speaker-0: Hier ist Ivan Kiew, der Mann für die guten Matches und ihr hört GF der Talk. Gute Freunde. speaker-1: Moin, moin, schönen guten Abend, Mittag oder wo ihr jetzt gerade das Interview hört, zu welcher Tageszeit. Mein Name ist Tim, ihr hört GFD Talk. Das ist wieder eine Interviewausgabe. Und wenn ich sage, dass es jetzt dynamisch wird, dass ich fast sagen würde, der Dynamo Nick Schreier ist hier. Nick, was würdest du mir dann sagen? Wie oft soll ich die Scheiße noch machen, speaker-0: Das mit dem Dynamo können wir lassen, ich komme immer noch aus dem Erzgebirge. speaker-1: Wir wurden deswegen ja sogar Schilder im Kiel gewasselt, damit ich das dann richtig hinbekomme beim nächsten Mal. Also das hab ich in der Form auch noch nicht gehabt, Nick. Also danke auch nochmal dafür. Ich hatte das erste Mal richtig Schilder. speaker-0: Du, ich hatte dank dir einen schönen Chat das erste Mal als ich in Kiel war. Also die Leute haben sich gefreut. Am Ende habe ich mich auch gefreut, aber ich komme aus dem Herzgebirge, aber ich bin so nicht im Fußball drin. Deswegen war es mir am Ende egal und ich habe glaube ich das Beste draus gemacht. speaker-1: Ja? Ja, auf jeden Fall. Ist ein bisschen Zeit vergangen, wo wir das letzte Mal auch gesprochen haben. speaker-0: Wann war denn das letzte Mal? Weiß er das noch? speaker-1: Ich weiß es gar nicht, aber ich glaube, müsste... speaker-0: 23, 22, speaker-1: 22 müsste das sogar gewesen sein. speaker-0: Das ist Wahnsinn. speaker-1: Ja und das Ding ist auch bei dir, die Rakete ist losgegangen, ich fast gesagt. Ich starte die Interviews ja jetzt immer mit so einer Frage, wo man eigentlich nicht ins Interview rein startet, nicht so seich, wie ist dein Name, wie ist er zustande gekommen oder wie lange bist du schon beim Wrestling, wie hast du angefangen. Sondern ich würde dich gerne mal fragen, wenn du am Anfang deiner Karriere gestanden hast und dir hätte jemand gesagt, dass du so eine Nummer wie den Sandman Entrance beim größten Wrestling-Turnier Europas haben wirst. Was hättest du dem Nick Schreier gesagt, der das behauptet hätte, dass sowas passieren wird? speaker-0: Zum Beginn meiner Karriere? Ich kannte dich schon in Sandman. Sonst hätte ich dich gefragt, wer ist der Sandman? Easy W war mir nicht so ein Begriff. Deswegen wäre das alles für mich ein... ⁓ nee, anders. Easy W war für mich ein Begriff, aber es wäre für mich nie ein Begriff gewesen, bei WXW zum 16-Karat so einen Moment zu haben. Das war immer mein großes Ziel. Schon am Anfang von meinem Training, wo ich 2019 hingegangen bin, hat mich mein Trainer, damals Franz, gefragt, was ist denn dein Ziel? Da hab ich gesagt, ich will irgendwann mal bei WXW catchen. Aber dass wir das daraus gemacht haben, ist nochmal eine andere Ausnummer. speaker-1: Erwartungshaltung an sich selber auch so einen großen Moment zu haben, geht ja auch sicherlich immer einher mit einer gewissen, ich will nicht sagen Angst, aber einem ist sicherlich schon bewusst, was für eine große Chance man auch bei solchen Events dann hat, so groß wie das 16 Karat Gold, auch so prestigeträchtig und dann in solchen großen Matches steht. Ist man manchmal noch sehr aufgeregt, Nick, vor solchen Matches? speaker-0: Also vor dem Match weiß ich noch, war ich extrem aufgeregt. Aber nicht wegen dem Match, weil, sind wir ehrlich, Blende Gojira, also Marc Empire und Robert Reiskopf, kennen uns, kann mit Lauri, wir kennen uns alle vier super gut und haben schon überall uns quer durch die Republik geschlagen. Aber jetzt nochmal so ein Special Match zu machen mit so einem Entrance und meine größte Angst war, ich hoffe die Technik hält durch. Ich hoffe das funktioniert so wie wir uns das geplant haben. Mit der Grind Entrance funktioniert am Anfang. Dann ist dieser Blackout und dann kommt das magische Gedankensolo. speaker-1: mit einem jungen Mann, der sich ein Hardcore-Gimic angeeignet hat. Und das ist ja auch so eine Sache. Ist das der Stil, den du jemals fahren wolltest, wenn ich dich das so fragen darf? Nee. speaker-0: Also gar nicht, gar nicht. Hättest du den Nick Schreier von 2019 vom Trainingsanfang gesehen, dass irgendjemand mal sagt, du wirst irgendwann mal ein Hardcore-Match machen und die Leute gehen darauf so sehr viral, das fing ja 2024 an zum 16-Karat, war sozusagen noch mal ein Full Circle-Moment für mich. Die Reise als Hardcore-Schreier begann zum Karat 24 und ging weiter bis zum Karat. 2026 mit dem eigenen Crazy Entrance. speaker-1: Das war jetzt die Station von Nick Schreier. Nimm uns doch mal so ein bisschen mit in jedes von diesen Kämpfen auch, du oder schlaften ehrlich fast geschlagen hast. speaker-0: Schlachten? Wie meinst du das jetzt? Welche Schlacht? speaker-1: Wie waren die Kämpfe? wen hast du als Hartkondig-Schreier alles gekämpft und was für Kämpfe waren? speaker-0: Fing an mit im Tag Team Match zum Karat 24. Da war es noch nicht Hardcore Schreier, aber das wurde durch den guten Emi Völler am Commentary sozusagen viral gemacht. Mit ich und Masato Tanaka im Tag Team gegen Amboss mit Robert Reiske und Icarus. Und da ist die Sache so ein bisschen ins Rollen gekommen. Und die Leute haben mindestens eine Woche bei Twitter darüber geredet. In unserer kleinen Wrestling-Bubble war das schon ziemlich viral, sag ich mal. dass das ein Thema war. Und dann ging das speaker-1: Darf ich dazwischen gehen? War das dann vorher so geplant, dass es weiterlaufen soll oder ist es erst dazu gekommen, weil das so einerfolgt? speaker-0: Das ist tatsächlich so ein Erfolg geworden und das war nie geplant. war ein Zufall, ja, das kann man nicht im Wort beschreiben. es ist halt, ich hab das auch in einem anderen Podcast bei Duck the Line, mit Robert Reißke haben wir das nochmal besprochen und es ist alles nur passiert, was sich Elia Blum leider verletzt hat an dem Wochenende durch eine Gehirnerschütterung, sonst wäre das alles nie passiert. Also Wie Wrestling manchmal funktioniert ist Wahnsinn. Was für Zufälle es gibt, was passieren kann und was nicht passiert. Und in einer Welt, wo sich Elia Blumen nie verletzt hätte, hätte es Hardcore-Schreier wahrscheinlich nie gegeben. speaker-1: Hardcore Schreier speaker-0: war zur WXW Extreme Wrestling Party. 2000? War es 24? Ich glaube es war 24, oder? Ja, es müsste 24 gewesen sein. Nee, genau. 24 im Oktober zum Tech Team Festival, zur Mitternachtsshow quasi. Wo gab es ein Hardcore-Shrall-Invitational? speaker-1: Genau. speaker-0: Wo keiner wusste, was passiert, ich wusste auch nicht, was passiert. Mir wurde bloß vorher mal gesagt, es gibt die Idee, einen Entrance zu machen, der besonders sein soll. Und darauf machst du einen Hardcore Match. Und dann kamen wir mal mehr ins Gespräch und dann haben sie gesagt, du machst den Sandman Entrance, weil wir glauben, du hast das Commitment dazu, du trinkst Bier, im Notfall raust du und dann geht's los. Und dann weiß ich noch, wie ich dort hinter in der Turbinhalle hinter diesem Schild versteckt war und die Show begann genau mit dem Lied und auf einmal eskalieren die Leute einfach nur noch und das war einfach nur ein Wahnsinnsgefühl. Und dann bin ich raus und hab diesen Entrance gemacht und die Leute haben ihren Schild verloren. Und das nachts ⁓ 12. speaker-1: Was macht das mit einem, wenn man in so eine, ja auch so bisschen surreale Situation dann da reinläuft? ich glaube, die war vorher nicht bewusst, dass das dann so funktionieren wird, oder? speaker-0: Nee, gar nicht, gar nicht. Ich habe gedacht, das ist so ein One-Off. Die Leute haben sich einmal gefreut und dann ist es mit dem Hardcore-Schreier-Ding auch wieder vorbei. Das hat auch wieder so Wellen geschlagen irgendwie. In unserer kleinen Bubble, natürlich in der Deutschland-Bubble. Aber dass die Leute gemerkt haben, wir wollen mehr davon sehen und das macht einfach nur Spaß und die Leute freuen sich mittlerweile. Also diese Entwicklung von, mal gucken, was hier passiert zu... speaker-1: Schritt weiter gehen würde Nick Schreier ein Deathmatch machen. speaker-0: Nee, das würde ich nicht machen. Meine guten Freunde Elia Bloom und One-Cord Mendels haben ein Texas-Deathmatch gemacht. Ich habe das gesehen und würde sagen, das können die alle in Amerika machen oder unter bestimmten Bedingungen. Aber ich glaube, beim Stacheldraht hört die Freundschaft auf. speaker-1: Stacheldraht hört die Freundschaft auf. Lass uns mal ein bisschen darauf zurückkommen, die Entwicklung, die du gemacht hast und auch in wie viel liegen und wo du überall auftrittst. Nick, das muss ich ganz ehrlich sagen, finde ich schon sehr, sehr beeindruckend, weil ich Bayern kann man nennen, da trittst du auf, oder? Ja. speaker-0: Wo in Bayern? Bayern? Nee, eigentlich war jetzt mal eine Ausnahme. Da war ich bei der GAP. speaker-1: Gwp-Project... der Respekt aufgetreten. Da... Gwp-Frühr... speaker-0: Wenn ich aufgetreten bin, gehe ich normal, aber das hat sich jetzt einfach durch Bookings anderer nicht mehr hergegeben. Sonst bin ich überall unterwegs. Also nicht nur Bayern, ich bin in Sachsen unterwegs, ich in Hessen unterwegs, in Sachsen-Anhalt unterwegs. Also mit WXW ist man natürlich überall unterwegs. Da geht es diese Woche, also am Samstag, wieder nach Bayern quasi, nach Obertaublingen. Dann ist man in Hamburg unterwegs. NRW unterwegs, also überall. Natürlich noch in Dresden, Leipzig, die ganze Area. Jede Promotion nimmt man irgendwie mit, wo es passt. speaker-1: Was würdest du sagen? Wo bist du nach vielleicht Author der eigenen Wrestling School und der WXW am meisten zu sehen? speaker-0: Boah, ist ne gute Frage. Da müsste ich meine Statistik aufmachen. Aber ich würde jetzt sagen, Catch Factory Leipzig, weil die einfach statistisch oder quantitativ und qualitativ die meisten Shows quasi machen, unter WXW und eigener Schule. Weil die würden schon ihre sieben Veranstaltungen im Jahr machen, glaube ich. Das reicht gar nicht. Ich glaube sieben bis acht Veranstaltungen machen die auf jeden Fall. speaker-1: Was laufst du? Ist Johnny Rancid mehr genervt von dir oder du mehr genervt von Johnny Rancid? speaker-0: Ich glaube, das ergänzt sich beide sehr gut. speaker-1: Wir haben Interview mit ihm aufgenommen und ich will noch nicht zu viel verraten, aber er hat sehr, gut über dich gesprochen. ist halt oft auch, Wrestling ist Vitamin B. Das heißt, man muss Leute haben, die für einen sprechen. ich glaube, hast einen zum Beispiel, der in deinem Umfeld ist, das ist Axel Tisha. Und Lawrence Roman, wollte ich gerade sagen. speaker-0: Auf jeden Fall. und Lawrence Roman. speaker-1: hast du dann in deinem Umfeld. Dann hast du jetzt aber auch vielleicht Leute wie Robert Dreiskar, der irgendwo mal für dich sprechen kann oder solche Sachen. Was glaubst du, wie wichtig ist das auch wirklich so Netzwerk zu haben von Leuten, die wirklich auf einen bauen? speaker-0: Also das ist super nützlich. Man ist ja in seiner eigenen Wrestling-Bubble sozusagen. Immer am Anfang seiner Karriere. Und bei mir fing es halt an mit Laurie und Axel sozusagen. Und bin immer mitgefahren und hatte einfach Bock zu wrestlen. Und die haben am Anfang ein gutes Wort für mich eingelegt und dann ging es auch rüber nach zur WXW. Und dann hat irgendwann Robert, als ich mit ihm so genetzwerkt habe, sag ich jetzt mal. Auch ein gutes Wort bei mir, für mich bei WXW eingelegt. Der Schreier, da könnt ihr auch den Spot übernehmen. Das würde funktionieren. Der muss noch lernen. Der ist frisch. Ich hatte noch keine 100 Matches, so weißt du. Keine Erfahrung. Ich war grün ohne Ende. Und die haben mir alle eine Chance gegeben. ich denke, ich habe das Beste draus gemacht, was man draus machen kann. Ich habe mir versucht, das Wissen, was die mir gegeben haben, anzueignen. Wie so einen Schwamm aufzusaugen und ja, genau. Netzwerk ist das Beste, im Wrestling passieren kann. speaker-1: Wie ist es für dich, auch mit deinen Trainern immer wieder im Ring zu stehen? Ich glaube, gerade in so einem Kontaktsport, wo es manchmal auch vielleicht darum geht, dass man vielleicht mal jemandem was zeigt, was keiner erwartet, hätte man ja gesagt, ist ein echter Sport. Aber ich glaube, bei Trainer und Schüler ist es oft doch eher so im Wrestling, dass man schon seinen Trainer immer stolz machen will, oder? speaker-0: Ja, auf jeden Fall. Man hat übelst viel Druck, wenn man mit seinen Trainern im Ring steht. Gerade mit Axel, das weiß ich noch, wo wir im Tagfest, also im Kompi, im Tagteam-Turnier, im Main Event am Freitag waren, da Druck ohne Ende hatten, so quasi. Und auch, wo ich gegen Laurien, das Singles-Match jetzt in Leipzig bei BXB hatte. Und auch, ja, generell ist es, also man hat immer einen gesunden Druck, aber jetzt mittlerweile wird es, sagen wir mal, nicht konform. Man gewöhnt sich aber an die Situation schnell dran, da wir gerade jedes Wochenende unterwegs sind und man wrestlet einfach und man macht das Beste draus. Aber so eine special Situation, wie ich kämpfe gegen Lauri alleine, wo 20 Minuten irgendwie gerettet werden, das ist nochmal ein ganz anderes Brett, einen da emotional mitnimmt. speaker-1: Nerft das manchmal auch, dass der Trainer immer dabei ist? Gibt es solche Situationen, wo man denkt, scheiße, jetzt hat er gesehen, was ich verkackt habe? Was muss man sagen? speaker-0: Nee, verkackt jetzt nicht. Wenn der Laurier jetzt hier wäre oder Axel, die würden sagen, naja, manchmal hat der Schreier zu viel Spaß und dann müssen wir den wieder in die Spur bringen. Das ist vielleicht eine Sache, die mich da nervt, aber es nervt auch die anderen. Deswegen ergänzt sich das immer richtig gut. speaker-1: Okay, Aber was bedeutet denn zu viel Spaß? kann man darunter verstehen? Bist du ein Halodri oder was? speaker-0: Auch ja, alles drum einfach. Man könnte denken, naja, wie sagt du das? Ich hab manchmal, ⁓ bisschen persönlich zu werden, eine Art, wo Leute denken, ich nehm's nicht ernst, aber weil ich einfach nur viel Spaß in der Situation habe. Weißt du, verstehst du? Und dann müssen manche, oder es war eher früher die Situation, dass dann Wogen geklettet werden mussten und erklärt werden musste. Der Schreier, der ist einfach so wie er ist. Ich glaube mittlerweile haben die Leute auch verstanden, ob ich es ernst nehme oder nicht. speaker-1: Wäre schlimm, wenn du das ändern müsstest. Das wäre ja doof, dass du großes Mensch nicht mehr sein darfst. Wir sprechen über Wrestling bei der WXW, aber ich habe mit Johnny Rancid auch so ein bisschen über den wilden Osten gesprochen. Damals gab es eine Frage von Laura und da drin kamst du auch vor, neben einem Mann mit Dieter Schwarz. Aber wenn ich darüber nachdenke, da habe ich mit Johnny darüber gesprochen, wenn einer dich gegen Hätte ich fast gesagt, Dieter Schwarz steht, dann muss man sagen, da ist schon bisschen mehr Erfahrung auf der rechten Seite anstatt auf der linken Seite, würde ich sagen. Dieter Schwarz ist schon sehr lange dabei und ich war irritiert, dass ich bei Karat mit Leuten gesprochen habe, die dachten, das wäre noch ein Rupee. speaker-0: Oh ja, das ist auf jeden Fall ein kleiner Trugschluss, der oft passiert. Das alle denken, der Dieter, der ist total frisch noch im Business, aber der macht das tatsächlich schon relativ lange. Ich würde sagen seit 2018 oder 2017. Ja, der ist noch länger dabei. Er kam aber sozusagen nie aus dem Bilden Osten raus, sage ich jetzt mal. speaker-1: Der ist noch Next Step. Das muss man dazugehen. speaker-0: hat dann irgendwann diesen Aha-Moment gehabt im Ring und auch außerhalb, wie es zu laufen hat. jetzt brauchen wir, glaube ich, nicht weiter drüber reden, weil beim Dieter läuft es. ist over bei WXW, da kommt überall gut an oder negativ gut an quasi. Der funktioniert als In-Ring-Worker richtig gut, denn mit dem zu catchen liebe ich einfach. Das macht einfach Spaß. ja, also manchmal braucht es einfach bisschen länger. Wir sagen immer im Wrestling, es ist kein Sprint, es ist ein Marathon. Und bei manchen, manche rennen die Marathon einfach ein bisschen schneller. Gerade im Vergleich jetzt mit mir. Ich habe relativ schnell Fuß gefasst bei WXB. Er hat bisschen länger gebraucht. Aber so ist es halt manchmal einfach. speaker-1: Aber es ist dass beides passieren kann. Das ist ja ne... speaker-0: Ja, auf jeden Fall. Und wichtig ist dann immer die Persönlichkeit, dass man da nicht irgendwie eine negative Persönlichkeit entwickelt, nur weil es länger dauert. das bei dir nie passiert. ist der Weg das Ziel und ist alles gut gegangen quasi. speaker-1: Wie ist das mit seiner Clique? Und ich hoffe nicht mit der Clique, sondern mit der Clique unterwegs zu sein, wenn das Team of Deutschland auf Wrestling-Tour fährt. Da sind ja die verschiedensten Persönlichkeiten dabei. Schau den Dave an zum Beispiel. Schau den Lawrence an. Was für Leute sind dabei? Axel ist dabei. Fast-Almudo ist dabei. Du bist dabei. Welche Leute sind noch immer dabei? Hab ich den Namen vergessen. speaker-0: Schutte Schulz ist als Ringrichter. Schutte als Ringrichter. Wir nehmen tatsächlich immer noch Sultan mit. Der kommt mit dem Flixbus, der arme Junge, jedes Mal. Der ist als Gast, Deutscher. Früher war es noch Jacob Crayne sozusagen, auch noch als Gast aufgenommen. Dieter nehmen wir mit. Cerritos nehmen wir mit. jetzt Breezy Bruiser. Also wir sind schon eine große Klicke, die wir entweder zwei bis drei Autos schon brauchen. speaker-1: Gast Ostdeutscher dann, zumindest. Wie ist das dann auch immer so, Freunde immer ⁓ sich zu haben? Weil im Endeffekt ist es ja immer so bisschen Klassenfahrt dann jedes Wochenende. Oder ist das falsch gesagt? speaker-0: Nein, totale Klassenfahrt, nur dass es noch mehr auf die Fresse gibt. Nee, das ist immer schön. sind persönlich alle so gut eingebunden mittlerweile. Jeder weiß, wie es zu laufen war. Wir kennen uns alle mittlerweile. Ich fahre meistens immer. Und wenn die Jungs merken, ich werde müde am Fahren nach vier Stunden Autofahrt, dann wird automatisch geswitcht sozusagen. Und das funktioniert alles wie ein Ohrwerk und das macht einfach Spaß. speaker-1: Was sind positive Sachen an Wrestling Trips, solche Geschichten? Gibt es auch negative Sachen, wo du sagen würdest, das nervt, wenn man unterwegs ist? speaker-0: Naja, was heißt nervt. Manchmal ergibt sich leider, dass wir zu fünft Auto fahren müssen und das ist ziemlich anstrengend. Das ist jetzt der einzige Punkt. speaker-1: Das ist ein Aufruf an Promoter, sowas vielleicht nicht zu machen. speaker-0: Ja, wenn es anders nicht geht, dann ist es so und wir machen das, aber es macht den Rücken kaputt. Ich sag's euch, wie es ist, das macht keinen Spaß. Es immer noch falsch in den Kombi, das ist noch okay, aber trotzdem ist das einfach, also für Promoter generell, das macht keinen Spaß, Leute. speaker-1: Ich möchte jetzt mal in der Mitte des Interviews eine Frage stellen, die ich sonst jetzt auch am Ende gestellt habe. Wir sind auf Roadtrip und du bist mit deinen Jungs und mit den anderen Jungs und Mädels, zum Beispiel Jane Nero, auch noch dabei, wenn wir die vergessen haben beim Wilden Osten. Haben wir aber nicht, glaube ich, oder? speaker-0: Die wir nicht, die ist in Westen aber gezogen, deswegen ist es okay. speaker-1: ⁓ die sind, ⁓ Gott, so kurz, ja. Man kann nicht alles haben, ist eben so, du. speaker-0: Doch, die hat alles, die macht alles richtig, deswegen ist alles super. speaker-1: Der Krise möchte von euch allen wissen, wer nährt sich denn am schlechtesten auf so einem Roadtrip? Von den Leuten mit denen unterwegs bist und wer am besten? ⁓ speaker-0: Wir drehen mal den Ball ⁓ wir machen mal ein Blind Ranking für dich Tim. Was denkst du? speaker-1: Aber nur wenn wir beide das machen, dann bin ich sofort dabei. speaker-0: Ja natürlich, natürlich. speaker-1: Meine Nummer drei von den Leuten, die sich am schlechtesten ernähren, ich weiß es gar nicht. Also ich bin schon unter den Top drei auf jeden Fall von den Leuten, die mit mir unterwegs sind. Das würde ich schon sagen. speaker-0: Ne, ne, meine du sollst auch von dem Osten. Die Jungs aus... Ja, das würde mich jetzt mal interessieren was du denkst. speaker-1: Ich hab' noch sechstens aneahrend. Also ich habe schon oft mit Felix Schulz schlecht gegessen, schon mal, glaube ich. Ist das die richtige Antwort, die du von mir her haben wolltest? speaker-0: Ist mir noch nicht so aufgefallen. ich weiß, wir im Osten sagen immer, mummeln gerne. Mummeln ist so das gut essen. Und da gibt es auch mal ein Donut. Aber ich würde schon sagen, das Top 3, weil ich das hier gerade auf dem Foto habe, würde ich schon sagen, irgendwie so die Mischung aus Soltan, Lauri und Mudo. Die gehen gern zum McDonalds zum Frühstücken. speaker-1: Udo wäre für mich geradend auf die Top 2 gekommen, ehrlich gesagt, hätte ich gesagt, ja. speaker-0: Irgen, so. speaker-1: Und am allerschlechtesten aus der Catchbubble im Osten. Weiß ich gar nicht, sich da hat. Keine Ahnung. Ich schweige zwischen Robert Kaiser und Rick Baxter. speaker-0: Ja, aber die gehören ja nicht zu unserer Catchbubble, weißt Wir reden ja hier von der professionellen Liga, ist das... Die Zeiten zwölf, den Jungs sind ja auch quasi vorbei. Ne, ich glaube, ich bleib bei den drei. Ich versuche, wenn ich schaffe, ich arbeite tatsächlich viel immer unter der Woche, deswegen ist es manchmal bisschen schwierig, gerade am Freitag oder Samstag dann was zu machen. speaker-1: Mir das stimmt, das ist ... Bereitest du Essen vor? speaker-0: Aber tatsächlich fällt mir auf, ich esse immer auf Touren extrem wenig. Bei Four Wrestling Matches kann ich nicht viel essen, einfach mein Magen da ist und nee das geht nicht. Aber ich esse tatsächlich auch nie McDonalds oder sowas, weil mir schmeckt das nicht. Also muss schon was besonderes sein. Oder eine Bockwurst an der Aral-Tankstelle. speaker-1: Ein schönes Steak zum Beispiel essen. Da wärst du dabei. speaker-0: Ja, super. Aber vor dem Wrestling-Match esse ich quasi ⁓ selten oder brauche extrem lang ⁓ mich zu recoveren. Aber nach dem Wrestling-Match habe ich quasi auch nie Hunger. Das berühmt berühmte Haus- und Juhnfrühstück kann ich nur empfehlen. Das ist super. speaker-1: Das ist gut, Das kriegst du ja des Efteren im Jahr auch. speaker-0: Das kriegt man ja zum Glück. speaker-1: Ist es so, dass gerade auch Ernährung wichtig ist auf Roadtrip für einen selber? Aber es ist ja auch immer so eine Sache, was der Veranstalter dann vielleicht selber dann auch anbietet. Wenn du eine Top 3 nennen würdest, was wäre wichtig für dich? Was sollte ein Wrestlingveranstalter bieten, wenn du dich wo es willst bei einer Show? speaker-0: Auf jeden Fall genug Wasser für alle. Das ist super wichtig und super praktisch. Ich liebe Salzstangen. Salzstangen als Snacks. Vor dem Match ist das super. Ein bisschen kosten. Es wäre schon immer schön, es eine warme Na gut, so viel kann ich vor meinem Match nicht essen. Ich würde sagen, eine warme Speise einfach ⁓ Da freuen sich einfach alle Worker backstage, wenn es was Warmes zu essen gibt, quasi. Aber für mich persönlich, ich brauche wie gesagt jetzt nicht so viel. Vielleicht danach ein paar Gummibärchen. Ich bin da ganz entspannt, würde ich mal behaupten. speaker-1: Wenig wünsche ich, extra Farben, ⁓ &Ms oder Nicknacks. speaker-0: Ach nee, gar nicht. Ich freue mich auch über eine Abzirschorle. Das kann man auch sagen. Eine Abzirschorle, da würde ich mich auch noch drüber freuen. speaker-1: Also bisschen was mit Geschmack auch dann. speaker-0: Ja, abverschonig geht es immer. speaker-1: was nicht zu ungesund ist, aber schon ein bisschen Zucker hat. speaker-0: Ja, aber das nach dem Match darf man. speaker-1: Wie sieht so eine Vorbereitung für dich aus, wenn du zu einer Wrestling-Show fährst oder zu Wrestling-Shows? Wie ist das? Wenn du auch der Fahrer bist, wann geht's los? Wie sieht so ein Wochenende für dich aus? speaker-0: Das kommt immer tatsächlich drauf an. würde jetzt einfach mal so eine Woche ganz klar, ich gehe von Montag bis Freitag arbeiten. Ich kam auch gerade tatsächlich vom Wrestling Training, Dienstag im Mittwoch haben wir in der Sportscenter Dresden auch Wrestling Training, geleitet von Laurence Roman, von mir oder von Dieter Schwarz oder von Cerritos. Da versuche ich mindestens eine Woche, einmal die Woche das Training mitzunehmen, einfach oben in der Ring Shape sozusagen zu bleiben. Dann mindestens dreimal die Woche Fitnessstudio, wenn ich schaffe. Und dann geht es halt Samstag oder Freitag los auf Tour und dann fährt man früh einfach los. Macht, wenn alles gut kommt, sich ein paar gesunde Snacks und dann geht es, ja, dann fährt man in den wilden Westen oder in den wilden Süden oder wo auch immer hin. speaker-1: Es ist so, dass es schon ein Privileg ist, auch Wrestler, der eigentlich so kurz erst dabei ist, so einen Run auch haben zu dürfen, dass man auch überall quasi gefragt ist. Weil gerade am Anfang war es auch schon so, dass ich dich früher in deiner Karriere, Beispiel bei der MVA in Lübeck, bei dieser Revival Show, gegen den Waschbären, Lauri gesehen habe. Das war zum Beispiel eine Erfahrung, die ich sehr, sehr spannend fand. Und ich finde, das ist in Deutschland viel zu viel unter anderem Radar gewesen. Du hast noch gegen den Waschbär Lauri mal kennengelernt. speaker-0: war ein One-Of quasi, One Night Only. speaker-1: Wie ist sowas auch, weil dann sowas nochmal machen zu dürfen gegen das alter Ego des Chefs hätte ich fast sagen. speaker-0: Das war schon witzig. Tatsächlich bin ich ja nie mit dem ganzen Waschbärmob aufgewachsen oder irgendwie im Wrestling. Ich kannte das ja quasi nicht. Ich hab mich ja dann nur bisschen reingefuchst. Was hat Lauri früher gemacht? Was hat Axel früher gemacht vor WWE? Was ging generell bei WXW früher ab? Und da ist man an dem Tag dem Waschbären auf Koffein, damals mit Fabs und Franz oder dann mit Lauri und Franz. natürlich nicht drum herum gekommen. für Lauri würde ich jetzt sagen, es ist super, dass er sich den Waschbär abgelegt hat und seinen eigenen Weg gefunden hat. speaker-1: Aber für die Zeit damals war das auf jeden Fall eine schöne Geschichte, würde ich sagen. speaker-0: Das ist super. Das ist Party Gimmick. Das braucht jeder. Ich habe das Party Gimmick jetzt sozusagen übernommen quasi. Die gute Laune und alles drum herum. Franz und Laurie haben mir herum gesagt, ich bin der Mini Waschbär. Das hat auf jeden Fall gepasst. speaker-1: Du hast damals die Suplex-Schmiede, glaube ich, in Lübeck gemacht, wenn ich das noch richtig weiß. Wie ist das, wenn eine Liga, die jetzt nicht unbedingt eine Liga ist, wo du jetzt schon catcht, dich erreichen will? Wie läuft das ab? Wie kann man dich bücken? speaker-0: Ja... Meistens werde ich per Instagram oder per WhatsApp angeschrieben und die Promoter unter sich kennen sich ja quasi. Ich bin immer noch bei Eaw tätig, da sind ja die Leute von Sublex Schmiede auch mit dabei sozusagen und man ist ja sozusagen in der Bubble irgendwie drin und ich glaube das funktioniert heutzutage alles über kurze Wege. Das ist ja super unkompliziert, mir einfach bei Instagram eine Nachricht zu schreiben, hey Nick hier, wir würden dich gerne verdienen die Showbuche. Wie sind deine Konditionen? Von wo kommst du? Etc. Wen könntest du mitbringen? Das ist alles super easy heutzutage. speaker-1: Ich habe witzigerweise nämlich den Kontrast gehabt und ich habe auch ein Interview mit Rambo aufgenommen und der hat so ein bisschen den Kontrast erzählt, wie es damals bei ihm war, wo es halt ein paar W-Shows im Jahr gab, 3-4, 2 GWF-Shows, 3 GSW-Shows und sonst gab es halt nichts. Und wie das da war als junger Wrestler anzufangen. Das heißt, man kann ja bei dir wirklich von Privileg auch sprechen, was ihr heutzutage habt. speaker-0: Also wirklich, wie gesagt, in meinem ersten oder zweiten Jahr hatte ich 40 Wrestling-Matches, weißt du? Und manche haben gebraucht 5 Jahre oder 6 Jahre ⁓ 40 Matches arbeiten. speaker-1: Ich habe mit Robert bei Dr.Line darüber gesprochen, glaube ich. speaker-0: Genau, also früher war das ja alles total bescheiden und die Szene hat sich ja so etabliert in Deutschland, dass überall mittlerweile Wrestling Shows passieren. Gerade diesen Samstag passieren mindestens drei Wrestling Shows in Deutschland. Ob im Süden, ob im Osten oder im Westen, weißt du? speaker-1: Wir hatten an einem Wochenende, das möchte ich wirklich nicht mehr herausstellen, in Norddeutschland an einem Wochenende in 2025 nur Norddeutschland vier Shows. Das ist verrückt. speaker-0: Ja, das ist wirklich verrückt. Und währenddessen war in Westen auch noch eine Show und im Osten auch. Also, ja. speaker-1: Genau, so ist es nämlich. Und dass sowas möglich ist, das heißt ja auch, aber du brauchst genug Talent dazu, die das auch machen können. Kann man sagen. Und du kommst ja auch rum und du siehst auch viele Leute aus verschiedenen Trainingsschulen und wo die herkommen. Was willst du sagen, wie du bist selber noch einer der jungen Wesen im Wrestling? Wir haben im Interview gelernt, 25 Jahre alt, also eigentlich noch ziemlich jung, dass du dich alt fühlst, das ist halt schade. Aber das Ding ist halt ganz einfach. Du bist auch einer der jungen, aufstrebenden Generationen. Was denkst du? Wie sieht es ⁓ die Zukunft im deutschen Wrestling aus? Weil du triffst auch viele Leute in Matches, in verschiedenen Leagens, die genau auch vielleicht so lange wie du dabei sind. Wie ist das? Was glaubst du für, wie sieht es mit der Zukunft aus in den nächsten Jahren? speaker-0: Also ich glaube, die Zukunft wird super sein, wenn nicht alle, sagen wir mal, im schlimmsten Fall alle irgendwie geseint werden und alle wechseln. Wenn die alle einen festen Arbeitsvertrag in Amerika, Japan oder so bekommen. Aber es ist ja nicht nur in Deutschland so, weißt du? Wenn man bei WXW arbeitet, kommen ja auch multinternationale Leute, kommen welche aus Frankreich rüber, kommen welche aus Spanien rüber, aus Italien. Und gerade dieser ganze Austausch mit den ganzen, die auch vielleicht am Ende meines Alters sind, oder so diese Altersstufe. macht das übelst Laune zu sehen, okay, die sind alle mein Alter. Ich hoffe, ich werde mit denen richtig alt und wir können doch in 30 Jahren irgendwo noch in einer coolen Halle abwresteln. Das ist ja der Traum von allen quasi. speaker-1: Das wäre schön. Es ist ja auch deutschlandweit ein Publikum da. Das sieht man ja auch dadurch, dass es so viele Shows in so vielen Ecken in Wrestling Deutschland dann auch gibt. Was ist außer der Osten und vielleicht, sagen wir mal, WXW bist du auch ziemlich oft. Was sind so Sachen, wo es dir Spaß gemacht hat zu catchen? Gibt es so Sachen, wo du dir gedacht hast, geil, da kann ich mal hin. Gibt es Reisen, die du machen konntest durch Wrestling? speaker-0: Das wäre speaker-1: Da muss man ein bisschen mitnehmen. speaker-0: Also eine große Reise war jetzt zum Beispiel am Wochenende nach Bratislava. Da waren wir über Art of Wrestling dort. Ich war schon in Italien unterwegs. Ich habe mal Freunde in Spanien besucht, aber da habe ich nicht ein Wrestling-Match gemacht, aber da konnte ich mit Wrestling trainieren. Oder in Deutschland fahre ich total gerne zur Catch Factory, zur CWG oder zu Javara nach Kiel. Das sind ja natürlich alles total Also heißt, kleinere Wrestling-League, wo bei WXW natürlich immer mit Kamerawork, mit Storylines und alles bisschen verzerrt ist. Und es ist auch manchmal einfach schön, mal in eine kleinere Townshow zu fahren und einfach nur abzuwresteln, ohne eine Promo, ohne alles drumherum. Und das genieße ich ja auch gerade am Wrestling am meisten. Einfach hinfahren, irgendwo abcatchen, am besten haben die Leute übelst Bock auf geilen Partycatch und dann läuft der Hasen. speaker-1: Aber das ist wahrer dann ja eigentlich der richtige Ansprechpartner speaker-0: Das war schon öfter, auch generell Kiel war immer cool, Maximum. Die gibt es jetzt glaube ich gar nicht mehr so in dem speaker-1: Also ich weiß im Moment keine Veranstaltung, die irgendwie eingekündigt ist. Das heißt aber, da der Schwebe keiner weiß was los ist, auch die Fans anscheinend nicht. speaker-0: Genau, aber generell der Kiel fand ich immer ein super cooles Publikum. Das hat sich dann immer so jetzt bisschen vermischt ins CWG Publikum, was halt auch ein studentisches Publikum ist, die einfach nur Bock haben, sozusagen auch vorglühen beim Wrestling und haben gute Laune und haben Bock danach weiterfeiern zu gehen. Das ist ja genau mein Publikum, was ich immer sage, was ich liebe. Da kann ich meine greatest Hits raushauen und die Leute freuen sich und ich freue mich. Da ist das so ein Geben und Nehmen. Ja, genau. Es ist immer schön ein tolles Publikum speaker-1: Macht man als Nick Schreier bei großen Sachen wie zum Beispiel Karat oder anderen Shows zu anderen Wrestlern, ein viel höheres Standing vielleicht als man selber haben hin noch heutzutage auch und sagt, könnt ihr vielleicht mal ein Match schauen und mir ein paar Tipps geben, macht man das noch als Nick Schreier? speaker-0: Ja natürlich, also ich frage immer, wenn ich jetzt nicht gegen Robert wrestle, ob der sich mein Match anguckt oder wenn ich mit Axel auf Tor bin, ob der sich mein Match anguckt oder mit Laurie. Also man ist immer im Austausch, man hat permanent irgendwie oder wenn es so schon nicht klappt, dann schickt man den YouTube Link rüber und dann schauen sich die Leute das Wrestling Match an und geben einem Feedback. Also die Feedbackkultur in Deutschland ist so gut und da bin ich auch der Meinung, die sollte jeder junge Wrestler nutzen. Wer das nicht nutzt, der macht einen großen Fehler und bleibt immer auf der Stelle. speaker-1: Hast du das jemals erlebt, dass der einer kein Feedback geben wollte und hat gesagt, nee ich hab keinen Bock? speaker-0: Es gibt natürlich dieses Alibi, kannst du schauen, ja, mache ich. Und dann weiß ich, er hat es vergessen zu schauen. Und dann sagt er, war alles gut. Das ist so diese typische Antwort. Und dann weiß ich, okay, alles gut. hat es einfach vergessen oder der keinen Bock und will es mir nicht sagen. Aber das ist ja alles easy. Wenn ich mir auf den falschen Fuß abwisch habe, dann ist das so. Und ich habe so eine gute Bappe. kenne die Leute mittlerweile alles so gut, dass ich die einfach anschreiben kann am Ende des Tages und schicke dir eine Link und sage, ey könnt ihr das mal angucken, was sagt ihr dazu? speaker-1: Wie wichtig ist das Connecten für dich mit den Fans auch nach der Show, auch am Merchstand, dann vielleicht nicht nur aus dem verkäuferischen Sinne, dass man mit dem Publikum redet, sondern wie wichtig ist dir das wirklich? Also, dass du sagen würdest, der Kontakt mit den Fans, dass du auch mit denen interagieren kannst. Was würdest du sagen? speaker-0: Also das im Match macht es mir am meisten Spaß, ⁓ mit den Fans zu interagieren. Und danach gehört das für mich eigentlich auch. Ich habe das so gelernt, dass das einfach davor und danach einfach dazu gehört sozusagen. Am Mürtisch dort eine gute Zeit mit den Leuten zu haben. Und wenn die froh das machen wollen, wenn die quatschen wollen übers Leben, dann ist das so. Und ich mag das total. Also mir macht das total Spaß. Manchmal bin ich total fertig. Das tut mir auch dann total leid. Wenn ich nicht mehr Ich mental dafür bereit, eigentlich Gespräche zu führen, aber ich gehe trotzdem noch mal raus am Merchand. Aber das breche ich öfter dann schnell ab, wenn ich merke, das wird hier nichts mehr. Aber im Großen und Ganzen liebe ich das, dem Publikum da draußen zu interagieren. Ob es im Ring ist, gerade im Wrestling macht es mir am meisten Spaß, nur für das Publikum zu arbeiten. Ja, auch außerhalb. Das ist für mich ein großes To-Go. speaker-1: Er hatte auch so ganz wildes Wrestling-Fanprojekt, ein familiäres, hätte ich fast gesagt, auch mit den Blutsbrüder Ultras. ich habe das Gefühl, nicht nur das Wrestling-Potenzial, was im Osten wirklich da ist, wenn du mal geballt guckst, was dafür Leute eigentlich abcatchen drum herum. Ich habe letztendlich mit Johnny Rance zum Beispiel auch so über Leute wie Koray und so gesprochen, die... die einfach viel zu oft unter dem Radar laufen und solche Leute, die gar nicht so oft catchen, aber auch wirklich gut sind. Und das Witzige ist, ich glaube auch die Fanbubble ist eine der verrücktesten in ganz Wrestling Deutschland. Würdest du das unterschreiben? speaker-0: Ja, auf jeden Fall. Ich habe auch schon den Blutsbruder Ulf Kras gesagt, ey Leute, ich sehe mich öfter als meine Familie, mir macht das langsam Sorgen. Die habe ich jedes Wochenende gesehen, ich sehe meine Familie nie so oft. Das ist halt, ja, es ist spannend, dass man jedes Wochenende irgendwie die gleichen Leute in den ersten Reihen sieht oder ganz hinten mit den Plakaten. Aber es ist immer wieder schön, weil ich weiß, auf dies Verlass, die feuern uns an, wenn es mal ruhig wird, wenn das Publikum nicht weiß, was abgeht. Das ist immer total viel Gold wert. speaker-1: Ich Merchandise angesprochen. Wie geht man daran? Wie überlegt man, was man für ein Merchandise macht? Wie hast du das gemacht? speaker-0: Das ist eine gute Frage. weiß, mein erstes Merchandise, da hat dann Zerlitos die richtige Frage gestellt, was soll denn das T-Shirt überhaupt ausdrücken? speaker-1: Diese Frage haben Leute im Wrestling glaube ich schon sehr sehr oft gehört. In vielen Zusammenhängen glaube ich. speaker-0: Genau und diese Frage seitdem begleitet die mich tatsächlich und so gestalte ich oft mein eigenes Merchandise. Gerade Hardro Schreiershirts habe ich alles selber gemacht, weil ich da einfach bisschen Bock hatte, so was auszuprobieren. Ich bin da nie so krass krachig unterwegs gewesen mit irgendwelchen Fotoshops, aber mit Canva kann man viel coole Sachen machen und manchmal suche ich im Internet, was könnte ein cooles Design sein. Was man irgendwie nicht copy and paste macht, was man vielleicht so bisschen als Inspiration nutzen kann. Oder gerade was geht auf den allgemeinen Kleidungsmarkt, was tragen die Leute gerade und kann man das irgendwie ins Wrestling umtransformieren? Und Merchandise ist halt ein total wichtiger Prozess auf jeden Fall, sich damit selber auseinanderzusetzen, was will man selber anbieten und am Ende ist es auch total nützlich, muss man einfach so sagen. speaker-1: finanziert einem auch so ein bisschen das wrestler rein zu können oder speaker-0: Auf jeden Fall. Ich sag's so wie es ist, dank Merchandise habe ich öfter mal eine neue Wrestling Gear kaufen können. Gerade in meinen Studentenzeiten war das alles nicht so einfach. speaker-1: Also der ein oder andere, dann überlegt, ob er das T-Shirt kauft, einfach an die Worte von Nick gerade denken. glaube, das ist auch immer so ein Nehm und Gehm. Ich habe eben auch, wie wichtig die Fans sind. Ich würde dich gerne mal was anderes fragen. Wenn du darüber nachdenkst, wir haben erst darüber gesprochen, welchen Stand du jetzt hattest und früher darüber nachgedacht hast. Aber hättest du dir erträumt, dass du mal Titel hältst und dass du wirklich für eine Promotion so wichtig bist? dass du sie in der Sparte repräsentierst. speaker-0: Nee, tatsächlich nicht. Ich bin da total im Nischturm rangegangen und habe so gedacht, es wäre total cool, mal dieses Adrenalin zu spüren und das aber auch noch in einem BXW-Ring. Das war mein Grundgedanke, warum ich bei BXW sein will. Ich will vor dem Vorhang sein, weil ich kannte es halt als Fan quasi, zum Karate oder so, bin ich immer mal rübergefahren und habe mir das dann angeguckt und habe gedacht, durch diesen Vorhang oder durch diese, wie nennt man das, Gorilla, Will ich gern mal gehen, selber gehen. Und dann bin ich da durchgegangen und dann wollte ich natürlich immer mehr. Aber dass ich mich jetzt sozusagen so in Anführungszeichen wichtig als Charakter adaptiert habe, gerade im Tag Team und mit meinem besten Freund Lauri Tag Team Titel zu gewinnen, das habe ich mir natürlich nie erträumt. das hätte ja, das war gar nicht auf meiner Bucketlist quasi. Ich wollte einfach nur abwresteln und eine gute Zeit haben. Aber dass es auf einmal so eskaliert hat keiner gedacht. Quasi. Also ich hab's nicht dran geglaubt. Es war eine schöne Überraschung. speaker-1: Würdest du dir der Form so geben, wenn es Laurie nicht geben würde? speaker-0: Ne, auf jeden Fall nicht. Ich würde auf jeden Fall mit Wrestling weitermachen, aber Laurie hat mir so den Weg geebnet, dass ich der bessere Wrestler werde, so wie ich heute bin. auch Franz am Anfang, auch Axel, auch Robert, alle haben mir so bisschen den Weg geebnet. Weil, müssen wir mal ehrlich sein, mein Charakter, Nick Schreier, der ist quasi nur einmalig. Ich bin Babyface, aber ich bin diese Party-Kandone im Ring. Also ich bin auch im echten Leben eine Partykanone, aber so diese Art von Babyface, gibt es in Deutschland super selten, die genau das gerade ausfüllt und ich kann das gerade als Nick Schreier ausfüllen und das macht mich glaube ich glücklich, weil ich genau weiß, was ich machen kann und was mir Spaß macht und dass ich nicht irgendeinen Charakter spielen muss, den ich gar nicht fühle und deswegen macht es glaube ich auch so, wie sagt man, das macht es so gar nicht, das alles. speaker-1: Ist das ein Teil deines Gimmicks, so wie ich es verstanden habe, dass du wirklich dann auch vielleicht ein bisschen überspitzer, aber schon du selbst bist? speaker-0: Ja, bin auf jeden Fall, im Ring bin ich nur nochmal 50 % mehr, würde ich jetzt mal sagen. speaker-1: Wenn du Backstage auch immer so Vers-Video bringen wärst, würdest du dann noch gebucht werden bei Shows? speaker-0: Ja, ja, auf jeden Fall. So ist es so. speaker-1: Aber du hast den Schalke auch im Nacken. Ich weiß es ja auch, du hast erst gesagt, das wurde dir vielleicht das eine oder andere Mal auch übel genommen. ich glaube das Wichtige ist, Wrestling sollte nicht sein, wo man hingeht und es doof ist. Ich glaube, ihr Wrestler, gibt so viel von eurer Zeit, von eurem Körper, von vielleicht auch eurer Zeit mit Familie und Freunden. was du ja erst auch schon bisschen eingedeutet hast. Was ist für dich der Payoff, wo du dir jedes Mal sagst, das macht das Wert, dass ich das mache? speaker-0: Dieses Gefühl nach einem Wrestling-Match tatsächlich, dass alles gesund gegangen ist, dass ich gerade Spaß des Todes hatte. Und natürlich ist es manchmal auch harte Arbeit in so einem Ring zu sein und es kann nicht immer nur Spaß machen. Aber zu sehen gerade auch diese ganze Entwicklung, also ich schaue mir ab und zu mal alte Wrestling-Matches an. Oder wie ich mich da bewegt habe oder wie ich da generell geresselt habe und jetzt im Vergleich. Gerade auch solche Payoffs, wie dass ich mit den Tranquilos der Rappon im Ring stand und wir in Hamburg ein cooles Wrestling-Match hatten. Ich irgendwie einen Pay-Off hatte mit einem Tag, den ich mit Masato Tanaka zu stehen. Also das sind ja alles so Momente, die man alle nie kommen sehen hat. Für mich war immer das Größte, ich wrestle in Dresden ab, bei EHW vielleicht, als es THW gab bei uns von der Wrestling-Schule. Und dann war es das aber. Ich habe ja selber gemerkt, ich muss ja auch ganz schnell raus und irgendwie in allen Wrestling-Bubbles wrestlen, ⁓ hier Fuß zu fassen. Aber dass es so eskaliert, hätte ich natürlich nicht gedacht. speaker-1: Ich habe einen Zuhörer von uns, der wird sich jetzt sehr sehr freuen, dass ich die Frage stelle. Ich würde dich gerne mal fragen, hast du zufällig mal bei einer Show in Deutschland gecatcht, die von Joe Henry veranstaltet wurde? Und weißt du noch, wer dein Gegner da war? speaker-0: Ja, tatsächlich. Er hatte zwei Matches. Ich hatte nun Rumble mit ganz vielen Leuten aus Deutschland und aus Schottland. Den habe ich dann gewonnen und gegen Leon Slater gerettet. speaker-1: Das Match war auch sehr lange für Boll. Ich habe von dem Zuhörer gehört, dass er noch nie so ein gutes und spannendes Match gesehen hat und auch so ein interessantes Match, wo man nicht das Gefühl hatte, dass klar, wer gewinnt. Ich glaube, Leon Slater ist nahm aber auch zu dem Zeitpunkt damals, der vielleicht vom Standing über dir steht, dass du speaker-0: oder nicht? speaker-1: ihr beide aber das anscheinend hinbekommen habt, dass ihr da ein Match aufs Parkett gelegt habt, wo keiner wusste wer gewinnt. Wie hast du das Match empfunden? Wie war das für dich gegen so einen Mann? Willi und Slater. speaker-0: Das war natürlich ein... Also mit Engländern zu wrestlen ist ein ganz anderes Gefühl als mit Deutschen zu wrestlen, habe ich gemerkt. Gerade auch durch die Sprachbarriere und durch den Dialekt oder Akzent habe ich oft den Leon nicht verstanden. Aber wir haben uns da durchgewurscht und haben einfach ein cooles Match rausholen wollen. Ich war relativ unerfahren. Das war vor zwei Jahren, wann das war. Ich wusste auch nicht, was mich hier erwartet. Aber ich habe einfach gesagt, Leon, ich will ein cooles Match machen. Was machen wir denn? Und dann hat er mir gesagt, wir machen das, das und das. ich so, alles klar. Und dann habe ich meinen Style mit seinem Style verbunden. Er hat ja einen super High-Flying-Style und ich habe meinen Style. Konkret zu allem, aber irgendwie hat es super gematcht, dass die Leute waren so dahinter, das werde ich auch nie vergessen. Das war ja alles an einem Mittwochabend. Ich kam von der Arbeit, habe dort zwei Wrestling-Matches gearbeitet und bin Donnerstag wieder auf Arbeit gegangen. Der Körper kann das alles gar nicht verstehen, was gerade abging. Und gerade mit dieser ganzen Resonanz, was die Leute gesagt haben, wie toll dieses Wrestling speaker-1: Du hast das von mehreren neuen gehört, dass die das verteufeln. speaker-0: Ja, das tatsächlich. Aber ich nehme mir sowas zu Herzen, das macht, das klingt doof, aber das macht jetzt nichts mit mir. Also ich freue mich, wenn die Leute sich freuen. Aber das wäre glaube ich der falsche Ansatz, mir dazu zu ich bin der Geilste, weil ich ein geiles Wrestling-Match habe. speaker-1: Meinst du, so bekommt man Kopf, wenn man so agiert und sich solche Sachen einsteigert? Dass man den eigenen Hype quasi glaubt. speaker-0: Ja, wenn man den eigenen Hype glaubt. Und ich war nie der Typ, der seinen eigenen Hype geglaubt hat. Also, habe ich jedenfalls. Man kann mich jetzt auch berichtigen. Aber ich habe versucht, einfach einen kühlen Kopf zu bewahren. Und natürlich war das eine besondere Situation, wenn ich jetzt zurückdenke, mit dem Steadban Entrance und allem drum herum. Man hat gesehen, dass man im Internet überall markiert wurde, weil es so verrückt ist und allem drum herum. Aber nach einer Woche war das Thema dann auch wieder durchschubbig. Dann ging es einfach weiter zum nächsten Puppen. speaker-1: und da würde ich gerne mal mit dir darüber reden. Das ist halt einfachen Match ohne Story. Das ist einer gegen einer. Das ist quasi ein einfaches Match. Aber Wrestling macht für mich halt oft aus, dass eine Geschichte erzählt wird. Und das zeigt ja auch oft ist nicht das, was im Match passiert ist bei den Leuten im Kopf, sondern die Geschichte, rumherum passiert ist oder die Geschichte, die im Match erzählt wurde. Und nicht unbedingt, welche Aktion oder was gemacht wurde, sondern das bleibt auch oft. Und wir wissen das ja beide selber. haben ja Wrestling geschaut und schauen Wrestling, dass das oft eher die Momente sind, die im Kopf hängen bleiben. Das heißt, wie wichtig ist dir auch, dass in deinem Match, wenn du kämpfst, dass halt sowas auch stimmig ist, dass es halt nicht nur mal eins gegen eins ist und im Endeffekt ein sportlicher Wettkampf. Weil auf Dauer kannst du so, glaube ich, kein Publikum halten. In Deutschland, glaube ich zumindest. Das heißt, du musst Geschichten erzählen. Wie wichtig ist dir sowas? speaker-0: Super wichtig, Geschichten erzählen, ist Abend-Unrestling. Manche wollen natürlich ihre großartigen Moves raushauen und haben keine Geschichte dazu. Aber dann, bringen dir die ganzen Moves, wenn du die nicht stacken kannst, mit Emotionen, weißt du? Und ich versuche so viele Emotionen wie möglich aus den Leuten rauszukitzeln, aus meinem Gegner rauszukitzeln und aus mir rauszukitzeln. Da ist das, ja, also ich würde sagen, wir sind in Deutschland, haben es auch extrem gut. Ich merke es auch immer wieder, dass ich am liebsten nur in Deutschland wrestle möchte. Weil die England haben einen ganz anderen Wrestling-Steel, die in Japan haben einen anderen Wrestling-Steel, in Amerika auch. In Deutschland geht es uns richtig gut, muss man einfach so sagen. speaker-1: Was ist der härteste Wrestling-Stil, wenn du jetzt mal unter uns Pastorenteuchtern hier sprechen möchtest, was ist der härteste Wrestling-Stil, auf den du bis jetzt getroffen bist? speaker-0: Der härteste. Vom körperlichen Schaden oder vom... Das ist echt anstrengend. Was meinst du? speaker-1: Ja, kannst gerne beides nennen, wenn du möchtest, wenn du da beispiele. speaker-0: Also ich würde schon sagen, Japaner hauen richtig zu. Japanischer Strong Style gehört halt irgendwie dazu. speaker-1: Das heißt, die Markteile waren nicht immer ein Zuckerschlecken. speaker-0: Die Markthalle waren Zuckerschlecken. Da, das war super. Aber es gab auch noch andere Japaner in meiner Geschichte. Japaner, ja, aber auch Lucha Libre. Also da muss man einfach den Kopf ausstellen. Ich merke es immer wieder. Ich schaue mir Lucha-Matches an und dann stellt man einfach den Kopf aus und macht Lucha Libre. Die haben eine ganz andere Kultur, die haben eine ganz andere Wrestling-Psychologie, die haben ganz anderes Wrestling-Verständnis und da gibt es einfach Highspots. speaker-1: Okay. Ich weiß nicht, ob du überhaupt noch da warst am Karatsauntag, wie dieses Lutscher Match passiert ist. Warst du noch anwesend? Du hast das also gesehen, was für ein Wahnsinn. speaker-0: Ich war noch an Dieses Lucha Match war einer der schwächeren. Muss man einfach sagen. Ich fand, war meine persönliche Meinung. Alle fanden es super, aber ich hab schon bessere Lucha Matchs. speaker-1: Aber es war trotzdem gut. Also es war jetzt nicht schlecht. speaker-0: Ja es war gut, sportlich gesehen, sage ich solche Lucha Matches sind cool und kreieren lustige Momente, aber ich habe schon bessere gesehen. speaker-1: Ja gut, aber das ist auch bei dem Line-Up, was es beim 16 Karat Gold auch an Luchadores, die jetzt auch in ganz anderen Ligen catchen, sage ich mal. Gar nicht so einfach, glaube ich, dieses Tempo zu halten. Und ich finde das immer wieder spannend, dass man immer wieder neue Leute findet, die man wirklich auch einem deutschen Publikum vorstellen kann. Das war natürlich durch dieses Indie-Sammel, wo sich auch Leute zeigen konnten, auch eine sehr spannende Geschichte. Hast du die Show gesehen? speaker-0: Ähm, lau... Ich hab Teile davon gesehen. War das Tag zwei oder Tag drei? speaker-1: Das war Tag zwei, oder? speaker-0: Ich glaube, da muss ich, ⁓ mich selber in Schutz zu nehmen, ich glaube, ich war tatsächlich drüben bei der der Nachbarveranstaltung im Kultempel, ⁓ meine Freunde anzufeuern. speaker-1: Stimmt, wir haben uns auf dem Rückweg noch getroffen, wo ihr zurückgegangen seid. Jetzt weiß ich, ja absolut, ja du hast recht. speaker-0: Genau und ich war mental aber auch noch schon bereit für das Hardcore-Match am Abend und war eigentlich gar nicht bereit, Wrestling anzugucken quasi. speaker-1: Ich fand den Ansatz so spannend, weil du hast da Leute, die sich in der Wrestlingwelt vorstellen wollen, Nick. Und ich hatte bei jedem verdammten Match das Gefühl, dass die alle nochmal 10, 15, 20, 30, 40, 50, vielleicht 100 Prozent nochmal draufgelegt haben, ⁓ da wirklich das beste Match für sich hinlegen zu können. Und jede Einzelne bei dieser Show hat das gemacht. Und ich finde das so, so spannend, weil das Publikum hat das so gewürdigt. Und ich finde... finde es cool, dass von WXW auch solche Chancen immer wieder vergeben werden. Für Leute, die vielleicht noch nicht auf Umrat da sind. speaker-0: Ja, auf jeden Fall. Und das Cardestorches Shows werden ja dafür gemacht, ⁓ neue Leute an den Radar zu holen und auch einfach mal auszuprobieren, ob die vielleicht mal an dem BXW Kosmos arbeiten. speaker-1: Da haben sich der ein oder andere sicherlich empfohlen, habe ich das Gefühl gehabt. speaker-0: Ich denke auch. denke auch. Dafür ist es da. Und man merkt auch die Grundstimmung von allen Wrestlern sagen, wir wollen irgendwann mal bei WXB arbeiten, weil das sind hoch frequentierte Shows. ist die professionellste Show in Deutschland, muss man einfach so sagen. Und eigentlich mit in Europa. Und auch die größten Shows. Jeder will irgendwie auch im Karant dabei sein. irgendwie ja. Alle wollen bei WXB arbeiten. speaker-1: gab es das Name Game im Ilya Bloom Game. Es gab das Name Game Barambo, die GWF Edition. Und heute machen wir mal den Willen Osten, mein Lieber. So ein paar Worte zu jedem, den ich dir so nenne. ja, da würde ich gerne mal anfangen. Und wir haben schon oft über ihn hier was gehört und auch über ihn gesprochen. Lawrence Romant. speaker-0: Bester Freund, wunderbarer Trainer, holt das Beste aus einem raus und man ist einfach dankbar, dass der einem Leben ist, dass man mit ihm das gemeinsam bestreiten kann. speaker-1: Der Mann, Ceritus war, anscheinend immer mehr zu Breezy-Bruiser wird. Was sagst du über den? speaker-0: ⁓ he's breathing, he's breathing, he's bruiser. glaube, der, also auch einer meiner engeren Freunde hier in Wrestling Deutschland und ich liebe es mit dem Mann auf Tour zu sein. Wir haben den gleichen Humor sozusagen. Und es ist einfach schön zu sehen, wie er sich vom Zeritos abkopfeln kann, weil ich weiß, wie sehr er dieses Gimmick liebt. Aber mit Breezy Bruiser, da sehe ich eine Zukunft und es macht einfach Spaß, dem anzuzusauen. speaker-1: Ja, das ist halt auch so eine Entwicklung und wenn du beide Sachen machen kannst und du weißt, dass du eins sehr gut gemacht hast und ich glaube jeder in Deutschland, der ein bisschen Ahnung von Wrestling hat, wird sagen, es gab nicht ein Gimmick in Deutschland, was jemals so ausgefallen war wie das von Cerritos und was auch genau so rübergebracht wurde wie das von Cerritos. speaker-0: Das war einmalig und Cerritos hat sich das selber reingearbeitet. Das muss man einfach sagen, das hat ihm keiner gesagt, was er zu machen hat. Damals gab es diese ganze Feedback-Kultur noch nicht. Der hat ja auch schon 2016 angefangen. Der wurde in den Ring geschmissen und hat gesagt, los, leg mal los hier, hier hast deinen Overall. Und hat sich in den Jahren so rein gefuchsen, das Thema, dass der da einfach eine coole Attraktion gemacht hat. speaker-1: Der Shooter der Schuld. speaker-0: im Duck the Line Podcast zum Platz eins der besten Beifahrer in Ostdeutschland geworden. Der beste Ringrichter, kann den schönsten Leapfrog der Welt und ist mit mir in der sozialen Arbeit tätig. Und es macht einfach immer wieder Spaß, mit dem Mann auf Tour zu sein. speaker-1: Ja, Grüße Schutter! speaker-0: Und guter Ringrichter, ich weiß jetzt nicht, ob ich das gesagt habe. Perfekt. speaker-1: Ja, hast du schon, aber zweimal kann man es ruhig sagen. Super. Der nächste Name, der mir so einfällt. Wir jetzt schon über ihn gesprochen. Dieter Schwarz. speaker-0: Dieter, was soll ich sagen? Hatte Arbeit, übertrifft alles. Der Mann, wir haben mal gesagt, unser graus Moischen hat sich einfach in den Herzen von Oberhausen reingekämpft oder reingekatcht und es ist einfach schön zu sehen, wie hart der Arbeit alles wegmachen kann. Was soll ich sagen? Ist ein toller Mann. Ich liebe ihn, auch wenn wir manchmal nicht dieselben Meinungen über das Wrestling haben, aber es macht einfach Spaß mit dem Mann zu quatschen. speaker-1: Johnny Redset speaker-0: ist auch schon ewig dabei, macht eine richtig coole Show oder stellt da was Cooles auf die Beine in Leipzig und ist einfach schön, ihn immer dabei zu haben. Ist immer ein Mehrwert. speaker-1: Wer wird für die ganze deutsche Wrestling-Szene und glaube ich auch für die ostdeutsche Wrestling-Szene und für die europäische Wrestling-Szene, ist ein Mann, der von vielen als der beste Wrestler Europas bezeichnet wird, Axel Tischer. speaker-0: Du hast ja schon alles gesagt, er ist der beste Wrestler in Europa. Der Mann hat immer, wir versuchen den Weg A, B und C zu gehen, aber er hat immer noch den Weg bis Z. Also er weiß alles. Er ist unser, wir sagen immer unser Dumbledore oder unser Yoda. Ja, mit Axel auf Tour zu sein, du lernst was, er ist menschlich super. Ich lieb's mit Axel auf Tour zu sein. Und ich hoffe, wir sind bald wieder auf Tour gemeinsam. speaker-1: Ich würde zu Axel gerne mal eine Frage stellen, weil ich glaube, ihr alle, ihr Jungs und Mädels habt so eine große Chance, nämlich Axel ist durch die besten Trainer der Welt trainiert worden und das über Jahre hinweg hat das ganze Programm von WWE von vorne bis zu den großen Shows durchlebt zu Champion-Gürteln bei WWE. Ich glaube, die Chance, Europäisches Wrestling hat Und das Wissen, was ein Axel Tischer, glaube ich, auch weitergeben kann. Und du sagst nicht nur nicht ⁓ die Sachen im Ring, sondern auch, wie nimmt man sich drum herum, wie agiert man vielleicht auch auf einer Show, alles drum herum. Ist, glaube ich, Axel eine richtig, richtig gute Geschichte für deutsches Wrestling. Aber gerade auch für euch Leute, die im Endeffekt wöchentlich eigentlich unter ihnen lernen können, oder? speaker-0: Ja, auf jeden Fall. Also mit ihm, er ist gesagt das Mastermind im Wrestling Kontext. Generell ist er ein super intelligenter Businessmann, auch wenn es ⁓ Wrestling Business geht und menschlich gesehen auch Top Girl. speaker-1: Und letzten, den ich außer Ostbarbel nicht vergessen möchte, und dann habe ich noch einen ganz letzten Namen, natürlich der in Herrn Grunewald. speaker-0: Herr Grunewald, haben uns tatsächlich, wir sehen uns in letzter Zeit weniger. Ich war auch nie so oft mit ihm auf Tour unterwegs, aber ich weiß, er macht tolle Musik. Er macht tolle Ansager, gerade für die Catch Factory. Er schreit immer so rum, aber er macht das super. Ich bin nicht MacGyndale, ich freu mich immer, wenn er mit im Haus in Juen ist oder in Oberhausen oder wir sehen uns in Leipzig oder bei EHW. Da macht das einfach Spaß. speaker-1: Der Bande Kampfkunst ist Fast Time Motor. speaker-0: Ja, was soll man über Mudo sagen, was nicht schon jeder weiß? Ratten Mudo, das versoffenste Arschloch in Dressling Deutschland, find ich Spaß. Ein wunderbarer Mensch mit einem Herzen aus Gold und man ist einfach super gerne... Also mit Mudo sag ich immer, kann man einen Krieg fahren. Mit dem weiß ich, da gewinnt man. speaker-1: Bevor ich ihn vergesse, Franz Engel. speaker-0: Franz Egel hat mir meine ersten Schritte im Wrestling gezeigt. Dafür werde ich immer dankbar sein. Irgendwann ging unsere Wege so bisschen auseinander, weil er nicht mehr so aktiv für die Wrestling-Schule war als Trainer. Und ich war auch viel auf Touren unterwegs. Aber wir haben immer eine Freundschaft, uns verbinden wird. Und auch eine schöne Zeit, gerade in 2020, als ich nach Dresden gezogen bin, war der Franz meine erste Anlaufstelle in Dresden. speaker-1: Ja, und ich hätte fast einen großen Namen vergessen, der auch in deiner Karriere eine Rolle gespielt hat. Was würdest du sagen, wenn du außen herum so auf das guckst, was Nick Schreier gemacht hat? Was würdest du sagen? Wie zufrieden bist du stand jetzt, wo du bist? speaker-0: Super zufrieden. Man sagt ja immer, das Sky ist the limit, aber ich versuche immer weiter höher zu gehen. Ich frage mich, was die Zukunft noch bringen mag, wo es noch hingeht, was alles noch passieren kann, was noch verrückter ist, was alles schon passiert ist. Weil manchmal überlegt man natürlich, was kann es jetzt noch Cooles geben? Aber ich denke, wird irgendjemand noch ein paar coole Ideen haben, die ich umsetze. Aber ich bin sehr stolz, ehrlich zu sein, welchen Weg ich gegangen bin. viele typische Schritte, die mit Freundschaften kaputt gegangen sind, Beziehungen in Brüchen gegangen, weil man sich aufs Wrestling priorisiert hat. Aber ich bin genau glücklich, wo ich jetzt bin. Ich bin privat wie auch im Wrestling super happy. Und ich hoffe, es geht einfach nur so weiter. speaker-1: Retirement sind ja oft im Wrestling jetzt nicht was, was jetzt so in Stein gemeißelt ist wie auf einem Grabstein, wenn man tot ist. Das ist ja eher was, was so fließend ist im Wrestling, wenn man retires, ob man nochmal zurückkommt. Und wenn ich ein Wunsch-Match für dich hätte und dass jemand für mich nochmal in Anführungsstrichen ein vernünftiges Abschiedsmatch hätte, würde ich mir wünschen, es gibt nochmal Nick Schreier, Sandman, wer hat das beste Entrance. speaker-0: Ja, sind wir aus den 90ern, oder? speaker-1: Ja oder Nick Schreier aus den 2026ern. Da sind die Leute sich vielleicht gar nicht uneinig. Ich wünsche mir, dass du auf jeden Fall weiterhin so viel Spaß bei Wrestling-Shows hast. Weil das ist heute rumgekommen. Du machst das auch so bisschen, weil du richtig Bock darauf hast, den Jungs und Mädels abzuhängen. speaker-0: Ich auch. Wrestling ist immer das schöne, was nebenbei auch noch dabei ist, so weißt du. Aber ich lieb's mit den Jungs und Mädels unterwegs zu sein. speaker-1: Bevor wir ganz zu Ende sind, Wrestling ist nicht immer positiv, manchmal auch negativ. Was würdest du sagen? Wie viel hat dir das schon von Familienleben und Freundesleben genommen bis jetzt? Du bist noch nicht so lange dabei. Aber würdest du schon sagen, dass das einschneidend ist, dass man dann doch eher den einen oder anderen Termin dann absagen muss, wenn man in der Situation ist, in der du gerade bist, wo man halt auf viel Bookings Deutschland weiter hat? speaker-0: Das ist natürlich ein total einschneidiges Erlebnis, gerade wenn man sich entscheidet, nach Dresden zu ziehen aus dem Erzgebirge. Ganz viele Freunde und Familien, meine Familie sehe ich super selten, alle drei Monate oder so was, wenn ich Zeit dafür habe. Freunde sehe ich super selten. Ich bin froh, dass gute Freunde von mir hier jetzt in Dresden mittlerweile wohnen. Sonst hätte ich auch gar, also wenig bis gar keinen Kontakt. Und ich merke aber auch immer wieder, es tut mir persönlich gut. Einfach mal aus dem Wrestling-Kontext rauszugehen und einfach in mein privates Leben mit meinen Freunden unterwegs zu sein. Aber es ist schon tatsächlich viel passiert. Einfach, ich glaube, das sind normale Schritte, wenn man erwachsen wird. Aber Wrestling hat da auch nicht geholfen. speaker-1: Mit Job ist es dann vereinbarer dann auch Wrestling für dich zu machen, das heißt an Wochenenden musst du eigentlich nicht zu uns arbeiten. speaker-0: Nee, nee, Ich bin am Montag bis Freitag unterwegs und da ich ambulant arbeite in der sozialen Arbeit, bin ich super happy, einfach meine Termine so schieben zu können, wie ich das kann und bin da auch immer ein bisschen flexibel. Und mache dann unter der Woche lange Arbeitswochen oder Arbeitstage und dann Montag bis Freitag sind dann meine entspannteren. Wenn das so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. speaker-1: Das hört sich auf jeden Fall nach der guten Planung auf jeden Fall aus. Ich wünsche dir erstmal weiterhin so viel Spaß, aber auch Erfolg in der deutschen Wrestling-Szene. Eins würde ich dich gerne noch fragen, wenn das Ausland ruft, wo würdest du am liebsten hin? speaker-0: Ich würde schon gerne mal, glaube ich, über den großen Teich nach Amerika einfach dort mal abwresteln, mal dort den Talentpool kennenlernen und ja, ich denke, das wäre eine coole Sache. speaker-1: Schreier goes USA. Das wäre auf jeden Fall auch ein schönes T-Shirt, wo man dann mit Surfer-Gimmick und so spielen kann. speaker-0: Ne, so verpende ich nicht. speaker-1: Aber Sunny Boy, da muss man so. speaker-0: Garni Boy, jawoll Sonnenbrille, schöne Brille auf und dann geht's los speaker-1: Mein Lieber, es hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht, das hier mit dir aufzunehmen. Ich möchte dir erstmal Danke sagen. Wirklich danke, dass du das möglich gemacht hast. Weil im Wrestling ist es ja so, manchmal laufen Sachen nicht so, wie sie sollen, wenn sie dann aber doch mal so laufen, dann ist es umso positiver. Dir vielen, vielen Dank, dass du es möglich gemacht hast. Aber wir haben über die Fans gesprochen, Nick. Was möchtest den Leuten, die dich unterstützen, die, wie du schon sagtest, wie die Blutbrüder Ultras dann auch jedes Wochenende dich irgendwo sehen, egal wo du bist, was möchtest du denen Leuten sagen? speaker-0: Video speaker-1: die dich immer wieder unterstützen, den Hörern und die Hörerinnen von GIFT. speaker-0: Vielen Dank, dass ihr reingeschaltet habt und natürlich hoffe ich, dass wir uns bei den nächsten Wrestling Shows sehen. Vielen Dank, dass ihr zu jeder Wrestling Show kommt. weiß, sind manchmal gerade, oder nicht manchmal, sind gerade harte Zeiten, gerade auch an der Weltwirtschaft. Und überall in der Welt brennt es, gefühlt. Aber es ist immer wieder schön, euch bei Wrestling Shows zu sehen und dass ihr alle so zahlreich erscheint, vor allem. Das macht mich immer wieder glücklich, weil ich habe keinen Bock, dass es kein Wrestling mehr gibt, nur weil die Welt brennt. Also kommt alle zu Wrestling Shows, genießt die Zeit. Auch mal genießt die Zeit, weg vom Alltag zu sein, gerade bei einer Wrestling Show. Ich mach dasselbe. Ich hoffe, wir sehen uns und hören uns bald wieder. Ja, bis bald. speaker-1: Euch danke fürs Zuhören, das von Tim und der Schreiernecke. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Bute Freunde.