speaker-0: Was geht? Ich Jeff Cobb und Sie hören zu Good Friend the Talk. speaker-1: Gute Freunde! speaker-0: Moin Moin und herzlich willkommen zu GFD Talk. Mein Name ist Tim. Heute Interviewausgabe. Interviewausgabe bedeutet, wir haben jemanden aus dem Wrestling zu Gast. Wir hatten schon Wrestler zu Gast, wir Trainer zu Gast und heute haben wir Gott sei Dank mal jemanden zu Gast, ich drüber sagen würde, die Sparte ist leider so ein bisschen ausgestorben. Ich habe gesagt, im europäischen Wrestling. Mein Gast hat im Vorgespräch gesagt, vielleicht auch in Amerika, da werden wir gleich noch drüber sprechen. Aber erstmal Schön, dass du da bist. Robin Christopher Vorwerges hier. speaker-1: Guten Tag, ja vielen Dank, dass du mich eingeladen hast. Ich war ja doch ein bisschen schwieriger zu bekommen, aber es hat ja jetzt geklappt und ich bin froh, mich heute ein bisschen mit dir zu unterhalten. speaker-0: bin sehr gespannt, was da rumkommt, wenn wir uns bisschen unterhalten. Ich habe überlegt, was ich dir als erste Frage stellen könnte. Ich bin auf eine ganz interessante Frage gekommen. Beim Fußball nennt man das die Angst des Torwartes beim Elfmeter. Weil da gibt es nur zwei Chancen. Entweder du verkackst und der Ball geht rein oder du machst es gut und du bist der Held. Und ich sage mal so, als Manager gibt es sicherlich auch Situationen in großen Matches, wo man on point. sein muss. Wie ist es für einen, wenn man weiß, da passiert etwas wichtiges und man ist ein wichtiger Teil dieser Geschichte und muss quasi funktionieren, dass auch die ganze Geschichte funktioniert? Ist es für dich immer noch aufregend, so etwas dann auch zu haben, solche Chancen bei so etwas mitzuwirken? speaker-1: Also auf jeden Fall eine super interessante Frage für den Staat. Also aufgeregt bin ich egal wie immer. Ich glaube das wird auch jeder sagen, der irgendwie aktiv bei Wrestling Shows dabei ist. Ich glaube, wenn man aufhört aufgeregt zu sein, dann sollte man aufhören das zu tun, weil dann ist es einem nicht mehr wichtig. Ja, also was ich immer wieder merke ist gerade in Situationen, es irgendwie auch zu Ende des Matches in läuft. meine, haben, äh, viele Zuhörer werden wahrscheinlich 16-Carat geguckt haben. Ähm, da hat man schon Bammel, dass genau in dem einen Moment dann irgendwie... ein Mann stolz hat, man was richtig Blödes macht. Ähm, es lief es lang noch nicht, zumindest nicht mit großen Auswirkungen passiert. Ähm, die Angst spielt mit und wahrscheinlich ist das... Auch gut so, eben nichts passiert. speaker-0: Ist dir Stand jetzt bewusst, große Rolle du dann auch hast, wenn du solche Chancen hast, du eben angesprochen hast, beim Karat teilzunehmen und dann auch eine große Rolle im Endeffekt auch zu haben? Weil, wie der Reveal kam, wie auf einmal die Maske fiel, hätte ich fast gesagt, da ging schon großes Rauen durchs Publikum. Nimmt man so was wahr in diesem Moment? speaker-1: Ja, auf jeden Fall. Natürlich macht man sich vorher auch Gedanken, ich war eine Weile weg davor, wie wird die Reaktion sein? Erinnern sich die Leute daran wie? Da geht einem natürlich einiges zwischen den Kopf. Mir ist auf jeden Fall bewusst, ich bin ja jetzt wirklich noch nicht lange dabei. Ich habe mein Debüt im Mai 2023 gegeben. Das ist jetzt keine drei Jahre her. Und dass ich jetzt zum zweiten Mal oder eigentlich schon zum dritten Mal eine größere Rolle in einem 60-Karet-Gold haben darf, ist... Also wenn man mir das vor zehn Jahren gesagt hätte, das hätte ich mir niemals erfreuen können, auf jeden Fall. speaker-0: Wann hast du das erste Mal WXW wahrgenommen für dich? speaker-1: Das ist auch schon lange her. Ich glaube, war so die Zeit, der Indie-Boom so ein bisschen war, wo auch die UK Indies so bisschen explodiert sind. Das war die Zeit, also ich hatte WXW schon länger auf dem Schirm, aber das war so die Zeit, ich dann gesagt habe, hey, ich habe Ich bin zu der Zeit dann auch im Ruhrgebiet gewohnt. Und da habe ich dann auch immer gesagt, ich gehe zu Shows. Ich gucke nur mal Live Wrestling an und das hat mich auf jeden Fall geguckt. Das ist dann über die Pandemie und über Privatsch, das ist so bisschen Eigengesprachen. Und dann 2022 wieder größer geworden und dann bin ich auch zur Academy gegangen. Da habe ich mir gedacht, hey, irgendwie kann man es ja auch versuchen. speaker-0: Hast du lange drüber nachgedacht, Schritt zu machen oder war das eine spontane Entscheidung von dir? speaker-1: Tatsächlich war es relativ spontan, weil irgendwie nach Corona bei mir so dieser Moment war von irgendwie ich brauch ein neues Hoppen. Also ich hab jetzt genug zu Hause rumgesessen, ich hab vorher auch schon viel Sport gemacht. Hab dann aber irgendwie so ein bisschen, ich war mal in Sport light, den ich damals gemacht hab. Und dann war relativ spontan so ich brauch was Neues, weißt du was? Ich verbringe ⁓ den halben Tag mit Wrestling in irgendeiner Form. Da kann ich doch auch mal gucken, wie es ist, wirklich mal selber in Ring zu gehen. speaker-0: Das heißt dein Ansinnen war von vornherein, Wrestler zu werden. Das habe ich richtig verstanden. speaker-1: Ja, also ich glaube jeder der zur Academy geht hat natürlich irgendwie dieses Ziel. Für mich war es anfangs erstmal ein, guck mal rein und schau mal, aber ich bin leider sehr kompetitiv. Ich hab dann gemerkt, es ist ja gar nicht mal so einfach und dann wollte ich mich da reinackern. Der Rest ist Geschichte. Ich trainiere ja bis heute. Ich meine, ist hin und wieder mal auf Videos über die Academy, glaube ich, zu sehen, dass ich im Training verwellt bin. Genau, aber Resta werden steht auf jeden Fall nicht mehr auf dem Plan. speaker-0: Das ist von der Agenda gestrichen, habe ich dich richtig verstanden. Du bist ja nicht nur der Manager, da werden wir gleich auch drüber sprechen. Ich habe auch schon ein Interview mit Matt aufgenommen. Also ich muss ganz ehrlich sagen, er hat gesagt, er hat sehr, sehr viel Spaß gehabt mit dir zu arbeiten, auch am Kommentar. Kannst und magst du das zurückgeben oder siehst du das völlig anders? speaker-1: Also das ist das erste Mal, dass ich etwas Positives vom Matt höre. Ich kann das vielleicht in so zurückgehen, aber ich will es nicht, einfach weil ich es ihm nicht geben will. Aber ich glaube, ⁓ mal hier die Lanze zu brechen, ich Matt DeMassi ist ein Geschenk fürs deutsche Wrestling. Also jemanden zu haben, der so viel Energie und Leidenschaft in Den Kommentar bringt, egal ob auf Deutsch oder auf Englisch, jemand der so viel Verständnis von... Wir bringen es auf den Punkt von der Reden im Allgemeinen. Vom Stimmeinsatz, vom wie erzähle ich mir Geschichte? Wie mache ich Dinge interessant? Das ist schon wirklich irre gut. Der Mann ist auch noch nicht lange dabei. Der hat, glaube ich, die Jahre vor mir gestartet mit commentary und ja, der ist the voice of Der mit Extravio und das völlig zurecht. Und man lernt immer wieder noch Weißes von ihm. Er ja mittlerweile auch gelegentlich, obwohl nicht gelegentlich, aber auch dauerhaft mittlerweile Formoklasses in der Academy und das macht er auch richtig gut. ja, ich hoffe, dass der uns noch ganz, ganz lange erhalten bleibt und mir den Spaß hat und verliert. speaker-0: wenn er über Wrestling spricht und auch über die Sachen, die er macht, dann ist das immer sehr, positiv. Und wenn ich dich jetzt so spreche und höre, dann würde ich auch eher sagen, ich glaube, du bist eigentlich ein positiver Mensch. Wie kommt man dazu, dann im Endeffekt der Joe Gerner der WXW zu werden, mein Leer? speaker-1: Boah, ja schwierig. Ich würde sagen, das steckt auf jeden Fall in mir. Also ich glaube, jeder, der mich näher kennt. Immer wenn ich sage, ich bin irgendwie der Böse quasi oder ich bin nicht so beliebt bei den Fans. In meinen Augen bin ich nicht der Böse, aber zumindest ich bin nicht so beliebt bei den Fans. hat noch nie jemand gesagt, das kann ich mir aber nicht vorstellen. ja, muss man mögen, auf jeden Fall. Da muss man einige Bestecken. glaube, unsere BXG-Fans sind da auch nie leise zu sagen, dass sie mich ätzend finden. Aber so soll es ja auch sein. Also, ich nehme das immer, ich nehme das nicht persönlich. speaker-0: Nimmst das als Kompliment eher, wenn wir mal Tacheles reden würden? Würdest du sagen, ist das größte Kompliment, das man dir geben kann für die Rolle, die du porträtierst? speaker-1: Eigentlich schon und ich würde sogar behaupten, dass die, die von sich aus wirklich sagen würden, sie mögen mich gar nicht. Also nicht mal ein Hater macht einen guten Job und deswegen mag ich mich, sondern die einfach sagen, den mag ich gar nicht. Darauf bin ich fast am stolzen. Also das ist so ein Level von, okay, ich bin wirklich ein ätzender Kerl. und dass mir tatsächlich was kommt. speaker-0: Ist was von der Privatperson, von dir selber? Man sagt ja gern so, die Rolle, die man spielt, ist man immer man selber noch viel überspitzter. Würdest du das über deine Rolle auch sagen oder bist du nicht im echten Leben der Stromberg des deutschen Wrestling? speaker-1: Ja, glaube, ich würde lügen, wenn ich sage, dass viel Vorwerk doch auch in mir steckt. Ist natürlich blöd jetzt über mich selber zu sagen. Vielleicht sollte ich mir da mal Hilfe suchen, aber nein, da steckt schon viel irgendwie von dem Terror-Clapper auch in mir. Das ist so. Aber vielleicht. bin ich trotzdem bisschen umgänglicher, glaube ich, im privaten Leben. speaker-0: Du hast erst vom UK Indie Wrestling gesprochen. Bist du auch wie dein Normaler über WWE? WCW gab es schon nicht mehr, speaker-1: Ja, tatsächlich. Also wo du es aber ansprichst, bin, also ja, natürlich bin ich über WGE reingekommen. Das war, ist so Schulhofthema. ⁓ kennt ihr den? Kennt ihr Renisterio? Kennt ihr Batista? ⁓ und da gibt es da einen. Er ist einfach ein Toter. Das ist der Undertaker. Das hat mich damals auf jeden Fall geguckt. Zumal das immer noch so ein Ding war irgendwie abends ⁓ 10 auf den Samstag auf DSF. Und meine Eltern durften nicht sehen, dass ich das noch gucke, weil ich glaube, Samen das anzuhalten ist gar nicht so cool. Dass ich das schaue. speaker-0: Wie alt warst Und wie du das das erste Mal aktiv geschaut hast? speaker-1: Also, wo ich das erste Mal aktiv geschaut habe, wird bestimmt so 9, 10 gewesen sein. Aber dann so richtig reingestartet bin ich, ich sag mal mit 12, 13, sodass ich dann angefangen habe wirklich jede Woche vorzugucken. Und tatsächlich, wo es gesagt hat mit WWF, WCW, zu dem Zeitpunkt lief auch Eurosport die Vintage-Collection von der WWF. Und da wurde ganz, ganz viel Wrestling, gerade aus Anfang der 90er, so Golden-Era-Wrestling gezeigt. speaker-0: Und... easy la video auch, speaker-1: Ja, teilweise ja, genau. Und das hat mich so immens geruckt. Und dann bin ich irgendwie... Ja, Internet war ja direkt ein Ding. Da bin ich direkt in so eine Pipeline gerückt. Dann habe ich sehr, sehr viel Attitude-Error, allgemein Monday Night Wars von beiden Seiten nachgeholt. Sehr, viel altes Wrestling geguckt und irgendwie Wrestling gar nicht mehr light geworden. Und dann sucht man ja immer nach neuen Sachen. Dann hab ich irgendwann angefangen, TNA zu gucken, wie es damals ja auch glaube ich viel gemacht haben noch. Dann wurde ROH immer mehr ein Thema bei mir. dann, so langsam aber sicher, kam dann erst irgendwie ein bisschen New Japan dazu. Und dann die Indies von damals irgendwie Chikara, CCW, dann WXW natürlich. und dann die UK natürlich ein bisschen. speaker-0: Das heißt, du hast auch Sachen verfolgt. Das ist sicherlich auch schon mal der ein oder andere auf einer Show gewesen, den du früher vielleicht gesehen hast. Kann oder darf man überhaupt starstruck sein? Darf man groß zeigen, wenn man aktiv im Business ist, dass man riesiger Fan ist oder reicht einfach Respekt zu heute? Weil ich glaube, das ist gar nicht so schwierig, weil wenn man früher wirklich Fan war und auf einmal vor einer Person steht, ist dir sowas schon mal passiert? speaker-1: Zum Glück kann ich mich da glaube ich ganz gut beherrschen, aber man rastet innerlich auf jeden Fall schon hin und wieder aus. ich sag mal selbst Leute mit denen ich jetzt auch aktiv zusammengearbeitet habe, wo man dann schon abends im Bett liegt und sich fragt so, hey, wie ist man eigentlich hier gelandet? Wie ist das zustande gekommen? Also ja, das hat man auf jeden Fall schon hin und wieder. Ich mit VXW jetzt schon wirklich Leute getroffen, wo man sagt, ich war mal Fan von dieser Person und jetzt stehe ich mit dieser Person in einem Raum und die unterhält mich mit dieser Person bei Resting. Also das ist schon fantastisch. das ist natürlich auf jeden Fall ein Spaß. speaker-0: Wäre der kleine Junge damals, der du warst, stolz auf dich, auf das, was du jetzt machst? Weil man träumt ja immer so bisschen, von dem, man möchte Fußballer werden oder man möchte vielleicht Wrestler werden oder irgendwas im Wrestling-Marsch. Glaubst du, der kleine Junge ist stolz auf dich, was du da jetzt machst? speaker-1: Boah, ist eine echt schöne Frage auf jeden Fall, weil ich glaube, der wird es mir nicht glauben. Also ich glaube allgemein so, wie mein Leben sich so entwickelt hat, ich glaube, der wäre stolz. Ich glaube, der wäre wirklich stolz und ich glaube, der wird mir nicht abkaufen, dass das irgendwie mein jetziges Leben ist. speaker-0: Es ist schwierig, glaube ich, auch nachzuvollziehen, wie man sich fühlt. Deswegen würde ich gerne mal von Anfang an, was war deine erste Rolle, dein erster Job als Manager? Wie hast du den wahrgenommen und was musstest du genau machen? Kannst dich noch erinnern? speaker-1: Genau, also... Ja, das war... Fan 2023 in der Turbinhalle. Und zwar gab es im Zuge vom Fan-Festival. Eigentlich war das mal geplant, dass das in der neuen Academy in Gelsentierchen stattfindet. Das wurde dann aber abgesagt quasi. Und stattdessen waren wir in der Turbinhalle, wie ich sag mal, üblicherweise. Und nachmittags gab es dann noch eine Academy Show. Auf der hat dann zum Beispiel auch Aewon seine Lüge gegeben und ich eben auch damals noch natürlich mit Schoch und Brille. An der Seite von Taylor King, das ist ein australischer junger Mann. Genau, habe damals gegen einen Weißfünftig-Digitanten den Danny, ähm, ja, demütiert. Und ja, das haben wir, glaube ich, ich weiß nicht, ob wir das für uns entscheiden konnten. Auf jeden Fall haben wir dann das Main Event auch nochmal eingerissen. Ja. Und von da ging es dann weiter. habe ich erst mal immer wieder. Ja. Wer gerade so da war, gemanagt. war einmal Postgame von CCW war da, die hab ich gemanagt. Dann... Puff. Das war dann Sam Diller, war da auch mal dabei. Also alles Mögliche, was... gerade halt so bei Academy Shows da war... speaker-0: Du hast schon immer eher die Bösen gemacht, oder? speaker-1: Ja gut, ich jemand der einen Silent Behaviour ist braucht niemanden der f***ing tummelt. speaker-0: bist ein guter Schummler. speaker-1: Ich würde sagen, ich würde das nie als Schummeln, sondern als auf den der Regel bezeichnen. Das hat mich schon zum lieben Erfolg konstruiert. Dann hat sich das so alles bewegt. ist dann irgendwann dieses Jahr. World Tag Festival 2023. ⁓ von We Love Wrestling auf den Sonntagmorgen. Da gibst du dein Debüt als Manager an den Hauptshows. ...ja, von da an... ...durfte ich dann mein Stable aufbauen und mich dahin bewegen, wo ich jetzt bin. Ein paar Schäkel der Regenzschaften als Manager mitmachen. Das wirklich in einer relativ kurzer Zeit. speaker-0: Ich mich an den Moment erinnern, dir gesagt wurde, du kriegst jetzt dein eigenes Stable. speaker-1: Ja, also man muss sich vorstellen, all diese Gespräche sind eigentlich immer in der Academy statt. Das ist immer ein, ich komme von der Arbeit, komme zur Academy, setze mich mit Meis Robert hin und dann werden mir die Sachen gesagt. Ist manchmal ein bisschen schwierig, weil man natürlich da auch nicht zu offen über diverse Sachen sprechen kann und ich glaube... Die meisten Leute, die mich irgendwie auch von Shows kennen und so weiter, wissen halt... ist mein Character auch sehr, wichtig. So Interviews wie das hier gebe ich ja kaum, auch am Merch, das finde ich jetzt sehr, selten. Einfach weil ich der Meinung bin, man sollte so einen Character schon irgendwie leben, wenn man den durchziehen will. Und ich glaube, das gelingt mir auch in dem Sinne ganz gut. Genau, und also ich dachte halt, macht das mindestens noch ein Jahr auf irgendwie Academy-Shows hier und da mal jemanden managen. Und das dann plötzlich kommt zu, wir haben eine sehr konkrete Idee mit dem und dem und dem und Hältst du Bock? Und das war... Ja, darf man sich in dem Moment oder ich hab's mir glaube ich in dem Moment anmerken lassen, ich dankbar bin, aber was da in meinem Kopf explodiert ist, das habe ich nicht so ganz nach draußen gebracht, weil auch da, ja ich werde wie das kleines Kind hoch und runter gesprungen, da wurde doch der ein oder andere Späuer, Spidey im Auto losgelassen auf der Rückfahrt. Ja, man arbeitet ja irgendwo auch drauf hin. Und gerade dann zu sehen, dass man sich in so eine Rolle begibt, die wirklich für Indie-Wrestling in 2023 damals nicht üblich ist. Dass man sich da reinbegibt und das aber an Klang singt und nicht einfach gesagt wird, ja, Manager brauchen wir jetzt nicht unbedingt, schöne Idee, aber kannst dich wieder verziehen. Das ist schon, da merkt man schon irgendwie, ja, ich hab hier irgendwie was richtig gemacht. speaker-0: Und die Resonanz ist ziemlich groß. Ich kann eine kleine Geschichte erzählen. Ich hab Shortcut geguckt mit meinen beiden Kindern. Und mein Sohn guckt nicht so viel Wrestling. Der der Jüngere. Und der hat aber mitgeguckt, weil große Sachen guckt er immer mit. Und dann haben wir Shortcut geguckt und er mag Royal Rumbles. Das kommt auch noch hinzu. Dann haben wir das geguckt und dann kam irgendwann die Szene, wo Peter Thihani, ohne irgendwas zu machen, quasi das Shortcut to the top. gewonnen hat. Und ich habe meinen Sohn noch nie erlebt, wie er einen Menschen oder zwei Menschen so abgrundtief gehasst hat wie euch beiden. Und ich habe so eine Emotion von meinen Kindern noch nie erlebt gehabt. ich habe auch das Gefühl, dass das in den Hallen, und ich habe es bei Karat auch wieder gesehen, dass das da auch so ist. Wir haben erst von Kompliment gesprochen, aber dahinter muss ja auch einen Plan stellen. Und ich würde dich gerne mal fragen, was die Idee hinter deinem Manager ist, den du porträtierst. speaker-1: Also erstmal, ich stimme dann dem Sohn erstmal zu. Rumbles sind grandios. Ich weiß nicht, wie viel Zeit ich in meinem Leben nur mit Rumbles gucken verbracht habe. Groß Kompliment an ihn. Wenn ich einen Match trübe, mein ganzes Leben nur noch gucken würde, dann wahrscheinlich Rumbles. Und andersrum, ja, sorry an dich, dass du wahrscheinlich eine recht unruhige Nacht lang hastest. speaker-0: Die richtig sauer, die waren wirklich richtig sauer mein Lieber, ehrlich. Also keine Wünsche mehr. speaker-1: Ja gut, dann hat es ja so ein Ziel erfüllt. genau, aber Ziel. Was ist das Ziel mit dem Character? Ja Robin Christopher Vorwerk ist in einem gewissen Maße was heutzutage so ein bisschen verloren geht. Wie soll ich das sagen? Es gibt ja viele böse Charaktere im Wrestling, auf jeden Fall. Aber man sieht dann doch einfach, weil man viel Wrestling sieht, gerade im Indie-Bereich, die meisten Rester sind ja super aktiv, was klasse ist. Man kann viele Rester an vielen verschiedenen Orten sehen. Und es ist schön, dass es so viele Möglichkeiten gibt. Aber das heißt, mit den meisten Restlern hat man nicht dieses, also man sieht schon, dass die hin und wieder einen auf den Deckel bekommen. Und der Unterschied zu Vorwerk an der Stelle ist einfach, dass Vorwerk immer diesen Schritt voraus ist. Vorwerk kriegt in der Regel, wenn es nicht ganz, ganz schief läuft, fast nie einen auf den Deckel. Das heißt, du hast da jemanden, der den ganzen Tag nur ätzend ist. Man hört ihn viel zu häufig am Kommentar, zusätzlich. Man sieht ihn zu häufig auf dem Screen. Der macht die ekelhaftesten Sachen, man sich vorstellen kann und freut sich noch darüber. Und... Nicht kriegt er das nur sein Chat weg. speaker-0: Und bist stolz darauf. Und bist stolz darauf. Genau und... speaker-1: und ist stolz darauf und glaubt diese Momente zu erzeugen, dass Leute wirklich lange darauf warten, bis es endlich passiert. Ich glaube, das ist, was da so ein bisschen die Magie ausmacht. Dass man eben diese Erwartung bekommt, dieses von irgendwann muss der doch dafür einen überbekommen. Und wenn es dann passiert, paar Male so häufig ist es erst mal, Glück sei es, langsamer gewesen. Genau, das war jetzt die Direktion, die ich dazugehört habe. speaker-0: Du sprichst von Payoff und du spielst das ein bisschen runter. Es hat ein Match gegeben, mein Lieber. ich sag mal so, so wie du danach aussaß, war das schon ein Payoff für den Gegner. Wie war das für dich, das Match zu haben? speaker-1: Also einerseits natürlich ein Riesenmoment, also wenn wir von Aufregung sprechen. Natürlich bin ich immer aufgeregt, das hat eben auch jemand gesagt, aber das war nochmal so, da dachte ich mir wieder, okay so aufgeregt war ich seit meinem Debüt nicht mehr. Zumal natürlich auch eine Erwartungshaltung an einen selber da ist und auch Ja, wir hatten eine volle Halle, eine Turbinenhalle. Mein Gegner, Ilya Blum, ist mittlerweile WC Unified World Wrestling Champion. Das sind irgendwie große Schuhe, die man da steigen muss. Gerade wenn man weiß, ich bin kein Wrestler, ich gehöre nicht in diesen Regen. Da in so ein Match zu gehen und dann auch noch sowas, wo einfach ganz viel passiert, wo du dich nicht auf vorbereiten kannst. Du weißt, okay, das würde wehtun und das tut es dann auch. Aber du kannst dich wirklich nicht aufbereiten. Also in gewisser Maße kannst du dich natürlich auf vorbereiten, aber du hast da noch viel mehr dieses Gefühl von, da irgendwas schief geht, dann geht es so richtig schön. Ja, der Ausgang war nicht zu Friedenstellen. Aber ich denke, das Match hat einigen Leuten Spaß gemacht. Hoffe ich zumindest. Sonst war mein Leid im Sonst. Und das hoffe ich war es nicht. Weil da musste ich mich auf jeden Fall noch ein paar Teile davon erholen. speaker-0: Der Julian hat eine interessante Frage gestellt. Und zwar hat er gefragt, macht man als böser Wrestling-Manager was falsch, wenn einem auf einmal viele Leute zu jubeln? speaker-1: Ich glaube, ganz unvermeidlich ist das nie. Ich glaube, das kommt aber auch in Wellen. Also... Mit einer gewissen Zeit kommt immer so ein gewisser Respekt von, hey, der macht das schon so lange und der ist auch Tour und was auch immer. Also, ich glaube, jeder, der so ein Produkt viel verfolgt, kann irgendwann... kommt nicht drum herum, so einen Respekt dafür zu bekommen. und was steht da für eine Leistung hinter. Aber ja, es schlägt ja mal hin und wieder. Also wenn man dann doch hin und wieder mal einen Juge abgekommt, denkt man sich schon so, okay, dann muss man wohl nochmal eine richtige Schraube drehen. Aber genau das ist, wie gesagt, auf der Grunde weswegen ich... Sonst sehr zurückhaltend bin auch im Gespräch mit Fans und das ist gar nicht böse gemein, sondern ich bin großer Freund davon, wenn das Wrestling noch Wrestling ist und der Vorhang so ein bisschen noch zu ist. Und man eben sich dann doch fragt, okay, ist Vorwechsel doch wirklich einfach der ätzendste Typ, der da wechselt rumläuft. Genau, und das ist genau dafür, nicht irgendwann alle denken, ey, der ist aber gut. Was ich nicht bin, denkt das nicht. speaker-0: Gab es Situationen, es für dich dann auch schon mal brenzlig mit dem Publikum wurde oder bist du bei so was verschont geblieben? speaker-1: Doch, tatsächlich. Also, es hält Bremsleben. Wir haben immer gute Security dabei. bin immer... Also, ich hab mich noch nie unsicher gefühlt. In der Halle. Aber ich glaub, gerade in Ostdeutschland sind dann doch schon so zwei, drei, vier Fans im Laufe meiner Karriere meinetwegen aus der Halle geflogen. Also nicht, weil ich die hab... aus der Halle schmeißen lassen, sondern weil die plötzlich während des Matches auch 10 cm an meinem Gesicht standen und mir gesagt haben, dass ich mich wieder verziehen soll. Das vielleicht ein bisschen anders, äh, bisschen andere Worte dafür benutzt. Ja, das waren schon Momente, wo man sich fragt, okay, geht das noch gut? Aber bis dahin ging es noch gut. Und in Mendig war es, glaube ich. Das ist für mich der Soja-Moment bis heute. Da wurde ich irgendwann mit einem Lauch abgeworfen. Wo ich mich bis heute frage, wie dieser Lauch, in die Halle geschafft hat, ob die Person das wirklich, also ob die Person einfach ihren Wocheneinkauf dabei hatte, oder ob da wirklich jemand hingezahlt ist und sich dachte, der Manager, ist ein komplettes Lauch, den werfe ich heute noch hier, dafür gehe ich jetzt einkaufen, dann kriege ich mich erst mit einem Lauch ab. speaker-0: Also, wenn wir die Geschichte mal lieber, wenn wir die Geschichte jetzt zusammenbringen könnten und die Person hört das jetzt, schreibt uns bitte mal, wir würden das gerne zusammenbringen. Die Geschichte muss noch mal zusammenkommen, wie das damals passiert ist. Ich glaube, geplant wurde dieser Lauch mitgenommen, ⁓ dich zu bewerben. Ich glaube, so ist es gewesen. speaker-1: Das fände ich irre, weil es wirklich, es war glaube ich die zweite Mendig-Show, die wir je hatten. Das gibt es ja noch nicht so lange. Wrestling in Mendig und die Crowd da ist wild, die haben Bock, aber das ist jetzt nicht so, nicht so die Klasse für BXB-Crowd. Also du hast ja dann doch häufiger irgendwie die gleichen Gesichter, auch in verschiedenen Städten und weißt irgendwie, ach der ist da, der ist da, die verfolgen das Produkt. Und in Mendig wird ich jetzt behaupten, ich will da niemanden zu nahe treten in dem schönen Eichelstädtchen, da sind dann doch viele dabei, die glaube ich das Produkt in Summe nicht verfolgen. Und umso irre fand ich es, dass bei der zweiten Mendix Show dann jemand sich denkt, ne, so machen wir es nicht, den bewerfe ich heute. Also riesen Respekt davor und auch riesen Respekt davor, dass der damit durch die Security gekommen ist. speaker-0: Das ist richtig, sie ist doch dann auch der Veranstalter, speaker-1: Ja, okay, vielleicht steckt der dahinter. Würde ich auch nicht ganz ausschließen. Vielleicht sagst du da was, was nicht ganz falsch ist. ⁓ Mann. speaker-0: Ja. Ja, da muss man mal im Wessel-Kativ-Verjahr immer nachfragen, wie das so gelaufen ist bei der Show. Warum es keine Gemüsekontrolle an der Tür gibt. speaker-1: Also ich hoffe das führt jetzt auch nicht dazu, dass beim nächsten Mal die ganze Gemüseabteilung folgt. speaker-0: Wenn Leute mit dem Knumkohl werfen, dann haben wir alles erreicht, glaub ich. speaker-1: Also das ist keine Aufforderung an die Fans. Bitte, bitte esst euer Gemüse und bewertet nicht damit. Die Preise sind teuer genug für Fussionsfreunde wie euch. So, jetzt haben wir auf den Boden gefahren. speaker-0: Wir haben gerade viel gelacht und ich glaube, als eigentlich vielleicht positiver Mensch deine Rolle spielt, die eigentlich nicht positiv ist, gab es mal Momente, wo du dich zusammenreißen musstest, nicht zu lachen, wo Sachen passiert sind. Hast du so was mal wahrgenommen? speaker-1: Ja, auf jeden Fall. Also tatsächlich im Ring oder im oder am Ring wenig, weil man dann doch konzentriert unter dem Modus ist. Also das ist mir auch wichtig, dass ich da, also wenn ich am Ring bin, bin ich vorwärts. Da bin ich nicht, nicht ich. Also was heißt ich bin nicht? Ich bin voll und ganz vorwärts. und vorwegstehend Sachen nicht witzig. Und wenn er Sachen witzig findet, dann darf er auch drüber lachen. Aber so gebrochen wurde ich da noch nie, denke ich. Lasst mich aber gerne wissen, wenn ihr Momente findet, wo ich gebrochen wurde. Im Kommentaren heißt das schon mal was ganz anderes. Weil... Matt dann doch auch, also sowohl Matt als auch Joey's Sensation, als auch Emil Völler, die Zeit lang, ich mit ihm kommentiert habe. Das sind allesamt witzige Menschen. Und das will ich mir vielleicht meist mal nicht so eingestehen, aber die haben mich dann doch das eine oder andere Mal ein bisschen kalt erwischt. Und schlagfertig sind die auch alle mal und da fängt man sich dann auch so die ein, andere, witzige, eine oder andere. witzige, verbale Stelle ein, wo man dann doch mal das Headset auch zur Seite legen muss für einen Moment. speaker-0: Ich habe eine interessante Nachfrage. Wo muss man schlagfertiger sein? Als Manager oder im Kommentar? speaker-1: was? Hm. Ich glaube tatsächlich am Kommentar, würde ich fast behaupten, ist natürlich eine ganz andere Situation, weil Amrin hat man immer nur so Wortfetzen, die man sich gegenüber wirft, sei es mit den Fans, sei es aber auch mit anderen Restlern. Und das hat häufig eher Pöbelniveau. muss man ganz ehrlich sagen. ist nichts Wortgewandtes dabei. Schlagfertig schon, aber auf ein anderes Niveau. Aber bei so einer Dreistuntenshow, konstant das Feuer auszuhalten und auch zurückzugeben, ich ziehe immer wieder meinen Hup davor, dass unsere Kommentatoren das so machen und auch allesand möglich so gut machen. Also ... Ich denke, wir haben ein sehr professionelles Cometary-Team. Mit Matt, mit Aaron Insane, mit Joey Sensation. speaker-0: Normann Hangers. speaker-1: Und Norman Harris. Also da muss ich auch mal in den Lanz brechen. Nicht nur, dass der auch im Ring oder Mikrofon super ist. Der hat sich in den letzten Shows, Entschuldigung, noch mal massiv gesteigert. wer BXW auf Englisch gucken will oder noch mal die letzten Shows sich noch ein zweites und drittes Mal angucken will. Ich lade euch den englischen Kommentaren viel guter Inhalts, sowohl fachlich sehr gut als auch sehr sanft als sanft von Norm. speaker-0: Witziger oder interessanterweise ist genau das auch von mir und von Matt im Interview bei ihm gefallen, weil die Konstellation, wie er auch versucht, seine Partner im Kommentar aus dem Konzept zu bringen, wie er das auch macht und was er teilweise für Sachen versucht, das ist unfassbar. Und ich habe auch Matt gesagt, du hast eben schon gerade drüber gesprochen, wenn man dann auf einmal so bisschen auf Glatteis geführt wird, dass das sicherlich nicht einfach ist. Ich glaube, Norman Harass Wenn er irgendwann nicht mehr catcht, wäre er ein guter Manager. Was willst du sagen? speaker-1: Ja, auf jeden Fall. Ich hoffe natürlich, dass er dem Wrestling als Wrestler auch noch erhalten bleibt. Aktuell ist er ja frei jetzt. Ich hoffe, dass... speaker-0: Ich wollte ihm nicht nahe liegen, dass er aufhört. speaker-1: Nein, nein, nein. Aber ich sehe ihn sehr gerne als Wrestler. Aber ja, glaube auch da. Ich meine, wir haben ja alleine mit ihm als fordlichen Leiter schon gesehen, was da möglich ist. Und ich denke, das könnte er auch noch ausbreiten. Das ist natürlich immer die Frage, worauf hat er Bock? Das ist auch ein zielgeschäftigter Mann. Muss man mal sehen, wo die Reise hingeht. speaker-0: bin sehr gespannt, wo sowieso die Reise im deutschen Wrestling geht. Eine Sache ist wieder zurück und da freue ich mich sehr drüber, weil Shotgun war immer so bisschen das Bindeglied zwischen Fan und Sachen, die bei Shows passiert sind, aber auch so ein bisschen den WXW-Fan und die Leute, die sich gern für Wrestling auch in Deutschland interessieren, so ein bisschen mitzunehmen über vier Wochen hin, was so im Produkt passiert ist. Aber glaube ich auch für so jemanden wie dich. der Manager ist, ist glaube ich so eine Chance noch mehr on Air zu sein und ein bisschen Zeit zu haben, auch vielleicht an sich zu arbeiten, aber auch natürlich Geschichten zu erzählen. Gar nicht so schlecht. Wie stehst du Shotgun gegenüber, mein Lieber? speaker-1: Ja, also ich fand die Shotgun Blocks vorher in der Form schon wirklich gut, also eine richtig, richtig super Neuerung. Auch einfach weil man merkt, dass alle sich steigen. Also dass auch Leute, normalerweise zwar auf die Tours zu sehen sind und so weiter und so fort, aber von denen man sonst nicht viel hört. Dass man da einfach mal mehr auch über die Person hört, mehr sieht, was ist der Charakter als dreidimensionale Person. Und natürlich ist für mich eins der Mittel der Wahl, das rüberzubringen, was ich rüberbringen will. Auch gerade jetzt mit dem neueren, also mit wirklich wieder Shotgun, mit dem längeren Format, dass es da jetzt die Möglichkeit gab, Sit-Down-Interview zusammen mit Trolley zu machen. glaube, ist was, das gibt es im Indie Wrestling sehr wenig. Und dass es dann jetzt auch noch wieder mit einem kleinen Match verbunden ist. Ich glaube, die Matches sind auch alle durch die Bankenwelt wirklich gut. Also das ist jetzt nicht so ein, hey, das ist halt das Pre-Show Match, sondern die Shotgun Matches da. war erst letztes Mal in Lia Bloom wiederzusehen, Peter Cihani war zu sehen. Also da sind wirklich, wirklich gute Wrestler. Und ich glaube, das ist auch gerade für Leute, die gesagt haben, dass die vielleicht neu ins Produktseins finden wollen, die vielleicht deutsche Dressing gar nicht kennen, die darüber stolpern auf YouTube. Das ich, ein super Einstieg. Und ist es gleichzeitig für alle. WXUDs Verrückten, die ⁓ auf jeder Show sind, glaube ich echt eine schöne Sache, ⁓ die Zeit zu überbrücken. speaker-0: Ja, weil ich finde, und das ist gerade im Indie-Wrestling, ist das immer so eine Sache, die oft in den Hintergrund gerät. Weil ich finde, Wrestling ist schon immer gewesen, Geschichte zu erzählen. Wir haben erst darüber gesprochen, du bist auch eher einer von einer aussterbenden Zunft, als Wrestling-Manager. Das wird gar nicht mehr so viel gemacht. Das heißt, das Stilmittel, das jemand vielleicht am Ring ist und noch eine Geschichte mit verkauft oder vielleicht noch eine ganz andere. Geschichte erzählt, die ⁓ was ganz anderes geht, aber trotzdem da in den Matchen im Ring eine Match passiert. Das Ding ist halt ganz einfach. Weißt du oder glaubst du zu wissen, warum das in den letzten Jahrzehnten eher in den Hintergrund geraten ist, dass man einen Manager nutzt? speaker-1: Ja, glaube, hängt schon viel damit zusammen. Das Wrestling allgemein. in, gerade in Indie Wrestling, athletischer geworden ist, im Sinne von, dass sich der Stil verändert hat, dass mehr Gewicht auf das Inringprodukt gelegt wird. Und dadurch fallen hin und wieder einfach die Geschichten hinten runter. Gleichzeitig glaube ich auch, dass es eine Folge davon ist, was ich auf jeden Fall nicht negativ darstellen will. Aber es gibt mittlerweile sehr viele Möglichkeiten ins Wrestling reinzukommen, in Wrestling-Schuhe hinzugehen. gibt... Wenn man in den Ring kommen will, dann kommt man in den Ring als Wrestler. Und wie wir an Engagen schon gesagt haben, jeder, der Wrestling-Fan ist, schon mal drüber nachgedacht, wie es wäre, selber Wrestler zu Und... Ich glaube, und das... merke ich auch an den Fragen, die ich häufig so bekomme, wenn man mal mit Fans spricht oder mit anderen Students der Academy. Ist es, ich, für viele so ein, ja, aber du bist doch nicht immer Manager. Du willst doch auch Wrestler werden. Und ich glaube, das ist einfach die Einstellung. glaube, die meisten Leute wollen Wrestler sein, Wrestler werden und nicht im, wollen nicht im Wrestling sein. Und ich habe für mich entschieden, Nee, ich will nicht Wrestler sein. Ich will Teil des Wrestling Sound. Ich will, genau wie du gesagt hast, Geschichten erzählen. Ich das Produkt interessanter machen. Und ich will was machen, was es aktuell einfach nicht viel gibt. Und da war genau diese Managerrolle genau passend. Weil ich sag mal, wenn man sich normale Sportarten anguckt, Was heißt normales Sport? Ja doch normales Sport. Bei Wrestling ist es nicht ganz normal. Aber da spielen Trainer, was auch immer. Die spielen ja genauso eine Rolle. Und warum sollte es dann nicht so auch im Wrestling sein? Das finde ich macht auf jeden Fall immer das, was wir da erzählen, noch mal runter. Weil es ist eben nicht nur Partei 1 kämpft gegen Partei 2 und einer gewinnt am Ende, sondern wir haben noch ein nettes Verpasstbein. speaker-0: Was glaubst du, bei welchen Sachen kann ein Manager auch hilfreich sein? welchen Situationen? Man hat früher ja immer so stumpf und salopp dann immer gehört, ja wenn einer nicht reden kann, aber im Ring gut ist, dann gibt man ihn halt dem Manager. Aber ich glaube, so unterkomplex ist das gar nicht, wie man es immer dargestellt hat. speaker-1: Genau, also das ist natürlich eine Facette, wo man das immer sagen kann, wir sind hier in Deutschland, wir haben, glaube ich, eine Sprache, die nicht viele Leute außerhalb von Deutschland sprechen. Das ist auch einfach so, klar, im B2B wird auch viel auf Englisch gemacht, aber man kann da auch natürlich helfen, über eine Sprachbarriere rüberzukommen. Ich denke, ist in der Vergangenheit hat es häufig funktioniert. gerade junge Wrestler damit an Publikum ran zu führen, wenn man einen etablierten Manager hat, der entsprechend Jungs Talent sehr schnell an die Spitze bringen kann. Also ich glaube das prominenteste Beispiel ist ein Paul Heyman, der einen Brock Lesnar plötzlich katapultiert hat zu einem der größten Wrestler, es sogar oder gibt. Ob man ihn mag oder nicht, das steht außer Frage an der Stelle. Aber genau, ich glaube es ist gut, ⁓ Leute zu etablieren, egal ob es jetzt ist ⁓ Defizite auszubügeln oder ob es ist ⁓ jemandem schon mal einen tieferen Charakter zu geben, wo vielleicht der Charakter noch nicht so da ist. Aber es kann auch andersrum einfach ein gutes Vehikel sein. Jemandem, ich sag mal, also im Charakter einen guten Twist zu geben. Weil ich finde, manchmal ist es auch komisch, wenn jemand, der ewig Zeit mit Fanfavorite war, plötzlich eine 180 Grad Drehung macht und sagt, ich finde euch alle blöd. Das muss ja ein Grund haben. Und wenn der Grund eben irgendwie, der sagt, ist der ihm da in im Ohr hängt. meine, sowas sieht man in anderen Sportarten auch zu genüge. Da hat man plötzlich den Fall von Agenten und plötzlich macht man sich sehr, sehr unbeliebt bei einzelnen Leuten. Und ich finde es genau da, die ersten Resting auch gut sind. speaker-0: Bisschen genau weise sagst du grad was interessantes, denn ich hab grad die Heilkogendoco zu Ende geguckt und da ist es ja auch so, dass das Heilkogen halt so bisschen über den den Hilt hören dann bei WCW spricht und dann wird die Promo eingeblendet. Und da ist mir das erste Mal aufgefallen, dass WWE dieselbe Promo bei John Cena benutzt hat, um zu erklären, warum er der Böse ist und das ist keinem aufgefallen. Das war nie Thema, aber es eins zu eins dieselben Promo. Das ist ohnehin was für ein... wie einfach Wrestling funktioniert, weil du sagst es. Die Leute finden keine Lösung für sowas. anscheinend die Großen liegen auch nicht, weil dann klaut man was, vor 20 Jahren war und macht dann einfach nochmal genauso. speaker-1: Ja, und Anlass-Combo ist natürlich auch gut heiß, aber es hat trotzdem wieder funktioniert. speaker-0: ⁓ Ja gut, ja John Cena, ja bis zum gewissen Grad leider auch nur. speaker-1: Genau, das... Ja, glaub, da scheiden sich die Geister auf jeden Fall, aber man merkt ja auch manchmal, dass genau diese einfache Sachen sind das, was so gut funktioniert. Manchmal muss es eben nicht nochmal das Zweite und Dritte mal ⁓ die Ecke gedacht sein. Und dann kannst du einfach sein, wie effektiv das gleiche nochmal machen. Aber ja, andersrum auch schön... Man kann es gleichzeitig auch über Manager sagen, das ist doch das Gleiche wie das, was in den 80er und 90er nur gemacht wurde. Ja, ist es. Aber das ist jetzt halt auch 30, 40 Jahre her. Vielleicht ist es auch deswegen, dass es vielleicht zurückkommt. Ich weiß nicht, ob die Rolle des Manager vielleicht in diesem Punkt wieder mehr eine Rolle spielen wird. Aber wenn, dann würde ich auch sagen, es liegt daran, dass es jetzt zu lange nicht mehr gab. speaker-0: Da habe ich eine Frage, die sich mir vielleicht auch die Zuhörer und Zuhörerinnen sich aufdrängt. Gibt es Vorbilder auch, die Manager waren oder Manager sind, du hast? hast erst Paul Heyman zum Beispiel genannt. Gibt es Namen, die du als Vorbilder nennen würdest? speaker-1: Ja, auf jeden Fall. Also Paul Heyman ist glaube ich der ganz Große. Paul Heyman und Bobby Geenan, gerade Bobby Geenan auch in Bezug auf commentary. Da ist er auf jeden Fall eine riesige Inspiration, weil er genau den Spagat gemacht hat, den ich jetzt häufig bei WXW machen darf. Ansonsten Ich bin so ein kleiner Territory-Guy. Gary Hart von World Class Championship Wrestling. Viel geguckt. Ansonsten Freddy Blastie ist auf jeden Fall ein Thema. Er ist gerade übernimmt, dass ich wegen Großes vergesse. Aber ich glaube, die, die die meiste Rolle für mich spielen, sind auf jeden Fall Paul Heyman und Bobby Keenan. speaker-0: Du hast nur böse genannt, ist dir das mal aufgefallen? speaker-1: Ja, das spricht mal wieder nicht von mir. das hatste nicht ohne recht. speaker-0: Ich bin gerade den Namen durchgegangen und ja, eindeutig alles böse. speaker-1: Ja gut, dann weiß man warum ich so geworden bin wie ich geworden bin. speaker-0: Man muss ja auch sagen, man nimmt ja auch immer was von den Leuten mit. Wir haben erst drüber gesprochen, was du auch im Publikum entfachtest und wir haben drüber gesprochen, was du auch nicht entfachtest, in Sachen mit vielleicht positiven Reaktionen auf dich. Gab es schon mal Situationen für dich, wo es still war und wo du wirklich richtig, richtig hart arbeiten musstest, weil gerade, wenn man vielleicht so auf Tour ist und du hast über so Städte wie Männlich oder so gesprochen, wo man vielleicht nicht bekannt ist, wird man von vorne rein. schon gleich gehasst oder muss man sich das manchmal auch hart arbeiten? speaker-1: Also ich sag mal gerade, Shows vor Fans, die kleine Wrestling-Fans per se sind, sind häufig sogar fast die einfacheren, weil die Leute kommen, ⁓ Wrestling mal zu sehen. Hey, wir gucken jetzt das, was wir im Fernsehen gucken, jetzt mal live. Und dann kommt da so ein Typ im Anzug und sagt, wie schrecklich, stinkend und hässlich das Hinterwelt-Dorf ist, wo er gerade gelandet ist. Und das funktioniert in der Regel. Also auch in 2026 reicht es häufig einfach zu sagen, dass die Stadt, in der man gerade ist, die hässlichste ist, die man hier betreten hat. Und da sind die meisten Fans auch sehr, sehr dankbar. Aber hin und wieder, ja, gerade am Anfang, gerade dann so Academy-Show-Geschichten, wo man vielleicht auch vor weniger Publikum ist und die Leute gar nicht wissen, was hat man von denen jetzt zu halten, wer ist er und warum kommt er da jetzt anzukommen. Das war schon manchmal ein bisschen unangenehm, auf jeden Fall. Es hat, glaube ich, am Ende immer ganz gut funktioniert, weil ich glaube, ich habe irgendwas an mir, was mich einfach anleitabler macht. Was ja auch in dem Fall gut ist. Aber ja, gibt es die effektive Situation. Wir machen ja auch mit WXW nicht nur reine Wrestling-Shows. Belegend wies da auch mal irgendwie... Wir waren schon auf einer Skirmpfeier auf Geburtstag, wo Leute mit Wrestling halt auch nichts anfangen können. Und das sind immer die, es auf jeden Fall am meisten Arbeit ist. Dann da auch eine Reaktion rauszukitzeln. speaker-0: Wissen die Leute oft dann auch vielleicht gar nicht, dass ihr da seid und das ist eine Überraschung, dass es euch auf einmal dann da geht? speaker-1: Frage. Ich glaube manchmal schon. ich glaube nicht überall wo wir waren, so Comic-Tan-Geschichten und so, da guckt nicht jeder aufs Programm und denkt sich, ⁓ ich komme deswegen BXW hin. Das sehen die dann zufällig und dann richtig. Dann ist es wahrscheinlich eher eine Überraschung. Und dann sind es irgendwelche Leute, wovon man vielleicht dann doch zwei oder drei Mal gesehen hat. Da hatte ich dann den großen Vorteil, dass ich mit Pesacani wenigstens jemanden hatte, auch mal im deutschen FreeTV zu sehen war. Aber ja, doch schon. Ich glaube, das ist häufig bei solchen Events auch eine Überraschung vereinigt. speaker-0: glaube aber auch, Chance für Leute wie dich, aber auch die Wrestler, vor so einem Publikum zu arbeiten. Du hast gesagt, dass es erst mal mehr arbeiten und das heißt vielleicht auch, sich mal ausprobieren können und vielleicht mal Sachen machen, man bei einer normalen vielleicht nicht macht. Willst du dem zustimmen? Auf jeden Fall. speaker-1: Ja, also gerade für die Wrestler ist das, glaube ich, auch ein Riesending, weil man dann doch häufig in so einen Trott kommt von... Man hat immer die gleichen Fans und auch relativ dankbare Fans vor einem. Und dann ist es schon nochmal was anderes, einfach zu merken, okay, die kennen mich hier nicht. Und ich muss jetzt nochmal von Null ans Pannen. Ich glaube, das ist für alle eine Herausforderung, aber es macht auch immer wieder dann doch Spaß. Das ist eben ein paar. speaker-0: Ich bin auch da, alles gut. Ich würde dich gerne fragen, wenn ich dich fragen würde, was findest du am besten im Wrestling und was am beschissenstein? Was würdest du sagen? speaker-1: Am besten auf jeden Fall die Emotionen. Es ist irre, wie dieser Sport wirklich Geschichten über Jahrzehnte hinweg quasi erzählt. ist irgendwie eine Neverending Story und alles ist miteinander verbunden und es erzeugt wirklich echte Gefühle in einem. Und ich glaube, das sprechen wir Wrestling-Fans aus der Seele, die man sonst in einem anderen Sport oder in einem anderen Medium so nicht bekommt. ⁓ und das irgendwie in einer Welt, Ja, die verschiedensten Menschen aus den verschiedensten Ländern mit den verschiedensten Hintergründen aufeinandertreffen. das ist irgendwie so was Schönes in Summe. Was nervt mich am meisten an Wrestling. Eigentlich das, was ich hier gerade mache. Äh... Äh... Exkursen? Ja. Ja. Schon. Das Ding ist, ich kann es verstehen. Als Fan gerade Wrestling, man kann sich da so gut, so tief reindenken. Man kann sich wirklich den ganzen Tag mit Wrestling beschäftigen und man will natürlich immer mehr. Diese Drogeresting, die lässt einen nicht los und man will immer mehr Informationen und so weiter und so fort. Und ich glaube manchmal, und da habe ich mich in der Vergangenheit auch schon bei erwischt, man muss glaube ich das ganze Produkt manchmal, also da spreche ich nicht nur von DXB, da spreche ich von jeglichen Resting-League, man muss es vielleicht manchmal durch seine Kinderaugen nochmal sehen und eben nicht alles hinterfragen. ist schon fünf Shows immer weiter denken. Wo geht das denn jetzt hin? Was ist es denn? Vielleicht muss man da manchmal sein inneres Kind noch mal reaktivieren und sich fragen, warum man sich so sehr in diesen Sport verliebt hat. Genau. Vielleicht ist das also die positive Art und Weise zu sagen, wie man Das mich eigentlich manchmal am Resting so bisschen stört und wo ich mich tatsächlich auch so selber reihe. Also das ist nicht ein Odisdansens so böse. Ich kanns verstehen. speaker-0: Du hast gerade was angesprochen. I lean. Man sieht dich, wenn nichts richtig war, statt jetzt nur in der WXW. Ist das richtig? speaker-1: Ja, das ist tatsächlich so. war jetzt Anfang des Jahres oder war es Ende letztes Jahres bei Sideback. Genau, da durfte ich auch einen Rumble kommentieren. Es hat auch viel Spaß gemacht. sonst, Genau. WXW, Original und auch einzig und allein. speaker-0: Das heißt, wenn andere Promotions Bock hätten, dich zu buchen, würde es nun nicht zur Verfügung stehen. Das habe ich richtig verstanden. speaker-1: Ja, nein, ich per se gar nicht so behaupten. Ich glaube nur tatsächlich, dass... Ich starte nur mit meinem Privatleben und dem dann doch sehr großen Schedule, den man mittlerweile mit BXW hat, dass da kaum noch Zeit für anderes bleibt. Genau, und das ist auch das, wo mein Fokus aktuell drauf liegt. Und... Ich... Ja. Ich glaube, das hielt mir aktuell tatsächlich die Zeit noch groß was anderes. speaker-0: die Frage, die sich viele Leute stellen und die ich mir auch stelle. Du hast es erst angesprochen, dass oft dann auch Fans sagen, man will ja eigentlich nur einen Ring und dann ist man nur Manager. Ich würde dich aber gerne mal was anderes fragen, wenn irgendwo im Ausland irgendwer anfragen würde und sagen würde, er würde dich gerne buchen. Hättest du darauf Bock? speaker-1: Es kommt natürlich immer auf die Konditionen an. Grundsätzlich, also ich bin für alles offen. Das muss immer Sinn ergeben. Das ist für mich das Wichtigste. Und es muss zeitlich passen. Aber ich meine, wir haben jetzt auch mit der DXV viele Sachen im Ausland, also interessante Sachen im Ausland gemacht. Wir haben gute Connections ja auch nach... nach Ungarn, nach Österreich natürlich. Elie Ablohmba jetzt christlich in Hongkong, das ist natürlich irre. Und natürlich ist die USA und Kanada auch immer ein Thema. Also da gibt es auf jeden Fall Translationen, ich dann doch irgendwie gerne abpacken würde auf To-Do-Liste, auf meiner Bucket-Liste. Es sagt niemals nie. speaker-0: Kann Robin Christopher Vorwerk auch den guten? Könnte er auch den guten Manager machen? Oder glaubst du, das macht weniger Sinn als der böse Manager und darum schon nicht machbar? speaker-1: Auch da sag niemals NE. Aber ich glaub, wenn ich morgens in den Spiegel gucke, dann denke ich mir eher, wo wäre es eher eigentlich, als dass ich mich anfangen will. speaker-0: Also eher nicht Schwiegermutters Liebling, sondern eher den Typen, man gerne in die Fresse hauen würde, wenn er das Maul aufmacht. So sagen das ja auch viele über deinen Charakter. Dann machst du viel richtig. speaker-1: Ja, das habe ich über die letzten Jahre häufiger gehört, dass es mir lieb wäre. Ich weiß nicht, man sagt glaube ich im Englischen, dass jemand einen punctualist-haste hat. Das wird das mal über mich auch behaupten. speaker-0: Was denkst du, wie lange hast du das vor noch zu machen? Denkst du schon daran zu sagen, nee, irgendwann oder lässt du das auf dich zukommen? Was sind deine Pläne, mein Lieber? speaker-1: lasst ich unabhängig auf mich zu kommen. wie gesagt, vier Jahren war das nicht mal ein Plan. Vor drei Jahren hätte ich mir nie gedacht, zu stehen, ich jetzt stehe. Und ich sag mal, ich gehe dir immer vom Negativsten aus. Ich sag immer, wenn es in einem Monat vorbei ist, dann ist es in Monat vorbei, dann war es eine schöne Zeit. Und eine super Erfahrung. Und umso länger es geht, desto besser. und wir werden sehen, die Reise hingeht. Ich hoffe, dass wir die MIG noch ganz, ganz lange mit auf Ruhe nehmen. Ich hoffe, die hassen MIG noch nicht so sehr. Noch nicht. Genau, aber ich lasse das auf mich zukommen. Solange sich die Zeit für Wrestling finden lässt, bin ich da gerne weiter dabei. speaker-0: Du hast gesagt, bei Wege wie macht man viel Wrestling? Was macht man denn, wenn man privat für dich ist? Was machst du zum Abspannen, wenn du aber nicht Wrestling hast? Was machst du zum Entspannen? speaker-1: Da kann es sein, dass du die Frage Robert dem Interview auch gestellt hast und er... Und er effektiv gesagt hat, du erzweckst dich ⁓ Wrestling. Ähm... Ja. Ähnliche Antwort. Also... Wenn ich nicht gerade arbeite oder Zeit mit meiner ganz wundervollen Ehefrau verbringe, für die ich sehr sehr sehr dankbar bin, ähm... Dann... Ist es Wrestling. Also... Äh... speaker-0: Hagen ab! speaker-1: Klar, hin und wieder guckt man irgendwie mal eine Serie. Aber wie Bo das glaube ich auch schon gesagt hat, man ertappt sich dann doch immer wieder dabei zu sagen, hey anstatt jetzt irgendwie die neuen Netflix-Serien, die irgendwie das gleiche ist, die letzten drei, die ich gesehen habe, anzugucken, dann gucke ich mir doch lieber nochmal Midsauce Wrestling von 1985 an. Ja, auf jeden Fall. Das fällt mir vor lauter Freude das Headset aus Big Maw. Ja, also man erwischt sich dann doch immer häufiger, dass man sagt, hey, heute mach ich mal einen Tag Pause, heute mal kein Wrestling, war jetzt in der ganzen Woche in der Auktur und eine halbe Stunde später hab ich wieder gewinnt. Also hat schon einen Grund, weswegen man das macht, was man macht. speaker-0: Eddie Steinbrock hätte über dich gesagt, der Mann hat Ahnung. Und ich würde sagen, du bist auf jeden Fall ein Junge aus dem Game. du interessierst dich für Sachen, von denen haben die meisten vielleicht noch nicht mal gehört, die dieses Interview hören. Aber ich kann euch nur ans Herz legen, auch die Ligen oder die Epochen, die gerade gelernt wurden, euch alle noch mal nachzugucken. Weil da sind sehr, sehr viele spannende Sachen dabei. Das hat man selten, dass jemand halt so wirklich färben in in allen Sachen von Wrestling ist. Was würdest du sagen, wie groß ist dein Wrestlingkonsum, wenn du so in der Woche rechnest? speaker-1: Boah, wahrscheinlich trotzdem in Summe weniger als ich es gerne hätte, aber das ist einfach arbeitsbedingt. Ich arbeite Vollzeit. Im Gym ist man dann doch auch hin und wieder. Also ich versuche das relativ häufig. Man ernährt sich auf Tour dann doch sehr, sehr schlecht und ich will nicht ganz schrecklich aussehen. Boah. Also... Ich würde aber trotzdem sagen, dass ich mich so unter der Woche trotzdem noch bestimmt eine Stunde mit Wrestling beschäftige jeden Tag. Klar, an Trainingstagen entsprechend mehr. Da bin ich dann ja allein irgendwie zwei, drei Stunden in der Kelly. Und natürlich am Wochenende, je nachdem, wie es sich ergibt, tue, dann bin ich den ganzen Tag mit Wrestling beschäftigt. Und wenn ich... Ich hier zu Hause bin dann auch wahrscheinlich wieder mal 1-2-3 Stunden, je nachdem was gerade ist. Hin und wieder kann es auch passieren. Dann macht man mal den Haushalt. Und dann wirkt nebenbei die Pellkerview an. dann ist man da auch wieder, ja, ist man beschäftigt, 3-4 Stunden, ⁓ irgendwie so eine Alcestor-Valor-Series oder so durchzugucken. Also viel. Gerne eigentlich nicht noch mehr. Mehr geht immer. speaker-0: Ich kann erst mal sagen, sind noch sehr viele Zuschauerfragen reingekommen. Und die ein oder andere möchte ich dir jetzt erst mal stellen. Der Daniel fragt, wie es dir gelingt, so ein ehrenwerter Mann zu sein? speaker-1: Das ist gar nicht die beste Frage. Weiß ich gar nicht, bin ich so ihrem Wert? speaker-0: Ist das ein Lob, wie die Frage gestellt wurde? Das stellt sich mir so ein bisschen. Ehrenmann wurde nicht gesagt, aber wenn man das zum Beispiel da gegensetzen würde... speaker-1: Ich spüre ein wenig der Kasmus darunter der Frage. Ich glaube, bin einfach ich und ich bin die beste Version von mir selber. speaker-0: Das ist doch mal eine Antwort auf jeden Fall. Dann gibt es noch eine Frage, wann wir dich denn wieder im Ring als Aktiver sehen werden. speaker-1: Bitte gar nicht. Bestenfalls nie wieder. speaker-0: Ja, dann musst du solche Konstellationen nicht irgendwie aufs Spiel setzen, glaube ich. Das muss man irgendwie dann schon zu verhindern müssen. Aber... Aber ich glaube, der... speaker-1: Ja, da würden sich Leute drüber freuen. Ja, muss man auch mal lernen aus seinen Stühlen. Vielleicht ist es nicht gut, einem aktiven Wrestler regelmäßig eine Stuhl über den Dölz zu ziehen. Ja, werde ich daraus lernen. Manchmal wieder holt man aber auch Stühle. speaker-0: Ja, wir werden sehen, wie das noch weitergeht. Darf ich dich mal fragen, bringt es dir so viel Spaß, wie ich das Gefühl hatte in diesem Interview, die Nutzer haben, scheiß, wenn du diese Rolle spielst, hast du so viel Spaß, wie du hier auch rüberbringst? Ich glaube, die Zuhörer und Zuhörerinnen haben das auch so verstanden wie ich, dass es dir sehr, sehr viel Spaß macht, auch diese Rolle zu spielen. speaker-1: Ich glaube, jeder in unserem Roster oder jeder, im Restory unterwegs ist, manchmal Momente, er irgendwie Nach einer Vier-Stunden-Show morgens schon mal fünf Stunden zur Halle gefahren und abends vielleicht mal fünf Stunden wieder, wird eine Nacht zurück oder man ist in irgendeinem Hotel mitten im Nögen wo, verpasst gerade schon wieder irgendwie einen Geburtstag, vielleicht eine Hochzeit oder sonst was. Da fragt man sich dann doch wieder, warum man es eigentlich macht. Und ja, dann beginnt die nächste Show und dann weiß man wieder, warum man es macht. Also auf jeden Fall. Ohne Spaß an ganzen Geschichte geht es, glaube ich, Oder sollte man es zumindest nicht machen. Gehen tut vieles, aber das habe ich auch immer gesagt, sobald ich merke, dass das nur noch Pflicht ist und ich irgendwie das Gefühl habe, selber nach der Verfickung nachkommen zu müssen, dann höre ich auf. Und dann sollte man noch. speaker-0: Eveline hat eine Frage, wie du reagieren würdest, wenn Konkurrenz auf dich zukommt, ein anderer Manager ist in der Town. Also wenn ihr zum Beispiel Matt Damasi einen Stable gründet oder Norman Harrah, sagen wir jetzt mal. Wie würdest du reagieren? speaker-1: Ich hätt's auf jeden Fall interessant. Gerade bei den beiden genannten, ich glaub, da kann man gut was draus machen. Ja, es gibt keine Konkurrenz. hab, also wie wir ja schon eingangs gesagt haben, früher war ein Manager deutlich präsenter. Da hat so eine Show auch mal 3, 4, 5, 6 Manager auf einer Match-Kraft vertragen. Was ich glaub. Abschließen würd ich's nicht. speaker-0: Das Restor-Pupil bei Mett sollte ja klar sein, das wird Miet sein auf jeden Fall. speaker-1: Ja, das denke ich auch. Ich glaube, auch die Jungs, er da mit in sein Stable packen würde, würden einiges an Gewicht mit auf die Waage bringen. speaker-0: Was wird denn, wenn man das mit einem Sängschub? Vielleicht würde er auch in deinem Wasser fischen, da habe ich so bisschen das Gefühl. speaker-1: Das Gefühl habe ich auch. Wir haben auch in der Vergangenheit immer so bisschen aneinander rum. Wir immer in der Nähe voneinander. Der Mann war mit mir zusammen als Manager ja auch schon WC World Champion. Ich glaube, der würde in ähnlichen Gewässern rumfischen. Vielleicht auch bei seinen ehemaligen Tag Team Partnern, bei seinen ehemaligen Weggefährten. Ja, also ich glaube, hat ein paar Optionen offen, aber glaube, er hat sich auch mit einigen Backstages schon verspielt. Vielleicht doch nicht mehr so viele Optionen. speaker-0: Es gab das Öfteren die Frage, ob Arne Marek noch bei WXW Catch oder was mit ihm ist. Und dass die Frage vielleicht gerade bei dir kommt, ist vielleicht sogar verständlich, würde ich sagen. speaker-1: Ja, auf jeden Fall. Ich hoffe, wir haben den nicht einfach im Leitensack vergessen. Seitdem hat den irgendwie keiner mehr gesehen. Vielleicht müsste man da mal in den Katakomben der WXW nachgucken, ob der da immer noch im Leitensack steckt. Nee, aber seitdem nicht gesehen, onscreen, mal sehen, wann, ob der Mann sich wieder in den Ring begibt. Ich glaube, da gibt es einige, das befürworten würden. speaker-0: dann kann ich dir erstmal Danke sagen für die Stunde und ein paar mehr Minuten, die du dir jetzt schon Zeit genommen hast. Ich wusste gar nicht, dass du dich eigentlich gar nicht exposen willst. Und dafür kann ich erstmal Danke für die Zuhörer und Zuhörerinnen, aber auch Danke für mich sagen, dass du erstmal das hier gemacht hast. Weil ich fand das sehr, spannend, deine Sicht auf Wrestling zu sehen. Aber auch zu sehen, wie du an die Sache rangehst, Wrestling-Manager zu sein. Weil ich glaube auch oft im Indie-Pest, Pan-Date Wrestling ist es so, dass der Manager belächelt wird und vielleicht manchmal auch gespielt wird. Wenn es wirklich so sein soll, der hat keine Rolle, dann geht er als Manager mit. Und das sollte nicht passieren. Weil ich finde immer, ein Manager sollte was verkörpern und sollte auch was verkaufen. wenn man dir dabei zuguckt, und ich habe erst schon von Spaß gesprochen, dann kommt erst das hinzu. Und ich habe immer wieder das Gefühl, dass du auch Lust hast, dich zu verbessern, weil du hast eben auch noch das Training angesprochen. Und da würde ich dich gerne fragen, trainierst du immer noch auch Wrestling Training ab und zu oder wie ist das? Okay. speaker-1: Nee, also auf jeden Fall. das ist wirklich was, ich jedem nur ans Herz legen kann. Werdet nicht... Also studiert dieses Business. Studiert Wrestling, wenn ihr im Wrestling sein wollt. Ich trainier weiterhin Wrestling, das Gefühl zu wrestling nicht zu verlieren, ⁓ weiterhin Ideen zu haben, Ideen zu bekommen. ⁓ meinen Kopf aktiv zu halten. Gleichzeitig ist es ein interessanter sportlicher Ausgleich. Aber umso mehr Facetten man es von Wrestling kennt. meinem Bereich als Manager, aber auch Kommentar, Production im Allgemeinen, das Wrestling selber. Umso mehr man davon mitnimmt. desto mehr versteht man das große und ganze Welt. Und ich will beim besten Willen nicht sagen, dass ich verstehe, was im Wrestling abgeht. Auf gar keinen Fall. Ich glaube, ich habe noch viel, viel, viel, vor mir. Und viel zu lernen. Und bin da sehr, dankbar für die Cultures, die ich habe. Und die Leute, die mich so allgemein begleiten und von denen ich lernen darf. Ich bin ja jetzt auf Ich dankbar mit Robert Leisger. Letztes Jahr war mein Coach und einer meiner größten Eiflüße bei WXW. Ich kann es jedem ans Herz legen. Wenn ihr ins Wrestling-Vault geht, in eine gute Wrestling-School bei euch in der Nähe. Es gibt so viele gute in Deutschland. trainiert, trainiert, trainiert, hört euch ⁓ Und wenn euch irgendwelche Möglichkeiten gegeben werden und seid die Möglichkeit so klein, nutzt sie. Nutzt eure Möglichkeiten. Es gibt im Wrestling immer noch zu wenige Möglichkeiten. Nutzt die paar Möglichkeiten, ihr bekommt. speaker-0: Ich kann dir wirklich nur Danke sagen für dieses sehr, sehr spannende Gespräch. Hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht. Ich kann allen Leuten, die dich vielleicht hassen, aber vielleicht auch die ein oder andere Person, vielleicht auch aus Barg der Heide kommen, die ziemlich verrückt ist und dich mag, vielleicht nur eins sagen. Vielleicht hat dieser junge, aufstrebende deutsche Wrestling-Manager jetzt dir noch was zu sagen für die Leute, die ihn nicht mögen, vielleicht auch für die Leute, die ihn mögen. warum sie ihn nicht mögen soll. Alles dein Bier jetzt. Die letzten Worte dieses Interviews gebühren dir, mein Lieber. speaker-1: Ja, vielen, vielen Dank. Ihr wisst es, mein Name ist Loringtis of the Forward. Ich bin Agent, Assistent und Consultant der besten Wrestler Europas. Und ich hoffe, dass ihr das jetzt die letzte Stunde gehört habt. Ihr nicht vergessen, dass ich jederzeit über euch stehe, besser bin als ihr. Und auch wenn ihr beim, ich bin wie ihr, den kleinen Wrestling-Tans. Ich bin der bessere Wrestling-Tan. Ich hab mehr Ahnung. Ich kann mehr... speaker-0: Danke schön euch fürs Zuhören, zum nächsten Mal, ciao. speaker-1: Bute Freunde.