden. Ich glaube, alle diese, alle diese Autohersteller, die sich da damals angesiedelt haben, die sind natürlich mit offenen Armen da willkommen geheißen worden und was die da hingekriegt haben. Und da waren ja früher nur Baumwollplantagen, muss man ja auch sehen. Frank Volk: Die haben schon ein gutes Training. Für sich gab es da viel und jetzt gibt es halt Da fiel eine Zahl, ich glaube der Graham hat das genannt, also seit BMW gekommen ist 1993 in Spartanburg, mal abgesehen davon, dass die ja selber Milliarden investiert haben, haben sich 217 Unternehmen in diesem Umfeld angesiedelt und das ist auch schon eine sehr wuchtige Präsenz. wir waren ja die ersten, die jetzt im Woodroff das Batteriewerk da angeguckt haben und das ist eigentlich auch ganz interessant, weil das Woodroff das 1,2 Millionen Quadratmeter Fläche, also ein Riesenwerk für diese Batterieproduktion. Michael: Das ist nur für den jetzt. Aber den gibt es an allen Antriebsvarianten wieder, Ach, für das ganze Werk. ⁓ Frank Volk: Nämlich, dass wir insgesamt für die ... Das für die elektrischen Modelle gut, die brauchen sie im Moment in den USA selber nicht, aber wird ja alles exportiert. Diese 1,2 Millionen ist ungefähr die Fläche, was die Ursprungsfläche des Werks Spartanburg war. 1993 war das Werk Spartanburg, nimmt inzwischen eine Fläche von 4,65 Millionen Quadratmetern ein. Und jetzt haben Sie ja den aktuellen Investitionszyklus abgeschaltet. mit 1,7 Milliarden. Also das ist mal interessant vor Ort zu sehen, weil gerade im Zusammenhang mit den Zolldebatten hat man ja immer wieviel Einfluss haben die, hören die auf die oder was machen die. das war schon eine recht beeindruckende Sache. Und wenn man so will, dann hat sogar der Graham, seinem Präsidenten, so ein bisschen eine mitgegeben, indem er gesagt hat, wenn jemand bestreitet, dass die Wirtschaft global ist, dann irrt er sich. Also da hat er schon so ein paar Spitzen abgelassen, soll aber auch eher von der der Günstlingsliste Trumps runtergefallen sein. Das muss man dazu sagen. es ist schon gut, wenn man mal, wie ich war ja schon länger nicht mehr in USA, wenn man da mal vor Ort ist, weil wir diskutieren ja die großen Autos bei Q9, Mercedes, GLS, riesen Kisten und passt das noch in die Zeit? Da musst du sagen, wenn du natürlich auf den Straßen in den USA unterwegs bist, dann sind das eher mittelgroße Fahrzeuge. Also gibt es deutlich stattlich auch so X5, der fällt da vom Volumen her nicht auf. Michael: So ein Kompaktwagen, gell? Frank Volk: finde tatsächlich, es ist ein sehr gelungenes Fahrzeug, finde ich jetzt so, wenn du ihn live vor dir der Straße ist er noch nicht. Was ich ein bisschen. Nein, nein, der sieht schon ein bisschen anders aus. ⁓ Michael: Komplett aus wie der ix3 oder? jetzt nur was ich finde. Echt hinten, aber vorne ist ja eins zu eins oder? Frank Volk: Das hat mich gewundert, den Hasenzähnchen ⁓ inzwischen haben, wie beim iX3. Da hätte ich gedacht, dass Sie das ein bisschen anders lösen, weil es ist kein durchgängiges Motiv. Was beim Fahrzeug natürlich wichtig ist, Michael: Mh. Frank Volk: ist halt die Komplexität. jetzt steugern Sie ja mit dem Fahrzeug sitzen Sie Ihrem der Technologieoffenheit noch mal eins oben drauf und haben jetzt noch die Variante Hydrogen dazu genommen. Und das ist natürlich schon ein anderes Thema noch. Ja, sie sind einigermaßen gut durchgekommen mit der Technologieoffenheit. So langsam müsste man sich vielleicht doch mal entscheiden, welche Richtung es geht. kann ja Technologie bei aller Begeisterung für das Thema ... mal, das bedeutet der heißt ja in erster Linie dann, wenn man mal alles andere weglässt. Wir bieten alles an, in der Hoffnung, alle zu treffen. Das ist wie abgesägte Schrotflinte. Jetzt schießen wir mal und irgendwas irgendwas erwischen wir schon. Aber die laden sich natürlich auch, wenn man das Produkt von der Produktion anguckt, da schon eine riesen eine Riesen Komplexität auf und günstig billig. Bis das natürlich nicht. Burkhard: Ja, das kann man vielleicht noch bisschen spielen, die Technologieoffenheit. Sie gefallen sich ja auch in der Rolle und haben es natürlich auch perfekt ausgespielt. Ich glaube, im Jahr 2030 wird es vielleicht irgendwo auch mal regionalisiert, sich entscheiden, dass es langsam in die Richtung geht. Apropos Stringenz, das mit den Nieren. Also vorne, hast Hasenzähnchen gesagt. weiß gar nicht, das Konzept dahinter ist, dass es mal groß ist, mal klein ist, mal mittel, mal sind es Hasenzähne, sind es Biberzähne, dann sind es riesige Nieren, wie von einem Wal. Ich weiß es nicht. da eine Strategie dahinter oder Frank Volk: Wort Strategie könnte wahrscheinlich ein bisschen groß sein für das, da Ich bin an sich, fand es eine schöne Entscheidung, dass sie zurückgehen auf die kleineren, den dezenteren ⁓ und aufgehört haben illuminierten Riesendinger, weil du denkst von hinten nachts, ⁓ fahrende Kirmesbude auf dich zu. Burkhard: Natürlich. Fussball! Frank Volk: war es natürlich dass es schon die Reminiszenz war beim ix3 ⁓ 3er, an die wie gesagt beim 5er haben sie es jetzt so gelassen, beim ⁓ 7er sieht ja die Front aus, ist dann größer. Ich glaube, ist auch designtechnisch ziemlich schwer zu lösen, Thema, wenn du je größer das Fahrzeug wird und du die Niere so klein wie jetzt zum Beispiel beim iX3, irgendwann verliert es sich dann auch. Also da hatte, glaube ich, der Designer ⁓ schon eine Aufgabenstellung damit. Und offensichtlich kann man es ja auch nicht durchziehen. ⁓ Burkhard: Ja, man kann... kann er proportional anpassen. Ich dachte nur an diese riesigen wie du sie gerade so schön hast. Frank Volk: Aber grundsätzlich sind sie ja eher zurückgegangen von der Wucht der Frontpräsenz. das finde ich eigentlich schon... Also mir gefällt es gut, anderen gefällt es Es ist auch eine Geschmackssache irgendwo. Burkhard: Natürlich aber aber x5 schaut gut aus muss man sagen nicht so so plump also schön designt. die zeit ist wie im flug vergangen wenn wir über bosch gesprochen werden wir bmw gesprochen mal sehen welche soll nächste woche durchs dorf getrieben werden michael frank ich wünsche euch was vielen dank Frank Volk: Ja, tschau! Michael: Nein, tschüss!