speaker-0: Ihr hört GF, der Talk. Ich bin John Bad Bones Klinger. speaker-1: Gute Freunde! speaker-0: Moin Moin und herzlich willkommen zu GF.de Talk. Mein Name immer noch Tim. Heute immer noch Interviewausgabe. haben 2026. Und ich habe heute einen Interviewpartner, wo ich mir darüber gedacht habe, dass wir vielleicht nachher auch mal drüber sprechen könnten, wie offen ist Wrestling vielleicht auch neuen Medien oder vielleicht auch Catchfluenzen oder Influenzen überhaupt. Und wenn ihr euch jetzt fragt, was faselt der hier, wer ist denn heute zu Gast? Ich freue mich für mich den Manager des Monats, den ich letzt live sehen durfte. Er lacht jetzt schon so schön. Hier ist das Liebe, mein Lieber. speaker-1: dafür eine Wort, kriege ich da so was ausgehändigt, wenn ich schon so was benannt werde oder so ein Foto zum Aufhängen. speaker-0: Vielleicht kann unser Producer, sollte er im November auch hinkommen, vielleicht aber das möglich machen, den kleinen Pokal für den Manager des Monats. Aber der muss auch einen Ehrenplatz bekommen als Ligurk. speaker-1: Auf jeden Fall. Danke für das Intro. Ging schnell mit dem Manager des Monats. Aber ja, ich freue mich hier zu sein. Danke für die Einladung. Ich bin sehr gespannt, was mich erwartet. speaker-0: Ja, aber wenn ich den Zuhörern jetzt noch erzähle, dass das Vorgespräch eigentlich reibungslos fast verlaufen ist, bis kurz vor Ende, einmal ... Jetzt noch mal das Mikrofon abgestürzt ist. Natürlich technisch bin ich nicht so hochwertig wie ein Influencer wie Slivov am Start. Aber wir reden nachher noch ein bisschen über vielleicht auch deine Influencer-Tätigkeiten und was du schon alles auch gemacht hast und was für Themen du auch beackerst so drum herum beim Influenzen. speaker-1: Stimmt ja. speaker-0: Ich würde dich gerne mal fragen, ich habe dir erst schon im Vorgespräch erzählt, dass ich der großer Crew-Fan war. Das heißt, ich habe sehr gerne mit Tisi Schuhrich angeschaut, ich Gamerbrother gerne geschaut, ich habe gerne auch Steini mir angeschaut, No Hand Gaming nicht so gerne, aber wenn er in der Crew war, war es schon witzig. Ich habe mir die 1-Euro-Wetten von den Jungs sehr gerne angeguckt auf der Gamescon mit den Fischpuschen von Timo zum Beispiel oder Schmitzi, der richtig Ärger bekommen hat, weil Level Up, weil er da Wodka mit Level Up mischen wollte quasi. Also das sind Sachen passiert. Ja, ⁓ so bisschen meine Geschichte auch jetzt zu dieser Frage zu bringen. Man hat dich früher öfter auch mit Tactics und mit Steini gesehen. Und witzigerweise, wie ich den Aufruf gestartet habe, war das eine der ersten Fragen. Und ich hatte mir das auch so ein bisschen zurechtgelegt, weil, Ich finde, und das ist meine Meinung, ihr wart immer ein sehr, sehr cooles Gespann, ihr alle zusammen fand ich. Wenn du möchtest, kannst du uns mal mitnehmen aus deiner Sicht, wie das auch, ich würde ja so was sagen, wenn man jetzt so eure Wege sieht, schon so ein bisschen geendet hat. speaker-1: Ja, also ich bin, also das kann ich schon mal vorweg sagen, ich hab mir das bewusst so gesagt, ich werd mich dazu im Internet nicht äußern, weil am Ende ist das immer so Internet beef und Stress und so, ist immer Aussage gegen Aussage gegen Aussage. Steini hat tatsächlich auch schon mal ein kleines Video noch dazu gemacht, weil ich bin einfach kein Fan von, also ich mag dieses, ja, wie nennt man es denn, beefen und Videos machen und Ansagen schwingen und sowas einfach nicht. Am Ende, das hab ich glaube ich immer gesagt, bin ich super dankbar. ich hab mit beiden, also es war alles ein bisschen absurd, wie wir uns kennengelernt haben, aber auch positiv absurd und dann hat sich das halt alles so entwickelt. Aber wir haben halt auch zweieinhalb Jahre konstant jede Woche aufeinander gehangen, jeden Tag im Discord, jede Nacht im Discord und es hat sich von meiner Seite dann halt auch und wahrscheinlich von der anderen Seite halt einfach irgendwann so ein bisschen auseinander gelebt. Das hat halt einfach irgendwann nicht mehr so gezündet und gefruchtet und man hat sich einfach nicht mehr so gut verstanden, wie das mal war und Ja, also stimme die Forderung ganz zu, der Vibe und so, das war ja auch ein richtiger Ruck, so was deutschen Content angeht, was Wrestling angeht. Aber ich glaube, es ist nicht Sinn der Sache, das zu erzwingen oder da zu sitzen und man hat halt kein gutes Gefühl dabei. speaker-0: So eine Zweckgemeinschaft zu haben im Endeffekt. speaker-1: Ja, also dass es dann nur noch eine Zweckgemeinschaft ist, Also es ist, ich glaube irgendwann hat sich das für alle so angefühlt, also ich spreche jetzt einfach mal für alle, wahrscheinlich auch nicht der richtige Weg, aber ich glaube irgendwann hat sich das so angefühlt, dass man das halt so erträgt und wenn du halt wirklich jeden Tag aufeinander hockst, dann entstehen halt auch mal Probleme oder Themen und dann spricht man das vielleicht nicht so richtig an, weil man auch irgendwie Angst hat, Leuten auf den Fuß zu treten und das geht auch für alle Seiten. Und dann schaukeln sich Sachen halt hoch und irgendwann kommt dann halt der große Knall. Und der große Knall ist dann irgendwann gekommen und dann hab ich gesagt, ja okay, dann passt das nicht mehr, dann ja, lassen wir das. Und dementsprechend hat das dann sich getrennt. Also ich weiß, dass die Frage super häufig kommt. Wie gesagt, Steini hat da auch ein kleines Video zugemacht, das kann man sich auf seinem Kanal auch noch angucken. Aber von meiner Seite aus wird es da kein Nachtreten oder sonst was geben, weil dafür bin ich auch gerade René, also Tactics und Steini, viel zu dankbar. Weil wir halt, also bei die mir halt auch super viel Unterstützung gegeben haben, erste Zeit, wo das alles angefangen hat. Und danach treten ist halt, wäre halt einfach nicht die feine Englische. Da bin ich halt nicht der Mann für. Unabhängig, ob das Streit ist oder nicht. speaker-0: Ja, und das ist ja auch der Punkt. glaube gerade in so Influencerkreisen, wenn man vielleicht so sogar eher so ein freundschaftliches Verhältnis hat und dann zusammen halt auch streamt und wenn das halt so bisschen nachlässt und da kann ich schon nachvollziehen, was du halt dann auch gesagt hast, dass es dann vielleicht auch schwieriger wird und warum soll man Schauspieler nicht? Ich verstehe das so. Von mir aus war das auch keine, ich hoffe du hast es nicht so verstanden, dass ich speaker-1: Nein, nein, alles klar, dass die Frage kommt. speaker-0: Ich finde es halt einfach schade. speaker-1: Ja, ich auch. Es ja nicht so, als sitze ich hier und denke mir so, es ist voll geil, dass es so passiert ist. Aber ich glaube, irgendwann ist halt aus, wir haben das als Freunde angefangen zu gucken, ohne Hintergedanken. Und irgendwann ist halt schon, wenn dann aus, Business draus wird, dann wird das halt alles ein bisschen schwieriger. Und da haben wir alle halt unsere Schuld mit dran zu tragen, dass wir das nicht gut genug kommuniziert haben. Und dann ist es halt zu Bruch gegangen. speaker-0: Mal wieder eine etwas andere Frage am Anfang, weil ich finde schon, wenn der Elefant im Raum steht, dann soll man ihn doch aus der Tür herausführen. Und jetzt kommen wir zu einem schönen Interview mit schönen Fragen. Und die erste Frage, die natürlich jeder Podcaster stellen muss, ist natürlich, wie bist du überhaupt ins Wrestling gekommen bzw. wann hast du angefangen zu gucken? Ich würde gerne aber eine ganz, ganz andere Frage stellen, weil die finde ich wichtig zum Kontext. in Sachen Wrestling Deutschland bzw. deutsches Wrestling. Wann hast du das erste Mal deutsches Wrestling wahrgenommen, Sliwe? speaker-1: Also so, ich wirklich aktiv geguckt habe oder ... speaker-0: Ja, dass es aufgefallen ist, dass es das quasi gibt und dass du da vielleicht mal hingehen könntest oder würdest. speaker-1: Ich glaube, sehr spät. Das erste Event, das ich besucht habe, ja im Anfang 2025, war WXW, Back to the Roots, da war ich. Und das war wirklich das erste Event, wo ich aktiv einfach mal hingegangen bin, ⁓ mir das anzuschauen und einfach mal was anderes zu sehen und andere Eindrücke zu sammeln. Und davor muss ich sagen, das bei mir auch, klar, man weiß, dass es das gibt, aber jetzt nicht so wirklich mit beschäftigt. Immer nur so vom Hören sagen, wenn mir dann Leute gesagt haben, ich war bei WXW früher, ich habe Daniel Bryan und Alistair Black und was weiß ich nicht, wenn ich da alles gesehen habe. Aber so aktiv wirklich erst das erste Mal Anfang letztes Jahr zu Back to the Roots, dass ich mir das angeschaut habe. speaker-0: Wie würdest du deine ersten Eindrücke, wenn du uns da so bisschen zurückversetzt, auch dich selber vielleicht beschreiben, die du damals wahrgenommen hast, dann wo du eigentlich aus dieser Welt kommst, wo du eher eine Show und auch eher drum herum siehst als Wrestling und wo du dann auf einmal zum deutschen Wrestling kommst und dass er eher Wrestling ist als drum herum und Show meistens. Wie war der Einfluss für dich? speaker-1: Also der Einstieg und der Umstieg ist halt schwer. du, wie du schon sagst, du kommst von einem, also einem Entertainment-Produkt, was ja ein bisschen Wrestling hat, zu einem Wrestling-Produkt, was ein bisschen Entertainment hat. Und das ist halt schon eine krasse Umstellung. Aber ich weiß, dass ich, als wir zu WXW gefahren sind, ähm, außer dass es wirklich Schweine kalt war an dem Tag, aber ich eigentlich direkt ein gutes Gefühl hatte. schon als ich da reingegangen bin, so dieses, es ist halt alles ein bisschen entspannter. Nicht so verkopft, die Atmosphäre ist cool. Du bist richtig nah am Geschehen dran, du bist nah an den Wrestlern dran. Das ist ein kleiner Kulturschock, aber es ist sehr schnell sehr familiär. Und das ist so, was ich glaube ich so die letzten Events, wo ich immer war, sehr sehr schnell so für mich habe mitnehmen können. Aber ja, ist halt ganz anders. halt schwierig da reinzufinden. ich da wirklich schon darauf konzentrieren können, dass es da erstmal nur ums Catch geht und nicht ⁓ was ist die große Story dahinter. Also ich soll mich da vorher groß mit beschäftigen vor der Show. speaker-0: Bist du einer, der Indie Wrestling auch vorher verfolgt hat oder bist du wirklich ein Kind von WWE? speaker-1: Ich bin eigentlich ein Kind von BCW vor allem, aber ja, ich bin alt, du, bin sehr alt. Was soll ich dir sagen? speaker-0: Okay, mein Lieber, das ist natürlich stark. Du bist mein Lieber, speaker-1: 22? Schon ein paar Mal. Ich bin 37. Also schon ein paar Mal die 22 auf jeden Fall gesehen. Also WCW war die erste Zeit. habe sonst, also ich bin, was das angeht, glaube ich, sehr, sehr einfach gestrickt. Oder war sehr einfach gestrickt. Also bei mir gibt es tatsächlich in erster Linie WCW und irgendwann kommt dann mal WWE. WWF zum Beispiel habe ich gar nicht verfolgt. 0,0. speaker-0: Wie oft? Ja. Ich muss traurigerweise sagen, ich habe damals die Attitude-Ära zum Beispiel gesehen, aber ich war so viel mehr WCW-Fan, dass ich das einfach an mir damals vorbeilaufen habe. Ich habe das dann im Nachhinein jetzt später auch nochmal wiedergeguckt, wo man sich dann fragt, warum das viele Leute damals so geil fanden, weil wenn du das damals gar nicht richtig wahrgenommen hast, sondern eher Fans von der gegnerischen Liga warst, so war es ja früher wirklich. Ich habe zwar alles geguckt, aber... WWE hat mich eine Zeit lang so nicht gecatcht, dass ich da halt einfach raus war. Und man muss sich sagen, alles war Gold, was bei WCW geglänzt hat. Da war sehr, sehr viel Scheiße dabei. Da kann man auch gerne drüber sprechen, in der Podcastaufgabe. Was war der größte Scheiß bei WCW? Zum Beispiel Disco Inferno zu pushen. Da könnte man auch mal drüber reden. Aber das ist ganz anderes Thema, mein Lieber. Ich glaube halt, du bist dann ja auch noch mit einem Wrestling aufgewachsen. was ganz, ganz anders ist als Wrestling, was es jetzt halt ist. Weil du hast ja schon bei WWE Over-the-Top-Charaktere, bei AEW vielleicht sogar ein bisschen weniger. Dafür auch vielleicht mehr der Indie-Approach aufs Wrestling versucht, in den Mainstream zu bringen. Das soll keine Wertung sein, nicht dass mir jetzt einer böse ist. Aber ich ich habe halt oft das Gefühl, dass der Mainstream noch gar nicht bereit ist für so was wie AEW. Nämlich, dass der... speaker-1: Die Damen hier, treten die auf die Füße. speaker-0: der sportliche Approach in Sachen Wrestling, gerade im Mainstream-Publikum, und da würde ich dich jetzt gerne mit ins Boot holen, glaube ich, auch schwierig ist zu vermarkten und auch ein Publikum dafür zu finden, nämlich auf Leute, die dann wirklich ein größeres Publikum sind. Weil ich habe es hier schon oft gesagt, oft ist im Wrestling so, und du bist noch nicht so lange in Sachen Wrestling selbst involviert, aber oft ist es halt so, dass man eigentlich immer im selben Meer fischt quasi, immer in der eigenen Bubble quasi fischt und leider auch vielleicht auch irgendwann sogar Nachwuchsprobleme haben könnte, wenn man, was ich im Vorgespräch sagte, vielleicht zu Sachen wie TikTok nicht ernst nimmt. Wenn du aus deiner Warte aus, der sich selber auch verkaufen muss, ja, ⁓ auch seine Brötchen zu verdienen, so kann man es ja formulieren, Slivu, mal auf die Wrestling-Szene guckst und und auf dem Social Media Auftritt. Ich hab das Gefühl, da geht nicht nur ein bisschen mehr, ich hab das Gefühl, dass da noch viel mehr gehen könnte. Auch offensiv vielleicht Wrestling in Social Media zu vermarken. Was ist deine Sicht darauf? Was würdest du sagen? speaker-1: Also mal abgesehen davon ist der Mensch natürlich in erster Linie schon mal Gewohnheitstier. Stick to the plan. Wenn du einmal was gefunden hast, dann bleibst du ja in der Regel auch dabei. Ich bin so gar kein Fan von diesen ganzen Tribalism Sachen. Ja, ich schau WWE. Ich kann kein AW schauen. Ja, WWE ist doof. AW ist doof. Nee, guck halt einfach, was du gucken willst. Du musst ja nicht mal beide gesamten Shows gucken. Ich werde das nie so richtig verstehen. Aber ich glaube, dass AW das auch gar nicht sein will. Also ich glaube, AW möchte gar nicht so... Also die wollen bestimmt... Ich glaube, die sind eher so ein bisschen der... Das hänselnde Kind auf dem Schulhof. Ich glaube, die wollen ein bisschen sticheln, aber wollen vielleicht gar nicht viel mehr. Die wollen einfach nur ein bisschen ärgern. Und das ist zumindest den Eindruck, ich habe. Und ich finde tatsächlich auch die Position tausendmal besser, weil du irgendwann... Also wenn du die überholen wollen würdest, musst du ja auch richtig, richtig Gas geben. Und da hast natürlich auch das Risiko, dass du wieder fällst. So ein bisschen immer schön in einer Lower-Stellung. und kannst dich immer so bisschen ärgern, aber die Leute erwarten halt auch nicht zu viel von dir. Also sie wissen ganz genau, was die kriegen, wenn die AW schauen. Also ich glaube, dass das, also dass AW gar nicht so fürs Mainstream gewollt ist. dass die Leute nicht bereit dafür sind, sondern das sind halt Wrestling-Freaks und das meine ich mit den größten positiven Worten, ich so dafür nennen kann. Und ich finde das gut und ja. speaker-0: Und glaubst du nicht, dass das auch teilweise dann auch von Podcasts befeuert wird oder von Reactions oder von Reviews, wo es im Endeffekt nur darum geht, wieder den nächsten Lowpoint zu finden, der dann bei irgendeiner Show wieder zu passiert oder irgendeine Ungereintheit, wo man dann drauf rumreiten kann und im Endeffekt die Sparta auch so ein bisschen zu einem Rent-Festival. Und ich will dich da gar nicht rausnehmen, ich habe auch Sachen von dir schon gesehen. wo ich weiß, du kannst das auch und so wissen wir beide, du kannst das auch. Aber ich glaube halt, wenn Content nur daraus besteht, dass man über negative Sachen spricht, die passieren und ich glaube schon, darum, dass das absurde ist. Ich weiß nicht, ob mir jeder Podcaster, der solche Reviews macht, dazu stimmen würde, aber jeder, der diese Podcasts macht, würde lieber über eine schlechte speaker-1: Ja? speaker-0: WWE-Show reden, wo er weiß, generiert mehr Klicks als über eine gute AEW-Show, wo er weiß, da hören nicht so viele rein. Und ich glaube, genau das ist der Punkt, was falsch läuft. Kannst du mir folgen? speaker-1: Ja, aber ist mir bisschen zu weit hergeholt. Also ich sage, die meiste Freude an Content hast du, wenn das Produkt gut ist. Das kann ich, also ich kann nur aus meiner Sparte berichten, weil, und das merkst du halt jetzt ganz enorm, also ich merke das ganz enorm und ich glaube jeder, gerade Content macht, im deutschen, im WWE-Bereich, merkt das enorm. Ich nehme jetzt einfach mal, was mich beschäftigt, was mich interessiert im Wrestling ist, ich will mir den Kopf zermattern. Ich will unterhalten werden, ich will da sitzen und denken, wo kann das hingehen? Wo kann dies hingehen? Ohne irgendwelche Dirtcheats oder sonst irgendwas, sondern dieses Fantasy-Booking. Das ist für mich wichtig. Aber ⁓ Fantasy-Booking zu machen, muss das Produkt funktionieren. Und du merkst es halt in der Phase so WrestleMania 40 so rund, also die Zeit davor und auch die Zeit danach. Also da habe ich dir wirklich, da hatten wir gefühlt, konnten wir ein Jahr vor booken so in unserem Kopf. Und die Leute waren investiert und hatten Bock drauf. Aber wenn du halt nie den Payoff hast, und nur sauer bist und nur das ist doof, das ist doof, verlierst du die Leute. Auf Dauer verlierst du die. Das funktioniert über einen kurzen Zeitraum. Ich sag mal, J. Uso gewinnt mal wieder ein Rumble. Da sind wieder alle sauer, da bin auch ich sauer. Das funktioniert ein paar Wochen. Aber wenn du das dann monatelang so machst, dann steckst du die Leute damit ja an. Das heißt ja nicht umsonst auch Influencer. Und was passiert, wenn du Leute wochenlang nur mit Negativität ansteckst? Die haben Besseres mit ihrer Zeit zu tun. Also ich glaube, dieses nur negativer Content oder negativer Content klickt sich besser als positiver Content ist kurzweilig richtig, aber auf Dauer eher schädlich. Und ich finde, gerade in der WWE merkst du das aktuell ganz, ganz enorm. speaker-0: Ich finde, du hast ein paar Ligen Punkt angesprochen. Weil wenn du mal drüber nachdenkst, du hast gesagt, man schreibt sich selber im Kopf Geschichten. Was ich oft und wo ich oft das Gefühl habe, ist, dass sich der ein oder andere Host dann von Podcast selbst seine eigene Geschichte zurechtlegt. Und wenn die dann nicht genauso funktioniert, dann ist es der Letdown und dann ist das, schlimmer kann es nicht kommen. Das heißt, du hast quasi in deinem Kopf die Latte so hochgelegt. Und wenn das nicht passiert, was du dir dann zusammen reimst. Und das ist noch nicht mal wertengemeint. Wenn das nicht passiert, dann ist alles scheiße. Und das passiert mir so oft. Und ich hoffe, du verstehst, wie ich das mein. Dass man halt einfach seine eigene Meinung in was reinprojiziert und dann, wenn das nicht passiert, quasi der Liga böse ist, weil du hättest es ja viel besser gewusst. Aber ich glaube, der Ansatz ist, dass wir Wrestling-Fans, die wirklich aktiv Zeit investieren, die auch einem Produkt schon über Jahrzehnte, mehrere Jahrzehnte folgen. in keinster Weise die Zielgruppe einer WWE sind. In keinster Weise. Oder würdest du mir da widersprechen? speaker-1: Ja gut, sage ehrlich, seit anderthalb Jahren fühle ich mich nicht mehr so richtig wie die Zielgruppe der WWE. Also nicht in allen Belangen. Also ich glaube, da würde ich schon zustimmen. Ich glaube, das hat sich aber generell sehr geschiftet, was WWE-Publikum angeht. Wo ich bei dir bin, und da habe ich mich auch schon häufig genug bei ertappt und da muss ich mich auch immer wieder bremsen, ist, dass ich eine hohe Erwartungshaltung habe an das Produkt. Weil du dir halt Sachen selbst besser ausmalst, als sie dann im Endeffekt sind. Aber das hast du ja auch bei allen anderen Sportarten. Also du bist ja auch Fußballfan. Wie oft hast du schon eine andere Aufstellung gemacht und dann hat dein Team verloren? sagst du ja, aber Tim Kleindienst da nicht reinbringen. Ich glaube, das ist generell so ein Thema und ein Problem. Aber ich habe mich da auch schon häufig genug beiertabt, dass ich dann gemerkt habe, da war doch viel mehr drin. Und das ist, glaube ich, so bisschen das Problem. Ich kann nur immer aus meiner Position sprechen. Wenn ich so zehnmal Fantasy Booking habe und zehn Matches irgendwie oder was weiß ich booke und nur eins trifft davon, dann bin ich zufrieden. Dann denke ich mir, ja guck mal, da hat sich das Kopfzarmater ja doch gelohnt. Und ich glaube, das ist das, die Fans so die letzten, seit diesem TKO-Ding und Netflix-Di und allem so ein bisschen, ja, so ein bisschen das Problem für die Fans darstellt, ist halt einfach, dass du gar keine Trefferquote mehr hast. Weil du eigentlich nur noch hinnehmen sollst. Setz dich hin, guck das Produkt und mach dir keinen Kopf. Und so funktioniert für mich Resting nicht, also für mich persönlich. Aber ja, ein Stück weit stimmt das schon. Also ich kenne das, wie gesagt, auch von mir, dass ich da noch gerne mal ein bisschen emotionaler darauf reagiere, als ich es wahrscheinlich sollte oder müsste. speaker-0: Wie schwierig ist das auch in einer Fanbubble? Weil ich lese mir gerne oft bei Streamern oder auch bei der Bildzeit und Kommentare über WWE durch. Und erschreckend dabei. Ich will nicht, dass du irgendeinen von deinen Zuschauern irgendwie flamest oder hattest oder so. Aber was mir sehr oft auffällt, ist, dass es immer noch sehr, sehr viele Leute gibt, die Wrestling bis auf den Tod verteidigen. und glauben, dass das echt ist. Gerade wenn ein Streamer groß ist oder so bei der Bildzeitung und solche Kommentare, wo ich mich dann immer frage, was ist denn los, dass das immer noch nicht angekommen ist bei Leuten, dass das nicht echt ist, dass sie das quasi, god damn it, dass es halt immer noch echt für die ist. Das ist halt schon mal aufgefallen, dass das, je mehr Mainstream man ist, je mehr passiert das. speaker-1: Okay, das ist gut. Ich bin ja gar nicht so mainstream. speaker-0: Deswegen habe ich das bei denen gar nicht. speaker-1: Ja, aber warte, bin ich, aber ich bin ja trotzdem ein, also ich mache ja keinen Mainstream-WWE-Content. Also ich glaube, wenn du, wenn du drei Mal die Woche über Restink redest, dann musst du dir auch teilweise was aus den Fingern saugen. Und ich glaube, es ist schwer aus den Fingern zu saugen, wenn du so ein casual Zuschauer bist, alle paar Wochen mal ein paar Highlights schaust. speaker-0: Also ich sag mal so, wenn du eine Show wie Mr. Rap über deutschen Rap machen würdest über Wrestling und dann versuchst du WWE zu zu halten und zu verkaufen. Das ist eine ganz andere Herangehensweise, aber so wie ich dich gesehen hab, hast du das noch nie gemacht und hast da auch gar keinen Bock drauf. Hab ich das Gefühl, irgendwie nur der Newsman zu sein, oder? speaker-1: Nee, gar nicht. Ich will dann schon auch mit den Leuten einen Austausch haben. Deswegen kann ich das gar nicht so behaupten. Ich habe jetzt nicht so das Gefühl, dass ich Leute bei mir in den Kommentaren oder so etwas habe, die denken, das ist echt. Aber die Leute hängen halt an ihren Produkten, an den Restaurants. Das soll ja auch so sein. Und ich glaube, das macht das dann halt so bisschen emotional für die und macht das dann auch so ein bisschen, dass sie dann auch sehr, sehr verletzlich sind, was so das Thema angeht. Aber das ist ja eigentlich eine schöne Sache ein Stück weit. speaker-0: Wenn du noch weitergehen würdest, es ja so, dass das Streamern ja oft auch vorgeworfen wird, dass sie halt funktionieren, weil sie halt oft auch ein Kinderpublikum haben. Wenn wir dich mal hier haben, du hast sicherlich schon mal deine Statistik hingeguckt, willst du die Zuhörer und Zuhörerinnen mal mitnehmen? Was ist so das Durchschnittsalter, was sich so deine Sachen anguckt? Weißt du sowas? speaker-1: Ich kann mal gucken, ob mir vielleicht YouTube was ausspuckt, aber ich ich würde behaupten, bei mir ist das wahrscheinlich eine Sparte von im Durchschnitt würde ich sagen Mitte 20 bis Mitte 40. Also ich habe glaube ich ein relativ reifes Publikum. Gerade wenn du glaube ich nur WWE-Content anmachst. Also wenn ich jetzt wahrscheinlich nur anderen Content machen würde, dann wäre es wahrscheinlich auch ein bisschen anders, aber ich glaube ich habe ein relativ altes Publikum. Also so vereizete... Voll eilseite, jüngere Leute hast du natürlich immer dabei, aber mein Publikum ist tatsächlich... speaker-0: Wir beide kommen dann ja auch noch in dieser Zeit, wo Wrestling nicht immer da war, wo es sogar Zeiten gab im deutschen Fernsehen, da gab es das teilweise gar nicht. Teilweise nur WCW, dann WWE, damals noch WWF. Dann haben sie einen Versuch gestartet, sonntags Nachmittags eine Show zu machen. ist dann die Landesmedienanstalt aus Bayern völlig frei gedreht, wie RTL2 das versucht hat. Und auch, ich glaube, meinen Eltern hat es nicht so gefallen, dass ich am Sonntagnachmittag Carsten Schäfer speaker-1: Ja, stimmt. speaker-0: zugehört habe. Ich weiß gar nicht mit wem das damals war, aber ich glaube Günter Zapf, wenn ich es noch richtig weiß. Es wurde schon viel in Wrestling versucht, gerade dem deutschen Zuschauer das näher zu nehmen. Ich glaube auch Sebastian Hackel versucht da einiges, so ein bisschen deutsches Wrestling auf die Bildfläche zu kriegen. Jetzt natürlich auch MMA, was er auch macht, das auch beides gleichzeitig so ein bisschen. speaker-1: ... sei es noch gewesen sein, ja. speaker-0: Aber ich glaube, bisschen prominente und öffentliche Fürsprecher in Sachen Wrestling ist halt schon eher rar gesehen. Und ich glaube auch als Wrestlingprodukt auf einem, ich würde ja fast noch zeitig sagen, auf einem TV-Sender, da sagen ja andere Leute, das ist überholt. Aber ich glaube gerade noch die Leute von 20 bis 40, die wissen schon noch, was ein TV ist. speaker-1: Ja, die auf jeden Fall. Also da drunter wird es auf jeden Fall eng. Also ich nehme mich da auch nicht raus. ich weiß nicht, außer jetzt YouTube und mal irgendwie Netflix oder so habe ich mein Fernseher auch nicht an, außer jetzt zur WM. Was du aber gerade eben gesagt hast, ist tatsächlich ganz interessant, also so dieses auch, dieses Resting in den Mainstream bringen. Also ich kann nur meine Eindrücke schildern, so auch von den letzten Monaten und Wochen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass über die letzten zwei, drei Jahre die Leute, in dem, ich nenne es mal Mainstream tätig sind, nicht mitbekommen haben, dass im Internet ein riesen Hype rund ⁓ Wrestling ist. Also ich bin ja nicht der einzige Content Creator. speaker-0: Das anbiedern an Speed und solche Leute wie Logan Paul und so, ist ja schon, WWE weiß schon, was sie tut. Also das muss man schon sagen. speaker-1: Ja, aber der Unterschied ist, dass ich in Deutschland das Gefühl habe, dass die ja keinen Bock drauf haben. Durch die Bank weg. Das gilt für Leute, die im TV-Bereich arbeiten oder weiß ich nicht, größten Rahmen das machen oder die WWE selber. Also die Zahlen sind ja da. du kannst ja nicht irgendwie von dir weg, oder ab, es kann ja keiner dir abstreiten, dass da Zahlen da sind. Aber du glaubst doch nicht, dass irgendjemand gesagt hat, wir haben voll Bock mit den Content-Kreatoren zu arbeiten. Weil das ja für viele auch irgendwie eine Gefahr ist. Und das verstehe ich einfach nicht. Weil das könnte so schön Hand in Hand gehen und so auch generationenübergreifend so gut funktionieren. Das ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten und trotzdem wird es nicht gemacht. Das einzige Mal, es jetzt geklappt hat, ist wirklich, dass wir zu Rumble Holger Böschendah hatten, der sich bereit erklärt hat, das mitzumachen. Das hat super funktioniert. Die Leute hatten da voll Bock drauf und fanden das richtig toll, dass jemand aus dem Fernseh mal dabei ist. Aber ... Da ist halt wie so eine, ja, weiß ich nicht, wie man so schön sagt, so eine Brandmauer. Als wären die Influencer so bisschen und die Creator die Bösen, die irgendwas wegnehmen wollen. Aber wir gucken es genauso leidenschaftlich und ein Großteil hat genauso viel Ahnung und wollen eigentlich nur mit Leuten im Austausch sein. Also ich kann immer nur aus meiner Position sprechen, aber es ist nicht so einfach, leider. speaker-0: Also witzigerweise habe ich halt auch öfter dann mit Kommentatoren. Ich hatte Nikkeld auch da, der damals WCW halt auch kommentiert hat, mal bei mir im Interview. Und Mike Ritter, Günther Zapf hatte ich da. wir haben halt darüber einige Sachen gesprochen. Und es kam halt oft heraus, dass die Leute halt auch die Leute gar nicht angesprochen haben. Zum Beispiel, die waren überrascht, dass ich sie auf einmal anspreche, ob sie mal in einem Podcast. dabei sein wollen, weil das hat vorher keiner gemacht oder sich keiner getraut. Und da habe ich mich immer gefragt, warum? Die kochen doch auch nur mit Wasser und das sind doch auch nur Menschen. ich habe Interviews mit Mike Ritter oder Günter Zapp gemacht, bevor ich die persönlich kannte. Und anscheinend war ich dreißig genug, Leute zu fragen und die halt bockarten auch über sich und auch über Wrestling zu reden. Und ich glaube, was ich im Wrestling halt oft sehe, du hast es gesagt, dass das gar nicht gemacht wird, vielleicht auch. Out of a Box zu denken, heißt auch, der Komfortzone natürlich auch für eine Wrestlingliga rauszugehen, ist ein großer Punkt. Und das ist, glaube ich, schon länger so, dass das so bisschen auch nicht erkannt wurde, die Zeit und dass man da nicht mitgegangen ist. Weil gerade auch auf Instagram oder nehmen wir TikTok ist es halt teilweise stiefmütterlich, wie deutsche Wrestling Promotions mit Content auf solchen Plattformen umgehen. Du brauchst das Rad nicht neu erfinden, aber du sollst vielleicht eine Konstanz an den Tag legen, wo die Leute wissen, dann und dann kommt zumindest immer Content. Und das Gefühl habe ich bei keiner deutschen Wrestling-Promotion, ehrlich gesagt. Aber... Ja. Das ist halt ein valider Punkt, wo ich sagen muss, das muss sich massiv ändern, meiner Meinung nach. Denn du musst Zuschauer binden. Und das spreche ich mit einem, ich habe es erst angesprochen, der lebt davon. Und wie einfach oder schwer ist das für dich auch? speaker-1: Ja, ne, ich mach weiter. Ja, speaker-0: Im Endeffekt, du musst ja auch nichts anderes machen, als Leute quasi bei der Stange zu halten, dass sie im Endeffekt, vielleicht auch bei dir ein Abo abschließen, dass du über die Runden kommst. Ich hab da mit Manu in einem Interview schon drüber gesprochen. Grad wenn man dann auf sich selber alleine gestellt ist, ist das manchmal, glaub ich, auch für den Kopf so ein Mindfuck, dass man selbst weiß, man ist für sich verantwortlich. Das heißt, alles, was man erarbeitet, muss man sich selbst erarbeiten. Da kann keiner helfen. Wie ist das für dich, Sliwo? Ist das manchmal nicht so einfach, auch in dieser Spirale zu sein, wirklich für sich selbst verantwortlich zu sein? speaker-1: Ich glaube, das ist Fluch und Segen. es ist sicherlich schön, wenn wir dann nochmal zum Anfang des Podcasts zurückgehen, dass du auch Leute hast, mit denen du das zusammen machst. Das macht es nochmal leichter, weil dann kannst du mich vielleicht nochmal bisschen zurücknehmen. Auf der anderen Seite bist du auch so bisschen dein eigener Herr und kannst auch entscheiden, wie und was du es machst oder wie du Sachen angehst. Ich habe den Vorteil, also das, du gerade gesagt hast, stimmt, wenn du Content Creator bist und Influencer bist. willst... Leute ja so bisschen nicht an dich binden, das klingt immer falsch, aber du willst ja ein Grund sein, warum die Leute einschalten und warum die dich einschalten. Ich habe aber einfach den Vorteil, dass das ja nicht mein Job ist. Also ich habe das in den letzten Monaten auch ganz enorm gemerkt, weil halt generell der Content nicht mehr so doll geklickt wird, was WWE angeht und dann fragst dich dann schon so, was hast du jetzt falsch gemacht, liegt das jetzt alles an dir und teilweise stimmt das bestimmt auch, aber manchmal hast du ja auch gar keine Macht darüber. Also du kannst auch die coolste Socke der Welt sein. Wenn die Leute an etwas kein Interesse mehr haben, dann haben sie an etwas kein Interesse mehr. Und da habe ich den Vorteil, dass ich halt Vollzeit arbeiten gehe. Das ist ja nicht mein Hauptpunkt. speaker-0: Ich wollte darauf hinaus, dass du selber auch für dich verantwortlich bist, was Erfolg ist und was auch Geld ist. speaker-1: Ja, aber das meine ich. Ich muss nichts machen, ⁓ es zu gefallen. Wenn das nicht funktioniert, dann mache ich halt weiter meinen 40-Stunden-Job, den ich sowieso mache. Also das ist der Vorteil, ich habe. speaker-0: Hattest du schon mal Momente, wo du daran bezweifelt hast, das weiterzumachen? speaker-1: Ja, nicht so lange her tatsächlich. Weil wir reden ja jetzt auch nicht von ich mach jetzt mal so ein bisschen was nebenbei, sondern wir reden ja davon, dass ich dreimal die Woche live stream und dann auch freitags Nacht Smackdown live mache bis 5 Uhr morgens. Das sind ja schon enorme Zeiten. Also Wochenende gibt es bei mir nicht mehr privat in dem Sinne. dann fragst du dich halt schon irgendwann so, poh, jetzt kommt das alles nicht so richtig an. Du machst eigentlich gar nicht so viel anders als sonst, als es funktioniert hat. Änderst du jetzt was oder machst du den Content so, wie du ihn ⁓ gemacht hast? Weil ich habe den Content immer so gemacht, wie ich ihn selbst gucken würde. Das war für mich immer wichtig. Und nicht so angepasst an das, was jetzt Trend ist oder wo die Leute Bock drauf haben. Aber ich würde den, so wie ich den mache, würde ich ihn auch selber gucken. Und ja klar, fragst dich das dann irgendwann. Also es nicht so lange her, dass du dann nicht weißt, ob das ankommt. Und wenn das halt irgendwann nicht mehr ankommt, das habe ich mir immer geschworen. dann werde ich mich halt ein bisschen zurücknehmen, weil das halt auch, wie du eben schon gesagt hast, auch für den Kopf extrem ist. Also es sieht immer so einfach aus. Wir sitzen hier vorm PC, ich rede zweimal die Woche über Raw, ich gucke eine Liveshow, ist ja alles entspannt, aber du musst funktionieren. Und die Leute interessiert nicht, es dir gut geht, ob es dir schlecht geht, ob irgendein Fall ist, irgendwas in deiner Familie ist oder sonst was, du musst funktionieren in dem Moment, wo du live bist. Und das ist halt auch für den Kopf anstrengend. speaker-0: Du musst informiert sein. Du musst quasi on point sein. speaker-1: Jaja, safe. Du musst alles wissen. Weil wenn da jemand in den Chat kommt und fragt, hast du das das mitgekriegt du sagst, nee, dann denkt er sich, gut, der hat ja gar keine Ahnung von irgendwas. Also du musst am Ball bleiben und dann halt auch dementsprechend liefern. Live sein und dann auch noch vielleicht auf YouTube. Also du musst ja, wie du eben gesagt hast, auch alle Plattformen bedienen. Und ich mache es viel zu wenig. Instagram ist noch okay, aber TikTok und was wäre so wichtig ist bei mir halt Mausetot. Aber wie willst du neben ... Live-Streaming, YouTube-Videos schneiden, Instagram reels, auch noch TikTok-Videos machen. Das funktioniert in einer 40-Stunden-Arbeitswoche nicht. Das geht einfach nicht. speaker-0: Im Endeffekt hast du gefühlt 42 Stunden Arbeit zu Wochen gefühlt. speaker-1: Ja, Also letztes Jahr war es wirklich sehr, sehr extrem. Da war auch gar nichts mehr mit Privatleben. Und ich habe mich halt dieses Jahr darauf geschworen, mich ein bisschen mehr ⁓ Family und so was zu kümmern. Weil letztes Jahr hatte ich wirklich teilweise am Stück monatelang 70 Stunden Wochen oder so. Und das ist schon anstrengend, vor allem wenn du dann halt so einen Job hast, du, oder in dem Fall jetzt hier so einen Job hast, wo du auch irgendwie die Leute entertainen musst. Du kannst dich nicht zurücknehmen und mal eine Auszeit speaker-0: Das ist guter Punkt. Gab es so Tage, wo es dir wirklich scheiße ging und du gedacht hast, The Show Must Go On, wo du gesagt hast, ich muss dahingehen, ich muss den Leuten das bieten, was ich versprochen habe? Gab es so Tage? speaker-1: Ja, ja, viele. Also wirklich sehr, sehr, sehr viele. Weil es ist so eine Content-Creator-Krankheit. Also diese eine Krankheit ist, du guckst immer auf Zahlen, da bin ich mittlerweile zum Glück so ein bisschen raus, aber das hat auch sehr, lange gedauert. Aber das ist wirklich extrem. Also das ist kein Gerücht, wenn man sagt, ja, wenn YouTube-Video mal von 10 von 10 ist, du hinterfragst alles direkt. Das ist völlig bescheuert. Aber du weißt auch, dass da viele Leute sind, die deinen Stream schauen, damit es ihnen selber besser geht. Ich weiß selber, wie das ist. Ich habe zum Beispiel früher, also ich war ja, bevor ich ihn kennengelernt habe, auch Riesen-Stein-Fan. Also ich habe jeden Stream von dem geschaut. Und das war für mich auch immer Sonntagsabends oder Sonntagsmittags in dem Fall, Weekend League zocken und dann Stream schauen. Das war für mich meine Quality-Time, meine Abscheidzeit, meine Me-Time. Und das bist du für viele. Und du willst aber nicht der Grund sein, dass es, dass das nicht bist in dem speaker-0: Du ja auch anders. Du guckst, streamst und du bist auch auf der anderen Seite. Das heißt, so ein bisschen bist du auch Entertainer, das Liebe. ich glaube auch der Punkt wird unterschätzt, dass man auch entertainen immer können muss und immer quasi im Endeffekt schlagfertig sein muss. Weil wenn du langweilig bist, dann funktionierst du nicht als Streamer. Na, da kannst du noch so viel Hype von Leuten mitkriegen, die vielleicht größer sind als du, egal. welches Thema du bist. Wenn du einfach langweilig bist, dann gehen die Leute einfach irgendwann wieder. Das heißt, ⁓ Leute an dich zu binden, da musst du entertainen. Und ich glaube, du weißt genau, was ich meine. Nämlich, ist auch der Punkt. Du hast eben gesagt, du musst immer funktionieren. Du musst auch immer quasi zur Not auch der traurige Clown sein, der trotzdem seine Nummer verkauft. Und wir haben erst von MeinFuck gesprochen. Ich glaube, so was kann auch in MeinFuck sein, wenn man sich quasi auf Dauer verstellen müsste. Faktisch. Ja. speaker-1: Ich weiß gar nicht, ob es Verstellen ist. Ich merke das bei mir manchmal selber. Also es gibt auch super viele Tage, wo ich einfach privat irgendwie Stress habe, schlecht gelaunt bin. Aber sobald der Stream an ist, kann ich wie einen Schalter umlegen. Und das ist aber für mich in dem Moment kein, ich verstelle mich jetzt für den Stream, sondern für mich ist das ein, Außen wählt aus, Internet wählt an in dem Moment. Ich kann das dann für ein paar Stunden abschalten. Das ist für mich dann auch ein kleiner Rückzugsort. Aber tendenziell ist das eigentlich auch eine schöne Überleitung zur WWE. Weil da kannst du auch der beste Wrestler der Welt sein. Und das haben wir jetzt so häufig gesehen. Wenn du als Character stinkend langweilig bist, haben die Leute keinen Bock auf dich. Du kannst alles wissen im Wrestling. Als Creator kannst du alles wissen, jeden Forz. Aber wenn du halt das nicht rüberbringst und den Leuten nicht nahebringen kannst und das irgendwie gut verpackst, ja dann guckt es auch keiner. Also das ist tatsächlich ähnlich wie im Wrestling. Das unterscheidet sich gar nicht so doll. Aber ja. ist halt auch ein kleiner Safe Space für viele. speaker-0: Ich weiß gar nicht, wer das mal gesagt hat. Das hat jemand auf jeden Fall mal gesagt. Guck dir mal an, wenn die Young Bugs bei der WWE wären, dann wären sie ja auch nur die neuen Hardy Boys. speaker-1: Ja, wahrscheinlich so was schlimmer, ne? Wahrscheinlich eher so Richtung New Day oder so. speaker-0: Ich glaube irgendwann werden die Jungs genau diese Deals annehmen von WWE. Ich glaube irgendwann wird es passieren, man die dann auch mal sieht. Und jetzt auch so ein bisschen die Brücke zu beschlagen, wie dich das erste Mal Slivo einer angesprochen hat und gesagt hat, du pass mal auf, wir haben eine Idee, wir würden gerne im deutschen Wrestling mit dir was machen. Slivo, wie war das für dich? speaker-1: Würde ich dir sagen, wenn es passiert. speaker-0: Aber wieso ist das in Lübeck denn zustande gekommen bist du proaktiv auf die Leute zugegangen? speaker-1: Dann können wir uns dann nochmal treffen. Lübeck ist tatsächlich nur ein Zufall gewesen. Also Lübeck war wirklich ein Riesen-Zufall. Da muss ich weit ausholen. Ich war Anfang des Jahres in Berlin bei SmackDown, hab mir so meinen großen Traum erfüllt, so die White-Six-Live sehen, geheult wie ein kleines Kind, was im Süßwarenladen freie Auswahl hat. bin dann aber, hab ich dann noch parallel geschaut, ich seh ja, hm, was ist denn, ist denn vielleicht genau an dem Wochenende zufällig eine Show, weil die sind ja nicht dumm. Wenn da ein Berlin Smackdown ist, dann werden die ja bestimmt irgendeine Show haben. Dann bin ich zu OPW gegangen mit dem guten Mighty P. Grüße an meine Battle Rap-Sonne. da waren Eye Broker und sowas mal unter anderem auch da. Der ist ja auch TikToker. Und irgendwie ist das dann so zustande gekommen, dass ich da saß und der gute Andy aka Akoella auf mich zugekommen ist und gesagt hat, hey, wir machen hier heute dies und das. Ich würde ganz gerne am Anfang der Show was raushauen. und ein bisschen in deine Richtung schießen, wäre das okay für dich? Ich habe ey, kannst du mich von oben bis unten beleidigen, mach wie du meinst, aber du musst nur damit leben, dass du dann auch was zurückgefeuert kriegst. Okay. Und das hatte dann leider nicht funktioniert, weil die Promo von ihm besser ankam als erwartet. Und dann habe ich aber gesagt, ja dann lass doch am Ende der Show was machen. Und dann haben wir für den Vlog, ich gemacht habe, so ein kleines Instagram-Reel gedreht mit Robert zusammen und ihm, was super lustig war. Und dass auch gut viral gegangen ist für deutsches Wrestling. Also es ist ja auch nicht selbstverständlich, dass da irgendwelche Reels viral gehen. Und dann haben wir das irgendwie, ich weiß nicht, wie das zustande kam. Dann hat Robert angefangen auf Instagram, gegen mich zu schießen mit diesen ganzen Influencer. Dann hat Andy weitergemacht. Dann hab ich gedacht, ja okay, das Spiel kann ich auch. Promos kann ich, unterhalten kann ich. Machen wir. Das ist dann einfach so entstanden. Und bis es dann dazu kam, dass wir über das Thema Lübeck gesprochen haben und gesagt wurde, ja hättest nicht vielleicht Bock in Lübeck, da ist Robert da, da steht ein Match an, da suchst du ja mal jemanden aus, der vielleicht in die Runde geworfen wird, was dann Konrad war. Aber da ist nie jemand auf mich zugekommen, der hat gesagt, so ey, wir würden ganz gerne mit dir was zusammen machen, sondern es war einfach so, es ist aus Spaß entstanden. Also eine lange Geschichte, ich weiß, aber es war so ein... speaker-0: Ich wirklich mal so ein jahrelang Wrestling-Fan, mein Lieber. Und dann kommst du durch und dann muss ich sagen, ich hasse angefangenen Wrestling-Beef im Internet. Das ist für mich 2001, aber das ist eine andere Geschichte. Die Anfangsführer des Forks wissen genau, worum es geht. Das Ding ist halt ganz einfach. Ich weiß gar nicht, wie ich es formulieren soll. Ich hab halt oft das Gefühl, was ich eher schon gesagt hab, dass dass wenn gar nicht ernst genommen wird und dass du dann in sowas reingeholt wirst auch durch sowas, weil ich habe das Endprodukt gesehen, ich habe das Match gesehen in Lübeck und jetzt nennen wir den Namen bei der SUPLEX, Schmiede Wrestling Schule. Da habe ich das Match gesehen und so voreingenommen wie ein Mensch natürlich sein kann, geht man dann speaker-1: Sag mal ehrlich, ich will deine ehrliche Meinung haben. ich haue mir die richtig ⁓ die Ohren. Sag mir deine ehrliche Meinung, was du vor dem Match gedacht hast. speaker-0: Ich bin sehr, sehr gespannt, wie du das machst, weil ich habe zu viele Leute im Wrestling gesehen, die nur sich und Wrestling spielen wollten und sich verkaufen wollten. Und ich bin sehr, gespannt, wie du das gemacht hast. Dann habe ich es gesehen und ganz ehrlich, das war eine glatte Eins. da will ich auch keinen Hut umbatschmieren, da habe ich 0,0 was von. Weil ich vorher allein schon so kritisch war und ich gedacht habe, na pass mal auf, was kommt denn da wieder für einer? Und das sage ich ganz ehrlich. Digga, sage ich jetzt mal. Da muss man auch mal Tacheles reden. Ich bin voreingenommen in die Sache reingegangen und wenn du dann so überrascht wirst und auch das Publikum so hinter dem ganzen Eck des Matches steht. Alles, was da passiert ist, hat von der Sicht des Zuschauers speaker-1: Das war vollkommen okay. speaker-0: eins zu eins funktioniert. Es gab eine Polynese, die du angeführt hast vor dem Match. Dein Konjundant, den du zum Ring gebracht hast, war Konrad Dienzbier und Slivow. Lass uns bitte mal kurz über dein Outfit sprechen. Ich muss sagen, auch ein Zehn von Zehn-Ding würde ich sagen. Du gerade 13 von Zehn würde ich geben. speaker-1: Danke. Hat auch lang gedauert, die Planung. Nein, ich verstehe das voll und ganz und ich wäre wahrscheinlich nicht anders. Also ich kann das halt nicht so beurteilen wie du. Du bist ja im deutschen Wrestling ikonisch schon drin, aber ich halt einfach nicht. Und für mich war das... Also erstmal war es möglich eine... muss ich einfach mal an alle, die da mitgemacht haben, egal ob es die Suplex Spiele war oder halt die Leute selbst, die mit am Ring waren und sowas. Egal wer da jetzt dabei war. Über Andy, über Robert, über Konrad sowieso. Das war einfach ein Genuss mit den Leuten, zu machen, weil du hast halt gemerkt, die brennen alle für dieses Ding. Und wir wissen ja alle, dass jeder was davon hat. das ist halt, dann ist die Zusammenarbeit die beste und die schönste. Die wissen, dass sie was von meiner Reichweite haben. Ich weiß, dass ich vielleicht mal so ins deutsche Wrestling reinschnuppern kann und vielleicht auch mal eine andere Seite sehe. Das ist halt eine Win-Win-Situation für alle. Aber nicht, dass man da irgendwie, also ich hatte nie das Gefühl, dass das nur deswegen gemacht wird, sondern Weil man auch Bock darauf hat, jetzt bisschen Entertainment zu machen und Spaß zu haben und Leuten eine gute Zeit zu bringen. speaker-0: Das war nicht Ricochet gegen Will Ospreay oder so, sondern das war ein Wrestling-Match, was die Geschichte verkauft hat. Match. Und dass das Publikum das so gefressen hat. Und jetzt kann ich jetzt hier mal spoilern, ich hab meiner Tochter den Arm gezeigt, weil ich hatte Gänsehaut. Ich hab lange nicht mehr gesehen. Ich sag dir das ehrlich, weil das Ding ist halt einfach. speaker-1: Genau. Uno. speaker-0: Da bin ich ehrlich, ich will nicht die Suplex-Schmiede hypen oder dich, weil wie gesagt, habe ich nichts von. Da habe ich überhaupt gar nichts von. Ich will dir nur sagen, was da passiert ist, weil von einem Menschen, voreingenommen und da sage ich ehrlich, da reingeht, zu einem Menschen, der seiner Tochter den Arm zeigt, weil er Gänsehaut hat, weil das Publikum absolut voll drin war. Das letzte Mal vorher hatte ich so eine Gänsehaut wie Rambo beim 16 Karat Gold begrüßt wurde und wie die Leute abgegangen Alter Futter. Das sage ich dir ganz ehrlich, weil ich wusste... Das Match hat genauso funktioniert, wie es sein sollte und das Publikum, und ich will nicht sagen es hat gefressen, sondern das Publikum wusste zu schätzen, was ihnen in diesem Match erzählt wurde. Und das habe ich in der Form und auch wenn manche Leute vielleicht von Robert Kaiser nicht viel halten in der deutschen Wrestling Szene und Robert Kaiser nicht mögen, weil das habe ich eben ja gesagt, das muss nicht alles Will Ospreay gegen Rico Schwede sein oder Kenny Omega gegen gegen irgendwen. Sondern es ist halt ganz, ganz einfach der Punkt. Wrestling ist eine Plattform, du jede Geschichte erzählen kannst. Und dieses Match war eine ganz, ganz einfache Geschichte, die aber sehr, sehr gut erzählt wurde. Und da kann man den Leuten vielleicht absprechen wollen, dass sie nichts im Wrestling zu suchen haben, weil es gibt Leute, die gehen sehr aggressiv auch gegen Robert Kaiser vor. Ich kann nur eins sagen. Robert Kaiser kann dazu gerne auch mal Stellung nehmen hier, weil das Problem ist immer ... Das ist ein großes Problem in jeder Branche. Es wird über andere geredet, nicht mit anderen. Und das finde ich immer so schade. Das passiert aber meistens nicht. Und das kennst du, glaube ich, auch. Weil das wird nicht anders laufen wie im Wrestling auch in deiner Branche, sage ich mal. Dass das vielleicht auch das ein oder andere Cutter-Business ist, wo man weiß, dass da Leute sind, die gönnen einem den Dreck unter den Fingernageln nicht. Das kann passieren. Das passiert im Wrestling auch. Das hast du überall. Nur das Ding ist halt ganz einfach. Ich glaube zum Beispiel, Robert Kaiser wird von vielen ganz ganz missverstanden. Weil der hat halt mal einen Charakter gemacht, halt so ein bisschen rechtslastig war und das auch sehr eindeutig. Und ich sagte ganz ehrlich, man kann das machen, wenn man das richtig macht. Man muss das aber nicht machen. Also wie gesagt, und das war halt immer der Vorwurf an Robert Kaiser. Weil ich finde halt auch, das dann einzuordnen, dass Robert Kaiser halt schon eine Person ist für viele Leute, die ... Du hast den auch kennengelernt, der Der ist, glaube ich, böser angesehen, er ist. ich glaube, ganz ehrlich, wenn Leute denken, dass der rechts ist oder irgendwas, dann sollten sie sich wirklich mal mit dem unterhalten. Ich glaube auch, er sollte sich dazu mal wirklich selbst zu Wort melden und noch mal klarstellen, was für eine Scheiße über Leute halt geredet werden und wird. Das Problem ist halt einfach, wenn du weißt, dass einer eigentlich wirklich links ist und der lässt das in der Öffentlichkeit halt stehen, weil es im Endeffekt ja seinem Wrestling-Act nichts Schlechtes ist, wenn Leute über ihn reden. Weil so denken ja leider manche Leute, schlechte Publicity ist auch gute. Und das will ich Robert gar nicht vorwerfen, dass er da eine Zeit lang auch mit gespielt hat und sich auch über die Leute lustig machen wollte. Nur im Endeffekt ist es halt ganz einfach so, dass du im Wrestling halt so eine kleine Bubble hast. Und da würde ich gern jetzt zum Thema zurückkommen. Dass du halt, im Endeffekt, ich hab so einen Vortalk schon zu dir gesagt, dass du halt im eigenen Wasser so ein bisschen auch fischst und wenn du dann so eine ... Zusammenarbeit hast und die dann ja wirklich out of a bubble ist, die entsteht aus einer Storyline-Geschichte übers Internet, die ich eigentlich auch überhaupt nicht abkann, wenn irgendwelche Internet-Storylines erzählt werden, wo dann einer auch schlechte vor seiner Raufasertapete quasi Promos hält oder so. Das muss ich nicht sehen, ehrlich gesagt. der Punkt ist dann, speaker-1: Konrad saß in Jamaika auf dem Esel. Wie viel soll er denn noch? speaker-0: Ja, ich sag's dir nur. Ich hab's gesehen. Also, ich hab das wirklich gesehen und war sehr entertained, ehrlich gesagt. Und man muss halt dazusagen. Ich war trotzdem voreingenommen. Das heißt, ich war im Endeffekt zweimal voreingenommen. Und dann geh ich da rein und dann passiert das. Und wer bin ich denn da, ⁓ mich jetzt hinzustellen und sag zum Beispiel zu sagen, ja, das Publikum ist dumm und das versteht das richtige Wrestling nicht. Wrestling ist dafür da, dem Publikum, was da ist, das beste Produkt zu bieten. was da ist. Und das Match Robert Kaiser war einfach entertänt gegen Konrad Dinsbier und du warst ein Teil davon, weil ich fand die Arbeit, die du auch im Ring geleistet hast, und da würde ich ganz gerne mal anders reingehen. Jeder stellt sich vor, wie Wrestling ist. Das heißt, du bist das erste Mal bei einer Show, nimmst die Sachen backstage so wahr. Wie war das für dich? speaker-1: Also ich möchte das jetzt, ihr habt ja genug von den Leuten auch hier, denen ich wahrscheinlich auch in den nächsten Monaten vielleicht nochmal beim Weg laufen werde, die sind alle völlig irre. Jeder der da backstage irgendwas macht, egal ob Wrestler stuff oder sonst irgendwas, die sind völlig irre. Ihr seid völlig bescheuert und das meine ich so positiv, wie ich es nur sagen kann. Erst einmal, also wirklich, ich hatte gerade als Du es erzählt, das hatte ich ein bisschen Gänsehaut, weil mir das wirklich viel bedeutet, weil... Ich da auch wirklich viel Herzblut reingesteckt habe und viele Gedanken und ja auch für mich alles das erste Mal war. Deswegen bedeutet mir sehr, sehr viel das zu hören. Auf jeden Fall dickes, dickes Dankeschön. Und was das Event selber angeht, das war schon besonders, weil auf der einen Seite dreht sich es ja ein bisschen ⁓ dich, weil die Promos liefen ja in erster Linie so über mich, aber mir war es halt und ich glaube, das war uns allen wichtig, dass Konrad seinen Moment hat. Und ich wollte da halt auch nicht so sehr in den Mittelpunkt kommen. Ich wollte aber zumindestens meine Fäde mit Andy abschließen. Wir haben ja das Coole an der Story war ja wirklich, dass wir das über... Wir haben uns ja bei OPW getroffen in Berlin. Dann die Online-Promos und dann habe ich ja Andy auch noch bei Unlimited getroffen in Bonn. Wo wir dann dieses Video gemacht haben, wo er mir eins übergebraten hat und so. Und in der Gesamtheit war das halt schön, weil das so... Ja, jeder so seine Story hatte, die erfinischen konnte. Wie Cody so schön sagen würde. Aber zu sehen, generell wie viel die, egal wer es ist, so viel da investieren von Stuff über Wrestler, ⁓ die Leute zu unterhalten, das ist, und ich hatte nicht viele Spots, über die ich nachdenken musste und ich hab mich trotzdem, hab irgendwie fast eingeschifft, als ich hinter dem Vorhang stand. Also ich war so dermaßen angespannt, aber ich hab das glaub ich im B-Log auch gesagt, man kann nicht genug Respekt vor den Leuten haben, die das da alles abwickeln. Für ... sozusagen nahezu nicht, sondern weil sie das lieben und weil sie Bock darauf haben, daraus zu gehen. Also es ist wirklich nichts. Es ist immer schwierig so nichts zusammen, weil jeder hat ein anderes Empfinden von nichts. speaker-0: Aber stell dir mal eine andere Branche vor, da würde so viel Effort reingesteckt werden wie in deutsches Indie-Wrestling und es würde so wenig dabei rumkommen. Wie lange würden die Leute dabei bleiben in jedem anderen Business? du sagst es. Du sagst es. speaker-1: Also das kann ich auch selber behaupten. wenn ich, das ist ein gutes Beispiel, wenn ich das jetzt hier machen würde noch, also neben meinem Job und Content Creator wäre und ich würde 0 Euro damit machen, dann würde ich auch sagen, ja, nö. da kann ich auch, ich nicht, bei 38 Grad über dem Wasser liegen und fertig. Aber das gehört ja ein bisschen dazu. Also Leidenschaft gehört ja trotzdem ein bisschen dazu. Und deswegen habe ich da so viel Respekt vor. Und das ist ja das eine ist, Geld oder sowas, wir reden ja auch noch dann davon, dass die alle auch ein Risiko gehen, einfach Montag nicht auf der Arbeit zu gehen. Also das funktioniert ja auch nicht immer. speaker-0: Das ist in Deutschland ein Problem, wenn du Montag nicht zur Arbeit gehst. speaker-1: nicht auf der Arbeit ist ganz kritisch. Ja. Also ich hab da. speaker-0: gekatcht, hast du schon gehört, der catcht ja auch. Ja, vorher hat er gekatcht und jetzt kommt er wieder nicht zur Arbeit. speaker-1: Naja, da ist er am Montag wieder verletzt. Da hat er wieder an Bump zu viel genommen. Nein, aber da kannst du nicht genug Respekt vorhaben. Also da kannst du wirklich nicht genug Respekt vorhaben. das kannst du, das was die Frauen und Männer da machen, kannst du nur machen, wenn du Leidenschaft dafür hast. Und das gilt für jeden Einzelnen, das macht. speaker-0: Hast du dir das so vorgestellt, wie das im Endeffekt dann da war? Was waren deine Gedankengänge vorher, wie das vielleicht sein wird? ich weiß, jeder Mensch ist so, man malt sich schon so Sachen aus, vielleicht sind. Hast du dir das so vorgestellt, wie es ist? speaker-1: Ich habe tatsächlich gedacht, wir hätten ein bisschen mehr Raum, also ein bisschen mehr Zeit, aber wir hatten auch ein bisschen Pech. Konrad ist ja am Morgen, als er dahingefahren ist, noch das Auto aufgebrochen worden und alles. Dementsprechend kam er ein bisschen später, umso beeindruckender, dass er überhaupt noch angekommen ist. Ich habe mich schon im Ring gesehen. Das wäre auch nicht lang gut gegangen. Da ich wahrscheinlich einen Bump und dann wäre ich nie wieder aufgestanden. gut, das ist ein anderes Thema. Aber ich habe mir das tatsächlich ein bisschen ... speaker-0: Die Waldfee, Alter. speaker-1: Also, man ein bisschen mehr Raum hat. Aber es ist halt auch schon alles sehr eng getaktet, weil es ja logisch, ne? Da sind so zehn Matches auf der Karte. Oder, weiß nicht, dann sind am Endeffekt dann 20 Wrestler oder 25 Wrestlerinnen und Und die müssen ja alle ihre Sachen auch ein bisschen kalkulieren und absprechen. Und das ist das Einzige, ich mir anders vorgestellt habe. Ansonsten, was ich mir bei mir anders vorgestellt habe, ist, dass ich gedacht habe, das ist ja super einfach. Also, du stehst da draußen, du hast deine zwei Spots im Kopf, die sind wichtig. Du weißt ja, wie das Timing ist. speaker-0: Das erste Mal, du gedacht hast, Scheiße, wenn ich irgendwas vergesse. speaker-1: Als wir es besprochen haben. Vor allem bei Andy auch so sagen, ja du darfst das nicht vergessen. speaker-0: Bevor wir sprechen über Andy Dice und Simon Batt, die Salt City Feindes. speaker-1: Ich habe beim ersten Besprechen schon gedacht, das muss aber funktionieren. Das sollte auch nicht schiefgehen. Was ich krass fand, das ist meine allererste Ringerfahrung gewesen, unabhängig davon, vor dem Vorhang war oder hinter dem Vorhang war, ist, dass das Match am Ring mir vorkam, als würde das insgesamt zwei Minuten gehen. Der erste Spot kam nach acht oder neun Minuten. Ich dachte, gut, das ist ja lange hin. Und am Ringen hat es sich angefühlt wie eine Minute und ich dachte mir so, warte jetzt schon? Dann muss einer sofort schalten. Das ist halt sehr, krass. Aber Andy Dice hat mich schon gut darauf vorbereitet. Er schon gesagt, du bist jetzt noch nicht nervös, mein Freund. Wart mal ab. Wir sind ja direkt nach der Pause dran. Wart mal ab. Und er sollte Recht behalten. Aber das war so eine... speaker-0: Was für ein Maserfucker, der ging doch so zu Trizeln, mein Lieber. speaker-1: Nee, finde ich gut. Also das ist mir tausendmal lieber als zu sagen irgendwie so, ⁓ nee, ist alles cool so und dann stehe ich da und weiß nicht wohin mit mir. Das finde ich tatsächlich tausendmal besser als mir irgendwie so. Also er hat jetzt auch nicht gesagt, du wirst nicht einschreitend speaker-0: hat vorher schon ne Competition aufgebaut, auf jeden Fall. speaker-1: Ja, aber ist doch gut. Also ich finde es gut, weil er challenged mich ja auch. speaker-0: auch vom Publikum? speaker-1: Ja, ja, ja, ja. falls das irgendjemand hört, der in Lübeck war, ich weiß gar nicht, wo du standest oder gesessen hast, aber die Leute... speaker-0: Ich hinten am Entrance mit meinen Kindern und mit André Steinblock. speaker-1: Okay, also die hinter mir, der Block, also rechts an der, also völlig irre. Alle glaube ich gut einen weggetankt, was erstmal sehr positiv ist. speaker-0: Wie war das für Euren speaker-1: Ja, also das auf jeden Fall. Und eine der blonden Damen, wurde die ganze Zeit geschultert. Ich wusste aber, weil ich die vorher von dem Event gesehen habe, dass die noch nie bei einem Wrestling-Event war. Und ich dachte, okay. Und dann drehe ich mich ⁓ und sehe, wie die bei dem, ich glaube, ich sage jetzt einfach mal ihrem Freund oder so was auf den Schultern, das sieht man sogar im Vlog, auf den Schultern ist die ganze Zeit und nur die ganze Zeit Bier, Bier, Bier. Und ich denke mir, ja, wenn du jemanden entfeuern kannst, der noch keine Ahnung von Wrestling hat, dann läuft dir irgendwas richtig. Ich das schon wahrgenommen. speaker-0: Ich hab speaker-1: Aber ich habe es versucht wahrzunehmen, weil ich glaube, ist das Wichtige dabei. speaker-0: Ich muss da schon greifen, dass man vielleicht einiges richtig gemacht hat auch. speaker-1: Null. Null Komma Null. ich wusste, ich bin aber, aber da bin ich glaube ich das Problem. Ich bin sehr selbstkritisch. Und dann habe ich halt ja vielleicht lief das nicht so richtig, hier das Timing nicht so 100 Prozent und hätte hier nicht und da nicht vielleicht irgendwie ein bisschen besser agieren können. Also ich konnte das nicht einschätzen. Erst als ich dann, als wir, als ich auch mal mit Konrad und so geschnackt habe und dann mir auch am Abend, kann ich hier auch nochmal eine lustige Story zu erzählen, mir das nochmal angeschaut habe, dachte ich mir ja okay. Das hat funktioniert. Ich hatte ja einen Freund von mir mit, der so bisschen gefilmt hat. Also was der für Kommentare abging, ja auch Wahnsinn. Und der hat mir gesagt, weil ich habe es nicht so wahrgenommen, so extrem, er hat gesagt, was hier abgegangen ist, du kannst dir das gar nicht vorstellen, wie laut das alles war, die Polonese ist. Nö, war eigentlich alles ganz normal. Und da habe ich mir das nachher im Video angeschaut und dachte, das hat ganz gut funktioniert. Überraschend. Also sehr überraschend. speaker-0: Ist das Stolz das richtige Wort, so was einen macht, wenn man das erste Mal beim Wrestling ist, so was mitmacht und das im Endeffekt, ohne sich jetzt selber viel loben zu wollen, aber ja wirklich on point funktioniert hat? Ist das Stolz, was du sagen würdest, was du da empfindest? speaker-1: Ich war stolz auf mich. Ich bin an dem Abend rausgegangen und habe gedacht, ... du hast dich selbst gechallengt. Du wusstest, das wird anspruchsvoll. Du bist ja, ... ... das wirst du ja auch, denke ich, und jeder, der schon mal mit drin war, bestätigen können, ... du hast ja auch einen gewissen Druck, weil du musst auch funktionieren. Selbst wenn du nur Manager bist, ... du musst auch funktionieren. Du willst ja keinem hier den Abend versauen oder den Moment versauen. Als ich dann da rausgegangen bin, ... oder das vorbei war Und das Gefühl hatte ich schon so bisschen, ey, du hast es geschafft. Du hast nichts jetzt richtig verkackt vom Gefühl her. Und da war ich schon ein bisschen stolz, dass das so für mein erstes Mal direkt so für mich persönlich gut funktioniert hat. Ich war mit mir zufrieden. Und das eigentlich schon relativ selten. Aber die Jungs haben es mir auch wirklich leicht gemacht. Also wirklich, wirklich leicht gemacht. speaker-0: Glaubst du oder kannst du jetzt mehr verstehen, dass Wrestling süchtig macht? dem einen Tag in dieser Geschichte, dass man vielleicht auch wirklich dann so was immer wieder haben möchte, dass Leute einen so zujubeln. Kannst du das jetzt mehr verstehen, dass der ein oder andere vielleicht sein Retirement immer weiter nach hinten verschiebt aufs Liebe? speaker-1: Ja, kurz gesagt, ja, ganz, ganz kurz gesagt, ja. Ich war nach dem Match schon so, okay, ich glaube, mich hat's gepackt, mich hat's richtig, aber ich weiß gar nicht, ob das dieses Zujubeln nur ist, sondern auch, ich glaube, so dieses Kreative entstehen lassen. Irgendwas zu machen, was funktioniert. Das Match absprechen, eine Idee, wir hatten ja wirklich eine ganz, ganz klare Matchidee. Und vor allem die Jungs hatten eine klare Matchidee, wie das ablaufen soll und auch extrem Gedanken dahinter. Und ich kann das sehr gut nachvollziehen, weil wir haben danach auch nochmal kurz gesprochen und ich hab dann irgendwann nochmal eine Spahnachricht geschickt und hab gesagt, ey ich bin tatsächlich einfach traurig, dass es vorbei ist. Ich bin gerade einfach traurig. Es hat so Spaß gemacht mit denen, weil sich alle darauf eingelassen haben, dass ich ja wirklich ein bisschen traurig war. ich leider sehr, ent- Ich bin leider, bin ich sehr, sehr angezündet, was das Thema angeht. Sie speaker-0: Vielleicht sieht man sich das eine oder andere Mal jetzt vielleicht öfter auch in Lübeck, wenn das Publikum bereit für dich ist. Ich glaube halt schon, und das habe ich halt auch selten gesehen, dass jemand so schnell adaptiert hat, was er machen muss, so wie du, glaube ich. Und dass das Publikum das auch so schnell so gefressen hat. Und da helfen dazu ist, glaube ich, der Faktor, ein Charakter wie Konrad Diemsbier gar nicht so, glaube ich, große, kleine Sache, sondern eine große Sache, weil Im Endeffekt, du hast es angesprochen, wenn da ein Publikum ist, das vielleicht sogar das ein oder andere Bier über das Döstchen getrunken hat. Formulieren wir es einfach mal so nett. Dann hast du ein Publikum, Bock auf Entertainment hat, was vielleicht sogar bisschen oldschooliger ist als irgendwo ein Wrestling-Publikum von der WXW vielleicht. vielleicht auch von der GWF, sondern einfach vielleicht eher so ein bisschen oldschooliger ist, dass da halt auch mehr Geschichten erzählt werden. Das heißt, du hast ja gerade darüber gesprochen. speaker-1: schenkt. speaker-0: dass sich viel, viel Gedanken darüber gemacht werden, wie ein Match auch aussehen soll, wenn bei einer Show was da gemacht werden wird. Das heißt, die Leute werden schon vorher teilweise involviert, wie vielleicht die eine oder andere Sache gemacht werden soll. Da plauder ich nicht auf den Nähkästchen. Kannst du uns mal erzählen, wie auch der Kontakt zu den Leuten, dann wie Petra und solchen Leuten für dich war, die, glaube ich, auch viel Herzblut da reinstecken in die Geschichte der Suplex-Schmiede? speaker-1: Ja, also geplant haben wir das ja wirklich dann effektiv schon im Januar, wenn du danach gehst. Das hat sich dann so entwickelt. Also, waren schon einige Wochen vorher im Gespräch, haben Ideen gesammelt und am Ende, also würde ich wahrscheinlich sagen, dass es locker drei Monate ist. Mit Promos machen, wenn nicht sogar länger. Das ist schon ein enormer Zeitraum. Vor Ort, das kann ich auch direkt so sagen, ich war ja so bisschen der Fremdkörper und ich verhalte mich dann auch so, wie gesagt, Gunther so schön. Die Matte ist heilig und so ist das halt auch da für mich. So, ich dorfte ja auch im Backstage und so und das ist ja eigentlich nicht mein Terrain. Ich hab mich da schon versucht, irgendwie so bisschen zu adaptieren und ruhig zu halten und zurückzuhalten und sowieso nicht gefilmt oder so, aber das ist deren heilige Räume und ich weiß, als ich hier angekommen bin und auch nicht so richtig wusste, ja, wie springst jetzt mit allem ⁓ Also Petra ist auch super, super herzlich auf mich zugegangen. Ich kann da auch nur positive Worte finden. Du wurdest von allen. super begrüßt und an die Hand genommen und hier ist das, kleine Rundtour, fühl dich wie zu Hause, nimm hier was, nimm da was, wenn du trinken willst und ich kann da, also in dem Fall nur Positives, Positives drüber bringen. Also es hat sich angefühlt, als wäre das nicht, also man hat es mir leicht gemacht, man hat es mir einfach leicht gemacht, dass ich mich da wohlfühle und keine Angst haben muss, dass ich hier so irgendein fremdes Terrain betrete. speaker-0: Andere Frage machen wir das doch mal anders. Wenn du jetzt jemandem sagen würdest aus Fensicht, warum sollte der zum deutschen Wrestling gehen? Wenn du jetzt Out of a Box mal quasi sagen würdest, was für dich der Reiz ausmachen würde zum deutschen Wrestling zu gehen. Gibt es da Sachen, die du ad hoc sagen könntest? speaker-1: Eine geile Zeit zu haben, weil die hast du immer. Ich kann bei all den Events, wo ich bisher war, ... und das waren jetzt dann doch ein paar deutsche Events, die ich schon besucht habe, ... ... kann ich nicht einmal sagen, dass ich nicht eine gute Zeit hatte ... und nicht unterhalten war und nicht mit Leuten im Austausch war ... ... oder ein bisschen geschrien haben, ein bisschen gelachen haben, ... ... also gelacht habe. Du hast bei so einer deutschen Rest-Ex Show einfach alle Facetten dabei. Ich glaube, dass das gerade und ich schließe mich da übrigens mit ein. den Leuten, die nur WWE konsumieren und auch immer mal so bisschen grantig sind, immer mal bisschen unzufrieden mit dem Produkt sind, einfach mal gut tut, Kopf aus, mal einfach nur Wrestling gucken und sich einfach mal drauf einlassen. Weil es gibt keine Show, du keine gute Zeit hast. Du wirst immer was erleben und ja, also das ist so für mich so ein Kopf-Freikriegen, wenn du kleiner Wrestling-Nerd bist. speaker-0: Ja, weil wie gesagt von außen auf einem Business gucken, was man eigentlich gar nicht kennt, ist glaube ich was anderes, wenn du das auch in kleinerer Form vielleicht als bei WWE oder AEW oder woanders oder Trivel A oder so wahrnimmst, im deutschen oder im Indie Wrestling im Gesamten. Aber ich glaube schon dieser Eindruck, dieser Flair, den man von Wrestling bekommt, wenn man das dann auch die ersten Male dann auch wirklich so mitbekommt, sind glaube ich auch, du hast ja auch beschrieben was besonderes, weil Im Endeffekt ist es der kleine Junge, auf einmal in den Süßigkeitenladen ist, den er schon 15, 20, 25, 30 Jahre verfolgt von der Demografie, was so Wrestlingfans in Deutschland sind. Und das ist schon verrückt. Das ist aber auch so ein die Hard-Dick. Und da haben wir erst drüber gesprochen. Früher haben sich viele noch geschämt zu sagen, dass sie Wrestlingfans sind. Und ich hoffe, das macht heutzutage keiner mehr. Oder kennst du aus deinem Umkreis Leute, die dir nicht zugeben würden, dass sie Wrestling schauen? Ich Gott sei Dank keinen, aber ich bin auch in der Wrestling-Szene. speaker-1: Ja, ja. Das ist, ich glaub schon, dass es immer noch ein Ding ist. Weil es halt immer noch sehr viele Leute gibt, die das nicht so richtig verstehen, was das ist. Und warum das so ist und warum man da überhaupt Interesse dran hat. Also ich glaub schon, dass es aufgebrochen ist, ein bisschen mehr. Aber die Fälle hast du immer noch. Dass Leute sich da nicht schämen, aber ich kann da mal aus dem Nähkästchen plaudern. Ich hab ne Arbeitskollegin, ich weiß nicht, ob die das jemals hören wird, die gar kein Interesse, also ich hatte gar keine Ahnung von Wrestling. Gar nicht. 0,0. Weiß aber, dass ich Streamer bin und dies und das und hat dann ... irgendwie mal gesagt, der guckt ja Wrestling. Und hat das dann geguckt ... ... und hat das glaube ich auch 1, 2, 3 Wochen geguckt ... und ist dann erst auf mich zugekommen und hat gesagt ... ja ich gucke das übrigens jetzt auch. Also es hat richtig gedauert das selbst ... glaube ich zuzugeben, dass man das jetzt guckt. Also ich glaube so 100 % ist das nicht weg. Wobei ich es nicht verstehe. Aber ja, ich habe so Begegnungen auch selber. Also wenn du dann sagst, ja ich bin Streamer, ich mache Content, ich mache Wrestling-Content. Ach so was, gibt's das noch? Guckt man so was? Und ich denk mir so, ja gut, ist ja... Da brauchst auch gar nicht diskutieren. ist so... Wenn jemand schon mal sagt, ich kenn noch Rey Mysterio, dann hast du wenigstens noch ne Grundlage, aber da hörst dann, da brauchst ja auch gar nicht weiter reden. speaker-0: Seitdem ich angefangen habe, wie viele Leute hier schon gesagt haben, dass ich von Leuten zu hören gekriegt habe, ach, es gibt auch Wrestling in Deutschland. Und wenn ich jetzt so die neuesten Interviews nehme, ich aufnehme, dann wird das immer noch zu Leuten gesagt. Das heißt, diese Geschichte ist quasi auch noch nicht, und da haben wir erst drüber gesprochen. In der Bubble, quasi aus der Bubble eher raus. das ist halt auch der Ansatz. Und du musst halt irgendwann anfangen, versuchen zu gucken, dass du Sachen anders machst. Und du kannst halt verwalten. Und ich glaube, damit lebt Wrestling in Deutschland schon viel zu lang. Und ich will da keinen Vorwurf machen. Nur, ich hoffe einfach, dass irgendwann eine Zeit kommt, wo ein deutscher Wrestler von Wrestling leben kann und nicht nur einer. Und das wäre mein schöner Traum. Aber ich glaube, ist sehr, weit weg, leider. speaker-1: Ja, die Frage, meine, du bist ja ein bisschen mehr drin, ist die Frage, wollen die das überhaupt? Also wollen die deutschen Wrestling-League überhaupt größer werden oder wollen die sich mehr etablieren? Weil mein, kann nur mein Gefühl, ich jetzt so die letzten Wochen und seitdem ich in Lübeck war, habe, ist tatsächlich eher gegenteilig. Aber das kann ja auch einfach ein Trugschluss sein. speaker-0: Ich glaube schon, dass sie in Lübeck dennächst die Halle mal ausverkaufen wollen. Da fehlen teilweise 49, teilweise 50 Zuschauer bei den Shows. Das heißt aber, wenn du ausverkauft bist und 400 Leute in Lübeck in der Wrestlinghalle kriegst, dann ist das schon gut. Ich glaube 350 ist sogar schon gut, weil du hast die Stimmung erlebt bei 350 Zuschauern. Aber das muss sich hinter nichts verstecken, ehrlich gesagt. Und ich glaube halt, der große Punkt, den wir halt haben und dann sich dicht dazu zu holen und jeder … von den Leuten auch Oberkaiser. Das kann man gar nicht hoch genug hängen. Wenn das so funktioniert, wie das bei diesem Match funktioniert hat, dann Chapeau. An alle Beteiligten, die die Ideen hatten, die die Ideen auch so umgesetzt haben. Weil im Endeffekt muss ich sagen, Wrestling hat mehr von dir als du eigentlich. Von deutschen Wrestling, außer natürlich, haben eben über die Emotionalen gesprochen. Jetzt sehen wir doch mal eine ganz andere Sicht. Du sprichst viel mehr Leute an, als die meisten Wrestling-Ligen. in ganz Deutschland. Und ich sage nur die meisten, aber das ist leider so. das heißt, wenn sich was ändern soll, glaube ich schon. Und ich glaube schon, dass viele Leute, auch WXW würde sich nicht über mehr Leute in ihrem Publikum sträuben, dass sie vielleicht immer eine Show ausverkauft haben. Ich glaube schon, der Ansatz da ist. Aber ich glaube, er wird immer schwieriger für einen Markt wie Wrestling. Weil wenn du guckst, dass heute teilweise große Künstler, vorher monatelang ihre Hallen ausverkauft haben, heute Schwierigkeiten haben Karten zu verkaufen, sei es Sänger, sei es irgendwelche anderen Acts, dann hast du in der Niche wie Wrestling noch mehr Probleme, wo die Leute vielleicht noch mehr drüber nachdenken, ob sie jetzt dahin wie früher vielleicht mal von Kiel oder Hamburg nach Oberhausen mal eben hinfahren und sich WXW anschauen. Und WXW hat halt immer den Vorteil gehabt, dass deutschlandweit Fans gekommen sind. Und dann ist heutzutage so ein Punkt wie ein Sprietpreis Für viele dann schon eine Geschichte, wo du vielleicht zweimal überlegen musst, Lieber. speaker-1: Total, ja. Also das kann ich nachvollziehen. Jetzt ist halt deutsches Wrestling auch noch eine Nische in der Nische, wenn du so siehst. Also das ist ja das, was es noch mal extremer macht. ich will auch... ein... Ja. Ja. Also hatte ich. Aber das ist ja genau mein Problem. Da wollte ich ja tatsächlich auch direkt reingehen. Ich habe ja zumindest ein bisschen Reichweite und ich glaube, dass auch ein paar Leute das gesehen haben. Und ich habe das ja bewusst auch aufgerufen. Und ich weiß, wie viele Ligen auch markiert wurden. Also... speaker-0: Ja. Das daraus zu kriegen. speaker-1: Wir hatten ja eben schon mal im Vorgespräch darüber geredet, ich habe ja bewusst danach, weil ich Blut geleckt habe, weil ich Interesse habe und ich halt auch irgendwie was Gutes hinterlassen möchte. Also wenn du Reichweite hast, dann entweder willst du größer werden oder willst du halt irgendwie auch einen positiven Effekt haben damit. Und ich will halt einen positiven Effekt haben damit. Und habe dann ja einen Aufruf gestanden und gesagt, was fehlt euch? Was fehlt den deutschen Wrestling-League? Was fehlt den Wrestlern auch selber? Vielleicht an Content, an Ideen, an Umsetzungen oder was fehlt euch Fans? Gebt mir bitte mal Feedback, was würdet ihr euch wünschen? Und ich weiß ja, wer alles markiert wurde. Und ich habe ja gesehen, wie viele Leute markiert wurden, wie viele Ligen markiert wurden. Und es hat sich nicht, also es hat eine Liga mal kurz sich angeklopft, aber auch nur so, ja, so ein bisschen, ne, nach dem Motto, hallo, wie geht's und tschüss. Es hat sich keiner gemeldet. Es hat sich einfach keiner gemeldet. Und wenn du die Chance nicht nutzt, dann sind auch mir als Creator, die Hände gebunden. werde mich da ja nirgendwo, also ich will ja auch nicht den einen und lassen, weil ich jetzt der Creator bin, irgendwo überall rumhüpft und rumspringt, sondern ich habe Bock, was zu machen und was Cooles zu machen und Content zu machen und so, dass jeder was davon hat. Aber das muss halt Hand in Hand gehen und ich glaube, das ist ein großes Problem in Deutschland, weil... speaker-0: weißt ja, Problem ist auch, dass Leute dann vielleicht denken, du willst dich auch über das Produkt stellen. Safe! Warum macht der jetzt hier so eine Ansage, was wir verbessern sollen? Glaubst schon, dass du vielleicht auch dem einen oder anderen in der aktiven Wrestling-Szene vielleicht auch auf die Füße da mitgetreten sein könntest? speaker-1: Aber es geht ja gar nicht darum, was können wir besser machen, sondern die Frage war ja tatsächlich in dem Moment, was wünscht ihr euch? Was wünscht ihr euch auch von einem Creator? Was können wir machen, ⁓ euch auch zu helfen? Das ist ja ein Hand in Hand. speaker-0: zu pushen, dann verstehe ich das jetzt richtig. speaker-1: Ja, also klar. Oder halt auch zu sagen, hast du nicht mal Bock, komm mal zu uns, vielleicht Backstage, mach ein paar Interviews oder ein Wrestler sagt, hey, hast du Bock mal irgendwie mit mir das und das zu machen oder wenn nur jemand gesagt hätte, sollen wir vielleicht mal irgendwie ein Interview machen oder so. Irgendwie sowas. speaker-0: Geh doch mal ein Burger braten mit Ahura. Der hat doch einen Burgerladen. Geh doch mal mit Ahura ein Burger braten. Ja. speaker-1: So was zum Beispiel. speaker-0: Meine Idee, wenn das jetzt einer macht. Nochmal hier, meine Idee. speaker-1: Ich bin sehr gut in der Küche. Also ich kann das. speaker-0: Wenn du jetzt zuhören solltest, hier ist die Nummer. speaker-1: Nein, aber genau so was. Aber das meine ich. Ich glaube, ist das, was ... Ich versuche das so ein bisschen aus der Casual-Sicht zu sehen. Und aus den Leuten, die ich seit drei Jahren immer in meinen Streams habe oder in den YouTube-Kommentaren, spreche ich die auf Deutsches Wrestling an und frage die und sage, ja, guck dir das, kriege ich meistens die Ansage, ja, nee. Und dann frage ich, warum? Ja, wir können da nichts mit verknüpfen. Wir sehen keinen Content, wir sehen keine Stories, gar nichts. Und ich glaube, das ist das Problem, weil du musst ja irgendwie die Tür öffnen. Und wenn man halt immer nur darauf aus ist, zu sagen, ⁓ die bösen Content Creator, die bösen Influencer, das ist ja gar nicht der Sinn dahinter. Sondern ich habe was davon, weil ich Spaß habe. Ich lebe nicht von diesem Beruf, den ich hier mache, von dem, ich hier nebenbei mache. Ich mache das, weil ich ein bisschen was klar damit als Nebenjob verdiene, aber ich mache das vor allem, weil ich da Spaß dran habe. Das ist auch ein Stück weit meine Freizeit. Ich kann mir bestimmt auch Besseres vorstellen, als Freitag bis Montags in Lübeck zu hängen. Nicht weil die Show das nicht wert ist, sondern weil auch ein ganzes Wochenende dafür flöten geht. Mit der Arbeit, die noch danach kommt. Aber da muss halt auch Spaß bei sein. die Intention ist ja nicht daraus, also wie du schon sagst, ich gehe ja da nicht mehr pro feed raus. Lübeck ist ein Minusgeschäft für mich. Und das ist auch egal. speaker-0: Reich wirst du dann nicht auf jeden Fall. speaker-1: Nee, richtig. Sondern ich habe eine gute Zeit und ich habe was, wo ich dann später sagen kann, guck mal, ich habe das und das erlebt und konnte vielleicht irgendwie was Positives dazu beitragen. Und ich habe auch das Gefühl, dass das manchmal so ein bisschen in den Köpfen der Liegen oder sonst was steckt. Aber am Ende ist das ja auch nur eine Zusammenarbeit und Promo für alle. Und so funktioniert das halt. Aber solange man sich immer da so verschließt und das, ⁓ das böse Internet. Keine der liegen würde funktionieren ohne Internet. Ich würde nicht funktionieren ohne Internet. Alles läuft übers Internet und da sollte man sich nicht verschließen und irgendwie so tun, als wäre das kein Ding. Und da ist noch so, ich kann gar nicht in Worte fassen, wie viel Luft da ist im deutschen Bereich, ⁓ das auch Leuten nahe zu bringen. Und wenn du das ganze Ding den Leuten nicht nahe bringst, dann wirst du auch nie größer werden, dann wirst du auch keine 350 Leute da rein kriegen. Die Leute müssen einen Grund haben und das wirst du ja auch kennen, das kennen wir alle. Ich bezahle mittlerweile auch für Konzertticket 60, 70, 80, vielleicht sogar dreistellig. Ich überlege mir zweimal, ob ich dann mir ein Konzertticket hole für The Backstreet Boys oder ob ich mir, weiß ich nicht, irgendwie ein Ticket hole für 50 Euro für irgendeine Wrestling-Show. Und dann entscheide ich mich für The Backstreet Boys. Weil da kann ich halt einfach, habe ich halt eher was von, weil ich was verknüpfen kann. speaker-0: Bei den Backstab Boys auch dieses Jahr. Ja, bei den Backstab Boys, da ist es halt auch so, da kann jeder auch mal wieder der kleine Junge auch sein von damals. Das geht hier nicht anders, Lieber. Das glaube ich nämlich, dass das so ist. Und da ist wieder der Kreis, sich ⁓ Wrestling dreht. Und ich glaube, du musst die Leute sehr, sehr jung catchen und an Wrestling rankriegen, weil wir sind alle genau so da reingeraten. Und heute musst du halt den Weg anders wählen. Das heißt, du musst dich einlassen auf neue Sachen, das Liebe. Und da musst du halt auch offen für sein. speaker-1: Ja, aber das Gefühl habe ich nicht. Also ich kann immer nur meinen, also gerne, wenn das hier irgendjemand hört, ey, kommt auf mich zu. will ja, es muss ja nicht mal was daraus entstehen. Das ist ja nicht mal so, dass ich möchte, dass mir jetzt ein Wrestler sagt, ey, lass mal das machen, komm zu mir. Oder wie du sagst, Arura sagt, komm zu mir Burgerbraten. Aber es geht sich ja auch allein schon ⁓ einen Austausch. Zu sagen, hör mal, vielleicht wenn du irgendwie mal da und da bist, das fände ich cool. Ich glaube, das würden andere Leute cool finden oder andere liegen cool finden. Es geht sich auch einfach nur mal ⁓ Austausch. Und das passiert ja schon. speaker-0: Out of a box, was ich erst gesagt habe. speaker-1: Aber das ist halt so schade. Also hier geht es ja nicht darum, hier neue Deutschland sucht, den Super-Rest anzumachen oder so. Sondern es geht sich einfach darum, dass man irgendwie einen Schritt vorwärts macht. Und das ist halt schade. speaker-0: Ein Beispiel von Ahura. Lass uns das nochmal durchspielen. Beispiel von Ahura. Für Ahura wäre es durch deine Zuschauerschaft im Endeffekt eine ganz andere Bubble, die er bedienen könnte. Und wenn er sich smart anstellt und das kann er, und das weiß ich, und wenn er sich gut genug darstellt, auch in einem Video mit einem eleganten Witz und mit ein bisschen Scham, und das kann er auch, insofern das würde passieren, dann würde das für beide Parteien als Beispiel und ich will da keinen Vorschrift machen. Aber ich glaube, so was wäre ein Fit. einfach mal ganz, ganz andere Situationen auch zu kreieren, wo man die Wrestler vielleicht dann auch als Dimension zeigt, die sie dann auch einfach sind und nicht wo unbedingt vielleicht vorrangig eine Wrestling-Geschichte erzählt werden muss. speaker-1: Ja, oder es gibt ja, es gab früher im, also ich komme ja aus dem Gaming-Bereich und da gab es früher etwas, das nannte sich Knochens-E-Sport-Sofa. Das war super interessant. Da ist, also es war einer der größten deutschen Kommentatoren, der ist zum Beispiel zu den Wrestlern hingefahren zu Hause und hat so einen Tagesablauf und so was mal mitgefilmt ist, mit denen dann über denen ins Restaurant essen gegangen, so ein bisschen über die Geschichte erzählt und so was. So die Person dahinter. Alleine das wäre ja schon eine Content-Idee. Aber ja. Ich kann nur die Hand reichen. Ich kann nicht mehr als die Hand reichen. eben, was du eben auch gesagt hast, ich will nicht den Eindruck erwecken, dass ich mich da irgendwo reinzinken will, wo ich nichts zu suchen habe. Wenn Leute Bock haben, was zu machen, bin ich immer bereit, oder zu sprechen, bin ich immer bereit dafür. Aber das muss halt Hand in Hand gehen. Weil das ist für beide Seiten eine Win-Situation. Aber ich finde es einfach, und was mir halt wirklich auffällt, aber da wirst du wahrscheinlich auch geschichtenlos als ... speaker-0: Das ist Null Feedback ab, Sliwo, weil so ein bisschen klinkt das durch, dass du sogar irritiert davon bist, dass nichts zurückgekommen ist. speaker-1: Ja, tatsächlich. Also in erster Linie, ich halt gesehen habe, dass da auch genug wirklich markiert ist. Und ich finde das halt schade. Also vielleicht ist das dann auch einfach nicht gewollt. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Aber dann darf man sich, also du kannst halt nicht auf der einen Seite dich beschweren, dass sich da nicht so wirklich was entwickelt. Oder man keinen Schritt vorwärts macht und auf der anderen Seite halt auch selbst keinen Schritt gehen wollen. Das ist halt so bisschen dann die Gemütlichkeit. Ich habe meinen Schritt getan. Also ich bin auch einen Schritt darauf zugegangen, habe gesagt, hey, wenn ihr Bock habt, was zu machen, dann Hey, hit me up. Und ja, mehr kann ich nicht machen. Ich bin ein bisschen schockiert, aber irgendwie auch nicht, weil ich halt auch in der Zeit, wo ich jetzt Creator bin, schon genug mitbekommen habe und auch schon genug auf mich eingeredet wurde. Geh nicht dahin, mach nicht mit dem, mach nicht dies, mach nicht jenes. Das trifft man bei mir nur tatsächlich auf taube Ohren. speaker-0: Ich mach mir selbst In kleinen und in großen Teilchen wäre es halt auch von Haien gebissen und von Hechten. Das Problem ist, wenn du nur solche Leute davon hast, im Endeffekt vielleicht auch aus Ego-Gründen vielleicht auch nicht, man weiß es manchmal nicht. Und ich glaube, das ist Musik. Das ist sogar, glaube ich, im Sport, wie Fußball und so. Das ist in jeder Sache, wo es aktiv auch darum geht, vielleicht besser als der andere zu sein. Nämlich, ne? Und das ist halt... Wer mir sagt, er macht Sachen nicht aus Ego, der ist einfach ein Lügner. Jeder hat ein Ego und jeder ist auch genau aus diesem Punkt in der Sache drin, dass er öffentlich irgendwo ist, weil er ein Ego hat. Man muss kein großes Ego haben, aber man ist aus Egogründen, macht man Sachen, wo man in der Öffentlichkeit passiert, das macht keiner. Weil er sich denkt, ja, ich mach das mal eben so. Das ist auch ein Ego-Ding. Ego muss ja nicht immer was Schlechtes sein. Wenn du anfängst Leute abzukutten oder die irgendwie schlecht zu machen oder irgendwas anderes, dann sind wir bei einem anderen Punkt. Aber ich glaube Ego, das Leben muss nicht immer was schlechtes sein. speaker-1: Nee, also ich glaube, ich würde mich jetzt auch nicht hier hinsetzen und sagen, ich mag keine Aufmerksamkeit, dann würde ich nicht streamen. Das wäre ein bisschen absurd. Aber das muss halt sich auch ein bisschen im Maße halten. Aber irgendwie haben wir das doch alle. Irgendwie wollen wir doch alle mal beklatscht werden und wollen positive Sachen hören. Das gehört, glaube ich, irgendwie immer dazu. speaker-0: Gibt es irgendeinen Moment, Levo, im Social-Media-Game, im YouTube-Game, im Twitch-Game, wenn du die Zeit zurückdrehen könntest, den du vielleicht anders machen würdest, wenn man dich fragen würde? speaker-1: Ja, aber ich glaube so weit zurück, das hat dann wieder wenig mit Wrestling zu tun. Also ich mache das ja schon wirklich seit 2012, 2013 dann immer mal wieder mit Pausen und so. Also ich mache es schon wirklich ewig lang. Und ich war damals Counter-Strike-Moderator und hätte das so ab Vollzeit machen können. Das hat sich ja finanziell überhaupt nicht rentiert. speaker-0: Okay. speaker-1: Das war einfach irre, war der E-Sport auch noch nicht so groß. Ich glaube, wenn ich an den Punkt nochmal zurückkommen würde, dann würde ich da wahrscheinlich anders entscheiden. Aber jetzt so die letzten drei Jahre, muss ich ehrlich sagen, würde ich, ich würde vielleicht an einigen Stellen ein bisschen egoistischer handeln. Das kann ich aber sowieso nicht, deswegen sage ich das erst gar nicht, weil das wird bei mir sowieso nicht passieren. Also das kann ich mir doch so schön reden, das kann ich einfach nicht. Ich kann nicht egoistisch sein. Nee, also tatsächlich so die letzten Jahre jetzt mit Wrestlingbusiness und so, bin ich ehrlich, würde ich glaube ich wenig anders machen. speaker-0: Dann hoffe ich, dass du auch an deine Leistung demnächst, wenn man dich vielleicht wieder im deutschen Wrestling auch so anknüpfen kann. Man muss die Bar ja auch ganz, ganz nach oben, vom Pressure her auch. speaker-1: Gar kein Druck, mach weiter, super. speaker-0: Also wenn ihr mal den Slivow wirklich in einer ganz ganz anderen Rolle als vor seinem Setup sehen wollt und wirklich einer ganz ganz anderen Rolle, weil ich finde schon, dass Leute das mal gesehen haben, sollten die dich gerne schauen und das ist natürlich ein mieser Plak jetzt, aber solltet ihr demnächst eine Wrestlingveranstaltung sehen und ihr folgt Slivow vielleicht im Norden oder egal wo in Deutschland, dann wenn ihr Fans seid Real Talk von meiner Seite aus solltet ihr euch das mal angucken, weil da sieht man einen Menschen, der sehr, sehr viel Spaß hat an der Sache, die er da macht, glaube ich. Der das beim ersten Mal sehr, sehr gut aufs Publikum und auch auf seinen Teil, aufs Match sehr, gut gemeistert hat. Und wenn man das mal erleben möchte, den Menschen, den man eigentlich ganz, ganz anders vor der Kamera kennt, dann kann ich jedem nur sagen, kauft euch eine Karte, fahrt dahin. Wie gesagt, ich habe gesagt, 50 Karten. Also 50 Leute jetzt aus der Community von Slivov kriegen noch einen Platz bei der nächsten Show. Wenn er da sein sollte, einfach mal hinfahren, würde ich sagen. Egal wo das ist. Muss nicht in üblich sein. speaker-1: Nee, muss ich ... Wenn Leute, noch mal, wenn Leute Bock haben, was zu machen, ich hab immer Bock, was zu machen. Ich hab immer Bock auf eine gute Zeit. Und ich finde, das sollte immer vorne stehen. Ich brauch zwar immer ein bisschen Planungssicherheit vorher, weil es halt einfach mit Job und Streaming halt auch alles nicht so leicht. Aber tendenziell bin ich für jeden, fast jeden schabernackt zu haben. Also wirklich fast. speaker-0: Dann danke ich dir erstmal, dass du das hier heute möglich gemacht hast, weil man muss ja noch mal plaken, das kann ich ja auch mal sagen, der junge Mann hat noch nie ein Interview von mir gehört. Das heißt, der ist ja auch in ein Pfeifischbäckchen reingesprungen. Das kann man ja immer plaken hier. Ja, ist zu beleid. Ich dafür haben wir uns beide ganz gut geschlagen, trotz technischer Probleme, mein Lieber. speaker-1: Ja deinerseits, ne? Also ich hab ja minus 11 drauf. speaker-0: Ja, Windows 10 ist halt die Macht, das muss man nochmal dazu sagen. speaker-1: Macht Probleme vor allem. speaker-0: Also ganz, ganz ehrlich, mir hat es viel Spaß mit dir gemacht, das hier heute aufzunehmen. Und ich möchte das nochmal sagen, ich habe nichts davon, diesem jungen Manns-Libo Honig und Mund zu spielen, weil ich habe nochmal ehrlich gesagt, ich hatte vorbehalte, wie ich von dem gehört habe, dass das dann vielleicht so passiert und ich mir das schon so gedacht habe, wie das dann unmittelbar ist für mich ein... speaker-1: Ich hätte so gern Mäuschen gespielt. Das interessiert mich so. Ich wäre da so gerne in deinem Kopf gewesen, was du gedacht hast. Ich liebe sowas. speaker-0: Loser! Ja, aber wenn eine Meinung so drastisch umgekehrt wird, das heißt, es muss ja auch so viel mehr Positives passiert sein, als man überhaupt negativ vorher darüber gedacht hat. Und ganz, ganz ehrlich, da habt ihr einen guten Job gemacht. Und jeder, der das Match sich bei YouTube ankommt, vielleicht kommt das nicht ganz so rüber wie in der Halle. Vielleicht muss man das dazusagen, aber ich glaube schon, dass es ein Match, das man sich angucken sollte. Vielleicht teils lieber das auch, wenn ich schon mal rauskomme. speaker-1: Also im Vlog ist das schon zu sehen tatsächlich. Ja, ich hatte ja eine Buddycam extra mitgebracht. Also ich wollte ja mal was Neues probieren. Ich hatte die ganze Zeit eine Kamera vor der Brust. Also man kriegt das sozusagen fast schon aus Ego-Perspektive. Man sieht schon sehr, sehr viel von dem. Jetzt sehe ich alle Spots, aber schon so die wichtigsten. Ich warte immer noch auf den Upload. Petra, falls du das hörst, also wahrscheinlich, ich weiß gar nicht, wenn er draus kommt. speaker-0: Das Ganze mitsch, oder? Vor Weihnachten, mein Lieber, speaker-1: Ich dass das Match schon da ist. Ich warte nur sehnsüchtig darauf, weil ich da tatsächlich auch unbedingt im Stream drauf reagieren möchte. Das möchte ich mir unbedingt noch mal anschauen, aus einer anderen Perspektive vor allem. Aber tendenziell sieht man im Vlog schon sehr, sehr, sehr, sehr viel. speaker-0: Ich hoffe, den Zuhörerinnen und den Zuhörern hat es heute Spaß gemacht. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht mit dir. Ich hoffe, ich habe dich nicht zu doll gelangweilt mit meinem Zig-Zag. Null. Im Fragenhagel. Ich danke dir wirklich für dieses kleine, feine, jetzt schon fast anderthalbstündiges Interview. Die letzten Worte dieses Interviews gehört, so wie bei jedem Interview über GF det Tok natürlich des Gastes. Ich möchte dir Danke sagen. Du kannst jetzt noch all den Leuten, die dich mögen, gerne das sagen, was du ihnen sagen möchtest. Ich danke dir. Euch eine schöne Zeit. Jetzt kommt Sligo. speaker-1: Danke für die Einladung, es war mir wirklich ein inneres Blumenpflücken. Ich fühle mich zumindest ein bisschen angenommen in der kleinen deutschen Wrestling-Szene, ein bisschen mehr angenommen. Step by step. Und ich kann auch hier wieder nur sagen, macht mehr zusammen als gegeneinander. Am Ende ist das, was am effektivsten und am sinnvollsten für alle ist. Mehr Liebe, weniger Wut, das würde ich noch mit auf den Weg geben und danke für die Einladung. speaker-0: Ich danke dir, Lieber, euch eine schöne Zeit. zum nächsten Mal. Tschüss. speaker-1: Gute Freunde!