Burkhard: Hallo, heute mit mir und Stuttgart Reporter Michael Gerstler. Hallo Michael. Michael: Hi Hallo! Burkhard: Es sind unruhige Zeiten in Stuttgart. Mercedes wird die Produktivität steigern, aber die Mitarbeiter ziehen sie mit oder nicht. Es gab Demonstrationen auf den Straßen. 100.000 Mitarbeiter sollen einen Brandbrief an den Bundeskanzler geschickt haben. Die 35-Stunden-Woche wollen sie nicht, die aber Mercedes abschaffen will. Also sie wollen sie beibehalten. Mercedes sagt 40 Stunden sind auch okay. Produktivität ist in letzter Zeit gesunken, dann setzt man mehr auf Ungarn. Alles in Kombination mit der größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte. Michael, erzähl mal, wie ist die Stimmung unter den Mitarbeitern? Was hörst du? Michael: Ja, es sind auf jeden Fall unruhige Zeiten, du hast es gesagt. Ich war, als diese Produktivitätsoffensive verkündet wurde, kurz danach auch in Sindelfingen am Werk, da hatte die IG Metall natürlich groß getrommelt. Was aber wirklich erstaunlich war, finde ich, dass es wirklich zum ersten Mal, so wie ich das mitbekommen auch wirklich Ola-Rausrufe gab. Also der Unmut war da schon zu spüren. Jetzt ist das immer Teil der Inszenierung ja auch der Gewerkschaft, dass dann eben ein ordentlicher Protestmarsch organisiert wird. Aber ich glaube, diese Initiative ⁓ mehr zu arbeiten gleichem Lohn, die wird jetzt auch in den Herbst hinein nochmal richtig, richtig für Stimmungs sorgen. Ja, da stehen ja dann auch die Tarifverhandlungen an und das ist ja auch so ein bisschen der dass man hier eigentlich grundsätzlich mal ein Thema angestoßen von dem Ola Kelenius überzeugt ist, dass es eben für die Wettbewerbsfähigkeit essentiell ist, nämlich dass wieder mehr gearbeitet wird und das wird uns sicher noch in den Herbst hinein beschäftigen. Burkhard: In Kombination natürlich auch mit dem Jobabbau, der geplant ist, dann die vielen neuen Modelle, kommen sollen. ich habe aus Stuttgart gehört, dass die Mitarbeiter sich fragen, wer soll denn dann die Arbeit machen, wenn wir so viele Menschen rausschmeißen wollen. Und die fünf Stunden mehr werden es auch nicht sein. ⁓ Michael: Das ist ja die große es ist ja so eine symbolische Forderung zum einen, aber man muss sich tatsächlich wirklich fragen, ist es denn ein Instrument, was in dieser Situation tatsächlich sinnvoll ist? Weil du hast ja in vielen ist es ja so, dass die Auslastung gar nicht da ist. Und wenn die Leute jetzt, sagen wir mal statt 35, ⁓ Stunden arbeiten würde, dann würde das den Druck ja weiter erhöhen. Du müsstest ja tatsächlich nochmal einen Haufen Leute eigentlich loswerden. Und das ist glaube etwas, was man jetzt in der Situation auch nicht unbedingt brauchen kann. Also es stellt sich schon die Frage, ob es tatsächlich das richtige Instrument ist. Und manchmal finde ich, ist es auch nicht ganz, ganz Geschickt kommuniziert es vom Konzern aus. Man müsste da vielleicht auch andere Instrumente reinwerfen, denn klar ist, die Arbeitszeit allein, wird Deutschland auch nicht retten, was die Wettbewerbsfähigkeit angeht. Burkhard: könnte auch insofern symbolisch sein, dass du sagst, jeder hat eine gewisse Eigenverantwortung für das Unternehmen, für die Industrie und jeder könnte ja statt immer nur zu schimpfen auf die da oben, sagen dann arbeite ich halt fünf Stunden mehr die Woche. Das merkst du ja gar nicht, wenn du fünf Stunden mehr die Woche arbeitest. Das ist ob 35 oder 40 ist wahrscheinlich völlig unerheblich. Aber dass jeder Einzelne dann sagt, okay ich habe verstanden die Lage ist so ernst. dann tue ich das. Aber das ist wahrscheinlich ein bisschen Wohlfall von mir, das zu glauben, dass es so einfach wäre. Stattdessen wird dann der, wie du erzählt hast, der CEO Ola Kellenius auch persönlich angegriffen und ich habe es auch in den Medien gesehen, dass es sehr personalisiert ist, dass Mercedes gerade nicht richtig gut geht und sie in einer Delle sind. Sehr gemünzt auf Ola Kellenius, aber er scheint stabil im Sattel zu Der Aufsichtsratschef Bruder Müller steht auch hinter ihm. ⁓ Die ist, wie lange wird er hinter ihm stehen? Die Modelloffensive, die muss jetzt funktionieren. Sie muss funktionieren. Aber Kellenius ist offenbar, er ist ja auch sehr eloquent im Auftritt und sehr optimistisch immer gestimmt. Er scheint fest im Sattel zu sitzen und kommt auch im November zum Automobilwoche-Kongress. Also insofern auch bis dato sollte nichts passieren. Bitte. siehst du das auch so? Also dass dieses im Raum Michael: ich sehe es wie du. ⁓ glaube, sitzt für den Moment sehr fest im Sattel, hat eigentlich alle Unterstützung. Man muss fairerweise sagen, viele der Probleme im Moment die liegen auch nicht in seiner Hand. Wenn man jetzt nach China schaut, wenn man sich einfach die ganzen geopolitischen Spannungen anguckt, es der Ukrainekrieg, dann hast du jetzt ⁓ vielleicht reingebracht, ⁓ geht es im Iran los, Israel davor. Also man hat dauernd irgendwelche die eigentlich das Geschäft wahnsinnig schwer machen im Moment. dann diese Kräfte, Regionalisierung. Also jeder Markt nur noch für sich, sie schotten sich ab. muss ganz klar sagen, ⁓ dieses deutsche Erfolgsmodell des Exports Deutschland heraus, das funktioniert eigentlich so nicht mehr, das hat jahrelang funktioniert und jetzt ist das eigentlich am Ende und dafür würde ich jetzt mal für alle Konzernlenker in der Autoindustrie in Deutschland sagen, das hat man eben nur begrenzt im Griff. meine, was man Kelenius vielleicht schon vorwerfen kann, finde ich, es war so ein bisschen ein Zickzackkurs in den vergangenen Jahren. Hier Luxusstrategie rein, Luxusstrategie raus, Electric Only rein, Electric Only Also da war manchmal vielleicht ein bisschen zu wenig Stringenz und Nachhaltigkeit, was den Kurs angeht. ⁓ Modelle zum Beispiel, du hast es ja auch angesprochen, die im Moment auf den Markt kommen, die kommen ja wirklich gut an. ich finde, man muss muss auch sagen, jetzt rein technologisch von der Modellpolitik in hier Stadtbild ich sage immer, da sieht man eigentlich am ersten ja was gut funktioniert. Und dieser CLA zum Beispiel, der ist hier unheimlich präsent, so wie ich es schon viele Jahre nicht mehr gesehen habe, von einem Modell. Und das zeigt eigentlich schon, dass die Modell-Offensive auf einem guten Weg ist. Und die wird ganz sicher auch der Test sein für Ola Kalenius. Man wird hier sicher noch abwarten, wie die sich entwickelt in den nächsten Jahren, bevor dann mal dran gedacht wird, ob vielleicht auch an der Führungsspitze mal was passiert. Burkhard: Aber vermutlich auch die letzte Chance, weil ich glaube er hat schon drei oder vier gehabt. Also nicht jeder kommt so gut durch, er so einen Zickzackkurs fährt, wie du sagst. Wenn du bedenkst, war als Entwicklungschef, hat er Modelle verantwortet, die dann nicht gezündet haben. Das hat mir ein Mercedes-Mitarbeiter gesagt, nach dem Motto, er hat die Modelle gemacht, die dann nicht funktioniert haben in letzten Jahren und wir sollen es jetzt ausbaden. Michael: EQS und EQE, das war halt vom Design her sehr umstritten. Burkhard: Ja, jetzt haben sie zum Glück gedreht. Dann mehr Luxury. Das war, glaube ich, auf den Kunden gemünzt, sondern auf den Finanzmarkt. Ich glaube, er wollte den Finanzmarkt mit dieser Strategie erreichen, ⁓ den Aktienkurs gut zu halten und sehr fragmentierte Anteilseignerstruktur glücklich zu machen. Drittens, Electric Only war auch zu früh. Jetzt allerdings gar nicht so schlecht, weil ich glaube, der Prozentanteil von Elektroautos bei Mercedes ist wirklich hoch. Also das scheint zu funktionieren. Und jetzt hatte er die vierte Chance mit dieser riesigen Modelloffensive. Du sagst, die funktionierenden CLA fährt halt dann bei euch durch die Innenstadt, aber nicht in Peking und nicht in Shanghai. Also der CLA-L, die langen Version, kauft ja China, verkauft sie nicht. Und China ist natürlich ein ganz anderer exponentieller Hebel als jetzt Stuttgart. Also nichts gegen Stuttgart. du musst ja, wenn du Volumen machen willst, Absatz, glaube, ⁓ haben im ersten Halbjahr irgendwie 600, ⁓ verkauft in China. ⁓ China ist glaube ich das Problem. ⁓ stabilisiert, ⁓ stabilisiert, sagst du. Und jetzt muss man schauen, die weiteren Modelle funktionieren. Ich weiß gar nicht, ob Mercedes hat doch früher so toll alle Segmente immer gehabt. Du konntest doch ein E-Klasse Kombi als Verbrenner kaufen und konntest nichts falsch machen. Ich weiß gar nicht, ob die neue Modell Offensive das auch so schön ab... Also haben Sie ein richtig großes SUV, was auch mal funktioniert. Das wäre der EQS zum Beispiel. Also Kombis sind glaube ich alle rausgenommen. wir mal drauf schauen. ⁓ ist es wirklich gut austariert? Das werde ich in den nächsten ein, zwei Jahren beschäftigen und interessieren. Ob Sie wirklich die Kunden dort abholen, die es möchten oder ob es eine Modellstrategie von oben herab ist. Michael: Ja, eigentlich sieht man schon, zumindest in Europa. Man muss ja auch sehen, dass sich die Elektromobilität natürlich unterschiedlich entwickelt. den USA kann man Moment nicht damit punkten, aber in Europa kommen diese neuen Elektroautos. Der CLA ist ja nur einer, auch GLB. Jetzt haben sie den GLA als kompaktes SUV vorgestellt. Ich glaube, der wird zum Beispiel sehr erfolgreich werden. Der passt einfach gut. C-Klasse, ⁓ natürlich auch ihren Bestseller GLC ist ja auch schon. elektrisch umgesetzt. Und ich glaube schon, dass das Angebot eigentlich nicht so schlecht ist. Aber du sagst es in China, funktioniert das einfach nicht. Jetzt kann man da sagen, der CLA ist ein Nischenmodell, der war eigentlich nie für China gedacht. Deswegen wird da jetzt noch niemand nervös. Der eigentliche Test kommt jetzt mit dem GLC, weil der war ja eigentlich auch ein Bestseller in China. Und da ist es wirklich so, wenn der sich nicht gut verkauft, dann finde ich, das ein Anzeichen dafür, dass diese ganze Offensive nicht funktionieren wird. Und man muss sagen, sie sind schon jetzt konservativ in Erwartungen. Ich glaube, dass China in den nächsten Jahren wirklich noch zum ganz, ganz großen Problem wird. Denn wenn du anguckst, wie viele Modelle der Chinesen da auf den Markt kommen, das sind ja bald zwei neue Modelle pro Tag. gefühlt. Wie willst du da als europäischer Hersteller überhaupt noch irgendwie Gehör dir verschaffen? Ich meine, sieht Audi ist den radikalen Weg gegangen, hat ja wirklich komplette Autos jetzt in China auch entwickelt mit der Submarke. Und da sehen wir, dass das auch nur begrenzt funktioniert. ⁓ hat so einen Eindruck im Moment, du kannst als ⁓ europäischer oder deutscher Hersteller in China eigentlich machen, was du willst. Du wirst nie mit den Kosten richtig konkurrieren können. Und wenn du es kannst, so wie mit den neuen Marken bei Audi, die sind ja preislich in der Range, wo dann sich auch die Chinesen eigentlich tummeln. Aber dann sind es so viele Modelle, dass du eben nur eins unter unter Dutzenden bist in diesem Segment. Und die Anteile im Markt, die sind dann einfach so klein, dass das nicht mehr funktioniert. Und ich glaube, da werden wir in den nächsten Jahren noch sehen, China ist aus meiner für die deutschen Hersteller schlicht verloren und sie würden gut daran tun, wie Porsche, sich frühzeitig darauf einzustellen, dass man dort noch ein paar Zehntausend Autos verkauft, aber vielleicht nicht mehr. Burkhard: Ja, ist nicht mehr viel zu holen. Einsicht, also dafür zu kämpfen, dass noch Absatz da ist, richtig. Aber China ist wahrscheinlich China ist Automobilnation geworden eine Automobilnation. Die Kunden, die kaufen ihre eigenen. Das ist in Deutschland so mit dem hohen Anteil von BMW, Mercedes, Audi. Das ist in den USA natürlich so, die immer ein F150 oder ein Escalade kaufen werden. Auch die Franzosen, Italiener machen das so. Deswegen ist es auch nur verständlich, dass die Chinesen ihre eigenen Produkte kaufen. 20 Jahre, 30 Jahre lang so erfolgreich gewesen in China, hat natürlich auch Versäumnisse zu Hause überdeckt. Du hattest zu viele Werke, du hattest Überkapazitäten, du hattest zu viele Mitarbeiter, who cares? Wir machen jedes Jahr 10 Milliarden Euro Gewinn in China. Das verdeckt natürlich was, was an historisch gewachsenen Strukturen in Wolfsburg, unter Türkeimen und wo auch immer passiert. Ich glaube auch, Dieses Geschäft kommt nicht mehr wieder und deswegen musst du strukturell einfach mal zwei, drei Sprossen runtergehen, so traurig das ist. Und das bedeutet ja diesen Jobabbau, das bedeutet ja die möglichen Werksschließungen, wie sie jetzt bei zur Diskussion stehen. Aber ich finde auch Mercedes hat doch dann zu viele Werke einfach mit Produktionsstätten weltweit, glaube ich, aus dem Da müssen ja auch drei, vier. verschwinden. ich glaube, es sind vier Werke in China und so ein angeschlossenes noch in Peking, also Peking ein Standort, zwei Werke. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die beide da weitergeführt werden. Und ich glaube, in Mexiko sind sie noch, in Südafrika. Das sind doch die Auswirkungen, die wir in den nächsten zwei, drei Jahren sehen werden, dass die deutsche Autoindustrie 150.000 Arbeitsplätze weniger hat und die deutschen Autohersteller zusammengenommen zehn Werke weniger in Deutschland und in der Welt haben. Also ich weiß nicht, ob du bei möglichen Werkschließungen von Mercedes was gehört hast. Michael: wie du richtig sagst, dieser Schrumpfungskurs, der wird weiter andauern. Da bin ich mir ganz sicher, wir sind noch längst nicht in der Talsohle. Also das wird noch mal sehr viele Arbeitsplätze wenn nicht grundsätzlich vielleicht auch mal an der Wettbewerbsfähigkeit noch mal gearbeitet wird. ⁓ wird weitere Werkschließungen geben. Da ist Mercedes nicht allein. Das sehen wir ja auch bei VW, die Diskussion. Jetzt Mercedes, Mexiko haben sie ja schon dicht. Da wird nichts mehr passieren. Südafrika, denke ich, da wird es in den nächsten Monaten, würde ich mal sagen, werden wir Nachrichten bekommen, wie es da weitergeht mit dem Werk. Das wird Mercedes garantiert nicht mehr das habe ich jetzt letzte Woche eigentlich bei der Halbjahresbilanz auch gefragt. In China wird wohl schon angepasst in großem Stil, aber eben da ist noch nicht von Werkschließungen die Rede. Mir hat es mal Der ehemalige Produktionschef Burzer, jetzt ist er ja Entwicklungsschef, der hat es mir so erklärt, dass dort die Komplexität eben auch sehr sehr hoch ist. dass du so viele, die machen ja dort so viele Modelle, dass das eigentlich in einem Werk nicht abzubilden wäre. Da braucht man vielleicht die zwei Werke, die werden aber in den Kapazitäten dann sicher zu Recht gestutzt. Und die große Frage ist, was passiert in Europa? Wird man eben diese drei Werke in Deutschland mit Sindelfingen, Raststadt und Bremen? wird man die auf Dauer wirklich halten können, wenn man auf der anderen Seite Cash-Kemett ja derart ausbaut und dann die Absatzzahlen, so wie sich es auch jetzt in diesem Jahr andeutet, wieder weiter zurückgehen. Also wenn dann Mercedes irgendwann bei 1,5 Millionen Einheiten ist, jetzt sind es noch 1,8 wenn sie Glück haben dieses dann stellt sich die Frage ja ganz sicher nochmal. ⁓ Burkhard: Ja, obwohl es ja, du hattest vorhin gesagt, in Europa nicht schlecht läuft. Viele Autohersteller regionalisieren sich ja auch, sagen, das ist die Marke für diesen Kontinent und wir haben vielleicht noch eine weitere Marke für einen anderen Kontinent. ich weiß jetzt nicht die Kapazitäten der drei Werke, aber wenn sich das ausgeht für Europa, das die drei Werke stabilisieren. Also können nur spekulieren. ⁓ Aber ich habe jetzt also nichts in der Art Weise gehört. Ludwigsfelde haben sie ja noch ein Werk, was sie irgendwie gerne verkaufen möchten. Michael: Das sind die Vans. Ja, da waren ja so wie bei vielen jetzt, Nutzung Verteidigungstechnologie im Gespräch. Da sollten Radpanzer gebaut werden. Aber so wie man hört, ist es eigentlich vom Tisch. Da hätte KNDS auch den Auftrag dazu gebraucht. das ist ja in der Rüstungsindustrie so, das hängt dann halt an großen Aufträgen. Und wenn die nicht kommen, funktioniert das so auch nicht. Aber da so in die Richtung könnte die Lösung natürlich gehen. Wobei ich da auch höre, dass das Werk eigentlich bis 2032 noch gut ausgelastet ist. Also bei den Vans läuft es ja eigentlich ganz gut im Moment. Und da ist jetzt wahrscheinlich zwar schon auf längerfristige Sicht dann Handlungsbedarf, aber eben nicht akut. Aber Ludwigsfelde wird garantiert nicht fortgeführt. Das kann man auch sagen. Burkhard: Wir haben Mercedes-Chef Ola Kellenius im Kreuzfeuer, macht irgendwie auf der Bühne auch immer einen sehr eloquenten, stabilen Eindruck und kämpft für diese Marke. ⁓ Wir Mercedes-Benz, die mit Absatzproblemen in China sehr, sehr strugglen, obwohl sich jetzt zuletzt Europa und USA auf niedriger Basis stabilisiert haben, Michael. Michael: Ja, nicht mehr so. Europa, das wissen wir ja auch, stagniert ja seit vielen Jahren, beziehungsweise die Produktion geht zurück und der Absatz, also da wird es jetzt auch keine großen Wachstumssprünge mehr geben. Da geht es dann eher ⁓ Marktanteile. Aber zumindest ist da eine Stabilisierung da. USA ist immer noch eigentlich für Mercedes perspektivisch Wachstumsmarkt. Deswegen geht ja auch der GLC rüber nach Taskalusa. Also da hofft man sich in dem Segment noch ein bisschen was. da geht schon vielleicht noch ein bisschen das Problem ist eben vor allem China. Burkhard: für die USA kommt der EQS einfach zu spät. man da hätte man Tempo aufnehmen müssen fürs Facelift. Audi hat den Q9 ⁓ jetzt der ist auch zu spät, aber er ist zumindest vorgestellt ich glaube das kostet auch in USA. Aber ich wollte zusammenfassen und genau die Mitarbeiter gehen auf die Straße. ⁓ angeheizt von der IG Metall rufen sie Ola raus und sind sehr emotionalisiert. Die Frage wird sein, genau wie im Herbst die Tarifverhandlungen im Südwesten verlaufen Wahrscheinlich muss man kämpfen für diese Autoindustrie. Es lohnt sich für diese Autoindustrie zu kämpfen und das sollten vielleicht alle tun. ⁓ da sind wir weiter sehr... Michael, ich glaube, wir haben es. Ich bin im Urlaub und würde deswegen jetzt auch weiter Urlaub machen. Danke dir für das Gespräch und bis zum nächsten Mal. Michael: dann wünsche ich dir einen tollen Urlaub auf jeden Fall. Bis dann, ciao. Burkhard: Danke, ciao an die Zuhörer, ciao!