Burkhard: Heute bei mir Bayern Reporter der Automobilwoche Frank Volk. Hallo Frank. Frank Volk: Hallo, grüß dich Burkhard. Burkhard: Ich war die Woche in Detroit im Headquarter, habe natürlich verfolgt, was ihr gemacht und geschrieben habt. Von einem Sommerloch in der Autoindustrie kann man nicht gerade sprechen, wenn ich sehe, welche Headlines es wieder gab. Frank Volk: ganz und gar nicht. ⁓ glaube, die freuen sich jetzt alle, dass sie sich ins Sommerloch gerettet haben und vielleicht mal ein bisschen durchatmen können. Die letzten Wochen waren wirklich turbulent, erwartet turbulent, muss man sagen. Die haben natürlich noch mal alles reingepackt, jeder Konzern mit seinen Halbjahreszahlen. Da man was kommt bei den Deutschen. OEM ist nämlich nichts Gutes. ja durch die Bank. Wir haben seit die mehranderen Zahlen, wie viele Stellen bei Volkswagen gestrichen werden. Das Thema mit den Werkstreichungen. Auch die Proteste. glaube, vorgestern waren nochmal 6000 Leute vor den Werkstoren in Neckarsulm und haben da protestiert. Dann hatte ja BMW schon vor Juni seine Prognose gekappt. Die Absatzzahlen, die haben halt auch alle negativen Bilder im Grunde genommen bestätigt, die man hat. Wobei, man muss ja immer ein bisschen differenziert drauf schauen, was du halt auch schon siehst und wo ich... inzwischen auch ein bisschen am Staunen bin, ist dann dieser Alarmismus, der dann in den sozialen Medien herrscht. ist ja schon auch ein Wahnsinnsechoraum. verstehe ich ja so einen Fußballbundestrainer, ⁓ der dann sagt, ihm geht alles irgendwie auf den Wecker, weil er ja 88 Millionen ⁓ sich weiß, die es besser wissen. Und inzwischen habe ich den Eindruck bei der Autoindustrie sind es dann nicht 80 Millionen, aber inzwischen 40 Millionen, die dann auf diesem Ticket der Krise versuchen, ein leichtes Licht auf ihre Person zu werfen. eigentlich Wahnsinn. Burkhard: vielen Automobil-Experten auf LinkedIn, KI-basiert, dann Kommentare schreiben. Vielleicht gehen wir mal kurz einzeln durch. hast BMW erwähnt. BMW galt als Vorbild in der Branche, vorbildlich geführt mit der Strategie der Technologieoffenheit. CEO-Wechse und Justamente Gewinnwarnung. Jetzt dann vor allem in Deutschland, vor allem im mittleren Management. Habe ich das richtig verstanden? Frank Volk: sagen natürlich nichts dazu, wer da betroffen ist. Aber es mal runterbricht, was gesagt wurde, dann wird es natürlich schon sein, Also es gibt ja dieses Abfindungsprogramm für 40.000 Mitarbeiter in Deutschland, also denen Abfindungsprogramm angeboten wird, nennt Personalstrukturprogramm. Es ist ein offenes Programm, also keine Vorselektion, man geguckt wen braucht man unbedingt, wen hält man, man gibt es nur in verschiedenen Abteilungen. Nein, komplett diese 40.000 Stellen, es da gibt. Und wenn man sich das natürlich mal anguckt, Programm läuft nur in Deutschland, muss man dazu sagen. Die Stellen sind dann wiederum weltweit, die bis zu 8.000. Aber wenn man da natürlich mal reinguckt, dann sieht man natürlich, dass das im Wesentlichen wird das wohl auf München rauslaufen. Das sind die sogenannten indirekten Bereiche. Indirekt Bereiche sind eigentlich alles, am Band steht, mal platt gesagt. Und es sind natürlich primär dann auch, und das hat der Nedelkovitsch gestern auch noch mal in der Bilanz-PK betont. auch Bereiche, die bisher sakrosanct waren in BMW, die für die Unternehmenskultur stehen, nämlich Entwicklungsbereiche. Ganz eindeutig. Das heißt, da wird auch im FITS einiges passieren in München. Burkhard: glaube der Umsatz war jetzt okay im ersten hat BMW ein Produktproblem oder haben sie ein Strukturproblem? Frank Volk: Sie haben dasselbe Strukturproblem, das alle anderen haben. Also was noch ihr ganz großes Plus ist, ist eindeutig eine neue Klasse, die haben in USA 9 % plus, ja mal richtig ⁓ gut ist. In Europa haben sie du kannst halt, und den Befund, die können eigentlich nicht in dem Maß wachsen wie in das Geschäft ⁓ in aus dem Latschenfeld. Und das ist halt das große Thema wenn man guckt, ich glaube aufs halbe ist BMW so ⁓ 20 Prozent im in China, allerdings mit einer wahnsinnig sich erhöhenen im zweiten Quartal. deutlich über 30 Prozent. Und die ICI-Verkäufe, die sind 70 Prozent zurückgegangen im zweiten Quartal und das haben natürlich auch dann die Aktionen ausgelöst, letztlich Kappen der Prognose. Also Sie haben das Problem in China. dann kann man sich natürlich überlegen, wird es denn gelingen mit den Maßnahmen, Sie in Deutschland das Chinathema irgendwie zu retten? Sie bauen jetzt natürlich schon stark darauf, dass die neue Klasse auch in China funktionieren wird und muss. Allerdings kommt die dieses Jahr gar nicht. Also in diesem Jahr hilft ihnen das erst mal überhaupt nichts. Also bis die Verkaufszahlen, bis man da sieht, was Und da müssen sie natürlich mächtig zulegen in China, also ⁓ da wieder auf eine Wachstumskurve zu also mir fehlt ein bisschen die Fantasie, auch wenn man auf die anderen guckt. Wir hatten ja Zahlen veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe, Produktionsauslastung der Joint Venture Werke der Deutschen in China, die liegen, die liegen 50 Prozent werden wohl weiter sinken auf 44 Prozent. Und wie man machen möchte wie man da die Wende kriegen will, dass man die Werke wieder vollkriegt, ist natürlich ein Punkt. Mertl, der Finanzchef von BMW, sagte man dürfe ja natürlich die Kostenstruktur der Werke in China nicht vergleichen mit Europa, alles viel günstiger. Das mag ja sein, aber 40 Prozent, kein Autohersteller betreibt ein Werk, ⁓ das mit 40 Prozent auszulasten. Und wie gesagt, da muss man dann viele neue Klasse Modelle verkaufen, ⁓ da wieder auf einen Wachstumspfad zu kommen. eine harte Nuss. Burkhard: Ja, ist natürlich spannend. Also ich frage wegen Produkt, weil ich glaube auch, dass bei den anderen Autoherstellern das Thema Produktportfolio immer mehr ins Zentrum gerät, weil das Sparprogramm ist sozusagen Phase 1 und Phase 2 muss dann bedeuten, attraktive Produkte anbieten zu können. Bei BMW glaube dass es ist, die neue Klasse aber der Siebener oder der Fünfer in China auch veraltet oder Man muss dann austarieren denke ⁓ modern rüberkommt, Porsche, das gleiche Thema. geht nach den Sparprogramm, die sein müssen, geht es ums Produktportfolio. Was hat Porsche anzubieten? In nächster Zeit, Sie haben einen neuen Elfer, da machen Sie nichts falsch. andere Dinge funktionieren nicht richtig oder sie müssen als Verbrenner nachgeschoben Leiters hat glaube ich diese Woche in der FAZ gesagt, er sieht einen 911er einen Supersportwagen oberhalb des 911er und ein SUV oberhalb des Cayenne. Das heißt wir gehen jetzt in eine höher Positionierung. Das ist wahrscheinlich auch die einzige Möglichkeit ⁓ noch eine gewisse Sexiness hineinzubringen neben dem bestehenden Produktportfolio. Porsche hat schon vieles versucht mit kleineren SUVs oder kleineren Sportwagen in 718er-Reihe. Und bei Mercedes dürfte es ähnlich sein. Was wollen wir machen, was wollen wir nicht machen? Audi hast du gesagt, das wird demonstriert in Neckars Ulm. Ich glaube ja noch an Neckars Ulm, weil die Qualität dieses Werkes einfach so groß ist. Aber es wird immer genannt als eines von vier Werken, auch wenn man nichts Näheres weiß. Frank Volk: ich wenn man jetzt auf das schaut, was man so hört, was kolportiert dann ist es natürlich schon klar, dass Neckars unter auftaucht. es wenn man mal die hauspolitischen Verflechtungen von VW schaut wie das in Niedersachsen da wirst du kein Werk zukriegen. Also ich weiß nicht, wie das passieren soll. es wäre halt im Grunde genommen ein Jammer, wenn es am Ende so rausgeht, dass dort ein Werk geschlossen wird, die geringste politischen Widerstände zu erwarten sind oder wo die geringste Lobby da Necars Olm ist natürlich nicht für die Zukunft aufgestellt, das muss man sagen. Alles, was dort produziert wird, läuft im Grunde genommen. aus und dem Zeitpunkt, dem diese Werkschließungen relevant werden könnten. haben zwar jetzt A5, A6, die sind relativ neu. Die haben letztes Jahr vor, letztes Jahr angefangen. Das heißt, wenn man sagt, man fädert so ein Werk aus, Da sind die natürlich schon gefährdet. Da fehlt halt einfach, das ist ja auch ein Grund, weshalb die so auf eine Zusage von, eigentlich schon seit zwei Jahren auf eine Zusage drängen, was neue Modelle anbelangt. Die gibt es nicht. Man hätte es ja beim A8 machen können. Den lässt man auch jetzt erstmal so ein bisschen in der Luft hängen. Und insofern, wenn man jetzt mal guckt, böte sich denn an, unabhängig davon, ob das jetzt... wirklich einen tieferen Sinn hat, dann ist Neckars Ulm sicher auf der Liste der gefährdeten Werke. Ich kann es mir aber ehrlich gesagt auch nicht vorstellen. nehme mal an, im Moment läuft ja so bisschen eine Diskussion, dass man die runternimmt also ungefähr 50.000 Einheiten rausnimmt aus dem Werk. Wobei natürlich auch dieses Scheibchenweise sterben lassen, das ist jetzt natürlich auch nichts, wirklich prickelnden Auskunft wird man sehen müssen, was passiert. Porsche möchte größere Modelle anbieten und möchte nochmal höher gehen, höher gehen, höher ein Kurs macht mir ja eher ein bisschen wenn ich jetzt auf den Q9. an, die neue Spitze des Modellportfolios von Audi. Jetzt muss ich natürlich sagen, dass ich jetzt nicht der große Freund dieser ganz großen Fahrzeuge bin. Ich finde auch der Q9 wenn du auf die USA schaust, dann hat er natürlich seine Berechtigung. du auf China schaust, dann hat er auch seine Berechtigung und der ein oder andere Scheich wird sich sicher auch in so ein Auto reinsetzen. wenn du es mal vom Innovationsgeist dir an... ist es Einfach nur noch mal eine Nummer größer, was man schon hat. Outro verkörpert Problematik, ⁓ die Audi auf der hat. Weil das Auto sollte ja schon deutlich früher kommen. Es ist noch im alten Design. Also es hat noch kein bisschen neue Sprache, wo die Marke eigentlich hin will. Wird jetzt aber trotzdem als die Spitze des Modellportfolios verkauft. sie pressen natürlich auch dieses US-Thema durch. Aber auch das ist wirklich... Burkhard: soll sie sagen. Frank Volk: richtiger Wurf wäre es dann gewesen, wenn Sie das Auto in USA gebaut hätten, aber jetzt können Sie es aus Bratislava importieren. In Deutschland bieten Sie es als Startmodell mit einem Diesel VO6 an, mit mild hybrid. Da denke ich mir, halleluja, ist das jetzt... ich dieses Produkt steht auch so bisschen sinnbildlich ⁓ für das in dem... steckt aus seinem Erbe der jüngeren Vergangenheit. Burkhard: gewisse Fehler hängen ganz schön lange nach, das denke ich auch, Vorsprung durch Technik ist das noch nicht, wie du sagst. Ein Q9 Kundschaft, gibt es, wie du auch richtig sagst. Und dass das Auto natürlich auch entwickelt worden ist zu einem Zeitpunkt, als sie die neue Designsprache, Streben nach wie CEO Gernot Döllner dem Konzept C und dem Nuvo Lari heißt er, will man das ja darstellen und das ist auch aufmerksamkeitsstark und sowas braucht die Marke auch unbedingt. Da machen sie alles richtig denke ich, aber es dauert noch und das bestehende Produktportfolio muss halt verkaufen. ja ist einfach nur eine Nummer größer. wird was aus Bratislava nach Neckarsulm gezogen, Frank, ⁓ dort weiterzubauen. Ich glaube, die haben ⁓ Q8 in Bratislava. ⁓ Frank Volk: Q8 ist ja gerade nicht im Rennen, aber Q7, Q9 werden in Bratislava gebaut. Aber Bratislava ist natürlich effizientes Werk. Und jetzt von einem effizienten Werk in eins, wo man wieder deutlich höhere Kostenstrukturen zu verlagern, ⁓ hilft natürlich auch nicht. Burkhard: eines der profitabelsten Werke im VW-Konzern Bratislava. Trotzdem ist da irgendwas im Busch, was wir noch nicht wissen, Frank, finde ich. Also da wird Verschiebung geben zwischen Neckars und Ingolstadt, Bratislava und vielleicht Mexiko. Frank Volk: aus politischen Gründen bin ich da ganz bald hier. wenn es hart auf hart kommt, wie es mit den Werken weitergeht, dann hat Bratislava, ist mit Sicherheit die einfachste Lösung. Burkhard: Wir hören ja von allen das Narrativ im VW Konzern Value wichtiger als Volume. Und deswegen wird es natürlich an die Werke gehen müssen. Ich glaube auch, dass Volkswagen PKW sich etwas höher positioniert, dass vielleicht deswegen auch Marktanteile geringer ausfallen, aber die Marge besser wird. Die müssen ja vor allem was machen bei der Rendite, wie wir gesehen haben. Ich glaube, dass Porsche in die Richtung geht. Anders kann ich das nicht interpretieren, was Michael Leiters sagt, wenn er sagt, also er kann nicht nach unten bauen, das Produktportfolio, ein Hausfrauen Boxster, hat auch nicht funktioniert. Kleines SUV wie den Macan haben sie schon, kleiner können sie nicht ja nicht bezahlbar so ein kleiner Porsche. geht es halt nur nach oben. Mercedes-Lucas-Strategie, naja, wird man sehen, wie das jetzt alles funktioniert. Ich glaube in China wird es sehr, sehr schwer für Mercedes dort noch Marktanteile zurückzugewinnen. Und das alles bedeutet, es werden Werke in Deutschland, Europa und aber auch weltweit womöglich am Das wird das Spannende bleiben. die Woche durchgerattert, oder? Es war Porsche, es war VW Konzern, Audi. Frank Volk: man könnte natürlich ewig weiter rattern. was ich mir schon die Woche intensiver mal durch den Kopf gehen habe lassen, ist zum Beispiel die Kommunikationskultur mit den Mitarbeitern. fährt eigentlich nach meinem halten einen völlig irren Kurs, indem sie einfach mal Zahlen rausballern hohe Jobabbauzahlen, 100.000. Gut, dann kommen die Medien dazu. Der eine, der die 100.000 verpasst hat, der schreibt 120. Der nächste kommt ⁓ die Bildzeitung, braucht dann auch nochmal ein paar mehr und erhöht dann ist sowieso ein Wettbieten. dann lässt diese Gerüchte Wochen laufen, ohne dass irgendwas passiert. Dann kommt da wieder der Oliver Blume wieder ums Eck und sagt, es gibt dann doch intelligentere Lösungen als Werkschließungen. meine, Oliver Blume sicher den undankbarsten Job, er ist. diesem Universum im Moment gibt, diesen Laden irgendwie umbauen zu Und vielleicht hilft bei VW, auch nur eine maximale Drohkulisse aufzubauen, ⁓ am wenigstens ein paar elementare Ziele durchzusetzen. Aber dieser Kommunikationsstil, ist natürlich schon hoch riskant. bisschen so dieser alte Macho-Stil, meinen dafürhalten, in Wolfsburg über gepflegt hat und auch kultiviert hat. ja auch immer, wie bis dann Pierch mal mit seinen singstischen Ansagen kamen dann erstmal was er jetzt eigentlich meint. Döllner ist ja auf dieser Linie, dann Jesus, dann gibt keine Transparente. möchte man die Mitarbeiter motivieren, möchte sie halten, redet hier von den Audianern und wie wichtig und toll und eine Und dann lässt man aber nicht über Wochen die Hosen ein bisschen runter, informiert noch nicht mal, in welche Richtung es geht und dann schickt er... Diese Woche am Montag kamen von Audi die Zahlen Und dann ist auch wiederum keine Erklärung, wohin es eigentlich geht. Aber dafür der Hinweis, wie man doch in der früheren Zeit schon Bereitschaft zu konsequentem Handeln gezeigt hat, indem man Brüssel zugemacht natürlich in Neckars Ulm sensationell gut an, so eine Nummer. Und da finde ich dann schon, ich meine, man hat ja gekrübelt oder mit Spannung erwartet, wie wird sich denn Nadelkovic schlagen, weil er ist ja eher so ein bisschen ruhiger, Typ nach außen und auch sehr diplomatisch. Und da muss man natürlich schon sagen, da können sich die anderen von der Kommunikation oder wie jetzt agiert hat nach der Prognosekürzung. von echt ein Stückchen abschneiden. Die haben sechs Wochen verhandelt. Dann kommt am Tag vor der Bilanz-PK mit dem Machen Sie die jetzt geht es in Vieren. Jetzt kann man das alles mal sacken lassen. Und das ist sauber aufgesetzt, kommunikativ, ohne dass man sieht. Man es auch an den Reaktionen, wenn du mit mit Leuten redest bei BMW. die sind da eigentlich völlig entspannt. Das hat natürlich wieder mal mit dem Abfindungsprogramm zu tun. geben glaube, einen dreistelligen Millionenbetrag, wird es jetzt auf jeden Fall Ich glaube aber, dass da die Korken geknallt haben, die Tränen geflossen sind bei denen, jetzt in die Zone derer kommen und sagen, okay, jetzt werde ich mal was als Abfindungsprogramm ⁓ die Ecke kommt. Burkhard: Ich kenne welche persönlich, das alles ganz entspannt sehen der Rente entgegenblicken. Ich hatte den Kommunikationsstil im VW-Konzern auch nicht mehr für zeitgemäß. Ich habe es mal verglichen mit der Strategievorstellung bei Stellantis und bei Renault, wie die CEOs Antonio Filosa und Francois Provost. die neue Strategie vorgestellt haben. Da war auch versteckt Jobcuts, Reduzierung der Modelle, weniger Werke, das war alles mit drin. Es kam aber sehr positiv herüber letztlich und sehr klar. hast gegen zwei, drei Stunden glaube ich jeweils die Strategievorstellungen, die du online anschauen kannst, aber du hast hinterher verstanden, was die vorhaben. Und du hast auch verstanden, dass es jetzt wehtut, damit es danach besser wird und akzeptierst es. Und das hat auch alles mit gesunden Menschenverstand zu tun gehabt, was die gesagt haben. Das fand ich wirklich beides sehr beachtlich und sehr gut. Also bei Stellantis ist es dann sehr amerikanisch. Provo ist jemand, sehr pragmatisch und sehr, sehr cool rüberkommt und auch sehr nett ist. müsste dann im VW-Konzern auch mal Entscheidungen treffen, dass man nach außen klar kommunizieren kann. Das ist wahrscheinlich die Schuld von Oliver Blume, sondern eher die Unstetigkeit im Aufsichtsrat, wo ⁓ immer verschiedene Parteien sitzen und auch innerhalb einer Partei es unterschiedliche Meinungen zu den Themen gibt. Du hast ja innerhalb der Porsche, Pirch, Familie Themen, die einen sagen so, die anderen so. Und da brauchst du noch nichtmals die Betriebsräte und Gewerkschafter mit dazu holen. Wenn du da keine Entscheidungen triffst, dann kannst du natürlich auch nichts Gescheites kommunizieren und dann schlägst du vielleicht den Kopf aus dem Schlitzengraben und mit Schrot ein bisschen herum. Aber ist Kommunikationsstrategie, wie sie wahrscheinlich der VW-Konzern auch gerne macht. So ist es. Ich kann verweisen als letztes Frank auf den 20. Automobilhochekongress, der am 11. und 12. November ist. Da erwarten wir uns auf der Bühne klare Antworten kriegen auch immer das eine oder andere raus. ⁓ erwarten rund 30 Speaker in Berlin. tippe auf mindestens 350 Teilnehmer, High-Level Teilnehmer. Kann man sich alles anschauen unter www.automobilwoche-kongress.de Ich freue mich da riesig drauf. Das Programm ist fast fertig. Ende August wird es dann auch kommen. Aber wenn man schon sieht, wer die Speaker sind, weiß man auch ungefähr schon die Themen. haben Mercedes CEO Ola Kelenius dabei. Wir haben den Renault CEO François Provost dabei. Wir haben gerade über beides gesprochen. Oliver Blume haben wir leider nicht dabei, der mit dem Vorstand unterwegs ist. wie gesagt worden ist. Wir haben dafür aber den Skoda CEO Klaus Zellmer dabei aus dem VW Konzern und ich freue mich auch wieder auf Chief Brand Officer Christine Wohlburg, die auch erklären kann, wie Branding heute funktioniert und wie VW PKW das schafft. Wir haben aus dem Zuliefererbereich alle wichtigen, Davi Bosch, ZF, etc. Von ZF kommt auch der CEO, Matthias Mietreich. Wir haben Tech-Experten dabei, Google, etc. Alles, was Rang und Namen hat. ⁓ 12. ⁓ in Berlin im Grand Hyatt wird eine super Sache. ⁓ du wirst dabei sein, schätze ich. Frank Volk: mit großem Vergnügen. wir sind auch schon alle gespannt. Es ist ein tolles Programm in einer spannenden Zeit. das wird schon ⁓ gut. Burkhard: groß. ⁓ Ja, Fange, ich danke dir, machen Schluss und bis nächste Woche. Ciao. Frank Volk: Tschüss!