speaker-0: Hey, what's up everybody? This is John Connor, JC from Dog Eat Dog. Gute Freunde. You know, good friends. The talk. Check it out, enjoy, peace. speaker-1: Moin moin und herzlich willkommen zu GF The Talk. Mein Name ist immer noch Tim. Heute Interviewausgabe und heute Interviewausgabe heißt, meine Tochter hat mich ausgeschimpft, dass ich das Schema im Intro geändert habe und dass man so eine Catchphrase ja eigentlich beibehalten sollte. Und dann muss ich sagen, ja, da hat sie vielleicht recht. Deswegen heute wieder Interviewausgabe. Und ich habe mir jemanden gesucht. Den habe ich auf so einem Catch-Festival wieder gesehen. Hab ihn das erste Mal, glaube ich, gesehen bei der B-CW in Eckernförde. Da gab es ein Seminar, haben wir eben gerade schon bisschen drüber gesprochen, auch mit Damek. Und da schließt sich so bisschen der Kreis. Dann habe ich heute angekündigt, dass du heute da sein wirst. Und Kadir, dass du mir so in die Karten spielst und ich so ein Intro jetzt bauen kann für dich. Denn jetzt kommt ein neues Monster im deutschen Wrestling. Hier ist Kadir, mein Lieber, wie geht's dir? speaker-0: Ja, danke schön. Danke für die schöne Introduktion auf jeden Fall. mir geht es ganz gut. Noch! speaker-1: Mein Lieber, ich finde es erstmal cool, dass du hier bist. Wir haben ja bei dem Festival auch so bisschen gesprochen über welche Sachen wir sprechen können. Gott sei Dank habe ich das alles vergessen und wir machen wie immer Freestyle, mein Lieber. Aber wir haben im Vorgespräch auch über Danny Trecho gesprochen und ich würde dir gerne eine Frage stellen. Denn Danny Trecho ist so einer, wenn er in FSK 18 Filmen mitspielt und den Bösewicht spielt, dann stirbt er immer. Weil er möchte seinen Kindern quasi zeigen, dass das Böse nie gewinnt. Wenn er in Kinderfilmen oder anderen Filmen, die halt nicht FSK 18 sind, den Bösen spielt, dann wird er immer festgenommen, verhaftet, geschnappt oder irgendwas. Das heißt aber auch, die Rolle des Bösen wird bis zum Ende genauso durchgespielt. Und Karje, du bist sehr, oft im Ring, auch aufgrund deiner Größe, deines Gewichts und deines beängstigenden Aussehens im Ring, auch wie du mit Gegnern umgehst und Gitarren, habe ich gesehen, das ist wäre ich nicht gern auf der anderen Seite ehrlich gesagt. Du bist der Heel. Du bist glaube ich auch gerade durch die Statur und alles drum herum vielleicht sogar der geborene Heel, der auch zerstören kann. Und das Gimmick nimmst du meiner Meinung nach auch an. Glaubst du es ist richtig was Danny Trejo sagt und dass man das auch auf Threstling überstülpen könnte, dass es wichtig ist, dass man die Rolle des Bösewichtes von Anfang des Matches bis zum Ende des Matches genauso durchspielt, dass man auch der Böse ist und bleibt. speaker-0: Ich würde auf jeden Fall sagen, dass er schon natürlich das Richtige spielt und auch die Message, finde ich, gut rüberbringt, dass sich das Böse jetzt im Film nicht auszahlt. Oder auch im echten Leben würde ich sagen, dass sich das einfach nicht auszahlt. ja, also ich finde schon, dass man das ins Wrestling übertragen könnte, dass man wirklich, wenn man jetzt der Böse oder der Heel... Natürlich ist, dass man das von Anfang bis zum Ende durchziehen sollte. Kommt natürlich jetzt drauf an, wie die natürlich die Matchart enden soll, wie das Match enden soll, ob der Böse oder der Gute gewinnt. Ist ja im Wrestling halt bisschen anders. Da stirbt ja jetzt keiner am Ende. Ja, also ich glaube schon, dass man das im Wrestling auf jeden Fall übertragen kann. Oder man sollte es auf jeden Fall. Und ich versuche das halt so gut es geht, jetzt auch rüber zu bringen. Jetzt, wenn man das jetzt nochmal auf mich so ein bisschen bezieht. Dass ich einfach von der Größe ein bisschen heraussteche oder auch von der Statur und versuche jetzt so gut es geht, die Rolle des Hields so einzusetzen, wie ich es als Big Guy, sag ich mal so einsetzen sollte. speaker-1: Was würdest du sagen, sollte ein K.A. dir Head Scissors machen oder Abenddrag Festivals bringen im Ring? Ist das deine Rolle, die du machen solltest? speaker-0: Ich würde sagen nein, jeden Fall. glaube, da sprechen mir noch einige Leute, die mir noch zustimmen. Es ist jetzt nicht so, dass ich es nicht könnte, aber ich finde... speaker-1: Kompliment ist anders. Solltest du das? Solltest du das? Nein. speaker-0: Nein, natürlich nicht. Sollte ich natürlich nicht. Weil, ähm, erstens, warum soll ich als Heal der Kugel sein und coole Moves machen, äh, wenn ich doch quasi gehasst werden soll von der Crowd? Da brauch ich keine coolen Moves, sondern ich muss versuchen, die Leute zu langweilen. So, im besten Fall. So will ich jetzt sehen, dass ich dann als Heal die Leute eher davon nicht überzeugen soll. Er kann nichts. speaker-1: In den Nervkosten. speaker-0: Und er macht einfach nichts im Ring, im Prinzip einfach die Leute langweilen. speaker-1: Würdest du mir zustimmen, dass gerade in deiner Rolle vielleicht dein größter Moment sogar sein sollte, wenn du den größten Bump einsteckst in diesem Match? Ja. speaker-0: Also ich versuch das tatsächlich auch, wenn ich bei meinem Match auf Bau habe, dass wenn ich Bumpe wirklich nur einen wirklich großen Bump nehme, im besten Fall ist das der Shock Moment oder im günstigsten Fall ist meine Bump sogar vielleicht schon das Finish, dass meine Bump quasi der ausschlaggebende Punkt ist, wo dann der Phase definitiv gewinnt oder Wenn man sagt, dass Matches anders ausgehen, dass der Heel quasi overgehen soll, dass er zumindest so ist, dass die Leute geschockt sind und sehen, der hat ihn vom Boden bekommen, das ist das Ende. Und dann dann, ⁓ doch nicht. Das wär schön gewesen. speaker-1: Glaubst du, wenn du mal drüber nachdenkst, du guckst ja auch sicherlich Wrestling, du guckst auch Wrestling deutschsprachig, dass jeder hier verstanden hat, was seine Rolle ist im deutschen Wrestling. speaker-0: Boah, ist jetzt... Das ist schwierig. Also, ich kann jetzt nur von den Leuten wenn man auf der Karte guckt und so was. würde sagen, ja. Also, würde sagen, die meisten verstehen schon ihre Rolle. Ich glaube, es sind mehr die Leute, die vielleicht eher neu dabei sind oder, sag ich mal, die noch nicht die Ring-Erfahrung haben, so wie andere Leute, die dann natürlich noch zeigen wollen, was sie können, auch wenn die natürlich in Hill spielen. und trotzdem sagen, ey, ich möchte zeigen, was ich kann. Und dann, dass die Leute dann auch, dass die Leute dann auch dementsprechend dann gebuckt werden sollen von den Promotern, wenn die sehen, ach, die können was. Oder die können jetzt durch die Gegend fliegen oder keine Ahnung was. Ich glaube, das ist, glaube ich, den Neujahren so ein bisschen, was im Kopf, glaube ich, fest sitzt, was man noch, was man noch, glaube ich, loslösen sollte, ⁓ das Verständnis ein bisschen besser zu haben. speaker-1: Aber die haben doch alle gar nicht Mike Orson mehr gesehen. Weil damals gab es dann ja auch auf einmal die Big Man, die dann halt so catchen wollten wie Mike Orson alle. Ich glaube, das hat nie einer geschafft, ehrlich gesagt. Und ich glaube auch, Mike Orson war nie der beste Wrestler. Aber das, was er gemacht hat, hat er immer zu 100 Prozent rübergebracht. Wenn ich dich mal fragen dürfte. Ich habe eben gesagt, du guckst Wrestling. Wo holt man sich gerade als Bösewicht? Und als Bösewicht, die Rolle, die du auch spielst, gibt's irgendwo, wo du guckst, wo du dir Anleihen holst, dass du sagen könntest, das inspiriert mich? speaker-0: Ich gucke so an sich Matches, wo ich jetzt so ein bisschen was rausziehen würde, ist die Phase, wo Nation of Violence, damals Samoa Joe unter anderem, würde ich tatsächlich sagen, hole ich mir ein bisschen was raus und ich bin halt ein, ich bin halt noch ein bisschen, ich bin halt ein großer Fan halt noch von Big Show und Big Daddy V. Umaga, das sind so für mich diese Big Guys, die jetzt wirklich auch big gerettet haben. Aber auch natürlich, die haben natürlich einzelne Spots. sag mal jetzt für mich als Beispiel, Umaga ist ein gutes Beispiel. Der war natürlich auch flink bis zum Gate nicht mehr, konnte natürlich auch bewegen. Aber er wusste, ich brauch das nicht machen. Ich komm als Big Guy, komm ich viel besser durch die Gegend. Oder komm ich viel besser an, als wenn ich jetzt wirklich durch die Gegend flippe. Oder sonst etwas mache. Und natürlich, wer für mich auch noch ausstattgenehm ist, ist natürlich Mark Henry. Für mich ist das der World's Strongest Man schlechthin. Und der seine Rolle meiner Meinung nach einer der wenigen, der seine Rolle am besten verstanden hat. speaker-1: Witzigerweise hat Rambo von Generationen gesprochen und ich glaube du hast gerade eine Generation davor gesprochen und viele weitere davor waren halt Leute wie Vader vielleicht auch oder Bam Bam Bigelow, die dann Leute auch gerade so in dieser Gewichtsklasse glaube ich inspiriert haben. Hast du von den Leuten auch dir Matches angeguckt ⁓ mal zu gucken wie die das so gemacht haben? speaker-0: Tatsächlich, muss ich jetzt sagen, denen tatsächlich eher weniger. Ich weiß auch gar nicht, welchem Grund, muss ich ehrlich sagen. Aber die waren natürlich weniger so. Das war, glaube ich, wirklich diese ganz Anfangsphase vom Wrestling. Ich bin ja mehr mit The Rock in der Neuzeit, ich glaube, mehr hoch rausgekommen und so was. Und habe mir halt mehr so angeguckt als wirklich dieses ganz Oldschool-Rest. speaker-1: Aber dann unterschätzt du diese beiden Männer, weil die haben gerade Big Man Wrestling revolutioniert. Ich glaube, ich will nicht so arrogant sein und Hausaufgabe sagen, die habe ich euch erst schon aufgegeben. Wer das hier auch mitmachen will, das Match ist Loki gegen Amazing Red. Hausaufgabe an alle, einmal angucken, gesamt. Und nicht nur die Matrix-Geschichte. So, aber jetzt sind wir wieder zurück beim Old School Catch, weil ich glaube, du kannst da sehr, sehr viel von mitnehmen, wenn du dir die Matches von den beiden anguckst. Also wirklich, gerade Vader. Auch Vader in Deutschland, Vader eigentlich überall, in Japan, in Amerika, überall. Vader Shawn Michaels ist zum Beispiel ein Match, was ich mir sehr, sehr gerne angeguckt habe, weil beide verstanden haben, wie man so ein Match macht. Und wenn man vielleicht mal gegen einen Hemfling, wie Vader glaube ich sagen würde, über Shawn Michaels kämpfen würde, dann ist das glaube ich spannend und ich kann das nur auch an jeden, vielleicht der das auch gerade wie Kadya noch nicht so auf den Schirm hatte. Ich glaube, diese beiden haben wirklich das Big Man Wrestling revolutioniert. Und ich glaube auch BamBam Bigelow hatte nicht umsonst dann auch diese Hype-Zeit noch bei ECW und so, obwohl er sich dann wieder für die großen Ligen quasi interessant gemacht hat. Und wirklich Tipp an jeden, sich Matches von den beiden anzugucken, man lernen will, aber auch wenn man Bock hat, wirklich mal zwei richtig gute, schwerere Catcher zu sehen auf jeden Fall. Also wie gesagt, keine Hausaufgabe, aber ein liebgemalter Tipp, schau dir wirklich mal Matches von den beiden Auf jeden Fall, Und das ist halt der Punkt. Rambo hat es gesagt, Generation. Das heißt, du es eben angesprochen, du kommst aus einer Generation von The Rock. Das erste Mal, wo ich Wrestling wahrgenommen habe, da wollte der Million Dollar Man quasi den WWE Titel kaufen. Okay. Ja, den WWF Titel. So muss man ja das sagen. Und das ist halt krass. Ich bin immer wieder von mir auch erstaunt, dass man es so lange aushalten kann, Wrestling zu gucken und dass man Vielleicht, ich weiß nicht, ob der ein oder andere das kennt, Kadi, du vielleicht auch, dass man manchmal auch auf Wrestling gucken nicht so viel Lust hat und das dann vielleicht auch länger nicht macht, aber wenn man dann wieder was geguckt hat, merkt man, wie schnell man wieder drin ist und auch Bock auf Sachen hat zu gucken. Und ich würde dich gerne mal fragen, wann fing das bei dir an? Du hast gerade The Rock genannt. Wann fing das aber bei dir an? Und wie bist du darauf gekommen, dann vielleicht auch eine Wrestling-Schule zu suchen? Wann ist das passiert, Kadi, bei dir? speaker-0: ⁓ Also, gesagt, mein Anfänger war ja wirklich so... glaube, allererstes Match hab ich, glaub ich, damals, das war, glaub ich, das erste Match von Awesome the Rock bei WrestleMania. Das erste Mal von den ganz vielen. Da haben die mich schon echt gecatcht. Klar, ich sag mal, wie jeder Jugendliche oder so was, hast du das natürlich immer in der Sporthalle für dich selber, mit deine Freunde, immer mal zwischendurch was gemacht oder auf dem Schulhof. Ist ja ganz böse. Und da hab gedacht, irgendwann möchtest du den Sport schon gerne mal selber machen. Aber ich hab halt erst mal nichts gefunden gehabt, hier Groß in Deutschland. So, klar, Wix, W war zu dem Zeitpunkt auch schon. Aber die hatte ich gar nicht so irgendwie auf dem Schirm. Ich weiß auch gar nicht wieso. Und irgendwann kam dann der Punkt, hat mir mein Cousin gesagt, pass auf, in Duisburg haben wir etwas. Lass uns mal dahingehen, ist ne, die machen da Wrestling. Ist also, ach Quatsch, gibt's doch nicht. Ja doch, die macht da Wrestling, lass mal da vorbeigehen. Dann sind wir da, bin wir da vorbeigegangen, habe ich mir das angeguckt und da hast dann wirklich gesehen, wie die Leute da wirklich angefangen haben, Wrestling-Training zu machen. Ich dachte, okay, nice, schnupperst du auf jeden Fall mal rein. Dann habe ich da reingeschnuppert und zu dem Zeitpunkt war ich noch in der Ausbildung, das heißt, das ist sowieso schwierig, wenn du dir da was tust und dann irgendwas, du hast irgendwas gebrochen oder... speaker-1: Also kannst du nicht arbeiten, meinst du dann auch, ne? speaker-0: Genau, richtig, richtig, richtig. So, dann ging halt die Ausbildung so bisschen hinterher. Und da hab ich gesagt, ja, ich guck's mir mal an. Ich hab's auch ein bisschen durchgezogen, zwei, drei Monate. Danach hab ich aber erst mal wieder sein lassen, weil für mich die Ausbildung im Vordergrund erst mal stand. Und danach ging's aber für mich, glaub ich, 2013 ging's dann für mich richtig los. speaker-1: Du bist bei Dokkas angefangen, richtig? speaker-0: Tatsächlich habe ich noch angefangen, sogar noch vor Dockers. Das war noch, die hießen WTF tatsächlich. Ja genau, so ungefähr. Dann haben die aufgehört und dann ist es quasi zu Dockers. Klaus Stahl hat sich eine Liga aufgemacht in Duisburg, halt die Duisburg-Dockers. speaker-1: WTF, Das heißt, ist ineinander übergegangen quasi so bisschen dann auch. speaker-0: Ja, so ein bisschen, Irgendwie war es dann quasi, die WTF damals hat sich dann irgendwann aufgelöst. So, gab es noch Murat Khan, ich weiß nicht, ob Sie den Ja, hat er. Genau. So, ist dann quasi mit Timo Thijs nach Dortmund und hat ja, glaube ich, dann die PWL gegründet. Und Klaus Stahls dann quasi nach Duisburg, hat im Umkreis von Duisburg was gesucht und hat damals dann die Duisburger Dokas dann gegründet. Weil das Dokas Wrestling. speaker-1: Wie weit hast es immer zum Training gehabt, wenn du hingefahren bist? Verrückt. Darüber habe ich nämlich gerade nachgedacht. Wenn du die Chance hast und dann noch zehn Minuten, das ist halt wirklich verrückt, so dicht an einem Wrestling-Training zu sein. Wie war das für dich? Ich hatte die lieben Menschen von Dokka's ja auch hier. Schöne Grüße nochmal, wenn ihr das jetzt hier hört. Hat mir sehr, viel Spaß gemacht damals bei meiner Abschiedstour. Ich bin nicht Terry Funk, aber trotzdem wieder hier quasi mit euch nochmal gesprochen zu haben, weil speaker-0: Tatsächlich war es mit Mumeka ziemlich... speaker-1: Ich finde, was da auch rübergebracht wurde, du bist jetzt aus der Warte aus, du bist ein Trainee da gewesen. Die haben es aus der Warte der Promotion und der Trainingsschule erzählt, du warst aber Trainee. Und für mich hat sich das damals so angehört, was die mir erzählt haben, dass das so bisschen auch ein Sozialprojekt war. Leuten was zu geben, dass sie vielleicht, man sagt so stumpf in Deutschland, immer weg von der Straße kommen, nennen wir es mal anders, dass sie gar nicht erst in Schwierigkeiten kommen, sondern was haben, was sie ständig und stetig machen können. Hast du das damals auch so verstanden und so gesehen, Kadir? speaker-0: Ja, auf jeden Fall. ich komme ja noch aus den 90er Jahren bin ich ja auch. war ja noch eine vernünftige, das ist natürlich jetzt doof, jetzt nicht an den Hater nie 2000er-Jährgänge sein, so die 90er Jahre, da war es ja noch viel unterwegs draußen und so auch. Und klar, für mich war das einfach, ich konnte von meinem Alltag, konnte ich tatsächlich flüchten, so von den ganzen Problemen, die man so hat. So von der Schulzeit und einfach abschalten. Das war dann für mich so, es ist ja quasi eine Wahlfamilie, man dann hat. Quasi beim Training, die man jeden Sonntag dann zusammen sieht. Und man trainiert zusammen, man lacht zusammen, man weint zusammen, man schützt zusammen. Und ich hab das auch so als war, ja, war doch so ein soziales Projekt. Da hast natürlich auch Leute gehabt, die oft die natürlich Probleme auf der Straße hatten. Und haben gesagt, ey, da kann ich sein, wie ich bin. Und die akzeptieren mich auch so und kommen damit klar. Und das sind dann echt gute Lüks geworden, echt gute Mädels geworden. Und also muss man wirklich sagen, das rechne ich den Leuten da halt auch hoch an. So als so, wenn man das so betrachtet, wie das zu der damaligen Zeit gelaufen ist. speaker-1: Wer waren die Hauptverantwortlichen im Gesamtkonstrukt dann bei Dokkars? Wenn du über die Jahre guckst, wer hat Dokkars geleitet eigentlich? War es immer dieselbe Konstellation oder war es auch anders? speaker-0: Anfangs war es wirklich Klaus Stahl. nämlich am Anfang wirklich nur, hatte so ein bisschen unser Sebastian, also Birganes. speaker-1: Übrigens, was ein Name, nochmal Respekt an den Namen, das weiß ganz Wrestling Deutschland. Wenn es ⁓ Wrestlernamen geht, ist Bia Han ist ganz vorne dabei in Deutschland. Schöne Grüße. speaker-0: Ja, so. Und er war dann immer mit dabei, immer Richtung später. Dann kamen natürlich immer weitere neue Leute. Dann fing es an, dann hast du natürlich paar mehr Trainer gehabt, die dann auch so bisschen mit das Training geleitet haben. Aber so wirklich hauptverantwortlicher war natürlich dann meistens immer Klaus Stahl. speaker-1: Was glaubst du über deine Zeit bei Dockers? Wie lange warst du da, KD? Bei Dockers insgesamt? speaker-0: schaue jetzt mal kurz nach, welchen ich... Ich glaube, habe es von 2013, das war noch WTF. Ich 2015 hatte ich dann mein offizielles Debüt bei Dokkars, bei den Main Shows. Ich glaube, war zu... Bis Dokkars war ich, glaube ich, bis 20... Bis 2020. hatte ich, da hatte ich vier Jahre Pause. Und dann bin ich dann quasi zu Legionarist. speaker-1: Karja, wenn einer vier Jahre Pause sagt, dann wäre ich ein Vollidiot, wenn ich nicht nachfragen würde, warum vier Jahre Pause, Karja. speaker-0: Ja, das hat sehr viele private Gründe tatsächlich gehabt. gut, wenn, let's be real, wir machen jetzt hier auch bisschen Realtalk. Ich kam, bin aus einer sehr toxischen Beziehung gekommen. So, dass das vom Wrestling her und komplett gegen's Wrestling geschossen hat, auch gegen meine ganzen Leute geschossen hat und ich bin dann quasi weggezogen, ich bin nach Bukbataal gezogen. Hab damit dann mit der Person zusammen gelebt und abgekapselt von der Außenwelt, auch vom Wrestling-Business, komplett auch die ganzen Leute, mit denen ich groß geworden bin, von den Dokkers. Und nicht mal nur von den Dokkers, sondern auch mit meinen ganzen privaten Freunden, die ich hatte, komplett abgekapselt. Ja, auch von der eigenen Familie, komplett ferngehalten. speaker-1: Was macht das mit einem, wenn man selber merkt, wo man da eigentlich feststeckt? speaker-0: Ja, macht tatsächlich sehr viel mit einem. Also die Psyche hat sehr drunter gelitten und auch mein Körpergewicht hat da sehr stark rumgelassen durch den ganzen Stress, weil ich bei meine fast 200 Kilo tatsächlich, das macht halt sehr viel mit einem. Man konnte über sehr vieles nachdenken und ob... überhaupt alles so richtig ist, wie es gerade abläuft. war von der Person, dadurch dass man natürlich in eine Stadt gelandet ist, die man nicht kennt und wirklich keinen Schwein kennt, war man natürlich auf die Person angewiesen. Ich hatte zu dem Zeit mal auch kein Auto, kam auch nicht weg. Das heißt, ich war auch auf die Person angewiesen, Auto zu bekommen. Und wenn man versucht hat, jemanden von etwas fern zu halten, hat man es auch geschafft. So, dann hat man natürlich keine Möglichkeit gehabt, irgendwo hinzufahren. Ich muss dann meistens... von meiner Familie jemanden fragen, die mich irgendwie abholen. Dann haben die mich anschließend wieder zurückgefahren, weil dann so viel, wie kann man sagen, viel Palawa oder wirklich Terror gemacht worden ist, bis man zurückgekommen ist. Und ich hatte ja, und man hat ja wirklich, ich habe ja vier Jahre mit der Person zusammen gewohnt. Man hat auch die ganzen Sachen da gehabt. Ich habe natürlich auch ⁓ meine ganzen Sachen Angst gehabt, die ich in der Wohnung hatte. dass da irgendwas passiert. Ich hatte auch Angst ⁓ meine Hunde. hatte auch zu den Zeitungen noch Hunde gehabt, dass da irgendwas passiert. speaker-1: Ist das auch so, ich weiß gar nicht, wie ich es formulieren soll, weil ich finde das sehr, schwierig, mich wirklich in so was hineinversetzen. Aber ist das auch so eine toxische Abhängigkeit, in die man dann gerät? Würdest du das so formulieren? speaker-0: Ich würde es tatsächlich so formulieren, es war wirklich eine toxische Abhängigkeit. Es war ja nicht wirklich die ganze Ferien, man entscheidet sich ja nicht für die Person, es von Anfang an toxisch ist. Das muss man ja wirklich so sagen. Irgendwann ist es halt daraus geworden irgendwie. Ja, das hört sich einfach so verdammt traurig an. Für mich war der Tag, wenn man... Wenn man angeschnautzt worden ist, war das für mich ein normaler Tag. Man wurde für Sachen angeschissen oder sonst irgendetwas. Das war für mich halt ein ganz normaler, das war für mich Alltag. Ich hab mich daran gewöhnt und wenn man Tag nicht so was gewesen ist, hat man darüber nachgedacht, ob man irgendwas falsch gemacht hat. Obwohl der Tag eigentlich für den Autonormalverbraucher gut gewesen ist, war es für mich ein schlechter Tag, wenn man nicht angeschnautzt worden ist. So, das klingt mega, mega traurig tatsächlich. Aber egal, ich kannte es halt nicht anders. Ich hab's irgendwann einfach immer so hingenommen und hab's so wahrgenommen. Von der Person war ich toxisch abhängig auf jeden Fall. speaker-1: Wann war für dich der Point of no return, wo du gesagt hast, das geht so nicht mehr, das kann ich nicht mehr? Gab es da für dich einen Moment oder war es irgendwann das Gesamtkonstrukt dieser toxischen Beziehung? speaker-0: Nee, das war wirklich gegen Ende hin, wo ich gemerkt habe, dass ich mein... Also bei mir hat es wirklich jemand klick gemacht. Ich saß auf der Couch, habe Fernsehen geguckt und mein Kopf hat auch immer gesagt, du kannst nicht mehr. Du stehst kurz vor der Klapse. Und das war wirklich so. stand wirklich kurz vor der Klapse. Ich habe meine Mutter hollend angerufen, habe gesagt, ich kann nicht mehr, ich habe keinen Bock mehr. Ich schaffe das nicht. Ich muss hier weg. Ich komme hier aber nicht weg, weil ich... Angst habe, wenn ich jetzt in die Wohnung reingehe, dass da irgendwas passiert. ja, ich glaube kurz, glaube die letzten zwei, drei Monate war es dann bei mir so, ich dann in meinem Kopf gesagt habe, so kannst du das einfach so weiter, das kannst du so nicht weitermachen. speaker-1: War nach dem Schluss auch Ruhe? speaker-0: Nein, wirklich. Anfangs hat er tatsächlich nicht. Das war, glaube ich, die erste... Die ersten zwei, drei Monate. Da war er da eher keine Ruhe. Was gut war, ich habe sofort... Ich bin da aus der Wohnung raus, habe sofort eine andere Wohnung gefunden. Konnte da auch quasi eingehen, sofort rein. Aber ⁓ die ganzen Papierkram erst mal zu klären, ich bei meinen ein oder anderen besten Freunden gewohnt. Für ein, zwei Monate. Das war dann erstmal so, wo ich dann nochmal in die Wohnung zurück musste, ⁓ meine ganzen Sachen abzuholen, war es natürlich eine ganz schwierige Situation. Nur mal da in die Wohnung, man denkt, du hast hier vier Jahre gelebt mit der Person. Und ich war noch lange danach, und es ist jetzt ungefähr fast zwei Jahre jetzt her, das ist wirklich fast ein halbes Jahr, bis nicht sogar ein Jahr. Auch wenn das eine toxische Beziehung war, der Person trotzdem noch irgendwie, wie sagt man auf gut deutsch, hinterhergeheult habe, sag ich mal so auf gut deutsch und dieses speaker-1: Obwohl du wusstest, was alles passiert ist, quasi. speaker-0: Ja, obwohl ich wusste, was alles passiert ist. Dass die Person dann trotzdem noch irgendwie, ob gut oder schlecht, noch im Gedächtnis geblieben ist. Das ist echt hart gewesen tatsächlich. Und damit erst mal sich auseinanderzusetzen und damit überhaupt erst mal klarzukommen. Da muss ich sagen, dadurch hat dann natürlich das Wrestling, als ich da raus war und meine Wohnung hatte und alles, ich bin sofort den ersten Sonntag direkt zum Training nach Legion gefahren. und hab dann durchgestartet und war von seit dem ersten Tag wieder an durchgestartet. Fast zwei Jahre jetzt kontinuierlich, jeden Sonntag dabei. speaker-1: Was gibt der Wrestling auch? speaker-0: Wrestling gibt mir Freiheit. Ich kann sein, wie ich will. Ich muss mich vor keinen Menschen darverstellen. Man setzt ja im Alter, setzen viele eine Maske auf. Mittlerweile, ich mach das jetzt nicht mehr so viel, aber bei gewissen Leuten setze ich trotzdem noch eine Maske auf. Und mache dann einen Verein auf Friede, Freude, Eierkuchen. Obwohl es bei einem vielleicht nicht so wirklich so ist. Aber beim Wrestling oder so was, ähm, vergesse ich alles. Und da bin ich dann wirklich so, wie du mich jetzt auch kennengelernt hast, bin ich einfach der, wie gesagt, Liederlaunebär. Grob gesagt. speaker-1: Aber das Ding ist halt, glaube ich, ganz einfach, wo ich bei Kadir halt auch sagen muss, ist, der Unterschied von dem, was er im Ring porträtiert und was da passiert und von dem Menschen hinter dem Vorhang quasi, der könnte eigentlich Kadir, und da stimmst du mir sicherlich zu, unterschiedlicher gar nicht sein eigentlich. Ist das richtig? speaker-0: Ja, Also, ähm, wie kann man sagen? Also, die Person, die ich im Ring darstelle, ist eigentlich so ein Ich, den ich, glaub ich, in mir drinne habe, aber nach außen hin nicht präsentiere, möchte oder kann. Das ist jetzt schwierig zu sagen. bin eigentlich immer der fröhliche Mensch. Ich hab immer eigentlich immer gute Laune, bin happy drauf. unterhalte die Leute gerne und wenn du mit mir mal einen Roadtrip machst, ich habe immer was zu lachen und im Ring bin ich halt das komplette Gegenteil von mir. Ich glaube manchmal wünschte, auch das klingt echt hart, aber manchmal wünschte ich mir tatsächlich die Person, die ich im Ring bin, zu sein, nur ⁓ mich selber zu schützen tatsächlich. speaker-1: Abgewichser auch zu sein, härter vielleicht auch zu sein im realen Leben, meinst du das so? speaker-0: Ja, definitiv, auf alle Fälle. ja, auch dreistert zu sein manchmal. Einfach ein... Ich hab ja so einen Chip draufzugeben, was die Leute über einen denken. Und ich mach das einfach. Und auch die Blicke, die ich im Ring hinzugeworfen bekomme, zeigen mir immer nur, dass ich meinen Job gut mache in dem Moment im Ring. manchmal wünsche ich mir, dass die Leute mich dann auch... von außen hin einfach so sehen, einfach so als Selbstschuld. speaker-1: Das heißt, so ein bisschen in Wrestling eintauchen, wenn ich dich richtig verstanden habe. Auch dann ⁓ diese Ritterrüstung oder die des Monsters anzuhaben und einfach vielleicht wirklich mal unantastbar zu sein und einfach auch dominieren zu können. Und das muss ja noch nicht mal was Schlimmes sein. Glaubst du, dass es wichtig ist, dass man trotzdem, wie du eben auch gesagt hast, trotzdem immer ein bisschen was von einem selber auch in diesem Gimmick drin hat? speaker-0: nicht auf jeden Fall. so Kleinigkeiten im Ring, dieses Grimassen, ich sag mal, sag ein bisschen besser, dieses Grimassen ziehen im Ring. Das mach ich ja auch im realen Leben, ich das ja genauso. Ich ziehe auch viele Grimassen. Ja, also ich glaub jeder hat, glaub ich, so eine gewisse Kleinigkeit von sich im Ring, wie er im wirklichen Leben ist. Glaub ich schon. Also ich kann halt nur von mir reden, ich kann halt nicht von anderen Leuten reden. Aber ich Ich gehe davon aus, ja. Also ich habe da schon Kleinigkeiten von mir im Ring, so wie ich dann auch mich nach außen hin manchmal bin. speaker-1: Wie ist das mit so einer frohen, angenehmen Perlönlichkeit, manchmal auch in diesem Highfish-Becken, Wrestling zu sein? Hast du auch schon negative Erfahrungen gemacht, Kadi, oder hast du bis jetzt Gott sei Dank Glück gehabt? speaker-0: Du meinst jetzt, so wie ich jetzt dann im realen Leben bin, meinst speaker-1: Ja, im Endeffekt, ob du das Gefühl hast, dass Wrestling eigentlich das Richtige ist für einen Menschen wie dich, der dann vielleicht auch so bisschen Schutz sucht. speaker-0: Ja, also eine negative Erfahrung habe ich bisher wirklich in keiner einzigen Promotion gemacht, ich wirklich ehrlich sagen. Also ich komme mit jedem Menschen gut klar. Ich bin immer höflich zu den Leuten. Zu Veteranen habe ich immer höchsten Respekt. Ich rede natürlich mit den Leuten ein bisschen anders als mit den Leuten, die ich jetzt schon jahrelang kenne. und mit denen ich auch viele Roadtrips mache. Und ich kann jetzt nicht sagen, dass da irgendwer jemand bei gewesen ist, wo ich sage, mit denen kam ich überhaupt nicht klar. Oder hab mit denen kein Wort. Ich hab bisher immer mit jedem anderen Wort geredet. Und ich fühl mich da einfach pudelwohl. Das sind einfach Leute, die die gleiche Leidenschaft mit einem teilen. Und vielleicht auch dass manche Leute vielleicht auch fast eine gleiche Geschichte haben wie einer selbst und du dich dadurch mit den Leuten noch besser verstehst. speaker-1: Was ich dich mal fragen würde, dann machen wir es doch einfach anders herum. Was waren für dich schöne Momente, wo du wirklich sagen kannst, das hast du gerne mitgenommen, auch durchs Wrestling. Gibt es Momente, an die du dich gerne zurückgelassen hast, Kadia? speaker-0: Ja, aber das ist tatsächlich mehr so für, dass ich mich nicht für mich gefreut habe, sondern eher natürlich mehr für andere. Und ich werde da immer auch sehr emotional, drehe mich da aber auch meistens dann sofort weg, damit die Leute das nicht sehen. Wenn zum Beispiel, wenn ich Leute sehe, die nach mir angefangen haben und mit denen ich richtig tiefe Bindung aufgebaut habe, zum Beispiel Champion werden oder halt wirklich ein Match, abends hatten oder speaker-1: beim Sea-Fire-Festival einen, der vielleicht einen Cup gewonnen hat und auch vielleicht am Match des ganzen Wochenendes beteiligt war. speaker-0: Ja, da muss ich das ehrlich sagen, alle Fälle. wäre ich auch am liebsten, eigentlich wäre ich da im Ring angekommen, hätte ich ihm gerne diesen Cup gegeben, gar keine Frage. Aber ja, das ist einer der Personen auf jeden Fall, wo ich mich immer vom Herzen freue und wirklich dann auch mir die Person kralle. Ich finde, für mich ist das immer so, es ist wie ein kleiner Bruder für mich oder wie eine kleine Schwester, wo ich dann... selber diese große Brut, diesen Beschützerinstinkt habe und mich einfach für diese Person herzlich, vom ganzen Herzen darüber freue. Oder auch wenn ich mal Leute, wenn ich mal jemanden wechsle, die nicht so zufrieden gewesen sind oder vor Freude anfangen zu weinen, gehe ich dahin, nehme die Person im Arm und freue mich für die mit. ich leide, ich bin ein sehr empathischer Mensch und kann mich sehr gut in die Person hineinversetzen. Und Setze mich daneben, rede kein Wort und leide mit. Oder freue mich mit. Das sind dann so die Sachen, die ich meistens so backstage mache. speaker-1: Sehr glücklich, mein Lieber, auf jeden Fall. Lass uns mal ein bisschen auch über so ein Festival wie Sea Fire sprechen. Das war für einen guten Zweck. ist Geld für Kinder gesammelt worden, für Benachteiligte, was ich sehr, sehr gut finde. Ich glaube, fast 600 Euro sind zusammengekommen und für das Festival, so wie es war, finde ich das beeindruckend, ehrlich gesagt. Und ich muss ganz, ganz ehrlich sagen, dieses ganze Wochenende, ich habe leider nur den Samstag Mitgemacht, da hatten wir alle noch die Hoffnung, dass die deutsche Nationalmannschaft Weltmeister wird. Jetzt sprechen wir heute hier und darüber sprechen wir besser nicht, sondern über das CFIRE Festival. Und mein Lieber, wenn ich dir sage, das ist mir sehr, sehr viel Spaß gemacht, denn er kommt raus, dieser junger Athlet Kadiya und dann stehen da zwei Kinder mit einer Wasserpistole. Und Kadiya, möchtest du mal die Geschichte erzählen, wie du reagiert hast, bitte? speaker-0: Da ist mir ein Herz, also ich muss sagen, bei so einem Festival, bei so einem Open Air, wo wirklich jetzt nicht wirklich darauf geachtet wird, bist du jetzt der Böse, bist du jetzt der Gute, da hast halt bisschen mehr Freiheiten und das wurde ja auch gesagt, ich ey, feel free, habt Spaß. Und ich hab mich eigentlich, die kleinen Kinder hatten eine Wasserpistole in der Hand, stellen sich vor mir hin, wollten mich abschießen, schießen mich damit auch ab. Ich bin natürlich stehengeblieben. Ich mich weiter abschießen lassen. Das Wasser war erst mal kochend eis. Das wusste ich erst mal nicht. Dennoch habe ich mich weiter von dem Wasser, das waren Kinder, die haben sich darüber gefreut. für mich, mein Herz geht jedes Mal auf, wenn ich grinsen oder strahlen, die Kinder vor allem stehen, die natürlich mit in so involviert werden bei solchen Sachen. Da freue ich mich immer, da freue ich mir mein Ast ab und mein Herz strahlt. ich wäre ja, also wäre ich der Böse, hätte ich natürlich abgenommen, hätte ich natürlich mit der Pistole zurückgeschossen. Aber so im Großen und Ganzen, die Kinder sollen Spaß haben. Das war ein Fest, wo die Kinder auch Spaß haben sollten. das gehörte einfach dazu. Das musste einfach sein. speaker-1: Ja, weil wie gesagt, du hast ja auch ein sehr schönes Comedy-Match gemacht, fand ich. Und das ist ja auch nicht, was eigentlich in deinem Repertoire normalerweise steckt. Und ist das auch was, wo man sich dann drüber freut, dass man sowas dann wirklich ausprobieren kann auch? speaker-0: Ja, auf alle Fälle. Also ich bin echt ein großer Fan von Comedy Catch. auch immer Spaß, auch wenn ich jetzt jemanden habe, von seinem Character her, von seinem Characterwork auch so lustige Sachen macht im Match. Bin ich der letzte Mensch, der sagt, ey, wir machen das nicht? Ich hab da immer ohne Ende Spaß, vor allem, wenn ich da mal der Gute sein kann und dann wirklich die Leute zum Lachen bringen kann. Das ist dann für mich quasi das Ihtüpfelchen ganz oben drauf. speaker-1: Das ist Slapstick oft im Ring und eins muss man da können, dass über sich selbst auch lachen können. Weil das heißt, du stellst dich in so Comedy-Matches aus Situationen aus, die so absurd sind, die musst du dann aber auch erst mal so clean durchführen. Und ich glaube, du weißt, was ich meine. Und ist das schwierig, so was zu machen, ein Comedy-Match, wenn man das vergleicht zu einer normalen Matchcard, wie was willst du sagen? speaker-0: Ich glaube, dass Comedy etwas leichter ist als ein richtiges Wrestling-Match, was so eine Geschichte erzählen sollte. Weil ich glaube, bei den Comedy-Sachen, selbst wenn er, ich sag mal, selbst wenn er jetzt mal einen Bocce passieren würde, könnte man nicht wirklich rauserkennen, ob es jetzt geplant war oder ob es wirklich ein Bocce gewesen ist, weil du halt einen Comedy-Match machst. Oder du hast jemanden, der darauf reagieren kann und es einfach so aussehen lässt, als ob es nur geplant gewesen ist. Ich glaube tatsächlich, dass Comedy Wrestling ein bisschen einfacher ist als normales Catch und normales Wrestling. speaker-1: Wenn ich dich frage und dir sage, in diesen Interviews vor und nach den Interviews und auch in den Interviews, und das habe ich dir schon beim C-FIRE Festival gesagt und du konntest das nicht glauben, aber René im Producer sein kann, das bestätigen sehr, sehr viele Leute haben sehr, sehr positiv über dich und auch über deine Entwicklung gesprochen. was ich daran spannend finde, dass die alle gesagt haben, wir haben erst schon darüber gesprochen, Du verstehst deinen Egg. Darauf will ich nicht hinaus. was macht das mit einem, wenn man so was hört, dass so viele Leute glauben, dass du so schöne und eine krasse Entwicklung auch hingenommen hast? man sieht dich jetzt auch bei Promotions, wo du vorher nicht warst und vielleicht auch mal im Ausland. Und da will ich gleich darauf hinaus. Aber jetzt mal die Geschichte. Wie ist das für dich? Einen Hype zu... speaker-0: Es ist wirklich schwer zu realisieren, muss ich ehrlich sagen. Da kann ich auch die Geschichte erzählen. Ich stand bei meiner neuen Arbeitsstelle, saß da im Unterricht und auf einmal sehe ich, wie ich markiert worden bin und wo... Ich weiß nicht, ob du das mitbekommen hast, wo Lexa den Post gemacht hat von mir mich. Von jetzt auf, der einfach aus dem Nichts aufgetaucht ist und über mich geredet hat. Wo du mir erst auch gesagt hast, dass Leute auch über mich reden. Und es ist einfach wirklich total schwer, anzunehmen und einfach zu realisieren, dass überhaupt so was passiert. Das hätte ich niemals erwartet, dass so was passiert. Und ja, und dass ich natürlich jetzt... nach Promotions komme, wo ich vorher nicht gewesen bin. Das freut mich auch. Auch bookings her, dass es echt gut läuft jetzt momentan für mich. Einfach mega dankbar bin, dass ich diese Möglichkeiten überhaupt bekomme und dass die Leute dann sagen, er versteht sein Work, wie er sich jetzt zu geben hat und dass es dadurch belohnt wird, dass über mich geredet wird und dass ich dann auch bei Promotions antreten kann. speaker-1: Weil das muss eine Wrestlerin oder ein Wrestler nicht machen, positiv über einen Arbeitskollegen sprechen. Und das passiert auch nicht oft im deutschen Wrestling, besonders nicht öffentlich. Und das ist wirklich eine Ausnahmeerscheinung. Und das soll und muss sie dir glaube ich auch das Gefühl geben, dass du nicht so viel falsch gemacht hast in den letzten Monaten, im letzten Jahr. Du hast erst über die Geschichte gesprochen und dann muss ich dir sagen, was dir angetan wurde, das tut mir sehr, leid. Aber wir haben mit Jazzy auch darüber gesprochen. Du bist tougher und stärker wieder da rausgekommen anscheinend, weil dann an sich so auch zu arbeiten, dass man auch Gewicht verliert und dass man auch anscheinend das Mind dafür hat, Wrestling verstehen zu wollen. Ich kann dir nur größten Respekt zollen, ehrlich gesagt. Weil ich glaube, das ist nicht nur einfach, wenn man solche Sachen erlebt wie du, dann sofort wieder den Sonntag danach zum Training zu gehen. Das ist das Herzblut vom Business, worüber wir auch schon öfter hier gesprochen haben. speaker-0: Auf jeden Fall, auf jeden Fall. Also das ist wirklich so. Also in den Jahren, wo das alles so passiert ist, konnte ich halt wirklich viel nachdenken. Hat der Wrestling gefehlt? Ja, auf alle Fälle. Also das muss ich ehrlich sagen. Also Wrestling hat mir sehr gefehlt. Auch wenn ich sag, ich hab zwischendurch mal geguckt, saß am Handy, hab mir so paar Sachen von mir angeguckt oder hab dann verfolgt zum Beispiel einer meiner oder zwei meiner wirklich allerängsten Freunde. sag mal Cody Kidman, Daniel Marmadoff. Das sind wirklich zwei, mit denen ich damals auch angefangen haben bei uns damals bei Dokkas, wo die auch die ersten Schritte mitgemacht haben. Und dann sehe ich, wie weit die beiden rumgekommen sind. Eine Weile Saint und Phil Black, ob ich jetzt mal die beiden Namen auch mit da rein zu werfen und das sehe, was die da machen. Und dann wo ich mir denke... Da könntest du mit denen zusammen quasi diese Wege gerade gehen, schaffst es aber nicht, weil du halt hier so fest steckst. Und das hat mir dann wirklich so krass gefehlt. dass ich einfach auch dann zu dem Zeitpunkt einfach so, wenn ich das nochmal durchziehe, dann mache ich es aber so, dass ich mir erstmal einen anderen Namen mache und dass ich den Dass ich mal den Leuten oder der Welt der deutschen Wrestling-Szene einfach mal zeigen kann, es gibt noch jemanden, der lief die ganze Zeit unterm Radar, aber er fängt an zu verstehen, wie er arbeiten muss. Und das hat mir halt die vier Jahre Zeit gegeben, über darüber nachzudenken, wie komme ich zurück und was mache ich. speaker-1: Das heißt, hast da die Rolle entwickelt, quasi in der Zeit. speaker-0: Ja genau, in den Jahren, wo ich dann raus gewesen bin, habe ich angefangen es zu entwickeln und habe dann gesagt, diese Rüstung, die ich mir quasi im Ring aufgebaut habe, das wäre quasi meine Rüstung gewesen, die ich gebraucht hätte zu dem Zeitpunkt. speaker-1: Du hast was Spannendes gesagt. von Phil Black gesprochen, das von Cody, von Ra'ad Daniel Marmeldoff gesprochen, du hast von Violet gesprochen. Und ich sagte eins, und da muss ich dir ein Kompliment machen. Du hast dich in vielen Ligen auf der Niveau hochgekämpft. Obwohl, ja Violet war auch lange verletzt, das muss man ihr geben, aber Respekt mein Lieber, ehrlich gesagt. Ist dir das so bewusst? Wenn du mal so drüber nachdenkst, was du da eigentlich erreicht hast? speaker-0: Ich sage, es ist wirklich schwierig. Ich kann jetzt noch zu Hause sitzen und es ist echt schwierig zu realisieren. dass ich gegen Mamedov, bei Unlimited, ich ein Einzelmatch bei Firewall. Das war unser Einzelmatch. Das habe ich gar nicht realisiert gehabt. Ich stehe jetzt mit ihm zusammen hier im Ring, eins gegen eins. Und wir können Spaß haben. aber trotzdem unsere, unsere, unsere Story erzählen. Jedes Mal, wenn wir zusammen auf der Karte sind, haben wir jedes Mal gesagt, dass Opel es jetzt bei Legion ist. Oder jetzt zum Beispiel am Samstag bin ich ja bei, auch bei der OPW, äh, hab da mein Debütmatch und Cody Kidman ist ja auch da. Und jedes Mal, wir zusammen auf der Karte sind, sagen wir immer gegeneinander, ist auch so ein Wettbewerb untereinander von uns, dass wir sagen, ey, ist das so, wir Tuhabus Schwierigkeiten haben, ob da nach mir dran zu sein, weil ich den Banger hier rausziehen werde. Und das ist immer so ein... kleiner Push, den wir untereinander haben. Ja, aber es ist echt schwierig, es echt zu realisieren, dass ich dann mit den Jungs mit auf der Karte bin oder auch Matches gegeneinander haben oder auch zu Leuten, die ich eigentlich nur bei YouTube gesehen habe. Ich sag, ich hätte niemals gedacht, ich mal, auch wenn es jetzt ein Tag Team Match gewesen ist, dass ich mit Pete Bownsers zusammen gegenüber im Ring stehe. Das ist es ja. Das ist einfach... speaker-1: Verrückt, oder? speaker-0: einfach crazy. und darüber habe ich nie wirklich nachgedacht, weil ich ärgerdiener war. habe mehr muss man muss ich ehrlich sagen. habe für mich als Wrestling war mehr erstmal Hobby ist eigentlich ein ganz doofes Wort und dafür hält mich wahrscheinlich schwächer. Aber ich habe es mir als Hobby gesehen. Aber irgendwann habe ich angefangen. Du willst mehr. Ich will immer. Ich möchte mehr. möchte mehr. Ich möchte mehr. Und dann nach den vier Jahren habe ich einfach gemerkt, ich möchte, ich will. Das ist meine Zeit. zieh es durch und dafür muss ich hart arbeiten, ⁓ da zu stehen, wo ich hin möchte. speaker-1: Ist dir das immer leicht gefallen, straighten Gedanken zu halten? Oder gab es auch Momente, wo du gesagt hast, schwierig? Oder hast du immer wirklich an diesem Moment festgehalten? speaker-0: Manchmal schwankt es tatsächlich so ein Hin und Her. man auf einmal keine... Ich gehe jetzt mal davon aus, zum Beispiel beim Training, für mich selber, das Training lese nicht vom Wrestling, aber das Training, ich selber mache, mich. Wenn man kein Ergebnis mehr sieht, so die ersten, auch wenn man die ersten Gewicht, die ersten Kilo purzeln ja auch wie verrückt, aber ab einem gewissen Zeitpunkt bleibt es ja irgendwann stehen und man muss ja dafür... bisschen mehr machen als das, was man vorher gemacht hat. Da war ich immer so bisschen hin und her am Struggeln. Oder manchmal sind das auch die Road Trips, einfach so sich ziehen, wo man denkt, ach, warum mache ich das überhaupt? Aber dann wieder sagt, ich weiß genau, warum ich das mache, weil ich diesen Sport einfach liebe und einfach die Leidenschaft und einfach die Liebe einfach dafür entwickelt habe, dass ich eigentlich nichts anderes mehr machen möchte. bin auch im Schichtdienste. Ich muss von Montags bis Freitags. Ich bin Straßenbahnfahrer. Ich arbeite morgens ⁓ 3 Uhr an, arbeite bis abends 19 oder 20 Uhr. Das ist von Montags bis Freitags. Dann bin ich samstags und sonntags noch wrestlingmäßig unterwegs. Am Montag geht meine Schicht direkt weiter. Das ist dann quasi eine Sache, die ich für mich gesagt habe, das ist das, ich machen möchte. Dafür möchte ich einfach weiter kämpfen, auch wenn es manchmal schwierig ist. speaker-1: Ja, Wrestling sind halt leider manchmal wirklich Hard Times auch. Und am Ball zu bleiben scheint manchmal nicht so einfach zu sein, aber wenn man das macht und jetzt, hab, du hast es erst so klein angeteased, aber Kardia geht international. Wie war das für dich, eine Anfrage zu bekommen aus dem Ausland da zu catchen, mein Lieber? speaker-0: Ja, war, fand ich krass. ich hab natürlich sofort einen Rundschrei gemacht. Da meine ganzen Leute da so, ey Leute, ich hab ein Booking in Schweden gekriegt. Ich sag so, ich darf da antreten. sag auch, bei Slam darf ich antreten. Das war auch wieder, das hab ich erst mal gar nicht realisiert. Ich hab sogar noch zwei Tage später immer wieder in meine DMs geguckt. Das ist wirklich der Fall. Ich gehe jetzt wirklich international. Ja, und das ist ja einmal blutgelegt. Jetzt will man noch nicht mehr aufhören. jetzt versuche ich jetzt auch so bisschen auf Flaggenjagd zu gehen. Schreibe auch Promotions an, überall im Ausland und versuche da mein Glück. Ob es natürlich was wird, ist natürlich immer so eine Sache. Die haben ja natürlich ihre ganzen Leute. Muss man ja einfach so sehen. Aber wenn sich irgendwo eine Lücke auftut... bin ich auf jeden Fall da und versuche, das Beste daraus zu machen. speaker-1: Ich sag mal so, ich, Entschuldigung, wenn ich da jetzt einem zu nahe treten in der europäischen Wrestling-Szene, aber so bei uns ⁓ die Ecke sehe ich so größere, breitere Typen eher in Holland und dann wird es halt schwierig gerade in Wrestling Deutschland auch mit solchen Charakteren, wie du ihn dann auch vielleicht präsentieren kannst. Das heißt, ist dir das bewusst, dass du schon so bisschen auch ein Alleinstellungsmerkmal hast für dich auch mit dem, was du präsentieren kannst im Ring, mit deinem Körper? Mit deiner Ausstrahlung. Ist dir das bewusst? speaker-0: Ich habe mittlerweile schon, was heißt, doch ja schon einigermaßen, muss ich sagen, weil ich halt jetzt versuche, mich dementsprechend auch zu verhalten. So weil, wenn man jetzt so überlegt, heutzutage, und man sitzt ja halt auch öfters jetzt einfach bei WWE, AEW oder sonst irgendwo, du hast die Big Guys, die richtig Big Guys sind, sind natürlich auch voll die krassen High Flyer. So die natürlich auch dann so einen Moonsault springen oder keine Ahnung was, vom Dive nach draußen machen und keine Ahnung was sie noch alles durchziehen. Und ich bin dann gesagt, ja cool, ich es kann, aber ich brauch es nicht im Match, weil was bringt es mir denn, wenn ich jetzt hingehe als 150 Typ, springe ich jetzt einen Moonsault vom Top-Rope. Was macht dann der Highfly? Dann zählt beim Highflyer nicht mehr spektakulär aus. Dann lasse ich lieber die spektakulären Sachen, lieber den Highflyern, die wirklich durch die Gegend fliegen oder Highrisk-Maneuver machen. Dann lass mich doch lieber die Sachen machen, die dann vielleicht nicht so oft auf der Karte zu sehen sind. speaker-1: ist ein wichtiger Punkt, nochmal aufs Ausland zurückzukommen. Wie ist das dann, wo ganz anders zu catchen, wo die Leute einen gar nicht kennen? speaker-0: Man geht da mit einer gewissen Ehrfurcht rein. Weil es ist wirklich so, du tauchst da auf und die Leute sehen dich zum ersten Mal. Und es ist ja wirklich dieser entscheidende Punkt, ist ja dann da. Du musst für diese Sekunde oder für diese fünf, sechs Minuten, die du dann hast, diesen Zeitpunkt hast du jetzt, ⁓ dir im Ausland den Namen zu machen. Vor allem bei dieser Promotion. Und es geht ja darum, ob die dich danach nochmal booken werden. Und dann geht man natürlich mit einer gewissen Nervosität, finde ich, geht man natürlich ins Match rein und sagt, und nach dem Match so, habe ich jetzt so abgeliefert, wie die es gerne haben wollten und habe ich mir jetzt wirklich dadurch einen Namen gemacht. Für dieses eine Mal. So für die Leute natürlich. Das war eine Crowd, die waren jetzt nicht so, das war jetzt keine reine Wrestling Crowd, das waren mehr so Leute, manche Leute, die das zum ersten Mal gesehen haben. Viele kleine Kinder und so zwei, drei Wrestling... Die Frauleute waren schon da, aber man hat das mehr für Leute gemacht, die halt mit dem Wrestling-Business noch nicht so viel zu tun hatten. speaker-1: Für deinen Charakter vielleicht aber gar nicht so schlimm, weil er sich eigentlich von selber erzählt. speaker-0: Also das war ganz witzig tatsächlich. Ich kam raus, hab mich vor dem kleinen Kind gestört, hab die Hand hingehalten. Der wollte mir die Hand geben, ich mach die Hand weg. Und war natürlich direkt der Böse, weil wie kann man es wagen, dem kleinen Kind die Hand nicht zu geben. Und mein Gegenpart hat es einfach echt gut gemacht. Er lief durch die ganze Crowd, hat mit allen gefeiert. Und wir standen im Ring. Und die ersten zwei Minuten von dem ganzen Match haben wir noch nichts gemacht. Und die Leute ... Und wir haben quasi Crowdsurfing gemacht, auch wenn das keine Wrestling-Crowd gewesen ist. Die haben Crowdsurfing gemacht ohne Ende. Mit dem Hey Boo, Hey Boo und ihm angechantet, mich ausgeboot. Es hat einfach, das war wirklich eine ganz, es war für mich einfach reinste Magie, da im Ring zu stehen und mich wirklich mal einfach darauf, einfach stehen zu bleiben und einfach mal zu genießen, auch wenn man ausgeboot wird, trotzdem zu genießen, dass man ausgeboot wird. speaker-1: Das heißt aufsaugen auch solche Momente dann, im Endeffekt. speaker-0: Ja, auf jeden Fall. Aufsaugen und an dem Tag wusste ich einfach, ich mache es richtig. Ich habe es richtig gemacht, dass die Leute mich genauso wahrgenommen haben, wie ich es gerne gewollt habe. Und das wurde mir auch beim Backstage direkt gesagt. sind Backstage beide gekommen, standen da und direkt hat Prämoter Daumen hoch gehalten und hat dann sofort gesagt, brillante Arbeit. Sagt er, super Arbeit. Ich kann mich über keine Sachen beschweren, falsch gelaufen ist. Das Match war auch super. Also da kann ich wirklich nichts gegen sagen. Der Gegenpart von mir war super. Der Dimitri war super im Ring. Hat die Leute sich geholt, wo er die hätte holen müssen. Und wir konnten wirklich spielen, wie wir wollten. Die Leute waren von Anfang bis zum Ende des Matches auch fein. Er war der Hometown Hero, The Beast from the East. speaker-1: Welche Geschichte habt ihr erzählt? speaker-0: Und ich war der große Böse, auch aus Osten. Aber er ist Powerlifter tatsächlich. Also ich hab ja noch ein bisschen Background-Story von ihm gehabt. Er ist Powerlifter, ist eine richtige Kardiomaschine und ist wirklich der ungeschlagene Home-Town-Hero. Und ich kam dann halt dazu und hab ihm erstmal gezeigt, dass es auch mal bisschen schwieriger ist, auch mal wenn jemanden hat, der bisschen größer ist als er. dass er mal richtig bisschen ans Arbeiten kommen muss. speaker-1: Kann man das irgendwo gucken? Das Match, gibt es das irgendwo? speaker-0: Aktuell habe ich noch keinen Fottage bekommen, aber sobald ich es habe werde ich es auf jeden Fall posten und dann werde ich es dir auf jeden Fall geben. speaker-1: Dankeschön, das würde ich mir gerne angucken, ehrlich gesagt. Wrestling im Ausland, sind das auch Ziele von dir? Du hast gesagt, du hast viele Promotions im Ausland angeschrieben. Du bist jetzt bei Unlimited Wrestling aus. Auch sind das auch Ziele, woanders in Deutschland noch unterzukommen? Der Süden, der Osten? Was sind deine Ziele in Deutschland, Kania? speaker-0: Also tatsächlich möchte ich gerne einmal around Deutschland natürlich gerne in E-Dub Promotions einmal wrestlen. Gar keine Frage. Ja, jetzt habe ich jetzt, feiere ich mein OPW-Feiergespräch, feiere ich jetzt mein Debüt in Cottbus. speaker-1: Mehr aus dem geht gar nicht, kann man nur sagen. speaker-0: im Osten, ja. speaker-1: Viel Spaß, Kati, auf jeden Fall. speaker-0: Ja, ich werde auf jeden Fall, das wird richtig richtig lustig. Glaub ich auch. Ja, ansonsten klar einmal hin und her. Gwf wäre für mich auch mit dabei, wenn es die Möglichkeit besteht, der Gwf mal was zu machen. In Erdingen bin ich ja schon angetreten, da vielleicht mal wieder runter zu fahren. Manchmal, ich merke mich manchmal, glaube ich, ein bisschen zu spät, dass die Cut da meistens schon voll ist oder der letzte Platz gerade vergeben worden ist. Das kann auch schon mal passieren. Da bin ich aber... Da kriege ich aber keinen Groll oder so. Okay, wer zuerst kommt, mal zuerst. Dann frage ich, sage ich, ey, pass auf, wenn ihr was habt, ich bin relativ flexibel, sagt mir einen Tag vorher Bescheid, ich kann meine Tasche packen und bin am nächsten Tag sofort da. Das ist kein Problem. Ich brauche nur einen Tag quasi Zeit, ⁓ mir alles fertig zu machen. speaker-1: Ich will vom Ausland jetzt weg vielleicht mal auch noch, wie soll man das sagen, die harte Arbeit weiterhin mitzunehmen. Das heißt auch mal vielleicht das eine oder andere Trainingsseminar vielleicht auch mitzunehmen bei dem einen oder anderen, der das vielleicht sehr, gut macht. Und wenn ich da einen Namen nennen kann, und wir haben erst im Vorgespräch gesprochen, dass du auch dabei warst beim Trainingsseminar von ihm, ist für mich ein ganz, ganz wichtiger Faktor. Ich weiß gar nicht, vielleicht ihn nicht viele Wrestling Promotions mehr anschreiben, dass er denen hilft oder ob er vielleicht gar keine Lust hat, aber da können wir ihn im Interview dann fragen. Aber du hast so eine Session von ihm mitgemacht und immer wenn ich dazu gucke, wenn er solche Seminare gibt, dann habe ich immer das Gefühl, der kann Sachen mit einer Sachlichkeit, mit einer Leichtigkeit, dann zwischendrin mal wieder ein Witz, auch Ernsthaftigkeit, wenn er Leuten erzählt, was sie besser nicht machen sollen im Wrestling und dann Aber immer mit einem respektvollen Ton. Ich habe viele Leute schon Seminare geben sehen, aber ich finde einer wie Damek sollte viel mehr solche Seminare in Guns Wrestling Deutschland sogar geben, ehrlich gesagt. Würdest du das becken, diese Aussage, mein Lieber? speaker-0: Ja, auf jeden Fall. Also, finde ihn cool. ist auch ein sympathischer Kerl. Ich sehr viel Spaß gehabt, mit ihm auch backstitch zu unterhalten. Und auch nach dem Seminar einfach dazu stehen und über Sachen nachzudenken. Ich stand da auch, habe über das Match nachgedacht und war mir überlegen, worüber denkst du nach? Ja, über zwei, drei Kleinigkeiten, ob ich das anders machen soll. Er ja, erzähl doch mal. Sag, wie siehst du, wie willst du das machen? Hab ich ihm das bisschen erklärt, sagte, ja, klingt doch cool. Sag, geh raus, have fun, viel Spaß und reiß die Hütte ab. Setz das so ein, wie du es gerade gelernt hast. Und das ergibt einem so viel Confidence auf einmal, dass du dann rausgehst und wirklich genau das im Hinterkopf hast und deine Sätze dieses, Spaß. Für ihn ist das wirklich, hab Spaß daran, was du machst. Wenn du Spaß an den Sachen hast, die du machst. dann kann es eigentlich nur gut werden. Auch wenn das natürlich ein doofes Match ist, aber für dich wird es gut. speaker-1: Ist da Mac auf der guten Weise das, was Jürgen Klopp immer nach sagen, Menschenfänger, würdest du das sagen, auf die positive Art? Weil ich finde auch, mit welcher Fröhlichkeit er da auch jedes Mal bei diesem Seminar auch selbst dabei ist und dass er selbst auch Spaß hat und selbst mitlacht. Ich finde diesen Vibe, den der Trainings gibt und ich kann das vielleicht der eine oder andere Pro-Votion auch im Norden nur nahelegen, Mac anzufragen, ob er nicht mal wieder Seminare machen möchte, weil ich glaube speaker-0: Ja, auf jeden Fall. speaker-1: Da müssen öfter nachgefragt werden, weil ich finde das sehr, interessant, wie der mit euch umgeht auch und wie der weder von oben herab noch irgendwas erzählt. Ja, auf jeden Fall. Aber immer das Auge auf Wrestling. Also das heißt, da gibt es Schabernack, aber dann geht es halt sofort weiter mit einer Sache, die dann halt wichtig ist. Und ich finde, diesen Spagat auch zu finden, dass du halt Leute auch bei Laune hältst, wenn die sogar vielleicht vorher in dem Fitness-Kardio ein bisschen fixen. Das ist halt einfach so. Aber das ist auch so ein Austesten dann oft vielleicht auch mal. Kade, wenn ich dich dann fragen würde, egal wie dein Stand im Wrestling wäre, wenn du weißt, einer wie Mack oder andere Leute, die schon sehr, viel im deutschen Catch auch erlebt haben, Seminare geben, wärst du dabei? Ja. speaker-0: Ich wäre sofort an Ort und Stelle, definitiv. Also sobald ich sehe, es ist irgendwie ein Seminar und es passt zeitlich und ich kann es mir, muss man leider sagen, wegen Spritpreis und finanziell überhaupt leisten, bin ich der Erste, der sofort dahin fährt. Gar keine Frage. Und ziehe das Seminar dann auf jeden Fall mit durch. Und das ist bester Beispiel auch jetzt. Jetzt in Juli ist ja bei der GRW, Niki Cross ist ja da. Hab mir jetzt gerade noch einen Platz eben im Seminar gesichert. da bin ich sofort da, gar keine Frage. ich nehme alles mit, was ich kriegen kann. Auch für mich Seminare wie, habe Seminare mit, Zack Zodiac habe ich Seminare gehabt. Das war auch für mich ein großer, großer Wunsch, weil ich ein großer Zack Zodiac-Fan bin, bei denen ein Seminar zu machen. Und das über zwei Tage ging, sofort. Ich bin dann Ort und Stelle. Ich habe damals auch noch bei Carsten Beck noch ein Seminar hingekriegt tatsächlich. Das war noch damals über Legion oder besser gesagt über die GWR damals noch. Klar, mitnehmen, was man mitnehmen kann. Und kommt man hier im Umkreis und sagt, ey, pass auf, da ist ein Seminar. Wie sieht es aus? Carly ist der letzte Mensch, der sagt, ich fahre mit euch nicht dahin. speaker-1: Das heißt, immer auch stetig weiter verbessern wollen, ne? Ja. speaker-0: Man nennt die aus. speaker-1: Sie haben mit mir schon einen Augenblick geredet und das fast salonfähige Wort, was hier des Öfteren schon vorgekommen ist, und ihr werdet es das ein oder andere Mal schon vorher dann gehört haben, weil wenn ihr dieses Interview hört, ist Süßmäuse. Und ich finde, du hast dir gerade eine Gruppe von Süßmäusen, wie ihr das so schön sagt, umeinander gereiht, auch wenn ich Daniel Marmatoff nehme, wenn ich Cody Kidd mitnehme, wenn ich Phil Black nehme, Violet Sane und all diese Leute, die in diesem Kosmos so drumherum laufen. Dann habe ich nicht das Gefühl, dass da Arbeitskollegen unterwegs sind, Kadia, sondern ich habe das Gefühl, dass da wirklich Freunde miteinander unterwegs sind. Willst du diese These von mir unterschreiben? speaker-0: Ja, definitiv. ich kann zum Beispiel von Cody Kidman, wenn man jetzt alle viermal so einzeln nimmt, Cody Kidman ist mit Abstand mein bester Freund. Wir sind quasi eine Familie. ist wie mein großer Bruder. Ich bin der Älteste aus meiner Familie, aber für mich ist Cody, er für mich sein großer Bruder. Wir reden täglich. Ich du warst jetzt letzte Mal, ich war fast eine ganze Woche bei Ihnen. übergepennt, wir haben Wrestling geguckt, wir sind auch hingegangen zum Festival, ich bin zu ihm hochgefahren, hab bei ihm gepennt, sind am nächsten Tag runtergefahren und hin und her. Mit Daniel Malmedov schreibe ich tagtäglich, funny story bei ihm, zum Beispiel, ich bin hingegangen, war beim Friseur, der Friseur hat mein Bart verkackt, ich schreibe ihm morgens ⁓ halb zehn in der Nacht, ich dachte, ey, der Friseur hat mein Bart verkackt, das Einzige, was du zurückbekommst, ist ein Lachfleisch von Daniel Malmedov. Das sind so kleine Reifen, so bei Violet Zane. Die ersten Schritte im Wrestling hab ich ja miterlebt bei ihr. Die Entwicklung einfach, es ist einfach der Stolz, wie ein großer Bruder zu sein, wie zu seiner kleinen Schwester. Gleiches Spiel bei Phil Black auch. Wir treffen uns privat. Die Roadtrips mach ich mit denen zusammen. Meistens immer mit Violet und mit Phil Black zusammen, weil die ja hier unten gewonnen. Oder auch, einen Namen, ich noch mit reinwerfe, ist jetzt Lexa Valo. ist meine beste Freundin. Auch jede Roadtrip, die ich mit ihr habe, fahre mal zusammen. Es wird gelacht, es wird geweint, es wird rumgemotzt miteinander. Das sind Menschen, die ich so ins Herz geschlossen habe, wo man sagen kann, das ist nicht nur Kollegen im Wrestling, das sind Freundschaften, die man einfach nicht vermissen möchte. speaker-1: Was ist für dich das wichtigste im Wrestling, Kadir? Wenn man dich das jetzt einfach ad hoc zu fragen würde. speaker-0: ⁓ Das ist eine sehr, gute Frage tatsächlich. Ich würde sagen, für mich ist es das Wichtigste, eine gute Show abzuliefern, die Leute zu unterhalten. ich finde, dass wir hier in Deutschland versuchen sollten, dass Wrestling genauso groß wird wie in Amerika, in Deutschland genauso groß werden sollte. Dass wir alle da schon bisschen in der Flucht stehen. dass wir das genau das gleiche hinkriegen, was sie Amerika schon geschafft haben. speaker-1: ist auf dem Markt wie Deutschland, glaube ich, schwieriger als in Amerika. Was glaubst du denn fehlt, ⁓ das hinzubekommen? speaker-0: auf Was fehlt? Das könnte ich dir gar nicht genau beantworten. fehlen würde ich? Ist es die Werbung oder die Motivation der Leute, die noch nicht mal das Wrestling machen, vielleicht die Motivation der Leute oder die Neugier der Menschen hier in Deutschland? Ich weiß nicht, ob wir in Deutschland einfach zu einseitig denken für Sport. Dass in Deutschland vielleicht der Sport größter ist. Entweder Fußball, Basketball oder ... Das heißt, die einzigen drei Sportarten sind so wichtig für die in Deutschland gerne geguckt werden. Dass die Leute sich einfach nicht wirklich mit Wrestling befassen. speaker-1: Ich weiß gar nicht, wie ich das formulieren soll. glaube, dieser Wrestling-Markt ist halt in Deutschland schon WWE bestimmt. Das heißt, wenn du in der WWE einen großen Hype hast, dann schwappt das meistens auch nach Deutschland über. Oder wenn es für WWE früher in Amerika schlecht lief, dann hat man halt diese Märkte wie England, wie Deutschland, Freibreich und so bespielt. Ich habe das Gefühl, dass WWE halt im Moment kein Wrestling mehr zeigt, wo ich das Gefühl habe, dass viele neue Leute dazukommen. Ich sehe da eigentlich statt jetzt nur eine Stagnation und ein Bearbeiten von einem Status quo im Pro Wrestling bei WWE. In Deutschland hast du dann das Problem, wir von einem Wrestling Business sprechen, aber du bist selber Catcher. Kade, wenn ich dich fragen würde, ist in Deutschland ein Business vorhanden in Sachen Wrestling? speaker-0: Hoh, öhm... speaker-1: Wie viele Shows müsstest du, also wir reden nicht über Gage, aber was glaubst du, wenn du fest davon leben solltest im europäischen Bereich, dann müsstest du fast an jedem Wochenende drei Abende arbeiten, speaker-0: locker. ich glaube, dass du wirklich sagen kannst, dass wenn du wirklich vom Wrestling leben kannst, müsstest du quasi, denke ich mal, Freitags anfangen und Sonntags bist du fertig. dann wirklich freitags vielleicht morgens startest du, aber bis abends dann durch mit zwei, drei Promotions. Samstag und Sonntags gleiches Spiel. Und dann hast du mal vielleicht, wenn überhaupt, die Miete gedeckt. Wenn überhaupt oder bei den aktuellen Spritpreisen, kommen es vielleicht auch die Spritpreise. Ich glaube, ist einfach, ich würde jetzt nicht sagen unmöglich, es ist glaube ich sehr, sehr, sehr, schwierig im Deutschen oder im Deutschland als Wrestler davon zu leben. Ich glaube, es ist echt schwierig. speaker-1: Ergiftlich umsonst wenige, das tun. Und das hat meistens auch mit dem Trainingshop gleichzeitig zu tun. So wie zum Beispiel Dreißiger. Ja. Und ist es ein Traum von dir, vom Wrestling leben zu können, mein Lieber? speaker-0: Vielen Dank. Ja, schon irgendwie. klar, mein Job macht mir Spaß. ich sag mal so, dass ich jetzt, ich sag mal ganz grob gesagt, wenn ich mit Wrestling die Miete bezahlt kriege und mit meinem normalen Job alles drum herum bezahlt, so zahlen kann, was man so als Hobby macht oder zum Spaß macht, das ist schon ganz cool. Aber jetzt wirklich sagen, ich kann jetzt wirklich mein Leben Davon wirklich finanzieren ist es glaube ich echt mega schwierig und da würde ich glaube ich mit einer richtigen Erfurcht dran gehen. Ich wird ein bisschen schwierig. speaker-1: Kader, das war ein spannender Exkurs durch dein Leben auch. Auch mit einem sehr, sehr traurigen Höhepunkt. Ich muss sagen, stark wie du da rausgekommen bist, aber auch, finde ich, wie stark wie du zurückgefunden hast, deinen Weg, deinen Traum wiederzufinden. Ich kann dir erstmal nur Danke sagen für deine offenen Worte auch hier. Danke, dass du das möglich gemacht hast, weil ich würde jetzt was machen, dass das expose dich vielleicht, weil Du bist einer, mich gefragt hat, glaubst du wirklich, dass das Leute hören wollen? Stimmt das, Kadi, dass du mich das gefragt hast? speaker-0: Das E-A, hab ich dich gefragt. Das stimmt. speaker-1: Ja, und ich hoffe, du hast eben gerade bewiesen mit dem Interview, dass ich genau die richtige Entscheidung getroffen habe, weil ich glaube schon, dass deine Geschichte sehr, viele Leute hören sollten, mein Lieber. Ja, dir, danke schön, dass du das heute möglich gemacht hast. Jetzt, Kadi, die letzten Worte dieses Interviews gebühren dem Gast heute, hier war Kadi, also dir. Das heißt, du kannst jetzt noch allen Leuten nochmal das mitgeben, was du ihnen mitgeben möchtest. speaker-0: Danke schön. speaker-1: Und dann ist dieses schöne Interview auch zu Ende. Vielen, vielen Dank dir, Lieber. Ich bin raus. Du bist dran. speaker-0: Ja, Leute, habt jetzt lange meine Stimme gehört heute. Ich freue mich immer, Möglichkeiten zu haben, mich irgendwo zu präsentieren. Und ich fange an, ich würde jetzt nicht sagen, ich verstehe Wrestling, ich würde sagen, ich fange an zu verstehen. Hab lange Zeit gelernt oder lange Zeit jetzt gebraucht, auch meine Rolle zu verstehen. Und hab mich, entwickle mich immer weiter, bin immer bereit für was Neues. Bin mir auch... für nichts zu schade, mach jeden Spaß mit, mach auch jede Art von Match und so mach ich mit, gar kein Problem, wenn man mir die Möglichkeit gibt. Klar, bin jetzt nicht der super Top Athlet und bin jetzt auch nicht die beste Kardiomaschine, aber ich kann trotzdem das erfüllen, was gesehen werden möchte und dementsprechend, wenn ich die Chance bekomme, ergreife ich sie und ich arbeite jeden Tag. arbeite jeden Tag daran, dass ich meinen Traum irgendwie in Erfüllung kriege, dass ich deutschlandweit zu mir einen Namen machen kann und dass die Leute sagen, das ist Kali. speaker-1: Das war Karajan, das war Tim, dir vielen vielen Dank, euch vielen vielen Dank für's Zuhören. Bis zum nächsten Mal, auf Wiedersehen. Tschö. speaker-0: Freunde.