speaker-0: Ihr hört GF, der Talk. Ich bin John Bad Bones Klinger. Gute Freunde! speaker-1: Moin, herzlich willkommen zu GF The Talk. Und da hört ihr schon, der Schorschi ist schon in den Startlöchern. Der Schorschi ist heiß. Schorschi, ich fahre erst nach Hannover, dann fahre ich mit einer Legende des deutschen Wrestling, mit Martin Nollte und leider mit Tim Stübing, der mir immer schwere Stunden beim Wrestling beschert, weil alle immer rufen, wenn ich und er auf derselben Show sind und ich ihn ansage, alle außer Tim. Und das ist mich immer ein trauriger Moment, wenn eine ganze Crowd das ruft. ich bin mir nicht ganz sicher, ob sie ihn oder mich meinen, aber Schorschi, schön, dass du hier bist. Samstag sehen wir uns persönlich. Heute sprechen wir das erste Mal zusammen. Das heißt, wir hatten noch nie Berührungspunkte. Das kannst du sagen, das stimmt, oder? speaker-0: Es stimmt in der Tat, aber ich sag ja, es ist ein altes Sprichwort, lieber zu spät als nie. Das muss man auch sagen und ich freu mich, dass ich da sein kann. Und natürlich, wenn die Leute Tim rufen, dann meinen sie immer dich, ist ja klar. speaker-1: Über Eberscatch werden wir nachher auch bisschen sprechen, über Catching von Manu Thiele. Jetzt möchte ich über ein Thema sprechen. habe es eben kurz im Vorgespräch schon angesprochen. Wenn man deine Social Media Kanäle und die einer bestimmten Wrestlerin, die von Alex Wright auch trainiert wurde, wie du Kate Brescher so siehst im Internet, dann könnte man das Gefühl haben, ihr beide, ihr habt euch nicht gesucht, aber trotzdem leider gefunden. Wie ist es zustande gekommen, dass diese Dynamik, dass ihr euch neckt, hätte ich fast gesagt und das manchmal auf sehr, sehr schöne Art und Weise, die man da auch bei Social Media bewundern kann. Das ist mal was ganz anderes, was es in der Form noch gar nicht gab, ehrlich gesagt. Kannst uns mal ein bisschen erzählen, wie das zustande kam, dass ihr beide diese Dynamik dann entwickelt hat und dann auch auf Social Media ausgelebt hat? speaker-0: Ja, sehr gerne. Ich verfolge Kate eigentlich seit Anbeginn ihrer Karriere schon. weiß gar nicht, wann das war. glaube, 2000. Wann habe ich das erste Mal eine Bierzelt gekatcht? Bei Alex, 21, glaube ich, war das nicht. Was riecht denn? Die erste Bierzelt-Show nach der Pandemie, wo ich den Titel von Boris Payton holen durfte, den NW World Heavyweight Champion Titel. Da habe ich Kate das erste Mal gesehen und da war sie aber noch absolut rookie. Aber trotzdem habe ich da schon irgendwie gesagt, Sie hat dieses Besondere irgendwie. Aber ich hab sie nur gesehen. Ansonsten hab ich kaum mit ihr gesprochen. Dann war sie eine Zeit lang wieder verschwunden. Dann kam diese zweite Biltzell-Show, wo ich den Titel wieder abgeben musste an Muru. Aber gut, passiert. Da hab ich sie wieder gesehen und den Fortschritt gesehen, den sie gemacht hat. Da dachte ich mir auch schon, irgendwie... Sie ist nicht wie die anderen. Ich denk, weißt, was ich mein. Da ist so ein besonderes Feuer drin. Und auf einmal war sie auch dann bei der ACB und dann kam man ins Gespräch und dann so, ja. Und dann lief das alles ein Laufstil. Ich dachte, mit dir alten Sacken möchte ich mal zusammenarbeiten. Ich dachte mir, nee, was will ich mit über den Kuh? Geh weg. dann, ja. An sich die ganze Storyline. ist ja alles, es liegt ja alles, es ist ja gegeben. Also, ich mein, ihr Titel, den NW World Internet Titel, den sie, was ihr erster Titel war, das war ja auch mein erster Titel. Ich hatte sogar noch den Vorteil, ich durfte ihn als allererster gewinnen. Und dann ist das Ding ja eigentlich schon angerichtet. Du musst es ja nur noch dann durchziehen. Und das machen wir halt jetzt gerade eben. speaker-1: dass es euch Spaß macht, das auch so durchzuziehen. Auch quasi den Leuten das zu kretenzen, wie sehr ihr euch mögt. Wie würdest du das formulieren? Wie ist das auch, die Sachen so rauszuhauen? speaker-0: Es ist mit ihr sehr angenehm, man sagen, weil sie halt auch social-media-mäßig sehr viel macht, was auch gut ist, ⁓ eine Geschichte zu erzählen, gerade wenn es über mehrere Promotions über einen längeren Zeitraum geht. Aber es ist wichtig, man jemanden hat, social-media-mäßig fit ist. Und auch so stimmt die Chemie einfach. Ich will jetzt nicht zu viel beulern oder irgendwas, keine Ahnung. Ich letzte Standard-Dinge ist ja jetzt, ich weiß nicht, was ausgestaltet wird, aber aktuell ist es ja so, Alex sucht einen Ort, wo wir uns dann im Ring gegenüber stehen, ⁓ den Titel. Aber die Chemie passt und man kann mit dir auch wirklich sehr gut arbeiten und dann macht es auch Freude, das zu machen. Es ist immer so schwierig, wenn du halt eine Storyline erzählen möchtest oder musst teilweise auch. Wobei die Storyline wirklich auf unserm Mist gewachsen ist oder da kam kein Promoter auf die Idee. Ohne es was zu spoilern, der Kampf, würde definitiv stattfinden und der Promoter, der wo der Kampf stattfindet, die wollten den auch bringen von sich aus und das war eigentlich der Grund, warum wir gesagt haben, so wir ziehen diese Storyline auf. Es wird nicht mal letzter Kampf sein, das kann ich jetzt hier schon mal droppen. wird nicht mal letzter Kampf sein, weil den schenke ich ihr nicht. Ha, bin ich blöd. Aber wie gesagt, der Promoter, die Promotion, die diesen Kampf machen wollte, die war ausschlaggebend, dass Kate und ich gesagt haben, pass auf, Puppe, wir machen das. Und dann macht es viel Spaß, weil sie einfach mit ihr eine Geschichte erzählen kann. Das ist immer schwierig, wenn du halt was erzählen musst oder erzählen möchtest. Und dann... ist der Gegenpart nicht da oder liefert nicht so, wie man es eigentlich bräuchte, damit man die Leute am Laufen hält. Aber mit ihr macht's Spaß, find ich toll. speaker-1: Es ist ja auch immer so ein Punkt, du kommst ja auch mehr von einem Oldschool-Trainer. Da sind gerade ja auch so Geschichten früher des Öfteren eher Mann gegen Frau verpönt gewesen. Wie stehst du dazu, so ein Match dann darzustellen? Beziehungsweise das vielleicht auch so darzustellen, dass nicht unbedingt der Mann jetzt ist, der dir die ganze Zeit dominiert, sondern vielleicht auch ein Match auf die Beine zu stellen, wo man vielleicht auch sagt zwischen euch beiden, das ist Augenhöhe. Ist das ... auf deine Erwartung heutzutage mehr möglich als es früher noch war? speaker-0: Ich glaube, das war schon immer möglich, aber da gab es vielleicht entweder alte Rollenbilder oder so dieses typische Klischee, ein Mann kämpft nicht gegen eine Frau. ist ja... Klar, im privaten Leben macht man das nicht im Boxen, das ist vielleicht auch nicht so toll, aber im Catchen ist es ja was anderes. wenn man das... Es sollte vielleicht nicht die Regel sein, aber was wir vielleicht mit der ganzen Story so bisschen zeigen wollen, ist, es geht. Wenn die Kontrahenten passen, wenn die Geschichte passt, dann kann man das machen. Und wenn es am Ende was Gutes wird, bringt es das Wrestling-Flat noch ein bisschen weiter. Damit man auch mal Intergender-Matches machen kann. Aber ob es jetzt die Regel wird, das weiß ich nicht. Muss es aber auch gar nicht, wenn ich ehrlich bin. Aber es geht und ich bin offen gegenüber. wie gesagt, im Ring sind wir alle gleich. Deswegen, wenn es glaubhaft ist und von der Konstellation her ist es glaubhaft. Sie ist jung, dynamisch, ich bin alter Sack. Deswegen, ja, warum soll es nicht funktionieren? speaker-1: Das heißt, sie sagt über dich ja auch noch Sachen, die du selbst sagen würdest. Haben wir gerade gelernt. speaker-0: Ja, im Endeffekt ist es so. Ich bin jetzt Mitte 40, ich bin jetzt nicht alt. Ich könnte locker noch 10 Jahre dranhängen und catchen und ich könnte auch noch den klassischen Rückflay machen. Mit Mitte 70 auch noch mal im Ring stolpern. Das wäre ja alles möglich, aber trotzdem merkt man schon, es ist mittlerweile eine ganz andere Generation. Und weil du vorhin auch gesagt hast, ein Oldschool-Trainer, der Trainer ist ja der gleiche, der ist nicht oldschool. Ich catch einfach nur Oldschool, weil es halt mein Stil ist, eher Oldschool zu catchen. Aber man sieht es ja jetzt auch an Kate oder an allen anderen, die aus der Rides of Pressing School kommen. Sei es jetzt die Viselis. Auch zwei spitzen Leute, wirklich. Wenn die es nicht schaffen, dann schafft keiner mehr auf dem Planeten. Oder alle anderen, die aus der Schule kommen, da geht auch der neue Stil, auch der geht sehr gut. Aber ich bin halt einfach Oldschool, weil es halt Mein Kampfstil ist. Weil es, glaube ich, auch besser zu mir passt. speaker-1: Ich wollte auf bisschen auf Alex zurückkommen. Wir haben ja vorher schon bisschen geschrieben. Da ich ja erst gesagt habe, wir wollen das nicht so machen, dass wir einfach nur so drüber reden wollen, warum bist du angefangen, warum hast du angefangen. Lass uns doch mal spezifisch bei Alex drüber reden, dass er, glaube ich, Wert auch auf Athletik immer gelegt hat beim Training, auf Kondition, aber auch, glaube ich, auf viel auf sauberes Wrestling. was ich von Leuten bis jetzt gehört habe. Das heißt, dass das Move immer zu 100 % perfekt ausgeführt werden muss. Das ist das, was ich gehört habe. Ich weiß nicht, ob du das bestätigen kannst, Sjogj. speaker-0: Das kann ich absolut bestätigen. ist ja das A und O. Also allgemein das Training in der Rides of the Wrestling School ist sehr hart und sehr intensiv. Das ist aber auch notwendig. Das geht mit den Basics los. Die trainierst du da wirklich. Also das sollte man in jeder vernünftigen Wrestling School machen. Das muss man auch sagen. gehört dazu einfach. Das ist wichtig, damit du die Basics, Fallschule, Backbump, Frontbump, Highbump, Rollen in allen Variationen. Dass du das wirklich bis zur totalen Aufgabe trainierst. Weil das muss in Fleisch und Blut übergehen. Du musst deinen Körper an den Impact gewöhnen. musst deinen Körper dran gewöhnen, auch Prefte auf ihn einwirken, die nicht normal sind. Und du musst die Muskulaturgleichheit mit stärken. Und da liegt Alex halt sehr viel Wert drauf. Weil er halt einfach auch weiß, wenn du das lange machst, über einen langen Zeitraum, in einem gewissen Pensum, auch mit einer gewissen Intensität, die man als Pro-Wrestler einfach hat. Man muss das setzen, sonst ist das Verletzungsrisiko zu groß. Du willst das lange machen, wir sind alle reich, wenn wir alle nicht, zumindest in Deutschland nicht vom Catchen. Wir alle noch ein Privatleben, haben alle noch eine Familie zu Hause, Job. Nach der Karriere willst du auch weitermachen. Deswegen ist es wichtig, dass man hart trainiert. Das ist das Credo bei Alex. Da musst du viele Bumps machen, die Basics lernen, Moves so oft wiederholen, dass du keinen Bock mehr hast, aber trotzdem machst du Ding noch drei-, viermal, damit es perfekt ist. ⁓ das Verletzungsrisiko zu minimieren. So gut wie es geht. speaker-1: Warst du, Shoshie, ein sportlicher Mensch, als du angefangen hast als Wrestler? Wie würdest du dich bezeichnen? Hast du sportvoller aktiv gemacht? speaker-0: Ja, was heißt, ja schon. Ich hab Fußball gespielt in der Jugend. Das ist auch gar nicht mal so unerfolgreich. Aber da war dann noch lange Zeit Pousel, sind durch Job und dann kam Familie noch dazu. Und dann wurde es manchmal so ein bisschen träge. Ich hab aber dann irgendwie zur Hochzeit auch gesagt, pass auf, so brauchen wir nicht heiraten. Wir nehmen beide Arzt an, weil Frau auch drei welche mitmacht. Und dann haben wir wieder mit Sport angefangen. Also ich war viel schwimmend, ich war viel laufen. Hab so ein bisschen was mit Eigengewicht gemacht. Stützend und kniebernd, ein Krempel, aber jetzt nicht in dem Pensum, was du als Wrestler brauchst. Es hat halt gereicht, ⁓ bisschen abzunehmen, das hat funktioniert, aber jetzt nicht für Pro Wrestling. Also ich hab mehr oder weniger als normalo da angefangen damals. speaker-1: Wie war das für dich, die ersten Trainings dann auch unter Alex? Wurde man da richtig dann auch angenommen? Hat man dir gezeigt, was Wrestling bedeutet, schon am Anfang dann auch? speaker-0: Ja, war ein bisschen anstrengend. Also es war wirklich fast die Hülle. Ich hab angefangen mit einem sogenannten High Impact Seminar. Das ist ein ganzes Wochenende mit 20 Stunden Wrestling Training. Also damals war es noch vier Stunden Freitag und Samstags, Sonntags jeweils acht Stunden. Jetzt macht das, glaube ich, nur Samstags, Sonntags. Ich weiß es nicht genau, aber auf alle Fälle sind es 20 Stunden Wrestling Training. Und das geht schon los. Du kommst dann da rein, er stellt sich kurz vor, du stellst dich kurz vor, die Gruppe stellt sich allgemein kurz vor. Und dann tritt er dich erst mal, bis du nicht mehr kannst, weil er einfach sagt, muss wissen, wie fit ihr seid. Okay, klar. Da bist du schon mal vom ersten Kollaps. Dann fängst du an wirklich mit Seile laufen. Und wenn du das erste Mal deinen Körper dann diese Stahlseile schmeißt, interlässt du es natürlich Spuren. Also ich kann sagen, wirklich am zweiten Tag, meine ganze Seite war komplett blau. Komplett blau. Von oben bis unten. Ich hatte Muskelkater wie Sau. hast du weiter trainiert und da lernst du halt auch schon die ersten kleinen Aktionen. Die Basics lernst du, Fallschule lernst du und paar so kleine Griffe, Lock-Up, Wrist Lock und ein bisschen Chain Wrestling und paar so kleine Dinge. Und am Sonntag machst du das dann nochmal, da bist du noch kaputt, mit noch mehr Muskelkater. Du kannst eigentlich gar nicht mehr laufen, aber trotzdem ziehst du es dann halt durch. Also ich hab's durchgezogen, einige haben aufgehört. Und da lernst du halt auch schon so ein paar kleine Würfe, also ein Body Slam, glaube ich, haben wir da schon gemacht, ein Arm Drag. und Dropkick und sowas. Du bist dann nach diesem Wochenende wirklich so ein Pumpo. kannst so ein glanz kleines Kämpfchen könntest du schon machen. Aber nach diesem Wochenende war ich dann auch froh, dass ich dann mal zwei Tage Urlaub hatte, weil ich konnte, ich war wirklich tilt. Also es war wirklich anstrengend und so ist das ganze Training bei Alex. Natürlich hast du nicht immer ein ganzes Wochenende. Klar, du gehst halt dann normalerweise hin, trainierst dann dann zwei, vier Stunden, je nachdem was du halt da für einen Trainingsbenz umhast. Aber es ist schon sehr fordernd, und gerade am Anfang, wenn du halt als Normalo ankommst, brauchst du einen eisernen Willen, das durchzuziehen. Aber das ist im Wrestling allgemein nicht verkehrt, wenn man den hat. speaker-1: Du hast gesagt, Leute haben schon aufgehört. Gab es schon Leute, die dann auch am ersten Tag gesagt haben, am zweiten komme ich nicht mehr? Waren es dann schon weniger Leute ab Tag zwei oder war die aussortiert? speaker-0: Nee, das war erst am dritten Tag. Dann der zweite Tag, ging noch, weil da hatten wir alle die gleichen Probleme. Wir haben natürlich diesen Freitag da, wo uns gedrillt hat und mit dem Seil laufen dann schon war. Am nächsten Tag waren wir alle noch da, aber da hat man dann schon gemerkt, jetzt trennen sie so langsam die Spreu vom Weizen. am Sonntag waren es dann, ich weiß nicht mehr, wie viele Leute das am Anfang waren ursprünglich, aber vier, glaube ich, haben aufgegeben. Drei oder vier haben aufgegeben und gesagt, es geht nicht mehr. Ist aber auch in Ordnung. Ich sage immer so schön, Wrestling ist, also Wrestler können alle werden, aber halt nicht jeder. Deswegen, man hat es probiert und es hat halt einfach nicht gereicht. Aber ist in Ordnung. Ich habe es durchgezogen und das ist für mich jetzt das Wichtigste. speaker-1: Ist ja auch schon dann der erste Test, ein bisschen dann auch von Alex zu gucken. speaker-0: Das ist ja das, Alex auch Wert darauf legt, sich einfach zu drillen und dich zu quälen. Das macht er aber nicht, weil er dich drillen und quälen will, sondern weil es wichtig ist, damit du regelmäßig im Training über deine Grenzen gehst. Und das geht vom ersten Training bei ihm an, du halt nicht mehr bei ihm trainierst. Aber das sollte immer das Credo sein, im Training über die Grenzen gehen, damit du einfach auch weißt, okay, auch wenn ich im Arsch bin, auch wenn ich nicht mehr kann, Ich habe immer noch genug Power in meinem Körper, ⁓ den Kampf dann irgendwie noch sicher zu Ende zu bringen. Denn es ist halt einfach so, es passiert im Kampf einfach mal was. Du hast vielleicht Trankheit überstanden oder du hast einfach einen schlechten Tag und du bist nicht so fit wie sonst. Aber der Promoter sagt lieber, ihr macht das hier 15 Minuten auf einem guten Tempo. Nach 10 Minuten kannst du aber eigentlich nicht mehr. Du musst den Kampf zu Ende bringen. Und das ist einfach der Sinn von diesem Drill, damit du trotzdem noch genug Kraft und Konzentration aktivieren kannst, ⁓ den Kampf zu Ende zu bringen. Aber das geht halt einfach nur, wenn du dich... und wenn du dich drillst und wenn du dich halt da wirklich auch dann über eine Grenze hinausschindest. Aber das wollen halt viele nicht wahrhaben. Aber das ist halt leider so. Das unterscheidet aber auch übrigens den Pro-Wrestler. Da spreche ich jetzt mal hier so diese ganzen YouTube-Tasks an, die da meinen, man muss nicht trainieren als Catcher. Da gibt es ja einige, wenn man da miteinander forstet. Das unterscheidet den Pro-Wrestler von Leuten, die Wrestling spielen. Vernünftiges Training. speaker-1: Wie froh bist du, dass du von Anfang an auch bei einem Profi, wie Alex trainiert hast? Weil wir kennen in Deutschland auch andere Geschichten. manchen ist was geworden, aus manchen anderen vielleicht Gott sei Dank nichts. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, wie wichtig ist das auch einem Wrestler von vornherein schon das richtige Handwerk an die Hand zu bekommen? Gerade auch in dem Fall von Alex. Weil wie gesagt, in der deutschen Szene war immer der Blick von außerhalb auf Alex, dass der vielleicht ein bisschen... zu oldschool ist, als man in Deutschland Stand jetzt schon ist. Du hast ihn aber selber wahrgenommen, hast auch Shows von ihm gecatcht, hast ihn im Training immer erlebt. Was würdest du dazu sagen? Wie war das für dich, Erfahrung auch das zu lernen, was Alex dir gezeigt hat? Weil ich glaube, das Wichtigste ist, dass man da immer von zerren kann. Und wenn ich dich Stand jetzt fragen würde, glaubst du, dass du so weit wärst, wo du jetzt bist, wenn du nicht Alex gehabt hättest? speaker-0: Nein, definitiv nicht. Allein schon durch das, ich in der NEW damals anfangen durfte, ersten Schritte, meine ersten Jahre verbringen durfte, mich entwickeln konnte, das ist ein Riesenbonus, den andere vielleicht nicht haben. Aber das Glück hatte ich einfach. Aber allein vom Training her schon, ich muss ehrlich sagen, wäre jetzt nicht mehr hier, so wie ich jetzt hier stehe, hätte ich damals nicht schon den Grundstein gelegt, mit diesem harten Training. Ich mache keinen Hilf, ich bin jetzt nicht mehr so fit wie früher. Aber trotzdem weiß ich halt durch dieses Training von damals, okay, auch wenn es anstrengend wird, ich hab diese Power, hab diese Kraft, ich hab die Konzentration, ⁓ den Kampf trotzdem noch vernünftig zu Ende zu bringen. Das hätte ich aber nicht, wenn ich vorher halt im Training kludert hätte oder mich da nicht geschindert hätte durch Alex. Deswegen, ich bin ihm was das angeht wahnsinnig dankbar, weil das einfach auch allgemein nicht nur auf Wrestling bezogen, sondern auch fürs Leben eine Lektion ist, wo du sagst, es geht immer irgendwie, auch wenn es scheiße ist, auch wenn du nicht mehr kannst, es geht immer irgendwie. Und fürs Wrestling selber, wäre definitiv nicht mehr hier. Also ich hätte wahrscheinlich in der Pandemie gesagt, nee Leute, ich hör auf, das mag ich nicht mehr. Es geht nicht mehr. ich mein, klar, vom Alter her, ich bin jetzt Mitte 40, ich könnte noch fünf Jahre locker machen. Aber trotzdem ist es halt einfach nicht mehr so wie früher. Ich merk auch selber, ich bin nicht mehr so fit wie früher. Aber ich hab halt einfach den Vorteil von damals, dass ich weiß, okay, ich kann trotzdem noch mithalten, auch wenn es anstrengend ist, ich zieh die Nummer durch. speaker-1: Ich weiß, dass Alex auch viel Wert auf Etikette bei euch gelegt hat. Das heißt, dass ihr von vornherein auch wisst, wie man als Pro-Wrestler, das ist eben selbst angesprochen, dann nehme ich das Wort selber auch, auf Shows auftritt, sich verhält und alles drum herum. Kannst uns so bisschen erzählen, was Alex euch da auch versucht hat beizubringen, Shashi? speaker-0: Ich kann es bedingt erzählen, weil das eigentlich alles für mich Selbstverständlichkeiten sind. ich hab, wenn ehrlich bin, da nie so wirklich zugehört, weil das für mich Selbstverständlichkeiten sind. speaker-1: Schorchi, dann frage ich anders. Du siehst es ja heutzutage, dass es leider für viele nicht eine Selbstverständlichkeit ist. speaker-0: Ja leider, ist bestimmt leider so. Aber Alex legt da wirklich Wert drauf und das finde ich gut. Damit du halt einfach vernünftig angezogen zu einer Show kommst. Nicht mit irgendwelchen Schlammerklamotten, sondern halt wirklich, das muss jetzt kein Anzug sein. Aber vernünftig angezogen dahin kommst. Wenn du hingehst, du sagst zu jedem Hallo. Und wenn es die Putzfrau am Klo ist oder der Mann hinter der Bar, dir die Getränke ausschenkt, du sagst zu jedem Hallo. Weil es sind alle wichtig, damit die Show funktioniert. Und du willst die alle nicht geben. Auch den einfachsten Hilfsleute da. könnte ich nicht in diesem Ring stehen und da catchen. wie gesagt, man ist freundlich, man begrüßt sich, man sagt zu jedem Hallo, wenn man geht, sagt man auch zu jedem Tschüss. Und ist halt einfach höflich und anständig und respektvoll anderen Leuten gegenüber. Das ist halt einfach so. Und auch wenn, also ich selber leg da keinen großen Wert drauf. manche sehen mich mittlerweile als Veteran an, das müssen andere entscheiden, da halt ich mich raus. Aber ich zum Beispiel, ich lege keinen Wert drauf, einen besonderen Lockerum zu haben. Ich wenn irgendwo eine Ecke habe mit einem Stuhl, wo ich hinsetzen kann, bin ich zufrieden. Aber wenn natürlich jetzt jemand kommt, wo ich weiß, okay, dem habe ich viel zu verdanken, damit ich überhaupt da catchen kann, weil er einfach wirklich ein Veteran ist. Vielleicht sogar aus Amerika in der Flyin oder irgendwas. Dann binde ich meinen Stuhl an. Auch ich binde ihm noch meinen Stuhl an, damit er da sitzen kann. Einfach aus Respekt der Person gegenüber. Und das ist einfach wichtig, weil wie du sagst, es gibt halt viele, die haben diesen Respekt nicht. Und das ist so zu Themen. Wenn das unter uns Backstage schon verloren geht, dann sind wir auf falschen Weg. Das ist einfach so. speaker-1: Ja, weil wie gesagt, du gingst so bisschen von dieser Selbstverständlichkeit aus, aber wir beide wissen ja, dass es leider nicht so ist. dann würde ich dich gerne mal fragen, was ist für dich, wenn du stand jetzt kurz bevor du aufhörst, darüber nachdenkst, was Alex dir mitgegeben hat? Was ist das Wichtigste, was du glaubst, was Alex dir für deinen Weg, für deine Karriere mitgegeben hat, wenn du das formulieren könnte? speaker-0: Ja, du müsst dich jetzt überlegen, aber im Großen und Ganzen die Message, die er mir gegeben hat, ist, glaub an dich selber und dann kannst du es schaffen. Sei, weiss wer du bist und glaub an dich und dann, es gibt immer einen Weg und du kannst es schaffen. Und vor allem, ist jetzt nicht Alex Satz, aber im Endeffekt hat er es mehr oder weniger genauso gesagt, vertraue dem Prozess. Trust the process, das ist glaube ich schon Michael, er mal gesagt hat, aber im Endeffekt ist das die Message auch von ihm, vertraue dem Prozess, auch wenn du mal im Kampf hast. der nicht so toll ist, auch wenn du mal was machen musst, du vielleicht denkst, okay, das ist totaler Blödsinn. Ja, man muss ihn mal zum Affen machen, das ist normal. Aber wenn du das machst und wenn du einfach an dir selber arbeitest und immer einen Schritt vorangehst, dann kommst du auch da, wo du hin willst. Ich da schon ein Stück weit mit das beste Beispiel, weil hätte mir jemand mal erzählt, dass ich mal World Heavyweight Champion werde, egal in welcher Promotion, hätte ich damals gesagt, nee, du spinnst doch, bist du bescheuert? Ich doch nicht. bin absolut 0815, random catcher, gut, ich hab eine Lederhose an, das Gesamt... Kunstwerk Schorschig überzeugt da einfach. Aber von den technischen Fähigkeiten, von der körperlichen Fitness her, bin ich ja eigentlich, sagen wir so, oberer Mittelklasse vielleicht. Aber ich sehe mich mehr oder weniger als Midcard-Catcher. Das ist so. speaker-1: Aber sind wir doch mal beim Punkt. Wrestling ist doch aber schon immer eine Kunst gewesen, wo sowas gar nicht wichtig sein muss, ⁓ erfolgreich zu sein schrägschräg und oder bei Wrestlingfans im Kopf zu bleiben. Du musst nicht der beste Wrestler sein, glaube ich. Nämlich der speaker-0: Das jetzt nicht, aber wenn ich speziell gucke, was bei Alex da wirklich für Top-Leute nachkam, also was es nachkamen kamen. Allen voran natürlich ist Fabian Eichner, der in Amerika hat sein Glück, ich will ihn ja versuchen, er hat es ja mehr oder weniger erreicht. Er macht seinen Weg da drüben, das finde ich gut. Ausnahmetalent, aber wir haben Hektober zum Beispiel, auch ein wahnsinniges Ausnahmetalent. Max, der zwar nicht bei Alex trainiert hat, aber da seine ersten Schiller gegangen ist und auch wirklich sich da entwickeln konnte. speaker-1: Ja juvenile, auch noch damals. speaker-0: Nur wenn er gut mittlerweile aufhört. auch das waren ja alles, wenn wir ehrlich sind, ein ganz anderes Level von der Athletik her schon. Deswegen hätte ich nie träumen lassen, ich mal jeweils irgendwie, ja, Midgar-Titel, ja, das war schon irgendwo... Also ich weiß nie, dass ich sagte, Mensch, ich will Titel gewinnen, weil das ist als Wrestler eigentlich so nicht wichtig. Es ist schön, wenn man Titel gewinnen darf, klar, logisch, weil das zeigt doch, dass du was richtig machst. Aber das war jetzt nie mein Ziel, zu sagen, ich will den Titel kriegen, aber dass ich mal World Heavyweight Champion werden darf. War überhaupt nicht auf dem Schirm, aber das war einfach die Message von Alex. Wenn du an dir arbeitest, wenn du deinen Weg gehst und wenn du einfach deinen Traum weiter daran arbeitest, damit es in Erfüllung geht, irgendwann geht es dann auch in Erfüllung und das war ja auch so. Das ist die Message, du bei Alex kriegst. Mach dein Ding, vertraue den Prozess und dann wird es gut. speaker-1: Du hast den Titel angesprochen, hast gesagt dir bedeutet sowas nichts. Aber was hat dir bedeutet, dass du in der Liga, wo du angefangen hast zu trainieren, Titel, den World Title gewonnen hast? Was hat dir das bedeutet? speaker-0: Alles, alles. ich muss ehrlich sagen, das ist... Da gibt's natürlich viele draußen, die ja, natürlich gewinnt er in seiner. I'm promotion. Du kennst diese ganzen Hater. Hater's gonna hate. Ich lass die reden. Aber trotzdem waren wir zu dem Zeitpunkt, als ich den Titel gewinnen durfte, noch wahnsinnig gute Wrestler dabei, wie Boris Payne, Titel hatte, von dem ich ihn gewinnen durfte. Moodoo, Hector, die waren ja alle zur Verfügung gestanden. Hector war, glaub ich, an der Show nicht da, weil ich konnte, weiß ich nicht genau, aber ist egal. Aber trotzdem... Dass man dann sagt, ne pass auf, Schorschel, du gewinnst den Titel da an diesem Abend, an diesem Bierzelt, wo 1200 Leute und was das da waren. Das ist einfach was, das kannst du dir nicht träumen lassen, aber es ist sehr schön, weil es zeigt, okay, du hast was richtig gemacht. Auch dass ich den NW World Internettitel damals als erster halten durfte, das ist ja auch was, was nicht selbstverständlich ist. speaker-1: Wir sind bei einem Punkt, wir reden über einen Wrestler aus dem Süden und wenn man sich ein Gimmick backen könnte für einen Wrestler aus dem Süden, dann würde ich sagen, hast du eine ganz gute Formel gefunden, wie man damit umgehen könnte. Was ist die Idee hinter deinem Gimmick gewesen und was ist die Idee, wie du das dann auch umgesetzt hast? Kannst du den Leuten mal bisschen erklären, was der Hintergrundgedanke da war? speaker-0: Also, man muss sich jetzt lachen mit der Idee von dem Gimmick. weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, weil das war nicht meine Idee. Das war Alex, der meinte, pass auf, kannst du in der Lederhose catchen? Und ich sagte, ich weiß es nicht, keiner, dann müsste ich ausprobieren. Ich war am Anfang auch nicht wirklich Fan von dieser Lederhose, weil es halt auch nicht... Also, es ist halt keine Sportkleidung. Es ist keine Wrestlinggear und dementsprechend... beweglich bist halt in dem Ding. meine, die erste Lederhose muss ich sagen, die ist auch nach dem ersten Kampf schon kaputt gegangen. Die nächste habe ich dann ein bisschen präpariert beim Schneider. Dann ging es dann auch. Jetzt kann man auch drin catchen. Also es ist nicht mehr die zweite, es aber die dritte oder vierte Lederhose schon. Aber ich war, also dieses ganze Gimmick-Ding mit dem Trachtenhut und diesem Trachtenhemd und so, das war eigentlich nicht meine Idee, das war Alex Idee, weil er meinte, pass auf, das passt zu dir, das passt zu deinem Charakter, weil Shorshi ist im Endeffekt die gleiche Person, die jetzt hier sitzt und mit euch spricht. Oder mit dir. Aber halt drei Nummern drüber. Aber ansonsten bin ich im Endeffekt Schorschig, auch im Privatleben. Und Alex hat gesagt, pass auf, da musst du dich nicht verstellen. Du kriegst kein Gimmick, was du vielleicht nicht spielen kannst, sondern du bist einfach du selber. Hau auf die Kacke. Und dann hauen wir dir noch eine Lederhose ⁓ die Ohren und so einen Seppelhut und so ein Trachtenhemd und dann ab die Post. Und das hat ja auch nachweislich von Anfang an funktioniert. ja, die Idee, wie gesagt, kam nicht von mir, aber ich hab's einfach dann, weil ich halt so bin, ich bin, perfekt umsetzend. speaker-1: Ja, ein guter Freund von uns beiden hat mir auch die Frage gestellt, ob ich die mal an die, die ich weitergeben könnte. Ich glaube, er weiß die Antwort schon. Nämlich da ging es auch ums Präparieren der Lederhose. Was musste denn passieren, damit die jetzt tragbar ist überhaupt für dich im Ring? Was hast du machen lassen? speaker-0: Ich habe, also ich muss sagen, die erste Lederhose, war ein Fehler von mir. Ich hab die für 40 Euro bei eBay bestellt. Ich dementsprechend, war halt so eine Discounter-Lederhose fürs Oktoberfest. Ich mein, klar, dass das Ding in 1000 Teile fliegt nach dem ersten Kampf. Im Nachhinein, herbe daran denken können. Allgemein, für die nächste habe ich dann zum Schneider und hab dann auch rühlt bei meinem Schneider, hab gesagt, pass auf, was kann man ich denn machen, damit das Ding irgendwie für Catchen zu verwenden ist? Und dann hat die erst mal geguckt, was will ich damit machen? Also ich will Catchen damit. ⁓ ja, okay, dann hat sich was überlegt. Ich hab im Schritt komplett so ein elastisches Gummiband einarbeiten lassen, das Material, das Leder nicht gedehnt wird, sondern die Naht flexibler ist. Und die Knöpfe hab ich verstärken lassen, damit mir die Knöpfe nicht ⁓ die Ohren fallen. Und ich hab halt alles was mit ... An der aktuellen Niederhose ist es nicht so, aber bei der davor waren zwei Metallbügel dran, ⁓ die Hosenträger festzumachen. Ich hab das auch wegmachen lassen, mich am Verletzungsrisiko. Aber im Großen und Ganzen musst du einfach nur für die Lederhose Es muss eine gute Lederhose sein, mit einem dicken Leder, mit vernünftigen Nähten. Dann musst du die Knöpfe fest annähen, damit die nicht davonfliegen und halt einfach in der Mitte so ein elastisches Gummiband einziehen und dann geht es ganz gut. speaker-1: Da hast du dann richtig investiert in der Gier. Das heißt, ist nicht einfach nur eine normale oder eine Temu. Hätte ich fast gesagt, wie ist eine Hederhose. speaker-0: Nein, nein. Ich hab wirklich in meinem guten Moment eine richtige Wrestling-Gear, auch wenn es eine normale ist, sei es eine Tide oder eine Leggings oder irgendwas. Die kostet ja auch paar Euro. Das kriegst du ja auch nicht geschenkt, weil du gehst ja auch zu jemandem speziellen, der das herstellen kann. Aber ich denke, meine Lederhose kommt vom Preis her gleich raus. Ich war dann wirklich im Prachtengeschäft, hab mich da beraten lassen und hab dann da, kann ich sagen, 150 Euro gekostet. Also es auch nicht High-End-Lederhose, weil da ist mir dann zu schade dafür. Aber trotzdem ist es so, dass man wirklich damit arbeiten kann. Und da war ich noch beim Schneider. Was hat mich das damals gekostet? Lass mich lügen. 30 Euro oder was, das Ganze umbauen. Also man muss schon ein paar Euro investieren, aber sie hält überraschend lange. Mittlerweile ist er auch richtig schön speckig, so wie die Lederhose gehört. Und jetzt ist gut. speaker-1: ob die Lederhose nicht so lange mehr hält, der Grund ist, dass sie vielleicht demnächst aufhört. Da reden wir nachher noch drüber, Schorschi. Lass uns mal ein bisschen über was reden. Das hat mich sehr, sehr gefreut, weil ich finde immer schön, wenn aktive Wrestler was im Wrestling machen, was ich finde eine wichtige Geschichte ist, nämlich Kommentar. Und ich habe gesehen, dass du bei der GWP als Kommentator angekündigt warst. Ja. Wie hat es dir gefallen? Hat es dir Spaß gemacht? Und würdest du es gerne wieder machen? Das ist mein Fragenkomplex dazu. speaker-0: Es war anders, klar logisch. Es war schon irgendwie komisch zu sehen, dass du da sitzt und quasi die Leute ankündigst oder halt dann mehr oder weniger kommentierst, mit denen du normalerweise im Ring stehst. Aber es war... Also ich kann es mir vorstellen, das nach meiner Karriere zu machen, ich ehrlich sagen. Also es war toll. Ich habe es leider noch nicht gehört, was ich da gesagt habe. Weil der Mann, der die Show da aufgenommen hat und den Ton gemacht hat, der ist jetzt im Urlaub noch irgendwie. Der kommt jetzt nächste Woche, glaube ich, erst oder so. Aber ich werde mir das auf alle Fälle geben lassen, wer jetzt mir anhören, wer doch mit der GWP mal quatschen. Ob es dann bei der GWP so war, das weiß ich jetzt natürlich noch nicht. Aber das kann ich mir echt vorstellen, weil es war schon cool. Anders, aber war schon cool. speaker-1: Hattest du es vorher schon auf dem Zettel so was vielleicht dann zu machen? Das war da wie, bis wir auf die Idee gekommen sind. speaker-0: Ja, das war eine spontane Idee, weil die GWP Kommentatoren gesucht hat für eben diese Show. Weil die eigentlichen Kommentatoren da keine Zeit hatten. Kann ich ja sagen, ich bin bei der GWP ein bisschen intern auch. Weil es ist halt nachdem die NEW nicht mehr so aktiv ist, gibt es ja noch Donösien Schlaf. Alex sagt immer, die NEW ist im Donösien Schlaf. Deswegen wurde die GWP meine zweite Heimat, meine neue Heimat. Und da bist du natürlich auch im Office so ein bisschen näher. dann durch das Jobcenter, durch die Wrestling-Schule von der GWP, wo ich ja auch trainiere, jetzt in dieser internen Gruppe halt mit drin. Und da wurde es auch angekündigt. Und da habe ich aus Gaudi einfach nur geschrieben, pass auf, ich mache euch den Quatsch. Das war einfach wieder so halb ernst. Ich dachte mir, okay, jetzt schau es dir mal. Wie so Buch rauskauen. Und das hat, glaube ich, keine halbe Stunde gedauert. Und auf einmal gingen da die interne Likes hoch. Dann hat mich auch schon am Tag drauf dann André Heim vom Office angerufen. Schau, wie kannst du das vorstellen? Mensch, das wäre vielleicht gar nicht mal schlecht. Und dann dachte ich mir, okay, es war zwar mehr oder weniger nur so eine spontane Idee, aber ich mach's halt einfach mal. Und ich war eigentlich ab dem Moment einfach schon fein mit dem Gedanken. Ich hab mich echt drauf gefreut, da die halbe Show dann. André Hälfte konnte ich ja nicht, weil ich musste selber noch catchen dann an dem Tag. Aber die eine Hälfte konnte ich kommentieren. nachher muss ich sagen, war eine spontane, sehr gute Idee. speaker-1: Da hast du vielleicht ein Metier ⁓ speaker-0: Ich nicht, ich kann es mir echt vorstellen, aber so Color-Commentator, ist ja immer was, wenn man ehrlich sind, wenn man sich in Deutschland so Shows runterlädt und man guckt die an, sei es gut DVD gibt es nicht mehr, da sieht man mal, ich bin wieder alt, DVD, ein Quatsch. Aber wenn man so eine Show streamt oder so was, die Kommentatoren, ja, das ist ja immer alles so ein bisschen, ja, es wird kommentiert, aber es ist halt nicht, hm. Und wenn man so bisschen Color-Commentator hat, damals mit Terry the King Lorna oder so was, ja. Kann ich mir vorstellen, könnte ganz interessant werden. Jetzt gucken wir mal, was rausgekommen ist, sobald das Tonmaterial mit dem Bild dann auch erhältlich ist. speaker-1: bin ich sehr gespannt, was da rumkommt. Themenkomplex in den letzten Wochen und Monaten ist das Öfteren hier, in Interviews auch mit Leuten, die nicht aus dem Süden kommen, öfter der Süden auch von mir angesprochen worden. Weil ich gesehen habe, dass teilweise an einem Wochenende drei bis vier Shows in einem Umkreis von 60 Kilometern innerhalb von Bayern passiert sind. nicht Bayern, sondern nehmen wir den Süden mit rein. speaker-0: Jo! speaker-1: Wo man sich dann wirklich fragt, du Schorsch, du bist jetzt schon ein bisschen dabei und du hast auch ein paar Sachen im Wrestling schon gesehen. Was glaubst du? Ist das eine richtige Entwicklung aus deiner Sicht als Wrestler? Dass das in so wenigen Kilometern, die auseinander sind, quasi sich im Endeffekt an einem Wochenende, wo glaube, Wrestling liegen in Deutschland, das sowieso im Moment nicht einfach haben mit einem Kartenverkauf. quasi sich selber noch die Leute weggenommen werden. Was denkst du dazu? speaker-0: Das ist zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite, wenn man viele Promotions hat, auch im süddeutschen Raum allgemein, ist es ja an sich nicht verkehrt. Aber wenn die natürlich an einigen, wie gesagt, dass am Wochenende vielleicht drei Shows gleichzeitig sind, ist es natürlich totaler Quatsch. A, bedienen sich ja alle aus dem gleichen Rosterpool, aus dem gleichen Pool an Workern und Workerinnen. Das heißt, wenn ich heute da gebucht bin, kann ich nicht bei den anderen zwei Shows sein, ist ja klar. Und man macht sich selber als Catcher auch so bisschen inflationär. Jeder Catcher hat ja natürlich für seinen Promoter irgendwo einen gewissen Stellenwert. Und das hatten wir auch am Anfang vom Martian-Club, als wir da so steil gegangen sind. Als uns alle wollten, mussten wir echt aufpassen auch, dass wir nicht inflationär werden und dass den Wert für den Promoter nicht verlieren. Und so ist es ja allgemein im Wrestling auch. Wenn ich bei jeder Promotion antrete, im Umkreis von, wie du gesagt hast, jetzt 60 Kilometern, was ist denn dann der Mehrwert für den Promoter, dass ich da catche? Weil die Leute, die mich sehen wollen, die können ja auch ... zu der Show gehen oder die können auch zu der Show gehen. meine, klar, wenn die alle am gleichen Wochenende sind, übt sich das Thema, weil wenn ich jetzt den Shorschel sehen will, aber der ist bei Promotion A, dann muss ich zu Promotion A fahren. Aber selbst wenn die an verschiedenen Wochenenden veranstalten, wird das Geld technisch nicht mehr, die Leute haben nicht mehr Geld in Tasche, das heißt, sie müssen überlegen, welcher Promotion gehen sie. Aber wenn ich jetzt die Möglichkeit habe, dass ich jetzt am Samstag meinen Weg in den Shorschel bei Promotion A sehe, eine Woche drauf sehe ich ihn bei Promotion B, und zwei Wochen drauf bei Promotion C und das ist alles im Umgang von 60 Kilometern. Da verdiere ich doch jeglichen Mehrwert für den Promoter. Das ist so einfach so, weil es geht doch irgendwie... speaker-1: Das klingt ja aber auch nicht nach einem Beisammensein speaker-0: Nicht wirklich, aber das ist auch das ist ja das Schlimme. Wenn man im Wrestling-Business so bisschen zusammenarbeiten würde, gerade wenn man weiß, okay, es sind viele Promotions auf ziemlich engem Raum. Wenn man da so ein bisschen gemeinsame Sachen machen würde, sein Ego mal ein bisschen zurückschraubt und sich nicht besser hält wie die anderen, dann glaube ich, würde man einiges mehr erreichen. Und das ist auch so ein kleines Ding, was ich mit der Storyline, da komme ich ganz am Anfang zurück mit Kate, das ist ja ein Gemeinschaftsprodukt von der AnyWheel, die jetzt den Titel zur Verfügung stellt. dann ist es ein Gemeinschaftsprodukt. Wo haben wir denn überall gedreht? müssen uns überlegen. Wir haben gedreht bei der New Pro Wrestling, wir haben gedreht bei der GWP. Wir haben, wenn ich vergessen habe, weiß ich nicht, aber das sind ja viele Promotions. sagen dann, ja macht euer Ding, das finden wir cool. Macht euer Ding, das ist toll. Und man sieht ja, wenn die alle so ein bisschen von dem Ego runterschrauben und sagen, nee, das ist an sich eine coole Geschichte, dann viel gemeinsam dann auch auf die Beine gestellt werden und das hilft allen. Einiges weiter als wenn jeder sein eigenes Ding macht und man sich dann bekämpft oder halt seine Promotion für was besseres hält, die Nachbarpromotion, obwohl das totaler Käse ist, weil die ja die gleichen Catcher haben, die Nachbarpromotion. speaker-1: Ich glaube es ist auch nicht nur so wie du sagst, wie du schon sagst, dass man selber auch den Wert eines Wrestlers dadurch vielleicht drückt. In der Wertigkeit auch wenn er jede Woche irgendwo gesehen werden kann. Das macht ihn nicht mehr besonders. Das hat so und der Form noch keiner gesagt. ich einen spannenden Ansatz wiederum andersrum. speaker-0: Ist doch so. hab doch für jeden Promoter einen gewissen Wert. Und wenn ein Promoter zu mir sagt, pass auf, Schorschel, du bist mein nächster Midcard-Champion, ist ja egal. Dann ist das eine tolle Geschichte. Jetzt komme ich aber zu anderen Promotions, der mich bucht, aber der sagt, Schorschel ist bei mir nur einer von vielen. Was hab ich dann für einen Stellenwert für den anderen Promoter, der mich zum Champion macht? Da bin ich nur so ein Hansel, der auch mit dabei ist. bin eine Schorschel, ich bin auch mit dabei. Und bei Promotion C bin ich vielleicht dann hier. Und ich muss dann gucken, dass ich das, weil das ist das Problem durch Social Media, die Leute kriegen das ja mit. Dann hast du das Problem, du musst hier den Heel spielen, da musst du der Champion sein, der Starke, und da musst du einfach bloß der Throttle sein, der halt einfach seinen Job macht. Ja, gewinnt doch keiner davon, wenn wir mal ehrlich sind. Keiner gewinnt doch dadurch irgendwie. speaker-1: Ja und dann ist halt noch der Punkt, dass du vielleicht auch wenn die ein oder andere Promotion dann vielleicht sogar an einem anderen Wochenende promotet, hätte das Wrestler sich dann nicht mehr entscheiden müssen. Zwischen Bookings standet ihr auch schon vor solchen Situationen oder du besser gesagt, dass du dann am einen Wochenende hättest mehrere Shows machen könnten. speaker-0: Öfter, also wie das mit dem Watschenclub so steil ging, da war es oft der Fall, dass wir dann auch zu dritt überlegt haben, was machen wir, gehen wir da rein oder gehen wir da rein. Das war auch nicht immer einfach, weil wir auch unterschiedliche Meinungen hatten. Aber wir haben es ganz gut in den Griff bekommen. Aber jetzt ein aktuelles Beispiel, jetzt am Samstag, weiß nicht, wann wird das ausgestrahlt, ist egal. Danach? Nach Eberscatch? Ja. Ist egal, also ich sage es jetzt, ich habe es darum jetzt vergessen, es ist auch dunkel, ich sehe es nicht mehr, ist egal, kannst du vielleicht einfügen. speaker-1: Auf jeden Fall. speaker-0: werde jetzt der Eberscatch in Ebersberg gleichzeitig aber werde eigentlich eine Show von der Newb Pro Wrestling. die wurde jetzt abgeschaltet. Bitte, Achter, danke schön. Danke schön, Tim. Da wären zwei Shows und ich muss mich da echt entscheiden, welche Show das ich mache. Gut, das hätte sich jetzt erledigt, weil die eine abgesagt wurde, aber das passiert öfter mal und das ist halt eben genau das Problem. Du musst halt auch dann den einen anderen Promoter enttäuschen, wo du trotzdem eigentlich gerne hingehen würdest, aber es geht halt nicht, weil ja. speaker-1: 18, genau, 15. speaker-0: die eine Promotion natürlich dann auch ein bisschen einen höheren Stellenwert hat, wie die andere. Und da musst du auch gleichzeitig so eine Wertung damit reinmachen, die du gar nicht reinbringen willst, weil du arbeitest ja für alle Promoter eigentlich gerne. speaker-1: Glaubt man, es hinbekommen, dass man sich in Süden an einem Tisch setzt und zumindest es so deeskaliert, ich will es gar nicht anders formulieren, dass man es hinbekommt, dass man nicht strategisch vielleicht auch sogar manchmal absichtlich gegeneinander geht, wo ich, ich will keinen Absicht unterstellen, aber gerade in so Situationen, auch im Norden gab es schon so Situationen, wo das dann auch gemacht wurde, wo ich mich dann immer gefragt habe, wem, wem, wem helft ihr da den Fan? Auch einem Fan. sich entscheiden lassen zu müssen, wo gehe ich heute hin. Das heißt, der wird auch auseinandergerissen. Vielleicht wäre er sonst, wenn es an verschiedenen Wochenenden gewesen wäre, zu beiden Shows gegangen. Und das ist, ich, so Punkt, über den denken solche Leute, die dann so vielleicht entscheiden, gar nicht nach. Weil warum muss man Fans dazu bringen, sich für irgendwas zu entscheiden, was sowieso schon eine so kleine Bubble hat, eine so, ja auch kleine Publikum schafft im Endeffekt. Dass man die dann versucht noch irgendwie zu ... Ja, auch wenn sie es gar nicht wollen, aber trotzdem zu spalten, indem man Konterschuhe setzt. Und ich will nicht sagen, dass das jeder absichtlich macht. Aber, Schoschi, du bist jetzt nicht erst seit gestern da, auch wenn du Veteranen nicht gerne hörst. Das habe ich gelernt, aber du weißt leider auch, dass so was aufkommt. speaker-0: Ich seh mich nicht als Wetteran, aber bezeichnet ist auch schön. Klar, kein Thema. speaker-1: Aber du weißt, was ich meine. Und das ist halt für mich das Dümste von allen Szenarien, ehrlich gesagt. speaker-0: Es ist halt unnötig. Es ist halt echt, weil wie du schon sagst, die Fans müssen sich entscheiden. meine, ob sie sich für jede Show ein Ticket kaufen, steht auf dem anderen Blatt. Aber wenn ich ihnen die Chance im Vorfeld schon mal nehme, dass sie für jede Show ein Ticket kaufen könnten, die stattfinden, ist es halt nicht förderlich. Weil ich gesagt habe, der Pool an Workern ist immer der gleiche. Aber der Pool an Fans ist ja auch immer der gleiche. Das werden ja deswegen nicht mehr. Und wie du schon sagst, ich... würde bestimmt gehen, wenn man sich einem Tisch setzen würde und sein Ego mal so ein bisschen runterschrauben würde. da meine ich jetzt nicht eine spezielle Promotion, sondern eigentlich meine ich damit drei Viertel aller Promotions mindestens. Einfach mal sich hinsetzen und sagen Leute, pass mal auf, das sind unsere Termine für dieses Jahr. Was habt ihr für Termine? Okay, wir können da eine Woche schieben hier und da. Es würde funktionieren. Man muss es halt einfach nur wollen. Wie du sagst, im Norden hat es ja auch funktioniert. Zwar nicht ewig, irgendwann schießt immer mal einer quer, aber es würde definitiv gehen und es würde der ganzen Geschichte, ganzen Wrestling-Business ⁓ einiges weiterhelfen, wenn man einfach mal den Gang runterschaltet. speaker-1: Du sagst es richtig, es geht immer so lange gut, bis wieder irgendjemand querschießt. speaker-0: Du hast halt das Problem, mein klar, die WXW hat so eine Sonderstellung, die tourt mehr oder weniger durch ganz Deutschland, aber das ist ja, die kannst du ja nicht wirklich mit reinziehen, weil sie halt eine Sonderstellung hat. Aber du hast ja zum Beispiel auch jetzt EW Wrestling, die ja wirklich auch in ganz Deutschland mehr oder weniger jetzt unterwegs sind. Ich mein, zieht natürlich mal spontan dann eine Show irgendwo reinhauen, die vielleicht am Anfang des Jahres nicht im Kalender steht, weil sie es halt ergibt, okay, da muss man halt einmal gucken, wie man dann zurechtkommt. speaker-1: Ivi steckt halt auch genorden zum Beispiel, hast das richtig gesagt? Ich glaube, habe massiv die Fühler aus, habe ich das Gefühl. speaker-0: Das nicht er. Ja, das meine ich ja. Die sind ja mittlerweile auch wirklich in ganz Deutschland unterwegs. Was eine coole Geschichte ist. Klar hagelt es dir dann auch mal eine EV-Show in dein Kalender mit rein, wo du sagst, das passt mir gar nicht, weil da wollte ich jetzt als Promotion veranstalten. Aber damit kann man umgehen. Weil die meisten Promotions sind ja eigentlich stationär. Die GWP zum Beispiel, die ist ja in Schwabach hauptsächlich und ein bisschen auf der Küche, jetzt in Eckersmühl, aber hauptsächlich in Schwabach. Da kollidiert es aber sehr selten, weil man auch genau weiß, da hat man als normale Promotion eigentlich gar keinen Auftrag, weil die GWP halt auch so eine gewisse Sonderstellung hat. Und ich will sie jetzt gar nicht größer machen, wie sie ist. Aber trotzdem ist natürlich eine GWP-Show was anderes, wie eine kleine EWS-Show irgendwo in Ingolstadt oder irgendwas. Ohne die EWS. speaker-1: So es was, Wertigkeit. Ja eben. Wertigkeit ist aber auch was, glaube ich. speaker-0: Eben, aber wenn man sich einfach mal hinguckt, die meisten sind ja wirklich stationär. die EWS tut das durch Bayern so bisschen, Ingolstadt hat ja die Grenze meistens. Alles was drunter ist, decken die ab. Dann hast du die ACW zum Beispiel, den Weinheim, aber die ist ja auch stationär, wobei es auch sehr selten kollidiert. Dann hast du noch COW im Saarland, die sind ja wirklich ganz unten, aber auch noch Süddeutschland. Wenn man sich da mal hinsetzt und wirklich mal guckt, okay, was ... Ich hoffe, hab jetzt keine vergessen. Hab ich ja welche Promotion vergessen? speaker-1: Ist Veitbeck für dich auch noch Süden mit Hessen? speaker-0: Ja, kann man mit reinnehmen. Kann man, ja, was ist es, 2,5, 3 Stunden von, ja, ja, nimm mal mit rein. ja, nimm mal mit rein. Aber, wie gesagt, wenn man sich da mal hinsetzt und einfach mal guckt, wann habt ihr eure Shows, wann habt ihr eure Shows, und es ist ein bisschen koordiniert, dann ist es auch nicht schlimm, wenn da mal VXW vorbeiguckt oder wenn EVY mal vorbeiguckt. Und trotzdem käme man zurecht und jeder hätte seine Fans. Und es würde nicht kollidieren. Die Wrestler müssten sich nicht entscheiden und ich glaube, ich wäre einiges besser. speaker-1: Ist es immer noch so, dass auch der Jugendschutz so schlimm ist in Bayern? Weil wenn ich mich noch an meine erste WXW-Show in München damals erinnere, die ich kommentiert habe, die erste damals da, da hatten wir sogar an der Tür damals noch Probleme. Auch mit dem Jugendschutz, die dann auf einmal Kinder gar nicht mehr reinlassen wollten und die dann auch abgewiesen haben, teilweise Kinder dann an der Tür, die schon Karten hatten und so was. Also da wurde umentschieden an der Tür nochmal, dass das höher gesetzt wurde, was in Bayern schon schwierig ist mit Kindern. speaker-0: Ich weiß nicht, wie es in anderen Bundesländern ist, aber in Bayern ist es wirklich von Kommune zu Kommune und Stadt zu Stadt unterschiedlich. Das ist total nervig. Bestes Beispiel, GBP in Schwabach dürfen, glaube ich, unter 14 Jahren gar nicht rein. speaker-1: Das wollen die nicht. Und in Rot, aber glaube ich ab 6, ne? speaker-0: In Rot weiß ich nicht, da veranstalten wir nicht mehr. Ich war auch nie in Rot, aber ich weiß in Eckersmühlen auf der Kirchwahl in Pierzl, da dürfen Kinder ab sechs Jahren rein. Wir waren jetzt auch in die letzte Show da in Püros in der Brauerei jetzt auch ab sechs Jahren. Dann kommst du bei einer anderen Promotion, die Behörden dann sagen, bei uns ab acht Jahren, bei uns ab zwölf Jahren, bei uns Kinder gar nicht. Bei der GRW-Show in Erlangen, da waren auch Kinder dabei. Gut, dann am Ende fürs Deathmatch mussten die gehen, ist nachvollziehbar. Aber ansonsten waren auch Kinder dabei. Aber es ist nervig, weil du kannst dich nicht darauf einstellen. Der eine darfst, der andere nicht. Das ist auch hinderlich. Weil, wenn ehrlich sind, Catchen und Wrestling ist für alle da, auch speziell für Kinder. Und ich finde, die da bisschen außen vor zu lassen, mit teilweise wirklich fadenscheinigen Gründen, finde ich nicht schön. Weil, wie gesagt, im Fernsehen läuft es auch gut. Da läuft es sogar Zeiten, wo Kinder nicht schauen dürften. Im Internet kannst du es gucken, überall kannst du es schauen. Und wenn wir mal ehrlich sind, jeder Actionfilm ist ⁓ einiges brutaler als Catchen. Und deswegen, ich verstehe es einfach nicht. Könnte man einheitlich regeln, meinetwegen ab sechs Jahren. Und dann ist es speaker-1: Ich würde dich gerne mal was fragen, das habe ich noch keinem Catcher so in einem Interview gefragt. Ich sehe zwei Promotions, ich die Darstellung, auch wenn Eberscatch noch nicht so lange da ist, aber auch mit der GWP, wo ich finde, dass da sehr viel Wert draufgelegt wird, wie gut auch ein Wrestler in ihrem Produkt aussieht. Das heißt, wenn ich das so formulieren würde, wird bei Eberscatch dann jetzt und auch bei der GWP, was ich selbst vor Ort erlebt habe, sehr, sehr viel. Wert darauf gelegt, dass ihr euch wohlfühlt und dass ihr so gut wie möglich auch ein Produkt präsentiert werdet und dass ihr, wie die Fans, euch einen richtig schönen Abend haben. Hinzu kommt noch eine on top Videoproduktion bei GWP, dann aber auch das Drumherum mit Licht, mit Setting, mit dem Entrance und allem Drumherum. Wie wichtig ist einem Wrestler sowas? dass sowas auch ⁓ ihn herum passiert, dass auch so viel Wert auf so ein Auge auf das Drum herum gelegt wird, wie gerade bei den beiden Promotions, ich genannt habe. speaker-0: Ich kann natürlich von mir sprechen, aber persönlich ist das sehr wichtig, weil A, ist mir gegenüber eine gewisse Wertschätzung, wenn ich weiß, ich komme irgendwo hin und ich kriege da eine Verpflegung oder ich habe da eine Dusche. Das ist auch bei vielen Promotions nicht so, dass man da duschen kann nach der Show, weil einfach die Locations halt dann das nicht hergeben. Ist aber in Ordnung. Klar, wenn du eine kleine Promotion bist, mit wenig Budget ist es halt schwierig, eine große Halle wie jetzt in Schwabach zum Beispiel anzumieten. Muss man alles in Relation sehen. Aber trotzdem ist es schön, wenn du hinkommst und du weißt, du wirst herzlich aufgenommen da. Du wirst vernünftig behandelt da. Wobei ich ehrlich sagen muss, ich wurde eigentlich immer gut behandelt. Aber es gibt Promotions, wo es nicht so ist, das weiß ich auch. Aber das ist mir sehr wichtig. Ich will ein vernünftiges Verhältnis zum Promoter haben, zum Staff, zum ganzen Team außenrum. Und auch mit den Fans, wie du schon sagst, das Setting gerade beim Ebersketch oder halt auch bei der GWP. Das ist ja mehr... Das ist ja kein kleiner Independent-Catch in so einer kleinen Schmuddeling-Halle übertrieben gesagt. Sondern das sind ja eigentlich große Kampfabende. So wie man sich das wünscht. So große Kampfabende, mit vielen Kämpfen. Irgendwann kommt dann der Main Event. Und das ist alles so bisschen festlicher. Das finde ich persönlich schon ⁓ einiges geiler, wenn ich ehrlich bin. Weil es halt einfach so ein Kampfabend ist, wie man sich das vorstellt. Ich finde es geiler, wie gesagt, ist halt einfach... Klingt jetzt blöd, ich sage, das ist größer, weil das ist Quatsch. Aber ich denke, ihr wisst alle, was ich meine. Man arbeitet dann einfach anders, als wenn man da, boah, keine Ahnung, 250 Leute auftritt, wenn es überhaupt mal immer so viele sind. Oder du jetzt in Schwabach, da wo es 600, Leute auftrittst. Die Atmosphäre ist eine andere, klar, logisch. Ich meine, ich bin immer für die Fans da, ob es dann nur 20 da sind oder 50 oder 100 oder 200 oder 600 oder wie bei der NW damals in dem Bierzelt, 1200, das ist mir wurscht. Atmosphäre ist natürlich eine andere, klar. Aber ... Ich persönlich muss sagen, finde so was wie die GWP oder Eberskitch einfach cooler, weil es mehr Wertigkeit hat, wenn man jetzt, glaube ich, versteht, was ich damit sagen will. speaker-1: Ich finde auch, du hast gesagt, größer, aber schon wertiger, wie man da auch dargestellt wird. Ich glaube auch, ein Fan nimmt das auch anders wahr, wenn so was passiert. Da sind wir beim Thema, was auch ein großes Thema immer noch in Deutschland ist. Viele sagen auch, kommt immer drauf an, was man draus macht. Es ist der Sporthallencatch. Ich sage immer auch, es ist halt so, wenn man den Basketballkorps oder das Tor noch sieht, dann wird es schwierig. Aber man kann auch aus einer Sporthalle was richtig Gutes machen. du hast es gerade angesprochen. Oft ist natürlich auch die Marie, nämlich die müde Marke, hätte ich fast gesagt, heutzutage der Euro, ein großes Thema, ⁓ vielleicht nicht immer so große Hallen buchen zu können, wenn dann vielleicht nur, was weiß 80 bis 150 Zuschauer da sind. speaker-0: Man muss natürlich auch mal gucken, von Promotion zu Promotion. ist natürlich unterschiedlich. Aber du schon sagst, das Budget ist wichtig. Was habe ich an Geld zur Verfügung? Wie viele Karten kann ich mit meiner Matchcard, die ich anbiete, verkaufen an die Leute? Wie viele Leute kommen dann auch wirklich? Und auch die äußeren Umstände, zum Beispiel die ACW in Weinheim, die wären ja blöd, wenn die nicht in ihrer Sporthalle veranstalten würden. Weil das ist ein Teil vom AC, das ist eine eigene Abteilung von diesem Sportverein. Und die wären ja blöd, wenn sie nicht in dieser Sporthalle veranstalten würden. Klar ist es natürlich blöd, wenn du mal eine schwache Show hast, vielleicht nur 150 Leute da sind, dann guckt das ziemlich verloren aus. Im Normalfall hast du halt da auch 200, 300, 350 Leute und dann ist es im Endeffekt auch wurscht, ob der Basketballkorb da im Hintergrund noch umeinander baumelt. Den sieht man dann nicht mehr und wenn man da so ein bisschen im Setting mit arbeitet, dann kann man das auch ganz gut kaschieren und ist die Stimmung gut. Also ich mache da keinen großen Unterschied, wenn ich ehrlich bin. Und die Fans glaube ich im Normalfall auch nicht, aber man muss halt wie gesagt entscheiden, was kann ich als Promotion. an Karten verkaufen und ich muss halt da auch dann wirklich realistisch sein. Weil wenn meine Matchkarten einfach nur mein maximal 100 Karten verkauft, brauch ich nicht in eine Sporthalle gehen, nur weil sie günstig ist meinetwegen. Andersrum natürlich auch Quatsch, wie es jetzt in, was heißt Quatsch? Man verzockt sich halt manchmal einfach, kann man ja sagen, der New Pro Wrestling, war eine wirklich geile Location, das war so ein Taglungszentrum, aber leider hat halt, ja, aus irgendeinem Grund das nicht so gezogen, dass die Leute da groß irgendwie kamen, ich weiß gar nicht, wie viele Leute das waren, vielleicht 200 oder was. Aber dann guckt es bisschen verlorene aus, die Halle zu groß ist. Das Risiko gehst du ein, das musst du als Promoter Das passiert immer mal, dass eine Show einfach nicht so geht. Aber ja, das ist einfach ein Promoter. speaker-1: Ja, ich hab's ja auch im Vorgespräch schon gesagt, da ist der Punkt, Karsten hat was versucht. Jeder Punkt von jetzt Schaden, Freude oder irgendwie was in der Art ist speaker-0: Völlig fehl am Platz, weil das passiert einfach. macht halt einfach, was heißt man macht mal Fehler. Man schätzt dann einfach mal in den Match grad anders ein, wie das dann wirklich auch bei den Leuten ankommt und Karten verkauft. Aber der Schadenfreude, jeder der da wirklich Schadenfrohe ist, dass die Show jetzt nicht so gut besucht war, wie sie eigentlich hätte sein müssen, wir ehrlich sind, weil die Karte war ja bombastisch. Entschuldige, das kann man jetzt auch gerne rauspiepen, aber jeder der da Schadenfrohe ist, ist einfach ein Idiot und hat es nicht verstanden. speaker-1: Ich würde sogar drauflegen, Vollidiot. speaker-0: Okay, Vollidiot. speaker-1: Naja, es ist halt schon so, dass es halt glaube ich auch manchmal nicht einfach ist. Das eine, was Fans wollen, dass eigentlich mehr Wrestling überhaupt in Deutschland da ist, aber dann hat man manchmal wiederum das Gefühl, dass halt auch oft so Schadenfreude über, wenn andere Niederlagen haben, auch Glücksgefühle bei anderen Leuten. Auch nicht nur bei Fans, auch vielleicht intern bei Leuten auslösen, wo ich mir dann immer sage, ist ja völliger Quatsch, weil wenn Wrestling scheitert, egal in irgendwelcher Form, Dann bleibt das, und wenn es nur ein, zwei, drei bis zehn Menschen sind negativ im Gedächtnis, die gehen dann vielleicht zu anderen Ligern nicht mehr hin. Das schadet Wrestling und wer darüber lacht, der lacht halt darüber, dass das halt was passiert, was Wrestling schadet. ich glaube gerade du als Catcher selber auch. Und da würde ich dich jetzt auch gerne ein bisschen mehr ins Protokoll, wenn ich dich ehrlich fragen würde, stand jetzt kurz vor Ende deiner Karriere? Was hat dir Stand jetzt Wrestling bedeutet in deinem Leben? speaker-0: Inwiefern meinst du, dass Wrestling, warum ich selber mache, was Wrestling für mich ist? speaker-1: Ja, also ich hab früher immer gerne gefragt, warum bist du denn überhaupt noch beim Wrestling? Warum immer noch? Aber das ist ja eine Frage, man jemandem stellt, der noch vielleicht so jung ist wie du, wäre fatal. Deswegen würde ich gern erst mal wissen, was hat dich so lange Wrestling aushalten lassen? Vielleicht auch, du hast mir erst geschrieben, Wrestling war am Anfang auch Vogelwild. Wann ist das für dich denn in ruhige Gewässer? Wann war für dich der erste Moment, du gemerkt hast, Mensch, geil, dass ich am Ball geblieben bin und das so durchgezogen habe. Das bringt mir Spaß und ist vielleicht auch, ich will nicht sagen Sprung aus der Realität, aber was anderes als der Alltag. Wann war das das erste Mal, wo du das als richtig positiv geil, dass ich das mache, wahrgenommen hast? speaker-0: Eigentlich nach der Pandemie. Das war nach der Pandemie dieser Neustart. Davor hat es mir auch Spaß gemacht. Ich bin ein Rampensau. Wenn ich Leute damit unterhalten kann, freut mich das. Das macht mir auch Spaß. Ein bisschen rangeln, raufen, auspowern, ist ja sowieso auch meins. Aber es war vorher immer so ein gewisses ... Ich muss das jetzt, aber ... Es war vorher mehr oder weniger top. Man hat es gemacht, weil man es machen wollte. Aber ich war immer so ein bisschen aufgeregt und so bisschen nie wirklich zufrieden auch. Und was an sich gut ist, glaube ich, wenn man nie wirklich mit sich zufrieden ist, aber man verkrampft halt manchmal auch einfach. Und es gab wirklich vor der Pandemie auch viele Abende, wo ich heim bin, dachte ich, Gott, was hast denn da wieder für eine Scheiße gemacht? Und dann konnte mir auch jeder sagen, nee, der Kampf war gut. Ich war der Meinung, das war kacke. Nach der Pandemie aber auch dann, da muss ich auch dann ein großes Shoutout an Dave, der ... mir das so bisschen beigebracht hat. Es ist scheißegal, wenn irgendwas schief geht, ey, pass auf, du hast die Tools, du hast die Fähigkeiten, dass du das irgendwie kaschierst, dass das nicht auffällt. Und selbst wenn es auffällt, mein Gott, dann ist es halt passiert, scheißegal. Und da hab ich angefangen, das dann genießen zu können. Dass ich mir vor dem Kampf, vor der Pandemie, vor jedem Kampf dann immer so bisschen in Kopf mach, hoffe ich klappt alles, was passiert, wenn es nicht geht und mach's. Fünf Pläne im Kopf, völlig neppert eigentlich. Aber als dann Dave, dann irgendwie mich dann ... Ich will nicht sagen, dass ich die Fittich genommen habe, als das mit dem Wartschirmclub begann, habe ich mich viel von ihr abschauen können. Da kam dann auch wirklich diese Gelassenheit dazu, wo ich dachte, okay, der Kampf steht, wir gehen jetzt da raus, wir haben unseren Spaß, wenn was schiefgeht, wir kriegen das schon irgendwie hin, dass das passt. Da konnte ich es anfangen zu genießen. Wenn ich aber jetzt ganz ehrlich bin, dieses, ihr nicht falsch verstehen, dieses leck mich am Arsch-Gefühl, das wird schon irgendwie, das hat mir eigentlich, das hat mir von Ulf Herrmann damals abgeschaut, wie der, ich glaube ... weil der ACW noch gekischt hat da vor zwei Jahren oder was. Ulf war damals ja auch schon mehr oder weniger auf den allerletzten Runden und dem war sowieso alles wurscht. Aber da hat's mir nochmal gezeigt, okay, das ist doch völlig wurscht. Wenn der Fehler passiert, gib zu, dass es ein Fehler war, ist auch nicht schlimm, scheißegal. Da lachen wir kurz drüber und dann machen wir weiter. Du kommst schon irgendwie rein. Und jetzt, wo ich dann eigentlich ab dem, wo ich gesagt hab, Leute, ich hör im Oktober auf, ist es wirklich auch so, dass ich auch nach dem Kampf sage, war ein Fehler, mein Gott, scheißegal, passiert. Die Leute haben es nicht gemerkt oder ja, sie haben es gemerkt, aber ging doch gut. Also jetzt bin ich wieder so ein Punkt, ich sage, ich bin vorher entspannt und ich bin nachher entspannt und das ist so diese einzige kleine Werbungstropfen, dass ich sage, im Oktober ist Schluss, weil ich jetzt diese Gelassenheit habe, die man eigentlich vielleicht auch braucht, ⁓ das dann auch auf einem anderen Level machen zu können, wenn ich das jetzt mal so sagen kann. Aber gut ist halt so. Aber nach der Pandemie ging das los, wo ich dann wirklich auch dann diese Gelassenheit entwickelt habe, zu sagen, okay, das steht und das wird schon irgendwie speaker-1: Ich wollte gerade sagen, so ein bisschen durch eine verbale Watschen von Demolition Davis. speaker-0: Ich will gar nicht sagen, wir waren eine Watschen. Als es damals mit dem Watschenklub so anging, konnte ich natürlich viel von ihm abgucken. Klar, Dave hat Wahnsinn, er hat viel mehr Matches auf dem Buckel wie ich. Da kommt auch viel mehr Erfahrung dazu. Aber da konnte ich mir einfach abgucken und er auch mal gesagt, der macht keinen Kopf, dann geht es halt schief. Ist egal, wir drehen das schon, dass es passt und dann ist es in Ordnung. Solange sich keiner weh tut oder irgendwie verletzt, mein Gott, es ist klimasch irgendwie hin. Und auch du hast die Fähigkeiten. Das machst du schon. dann langsam ging es dann los, dass ich das wirklich dann auch genießen konnte. Und das war so ein Punkt, wo ich sage, das war so ein Stück weit auch dann, weil du gefragt hast, was bringt mir Wrestling auch noch? A, Leute unterhalten, klar, das möchte ich machen. Und B, halt auch so ein bisschen vom Alltag so bisschen entfliehen, so ein bisschen die Rampen, die man ⁓ schon ist, dann auch wirklich dann rauslassen auch. Und da brauchst halt auch eine Gelassenheit dafür, dass du ja auch mal zum Affen machst, dass du auch mal wirklich Dinge machst, die völlig deppert sind. Wir können dann gerne nochmal ein, zwei kleine Beispiele, die man normalerweise eigentlich nicht macht im Wrestling. Aber durch Daves positiv gemeint kranken Kopf einfach dann gemacht hat, sei es ins Bier rum spritzen oder die Leute blöd anmachen, also richtig dumm anmachen, die Leute mit Bier voll spritzen, laus und Quatsch. Oder wenn es dann einfach mal passiert, dass das Bier auf die Leute spritzt, ist ja in Ordnung, scheißegal. Das kannst du nur machen, wenn du gewisse Gelassenheit hast. Das ist dieses Ingenie aus dem Alltag. Das ist auch was Schönes. speaker-1: Ich finde das sehr schön, du das gerade auch erklärt hast, ich kenne Dave auch schon ein bisschen länger und wenn man Dave so in seinem Gimmick sieht, dann wird das den Menschen, glaube ich, gar nicht gerecht, weil wenn man ihn so ein bisschen kennt, dann weiß man, dass das eigentlich ein sehr, sehr netter und höflicher Mensch hinter der sehr harten Schale, die vielleicht auch nach außen hin in die Öffentlichkeit scheint. Aber man sieht da jetzt auch, gerade jetzt kann man es, glaube ich, sagen, wenn man seine Social Media... Kanäle so verfolgt, dass das wirklich auch ein sehr, sehr witziger und sehr, sehr netter Zeitgenosse auch sein kann, wenn man mit ihm Zeit verbringt. Und jetzt kommen wir zum Watschenklub. War das eine Schnapsidee oder wie kam das zustande? Das ist Idee für den Watschenklub. speaker-0: War eine absolute Schnapsidee. Ich weiß es kurz an, sonst wird die Geschichte zu lang. Aber ich hatte am Anfang so ein Shirt, dieses Ur-Vagen-Club-Shirt, das hatten wir unser damaliger Grafiker Arne. Einfach mal aus Gaudi, weil er anglähend an Bullet-Club, natürlich, logisch. Schorschi, mach dir was, guck mal. Ich wusste nicht, was ich mit anfangen sollte. Das ging in Steinhude, glaube ich, ging das los. Da hat er das erste Mal das Shirt gesehen. war so drei Tage POV, Open Air, in Steinhudel. Und da meinte Dave, pass auf, das Shirt finde ich total klasse. Bring mir mal eins mit. Also im Vorfeld habe ich ihm das für Steinhudel mitgebracht. Er hat es dann auch beim Match angezogen, dachte mir schon, was bei dir los, Aljos. Und da hat es dann seinen Anfang genommen und auf einmal, es war hauptsächlich von ihm eine totale Schnapsidee. Der eigentliche Plan war aber dann Ein letzter Run, wir hauen noch einmal ein Jahr richtig auf die Kacke und danach, wenn wir uns völlig, wenn wir es uns überall verschissen haben und wirklich überall unten durch sind, gehen wir in Ruhestand. Dass das natürlich jetzt viel Jahre dauert, das war aber überhaupt nicht auf unserem Schirm. Das war eine blanke Gehirnwurz-Dumm-Idee im Suff raus. Aber ja, manchmal sind diese Ideen halt, wenn man es dann auch richtig umsetzt, das ist natürlich auch klar, man muss natürlich dann auch dran arbeiten und das dann auch ausarbeiten so ein bisschen, aber der eigentliche initialen Zündungsfunke... Das war wirklich einfach eine Schnapsidee. glaub, Zwischentag 2 und 3 in Steinhude ist das entstanden oder so. ja. speaker-1: Wie ist es für euch, in dem Konstrukt des Watschen Clubs aufzutreten? Weil von außen betrachtet sieht das nach sehr viel Spaß für euch aus. Ob der Spaß auf der Seite der Gegner manchmal war, weiß ich nicht. Und auch des Publikums. Aber wie war das für euch, auch diese Zeit noch mal? Wenn ich das so gerade von dir richtig gehört hab, war das ja auch so bisschen noch mal sauraus lassen können. Weil das hat dich auch dazu bewegt gelassener zu sein. speaker-0: Ja, weil einfach das... sagt Dave hat damit angefangen. Und ich weiß nicht, ob es allgemein sein Plan war, ein letzter Runder, dann ist Schluss. Ich wäre damit fein gewesen, wenn das nach einem Jahr vorbei gewesen wäre. Weil das war, gesagt, nach der Pandemie wollte ich eigentlich ⁓ nicht wirklich weitermachen, aber so ganz aufhören wollte ich auch nicht. Und dann hat Dave ja da zu mir gesagt, pass auf, erst nehme ich dich mit zu IPW in den hohen Norden. Da dürfte ich ja dann den IPW International German Titel... Ja, International German Champion-Titel gewinnen. Und da hab ich wieder Feuer gefangen. Aber vorher war mir nicht klar, ob nach der Pandemie weitermache. Und dann meint er, pass auf, POV in Steinhude, fängt auch wieder an. Schottl kommt einfach mit, sind drei Tage, das ist lustig, wir waren zwei Jahre lang wegsperrt. Wir lassen einfach mal die Sau raus. Und dann liegen das so langsam seine Wege. Und wie du mit Dave dabei bist, der macht halt einfach das, was er Bock hat. Und auch wenn das total dumm ist, wenn man mal ... das Sportliche anguckt, was wir mit denen hingezaubert haben im Vergleich zu allen anderen, das ist ja eigentlich nicht Quatsch gewesen. Das war ja wirklich nur diese billigste Bad Spencer, Terrence Hill, wir hauen nicht auf die Fresse, nur mal. Aber das kam bei den Leuten halt so gut an, dass wir einfach weitergemacht haben. Und es war aber wirklich am Anfang, was heißt am Anfang, eigentlich bis jetzt einfach nur das, was wir auf das, was wir Bock hatten. Als Dave da nicht mehr dabei war, also weil er nicht mehr so konnte, da wurde es dann wieder so ein bisschen, ich will nicht sagen Ernst da, aber die... Das Arbeiten war ein bisschen anders, sein Blödsinn weggefallen ist. Ich hab versucht, das bisschen zu kaschieren. Aber ich kann das nicht. Ich kann nicht so in Anführungszeichen vollidiotisch sein wie Dave. Positiv gemeint natürlich jetzt. Als er zurückkam letzten Zenn, war das wieder wie am Anfang. ist einfach, gehen da raus, machen, wir wollen. Und die Kunst ist, trotzdem die Gegner gut ausschauen zu lassen. Wie gesagt, für den Sport, den wir da geliefert haben, das ist ja auch nicht mein Anspruch. Wenn du von Alex aus der Schule kommst, bist du es gelernt. Du musst den Leuten, oder du möchtest den Leuten was zeigen, was sportlich Anspruch hat. Du möchtest den Leuten auch zeigen, was du kannst. Und ich kann ja weitaus mehr, auch nach wie vor noch. Deswegen freue ich mich jetzt auch, dass ich ein Einzelmatches jetzt habe. Bei Ebersketch war es ja dann, weißt du, danach war es jetzt gegen Josef Feider, das war schön, Einzelmatch zu haben. Gegen Kate, das ist ja schon angekündigt, da freue ich mich auch ein Einzelmatch, weil ich einfach mal der sein kann, der ich eigentlich bin. ein vernünftiger Ketchup, der nicht nur Bud Spencer-mäßig da hier watschen links, watschen rechts und Dampfhammer. Aber wenn es bei den Leuten ankommt, dass es immer über ein Thema, das Produkt, wenn passt, dann ist es doch in Ordnung. Und dann kannst du halt auch mal eine Zeit lang nur das machen, worauf du Bock hast. Und das ist das Schöne, weil da lernst halt auch diese Gelassenheit zu haben, auch wenn es mal sportlich überhaupt nicht anspruchsvoll ist, dann an die Leute das feiern. Coole Geschichte. speaker-1: Wann habt ihr das erste Mal gemerkt, dass die Leute das wirklich richtig krass abfeiern, was ihr da macht? Wann ist euch das bewusst geworden? speaker-0: eigentlich ab dem ersten Mal schon, das war die EV-Show in Amberg. Ich weiß das ja leider nicht mehr, aber das war die EV-Show in Amberg, als wir auch ganz großes Shout-out an EV Wrestling, damit wir das machen durften. Das ist auch nicht selbstverständlich, also das bedeutet mir oder uns allgemein wahnsinnig viel, dass wir da unsere ersten Schritte als Warschenclub machen durften, weil da durften wir Alex Wunder aus der Halle schmeißen. Jawoll. Und wir kamen da drauf. Ja, ist... Muss man auch erst mal dürfen, weil Alex Wunder ist ja auch nicht einfach so jemand, den man aus der Halle schmeißt. Gerade wenn du als Gruppierung neu anfängst und keiner kennt dich. Aber wir durften da raus und die Leute haben uns gesehen und von vornherein war das einfach, ⁓ seid ihr cool. Und dann ging das wirklich von... Also wir haben da schon gemerkt, okay, das könnte geil werden. Haben das dann so ein bisschen ausgearbeitet, bisschen weitergemacht. Und dann wurde das von Show zu Show einfach... Also wirklich ein Hype. Also gut, man mit jetzt nicht mehr vergleichen. Aber damals waren wir wirklich, wenn wir ehrlich sind, der heiße Scheiß. Und es wollten uns wirklich alle haben, weil alle gesagt haben, die sind so deppert, das ist so dumm, was die machen, aber das ist so geil. Kommt doch mal zu uns. Und damals war wirklich so Punkt, weil wir es auf jeden Fall schon hatten, wir mussten echt gucken, zu welcher Promotion gehen wir, was machen wir. Haben natürlich auch so bisschen die Usinen rausgepickt, ist ja klar. War schon cool. War schon cool. Aber klar wurde es uns... speaker-1: Du hast gerade was angesprochen. Wenn man vielleicht sogar für Schabernack erfolgreicher ist als für das Können, was man vielleicht sogar kann im Ring, aber noch nicht mal zeigen musste. zeigt ja, und das ist das, was Alexi ja auch versucht hat mitzugeben, dass man einfach versuchen soll, man selbst zu sein und dann funktioniert es schon so. Und wenn du jetzt darüber gesprochen hast, und ich weiß nicht, ob dir das bis dahin bewusst war, dass Alexs Spruch noch viel weitergeht, weil wo du jetzt auch endlich mal fühlst, für dich die Matches auch in einem positiven Sinne und mit Gelassenheit, das ist auch passiert, weil du du selbst sein konntest. Und wie verrückt, dass dieser Kreis sich dann so bisschen durch Davis und Alex dann auch geschlossen hat. War dir das bewusst? speaker-0: Nein. wird jetzt... Jetzt wo du sagst, Endeffekt ja. Aber das war mir nie wirklich bewusst, weil für mich war das einfach nur Teil des Prozesses. das war für mich einfach ab dem Moment, wo dann Dave dann gesagt hat, pass auf, Schorschel, werde einfach mal lockerer. Reagier auch mal auf die Leute im Ring. Auf das, was im Ring passiert, klar logisch, aber auf die Leute im Publikum. Kurze Geschichte zum Beispiel. Ich weiß nicht mehr, wo es war. Aber ich bin dann in... Ich hab mal einen Entrance gemacht und... Dann ist es ja kurz ruhig, bevor der Ringlicht da anläutet. dann ruft aus der dritten, ich weiß leider nicht mehr, auf welcher Show das war, aber aus der dritten, vierten Reihe ruft eine Frau, Schorschi, ich will ein Kind von dir. An sich okay, geil. Aber da war dann dieses, du machst einfach, was du möchtest. Ich sag dann zu der, steh mal auf, dreh dich mal rum, ja, Gesicht passt, Arsch passt, pass auf, nach der Show, viertel Stunde haben wir Zeit, da kriegen wir das hin, kommst backstage. Die war begeistert, die Leute haben gelacht, dass die natürlich danach der Show wirklich zu mir kamen und gesagt haben, wie schaut's denn aus? Gut, das musste man dann wieder dann klarstellen, dass es eben nicht geht. Aber das sind so Sprüche, die hätte ich vorher zum Beispiel nie gemacht, weil ich mich dann so auf den Kampf fokussiert hätte. Aber das war mir in dem Moment dann ab zu dem Zeitpunkt meiner Karriere völlig wurscht. Weil ich mir dachte, nee, jetzt bist du im Rampenlicht, wenn du so einen Spruch bringst, musst du mit dem Kontra leben. Und wenn es dann die ganze Halle so ein bisschen unterhält mit. Ist es ja auch gut. Es muss ja nicht immer der High-End-Sport sein. Klar sollte es im Vordergrund stehen. Aber so kleine Gags reinhauen. Mittlerweile mache ich das auch so gerne, wenn irgendwo in der ersten Reihe mein Platz frei ist. Bei der Gmb, habe ich das auch gemacht, den Erlangen zum Beispiel. Oder auch beim Entrance vor meinem Gegner setze ich mich gerne in die erste Reihe zu den Fans mit rein und uploadiere meinen Gegner. Lauter so einen Quatsch, den man vorher eigentlich nie macht, weil es einfach total deppert ist. Aber das sind so Dinge, da baust du so eine bekannte Beziehung zu deinem Publikum auf, deinen Fans. Und das ist anders. Aber das kannst du halt auch erst machen, wenn du dir wirklich so sicher bist, okay, es ist völlig wurscht, was da passiert. Du kriegst die Nummer über die Bühne und es ist trotzdem gut am Ende. Und ja, das ist halt einfach Teil des Prozesses für mich, wenn ich ehrlich bin. Also ich hab jetzt nie überlegt, dass sich da ein Kreis schließt. Aber jetzt wo du sagst, ja, wird wohl so sein. speaker-1: Ja und jetzt sind wir bei dem Punkt, ich habe es jetzt mindestens sechsmal angeteased in einem Interview, du hast entschieden für dich im Oktober diesen Jahres, wenn ich es richtig verstanden habe, aufzuhören. Was hat sich dazu bewogen, Schauschi? speaker-0: Es war eine Mischung aus vielen kleineren Punkten. Also ist jetzt nicht irgendwie, dass ich sage, ich kann nicht mehr oder ich mag nicht mehr. ist einfach so eine Mischung aus allem irgendwie. ist einfach, wenn du... Mein Credo damals, als ich angefangen habe, allererstes Interview bei meiner ersten Show hatte ich damals mit Malandi Zanti. Der meinte zu mir, Schorschel, was willst du denn erreichen? Und damals habe ich gesagt, schauen wir mal, was geht. Das klingt total dumm, aber das war eigentlich immer mein Motto, schau mal, was geht. Ich gebe immer mein Bestes und dann schaue ich mal, was am Ende rauskommt. Ich habe vorhin schon gesagt, mein Ziel war nie irgendwie groß Titel zu gewinnen oder irgendwas, weil ich wusste, wenn es passiert, dann passiert es einfach, weil meine Arbeit dementsprechend gut ist. Und ich habe wirklich mehr gewonnen, als ich mir jeweils hätte träumen lassen, wie gesagt, den ersten NW World Internet Titel einführen dürfen. Das ist was ganz Tolles. Die ganzen... Tag dem Titel, den wir jetzt gewinnen durften mit dem Warchoke Club. Das waren auch wahnsinnig tolle Erfolge. Dann den Titel bei Dave, was für mich überhaupt nicht am Schirm stand, dass ich den gewinnen darf. Aber trotzdem wahnsinnig toll erfolgt für mich selber. Dann den NEDW World Heavyweight Champion Titel. sind alles Erfolge, die hätte ich mir nie träumen lassen. Aber ich bin immer so Mensch, der sagt immer, was kommt denn dann? Und ich merke halt selber auch, ich kann noch mit den jungen Leuten mithalten, das geht noch. Aber es ist halt nicht mehr so einfach wie früher. Und ich merke auch selber, ich werde meinen eigenen Ansprüchen den Schorschchi, also diesen Schorschchi den Leuten zu zeigen, den ich ihnen zeigen möchte. Das wird nicht mehr so einfach, das ist nicht mehr so leicht wie früher. Und wenn man den eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht werden kann und dann weiß, es werden wahrscheinlich, ich muss keinen Titel gewinnen, aber ich möchte halt immer Teil von der Show sein, dass die Leute sagen, wenn der Schorschchi kommt, dann kaufe ich mir eine Karte. Oder Schorschchi ist mit der Grund, warum ich mir eine Karte kaufe. Ich war nie derjenige, der sagt, ich bin der Schorschchi, ich bin auch mit dabei. Nee, also ich möchte immer so ein Grund sein, warum die Leute sagen, wenn der Schorchi kommt, dann komme ich wahrscheinlich dahin. ja, ist halt so ein Thema, die Frage ist, was kann noch kommen, groß? Ich habe schon so viel erreicht. Der Körper, macht noch mit, aber die Frage ist, wie lange macht er noch mit? Klar könnte ich noch fünf Jahre dranhängen, aber lass halt irgendwas passieren. Wrestling, das beste Training bringt ja nichts, es passiert immer mal irgendwas. Und dann habe ich noch 20 Jahre vor mir mit einem kaputten Körper. Und das ist einfach so ein Punkt, wo ich sage, das ist einfach so die Mischung aus allem irgendwo. Wo ich sage, pass auf, ich höre jetzt im Oktober auf und dann hatte ich eine geile Zeit und ich kann als zufriedener, beseelter Mensch in Ruhestand gehen und halt dann irgendwas anderes im Wrestling-Business machen. Ich bin ja nicht ganz weg, aber halt nicht mehr aktiv im Ring. Und wenn wir ehrlich sind, es kommen so viele junge, neue Leute nach, die wirklich so wahnsinnig bombastisch gut im Ring sind. Es ist schon geil, wenn man denen zuschauen kann. Und wenn ich auch den Leuten dann zuschauen kann und nicht mehr selber mit denen catchen muss, sondern einfach nur zuschauen kann und das genießen kann, wie die sich entwickeln, wie die einen Weg gehen, freue ich mich jetzt schon drauf. Also wie gesagt, ist eine Mischung aus allem so ein bisschen. Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Und das ist im Oktober dann so mit einem Knaller. Das kann ich jetzt schon versprechen, auch wenn ich nicht viel droppen werde. Aber das wird ein Knaller im Oktober. Und dann gehe ich als zufrieden besiegelter Mensch in den Ruhestand. speaker-1: Ja, das ist auch, glaube ich, großes Gut, auch im Wrestling selber den Moment wählen zu können, Swarji. Weil du kannst für dich jetzt entscheiden, du hast es gerade gesagt, noch mit einem geraden Körper, hätte ich fast gesagt, mit einem funktionierenden Körper und mit trotzdem Erfahrung einer Wrestling-Karriere zu beenden und kannst dein Leben noch leben. Und ich muss dir ganz ehrlich sagen, und wie du dann noch wiederum auf die neuen Talente lenkst, ganz, ganz ehrlich, du hast schon die Visellis angesprochen, Kate Brescher hat Alex Wright, eine James Bond-Garantie für solche Talente. Ich glaube, gibt in Norddeutschland auch den Karls und Kretschmer. Der hat auch so das Händchen dafür für solche Talente. Ich muss ganz ehrlich sagen, aus deiner Trainingsschule kommen sehr, sehr, sehr viele gute Leute. Und auch du, was glaubt ihr? Was habt ihr alles gemeinsam außer Alex Wright? Was denkt ihr? speaker-0: Dann spann ich mir den Bogen zum Training. Vernünftiges Training. Und ich weiß nicht, wie es Karsten oben macht. Keine Ahnung, da hab ich mich auch nie wirklich interessiert dafür, wie er trainiert. Aber ja, auch da kommen gute Leute raus. Also muss er wohl auch sehr viel richtig machen im Training. Aber er ja auch die WC teilweise. Es gibt ja viele andere Wrestling-Schulen auch, die wirklich auch jetzt nicht die Masse an Talenten haben, wo immer mal einer rauskommt und sagt, Mensch, das ist ein wirklich guter. Zum einen muss ich jetzt auch Erding bei der EDS, da macht jetzt Boris Payne das Training. Der hat bei Alex gelernt, also auch da kommen gute Leute raus. speaker-1: GwF darf man glaube ich auch nicht vergessen in Berlin. speaker-0: Genau, auch die, wie gesagt, wenn ich jetzt anfange aufzuzählen, vergesse ich einen, das wäre auch wieder unfair. Es ist ja nicht nur Alex Schule, aber aktuell hat Alex eine wahnsinnig gute Generation am Start, das muss man echt sagen. Und mit seinem Training auch noch, es ist ja wirklich so, das macht er glaube ich immer noch, ich musste damals bei Alex einen Tausender-Satz an Liegestützen, Kniebeugen und Crunches hinlegen und danach noch zwei Stunden normales, intensives Training einfach damit er sicher ist, okay, ich bin fit genug für den Ring. Dementsprechend natürlich auch das ganze andere Training. Und da merkst du halt einfach den Unterschied an den Leuten, wie sie ausgebildet sind. sind sie wirklich fit bis in die Haarspitzen, bis nichts mehr geht. die können da wirklich... Konnte ich am Anfang auch noch, wenn ich ehrlich bin, da eine halbe Stunde hohes Tempo catchen. Mittlerweile wird es schwierig, aber gut. Für einen normalen Kampf, auf alle Fälle noch, auf einem guten Tempo auch. Aber... Du merkst dann einfach den Unterschied im Training. Und ich denke, das wird Castnomen machen, das wird auch die GWF zum Beispiel so machen. Oder auch die BXW oder wie gesagt auch viele andere gute Schulen. Gutes Training zahlt sie aus und dann hast du halt auch, wenn du Glück hast und hast ein paar mehr Leute, die halt sehr viel Talent haben, dann macht es halt mal so schwupp und dann hast du so ganze Handvoll an neuen Talenten da, die man dann einfach auch dann in Weg gehen lassen muss. Weil das wäre schade, weil das ist auch so ein Thema, wenn du so Leute hast wie jetzt, ich will jetzt nicht nur... Alex-Leute nennen, aber die fallen mir gerade so spontan ein wie Robin, wie Levin, wie die Seelies halt, wie Kate. Da gibt es aber noch viele andere, die jetzt nicht so ganz im Rahmen stehen von Alex, aber die bei der ACW zum Beispiel auch ihren Weg gerade gehen. Braucht es da mich alten Sack noch? Also ich war damals froh, als ich meinen Platz auf der Matchcard hatte. Und wenn da wirklich so viele junge, neue Leute nachkommen, die wirklich Talent haben, denen man wirklich den ganzen Erfolg auch gönnt, weil es auch charakterlich echt alles nette Menschen sind. Dann kann man mal Schritt zurückgehen oder auch komplett sagen, wisst was, Leute, bitte schön eure Bühne. Bis Oktober schaue ich, dass ich das Ding möglichst sauber hinterlasse und dann könnt ihr euer Spaß haben. Und bitte schön, ich gucke euch zu. Bin auch gerne dann der Ratgeber, wenn jemand, einige von den Hukis fragen mich nach, was ist trotzdem, immer noch oder bewusst mittlerweile auch, Georgi, wie fandest du den Kampf? Dann gebe ich natürlich sehr gerne Rat, ist ja klar. Lass dich, junge Leute, machen und ob es dann so einen alten Sack wie mich braucht, ich glaube nicht. speaker-1: Ich sag erst mal dann Danke, dass du das heute hier möglich gemacht hast. Ich freue mich auf jeden Fall am 15.08. dich gesehen zu haben. Formulieren wir es mal so. speaker-0: Fuck, das ist doch so mal rettig cool! speaker-1: Ich bin sehr gespannt und mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dich heute so ein bisschen zu präsentieren. Ohne dass ich jetzt irgendwie dich aufhalten will, aber ich würde gerne noch mal eine Frage stellen dazu. Wie viele Leute haben versucht, dir zu sagen, ne, Schorschie, komm, mach noch mal ein bisschen. Wie viele Leute sind gekommen und haben gesagt, ne, komm, Schorschie, du kannst doch noch. speaker-0: Wenn ich jetzt sage, alle, ist es keine Zahl. Nein. Aber eigentlich waren es alle. Einige haben es nicht verstanden. Gut, ich habe es ihnen dann erklärt. Dann haben sie gesagt, okay, gut, es deine Entscheidung. Es ist schade, dass du aufhörst, aber wenn dem halt einfach so ist, dann ist das so. Aber eigentlich haben es alle versucht, wenn ich ehrlich bin, die Zeit haben nie darauf, mach halt noch ein bisschen. ja, geht auch noch. Oder mach halt noch hier. Oder mach halt noch da. Ich hätte auch die Wahl, dass ich sage, nee, ich mach einfach nur... eine Promotion oder halt nur zwei Promotions oder weitaus weniger Shows. Aber das ist wieder so Ding. Ich kenn mich. Und es würde seit einem halben Jahr funktionieren mit weniger Shows. Und dann würde ich wieder anfangen, das Pin zum Hoch zu schrauben, weil es macht ja auch noch Spaß. Gerade jetzt, wo ich diese gelassen habe, ich geh da raus, hab echt den Spaß meines Lebens. Und nach der Show fahr ich nach Hause und sag, Mensch, es war ein geiler Abend. Aber das ist halt wieder so ein Thema. Ich mach lieber einen klaren Schnitt. Das darf man natürlich nicht vergessen. habe ich vorhin aber auch so ein Grund der Familie wegen. Das darf man ja auch nicht vergessen. Die mussten ja wirklich jetzt die letzten 14 Jahre einiges an Einschnitten erleben. Ich habe auch viel verpasst. Das ist auch so Thema an alle Leute da draußen, alle Catcher da draußen, alle Rookies vor allem. Schaut auf euer Privatleben, weil die Familie ist wichtiger, wie ihr denkt. Stellt Catchen nicht über alles. Und ich habe, kann ich ja sagen, meine Tochter ist auf die Welt gekommen, als ich angefangen habe zum Catchen. Ich war jetzt nie derjenige, der wirklich ... jedes Wochenende unterwegs war, aber trotzdem verpasst man so viel. Man verpasst Geburtstage, man verpasst Familienfeiern, allgemein irgendwelche Dinge. Das ist auch so Grund. Die haben jetzt wirklich 14 Jahre lang zurückstecken müssen, auch wo ich sage, so jetzt ist im Oktober Schluss und ich müsste mich die ganze Zeit ertragen. speaker-1: Das ist bei mir anders herum. Die Leute müssen mich ertragen, weil meine größte Tochter jetzt so viel Gefallen am Wrestling gefunden hat, dass ich immer mehr mache als zuvor. speaker-0: Ja, was ist denn das? Ich nicht, viel Zeit wir noch haben, aber wenn du am Wochenende unterwegs bist, das ist definitiv das geht ja drauf. Am Samstag fährst du da hin, dann kommst du spät nach zu Hause, am Sonntag musst du bisschen auskurieren. Das Wochenende ist ja gelaufen. Wie gesagt, die mussten jetzt gerade nach der Pandemie, wir waren schon Club, da gab es ja auch wirklich Monate, wo ich kein Wochenende zu Hause war, die mussten so viel zurückstecken und das einfach so bisschen zurückgeben. im Kombination mit den anderen Gründen Es ist einfach auch so ein Thema, ich sage, nee, auch wegen der Familie mache ich das. Aber ist natürlich nicht der Hauptgrund, klar. Aber im Großen und Ganzen, ja. speaker-1: Aber du bist ja nicht aus dem Augen, aus dem Sinn. speaker-0: Nein, wie gesagt, ich werde im Wrestling erhalten bleiben. werde bei der GWP bestimmt irgendwas machen. Also Backstage, Geistage sowieso irgendwie rum. Vielleicht klappt es auch mit dem Kommentieren. Vielleicht mache ich auch irgendwas anders irgendwie. Vielleicht sogar vor der Kamera. Irgendwas bilden wir da schon ein, aber halt weitaus weniger. Und das war auch der Grund, warum ich sage, ich höre komplett aktiv auf im Ring, weil ich kann das nicht runterschrauben. Wenn ich sage, ich mache jetzt nur GWP, dann sind das maximal... Fünf Termine im Jahr. Das geht. Aber ansonsten, wie gesagt, einfach weniger Catch, das geht nicht, weil ich kenn mich. Dann würde ich es wieder hochschrauben nach einem Jahr oder nach einem Dreivierteljahr und dann wären wir wieder im gleichen Punkt. ja, nee, das... Ich bin jemand, der macht es ihm wieder ganz oder gar nicht und deswegen Aktiv im Ring ist im Oktober Schluss und dann gucken wir mal, was das Wrestling und sonst noch für mich so übrig hat. Aber es wird weitaus weniger werden. Klar, logisch. speaker-1: kann dir Danke sagen und ich habe sehr, sehr viel Spaß gehabt auch an der einen oder anderen Anekdote von dir. Und bevor wir das enden, Schorchi, ich habe Vogel wild erst angesprochen. Was war das Vogel wildeste, was da am Anfang deiner Karriere, was dir oder was dir so in der Karriere am Anfang passiert ist? Gab es da irgendwas? Weil du hast Vogel wild in dem Text geschrieben und das hat mich die ganze Zeit nicht mehr losgelassen. Was ist das Vogel wildeste? speaker-0: hohe Gewilderste waren die Promos damals bei der Enigabio. Die Kämpfe selber waren natürlich auch das, dass Ruki aufgeregt ist. Ich ⁓ nicht, die hilft dir nicht mehr davon. Aber ich erinnere mich an eine Promo. Die habe ich damals mit Tommy Blue-Eyes gedreht. Gott habe ihn selig. Ich hoffe, der Mann ruht da oben in Frieden. Leider viel zu früh ist uns gegangen. Aber ich musste eine Promo mit ihm Er war ja immer dieser junge, dynamische, sportliche und ich war ja immer dieser Biertrinker. Und da kamen mit einer Ananas auf mich zu. und meinte, Shoshi, müsstest mal wieder dich gesünder ernähren. Und ich guck ihn da an mit dieser Ananas und sag nur so, ja, ist in Ordnung. Und dann haben wir diese Ananas geköpft, haben die leer gemacht und ich habe in diese Ananas Bier reingefüllt. Mit dem Strohhalm das Bier aus der Ananas getrunken. Tommy kam zu mir und das war auch dann nicht geströpft, das war er selber. Was machst denn du da? Du hast doch gesagt, ich soll mich gesünder ernähren. Dann musste der dermaßen das Lachen anfangen, wir haben uns eine halbe Stunde am Boden gekugelt wie die Deppen. Wir mussten die Promo, glaub ich, dreimal drehen. Das war das Erste. Danach gab's aber noch so einen, meinen ersten Gegner, der hieß Ursus, hieß der damals, der hat so einen Bären verkörpert irgendwie. Der kam dann und hat dann in diese Ananas gebissen. Wie ein Depp. Das Ding ist ja hart wie Sau. Dass der noch eine Zehn hatte, wundert mich, aber der hat beißen diese Ananas rein. Und wir mussten wieder das Lachen anfangen. Und so ging das am Anfang mit allen Promos. Das war eigentlich nur totales Slapstick-Comedy, dass wir die überhaupt professionell über die ... wie oft die Kette geklickt haben, dass man die zeigen konnte. Das meinte ich mit Vogelwild, weil das sind so Dinge, wir waren alles totale Amateure. Dementsprechend war auch die Dreharbeiten zu diesen Promos. auch im Ring, weil klar, Alex hat natürlich immer drauf geguckt, damit alles Hand und Fuß hat. Aber teilweise waren da auch schon wirklich Ideen dabei, wo man denkt, ⁓ Gott, das wird ich heute nicht mehr machen. Ich weiß immer, ersten Kampf noch zum Beispiel, wo die Hose auch kaputtgegangen ist, das ist auch so ein Vogelwildes Thema, wo ich angefangen habe mit irgendwelchen... Japanese Arm-Drags sind auch so Quatsch, was überhaupt nicht zu mir gepasst hat. Aber ich fand's halt geil. Also, das war so diese Findungsphase von mir. Und das war echt teilweise Vogelwild. Ging eigentlich ziemlich lange. Über das Spiel, sprechen wir eigentlich am besten gar nicht, weil das ist, speaker-1: Ich muss gerade überlegen, ich sage mal so, ich hätte fast gesagt, bayerische Ricky Steamboat dann, aber ist ja auch so, gerade am Anfang der Karriere möchte man sich ja auch so bisschen ausprobieren und dass das sogar in einem Kontext bei Alex Wright stattgefunden hat. Das Feedback, was es dann vielleicht nach dem Match dann gab, das hätte ich vielleicht nicht so gerne. speaker-0: Das war nicht gut, aber das ist natürlich das Problem. hast deinen ersten Kampf, das war mein erster Kampf. Du lernst bei Alex ja wirklich alles. Ob du es im Ring dann zeigst, das ist ein anderes Thema, aber du lernst ja wirklich alles. Technisches Wrestling, lernst Power Moves, du lernst wirklich das komplette alles. Also das komplette Buch lernst du natürlich. Und das willst du dir auch zeigen, weil es gibt natürlich auch Moves, die eigentlich nicht zu dir passen, aber die du cool findest. Und wie gesagt, diese Japanese-Arm-Trecks und sowas, die sahen auch scheiße aus, weil Ursus dich halt auch nicht wirklich nehmen konnte. meine, der Kerl war, glaube ich, mit der... 90 knapp und hatte noch mal 30 Kilo mehr wie ich. Das Feedback war nicht so positiv. Aber gut, man lernt draus. speaker-1: Feedback ist ein gutes Stichwort. Bevor wir jetzt wirklich das Interview beenden, kannst du den Menschen, die dich verfolgt haben, die heute dieses Interview hören, die dich vielleicht aber auch jetzt erst kennenlernen und vielleicht noch das eine oder andere Match gucken können, wo sie dich vielleicht am Ende auch demnächst noch sehen können, kannst du ja auch nochmal sagen. Aber du kannst jetzt allen Menschen, bevor dieses Interviews endet, gerne nochmal mitteilen, was du ihnen möchtest, die dich vielleicht auch vom Anfang oder von Mitte der Karriere bis jetzt begleitet haben. speaker-0: Was ich denn sagen soll? Guckt meine Mönches. Folgt mir auf Social Media, guckt den ganzen Quatsch, den ich gemacht hab. Dann, ja, bildet euch eure Meinung über mich. Oder was meintest du? speaker-1: Ja, nee, dass du denen vielleicht jetzt auch kurz vor Ende der Karriere nochmal sagen möchtest, was sie dir vielleicht bedeutet haben. Und ich glaube, das waren nicht die Sätze, die du eben ... speaker-0: Nein, nein, jetzt verstehe ich es. Also wie gesagt, habe ja Stand veröffentlicht von dem Ding, noch Tierkämpfe vor mir. Also kann ich kurz droppen, wenn ihr mich da sehen wollt. bin am 5. September, glaube ich, in Eichstätt bei EWI. Dann bin ich am 12. bei der ACW in Weinheim. Am 13. ist Gaw, glaube ich. Ja, das ist das ganze Wochenende in Coburg. Und dann ist am 10. das große Finale bei der GWP in Also da könnt ihr mich noch sehen, ihr Bock habt. Allgemein möchte ich sagen, jetzt schon mal ohne euch da draußen gäbe es mich nicht. Definitiv nicht. Ich habe das... Es war mir jedes Mal eine Freude, eine Ehre, die Leute draußen unterhalten zu dürfen. Es war auch jedes Mal eine Riesenerfahrung, auch eine Riesen Spaß, den Support, die Reaktionen, die Emotionen von den Leuten zu kriegen und das mitzuerleben und das... Das sagt man immer recht einfach. Das ist klar, ich weiß. Ich auch zeitlang mal so ein bisschen hier. Das hat leider nicht ganz so funktioniert, aber so ein bisschen hier. Aber auch wenn sein Ausbuhen, das ist völlig wurscht. Wenn man diese Emotionen, diese Reaktionen kriegt, das macht was mit einem. Das zeigt einem, man macht es irgendwie richtig. Und es war mir jedes Mal eine Freude, diesen Menschen aufzutreten und diese Menschen zu unterhalten. Und mich dann nach der Show oder auch vor der Show mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Ich hab mich ... Immer wirklich freut über jeden, zu mir kommt und sagt, Schauschel, pass mal auf hier. Es sind noch einige Freundschaften durchgestanden, muss man auch sagen, ganz ehrlich. Und es ist völlig wurscht, ob das Fans von der ersten Stunde sind oder Fans, mich erst seit Kurzem immer erst kennen. Ich hab mir bewusst auch für alle immer irgendwie Zeit genommen, wenn es auch nur ein kurzer Applaus ist. Klar, logisch. hab nachher auch, muss ich ehrlich sagen, Fans der ersten Stunde so ein bisschen vor den Kopf gestoßen, weil ich natürlich nicht mehr die Zeit hatte. Vergleich zu früher, da waren es weniger, jetzt sind es mehr Fans. Ich möchte natürlich alles ein bisschen abdecken, aber trotzdem habe ich mir immer die Zeit für euch genommen, mich mit den Leuten zu unterhalten. Und es war mir eine Freude, kann ich jetzt schon sagen, auch wenn noch vier Kämpfe ausstehen, aber es war mir eine Freude, und es ist mir noch eine Freude, euch mit meiner bescheidenen Kund zu unterhalten. Wer kann man mir nicht sagen? Danke! Danke an dich, Tim, für das Gespräch. Es war sehr kurzweilig, echt cool, hat Spaß gemacht. Und natürlich noch ein viel größeres Dankeschön an alle da draußen fürs Zuhören und für die ganze Unterstützung im letzten Jahr. Ohne euch wäre ich schon lange nicht mehr hier. speaker-1: Das waren Schorschi und Tim. sag euch vielen Dank fürs Zuhören. Wir hören uns beim nächsten Mal. Euch eine schöne Zeit. Ciao. speaker-0: Kinder.