Burkhard: Heute ist der 20. März 2026 Freitag. Herzlich willkommen zum Zur Sache Podcast. Ich bin Burkhard Riering, Chefredakteur und Herausgeber von Automobilwoche. Bei mir heute ist Agnes Lebring, Head of Community Development von Automobilwoche. Hallo Agnes. Ich freue mich, ich freue mich sehr, dass du da bist. Wir haben ja auch einen Grund, dass wir heute zusammensitzen. Agnes Lehbrink: Hallo Burkhardt, danke für die Einladung. Burkhard: Denn wir hatten gestern einen ziemlich großen Tag. hatten den Women's Leadership Day. Erzähl mal, wie fandest du ihn? Agnes Lehbrink: Zum vierten Mal haben wir ihn gemacht und ich fand ihn großartig. Ich glaube auch so waren auch die Rückmeldungen von allen, die einfach alles aufgesaugt haben, was inhaltlich auf der Bühne geboten wurde, was wir in den Masterclasses angeboten haben, auch die Möglichkeit zu Netzwerken und so. Die haben alles mitgenommen, was ging. Dementsprechend war die Stimmung richtig gut aufgeladen, gute Energie, hat richtig Spaß gemacht gestern. Burkhard: Fantastische Atmosphäre, 200 Teilnehmerinnen in den Highlight Towers in München. Im 32. Stock haben wir uns getroffen. Du hast die Energie angesprochen, die es miteinander etwas erarbeiten. Das finde ich so toll und da bin ich froh, dass ich da auch immer ein bisschen mitmachen darf bei deinem Women's Leadership Day. Ja, ich mogel mich rein. Agnes Lehbrink: Jederzeit, Burkhard. Burkhard: Ich finde es halt auch so schön, da mit moderieren zu können. Und ich hatte ja zwei Masterclasses auch betreut von Google und von Volkswagen. waren beide, also ich muss das mal erzählen, weil die beiden so fantastisch sind. Und weil ich da so viel lerne, bei einem Dreiviertelstunde Workshop, also Google war die Art of Prompting. Da lernst du dann nochmal, wie du wirklich gut promptest. Ich weiß nicht, wie viel Zuhörer das auch schon aus dem FF können. Agnes Lehbrink: Mhm. Burkhard: Aber wenn du das noch mal siehst, also gehostet haben das Steffi Schieber und Anne-Kathrin Müller von Google Automotive. Und wenn die dich dann noch mal einführen und dann auch die Diskussionen stattfinden, übrigens die vielen jungen Frauen, da waren, sind auch alle sehr weit schon in Sachen Prompen und KI. Aber wenn du dann siehst, dass die nachweisen können, dass die 40, 50 Prozent ihres Tagesgeschäfts effizienter arbeiten können, weil sie KI so einsetzen, dann bin ich ziemlich baff und merke, wo wir auch ansetzen müssen. Also du beziehst das ja immer auf dich selbst und das war ein super Workshop und ich bin froh, dass wir Google auch bei der Automobilwoche Konferenz am 16. April haben werden. wir ja gleich noch drüber reden. Wie andere Masterclass, wo ich dabei war, Agnes Lehbrink: Ja. Mhm. Ja, unbedingt. Sprechen wir noch mal. Burkhard: war vom Volkswagen Konzern mit Annika Stappenbeck und Maren Krabowski. Also HR plus Skillmanagement, was Maren Head of ist, Global. Und da geht es auch ⁓ Skillmanagement und damit habe ich mich auch noch nie so befasst wie in dieser dreiviertel Stunde. Also meine ganze berufliche Laufbahn nicht. Wie viel Wert das hat, also das würde jetzt auch zu weit führen wahrscheinlich das hier auszubreiten. Aber von Früher hast du gesagt, was hast du gemacht, bist du der Richtige für uns. Es geht um Personal, die richtigen Leute an den richtigen Stellen. Da müsstest du eigentlich sagen, was kannst du denn? Ist die viel wichtigere Frage. Und drittens, was kannst du denn alles können eigentlich? Welche Talente schlummern in dir? Wie switchen wir dich um in einem Werk, was 20 Jahre lang Motoren gemacht hat, hin zu einem Batteriesystembau? Agnes Lehbrink: Mhm. Burkhard: zum Beispiel. Der VW-Konzern ist natürlich sehr stark in der Transformation und sehr stark auf EVs spezialisiert, immer mehr. Und da habe ich auch unglaublich viel gelernt, also fand ich toll. Wo warst du denn? Agnes Lehbrink: Ich habe in den Masterclass Sessions eine kleine Pause gemacht, muss ich gestehen, und habe mich dann aufs Panel danach wieder vorbereitet, weil ich ja dann davor und danach ordentlich moderiert habe. Burkhard: ⁓ okay. Ja. Agnes Lehbrink: Genau, und hab ehrlich gesagt da noch mal mich ⁓ Risiko in der Führung und so, wir darüber gesprochen haben mit Gabi Wüst, mit Sevile Ikekaya und mit der Imel Dalabe vom VDIK. wo auch noch mal wahnsinnig viel rauskam, wo Imelda LaBee plötzlich aus dem Nähkästchen geplaudert hat, wie bei Volkswagen früher Führung gelebt wurde und was sie sich jetzt vorstellt, wie es doch heute eigentlich sein sollte. Also das war noch mal richtig, richtig stark, was die drei auf der Bühne rausgelassen haben. Was war... Burkhard: Ja, also bei all der Wissensver- Entschuldigung, ja bitte. Agnes Lehbrink: Was war denn so, was auf der Bühne stattfand, so dein Highlight? Burkhard: Also die Mischung zwischen Wissensvermittlung und aber auch wie viel Spaß wir dabei hatten und es wurde viel gelacht gestern, weil wirklich sehr viele coole Sprüche. Sowas gelingt auf einem Women's Leadership Day wirklich sehr gut, weil diese Community einfach sich kennt und man sich schätzt und man sich vertraut. Das ist was ganz Besonderes dieser Tage, ist wirklich ein Highlight des Jahres. Agnes Lehbrink: Mhm. Das stimmt, ja. Burkhard: Und wir hatten ja noch ein Abschluss Highlight, was ja jetzt dann auch Agnes Lehbrink: Ja, das musst du jetzt unbedingt erzählen. Burkhard, will ich gar nicht spoilern. Das war ganz, ganz große Klasse. Los, raus geht's. Burkhard: Ja. Ich sag's mal, wir haben uns vorgenommen, den Automobilwoche Leadership Award ins Leben zu rufen. Also für ein Lebenswerk, wenn du so willst, was Besonderes. Nicht jemandem, nicht jemand Naheliegendes. Und wir haben diesen Award verliehen an Regine Sixt. Und Regine Sixt hat sich committed, hat gesagt, ja, da bin ich dabei. Das bin ich auch allen Frauen schuldig und ich habe Frauen... 50 Jahre lang im Unternehmen unterstützt und die ganze Familie, SIXT-Familie, die immer schon, immer standen auch starke Frauen hinter dieser Gründung, ja agierende, weltbekannte Marke. ja, dann hatten wir so bisschen die Vorbereitung und dann habe ich gemerkt, wie professionell Frau SIXT arbeitet. Und das Agnes Lehbrink: Nicht 80 Prozent, sondern 120 Prozent, ne? Burkhard: Genau, Frau Davino hat ja gesagt, gut ist gut genug so ungefähr. Hat sie glaube ich gestern gesagt, Männer immer schneller sind, weil sie manchmal einfach sagen, das passt jetzt, weiter geht's und Frauen zu perfektionistisch sind. Fand ich übrigens auch super. bisschen mehr Schlampegkeit hat sie gesagt. Das fand ich sehr, sehr, sehr süß. Und Regine Sixth, ja, sie ist gekommen. Was für einen rauschender Abschluss dieses Tages. Agnes Lehbrink: Ja. Ja. Burkhard: 45 Minuten aus ihrem Leben erzählt, aber von vorne bis hinten, von den Anfängen des Unternehmens, wie sie Erich sich kennengelernt hat, wie sie gesagt haben, sollen wir es wagen, einen riesigen Autovermieter zu gründen. Sie hatten kein Geld, sie hatten die Vision. Sie haben losgelegt. Sie haben sich hochgradig verschuldet. Sie haben dann begonnen mit dieser frechen Werbung und mit dieser Markenbekanntheit. Dann hat sie von ihrer Familie erzählt, von den heutigen CEOs, Alexander und Konstantin, von diesen unzähligen Enkelkindern, die schon da sind. mit einer Mischung, es war voller Energie, aber auch so humorvoll. Sie hatte diesen... Ja, also total, total. Also was haben wir viel gelacht in diesen 45 Minuten, wo sie einfach geredet hat und... Agnes Lehbrink: Ja, und so herzerwärmend auch, ne? Burkhard: Ja, ich habe auch Tränen der Rührung gesehen im Publikum, als sie erzählt hat, wie sie zum Kinderhilfeprojekt gekommen ist, was sie da erlebt hat, was sie da gesehen hat und hat dann diese Stiftung ins Leben gerufen, ⁓ Kindern zu helfen. Und das hat ja auch noch diesen unfassbar rührenden Namen Tränchen Trocknen, wozu ich nur aufrufen kann, das wirklich, wenn man sinnvoll spenden möchte, Agnes Lehbrink: Mhm. Burkhard: ist das die richtige Adresse. Sie hat von Projekten erzählt. Das war was ganz Besonderes und ich glaube, dass zu so später Stunde, also es war 18 Uhr, okay, aber wir hatten ja schon zehn Stunden Vollgas mit der ganzen Community. Das wirklich eine Stunde war der Slot und du hast 100 Prozent Aufmerksamkeit des Publikums gehabt. Du hättest eine Stecknadel fallen hören können, wenn sie geredet hat. Und Agnes Lehbrink: Ja. Burkhard: Also die Lieblingsstelle war ja eigentlich die, wo ich sie danach gefragt habe, wie sie als Marketingfrau diese globale Markenbekanntheit erreicht hat. Und sie dann sagte, ach, das soll der Erich erzählen. Denn Erich Six kam noch, er sagte, ich war eben dort Schwabing, dann bin ich kurz vorbeigefahren. Ja, war ich da vorbei und dann... Ja, wenn einer das darf, dann wahrscheinlich er. Agnes Lehbrink: Fahr ich da vorbei? Ja genau. Direkt auch vor unten vor der Tür geparkt? Burkhard: Und dann ist er schnell hoch und dann musste er schon auf die Bühne, weil Regine Sicks gesagt hat, das sollte Erich jetzt mal erzählen. Und stand er und hat aus dem Stand eine zehnminütige Rede gehalten, die wirklich auch zum Schießen war. das war was ganz Besonderes und die Preisverleihung ganz toll. Danke an Patricia Rieke, mit der ich die Laudatio machen durfte. Wir haben so einen Dialog Laudatio gemacht. Agnes Lehbrink: Hmm. Burkhard: Auch super. Ist ja auch automobilbegeistert, Frau Rieke. Das passt dann ja. Agnes Lehbrink: Und bringt noch mal einen entsprechenden Glamour dann auch mit da rein. Burkhard: Ja, wir werden dann alle berühmt durch solche Aktionen. Genau. Also das war ein Tag, der war so voller Energie und hat so viel gebracht und es war wie so ein Rausch, fand ich. Und ich glaube, war eine gute Werbung für den nächsten Women's Leadership Day. 12. Mai 27 hast du schon gesagt, ne? 12. Mai 17. Agnes Lehbrink: Hahaha Genau, 12. Mai 27 wollen wir in die fünfte Runde gehen. Da machen wir ein kleines Jubiläumsfest. Ja, richtig, auch das, auch das. Siehst du? Haben wir doch gut ausgesucht. Burkhard: Genau, und in meinen Geburtstag reinfeiern. Ja, allerdings war gestern, das stimmt, wir beide waren gestern auch früh weg, es war dann wirklich kaum noch Kraft, lange zu bleiben. Agnes Lehbrink: Ja, aber es war ja auch so dicht, der ganze Tag. Da war so dicht für alle. Und ich hab auch gemerkt, irgendwie alle haben so aufgesaugt die einzelnen Inhalte von vorne bis hinten. Dass man dann auch gemerkt hat, okay, am Ende kann man dann auch nicht mehr. Und dann ist auch gut gewesen. wir hatten uns eingestellt und wir hätten auch noch die Nacht durchfeiern können. Die DJ war ja echt auch gut. Aber ... Burkhard: Die war sehr gut, ja. Agnes Lehbrink: Aber irgendwann ist dann einfach auch die Luft raus, muss ich ganz ehrlich sagen. Und dann musste ich es auch mal sacken lassen, was alles so passiert war gestern. Das passt ja fast gar nicht in ganzen Tag rein. Burkhard: Das stimmt, das stimmt. Wir haben heute Morgen überlegt, ob wir die Teilnehmerinnen vom Williams Leadership Day, die nicht nur an Management, sondern auch an viel Tech, viel Technologie dabei, transferieren können zum Automobilwochenkonferenz. Denn am 16. April ist die 17. Automobilwochenkonferenz. Ja, ist das ein neuer Automobil. Und da kommen die Top-Vorstände, der Autohersteller und der Zulieferer und Handelspanel habe ich auch. Agnes Lehbrink: Mhm. Burkhard: Da würde ich gerne noch zwei, drei Sätze zu sagen, Agnes. Ganz genau, denn es gibt nämlich auch noch Plätze, deswegen sei das hiermit gesagt. Aber es geht jetzt rasant mit den Anmeldungen. Wir starten mit Werner Tietz, Leitung Konzernforschung, VW Konzern, der erklärt, wie sich VW entwickeln und entwickeln muss. Agnes Lehbrink: Unbedingt, sagt er noch was dazu. Ja, klar. Burkhard: Da kommt Magnus Östberg, der Softwarechef von Mercedes-Benz. Den kriegst du auch nicht alle Tage. Der erklärt das MBOS, denn das ist die absolute zentrale Schnittstelle für das SDV, für das Software Defined Vehicle. Hildegard Müller ist eigentlich immer dabei und sagt, aus ihrer Perspektive, wo die deutsche Industrie im internationalen Vergleich ... angeht. Also wir sprechen immer über autonomes Fahren, KI, Software, also es ist eine tech-affine Konferenz, aber das macht sie auch. Wir haben TÜV Rheinland dabei mit Thomas Cvernheim. Wir haben Carsten Schnarke, weiterer konzernverantwortlicher Vorstand von Volkswagen, der sehr eloquent und ein intellektueller Manager ist. Das macht unglaublich Spaß mit Carsten Schnarke auf der Bühne. Agnes Lehbrink: Mhm. Mhm. Burkhard: Wir haben natürlich einen Handels- und Vertriebspanel, wo Yves Becker-Far, der Leiter Vertrieb Deutschland von Audi, ist und Chief Digital Officer eines großen Handelshauses, Wolfgang Denzel, Hans-Jörg Meyer. Wir haben Klaus Zellmer. Klaus Zellmer steht dafür, ein CEO sagt, eines OEMs, wie ein CEO sagt, KI, das mache ich jetzt voll mit. Da will ich alles wissen. Und jeder hat Agnes Lehbrink: Mhm. Mhm. Burkhard: Bevor ein Prozess losgeht, sagt er KI zuerst checken. Was kann die KI helfen? Was kann sie tun? Und dann beginnt die Arbeit. Aber nichts wird mehr angefangen, ohne vorher das einmal zu scannen. Weil man ja sonst in seinem Trott ist und einfach loslegt. Aber die Effizienzen, die ich auch vorhin sagte, wie Google diese Effizienzen rausholt per KI, das darf man nicht vergessen. Toll Nikolai Martin BMW Vorstand, relativ frischer junger Vorstand, der uns erklärt wie KI als Agent der Wertschöpfung, so nennt er das, auftritt, nämlich was bei Einkauf und Lieferantennetzwerk alles zu beachten ist. Dann haben wir noch das Source System dabei, ein weiteres Software Panel mit Electrobit und Bosch und IAV kommt mit Nicoleta Szabow. Und eine Abschluss-Keynote auch wieder Google. Das ist so toll, dass die sich so kommitten. Mit Wieland Holfelder, den wir auch noch nie bei uns hatten. Auch super Top-Manager von Google, Vice President Engineering. Und dann gehen wir in die Automobilwoche Night über, also dem Get Together. Alles im Hilton, Munich, Airport, damit die Kolleginnen und Kollegen auch gut rein und raus fliegen können. Agnes Lehbrink: Mhm. Mhm. Burkhard: Und das nächste große Highlight und da erhoffe ich mir dann, dass wir uns dann wirklich alle dort wieder treffen. Agnes Lehbrink: Mmh. Ja, ja mega. Das ist ja auch schon in vier Wochen. Es steht quasi jetzt vor der Tür und man sieht ja an dem ganzen Lineup, was du gerade gesagt hast, wie sehr KI jetzt oben angekommen ist. Also wirklich auf Vorstandsebene und keiner kommt mehr dran vorbei. Es ist Chefsache geworden. Burkhard: Genau. Ja. Und es geht so rasant. Auch Chet GPT, den kannten wir vor zwei Jahren noch nicht. Oder vor zwei Jahren ging es, ich, los. so ganz knapp. Aber wenn man bedenkt, das Automobil wurde erfunden. Und um die ersten 100.000 Autos zu verkaufen, also Kunden, die ersten 100.000 Autokunden hat 16 Jahre gebraucht. Die ersten 100.000 Kunden von Chet GPT. Agnes Lehbrink: Ne. Burkhard: hat zwei Monate gedauert. Dann hatten die die ersten. Also das das beschleunigt sich derart schnell. Und natürlich gab es gestern auch viele kritische Fragen. wie gefährlich kann KI werden? Also einerseits was Datenschutz angeht. Andererseits wie sehr uns dadurch die Jobs abhanden kommen. Und da fehlt auch ein genialer Satz. nicht Agnes Lehbrink: Mhm. Mh. Burkhard: KI klautet einen Job, sondern der Typ, der KI beherrscht, klautet einen Job. Also, der fand ich auch top. Agnes Lehbrink: Genau. Und deswegen eigentlich ein Appell an uns alle, dass wir uns da ordentlich mit beschäftigen und das zu unserem Thema machen. Eigentlich geht es ja jedem was an. Burkhard: absolut. denke auch bei der Konferenz wird sich das wie ein roter Faden durchziehen und das wird noch, weil es ja alles betrifft, es betrifft das INKRA, es betrifft schon smarte Factories, es betrifft also die ganze Wertschöpfungskette. Es gibt keinen Ort mehr, wo KI nicht dabei ist. Weiß auch jeder, aber es umzusetzen. Agnes Lehbrink: Ja. komplett. Mhm. Burkhard: Deswegen auch die Masterclass von VW so spannend mit Skillmanagement, weil darum geht es ja. Agnes Lehbrink: Ja, und das fand ich auch gestern so bezeichnend bei dem Vortrag von der Isabel Hartung zum Thema künstliche Intelligenz im Unternehmen, wie sie da gesagt hat oder Umfrage gemacht hat, wer arbeitet denn jetzt schon mit künstlicher Intelligenz und wer erzielt auch endlich eigentlich schon Gewinn und dann waren ganz schnell nur noch zwei Arme oben. Burkhard: ⁓ okay, das habe ich nicht mitbekommen. Agnes Lehbrink: Und das bedeutet also im Endeffekt, die Wertschöpfung aus Künstlerintelligenz zu ziehen, ist dann doch nicht so leicht, wie man denkt. Auch prompten ist nicht so leicht, wie man denkt. Und da gehört es wirklich, sich damit zu befassen und das auch zum Thema zu machen für Chefs, eben ⁓ das ordentlich zu verankern. Burkhard: Ja, der perfekte Prompt hat übrigens 21 Wörter, habe ich gestern gelernt. Und du musst dann immer noch mal hinterher und noch mal hinterher. Du kannst einfach anfangen und du wirst dann immer konkreter. Und du musst ja beim Prompten, du musst dir selber eine Rolle zukommen lassen. Du musst sagen, wer du bist. Agnes Lehbrink: Endlich. Ja. Burkhard: Kennst du, machst du wahrscheinlich auch und ich auch. Also du musst sagen, ich bin Chefredakteur und brauche jetzt eine E-Mail an XY, wenn ich das tun würde. Aber ich schreibe sie ja auch noch selbst. Also du musst, welche Rolle tue, du musst den Kontext erklären, du musst die Zielgruppe sagen und wenn du das alles tust, bekommst du einen perfekten Prompt. Und manchmal promptest du ja etwas, was du eigentlich weißt und es kommt etwas Falsches heraus, was du sofort siehst und dann weißt du, dass du schlecht gepromptet hast. Agnes Lehbrink: Mhm. Mhm. Burkhard: Ja, wenn dann was komisches... Agnes Lehbrink: Im Endeffekt gilt bei der KI, immer, der Computer ist nur so schlau, wie der da davor sitzt. Burkhard: Ja, und da fängt das Halluzinieren an. Und das soll ja auch so sein. Das ist ja auch Systememmanent, dass er halluziniert, ⁓ irgendwie einen Schritt weiterzukommen. Aber das ist natürlich humbug oft. Aber als zentraler Treiber für Innovation, Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit, das ist so schnell jetzt die nächste Stufe erreicht worden, obwohl wir die andere Stufe noch nicht perfekt beherrschen. Agnes Lehbrink: Ja, ja, voll. Genau. Burkhard: Also was hat China uns voraus? Haben wir jetzt jahrelang debattiert. Was hat China uns voran? Warum konnten die uns technologisch so schnell ebenbürtig werden und teilweise uns überholen, was Digitalisierung etc. und also Speed angeht? Ok, dann waren wir beim Software Defined Vehicle, beim SDV. das ist jetzt dann, ist das auch schon veraltet bald? Agnes Lehbrink: Mmh. Burkhard: Es ist also das KI definierte Fahrzeug und wahrscheinlich kannst du es nicht trennen. Agnes Lehbrink: Wahrscheinlich ist das Software-Defined-Vehicle hinterher Software, die durch KI definiert wird und besser wird. So wird es sein. Burkhard: Ja, ja, ja, du liest auch immer öfter über das AI-DV, nicht mehr das SDV. Also Xpeng hat das vorgestellt in Brüssel auf der Muttoshow. Da war ich im Januar dabei. Das ist das AI-DV und die haben dafür einen eigenen Chip gebaut. das ist natürlich ist es auch ein SDV, aber das S ist KI-basiert nur noch. Und Agnes Lehbrink: Mhm. Mmh. Hm. Burkhard: Ja, haben den Chip Turing genannt nach Alan Turing. ist auch ganz gut. Jetzt hat man bald alle durch mit Herrn Tesla, Herrn Turing. Also ich weiß nicht, wenn es noch alles gibt. Alle Erfinder von Elektronik sind jetzt irgendwo verarbeitet. Genau, also das zur Automobilwoche Konferenz. Ich KI und SDB werden sich wie ein roter Faden durch diesen Tag ziehen. Agnes Lehbrink: Mhm. Burkhard: Und das wird sehr, intensiv. Und darauf freue ich mich. ja, Agnes, dann sehen wir uns da zum nächsten Mal. Agnes Lehbrink: Unbedingt, unbedingt. Und alle, jetzt zugehört haben, können wahrscheinlich ein paar Informationen finden, die sie auf automobilwoche.de und wahrscheinlich auch in den Show Notes wo sie sich nochmal Tickets kaufen können, sich anmelden können für Newsletter und so weiter. Burkhard: Agnes, dir vielen Dank, dass du heute dabei warst. Danke für gestern. Danke für diesen wundervollen Women's Leadership Day. Übrigens danke an das ganze Team. Ich glaube, das war gestern eine Teamarbeit. Besser geht es gar nicht. Und das ist das Automobilwoche-Team. Wirklich auch herzerwärmend. letztlich. Agnes, alles Gute. Liebe Zuhörer, alles Gute. Ciao. Agnes Lehbrink: Danke dir! Mhm. Vielen Dank, ciao!