Burkhard: Hallo, herzlich willkommen. Burkhard Rering, mein Name und dein Name Frank Volk. Hallo, ich grüße dich, Frank. Frank Volk: Hallo, grüß dich, Burkhard. Burkhard: Bayern-Reporter bist du die Woche bei dem Podcast, weil wir hatten BMW-Zahlen, wir hatten Audi-Zahlen. Ich war geschäftlich unterwegs, wie du weißt, Frank. Ich habe auf der Website eigentlich nur die Headlines gelesen die ganze Zeit von eurer Berichterstattung. kam erst gestern Nacht nach Hause und deswegen perfekt, dass wir jetzt sprechen. Frank, vielleicht starten wir mit den Q1-Zahlen, BMW, wo ja auch viel mit... schwang nach dem Motto, der Übergang ist jetzt da. Oliver Zipse, der CEO, der sich verabschiedet. Nächste Woche vielleicht zur Einordnung. Frank, wie waren die Zahlen? Frank Volk: Die Zahlen waren so, wie sie eigentlich zuletzt immer waren. Also da kommt ja inzwischen ein Wort vor. Das ist nicht nur bei BMW so, sondern auch bei anderen. Und das heißt solide Zahlen. Und ehrlich, ich kann das eigentlich schon fast nicht mehr hören. Was sind solide Zahlen im aktuellen Sprech der Automobilkrise? Das ist ja ganz okay. auch nicht gut und noch nicht ganz mies. Sprich, BMW hatte ja jetzt auch das achte Quartal in Folge, in dem sie schlechtere Zahlen gemeldet haben. Sie haben ein paar positive Entwicklungen auch drin, aber wenn man genauer in die Zahlen reinguckt, dann ist es im Wesentlichen den Sparanstrengungen im Konzern geschuldet. was bleibt, ist Dauerbaustelle China als das größte Thema. Also ich könnte mir vorstellen, dass sich Oliver als letztes Quartal noch etwas schöneres gewünscht hätte. BMW tröstet sich in den Zeiten schon sehr darüber hinweg mit den Erwartungen an der die hier auch wirklich hervorragend gestartet ist, aber längst noch keine Erfolgsstory in der Breite ist. war eine durchwachsene Geschichte an der Börse, das ist offensichtlich aber eher positiv aufgenommen. Vielleicht stecken dahinter auch die Zukunftserwartungen, die wurden. Burkhard: Der Börse wird die Zukunft gespielt. Wir haben ja ein bisschen auch ein Time Gap. Oliver Zipsel übergibt jetzt, übergibt irgendwo auch die neue Klasse, die ja jetzt im Hochlauf ist. Und die Wirksamkeit des Absatzes der neuen Klasse kommt ja erst. Und deswegen hat man das vielleicht auch eingepreist schon, dass da was kommt. Aber es muss ein Erfolg werden. Ich glaube, ist die richtige echte Wende bei BMW. Die neue Klasse. Und die große Frage ist, wie funktioniert der Hochlauf? werden die Absatzzahlen sein? Ich habe gehört, es klemmt hier und da auch beim Produktionshochlauf, aber insgesamt ist alles in Ordnung. Wurde über neue Klasse detailreicher gesprochen, Frank? Frank Volk: Ja, habe die Gelegenheit genutzt und habe ihn dazu auch nochmal gefragt, speziell auch zu dem Thema des Hochlaufes. Ich meine, es ist ja schon ein Ding in einem neuen Werk, in dem Brötzen unten kommen. Werk, neue Mitarbeiter, neues Produkt, neue Technologien, das aus dem Stand hinzukriegen und dann auch noch, das räumen Sie ja auch ein, im positiven Sinn überrannt zu werden von der Nachfrage nach dem iX3. Die zweite Schicht wurde vorgezogen auf Februar schon. Die läuft da mehr als 50.000 Vorbestellungen inzwischen auf den iX3. Der iX3 ist der Riesentreiber hinter dem 60 Prozent höheren Auftragseingang bei den BEVs in Europa. Zypse sagte, er sei zufrieden mit dem Hochlauf, wie der funktioniert, hat aber dann auch eingeräumt, ihm die Wartezeiten, inzwischen die Besteller, also die Kunden haben, einen Zitat-Tick zu hoch sind. groß dieser Tick ist, hat er nicht gesagt, aber es geht wohl schon über das angestrebte halbe Jahr ist dann halt immer so Sache. Einerseits ist es ja durchaus erfreulich, wenn aufgrund hoher Nachfrage sich die Lieferzeiten verlängern. Andererseits ist es ja auch immer die Frage, wie viel Geduld der Kunde am Ende hat. einen Abschluss zu machen, wobei wohl diese mehr als 50.000, die die Auslastung in der Brezeln bis in dieses Jahr hinein schon mal absichern. Inwieweit dann diese 50.000, das sind wohl tatsächliche Bestellungen mit Anzahlungen und allem drum und dran. Aber man ist natürlich schon die zu verkürzen. Ende des Jahres kommt München als Werk dazu, wo dann der I3 als zweites reines neue Klasse-Modell an den Start geht. Im nächsten Jahr kommt dann noch der Touring I3 in München dazu. Also das geht jetzt schon auf Schlag. Und das wird natürlich, wenn wir jetzt schon mal auf nächste Woche die Amtsübergabe an Milano Delkovic vorausblicken, das wird natürlich schon primärer Job jetzt sein, in der Breite diesen Anlauf hinzubekommen. Wir sprechen von 40 Modellen, die bis 2027 neue Klasse Technologie erhalten sollen oder komplett neu kommen. Burkhard: den Wartezeiten habe ich einen Hinweis bekommen, eine Quelle, eine Händlerquelle, die ich jetzt nicht nenne, bis zu ein Jahr. Ein Jahr Wartezeit für ein iX3, jetzt gerade sehr aktuell. 50.000 Vorbestellungen, ich weiß nicht, ob das alle wissen, dass sie ein Jahr auf ihr Auto zu warten haben und ich hoffe, dass sie so lange noch ein anderes Auto haben, dass das nicht zu Konfusion führt. Zweite Schicht ist nötig. Und was ich aus D-Brettchen auch vernommen habe ist, dass die Herausforderungen liegen bei Lieferkette und Logistik. Das sind die beiden Ls, die man sie merken muss, wenn du gerade so einen großen Produktionshochlauf hast. Vielleicht ist das in München 27 mit dem i3 dann schon ein bisschen anders und funktioniert wieder besser. Aber aktuell hast du natürlich riesige Probleme. Und vielleicht kommt zu den zwei Ls noch was anderes dazu, das ist nämlich der Arbeitermangel, der in Ungarn immer größer wird von Jahr zu Jahr. Dadurch, dass Ungarn so begehrt ist als Produktionsstandort und auch so gut funktioniert, gehen denn irgendwann auch mal die Arbeiter aus und auch die vielen... Logistikmitarbeiter, du brauchst, sind ja oft auch Lagerarbeiter etc. Die musst du ja auch alle bekommen, wenn die alle schon so gut verdienen in Ungarn, wo auch die Stundenlöhne extrem nach oben gegangen sind durch den Erfolg als Standort. Aber iX3, zu ein Jahr habe ich gehört, wenn BMW den Podcast auch hört und sie melden sich dann noch am Freitagabend, dann bin ich gespannt, sie es... dementieren. es schon schlimmere Produktionshochläufe von BEVs. ⁓ Insofern wir sehen, wie das wird. Milan Edelkovic wird natürlich daran gemessen. Genau daran als Produktionschef, ehemaliger. Und deswegen schaut man da wahrscheinlich mit Agus Augen drauf, dass Erde Frank Volk: Bis bald! Burkhard: No SEO is. Frank Volk: Ja, unbedingt. Wie gesagt, das wird seine Kernaufgabe sein, diesen Hochlauf zu managen. Und das ist ja eigentlich schon sehr unheimlich dicht in dem Thema drin. Ich denke, auch der logischste Nachfolger für Oliver Zipse und vermutlich auch die einzige Alternative dieser Situation. Ja, Zipse hat die neue Klasse initiiert und auch umgesetzt technologisch oder unter Zipse wurde das gemacht. Und es ist auch toll der Anfangserfolg, BMW für den iX3 als erstes Modell da erhält. Ein Erfolg ist das Thema erst, wenn der Hochlauf in der Breite klappt. Und da haben neue Produktionsstätten global, die jetzt alle anlaufen. haben den Shenyang wird produziert in den USA läuft die Vorbereitung. München schon dicht an der Serienreife. Aber das ist natürlich ein Riesenrad, was die da meine auch, die haben sich also auch mit ihrer Ansage, sie die neue Klasse Technologie in Bestandsmodelle ausholen, da haben sie sich natürlich schon eine Wahnsinnskomplexität ans Bein gebunden. Ich kann das verstehen, dass man das anstrebt, aber wenn man jetzt nur mal auf den Siebener schaut, als erstes neues Modell neue Klassetechnologie kriegt und insbesondere auf den ⁓ Weil in den Unterboden dieses neue Gen6 diese Batteriearchitektur nicht reinpasst, haben die jetzt extra ausgelagert die Batterieproduktion zu RIMATS. muss sich mal den Aufwand, der dahinter steckt, durch den Kopf gehen lassen. ist es wird bei jedem Modell sein, denkt man ja gut, update spielen wir halt die Technologie Jedes vermutlich jedes einzelne Modell wird Anpassungen gleichwohl benötigen, sei es in Produktion, sei es in der Logistik, in der Logistik hätte garantiert. Und du jede Produktionsstätte. die diese Updates bekommt, da musst du nochmal neu anpacken, musst Änderungen vornehmen. Auch Detailänderungen in der Produktion sind meistens relativ komplex und das wird ja auch im Netz schon diskutiert, ob es nicht gewesen wäre bei dem Aufwand, man beim i7 treibt, das neue Batteriesystem in dem unterzubringen, ob es da nicht besser gewesen wäre. Entweder neuen Sieberner gleich vorzuziehen, statt jetzt noch mal im Zuge der Modellpflege aufzufrischen. Wie gesagt, ich kann das verstehen, dass Sie natürlich bei Ihrem Flaggschiff da zeigen wollen, was Sie können, aber sich schon eine ordentliche Aufgabe auf die Burkhard: ist aber auch nachvollziehbar, wenn du die neue Klasse bringst und die Technologie besitzt, kannst du sie nicht in die Oberklasse machen und es ist auch nachvollziehbar, du jetzt zuerst, also wenn du Oberklasse mitzahlst und die kleineren hast, dass du zuerst in der Oberklasse anfängst und die alle aufmodst mit diesem Technologiesprung, neue Klasse. glaube, das kannst du sonst auch nicht verkaufen. Das kannst du auch dem Kunden nicht erklären, dass das dann auch noch alles in die Mitte sei. Fahrzeuge reinkommt. Das ist natürlich dann noch heftiger. Du hast bei der Oberklasse ja auch immer noch die guten Margen und die Anforderungen, das Beste dort reinzubringen. Aber wenn das dann, ich weiß nicht wann, vielleicht in zwei, drei Jahren, dass es dann auch losgeht, bei einem X5, bei einem X3, ich glaube, das ist alles so geplant. Ich glaube, wir sind ganz runter. Frank Volk: die Planung bei BMW ist zum Teil auch wirklich faszinierend. Gerade was sie als Produktionsnetzwerk haben, wenn wir mal draußen waren in München, als sie im laufenden Betrieb das Stammwerk umgebaut haben. war ja Da bin ich mit großen Augen davor gestanden habe gestaunt. Aber trotzdem, es muss halt in der Breite funktionieren. dann muss es nicht nur in der Breite beim Hochlauf funktionieren, es muss vor allen Dingen auch in China funktionieren. Da sich Oliver bei der Vorlage der Zahlen ja nochmal sehr offensiv gezeigt und hat davon gesprochen, dass man absolut auf Augenhöhe ist mit den Innovationstreibern in China, die ja im Moment die Pays vorgeben. Und er hat auch gesagt, dass er glaubt, gespürt zu haben oder das war sein Eindruck von Peking, dass die chinesischen Kunden richtig heiß sind auf die neue Klasse-Modelle. Und da wird man natürlich mal schauen wie heiß die dann sind, wenn das Auto kommt. Letztlich, das wird schon echt eine hochspannende Frage, letztlich wird das über den Preis entschieden werden. Die Chinesen, brauchen keine deutschen Modelle mehr, ⁓ ihr Image außen zu tragen. bei chinesischen Marken zugenommen. man jetzt mal nimmt, mit einem Experten gesprochen, der sagte, ich war dort, bin NIO ET8 gefahren. Der kostet auch Dollar umgerechnet in China. Aber I7 kostet Dollar. Und wieso soll dann ein chinesischer Kunde deutschen Premium-Modell greifen. Das trifft natürlich alle Premium-Hersteller, die Deutschen dort. Aber das wird schon eine spannende Kiste, wie das ausgehen wird. Burkhard: eigentlich Milan Nedelkovic mit dem Call? Hattet ihr einen Roundtable, einen Call? Hast du mit ihm gesprochen? Frank Volk: Milan war jetzt die letzte Zeit eigentlich nie in Chorls dabei. Ich denke, sie wollen da einen sauberen Übergang machen. Wahrscheinlich bereitet er sich vor. ⁓ Burkhard: sich noch mal ⁓ Frank Volk: Er war in Peking dabei, war da aber auch in Peking auf keinen der offiziellen Bilder mit dabei. Ich denke, hat da schon seine Vorstellungsrunde gedreht wenn es richtig mitbekommen junger, dynamischer Kollege Luca war ja auch dort und der war ganz irritiert, warum jetzt der designierte CEO dann nicht auf Gruppenbild drauf das ist natürlich nachvollziehbar, weil wäre das ja quasi eine gewesen für ihn, dann hätten sie natürlich viele Fragen wahrscheinlich schon auf Milan Netelkovic konzentriert. Wobei man ja sagen muss, da hat Oliver Zipse in den gestern im Call einen gesagt, wo ich dachte, wow, also da Weiß ich nicht, ob sich sein Nachfolger darüber freut. Schluss hat es quasi seiner Rede, na ja, die Technologie steht, das Produkt ist da. Jetzt gelte es nur noch, die Früchte zu ernten. Und das ist natürlich eine Vorlage, so, BMW ordentlich aufgestellt ist, technologisch und auch wirtschaftlich noch relativ oder eine gewisse Stabilität hat im Vergleich zu anderen, insbesondere ⁓ westlichen Herstellern. Aber hat er ihm schon ein bisschen eine eingeschränkt für meinen Geschmack. Burkhard: das sind die Zwischentöne, die man dann muss. Ich habe mich letztens auch gefragt, Oliver Zipse hatte ja noch die Chance gehabt einen Nachfolger für Nedelkovich als Produktionschef zu benennen und der da einen Konzernstrategen genommen, statt einen Produktionsexpertin, der das schon lange macht. Ich habe gehört, Nedelkovich sich auch gerne einen... seiner besten Werkleiter gewünscht als Produktionsvorstand, dem er vertraut. Aber dem ist nicht so. Es ist dann jemand aus der Strategie geworden, der das sicherlich auch alles sehr gut machen wird. Aber ich glaube, da war man sich auch nicht einig. Aber solange jemand CEO ist, ist er CEO. Und wann ist es nächste Frank Volk: 13. Mai ist die Hauptversammlung, da ist die Übergabe. Wobei diese Partikarte von dir erwähnte Personale, die ist ja schon auch interessant, wenn man sich mal die ja doch sehr eigene Unternehmenskultur bei BMW mal anschaut. Gut, Raimund war jetzt zuletzt Strategie, hat aber durchaus eine breite Erfahrung im Produktionsbereich. Was aber schon sehr interessant ich hatte Berufung Wittmanns im März, hatte ich ein paar Gespräche geführt, weil mein persönlicher Favorit wäre auch ein anderer gewesen. Burkhard: Okay. Frank Volk: Und die waren ja ganz aus dem Häuschen. Also die internen BMW-Leute waren aus dem Häuschen. Warum? Weil man mit Wittmann einen Manager auf einen Vorstandsposten gehoben hat, der gerade mal zehn Jahre bei BMW ist. Das hat es historisch ganz selten gegeben. ist ein nach BMW Verständnis ist das ein Freshman. ist quasi wie ein Neuling. jetzt, das muss ja ein ganz besonderer, die ihn nicht kannte. Das muss jetzt aber eine Wahnsinnskanone sein, wenn man nach zehn Jahren schon auf den Vorstandsposten kommt und wenn man sich natürlich die Historie, diese Kaderschmiede, die man da unterlaufen muss ⁓ Reife. zu haben, BMW führen zu dürfen. Nadel Kovic hat als Trainee angefangen. Zipse selbst hat nie irgendwo anders gearbeitet als BMW und so sehen die Karrieren aus. Die müssen ihr internes Programm durchlaufen das durchlaufen haben und erfolgreich sind in den Führungspositionen, die mandatory sind letztlich, dann kriegt den Segen zur Führung von BMW. Burkhard: habe Milan Indelkovic mal kennengelernt in Paris. Das war der Salon d'Automobil bei einem Dinner und da kannte ich ihn auch noch gar nicht, aber dann haben wir zusammen an der Bar gestanden, ⁓ beim Apero, weil wir aufs Essen gewartet haben sozusagen. Ich mich sehr gut mit ihm unterhalten. Also nicht über den Produktionshochläufe, die kommen werden, sondern einfach nur so ein sehr sachlicher Mensch, auch nüchtern, sympathisch, wahrscheinlich durchsetzungsfähig, wie die beste Kombination immer ist. Sachlich, aber durchsetzungsfähig und dabei menschlich im zu sein. Deswegen. glaube ich auch, weil du vorhin gesagt hast, die logische Entscheidung. hier auch, im Vorstand sind natürlich alle gut. Er ist jetzt dran. Wie alt ist er? 57,58. Frank Volk: 57. Also er wird wenn er dann einen Fünfjahresvertrag, die Bedeutung, die die Geschichte hat, es wird jetzt zum zweiten Mal nacheinander sein, ein CEO über die Altersgrenze von 60 Jahren hinaus wirken wird. Burkhard: Die Altersgrenze von 60 Jahren ist ja ohnehin ein Anachronismus für mich. weiß nicht, ob darüber manchmal geredet wird oder ob wir dieses Fass hier aufmachen wollen. Aber das ist für uns eins, die wir ja auch alle bis 67 arbeiten werden, nicht ganz verständlich, weil heißt das, wir ab 60 weniger leistungsfähig sind. Was ist eigentlich die Begründung? Dafür weißt du das? Frank Volk: habe da tatsächlich neulich mit dem Frank Schwope drüber gesprochen, also dem Automobil-Experten, der jetzt im Moment in Hannover an der Hochschule ist und ich glaube demnächst nach Berlin wechselt, der sagt, naja, es hat sich ja bewährt. Also es ist natürlich in Linie mit diesem Ansatz, dass bei BMW immer das Unternehmen im Vordergrund steht. Die Manager Auch die auf dem das sind wichtige Führungspersönlichkeiten, aber entscheidend ist, ist immer das BMW-Interesse steht die 60 Jahre, ⁓ er damals, die 60-Jahre-Grenze ist jetzt bisschen aufgelockert. Zipse hat sich selber dazu auch mal geäußert und hat gesagt, naja, er ist 15 Jahre in Führungspositionen. Und das laugt einen Menschen schon auch aus. Und im Grunde genommen, man dachte ja immer, okay, jetzt warum lassen die jetzt einen Zipse jetzt zum Beispiel. Den haben sie verlängert, aber wenn du den erlebst, du hattest ihn ja neulich auf der Bühne, auch Berlin beim Kongress. nun keineswegs ausgebrannt oder altersmüde oder wie auch immer. Der steht ja voll. Burkhard: Jung würden wir gerne auch auf den Bühnen treten. Das stimmt. Natürlich topfit. Aber ich habe da das Argument von Frank Schwoppe, er ist interessant. Ja, es geht nicht die Person, ⁓ den Menschen, den Star, ⁓ den einzelnen Star, sondern du hast so eine große Kaderschmiede, dass im BMW-Interesse es ist, dass da der richtige CEO sitzt und Die haben dann auch immer ein Parat oder fast immer in ihrer Karriere, könnte man sagen, hatten immer den richtigen Parat. Ja, ich zum ersten Mal jetzt vielleicht ein bisschen verstanden, warum es das gibt. Aber sie reißen ja die Hürde, hast du gesagt, indem man ja dann auch übersetzt. Frank Volk: Sie haben sich ja schon verschiedentlich flexibilisiert. glaube, der Al-China war auch jemand, länger dran war. war damals eine krisenhafte Situation. Jetzt die neue Klasse ist natürlich ein Thema. gesagt, Nedelkovic der natürlichste Nachfolger. Jetzt im Zuge der Notwendigkeit, die neue Klasse in der Breite auszurollen und den nach drei Jahren auszutauschen, hätte jetzt nun auch relativ Sinn gemacht. Und insofern gehen sie ja nicht dogmatisch vor, sie halten daran fest und wie gesagt, du denkst dann, okay, der ist doch gut, wieso kommt jetzt ein anderer? Und meistens ist ja das was nachgekommener, weil dann... nicht schlechter. muss man ja sehen. Und was ich auch bemerkenswert finde, mit Blick auf die HV nächste Woche. Woran du auch dieses Thema siehst, dass die Manager egal, also Zipse wird sicher in die Ahnengalerie der wichtigen mit der Umsetzung Neue Klasse Projekt. Aber weichen auch da ihrer Programmfestsetzung ab. Diese HV, da steht ⁓ Zyklus, findet statt. Und dann macht man auch, wenn ein neuer CEO sagt man nicht, okay, das uns so ein zentrales Ereignis. würden viele Hersteller wahrscheinlich eine große Show draus machen. Das findet halt im Rahmen der virtuellen HV statt. Also Freunde, nehmt euch mal alle nicht so wichtig ist für mich da die Message dahinter. Burkhard: Ja, das ist interessant und wir kennen ja auch BMW-Vorstände, die sich ein bisschen nach vorne gespielt haben und dann auch nicht mehr bei BMW waren, dann anderswo Karriere gemacht haben und da dann sehr berühmt geworden sind. Ja, das ist spannend, das ist ein spannender Ansatz, sehr pietistischer Ansatz, den auch viele Mittelständler haben, aber das BMW so agiert in der Größenordnung als Konzern. und sich das auch bewahrt haben über die Jahrzehnte, ist sein eigener Podcast noch mal wert. Wir sind nämlich schon wieder fast bei 30 Minuten. Frank, wir haben nicht über Audi gesprochen. Sollen wir es dabei belassen, dies zu einem BMW-Podcast zu machen oder magst du noch fünf Minuten über Audi sprechen? Frank Volk: Wir können gerne auch noch auf Audi blicken. ja ein hochinteressantes Unternehmen, was sich da entwickelt. Vor allen Dingen auch im größeren Kontext hat man letztes Mal oder vor letztes Mal schon darüber gesprochen. Volkswagen, was sich da tut auf Konzern-Ebene. Ja, Audi hat auch was, du kannst zweimal raten oder auch nur einmal. Was haben sie vorgelegt? Zahlen in schwierigen Umfeld. Burkhard: FC Bayern München gegen PSG dann auch solide gespielt, oder? Frank Volk: die am solide gespielt sind, aber auch nicht weitergekommen. Burkhard: Ich hörte davon. Nur wegen der Vokabular. Ja, ist solide. Aber die Zahlen insgesamt, ich glaube, nochmal ganz schön Ertragslage gekostet, das Q1. Für alle. Also wenn du die drei Premiumhersteller zusammennimmst, obwohl Q1... 25, der jetzt wirklich nicht berauschend war, hast du trotzdem noch mal den Effekt, dass es von da an im Vergleich noch mal runter ging. Frank Volk: gut, bei Audi zeigt sich natürlich jetzt einem nahezu dramatischen Ausmaß ihre fehlende Produktionsmöglichkeit in den USA. Die stecken halt schon schwer in der Klemme. Ok, das China-Problem haben im man kann beispielsweise das China-Problem ein bisschen auspendeln die USA. ⁓ Burkhard: ist Frank Volk: Aber wenn du halt drei Weltregionen in zweien aber richtig mal die, ich möchte jetzt nicht sagen kacke am Dampfen hast, das ist halt mal mindestens eine zu viel. ist dermaßen eingebrochen in USA. Das Vorjahresquartal natürlich relativ gut, man sagen, weil da haben alle noch mal Peps gekauft. ⁓ Damals war Förderung da und dann waren die Zölle noch nicht wirksam. Insofern war das Q1 in den USA letztes Jahr für alle nicht so schlecht. Aber dann im Herbst sind Fördermaßnahmen eingestellt von Donald Trump, ⁓ seinen Feldzug da gegen die BEVS zum Erfolg zu führen. Und das sieht ja jetzt für Audi wirklich schlimm aus. Die brauchen eine Entscheidung. Gut, das wird natürlich auch nicht schnell umgesetzt werden können. Aber wenn du mal überlegst, es garantiert her, dass Audi nicht mehr unter den 20 größten Marken in den USA auftaucht. Die sind da herausgefallen, in Nordamerika minus 27 Prozent und das ist noch die schönere Zahl, weil da zählt ja Kanada noch dazu, wo es für sie eigentlich... läuft das Geschäft. In den USA das Minus bei 30 Prozent. Und wie gesagt, im Bündel China-Problematik, ist Burkhard: Ich glaube immer noch an meine Story vom letzten November, dass sie im Werk von Scout, in dem zu entstehenden Werk der Schwester Marke Scout diesen High-End Crossover bauen wollen, der nur für die USA ist. Das kann helfen, das kann auch beim Image helfen. Dann brauchen sie natürlich große SUVs. andere Frage, Thema Zoll, Zurückerstattung. habe ich gelesen, dass Mercedes Geld zurückbekommen hat. Hat es das auch bei BMW? Ich bei BMW wurde nichts davon gesagt und bei Audi weiß ich es nicht. Frank Volk: Bei BMW wurde dazu nichts Oliver Zipser hat sich da relativ zuversichtlich gezeigt, dass man zu einer Einigung kommt. Er hat übrigens interessanten Standpunkt vertreten, nämlich der hat durchaus Verständnis geäußert die die Drohungen, aus den USA gekommen sind. Er sagt, die USA ihre Zusagen im Rahmen des Deals eingehalten und EU-Doktor nun acht Monate an einem, an, wie sie ihren Part erfüllen sollen und sagt, mein, gut, dass man nach acht Monaten einem Stückchen droht. Es ist klar aber auch relativ zuversichtlich, dass es zu einer Iskalation kommen wird. Aber wie gesagt, das wird man sehen. welche Laus Trump nächste Woche über die Leber läuft. Burkhard: sind schnelle Entscheidungen bei ihm. Die EU ist vielleicht jetzt kein Speedboat, aber es muss auch ordentlich vorbereitet sein und du kannst nicht einen Tag so sagen, einen Tag so sagen. Also man wahrscheinlich alles differenziert betrachten. haben letzte Woche schon viel über VW und Audi gesprochen, Werksbelegung, Modelle etc. Kann man auch gerne immer noch reinhören über Spotify und Apple Podcast, wenn man die alten Versionen noch hören möchte. ich glaube, wir haben es auf den Punkt gebracht, wie die Lage bei BMW ist. Alles weitere von dir zu lesen auf der Website und in der nächsten Ausgabe sicherlich. Hat Spaß gemacht, Frank. Danke. Frank Volk: Ich danke dir. Burkhard: Und dann schauen wir mal, worüber wir nächste Woche sprechen. Alles Gute, bis dann, ciao! Frank Volk: Ciao, tschüss.