speaker-0: Ihr hört GF, der Talk. Ich bin John Bad Bones Klinger. Gute Freunde! speaker-1: Moin und herzlich willkommen zu GF der Talk. Heute Interviewausgabe und Interviewausgabe bedeutet, wir reden heute mit jemandem, der war schon öfter bei GF der Talk zu Gast, war schon länger nicht mehr hier und ich sag mal so, eben noch im Vorgespräch, jetzt kommt er außer Zauberkugel hier ins Gespräch, hier ist der Meck. Na, Abend mein Lieber. speaker-0: Moinsen. speaker-1: Das ist nicht das erste Mal, dass du aus der Zauberkugel gekommen bist, oder? speaker-0: Ja, ich komm jetzt hier so, du bist zwar nicht Linda de Mol. Nee, es war gar nicht Linda de Mol. Maraika Amado, so war das. Maraika Amado, siehst ähnlich aus, aber bist es doch nicht. Aber hast mich trotzdem hergelockt, ist auch ein Ort. speaker-1: Du bist einer, der weiß noch, was die Mini Playback Show ist, Mike. speaker-0: Ich habe es gefühlt. Ich habe es gespürt. Ich habe es gelebt. speaker-1: Du hast es ausgelebt, den Traum vieler der Generationen, die sich das damals da angeguckt haben. Viele hatten keine Idee, mit welcher Rolle sie da auftreten können. Ich hätte für meinen Opa gerne, glaube ich, Freddy Quinn gemacht. Aber du hast eine andere Wahl der Waffung gehabt. Was hast du kredenz dem RTL-Publikum? speaker-0: Da blieb ja nur eine Wahl. Das weißt du doch, der King of Pop, MJ, ist ja klar. speaker-1: Hast du jetzt noch Erinnerungen, wie das war oder vergisst man sowas, wenn sowas in der Kindheit passiert ist? speaker-0: vor allem da das ganze Ding ja relativ abgebrochen wurde in der Aufnahme oder während den Aufnahmen. Ja, hat man da noch Erinnerungen dran, aber nur bruchweise. Ist halt lange her, da war ich fünf, sechs Jahre alt. Also sehr, lange her. Ich bin ein alter Mann. speaker-1: Länger als 20 Jahre schon her, sagen wir so. speaker-0: Länger als 20 Jahre schon, Aber ewig 21. speaker-1: Ich merke, Wrestling war immer was oder ist auch immer noch was, wenn man sich auf Shows sieht, wo man... Ich habe letztes Mal hier auch über ein Trainingsseminar mit Kadiya, der damals bei Dokkas das Wrestling angefangen hat, jetzt bei Legion Wrestling, aber auch bei der BCW ein Trainingsseminar von dir mitgemacht hat. Und wir haben so bisschen in dem Interview auch über dieses Trainingsseminar von dir mit ihm gesprochen. Und zu beiden ist da so bisschen aufgefallen, dass du vielleicht, der bis der deutsches Wrestling noch so viel auch mitgeben könnte, auch gerade als Rolle, sagen wir mal als Trainer oder solche Seminare machen, Leuten was mitzugeben, auch aus deinem Erfahrung, Schatz, aus den Sachen, die du erlebt hast. Wenn ich dich ehrlich fragen darf, Mac, wirst du oft für sowas angefragt oder ist das eher seltener? speaker-0: Es ist schon so, dass ich regelmäßig aus der Szene angefragt werde für verschiedene Dinge. Aber ich auch regelmäßig Ansagen mache, dass ich an sich, wenn ich aktiv was machen möchte, selber aktiv auf die Leute zugehen würde. Heißt, es gibt da so zwei, drei Leute, die im engeren Kreis sind, die gerne auch immer anfragen dürfen. Und dann steht auch hier und da mal was, du hast ja gerade was erwähnt. Eben solche kleinen Trainingsseminare vor den Shows oder nach den Shows, wo ich auch mega Bock drauf habe. Ich gebe gerne was weiter. Also jeder, von mir was wissen will, kann gerne von mir was bekommen. Das steht außer Frage. Ich bin froh, Wrestling weiterzugeben und vor allem auch meine Vision von Wrestling weitergeben zu dürfen. Aber es kommt halt immer darauf an, ob es dann auch die richtigen Leute gibt, die das überhaupt auffangen wollen. Ich meine, Wrestling entwickelt sich. Das ist ja auch völlig richtig. Und ich glaube, die heutige Szene ist im Gegensatz zu der Zeit, wo ich ja auch noch aktiv war, ganz anders geworden. Hat sich entwickelt, wie gesagt. Und ob es da noch die Einzelnen gibt, die dann das von mir hören wollen, was der alte Mextar, der ⁓ schon eine sehr altbackende Philosophie des Wrestling hat, wenn man es so sagen kann. Weil ich stehe auf Wrestling, was real rüberkommt, was einen Kampf gleicht. Dass die Leute eher von der Story abgeholt werden, weniger von dem Spektakel drum herum. Klar gehört für mich zum Wrestling auch das Spektakel drum herum, aber der Fokus soll dann doch die Kampfstory sein für mich. Und das ist ja das, was ich dann probiere, dann auch immer weiterzugeben. Und dementsprechend bin ich froh, wenn es Leute gibt, die sich das anhören, die mittrainieren wollen oder die das eine oder andere vielleicht sogar aktiv, wenn sie selber dann auch aktiv sind in der Szene, weiter mitnehmen wollen und mitgeben können. speaker-1: Du hast es erst gesagt, es gibt Sachen, die du nicht mehr machst. Sind das so Sachen dann eher in Ring, wo du gefragt wirst, ob du nochmal wieder ein Comeback geben würdest, die du dann reinweise quasi absagst? Habe ich das richtig gedeutet? speaker-0: Na ja, Comeback, da muss man ja weg sein. Also ich habe ja immer gesagt, ich bin nicht retired, ich bin nur im Pausenmodus, im Schlafmodus. Und der Schlafmodus ist nicht vorbei. Also ich sage das aus dem Grund, weil ich es immer früher auch belächelt habe, man, es ja, du kennst es ja auch, viele Wrestler haben ja die gleiche Krankheit. Wir sind alle süchtig, wir sind süchtig nach dem Wrestling. Aus verschiedenen Gründen, aber im Endeffekt gleichen wir da drin, dass wir alle der Sucht erlegen sind. Und der ein oder andere kommt dann halt nach einem Retirement wieder zurück und immer wieder zurück und ist zehnmal retired und macht eine Abschiedstour und die dritte Abschiedstour. Und das habe ich für mich immer so bisschen ausgeschlossen, weil ich ja auch nicht bewusst aus dem Wrestling zum damaligen Zeitpunkt zurückgezogen habe, weil ich körperlich nicht mehr fit war. Und nicht weil ich karrieretechnisch irgendwo je gesagt habe, gut, ich habe keinen Bock mehr. Oder da am Ende war, ne, von meiner Karriereleiter, sag ich jetzt mal so. Dementsprechend, ja, ist das immer noch der Schlafmodus und ich lasse mir da die Tür offen. Man ist immer noch bereit, den einen oder anderen Bump in der Zukunft zu nehmen, aber wann das ist, das weiß man nicht. speaker-1: Du nimmst diesen einen oder anderen Bump auch und wenn ich das richtig verstehe auch, glaube ich, gesundheitlichen Gründen im Endeffekt trittst du einen Schritt eher zurück. Würdest das bejahen, wenn ich dich das so fragen würde? Was sagt dir dein Körper? Was sagst du dir selber? Was ist noch in dir drin? Weil für das ein oder andere Match habe ich schon richtig verstanden. Bist du sicherlich noch offen, aber so ein Run... speaker-0: Definitiv. speaker-1: Meta hätte dann nämlich die Frage, wenn die Liga wie die WXW anfragen würde für einen Run, weiß ich was, über ein paar Hamburg-Shoes, könntest du sowas noch machen? speaker-0: Man kann sicherlich, ob man das machen sollte und ob ich das machen will, ist das andere Thema. Also ohne da jetzt in irgendeiner Richtung irgendwas zu sagen oder Leute zu erwähnen oder zu spoilern oder wie man es auch immer hinbringen möchte. Natürlich steht man mit dem einen oder anderen aus der Szene im Kontakt und hat natürlich auch, wenn man denn wie du auch schon vorhin gesagt hast, bei der einen oder anderen Show ist oder auch mal sich mit dem einen oder anderen trifft, kommt das Thema natürlich hoch. Aber die Leute, die da ernsthaft hinter oder ernsthaft nachfragen, wissen auch von meiner Seite aus, dass ich da selber drauf zukommen würde. Wenn es der Fall sein sollte, dass ich sage, ich steppe jetzt noch mal in den Ring. Ich bin damals also ganz bewusst mit dem Schritt in meine Pause gegangen. Zu sagen, ich werde erst mal zusehen, dass ich wieder fit werde. Weil bei mir hat das den Grund, das ist ja auch kein Geheimnis, dass mein Rücken einfach nicht mehr mitgemacht hat. Und ich verschiedene Phasen des Leidens durchhabe, ⁓ das mal kurz zu halten. Und da erst mal zusehen musste, wie ich da überhaupt, nicht nur im Wrestling, auch im wahren Leben, wieder klarkomme, meinen Körper zu 100 Prozent belasten zu können. Dementsprechend steht das für mich außer Frage, dass meine Gesundheit immer ganz vorne steht. Das war früher nicht so. Früher ist man in der Karriere nachgegangen, früher hat man das Wrestling an ganz erster Stelle gestellt. Das war damals die bewusste Entscheidung, Switch zu drehen und zu sagen, du musst einen Step zurückgehen. Ich habe ja vieles für mich im Wrestling erreicht, teilweise Sachen, die ich gar nicht auf dem Zettel hatte. warum den Körper noch weiter schänden, wahrsten Sinne, wenn du doch schon vieles bekommen hast. Man soll nicht gierig sein, man soll nicht weiter aufs Gas treten, wenn man auch eigentlich schon das ein oder andere überholt hat. Dementsprechend bin ich da ganz entspannt rangegangen und bin auch froh über die Entscheidung. Auch wenn es schwer war, das weiß jeder, der mich da näher kennt, du ja auch. wie sehr mir Wrestling am Herzen liegt, allem aktiv im Wrestling zu sein. Nicht nur anzutreten für die Leute oder für einen selbst, sondern auch aktiv das Wrestling mitzugestalten, die Szene mitzugestalten. Das steht mir immer noch tief im Herzen sehr nah. Dass ich da sage, das kann ich nicht irgendwie wegschieben, auch jetzt nicht in diesen Pausenmodus. Habe ich ja immer noch ein Auge oder ein Ohr irgendwie noch in der Szene drin. Aber auch an sich. bin ich da ganz entspannt. Das, glaube ich, merkst du ja auch, wie ich dann gleich an das ein oder andere Thema rangehen werde. speaker-1: Ja, entspannt ist ein spannender Begriff. Das heißt, du hast bevor dich das wirklich richtig krass in deinem weiteren Leben, auch im normalen einschränken würde, wenn ich dich richtig verstanden habe, dann die Handbremse gezogen. Das heißt, wenn ich dich jetzt fragen würde, kannst du denn ohne Schmerzen, ohne Einschränkungen jetzt all das Normale machen, was du so in deinem Leben zu tun hast, Mec? speaker-0: Ja, das kann ich wieder. Und da bin ich happy. Da bin ich sehr happy, dass das wieder alles möglich ist. Und da ist unter anderem auch der liebe Scotty, ja, Scotty Saxon, mit dran beteiligt. Das ist ein sehr, guter Mann. Ein sehr, guter, ja, ich will nicht nur sagen, Coach an sich. Nicht nur fürs Training, nicht nur fürs Gesundheitstraining oder auch für Ernährung, sondern auch generell. kann ihn, man könnte ihn auch als Live-Coach nehmen, ja. guter Freund, der im Leben war, zur richtigen Zeit, der mir da auch sehr geholfen hat, dass ich da schnell wieder und vor allem wieder 100 Prozent auf die Beine kommen konnte. Weil sonst bist du da relativ aufgeschmissen. Das merkt man auch. Das wäre jetzt aber ein Riesen-Themen-Blog. Gesundheitssystem Deutschland. Das ist aber ganz anderes Thema. speaker-1: du sprichst was an. ist sicherlich dann ja auch gerade durch die Umstände, die du gerade genannt hast, auch immer so ein bisschen so ein Kopf gefickelt. So eine Verletzung oder so was zu haben, wo man sich wirklich denkt, scheiße wird das richtig wieder gut, ich habe jetzt Schmerzen. Hast du Momente gehabt, wo du für dich resigniert hast und gedacht hast, boah das ist mir jetzt alles zu viel oder hast du immer positiv nach vorne geschaut? Naja, ist ja speaker-0: Das ist ja bei den meisten Wrestlern ähnlich, dass es nicht eine Verletzung ist, die dich außer Gefecht setzt. Sondern dass du deinen Körper über eine lange Distanz immer weiter zermürbst. speaker-1: Waren Sie am Körper betreibt? speaker-0: Natürlich. Und die Umstände, nachdem, es sind ja nicht nur die Bumps, die du nimmst, sondern auch die Umstände, also die Roadtrips von A nach B kommen. Ja auch, wie du dich sonst, sage ich mal, im Alltag aufführst, sage ich mal. Ob du jetzt viel schlafen kannst, ob du im Alltag einen Job hast, ob du... Ja, auch noch Raubbau machst mit deinem Körper, weil du ja trainierst, ja. Also damit dein Körper nach was aussieht. Ich rede jetzt nicht von einem Gesundheitstraining, sondern von einem Schönheitstraining eben für die Bühne, für das Wrestling. Und das sind halt viele Kriterien, die den Körper kaputt machen oder viele Punkte, die man da ansprechen kann und die man auch merkt über die Jahre. Der eine mehr, der andere weniger. Und bei mir war es ja schon seit langem. Also es war ja schon seit... ach. Bevor ich überhaupt in der Karriere richtig durchgestartet bin, hatte ich ja schon Probleme mit meinem Rücken. Und die erste kleinere Operation an meinem Rücken, mir war klar, dass das immer irgendwo früher oder später ein Punkt sein wird, der eine Schwachstelle ist, wenn man es so sagen kann. Aber es hat lange gehalten, es war lange gut, aber irgendwann war es halt mal gut. Irgendwann hat man gemerkt, manche Dinge gehen nicht mehr. Am Körper sind gewisse Sachen ausgefallen im wahrsten Sinne des Wortes. Und man konnte halt oder sollte im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr weitermachen. Und da war ich an der, ja, Weggabelung, wie man so schön sagen kann, dass man sich entscheiden konnte. Gehst du jetzt den Weg weiter für dich und machst du eigentlich das Wrestling aus rein egoistischen Gründen ⁓ dich, keine Ahnung, selber abzufeiern oder keine Ahnung. Es hat wenig Sinn für mich ergeben, einen kaputten Körper weiterzuschänden, wenn du doch gewisse Punkte für dich schon abgehakt hast. Das war im Endeffekt der Punkt auch, weshalb man gesagt hat, jetzt ist mal gut, jetzt musst du mal kurz auf die Bremse treten. Und das auf die Bremse treten hat ja auch gut getan, weil man ja auch nicht nur körperlich sich aus dem Biss nicht so bisschen herauszieht, sondern vor allem auch mental. Also auch mit der Szene, mit dem ganzen Drumherum. Du kamst zu dich ja bewusst, wenn du denn Bock drauf hast, ja auch rausziehen und einen anderen Blick auch drauf. speaker-1: Ja, nicht nur das, weil der Punkt ist ja auch, du bist über Jahre hinweg, gefühlt über ein Jahrzehnt fast. speaker-0: weit über ein Jahrzehnt. Es war weit über ein Jahrzehnt. speaker-1: Fast jedes Wochenende gerade zu den Hochzeiten auch von WXW, wo es dann teilweise drei Shows am Wochenende gab und Touren. Wir waren in Bayern, in Karlsruhe, Stuttgart und München. Das war das Verrückteste, was ich je erlebt habe. Darum erwähne ich das jedes Mal, wenn du hier zu Gast bist. Also diese Geschichte mit Minimac werde ich nicht vergessen, ehrlich gesagt. Danke nochmal, Herr Kohlenberg. speaker-0: Hehehehehe speaker-1: Aber hast du die Sachen vermisst? Dann auch vielleicht nicht gerade solche Sachen, aber hast du die Sachen auch vermisst mit den Jungs, mit deinen Jungs auch unterwegs zu sein? Am Wochenende gab es die Zeit, wo du auch vielleicht ein bisschen hinterhergetrauert hast, dass du vielleicht auch für dich selbst entscheidend gesagt hast, ich kann das jetzt nicht mehr machen, sondern nicht, dass du endgültig von einer Entscheidung gestellt wurdest, die du ändern kannst, aber trotzdem hast du für dich entschieden, ja im Endeffekt auch das wegzulassen, auch nicht mehr mit den Leuten. Dann permanent unterwegs zu sein und wenn man dich so gesehen hat, auch gerade zu der Zeit, ich glaube schon, dass du auch sehr viel Spaß hattest, mit dem ganzen Roster auch damals von BXW zu interagieren und eine coole Zeit auch zu haben. Das war auch so drum herum. Du hast Bock gehabt zu wrestlen, glaube ich, aber du auch Spaß gehabt an dem Umfeld, weil da habe ich das richtig gesehen, gerade zu der Zeit. speaker-0: Natürlich, es steht ja außer Frage, das Drumherum ganz, ganz wichtig ist. Also das gehört dazu. Das ist eigentlich genauso wichtig wie das, was man in Ring erlebt. Das steht außer Frage. Und das, was man erlebt hat, sind auch geile Stories. Auch die Menschen, die man durch das Wrestling überhaupt erst kennenlernen durfte und erleben durfte. hast ja gerade eben eine von ganz, ganz vielen Stories erwähnt. Da gibt es ja tausende von Storys, die man erlebt hat und auch happy ist, das voll und ganz erleben zu dürfen oder gehabt zu haben. Ja, aber wie soll ich sagen, vor allem meinte ich ja schon, dass Wrestling sich weiterentwickelt und auch die Szene. Und wenn man mal auf die Szene guckt, in dem Fall aus verschiedenen Gründen, sind die Leute, mit denen ich damals on the road war und auch teilweise die Veranstalter, die damals in der deutschen Szene veranstaltet haben, ja gar nicht mal in der Szene vorhanden. Also das hat sich ja in dem Fall ganz geändert. Ist spannend für mich zu sehen, auch jetzt, wenn man mal bei der einen oder anderen Show reinschaut, was es für neue Gesichter gibt in der Szene, was sich geändert hat, was auch gleichgeblieben ist, was sich wahrscheinlich niemals ändern wird. Also das ist ganz, ganz spannend, was da für Entwicklungen gibt. Und dementsprechend ist das nicht so, dass man da sagt, bin jetzt, keine Ahnung, auch damals schon, also, das war ja zu Corona-Zeiten, also, äh, 2022, glaube ich, bin ich noch mal angetreten, das letzte Mal vor Publikum. Ja, und danach habe ich dann bewusst gesagt, jo, dann nicht mehr, und da war ja... Wenn du da zurückrechnest, wer von den Namen, die du auch so ⁓ mich rumkanntest, die meisten ⁓ mich rumkannten, wer war von denen noch aktiv in der deutschen Szene? Und das dann auch, ja, da kein großer Abbruch, sag ich mal, sagen, ich bin im Pause-Modus, weil es das, was ich erlebt habe, ⁓ nicht mehr so gibt. Verstehst du, was ich meine? Also es hat sich ⁓ weiterentwickelt und Ja, da traut man dann auch nicht nach. Natürlich ist es schwer für mich gewesen und das ist, ja, das ist auch kein, da muss man sich auch nicht für schämen. Eine Sucht, die ich habe, ist Wrestling. Das steht außer Fragen, es wird immer eine Sucht bleiben und wie ein Süchtiger habe ich natürlich ganz lange gebraucht im kalten Entzug, ⁓ davon erstmal ein Stück weit wegzukommen. Im positiven Sinn natürlich alles gemeint. Heißt, natürlich habe ich das vermisst oder vermiss immer noch gewisse Momente oder auch gewisse Belastungen, auch wenn sich das komisch anhört. diese körperliche Belastung, teilweise auch den Stress oder die Adrenalinschlüsse, die den nur das Wrestling geben kann. Das ist für mich dann auch spannend im wahren Leben, so was zu finden, was das vielleicht bis zu gewissen Grad ausgleichen kann. Dieses Loch, was die Wrestling-Bubble hinterlassen hat, auszufüllen. wird es aber nie ganz, das kann nur das Wrestling und dementsprechend weiß ich, dass ich immer irgendwo in meinem Herzen ein ganzes großes Stück Wrestling drin stehen habe. Und deswegen meinte ich auch vorhin, früher oder später irgendwann mal nochmal in den Ring steige, ob das für ein großes Match ist, für eine kleine Sache, für wie du vorhin gesagt hast für einen Run oder sonst was, das weiß man nicht. Aber ich weiß, dass es im Herzen immer noch weiter schlägt und dass mein Körper soweit wieder fit ist, ⁓ da auch in der Zukunft an so was denken zu können und ich nicht hier sitze irgendwie im Wollstuhl oder auf Drücken und davon träume, aber das nicht umsetzen könnte. speaker-1: Wenn du jetzt kein Match mehr machst und einfach so retiren würdest, würde ein Mac das machen? Würdest du öffentlich sagen, ich retire? Was denkst du, wie würde das passieren, wenn du überhaupt mal aufhörst? Oder hört ein der Mac nie auf? speaker-0: Klar, werde ich irgendwann mal auch definitiv nie wieder in den Ring steigen können. Rein körperlich nicht. Mein letztes Match werde ich so oder so mit meinem guten jungen Junior irgendwo haben. Ob das offiziell ist oder irgendwo in einer, was weiß ich was, in einem Hinterhof, in einem Seniorenheim, wer weiß wo auf der Welt. Das ist völlig egal, das wird auf jeden Fall passieren. Aber zu deiner Frage, was ich mir da vorstelle, gar nichts. Da kann ich dir nicht wirklich was zu sagen. Das ist auch die Antwort, ⁓ vielleicht deine Frage von vorhin noch mal so ein bisschen zu beantworten. Ob jetzt ein Veranstalter, du hast jetzt WXW genannt, wenn der auf mich zukommt und fragt, hast du Bock auf einen Run XY? Ich sage immer, es muss der richtige Ort, die richtigen Zeiten, die richtigen Umstände sein. Und das war auch bei mir damals. immer schon wichtig in der Karriere, auch als aktiver Wrestler, dass da viel Gehalt hinter steckt. Ich bin nicht in den Ring gestiegen, ⁓ nur in den Ring zu steigen. Für mich, sag ich jetzt mal so, Spaß zu haben, sondern auch ⁓ irgendwie bisschen damit was voranzutreiben, gegebenenfalls auch aufzubauen. Heißt, wenn man mich für irgendwas braucht, wenn man mir da irgendwas Gehaltvolles erzählt, was man da als Vision hat, sag ich mal, als Paket, als Produkt. und sagt, da da kann ich mir das und das vorstellen. In dieser Rolle bin ich immer offen, da zumindest zuzuhören und zu überlegen, ob man da sich irgendwie gehaltvoll einbringen kann. Und das ist das, was ich zu der letzten Frage auch sagen kann, wie ich mir vorstellen könnte, irgendwie auch offiziell zu retiren. Natürlich ist für jeden, glaube ich, Wrestler ein Traum, irgendwie nochmal ein schönes keine Ahnung, schönes Happening zu haben. Aber das liegt dann immer an den Umständen und da geht es ja nicht im Endeffekt nur ⁓ mich, sondern auch ⁓ jeweils die Promotion oder den Veranstalter oder den Wrestler, den man dann vielleicht aufbaut oder die Gruppe, die man dann vielleicht aufbaut. Also wenn da was mit Gehalt hinter ist, ich ja immer froh drum oder wäre ich da immer froh drum, irgendwie teil zu sein und das da mit zu verbinden mit dem großen Comeback, Retirement, wie auch immer. was das für ein Rolling sein soll. Auf jeden Fall mit dem aktiven Magstar. speaker-1: wollte dir sagen, dass ich jetzt so bisschen eine Idee hatte, zu machen, nämlich auf Momente in deiner Karriere einzugehen. Das heißt, ich habe vielleicht auch den einen oder anderen Moment dabei, den Leute und auch vielleicht du nicht erwartet, der da gleich mit drin sein wird, wo ich gerne mit dir drüber sprechen möchte. Aber fangen wir doch ganz einfach mal mit einem Moment an, der dich in das Mainstream in Anführungsstriche Wrestling in Deutschland mit reingebracht hat damals mit deinem Tagteampartner Axel Dieter Junior. Und da sprechen wir von quasi Robert Dreißka, Walter, gegen euch beide in der Hamburger Markthalle. Und am Ring Axel Dieter Senior noch am Start, das darf man auch nicht vergessen. Und Mac, wenn du an solche Momente, Stand jetzt in 2026 zurückdenkst, was macht das mit dir? speaker-0: Wenn du mich jetzt so ansprichst, was macht das mit mir? Das sind sehr schöne Erinnerungen. Du hast gerade Axel Senior angesprochen. Also ganz groß. Ja, ganz großes Happening. Also mit eines der größten Happenings in meiner Karriere und auch da. Ich hatte es ja vorhin angesprochen, dass ich schon relativ früh am Rücken was hatte und das war das Match, was es aufgezeigt hatte. Also ich war glaube ich sechs Wochen vorher erst unter Messer. sollte noch drei Mal die Zeit drauf gerechnet, solange in Pause sein. Aber das Match kam vorher, die Umstände waren da und war nicht so schlau, war nicht so gut. für alle Wrestler, hier reinhören oder Leute, die es trainieren, nicht nachmachen. Aber man hat es gemacht und dementsprechend hat ja auch ein bisschen was gebracht. Hatten sehr viel Spaß in dem Match. Der gute Axel Junior musste da ein bisschen mehr arbeiten. sozusagen das Doppelte und Dreifache an Energie da reingesteckt, ⁓ für mich da gut mitzuarbeiten. ja, ich glaube, alle vier, die wir da im Ring waren, haben da ein schönes Match auf die Beine gestellt. Auch wenn es von der Technik gar nicht mal so toll war. Also wenn man sich das Match anguckt, ich würde da jetzt technisch gesehen kein Fünf-Sterne-Match-Klassiker draus machen. Aber von den Emotionen definitiv, von den Hamburg-Feelings, dem Drumherum, Happening an sich, war es für mich auf jeden Fall ein 5-Sterne-Happening. speaker-1: Ja, und ich glaube auch jedem Einzelnen, der im Publikum an der Produktion und überhaupt dabei war. Das ist halt, glaube ich, so Moment im Wrestling. Ich glaube, dieser Ilya-Moment war noch so, wo Ilya zurückgekommen ist, wo viele gesagt haben, das werden sie nie vergessen. Aber ich glaube für Leute, die damals in der Markthalle dabei waren, die werden diesen Moment, egal in welcher Rolle, seien es Fans, ich glaube auch ihr alle, ich glaube alle haben diesen Moment immer, wenn sie Wenn Sie ein bisschen was für Wrestling übrig haben, glaube ich, in Ihrem Herzen. Solche Momente kriegt man nicht oft geschenkt, auch im Wrestling, glaube ich. Ist man stolz auch, dass man bei so was dabei sein konnte? speaker-0: man geht ja Liebe raus an dich für die lieben Worte. Wenn du das so sagst, natürlich ist man dann stolz, wenn das scheinbar bei dir zumindest dafür gesorgt hat, dass du darüber so denkst und dass du da so einen Moment hast. Und das ist ja das eigentliche auch für mich im Wrestling, weshalb ich auch im Ring gestiegen bin oder auch im Ring steige. Dass ich solche Momente auch habe, dass ich andere Leute... vielleicht abholen kann mit einem Match, ob sie davon einfach nur im Entertainment abgeholt werden oder vielleicht gerade keine Ahnung, im Leben nicht so eine geile Zeit haben und da mal abschalten können oder vielleicht sogar dadurch inspiriert werden. Das sind für mich so die großen Momente, die Milestones, die du eigentlich im Wrestling erreichen willst. Und wenn das jetzt so sagst, dann kann ich da nur ganz viel Liebe zurückgeben. Danke sagen. Also für mich definitiv ein großes Ding da auch Teil mit gewesen zu sein von dem Match, dieses Happening mitgemacht zu haben, mit erschaffen zu haben im wahrsten Sinne des Wortes. auch für mich, wenn ich irgendwann mal hoffentlich in ganz, ganz ferner Zeit irgendwann im Sterbebett liege, wird das auf jeden Fall ein Moment sein, der vor meinen Augen hoffentlich nochmal so abgespielt wird. Und wenn nicht, dann werde ich meckern. speaker-1: Es gab mal ein Match im Shake, da waren Hot & Spicy gegen Tarkan Aslan und Lucky Kid zugegen und dann gab es das Match nochmal wieder bei der WXW das erste Mal. Da war traurigerweise gerade vorher Axel Dieter Senior gestorben, Mac. Erinnerst du dich noch an dieses Match und an die Zeit? speaker-0: Ja klar, natürlich. Also generell an die Zeit. Vor allem an die Matches mit den Jungs. Natürlich auch an das traurige Happening. Ja, worauf willst du hinaus? speaker-1: Im Endeffekt war ja damals zwischen euch so ein bisschen das Tag Team der GWF gegen das Tag Team der WXW. Hat man das von eurer Seite, von deiner Seite auch überhaupt so wahrgenommen, so heiß wie das dann auch oft von Fans vielleicht gekocht wurde? speaker-0: Überhaupt nicht. Also klar weiß man oder im besten Fall weiß man es. In meisten Fällen ahnt man es oder probiert darauf hinzusteuern, wie Fanreaktionen sind, damit man natürlich dann Storylines spielen kann, aufbauen kann und auch im besten Fall die Shows booken kann. Aber für uns, also wir haben uns nie als nur WXW-Wrestler gesehen. Also da kann ich auch für Junior mitsprechen. Wir waren ja schon vor WXW aktiv. und auch rundum WXW aktiv in verschiedenen Promotions. Waren zwar im Großteil bei WXW aktiv und haben auch im Großteil vor allem, sag ich mal, als die Touren gestartet sind, ich glaub, wann war das? 2013? Ja, 13 glaube ich, 14, so in dem Dreh, mit im Kern daran beteiligt natürlich und hatten dann da natürlich im Schwerpunkt auch unsere Shows, aber speaker-1: 14 oder 14, glaube ich. speaker-0: Das hat uns ja nicht davon abgehalten, auch woanders teil zu sein. Und wollten wir ja auch. Wir kommen ja aus einer anderen Philosophie als die ursprüngliche WXW, sag ich jetzt mal. Heißt aus dem eher lokalen Wrestling, aus dem Wrestling der, äh, den kleinen Bürger, ja? Den lokalen Bürger. Also auch für die Kleinstadt, ja? Oder für die Städte. wo du dann auch mal klassisch wie in den 80ern oder in den 90ern eine Wrestling-Show aufbauen kannst und auch mit dem Publikum Reaktionen spielen magst. Das war ja nicht so früher die Philosophie von BXW, bevor es da auch andere Leute im Hintergrund gab, sondern BXW war doch sehr modern eingestellt, sehr auf das Internet fokussiert, sehr Amerika-orientiert, Indie-Wrestling und dementsprechend, ja, warm. waren wir nie nur die WXW-Roster, wie viele andere auch zu der Zeit im WXW-Roster. Und das hat ja auch die WXW ausgemacht, dass eben nicht nur ein Einheitsbrei war, sondern ganz viele Philosophien, ganz viele Stile in einen Topf geworfen wurden und im besten Fall dann ein Dirigent oder zwei, drei Dirigenten im Hintergrund probiert haben, das Ganze zusammenzubringen und ein schönes Produkt aufs Land oder auf die Straße zu bringen. speaker-1: Ein alter Kollege aus der WXW hat eine Frage eingesandt und der Robert aus Bremen möchte wissen, wann mal wieder Match, mein Lieber. speaker-0: Wann ist er wieder fit? Mein Lieber. speaker-1: Das ist jetzt die andere Frage, die muss man ja so umstellen. speaker-0: Die stelle ich zurück. Im Gegensatz, aber Liebe geht da erstmal raus und wird schnell wieder fit. Vor allem ganz fit. Aber im Gegensatz zu ihm bin ich ja zumindest in dem Part vom Rücken sogar ein bisschen fitter im Moment, zumindest gefühlt. Wenn man sich die Bilder anguckt, wollen wir nicht sehen, MRT oder so, dann sieht das vielleicht anders aus. Aber vom Feeling bin ich da fitter und dementsprechend, ja komm ran Junge, wann bist du fit? speaker-1: Du hast die anderen Ligen angesprochen und wenn ich dir einen Namen nenne, nämlich Markus Sällhorn und du hast die ein oder andere Show auch für ihn gecatcht. Kannst du uns mal ein bisschen darüber erzählen, wie es damals auch war, für und bei der CWN zu catchen, so in großen Städten wie zum Beispiel Bad Oldislo. Da gab es auch Shows. Unter anderem. Wie war die Zeit für dich, für euch da zu catchen? speaker-0: Gute Mann! Also Marco Selhorn ist einer der, wie soll ich sagen, der Veranstalter mit den größten Herzen oder zumindest am meisten Herz und Leidenschaft gefühlt aus meiner Sicht in sein Produkt reingesteckt hat. Glaube ich ganz ganz viel probiert hat und auch gemacht hat für die norddeutsche Wrestling Szene. Und es war für mich meine ersten Schritte damals im Wrestling, die mir unter anderem auch Markus Selhorn ermöglicht hat mit seiner Promotion. Bevor ich überhaupt wirklich aktiv war, hat der Junge ja schon angefragt, wann ich denn für ihn in Ring steige. Und dementsprechend war er immer schon ein sehr, sehr guter Mann. speaker-1: Hast du Markus Selhorn jemals ärgerlich gesehen oder sauer? speaker-0: Ja, Das kann sehr, ganz selten passieren, dass man selbst ihn sauer bekommt. Aber sein Sauer ist bei anderen vielleicht gerade mal ... Wie soll ich sagen? Das ist halt eine Liebe-Säle. Er ist ein großer Teddybär, Big Daddy Tanzbär auch genannt. Er ist ein guter Mann. Er ist ein sehr guter Mann, auch sehr viel Leidenschaft und auch sicherlich Geld in die Szene gesteckt hat. Und auch, wie lange war die CWN denn da? Wie viele Jahre gab es denn die CWN, unter den Namen CWN vor allem? speaker-1: Digga, ich bin in Nordaschil zu einer Wrestling-Show gegangen und dann waren da auf einmal Drake Younger und Eric Stevens. Und Nordaschil ist jetzt von mir nicht so weit weg gewesen und ich hab mir gedacht, Gott verdammt. Und im Nachhinein, wo ich dann Selhorn kennengelernt hab, ist es eigentlich noch verrückter, weil das ist eigentlich überhaupt nicht seine Art von Wrestler, die eigentlich bucken würde. Aber die waren halt einfach da zu der Zeit in Deutschland bei WXW und dann hat man solche Deals halt gemacht, dass sie dann noch woanders catchen speaker-0: Das würde ich gar nicht sagen. Der Markus hat schon sehr auf das Publikum geachtet oder auf die Leute herum geachtet. speaker-1: Die Meinung auch gerade. speaker-0: Ja, und er hat auch das ein oder andere Talent, was man heute auch auf großer Bühne sieht, mit die ersten Schritte ermöglicht, Europa unter anderem hier in Deutschland Fuß zu fassen und sich vorstellen zu dürfen vor Publikum. Und das muss man halt auch einfach mal sehen. Also es gibt viele von diesen vermeintlich kleinen Veranstaltern oder kleineren Namen, die der eine oder andere in der Szene vielleicht vergisst, die aber doch sehr, sehr viel bewirkt haben. und die sehr sehr wichtig waren und da zählt er definitiv mit dazu. speaker-1: Ich würde sogar noch einen aus der Riege auch, der bei der NFC war, nämlich Peter, Pierre, würde ich noch mit reinnehmen, der auch finde. speaker-0: Pia, Pia, Pia, Pia, Pia. speaker-1: Ganz ehrlich, finde auch gerade Backstage, was er dann auch bei Maximum gemacht hat, finde schon, dass der auch dem deutschen Wrestling, gerade Norddeutschland, auch viel gegeben hat. Du kennst ihn ja auch. speaker-0: Absolut. Auch ein lieber Junge, guter Mann. One Night in Paris, wer kennt das nicht? Und ja, da weißt du ja mehr. Also von der aktiven Zeit, auch wenn ich glaube ich ein paar Shows unter ihm auch da gerettet habe, habe ich gar nicht so viel mitbekommen. Also was er alles im Hintergrund gestemmt hat. Ich weiß, dass er da aktiv war und ich weiß auch, sage ich mal, wie viele Shows dann so produziert wurden. Aber an sich, was jetzt das Arbeitsvolumen war, das kannst du mehr beurteilen. Aber ich weiß... speaker-1: Das ist der Manager-Charakter, den er da gespielt hat. weißt ja auch, dass er dieses Heel-Stable da hatte, auch mit Mappy zum Beispiel, das darf man nicht vergessen. Der war auch am Start und Chaos war dabei. Und Steinbold, weiß ich gar nicht, ob der auch mal drin war. Kann sein. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, ich kann mich noch an eine Sache von ihm erinnern. Da gab es ein Match und dann ist er irgendwie warum auch immer an das zweite Seil mit mit Anstellen festgemacht wurden. Und das war halt der Main Event. Und hat sich dann keiner losgemacht. Und dann hat er die, bis zu Showende, bis quasi fast alles abgebaut wurde, hat er die Nummer gesellt. Die Fans haben Fotos mit ihm gemacht. Und unfassbar gut, wie er das da gemacht hat. Und ich finde, ihm gehört auch ein bisschen Respekt gezollt auch zu der Arbeit, bei Maximum dann, glaube ich, Markus auch gemacht hat. Das war so ein bisschen zwischen den beiden dann auch. Das war, glaube ich, das ganze Team quasi wenn es ⁓ Sachen Wrestling ging und Planung. Ich finde auch so Leute mit Herzblut, die auch wirklich, wie du auch sagst, Geld reinstecken wie Markus. Und ich glaube, der nicht immer einen Payoff oder Gewinn erwartet hat, Mec. Weil du kennst das auch, im Wrestling ist das nicht so einfach zu erzählen, ich arbeite im Wrestling-Business. da sind wir bei einem Punkt, Maik Ritter hat mal und sagt auch öfter, hat öfter zu mir gesagt, dass er das immer witzig findet, wenn in Deutschland von einem Wrestling-Business... gesprochen wird, weil für ein Business müsste man erstmal ein Business haben. Willst das so unterschreiben? speaker-0: Nee, würde ich so nicht unterschreiben. Also da ist der Mike auch, es ist auch seine Art, so wahrscheinlich so bisschen sarkastisch zu sein. Man muss ja nicht, sag ich mal, so fies daran gehen. Und das so, wie soll ich sagen, ja auch so provozierend ausdrücken. Es ist ein Business. Es ist kein Business, was Million Dollar wirft oder an sich. so viel Geld bringt, dass die Jungs, die darin involviert sind, alleine davon leben können oder gut leben können, würde ich mal so behaupten, zumindest zu 99 Prozent. Aber es ist doch zumindest vom Einsatz 100 Prozent ein Business, aber auch von den wirtschaftlichen, ich sag mal, Bewegungen im Hintergrund definitiv ein Business. Nicht ohne Grund sind einige Wrestling Promotions auch als Business gemeldet. Wir müssen da auch gewisse wirtschaftliche Ziele erreichen, ⁓ im Endeffekt auch weiter überleben zu können. Und das würde ich schon sagen, dass auch in Deutschland ein Wrestling-Business da ist. Aber wie gesagt, kein Business, was jetzt Millions auf Dollar erbringt oder erwirtschaftet. speaker-1: Das heißt, du brauchst Pioniergeist und Herzblut, ⁓ überhaupt was zu versuchen. Weil wir haben es eben angesprochen, es fängt damit an, wenn man als Privatperson, zum Beispiel jetzt der Marcel, der jetzt auch das Frauen-Wrestling Fury in Stuttgart macht. Das heißt, da hat sich ein Fan gedacht, es fehlt was, es fehlt eine Frauenliga in Deutschland, ich mach das. Das heißt, er muss ja aber schon von Show 1 erstmal in Vorkasse gehen und daran glauben, dass Wrestling funktioniert. Die sind jetzt im September bei Show 7. Das heißt, Es hat für ihn okay funktioniert. Aber glaubst du nicht auch, dass diese Hürde erstmal mit vielleicht Geld, aber auch vielleicht Geld in Sand setzen, erstmal eine Idee ist, wo man sich Gedanken drüber machen sollte, Meck? speaker-0: Ja, definitiv. Das ist ja die große Hürde. Und das Einzige, was zum gewissen Zeitpunkt in der Vergangenheit im deutschen Wrestling ja nur der kleine Fehler in der großen Rechnung war, Wrestling vielleicht in Europa, sogar in Deutschland, kommerziell betreiben zu können, also größer betreiben zu können, das ist da eben niemanden, ob jetzt Privatpersonen oder Firma, Im Endeffekt gab oder gibt, die da ernsthaft sagt, wir nehmen da Geld in die Hand und produzieren es und bauen das auf. Und das muss eben klar sein. Wrestling ist vor allem in Deutschland eine Nischensport- und Entertainment-Art. Egal wie du es betreibst, egal mit welcher Ausrichtung du das da machen willst, du musst da probieren in Deutschland in der Nische nochmal eine Nische zu finden. Vor allem wenn es dann ⁓ den finanziellen Sektor geht. Ob du das dann im Kultursektor probierst, auf Theaterbühnen oder tatsächlich als normaler Wrestlingveranstalter in Eigenregie, mit Eigenvermögen. Es gibt da verschiedene Rangehensweisen. dir muss klar sein, dass du sehr viel Geld, aber auch als Wrestler, also nicht nur als Veranstalter, sondern auch als angehender Wrestler oder als junger Wrestler, der eine Karriere von der Karriere träumt, dem muss klar sein, dass du sehr viel Geld in deine Karriere stecken wirst. Vor allem in der heutigen Zeit vielleicht, wenn man das vergleicht mit Content-Creator, YouTubern oder sonstiges. Auch da ist es nicht von jetzt auch gleich so, dass du Geld verdienen kannst. Aber dennoch viel, viel wahrscheinlicher und schneller der Fall, dass du zumindest kleines Geld generieren kannst. Das wird im Wrestling nicht der Fall sein. Das heißt, wirst im Wrestling im wahrsten Sinne des Wortes fette und magere Jahre haben und erstmal sehr, sehr viele magere Jahre, wenn es ⁓ das Finanzielle geht, ⁓ vielleicht irgendwann später die Möglichkeit zu haben, mal fettere Jahre, die erarbeiten zu können. Deswegen ist Wrestling definitiv Leidenschaft und die würde ich auch, egal welche Ausrichtung man verfolgt, keinem wegreden wollen, der Wrestling veranstaltet oder der aktiv im Wrestling in irgendeiner Form beteiligt ist. Ob beim Ringaufbau oder Ticketabreißer oder Booker oder aktiver Wrestler ist völlig egal. Jeder der mehr Zeit und mehr Leidenschaft reinsteckt über verschiedene Jahre oder über mehrere Jahre. Ja, so ziehe ich meinen Hut vor und sage auch, das ist das was das Wrestling ausmacht, die Leute mit Leidenschaft. speaker-1: Du sprichst Leidenschaft an. Was ich halt oft sehe und Heinrich Zorn hat was Spannendes in einem Interview bei mir gesagt. wurde von Johnny Renzel trainiert. Ich weiß nicht, ob du ihn kennst. Merk den Heinrich. Der hat gesagt, er sieht ein großes Problem. Du hast immer mehr verschiedene Ligen in Deutschland. Das ist per se ja noch nicht mal was schlechtes. Du hast dann aber ein Problem, dass du immer noch dieselbe Anzahl der Wrestler hast. Das heißt, dass die Leute über vielleicht zwei, drei, vier Monate auf einmal viermal dasselbe Match nur bei einer anderen Liga sehen und im Endeffekt man den Leuten quasi dasselbe kredenzt, dann habe ich noch einen Punkt, den ich dazu noch sagen würde. Glaubst du, dass deutsches Wrestling-MAC richtig mit neuen Medien, mit Social Media, mit Influencern umgeht, mit der Arbeit damit oder glaubst du, da müsste man mehr tun? speaker-0: Das sind ja jetzt zwei, äh, vier, zwei. speaker-1: Ich kann die zweite Frage nachher nochmal stellen, aber du kannst gerne die erste beantworten. speaker-0: Die Aussage des Zorns, nenne ich jetzt mal so. Beziehungsweise die Aussage des Zorns. Ist eine Ansicht, vor allem wenn man aktiv im Geschehen ist, die ich nachvollziehen kann, ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig. Ich bin da anderer Meinung, sage ich jetzt mal so. Ich glaube, könntest überall genau das gleiche Match produzieren. könntest zehnmal, zwanzigmal, 36mal, 50mal, wie auch immer. das Match in jeder Stadt in Deutschland an verschiedenen Wochenenden produzieren und das wäre egal, weil wir gar nicht oder weil man gar nicht die gleichen Leute erreichen sollte im Optimalfall. Heißt, was will ich damit sagen? Wenn man Problem damit hat, man das Gefühl hat, dass die Leute doch immer das gleiche Match sehen, dann sind das nicht genug Leute, die du erreist. Ja, dann sprechen wir hier davon, dass du davon ausgehst, dass du nur eine Zuschauerzahl, nenne es mal eine fiktive Zahl von 500 hast. Diese 500 sind dann auf den jeweiligen Städten verteilt. speaker-1: Aber die ja schwer erreicht. 500 ist ja schon viel heutzutage, Mac. speaker-0: Ich sag jetzt mal nur als Zahl. Also dann ist ja da das Problem. Also dann ist da ja schon der Denkfehler. Da denkt man da, meiner Meinung schon, zu klein. Da musst du ja schon vorher anfangen, mehr Menschen zu erreichen und nicht zu denken, ich will jetzt 500 Leute nur bespaßen, sondern das sollte der Anfang sein. speaker-1: So wie du es beschreibst, fischt man stand jetzt ja eigentlich immer in derselben Wasser, in der eigenen Bubble. Das heißt, man streckt gar nicht die Fühler raus, ⁓ aus dieser Bubble herauszukommen. Und darum war ja meine Nachfrage, dass mit den neuen Medien, mit Influencern, mit Social Media, ob da nicht vielleicht mehr gemacht werden müsste. speaker-0: Genau, da kann man die Brücke dazu schlagen. das definitiv. das war schon immer das Problem. Man hat das meiner Meinung nach 2015 schon verschlafen. Spätestens die 16-, 17er Jahre schon verschlafen. Man hat es nicht ernst genommen. Vielleicht, weil man da schon zu alt war, muss man einfach so sehen. Ich rede davon, dass man mit 30 schon zu alt ist. speaker-1: Aber ist das das, was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht? Weil das was anderes ist? speaker-0: Definitiv. Und es ist Deutschland, das darf man halt nicht vergessen. Also wir Deutschen, was man einmal gemacht hat und was man so kennt, das wird dann immer wieder gemacht. Das ist ja im Fleisch drin, im Denken drin, ganz fest. Es ist schwierig, Leute von einem gewissen Denkschema oder von einer gewissen Art und Weise wegzubekommen. Und das ist hier ja auch der Fall. Wie soll ich sagen, das war damals schon das Problem, man... Es sind zweierlei Dinge. Einmal das, was ich gerade gesagt habe und einmal kommt noch dazu, dass du die Wrestling-Bubble hast. Von damals vor allem noch. Und ich bin ja ein Vertreter des traditionellen Denkens auch im Wrestling. Aber das hat auch schon seine Schattenseiten, dass es da auch viel Negatives gab, unter anderem auch Leute nicht in die, sag ich jetzt mal, die Wrestling-Welt reinlassen zu wollen. Aus verschiedenen Gründen. Da hat dann zu dem Zeitpunkt natürlich dazu gehört, dass man Leute aus verschiedenen Medien, und das war auch damals dann die kommende YouTube-Szene oder Social-Media-Szene, hat man nicht so vertraut. Oder der ein oder andere hat das nicht, dem Ganzen nicht so vertraut. speaker-1: Also im Endeffekt Outsider, quasi Leute, die nicht zum Business gehören, quasi denen misstraut man von vornherein, weil sie nicht aus dem Business sind. Habe ich das richtig gedeutet? Genau. speaker-0: Genau, richtig. Und ich glaube, da hätte man auch wie in anderen Bereichen, wo man das ja gemacht hat, moderner rangehen sollen, wenn man denn auch den modernen Weg fahren möchte. Und das wollen ja einige Promotions meiner Meinung nach in Deutschland, zumindest wollten sie es damals und haben sich sehr an beispielsweise WWE orientiert, die ja sehr modern sind mit ihrer Ausrichtung, zumindest mit der Art und Weise, wie sie Wrestling Entertainment präsentieren. Auch da hätte man dann offener sein müssen. Und das macht ja WWE heutzutage beispielsweise, indem sie damit sehr offen umgehen, indem sie da jeden Social Media oder verschiedene Social Media Größen sogar in das Produkt involvieren und sogar Schwerpunkt drauf legen. Und das hat man damals verschlafen. Das war ein Punkt. Unter anderem aber auch selber. für Social Media zu produzieren. Man hat ja Rangehensweisen gehabt. Da nenne ich auch mal die GSW. Die war ja damals Vorreiter, Produkte, sage ich jetzt mal so, zu erschaffen, was du dann irgendwie im Netz dir anschauen kannst oder irgendwie runterladen kannst zumindest. Und daran hätte man weiter anknüpfen müssen und sollen. Heißt, free Content, ⁓ es kurz zu halten, free Content zu produzieren in Masse. Auch mit guter Qualität, damit du überhaupt nicht nur deine Promotion, sondern das Wrestling, das deutsche Wrestling überhaupt dem Volk, also dem Mainstream bekannt machen kannst. Und nicht nur in deiner kleinen Bubble, die du vorhin angesprochen hast, rumschwimmst und da immer weiter rumsippst und weiter schwimmst und weiter schwimmst und nicht vorankommst. speaker-1: Du hast Ingo gerade auch angesprochen, nämlich GSW. Du hast Ingo angesprochen. Ich habe GSW angesprochen. Aber Ketsch und Kultur will ich mal kurz nicht drüber sprechen, sondern ich will auch über Sachen wie Courage und so sprechen, wo Ingo so ein bisschen versucht hat, gerade aus der deutschen Wrestling-Bubble so ein bisschen herauszustreichen mit Tapings und solchen Geschichten. Merk, hast du noch Erinnerungen an die GSW-Zeit, wie das damals war? mit den Tapings. speaker-0: Ja, also es war auch das eine Vision. Und das ist halt wichtig. Also wie soll ich sagen, ich finde es einfach wichtig, das geht, ich weiß nicht, ob ihr vielleicht der ein oder andere Veranstalter aus Deutschland reinhört, aber es geht vielleicht raus an die Veranstalter. Traut euch euren Visionen nachzugehen oder auch ganz eigene Produkte oder Showformate zu produzieren im Wrestling. Weil bis jetzt hat es noch keiner geschafft, das deutsche Wrestling mainstream tauglich zu machen. Ich rede jetzt nicht von einer ganz großen Bühne. Ich rede einfach davon, dass es vielleicht wie andere Entertainment-Formen, die heute im Social Media bekannt sind, auch ein bisschen bekannter wird und einfach mehr Klickzahlen generiert. Und das kannst du halt nur, wenn du da vielleicht auch anders rangehst. Damals hat das Ingo, du hast ihn jetzt angesprochen. mit Courage, war das erste Format der Form, was hier produziert wurde, was dann auf deutsche und internationale Stars gesetzt hat, in eine Art Serie gepackt. Ja, das war eine coole Zeit. Das war eine sehr chaotische Zeit, eine wilde Zeit, aber eine sehr, sehr, sehr schöne Zeit und eine sehr wichtige Zeit, glaube ich auch. Das werden die auch die damaligen Veranstalter auch von VXW, glaube ich, bestätigen, dass das auch dazu beigetragen hat, dass die VXW im Anschluss, den Schritt gegangen ist, den sie gegangen sind. Hätte es Ingo davor nicht gegeben und gewisse Sachen nicht gegeben, davor passiert wären, wäre das auch nicht entstanden. Dementsprechend wichtig, dass es passiert ist. speaker-1: Keine Ahnweise Ingo zu verdanken, ich fast gesagt. aber Spaß vor Seite, Mec. Ich würde über eine Sache mit dir sprechen, die hättest jetzt sicher nicht erwartet. Ich möchte mit dir darüber sprechen, dass Matt Riddle bei einem 16 Karat gegen dich angetreten ist. Das ist auch wieder so ein Match. ging es die große Workrate, Mec. Da ging es nicht ⁓ die große Workrate, sondern es ging ⁓ den Moment, wie der erzählt wurde. speaker-0: Da hab ich keine Erinnerungen drin. Und da merkst du den Unterschied zwischen einem Aktiven und einem Genießer, aber von außen Betrachter. Es ging doch ⁓ die Work-Rate. Die Work-Rate war nämlich der Entrance und das Drumherum. Und der Aufbau zum großen Happening. Wäre das nicht gewesen, wäre auch das Happening nicht so groß gewesen. Und ich glaube vor allem, das war das Wichtigere, dass was am Folgetag passiert ist, hätte dann gar nicht funktioniert. Nämlich in dem Folge-Match von Mad Riddle. Das ist das, was ich vor allem zu dem ganzen Happening eigentlich so als kleinen Insider-Blick mitgeben kann. Ansonsten war es geil. War es ein großes Happening. Spaßig. Auch krass für mich, so eine Reaktion hervorzurufen. Also auch beides. bin ja, ⁓ die Leute da mal abzuholen, bin im Vor- vorher bin ich ein paar Wochen, ich glaube, Gar nicht so lange, zwei Monate, drei Monate vorher, zum ersten Mal in der WXW-Karriere von mir zum Bösen gewechselt und wurde ein Böser, wie man so schön sagt, also ein Heel. Und hatte dementsprechend auch die ersten großen bösen Reaktionen gegen mich. Und das war dann sehr schön zu sehen, wie in diesem Match alles an Reaktionen zu sehen war und zu hören war von den Fans. Vor allem Schadenfreude. Es gab ja auch ein Team, das Schadenfreude genannt wurde. Liebe geht da raus. ja, war ein Happening, war ein cooles Happening. Auch wenn ich persönlich, rein aus egoistischer Sicht und nicht fürs Business, natürlich lieber einen 50-Minuten-Klassiker mit Matt Riddle da produziert hätte. Aber es steckt ja nie in der Hand oder meist nicht in Hand des Wrestlers, sondern in der Hand des Promoters oder Buckers, wie dann die Shows gebuckt werden. speaker-1: ist eine spannende Frage, ob die 50 Minuten 5 Sterne Match den Leuten eher im Kopf geblieben wäre oder genau das, wie es quasi passiert ist. Das wäre ein interessanter Gedankengang. Ich glaube sogar, es wäre die Geschichte, dass du out cold quasi verlierst. Und das ist, ich glaube diese Momente, wie du auch sagst, dass das erzählt wird, das heißt ja wiederum auch Momente kreieren. Wenn ich dich als aktiver frage. Wie wichtig ist für einen selber auch, dass das Match, was man arbeiten soll, auch eine gewisse Geschichte hat, die man in dem Match auch erzählen kann? Ist dir sowas wichtig? speaker-0: Zu 1000 Prozent, das ist Wrestling. Also Wrestling ist nicht irgendwie im Ring nur rumrollen oder in Kampfsport nachgehen. Dann kannst du Kampfsport gucken. Dann kannst du UFC gucken oder früher war es mal K1 oder sonstige Sachen. Dann kannst du dir solche Produkte angucken. Wrestling ist History, also Geschichte, Storytelling. Das ist Wrestling. Momente hast du gerade angesprochen. Ich rede jetzt nicht zwingend von WWE Moments. Das ist auch eine Art des Wrestling oder der Darstellung. Aber vor allem Momente. Doch, definitiv. Das macht es aus. Also das erste, woran ich mich auch als kleiner Junge oder was ich immer schon faszinierend beim Wrestling fand, waren die Entrances von den Wrestlern. Das war einzigartig. Damals. Das war was, was unik war, was sonst keiner gemacht hat, was schon eine Story erzählt. Schon am Entrance habe ich verstanden. was dieser Character ist und ich konnte mich beim Entrance in dieser 10, 20 Sekunden, konnte ich mich entscheiden, ob ich diesen Charakter mag oder nicht und konnte selber meine Story da vielleicht noch rein interpretieren. Das macht Wrestling aus. speaker-1: auf einer Zeit, wo Rollen damals auch noch klarer gezeichnet waren. Das heißt, du hast wirklich, wie du schon sagst, Entrance gesehen, wer und was da rauskommt. Das ist heutzutage, glaube ich, wesentlich schwieriger, ehrlich gesagt. speaker-0: Definitiv. Da sind wir bei dem Punkt, ich am Anfang von unserem Talk hier erwähnt habe. Wrestling entwickelt sich. Es muss ja nicht immer für jeden in die richtige Richtung sein, aber es entwickelt sich und es hat sich sehr gewandelt in den letzten 10, 15 Jahren. Vor allem, sage ich jetzt mal dadurch, dass im Mainstream, vor allem auch die WWE, sehr vieles vorgibt. vorgegeben hat und vorgegeben wird und selber einen Wandel vollzogen hat, hat sich das natürlich auch bis in die kleinste Indie-Promotion nach unten runter weiter durchgezogen. Mit verschiedenen Rangehensweise, wie man Wrestling produziert, wie man Wrestling veranstaltet, wie man, keine Ahnung, vielleicht auch im Hintergrund angeht, Wrestlern was zu erzählen oder Wrestling eine Struktur vorzugeben, sage ich jetzt mal so. Also das hat sich alles entwickelt. Und im Endeffekt muss ja jeder für sich dann selber entscheiden oder, wenn es nicht jeder für sich selber entscheiden mag, und da er so ein Zahlenmensch ist, ganz objektiv rangeht und die Zahlen entscheiden lassen, ob es denn so gut ist, wie sich was entwickelt hat. Und wenn es nicht gut war, was kann man denn da machen, dass sich das wieder eine andere Richtung entwickelt. speaker-1: Wenn man deine Karriere sich so anschaut, dann gibt es viele Highlights. Aber ich glaube, der ein oder andere Fan von dir würde sagen, ein ganz, ganz großes Highlight ist in ihren Augen auch, ich glaube vielleicht sogar in meinen Augen, ist die Geschichte mit dem Cruiserweight Classic. Das heißt, du bist auf einmal auf einer WWE-Show und catcht da, und wir haben schon mal darüber gesprochen. Aber jetzt mit so bisschen mehr Abstand. Wie verrückt ist es in Nachbetracht, dass das so passiert ist? Mein Lieber. speaker-0: Och, das bleibt verrückt. Das ist verrückt, das bleibt verrückt, das wird immer verrückt. Sein, ja, es hat auch lange gebraucht, das so richtig zu begreifen. auch im Nachhinein gibt es immer wieder so Momente, auch in der heutigen Zeit, sage ich mal, wo man da mit einem Lächeln drauf zurückguckt und wichtiges Lebenshappening, sage ich jetzt mal so. Aus verschiedenen Gesichtspunkten, verschiedenen Betrachtungswinkeln kann man da rangehen auf das Thema für mich. Persönlich war es einfach sowohl in der Berufung des Wrestlers, also im gewählten Beruf, man nachgegangen ist, der gewählten Karriere, der man nachgegangen ist, in einem Sport und in einer Entertainment-Form, die kaum bis gar nicht vorhanden ist in Deutschland und dementsprechend natürlich auch wenig bis gar nicht Anerkennung bekommt. Sowohl im familiären als auch im bekannten Kreis war das die größte genug. dieses Happening zu haben. so, deswegen habe ich ganz oft gesagt in den Interviews danach, diesen Stempel einmal zu haben in seiner Akte. Akte-Wrestler. Ist was sehr, sehr Schönes gewesen, weil gar nicht für mich selber, sondern für viele andere das so ein, wie soll ich sagen, für manchen Pflaster auf dem Mund war. Dass manche dann einfach nicht mehr viele Argumente hatten, irgendwas klein zu reden oder Gut, es gibt immer Argumente, irgendwas klein zu reden. wir es beim Namen. Aber es waren weniger. Aber auch für andere, die vielleicht selber im Leben nicht immer daran glauben oder an ihre eigene Träume glauben. Oder daran glauben, gewisse Steps zu erreichen und das dann vielleicht sogar anfangen, bei anderen zu beneiden. Und das war für mich so ein Aufzeigen, vor allem an die Leute ⁓ mich herum. Aber vielleicht auch Leute, die ich gar nicht kenne, die ich dadurch erreicht habe, dass man Sachen ... die man sich als kleiner Junge mal vorgestellt hat. Und in dem Fall habe ich noch nicht mal darauf hingearbeitet, wie es der Zufall so will und auch natürlich der Einsatz so will, es kommt ja von nichts. Es kommt ja nicht von nichts, will ich damit sagen. Also du musst ja auch was gegeben haben in diesem Business, damit du überhaupt die Möglichkeit hast, da entdeckt zu werden und auch, keine Ahnung, vom einen oder anderen empfohlen zu werden. antreten zu dürfen. Und ja, das war es dann halt im Endeffekt. für mich diese große Genugtuung, dieses große Gefühl von, ja, jetzt hat man nochmal eine Bestätigung für all den Einsatz, den man gezeigt hat. Vor allem on the road, vor allem im deutschen Wrestling, vor allem im Euro Wrestling, vor allem die ganzen Strecken, die Happenings, man hatte, die positiven, als auch vor allem die negativen, die man durchgemacht hat. Nur ⁓ das einmal erleben zu dürfen und auch für immer. sich anschauen zu können. Also das ist jetzt eine Sache, die mir man nie nehmen kann. Das ist eine Sache, die ich erlebt habe, die Spaß gemacht hat. Für mich auch ein sehr, sehr positives Happening war. Das kann man nicht wegstreichen und das ist was Schönes. Und das ist halt was, was glaube ich für einen Wrestler ganz, ganz wichtig ist und auch schwierig ist. Vor allem in der damaligen Zeit, glaube ich, gab es viele Momente, die manch einer gerne auf DVD hätte oder irgendwo abgespeichert hätte oder irgendwo in der Statistik gesehen würde und das war eben nicht der Fall und ich hatte die Möglichkeit, dass ich eben so ein Happening erleben durfte und ja, das nehme ich gerne gerne mit. speaker-1: Guckt man sich das nochmal an, Merkstar? Das Match ab und zu mal vielleicht einfach mal gegen Suicide auch noch gecatcht haben, auch wenn es ohne Maske leider war, aber Suicide, TJP, Gegner damals gewesen. speaker-0: Sollte ich tatsächlich mal wieder anschauen, da sagst du was. Also das wäre tatsächlich, ich schreib's mir auf die To-Do-List, dass ich das mal wieder mach. Mal gespannt, wie mein Feeling dann ist, wenn man da wieder die Bilder zu sieht. Aber nein, ich gucke generell eigentlich kein Wrestling. Vor allem von mir eigentlich auch ... nur was, wenn es ein Happening gibt. Also sowas wie jetzt, also dass du was ansprichst und ich sage, gut, das mache ich mal oder dass man sich mal trifft mit irgendwelchen alten Weggefährten und daraus ein Happening macht, aber an sich nicht, nein. Das habe ich zur aktiven Zeit gemacht, aber mehr aus Gründen des Weiterentwickelns, aus Gründen der Schulung, aus Gründen des Ja, was kann ich verbessern an mir? Ich war und bin immer so ein Mensch gewesen, dass ich sehr kritisch mit mir umgehe und schaue, wie ich eine bessere Version von mir sein kann, ⁓ gewisse Ziele zu erreichen. Und deswegen habe ich auch damals primär Wrestling geguckt und leider nicht, das hätte ich gern wieder, aber leider nicht wie als Fan. Ja, also, dass ich Wrestling genießen kann und einfach abschalten kann. Das ist schade. Ich weiß, dass es geht. Das habe ich durch das Projekt, das ich die letzten Jahre hatte, Podcastbereich gemerkt. Wenn ich altes Material geguckt habe, aus der damaligen Zeit, wo ich selber Fan war, also ganz alte Zeit, vor allem die 1996er, 1997er, 1998er Jahre, dass es mir da gelingt, zumindest bis zum gewissen Grad abzuschalten, das Know-how auszuschalten und doch zu genießen. Es hat aber mehrere Gründe, weil es da auch eine ganz andere Ausrichtung war und einen auch nur abholen kann, so wie das da produziert war. Da geht es gar nicht, dass du da nicht in irgendeiner Form mit irgendwas abgeholt wirst. ja, vor allem das moderne Wrestling oder die heutige Zeit, die letzten fünf bis zehn Jahre aus Interessensicht gar nicht. Natürlich kriege ich mit, was passiert, oder das meiste. Ich könnte dir jetzt nicht aufzählen, wer von den jeweiligen Promotions jetzt... Champion ist oder sonst wie, dann müsste ich lügen. Aber ich weiß natürlich, was die großen Happenings sind und vor allem, was die Jungs, mit denen ich in Kontakt bin oder meine Friends aus dem Business sind, was die so machen. Natürlich da informiert man sich. Das heißt? speaker-1: Man schaut wenig Wrestling, aber wenn ich dich was fragen darf, El Grande Americano gegen El Grande Americano, hast du das Match geschaut? wenn ja, was sind deine Gedanken zu diesem Kampf? speaker-0: Grande Americano. Ja, natürlich. ist eine Sache, die muss ich natürlich verfolgen in irgendeiner Form. Das steht außer Frage. Und was sind meine Gedanken dazu? Boah, ich könnte jetzt ewig ausholen, dann reden wir hier noch weitere drei Stunden. Aber ich probiere es kurz zu halten. Man kann sich davor eigentlich nur verneigen. Und das tue ich. Ich lasse es mal in dem Gimmick namen El Grande, Amerikaner. Im größten Respekt. Der Junge zeigt auf, dass es doch noch möglich, selbst bei WWE möglich ist, vieles aus dem traditionellen Wrestling-Denken immer noch zu leben und auch aufzuzeigen und neue Fans dafür zu begeistern. Die denen gar nicht bewusst ist, dass sie vielleicht sogar auf, sage ich mal, traditionelle Wrestling-Elemente scharf gehen, ja, im wahrsten Sinne des Wortes. Und damit sogar noch erfolgreich zu sein, nicht gar nicht nur so erfolgreich zu sein, sondern on top erfolgreich zu sein. El Grande Americano, größter Superstar würde ich sagen derzeit in Mexiko, in Mexiko oder vielleicht sogar im ganzen südamerikanischen Kosmos. Das wird auch hoffentlich bei WWE auf dem nordamerikanischen Kontinent der Fall sein. Er hat es jetzt schon aufgezeigt, zu was er in der Lage ist. Und was auch das Mexikanische, Deutsche, wie auch immer, Wrestling so kann und produzieren kann. Und das ist halt unglaublich. speaker-1: Sein Vater soll damals schon in Mexico City gesagt haben, er wird mal ein ganz großer, habe ich gehört. speaker-0: Nicht nur das, für jeden Kenner. Als kleinen Tipp, manch ein Song, manch ein Element, was da gezeigt wird in der El Grande Story, kommt nicht von ungefähr, sondern sind Elemente, die sein Vater schon gelebt, gesungen oder erlebt hat. das ist eben was, noch mal so special ist. für Leute wie mich, die den Mann dahinter sehr gut kennen. Die fühlen das dann vielleicht auch noch mal bisschen mehr, die ein oder andere Szenen. Und für andere ist es einfach nur ein schönes Storyelement, schönes Storytelling, was die ganze große Story dann runtermacht. Und ja, wie gesagt, ich kann nur meinen Hut ziehen. Es ist einfach grandios, was der Junge da abreißt. Unglaublich, nicht unglaublich ist das falsche Wording, weil man das immer schon wusste. Also nicht nur er, sondern auch andere Leute, die jetzt auf der großen Bühne sind. die schon vor Jahren genau das aufgezeigt haben, was für Level sie haben. Aber sie wurden halt nicht gesehen. Sie hatten nicht die Bühne, jetzt haben sie die Bühne und deliveren da auch noch. Und das ist halt das, was mich so freut, mach, ich so denke, geil. Also von dem her, El Grande Americano, großer Mann. speaker-1: Da wurde halt aus Zitronenschampagner gemacht und das muss man wirklich so sagen. speaker-0: So, ja. speaker-1: Ich nicht verrückt, aber es ist so. Mit dem, was ihm da gegeben wurde und was da übergeben wurde nach der Verletzung, da muss man ganz ehrlich sagen, das ist das, wo viele hier auch schon immer gesagt haben, du musst halt für genau diesen Moment ready sein. Wenn du die Chance kriegst, musst du sie ergreifen. Und das hat Junior, glaube ich, gemacht. Oder, Mac? Anders kann man es nicht formulieren. speaker-0: Jede Chance, die er gekriegt hat, hat er ergriffen. Schon? Jede einzelne. Jede einzelne Chance und das auch für die Ressler hier, angehende Ressler, aktiven Ressler, alten Ressler, die hier reinhören. Das mal als kleines Beispiel oder als Fokus nehmen. Die anderen Sachen sind auch schön und sind wichtig, aber das vielleicht mal zu sehen. Als Kleiner ist es kein Ansporn, dass es möglich ist als Wrestler, wenn du es wirklich willst und wirklich auch vor allem an dich glaubst und 1000 % dafür Gas gibst, dass es möglich ist. Natürlich gehört auch irgendwo ein bisschen Glück mit dazu, wie überall im Leben. Aber im Endeffekt musstest du ja arbeiten und geduldig sein. Und das ist vor allem das, was der Junge, glaube ich, aufzeigt. Und der ist schon einige Jahre da drüben und hat bei Gott nicht nur schöne Zeiten in diesem Business und zeigt auf und deswegen gönne ich ihm diesen Spotlight, was er erleben darf, zeigt auf, dass es sich halt lohnt, dran zu bleiben und wenn man für sich eine Vision hat, gewisse Träume zu erreichen, dass man dem nachgehen sollte. Und dann klappt das auch. Da bin ich fest von überzeugt und er zeigt auch wieder auf und ja, dementsprechend, Go Freak. Leute, schaut euch das an, nehmt das Inspiration und reißt selber die Hütte ab. speaker-1: Ich sag mal Roadtrip Catch Ehepaar-Partner von Junior schon in frühen Zeiten. Das heißt, du hast sehr, sehr viel Zeit mit ihm verbracht und auch abgehangen. Du hast ihn sehr, sehr früh auch kennengelernt, Mac. Dieses Verbissene und dieses Straight-Up für Wrestling-Dasein, das war bei ihm schon immer da, oder? speaker-0: Ja, halt zu 100 Prozent. Das, was ich vorhin meinte. Also zu 100 Prozent das Leben. Zu 100 Prozent dafür leben. Das ist die einzige Einstellung, die du haben kannst, ⁓ da erfolgreich rauszugehen. Sonst kannst du das nicht machen. Wrestling ist kein Fußball, was du so nebenbei, Hockey, Tennis, was weiß ich, was du vielleicht so nebenbei machen kannst. Wenn du dich für Wrestling entscheidest, also aktiv zu besteigen. Ich sage jetzt nicht, du gehst jetzt in irgendeine Wrestling-Schule und trainierst das einfach nur so nebenbei. sondern du gehst aktiv rein ins Business. Also willst Matches vor Publikum bestreiten und bisschen Geld damit sogar in der Zukunft zu verdienen. Da muss dir klar sein, dass das dein Fokus ist. Dass das im wahrsten Sinne auf deiner Liste der wichtigsten Sachen in deinem Leben und Persönlichkeiten und Wrestling ist deine Frau oder für manche der Mann oder irgendwas dazwischen, dass das ganz oben steht. Das ist der Fokus. Da geht nichts dran vorbei und alles, was du machst im Leben machst du dafür, ⁓ das bestmöglich auszufüllen. Das ist die einzige Einstellung, die dich dahin bringt, wo zum Beispiel der Junge, wo zum Beispiel auch ein Walter oder Gunter, wo zum Beispiel ein Ilya steht, das hat die nur dahin gebracht, nur diese Einstellung. Ja und natürlich auch Talent und können, das steht außer Frage. Aber es gibt so viele talentierte Jungs da draußen. Du kennst auch genug talentierte Jungs. Es gibt so viele auch gut aussehende Leute, die ein Superstar aussehen da draußen. Die sind trotzdem nicht da, wo jetzt beispielsweise die drei genannten Jungs stehen. Das kriegst du nur hin, du wirklich full force gehst dafür. Und das ist das, was man daraus mitnehmen kann. Das ist Schöne, dass es jetzt endlich Leute gibt, die es aufzeigen. Davor gab es auch schon Leute, genau das gelebt haben, die genau das zu Gast gegeben haben, die Generation davor. Die absolut Andi, die Steve Douglas, die auch Bad Bones, die waren auch alle schon ein paar Jahre vorher da und haben Gas gegeben oder mit in der Zeit da. Und die haben eben nicht den großen Spotlight. Der eine wollte es vielleicht auch nicht, der andere doch. Aber dennoch dieses große Spotlight auch repräsentieren dürfen und leben dürfen. Deswegen ist doppelt und dreifach so geil. dass dann die darauffolgende Generation es möglich macht. Und ja, für jeden Wrestler, jetzt hier jung rangeht oder frisch ins Business kommt, der hat eine ganz andere Vision, eine ganz andere Möglichkeit, vielleicht auch ins Mainstream Wrestling einzusteigen. Und das ist doch was Geiles, was die Jungs ja auch ermöglichen. Dadurch, dass sie da drüben für uns die Fahne hochhalten, im wahrsten Sinne des Wortes. speaker-1: Das was deine Cruiserweight Classic-Chance quasi früher war, ist heute auch durch das ID-Programm und was da alles drumherum passiert, diese Offenheit auch gegenüber anderen liegen. Jetzt auch wieder der Adalaz mit Leuten aus der WXW, die dann rübergegangen sind zu WWE, das passiert immer wieder. heißt aber auch Talent wird sehr sehr früh und oft erkannt. Aber früher als sonst glaube ich. Das heißt früher hatten Leute mehr noch auf dem Independent-Markt geworgt, als es heute ist, weil heute sind sie schneller bei der einen oder anderen großen Liga unter Vertrag. Glaubst du, das ist schlecht oder gut für die Wrestling-Szene? Weil ich bin mir da ehrlich gesagt nicht ganz sicher. speaker-0: Ich glaube auch nicht, dass es ganz richtig ist, was du so annimmst. Ich glaube nicht zwingend, dass die Leute früher weg sind vom Markt. Ich stimme dir zu, dass es wahrscheinlich vor allem von außen betrachtet nunmehr Möglichkeiten gibt. Du hast ja ID-Programme oder sonst was angesprochen. Aber ich glaube, wichtig war, damals, wenn du eine Tür öffnest, ist sie offen. So und dass damals gewisse Türen geöffnet wurden von eben gewissen Happenings, die passiert sind und dadurch einfach ein ganz anderes Spotlight auf den deutschen Markt gekommen ist, der vorher gar nicht wirklich relevant war oder gesehen wurde. Unter anderem auch die Leute, die im Hintergrund entscheiden und dafür zuständig sind, überhaupt Ausschau zu halten. Wenn die natürlich dann wissen, dass es auf diesem Fleckchen Erde Talent gibt, dann wird da natürlich auch häufiger drauf geguckt und das würde ich so... mit einwerfen deine Betrachtungsweise vom Talent-Scouting oder wie sich das Business verändert hat. glaube, wie soll ich sagen, vielleicht macht das noch mehr den Eindruck, weil halt früher Wrestler rausgezogen werden oder jüngere Wrestler rausgezogen werden aus deiner Sicht. muss ich dir die Frage mal ganz kurz zurückgeben, warum hast du da den Eindruck, kannst du mir Paradebeispiel nennen, wo du jetzt sagst... speaker-1: Das ein gutes Beispiel, dass sich noch nicht so groß seine Sporen verdient hat. Leon Slater brauchen wir auch nicht drüber sprechen, der jetzt auch noch nicht lange dabei ist, wo man halt sehr, schnell, jetzt auch Ricky Sosa, nächstes Beispiel, wo man sehr, schnell das Augenmerk dann auch drauf gelegt hat, in den Konstrukt zu bringen, dass wenn man den haben will und der von TNA unter Kontrakt ist, dass er dann sehr, schnell bei WWE landen kann. Solche Sachen meine ich halt, dass wirklich da sehr, schnell geguckt wird, wenn Wenn einer gerade mal einen Hype hat und den hat Ricky Sosa und das finde ich schade eigentlich nur durch seinen Entrance, aber das was er im Ring macht ist eigentlich sogar viel besser. Das finde ich so schade bei dem, ehrlich gesagt. speaker-0: Aber immerhin hat er einen Hype. Darum geht es. Es geht nicht ⁓ den Hype, sondern es geht ⁓ das Produkt. Und vor allem, wenn du jetzt in WWE-Kosmos denkst, geht es nur ⁓ das Produkt. Da geht es nicht ums Wrestling oder dass du da was kannst. Davon gehen die aus. Und im Endeffekt, wenn du es nicht kannst, dann bringen sie dir das bei, was du zu können brauchst für deine Rolle, die du da machen oder ausfüllen sollst in der Zukunft und gut ist. Wenn du aber nicht die Source hast, also nicht das Besondere, dass das... eben das, es ausmacht. Und wenn das bei Ricky Saucer, wie du sagst, der Entrance ist, der dann special ist, dann ist es der Entrance, der special ist. Ja, dann ist es das, was es ausmacht. Ich erinnere mich an die Attitude-Zeit mit Too Cool, da war es auch nur das Tanzen, was es ausgemacht hat und das drei Superstars dadurch. Also von dem her, gibt da viele Beispiele, die du nennen kannst. Ja, und das mag sein, dass das sich geändert hat. Definitiv. Nicht nur mag es sein, sondern durch Social Media hast du halt ganz andere Möglichkeiten, dich auch zu vermarkten. Und auch vor allem das, ich vorhin angesprochen der Mainstream ist ja anders geworden, also auch WWE. Die holen ja auch Logan Paul als Beispiel, also aus Social Media Größen oder iShow Speed oder was weiß ich was für Namen in das Programm, weil es Klicks generiert. Aber da sind wir beim anderen Thema, da geht es dann eher ums Thema Marketing, Vermarktung, Ausrichtung. Das hat wenig mit Wrestling zu tun, sondern eher mit einem Produkt oder mit... eben, sag ich jetzt mal, Marketing, da würden wir jetzt zu weit, glaube ich, ein anderes Thema drüber switchen. Deswegen dieses Talent-Scouting oder Talents rausholen, ich glaube nicht, dass es sich sehr verändert hat, ich glaube nur, dass die Möglichkeiten anders geworden sind, sich zu präsentieren und dass im Hintergrund zumindest bei WWE die Entscheider anders geworden sind oder ein anderes Denken haben und einen anderen Einblick haben, dass dadurch auch Leuten schneller oder besser ermöglicht wird, sich da zu präsentieren. Aber WWE ist ja nicht nur der einzige Platz. Es gibt ja auch mit der AEW eine Möglichkeit, auch wenn die lange nicht in dem gleichen Kosmos wie WWE schwimmen, aber dennoch für einen Wrestler eine zweite große Möglichkeit, gutes Geld und einen guten Arbeitgeber zu haben. Und dementsprechend gibt es ja da auch eine andere Rangehensweise oder eine andere Möglichkeit, sage ich mal, gesehen zu werden und gegebenenfalls im Mainstream irgendwie Anklang zu finden, auch als deutscher Wrestler. speaker-1: Ja, das ist ja auch spannend, wenn du dann siehst, wer bei den Triouts noch dabei ist. Mit Ahura jetzt zum Beispiel auch, der dabei war. Dann musst du schon sagen, ich glaub, so einer wie Jim Smallman, der ja auch die Arbeit außerhalb von Nordamerika für WWE macht in Sachen Scouting. Ich glaub schon, der kommt viel rum und guckt sich viele Sachen an. Wenn ich über Jim Smallman immer nachdenke, dann bin ich manchmal ein bisschen traurig, weil Ich habe oft darüber nachgedacht, dass der perfekte Mann für diese Sache eigentlich nach WXW Christian Michael Jacoby gewesen wäre. Und Merck, wenn ich mit dir ein bisschen über Christian sprechen könnte, wie wichtig war auch für dich, für deine Entwicklung einer wie Christian, der auch dann ja bei WXW federführend war. speaker-0: Christian war ein sehr, sehr wichtiger Mann nicht nur meiner Karriere, sondern auch im deutschen Wrestling. Also definitiv einer der Männer, ob er ihn mag oder nicht. Das steht außer Frage, den man nennen muss, wenn es ums deutsche Wrestling geht. Und wenn man irgendwann mal eine History dazu erzählt. Der war mit dran beteiligt, zum Großteil an den fetten Jahren meiner Meinung der BXW, mit uns zusammen. ordentlich was auf die Beine gestellt, ein gutes Fundament, glaube ich, gebaut, wo von heute noch der ein oder andere sich ernährt. Und ja, hat vieles Gutes auch gebracht im Business, sage ich jetzt mal so. Und guter Mann, definitiv. Ich persönlich hatte viel Spaß mit ihm, sowohl im Positiven als auch im Negativen. Ich würde sagen, ich bin eine Persönlichkeit, er ist eine Persönlichkeit. und dementsprechend hatten wir da auch mal Reibungspunkte, lustige Reibungspunkte. wo man sich auch gerne dran zurückerinnert. Aber ansonsten muss ich sagen, eine der wenigen in der deutschen Wrestling-Szene, die zumindest für einen gewissen Zeitraum, wie ich, eine größere Vision vom Wrestling in Deutschland hatten und dafür bereit waren, gewisse Schritte, ob jetzt finanziell, ob jetzt privat, ob jetzt auch von der eigenen Meinung her zu gehen, anzunehmen, ja zu modifizieren, ⁓ dann das Wrestling in Deutschland wachsen zu lassen. speaker-1: Christian war so bisschen, glaub ich, halt auch für sich so ein Visionär, der halt vielleicht mehr als der eine oder andere vorher vielleicht auch inspiriert durch Ingo, nämlich das hat er hier, glaub ich, sogar mal gesagt. er halt auch Sachen wie Ingo, wo er halt wirklich out of the box, wie du eben schon sagtest, auch mit Courage, sich halt angeguckt hat und gesagt hat, wenn der das kann, dann kann ich das auch. Und es ist halt so, aber auch so Sachen wie größer zu denken und auch wie Karat damals. Vom Setting hin bis zu dem, da passiert ist, auch wo Cody Rhodes und alles drum herum da war. Wenn du darüber nachdenkst, das ist schon eine Zeit, wer die erlebt hat, der kann schon recht froh sein. Weil ich glaube, hast du eine der größten Zeiten des Neuzeit-Wrestlings in Deutschland. Zumindest für die WXW erlebt zu der Zeit. Ich glaube halt, dass ein großes Problem ist und das hat Wrestling in Deutschland so ein bisschen. finde ich und ich würde gerne seine Meinung dazu hören, weil das ist jetzt, ich da stoße ich vielen jetzt mit vor den Kopf, aber ich habe in der heutigen Zeit in 2026 immer so ein bisschen Mitschwellen, dass das Wrestling in Deutschland so als Überschrift Stagnation manchmal sogar haben könnte, so viel Weiterentwicklung sehe ich da leider Stand jetzt nicht ehrlich gesagt. Willst du das unterschreiben oder würdest du sagen, ich bin völlig bescheuert? speaker-0: ⁓ weder noch. Also ich hab da nicht so den wirklichen Einblick, ⁓ ehrlich zu sein. Da hast du mehr Einblick. Ich bin nicht mehr in der Szene. Ich hab da nicht den Überblick. Wer, wie viel veranstaltet, was für Gelder auch umgesetzt werden, wie was rüberkommt. Das Einzige, was ich vielleicht, sag ich mal, deuten könnte, wäre meine Eindrücke, wenn ich jetzt in den letzten zwei Jahren hab ich ja mal eine Handvoll deutscher Wrestling-Shows mal wieder besucht. auch die Möglichkeit gehabt, die Show auch wirklich zu sehen, aber auch mitzubekommen, was im Hintergrund so passiert, sag ich jetzt mal so. Und wenn ich von den Eindrücken ableiten würde, ja, könnte ich vielleicht einen kleinen Eindruck geben, weiß nicht, ob das gerecht wäre. Da müsste man schon wirklich mit im Boot sitzen, ⁓ da wirklich mitreden zu können. Aber ja, zum damaligen Zeitpunkt war das ein großes Thema. Also davon kann ich sprechen, dass es damals schon das Thema war. Nach den guten Jahren, ich sag mal so ab 19 ging es schon stark bergab meiner Meinung nach. Nicht bergab von der Performance der Wrestler oder den Einsatz der jeweiligen Leute, der Promoter oder sonst wie, sondern dass gewisse Entscheidungen, gewisse Wege eingeschlagen wurden, meiner Meinung nach, die nicht für das Produkt förderlich waren oder für den Markt förderlich waren. Ob das jetzt VXW war oder andere Veranstalter. Deswegen gab es ja zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr, die dann gewisse Sachen halt gemacht haben oder gewisse Entscheidungen gefällt haben. Und das Business an sich, wenn du es so nimmst, ja, wahrscheinlich die Stagnation, wenn du es so nimmst aus Wrestlersicht, vielleicht kann ich das unterstreichen, weil in Sachen Finanzen hat sich dann nicht viel geändert. Und das ist vielleicht das größte Ausrufezeichen und auch der größte Take, den ich hier einbringen kann. Vielleicht bewirkt das mal was. Ich glaube es auch nicht, dass meine Stimme so gewaltig ist, dass es jetzt so Umdenken bewirkt. Aber vielleicht ist dann doch der ein oder andere, dann zum späteren Zeitpunkt mit einem dritten oder vierten drüber spricht. Aber wir haben jetzt 20, 26, ne? Ja. So. Und ich bin das letzte Mal 20, 22 aktiv im Ring gestiegen. Aber ich sag mal so aktiv Karriere und viele Matches und wirklich nachgehen war so bis 22, 20. So, also bis zu Corona kurz davor. Seitdem, was ich zumindest weiß, meinem Kenntnisstand, sich nichts in Sachen Gagen, in Sachen Umgang oder Sachen finanzieller Entwicklung im Hintergrund für die Wrestler geändert. Wir wissen aber alle, dass sich in der Welt seit 2020 sehr viel geändert hat in letzten sechs Jahren. Also wir wissen alle, dass wir im wahren Leben auch deutlich mehr Kosten haben und deutlich mehr Geld verdienen müssen, ⁓ auf dem gleichen Lebensstandard zu leben wie vorher. Jetzt könnt ihr euch selber euer Resultat daraus ziehen, eure Summe daraus ziehen aus diesen Sachen, ich hier gerade vorgebracht habe. Ob das gut ist, wenn sich da nicht viel entwickelt hat, bis gar nichts entwickelt hat in der Wrestling-Bubble in Sachen Finanzen oder ob das so gut ist. Und davon kann man glaube ich auch vieles anderes ableiten, was auch andere Themen betrifft, die du vielleicht angesprochen hast jetzt hier. speaker-1: Nehmen wir noch mal einen anderen Punkt. Es gibt ja auch seit Leuten, Beispiel David Sade, der sehr viel Wert darauf gelegt hat auf das T-Shirt-Business, dass das auch immer gelaufen ist, dass er rechtzeitig speaker-0: hat aber auch auf sehr viele andere Sachen Wert gelesen. speaker-1: Ja, aber die wollen wir ja hoffentlich nicht heute sprechen. Also wirklich nicht. speaker-0: Deswegen würde ich den vielleicht nicht als Beispiel... speaker-1: Das ja auch ein Negativbeispiel eher für mich. Das ist halt eher darum, gegen T-Shirts zu verkaufen. Ich hätte jetzt noch ein Beispiel, den kann ich jetzt auch nicht mehr nennen. Der hat das auch sehr gerne gemacht, da könnt ihr jetzt auch euer Bild selber machen. Der hat lieber T-Shirts verkauft als alles drum herum. da bin ich bei einem Punkt, Merk. Es wird sich oft gerne darüber aufgeregt, wie teuer Wrestling-Tickets sind. Und wir haben hier letztes Mal mit dem einen oder anderen gesessen und haben dann mal darüber gesprochen. Wenn man mal über Konzerte und alles drüber nachdenkt, alles ist teurer geworden drum herum. Aber im Wrestling darfst nicht 5 Euro teurer werden, dann drehen die Leute durch. Aber wiederum werden sich dann teilweise T-Shirts am Merchandise-Stand von 40 bis 50 Euro gekauft teilweise. Wo man sich dann fragt, ja okay, die Liga verdient dann nicht viel, aber der Catcher verdient dann wenigstens was. Weißt du? Richtig. Aber ich verstehe nicht, warum man in Wrestling-Fans nicht reinkriegt, wenn alles andere teurer wäre. dann muss auch Wrestling teurer werden. Aber das funktioniert in dieser Bubble nicht. Warum auch nicht? speaker-0: Naja, aber du musst es dann ja auch bieten. Also du kannst nicht nur schreien, mehr Geld für irgendwas, wenn du nicht das auch an Leistung bringst. Das muss man ja auch mal sagen. Also als Lanze für die Wrestling-Fans das Brechen. Ich bin nicht der Meinung, dass du da dem Beispiel der WWE nachgehen solltest und auf Teufel komm raus, die Leute auspresst oder eine ganz andere Zielgruppe. Die können sich das jetzt erlauben. Die haben eine Marke. aber eine andere Zielgruppe erreichen willst, indem du auf einmal sagst, gut, wir wollen jetzt nur noch den gehobenen Mittelstand bei uns haben oder höher. speaker-1: Wie willst du dann als Catcher mehr Geld verdienen? Dann sind wir doch bei der Krux. speaker-0: Genau, das ist eben die große Leistung im Hintergrund, die richtigen Leute auf den richtigen Position vor allem zu haben. Da fängt es schon mal an, Fachpersonal an die ganze Materie da ranzugehen und zu überlegen. speaker-1: ist auch vielleicht ein Videoprodukt, so zu vermarken, dass es Gewinn speaker-0: Es sind ja nicht nur die Tickets, die Geld einbringen, sondern auch die Vermarktung, du sagst, als Videoprodukt, beispielsweise die Social-Media-Vermarktung, was auch die WXW macht und glaube ich auch. Also jetzt meine Verschwörungstheorie, ich weiß es nicht zu 100%, aber was sie bis heute immer noch macht, Shows zu verkaufen, also ein Produkt als fertiges Produkt an ein Unternehmen zu verkaufen, dass es dann ausproduziert und so den Weg zu machen. Es gibt ja verschiedene Mittel und Wege, Geld daran zu machen. In die Kulturschiene kannst du gehen. kannst das als Theaterstück im krassesten Fall produzieren oder wie auch immer. Also es gibt alle möglichen Wege, Wrestling, sage ich mal, finanziell und wirtschaftlich salonfähig zu machen und auch mehr Geld rauszuholen. Man muss halt nur mal überlegen, wen man da hinsetzt, wer da entscheidet und wer was macht. Das würde ich mal so mit einbringen. es kommt nicht von ungefähr, dass es Fachpersonal gibt und Berufe gibt, die man erlernen muss, ⁓ sie hundertprozentig gut auszufüllen. Und bei aller Liebe und Leidenschaft, und das ist halt im Wrestling und vor allem, ich glaube auch in verschiedenen anderen Indie-Bereichen, es wird in der Indie-Rock, in der Musikszene nicht anders sein oder in anderen Szenen, es sind halt viele Leute mit Leidenschaft, mit Herz. Aber Leid. mit Verstand, mit viel Leid, aber mit wenig Fachkenntnis. Das heißt, meinen, gut zu können oder zu wissen, können es aber vielleicht gar nicht, weil sie es nie hundertprozentig gelernt haben. Und ich glaube, wenn du da schon mal anfängst und da an der Qualität arbeitest im Hintergrund, im wahrsten Sinne, dann kannst du erst rausgehen und sagen, ich verlange für mein Produkt mehr Geld. Weil wir leben nicht mehr im Jahr 2000, wir leben nicht mehr im Jahr 1990 und auch nicht mehr in den 80ern oder in den 70ern, wo du halt, sag ich mal, Trash von der Produktion, nicht vom Content, sondern von deinen Mitteln, von dem, es aussieht, ⁓ es einfach zu werden, produzieren kannst, ⁓ damit Geld zu erwirtschaften. Heute kann schon ein Zehnjähriger, der ein bisschen Budget hat aus seinem Kinderzimmer, ein 4K-Video produzieren, was Hollywood-like aussieht mit den richtigen Tools. Warum kriegt das nicht eine deutsche Wrestling-Promotion hin, ein Produkt zu produzieren, was modern aussieht und was geil ist? Was einfach moderne grafische Elemente hat, moderne, einfach modern ist, ⁓ es kurz zu halten. speaker-1: Du hast grafischen Augen auf Sachen. Darf ich dich mal fragen, was du davon hältst, dass wir teilweise gefühlt jetzt bei jedem der zweiten Wrestling-Liga dasselbe KI-Plakat kreiert sehen für eine Wrestling-Show. Also für mich macht das jede Liga, die das macht, unaktoriktiv, weil für mich ist das einheitsfrei. Warum passiert so was, Meck? sich doch einen Namen machen könnte und ein Auge auf sein Produkt legen könnte, wenn man richtig geil selbstgemachtes Plakat hätte. Warum passiert das auf einmal? speaker-0: Das kann ich aber branchenübergreifend sagen, weil es cheap and nasty ist. Ganz einfach. Weil es Möglichkeiten gibt. Wenn es nicht die Möglichkeiten geben würde für den normalen Leihen, für wenig Geld, sowas zu produzieren, würde es halt nicht passieren. Dann müsstest du halt wieder Geld in die Hand nehmen und das machen die meisten nicht. Und müsstest jemanden neben der Ahnung hatten, der würde sowas gar nicht erst produzieren, sondern wie du sagst, der würde darauf achten, dass es da Varianten gibt und Variationen gibt und ein bisschen Abwechslung hast. Ich kann da... nicht viel zu sagen, weil ich keine Grafik kenne, die du jetzt sagst. Ich kenne aber das Problem. Das Problem gab es früher auch schon. Und das ist das, was ich vorhin angesprochen habe. Oder zwei Themen, ich angesprochen habe. A, das Finanzielle und B, die Professionalität im Hintergrund. Du musst halt Geld und musst Fachleute im Hintergrund haben, ⁓ ein professionelles Produkt zu produzieren. VVI ist auch nicht VVI, weil sie da irgendwelche Lines stehen haben. AEW ist auch nicht AEW, weil sie da irgendwelche Lines stehen haben. Also rein vom Produkt der Darstellung. Ich rede nicht vom in-reading Produkt, also den Wrestlern oder was da erzählt wird von den Storylines. Ich rede rein von der Darstellung der Marke. Das fehlt meiner Meinung nach enorm. Das ist glaube ich der große Punkt, woran man arbeiten sollte. Und dann kannst du auch mehr Geld verlangen, dann kannst du auch verschiedene Kanäle. bespielen, dann kannst du vielleicht auch mal bei einem oder anderen Sender antanzen. Ob das noch so interessant ist, weiß ich nicht. Ob du noch in die TV-Landschaft gehen solltest, aber du weißt, was ich meine. Du kannst dann erst dich auf großer Bühne wenn du ein Produkt hast, was nicht fein geleckt ist, aber schon mal bisschen auf Hochglanz poliert ist. Das hatten wir bis jetzt noch nicht. Man war auf einem Weg, du hast es angesprochen. Aber da war nicht nur Christian Michael Jakobi dran beteiligt, sondern wir alle. Das waren eine Handvoll Menschen, da alle zum gleichen Anteil an Energie, Zeit, Geld, Elan reingesteckt haben in dieses Produkt. ⁓ gegebenenfalls irgendwann mal ein vorzeigbares Produkt zu haben, zu entwickeln. Das hatten wir nicht zu keinem Zeitpunkt, aber man war auf einem guten Weg. und hat dadurch ein paar Monate, vielleicht sogar ein paar Jahre gehabt, wo wir in Deutschland qualitativ ein schönes Indie-Produkt hatten. Und das ist ja auch das, wovon du vorhin gesprochen hast und was vielleicht heute den Eindruck beim einen oder anderen so macht oder was du so bisschen durch die Blume durchblicken hast und was vielleicht nicht mehr so ganz so ist. Und das ist das, was ich eigentlich Großen und Ganzen dazu sagen kann. speaker-1: Ja, du hast es angesprochen. Im Endeffekt hat man früher auf Indie-Wrestling gebaut. Jetzt baut man auch auf Leute wie Mendes oder Shaya oder solche Leute halt. Im Endeffekt ist es so, dass WXW vom Produkt ZDF auch mit der Zeit gegangen ist. Aber auch natürlich deutsches Wrestling mit der Zeit gegangen. Und es gibt hier seit Neuesten eine Frage, die stelle ich sehr ungern, weil ich Angst habe, dass die falschen Antworten kommen. Aber hier stelle ich sie sehr, sehr gerne. Gegen wen? Würdest du lieber catchen, Maxa? Gegen den Invisible Man oder gegen die Gummipuppe? speaker-0: Wow. Mit wem hat man mehr Spaß? Das ist so die Frage. speaker-1: Ob mit dir selber oder mit der Gummipuppe, das musst du für dich selbst entscheiden, mein Lieber. speaker-0: So, das muss auch jeder Hörer für sich selbst entscheiden. speaker-1: Emmerich, was wäre deine Antwort? Oder willst du sagen, macht euren Scheiß alleine? speaker-0: Boah, mit was ketze ich denn da besser? Ich glaube, mit der Gummipuppe ist es einfacher. Wir machen aus der Gummipuppe eine hyperrealistische Doll. Dann wird es sogar spaßiger und machen daraus ein 18-Plus-Format, was dann übergeht in eine andere Art des erwachsenen Entertainments. speaker-1: Aber in welchen Ligen? Da bist du das in Verkauf und Merk. Da bin ich gespannt. Das, speaker-0: Das werden wir dann sehen, wer dieses Produkt kauft. Und dann reden wir drüber. speaker-1: Okay, elegant rausgekommen aufs Fissernummer. Mec, ich möchte dir Danke sagen für dieses sehr, sehr interessante und spannende auch für mich Interview, weil wir sind so ein bisschen ⁓ deine Karriere herumgegangen und du hast es erst schon ein bisschen so angeteased. Aber ich möchte jetzt am Ende, bevor wir dieses Interview beenden, nochmal über den Rice, über den Heel, Mec, sprechen, dem vielleicht auch mal in Bremen eine Maske geklaut wurde. Aber die ist, glaube ich, Gott sei Dank wieder aufgetaucht. Ne? Mec, du warst immer Publikumssiebling. Man hat dir auch im Ring angesehen, wenn dein Partner in Redouille war im Ring, du Spaß dran hattest, das Publikum zu holen. Zumindest hast du es gut vermittelt, wenn es so war, aber du hast vermittelt, dass du Spaß dabei gehabt hast. Ich habe dich immer gesehen als, ja vielleicht sogar der geborene Face. speaker-0: Ja, stimmt. Absolut. Richtig. speaker-1: der wirklich immer für die gute Stimmung da ist. Was waren die Gedankengänge dann auch von dir und von der WXW, das dann mal umzukrempeln, wie man mal? speaker-0: Was waren die Gedankengänge? Also erstmal, lieben Dank für das Lob, was du da immer in mir gesehen hast. Ja, ich glaube, das ist bei vielen so gewesen. Es liegt ja auch, sag ich mal, in der Natur. Also der eine, wie ich, sag ich mal, kommt eher als Babyface von der Natur aus rüber. Weil er vielleicht auch vom Look eher einem Babyface, wenn du jetzt von klassischen Babyfaces und klassischen Hils spricht, entspricht. Aber das auch der Karriere. Also wenn du einer traditionellen Karriere nachgeschuldet bist, heißt Karriere gehst du immer in der Regel als Face erstmal nach, bevor du dann genug Erfahrung hast, ⁓ auch dann später den Heel wirklich miemen zu können. Als Heel musst du ein bisschen mehr Verständnis fürs Wrestling schon mitbringen, meiner Meinung nach, ⁓ das auch ganz ausfüllen zu können und dementsprechend war ich froh, dass ich vor allem bei der BXW dann mal in diese Position gehen durfte, diese Seite von mir aufzeigen zu dürfen. Ich glaube, sind aber im Endeffekt zwei Visionen aufeinander getroffen. Einmal eine größere Vision von mir und einmal die WXW-Vision zu dem ganzen Thema. Und das ein oder andere, wie es halt im Wrestling so ist, positive als auch negative, was im Hintergrund vorgefallen ist. Das meiner Meinung nach, nie wirklich ausgeschöpft werden konnte. Was schade ist, wo ich so sage, das hätte ich gerne auch mal noch gesehen, wenn das noch mehr in diese Richtung gegangen wäre, wie ich es mir vorgestellt hätte. Aber im Großen und Ganzen war es ein Happening, was ich sehr nice fand, was Spaß gemacht hat. Vor allem mal zu sehen, wie viel Hass auf einmal einem entgegenkommt und teilweise auch ernst gemeint wurde vom einen oder anderen, der vorher einen noch so bejubelt hat und so in den Arm genommen hat und auf einmal ... Ja, von jetzt auf gleich bist du der schlimmste Mensch für ihn. Das war spannend. Das war auch von den Reaktionen ein ganz anderes Feeling, damit umzugehen. Sehr schön zu erleben. speaker-1: Du bist jetzt nicht als still gewesen bei Hot and Spicy, aber dass man dich dann auf einmal als die Stille hat und dass das Catchen spricht und auch die Mimik und Gestik und die Blicke, war das schwierig das auch für dich zu machen oder hat dir das Spaß gemacht das zu machen? speaker-0: Das war genau das, was ich wollte. Das war mein Hauptgrund, weshalb ich überhaupt gesagt habe, wir machen das. Wenn es von mir eine böse Version, eine dunkle Version gibt, ha ha, aber im wahrsten Sinne soll das ein harter Cut sein. Da muss das einen totalen Kontrast zu dem sein, wie mich die Leute vorher wahrgenommen haben. ⁓ den einen oder anderen Punkt angesprochen, der den Mac Star, der Mac, den Urban German vorher ausgemacht hat. Und das musst du weg, ganz wichtig, damit man das überhaupt, das hast du vorher auch angesprochen, überhaupt annehmen kann. Also mich als Heel, mich als Bösen, der, der sonst immer doch sehr mit dem Publikum war, doch sehr gut gelaunt war, sehr viel interagiert hat, mit Nimi, mit G-Stick, mit dem Publikum. Da musst du einen harten Cut ziehen und dementsprechend war das für mich statt es außer Frage. Also wenn ich den Weg gehe, dann muss es was ganz anderes sein, dann muss es der Kontrast zu dem sein, was ich vorher war und für mich als kleine Herausforderung muss es was sein, wo ich mich weiterentwickeln kann im Wrestling, als Wrestler vor allem in der Verkörperung der jeweiligen Rolle, die ich dann verkörper. Und das war es für mich, weshalb ich so drauf Bock hatte, zu tun. Worauf ich auch noch mehr Bock gehabt hätte, gewisse Ideen umzusetzen. ⁓ eben diese Character-Erzählung, die gar nicht wirklich stattgefunden hat, leider auf den Tisch zu bringen. War auch vielleicht auch nicht die richtige Plattform. Da, wie ich schon vorhin gesagt habe, habe ich größer gedacht, das wäre wahrscheinlich für eine Mainstream-Produktion eher was gewesen, das umzusetzen. Aber dennoch war es eine Sache, die sehr viel Spaß gemacht hat. und die leider nie so umgesetzt wurde oder so scheiden konnte, wie wir uns das gedacht haben. speaker-1: Hast du mehr Potenzial gesehen, Mac, wenn ich dich das ehrlich fragen darf in der Geschichte, wo du sagen würdest, da hätte man auch von dir oder von anderer Stelle auch mehr draus machen können? speaker-0: Zu 100 Prozent. Es liegt aber an verschiedenen Gründen. Also da gibt es gar nicht den einen Schuldigen oder die eine Gruppe an Schuldigen, sondern da waren verschiedene Happenings im Hintergrund. ob das Verletzung war, ob das Ausfälle waren von anderen, die an der Gruppe RISE beteiligt waren, ob das Booking-Entscheidungen waren, ob das von einem selber Entscheidungen waren, wie man sich gegeben hat oder Sachen eingegangen speaker-1: Und der auch raus war, war ja im Endeffekt dann so ein bisschen auch der Dolchstoß der ganzen Rise. speaker-0: Das war ja ein... Also naja gut, ich spoilere ja nichts mehr, die Geschichte ⁓ ist und das auch keiner mehr erzählen wird. Aber es wäre für die eigentliche Geschichte gar nicht schlimm gewesen, wäre John gar nicht mehr da gewesen. Weil John nie der eigentliche, doch schon im ersten Sinn, aber im Endeffekt nicht in der Erzählung der eigentliche Leader von Rise gewesen wäre. Und der eigentliche Mann, der das alles gesteuert hat. gewesen wäre, sondern der, der eigentlich als Hand von John gegolten hat am Anfang und der John dazu gebracht hat überhaupt den Titel zu bekommen und diese Macht zu bekommen. In Wahrheit der Leader war die ganze Zeit im Hintergrund und das Ganze gestrickt hat und auch die, sag ich mal, die Fäden gesponnen hat, dass andere in der Gruppe rebelliert haben gegen den Leader. Also unter anderem die Geschichte mit P-Bouncer, die sich dann super entwickelt hat, wie das, was man vorher nicht gesehen hat. speaker-1: Als Pauls hat das T-Shirt ausgezogen, da war was los mein Lieber. Warst du dabei mit Mac bei der Situation, wo die sich erst darauf fremdging John war? Das war verrückt die Reaktion. speaker-0: Darauf haben wir hingearbeitet. Da hat jeder im Ring genug für gebumpt und für gearbeitet, dass der Junge gut aussieht. Nein, er natürlich auch. Aber wissen wir alle und das weiß er auch, vor allem zu dem Zeitpunkt war Pete Bouncer nicht einer, der jetzt vor allem von Office Seite jetzt als großer Main-Eventer gesehen wurde und auch von seinem Erfahrungslevel, vom Skill-Level war er jetzt nicht einer, wo du jetzt sagst, den packst du jetzt unbedingt in 20 Minuten Matches in dem Main-Event. Dennoch war er einer, der schon immer ein Look mitgebracht hat und der vor allem, und das war vor allem in der Zeit wichtig, dass man da aufs Publikum gehört hat, der beim Publikum angekommen ist, das das Publikum sehen wollte und der perfekt in diese ganze Story reingepasst hat von der Erzählung, dass es einen Twist gibt, dass es eine kleine Revolution innerhalb der Gruppe gibt, die Gruppe gesplittet wird und da was passiert. und verschiedene Storyelemente hat. Und das war definitiv ein großes Happening, Sache, eine Eigenentwicklung hatte innerhalb der großen Storyerzählung, aber leider auch nie erzählt wurde oder so erzählt werden konnte, weil auch da, da kann ich wieder die Brücke zu voren schlagen zu dem Thema Professionalität. Ich glaube, hätte man da auch im Hintergrund andere Leute oder andere Erfahrungsgrade gehabt. Oder vielleicht auch anderen Einsatz. Also wie viel Elan stecke ich tatsächlich in meinem Produkt, in einzelne Charaktere, in Erzählungen, in wie viel Gedanken mache ich, wie tief geht das. Also wäre man da ein bisschen umfangreicher gewesen, hätte man da auch noch mehr rausholen können. Aber vielleicht war das nie gegeben, weil man gar nicht die Mittel dazu hatte. Also weder die finanziellen, noch die Manpower, noch die Bühne. Und dementsprechend war es, schon so gut, wie es gekommen ist. Sollte alles so sein, wie es war. Und ich glaube, wir hatten dennoch ein paar geile Momente mit der Kopierung und auch schöne Erzählungen, wo man heute auch noch von berichten kann. speaker-1: Vielen, vielen Dank, dass du heute hier warst. Dem Publikum noch was gegeben hast. Ich kann dir erstmal so Danke sagen, weil erstens für deine Offenheit, zweitens, dass du hier warst. Denn du hast mich im Vorhang gefragt, was du denn erzählen sollst. Und ich hoffe, ich habe dich durch diesen Schnack, weil ich würde nicht sagen, das war ein Interview, das war eher ein Schnack, würde ich sagen, gut durchgeführt und wir haben so ein bisschen über den Weg, den du im Wrestling. Und ich will das Wort Karriere nicht in den Mund nehmen, weil Das ist der Weg, den du bis jetzt im Wrestling gemacht hast und der noch nicht zu Ende ist anscheinend. Gott sei Dank, Merck. Vielen, Dank dir dafür, dass du das heute so bisschen möglich gemacht hast. speaker-0: Ich danke dir, ich danke euch, vor allem die, hier reinhören, dass ihr mich überhaupt hier hören wollt, dass es da noch den einen oder anderen gibt, der da auch reinhört. Und ja, hat Spaß gemacht. Also es war, wie du gesagt hast, ein schöner Schnack, ein spannender Schnack zum Abend. Und ja, ich hoffe, dass es dir auch was bringt und dass ich vielleicht mit dem einen oder anderen dumm gelabere hier von mir, von dem alten Mann, doch den ein oder anderen da draußen nochmal erreichen kann und die Spaß damit haben. speaker-1: Wenn ich jetzt noch was sagen darf, bitte nervt der Meck, wenn ihr in Norddeutschland oder irgendwo Trainingsseminare mit ihm machen wollt und versucht ihn zu erweichen, dass er das bei euch macht, weil das hilft eurem Produkt und euren Leuten, die bei der Show sind. Kann ich nur sagen, Meck, tut mir leid, das musste ich jetzt nochmal sagen. Also, los! speaker-0: Wenn sie mich denn überhaupt erreichen können und finden, das ist gar nicht so einfach manchmal. speaker-1: Und undercover war ich da. Achso, noch einen Satz hier im Interview. Der Bonzio möchte dich erreichen. Der ja jetzt so neuen Wrestling-Talk gemacht. Und ich glaube, der will brandaktuelle Themen in seinem neuen Format mit dir. Jedes Thema geht sieben Minuten. Da geht es zack, zack, zack. Merk, ich glaube, da will er mit dir sprechen. Ich glaube, du solltest ihn mal antworten, mein Lieber. speaker-0: Ja, dann soll er mich anschreiben, der Junge. speaker-1: Ich glaube, der findet sich auch einfach nicht. speaker-0: Das kann gar nicht sein. Was soll das denn? Dann soll er mich anschreiben. speaker-1: Auch so alte CWN, die hat auch noch mal ne Bornzüge. speaker-0: Ja, richtig. Bonzio, CWN, Ringsprecher vor allem da, ja. Aber auch im Hintergrund beteiligt gewesen. ja, wie auch du, du hast ja auch hinbekommen, mich anzuschreiben. Also ich bin eigentlich auf den Kanälen, die ich auch noch öffentlich habe, und das ist hauptsächlich auch bei Instagram, erreichbar, da einfach anschreiben. Und dann gucke ich auch mal in die Nacht. Vielleicht ist da ja irgendwelche Nachrichten drin. Muss ich mal alles durchgucken. Es gibt ja manchmal verborgene, versteckte, was weiß ich, was für Nachrichten. Ach, du weißt speaker-1: Das haben wir hier gehört, alte Männer und Catchen. Mack, danke, dass du hier warst. Ich sag euch Danke fürs Zuhören. Das waren der Mack und Tim. Bis zum nächsten Mal. Tschö. speaker-0: Kinder.