speaker-0: Hallo liebe Fans, hier ist Tommy Giesen und ihr seid hier genau richtig beim geilsten Wrestling Podcast Deutschlands. Herzlich willkommen bei GF der Talk. speaker-1: Freunde. speaker-0: Moin Moin, mein Name ist Tim. Heute wieder GF der Tor im Interview-Ausgabe. Wir sprechen heute mit einem Mann, der ist nicht erst seit heute oder seit gestern beim Wrestling, sondern schon ein bisschen länger. Aber hat gerade auch in den letzten Jahren, glaube ich, einen Revival bzw. einen Push bekommen. Auch in seiner Heimliga hat er das ein oder andere sehr, sehr spannende und interessante Match vielleicht auch gegen einen internationalen. Super Sage macht. Und wenn wir jetzt darüber sprechen, was beim diesjährigen 16 Karat Gold passiert ist und das werden wir nachher auch noch tun, dann würde ich sagen, war er einer der beliebtesten Wrestler des ganzen Wochenendes und das hat man auch an den Reaktionen des Publikums gehört. Aber bevor ich den Mann noch mehr lobe, sage ich erstmal schönen guten Abend Rambo. Wie geht's dir heute Rambo? Alles gut? speaker-1: Guten Abend Morgen. Alles gut bei mir. Wir sind erschöpft vom Training, aber alles behäbbar. speaker-0: War heute Training oder nur noch normales Fitness oder Cardio Training? Was hast gemacht? speaker-1: Fitness, Kaliobtraining. Man muss sich ein bisschen fit halten. Auch wenn man ein bisschen älter wird, fällt ein bisschen schwerer an das. speaker-0: Ja, ich habe ja schon angesprochen, du bist ja nicht erst seit gestern dabei und hast auch einiges schon erlebt, da wollen wir auch drüber sprechen. Und ich habe es in letzter Zeit immer so gemacht, dass ich mal eine Frage stelle, die ein bisschen anders ist als alle andere. Und diesmal hat sich jemand freiwillig gemeldet, der dir die erste Frage des Interviews stellen wollte. Eine gute Freundin unseres Podcasts, nämlich Liz, und ich weiß auch eine sehr gute Freundin von dir. Rambo hat eine Frage an dich gehabt und zwar, wie deine Eltern auf den Namen Rambo für dich gekommen sind und ob das vielleicht auch was mit der Filmfigur zu tun hat und ob du dich auch so bisschen manchmal in der Filmfigur Rambo siehst. Rambo war die Frage voll letztes speaker-1: Ich möchte mal eine schöne Gruß an Liz. Sie auch sehr gute Freundin und für mich auch eine der besten Referenzen in ganz Deutschland. Deswegen mag ich immer, wenn sie in meinen Matches ist, sie weiß, wie die Sachen zu tun sind. Und der Name Rambo, naja, mein Vater war ein großer Rambo-Fan. Also hat die Filme geliebt und Erstmal war mein zweiter Name schon fest, aber an dem Tag der Geburt war er so gut drauf und hat ein bisschen zu viel getrunken an dem Tag. Wenn wir ihm gesagt haben, wie das Kind heißen soll, hat er einfach sofort gesagt, soll Rambo Michel heißen. speaker-0: Also Michel war der Name, der schon fest stand quasi. Das heißt, er hat deine Mutter auch mit diesem Rambo überrascht quasi. speaker-1: Genau. Genau, einen Tag später, wie bei den Kindern, immer so ein kleines Bett machen, die Namen von der Kind. Und da hat meine Mutter nicht schlecht geschaut, da in dem Moment. speaker-0: Ich hoffe er hat nicht zu viel Ärger gekriegt, dein Papa. speaker-1: Der hat nicht so viel Ärger. Die fanden das auch cool, Namen. Welche Eltern nennen ihre Kinder Rambo? Also ich habe bis heute, schon mit über 40, noch nie jemanden gehört, der auch Rambo heißt. Also nur als Spitzname, aber nicht als richtiger Name. egal wo ich gehe, bei Behörden oder wenn ich fliege oder so. Die Leute kommen immer auf den Reisepass oder Ausweis, weil die glauben, das ist eine Falschung oder ein falscher Ausweis oder so. Man muss sich immer viel erklären. speaker-0: ist es für dich auch, dann so ein bisschen ja auch das Vermächtnis deines Vaters durch diesen Namen dann so ein bisschen in dir zu tragen? Siehst du Züge von Rambo in dir, dass du vielleicht auch einer bist, der gerne mit ihm hilft, auch Sachen zu verwirklichen, die sie vielleicht selber gar nicht schaffen würden sonst? speaker-1: Ja, also ich muss sagen, ich bin so eine ruhige Person. Aber wenn es geht jemandem zu helfen, ich immer einer von den Ersten, dabei ist, ⁓ den Leuten zu helfen. Und auch sofort da zu sein, zu zeigen und auch mit der Hand sofort zu helfen. Das kann man so beschreiben ein bisschen. speaker-0: Wann ist für dich, der hat Schluss so bisschen klar geworden Rambo, dass du vielleicht nicht nur Wrestling schauen willst, sondern das auch mal selber machen willst? Weißt du noch wann das war? speaker-1: Ja, und zwar, ich und CrazySexyMike haben wir in dem gleichen Fitnessstudio trainiert. Und damals in diesem Fitnessstudio gab es Bilder von den Wrestlern. Also von Ahmed Chea, Wesna, Freyindragon, Aykut Baris, ich weiß nicht ob die Leute die Namen der was sagen noch. speaker-0: Ja, absolut. Die hab ich sogar alle Ketschen noch gesehen. speaker-1: Genau. Und da kann ich mich erinnern, da hat Mike an der Butterfly-Maschine Brust trainiert. Wir schauen uns beide und ich gucke auf die Bilder und ich zeige ihm mit dem Finger, weil ich Deutschland verlassen hatte mit sechs Jahren und ich war ungefähr elf Jahre nicht in Deutschland, da hatte ich die deutsche Sprache komplett vergessen. speaker-0: Das heißt, du bist mit 17 dann erst wieder nach Deutschland gekommen. speaker-1: Genau, wieder mit 17 nach Deutschland gekommen. dann war nur A1-Niveau, die deutsche Sprache und so. Und dann habe ich Mike trainieren gesehen, habe ihn gezeigt und so. Mike konnte gar kein Wort Englisch, weil ich konnte nur Englisch oder Spanisch. Aber irgendwie haben wir uns verständigt und dann bin ich einfach zu meinem ersten GWF-Training gekommen. Durch Mike, das war genau am Donnerstag. Es war nicht so, dass ich sage, ich werde jetzt Wrestler, sondern... Einfach habe ich gesagt, ich probiere das einfach aus. Und ja, kann man sagen, jetzt 20 Jahre später, fast 21 Jahre später, immer noch dabei jetzt. speaker-0: die Zeit durchzuhalten, so lange im Wrestling dann auch zu sein. Ich weiß, zwischendurch gab es, glaube ich, mal kleine Pausen, Rambo, wo du eine Zeit lang mal nicht angetreten bist, wenn ich es noch richtig weiß. speaker-1: Genau, das war meistens durch Verletzungen. Wo ich irgendwie operiert wurde oder in der Gesundheit nicht so gut ging oder in der Heimat geflogen bin, meine Mutter sehen. Es waren nicht Pausen, die ich gesagt habe, ich mache eine Resinienpause, sondern es war mehr so verletzungsbedingt oder wegen Urlaub oder so. speaker-0: Wann damals, wo du angefangen hast, so Leute wie Pascal und Ivan schon da oder sind die nach dir gekommen? speaker-1: Also ich teile immer Generationen, sage ich das. Also ich bin in der Generation angekommen bei der GWF. Da war die Name, ich dir gesagt habe. Freien Dragen, Brune Kita, Wesna, Aykut Baric, Freien, José Lopes, diese ganzen Namen. Und damals waren die Rukis, Angelis, also die Neulingen waren Ivan Kier. Michael Knight und einer die passen. speaker-0: ...er, hies, hm? speaker-1: Und dann kam ich dazu. Also da waren wir die Jünglinge. Und Jahr später ist Axel dazu gestoßen. Tischer. Axel Tischer, genau. Und dann, wir mal drei Jahre später, sind dann die Leute gekommen. Erkan, Mettehan, Cem Kaplan, Pascal. Dann sind die so gesagt. speaker-0: Neu! speaker-1: zwei Jahre nach mir gekommen zu GWF. Also so kann man das aufteilen, sozusagen. speaker-0: Ja, ist mal spannend zu hören, weil die Namen, die du jetzt auch genannt hast, die Zuhörerinnen oder der Zuhörer wird jetzt merken, das sind alles Namen, die haben schon so ein bisschen auch ihre Fußspuren hinterlassen, wie man auf Deutsch so gut sagt, im deutschen Wrestling. Weil guck mal an, Michael Knight, Ivan Kiew, Pascal Spalter, Lucky mit Mäthehahn, damals noch als Lucky. speaker-1: Ja, Axt... speaker-0: T-Shirt, brauchen wir gar nicht drüber reden. speaker-1: Und ich muss dir sagen, dass es ein Jahr dass die einzigen Neulingen, die manchmal bei Training trainiert haben, waren nur Ivan Kier, Axel und ich. So sagen wir fast ein Jahr lang, nur wir drei. Da gab es keine anderen Leute. Das bedeutet, gab es nicht jeder, der gleich groß ist oder gleich schwer trainiert miteinander. Nein, nein, nein. Ich musste den dünnen E-Bank hier den kräftigen Rambu hochheben und die falschen Sachen müssen wir machen. speaker-0: Ist glaube ich aber sogar eine hilfreiche Geschichte gerade für jemanden wie Ivan dann auch gewesen, dass er halt gleich auch gelernt hat mit Leuten zu arbeiten, die vielleicht größer sind als er oder auch schwerer sind als er. speaker-1: Genau, ich musste Leute, die größer als ich waren, auch trainieren. Weil ich bin nicht jemand, der mal war, ich bin jemand, immer kräftig ist. Und ich musste manchmal, wie gesagt, beiden Jungs trainieren. Ab und zu kam ein Eikot, ein barisch oder ein fein dragen dazu. Und hatten wir Ahmed und Mai. Ich muss sagen, wir sind noch gestoßen in diese Oldschool-Mentalität von der GWF. Momentan, wenn wir das so trainieren, wurde fast keine Schule mehr gewünscht. speaker-0: Ich sag mal so, könnte man heutzutage die Generation, die jetzt da ist, Rambo, überhaupt noch so trainieren wie früher? Weil wenn ich drüber nachdenke, dass ja auch immer, wo öffentlich auch gesagt wird, ja die Jugendlichen werden immer weicher und die haben keine Lust mehr und denen fehlt auch der Respekt und alles andere. Ich glaube Rambo, wenn du einen als Trainee hast, der der Wrestling nicht ernst nimmt oder der dem Sport gar keinen Respekt zeigt. Ich glaube der kommt nicht so oft wieder, oder Rambo? speaker-1: Nein, das merkst du. Aber du kannst, das ist meine Meinung, andere können sagen, wie das wollen, aber wir können die Leute nicht trainieren wie damals. Kannst du das nicht machen. Dann würde gar keiner kommen, du musst dich mit der Zeit verändern. Das hat die Gewerke auch gut hinbekommen. wie damals kannst du das nicht machen. Ich gebe nur ein Beispiel von meiner Erfahrung. Vor ungefähr einem Jahr oder so, ein halber Jahr, war ich bei GBF Training und die Leute wissen, ich komme, ich mache einen harten Workout, weil ich will sehen, ob die Leute fit sind oder nicht. Und nach dem Workout und so hat jemand gesagt, warum müssen wir so trainieren? Wir sind nicht bei Militär und ich konnte nichts. das zu sagen, weil wie gesagt, war ein Training, die 50 Prozent von den alten Gewerftrainern war. Du kannst es nicht mehr machen. Also das ist meine Meinung. Du die Leute nicht mehr trainieren wie damals. speaker-0: Man sagt ja immer auf gut Deutsch, mit Samthandschuhen muss man die Leute heute eher anfassen. Ist aber glaube ich in der Sportart wie Wrestling, wo auch viel darum geht, Rambo, dass man natürlich sagt, dass das verlangt sehr, sehr viel vom Körper, sehr, viel vielleicht auch von der Freizeit ab. Ist es natürlich so, dass man ja schon fast dafür gemacht sein muss, ⁓ das dann in der Form heutzutage noch durchzuhalten. Wie würdest du das sehen? Was würdest du jemandem raten, der jetzt vielleicht Wrestling schaut, Interesse am Wrestling hat? Sagen wir mal, der ist 15, 16 Jahre alt. Was würdest du ihm sagen, wie soll er anfangen, wie soll er einsteigen ins Wrestling heutzutage? Soll man mit 15, 16 schon in eine Schule gehen? Weil ich weiß ja, es gab so ein Triza bei euch, bei der GWF mit Lucky. Der hat sich da ja reingeschmuggelt bei euch damals und hat sich älter gemacht. Glaubst du, das ist aber gut, wenn man zu früh anfängt als ... speaker-1: Also Mettehan Lucky, war ungefähr drei Jahre war er 16. Das war eine lustige Erfahrung, weil er hat mit 14 angefangen, aber das war auch viel zu jung. Also meiner Meinung nach, glaube, jemand sollte erstmal einen sportlichen Hintergrund haben. Die Leute, ohne sportlichen Hintergrund kommen, die haben immer am schwersten reinzukommen bei Wrestling. Weil wir müssen auch denken, die Leute denken, ich muss nur körperlich fit sein und so, aber man muss sich sehr stark sein. Weil Wrestling, wie ich immer sage, ist sehr undankbar. Man muss viel, wie kann man das beschreiben, opfern. Viel körperlich, seelisch, seine Freizeit. Man verliert viele Freunde, man ist am Wochenende nicht da. Das müssen sich die Leute bewusst sein. Wrestling ist nicht für jeder. Es kann nicht sein, dass man gewohnt ⁓ Wrestler zu werden. Das kann auch passieren, aber man kann auch trainieren, ⁓ ein Wrestler zu sein. Aber es ist eine sehr schwierige Sache und ich sage immer, am liebsten besser mit Achsen anfangen und einen sportlichen Hintergrund. Das ist so, das ist meine Meinung dazu. speaker-0: Das heißt, du würdest vorschlagen, dass die Leute sich mit anderen Sachen sportlich auf jeden Fall fit halten, wenn sie diesen Traum haben und dann wirklich ab 18 zu einer Wrestling-Schule zu gehen. Und die gibt es ja Gott sei Dank in Deutschland mehr als die noch bei dir damals waren. Weil nimm die Leute doch mal mit Rambo, wie Wrestling zu der Zeit war, wo du angefangen bist. Wie war es für dich? Wie lange hat das gedauert, bis du das erste Mal dann wirklich ein Wrestling-Match in einem Ring von einem zahlenden Publikum hattest, Rambo? speaker-1: Also muss man denken, ich habe angefangen November 2005. Habe ich angefangen mit dem Training und ich habe erst in Oktober 07 mein erster Match gehabt. Und damals, wie du weißt, es gab nicht so viel Wrestling in Deutschland. GbF hat vielleicht ein, zwei Show maximal pro Jahr gemacht. BXW, ich glaube BXW 4 oder so gemacht. Dann gab es Jürgenstein B Wrestling. Die hatten auch deren vier, fünf Shows. Genau, GSW. Und dann gab es sicher ein paar Barca-Ligas, die einmal pro Jahr das so gemacht haben. speaker-0: Ja, ich glaube auch die W.A. gab es dann noch und solche Sachen, die haben dann glaube ich auch zwei Shows oder so gemacht, immer von der Städter glaube ich. speaker-1: Aber man überlegen, die haben erstmal die Fly-Ins gebracht. Wir wissen, die Liga von Ingo hat immer ganz viele TNA und Indie-Wrestler gebracht. speaker-0: Ja, also da ist ja quasi Halb-WWE schon mal angetreten, die zurzeit bei EW und WWE kämpften. speaker-1: Dann musst du rechnen, dann hattest du nur eine Handvoll Wrestler in Deutschland. Wir reden, du hattest noch John Havada, Andy, dann hattest du Ahmed und Mike aus Berlin, Erich Schwartz, Koba. speaker-0: Schwarz gab's noch, ne? Karsten Kretschmer in Hamburg. speaker-1: Genau, Walter und so. Aber das war schwierig reinzukommen. du musstest deine... Also damals musstest du richtig anfangen von ganz Null. Ringaufbau, Abbau. Du warst der Erste, gekommen ist, der Letzte, weggegangen ist. Dann kam noch dazu, dann warst du Kameramann. Also hast du Referee gemacht. Und du musstest erstmal deinen Platz für deine erste Märsch in der Ring verdienen. Da war schwierig reinzukommen, weil man sich den Respekt von allen Leuten verdienen ⁓ in den Ring zu steigen. Deswegen hat es bisschen länger gedauert, dass ich in den Ring gestiegen bin, weil es einfach zu wenig Platz einer Karte. Damals, weil es nicht so viel Wrestling und die Wrestler waren auch viele, aber die haben nur eine Hand voll genommen. speaker-0: Früher war es ja auch noch so, dass die Alten gerade auch, die auch vor Mike und Achmed sogar noch waren, die alten CWA Leute, so wie Eddie Steinblock und solche Leute, Eddie war noch einer von den wenigen, der mal jungen Leuten eine Chance gegeben hat. Sonst hatten ja viele gerade der Alten gerade auch Angst, dass so einer wie du, Rambo der Junge, ihm nachher den Platz wegnehmen könnte. speaker-1: Das war richtig schwer. Ich muss sagen, dass die Leute heute Glück weil du BXW Academy Shows hast, du Fronrash in Dresden Deutsche Shows hast, du Nova Shows in Berlin Da gibt es mehrere Chancen, dass die Leute, die Neulingen, eine Platzverkommene Erfahrung zusammen haben. Weil, wie gesagt, auf die Maincard zu kommen von den Hauptshows von der WXW oder der GWF oder andere liegen, ist es schwierig. Weil du willst eine Qualität anbieten und deswegen kannst du nicht jeder sofort in den Ring stecken. Und deswegen jetzt diese Chance, die Leute haben, was heute ist am Wrestling, es gibt manchmal am Wochenende, wo es laufen 3, 4, 5 Chosen, ein Wochenende in ganz Deutschland am Wrestling. Also die Entwicklung ist sehr groß momentan. speaker-0: sagen. Ist man damals auch, wie du dann jünger warst und auch noch keine Kämpfe hattest, ist man da auch manchmal traurig oder ärgerlich gewesen, dass man sich, du hast ja gesagt, auch so den Arsch aufreißt und trotzdem nicht die Chance bekommt? Lag das sowas auch an einem, wenn man gerade in dieser jungen Phase an der Karriere ist? speaker-1: Also ich muss sagen, man ist ein bisschen so nicht enttäuscht, aber es passiert sehr oft, dass man seine Chance manchmal verpasst hat, weil damals musste man als Wrestler ein paar Sachen haben. Und das war ein Reisepass, eine Kreditkarte, ein Führerschein, ein Auto. Und wenn man ein Auto hatte, du wirst überall gebucht. Weil du bist einzige mit Auto und du kannst die Leute mitnehmen und du wirst immer irgendwo gebucht. Und deswegen leider, dass ich das nicht hatte, vorher ein Auto oder so, war es schwieriger gebucht zu werden. Weil in ein Auto, die Leute wissen manchmal, du hast immer fünf Leute reingesteckt in ein Auto. speaker-0: Mhm. Das heißt, ich dich richtig verstehe Rambo, konntest du sogar besser als ein anderer Wrestler sein, aber es wurde trotzdem dann der mit dem Auto genommen. Das kann auf jeden Fall dann auch bitter sein. Gab es noch mal Momente, wo du gedacht hast, das wird jetzt nichts, da passiert nichts, ich habe keine Lust mehr oder bist du immer am Ball geblieben? speaker-1: Ich habe viele Chancen verpasst. Zum Beispiel bei der ISW, bei Ingo oder bei Frankreichs Touren. Weil die immer jemanden gesucht ein Auto hat. Und wenn man kein Auto hat, hat man den Führerschein, ⁓ ein Auto zu mieten. Aber wenn man kein Führerschein hat, könnte man auch kein Auto mieten, weil man keine Kreditkarte Es war so eine Kette-Reaktion und deswegen hat man viele Chancen verpasst, weil man das nicht hatte. Also diejenigen, die wie gesagt diese vier Sachen hatten, war es möglich, gebucht zu werden als jemand, der die Sachen nicht hatte. Also das ist ein sehr grosser Unterschied. speaker-0: Bye! War dein erstes Match und gegen wen war das Rambo? Weißt du das noch? speaker-1: Das war gegen Mr. Robot, siehste. Das ist unser Referee Roberto. speaker-0: Schöne Grüße Roberto! speaker-1: Gegen Roberto war mein erster Match. Ich glaube, er hat letztens auch ein Bild gefunden von unserem ersten Match. speaker-0: Wenn du dich so wieder anguckst und wie du damals dann aussaß, auch mit der Gier, die ihr hattet, was würdest du sagen? Wie ist die Entwicklung zu dem jetzigen Rambo? speaker-1: Also ich muss sagen, bevor ich aus dem Kreisweg, ich muss sagen, hat er mir gesagt, er wollte, dass ich von Anfang an mit einem professionellen Outfit reinkomme. Ich habe mir sofort gekommen, dass ich eine richtige Wrestling-Stufe hatte, mein richtiges Singlet, also richtig professionell auftrete. Weil manchmal, manchmal gibt Leute, Die treten auf, aber die haben nicht sofort ein gutes Outfit. Die machen was oft schneller, aber ich habe mich sofort gekümmert. Auch aus Mexiko habe Outfit geholt. Aber man merkt schon, dass über die Jahre mit den ganzen Gimmicks, die ich gemacht habe, es immer so eine Entwicklung, bis man schon seinen gefunden hat. Also von damals bis heute ist die Entwicklung immer gut gewesen. Also ich muss sagen, Ich habe sehr professionell Outfit gehabt. speaker-0: Ich glaube, ich so darüber nachdenke, früher Lambo, war es ja auch noch so, dass viele Leute gerade, angefangen haben, und du hast ja gerade gesagt, du hast anscheinend am Anfang schon einen sehr, guten Tipp von Crazy Sexy Mike bekommen, nämlich sucht er ein gutes Outfit. Weil damals war es ja fast so, dass man sehr, sehr oft bei Wrestling-Shows dann Leute mit einer MMA-Hose gesehen hat. Und im Endeffekt vielleicht noch Ringerschuhe, wenn überhaupt, oder Torenschuhe. Und das war dann das Outfit von den Catchern. speaker-1: Der erste Tipp, der Crazy Sexy Mike sagt immer, das erste was die Leute sehen ist, wie du rauskommst. Wenn du kommst, billig angezogen, egal was du in den Ring machst, die Leute werden sich an dich nicht erinnern. Aber wenn du sofort mit einem Outfit rauskommst, die ausstrahlt, das ist ein Star. Das ist sehr wichtig. Wie man sagt, der erste Eindruck ist das Wichtigste. Wenn man sofort rauskommt in die Bühne, das ist das Erste, was die Leute sehen. Das sollte 100 Prozent sein. Das ist immer was Crazy Sexy Mike sagt. speaker-0: Ich weiß, dass es euch ja diese 100 % Übung beim Training gibt, Rambo. Und ich jetzt so darüber nachdenke, dann würde ich sagen, die gibt es nicht nur bei euch im Training, weil den Tipp hat Mike ja dann auch gleich weitergegeben. Im Endeffekt muss man bei allen Sachen, die man im Wrestling sich darstellt, eine 100 % Übung draus machen. Weil es ist ja so, wir reden jetzt über das Outfit. Das nächste ist dann ja auch ein Entrancing zum Beispiel. Was ein Wrestler einzigartig macht. Sind euch solche Musiken vorgegeben worden oder konntet ihr schon sagen, ich hätte gern das und das als Musik? Wie ist das damals abgelaufen? speaker-1: Also meine Musik, ich seit acht Jahren benutze, die wurde für mich gemacht. Mit einer richtigen Band und so. Wir haben uns eine Idee gegeben und gesagt, was wir wollen und welche Tone. Und von da hat sich die Entwicklung gegeben. Jeder sucht sich so seine Stil, die er haben will, was passen würde und so. Und wenn man überlegt zum Beispiel, Das Match bei Legacy von letztes Jahr, Mettehahn, Axel und ich, haben jeder seine Entrances trainiert, das ist etwas Besonderes. Und man merkt so, manchen sieht die Entrances von Mettehahn, die waren ganz besonders. Und das ist bei uns so sehr wichtig, diese Entrances bei uns, wir trainieren das, dass es 100 % sein muss, dass die Leute schon dass wir die Leute in den Finger wickeln, wenn die uns alle ansehen, weil rein kommen. Also ist wie gesagt Entrance 100%, Outfit 100%, Inneren 100%. speaker-0: Wir haben mal so bisschen jetzt drüber gesprochen. War dein erstes Match bei der GWF oder war das bei einer anderen Liga? speaker-1: die He's Euro Wrestling. speaker-0: Ist das da, wo auch Fabs herkommt? ⁓ okay, ja. Okay. speaker-1: Genau, ⁓ Genau, Bio-Rhythm, genau. speaker-0: Das ist dann... Wo haben die noch einmal veranstaltet? Wo war das? speaker-1: Das war in Henningstorf, hier oben in Nordberlin. speaker-0: und ich so genau Wie war das für dich, dann auch zu wissen, ich habe jetzt mein erstes Match hinter mir und wenn das jetzt nicht so schlecht gelaufen ist und das glaube ich bei dir, weil ich würde dich gerne mal fragen Rambo, ist dir eigentlich bewusst, wie positiv in Deutschlands Lockerroom überall immer wieder über dich gesprochen wird? Weil ich habe mit ganz, ganz vielen Leuten in den letzten, ich glaube, zehn Jahren sogar gesprochen und oft kommt das Thema auf dich. Und die Leute sagen, müsstest viel mehr gebuckt werden, du müsstest viel mehr bei anderen Promotions auftreten, weil du erstens immer ein gutes Match machst und zweitens weißt genau, wie du mit dem Publikum arbeiten musst. Und wenn das von Kollegen kommt, und ich weiß nicht, ob dir das bewusst war, dass das so bisschen das Thema ist, dass andere Leute so über dich reden. Er hat einen sowas, Rambo, wenn die Kollegen sowas über einen sagen. speaker-1: Das ist schon eine Ehre, weil man ist sich nicht so bewusst, weil man das nicht von den Kollegen oder von anderen Leuten Aber natürlich versuche immer, dass ich auch im Backstage in der Rocker-Room eine gute Atmosphäre habe. Und immer bei meinen Matches versuche ich auch, dass alles dass die Publikum zufrieden sind und auch dass mein Gegner sich wohlfühlt. Wenn man das hört, das schon eine Ehre und man fühlt sich sehr gut an. speaker-0: Wissen wir doch mal so ein bisschen, weil gerade auch durch die GWF hat man dann ja auch Chancen bei vielen liegen auch deutschlandweit dann zu kämpfen. Gibt es irgendwas, wo du richtig viel Spaß gehabt hast auch beim Kämpfen? Weil ich würde sogar zum Beispiel sagen, die GWF hatte das Glück, dass irgendwann die Tür aufging in Kiel auch zum Beispiel mit der Javara und dass da eine sehr, sehr große Zusammenarbeit ist und war. Und das mit Murata und Tina, jetzt auch welche mit am Werk sind, die ja wirklich auch GWF eigentlich sind. speaker-1: Genau. speaker-0: sind das so Shows, die man genossen hat? Weil ich kann mich erinnern, ich hab teilweise dann auch im Dojo da geschlafen und ich kann mich noch an diesen Fernseher, Backstage erinnern, der steht da eigentlich immer noch an. speaker-1: Der ist immer noch da. Natürlich haben sie jetzt die Hälfte von den Deutschen, weil sie mussten was abgeben. speaker-0: ⁓ okay, ist nicht mehr der Platsch wie vorher, okay. speaker-1: Also es ist der gleiche Platz, aber dieser Platz, man reingekommen ist, vorher, eine Tür. speaker-0: Ja. Da auch die Getränke verkauft worden, wenn die Show anfing. Oder von hinten rum. Du meinst von hinten rum rein. Ich weiß, das große Dojo. speaker-1: Aber jetzt wird das Restaurant auch wieder auf Weg. speaker-0: Ja, wo man die Treppe runtergegangen ist und dann in die Halle. Ich weiß nicht was. speaker-1: Das gibt es nicht mehr. Das wurde abgegeben, die haben nur alles vorne und man kommt von der anderen Treppe hoch. Genau, und das hat sich alles verändert da ein bisschen. Diese Shows verkaufen sich von allein. Und man sagt auch, die Eintrittspreise bei denen ändern sich nicht. Ich weiß nicht, die 10 oder 15 Euro? speaker-0: Ich glaube, es waren immer 15. speaker-1: Aber keine Ahnung, diese Shows verkaufen sich, wenn die kündigen die nächste Show am gleichen Showtag, das ist sofort ausverkauft. Die müssen gar keine Erwerbung machen, weil die Show verkaufen sich von alleine. Bei Yavada ich mag diese Shows zu arbeiten, weil ich immer meine Erfahrung weitergebe. Und es ist ein Quatsch, mit der Kollegen zu sein. Und wie du sagst, wir gehen immer in die Kieler Woche. Das sind immer zwei Tage. Und wie du sagst, wir schlafen da in den Doljow. Das sind schon schöne Erfahrungen, die man da hat mit den Kollegen, nachverbinden. Mit allen Reden, allen durch Kiel spazieren, die ganzen Attraktionen machen. Das ist schon eine schöne Erfahrung. Und auch mit den ganzen Talenten, da sind, so arbeiten, ⁓ zu zeigen und den Tipps geben. Und das ist immer sehr schön, immer da zu sein. speaker-0: Ja, ich sag mal so, wenn man so eine Nacht in Kiel mit Ärgern verbringen muss, dann weiß man auch, was man in der Wrestling leistet. Oder dann... speaker-1: Aber mit Ackermann habe ich schon viele Erfahrungen. speaker-0: Man kann mit Erkan auch viel, viel lachen. Jeder, der Erkan kennt, weiß, dass das immer schöne Treffen sind, wenn man ihn trifft. Ja, das wollte ich sagen. Auch so Roadtrips, wo Erkan dann im Bus oder im Auto ist, das ist auch immer sehr interessant, muss ich sagen. speaker-1: Man schläft nicht, kann man so sagen. Wir haben sehr viele schöne Erfahrungen mit Erkan gehabt. speaker-0: Ich habe eine spannende Frage bekommen und jetzt habe ich das Stichwort und die habe ich noch keinem gestellt, aber die finde ich sehr, spannend. Rambo, wenn du ein Auto hättest und beim Wrestling ist es ja manchmal so, da setzt man dann fünf Leute rein. Aber ich bin ein guter Promoter, Rambo. Ich setze nur vier Leute mit dem Fahrer rein. Wer sind deine liebsten Roadtrip-Beifahrer? Mit wem fährst du am liebsten zu Wrestling-Shows, Rambo? speaker-1: Das kann ich ganz schnell beantworten. Das sind Mettehahn, Pascal und Axel. Das sind meine Crew. speaker-0: So dass man, wenn man dann auch auf Tour ist, ich habe schon öfter mit den Leuten ja darüber gesprochen, dass man dann so ein bisschen eine Wochenendfamilie hat, die dann die Kollegen beim Wrestling auch sind und dass man sich dann auch wieder freut auf so Wochenenden, dass endlich wieder Wrestling ist. Ist das so als Wrestler Ramburg? speaker-1: Man freut sich, man hat so immer seine Leute, die man sagt, man freut sich mit dem zu reden und immer die Erfahrung weiterzugeben. Ich sage immer, haben so diese kleine Gruppe, die man sich gegenseitig immer pusst und gegenseitig Kritik gibt, immer wieder. Und dass man ehrlich ist so einander. Und das ist so immer die Leute, Die Familie, die man hat, die man immer zusammenhält. das ist so, wenn man so eine Leute wie Pascal, wie Mette Hahn, wie Lawrence, also Lawrence Roman, Nick Schreier, diese ganzen Leute, man immer so axelt. Mit Axels, Axel und ich, kennen uns so lange, dass wir direkt miteinander alles reden. Und das ist so diese Familien, die man hat. die immer redet und das ist immer schön, wenn man weiß, ich habe meine Jungs da, meine Familie am Wochenende, freut mich, die zu sehen. speaker-0: Das ist auf jeden Fall eine positive Sache am Wrestling. Du hast erst gesagt, es gibt viele Sachen, einen vielleicht sogar psychisch oder seelisch dann so ein bisschen mitnehmen können auch beim Wrestling. Gab es Situationen, wo du dich mal richtig scheiße gefühlt hast? Auch beim Wrestling gab es sowas bei dir, Rambo? speaker-1: Natürlich, das kommt immer öfter vor. Das passiert oft, wenn man auf sich nicht aufgepasst Man hat nicht trainiert, man hat ein bisschen zugelegt, man sieht nicht fit aus. Dann kämpfen leid, die sind nicht so gut, weil man nicht 100 % dabei ist. Dann ist man nicht gut drauf und merkt man Backstage. Da leidet die Arbeit ein bisschen. Aber es ist immer gut, man immer seine Kollegen hat, immer pushen und die Leute motivieren. Achmed und Mike sind immer Leute, immer an mich glauben. Die haben es bis heute nicht verstanden, ich manchmal nicht höher gekommen bin als ich war. Weil die sagen, ich bin der unterstetzten Wrestler in ganz Deutschland oder ganz Europa. Aber man kommt immer hoch und man gibt es immer seine 100 % immer. speaker-0: Also wenn ich jetzt mal so drüber nachdenke, du hast gerade gesagt auch, dass Mike und Ahmed sagen unterbewertet und ich hätte noch drei Jungs und du hast sie erst schon genannt, die so bisschen mit dir dann auch angefangen haben, Michael Knight und Ivan Kierf, würde ich in die Liste auch gerne mit reinnehmen. Würdest du da mitgehen, wenn ich sage, die sind auch unterbewertet in Deutschland? speaker-1: glaube ja. Die Jungs hätten noch weiter sein können als wo sie sind. Die wurden leider auch unterschätzt. Es ist einfach die Wrestling-Welt. Nicht jeder wird das schaffen. Manchmal muss man da bewusst sein. Man muss sich auch zu Sweden geben. Wenn man sich die Gedanken macht, ich will nur unterstehen, ich fühle mich nicht gut, dann muss man nicht machen. muss man mental stark sein, ⁓ weiterzumachen. Wenn ich einfach meinen Kopf runtergemacht hätte und alle Leute hassen mich, die schätzen mich nicht ein, mögen mich nicht. hätte schon längst mit Wrestling aufgehört. Also man muss es lieben, ⁓ es machen zu können. speaker-0: Gott sei Dank bist du am Ball geblieben, weil lass uns mal über die aktuellen Geschichten noch reden. hast gerade gesagt, dass deine Trainer sagen, du hättest auch mehr verdient. Und da kommen wir zu dem Punkt, den größten Titel der Liga zu tragen, Rabo, bei der man angefangen hat zu trainieren. Was hat das für dich bedeutet? speaker-1: Es hat sehr viel Bedeutung. hat die ganzen Jahre, die man gemacht hat. Wenn ich sage, ich im November 2005 angefangen zu trainieren und im November 2025 verdiene ich diesen Titel nach 20 Jahren. Das ist schon ein halbes Leben und das zu verdienen. Das war die Bezahlung für die ganze harte Arbeit, die ganzen Verletzungen, die ganzen traurigen Momente, Glückmomente und so. Das ist eine große Schätzung für mich. Das habe ich meiner ganzen Arbeit zu verdienen. speaker-0: Du sprichst auch so von der Wertschätzung. Die nächste Wertschätzung ist dann ja auch, Leute dann catchen zu dürfen wie Andrade. Weil, sind wir doch mal ehrlich, Rambo. Man holt so einen Mann, der sicherlich vielleicht auch nicht billig ist in der Gage und man weiß, was der leisten kann. Und dann bist du der Auserwählte, der gegen ihn antritt, Rambo. Bin ich dann aufgeregt noch vor so Match, auch wenn man 20 Jahre dabei ist? Weil man merkt, man trifft da auf einen, der war weltweit überall. Oben mit dabei. speaker-1: Also ich muss sagen, ich würde sagen vor zehn Jahren wäre ich sehr aufgeregt gewesen. Aber mit den Jahren so, mit dem Alter und so, man ist aufgeregt, aber nicht so nervös wie vorher. Ich habe mit Andrade einfach ganz normal gesprochen. Wir haben uns gut verstanden miteinander. Die Chemie hat geprägt. passt und so. Und das was viele nicht wissen, ich kam eine Woche vorher aus der Urlaub. Drei Tage vor Abflug habe ich mich mit Denguefieber angesteckt in der Urlaub. Und ich musste mit vollgepunt Medikamente fliegen nach Deutschland. Ich war noch nicht 100 % und ich musste diese Kampf bestreiten mit Andrade. Aber wie gesagt, Ich war mehr nervös, als mein Körper einfach versagt in dem Moment, weil wie gesagt, war nicht 100 % gesund. Aber ja, ich, in den Jahren, ich habe gegen so viele ex-BWE bekannte Leute gekämpft, gegen Angelico, gegen PJ Black, gegen Carlito, gegen Andrade, gegen Mike Bailey habe ich Kämpfe gemacht. Ich habe gegen viele bekannte Leute gekämpft. Mit der Jahre schon, Aufregung, dass ich auch gegen den kämpfen kann, ist weniger geworden. Ich sehe in dem Einfach, als wenn einem Kollegen arbeiten muss. Man ist aufgeregt, weil es großer Star aber es ist nicht so, dass sich total nervös Ich nehme ganz ruhig ein. speaker-0: Es ist ja auch so, wenn ich mal drüber nachdenke, dann stelle ich die Frage mal ganz anders. Konntest du von jedem dieser Matches und auch trotz dessen, dass du 20 Jahre schon im Wrestling bist, gerade von solchen Leuten, die so hoch schon gekämpft haben, ich fast gesagt, konntest du von denen auch immer weiter noch was mitnehmen, wo man immer noch wieder was Neues über Wrestling auch lernt, Rambo? speaker-1: Natürlich, man merkt, wie jeder für sich Wrestling sieht. Du merkst schon, dass diese Leute, die haben ein Einblick in das Wrestling und du nimmst immer ein Stück von dem, was du in dem Moment mit dem machst. Und da lernst du, wie die mit den Leuten arbeiten, wie sie reagieren in dem Moment mit den Leuten. speaker-0: und speaker-1: Durch die Jahre mit den ganzen Kollegen, die du gearbeitet hast, nimmst du immer ein kleines Stück weg. Und dann am Ende machst du deine eigene Stilung und deine eigene Philosophie von Wrestling. Und dann entwickelst du das weiter. Und das immer, wenn du jemanden Neues hast, ist immer gut. Und ich sage immer den Leuten, man hört bei Wrestling nie auf zu lernen. Also man muss immer weiter lernen bei Wrestling. speaker-0: Auch egal wie lange man dabei ist. speaker-1: Egal wie, man muss sich entwickeln. Wenn man da bleibt, man ist und sich nicht weiterentwickelt, dann bleibst du da und das Problem passiert, das kann passieren, dass du nach unten fliegst, sozusagen. speaker-0: Ich habe gerade so einen Spruch von Mike im Kopf und ich glaube, du weißt auch welchen Spruch ich meine, der gerade bei solchen Sachen sagt, zum Beispiel wenn man anfängt zu denken, dass man jemand ist. Weißt du was ich meine, Rambo? speaker-1: Wenn man denkt, dass man jemand ist, ist man mal niemand. Sozusagen in der Ecke. speaker-0: weil man aufhört, sich weiterzuentwickeln. speaker-1: Genau. dann sagt er immer, und das kommt von beiden, von Ahmed zum Beispiel, die Erfahrung, ich hatte gerade mit dem deutschen Oper durch Ahmed. Ich und Pascal hatten noch nie in unserer Bucketlist, wir werden in der deutschen Oper auftreten. Das hatten wir nie im Kopf gehabt. Wir sind zu Casting gegangen und die haben uns angenommen. Und wir beide so, was soll ich von der Oper lernen? Aber wirklich, wenn man da ist, man lernt etwas Neues und man kann das in Wrestling teleportieren. Also deswegen lernt man von jeder Erfahrung immer etwas Neues. Und das ist das Schönste bei Wrestling. speaker-0: Und das Ding ist ja auch ganz einfach. Man ist ja quasi Wrestling und man zeigt sich von einem ganz anderen Publikum, was sonst vielleicht Wrestling gar nicht wahrnehmen würde. Rambo, das kommt ja noch hinzu. speaker-1: Zum Beispiel bei Wrestling, da müssen viele mit Geräuschen arbeiten. Also viel laut sein und schreien und reden und gesticke machen. Aber bei der Oper, bei der Musik spielt, weil das Problem ist, ich und Pascal, wir waren vielleicht schon ein, zwei Szenen geplant. Am Ende waren wir fast das komplette Stück immer dabei. Die ganze Zeit. speaker-0: Wie lang ging das schon? speaker-1: Drei Stunden. Also mit einer halbestundigen Pause dazwischen. Und dann mussten wir beide anstatt mit Geräusche und laut zu sein mehr Körperbewegung, mehr Gestik mit dem Gesicht zeigen, also mehr Übertreibung und so. Und auch wenn wir unseren Wrestling-Kampf gemacht haben, wir mussten unseren Wrestling-Kampf mit der Musik machen. Das bedeutet, wenn die Musik ganz laut war, müssten wir die High Sports machen und wenn die Musik komplett leiser war, weil es ruhiger wird, mussten wir ruhig sein und keine Fallübungen oder nicht auf den Seil springen, einfach nur am Boden bleiben und dann, wir wieder hochgehen, ganz schnell umfalten. Und da haben wir, ich und Pascal, drei Wiederholungen mit der Musik zu fressen. Das ist auch eine neue Erfahrung, die wir da gelernt haben. Das war eine sehr schöne Erfahrung. Es gab sehr viele positive Berichte in der Zeitung. Es gibt auch manche, die das nicht gemocht haben. Es ist halt so, man kann nicht jeder zu vielen stellen. Aber wir hatten sechs Aufstellungen. Und bei den sechs hatten wir Standing Ovation. speaker-0: Ich hab mal ne schnippische Frage, Rambo. Mussten du und Pascal auch singen bei dem Stücken? Okay, aber was willst du sagen? Ist Pascal der bessere Sänger oder bist du der bessere Sänger? speaker-1: Ich glaube, wir gesungen, die Saalkomplette leer gewesen ist. Es hätte keiner geblieben. Aber ich glaube, Pascal kann ein bisschen besser singen. speaker-0: Pascal findet ja auch statt dann oft auch öfter im Fernsehen und auch die GWF Jungs, also auch du, habe schon sehr oft im Fernsehen stattgefunden. bist gerade wieder was. Denke ich, das ist auch wieder eine Sache, die eigentlich nichts mit Wrestling zu tun hat. Aber wie du eben schon bei der Oper gesagt hast, wurde auch wieder eine ganz ganz andere Blickwinkel auf das, Chris, was du sonst eigentlich machst, aber trotzdem ja noch der Wrestler bist, der da irgendwas verkauft. Kannst uns mal mitnehmen? Was für Sachen du auch gemacht hast. Dann mit der GWF in Sachen Fernsehen und Werbung und solche Sachen vielleicht. speaker-1: Also ich habe schon ein paar Werbungen gedreht. hatte für die WM, ich 2010 habe ich für Kaufland eine Werbung gedreht. Als Luchador war ich da. kommen, darf ich nicht so reden, aber es kommen noch eine Werbung für dieses WM, wo ich dabei bin. Also ich werde bei der WM zu sehen sein. speaker-0: Das heißt, die wird man dann noch im Fernsehen sehen können, oder? speaker-1: Genau, bei jedem Spiel fast. speaker-0: Oder denkst du nicht, dass die im Fernsehen laufen wird? Was würdest du sagen, Rappo? Kommt die im Fernsehen? Das heißt, dann ist die Chance groß, dass du von ganz Deutschland gesehen wirst bei so einer WM, ne? speaker-1: Ja. Genau. Ich habe viele Stunts für Filme Bei Ahmed und Mike haben wir auch eine Agentur für Stunmen. Wir haben schon vor ein paar Filmen Stunts gemacht. speaker-0: Stopper-Vorblocks dabei. speaker-1: Nein, bei VW Blocks war ich nicht dabei. Aber es gibt so viele Projekte, Ahmed und Mike uns immer reinbringen. Nicht jeder kann bei allem sein. Man hat immer seine Projekte dabei. Ab und zu kommen die immer, wenn die uns gebrauchen, für Joko und Klaas. Da treten wir immer wieder auf. speaker-0: Würdest du sagen, Rambo, dass du dich ernst genommen fühlst, wenn man so bei Fernsehproduktionen ist? Weil früher war es ja oft so, wenn die so Dokumentationen machen wollten, auch vom Fernsehen meistens, das hat sich heute Gott sei Dank ja auch geändert. Aber war es eher so der Ansatz, dass sich über Wrestling lustig gemacht werden sollte? Das hat sich ein bisschen geändert. Hast du sowas mal erlebt oder musstest du Gott sei Dank nicht sowas erleben, wo sich dann irgendwer über Wrestling eigentlich nur lustig machen wollte? speaker-1: Nein, ich habe das noch nie erlebt. Die haben uns immer mit Respekt behandelt. Es gab nie den Fall, dass die Leute sich lustig machen wollten. Ich glaube, die Leute hatten etwas im Kopf von Wrestling. Aber wenn sie uns immer in Action sehen, dann ändern sich sofort ihre Meinungen. Dann sind sie total begeistert. Also ich hatte noch nie eine Produktion gehabt, jemand sich über Wrestling lustig machen wollte. speaker-0: Ich hätte eine Frage. Was hast du zu dem Promi-Wrestling gesagt, was damals passiert ist? Wie fandest das? speaker-1: ...fromifwrestling.de. Dabei ist nicht dabei. Ne, ne. Ja, ich hab's gesehen, fromifwrestling.de. speaker-0: Aber hast du das gesehen? Ja, wie fandst das? Weil ich fand, das war gerade auch eher eine Werbung für Wrestling, muss ich ehrlich gesagt sagen. Ich hab das Gefühl gehabt, da waren sehr, viele Menschen dabei, die genau wussten, dass wenn wir jetzt die Chance haben, Wrestling zu präsentieren in der Primetime auf einem der größten Sender Deutschlands, dann müssen wir viel richtig machen. Und ich hatte das Gefühl, dass da sehr, viel richtig gemacht wurde. Willst das auch sagen, Ramon? speaker-1: Ich muss sagen, immer wenn Ahmed und Mike dabei sind bei der Produktion und so, die wollen immer, dass alles richtig läuft. Und die Jungs achten sehr viel auf, dass alles passt. Und ich finde, es wird eine sehr gute Arbeit gemacht. Aber leider kommt irgendwie schwer deutsches Wrestling. In Fernsehen kommt sehr schwer, immer noch in Deutschland. Es ist ein bisschen größer geworden, aber meine Meinung finde ich immer noch, dass Wrestling zu einer Nische ist, immer noch in Deutschland. Also ich weiß nicht, wie du das siehst, aber das ist so meine Meinung immer noch. Also jeder kennt WWE oder so, aber das noch nicht so eigenes, deutsches Wrestling, finde ich. speaker-0: Ja, ich sag mal so, es ist ja auch sicherlich nicht so einfach. Guck dir mal so ein MMA während UFC an in Berlin. Guck dir mal an, wie viele Leute da hingehen. Guck dir mal einen Boxkampf an Rambo in Berlin, wer da ist in der U-Ball-Rena oder irgendwas, weißt du? Guck dir das mal an, wie viel da los ist. Und da sind teilweise auch deutsche Boxer und deutsches MMA, was so was halt heilenvoll macht. Und gerade bei MMA hätte ich das in Deutschland nie gedacht. dass das dann auch so wie bei RTL jetzt auch im Mainstream so ankommt. Und das ist bei Wrestling halt nie so richtig passiert eigentlich. Das ist damals so, der Tim Wiese, ich weiß nicht, ob du dich noch erinnerst, der Nationalgeber von früher, wo der Wrestler werden wollte in Anführungsstrichs. Da war ein bisschen, dass die Mainstream-Medien dann in Deutschland geguckt haben, ja, was können wir machen? Ich hab halt das Gefühl, dass es in Deutschland leider nur durch sowas geht, dass halt ein großer Name, der schon bekannt ist, der aber im Mainstream bekannt ist und sonst nichts mit dem Wrestling zu tun hat, auf sowas baut. Und man kann zu Finch stehen, wie man will, Rambo. Aber ich glaube, hat verstanden, so ein bisschen Wrestling aus der Bade rauszuholen im letzten Jahr. Oder willst du das anders sehen? speaker-1: Der Finch war auch bei uns im Training. Er kam auch zum Training. Er hat die Sache ernst genommen. Er hat eine gute Plattform für gegeben. Aber danach ist es nicht so in den Shows. Wenn du die Wrestling-Shows oft immer die gleichen Fans mit einer neuen Mischung. Ich weiß nicht warum es in Deutschland so schwierig ist, sich zu etablieren. Oder warum keine Fernsehsender oder die neue Netflix oder Prime mit normalen Wrestling-Ligen arbeiten. Es ist immer noch eine große Nische, nicht nur in Deutschland. Ich finde auf der Welt halfreisling immer so dieses schlechte Ruf immer noch. speaker-0: Außer in so Ländern wie Mexiko und Japan halt, muss man dazu sagen. Da ist das absolut im Mainstream angekommen. speaker-1: Genau bei dem wurde in der Kultur gefestigt. Das gehört zu der Kultur. Leider in verschiedenen Ländern ist das nicht 100 % leider. speaker-0: Das ist ja auch der Punkt. Nämlich in Deutschland leben wir in einer Kultur. Wenn du sagst, du guckst mit einem älter als 18 Jahren oder so noch Wrestling, dann ist meistens die erste Antwort, du bekommst. Rambo, aber du weißt schon, dass das nicht echt ist, oder? Und ich glaube, das ist ein großer Punkt in Deutschland, der es Wrestling in Deutschland schwer macht. Weil jetzt immer noch diese verrückte Idee davon ist, ne, das kann ich mir nicht angucken, das ist nicht echt. Ja, aber dann kannst du dir stirplangsam mit Brooks Willis auch nicht angucken. Dann kannst du dir Terminator mit Arnold Schwarzenegger auch nicht angucken. Forrest Gump kannst du dir auch nicht angucken, weil das ist auch nicht echt. Oder, Rambo? speaker-1: Und das ist die Sache, weil ich hatte viele Freunde oder alte Arbeitskollegen oder so, wo die mir gesagt haben, ⁓ Wrestling ist fake, wie kannst du das machen? So. Und dann habe ich denen gesagt, okay, es ist fake, aber ich werde dich einladen, einem Kamm zu kommen. Komm, guck dir ein Strow an. Und danach gehen die sofort raus, total begeistert einfach. Und du hörst nie wieder, dass es fake ist. speaker-0: hast du aber oft, wenn man Leute zum Wrestling bringt, die noch nie da waren, dass die eigentlich gar nicht wissen, was da überhaupt abgeht und das schon vorher verteufeln. speaker-1: Genau, die hören nur, ah, es ist fake, aber wenn das für Anker sich in Kopf, aber wenn die dabei live sind und die ganze Stimme und der Crack in den Ringen und die ganzen Charaktere, was in Wrestling ist und so, dann fangen die das an zu lieben und dann kommen die öfters dann, dass sie es anschauen. Aber wie gesagt, das ist nicht nur in Deutschland, das ist in manchen Ländern, in Lateinamerika, in Spanien und so, das ist immer schwer. speaker-0: Das ist so bisschen reden über die letzten Monate und ich habe das Gefühl und ich glaube das Gefühl hatte auch jeder beim diesjährigen 16 Karat Gold von der WXW, dass die Fans dich nicht nur in Oberhausen oder in Dresden oder in Hamburg absolut ins Herz geschlossen haben und die Reaktionen, die teilweise beim Karat gekommen sind. Ich saß neben meiner Tochter hat mich zu ihr umgedreht und jetzt kommt wieder so was, das möchte ich dir wirklich von Herzen sagen. Ich habe zu ihr gesagt, das hat Rambo sich verdient. Und das ist das nicht gelogen. Das ist genau so passiert. Weil ich finde das so schön. Du hast eben über das ganze Interview darüber gesprochen. Wie du dir da auch den Arsch aufgerissen hast und wie du auch vielleicht zurückgesteckt hast und Sachen auch nicht machen konntest, die dich vielleicht weiterbringen konntest. Du hast von Verletzungen gesprochen. Aber wenn ich das dann da sehe, du so angenommen wirst und ich sage mal nicht, das ist nicht der Berliner Heimvorteil, wo die Leute dich schon lange kennen, sondern das ist von Herzen ja wirklich so. Ich würde Zuneigung nennen des Publikums der WXW. Rambo, war dir bewusst, was da beim Karat passieren wird, wie du da rauskommen wirst? Nimm die Leute mal mit bitte. speaker-1: Also an dem Tag, als ich für die Alternative Four Way wurde, sollte mir kein Zuschauer sehen, dass ich da bin an dem Wochenende. ich muss sagen, viele von den Englandern und US-Amerikanern, da waren, die haben mich gesehen und gesagt, noch einen. Ich habe mir mehr Kopf gemacht, weil ich nicht wusste, wie die Leute auf mich reagieren am Tag. Ich habe in meinem Kopf gesagt, ob sie mich mögen oder mich ausbuchen. Das hat mich mehr nervös gemacht als der Kampf. Und wie die Leute sozusagen explodiert sind. Also da war ich erstmal in Schock, aber dann auch so in diese, wie kann man sagen, stolz zu sagen, dass die Leute einfach diese, dass man sich den Respekt von den Leuten verdient hat. Und dass wir die Leute reagiert haben und so. wenn man nach links guckt und man sieht seine Kollegen feiern, dass die Leute mich so feiern und so, das hat mir Ich den ganzen Jahren sehr stolz gemacht. Dabei war sehr glücklich, dass die Leute mich Anerkennung gegeben haben. Wie du sagst, wir wissen, dass die GbF und die BXF zwei für sich der Liga Berlin und Oberhausen sind zwei für sich Zuschauer. So eine Reaktion zu bekommen, so eine große Vorhände, das war eine schöne Erfahrung. Das eine von schönsten Erfahrungen, die ich hatte bei Wrestling. speaker-0: ist das auch so, dass einem das auch eher so ein bisschen durch dieses Wochenende dann auch trägt und man weiß, ich hab vielleicht noch einen Match, komm dann ja auch mit Methiahn dann raus und wie das dann wird und die Reaktion, aber das hat sich ja durchs ganze Wochenende, wenn man dich gesehen hat, durchgezogen, dass die Leute und du hast gesagt... Die sind explodiert, die sind wahnsinnig gefahren, die sind verrückt geworden, wie die rausgekommen Aber das darf man beides heute nicht mehr sagen, deswegen explodieren sollte man dann vielleicht doch lieber nehmen. Weil das Ding ist das ganz einfach, da ist ein internationales Publikum, du hast es erst auch nochmal angesprochen. Und jeder wusste, wenn du rauskommst, dann geht's ab. auch, ich weiß nicht, ob Methean so zufrieden damit ist, wenn er in einem Tagteam-Kampf steht. und die ganze Zeit wird gerufen, dass sein Tagteam-Partner doch lieber reinkommen soll. Verstehst du, ich meine, Raffo? Also solche Sachen, die da passiert sind, diese Dynamik, die dann auch dadurch einfach passiert ist, macht einen sowas stolz, wirklich so stolz, wie ich mir das vorstellen kann. speaker-1: Natürlich, wie gesagt, wie du sagst, ein internationales Publikum da. Die ganzen Engländer und US-Amerikaner, da waren, die waren selber geschockt, weil die haben das nie erwartet, dass jemand so einen Pop bekommen hat an dem Wochenende. Wie ich sage, ich bin kein jemand, regulär immer bei der BXB ist. Du hast Ahura, einer meiner Lieblingsleute, die ich habe, zu Ressern. Wenn wir beide gegeneinander kämpfen, gehen wir über 100 % oder 200%. Wir haben immer unsere besten Matches gegeneinander. Elaya oder Lea Blum und so. Die alle, weißt du? Und wenn man so fast wie dem diese Anerkennung bekommt, ist schon cool und man ist stolz. Und dann, ich und Mette Han wussten nicht, wie die Leute auf uns reagieren, auf diese ungleiche Tag Team. Und das waren sehr lustige Momente. Und du hast bemerkt, dass auch der erste Referee, der hat den Moment auch genossen, wo die Leute angefangen haben zu schreien, please don't tag, ich soll Mette Han nicht taggen. Das war auch lustiger Moment. Alle, im Ring waren, haben das alle geliebt. Diese Reaktion von dem Publikum. Das war ein sehr schöner Moment. speaker-0: Die Erfahrung kann dir keiner mehr nehmen, Rambo. Das ist schon mal das Schönste daran. Ich möchte gerne aber auch nochmal über Shows sprechen, wo ich das Gefühl habe, dass du vielleicht das ein oder andere Mal schon unter der Maske gekämpft hast. Auch. Und vielleicht auch, wo Liz und Orlando Silver so bisschen was mit zu tun haben. Hab ich da eine richtige Riecher, dass du manchmal auch unter der Maske ketscht, Rambo? speaker-1: Ich hatte die UMA von Orlando und Listy, die Lucha Libre Wrestling Liga von den beiden. Ich habe nur einmal mit Maske gekämpft. Danach habe ich nie wieder mit Maske gekämpft. Da bin ich auch der Champion der Liga. Ich freue mich immer, wenn wir diese ganzen Mexiko-Shows machen. Das war eine sehr schöne Erfahrung. Wie heißt diese Länder da oben in Osteuropa? speaker-0: Ich würde sagen, wart in Nettland. speaker-1: Genau. Die Leute haben gesagt, die lettliche Leute sind so kalt, sie sehen keine Reaktionen. Und wir haben die erste Lucha Libre Wrestling Show bei denen Und die Leute sind durchgedreht da. Da habe ich gegen Amy gekämpft. die Leute waren begeistert von was wir gemacht haben. Und dann immer, wenn immer in Berlin die ganze, die ganze so Mexiko, Wochenende, wo es mit Essen, Ariaschi und so. Das erste, was die Publikum sehen wollen, ist Lucha Libre. Wir denen ein bisschen Lucha Libre und die sind immer begeistert und freuen mich immer wieder. Aber ich bin immer, ich mag nicht mit Maske zu kämpfen. speaker-0: Ich wollte, das war nämlich der Ausgang meiner Frage. Das ist ja was ganz anderes auch, weil man sieht wirklich viel viel weniger. speaker-1: Also wie gesagt, ganzen sechs Shows bei der Oper, ich und Pascal mussten unsere Kämpfe mit Maske machen. Und das war eine komplett andere Erfahrung. Du siehst anders, komplett anders. Du atmest anders und ich habe mehr Respekt jetzt für die Leute, die jahrelang mit Maske kämpfen, weil ich kann das nicht. speaker-0: Wenn ich jetzt über das ganze Interview nachdenke, dann könnte man nicht fast den Chris Jericho der deutschen Wrestling-Szene nennen, weil du hast schon so viele verschiedene Sachen gemacht. Ich würde fast sagen, du bist sehr wandlungsfähig. Ist das richtig, Rambo? speaker-1: Ja, ich habe sehr viele verschiedene Gimmicks probiert und immer schöne Momente gehabt. Ich habe angefangen als ... Du weißt, bei meinem Jungen, dann nennen wir dich Salsaketrambo. Das war meine erste Gimmick. Dann mit den anderen Jahren kam ein anderer Name und dann kam Das war vor 10 Jahren, oder 11 von El Comandante Rambo. Einer spielt ein bisschen auf Fidel Castro und Che Guevara und will eine Revolution im Gewerfswrestling beibringen. Das ich als Präsident auch. Also dieses Gimmick von El Presidente Rambo auch. Dann ich nach Japan und kam wieder zurück aus Japan, wo ich unter Takamisho Nohko trainiert habe. Da habe ich ein bisschen diese japanische Stil nach Deutschland gebracht. Dann habe ich diese Budo-Gimäcke gemacht. Ich habe immer verschiedene Gimmicks gemacht. Kann man sagen, bisschen so à la Chris Jericho. Hast du recht, da habe ich darüber nie nachgemacht. speaker-0: ⁓ der deutsche Kussgerät, golembo! Ja, also es ist ja aber auch nichts Schlechtes, im Gegenteil. Und was würdest du auch Leuten raten, die vielleicht mit ihrem Gimmick nicht mehr zufrieden sind? Würdest du denen sagen, auch wenn das vielleicht bei dem Publikum noch ein bisschen klappt, ruhig mal was Neues wagen, Rambo, was würdest du sagen? Weil du wirst das ja auch nicht immer ohne Grund gewechselt haben, sondern da war ja sicherlich auch eine Idee dahinter, dann was anderes zu erzählen als das, was du vorher g- speaker-1: Ich finde, wenn man kein Risiko nimmt, dann kommt man nicht weiter. Man sollte keine Angst haben, Neues auszuprobieren. Wenn es nicht klappt, man sofort anderes machen. Man soll nicht immer mit dem Gleichem Wenn man merkt, dass etwas nicht mehr bei Publikum ankommt. Dann ist es Zeit, neue Entwicklung zu Und ich sage den Leuten, keine Angst zu Einfach etwas Neues probieren. es klappt, klappt es. Wenn es nicht klappt, klappt es nicht. Man sollte keine Angst vor Versagen haben. Das Leben bringt auch Versagen. Und man lernt von seinen Versagen. Und dann kann man immer noch besser werden. speaker-0: Ich würde am Ende hin bei diesem Interview gerne was mit machen, Rambo. Und das ist das Name Game. Weißt du was das ist, Rambo? Dass ich dir einen Namen nenne und du kurz dann zu diesen Namen, die ich dir nenne, immer was dazu sagst, was du über diese Menschen denkst. Ich würde sagen, wir nennen das heute so bisschen GWF Edition. Mit Rambo heute im Name Game. Und ich würde mit einem Namen anfangen, den haben wir öfter schon gehört. Und der ist Ahmed Scher. speaker-1: außer Bruder von mir, die mich viel geholfen hat und immer mich pusht. speaker-0: Denn Niesenaal ist crazy sexy Mike. speaker-1: Das ist auch ein großer Bruder. Der hat immer mich geglaubt. Der glaubt immer noch an mich. Also da ist jemand, wirklich nie aufgehört hat oder nie aufgehört hat, an mich zu glauben. Ich danke ihm viel dafür. Weil sonst, ich glaube, wäre nicht Mike, hätte ich schon längst aufgehört. speaker-0: Okay. Ja, dann danke Mike auf jeden Fall, würde ich sagen. Der nächste Name ist ein spannender und der fällt viel zu wenig öffentlich meiner Meinung nach im GWF-Kontext. Franz! Ja, Mann. speaker-1: Franz Mann. Also muss man sagen, Franz Mann, was der Junge gemacht hat mit seiner, kann man sagen, unserer TV-Produktion, der hat es auf den nächsten Level gebracht. Und ich glaube, viele Leute haben auf die GWF gesehen, mehr durch Franz. Also was der Mann geschafft hat, kann man einfach nur für ihn die Hut nehmen. speaker-0: Nämlich der gute alte Lucky, Wolf Rüvis, aber natürlich Metehan. speaker-1: Mettehand ist für mich eine meiner besten Freunde im Wrestling. Das ist auch meine Reisefrau, weil wir immer zusammen Mit Mettehand haben wir zusammen mit dem verbracht. Er ist wirklich mein kleiner Bruder. Aber ein guter Mann wirklich, guter Herz. speaker-0: Der nächste Name haben wir auch schon gehört, ist Cash Money Erkan. speaker-1: Es passt nicht. Wenn eine gute Zeit haben will, muss man einfach so erkannten, wenn man lachen will. Der hat immer einen Druck auf Lager. Also wirklich ein guter Junge, ein guter Mann ist er. speaker-0: Im Moment leider nicht mehr bei der GWF, aber glaube ich auch ein langer Siegbegleiter von dir, Ivan Kiew. speaker-1: Ivan weiß, dass wir uns immer sofort prägen, ob wir nie weg voneinander waren. kennen uns sehr gut, wir haben auch damals angefangen und immer offen miteinander Ivan, alles Gute, wünsche ich dir noch. speaker-0: Der nächste Name, den ich gerne nennen würde, ist auch ein Name, der schon genannt wurde und vielleicht der beste Mensch im deutschen Wrestling sage ich immer, Wessler. speaker-1: Wessner, also Wessner ist wirklich, also muss ich sagen, Wessner war die erste, die damals meinen Sohn aus dem Krankenhaus geholfen hat, abzuholen. So ein großes Herz hatte Wessner. Es hat so viel geschneit in Deutschland, dass sie wirklich mit dem Auto ist, weil ich kein Auto, hat mich geholfen meinen Sohn aus dem Krankenhaus zu holen und nach Hause zu bringen. Wrestlinger ist wirklich die liebste Menschin, mein deutscher Wrestling haben kann und das findet man nicht mehr. speaker-0: Das kann Spalter. speaker-1: Spalter ist, wie wir manchmal sehen, Pascal ist Bob Spencer und ich bin der Terrencee sozusagen vom Wrestling. So sehen wir uns beide. Pascal ist ein großer Talent, für mich einer der besten deutschen Wrestler, es gibt. Egal wo er rauskommt, du merkst, da kommt ein Superstar raus. speaker-0: Dann fällt der nächste Name mir sehr, einfach Axel Tischer. speaker-1: Das ist... kommt mir bisschen komisch vor, aber das ist wirklich mein weißer Bruder. Also, was der Mann... wenn man sagt, wer hat der größte Wrestling-Herz in Deutschland, das ist Axel Tischer. Was der Junge gemacht hat, ⁓ zu sein, wo er ist, gut ab. Also, mein Bruder wirklich, ich liebe ihn bis zum Herzen. Und der ist wirklich für mich der beste europäischer Wrestler. der Welt. Für mich ist keiner besser als Axel Tisha. speaker-0: würde ich so unterschreiben ehrlich sogar. Und der letzte Name, den ich gerne nennen würde, ist auch noch eine Dame, die auch die Zeit bei der GWF sehr geprägt hat, nämlich Blue Nikita. speaker-1: Das ist meine griechische Schwester. speaker-0: Du hast eine große Familie bei der GWF, habe ich das Gefühl. speaker-1: Also bei der GWF ist es mit den Jahren, du hast wirklich eine große Familie. Nikita ist meine Schwester und so. Und immer vor einem Lachen dabei zu haben. Und jemand, immer direkt ist, wenn sie ihre Meinung hat und so. Und ich habe von Blue Nikita auch sehr viel gelernt. Und die auch jemand, der mich immer motiviert, wenn es mir nicht gut geht. immer für mich vertraut und immer die Anerkennung gibt. Blune Gitarre, ich liebe sie wie eine große Schwester. Rambo, dir? speaker-0: erstmal vielen, vielen Dank, dass du es möglich gemacht hast, Interview zu machen. Ich bin sehr, gespannt, wo dein Weg noch hingeht in den nächsten Wochen, in den nächsten Monaten, vielleicht in den nächsten Jahren. Und Ramu, ich glaube, wenn ich für die Zuhörer und Zuhörerinnen hier spreche, dann wünsche ich dir erstmal viel, Erfolg bei den Sachen, die noch weiterhin passieren. Und du von großen Sachen, die du schon erlebt hast in deiner Karriere, sprich auch noch von großen Momenten. Und ich hoffe, von denen kommen noch ganz, ganz viele für dich. Aber abschließend, was möchtest du deinen Fans? Weil jetzt sitzen hier sicherlich ein paar Jungs, Mädels, Frauen und Männer am Endgerät, die dich von der GWF kennen, die vielleicht da bei den Shows sind, die dich bei der WGZ gesehen haben, die dich vielleicht früher sogar bei der MWA gesehen haben oder, oder, weiß ich auch, bei der Gawara vielleicht so mal. sogar mal gesehen haben. Also du bist ja auch deutschlandweit. Was möchtest den Leuten, die dich bis jetzt unterstützt haben und die dir jetzt auch solche schönen Momente bei GWF und jetzt auch wieder beim WXW 16 Karat gegeben haben? Was möchtest du den Leuten sagen? speaker-1: Ich möchte mich bei den Leuten bedanken für die Erkennung und für die ganze Unterstützung über die Jahre. Ich hoffe, ich immer noch gesund bleiben kann und euch noch ein paar Jahre gute Wrestling geben kann. Ich hoffe, dass ich euch auf meinem Weg noch sehen kann. speaker-0: Vielen, vielen Dank Rambo. Vielen, Dank euch fürs Zuhören. Das war GF The Talk für diese Woche. Bis zum nächsten Mal. speaker-1: Schö. Gute Freunde.