speaker-0: Was ist los? Ich Jeff Cobb und ihr lest den guten Freund The Talk speaker-1: und herzlich willkommen zu GF The Talk. Name ist Tim. Heute haben wir eine Interviewausgabe. Interviewausgabe bedeutet wir haben Macher, haben Kommentatoren, haben Regenrichter, Ringsprecher, Wrestler, Aktive, wir hatten schon Kameraleute da und jetzt haben wir heute jemanden da, macht so ein bisschen ein paar mehr Sachen. Auch bei WXW, der größten Promotion in Deutschland, wenn nicht sogar in Europa und heute habe ich jemanden da. Der hat mir eben schon im Vorabgespräch gesagt, dass er seine Rolle vielleicht gar nicht so groß sieht. Da wollen wir mit ihm jetzt auch drüber sprechen. Hier ist Mighty Matt. Schönen guten Abend. speaker-0: Schönen guten Abend, danke für die Einladung. speaker-1: Ja, dafür nicht erstmal. Ich freue mich sehr auf das Gespräch, weil ich habe dir vorab auch eben schon gesagt, glaube der ein oder andere in Wrestling Deutschland, der hat noch viel über dich zu lernen und ich würde dich gerne erstmal fragen, wie kam dein Weg zustande, dass du irgendwann bei WXW gelandet bist? Wie bist du da reingeraten, mein Lieber? speaker-0: Also WXW ist für mich eigentlich die Home Promotion, was halt wirklich ein absoluter Privileg ist, glaube ich. Nicht nur halt in der deutschen Szene, aber generell was Wrestling angeht. Ich habe eigentlich mein ganzes Leben lang Wrestling geguckt als Kind. Meine ersten Erinnerungen sind vom Wrestling. wo ich dann nach Deutschland gewandert bin mit meiner Familie, sind als Flüchtlinge in 2014 nach Deutschland gewandert. speaker-1: Wo kommt ihr dann eigentlich her ursprünglich? speaker-0: Ach, zum Libanon. Wir sind als Flüchtlinge aus dem Libanon gekommen. Also ich, meine Eltern und mein Bruder. Lüstigerweise habe ich direkt wo ich angekommen bin nach Wrestling-Springen gesucht. Das müsste so 2014 gewesen sein. Ende 2014. Hab nur die Schule von Alex Wright gefunden. War aber halt in Nordrhein-Westfalen. Für mich selber basiert. Und Bayern war schon ein Stückchen. Vor allem in einem Land, wo ich die Sprache noch nicht kannte. Und ja, also über die Jahre habe ich halt, es hat schon eine gute sechs Jahre gedauert, bis ich überhaupt Wegswege entdeckt habe durch einen Kollegen von mir. Der hat sich angemeldet, irgendwann habe ich mich auch angemeldet, ⁓ Catcher zu werden in der Academy. speaker-1: Also da war der Traum noch was ganz anderes quasi. Da wolltest du eher aktiv. speaker-0: Lustigerweise war mein Gedanke eigentlich, ja, quatschen und quasseln kann ich, Theatererfahrung habe ich, als Schauspieler für eine Weile. Dann kann ich halt mal Kommentator werden nach einer Wrestling-Karriere. Dass ich den Fuß durch die Tür bekomme als Kommentator und dass meine Rolle wirklich Kommentator wird, hauptsächlich war nicht wirklich auf meiner Bingo-Karte. Aber ja, ich habe mich angemeldet, habe in der Akademie trainiert und irgendwann kam Robert auf mich zu, Robert Reißka. Und er hat mir gesagt, hey, wir haben Commentary vielleicht mal was für dich, das eine schließt das andere nicht aus, du weiterhin als Catcher trainieren. Und ja, ich hab's nicht verkackt bei der Probe, bei den zwei Probematches, ich bekommen habe. Und dann dürfte ich in 2022 in Mai mein Debüt in Dresden abliefern bei True Colors 22. speaker-1: Du bist gar nicht so lange in dem Land gewesen und hast dann schon auf Deutsch oder auf Englisch kommentiert? speaker-0: Ja, also zu dem Punkt, also 22, da war ich schon acht Jahre in Deutschland. Ende 2014 bin ich nach Deutschland gewandert mit der Familie, dann war das eine gute sechs Jahre. Also 2018 habe ich erst von WXW was gehört, 2020 Januar mich angemeldet beim Training und dann Covid natürlich. Irgendwann Mitte 21 wieder zurück in der Academy und dann halt Mitte... oder halt ja Mai 2022 mein Debüt gehabt. speaker-1: Wie alt warst du, wie du angefangen hast zu trainieren in der Academy? speaker-0: 2020, dann müsste ich, also 1996 geboren, dann müsste ich 24 gewesen sein, glaube ich. Oder 23. Lustigerweise, ich habe ja gesagt, ich hatte ja mein Theaterhintergrund, ich war auch Schauspieler im Boulevardtheater. Ich war schon ein paar Mal in westfälischen Nachrichten wegen halt meiner Theaterprojekte. Das Lustige ist, und das habe ich vor, also letztes Jahr oder am Anfang des Jahres halt gepostet, speaker-1: ⁓ okay. speaker-0: Ich habe ein Interview geführt bei den Westfälischen Nachrichten, wo ich halt Willkommen bei den Hartmanns gespielt habe im Boulevardtheater in Münster. Und da habe ich erwähnt und es auch geschrieben in einem Artikel quasi ganz unten, dass ich als 23-Jährige halt von der Bühne Wrestling träume und dass ich mich bei der WXW Wrestling Academy in Essen-Kartamberg zur derzeit bewerben werde. Also das heißt... Flüchtling spielt Flüchtling, der Artikel. es ist halt für mich immer interessant ab und zu, mir das wieder anzulesen und zu denken, okay krass, das hat sich vieles geändert seitdem. speaker-1: Ja, auf jeden Fall hast du den Fuß so ein bisschen in die Tür bekommen, wie du es erst gesagt hast. Wrestling ist so, du wirst es schnell gemerkt haben, wo du auch selber im Wrestling warst, es gibt so viele Rollen und so viele Sachen, die man auch machen kann ⁓ die Wrestling-Show herum. Gibt es noch mehr Aufgaben, die du zurzeit machst auch für die WCW, WCW sei es schon, für die WXW, außer commentary? speaker-0: Das Theme by Heat ist eigentlich die WCW Nitro-Theme. Da passt es irgendwo. Hauptsächlich Kommentator. Ich bin auch Ringsprecher bei Gelegenheit, wenn Kollege Tommy Gießen oder Kollege Dan Malmann nicht können oder wenn die irgendwie ein bisschen Erhöhung brauchen oder so. Ring-Sprecher, Kommentator, Backstage-Interviewer. Inzwischen habe ich auch zum Teil die Promo-Klasse in der Academy übernommen, dass ich da auch die Promo-Klasse gebe, was für mich eigentlich ein großer Traum gewesen ist, in der Academy ein Coach zu sein. Ich bin jetzt kein offizieller Coach bei der Academy, aber überhaupt ab und zu mal eine Klasse zu geben war schon für mich ein Traum. Ja, also an sich ... Sachen Richtung Promos und halt ein sprechender Kopf. Auch bei WXWs ist mehr oder weniger halt meine Rolle. speaker-1: Beim Karat haben sich viele Leute sehr, sehr gefreut, wie auf einmal am Apron was enthüllt wurde, wo viele nicht mehr mit gerechnet haben. Shotgun war zurück. Und Matt, wenn ich jetzt die letzten Aufgaben gesehen habe, habe ich das Gefühl, du hast da auch eine größere Rolle. Wie ist es für dich, so ein Format wie Shotgun auch zu drehen, beziehungsweise auch für euch dann das wiederzubeleben? speaker-0: Also, ich beginne mit Shotgun. Es war schon ziemlich kurzfristig, wo mir gesagt wurde, hey, du machst Shotgun, also als Host. Und vor allem halt mit dem Wissen auch, dass so viele Fans Shotgun wieder zurückhaben wollten oder bzw. ganz gute Erinnerungen hatten an Shotgun. Es ist und war schon eine große Ehre, dass ich dann Ich sag mal, die Wiederbelebung von Shotgun dann moderieren darf. Aber gleichzeitig war es halt so ein Ding von, ja, okay, dann muss ich wirklich aufpassen, es funktioniert. Weißt du, was ich meine? Hab mir ein bisschen von den alten Shotgun-Episoden mit Kester Michael Jakubi auch angeschaut. Es ist eine riesige Ära, äh, Ära, eine riesige Äre, dass ich Shotgun machen kann. Bei mir war halt der Gedanke, Ja, verkackt einfach nicht. speaker-1: Ja, ich glaube auch, für ein Produkt wie WXW, wo man halt Shows dann am Wochenende hat, aber vielleicht auch den einen oder anderen Fan, der jetzt nicht unbedingt vielleicht in der Nähe der Städte, wo man gerade am Wochenende war, mit am Produkt halten will und sie auch up to date halten will, ja faktisch gesagt, ist glaube ich so ein Produkt wie Shotgun auch wichtig. War das auch der Augenmerk, wie ihr darauf schaut oder was war die Idee dahinter? speaker-0: Also ich bin ja nicht halt im Office drin, was die Entscheidung angeht, aber es ist ja auch halt Sinn und Zweck von Schottkern, dass Leute auch halt mit WXW halten können oder sich an Informationen oder halt auch Leute, neu dazu gewinnen können. Weil Schottkern ist halt eine gute 30 Minuten bis zu maximal anderthalb Stunden, man, nicht so anderthalb Stunden, dreiviertel Stunde. Ich sag mal 30 bis 45 Minuten maximal, wo man halt ein bisschen Wrestling abgucken kann. Es ist quasi halt ein Format, wie Wrestling damals gewesen ist mit den, ich sag mal, kleineren Formaten von der WWE oder der WCW damals. Als Recap und gleichzeitig ist es halt ein richtig geiles Plattform, um Geschichten weiter zu erzählen und ein bisschen mehr Lust da und Licht zu geben für Leute, die sich jetzt langsam entwickeln auf dem Kader. Also ich finde Shotgun generell halt ein ganz großer Gewinn. Für neue Leute. B. Für Leute, dann vielleicht nicht irgendwie jedeswegs wie jedewegs wir schon sich anschauen, sondern ab und zu, dann bleiben die auch auf dem Laufenden, was sich Stories angeht. Und auch noch halt kreativ ist das eine geile Sache, weil da hat man halt ein Plattform, wo man Sachen ausprobieren kann, wo man die Leute ein bisschen mehr Redezeit geben kann und ein bisschen mehr sich entfalten kann. Also in meinen Augen ist es halt ein absoluter Gewinn, dass das Schottkern wieder zurück ist und ich freue mich darauf, wenn die Leute sich wirklich darauf freuen und Schottkern so gerne anschauen. Vor allem mit dem Wissen, dass ich das moderiere. Ich habe gesagt, es ist für mich der Gedanke von verkacke es nicht, aber es ist auch definitiv ein Privileg und wiederum habe ich auch mehrmals gesagt, eine Ehre, dass ich mit so einer Position dann vertraut bin von dem BXB Office. Ich finde, dass Schottkant ein ganz großer Gewinn ist. Persönlich. speaker-1: Du hast es erst schon gesagt, auch für den Wachstum vielleicht, für die Liga, aber auch für die Aktiven, die da eine Chance haben, ein Match zu haben, was gezeigt wird, wiederum aber auch dann Promos halten können, Segmente, Interviews, all diese Sachen, die dann auch wieder mehr gefordert sind. hast es selber erst angesprochen, du leitest ja auch dann mal so eine Promoklasse. Auf was legst du ... Wert. Wo würdest du sagen, was ist wichtig für einen Wrestler, wo er sich verbessern muss und sollte, wenn man gerade in solchen Situationen dann kommt, vielleicht für Shotgun eine Promo oder irgendwas machen zu müssen? speaker-0: Das Ding ist, und da bin ich ich sag mal bisschen dick, was das eigentlich persönlich. Ich finde, man hat halt keine Ausreden, ⁓ einen schlechten Promo zu sein. Und das ist jetzt nichts Böses über. speaker-1: Also du würdest nicht gelten lassen, wenn dir einer sagt, du sitzt vor dem und der sagt dir einfach, er kann das nicht. speaker-0: Also ich dachte mal so, man kann halt sagen, ich kann das nicht oder ich traue mich nicht dazu oder sowas, aber ich fand die Aussage immer lustig von Wrestlern. Also ich hatte auch schon mit paar Leuten das Gespräch von, du weißt ja schon, dass du gerade in Unterhosen rausgegangen bist vor 700 Menschen und abgecatcht hast, aber du sagst mir ja, du bist nervös, wenn du gerade eine Minute vor der Kamera sprechen musst. Und das Ding ist, es ist auch halt natürlich und es macht ja Sinn. Weil man macht ja seine Stärken, man geht ja zum Training und macht halt die Rollen. Das was ich halt den ganzen Students in der Academy immer sage, was Promo angeht, ist man kann ja Promos immer üben. ist, das denke ich, du brauchst einen Ring vielleicht, du brauchst vielleicht mal ein paar Matten, damit du deine Rollen oder deine Bumps oder halt Wrestling übst. Für Promos brauchst du wirklich nichts. Also gerade das, was wir gerade machen, ich hatte gerade eine Promo. Wenn ich nach Hause fahre und Dann denke ich mir halt über irgendwelche Situationen und anfange an zu reden. Und wie gesagt, ich habe ja halt die Stärke oder nicht die Stärke, sondern der Vorteil, dass ich halt Schauspieler war und dass ich Theater weiß und das ist halt eher meine Richtung. Promos sind einfach, hey, ich fange an zu sprechen und irgendwas kommt aus meinem Mund raus und im schlimmsten Fall, wenn das, was ich gesagt habe wirklich schlecht war, dann machen wir noch einen Take. Aber das Promos ist eigentlich nichts mehr, als ich spreche und ich gebe meine Message an den Leuten in der Stimme, die ich dann brauche oder in der Emotion, die ich brauche. Ich glaube, das größte Problem, was Promos angeht, ist, dass die Leute sich zerdenken und die denken, ne, aber... Und die haben Angst, blöd zu klingen. Was, ich glaube, jeder, der meinen Kommentar einmal gehört hat, weiß, Scham und blöd klingen ist ja. speaker-1: Glaubst du schon, dass das so ein Schamding ist, dass die Leute wirklich Scham haben, sich so darzustellen? Von der Kamera glaubst du, das ist das Problem auch oft. speaker-0: Ich glaube, das ist auch ein Teil von dem Problem. gibt schon natürlich Sachen, und es ist halt valide, dass man Angst hat. Weil wenn du da stehst und du sprichst, es kann ja sein, dass du irgendwas sagst, was halt falsch ist. Oder was nicht als... Wo du blöd klickst, weißt du, was ich meine? Ich frag mal beispielsweise, man für einen Wrestler, wenn man im Bringen ist, wenn man halt slippt und in Anführungsprechen botcht und ich seh... wirklich dumm aus, dann fühlt man sich halt blöd. Aber das ist das Ding, die Wrestler sind dafür trainiert halt in den Ring zu gehen und das machen die halt öfter. Also ich habe auch mit ein paar wirklich wirklich erfahrener Wrestler und richtig gute Wrestler, ich nenne jetzt keine Namen oder so, aber das habe ich auch gehört von jemanden, der wirklich aktiv und richtig gut ist in der europäischen Szene und der sagte, ich habe 800 Matches gemacht, aber ich habe vielleicht mal 80 Promos in meiner Karriere gemacht. Von daher fühle ich mich wirklich... entspannter, wenn ich im Ring bin, wenn ich spreche. Aber das Ding ist, wie gesagt, man kann immer sprechen. Du fährst irgendwo hin. Es gibt, und das habe ich gerade letztens getweetet, du fährst gerade zur Firma am Morgen an deinem normalen Job. Du bist gerade im Stau. Das nervt dich. Dann fang mal eine Promo zu cutten über den Stau. dein Chef hat dich gerade genervt. Du sprichst halt einfach über deinen Chef und hattest eine Promo in deinem Kopf über deinen Chef. Und so übt man. Und ich weiß, das klingt halt doof oder hey, es ist weird. Aber wenn du halt 40 Minuten im Bus sitzt oder in einem Auto oder was auch immer und du hast ja Zeit, dann kannst du halt darüber nachdenken über diese Sachen und halt einfach in deinem Kopf üben. Dann hast du vielleicht ein paar Lines, die du raushauen kannst, wenn du mal wirklich eine Promo cutten musst. speaker-1: Was willst du Leuten raten, die auch Schwierigkeiten haben, vielleicht auch da ranzukommen? Weil du hast gerade gesagt, man hat vielleicht überall einen Spiegel. Das heißt, man hat ein Badezimmer, man hat ein Klo. Man muss Leuten noch nicht mal auf den Senkel gehen. Man kann das überall üben. Was willst du Leuten aber als Tipp geben, ⁓ überhaupt reinzukommen, die vielleicht wirklich Panik haben, irgendwie davor zu stehen, sowas machen zu müssen? Oder auch vielleicht denen die Worte dann auch einfach fehlen? Weil du hast gesagt, so wie ich es verstanden habe, dann vielleicht wirklich erstmal ... fokussieren und auf alltägliche Dinge, sei es die Schwiegermutter oder irgendwas, zu dissen, sag ich mal. speaker-0: Ja, aber das Ding ist, du kannst eine Promo cutten über alles. das ist jetzt eine Übung, die ich letztens jetzt mache, auch in einem Training von, hey, stellt euch hin. Normalerweise gebe ich denen halt bisschen Zeit, ihr macht ein Introduction Promo und alles. Jetzt ist es halt, ich sag denen, ihr stellt euch hin, ich sag euch ein Wort und jetzt fängt ihr an, darüber zu sprechen, über dieses eine Ding. Und ihr dürft nicht schweigen, einfach sprechen und dann findet mal irgendwie eine Connection zu euch selber. Und dann beendet die Promo mit dem eigenen Final Line. Und ich glaube mit dem Wort Deckel war das immer lustig oder Flaschendeckel, weil ich habe das drei Menschen angefragt bisher und alle drei haben darüber gesprochen, wie nervig es ist, dass man Deckel aufmacht heutzutage und man kann den Deckel nicht einfach wegschmeißen, weil der einfach nur an der, weißt du, wie die jetzt verbunden sind an der Flasche. speaker-1: Also auch noch bisschen Sozialkritik mit eingebaut speaker-0: Aber das ist das Ding, wenn du über irgendwas sprichst und du denkst über die erste Sache, die dich über die Sache stört, ist das wahrscheinlich relatable und letztendlich ist das das ganze Ziel von einer Promo. Du sprichst und hoffentlich, wenn du beispielsweise gemocht werden solltest, dann sprichst du über irgendwas relatable, was halt allen stört und dann denken die sich, ja eigentlich hat er recht. Also ⁓ sorry, ich drehe, ich drehe sehr oft sehr lange im Kreis, speaker-1: Du hast es ja richtig gesagt. Er verkauft quasi da gerade sein Problem und die Leute sagen, ja, ich kann die relateen. Ich verstehe das und anders ist es ja auch nicht beim Wrestling. Da musst du vielleicht aber deinen Charakter oder das Match verkaufen. Genau. Es ist schon ähnlich. Ich verstehe das, was du meinst. speaker-0: Aber das ist auch das Ding halt, die Persönlichkeiten und die, ich sag mal, ich will nicht Charaktere sagen, aber die Menschen sind diejenigen, interessant sind. Also ich hab immer eine Frage, ich den Leuten stelle, die kann ich dir auch jetzt stellen. Wer ist dein Lieblings-Wrestler als Kind? speaker-1: Boah, das ist schwierig. Stinkt. Ist es wirklich so galt? speaker-0: Warum war Stang dein Lieblings-Wrestler? speaker-1: Ich mochte die Gesichtsbemalung und ich mochte den schon etwas aktiveren Stil im Ring, das schon fast früher gegen High-Flying ging, aber natürlich auch eine dezentere Note, aber schon aktiver als andere Wrestler seiner Größe und seiner Statue damals. speaker-0: Das heißt, als Kind hast du ihn angeschaut und du hast gesagt, boah, der hat richtig coole Bemalung, der sieht ganz schön aus. Ja. Sorry. Robert Reißger läuft gerade an mir vorbei am Platz und lacht darüber, dass ich das Handy in er... Aber du hast den gesehen, du hast die Bemalung gesehen und du fandest ihn ganz cool und wie er sich bewegt war auch ganz... Ganz nett. Warte, Ich glaube, wir kriegen vielleicht mal einen kleinen Besuch hier. Guten Tag, Herr Dreißger. Hallo, Mr. DiMannossi. Wollen Sie noch teilhaben an der Interview? Ja, ich dachte, das wäre jetzt zu lustig, ⁓ das nicht zu machen. Ja. Hallöchen. speaker-1: Name Rohr, du hörst nämlich. Ja, wir reden gerade über meine Vorlieben zu Sting gerade. speaker-0: Ja, da komme ich gerade richtig. Erzähl uns, warum Surfer's Ding besser ist als der Crows Ding. speaker-1: Ja weil es mein Kindheitstück ist. Was war das Ding? Das war mein Kindheitstück, ja. speaker-0: Was ist Ding eigentlich? Also aber dann als Kind hast du das Service dann gesehen, du dachtest, der ist richtig cool bemalt und der bewegt sich richtig geil und anders als die anderen, korrekt? speaker-1: Ja, das war mein Empfinden damals. speaker-0: Ja, aber merkst du, der Grund, warum du genannt hast, warum der so cool war, nicht er machte ich die coole Moves war, sondern halt das war eine Persönlichkeit, die bei dir als Kind was geweckt hat. Aber das das ist halt der ganze Prinzip hinter hinter Promos und hinter überhaupt eine Connection zu bauen, dass man halt wirklich irgendwas zeigt, was was irgendwas erweckt an Emotionen in den Menschen, weil letztendlich der Grund hinter Wrestling oder speaker-1: Schon. speaker-0: TV oder Film oder Theater ist, Emotionen zu wecken, weil Menschen halt emotionale Persönlichkeiten sind. Und das ist ja das, was uns wirklich an irgendwas bindet und interessiert. Wie wir uns fühlen, wenn wir Sachen sehen, die uns interessieren. Wer war dein Liebling, Dr. Herr Dreißger? Ja, Gott, gab viel, viel zu viele. Als Kind, ja gut, ne, die Klassiker. Hogan. Als Zehnjähriger war es dann irgendwann Scott Steiner. Aus ganz offensichtlichem Gründen. Also, wer kommt denn schon mit einem Tiger zum Ringen? speaker-1: ⁓ Ist das irgendwann geplant, dass du die Tiger-Nummer noch mal machst? Weil wir haben ja letztes Mal Interview über Hommagen geredet. Da müsste man ja fast mal ansetzen, hätte ich gesagt. speaker-0: Ich hab dich grad nicht verstanden, Kasse. Ich glaube, ist auch tier-schutzrechtlich nicht so wirklich schlau, zu machen. speaker-1: Das ist korrekt. speaker-0: Ich stoge an, du brichst mit einem Rechtsanwalt speaker-1: Das brauchst du noch nicht mal, glaube ich. Das ist so Thema, da braucht man in Deutschland wirklich nicht mehr drüber sprechen. Aber Robert, ich habe gehört, es könnte passieren, dass du demnächst wieder einen Podcast hast. Ist das richtig? speaker-0: Das könnte tatsächlich passieren. weiß nicht, wann das hier erscheint, aber vielleicht sind wir dann schon im Podcast-War. speaker-1: Ja, da habe ich keine Chance. Das sind, wenn ich es richtig sehe, zwei ehemalige Weltmeister von WXW. speaker-0: Ja, also ist richtig. dann nehme ich mal einfach jetzt mal kurz hier die Plattform um das kurz zu planken. ganz kurz, ich war ja kürzlich erst bei mir im Interview, da hast du mich auf Blonup angesprochen. Ich muss sagen, es juckt mich schon eine ganze Weile wieder was zu machen, zumindest hin und wieder mal. Also ich habe jetzt nicht vor irgendwie wöchentlich Podcasts rauszuballern. speaker-1: Haha! speaker-0: Aber mich hat es wirklich schon ganz, ganz lange gejuckt und jetzt war einfach der Punkt, wo ich mir dachte, ach komm, ich mach das jetzt einfach, weil ich hab Bock drauf und wie lange soll ich es denn noch verschieben? Weil ich hab jetzt quasi so zwei Jahre mit mir verhandelt, ich will oder nicht. Und tatsächlich war das erst mal gar nicht so geplant, dass der Lawrence da immer mit von da bedient, sondern der war quasi mein erster Gast. Aber wir haben bei der ersten Aufzeichnung direkt gemerkt, dass wir halt nicht nur persönlich und im Ring eine sehr gute Chemie miteinander haben, sondern auch am Mikrofon. Das heißt, Lauri wird jetzt auch öfter dabei sein. Auf dem Papier ist es jetzt erstmal mein Podcast und Lauri wird mein regelmäßiger Co-Host sein. Und dann schauen wir mal, was passiert. Konzept zugesehen gibt es keines, gab es bei Blonab auch nicht. Das hat es glaube ich auch anders gemacht, sondern einfach Freischnorze aus dem Bauch heraus in einem persönlichen Gespräch schauen, was passiert. Das wird sein. speaker-1: Jetzt es auch wieder so Interviewsituationen geben, es dann früher gab, die ihr dann auch Bob Lohn mal gemacht hat. speaker-0: Also es wird tatsächlich nur Interviews geben. ich hab nicht vor, mich alleine oder so vor das Mikro zu setzen. Also es wird ausschließlich in zweier-, dreier- oder vierer-Runde Podcasts geben. Mein Aufnahmegerät schafft maximal vier Spuren. Das heißt, das wird die maximal Anzahl sein. Mindestens zwei. Alleine wird es maximal irgendwann mal ein Infovideo geben oder so, kurzen zwei, drei Minuten. Aber ansonsten alle persönliche Gespräche mit Leuten aus der Szene. speaker-1: Ich sollte das richtig dann auch bei Shows Wettes getappt haben. speaker-0: Bei Show oder auf jeden Fall immer im persönlichen Umfeld kann auch mal natürlich unter der Woche im Verlauf von einer Dojo Show, was ja dann auch wieder eine Show wäre sein oder eine Academy Show, auf jeden Fall immer ein persönliches Gespräch. das ist mir persönlich wichtig. speaker-1: Ja, freut mich. Aktive, die mit Aktiven reden, immer noch was Besonderes, ich ehrlich gesagt. speaker-0: Ja, dann sagst du, du wirst uns dann die Ente beschriften. Den Dinge habe ich gewartet. Also ich kann auch, ich weiß nicht, ob ich das jetzt äußern darf, aber ich durfte die erste Folge als kleinen Sneak Peek anschauen von Robert. Wartet, nicht anschauen, anhören. Anhören, kein Video. Reiner Audio-Podcast, also kein Video. speaker-1: Weißt du, was Matt dabei gesehen hat? weißt es ja nicht, Robert. Das stimmt wohl. speaker-0: Ich durfte die erste Episode anhören. Ich kann ganz ehrlich sagen, es war wirklich, wirklich interessant. A, zwei Aktiven und vor allem zwei Aktiven auf dem Level. Aber auch so viele Details zu Lauris Karriere oder generell sein Leben und seine Affiliation und Zeit im Wrestling, die man eigentlich so nicht vorhin gehört hat, sogar von mir mit Gesprächen mit ihm. Von daher eigentlich sehr, sehr, sehr interessanten Enthalt. also, Daktaline wird schon eine ganz interessante Sache, glaube ich. So, Tim, ich sage vielen, vielen Dank, dass ich jetzt einfach mal zehn Minuten von deinem Podcast hier übernehmen durfte und dass du mir hier die Plattform gibst, Werbung zu machen. speaker-1: Ich liebe immer sehr Gertero, aber ich glaube, das weißt du auch. Ja. speaker-0: Ich würde mich jetzt wieder ausklinken, weil die Scheiben beschlagen schon und es nimmt so ein bisschen weirdes Ding an. speaker-1: So ein bisschen Hot-Op-Style auf jeden Fall. speaker-0: Ja und Bovi macht das auch schon. ich glaube, es ist jetzt Zeit für mich zu gehen. Tim, danke nochmal. Schöne Grüße natürlich auch an die GF der Talk Zuhörer, Matt. Wir sehen uns. Ich liebe dich auch. Ich fliege jetzt nach Vegas. ⁓ Mein Head Coach, Damen und Herren. Ich liebe Robert. speaker-1: Willkommen bei GF detalk. Ich weiß nicht, warum hier immer solche Sachen passieren, aber sie passieren einfach immer wieder. speaker-0: Hey, also ich muss... speaker-1: Die haben ja auch nicht mir eigentlich Zeit geklaut, eigentlich haben die ja dir Zeit geklaut. speaker-0: Mehr hat er absolut keine Zeit gegeben. Also ich sag dir ganz ehrlich, wo ich ihn am Parkplatz gesehen habe, habe ich wirklich gehofft, dass das passiert. Ich dachte, es ist lustig und ich sag mal, ich bin ein sehr chaotischer Kerl und dieses Chaos ist genau das, wofür ich lebe. Außerdem der einzige Grund und das, wo er jetzt nicht da ist, ich weiß nicht, ob er sich wieder die Podcast anhören wird, aber der einzige Grund, warum wir sprechen oder warum ich diese Zeit habe, ist wegen Robert. Wo er Zeit nimmt, um seinen Podcast zu pluggen, Dr.Line, ich nehme bisschen Zeit und plugge fast für einen unfassbaren Coach, es ist. Weil Robert wird Talent in dir sehen, wo du es selber nicht siehst. Und der wird wissen, wo du genau hinpasst im Wrestling-Business wie kein anderer. speaker-1: Wir müssen wieder bei dem zurück, was du erst gesagt hast. Er hat dir gesagt, mach doch einfach mal Kommentator. speaker-0: Genau und das Ding ist, er hat es nicht mal so gewordet, weil ich ihn auch halt aktiv gesagt habe, ja, ich will es unbedingt machen, weil im Business zu sein, ja mein Traum und später habe ich erfahren, für mich selber, es geht nicht nur darum, halt Kätzchen zu sein, sondern ich wollte Teil vom Business sein, weil das ist halt das Business, was ich als Kind schon geliebt habe und dass er mir diese Möglichkeit ... erlogt hat und dass er so viel Trust und Zutrauen in mir gesteckt hat, ist wirklich unfassbar. Aber ich bin auch nicht der Einzige aus der Academy, vor allem in dieser Generation, seitdem er die Academy übernommen hat und als Head Coach agiert nach Walter. Ich sag dir, wenn du darüber nachdenkst, wie viele Leute aus der Academy kamen, aber auch in welche Rollen, dass man nicht nur Wrestler hat, die rausgekommen sind aus der Academy wie Aeron und M4 und ich hoffe, dass ich niemanden nicht erwähne. Alexander Bellamy. Ich will jetzt, bevor ich halt den Faden verliere, will halt alle benennen, damit ich nicht schlecht fühle. speaker-1: Wie speaker-0: Aber auch noch, aber auch noch halt ich als Kommentator, ein Robin-Christoph Vorwerk als Manager, ein Referee Alex Henke, obwohl er jetzt auch schon aufgehört hat, aber auch Alex Henke als Referee und er hatte auch völlig recht bei jedem von uns in jeder Rolle und auch natürlich halt die erste weibliche Absolventin der Academy in MC Alosa, Nordin, das war die Person, die mir noch gefällt hat. Aber halt, also die Academy ist wirklich ein unfassbarer Ort. Und das ist halt alles dank der Art und Weise, Robert und Peter das Ganze machen. Von daher, nach seinem Plug, kurz mal ein Plug von mir zu sagen, man sich keinen besseren Coach vorstellen oder eine Person, die dich im Business reinbringt und dich schützt wie Robert Reisgern. speaker-1: Es sind sehr viele Fragen nach Göttingen gekommen. Und ich weiß nicht, ob du die Zuhörer und Zuhörerinnen von GF.The Talk mal mitnehmen möchtest, was dein Bezug in Sachen Wrestling zu Göttingen ist. Wie bist du dazu gekommen, wurde einmal gefragt, wie ist das für dich da Ringsprecher zu machen und wie siehst du sie auch als Liga wurde auch gefragt. speaker-0: Also, das war das zweite Mal, dass ich von CWG angefragt wird. beim ersten Mal, ich hätte das unfassbar gerne gemacht. Nur, war zu der Zeit schon für dieses Wochenende, wo die mich gebraucht haben, glaube ich gebucht. Entweder für GMC oder für die WXW. Von daher hat es leider beim ersten Mal nicht gepasst. Beim zweiten Mal schon. Also ich habe Bezug zum ZWG Office von der Zeit, ich trainiert habe. Und gleichzeitig Kollege Mau Fernando ist, und Grüße an ihn gerade, ist halt ein ganz guter Freund von mir durch meine Arbeit bei Fightback auch noch als Kommentator. ⁓ die Frage, wie hat es sich angefühlt? Es war unfassbar, muss ich ehrlich sagen. Also ich hab schon, also ich hab ein bisschen halt gescoutet und gefragt, auch Kollege Mao und ein anderen Leuten, hey wie ist so die ZWG-Crowd, ⁓ mich vorzubereiten als Ringsprecher, ⁓ zu wissen, wie soll ich am besten dann die Crowd dann heiß machen und hochbringen? Alter. Also ich glaube das ist jetzt das erste Mal, dass ich das erwähne außerhalb von persönlichen Gesprächen. Licht ging aus, damit überhaupt die Musik... meine Musik zum Einkommen zu Beginn Show dann rein kommt, der beginnt. Der Moment wo die Licht ausging, oder das Licht ausging, damit die Show überhaupt anfängt, war das einer der lautesten Reaktionen, die ich überhaupt gefühlt habe und das war so ein Moment wo ich mir dachte, kacke, ich muss wirklich nichts machen. Die Leute haben sowas vom Bock. Und zu der Frage, speaker-1: Ich war noch nie da. Bett, kannst du mal bisschen beschreiben, wie auch so das Setting ist, wie so die Halle aussieht da in Göttingen? speaker-0: Es ist quasi so ein, ich will nicht sagen Schule, aber so ähnlich wie eine Schule oder so ein speaker-1: Also Sporthallen... speaker-0: Genau. Es ist eine Sporthalle, aber die auch eine recht gut große Sporthalle. Du hast den Ring in der Mitte, sehr viele Stühle. Ich glaube, das ist schon konsistent, irgendwo Richtung 200 bis 300 Menschen, vielleicht 400. Ich will jetzt nichts Falsches sagen oder mich aus dem Fenster lehne. Aber es war schon richtig anständig große Crowd. Sobald die Lichter ausgingen, alle so hart geschrien und gejubelt und hatten so was von Bock drauf. Und ich glaube, CWG und Göttingen hat auch sehr viele Universitätsstudenten, die dann dahin gehen, einfach nur eine gute Zeit zu haben und ein bisschen Wrestling abzufeiern. Und auch während der Show, während die Matches passieren, ein paar von den Huten und sowas, die von der Crowd kamen, waren auch lustig. Also CWG ist halt eine richtig gute Zeit, eine richtig spaßige Zeit. Die Fans sind fantastisch. Die Wrestler, auf der CARD waren, auch fantastisch. Da sind alle Leute... Also viele von denen kenne ich ja auch entweder durch halt WXW Leute oder Fightback Leute. Und die Leute, die ich nicht kenne, habe ich ganz, ganz gerne kennengelernt. Also CWG ist wirklich eine ganz fantastische Promotion, auch ganz professionell. Also ich würde schon sehr gerne mal wieder eine CWG Show mitnehmen. Ob als Regensprecher oder Kommentator oder einfach nur, hey, ich bin einfach da und ich chille ein bisschen und sitze Backstage, mache ein bisschen Witze mit Herr Fernando und den anderen Leuten und ziehe mir die Show rein. Aber CWG ist wirklich anständig. Falls ihr in Göttingen seid, zieht euch mal die Show rein, unbedingt. speaker-1: Ist das auch ein bisschen was anderes, ⁓ dann vielleicht auch mal aus seiner WXW-Bubble-Konfortzone anführungsstrichen zu kommen, ⁓ mal ganz woanders, wo einen die Leute vielleicht noch gar nicht kennen und die einen Null auf dem Zettel haben, mal was zu machen? Dass es dann natürlich so eine Show trifft, wo die Leute schon von vornherein so wild und wahnsinnig sind, war für dich ja natürlich gut. Aber ist das auch mal für dich was anderes, auch andere Konstrukte, andere Ligen, andere Sachen, wie die Leute machen zu sehen? speaker-0: Ja, also das Ding ist, ich sage mal, normale Rolle in Anführungsstrichen ist ja halt commentary. Da bin ich ⁓ sowieso nicht wirklich komplett im Vordergrund mehr oder weniger, sondern halt für die Leute, die dann im Nachhinein anschauen, da bin ich halt eher halt im Vordergrund. Aber halt ringsprechen ist halt interessant, weil dann kann ich halt wirklich ein gutes Gefühl haben für die Crowd und jede Crowd ist ja anders. Und wir haben halt den Vorteil mit der WXV, dass es halt die turende Liga in Deutschland ist. Das heißt, ich habe mir schon schon Crowds außerhalb von Oberhausen oder Hamburg oder was auch immer gezogen. Aber ja, also ⁓ zu der Frage zu kommen, absolut. Also ich finde es absolut interessant, halt so viel reinzunehmen von der Bubble außerhalb der WX, wäre auch wie möglich. Weil, und das habe ich auch viele Leute erzählt, wobei ich eigentlich schon fast vier Jahre dabei bin. habe ich das Gefühl, dass es noch sehr viel von der deutschen Bubble gibt, was ich noch nicht erfahren habe. Und halt eine CWG zu erfahren oder halt Fightback zu machen oder auch noch halt andere Promotions in Europa. Sei es jetzt Passion Pro oder HCW damals in Ungarn oder halt APC in Frankreich oder Bodysoi jetzt letztens. Es ist wirklich immer interessant. neue Promotions und vor allem auch noch in andere Städte in Deutschland oder neue andere Fanbases oder andere Länder zu erfahren, weil es ist immer was anderes. Entweder halt im Kader der Leute, der Wrestler und wie man das Wrestling entweder callt oder ringspricht oder von der Crowd. Sorry, ich weiß, es eine sehr lange Antwort, aber ich lese jetzt viel im Kreis. Also die Antwort ist ja. Ich finde es sehr, sehr interessant. speaker-1: Ich habe jetzt in den letzten Monaten dich am deutschen Kommentar gehört, dich am englischen Kommentar gehört. Ich würde von dir gerne mal wissen, ob sich für dich, ob du das wahrnimmst, dich das unterscheidet, in Deutsch zu kommentieren oder in Englisch zu kommentieren für dich. Ist das anders von der Art, wie du das machst? speaker-0: Absolut. das Ding ist, es ist halt auch geil, dass ich beide Sprachen kann und das war halt auch teilweise das Prinzip. Also wo Robert mich angesprochen hat, war das schon die Idee, dass ich grundsätzlich deutsches Commentary mache. er sagte auch, es ist geil, dass man dich auch universell einsetzen kann. Von daher war für die ersten Jahre bei mir der Fokus auf die deutsche Seite, vor allem auch mit dem Wissen, dass wir Was für englisches Commentary da, das war Dave Brattrayer die ganze Zeit. Und Dave ist, und das habe ich mehrmals gesagt, ist der beste Play-by-Play-Kommentator für Professional Wrestling auf diesem Planeten. Egal, gesigned oder nicht gesigned, WWE, New Japan, MLW oder das deutsche Bubble oder das europäische. In meinen Augen ist er der beste Play-by-Play-Kommentator überhaupt auf diesem Planeten. Und das sage ich mit allem Respekt. Es gibt richtig geile Kommentatoren, aber so viel Respekt stelle ich auf Dave. Von daher, es ist ein großer Unterschied zwischen Deutsch und Englisch bei mir aus der Tatsache, dass Englisch meine Pseudo-Muttersprache ist. echte Muttersprache ist ja Arabisch, aber ich bin mit Englisch aufgewachsen, weil ich ganze Kindheit vor dem Fernseher im Libanon verbracht habe und Englisch halt passiv gelernt habe. Auf Deutsch kann ich halt kommentieren, aber... Ja, klar, kommen halt einiges an grammatikalischen Fehler oder ich verspreche mich oder ich finde nicht das richtige Wort in dem Moment und dann muss ich halt bisschen agieren. Auf Englisch fließt es ein bisschen mehr bei mir und das ist halt einfach rein eine sprachliche Sache. Also ich würde sagen, ich beherrsche die deutsche Sprache zu einem gewissen Grad, aber auf Englisch muss man gehören halt nicht puffern. Vor allem beim Kommentieren, weil dein Wort, was viele Leute glaube ich nicht kennen, die Kommentare nicht gemacht haben. Dein Wortschatz beim Kommentieren und deine Art und wie du sprichst ist ganz anders zu ganz normal. für den genauen Zwecken brauchst du halt schon eine gewisse Flexibilität, was die Sprache angeht, was ich mehr auf der englischen Sprache, auf der englischen Seite habe, als auf der deutschen. speaker-1: Aber gehen wir mal fernab von der Sprache. Ist da der Commentary anders? Willst du sagen auf Deutsch oder Englisch oder ist das schon dasselbe, was du machst? speaker-0: Also prinzipiell ist es das gleiche, weil, also das Ding ist, es gibt vieles zu commentary, was viele Leute nicht wissen, sogar Kommentatoren, mit denen ich gesprochen habe. Und es ist jetzt wederum kein Shade, aber das Ding ist, es gibt ja einen Unterschied im Rhythmus. Es ist wichtig für commentary, wann du sprichst, wie du sprichst, was du sagst, warum du es sagst, wie du, also beispielsweise viele Kommentatoren verstehen nicht, dass es nicht darum geht, was passiert zu beschreiben, sondern wie es passiert und warum. speaker-1: Was passiert mit den speaker-0: Genau. Und das ist genau dasselbe mit Promos. Mit Promos, mit Wrestling, mit Commentary, vor allem mit Commentary. Ist wie und warum deutlich wichtiger als was. Die Leute sehen, dass gerade ein Pendulum Backbreaker passiert ist. Dass die andere Person das Rücken auf dem Knie vom Gegner gelandet ist. Aber statt denen zu sagen, boah, sein Rücken ist auf dem Knie gelandet, kannst du sagen, der hat massive Probleme mit dem Rücken gehabt in letzter Zeit. Und auch wenn nicht, der ist gerade mit der Wirbelsäule auf dem Knie vom Gegner gelandet. Das wird von ihnen sehr viel Kraft rausnehmen, was der Rest des Matches angeht. Der kann vielleicht seine Parade-Manöver nicht so einfach hinheben, weil der muss den Gegner über den Rücken heben. Und damit baust du halt eine Geschichte, was den Leuten deutlich mehr interessiert. Und vor allem Leute, weil ich habe jetzt inzwischen ein bisschen mehr Cupsport-Erfahrung und Verständnis wegen halt GMC. Und das hilft auch massiv. Von daher, falls junge Kommentatoren oder sowas sich irgendwie dieses Interview anschauen, versucht euch mit einem echten... versucht euch mit dem Kampfsport auseinanderzusetzen, dass ihr wirklich versteht, was die ganzen Sachen machen mit den Menschen. also es ist, man versucht immer eine Story zu erzählen, eine Geschichte zu erzählen am Kommentar. Ob Kampfsport oder Wrestling oder was auch immer. Und deswegen ist das wie und das warum und was es macht mit der Person deutlich interessanter und wichtiger als das, was gerade passiert ist, weil das sehen die Leute. Wobei halt diese Sachen prinzipiell dasselbe sind auf beide Sprachen. Wie du das auf jede Sprache dann erwähnen oder sprichst oder sagst, weil Deutsch halt ein ganz anderes Musik und Tempo und Rhythmus als Englisch, da unterscheiden sich die Sachen ein bisschen mit der Sprache. Und natürlich deutsche Ohren hören sich Sachen anders als englische Ohren. Das ist halt auch ein Ding, was glaube ich sehr viele Menschen unterschätzen. Arabische Ohren, deutsche Ohren, französische Ohren, englische Ohren. Man nimmt die Sprache anders wahr, Und man nimmt halt... Also, Commentary-Style und Commentary-Kultur ist ganz anders. Ein ganz gutes Beispiel dafür ist Fußball. Also, ich habe es nicht so gefeiert und gemocht, wie ich das eigentlich tun sollte, wo ich im Lebanon gewesen ist. Aber ich habe arabisches Commentary für Fußball nicht gefeiert, lieber das Englische. Weil das Englische war halt mehr zurückhaltend, mehr analystisch und was auch immer. speaker-1: Ich habe mehr Emotionen dann auch. speaker-0: Genau, genau. Und das ist das Ding. Es ist halt auch teilweise eine Kultursache von was die Leute mehr, mit was die Leute mehr ein bisschen diesen Anschluss haben. Deutsche Menschen sind ein bisschen mehr auf der Kopf-Ebene aktiv und nicht unbedingt auf der Leidenschaft. Also beispielsweise, ich bin ein sehr lauter Typ und ich bin aufgewachsen. Mein Lieblingskommentator als Kind war Dawn West und ich liebe es wenn da... speaker-1: Kaut! speaker-0: Ja, Don West war mein Lieblingskommentator als Kind. speaker-1: Ich das sogar verstehen, ich glaube, kenne wenige Kommentatoren, die das auch sagen würden, ehrlich gesagt. speaker-0: Ich finde, das Ding ist, ich hab's erst erkannt, wo ich angefangen habe, selber zu kommentieren, weil alle darüber gesprochen haben, wie geil es ist, dass ich so energetisch bin und dass ich so drin bin. Und erst dann habe ich verstanden, das habe ich geholt, weil ich beim Kommentieren halt darüber nachdenke, was mir am meisten halt Spaß gemacht hat und interessiert hat, alles kennt. Und es war Dawn West mit Mike Tenney, wie er dann komplett eskaliert und das Ganze, das Ganze Action, also die ganze Action im Ring fühlt. Und dieses Fühlen war bei mir das, was mich getroffen hat, Ken... beim Comment... äh, bei Dawn West. Ähm, und das übertrage ich halt gerne in meinem Commentary auch weiter. speaker-1: Ich würde gerne über ein Thema sprechen. Ich habe ja auch für Weht kommentiert und ich durfte oder musste leider einmal eine Show in Weyel bei Bremen alleine kommentieren. Ein großes Match, auch eine Card war bei Jigsaw gegen Axel Dieter Jr. Und ganz ehrlich, das kommentieren alleine ist eine Disziplin, die, finde ich, so, so schwierig ist und teilweise auch, glaube ich, so, so viel Fallen hat, weil man sich selbst in seinen Worten dann auch vielleicht manchmal verliert. Musstest du schon mal eine Show alleine kommentieren? speaker-0: Also das Ding ist, ich kommentiere ja fast grundsätzlich in dem letzten Jahr vor allem, seitdem wir auf TrillerTV sind und ich das englische Commentary übernommen habe, also ein bisschen zurückgeholt, ich habe ja angefangen das englische Commentary zu machen, weil wir dann dieses TrillerTV Deal bekommen haben. Und dafür, das war der Moment, wo wir dann auf einmal statt, wir machen Deutsch live auf WXW Now und dann nach ein bisschen nach einer gewissen Zeit, nach ein Tagen in Nachbearbeitung halt Englisch live, Englisch auf WXW Now. Mit Triller mussten wir dann aktiv live dabei sein auf beide Sprachen und dafür müsste da der englische Kommentator dann vor Ort sein. Leider ist es ja nicht möglich, David Bratcher für jede Show einzufliegen, weil das ist ja halt sehr kostenlässig. Aber von daher wurde mir gesagt von Mark Schattel, hey, du übernimmst das englische Commentary. Wir versuchen für dich einen Partner zu finden. Und ich glaube, für die längste Zeit war das Roman Christopher Vorwerk. Aber halt, ⁓ auf die Frage zu kommen, ich musste auch damit klarkommen, dass ich alleine kommentiere. Und das war auch eigentlich, ich habe da den Vorteil, dass es etwas ist, womit ich mich sehr viel beschäftigt habe noch davor, weil ich sehr neugierig bin und ich habe diese obsessive Interesse daran, die Sachen zu verstehen, die ich nicht kann als Kommentator. Und ich versuche alle Lücken zu fühlen, die ich kann, weil es mir absolut, also mich zu verbessern und commentary besser zu verstehen und meinen Style zu verbessern ist absolut die größte Droge in meinem Leben. Von daher habe ich mich sehr viel damit befasst, wie man alleine kommentiert. Und natürlich ist es halt ein ein Skillset, was man sich aufbaut. Aber über das letzte Jahr oder anderthalb bin ich gefühlt immer alleine am englischen Kommentar, bevor jetzt letztens Norman Harris bei den letzten paar Veranstaltungen dabei ist als mein Co-Kommentator. Es ist ein Skillset, was man sich aufbaut. Man muss halt diese Selbstgespräche können und halt... Solo-Commentary ist ein bisschen weniger Spaß, weil man halt einen anderen Kommentator nicht hat und man muss selber alleine den Ball hin und her schmeißen für sich selber. und man verpasst ein paar Sachen. Aber gleichzeitig ist es auch geil für sich selber, das ganze Rhythmus und Tempo von einem Broadcast anzulegen und nicht halt das Tempo von einem anderen Kommentator als Play-by-Play irgendwie noch mit einmischen müssen, wenn beispielsweise der andere Kommentator ein ganz anderer Tempo hat. Aber ja, also es ist eine andere Erfahrung, einen anderen Skills get. Inzwischen bin ich halt auf der Lage, wo ich mir denke, ich kann mit... Kommentaten mit einem Partner arbeiten oder alleine, aber mit einem Partner macht deutlich mehr Spaß. speaker-1: Würde ich auch so unterschreiben, ehrlich gesagt. speaker-0: Ja, sorry, meine Antworten sind sehr lang. Ich krefe speaker-1: Alles gut. Aber ich habe so ein bisschen auch eine Brücke gebaut. habe es im Vormischbring schon angetisert. Ich würde gerne über deine Arbeit mit Norman Harris sprechen. ich möchte den Zuhörerinnen und Zuhörern von GF the Talk erstmal sagen, wenn ihr einen Kommentatoren-Duo hören wollt, das wirklich, glaube ich, seinesgleichen auch in Europa sucht, im englischen Kommentar, dann kann ich euch nur Mighty Matt und Norman Harris ans Herz legen, weil ganz, ganz ehrlich, wenn man bei euch auch explizit mal in einem Match auf den Kommentar achtet und ich habe es dir vorab schon gesagt, was Norman Harris dir teilweise ⁓ die Ohren haut, da musst du ein ganz schön dickes Fell haben, Ben, ⁓ dann teilweise auch so schlagfertig zu reagieren, wie du es dann auch tust. ich werde da fast mal, ich bin sogar euphorisch, würde ich sagen, wenn ich darüber spreche, eure Dynamik, die ihr jetzt euch in kürzester Zeit quasi zusammengeschustert hat, hätte ich fast gesagt, die ihr an den Tag legt. Das ist unfassbar. ich weiß nicht, ob euch beiden das bewusst ist, aber bis jetzt, wenn ich das gehört habe, dann ist das das, was du über Dave Bradshaw gesagt hast, in Sachen du, Kommentar. Und auf den Partner eingehen oder auch nicht eingehen in Sachen von Norman Harris. Das ist ganz, ganz stark, wie ihr das macht. Wie ist das für dich, mit so einem Kotzpocken wie Norman Harris am Kommentar zu sitzen? speaker-0: Ja, der Typ ist ein Kotzpoppen. aber erstmal danke dir. Das ist ein ganz nette Wort. Also ich weiß, dass du schätzen, dass du das so erwähnst. Ganz ehrlich, ich habe mit Norman einmal in der Vergangenheit kommentiert bei, ich will sagen, Femmvatal 2023 oder so. Aber auch zu der Zeit habe ich mir gedacht, ich will unbedingt mit Norman Harris kommentieren, weil ich das Gefühl habe, das würde so viel Spaß machen. Mit dem ein bisschen halt da, ich sag mal... metaphorisch im Kommentarpult rumzurollen. Das Ding ist, wo mir gesagt wurde, hey, 16-Karat Gold Revenge, Frankfurt, du und Norman, ich habe mich so was von Thierich gefreut, weil ich genau wusste, dass er so ein, wie du gesagt hast, ein Kotzproppen ist. Und ich wusste, dass, ey, ich kriege es von links und von rechts von Norman. Aber vor allem nach so einer langen Zeit, wo ich alleine kommentiert habe. Und wo ganz ehrlich auch in meinen eigenen Augen ich selber ein bisschen stagniert habe. Weil ich versuche mich zu verbessern, besser gesagt. Aber irgendwann, wenn du halt alleine kommentierst, kommst du an einen Punkt, wo du brauchst schon ein bisschen jemand, der dich wirklich herausfordert. Und das ist genau das, was Norman macht. Er kann mich ganz gut herausfordern. Ich kann dir nicht sagen, wie viel Spaß ich daran habe, diese... diese verbale Schläge hin und her mitnehmen, halt ab und zu zu haben. Weil es genau das vorführe ich halt lebe mit commentary. Wenn die zwei, also ich bin ein riesigen Fan, ein riesigen Fan von old school commentary und vor allem jetzt vor, also wir sind gerade nach Dresden und Leipzig, gestern war ja Leipzig und vorgestern Dresden. Ich habe mir davor halt WrestleMania 6 ein bisschen reingezogen und Jesse Ventura und Gorilla Monsoon, da habe ich so viel Influenz von den beiden dann genommen in das Wochenende jetzt im Osten. hat, Ding ist, es macht so viel Spaß, dein Co-Kommentator halt so eine riesige Persönlichkeit hat und wo er dich auch fast unangenehm ab und zu rumschiebt, dass du wirklich halt irgendwie in dem Moment aus einer Situation rauskommen musst und dann jonglieren musst, dass du dann, dass du... speaker-1: ist schon in der nächsten wieder drin bei ihm. Wenn du ein bisschen strauchelst, dann hat er dich, hat man das Gefühl. Diese Dynamik ist glücklich. Wer das noch nicht gehört hat, muss das hören. speaker-0: Dieses Katze- und Maus-Spiel ist genau das, was am meisten Spaß macht. Auch in meiner Zeit als Schauspieler, ich hatte nie so viel Spaß wie in den Momenten, wo auf der Bühne irgendwas falsch lief. Weil da sind die Momente, wo du dann aktiv werden musst und dann für dich denken musst, wie du das Publikum das nicht mitbekommen lässt. Und mit Normen muss man wirklich ständig aktiv fokussiert bleiben. Du wirst es ja kennen, jemand, commentary gemacht hat. Aber als Play-by-Play-Kommentator, wo du vor allem so einen Color-Kommentator hast, der so viel zu sagen hat und so laut ist und so viel zu äußern hat. Du musst junglieren zwischen, ich bleibe auf die Broadcast, ich behalte das Fokus auf dem Match, genau in den Momenten, wo ich das behalten muss. Aber ich gehe auch hin und her mit ihm und passe darauf auf, dass er seine blöden Argumente nicht rüberbringt und die ganzen Fakten umändert. Das ist halt so... Da muss man schon viel juggling in dem Kopf. Und es ist halt so ein Balance-Spiel, vor allem als der Play-by-Play-Kommentator. Aber genau das macht für mich Spaß. Also, wenn das Commentary auf beste Art dich herausfordert, ist da, es wirklich am meisten Spaß macht. Und ich glaube, das sieht man... Also, ich glaube, das ist der Grund, warum das mit Norman so gut passt. Weil ich so viel Spaß daran habe. Ich glaube, er hat... kann nicht für ihn sprechen, ich glaube, er hat auch wirklich viel Spaß daran, mir hin und her zu gehen. Und ich glaube, das ist wahrscheinlich das, was dann rüberkommt. Weil die Kommentatoren-Duos, wirklich miteinander Spaß haben, was das angeht, sind diejenigen, wo man erkennt, okay, da ist was an einem Kommentar, was mich jetzt ein bisschen weckt und mir Spaß macht. Wo ich mir denke, ich muss mir diese Show nicht auch mute setzen, weil der große haarige Typ gerade völlig schreit, die ganze Zeit. speaker-1: Man könnte das sagen, ihr beiden könntet ein schlechtes Match besser machen. ich finde, dafür ist ein Kommentar zum Beispiel auch da. Ich glaube, das passiert nicht so oft bei uns, wie das ein schlechtes Match passiert. Aber ich glaube, der Kommentar wird viel zu oft unterschätzt, was das auswirken kann. Denn denken wir doch mal an unsere Kindheitssachen zurück. Die haben wir meistens mit irgendeinem Kommentar immer noch im Hinterkopf, wie es passiert ist. speaker-0: Also, liebe dich absolut. Für die Aussage, liebe ich dich absolut. Weil das ist hundertprozentig meine Meinung. ich glaube, viele von den großen Momenten in meinem Leben, kann ich halt mit einem Kommentar von JR oder von, keine Ahnung, Mike Tenney oder von Michael Cole dann zusammensetzen. Das Ding ist, ein schlechtes Match ist ein schlechtes Match und das Kommentar kann dich vielleicht besprassen, dass du dann durchkommst. Aber das Ding ist, commentary kann drei Ebenen haben. machst du ein Match besser und machst halt einen guten Match zu einem geilen Match oder einen geilen Match zu einem legendären Match oder ein halbwegs okayen Match zu einem guten. Oder du kannst es halt neutral machen, wo es einfach nur Geräusche sind und du hast keinen Effekt auf der Qualität vom Match. Oder du kannst das Match runterziehen mit deinem Kommentar. Also ich kann dir nicht sagen, wie viele richtig geile Indie-Show-Matches ich geschaut habe und das ist jetzt wirklich auch wiederum kein Schäd auf irgendwen, wo ich dann gedacht habe, das Match ist, finde ich geil, aber ich kann mir diesen Kommentar nicht anhören. Von daher setze ich es auf Mute, bevor ich komplett das Match ausschalte. Also commentary, du bist ja die ganze Show lang aktiv, man hört dich die ganze Zeit und am besten gehst du den Leuten nicht auf dem Sack, wenn du dann halt am Kommentar sitzt. speaker-1: Und ich glaube, das ist manchmal gar nicht so einfach. Weil ich glaube, auch ein großer Punkt ist halt auch einfach, und das passiert überall, sicherlich in Amerika, wie in Deutschland, wie in England, dass halt oft Leute auch in Wrestling-League eingesetzt werden, die auch schnell an den Kommentar kommen, die das vielleicht vorher noch nie gemacht haben. Und wenn du da keinen Ansatz hast und dir keiner das zeigt, wie du eigentlich Sache richtig machst, zum Beispiel, es gibt so oft Szenen, zum Beispiel in einem in einem Match, wo der Face sich eigentlich dumm verhält und irgendwas macht, wo der Heel gut aussieht auf einmal, dann darfst du aber nicht sagen, oh, zum Beispiel wenn er einen Pin nicht durchzieht und hätte eigentlich die 3 kriegen können, kannst du nicht anfangen bei einem Face zu sagen, ja, das war jetzt ganz schön fahrlässig, dass er das jetzt nicht macht, warum pinnt er jetzt hier nicht bei 3, das wäre der Sieg gewesen. Wiederum kannst du das beim Heel machen, um zu verkaufen. dass er so arrogant oder so dämlich ist und den PIN nicht nimmt und seinen Gegner weiter verletzen will. Und solche Sachen werden oft halt teilweise nicht verstanden, weil die gar nicht gelehrt werden und weil die gar nicht die Sachen wissen können. Und darum ist, glaube ich, auch Indie-Kommentar teilweise so wirr. speaker-0: Ich verstehe deinen Punkt und ich stimme dir teilweise zu. Ding ist, wenn das Ding ist, die Wrestler machen das, was die Wrestler machen. Du als Kommentator solltest niemals deine eigene Credibility dann runterziehen. Weil für dich, das Ganze, was du hast. Das ist dein HP, wenn es ein Videospiel ist. Solange du bald, man denkt, okay, den Kommentator hat eigentlich keine Ahnung und das, was er sagt, ist eigentlich Unsinn. ist der Moment, du als Kommentator quasi gestorben bist. Und ich bin auch ehrlich, das passiert auch bei der WXW zum Glück auch fast gar nie, fast nie, vor allem definitiv nicht bei unseren etablierten Jungs oder die Jungs, die dann bei uns halt öfter, öfter aktiv sind. Wenn der Babyface etwas macht und er, es ist wirklich was Dummes, dann kannst du, wenn es halbwegs halt zu retten ist, dann kannst du es retten, aber das kannst du auch halt... öffentlich offen kritisieren und sagen ja weißt du das hätte er eigentlich besser machen sollen wenn er das so und so gemacht hätte aber hey dann das ist ja seine seine seine fehlende erfahrung oder hey der ist gerade angeschlagen oder hey der hat gerade ein problem das ist etwas was ich auch im seminar mit nigerl mcginnis gelernt habe wenn beispielsweise in botch passiert oder oder ein wrestler irgendwas dummes macht im besten fall kannst du es versuchen zu retten Oder du sprichst es einfach nicht an, wenn es nicht so ganz Großes ist. Oder beispielsweise ein Springboard, wo der Wrestler dann runter slippt. Das ist auch eine schwere Aktion, nach oben zu springen, auf der Seil zu landen. Halt vor allem, wenn man müde ist, wenn man halt schwitzt und wenn der Seil halt nass ist. Da kann man ruhig auch sagen, hey, der hat sich viel getraut und in dem Moment hat es nicht funktioniert, die Müdigkeit ist zu viel. Aber ich finde, deswegen ist es auch geil, einen guten Heel-Kommentator zu haben, weil dann kann er den Babyface ansprechen und sagen, das war scheiße und der ist dumm und er ist ein Idiot. Weil dann kannst du vielleicht mal reinkommen mit ein paar Aussagen, ⁓ ihm zu helfen. Aber ⁓ nicht jetzt zu viel in den Kreis zu gehen. Du solltest halt so viel beschützen wie möglich, aber wenn du etwas beschützt oder die Wrestler beschützt, aber damit dich selber runterbringst, dann bringst du auch das ganze Produkt runter. das, das sollte, das ist halt so ein Balance-Spiel, was nicht so eindeutig und einfach ist. Aber wie gesagt, ist das Coole daran, ich bei der WXB anfangen konnte, weil zwischen den ganzen Seminaren, sei es mit Nigel McGuinness oder Kevin Kelly oder wem auch immer, ich gemacht habe, dank Mark Shuttle, der halt diese Seminare entdeckt hat und mir sie weitergeleitet hat. Oder überhaupt mit einem Mark-Shuttle oder einem Robots zu hören. Da habe ich zum Glück schon klügere Leute ⁓ mich herum gehabt, die mir die Fundamentals beigebracht haben, die ich dann auch an unseren weiteren Kommentatoren beigebe. Nicht, dass ich das machen muss, aber wenn man aktiv ⁓ Leute arbeitet, die dann auf einem hohen Level alles machen und alles verstehen und wirklich dafür leben, dann wird man automatisch besser, vor allem wenn man aktiv besser werden will und zuhört. speaker-1: Was würdest du sagen? Was lernt man auch? Ich habe gesehen, du hast auch einen Kommentatorenseminar gemacht. Was lernt man da von dir? Wenn jemand Interesse hat, was könnte man von dir mitnehmen? Was würdest du sagen? speaker-0: Das ist auch eigentlich gerade ein ganz guter Anlass, weil ich öfter in letzter Zeit, also öfter, also ich will jetzt nicht zu viel sprechen, aber ich sag mal drei bis vier Leute mich gefragt haben, wann ich wieder so ein Seminar mache. Ich will jetzt nichts bestätigen, aber ich hab mit Marc Schattelt darüber gesprochen und wir werden potenziell dieses Jahr noch ein Seminar wieder führen. Von daher, also... Nur als kleiner Plug haltet die Ohren auf. Es ist möglich, dass dieses Jahr wieder was passiert. Aber wie wir mindestens unser Seminar geführt haben beim letzten Mal, und ich bin mir sicher, das wird ähnlich sein beim dieses Mal, es geht darum, erst mal anzusprechen, was Wrestling ist und zu verstehen, was Pro Wrestling ist als Plattform, als Kunst und generell, was man überhaupt mit Pro Wrestling verkauft. dass man auch halt über andere Medien, ähnlich sind, spricht wie Theater, Filme, auch immer, Serien. Aber dann auch exklusiv über commentary zu sprechen, über do's und don'ts zu sprechen, was die wichtigen Sachen sind, was viele Kommentatoren auf den Indies nicht verstehen. Also beispielsweise ein großer Punkt, was sehr viel auf den Indies passiert, ist, Kommentatoren, wie oft hast du den Indie-Show gehört und du dachtest, Der Kommentator will unbedingt ein Joey Styles sein oder JR oder was auch immer. speaker-1: Ja, schon. speaker-0: Also beispielsweise ein großer Punkt, was Kommentatoren lernen müssen, es ist wichtig, Influence zu nehmen und von anderen Leuten Sachen zu übernehmen. Aber es ist der wichtige Punkt dabei, ist die Sachen zu assimilieren und sie so zu verpackagen oder zu verpacken. Also beispielsweise ich nehme mir eine bestimmte Sache oder Angelegenheit oder Art von Bobby the Brain-Henen oder ein Gorilla Monsoon oder ein JR. Aber dann darf ich das nicht genauso wieder auspucken und sagen wie JR das macht, weil dann klinge ich wie eine schlechte Version von JR, sondern ich überlege mir, wie sage ich mit genau diese Sache oder wie bringe ich so einen Punkt drüber in meinen Worten, in meiner Art, aber auf wie JR das macht, weil am Ende ist das Resultat wichtig von was es alles in Menschen dann erweckt und nicht das Wie von hey ich mache das genau wie JR. Und auch bei einem Seminar Was wir anbieten ist nicht nur Theorie, sondern auch aktives Commentary. Wir bringen auch Matches von der WXW ohne Commentary. Wir lassen den Leuten zusammensetzen. Die dürfen einmal als Play-by-Play und als Color arbeiten, was wir auch noch vorhin besprechen, die ganzen Rollen sind als Kommentatoren. Play-by-Play, Color und dann vielleicht auch noch decken, was ein Analyst macht. Es ist halt mehr ein Broadcasting-Seminar als rein nur ein Pro Wrestling-Seminar. Und das ist das, glaube ich, was das meiste Mehrwert bringt, weil man dann auch sich hinsetzen darf, mit Partner, mit Leuten und halt in den verschiedenen Rollen kommentieren darf und dann auch aktives Feedback zu sich selber bekommt. Das ist nicht nur das große Breite deckt, was Commentary und Broadcasting angeht, sondern auch individuell, dass man halt sich verbessert und individuelles Feedback bekommt von uns in diesem Seminar. Also, ja. Für Versuch, wie gesagt, weil für mich ist wichtig, wenn ich ein Seminar gebe, ob es Promos sind oder commentary, dass ich dreifach den Mehrwert gebe an Informationen, von wie viel Geld ich angenommen habe. Wenn ich 50 Euro angefordert habe, dann will ich dir 150 Euro an Mehrwert wiedergeben an Informationen und Wissen. Weil für mich sind Seminare halt... ein ganz wichtiges Medium und ganz wichtige Sache. Und es gibt auch sehr wenige Seminare von Kommentatoren und Leute, die in diesen Rollen dann aktiv sind. Es gibt sehr viele Wrestling-Seminare, zum Glück. speaker-1: Es wird nicht Ringrichterseminare speaker-0: Und das ist das Ding. ich bin auch mit dir ehrlich. Wie gesagt, habe auch halt, ich habe selber das Geld ausgegeben, wo ich Seminare online gefunden habe. Und ich habe ja mal Seminare mit Gabe Sapolsky gemacht, einem Nigel McGuinness, mit einem Kevin Kelly. Ich war auch da in diesen Seminaren in Kontakt mit einem Walker Stewart, der gerade der New Japan kommentiert, noch bevor er die Stelle bekommen hat als New Japan Kommentator. Aber auch noch mit einem Tom Hennephin, also anders bekannt als Tom Phillips. Ich mit ihm auch One on One Seminare gemacht, mit einem Gabe Sapolsky, mit einem Bob Evans. Man soll sich, wenn man das ernst nimmt, dann soll man sich halt wirklich Informationen aussuchen, ⁓ sich zu verbessern. und wenn man das auch nur als Hobby machen will, was ich auch letztens jetzt bei einem Promo-Seminar bei Legion gesagt habe, es ist auch völlig okay, in Anführungsstrichen Hobbycatch zu machen oder das halt zum Spaß zu machen. Es ist völlig legitim. Aber wenn man halt ein gewisses Level machen will und auf einem gewissen Level aktiv sein will, dann muss man halt wirklich das Ding lieben. Also kurz gesagt, weil das habe ich auch noch mal als NJL-Frage bekommen, auch Instagram und ich habe da eine Antwort gegeben. Es gibt einen Unterschied dazwischen, ob man Wrestling als Hobby macht, was man mag oder das so wahrnimmt. Es gibt einen Unterschied dazwischen und zwischen, dass man Wrestling als Job wahrnimmt, was man liebt. Und das, glaube ich, macht den größten Unterschied zwischen, welche Leute wirklich dann in den größeren Ligen landen, und ich rede jetzt nicht von der BXW unbedingt, und welche Leute dann in Ewigkeit, in sag mal kleinere Ligen dann aktiv sind, was auch wiederum absolut kein schlechtes Ding ist. Weil es muss nicht jeder halten Walter oder ein Axel-Lieter Junior sein. speaker-1: Absolut nicht. Der Punkt ist ja auch, wir hatten damals auch ich hier zum Interview, so wie Dokkas, die damals in NRW noch Wrestling gemacht haben. Legion wird demnächst hier auch sein als Liga. Ich möchte halt auch den Hintergrund immer gerne verstehen von Leuten auch, die die Wrestling machen, aber Wrestling vielleicht anders machen als jetzt zum Beispiel der GWF, der WXW oder Unlimited Wrestling oder sonst wer macht, sondern wie du schon sagst, das groß eher ein Hobby ist und... Ich finde auch diese Abgrenzung, viele Leute denken, Hobby heißt immer gleich schlecht, finde ich falsch. Du hast es selber gesagt, wenn Leute viel Herzblut, auch so wie in das Projekt zum Beispiel in Köttingen, reinstecken und da so was bei rumkommen, dann ist das vielleicht trotzdem noch Hobby, aber es ist so professionell, dass es vorzeigbar ist. Und ich finde, da gibt es viele Promotions in Deutschland, wo man wirklich sagen kann, geht. bei euch gucken, was in Nähe ist und guckt euch meine Wrestling Show auch da an. Es gibt viel, viel, wo promoted wird, wo man, glaube ich, auch hingehen kann in Deutschland. Du hast Fightback genannt, da kann man auf jeden Fall hingehen. speaker-0: Ich meine, das ist auch etwas, was Robert gesagt hat, ich glaube, in deinem Interview auch, glaube ich. Es gibt mehr Orte, wo man halt catchen kann und catch lernen und machen kann, wie je zuvor. Also er hat auch darüber gesprochen, bis er 80 Matches erreicht hat damals zu seiner Zeit in 2009, wo er angefangen hat, war das eigentlich vier Jahre. Und dann guckst du dir jetzt einen Soltan an, der wahrscheinlich jetzt irgendwo über 100 Matches hat. Aber der Junge ist erst 18. Also... das... Der Europäer Champion. Und jungster Teilnehmer in Karat aller Zeiten. Von daher, man sieht halt einfach, in wie gut die junge Generation ist. Ob es halt ein Soltan ist oder ein Sosa ist oder ein... ein Nordino oder ein Luca de Leoni oder... Ich könnte jetzt zig Namen nennen. Und ich rede jetzt nicht mal über die Leute, jetzt wirklich auf dem höchsten, höchsten Level sind, wie Javon Evans oder Leon Slater. Es gibt so viele Orte und Möglichkeiten, wo man sich verbessern kann. Und mehr gute, anständige Wrestling Promotions sind wichtig, solange man da nicht mit irgendwelchen Menschen rumhängt, die halt, ich sag mal, schlecht sind. Und das ist jetzt generalisiert, aber ich will jetzt nicht zu sehr in den Detail kommen. Aber solange du mit den richtigen Leuten halt dabei bist, die anständigen Leuten und in einer Promotion arbeitest, wo du halt nicht verletzt wirst aus einem dummen negligent, ich sage ich mal auf englisch Grund, ist alles gut und ich glaube davon haben wir auch gerade vieles in Deutschland. Und ich habe mal die Historie mal kurz angeschaut, wo WXW vor 25 Jahren jetzt angefangen ist, war das auch halt eine kleine Deathmatch-Liga in in Essen, die halt ab und zu Paar Shows veranstaltet, vor 60 Minuten vielleicht. speaker-1: Die Studenten, Wrestling spielen. haben viele von den alteingesesseln gedacht. Das sind hier die Studenten auch irgendwo Vollenberg, der die GSW gemacht hat. Das war wirklich für die damalige CWA, die jungen Leute von der CWA, wie Carsten Kretschmer und die ganzen Leute. Andy hat es damals hier im Interview auch gesagt. Das wurde halt wirklich ganz, ganz komisch beäugt. Was wollen die denn? Was wollen die uns Catchern denn über Wrestling erzählen? So wurde das damals gesehen. speaker-0: Und das ist das Ding. Ich habe persönlich die Hinsicht absolut nicht. Und jede Liga muss irgendwo starten und man kann halt nicht direkt als Meister beginnen. Es sei denn du bist ein Axel Tischer oder irgendwer, der dann wirklich sehr viel erreicht hat im Wrestling, wirst du wahrscheinlich irgendeine Promotion beginnen und kaum Ahnung haben von das, was du tust. Solange du halt aktiv versuchst, dich zu verbessern, aktiv darauf aufpasst, dass die Leute sicher sind, dass die Leute halt bei dir in guten Händen sind und dass man halt einfach Spaß hat, ist alles gut. Es gibt immer die Möglichkeit, dass man wächst und wie gesagt, wir haben ja jetzt angesprochen, dass die WXW mal halt auch eine absolut kleine Deathmatch-Liga war, zu der Zeit, die ab und zu mal was gestaltet. Und jetzt ist sie in meinen persönlichen Augen, man kann mich zustimmen oder nicht, die größte Liga in Europa und definitiv die größte Liga in Kontinentaleuropa. Der Weg, also aber das ist jetzt 25 Jahre von nicht immer, aber also definitiv nicht jede Entscheidung, aber schon 25 Jahre von guten Entscheidungen treffen, versuchen das Ganze zu legitimisieren und halt Wrestling mit Menschen dabei zu haben, die dann Wrestling so auf der richtigen Ebene und auf dem richtigen Level und auf der richtigen Art macht. Und ich glaube, das spricht auch dafür, was für einen riesigen, riesigen europäischen Boom es jetzt gibt im der Wrestling Welt, weil überleg dir gerade die Leute, auf dem größten Level agieren, die aus Europa kommen, sei es jetzt ein Tommy End, ein Walter, ein Axel Dieter Jr. wer auch immer und weißt du, da sind halt alles Leute, die dann das hier aufgebaut haben und Das ist jetzt der Grund, jetzt die Türen so offen sind für europäische Wrestler heutzutage. In meinen persönlichen Augen. Ich bin jetzt kein Experte oder sowas. Aber dass du jetzt siehst, dass ein Ricky Sosa so schnell gesigned wird, dass ein Leon Sator die Chance hat, dass halt Mike DeVecchio, Aguilbouan, das alles kommt dadurch, dass Leute davor alles versucht haben, dem professionellsten und möglichst richtigen Art das zu machen. Und das macht... Das macht nur Türe auf. Von daher, das ist meine persönliche Hinsicht. Hoffentlich war das alles nicht verständlich, weil ich das Gefühl habe... speaker-1: Ich habe das verstanden. Wenn ich mir das Interview so anhöre und deine Antworten, würdest du über dich selber sagen, dass du ein Perfektionist bist? speaker-0: Ja, ich glaube, das Ding ist, ich finde dich selber als Perfektionist zu bezeichnen ein bisschen komisch, weil, weißt du, ja, ich bin ein Perfektionist, alles muss richtig perfekt sein, alles muss richtig sein, ist halt so ein bisschen großkotzig, glaube ich. Aber in meinen Augen, mit den Leuten, mit denen ich arbeite und wie ich gerne Wrestling mache, will ich das Beste daraus holen. für alle Menschen, involviert sind, vor allem alle Menschen, die ich mag und alle Menschen, ich wo ich sehe, okay, weißt du, ich will, das, was ich will, ist, ob es halt Promotraining ist, Commentary, was auch immer, dass entweder Leute, die meinen Kommentar anhören, denken, boah, ich hätte Bock drauf, jetzt diese Promotion anzuschauen, sei es jetzt Bodysoi, WXW oder Fightback und was mein, ich sag mal, wenn ich halt irgendwelchen Promo-Tipps gebe, dass die Person das Level erreicht, was sie erreichen will. Wenn ich meinen besten Job machen kann, ⁓ den Weg und die Ziele von allen anderen zu vereinfachen und dabei zu helfen, das ist für mich, wie gesagt, die größte Droge, die es gibt. Wenn man das als professionistisch irgendwie bezeichnet, weiß ich nicht. Aber für mich selber will ich halt Wrestling genau auf meine Art machen. und auf der bestmöglichen Art und Weise. Von daher auf einem gewissen Grad ja. Aber wie gesagt, ich strebe mich wieder im Kreis, aber ich würde sagen, I guess ja. Aber nicht auf der großkotzigen Art und Weise, mindestens, weißt du. Es ist einfach nur eine Sache von, ich will, dass es alles genau so passt. Die Arbeit zu einfachen und nicht zu schweren oder schwerer machen. speaker-1: Lass uns mal bisschen seriös werden, zum Ende hin. Weil es gab zwei Fragenkomplexe. Da wurden so oft Fragen zugestellt und wie du es erst gemacht hast, ich glaube so mindestens vier bis drei Fragen jeweils zu jedem Fragenkomplex. Und der eine ist, es wurde sehr oft gefragt, ob du uns die Mietgeschichte mal erklären könntest, wie das zustande gekommen ist, dass du überall als... Mr. Fleisch ist lust, ich fast schon gesagt. Nein, als Mr. Meat bekannt ist. speaker-0: Das ist... Wir hatten damals die BXW-Streams mit mir und Marc. Ob es jetzt die Hype-Streams gewesen seien oder das alte Format von Fight Forever, wo wir halt über Wrestling gesprochen haben. Ich glaube, das war halt irgendein Hype-Stream für Karat oder für ein Tagfest oder so. Ich bin persönlich ein ganz, ganz, ganz großer Fan von Heavyweight Wrestling. Ich liebe es, wenn es halt große Jungs sind und ich liebe es, wenn die dann richtig, wenn das Wrestling richtig durchschäppert. Wenn es klatscht, ich sowas von zu Hause. Deswegen ist halt One Called Manderth völlig in meiner Allee oder ein, keine Ahnung, ein Daisuke Sekimoto oder ein Thomas Shire oder ein Terrible Ted Jr. halt die Jungs, die groß sind. Und ich wollte unbedingt Ted ansprechen, weil, weil, also was, was Fightback angeht ist... Ich liebe viele von den Jungs und Mädels bei Fightback, aber Ted ist völlig mein Archetyp da. Aber ich liebe es, wenn es halt große Jungs sind und wenn die halt richtig reinhauen. Ein Stan Hanson oder ein Vader. für diejenigen, dann halt für lange Zeit WWE gefolgt haben, gab es mal ein Interview mit New Day, wo die gesagt haben, hey, Ich Ahnung, wo die, glaube ich, Biggie gefragt haben, was ist dein Dream Match? Und er sagte Goldberg. Und dann war das halt so ein ganz großer Lachkick wegen, er gesagt hat, want your five star matches, bomb that. just bought big muscly men, slap and meet. Und dann irgendwann kam der Line, big meaty men, slap and meet. Wir hatten, glaube ich, einen Karat-Match und ich meine, wäre wahrscheinlich Daisuke Sakimoto gegen One Called Manders letztes Jahr. Und da habe ich gesagt in den Worten von Biggie, Big Media Man slappin' me. Und ich habe sehr viel von Fleisch geredet. Das ist in dem Stream gut bei den Leuten angekommen. Und dann war das die Idee von Mark Schattel, dass wir für mich einen Moniker finden mussten. Von irgendwas mit Fleisch, wo ich gesagt habe, ich bin Kommentator, ich brauche keinen Moniker, aber... Mark Shuttles hat gerne diese Spielchen. Und ihm ist das Wort Meatlover gekommen. Weil er sich überlegt hat, Meaty, Meaty Marcy, Meatman, Meaty Marcy, how about beefy, Meaty Marcy? Nein, nein, es muss irgendwas mit ⁓ sein. Meatlover. Und das war genau der Spruch, wo ich ihm gesagt habe, nein, wir nutzen nicht Meatlover. Und genau weil ich nein gesagt habe, meinte er, okay, wir nutzen Meatlover. Und dann hat er angefangen, das bei mir in den lower thirds zu schmeißen. Und er hat gefeiert, dass ich ihm gesagt habe, boah, warum hast du das gemacht? keine Ahnung. Wie gesagt, Heavyweight Wrestling ist völlig mein Ding und das als Meaty zu bezeichnen passt. Meatlover als Spitznamen hin oder her für mich. Daher kam halt meine große Liebe für Fleisch und es hilft auch, glaube ich, nicht, dass ich wirklich im echten Leben sehr viel Fleisch konsumiere. Inklusive potentiell, und ich gebe das als kleiner Teaser. Vielleicht sieht man das in einem Karat-Dokumentar, was wir gefilmt haben mit Wrestling with Regret. Aber ich sag mal, ich weiß nicht, ob das dann in einem Dokumentar reinlanden wird, aber an der zweiten Nacht, glaube ich, von 16 Karat Gold, habe ich einen kleinen Challenge gemacht, mit einem ziemlich großen Steak. Und ich glaube, für die Leute, die ein bisschen squeamish sind, ihr wolltet vielleicht den Punkt skippen, als ihr vegan seid. speaker-1: Eieieieiei. Ja, kommen wir zum zweiten großen Themenkomplex. Es wurde sehr oft danach gefragt, ob du den Leuten Tipps zur Bartpflege geben könntest. Und einmal wurde auch gefragt, wie es so ist mit so einem wunderschönen Bart. Und das hat mich auch ein bisschen irritiert. Deswegen frage ich mal nach, kannst du dir vorstellen, wie das zustande kommt? speaker-0: Das ist wahrscheinlich aus der Tatsache, dass ich sehr gerne, vor allem für eine lange Zeit, sehr lange Bate hätte. Oder ich fand immer als Kind halt Bärte geil. Und ja, ich bin nicht der gepflegte Mann, den ich jedes Mal gehabt habe. Gerade ist mein Bart halt wirklich nicht so lang, aber hoffentlich dann lasse ich das wieder wachsen. Aber ich würde sagen, ich hatte ein oder zwei Mal nicht so schlechten Bart. Wahrscheinlich kommt es daher. Es gibt sehr viele Fotos von mir mit halbwegs grausamer und halbwegs nicht so schlecht aussehende Bärte. Also Bärte für fände ich geil. speaker-1: Du hast schon sehr, viel erreicht in deiner Zeit im Wrestling für dich. Du hast auch im Interview darüber gesprochen. Ich habe das Gefühl, du bist jetzt schon recht zufrieden mit dem, was du erreicht hast. Aber ich habe dich eben auch per Passionist angesprochen. Was gibt es noch, was du erreichen willst im Wrestling-Kosmos für dich? speaker-0: Ich glaube, das ist jetzt eine ganz interessante Frage, weil hättest du mir die Frage vor einem Jahr oder sechs Monate gestellt, hätte ich dir gesagt, ich muss unbedingt bei einer großen Liga sein, also bei der WWE oder bei AEW oder wo auch immer. Ich glaube, das letzte Jahr war für mich ein Jahr von Veränderung, auch noch privat. Ich hatte es halt nicht so eine riesige Sache, aber ich war halt lange unzufrieden mit meinem Tagesjob. Ich bin halt ein ITler und die alte Stelle war für mich ein bisschen toxisch und hat schon für viel Stress gesorgt. Wo ich jetzt auch in letzter Zeit nach Bochum umgezogen bin, da bin ich näher zur Academy und die neue Stelle, wo ich gerade bin im Alltag, ist halt richtig cool. hab halt, und vor allem, glaube ich, die Rolle jetzt als, ich sag mal, Gasttrainer in der Academy, da habe ich jetzt einen ganz anderen Blickwinkel für Pro Wrestling. dass ich auch jetzt mit Promos helfen darf, generell ob Backstage oder in der Academy. Ich sag mal, ich bin gerade in einem Zustand der Zufriedenheit. ich hab letztens auch, das könnte jetzt vielleicht der letzte oder halbwegs ein guter Fortune Cookie Spruch sein. Zufriedenheit ist deutlich besser in meinen Augen als Glück, weil Für den Glück muss man streben und ständig auf der Jagd sein und man verschiebt ständig diesen Goldposten oder diesen Torposten. Zufrieden ist, kann man halt halten und ich glaube, ich bin gerade auf einer Lage, wo meine Ziele sind, die WXW und alle anderen Promotions, wo ich aktiv bin, so weit zu tragen wie möglich, dass Wrestling auf alle Leveln halt upgraden kann und sich verbessern kann, dass ich halt für andere da sein darf und kann als Hilfe, dass ich halt andere Leute mit meine Promo-Tipps, I guess, behelflich sein kann, dass die dann ihre eigenen Stimmen und ihre eigenen Ziele dann erreichen. Und ich sage auch nicht, ich, wenn jetzt irgendwie ein Angebot kommt von der großen Liga, dass ich direkt mal in Sorge und was auch immer, weil ich sage, mein Arsch wird auch was kosten. Aber Gerade bin ich in einer Lage, wo meine Ziele sind, zu helfen, alle anderen Menschen zu ihren Zielen zu führen, weil ich finde, es ist sehr einfach, sich darin zu verlieren, was man nicht hat. Und das Wort Privileg ist für mich ein ganz großes und wichtiges Wort. Meine Familie ist hier, meine Familie ist gesund, ich kann meine Eltern und meinen Bruder besuchen und ich darf an der Industrie teilhaben, die ich als Kind immer geliebt habe. in einer Position, ich halt sehr viel Vertrauen habe von Menschen, die ich sehr gerne habe. Sei es bei der WXV oder bei Fightback. Von daher, mein Ziel ist einfach das nicht zu verkacken und andere halt zu helfen, ihre Ziele zu erreichen und halt keine Ahnung, nicht ein Arschloch zu sein, I guess. So gut ich kann. Da habe ich schon schlechte Tage. speaker-1: Also ich kann dir wirklich erstmal Danke sagen für dieses Interview. ich hoffe auch, die Zuhörer und Zuhörerinnen hatten auch so viel Spaß bis jetzt wie ich. Denn ich muss ganz, ganz ehrlich sagen, dir zuzuhören über seine Passion. Und das kann man ja wirklich sagen. Wrestling zu sprechen, wenn du darüber sprichst. Und auch wenn du philosophierst, würde ich sogar sagen. Weil das muss man ja auch nochmal dazu sagen. Ich glaube, du hast manchmal das Gefühl gehabt, du hast viel zu lange geantwortet und dich in der Antwort verfangen. glaube gerade, dass du viel Wert drauf gelegt hast, dass die Leute verstehen, was du damit sagen willst. Ist das glaube ich ein sehr spannendes Interview geworden, weil mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Vielen, vielen Dank. speaker-0: Vielen Dank dir. Nicht, dass ich sehr viele Interviews geführt habe, seitdem ich mit Dressing angefangen habe. Und das sage ich jetzt nicht ⁓ wie man auf Englisch sagt, heiße Luft in den Arsch zu pumpen. Blowing hot air up your ass, falls der Spruch irgendwie komischer war. Aber das war auch schon, ich würde sagen, mein absolut, nicht vorerst, aber mein absolut Lieblingsinterview da bisher. Das war schon sehr, sehr spaßig. den Flow des Gesprächs irgendwie zu folgen und ich bedanke mich schon, dass du geduldig warst, während ich halt rumphilosophiert habe. speaker-1: Alles gut, alles, alles, alles gut. Wir hatten ja auch noch Gastauftritt von Robert Reiß. speaker-0: Wie geil war das? Ich habe gehofft, dass das passiert, weil das Interview angefangen ist. Von daher, also ich habe das Gefühl, ich, ja, geil. speaker-1: Ja, also auf jeden Fall hast du mir sehr, sehr viel Spaß gemacht. Du kannst den Leuten, die dich gerne mögen, aber die Leute, die dich auch verfolgen. Und ich habe bei den Fragen gesehen, dass da sehr, viele Leute sind, dass da dann so viel ⁓ Bart und Fleisch geht. Das war mir auch nicht bewusst. Aber du kannst den Leuten gerne nochmal sagen, du hast auch den Leuten, die dich wirklich gerne verfolgen im Deutschen, Englischen und sonstigen Wrestling. Die letzten Worte des Interviews gebühren natürlich dir, mein Lieber. speaker-0: Hey, für jede Person, die mich ertragen kann, für drei Stunden lang bei einer Wrestling-Show zuzuhören und für die Massakisten von euch, die daran wirklich Spaß haben, all den Dank. Es ist für mich absolut Spaß und jedes nette Wort und jedes kritisierende Wort nehme ich ganz gerne an. hoffe, dass, wie gesagt, Wrestling geht halt vorerst und auf erster Stelle. ⁓ die Fans, weil sie das ermöglichen, dass wir das halt machen dürfen. Von daher, jede Person, die mich verfolgt auf irgendeine Art oder mit der ich ein nettes Wort gehabt habe, das schätze ich halt sehr viel und ich kann nur Danke sagen für all den Leuten. speaker-1: Hier ist gerade noch eine Frage aufgeploppt, die in jedem Interview aufploppt. Ich habe mir witzigerweise immer einen Wecker gestellt, dass ich die Frage nicht vergesse. Und eigentlich dachte ich, dass das viel früher kommt. Aber sie ist witzigerweise gerade aufgekommen. Der Grieße möchte in jedem Interview jetzt wissen. Matt DeMasi, wer ernährt sich in seinem Wrestlingumfeld am beschissensten und wer am besten? speaker-0: Am besten ist, also ich müsste sagen, ist wahrscheinlich entweder Tim Koslowski oder M4. Einfach easy. ich glaube es wird, ich würde, also ich weiß nicht wie, also Tim Koslowski glaube ich ist, gibt auch halt Malpläne für viele von den Wrestlern. Von daher, falls ihr mal einen richtigen Malplan wollt von einem unfassbar muskulösen und ganz gut aussehenden Kerl braucht, dann Tim Koslowski ist euer Mann. Aber M4, also Wir haben das mehrmals auf dem Kommentar gesagt, 6.000 Kalorien Reis und Hühnchen, das ist auch völlig legitim, der Mann ist eine Maschine. Am schlechtesten ernähren bin ich es wahrscheinlich, weil die Masse an Fleisch, die durch mein System geht, wirklich, das ist schon ein bisschen geisteskrank. speaker-1: Da ist der Name vorgegangen. Ich sage euch Danke fürs Zuhören. Das waren Matt und Tim. Euch eine schöne Zeit. zum nächsten Mal. Ciao. speaker-0: Gute Freunde!