speaker-0: Ihr hört GF, der Talk. Ich bin John Bad Bones Klinger. Gute Freunde! speaker-1: Moin und herzlich willkommen zu GF der Tor. Heute Interview-Ausgabe und heute geht's nach Hessen, habe ich das Gefühl, denn heute geht's zu einem Mann und mit ihm möchte ich über eine Sache sprechen. Die fand ich sehr, spannend, denn beim 16. Karat Gold dieses Jahr ist eine neue Formation, ein neues Stable bei WXW ins Rampenlicht getreten, wo ich fast sagen würde... Die sind da nicht reingetreten, die haben sich das Rampenlicht genommen. Ich hab mir das angeschaut, übers ganze Wochenende. Und ich muss ganz, ganz ehrlich sagen, mit so einer Stellung beauftragt zu werden, beziehungsweise auch so einen wichtigen Teil, dann werden wir jetzt das Endprodukt davon wissen, von so einer wichtigen Storyline zu sein. Alex Duke, ist das immer noch verrückt, wenn du drüber nachdenkst, was für eine Chance ihr beim diesjährigen Karat hattet und schönen guten Tag erstmal, mein Lieber. speaker-0: Ja, guten Tag. Hessen ist ganz richtig. Freut mich, dass ich da sein kann. Genau, du mich mit der ersten Frage überfallen. muss erst mal kurz zurückdenken. Ich glaube, dass das Spotlight an uns gerissen ist, glaube ich, eine gute Umschreibung für das, passiert ist. mit der ganzen Art, wie das aufgebaut war, dass sie quasi in die Show reingeplatzt sind. Erst mal in Form von Jane Nero und sie dann quasi erst mal erzählt hat. wie es jetzt hier weitergeht und was jetzt die Mission ist. Und dann sind wir dazugekommen und am Ende wurde dann quasi das revealed, was würde ich mal in den Raum stellen, viele Wrestlingfans vermisst haben und zwar die WXW Women's World Championship. Genau. Und wie schon gesagt habe, das lief jetzt sehr lange bis quasi zum Koopriwochenende, was jetzt vor kurzem war, mit Femme Fatale und wo dann der Titel dann offiziell wieder eingeführt wurde. Ich weiß nicht, ob verrückt das richtige Wort ist, weil ich glaube, hat halt, während sowas läuft, während sowas passiert, denkt man dich wirklich darüber nach, okay, wie krass ist das eigentlich, dass wir jetzt quasi die Storyline haben, am Ende, bzw. das wusste ich mir auch am Anfang nicht, aber die am Ende dann einen Titel wieder einführen soll, was ja schon eine echt große Nummer ist, sondern du versuchst einfach für Show zu Show das Beste aus dem zu machen, was dir gegeben wird oder... das Beste zu finden, wie man so eine Story vorantreiben kann. Und dann hat man manchmal so gar nicht so die Zeit, über das große Ganze, wie cool oder wie groß das eigentlich ist, darüber nachzudenken. Jeder, glaube ich, den Coupri geguckt hat und das alles so bisschen verfolgt hat, ich glaube, da hat gesehen, dass wir da sehr viel Arbeit investiert haben. Am Ende, glaube ich, eine zufriedenstellende, zumindest vorläufiges Ende dieser Story gefunden wurde und der Titel jetzt wieder da ist. Und im Chorpräer dann noch das eine oder andere passiert ist, was jetzt unsere Story weitertreiben wird. Also ich glaube, da wird noch einiges kommen. speaker-1: Man hat auch nie das Gefühl gehabt, dass Bellamy oder du irgendwie bei Werk sind. Und da werden wir nachher auch noch darüber sprechen, dass du deine Fußstapfen sogar in eine Titelregentschaft jetzt ungemünzt hast. Das heißt, du warst nicht nur mal da bei WXW. Du kannst sagen, du bist Champion. Da werden wir nachher noch darüber sprechen. Aber lass uns mal über die Partnerin und den Partner sprechen. Glaubst du, das ist der perfekte Fit auch für euch drei? dass diese Konstellation vielleicht auch zu dieser Zeit passiert ist, wo ihr vielleicht auch so ein bisschen auf demselben Stand eurer Karriere seid. Vielleicht Bellamy noch bisschen weniger dabei, würde ich sagen. speaker-0: Ja, der ist ja noch mal deutlich frischer, würde ich mal behaupten. Aber ich glaube, dass das alles so wie es momentan läuft oder zu dem Zeitpunkt, wo das angefangen hat, sehr gut gepasst hat. Also wenn man sich das Gesamtbild anguckt, und das habe ich mehr als einmal gehört, wenn wir drei da rauskommen, ist das schon, glaube ich, superstimmiges Bild. Und ist auch mal was anderes als das typische Wrestling-Stable, wo die Frau nur als Managerin draußen steht. Sondern das ist jetzt einfach mal bisschen gedreht. Und ich glaube, dem Zeitpunkt, wo das passiert ist, war es für uns alle auch gut. Also das war tatsächlich auch ein Vorschlag von uns, das zusammenzulegen. Weil wir hatten quasi Fokarat, Bellamy und mich und J-Gero, die halt in der Luft hingen. Ist zu viel gesagt, weil wir hatten halt alle... keine richtig klare Story. Und dann war klar, dass quasi bei JNRO diese Story bald anfangen wird mit dem Titel. Genau, und bei unser Tag Team ist ja so entstanden, ich hatte ja das Tag Team mit Norman Harris, was ja zum Ende hin auch sehr erfolgreich war mit dem Weg über Tag Team Championship. Und da ist ja meine Verletzung reingeplatzt und gerade als ich wieder fit geworden bin, hat sich dann Norman verletzt, sodass dann quasi das Tag Team mit mir und Alexander Bellamy entstanden ist. Was für mich eine super interessante Aufgabe war, weil das war das erste Mal, dass ich so ein Tag-Team gerade auf so einem Niveau auch bisschen führen musste. Bellamy ist ja noch sehr frisch, also das ist ja bisschen länger als ein Jahr erst dabei. Was verrückt ist, wenn man überlegt wie er. speaker-1: Die Entwicklung, die man da sieht, auch von Show zu Show, Wahnsinn, ehrlich gesagt. speaker-0: Genau. Und dementsprechend hat das, glaube ich, zu dem Zeitpunkt, das war und wir vielleicht als Tag Team ein bisschen in der Luft hingen, quasi dazu geführt, dass wir alle auf einmal so eine gemeinsame Mission hatten, woran wir gemeinsam arbeiten konnten und dann unsere Profile schärfen konnten, sag ich mal. unsere Charaktere wäre es, wir nochmal bisschen deutlicher herausarbeiten können. ist manchmal ein bisschen leichter, als wenn man nur irgendwie alleine rumläuft, sondern wenn man irgendwie ein festes Team hat. wo man immer wieder miteinander sich die Bälle zu werfen kann. Ohne dass man jetzt explizit sagen muss, Ahnung, Alex Duke ist als Charakter XYZ oder J-Nero ist als Charakter XYZ, sondern das siehst du einfach daran, wie wir jede Show miteinander umgehen. Und das ist ja auch eine Dynamik, die sich immer weiterentwickelt, wo er sich im Laufe des halben Jahres entwickelt hat. speaker-1: Ich finde das spannend. hast auch eben angesprochen, dass so bisschen die Rollen geswitcht sind, man so das Gefühl hat, nicht dass ihr das Beiwerk seid, aber dass ihr schon manchmal wie so ein Manager dann auch am Ring agiert. Kann man sich da was bei Alex Wanda abgucken, was würdest du sagen, wenn man so eine Rolle am Ring hat und am Ring steht? Glaubst bei dem kann man sich was abgucken? speaker-0: Sicherlich, aber das ist nicht nur Runde. Wir waren ja in diesem halben Jahr, auf jeden Fall jedes Match von Jane waren wir ja mit draußen. Da haben wir ja schon so eine Art Manager-Runde für sie auch mit eingenommen, natürlich trotzdem unsere eigenen Matches gemacht. speaker-1: was, wenn man auch mal die Rolle außerhalb des Rings auch mal quasi permanent auch versucht vielleicht sogar das Publikum zu animieren, positiv wie negativ, bei euch dann eher negativ. Das ist ja was ganz anderes als man dann im Ring machen muss. Kann das einem aber auch für die Arbeit im Ring helfen? Was glaubst du? speaker-0: Ja, auf jeden Fall. Also wenn du dir ein Wrestling-Match anguckst als aktiver Wrestler und ein bisschen die Augen aufmachst, kannst du eigentlich aus fast jedem Match irgendwie was rausziehen, von dem du was lernen kannst. Und je näher du da dran bist, desto besser ist das natürlich, weil desto mehr siehst du Details. Was auch ein Unterschied ist, desto mehr nimmst du wahr, was den Ring drum herum passiert. Das ist was, womit viele Wrestler am Anfang ihrer Karriere Schwierigkeiten haben. Man versucht irgendwie einen Match zusammenzuhalten, nicht zu vergessen und so. Und dann ist es schwierig zu hören, was außen herum passiert. Wenn man quasi in so einer Manager-Funktion ist, sag ich mal. Wie du schon sagst, kannst du quasi viel mehr dich darauf konzentrieren. Okay, was passiert da den Ring drum herum? Kann ich darauf irgendwie Einfluss nehmen? Dann, wenn du jetzt in einem Produkt wie einem WXW-Produkt arbeitest, das eine Hardcam hat und mindestens zwei Moving Cams. die irgendwie umringend sind, kannst du dich dann auch mit Camera-Work beschäftigen. dass du irgendwie im Auge behältst, okay, wo ist die Kamera immer? Das heißt, wo muss ich als in dem Fall Manager mich platzieren, damit man mich vielleicht mal auch im Hintergrund sieht? Also wenn du zum Beispiel ein WWE-Produkt siehst und das bringt mich wieder zur ersten Frage zurück, dass man sicherlich von Alex Wunder da einiges mitnehmen kann, mit dem Mann habe ich ja auch Laufe meiner Karriere das ein oder andere Mal zusammengearbeitet. In äh... verschiedensten Konstellationen nenne ich es mal. Aber das gibt es natürlich auch ganz viele Manager im Laufe der Wrestling-Geschichte und auch im Momentanen Wrestling. Wenn ich mir so etwas angucke, wer für mich da immer so ein Standout ist, ist zum Beispiel Paul Heyman. Weil der steht einfach immer so, dass du ihn siehst, wenn du ihn sehen musst. Also steht immer in der Hardcam hinten, wenn quasi irgendwas Wichtiges passiert, hat er immer einen Gesichtsausdruck oder irgendeine Geste oder Mimik, die halt... noch mal nach Hause transportiert. Ob er das jetzt gerade gut oder schlecht findet. Und er ist glaube ich da so ein bisschen der Goldstandard würde ich fast im Raum stellen, ohne jetzt selber da Manager zu sein. Und ich glaube, es dann halt so Kameraarbeit und sowas auch, worauf man sich dann noch mal bisschen mehr konzentrieren kann, als wenn du wie gesagt nebenbei gerade noch ein Match irgendwie selber wrestles und gucken musst, dass das alles funktioniert. Das ist halt sehr, sehr, sehr viel Multitasking. So ein Westlimit. Und da gehen halt manchmal Sachen ein bisschen unter. speaker-1: sehe gerade, du gehst auch sehr pragmatisch in Sachen Wrestling ran. Das heißt, ich habe das Gefühl, dass dir auch wichtig ist, wie Wrestling dargestellt wird. Sehe ich das richtig? Das heißt, dass du Wert auch darauf legst, dass es vielleicht nicht unbedingt lächerlich aussieht oder lächerlich gemacht wird, sondern dass du Wert darauf legst, wie auch dein Wrestling und das Wrestling drum herum dargestellt wird. Habe ich das richtig verstanden? speaker-0: Ich antworte mal mit Ja, also weil das soll nicht falsch verstanden werden. Ja mir ist wichtig wie Wrestling aussieht, aber ich finde es nicht schlimm, wenn zum Beispiel Comedy oder sowas im Wrestling ist oder wenn mal ein Moment passiert, wo ich oder wo jemand anderes ein bisschen lächerlich aussieht. Was mir wichtig ist, weil sind wir mal ehrlich, wir sind im Jahr 2026 jeder Fan, der sich ein Ticket kauft und eine deutsche Indie-Wrestling-Show besucht. Das ist ja schon noch mal eine Nische von der Niche. Weiß schon, dass das, was wir tun, in irgendeiner Form zumindest ein Stück weit abgesprochen ist. Und trotzdem setzen sich dann, kommt dann auf die Promotion an, aber drei Leute bis zu einen Karat über 1000 Leute dahin und fiebern einfach komplett mit. Und es ist wichtig, in diesen Momenten in so einem Ring nichts passiert, was den Zuschauer, der sich wirklich darauf einlässt, was den da rauszieht, weißt du? Also wenn zu diesem Moment kommt, wo man sieht, okay, da haben die jetzt verkackt, auf gut Deutsch gesagt. Oder, boah, da hat der dabei drei Meter daneben geschlagen. speaker-1: Aber wir reden jetzt nicht über sowas wie einen Kampf gegen den Unsichtbaren oder gegen eine Gummipuppe, sondern oder reden wir auch über sowas. speaker-0: Ich persönlich, also ich bin jetzt nicht der größte Fan, aber es gibt ja so wenn du so invisible Stan und sowas hast oder damals das Match wo der Referee quasi die beiden Unsichtbaren gegeneinander gemacht hat und die ganze Halle steht. Das hat auch seinen Platz in irgendeiner Form. speaker-1: Aber glaubst du, das sollte bei einem Karat zum Beispiel passieren oder eher auf so einer Extreme 18 Party eher? ein Match. Und da hab ich die Meinung, so was sollte nie bei einem Karat passieren zum Beispiel. speaker-0: Okay, ist vielleicht wirklich ein Extrembeispiel, was vielleicht eher was für eine Extreme Wrestling Party ist, aber ich sag mal, es gab ja auch bei Karacho schon Matches wie... War das... Oder war das... Also bei irgendeinem Festival, wo hier Fetcher da war, vielleicht war das auch ein Technifestival, weiß ich jetzt gar nicht mehr, wo sie dann auch so mit den... Chigga Hero Irie und ein paar von den Luchas hatten die so ein Comedy-Match, was Sonntagsabends war und das war quasi vor dem Turnier-Finale. Und zwar... an der Stelle auch perfekt platziert, weil es die Leute einfach abgeholt hat. Und dann kann sowas auch im Rahmen von so einem Karatwochleid passieren. Jetzt vielleicht nicht, wie du gerade gesagt hast, jetzt eine Gummipuppe oder ein unsichtbarer Rösten, weil das ist halt noch mal ein extrem, extrem Beispiel, sag ich mal. Aber ich finde auch in eine durchaus ernste Show oder durchaus ernster Charakter kann einfach mal in so eine Situation reingeraten. Oder es kann einfach mal so eine Situation auftreten, dann halt auf einmal 10 Minuten, sehr viel Unsinn passiert und alle lachen. Danach gibt es irgendein geiles Video und eine geile Title-Präsentation für 16-Karet-Gold-Finale oder WXW Unified World Wrestling Championship oder worum es auch dann immer geht. Und dann sind trotzdem alle wieder drin und alle haben das Feeling, okay, jetzt wird es ernst. Also das reicht eigentlich raus, finde ich. Es geht dann eher so bisschen, was ich meine, mehr so dieses Handwerk, wo halt jemand sieht, okay, Also das war jetzt aber fake, so. Weißt du, das ist immer schwierig. speaker-1: Also du meinst, wenn zum Beispiel einer einen Dropkick springt aber fünf Meter daneben und der andere zählt, als ob er gerade totgeschlagen wurde. Und das ist für jeden ersichtlich, was da gerade passiert ist. Meinst du sowas auch? speaker-0: Genau, sowas finde ich schwieriger. Und da ist mir wichtig, dass dann Wrestling entsprechend richtig präsentiert wird und dass alles in irgendeiner Form glaubwürdig ist. Weil wie gesagt, so viele Leute, die viel Geld bezahlen und ihren Abend dann auf unseren Shows verbringen und sich dann drei Stunden darauf einlassen wollen. Und dann sollten wir unser Möglichstes tun, dass die aus dieser Illusion dann nächstes Mal nicht rausgerissen werden. speaker-1: Ich habe mit Leuten aus deinem Umfeld gesprochen. Ich hatte Sascha Kehl hier, ich hatte Aaron hier, ich hatte Joey hier. Alle haben gesagt, dass sie es finden, dass du aussiehst wie der Prototyp Catcher. Das ist ein Catcher. Wenn der rauskommt, da siehst du, das ist ein Catcher. Was denkst du darüber, wenn die Leute, die dich auch mittrainiert haben und so bisschen immer ein Auge auf dich gehabt haben, so was über dich sagen? speaker-0: In erster Linie freut es mich natürlich. Es ist natürlich auch eine Ehre in der Form, dass ich dann quasi gerade überleute. Also eigentlich bei allen drei, das sind ja alles Leute, die mir früher in meiner Karriere, und glaube Aaron ist dann da, den man dann extra gesondert erwähnen muss, die mir früher in meiner Karriere Chancen gegeben haben und mich da irgendwie gut eingesetzt haben oder irgendwie in irgendeiner Form mich investiert haben. Und dass wir jetzt ein paar Jahre später hier sitzen und die dann in einem Interviewformat bei dir sagen können, okay, der hat so hart an sich gearbeitet, weil das war ja nicht von Anfang an so, dass ich so aussah, wie ich heute aussehe, dass wir jetzt so was über den sagen können und das quasi, in ihre ganzen Investitionen, die die in mich gemacht haben, sich nicht dickweit ausgezahlt haben, ist natürlich schon was, was mich froh macht einfach, weil wie gesagt, ist ja auch nicht selbstverständlich, dass die da Arbeit irgendwie rein investieren. dann will man da... ... entsprechend der Erwartung auch nicht enttäuschen, speaker-1: Ich werde im Witzigerweise im Vorgespräch auch so bisschen gesprochen und du hast da angedeutet, dass du mit dem deutschen Wrestling eigentlich recht wenig Berührungspunkte auch hattest. Bis wann ging das? Wann kam deutsches Wrestling in dein Leben? Weißt du das noch? speaker-0: Im Prinzip, als ich gegoogelt habe, ob es Deutschland Wrestling-Schulen gibt. speaker-1: okay. speaker-0: Damit hat das wirklich bei mir angefangen. Ich habe früher Fußball gespielt und getanzt und hatte dann quasi den aus verschiedensten Gründen, das habe ich auch schon mal anderen Videos quasi aufbereitet, quasi das Gefühl, okay. Ich würde jetzt gerne noch mal dieses Wrestling ausprobieren. war als Kind hackgroßer Fan und dann war dann vor ein paar Jahren Ende 2018 dann der Moment, wo ich gesagt habe, okay. Wir probieren das jetzt noch mal aus und machen mal eine Probetraining. Und dann war die nächste Frage, okay, gibt es das in Deutschland überhaupt? Und dann habe ich mal gegoogelt, habe dann quasi einen Bericht über die damals noch GHW gefunden von Aaron and Zayn. Genau, habe dann quasi die Trainingszeiten rausgefunden. Das war auch damals ein Interview mit Aaron, ich glaube auf Facebook oder sowas, wo es eigentlich auch primär erst mal eine Show ging und irgendwo stand aber auch mit dabei. So ein Abschlusssatz. Es gibt dann Training in der... damals noch GHW Factory, ich Mittwochs, so wie heute noch, Mittwochs 18.30 Da kann man sich schon zur Probetraining anmelden etc. speaker-1: Der Schlaus Marketing. Ohne das wär's so nicht hier. speaker-0: Wahrscheinlich nicht, nee. Und dann war es halt dieses, ich war damals, ich hab zwar schon im Fitnessstudio trainiert, aber es war immer so dieses typische, ist schon so bisschen unregelmäßig. Dann geht man mal einen Monat und dann ist man mal erkältet, sagen wir mal zwei Wochen wieder raus und findet keinen Rhythmus und das ist alles so, man geht mal, nicht. Und Ernährung war halt auch alles Garnschirmpoint. Genau, ich hab mir dann damals, weil ich hab dann im Internet ein bisschen gelesen, Dann liest er immer Horror-Stories von Wrestling-Schulen, wo neue Trailies erst mal auseinandergenommen werden. Erst mal cardiogetrillt auf Doom und dann wird man erst mal richtig zerlegt und ist alles anstrengend. Dann habe ich damals für mich das Vieh gesetzt, bevor ich das erste Mal zu so einem Probetraining gehe, gehe ich jetzt erst mal drei Monate regelmäßig trainieren. Und wenn ich das schaffe, Jetzt auch mal durchzuziehen, wirklich diese drei Monate konstant im Fitnessstudio zu trainieren und da bisschen Ausdauer und sowas zu machen. Also die waren nicht schlecht, weil ich halt Fußball gespielt habe, aber es hat eine andere Art von Ausdauer. Dann gehe ich zum Probetraining. Genau, dann habe ich diese drei Monate im Fitnessstudio durchgezogen und ich glaube, das war auch wichtig so ein bisschen fürs Mindset. Und dann bin ich zum Probetraining gegangen und wurde trotzdem auseinandergenommen. Also hat eigentlich gar nichts gebracht. speaker-1: ist es so, dass man sich auch gar nicht vorstellen kann, weil für mich war nie der Wunsch da, professioneller Wrestler zu werden. Das war einfach nicht da. Ich habe den allergrößten Respekt vor Leuten, die das machen, die auch, finde ich, jederzeit ihr Leben riskieren und das für uns Zuschauer oder uns alle drum herum, die auch was mit Wrestling zu tun haben, weil ohne euch Catcher wären wir nicht da und die Promoter. Das heißt, ich könnte gar keinen ansagen sonst, wenn es euch nicht geben würde. Das Ding ist halt ganz, ganz einfach. Wann wurde dir das erste Mal ganz klar bewusst, dass du vielleicht auch mit der Entscheidung, dass du jetzt dieses Training vorher durchgezogen hast und dann ins Wrestling gegangen bist, vielleicht auch ein Stück weit dein Leben verändert hast? Würdest das so formulieren? speaker-0: Auf jeden Fall, mein Leben seit ich wrestle, ist 180 Grad gedreht, also komplett anderes. In vielen, vielen, vielen Punkten deutlich besser als davor, würde ich den Raum stellen. Ich bin viel, viel psychischerer Mensch als davor. Dieser Moment, dieser Gedanke kam, das hat jetzt mein Leben verändert. Weiß ich gar nicht, ob es den jetzt so wirklich gibt. Jetzt müsste ich mir das aus der Nase ziehen, bin ich ehrlich. Ich glaube ... Was man sagen kann, das geht vielleicht so in die Richtung. Ich hatte quasi damals mein erstes Probetraining gemacht. Und wie gesagt, ich habe davor Fußball gespielt und getanzt, also zwei Sportarten gemacht, die natürlich dadurch, dass man Vereinsleben hat, auch in irgendeiner Form zeitintensiv sind. Sodass halt klar ist, okay, wenn du Wrestling machen willst, musst du die anderen beiden Sachen aufgeben. Im Prinzip war damals noch mein ersten Probetraining Wrestling für mich klar, okay, das ist das, was ich machen will und das ist das, was ich die nächsten... 15, 20, 25 Jahre machen will, solange mein Körper durchhält. In Prinzip kann man in einer gewissen Art Weise vielleicht sagen, dass da dann schon klar war, okay, das wird jetzt irgendeiner Form mein Leben einmal auf den Kopf stellen, weil sich da viel verändern wird in nächster Zeit. Und so ist es ja dann auch gekommen. speaker-1: Oder was waren die Sachen, die dir noch im Kopf geblieben sind aus deinen ersten Matches, die du dann auch bestritten hast? Gibt es da die Gegner noch, die du im Kopf hast und vielleicht auch ein paar Sachen? Sind wir ehrlich? Das erste Mal vor Publikum rauszukommen mit einer Entrance-Musik zu einer Wrestling-Show, was hat das mit dir gemacht? speaker-0: Ich kann mich an meine ersten Matches noch an den Ausschnitt erinnern. Manche Momente prägen sich da ein, sowohl positiv als auch negativ. Bei mir ist es immer ein bisschen schwierig, oder was heißt schwierig, aber es ist was anderes gewesen, weil ich hab ja während der Pandemie angefangen. Mit dem Training davor und mein Debüt wäre eigentlich geplant gewesen Richtung April 2020. 2020 und das war ja genau die Phase, als dann alle Shows abgesagt wurden, weil dann wie gesagt die Corona-Pandemie überdobben hat und es gab ja noch keinen Impfstoff und nichts so. Und dann ging es ja quasi in der zweiten Jahreshälfte 2020 los, dass die ein oder anderen Promotions YouTube-Tapings ohne Fans gemacht haben. Unter anderem halt auch Dokkae und Fightback Wrestling, also beziehungsweise damals noch GHW und NGW. Genau und das waren halt die beiden Gegenden, wo ich quasi dann auch in der Pandemie ohne Fans sozusagen erstmal, mich erstmal ausprobieren konnte sozusagen, was dann natürlich die ersten Matches vor Fans leichter gemacht hat. Ja halt auch so ein bisschen mir vielleicht Zugriff auf Möglichkeiten gegeben hat, die man sonst vielleicht nicht gehabt hätte. Also ich weiß, dass eins meiner ersten Matches war ein Singles Match gegen Maggot oder gegen Chris Rush, auch ein erfahrener Hase ist. Das sind Matches, die ich vielleicht als absoluter Blutru- Blutjunge Rookie nicht bekommen hätte, wenn Aaron mit der Show hätte Tickets verkaufen müssen. speaker-1: Das heißt, Covid hat dir vielleicht sogar was gebracht. speaker-0: Also ich würde es nicht wieder haben wollen und natürlich, wenn es nicht passiert wäre, würde ich damit nicht sagen. Aber ich glaube, in meiner Entwicklung als Wrestler hat es auf jeden Fall nicht geschadet. dann, wie gesagt, dann waren dann die ersten Matches vor Publikum. Mein erstes Match war tatsächlich gar nicht bei GHW vor Publikum, sondern mein erstes Match vor Publikum war bei Wrestling Cold. Da hatte mich Aaron mit zu einer Show genommen und Rob hatte mich dann in eine Pre-Show eingesetzt, damals gegen Camus Sokrates aus Frankreich ist der fürchterliches Match, weil wir beide einfach sehr unerfahren waren und nicht sicher waren. Wir sind irgendwie durchgekommen, aber ich glaube, es war jetzt nicht mega schön anzusehen. Aber dafür sind wir auf V-Show Matches da. Und zwei Wochen später war dann bei der GHW-NGW Crossroad Show das erste Live-Show Match sozusagen in der heimischen Promotion. Dadurch, dass ich die Hörner schon abgestoßen hatte, lief das dann deutlich runder. Ich glaube, dass so ein Tag, den man dann nie Also beide Matches, das wird man beides glaube ich nie vergessen, weil das ist schon irgendwie besonders. ich habe ja wie gesagt, ich habe ja davor getanzt und hatte da auch Auftritte mit Formationen und so was und habe da auch manchmal Solos getanzt und so, wo dann schon man schon im Mittelpunkt steht, aber es ist halt alles irgendwie nicht mit Wrestling vergleichbar, weil andere Darstellungsformen da hat man dann sein Programm oder seine Choreografie oder whatever man da gelernt hat und spult das dann einfach ab und Beim Wrestling ist es ja so viel Interaktion mit Publikum und es passieren so viele unvorhergesehene Dinge. Es ist ja auch gar nicht alles abgesprochen. Das heißt, ist alles so wie so ein großes, verrücktes Improvisationstheater, wo man jedes Mal, man rausgeht, nicht richtig weiß, was passiert. Und das macht schon irgendwie was mit einem. Es eine ganz andere Art von Auftritt und das ist schon ein verrücktes Gefühl. speaker-1: Ja, das ist auch das Ding. Weil wenn du überlegst, dass zum Beispiel auch mal Promos aufgenommen werden müssen, dann musst du dir bei derselben Show vielleicht aber auch noch ein Match merken, was du dann vielleicht an dem Abend arbeiten musst. Das heißt, es sind ja nicht nur die sportlichen Leistungen, die im Ring auch passieren, sondern es ist ja drum herum auch viel Kopf, wo man sich Sachen merken muss, wo man vielleicht wie gesagt wirklich eine lange Promo oder irgendwas halten muss und dann noch einen Match quasi. im Endeffekt wissen muss, wie das dann passieren soll. Und wie einfach oder wie schwer ist das, gerade wenn man anfängt? Weil du hast gerade gesagt, das Match bei Kult, wo dann zwei Leute sind, die wie man in deutscher blöderweise man nacht noch ein bisschen grün sind, dann wird es sicherlich schwieriger. Aber wie ist das für einen? Weil ich habe hier halt oft gehört, gerade wenn man anfängt, Alex, dass es halt oft so ist, dass man eher für sich alleine wrestlet als schon für oder mit dem Publikum wrestles. Würdest du das auch so beschreiben? speaker-0: Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, ist so was, was mit der Zeit kommt. es ist, wie du schon gesagt hast, so ein Wrestler. Im besten Fall ist er halt so ein Allround-Paket. Also der sieht gut aus oder zumindest wortlich aus. Der ist fit. Der kann viele Sachen. Der kann sich kompliziert das Match merken. Der kann eine Promo halten. Das heißt, du kannst ihm Mikrofon in die Hand drücken, ohne dass der über seinen eigenen Satz stolpert. Also es sind so viele Aspekte, die man da bei einem quasi in sich vereinen muss. dass das schon echt verrückt und glaube, auch fast nichts vergleichbar ist. Witzig, dass du es angesprichst, mit diesem man wrestlet so ein bisschen für sich und weniger fürs Publikum. Das ist auf jeden Fall was, was ich oft gehört habe am Anfang meiner Karriere. Gerade als dann auch mal Matches passiert sind. Ich denke so an die Match-Serie, die ich mit Ilya Bloom hatte, als wir quasi, wenn wir dann bei uns beim Open Sunday das erste Mal gerestelt und dann noch zwei, drei Mal dann quasi in der Academy, damals noch in Academy Shows. Und das sind natürlich dann auch Matches gewesen, die für unseren damaligen Erfahrungsstand schon ziemlich kompliziert waren, würde ich sagen. Und da war dann oft auch das Feedback, okay, das sieht alles wrestlerisch super aus, was ihr macht und das funktioniert alles und ihr seid athletisch, aber ihr wrestelt halt nur für euch selber sozusagen, ohne die Leute drumrum mitzunehmen. Und das ist was, was man quasi dann mit der Zeit lernen muss, Blumen ist daran zwischen richtig, richtig stark drin. Mir hat das damals geholfen, weil ich gesagt habe, Glück, dass ich einen super guten und super erfahrenen Trainer hatte mit Aaron, weil er das sehr früh erkannt hat bei mir. Und hat mir dann quasi Don Fien zuerst und dann später noch Alex Wanda mit an die Seite gestellt, wo wir dann die Post-Abäusperer-Fight deck gebildet haben. Die mir in diesem Step, weil die beiden halt absolute Charaktermonster sind, die sehr viel mit Publikum interagieren, haben die mir sehr, sehr viel gegeben und sehr, sehr viel geholfen. Da Wege zu finden, das für mich zu finden, wie ich das hinkriege. Und da kann man denen gar nicht genug dankbar für sein. Oder auch Aaron, weil er dann die Idee hatte. Und das ist, wie du schon sagst, ein Punkt. Manche haben das von Anfang an, die gehen das erste Mal raus und sind einfach absolute Rampensau und nehmen einfach alle mit. Viele müssen das so ein Stück weit lernen. Weil wie gesagt, Wrestling ist Multitasking in der verrücktesten Form. Da bleibt das vielleicht manchmal am Anfang ein bisschen auf der Strecke, wenn man versucht. In 5 Minuten nicht für die eigenen Füße zu steuern, sondern sich in 5 Minuten match zu merken. speaker-1: Ist man auch stolz auf sich, wenn man merkt, dass es besser klappt, dass man diese Steps für sich auch erreicht? Sind so was die Punkte, auf die man dann auch hinarbeitet, Alex? speaker-0: Ich glaube, Stolz ist auf jeden Fall das falsche Wort. Zumindest kann ich nur für mich sprechen. Mir fällt das selber oft nicht auf, wenn da so eine Entwicklung stattfindet. Ich kriege sowas eher mit oder ich merke sowas eher, wenn ich mir... Wir gucken uns ja alle unsere Matches an, weil wir gucken, was können wir besser machen? Oder was war es da gut aus, was war schlecht aus? Woran muss man arbeiten? Ich finde, oft hat man diesen Effekt, wo man merkt, okay, hat sich was getan, wenn man sich Matches anguckt. die in einem gewissen Zeitraum zurücklegen. Bei mir ist es immer so, wenn ich so ein Match angucke, was vielleicht ein halbes Jahr her ist. Meistens im Normalfall ist es wirklich so, dass es dann quasi gar ein ganz anderer Wrestler steht, als ich heutzutage bin. Und diesen Effekt hatte ich öfters als einmal. Also dieses, okay. Man hat dieses Gefühl, man stagniert irgendwie oder irgendwie man guckt gerade nicht so richtig weiter oder irgendwie die Matches fühlen sich alle gleich an und da... Viel findet keine Entwicklung statt. Dann guckst du dir ein Match an, drei Monate zurückliegt und denkst dir, ey, was hab ich denn da für einen Quatsch gemacht? So und dann merkst du, da hat sich ja doch was getan. Ob man das nicht immer so direkt mitkriegt, während man das tut. Deswegen hatte ich ich hatte noch nie diesen Effekt, ich gesagt habe, da bin ich jetzt stolz auf mich, weil ich XY gemacht habe. Weil mir das meistens erst ein bisschen im Nachhinein auffällt. okay, das hat, das hat sich jetzt irgendwie verbessert. Also klar, manchmal hat auch mal auch Aspekte. Wenn man irgendwas oft wiedergespiegelt kriegt in Feedbacks, dass man dann darauf gezielt arbeitet und dann Match vielleicht auch gezielt darauf achtet. Und wenn es dann funktioniert, ist das natürlich auch schön. Das Ziel muss ja sein, dass man dann nicht gezielt darauf achtet, sondern dass es dann irgendwie in den Wrestling-Alltag überfließt. Und ich glaube, das ist so was, was man immer erst im Nachhinein so ein bisschen merkt. speaker-1: Wenn ich dich mal was ehrlich fragen darf, ich habe das Gefühl, du bist sehr, sehr selbstkritisch mit dir. Ist das richtig? speaker-0: Selbstkritisch ist wahrscheinlich ein Stück weit. Ich finde aber, muss man ein Stück weit auch sagen, wenn man es in dem Sport zu irgendwas bringen will. Ich glaube, keiner von uns, der in Deutschland rumläuft, und wahrscheinlich auch keiner in Amerika, zumindest in Indie-Szene, irgendwie fertig. Wenn wir alle perfekt wären, hätten wir alle irgendwo einen Vertrag unterschrieben und würden Millionen verdienen. Dementsprechend ist das, glaube ich, habe schon den Punkt, dass man das sein muss, dass man ehrlich mit sich sein muss. Man darf da auch nicht zu negativ sein. Das ist eine Falle, wo ich vielleicht auch schon das eine oder andere Mal reingetappt bin. Aber Prinzip muss man ehrlich zu sich sein und wissen, wo sind meine Stärken, wo sind meine Schwächen, wie kann ich da dran arbeiten, die Schwächen nicht zwingend zu stärken zu machen, weil das immer super schwierig ist, aber die eigenen Stärken auszubauen und die Schwächen zumindest so weit auszumerzen, dass es keine Schwächen mehr sind. Ich glaube, wie seit... Das ist super wichtig. glaube, die großen Stars in Amerika, die Billionen verdienen, die setzen sich auch nicht hin und sagen, ich bin perfekt. Sondern die sind heute noch selbstkritisch und gucken sich an, was die tun und überlegen, was kann ich noch verbessern. Und deswegen sind die dann auch on top. speaker-1: Du hast erst was angesprochen mit Open Sunday. Wie gesagt, wir Joey hier und dann habe ich Open Sunday angesprochen und dann hat er sofort geantwortet, ja, das Alex Duke zum Beispiel auch ein sehr gutes Beispiel. Der hat sich quasi durch Open Sunday in unseren Hauptkader gecatcht und dann hat er halt auch über dich erzählt. Ist dir das in Nachbetracht inbewusst, wie wichtig auch Open Sunday für dich war, das was Joey bei uns erzählt hat? speaker-0: Ja, würde ich schon sagen, wir da einfach, die konnten mich da in Sachen testen, die davor nicht stattgefunden haben oder die auf einer, sagen wir mal, Main-Show, in Anführungszeichen, auf einer richtigen Side-Back-Show, man hätte nicht machen können zu dem Zeitpunkt. Also das, glaube ich, ist der Opensand der Eins, das perfekte Beispiel, weil das war ja damals noch eine reine Nachwuchs-Show. Inzwischen ist es ja so, dass wir auch so bisschen die Fightback-Stories weitererzählen. Aber damals war es ja wirklich so eine reine Nachwuchsshow. Und ich hab halt schon in den Main-Shows zwar gerestelt, aber halt oft in einem Tag-Team. Und vor allem auch, war dann, am Anfang lief es ja auch so bisschen unter Ferner-Liefen. so irgendwo sind dann die Poster-Boys mit ihrem Sekt und machen dann acht Minuten ein lustiges Tag-Team-Match und sind halt auch dabei, so auf gut Deutsch gesagt. Aber ohne jetzt irgendwie der Fokuspunkt zu sein. Und beim ersten Open Sunday war ja quasi dann direkt, dass Plume und ich da auch den Main Event gerettelt haben und auch dann mit entsprechender Zeit die so ein Main Event selbst bei so einer Nachwuchshow mit sich bringt. Ich glaube schon, dass das eine wichtige Phase für meine Entwicklung und auch für mein Standing war bei Fightback, weil dann einen Joey und einen Aaron auch einfach mal testen konnten und dann auch sehen konnten und sich darin bestätigt gefühlt haben, weil die haben das mir ja nicht umsonst gegeben. Man sehen konnten, okay. Der Alex Duke kann sowas auch gehen. Der kann auch mal ein 12-13 Minuten Singles Match wrestlen, was gut ist. Ich glaube, das hat mir dann im Laufe meiner weiteren Fightback-Karriere wo das alles noch hingeführt hat, auf jeden Fall nicht geschadet, würde ich mal sagen. speaker-1: Sind wir beim nächsten Punkt. War das der erste Titel, den du gewonnen hast, war Fightback auch der Titel dann, den du gewonnen hast oder gab es davor schon andere? speaker-0: Ich glaube der erste Titel den ich gewonnen habe war bei Sideback Tag Team Titel und ich würde auch in den Raum stellen, es sei denn ich vergesse jetzt wirklich was komplett, dass es der erste Titel war den ich überhaupt im Wrestling gewonnen habe. speaker-1: Aber der Singles-Titel kam dann ja auch durch die Geschichte mit dem Open Sunday. speaker-0: glaube, die Open Sunday ist... Also, kann jetzt sein, dass ich bisschen der Timeline falsch liebe. weiß nicht ob parallel irgendwie mal gucken kann auf Cage Match oder so. glaube, der erste Open Sunday müsste 22 gewesen sein. Und bis zum Herbst 23 gab es ja noch die Poster Boys. Dann haben wir die Tag Team Titel verloren. Und dann hatte ich quasi im Dezember 23 bei Showdown, was quasi unser Jahresabschluss, Anführungszeichen WrestleMania ist, hatte ich dann wieder ein Singles Match mit Plume. Das sieht schon mal durch bei uns. speaker-1: 2022 ist die richtige Zeit. speaker-0: Genau, da war der erste Open Sanding. Und dann, genau, da war so das erste Mal, okay, der kann auch Singles-Matches machen, aber ich hab trotzdem natürlich, der Hauptfokus war auf dem Tag Team. 23 haben wir dann die Tag Team-Tattel verloren und Ende des Jahres hatte ich dann ein Singles-Match gegen Plume, was sehr gut angekommen ist und was auch bis dahin, würde ich mal in Raum stellen, auch mein stärkstes Match war überhaupt. Und dann hat quasi im Jahr 2024 dann die Singles-Run angefangen. Ich hatte in Rumble gewonnen und dann, haben ja diesen... Collector Titel, wie der Lucha Underground funktioniert. Du hast die Gürtel und musst die Medaillen dazu sammeln. Wenn du alles voll hast, kriegst du eine Titelschance. Das war meine Mission für das Jahr. Am Ende des Jahres hat ich den Fightback-Titel gewonnen. Das war auch mein erster großer Singles-Titel. Ich zwischendrin auch einmal die Academy Championship bei WXW. Das war für einen Tag in Ungarn auf einer Doppelshow. Und glaube das Fightback ist ja dann nochmal vom Standing ein bisschen höher. Genau. ja, war dann eine Phase, da lief richtig gut, was das Titel angeht. Weil dann bin ich ja auch kurz danach bei CWG Champion geworden und dann wie gesagt bei W2DW Attacking Championship und dann habe ich mich verletzt und das war, da war alles wieder vorbei. speaker-1: Was hast du dir gedacht, wie die Verletzung kam? Was sind das für Momente, wenn man weiß, ist so ein bisschen auch on top in dem Bereich, den man jetzt macht. Man hat Heldtitel und dann kommt so eine scheiß Verletzung, wie du schon gesagt hast. Was ist das für speaker-0: im Match wusste ich direkt, die Schulter ist gefickt, das merkst du halt direkt. Also es war bei der Aktion, wo das passiert ist, wusste ich das wird auf jeden Fall eine längere Geschichte. Dann ist der erste Fokus erstmal darauf, das Match zu Ende zu kriegen irgendwie, ohne dass das Schlimmeres passiert. Es war zum Glück der Endphase, also das hat dann alles geklappt. Genau und danach ist es halt scheiße auf gut Deutsch gesagt, aber ich glaube, ist was, womit wir alle rechnen müssen. was halt immer passieren kann. Und ich hatte da was das angeht, relativ gutes Mindset und hatte auch Glück, dass ich ein super gutes Supportsystem so mich herum habe und hatte einen relativ klaren Weg auch, wie das Ganze dann abläuft. Also es war ja sehr schnell klar, okay, das muss operiert werden und so sieht der Plan aus. dann war es, dann hieß es, keine Ahnung, in zwei Wochen ist die Operation. Danach ist so und so so der Rehaplan und dann kann man mit einem halben Jahr rechnen. Das heißt, hast immer so ein Ziel vor Augen. Den hast du ja auch schon im Interview gehabt, Scotty Saxon. Mit dem arbeite ich ja zusammen als Trainer und Unternehmungscoach. Und der hat mir auch sehr in dieser Zeit geholfen. Er hat mir sehr viele Tipps gegeben. Der hat direkt meinen Trainingsplan umgestellt, sodass ich quasi trotz Operation... regelmäßig ins Training gehen konnte und so meine Routine und so nicht verloren habe. Also da ging es natürlich primär Beintraining und viel Cardio und so was und gar nichts, was irgendwie natürlich in Richtung Oberkörper oder Schulter geht. Aber glaube, so war es halt auch für den Kopf wichtig. Prinzip habe ich das deutlich besser weggesteckt, als ich im Vorfeld gedacht hätte, dass man so eine Verletzung so wegsteckt. Ich glaube, das ist auch wichtig, dass wir da alle so bisschen gepostet sind, weil so was kann zu jeder Zeit passieren, zu den ungünstigsten Zeitpunkten und Dann heißt es halt Mundabwischen weitermachen, weil irgendwann kommt man auch wieder und dann kann man sich das alles wiederholen. speaker-1: Kostas, das Henrik Büchmann, formerly known as Scotty Saxon oder der Mann bei den American Gladiators. Das ist völlig verrückt, dass er quasi der Mann da ist, der die Fit hält im Endeffekt. Das ist Wahnsinn. Weil ich hab noch die Netflix-Doku von den American Gladiators im Kopf, was das für ein Pensum ist, was die Leute da fahren. Er hat hier im Interview seine Weise erzählt, wie er mit Leuten arbeitet. Du arbeitest mit ihm. Wie empfindest du das und wo findest du, weil er hat ja gesagt, ist für jeden immer da, egal bei welchen Problemen. Du hast es gerade bestätigt, auch bei deiner Krankheits- bzw. Verletzungsgeschichte hat er sofort für dich eine Idee gehabt, wie es da weitergeht. Wie empfindest du das Arbeiten mit ihm und wie würdest du das beschreiben? speaker-0: Ja, ist halt super, super angenehm und super, super gut und effektiv. Also das muss ich mal kurz überlegen. Ich bin jetzt fast seit zwei Jahren bei ihm und ich würde sagen, in den zwei Jahren hat es bei mir richtig viel getan. Also was so körperlich und Ernährung und Routine und alles angeht. Ja und der Mann ist halt, also wir arbeiten halt insofern, dass er quasi mir einen Ernährungsplan und Trainingsplan zusammenstellt und den arbeite ich dann so gut wie es geht ab. Dann gibt es immer einmal wöchentlich einen Update in der Form von Gewicht, hat sich da was bewegt, wie lief es die Woche, entsprechende Bilder etc. Damit der einschätzt, funktioniert das, was wir tun oder nicht. Dann wird entsprechend angepasst. Da definieren wir auch Ziele. Petit ist es ihm schon wichtig, wir das so weit, es realistisch möglich ist, so machen, wie das für mich passend ist. Klar, zum Beispiel wenn man so Sachen hat wie jetzt den Kropri oder Karat, dann sind das Ziele, wo man dann ganz gezielt darauf hinarbeitet, zu dem Zeitpunkt halt in der möglichst guten Verfassung zu sein. speaker-1: Das heißt, auch körperlich auch fitnesstechnisch speaker-0: Genau, genau, genau. Das ist nämlich der wichtige Punkt, warum ich die Zusammenarbeit mit ihm sehr schätze. Dadurch, dass er früher selber gerestelt hat, kann er, also er weiß halt, was es bedeutet, wrestler zu sein und er weiß, was es bedeutet, am Wochenende on the road zu sein oder irgendwie am Montagmorgen aufzustehen und jeden Knochen zu spielen, weil man am Wochenende drei harte Matches hat oder so. Und kann das deswegen realistisch einschätzen, wo dann vielleicht auch mal eine Grenze ist oder so. Also klar, ich könnte mir das auch im Trainingsball machen, ich drinstehe. trainiere fünfmal die Woche und sicherlich schaffe da ein oder andere das auch. Aber es gibt halt Wochen, wo das halt manchmal nicht drin ist. Aus, keine Ahnung, weil man halt drei Shows von Freitag bis Sonntag hat oder so. speaker-1: Aber das heißt, er passt dir dann auch zeitlich genau auf das dann den Trainingsplan an, dass du genau diese Sachen auch quasi alle implementiert hast, dass du quasi dann, gibt's dann auch Tage, wo du dann mal, in die Sonnenwochen dann mal lockerer lässt und weniger dann vielleicht auch machst? speaker-0: selten, aber das liegt dann eher an mir. Ich glaube, es ist ja jetzt vor kurzem gewesen der Kopri, die Woche danach war ein bisschen ruhiger, weil der Weg dahin und dann das Wochenende sehr anstrengend war und auch der Diät verbunden war und so. ist dann halt okay, jetzt hast du mal eine Woche oder ein paar Tage, man das ein bisschen relaxer angeht. sich vielleicht auch mal irgendwie mal einen Döner holen geht oder so. Aber witzigerweise ist es halt ab einem gewissen Punkt ist man so in der Routine drin, dass das einen dann halt quasi nach zwei, drei Tagen selber stört und dann fängt man wieder an, seinen Hähnchen mit Reis zu kochen. ja, von daher läuft das eigentlich schon ganz gut. Also wie gesagt, kann ich nur jedem empfehlen, wenn er der postet ja in unregelmäßigen Abständen, wenn er mal Plätze frei hat, kann ich eigentlich nur jedem Restler in Deutschland empfehlen. Da ist versuchen irgendwie ranzukommen und dann durchzuziehen, weil das ist halt das Wichtige. So er kann dich halt nicht dazu zwingen. Der kann dir nur sagen, mach das so, dann hast du Erfolg und dann bringt das was. Aber wenn du es halt nicht machst, dann... speaker-1: Er witzigerweise hier auch erzählt, er würde nie das Geld nehmen und irgendjemanden trainieren, wo er weiß, weder der Wille da noch macht er mit bei meinem Trainingsplan und der zahlt quasi für mich. Dann wird er den selber rausschmeißen, weil das verschwendet halt seine Zeit und da er halt keine Lust drauf. Und das fand ich so spannend, dass er das gesagt hat. Weil ich kenne sicherlich den einen oder anderen, der die Kohle mitnehmen würde, ehrlich gesagt, und darauf scheißen würde. speaker-0: Klar, da ist er gar nicht so. Das hat er mir Anfang sehr offen kommuniziert. Nicht, dass es bei mir Problem gewesen wäre, aber glaube, dass er am Anfang immer sagt, wo er wirklich Wert drauf legt. speaker-1: Aber auf alle Fälle hat Erlebnisse sicherlich auch schon gehabt. speaker-0: stimmt. Aber bei ihm macht er es halt, klar, zum einen weil es sein Job ist, aber man merkt halt, okay, das ist für ihn nicht nur ein Paycheck, sondern dem ist auch wirklich wichtig, dass die Leute, mit denen er dann zusammen arbeitet, auch entsprechend Erfolge feiern können und da sich weiterentwickeln und weiterkommen. speaker-1: Henrik ist halt auch immer noch ein Wrestling-Fan und da fällt mir was Spannendes ein. Kannst du noch richtig Wrestling-Fan sein und dir ein Match angucken, ohne dass du auf Sachen guckst, auf die man halt als Ketscher guckt? speaker-0: Schwierig. Ganz, ganz selten passiert das. dann, also meistens ist es dann so, wenn mir das passiert, dann guck ich das Match danach nochmal an und dann fang ich an, das zu analysieren. Also, z.B. ich war ja dieses Jahr in Vegas während der WrestleMania-Woche und hab mir dann natürlich auch WrestleMania angeguckt und war im Stadion für das CM Punk gegen Rome Reigns Match. Und das war ja richtig, richtig, richtig stark. Also mich hatten die da wirklich komplett drin und da war das ein... wirklich mal einen Moment, die mich als aktiven Wrestler, wo ich wirklich mitgefiebert habe, ohne dass ich jetzt eigentlich ein Hardcore-Fan von irgendeinem den beiden bin. Aber die haben mich da einfach irgendwie in ganzen Präsentation und alles mit reingezogen und im Nachhinein dachte ich mir, okay, wenn das mir schon so ging, wie geht das dann einem wirklichen Wrestling-Fan? vielleicht nicht den ein oder anderen Hintergrund, wie sowas vielleicht funktioniert oder aufgebaut ist, kennt so. Manchmal passiert das halt noch. Im G1-Finale war das auch so. Das habe ich mir angeguckt und dachte, das war einfach geisteskrank geil. Die haben mich da auch komplett getrennt gehabt. Aber das Match habe ich mir auch seitdem schon zwei oder drei Mal angeguckt, es zu analysieren oder vielleicht Sachen für mich rauszuziehen. Und ich glaube, jetzt gucke ich es dann danach eher auf der analytischen Ebene. Aber meistens guckt man es eher und dann ... Schaut sich ein Match an und guckt sich's als Fan an und dann denkt man sich auf einmal so, wieso machen die das denn jetzt, das macht doch gar keinen Sinn. Dann passiert dieser Effekt, ich vorher angesprochen hatte mit diesem, okay man wird als Wrestlingfan aus dem Dings rausgezogen, aber passiert mir halt als Wrestler, weil ich mir denke, das hätte ich jetzt anders gemacht. Okay. Ohne dass jetzt vielleicht richtig oder falsch ist, weil beim Wrestling gibt's ganz selten richtig oder falsch, sondern das was halt... Eine Reaktion zieht es meistens richtig, meistens wohlgemerkt, weil es natürlich auch Sachen wie Sicherheit und Basics Dann gibt es richtig oder falsch. Das muss auf eine gewisse Art Weise gemacht werden oder da gibt es keinen Weg dran vorbei. Aber im Großen und hat ja doch jeder aktive Wrestler irgendwie seine Sicht von Wrestling oder seinen Wrestling-Stil oder wie er Wrestling sieht. dann wird man vielleicht manchmal rausgezogen, wenn man irgendwie ein Match guckt von jemand anderem. macht halt was komplett anderes als man selber machen würde. Ja und dann hat man halt diesen Effekt nicht als Rusty Sands, sondern als Rust Live. speaker-1: Du fast jedes Wochenende mindestens einmal unterwegs, ich das Gefühl, wenn ich es richtig sehe. speaker-0: Das trügt nicht. speaker-1: Wie ist es für dich auch die Reisen umher durch Deutschland dann auch? Du bist ja, ich sage mal so im Süden sehr oft zu sehen. Du bist in Oberhausen bei WXW. In Dresden habe ich dich sogar schon mal angesagt. Das heißt, du scheinst viel versuchen zu wollen. Mitzunehmen. Gibt es auch Pläne, wo du sagst, vielleicht außerhalb von Deutschland, würdest du gerne mal Sachen machen, weil du bist in einer Promotion mit WXW, da sind die Chancen nicht so gering, dass man vielleicht bei dem einen oder anderen ins Auge sticht, der vielleicht in Ausland eine Promotion hat. Wie ist das? Gibt es da Ambitionen von dir? speaker-0: Ich antworte mal mit ja ein, wenn das okay ist. klar, natürlich ist das immer cool, man im Ausland wrestlen kann. das ist ja, also dieses Jahr war ich ja schon im Ausland und ein paar Mal und in der Vergangenheit auch. Das war dann mehr so im europäischen Ausland und ich hab ja auch schon mal in Amerika gerestelt und so im Rahmen damals von der Fightback Kooperation und jetzt halt wie gesagt über die WrestleMania Woche. Also ja, das ist sicherlich noch ein Ziel. vielleicht irgendwann mal nach Japan zu gehen, vielleicht mal irgendwie eine längere Amerikatur oder so was zu machen. Aber es ist jetzt auch nichts, wo ich sage, okay, das muss jetzt unbedingt in den nächsten, im nächsten halben Jahr passieren oder so, weil wir sind halt gerade in Deutschland in so einer komfortablen Situation, dass wir in Deutschland einen Markt haben, wo wir, wie du schon gerade eben richtig gesagt hast, jedes Wochenende wrestlen können und auf einem hohen Niveau wrestlen können. mit vielen großartigen Wrestlern, wir in Deutschland haben. Inzwischen ist es ja auch einfach so, dass teilweise Leute aus Amerika rüberkommen, mal drei Wochen Stay-By-Night-BXW zu machen. Oder dass Leute aus dem europäischen Ausland nach Deutschland ziehen, wie jetzt einen Con Kelly zum Beispiel, der aus Irland nach Deutschland kommt. Oder Azara, der nach Dresden gezogen ist. Fürs Wrestling. Weil es Deutschland einfach gerade so viele gute Möglichkeiten gibt. Wir haben in... in Deutschland so ein breites Wissen, was Wrestling gerade angeht. Du hast gerade gesagt, Dresden, ja das war damals meistens eher W. speaker-1: ... speaker-0: Aber wenn du da zum Beispiel das Dojo dir anguckst von Axel Ticher, wo Laurie einen super Job gerade als Trainer macht, der Academy hat Leute wie Robert Dreißler und Peter Thiehani bei uns bei Fightback, Aaron und Maggot, die das Training machen, da habe ich sicherlich in Deutschland doch einige vergessen. Das ist die, wo ich jetzt anfange, weil ich da oft trainiere. Aber deswegen ist da nicht so der Druck, dass man ins Ausland gehen muss. Weil wir Deutschland eigentlich alles haben, was man gerade braucht, zu einem sehr guten Wrestler zu werden. Wenn es dann irgendwann kommt, dann kommt's. speaker-1: Wir haben Vielfalt auch an Sachen Wrestling, auch in allen Breitengraden fast. man catcht. Was war für dich, wenn du mal über Deutschland nachdenkst und da wo du überall gecatcht hast, die verrückte Reaktion, die du von dem Publikum bekommen hast? Gibt es da irgendwas, was für dich rausgestochen ist, wo du immer noch nicht glaubst, dass das passiert ist? speaker-0: Ich glaube, was heißt, du glaubst, dass das passiert ist? Es gibt ein paar Standouts auf jeden Fall. Also was man immer, glaube ich, bei so einer Diskussion wahrscheinlich dir jeder an den Kopf werfen wird, da das schon mal war, ist halt im Göttingen bei CDG. Das ist einfach auch eine komplett verrückte Studenten-Crowd, wo teilweise, es variiert immer, ich glaube teilweise bis irgendwo die 400 Leute sitzen, die alle einfach nur Bock haben, dass sich da ein paar Leute in den Kopf einschlagen. Und die aber dann halt auch ein bisschen derberere Sprüche loslassen. Also irgendwie hat's angefangen, ich glaube, so bei der ersten oder zweiten Show, ich da war schon, da hat die mich irgendwie gefressen und ich weiß jetzt nicht, sein, dass du das danach rausschneiden musst, da weiß ich nicht genau, wie da die Richtlinien bei dir im Podcast sind. Aber da ging's dann auf einmal los mit Alex Jukes, ein Hurensohn. Da ist dann schon so, da denk ich mal so, hui, was ist denn hier los auf einmal? speaker-1: Selbst an Vizimo Verna zu sein, natürlich auch eine Geschichte, die machst nicht besser, oder? speaker-0: Ich wurde auch in der Vergangenheit, als ich noch kürzere Haare hatte, schon öfter mal gesagt, dass ich eben sehr ähnlich... speaker-1: Alter, hab ich alte Wunden jetzt noch aufgerissen, mein Lieber? speaker-0: Ist schon okay. Ne und das gab's, also einmal gab's die lustige Situation, dass dieser Chant ausgebrochen ist, während meine Mutter tatsächlich im Publikum saß. War dann auch ein bisschen interessant. Gott! speaker-1: Ja, das ist natürlich, jetzt sagen wir mal, eher semi cool eigentlich, aber gut. Hat sich was dazu... speaker-0: Die kann das einordnen. ist ja auch selber ein großer Wrestlingfan und eigentlich sehr oft dabei. Und ich glaube aber, was auch so ein Ding ist, was in Erinnerung geblieben ist, ist damals, als ich bei Fightback den Titel gewonnen habe, das war ja dann so eine lange aufgebaute Story, die sich quasi mehr oder weniger über ein Jahr gezogen hat, dann mit dem Split von den Posterboys oder von dem Alex Wonders Table dann. und am Ende mit dem Sieg gegen TradeStroyer. Das war auch eine verrückte Reaktion, wenn man sich das Video danach anguckt, wo die Leute dann die Kinder bis an die Matte, bis an den Ring vorrennen, da irgendwie abzufeiern. Das ist schon irgendwie verrückt, wenn man drüber nachdenkt, was in so einer Halle los ist und was man da für Emotionen bei Leuten weckt. Das ist auch nichts, was man selbstverständlich nennt. ist dann... kriegt man auch in dem Moment gar nicht so richtig mit, sondern erst im Nachhinein. Und dann, dass ich das dann angucke und denke, wow, das eigentlich schon krass. speaker-1: Sind das denn die Momente, warum du Wrestling machst, dass du für dich Momente kreieren kannst, aber auch fürs Publikum? speaker-0: Ich würde sich darauf gestritten. Ich mache Wrestling einfach, weil ich den Sport einfach super liebe. Da muss sich mal Publikum drumrum sitzen. macht mir auch super viel Spaß, wenn ich einfach im Training mit irgendjemanden geil abwresteln kann. Ich liebe es einfach. Das ist einfach übertrieben, übertrieben Laune und es gibt nichts Cooleres. Aber wenn wir es dann noch schaffen, dass wir das am Wochenende auf eine Show machen, wo hunderte Leute drumrum sitzen, die... investiert sind und die einfach für drei bis vier Stunden ihre Probleme aus dem Alltag, jeder von uns mit sich rumschleppt, irgendwie vergessen kann, dann ist das, glaube ich, ein supergroßes Privileg, was wir da haben. Und ich glaube, das spielt schon natürlich eine große Rolle, warum wir das am Ende des Tages auch machen. Und dann kommt aber noch so Sachen dazu wie eine coole Backstage-Atmosphäre, super viele tolle Menschen, die wir gerade im deutschen Wrestling haben, mit denen man auch einfach gerne Zeit verbringt vor oder während der Show. Und dann dürfen wir noch wrestlen vor Leuten, sich einfach freuen oder sich nicht freuen, je nachdem was unsere Aufgabe an dem Abend ist, uns zu sehen. Das ist schon echt was Besonderes. speaker-1: Du beschreibst auch so bisschen, du hast das erste Jahr auch schon getan, so bisschen den Zusammenhalt. Ich weiß gar nicht, wie wichtig dir Erfolge und Titel sind als Anerkennung vielleicht auch. Aber wenn ich jetzt darüber nachdenke, was bei dem Tag Team Festival dann auch passiert ist oder nicht Tag Team Festival, sondern bei dem Dreier Festival, was es heutzutage ja ist, da muss ich ganz ehrlich sagen, erstmal herzlichen Glückwunsch zum Titel, mein Lieber. speaker-0: Jo, danke dir. Ja, glaube auf deine Frage, ich Titel ist zwar nett, aber im Prinzip entscheidet das ja jemand anders. Also ist jetzt nicht, dass es sein muss, ich hätte jetzt nur einen geilen Wrestling-Abend, ich mal ein Match gewonnen habe. Ich glaube, das wäre die falsche Herangehensweise. Und du hast ja eben das Wort auch schon in den Mund genommen. Das ist ja irgendwo in irgendeiner Form auch eine Anerkennung. Du bist ja dann in dem Moment, dir egal welche Promotion das jetzt auch ist. Wenn dir eine Promotion, einen Titel in die Hand drückt, dann bist du ja in dem Moment auch irgendwie ein Repräsentant von der Promotion. Und das ist immer was, was man auf jeden Fall zu schätzen wissen sollte. dessen sollte man sich auf jeden Fall dann bewusst sein. Und dass jetzt quasi so eine große Promotion wie jetzt den WXW sich dann dazu entschieden hat, an so einem Wochenende den Shotgun-Titel zu geben, dann ist das natürlich auf jeden Fall eine sehr große Form. der Anerkennung und auch bisschen die Ehre. So blöd der Weg dahin jetzt natürlich auch war mit der Verletzung von Axel Tischer und der Stelle auf jeden Fall nochmal gute Besserung. Da wäre es mir tatsächlich dann lieber, wenn ich den Titel nicht hätte und er wäre nicht verletzt. Aber das hatten wir eben schon das Thema, das passiert halt leider manchmal in Wrestling. Und das sind dann immer die blöden Teile. speaker-1: Der Punkt ist ja auch, wenn du normalen Job dann auch hast und noch Catcher bist, dann vielleicht in beiden Sachen nichts mehr machen kannst, weil du dich so schwer verletzt. Ist halt auch immer wieder ein Punkt, sicherlich Wrestler dann auch oft trifft in solchen Situationen. Ich und auch viele andere hätten glaube ich erwartet, dass ihr mit 10 out of 10 quasi jetzt ins Tagteam-Geschehen eingreift. Und da stellt sich mir nämlich die Frage, ist das so ganz ausgeschlossen, wenn du einen Singles-Titel hältst, dass du trotzdem weiterhin noch Matches machst in der Tag Team Division, sage ich mal, und vielleicht da sogar noch angreifst. Das ist halt der Punkt, wo viele, glaube ich, verwundert waren, dass du jetzt einen Einzeltitel gewinnst. speaker-0: Ich glaube aber per se, das eine schließt das andere nicht aus. Also wie du schon sagst, sind ja trotzdem inzwischen, würde ich schon sagen, ein etabliertes Tag team im BXW-Kosmos. Also wir sind ja eigentlich bei fast jeder Show vertreten und hatten jetzt auch über das Koopri-Wochenende in dieser ganzen Gruppierung mit JANIRO sehr viel Sendezeit sozusagen. Wir waren ja da schon sehr präsent im Rahmen der verschiedenen Turniere und dann der Sonntagshows. Ich glaube nicht, also ich kann verstehen, dass das den einen oder anderen überrascht hat, aber ich glaube... dass das eine das andere nicht ausschießt, sondern dass es einfach coole Erzählmöglichkeiten auch für die Zukunft geben kann, weil ich sehe es ja auch, Promotion lien nicht nur einmal im Monat veranstaltet im Normalfall, sondern teilweise drei, viermal am Wochenende, wenn so eine OSTO zum Beispiel ansteht. Und da muss ja nicht jedes Match ein Singles Match und ein Shotgun Title sein, vielleicht ist ja auch eine Storyerzählung mit irgendeinem Gegner und dann entstehen daraus auch Tag Team Matches in verschiedenen Konstellationen. Oder man hat diese klassische Story mit Keine Ahnung, einer will ein Titelmatch und muss sich vielleicht erstmal gegen den Tag Team Partner vom Champion durchsetzen, gegen Bellamy in dem Fall. Und vielleicht klappt das, vielleicht auch nicht. Und dann hat man da wieder verschiedene Möglichkeiten. Von daher ist das, glaube ich, eine super interessante Konstellation, die wir da gerade haben, die vielleicht auch nicht bei jedem Singles, Titel, Run bei WXW gegeben ist, weil die meisten halt, wie du schon sagst, wenn sie in der Tag Team Division sind, dann halt auch nur Tag Team Matches machen. Und so war das ja bei uns jetzt ein halbes Jahr eigentlich auch so. Von daher Ich glaube, gesagt, nicht, dass ich das ausschließe, sondern dass da super viele interessante Erzählmöglichkeiten gibt. Und wer weiß, vielleicht kann man ja trotzdem auch ins Tag Team Geschehen noch mit eingreifen. Also ich kann auch zwei Gürtel gleichzeitig schalten, das ist Problem. speaker-1: Ja, und wir können ja auch so bisschen in Kreis schließen. Wir haben am Anfang darüber gesprochen, die Erstellung dieses Stables dann stattgefunden hat, über 16 Karat Gold hinweg, quasi über alle Shows im Endeffekt, die passiert sind. Der nächste Punkt ist dann, dass ihr beim nächsten Festival quasi zweimal die Chance hattet auf Gold und du hast es gemacht. Janiro leider nicht geworden, aber ich glaube, die wird nicht aufgeben, dass sie ihren Titel zurückholt. Der wurde ja einfach weggenommen. Das muss man ja auch dazu sagen. Ich habe noch eine andere Sache und ich finde auch spannend, dass auch dann von Bellamy diese zum Beispiel Ringsprecherrolle dann auch immer wieder übernommen wird. Und gerade am Anfang, wo er das gemacht hat, habe ich das Gefühl gehabt, er war schon unsicherer, was und wie er das machen soll, aber wie er das bei den letzten Mal gemacht hat, wie ich das gesehen habe. Und du stehst selber ja auch dabei. Diese Entwicklung auch in dieser Geschichte ist halt bei euch sehr krass, dass man halt quasi in allen Facetten bei euch Dreien, im Endeffekt vielleicht sogar auch durch dieses Stable, weil er an euch und mit euch wachsen konnte, quasi Verbesserungen sieht. Ist ihr das bewusst, dass das nach außen so wird? speaker-0: Also ich merk's selber, von daher hoffe ich, dass man es nach draußen sieht. jetzt hast du mir auch Feedback, dass das scheinbar so ist. Ich glaube, was zum Beispiel jetzt Bellamy und die das ganze Mic-Work angeht, natürlich, hat man im letzten halben Jahr, und das ist das, ich vorher quasi bisschen angesprochen habe, man merkt manchmal selber gar nicht so die Entwicklung, bis man auf einmal zurückguckt und sich denkt, cool, wie war das denn vor dem halben Jahr? Das ist ja so viel in dem Fall vielleicht unsicherer oder so viel... schwächer in gewissen Aspekten als es heutzutage ist. Und diese Entwicklung ist ja nicht nur ein Wrestlingring, sondern eben auch. findet bei so was statt. Ich glaube, für mich zumindest, vom Gefühl her, es hat so ein bisschen so eine gewisse Findungsphase vielleicht auch gebraucht, wir drei unsere Rollen so ein bisschen gefunden hatten. Und da wurde ein bisschen ausprobiert. Manches war gut, manches war eher nicht so gut. Und ich glaube, es hat jetzt übers Grand Prix-Wochenende nochmal so richtig geklickt. Da hat sich alles sehr, sehr... und jeder wusste, wann er was wo zu tun hatte. Das ist eine richtig coole Entwicklung, du schon sagst. Die wir da gespielt haben und die man dann hoffentlich auch nach außen gesehen hat. ist ein zusammengewürfelter Haufen, der sich noch finden muss zu, okay, halbes Jahr später, ist jetzt ein eingespieltes Team und jeder weiß in jedem Moment, Okay, ist das, wo ich zu stehen habe, das ist meine Aufgabe in dem Moment, ohne dass man sich davor noch mal irgendwie gezielt drüber unterhalten muss. Das fängt ja schon an bei einem Einzug. Am Anfang hat man dort ein bisschen abgesprochen, wer geht wohin. Inzwischen fließt das alles von selber, ohne dass man sich da drüber noch mal unterhalten muss. speaker-1: Ist auch dieses, was ich eben angesprochen habe, du hast es ja auch gesagt, dieses Miteinanderwachsen auch wichtig dann im Endeffekt. Ich sag mal so, vielleicht werdet ihr nicht ewig in der Konstellation zusammenbleiben, aber ich finde es immer wieder spannend, dass man gerade, wenn man solche Konstellationen mal hatte und dann vielleicht im Nachbetracht vielleicht sogar aufeinander trifft oder so, dass es immer wieder da mitschwingt, dass man vielleicht mal in diesem Stable, in dieser Fraktion oder irgendwas war. Glaubst ist ein Vorteil, vielleicht auch für den Charakter, auch schon mal Geschichten bei Wrestlingfans in dem Kopf zu haben, dass man da herstellen kann, die hatten ja mal was miteinander zu tun. speaker-0: Also das ist glaube ich eine Story, man immer wieder aufgreifen kann. ist ja der Klassiker, ne? Du hast irgendein Team, egal wie das jetzt mal die Konstellation aussieht, ob es ein Stable oder ein Tag Team oder whatever ist. Aus irgendeinem Grund löse ich das dann irgendwann auf, weil ein Wrestling hat nichts für immer. Ich auch immer so. Irgendwann treffen die dann als Singleswissler aufeinander und dann... Ich schwingte das natürlich immer so ein bisschen mit. Bei Fightback hatten wir sowas in der Art. Als ich da meinen Singles-Fang gestartet habe, Ende vom Titigewinnen, hatte ich noch mal einen Singles-Match mit Don Sheen, wo halt auch dieses Post-Servoir-Take-Team, was wir hatten, wo das alles natürlich auch irgendwie eine Rolle noch mitgespielt hat. Und das spielt auch sicher in Zukunft nochmal eine Rolle, wenn wir irgendwie aufeinandertreffen sollten. Diese Geschichte wird ja nie gelöscht sozusagen. Das ist ja passiert einfach, die Leute wissen das. Und so wird das eben auch sein. So wird das bestimmt auch irgendwann mal sein, wenn zum Beispiel nur Norman Harris aus seiner Verletzungsgeschichte zurückkommt und er und ich uns vielleicht irgendwann mal in irgendeiner Situation in einem Ring gegenüber stehen, weil es ja da auch nie einen richtigen Abschluss gab von diesen Tag Team. Sondern, naja, ich war dann halt zuletzt und dann muss man mir die Titel abgeben. Quasi, als ich zurückkommen sollte, hat er sich verletzt. Und in der Verletzungspause ist er halt noch. Ist auch vielleicht irgendwann. Irgendwas, man noch mal erzählen kann, wo es vielleicht die Situation gibt, okay, jetzt stehen die beide im selben Ring. Hat das ja dann irgendwie auch in irgendeiner Form irgendwelche Auswirkungen, weil die Leute wissen, dass man als Team zusammengearbeitet haben. Ich weiß nicht, ob es ein Vorteil ist, weil es einfach so viele verschiedene Möglichkeiten gibt, in Breast-League-Stories zu erzählen. Ich denke, aber es ist auf jeden Fall eine potentielle und quasi sich selbst schreibende Story. die sicher nicht im nächsten halben Jahr und auch nicht im nächsten Jahr passieren wird, weil ich glaube das Tag Team wird auf jeden Fall noch, oder vielleicht auch diese Gesamtkonstellation, wird auf jeden Fall noch eine Weile laufen, findet da das noch bei Weitem noch nicht ausgereizt. Irgendwann wird vielleicht der Tag kommen und dann wissen die Leute, okay, die beiden haben zusammen eine Story gehabt und eine lange Historie, jetzt stehen die halt gegeneinander im Ring und dann kann man damit ja spielen. speaker-1: Ich wünsche auf jeden Fall Gnade von Jendiro, speaker-0: Ja, die schlägt hart zu, ja das stimmt. speaker-1: Das ist halt genauso organisch, wie es nach außen hin wirkt, wie ihr das arbeitet, auch, glaube ich, nach innen ist. Und ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt. Wenn ich dich fragen würde, Mensch, du bist schon so lange im Wrestling. Was hält dich immer noch im Wrestling? Was ist das, wo du sagst, ersten Training bis jetzt, ist immer wieder das, was dich zum Wrestling weitergehen lässt, dich auch weiterentwickeln lässt, dass du besser werden möchtest? Weil du machst die Sache mit Henrik. mit Scotty aus Luchs und Dollerei. Das heißt, es größere Ziele? Wenn so ein Jim Smallmember da ist, willst du das auch im Auge auf dich wirft, mein Lieber? speaker-0: Ja, also glaube zum ersten Punkt, ich weiß gar nicht, ob ich das behaupten würde, dass ich schon lange im Wrestling dabei bin. Ich glaube, da ist noch viel Luft nach oben. ja, ein paar Jungs sind es jetzt schon, aber es ist jetzt auch. Also es noch nicht zweistellig, da ist noch ein bisschen Luft da. Aber ich weiß, worauf du hinaus willst. Natürlich ist das, glaube ich, ein Ziel von jedem, der das intensiv betreibt. Vielleicht irgendwann mal den Tag zu haben, wo einer der großen Promotions, das muss nicht zwingend WWE sein, einem einen Vertrag vorlegt und natürlich war ja auch schon bei WWE als extra und ich glaube der Kontakt von mit Jim Smallman besteht wahrscheinlich bei fast allen WXW-Wrestlern. Natürlich ist das auch ein wichtiger Punkt, dass man sich das Feedback, was so einen gibt oder wenn er sagt, okay darauf wird gerade geachtet, dass man sich das quasi behält und daran dann arbeitet. Aber ich glaube, man sollte nicht nur wisteln, wenn man weil man irgendwann davon leben will, auch wenn es ein Ziel ist. Weil die Chance ist halt trotzdem sehr, sehr gering, weil es gibt so viele großartige Wrestler auf der Welt und du weißt die, wonach die gerade gucken. Und du kannst, glaube ich, trotzdem eine erfüllte Karriere haben und 20 Jahre nur, ein Abführzeichen nur ist ja nicht nur, dass sie ja trotzdem ein Investment, sagen wir mal, in die Bereich gewrestelt haben. Und am Ende kannst du trotzdem darauf zurückblicken und sagen, okay, das war trotzdem geil. würde ich die Frage anders beantworten. das, was mich so hustlen lässt und in diesem Wrestling drin hält, klingt jetzt voll klischeehaft. Tut mir auch voll leid. Aber es ist halt so Leidenschaft fürs Wrestling. Das ist nicht nur ein Hobby, das ist wirklich eine Leidenschaft. Das klingt voll klischeehaft, aber muss jetzt halt aus. Wenn ich morgens aufwache ist das erste woran ich denke irgendwie Wrestling und wahrscheinlich meistens ist es auch das letzte woran ich denke bevor ich einschläfe ist irgendein Gedanke der mit Wrestling zu tun hat und das nimmt einfach mein Leben in irgendeiner Form ein oder nicht nur in irgendeiner Form das nimmt einfach mein Leben ein speaker-1: Oder hat Wrestling doch dein Leben verändert? speaker-0: Das ist auf jeden Fall genau, genau. Es gab noch nie diesen Moment, ich gesagt habe, das hat jetzt... speaker-1: wo es Klick speaker-0: Genau, Auf jeden Fall. Dementsprechend ist das, glaube ich, einfach wirklich eine Leidenschaft für diesen Sport, für diesen super, super tollen Sport, wir haben. Das ist, ich, das, mich persönlich da drin hält. Und dann ist es im Prinzip fast egal, ob das bei WXW ist, ob das bei Sideback ist, das bei, wo ich jetzt letztens war, Catch for Glory ist, oder ob das oben in Kiel bei Yavada ist. speaker-1: Du hast über Göttingen gesprochen und lernst danach nicht Yavara, mein Lieber. Was ist das denn für eine Fast-Majestät-Beleidigung ans Publikum in Kiel? Und jetzt haben wir wenen hier, den man nicht kennt, einem Kontext, dass er vielleicht bei so einer Show in Kiel ist. Und ich promote seit Jahren, seit Jahrzehnten schon, also seit einem Jahrzehnt mindestens schon, dass jeder Catcher vielleicht sogar einmal bei Yavara gecatcht haben muss, zu verstehen, was da passiert. Und zum anderen, dass jeder Fan da einmal hingegangen sein muss, zu verstehen, was da passiert. Weil kannst du Leuten erklären, wie es für eine Catcher ist, da zu arbeiten? speaker-0: Intensiv. Also ich glaube, ich habe da jetzt gerade einen bunten Punkt getroffen. speaker-1: Ja, weil finde das so spannend, die laufen so unterm Radar, aber da läuft für mich ein starkes Wrestling-Produkt mit einem völlig verdrückten Publikum, ehrlich gesagt. speaker-0: Ja, ich glaube, das liegt einfach an der Größe und weil es halt kein Produkt ist, irgendwie eine Ausschreitung von nach draußen hat. Also weißt was ich meine? Wenn jetzt GWF oder VXW oder Sideback, die haben halt alle ein Produkt, was man nach draußen sehen kann auf YouTube oder in verschiedenen Formaten mit einem guten Production Value. Und ich glaube, da fliegt ja Vara einfach ein bisschen unter dem Radar, weil die haben... Das ist mir zumindest nicht bekannt, da gibt es kein YouTube Format. Dann ist es als Fan, glaube ich, echt schwierig hinzukommen, weil die halt in diesem kleinen Dojo veranstalten, wo die nicht so viele Tickets verkaufen können. Und die sind halt oft sehr schnell ausverkauft, soweit ich weiß. Und es muss man, wie gesagt, es sollte kein Faktor sein, aber realistischerweise ist es ein Faktor. Es ist halt auch leider echt weit ab vom Schuss, weil Kiel ist halt echt weit weg für viele. Und dann sind wir wieder beim Thema mit, okay, es gibt so viele Wrestling Promotions in Deutschland, dass man vielleicht nicht mehr zwingend acht Stunden aus Hessen nach Kiel fahren muss, Wrestling zu sehen, weil es halt vor der Tür ist. speaker-1: Aber verstehst du meine fast wahnsinnige Euphorie, wenn ich über dieses Publikum... speaker-0: Ich verstehe das. Ich war in der Vergangenheit einmal da, ich glaube letztes Jahr kurz vor der Verletzung. Und dann war ich dieses Jahr da, als Sie hier die Kieler Woche hatten und dann dieses Zweitageturnier. Das war ja genau auch in der Woche mit der Hitzewelle. Also das war schon abartig da drin. speaker-1: kenne speaker-0: Aber das war natürlich, also das war schon bisschen verrückt, was da abgegangen ist. Da muss ich dir recht geben, ist schon ein sehr, sehr verrücktes Publikum. speaker-1: Hast du nen Chant abbekommen, haben die dich angechantet? Weil man ist da immer der Mann. Wenn man irgendwas macht, wird einfach Mann dazu gesagt. Muskelmann oder solche Sachen. speaker-0: Ich war der Märchenprinz tatsächlich, weil es mein Beinamen ist, mit dem ich mich habe ansagen lassen. speaker-1: mein Gott, speaker-0: Und das hat da funktioniert. speaker-1: Die hatten sehr viel Spaß, sicherlich damit. Kann ich mir vorstellen, ist das so ein Kick, den einen vielleicht in einem Match dann auch nochmal gibt, wenn man merkt, dass man vor so einer verrückten Crowd dann auch arbeitet? speaker-0: Ja, kann man wahrscheinlich schon so sagen. Also es ist natürlich ein Unterschied, wenn du ein Wrestling-Match machst und draußen sind, wie viel auch immer, eine Menge Fans, die absolut auf alles reagieren, was da drin passiert und die einfach super Spaß haben und super laut sind und absolut crazy. Und dann gibt es ja manchmal ein Publikum, wo es vielleicht ein bisschen schwieriger ist oder wo dir vielleicht auch einfach nicht gefällt, was du da gerade im Ring treibst. Und dann ist es natürlich alles ein bisschen... bisschen schwer, ein bisschen schwieriger. Also ich glaube, macht schon einen Unterschied natürlich. Ich glaube, jeder wrestelt lieber vor einer Crowd, die richtig Feuer und Flamme ist für alles was passiert. Das macht das dann alles ein bisschen leichter. speaker-1: jetzt nicht zu euphorisch zu werden, es Momente, Matches, die dir im Kopf geblieben sind, wo du sagst, das hat mich gefreut, dass das so passiert ist, weil auch genau das aufgegangen ist, was ihr wolltet. Hast du da was im Hinterkopf, du sagen könntest, das wäre ein gutes Beispiel dafür? speaker-0: ist nicht in meinem Match gewesen, aber ich glaube, trotzdem gutes Beispiel. Das war jetzt auch beim Coop Re. Und wie gesagt, das ist halt noch frisch in der Erinnerung jetzt zum Zeitpunkt der Aufnahme. Ich nicht, wie man das ausgestattet wird. Aber bei dem Match von J-Nero gegen Shihiro Hashimoto in der Finish-Phase, wo quasi... Ich weiß nicht, ob du das Match gesehen hattest. Ja, okay, genau. Und da gab es in der Finish-Phase den Moment, wo Bellamy auf dem Apron hoch ist. und von Rainer Ring heruntergeschubst wurde. Ich glaube, hat man am Stream gar nicht so gut gesehen. Und das gab erst mal, da haben sich erst mal alle gefreut. Dann wollte der Rainer Ring rein. Das hat die Leute dann nicht so gefreut, gut Deutsch gesagt. Und als ich dann Hashimoto quasi ein Boot in die Fresse gehauen habe und die Leute gedacht haben, okay, das ist jetzt die Art und Weise, wie wir aus der Nummer rauskommen. Und als sie es dann gedreht hat und quasi das Match gegen J Niro gewonnen hat, quasi dieser... Lass diese ganze Sequenz vielleicht mal 15 Sekunden gewesen sein. Von dem ersten Moment, in Bellami versucht einzugreifen bis zum Ende des Matches. Und diese Achterbahn, die da kurz stattgefunden hat, er greift ein, dann freut die Leute, dass das Rainer Ringer sich drum kümmert, dann merken die Leute, scheiße, die Jungs kacken jetzt komplett rein. Und dann der Moment, okay, nein, Hashimoto kann es drehen und gewinnt gegen Jniro. Und diese Reaktion, als der Pinfall durchgezählt wurde. war schon, glaube ich, echt cooler Moment. Vor allem mit dem Hintergrundwissen, dass wir quasi mehr oder weniger ein halbes Jahr auf diesen Moment hingearbeitet haben. Bei dieser ganzen Story, die darauf aufgebaut wurde. ich glaube, sind in das Wochenende reingegangen und haben vermutet, dass J-Nierwo das Turnier gewinnt oder zumindest ins Finale kommt. speaker-1: Absolut. speaker-0: Deswegen war das schon ein verrückter Moment, weil es war so ein... irgendwie eine Mischung aus Überraschung und Ungläubigkeit, aber auch Freude, weil dieses böse Dreijährige-Spannens jetzt mal nicht gekafft hat, was das letzte halbe Jahr immer funktioniert hat. Und das ist, glaube ich, schon so was, was ich dann damit nehmen werde auf jeden Fall. Wie gesagt, es leider kein Beispiel aus einem eigenen Match, aber... speaker-1: Ja, aber in solchen Momenten müsst ihr alle ja auch on point sein, weil wenn sowas zu lange dauert, kann es ja dann auch doof aussehen, wenn der Ringrichter dann quasi zu lange den nichtsehenden Mann miemen muss. Also es kann ja alles richtig schlecht laufen. Das heißt, kriegt man Gänsehaut, wenn man solche Momente dann auch on point hinbekommt. speaker-0: Nee, weil ich glaube in dem Moment sowieso nicht, weil man ist einfach fokussiert. Und das ist glaube ich auch einer dieser Momente, den ich vorher mit gemeint habe, wenn ich darüber gesprochen habe, okay. An dem Wochenende hat es so richtig Klick gemacht. es hat alles so, solche Situationen haben eigentlich sehr flüssig funktioniert, würde ich behaupten. Im Nachhinein guckt man sich dann an und denkt sich ja, okay, das ist natürlich, das sieht gut aus, das hat sehr gut funktioniert vom Timing. Wenn man es halt mal nüchtern betrachtet. Aber in dem Moment ist es dann einfach die Irgendwie so eine innere Zufriedenheit, man weiß, okay, das hat jetzt die Reaktion gegeben, die es geben sollte. Ich glaube, wenn man einen Story gut erzählt, dann werden einem so Schwächen, wie du gerade eben angesprochen hast, vielleicht auch verziehen. Also wenn wir jetzt, wenn das irgendwie gehakt hätte und Rainer Linger hätte fünf Sekunden länger weggucken müssen, weiß ich nicht, ob das Pop, ob die Reaktion am Ende kleiner geworden wäre, als sie war. Aber es ist dann natürlich, weil halt einfach die Story so gut war und weil der Moment so groß war. Aber natürlich im Nachhinein, wenn man sich seinen Lüchtern nochmal betrachtet, kann man sehr zufrieden sein, wenn das wirklich alles sehr gut funktioniert hat. speaker-1: Wie zufrieden bist du Stand jetzt? mal eine abschließende Frage vielleicht für dieses Interview zu finden. Mit dem Charakter Alex Duke von Anfang bis jetzt. eine Sache, über die haben wir noch gar nicht gesprochen. Und ich glaube, da würdest du das erste Mal sagen, da bist du stolz und das ist auch eine Ehre für dich. Deine Trainer haben dich ausgewählt, dass du jetzt auch Leute trainierst mit. Macht sowas was mit einem? als Catcher, wenn der eigene Trainer sagt, du kannst das weitergeben, was ich dir gelernt habe und kannst das jetzt an andere weitergeben. speaker-0: Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, ist schon eine große Anerkennung, wenn jemand, der dir sein Handwerk beibringt, sagt, du bist jetzt so weit, dass du das, was du von mir gelernt hast und an anderen Orten gelernt hast, jetzt quasi an unsere, ich sag's mal, an anführungsweise nächste Generation an Schülern weitergeben kannst. Das ist natürlich eine absolute Ehre und da kann man auch stolz drauf sein. Du, glaube, würde schon sagen, ich momentan zufrieden ist immer so. So ein schwieriges Wort, finde ich, weil es ist. speaker-1: Kann Stagnation speaker-0: Ja, ist das, weil das für mich immer impliziert ist, ich bin zufrieden so wie ich jetzt ist. Eigentlich ist man nie zufrieden, weil man will immer besser werden und ich weiß, dass auch der Character Alex Hugh wahrscheinlich noch nicht 100 % ausgereift ist, obwohl ich jetzt schon seit sechs Jahren wrestle. Und da gibt es immer noch vielleicht die eine oder andere Lücke, wo man noch dran arbeiten kann. Und das ist glaube ich das Schöne und das glaube ich auch ein gutes Abschlusswort ist so dieses Schöne am am Wrestling und wahrscheinlich auch in vielen anderen Aspekten des Lebens, dass man quasi nie auslernt. Also wahrscheinlich wird dir ein William Riegel, der das seit Jahrzehnten macht und auf unfassbar hohen Niveau und jetzt bei WWE trainiert und so, selbst der wird noch Sachen dazulernen. Und ich glaube, ist halt einfach so ein toller Aspekt. Deswegen tue ich mir immer schwer mit dem Wort Zufriedenheit. Aber ich sag mal, es könnte momentan auch schlechter laufen und ich bin gerade relativ selbstbewusst mit meinem Können, dass ich weiß, was ich kann. Ich weiß aber auch, wo meine Schwächen liegen, woran ich arbeiten muss. Das ist dann quasi das viel daran zu arbeiten, damit ich dann in einem halben Jahr auf meine jetzigen Matches zurückblicken kann und sagen kann, okay, das läuft jetzt aber. speaker-1: Besser. Ja, das klingt so bisschen manchmal auch nach Babyschritten, man vielleicht auch nehmen muss, überhaupt dann weiterzukommen. ich habe, glaube ich, hier und ich glaube auch alle, die zugehört haben und einen Mann gehört, der sehr, reflektiert auch über sich und seine Karriere stand jetzt, nachdenkt, vielleicht nicht zu euphorisch ist, manchmal vielleicht ein bisschen zu kritisch ist, aber das ist vielleicht auch nicht das Schlechteste, sich selber auch immer. zu hinterfragen, wie man auch besser werden kann. Und ich kann dir nur Danke sagen für diese launigen über eineinhalb Stunden fast. Und ich hoffe, der oder die ein oder andere hat hier heute was mitgenommen, weil ich habe einiges mitgenommen, nämlich einen Mann, den ich jetzt mit ganz anderen Augen sehen werde, ich einfach jetzt auch so bisschen die Passion dahinter verstehe, weil allein das, was du erzählt hast, mit den Gedanken vorm ins Bett gehen und beim Aufstehen. Da muss ich ganz ehrlich sagen, ich glaube, das geht auch vielen Wrestling-Fans zu. Und du erst was ganz, ganz Wichtiges am Anfang gesagt. Es ist für Wrestler auch teilweise was, vielleicht aus dem Alltag rauszukommen und in eine ganz andere Welt einzutauchen. Aber darum schauen ja auch die meisten oder vielleicht sogar viele Wrestling-Fans Wrestling. Weil das halt eine ganz andere Welt ist, in die man da selber eintreten kann. Ich fand das heute sehr, spannend. Ich hoffe, es hat dir auch Spaß gemacht. speaker-0: Ja, genau. Vielen Dank auf jeden Fall. hatte super viel Spaß. Ich hoffe, dass mir da draußen kein Mann im abgekaut haben oder da irgendjemand eingeschlefert haben. Also hat jetzt doch ein Bemühen gedauert. Ich fand es sehr kurzweilig. Ich hatte Spaß und dementsprechend dem ist nichts hinzuzufügen. speaker-1: Danke euch fürs Zuhören, danke Alex Duke, bis zur nächsten Folge, euch eine schöne Zeit, tschö. speaker-0: Kinder.