Burkhard: Aktionswochen bei Volkswagen, aber nicht beim Händler. Dies ist kein Hostel, sondern Aktionswochen bei VW, weil schon wieder derart viel los war, nämlich Konzernaufsichtsratssitzung am vergangenen Montag. Und seitdem ist angeblich nichts mehr wie vorher, sondern alles wird fundamental in Frage gestellt. Die Hütte brennt, hätte man früher gesagt. bin Burkhard Riering, Chefredakteur Automobilwoche und bei mir sind heute gleich zwei Kollegen. Michael Gerpardt, Stellvertretender, Chefredakteur und Frank Volk, Bayern-Reporter und damit auch für Audi zuständig. Hallo, ihr beiden. Frank Volk: Hallo Burkhardt, Hallo Micha. Burkhard: Ja, ja, sollen wir gleich anfangen? Michael Konzern Vorstands Etage Aufsichtsratssitzung am Montag. Was war los? Micha: Es war wahrscheinlich, würde man rückwirkend sagen, mit Sicherheit eine denkwürdige Aufsichtsratssitzung. Man hat zum ersten Mal sich in die Augen geschaut und das ausgesprochen, was lange schon eigentlich bekannt war. Die News ist gar nicht so, dass man jetzt festgestellt hat, dass es so nicht weitergehen kann. Das ist seit Jahren im Grunde bekannt. Aber an diesem Montag haben sich Aufsichtsrat und Vorstand zusammengesetzt und haben die Karten auf den Tisch gelegt und haben sich das zum ersten Mal offen. gesagt, unser Geschäftsmodell ist nicht mehr tragbar. Auch ein Satz, der vorher schon mal gefallen ist, aber aus dieser Analyse ist jetzt dadurch eine Verbindlichkeit geworden und eine Handlungsanweisung auch an den Vorstand, die so in ihrer Tragweite bislang nicht da war. Und was meint man mit Geschäftsmodell? Natürlich ist das Geschäftsmodell von Volkswagen Autos zu verkaufen, das werden sie auch weiterhin machen wollen. Aber wie sie es tun, nämlich dieses Exportmodell, das diesen Konzernen jahrzehntelang getragen hat, man baut Autos in Deutschland, man entwickelt sie in Deutschland für teures Geld und exportiert sie in die Welt, passt sie vielleicht im Ausland, lange in China ein bisschen an an den Markt, die Zeit ist vorbei. Das funktioniert nicht mehr. Da muss man von wegkommen. Lokalisierung, großes Stichwort, gerade in Richtung China, in Richtung USA. Aber das schafft ja andere Probleme, die sich damit ins Haus holt. man zur Mehrproduktion dahin verlege, wo die Autos gekauft werden, desto weniger Autos muss ich hier produzieren, was wieder das Thema Überkapazitäten auf den Tisch bringt. Und damit kämpft der Konzern ja schon Burkhard: Ja, ja, kurz mal dabei bleiben. mit Geschäftsmodellen meinen die, aus Deutschland herausgebaut, Autos für die Welt. VW-Konzern will das ändern, muss das ändern. Große Niederlage einmal mehr für den Standort D, muss man sagen. Es wird wehtun, wenn es durchgezogen wird und du sagst, also im Grunde ist es ja Kommentierung von 24, unsere Kommentierung von 25, über Kapazitäten, mögliche Werksschließung zu vielen Mitarbeitern in Deutschland. Wie geht es weiter? Und du denkst, du erzählst immer das Gleiche auch als Journalist. Aber diesmal scheint die Veränderung, wie du sagst, zu sein, dass man auch so dass ein Fenster aufgegangen ist, rauschhafter Klarheit und man diese Erkenntnis jetzt zementiert, dass es auch kein Zurück mehr gibt in alte Argumentationsketten, wie du irgendwas rechtfertigst. So kommt mir das ein bisschen vor. Micha: Ja genau, glaube, man hat die Symptome lang erkannt, an denen haben schon viele Ärzte rumgedoktert. Man hatte verschiedene Befunde, von Analysten, von Beratern, das liegt alles da. Aber jetzt hat man das Attest erstellt, in dem es dann quasi verbrieft ist. Burkhard: Ja, ich glaube mit Unterstützung der Boston Consulting Group ein Konvolut erstellt. Micha: Boston Consulting ist dabei gewesen, McKinsey ist dabei gewesen, die haben auch bisschen unterschiedliche Empfehlungen. Am Ende sind sie sich einig in, wir müssen Werke schließen. Beim Thema Überkapazität sind wir da wieder. Das wird der Vorstand so nicht hinnehmen. Das ist auch gut so, dass man versucht, Werkschließungen zu vermeiden erst mal. Aber am Ende kommen alle zu dem Ergebnis, wir haben einfach zu viel Fertigungskapazität, vor allem in Deutschland. Burkhard: auch bei Audi werden. sehr spielt der Audi in dieser Woche mit rein? ⁓ Frank Volk: In einem recht hohen Maße nach meiner Wahl. Bei Audi war natürlich die Nervosität schon ein bisschen höher als bei den anderen Marken, wenn ich das richtig überblicke. Das fing schon mit der Jahreshauptersammlung an bei Audi. Döllner mal so eher, also CEO Gernot Döllner, so ganz en passant gesagt hat, ja es sei ja super wie sie Spanien und was sie erreicht haben. Aber dass das natürlich bei Weitem nicht ausreichend sei und dann ist im Gefolge natürlich, es sind sehr viele Spekulationen, insbesondere über das Weg Neckars Ulm ausgebrochen, ob der Standort insgesamt gefährdet ist. Also da ist die, da ist die, da ist die Gemengelage zum einen sehr angespannt. Ja, Döllner in der er zieht halt sein Konzept schon durch. in dem Wording, das jetzt auch auf der Konzernebene herrscht, findet sich, wie ich zumindest meine, einiges auch von Döllner wieder. Und wie gesagt, diese Gemengelage, insbesondere das Thema eine KS-Ulm, ist natürlich eins, was die Leute unheimlich umtreibt. Burkhard: Da hat er schon bisschen vorweggenommen, was dann jetzt so reingehauen hat diese Woche, als er gesagt hat, das bisherige ist nicht ausreichend, weil das ist ja der Tenor dieser Woche, auch von Konzernchef Oliver Blume. Es muss nochmal ganz anders passieren, Micha. Micha: Das hat sicherlich Herr Döllner vorweggenommen, das haben aber... Auch andere schon gemacht. Michael Leiters, der neue Porsche-Chef, hat ja auch schon gesagt, wir werden weiter sparen müssen, werden wahrscheinlich auch weitere Stellen abbauen müssen. Und auch CFO Antlts hat immer wieder schon bei einer Zahl vorgestellt, hat gesagt, ja, wir sind hier auf einem guten Weg, wir sind unsere Sparmaßnahmen reichen, aber es ist nicht ausreichend. Wir müssen da nachlegen. Das wurde schon, weil eben die Erkenntnis ja schon länger da ist, wurde das schon vorbereitet von allen Seiten. Burkhard: Es ist halt alles immer hochpolitisch. Du kannst in Deutschland natürlich nicht einfach ein Werk... schließen, dort und vor allem im VW-Konzern mit den komplexen Machtstrukturen, mit Aufsichtsrat, Politik, Konzernvorständen, Markenvorständen, Betriebsräten, Gewerkschaften, also you name it, die Liste ist sehr, lang und ich kann mich nur an Audi Brüssel erinnern, wo es dann auch mal durchgezogen worden ist und da brannten die Mülltonnen vor dem Werk. Frank Volk: Also, nochmal zurückzukommen auf eine KSU ist ja auch ein interessantes Beispiel, weil... Sie haben auch betont, wie wichtig strategisch und darauf verwiesen KI-Kompetenzzentrum und die Erfolge der A5 und A6 Wobei ich sagen muss, ein erfolgreicher Hochlauf ist noch nicht wirklich ein Kompetenznachweis für ein Werk. Das ist eigentlich etwas, man erwartet Audi. Und auch wenn man dann mal guckt, was sie letztlich sagen. Also ich denke, dieses Thema ⁓ Micha: was man können wird. Frank Volk: dass das Werk zumindest eines der ist, dessen Zukunft intensiv diskutiert wird, das ist klar. wenn jetzt beschworen wird, wie wichtig es sei, ⁓ alle Aussagen, die bisher bekannt sind, nur so weit, dass man sagt, zum aktuellen Zeitpunkt ist das Werk gesichert. Der aktuelle Zeitpunkt, das weiß man aber, das hört sich ein bisschen an wie wenn in der Bundesliga nach einer Niederlage von zehn Spielen sagt, Trainer ist fix und aktuell steht er nicht zur Disposition. morgen wird es dann so weit sein. Und wenn man mal auf die Fakten schaut, Necas Ulm hat sicherlich eine große Rolle bei Audi, aber wenn man mal... auf die Fakten schaut, wie das Werk für die Zukunft vorbereitet ist, dann ist es halt so, dass dort Verbrenner primär produziert was Immobilität anbelangt, da gibt es den E-Tron GT. Das ist eine Supernische. Es kommt dazu, okay, das Concept C ist in den Startlöchern, aber im Grunde genommen ⁓ sind die Strukturen noch nicht so, dass man sagen könnte, dass die Zukunft dieses Werkes wirklich steht, auch wenn man es vergleicht mit dem Stammwerk in Ingolstadt, die da sehr viel weiter sind, die attraktiveren Modelle sicher hat. Dieses Jahr kommt der Q3 noch dazu. Der A2-E-Tron wird ein super interessantes Modell. Also da humpelt eine KS-ON schon hinterher und da müssen sie schauen, was da passiert. Lokalisierung. Burkhard, du hast es vorhin gesagt, Michado auch. Lokalisierung. Wenn ein ganz klares strategisches Ziel ist, die Lokalisierung zu stärken, dann kann das im Umkehr nur heißen, dass Produktion in Deutschland runtergeht. Micha: Und genau davor schützt aber auch das Werk keine gelungene Transformation. Ich finde das Gegenbeispiel zu Neckar Solm ist ja da das Werk in Zwickau. Das hat man als erstes Werk transformiert. Das ist komplett auf E umgestellt. Das war das Musterwerk für den MEB-Anlauf. Das andere Werke, haben das als Vorbild genutzt, ⁓ MEB einzuführen. Deren Zukunft ist es jetzt auch ungewiss. Sie produzieren gerade noch ID.3, Cobra Born und Audi Q4. ID.3 geht perspektivisch nach Wolfsburg. Wenn er dann irgendwann zum ID.Golf wird, wird er definitiv nicht zurückkehren, sondern im Stammwerk in Wolfsburg bleiben. Audi Q4, muss man schauen, wo der zukünftig produziert wird, ob der bleibt. Und mit einem Auto kann ich so ein Werk natürlich auch nicht mehr auslassen, auch wenn es vielleicht vom technischen Stand mit meinem modernsten Werk gerade ist. Burkhard: Das Thema aktuell, Frank, wenn du sagst, aktuell planen wir keine Maßnahmen, das ist ja dann natürlich auch immer genauso geschönt. Ich kann mich erinnern, wie wir damals exklusiv berichtet haben, dass in Dresden die Gläser eine Manufaktur von Volkswagen geschlossen werden soll. Und der damalige Wirtschaftsminister von Sachsen, ich glaube, es war Martin Dulig, sagte dann in einer aktuellen Stunde im Landtag, ich habe vorhin bei VW angerufen, es gibt aktuell keine Maßnahmen und die Produktion läuft weiter. Das ist natürlich alles gaga, weil die Planungen dann schon stattgefunden hatten, aber ihm wurde das dann auch so geglaubt, die Produktion läuft ja weiter. Und weil du sagtest, es gibt so Nebenfelder von Werken wie in Neckars Ulm, dort wird ein Kompetenzzenter für XY gebaut oder es wird ein Hub für Kreislaufwirtschaft. Immer wenn ich sowas lese, dann weiß ich, das ist schon der erste Sargnagel. Im Grunde, also jedenfalls gilt das für Eure No Groups, der Lantis. Immer wenn Sie Werke dicht machen wollen, aber Kritik dazu minimieren wollen, widmen Sie es ⁓ geben dem irgendeinen Namen den Baby und das läuft dann ein paar Jahre und dann kann man es so schön ausfasen lassen. Also es ist jetzt sehr, sehr tough gesprochen. ich will... Frank Volk: Das Burkhard: Will dem Kompetenzzentrum von Neckars Ulm nichts Böses. Natürlich freue ich mich, dass es das gibt, aber du musst Autos bauen. Frank Volk: sind überhaupt keine Frage. Ich meine, andere spannende Frage bei Audi ist ja, die ja seit Jahren treut und wo ich ja nach wie vor nicht verstehe, weshalb man da wirklich so einen langen Zeitraum braucht, wenn man strategisch so hochkompetent vorgeht, ist das Werk in den USA. Das ist ja... ⁓ Da zeichnet sich ein richtig dicker Konflikt ab, indem man sagt, es gab in Zukunft, man darf ja den Zukunftspakt bei Audi nicht vergessen, der wurde im März vor einem Jahr nach vier, fünf Monaten, hatten Diskussionen geschlossen. Da hat man unter anderem übrigens auch Milliarden Investitionen in die deutschen Standorte beschlossen, also sprich, Neckarsulm und Ingolstadt. Werk in den USA, da stemmt sich ja der Betriebsrat, Gesamtbetriebsrat sehr stark dagegen. Jörg Schlagbauer ist ja auch stellvertretender Aussichtsratsvorsitzender, nur für den Hinterkopf, was die Entscheidungswege dann anbelangt. Und da schwingt natürlich immer die Sorge mit, ja, wenn wir ein Werk in den USA bauen, dann müssen wir ja zwangsläufig Modelle aus ⁓ Deutschland in die USA verlegen. Was aber auch schwierig ist, weil im Grunde genommen werden ja die Modelle, das ist schon korrekt, aber die Modelle, die zurzeit in Ingolstadt und Neckarsulm gebaut werden, die sind ja nicht wirklich Das sind ja nicht die Modelle, mit denen man die USA in bringt. Aber die Konstellation ist natürlich die, du hast hier ⁓ keine ausgelasteten Werke und dann machst du Neues dazu. Und das bedeutet zunächst einmal Verlust. Und wo soll es herkommen? Da wird natürlich auch gerne mal die patriotische Karte gezogen. Sagen wir, okay, dann mach doch Bratislava. Wenn wir bei Audi sind, für USA wichtigen Modelle, die großen SUVs, Q7, der neue Q9, jetzt kommt, die werden in Bratislava gebaut. Burkhard: Ja. Frank Volk: Bratislava wäre im Leben tag nicht zu mahnder. In Bratislava ist im Grunde genommen das verwirklicht, man jetzt ja anstrebt mit der neuen Struktur, dass man Synergie nutzen möchte, man die Bündelung Plattform gleicher Derivate zu kostengünstigen Preisen. Genau das passiert in Bratislava. Das passiert aber nicht in Ecaso und nicht in Ingolstadt. Burkhard: Ja. Ja, es ist eher ein Role Model, und es ist außerhalb Deutschlands und das sagt schon wieder einiges, Micha: Das zeigt ja, was das einen Ringtausch auch wenn da Nachsicht ziehen würde. Wenn ich jetzt ein Werk in den USA baue, kann ich SUVs für Audi und Porsche vielleicht zusammenbauen. Porsche ist ja auch noch ein Thema, hat auch keine Produktion in den USA, zahlt Hohlzölle. Das sind SUVs, die aus Bratislava kommen. Das sind auch der Q5 aus Mexiko. Darf man auch nicht vergessen, Mexiko ist gerade deutlich teurer noch zu importieren in die USA als Autos aus Europa. kann sein, dass das Mexiko-Werk dadurch vielleicht auf der Kippe steht, aber klar, die Lücke in Bratislava muss gefüllt werden, würde gefüllt werden müssen, konjunktiv zu bleiben. Das wird am Ende immer zulasten der Produktion in Deutschland gehen. Man wird, wie du schon richtig sagst, das Werk in Bratislava nicht dichtgemacht werden. Das wird ausgelastet werden mit Modellen, die momentan in Deutschland produziert was Burkhardt auch angesprochen hat, ich finde das schon richtig, dass man sich Gedanken macht und dass man... Du hast das Thema Kreislaufwirtschaft angesprochen. Das ist ein großes Thema und das wird auch ein Markt werden. Davon bin ich überzeugt. Dafür sind die Rohstoffe in einem E-Auto, in der Batterie viel zu wertvoll, ⁓ das nicht zu nutzen. Aber ich kann halt auch nicht jedes Werk transformieren. Wenn ich jetzt mit der gleichen Kapazität Recyclingwerke baue, da habe zu hohe Also dass man da Frank Volk: Micha, da ja sicher den tieferen Einblick. Es war ja schon bei der ersten großen Sparrunde. Volkswagen hat ja unheimlich viel Politik mitgespielt. Und vielleicht ist es ja auch ein bisschen schon von längerer Hand so vorbereitet, dass man das in zwei Stufen macht. Weil ich kann im Grunde genommen, wenn man mal hinschaut, in der ersten Runde bei Volkswagen wurde gesagt, 50.000 Jobs werden abgebaut. Und du kannst realistisch darstellen, ohne dass du ein Werk zumachst. Du kannst keine 50.000 Stellen rausnehmen in einem Land aus einem Produktionsnetzwerk und kommst dann ⁓ die Ecke und sagst, naja, machen wir Osnabrück. Also wenn man jetzt auf Volkswagen wir machen Osnabrück zu und alles andere läuft weiter wie bisher. Das ist nicht realistisch. Also es hat sich eigentlich schon, dass da noch etwas nachkommt. Das war klar. Für mein Empfinden haben Sie es. Es ist natürlich den politischen Verhältnissen und diesem politischen Konzern Volkswagen geschuldet, dass man das natürlich auch überhaupt laut sagen darf und auch wahrscheinlich auch immer, wie es halt in der Politik üblich ist, häppchenweise vorgehen muss, ⁓ dann am Ende vielleicht ein Gesamtziel zu erreichen. Micha: Definitiv. Es gibt ja nicht schriftlich verbrieft, aber es gibt ja genügend Menschen, dabei waren, als auch hochrangige VW-Manager schon in ihrem Top-Management-Kreis davon gesprochen haben, dass es nicht ohne Werkschließungen geht. Herbert Dies hat damals schon von Stellenabbau geredet, dem sind tatsächlich noch 20.000 Stellen ⁓ die Ohren geflogen. Jetzt sind wir bei 50.000, wie du gerade richtig erwähnt hast. Das geht schrittweise. Aber natürlich ist das ein hochpolitisches Thema und auch der niedersächsische Ministerpräsident, der ja qua Amt im Aufsichtsrat sitzt und einen 20-prozentigen Anteil an Volkswagen verwaltet, hat sich auch schon in Stellung gebracht und erstmal Gegenwerkschließungen natürlich positioniert. Man muss nach Alternativen suchen, da sagt auch Olli Blume regelmäßig, wir wollen intelligentere Wege. glaube sogar, dass man diese Wege sucht. Natürlich will ein Werk schließen, aber wie du schon sagst, am wenn ich so viele Menschen und Stellen abbauen möchte, werde ich nicht drum herumkommen. Die Frage ist eben, muss ich dieses Werk dicht machen oder kann ich dort... Was anderes machen, da rede ich jetzt nicht von einer etwaigen Rüstungsproduktion in Osnabrück, wir reden dann von ein paar tausend Stellen, die man in Osnabrück einspart und Fahrzeugkapazitäten. Aber vielleicht kann ich auch in einem anderen Werk mit Partnern zusammen was anderes bauen. Also auch wiederum, Herr Lies, Ministerpräsident, hat ja schon den Spiel gebracht, warum könnten nicht chinesische Hersteller bei Volkswagen Ja, hat. ⁓ Burkhard: also wie ihr richtig sagt, ⁓ Rechnung geht bislang nicht auf und wir haben es auch immer wieder hin und her gerechnet und auch dann geschrieben, dass diese millionentechnische Überkapazitäten und dieser Mitarbeiterabbau nicht dadurch funktioniert, dass du eine kleine gläserne Manufaktur zumachst, dass du das Werk Osnabrück oder im Zweckauf von zwei auf eine Linie gehst. Es geht sich einfach nicht aus. Da kannst du subtrahieren noch und nöcher oder addieren, je nachdem. Es passt nicht. Deswegen müsste was passieren und dann heißt es immer, gibt keine finalen Entscheidungen. Das ist leider auch so ein Begriff wie aktuell keine Maßnahmen und keine finalen Entscheidungen. Auch so ein Begriff, man ein bisschen zu oft hört. Ich habe es gerade auch geschrieben für meinen Wochenendkommentar zur Sache auf LinkedIn. Also keine finale Entscheidung. ist natürlich rufen wir auch vielleicht ein bisschen zu oft an, ⁓ was rauszukriegen. Aber das zieht sich ja alles. Ich glaube, dass es sehr, sehr schwer ist. Wir haben es auch bei Ford in St. Louis gesehen oder so. Wenn du versuchst einen neuen für ein Werk zu finden, das Werk zu verkaufen oder es umzuwidmen für eine andere Produktion. Wie hart das ist. Aber es gibt viele neue Player. Es gibt viele neue chinesische Hersteller. Und wir haben, glaube ich, schon vor drei Jahren geschrieben, dass chinesische Hersteller sich für VW-Werke interessieren, was aber auch so nicht gekommen ist. Da muss ich mich an meine eigene Nase fassen. Wir haben vor ein paar Monaten geschrieben, dass das VW-Werk in Osnabrück, das Rheinmetall, einen Auftrag vergeben möchte. Da ging es um Fahrradkabinen. War sehr spannend. Und wir haben es auch an einem Tag geschrieben, wo dann abends die Parteien noch mal zusammensaßen und es sich noch mal anders überlegt haben. Was ich sagen will, es ist unglaublich hart, solche Verhandlungen zu führen. Die Halbwertzeit von so bisschen Zusagen und ein bisschen Sagen, ja, das können wir uns vorstellen, dazu, lieber doch nicht. Das ist anders geworden. Ich glaube, dass es früher mehr Substanz hatte. und jetzt wird in alle Richtungen geforscht, gemacht, getan. Rüstungsindustrie, ich glaube nicht so richtig an die Story, ich glaube es auch nicht für Autozulieferer, ich glaube es auch nicht für unsere deutschen Ich höre auch bislang noch nicht so viele Dills. Es gibt ein paar Positivbeispiele, aber Rheinmetall hat offenbar abgesagt dort Fahrerkabinen zu bauen, aber vielleicht bauen sie es trotzdem noch irgendwann, weil sie eine neue Idee haben, die zu Osnabrück passt oder sie falsche noch ums Geld. Jedenfalls das VW nie wieder Militärwaffen oder andere Dinge bauen wird. Das ist wohl klar, aber im Bereich militär Fahrzeuge oder Fahrerkabinen wäre das jetzt noch eine Möglichkeit. Aber welche Alternative soll es sonst geben für einen Standort D? Also Chinesen, hier lokalisieren wollen, Rüstung, weil es gerade das Thema der Stunde ist. Aber mir fällt für den Standort D sonst auch nicht mehr viel ein. Gibt es noch eine dritte Alternative zu den beiden Gesagten für Volkswagen-Werke? Außer extremes Wachstum und viele neue tolle Modelle. Da haben sie sich ja auch schon entschieden, dass sie wahrscheinlich ⁓ die neun Millionen Einheiten pendeln, pro Jahr global. Und was das für Deutschland bedeutet. Micha: extremes Wachstum verwir- genau. Das wird auch Frank Volk: Ich denke, die Fahrzeugproduktion in Deutschland wird natürlich weitergehen, aber die wird sich auf einem niedrigeren Niveau einpendeln. Es wird kein Weg dran Das bei den strategischen Vorgaben, ⁓ wird Zweifel auf ein niedrigeres Level münden. ⁓ was an Fahrzeugen, was in Deutschland produziert wird. Es sind ja noch nicht mal die Chinesen. Es gibt ja Länder, die profitieren jetzt schon von chinesischen Marken, die da Produktion aufbauen. Insbesondere Spanien ist da zu nennen. In Ungarn passiert einiges. Aber es wird auch nicht passieren, dass chinesische Marken Werke füllen in Deutschland oder hier produzieren. Die wollen günstig produzieren. Es ist ja eine charmante Idee zu glauben, dass vielleicht auch ein chinesischer Hersteller, mit VW oder wem auch immer den deutschen Herstellern in China kooperiert, dass sie sagen, okay, wir produzieren bei euch in China, ihr könnt bei uns ein bisschen, ihr könnt bei uns Kapazitäten füllen. Das wird schon daran scheitern an den Rechten, an den Arbeitsrechten, die hier in Deutschland herrschen. Für die Chinesen würde es wahrscheinlich bedeuten, dass sie auch dass sie auch die Tarife übernehmen müssen. Man kann jetzt zwei Klassen Gesellschaft schaffen in einem Unternehmen. Das wird nicht funktionieren. Und es gibt ja im Moment auch keinerlei Anzeichen, dass chinesische Unternehmen in Deutschland relevant Produktion aufbauen. Und es dazu führen, dass man auf ein niedrigeres Level kommt. Und das wird natürlich auch dazu führen. schlägt natürlich auch auf die Lieferanten durch. Also die Zeiten werden da deutlich härter Lokalisierung heißt, bauen dort, wo wir verkaufen. Und wenn das nicht mehr Deutschland ist und Europa keine Wachstumsperspektiven hat, dann ist das durch. ⁓ Wobei China da ja noch nicht mal das Problem ist. wenn ich bei Audi wurden Zahlen genannt. Also eine zusätzliche Lokalisierung in trifft die deutsche Autoindustrie. Insofern. ⁓ nicht besonders, weil schon jetzt ganz wenig exportiert wird. Audi hat letztes Jahr 618.000 Roundabout-Fahrzeuge in China ausgeliefert. Da sind aber ⁓ schon 590.000 in China gebaut worden lokal. Das ist nicht das Thema. Das Thema wird dann schon... stärker werden, wie es in USA weitergeht und in anderen Weltmärkten. Aber hier in Deutschland ⁓ Micha: Wobei wir da ja bei der Lokalisierung gerade ganz viel über die Produktion reden, die sicher der größte Faktor ist, aber da spielt ja jetzt mit China auch die Entwicklung mit rein. Bislang werden diese Autos ja auch noch in Deutschland entwickelt und dann in China gebaut. Auch das verlagert sich ja. VW hat in Hefe sein Entwicklungszentrum, das ist größte und Grunde einzige Entwicklungszentrum außerhalb Deutschlands, wo sie jetzt komplett von der ersten Zeichnung bis zum fertigen Auto alles vor Ort machen Deutlich günstiger als bei uns. Ingenieurstunde in China, neulich gehört 50 Euro bei uns, das Und diese Arbeit fällt ja auch weg bei uns. musst ja auch den ganzen Entwicklerstab, den du bei uns vorhältst, den ganzen Overhead, den drift es ja genauso. ⁓ Moment wo ich hier weniger mache. Frank Volk: Ist ja vielleicht auch das noch größere Risiko dahinter, du mein, Produktion ist ja das eine, aber da reden wir dann am Ende des Tages immer noch von Produktion. Aber wenn Intellectual Property dann am Ende weggeht, weil das vieles halt nicht mehr hier passiert und da ist ja Europa noch stark, dann wird es natürlich richtig schwierig. Burkhard: Vielleicht sagen wir noch einen Satz zu Wolfsburg, denn ich glaube, dass in Deutschland einige Werke groß und modernisiert und stark sind. bleiben. Das für jeden Autohersteller, also BMW München und Leipzig und Porsche in Zuffenhausen und VW in Wolfsburg. Ich glaube, SSP Plattform kommt, dann haben wir so einen ID Golf, ID T-Rock oder wie immer sie heißen werden. dann, Micha, kannst du da mal die kurze Pläne nennen? Micha: Genau, aktuell ist ja die Situation so, dass in Wolfsburg das Geschäft brummt. Man hat eine starke Verbrennernachfrage. Golf läuft gut. Ein riesiger Teil der bestellten Golfs übrigens GTIs. Also wenn die Leute dann Verbrenner fahren, dann schon richtig. Tiguan, Tyrone, läuft gut. Aber der Umbau ist beschlossene Sache. Der Golf wird umziehen nach Mexiko, der Verbrennergolf. Und man wird dieses Werk als erstes mit sukzessive auf die neue Plattform SSP, du hast die angesprochen, umrüsten, die auf der eben die neuen Modelle, ID Golf, ID Rock, wie sie wahrscheinlich heißen werden, basieren. Und dieser Switch ist, das ist unumgänglich, den muss Wolfsburg vollziehen und der muss auch gelingen, damit dieses Werk weiterhin sinnvoll produzieren kann. man ja auch mit der Umstellung an komplett neuen Produktionsmethoden arbeitet. Stichwort Gamechanger. Da hast du auch zu recherchiert, Burka. Da kannst du, glaube ich, mehr zu sagen. Burkhard: Genau, kommen wir am Wochenende mit der Story noch raus. Gamechanger. Wie der Name schon sagt, wirklich grundlegend... Produktionsverfahren verändern, indem es viel schneller und effizienter wird, hat viele verschiedene Teile, Großguss, also das gegossene Auto. Stell dir vor, da wird ein elektrischer Golf oder ein elektrischer T-Rock gebaut und da wird sozusagen mit Gigacasting sozusagen das gegossene Auto, sagt man VW, intern habe ich gelernt und Das führt dazu, dass die Wettbewerbsfähigkeit halt enorm steigen soll. Das ist aber ein riesen Ding und da arbeiten schon echt viele Leute bei VW, wie ich gestern erfahren habe, an diesem Projekt. Dieses Projekt kann so gigantisch werden, dass es wieder, also schwierig wird überhaupt, umzusetzen. Es kann so gigantisch werden, dass es dem VW-Konzern enorm hilft. Die Frage bei VW ist noch, und das werden wir dann am Wochenende berichten, wie groß es wirklich werden soll. Denn dort stehen sich auch Parteien gegenüber intern, die die Leidenschaft für Produktion haben und Produktionsverfahren und die die Leidenschaft für Controlling und Finanzen haben, sage ich mal. Das sind die beiden Pole, die treffen aufeinander. Wenn dieses Ding fliegt, Gamechanger, also du kannst hier und da was im Internet dazu finden, aber es wird auch nicht groß kommuniziert ist ja auch noch ein paar Jahre hin, verstehe ich. Man arbeitet hinter den Kulissen daran. Aber wenn das Ding fliegt, ist das auch was für Audi, dann ist das auch was für Skoda, dann würde das dort auch gehen. Und es gibt noch nicht so viele, die wirklich derart innovativ arbeiten. Also Großguss ist nur das eine, das kennen wir von Tesla und ein andere sehr, sehr innovative Verfahren bei Xpeng zum Beispiel, die dort tatsächlich führend sind, schreiben wir auch viel zu selten oder berichten wir viel zu selten, müssen wir uns nochmal vornehmen. Das sind schon Vorbilder. Andere chinesische Hersteller haben das noch nicht in dem Ausmaß. Und hier will Volkswagen mal einmal ganz nach vorne gehen. Ich kann niemanden zitieren, ist alles unter... Also im Hintergrund, nicht im Hintergrund, ja, also das ist die Situation und ich finde ich unglaublich spannend, die Story. Bin gespannt. Micha: ... Die Super-Spannung, ich glaube, dass das gerade richtig gesagt hast, hier will Volkswagen nach vorne gehen. Ich glaube, der Konzern kann es auch. Der Konzern ist ja durchaus dazu in der Lage, er muss es jetzt auch tun. Will es hier keine alten Geschichten aufwärmen, aber auch unter Herbert Diess hat man versucht, einem Projekt Trinity, mit einem neuen Werk in Warmenau bei Wolfsburg ähnliche Pläne umzusetzen. Burkhard: Ja, darum geht's nicht. Micha: immer Komplexität, Reduzierung, Komplexität, kostet das alles zu vereinfachen und man hat es nicht durchgezogen. Es gab bestimmt gute Gründe, die wir damals dafür gesprochen haben, die gibt es aber das ist glaube ich eines der Grundprobleme, man jetzt angehen muss. Jetzt hat man zumindest dieses Attest auf dem Tisch liegen, es geht so nicht weiter. Jetzt muss man diese ganzen Ideen, die ja auch schon vorher im Raum waren... ⁓ ⁓ Reduzieren, reden wir seit Jahren davon. Aber man muss sie jetzt auch angehen. Es bringt nichts auszusprechen und jahrelang an einem Projekt zu arbeiten, das man dann weil man vielleicht es wieder überdecken kann. Das ist ja die Historie hier bei VW. ⁓ Burkhard: ist Es ist ja auch final noch nicht entschieden, ich gehört habe. Da ist es wieder aktuell noch keine finale Entscheidung. Aber ich glaube, wird kommen. Nur die Größe, dieses Investitionsvolumen ist noch nicht so ganz klar. Der Trinity Vergleich ist gut, weil damals also viel ernannt worden ist und dann gar nichts gekommen ist. Der Unterschied ist, die wollten sogar ein eigenes Werk im Stadtteil Warmenau aufziehen und alles neu machen. Micha: Genau, es ist nicht entschieden. Burkhard: Jetzt ist wirklich dann, also wenn der Verbrenner Golf nach Mexiko geht, ist das ja die einmalige Chance, du hast plötzlich eine Halle leer, wenn du sonst neue Linien reinbaust im laufenden Betrieb, zwei, drei Modelle kommen dazu, was ist das für ein Act immer. Jetzt wird quasi, wird für dich dann eine große Halle leer gemacht und das muss ja ein Traum und eine Spielwiese sein für jeden Produktionschef dort. Einmal doch mal alles Also du hast den Reset-Knopf gedrückt, du hast im Hintergrund schon die Batterien von Leuten gehabt, die dir das vorbereiten und dann hast du die Chance, ein Werk derart zu modernisieren. Ich kann mir schon vorstellen, deswegen wird auch intern, wie gesagt nach außen, wird nicht viel kommuniziert oder gar nichts sogar. Intern ist das ein super heißes Thema und auch ständig Thema offenbar der Aufsichtsratssitzungen, ⁓ den Stand der Dinge zu Micha: Absolut. Burkhard: erfahren, aber auch ein Projekt, über Jahre, natürlich geht, Jahre. Micha: Genau, aber es muss passieren. ist genau der Punkt. Es dauert Jahre, aber am Ende muss es passieren. Produktion ist ja eben nur das eine. Es muss in ganz vielen Bereichen jetzt was passieren und man darf nicht wieder in das Muster verfallen, wenn jetzt die E-Mobilität hochläuft, wenn sich geopolitische Krisen beruhigen sollten, wovon man ja derzeit noch nicht ausgehen kann und plötzlich wieder Gewinne kommen, dass man dann sofort wieder ein altes Muster verfällt und sagt, läuft doch bei uns. Das war ja jahrzehntelang das Problem. Man hat ja Probleme mit Geld. vor allem mit Geld aus China Das hat sich auch in der Corona-Zeit, glaube ich, mit Renditen in Richtung zweistelligen sehr gemütlich eingerichtet in der Annahme, geht immer so sicherlich eine Fehlanahme war, zumal auch der Blick zurück 20 Jahre geholfen hätte. ⁓ die Jahrtausendwende hatte VW 1 % Rendite. Heute reden wir von ⁓ 4,x und sagen, reicht nicht. ⁓ Burkhard: Womit wir jetzt zum Ende fast wieder beim Ausgangspunkt sind. Die Erkenntnis, also du sagst es muss was passieren. Die Erkenntnis. Ich weiß gar nicht ob wir das nicht auch schon, aber die Phrase wäre ein weiter so darf es nicht geben. Wenn das auch wieder jetzt in dieser Woche so der Fall gewesen wäre, wäre es ermüdend. dass Dort alle einig darüber dass das jetzt das Startschuss für also Transformation geht nie, ist offenbar nie zu Ende, ist der Normalzustand. Aber dass die Maßnahmen andere sein müssen, dass es also innerhalb dieser Strukturen, ich kann mir auch vorstellen, wie schwierig das ist, wenn du versuchst. ⁓ innerhalb dieser Strukturen eine Transformation durchzuziehen. wie Nicoleta Szabóf auf der Automobilwoche Konferenz gesagt hat, kleinere Tanker zu bauen, das sind noch lange keine Speedboats. Also du musst die Strukturen brechen, du musst die Organisation einmal aufdröseln, du brauchst ein ganz anderes Mindset, du brauchst ein komplett anderes Mindset, wenn du das machen willst. Wenn es jetzt darum geht, Kosten zu killen und die Controller Micha: Richtig. Burkhard: Ich weiß nicht, ob das dann auch so reicht, sondern du brauchst halt immer den Folgeplan und immer die Story nach vorne und du kannst ja auch schlechte Nachrichten zu guten Nachrichten machen. Wenn alle am Horizont erkennen, ja das ist das Ziel und das Ziel ist geil und da wollen wir alle hin, dann ist das etwas anderes. Micha: Du brauchst dieses Meinste, du brauchst dieses Ziel und du brauchst einen Treiber und den hat man glaube ich im Moment, weil eben sich die Probleme nicht mehr mit Geld zuschütten lassen und weil auch, und ich glaube die Rolle darf man nicht unterschätzen, ist jetzt auch die Familie, also die Eigentümer, Porsche und Piag am eigenen Leib, sag ich mal, Als Großaktionär gehen die Dividenden deutlich zurück, solange die ausbezahlt werden. Burkhard: Du meinst, er hört der Spaß auf? Ja, ist besser. Micha: Ja, dann hört der Spaß auf. Solange diese Dividenden steigen und ausbezahlt werden, hat man nie gehört, dass ein Wolfgang unzufrieden Da gab es ja auch schon Aber jetzt merken Sie es in der eigenen Kasse, dass da was nicht mehr so läuft wie früher. Ich glaube, dass dieser Druck deutlich wächst. Garantiert wächst er deutlich, aber dass er auch nötig ist und richtig ist. ⁓ diese Transformation voranzutreiben. das ist jetzt wirklich das ausschlaggebende Momentum, damit es dann auch passiert. Burkhard: Ich bin sehr gespannt, wann es mal so faktisches zu berichten gibt. Du hast auch einen tollen Blickpunkt geschrieben, Micha, für die Printausgabe, die wir wahrscheinlich dann auch... am Montag auch online stellen werden, denke ich. Dort steht viel drin. Wir bauen die Szenarien auf. Wir haben Spekulationen, aber wann mal was Fakt ist, ich bin sehr, sehr gespannt. Frank, Micha, vielen Dank. Zu dritt macht es auch Spaß. Kein Thema und dann schauen wir mal. welches Saal nächste Woche durchs Dorf getrieben wird und worüber wir dann sprechen können. Danke euch. Tschau. Schönes langes Wochenende. Frank Volk: Ja, gerne. Also, ciao! Micha: Danke.