speaker-0: Gute Freunde! speaker-1: Moin Moin, herzlich willkommen und einen schönen guten Abend hier aus Norddeutschland. Norddeutscher geht es fast nicht, hier aus Schleswig-Holstein. Und wenn ich es richtig weiß, geht die Scheite heute im GF der Talk Interview Norddeutschland. Und wenn man von Hoffnung im norddeutschen Catch spricht, dann habe ich schon das ein oder andere Mal Ringsprecheransagen hören. dass dieser Name gefallen ist. ist Ron Rubin. Moin mein Lieber. Also ich sag mal so, wenn man die Latte hochlegen will, auch als Rookie, Ron, und auch mal wieder heute anders ins Interview rein zu starten, auch mal bisschen kritischer vielleicht, vielleicht auch mit dem Augenzwinkern, nennt man sich dann gleich die Hoffnung? speaker-0: Hallo? Na? Das ist eine gute Frage. Ich glaube, das rührt sehr stark an meinem Optimismus, ich immer habe. glaube, egal wie scheiße es in der Welt läuft oder egal wie scheiße die Situation ist, ich versuche immer, das Positive zu sehen. Und ich glaube, daran ist dieses Hoffnungsding entstanden. Man muss auch sagen, das ist ja nicht von heute auf morgen entstanden, sondern das war halt, irgendwann dachte ich so, hey, du brauchst ein Nickname. Und dann dachte ich so, ja, aber das passt halt irgendwo sehr stark, weil ich immer, ja, ich hoffe immer aufs Beste. Ich erwarte nichts und hoffe aufs Beste so in etwa. Daher kommt so bisschen dieses Hoffen, dann der Hoffnungsräger geworden ist. speaker-1: Wie lange bist du jetzt schon im Wrestling, im Training dabei? speaker-0: Ich habe im Februar 2020 angefangen, also wirklich kurz vor Corona. Und mein erstes im Wrestling Auftritt war ja dann als BCW Supervisor seiner Zeit für die Tabings während der Corona-Zeit. Und mein Debütmatch hatte ich dann ja Jahr später im Juli 2021. speaker-1: Das heißt, du hast quasi erst mal ein Jahr trainiert, ⁓ in den Ring zu kommen. Aber was vielleicht in der Corona-Zeit, wenn man auf einmal dann vor gar keinen Catch, gerade für eine Rookie, macht das sicherlich auch nicht einfach, aber vielleicht sogar doch, weil man dann die Publikumsreaktion so gar nicht hat und vielleicht abcatchen kann. Du hast das nicht genossen. Du warst aber bei diesen sagenumwobenen Tapings dabei. Ich war auch dabei, Gott sei Dank. Und ich habe das damals, was WXW auch gemacht hat, damals gesehen und habe mir gedacht, Ach du Scheiße! Ich glaube, das ist erstens nicht so einfach, das so zu machen. Und zweitens ist es glaube ich auch von der Atmo, die dann in der Halle herrscht und wenn das getapet wird und so. Was ganz, ganz verrückt ist. Ron, du hast es auch wahrgenommen, als wir alle das dann gemacht haben. Das war schon irgendwas Surreales, oder? speaker-0: Das Ding ist halt, du hast es natürlich während der Taping-Matches gemerkt, dass da halt natürlich nicht, das kannst du nicht mit der richtigen Wrestling-Show vom Publikum vergleichen, definitiv nicht. Für mich, der ja ein Anführungszeichen nur ein inneres Segment hatte, war das aber trotzdem dadurch, dass das auch das Erste, was ich innerhalb eines Wrestlings aktiv für eine Promotion getan habe, war das für mich trotzdem irgendwo ein bisschen Nervosität, dahinter stecke, weil ich jetzt nicht gesagt habe, klar, könntest sagen Tapings kannst du neu machen, aber ich hatte nicht diesen Ansporn, du willst nochmal sagen, Du willst von der ersten Sekunde an, wie du nach vorne gehst, bis du wieder nach hinten gehst. Perfekt, performen. Du willst deine bestmögliche Leistung erbrufen. Also ich habe mir trotzdem, wenn das nur die ganzen Leute waren, die halt für die Tapings anwesend waren, trotzdem irgendwo, auf gut Deutsch gesagt, eingeschissen. speaker-1: der Kontext eingeschissen ist, in den letzten Interviewen des Öfteren gefallen. Ich habe gerade noch das Interview auch mit Nico Schmidt, dem neuen WWE NXT-Kommentator, im Ohren. Da war auch das Öfteren eingeschissen. Aber ich glaube, das ist schon so ein einschneidendes Erlebnis, wenn man was in der Kindheit oder in der Jugend vielleicht selber auch aktiv geguckt hat und dann Teil von demgleichen vielleicht sogar in seiner Nähe dann sein kann und auch dann eine Ich würde noch nicht immer sagen, eine Rolle spielt, sondern eine Rolle wahrnimmt. Weil Spielen hat immer so einen Charakter. Ich glaube, das wollen wir alle nicht im Wrestling, dass das irgendjemand tut. Weil wir wollen schon, dass das Wrestling ernst genommen wird. Ähm, warst du dir bewusst am Anfang schon, auf was du dich eigentlich einlässt beim Wrestling? Mit allen Pros und Contras, die du jetzt so in der Zeit erlebt hast, wenn du in Nachbetracht darüber nachdenkst? speaker-0: Definitiv nicht. Also wenn ich so zurückdenke, man kennt das aus dem Fernsehen, du guckst dir die Shows, du kennst die Videogames und du gehst auch ein bisschen blauäugig ran. Also du bist ja gerade beim Training relativ schnell geerdet, wenn man sich überlegt, was steckt da alles hinter. Das ist nicht so, du gehst nicht zum Training und machst direkt Moves. Nee, da wird sich gedehnt, warm gemacht. Du lernst das Fallen, die Fallschule, das richtige Seil. Du gehst ja wirklich, ich sage mal für Leute, die Wrestling nicht kennen, Wrestling ist irgendwo eine richtige Raketenwissenschaft. Da sind so viele kleine Details drin, die man als Außenstehender, vielleicht nur das Fernsehprodukt kennt, dem ist gar nicht bewusst, was dahinter steckt. Und auch diese ganzen Nerven auf reibenden Sachen, die Nervosität bei den Shows, gerade das Debütmatch oder wichtige Matches, wo du dann richtig nervös bist und aufgeregt bist. Oder halt auch die Schattenseiten des Wrestlings. Das ist so viele Sachen, über die man halt nicht im Vorwege nachdenkt, dass du erst mit der Zeit lernst. wie immer ein guter Freund von mir sagt, Wrestling ist kein kurzer Sprint, sondern Wrestling ist ein Marathon. speaker-1: Das heißt ja auch immer, auch eine Entwicklung haben zu müssen eigentlich im Wrestling. Da sind wir bei älteren Karrieren dann immer so bei einem Jericho, der sich immer wieder neu erfindet. Aber bei einer jungen, neuen Karriere ist es ja überhaupt erstmal der Weg, dass man sich selber finden muss und auch für sich die Rolle überhaupt im Wrestling erstmal finden muss. Wie ist das gerade am Anfang, sich da reinzufinden? Auch zu wissen, was man machen möchte und auch im Endeffekt zu wissen, was man nicht machen möchte. speaker-0: Das ist eine gute Frage. glaube, wenn du anfängst mit dem Wrestling, hast du noch nicht so eine gerade, also das ist nicht so, dass jeder automatisch mit Wrestling startet und sagt, ey, ich will genau später diesen Character machen oder das wird mein Gimmick. Das weiß man nicht. Gerade beim Training kristallisiert sich ja irgendwo schon eher raus, okay, ist man eher face oder hier sowas, was fällt einem leichter? Und auch mit dem Character, ist, wie du schon sagtest, Wrestling ist eine Sache von Entwicklung und ich hoffe immer, dass man sich weiterentwickelt und gucke auch immer, dass das weiterhin bei mir auch bestand bleibt, dass man irgendwas guckt. Wenn es nur am Entrance ist, an der Gear, an einer Art und Weise, wie man mit der Crowd energiert. Das sind halt viele Punkte, wo man halt versucht und ich halt immer versuche weiter zu arbeiten, das zu verfeinern. Aber der Weg, einen Character zu finden, war für mich... Ich will nicht sagen, es war nicht so, dass es mir direkt in die Hände fiel, Idee, sondern einfach es kam mit der Zeit, dass man sich gerade während der Corona-Zeit... Wie gesagt, da haben wir angefangen und als man sich nicht mehr treffen konnte, wir damals sehr viel Theoretraining gemacht. Also online, über Teams oder was auch immer das war, hat man sich dann Video-Calls gemacht, dann Theoretraining über Internet gemacht und dann haben wir so ein bisschen was könnte man sich vorstellen. Bei der einen Woche war es dann, okay, das und das sind die 7 Steps und nächste Woche wollen wir mal bisschen über Gimmicks, Charakter mässig reden. Was könnt ihr euch vorstellen? Und dann ist man schon ein bisschen gezwungen, sich damit auseinandersetzen mit der Materie. Und ich hab dann überlegt und dann kam für mich eigentlich so eine Frage, dass ich eigentlich immer gesagt habe, ich finde Robin Hood ganz cool, so bisschen dieser Antihero. Ja, ich hab schon mal gemerkt, ich glaube mit meiner Art, mit meiner positiven Einstellung bin ich doch eher dazu genaggt, eher face zu sein als hier und dass mir das leichter fällt, gut zu sein als böse. Ich wollte aber nicht dieser absolute Super-Hate sein in dem Sinne. Ich sag mal, wenn du speaker-1: Also mit Facetten schon. speaker-0: Ja, jeder Mensch hat Ecken und Kanten und nicht jeder Mensch ist hundertprozentig gut und für mich war dann einer der ersten, weil ich liebe Fantasy, ich liebe Mittelalter und so alle Serien, Animäles, Videogames, die in diesem Bereich spielen, sind voll mein Ding. So und dann war für mich aber klar, Robin Hood ist einfach genau dieser Inbegriff des Charakters, was ich mir gut vorstellen kann, weil Robin Hood Der macht nicht nur gute Sachen, weil er klaut, das ist ja offensichtlich nichts Gutes, aber auf der anderen Seite hat er gute Absichten und so. Und so aus diesem Aspekt war so die Richtung dann doch schon so bisschen vorgegeben für mich dann, wo ich sagte, ja, daran möchte ich mich orientieren. speaker-1: Wir werden nachher noch über Dänemark sprechen und da ist ein großer Teil auch, dass du mit wem zusammen arbeitest, wo man eher sagen würde, du wärst eher Gegner in der Heim-Promotion der BCW. Glaubst du, dass ein Mann wie Chris Reich mit dir in der BCW auch in einem Tag-Team arbeiten könnte, würde oder sollte? speaker-0: Ich glaube, wenn die Rahmenbestimmungen passen, wäre es durchaus möglich. Ich glaube, Ding ist, es ist halt auf jeden Fall was Spannendes, weil du hast diesen kompletten Kontrast zwischen, ich sag mal, böse und gut. Ich glaube, es ist auch einfach einer der perfekten Stories, die du haben kannst. Du hast jemanden, klar face ist, du hast jemanden, klar hier ist. Und wenn du die noch im Team so wirklich als Kontrast miteinander wirken lässt, dann kann das schon ein sehr hoher Unterhaltungsfaktor mit sich bringen. Also doch, ich glaube schon, dass das passen könnte. Es ist aber immer die Frage, zur richtigen Zeit, richtigen Ort, im richtigen Moment die richtige Idee haben und dann kann das durchaus was werden. speaker-1: Ja, Chris Reich-Rolle ist eigentlich sehr eindeutig. Ich weiß jetzt, dass es jetzt auch auf YouTube kommt. Wenn man da jetzt Wichser sagt, dann wird man, glaube ich, entmuntetarisiert. Deswegen sollte ich jetzt nicht Wichser sagen. Aber Chris Reich spielt schon oder ist auch schon mit seiner Rolle ein großer Wichser, muss ich ganz ehrlich sagen. Und wenn du deinen Charakter jetzt ein bisschen ausführlicher als der Wichser, so wie ich es gerade ausformuliert habe bei Chris Reich. ausformulieren würdest. Was möchtest du auch mit diesem Grundtext Glaube, Liebe, Hoffnung und allem drum herum auch im Kontext Ron Rubin weitergeben? Weil ich glaube, ich bekomme so ein bisschen das Gefühl, dass es schon so ist, dass du im Auftrag hast, auch so ein bisschen so einen positiven Vibe weiterzugeben. Sehe ich das richtig? speaker-0: Ich würde sagen, ganz klar ja. Für mich ist es wichtig, einfach so jemand zu sein, der einfach immer das Gute sieht. Also selbst in den negativsten Situationen immer wortwörtlich die Hoffnung hat, dass es am Ende doch gut wird. Gerade wenn man sich die heutige Welt so anguckt, alles ist viel Negatives, viel ist brutal, was in der Welt so abgeht. Und wenn man dann vielleicht jemanden hat, mit guter Laune und einem gewissen Maß an Hoffnung irgendwie die Leute abholen kann oder vielleicht auch einfach nur zeigen kann, ey, du musst nicht immer der Stärkste sein, du musst auch nicht immer der Größte sein, du musst auch nicht alles erreichen. Das reicht, wenn du du selbst bist und wenn du nicht aufgibst, kannst du alles erreichen. Und ich glaube, ist so das, was der Character Ron Rubin widerspielt, gerade wenn man mal so guckt, was ich über die Jahre an Gegnern bei der BCW zum Beispiel hatte. Es war nie so, dass ich die leichtesten Gegner hatte und das war immer so, dass... die Leute trotzdem teilweise auch hinter mir waren, selbst wenn das sehr Leute mit großerem Namen waren. Ey, du kannst, du musst nicht der Coolze Beliebteste sein, aber du kannst du selbst sein, du kannst auch ein Außenseiter sein, du kannst auch anecken, du musst nicht immer überall perfekt reinpassen und du kannst trotzdem Spaß haben, erfolgreich sein und auch immer noch gut genau durchs Leben gehen. speaker-1: Ja, das ist ein guter Punkt, ich habe hier oft schon gefragt, wie ist, wie viel Eigenanteil auch im Gimmick ist. Aber die Frage würde ich mal anders stellen. Du hast erst gesagt, du könntest den Heel nicht machen. Ist das auch so, weil du dich halt nicht reinversetzen kannst, in dieser Art und Weise das dann so und so zu machen? Wäre es dann nicht aber vielleicht sogar mal wert, das irgendwo mal auszuprobieren? speaker-0: Also ich würde sagen, ich kann mir schon vorstellen, dass ich es machen kann. Also zum Startzeitpunkt, als ich mit meiner Wrestling-Karriere angefangen habe, ganz klar nein. Also hätte ich nicht machen können. Heutzutage denke ich mir so, irgendwann möchte ich schon gerne mal diese Heel-Seite erleben. Und ich sage dann immer schon intern, Spaß, wenn ihr wirklich wissen wollt, Ron Rubin oder der Tag, ein Ron Rubin Heel-Turn ist, ist Christreich kein Problem mehr für euch. Weil ich glaube, dass da doch schon das eine oder andere hintersteckt. wo ich sage, ja, ich kann auch anders, natürlich. Aber wie ich auch immer gerne sage, es müssen die Rahmenbedingungen stimmen, es muss der richtige Zeitpunkt da sein. Und aktuell würde ich sagen, fühle ich diesen Zeitpunkt noch nicht. Ich glaube, das läuft so, wie ich es aktuell fahre, gut. Die Reaktion vom Publikum ist entsprechend da. Und es läuft. Ich würde nie ausschließen, dass ich es nicht könnte. Es würde aber auch, wie gesagt die Rahmenbedingungen stimmen müssen. ich glaube, das ist so bisschen, da noch hängt. Aber doch, ich glaube, ich kann auch sehr anders. Und ich glaube, ich würde die ein oder andere Person so ein bisschen aus der Reserve locken können oder vielleicht auch überraschen können. Weil ich glaube, wenn ich wirklich diesen Schalter umlege und ihn auch umgelegt lassen kann, kann ich schon auch ein Chris-Reich an die Wand reden. Und ich glaube, das hat man auch bei der einen. Ich weiß nicht, ob du dich an diese Show erinnerst. Es gab ja auch eine Show, wo Chris und ich ein One-on-One-Innenring-Promo hatten. Und selbst da muss ich sagen, habe ich ihn ja schon doch ein bisschen an seine Grenzen gebracht. speaker-1: ⁓ wenn er das jetzt hört. Da bin ich sehr, gespannt auf jeden Fall. Die Geschichte auch, die mit dir erzählt wurde. Und da würde ich gerne mal einen Ansatz wählen, der vielleicht jetzt wieder den einen oder anderen angreift. Aber das ist nicht negativ gemeint, weil Timo Theis wird mich jetzt wieder beschimpfen. Aber du hattest das Glück eigentlich bei einer kleineren Promotion, das Catchen zu lernen und aufzuwachsen und auch schon dann früh die Chancen zu bekommen, Rollen zu machen wie bei den Tapings. dann aber auch nach einem Jahr dann Matches und so. Glaubst du schon, dass es erstmal auch einfacher ist, die ersten Steps zu machen bei so einer Promotion wie dann auch der BCW, dass man guckt, dass wenn man sich nicht zu ganz dämlich anstellt, dann auch in den Ring dann kommt? speaker-0: Also ich würde sagen, es ist nicht mehr abhängig von einer Promotion. Also klar, wenn du vor weniger Publikum hast, ist jeder, wobei, ich muss es anders anfangen. Es ist ja abhängig, was für eine Art Mensch du bist. Bist du wirklich eine Rampensau? Bist du extrovertiert oder bist du eher introvertiert? Für mich, ja sonst, also als er anfing, noch viel introvertierter war, war es, glaube ich, gut, dass ich da gestartet bin, wo ich gestartet bin, vor kleinerem Publikum, ja, als im Vergleich bin ich jetzt vor Tausenden Leuten direkt aufgetreten. Bin ich ganz ehrlich. Ich glaube aber letztendlich, das ist weniger relevant, sondern ich glaube die Rahmenbedingungen für den Einstieg. Ich hatte das Glück meinen ersten Schritt bei Tapings zu machen, konnte dadurch erst mal so ein bisschen vom kleineren Leuten mich ein bisschen aus der Konfortzone rausholen. Und mein Debütmatch war ja auch damals vor, lasst mich lügen, vielleicht 50 bis 100 Zuschauern. War nicht viel, war eine Open Air Veranstaltung, aber auch das war für meinen Debüt für mich als Person. als Mensch, der ich damals war, genau richtig. Aber es ist auch so, ist die Frage, wie lange, und das ist, ich, da scheiden sich tatsächlich die Geister. Es gibt Leute, sagen, ey, du musst bis zum Erbrechen trainieren, bis du perfekt bist und dann kannst du eingesetzt werden. Oder man sagt, okay, die wichtigsten Grundlagen sitzen und wir geben dir jetzt schon mal die Möglichkeit, ein bisschen Luft zu schnuppern. Es muss kein großer Spot sein und wenn es halt nur eine Battle Royale oder ein Rumbies, aber einfach schon mal zu zeigen, ey, Du, das ist in einer Art und Weise Dankeschön zu sagen für deinen Einsatz. Zu sagen, ey, wir sehen, dass du dich reinkniesst. Und auf der anderen Seite immer die Möglichkeit, ähm, für die Leute Erfahrungen zusammen zu Weil was ich gemerkt habe, ja, du kannst beim Training viel lernen und die Grundlagen sind wichtig. Sehr, sehr wichtig. Ohne diese ganzen Basics funktioniert's nicht. Aber ich glaube, vieles lernst du auch erst über die Jahre, wenn du aktiv im Ring stehst. Selbst gestern zum Beispiel, ne? Hast ne Show. Und auch da nehm ich noch was mit. Das ist nicht so, dass du irgendwann ... im Ring bist und stagnierst. Also wenn du dann stagnierst, wenn du im Ring bist und nichts mehr mitnimmst, dann weiß ich nicht. Denn wer aufhört zu üben und zu lernen, der hört irgendwann auf, gut zu sein. Also das ist ein ewiger Lernprozess und ich glaube manchmal, und das ist das, wo ich sage, da scheinen sich die Geister, es gibt bestimmt Leute, die es jetzt anders sehen. Aber ich wollte mal sagen, wenn die Basics soweit stimmen und man sichergehen kann, dass es keine Vollkontrastrufe ist, dann kann man gucken, wie gesagt kann man, kein Muss, dass man die Leute vielleicht da schon mal bisschen Luft schnuppern lässt, ⁓ eben die ersten Schritte, die Nervosität zu lösen. Wie gesagt, so ein Rumble-Spot, Battle Royale-Spot ist perfekt. Die Augen sind nicht permanent auf einen gerichtet. Du kannst Fehler machen und du musst halt auch irgendwo diese Fehler machen. Aber es ist, glaube ich, dann, wie gesagt, eher abhängig die Frage, wann bist du eingesetzt und in welchen Bedingungen und nicht unbedingt die Publikumsgröße. Aber für mich, wie gesagt, ⁓ die Frage nochmal abzuschließen, Für mich als erintrovertierter Mensch würde ich sagen, doch, es war für meine Zeit damals genau richtig. speaker-1: Du hast es angesprochen, oft ist es halt auch Chancen bekommen und im Endeffekt auch gesehen werden. Und da hat man es im Norden dann damals durch den Zusammenschluss auch quasi, den es ja gab, auch wenn vielleicht sogar unausgesprochen von BCW und auch der Suplex-Schmiede zum Teil, dass man dann ja auch die Chancen hatte, vielleicht dann auch mal in Lübeck aufzutreten, dann durch die Zusammenarbeit halt auch mit Dänemark dann vielleicht mal in Dänemark aufzutreten, dann aber auch sicherlich Sachen. wie Legion und so, wo du dann selber auch die Fühler ausgestreckt hast. Wie oft ist das so, dass du auch Promotions proaktiv anschreibst, Ron? speaker-0: Tatsächlich würde ich sagen, unterschiedlich. Wie du schon sagtest, die Schmiede kam damals über Vereinskooperation, würde ich es nennen. Und ich bin auch dankbar, dass es diese Möglichkeit gab, weil dadurch hatte ich die Möglichkeit zu debütieren, also früher zu debütieren als angenommen. So, und auch DPW kam ja auch mehr oder weniger auf einer witzigen Situation heraus. Es war nicht so, dass ich da einfach mitgenommen wurde, sondern es war seinerzeit so, dass ich mal gefragt wurde, das war da seit seinerzeit Chris Tyson als Promoter, der dann gesagt hat, ey, wir haben ja hier und hier so und der Promoter will, dass ich so so viele Leute mitnehme, aber die Person kann nicht. Wen aus dem Roster könntest du denn vorstellen? Wen könnte ich noch fragen? So. Und ich auf dem Moment einfach mit meinen, so einfach locker ohne Finanzzeichen, ich so, hey, nimm doch mich mit. So. Und dann hat er gesagt, überlegt und sagte, ja, ich kann ja mal fragen, ob es passt und dann das, so bin ich da reingegangen. So entstanden. Ja, das war mein erstes DBW-Ding. Das ist aus der Frage. hat er nicht dran gedacht und ich hab in dem Moment auch nicht One-Aid. speaker-1: Aber einfach mal die Eier speaker-0: Aber ich muss schon sagen, ich hab halt nicht drüber nachgedacht, sondern ich hab einfach in dem Moment gesagt, hä, nimm doch mich mit. So, hä, ich bin doch da. So, und ansonsten hab ich doch bei der ein oder anderen Promotion in der Vergangenheit mal die Fühler ausgestreckt und tu es immer noch, aber ich mache es nicht so hoch frequentiert. Da hat jeder immer einen anderen Anreiz, aber ich glaube heutzutage weiß ich auch, jetzt wo ich schon etliche Jahre dabei bin, dass es auch mal schön sein kann einfach Auch immer noch ein Privatleben zu haben und immer noch auch für Familie und Freunde Zeit zu haben. Und ich glaube, ist das, weshalb ich nicht jetzt permanent auch dieses Bestreben habe, ich muss jedes Wochenende unterwegs sein. Ich freue mich, wenn ich mehrere Wochenenden nacheinander unterwegs bin, weil ich liebe es. Du siehst ja eigentlich bei jeder Show immer Leute, die du kennst und ich freue mich jedes Mal, die zu sehen. Aber ich freue mich dann auch, wenn ich im Wochenende Ruhe habe. Deswegen also tatsächlich, ich mache es, aber nicht sehr stark frequentiert. speaker-1: Was glaubst du für dich, wenn du darüber nachdenken würdest, was ist das Blödeste, was dir selber im Wrestling-Kontext passiert ist? Wo du vielleicht den Leuten auch eine Geschichte erzählen würdest, die du eigentlich gar nicht öffentlich sagen würdest. Aber heute in dieser angenehmen Runde, wo gar nicht viele Leute sicherlich auch zuhören werden, da gibt es irgendwas, wo du dir immer noch sagst, Mensch, das war doof. speaker-0: Ja, definitiv. Ich glaube, ich weiß gar nicht. Also im Nachhinein kann ich drüber lachen und die Leute, die die Story kennen, die eine oder andere Person kann auch mit mir lachen. Aber es gab, das war 2023, das war ein Doppelwochenende bei der DPW und es war einmal Samstag eine Show, die war richtig, richtig cool und wir haben dann auch abends zusammen Ich in der Unterkunft geschlafen, da waren auch andere Worker, wie zum Beispiel eine Madison Morgan, die man ja heutzutage kennt. Da war sie ja damals auch 16 und auch in ihren Anfängen. Da hab ich sie schon kennengelernt. Und wir waren alle in derselben Unterkunft. Sehr, sehr witziger Abend. Da bin auf einmal ein Kitty Koch einer dänischen Person auf Deutsch erklärt, die überhaupt kein Deutsch kann, der Peter Zwigart ist. Das war ja schon mal mentale Belastung genug. Ja, aber das war... Am nächsten Tag hatten wir eine Show und diese Show... speaker-1: Ach du Schass! speaker-0: war, glaube ich, was ich bis heute immer noch sagen kann, einer der krassesten Dinge, die ich jemals erlebt habe. Es fing an, dass es in einer Art Museum-Bücherei war, also erstmal eine ganz wilde Location, aber eigentlich ganz cool. Und wir haben den Ring aufgebaut und während wir den Ring gerade noch in diese Ringseile befestigt haben, kamen schon die Leute rein und wir hatten aber noch keine Matches gecoilt, wir wussten noch nicht, wer gegen wen geht. Das ging dann schon sehr Schlag auf Schlag und du hattest sowieso Schlafmangel. und alles passte, die Rahmenbedingung passte. Ich hatte den Opener, das Matchstand und alles super. Und ich mach meinen Entrance und ich bin seinerzeit und ich weiß gar nicht, ob dir dieser Unterschied aufgefallen ist, aber ich bin ja damals immer aufs Toprope gegangen, hab posiert und bin dann ja in den Ring reingesprungen und hab dann noch ne Vorwärtsrolle gemacht. So und das wollte ich da auch machen. Ich hatte nur das Problem, dass mein Mantel sich in dem Moment am Ringforsten verheddert hat und ich bin nicht reingesprungen. sondern ich bin mehr in den Ring reingefallen, reingestürzt. Das heißt, ich habe mich quasi schon gedreht und eine Rolle gemacht, während ich noch gefallen bin, während ich noch nicht im Ring war. speaker-1: Der erste Spot schon vor dem Kampf, also. speaker-0: Ja und ich merkte auf einmal so, scheiße, mein Rücken tut so fucking weh. Ich hab gemerkt, meine Hand hat gezittert so richtig. Du hast gemerkt, irgendwas ist da nicht richtig. ich hatte, klar, beim Training spürst du das verletzlich auch mal. Und ich dachte so, vielleicht eine leichte Stauchung, meine Güte, wird schon passen. Adrenalin kickt, ich hab nichts mehr gespürt. Ich war seinerzeit Nord-Division-Champion, das war ein Titelmatch. Ich hatte auch nicht die Erlaubnis, den Titel aufs Spiel zu setzen, aber ich dachte so, geil, mein erster Titel, ich will den aufs Spiel setzen, ja, Mann. Und der stand auf Spiel, und ich hab aber während des Matches gemerkt, fuck meinen Rücken. Ich hab's immer wieder gemerkt. Der hat mich im Match einmal zum Bodyslam hochgenommen, und ich dachte so, der mich jetzt auf den Boden schmeißt, ich komm nicht mehr hoch. Das fühlte sich einfach nicht mehr gut an. Das Match bis zum Ende durchgezogen. Adrenalin kickte ein bisschen dann immer noch und auch abends nach der Show nach Hause gefahren und alles fühlte sich gut an, überhaupt keine Probleme. Und ich bin am nächsten Tag morgens zur Arbeit gefahren und ich hatte immer noch diese Schmerzen im Rücken. Ich dachte mir so, nee, ich konnte kaum aus meinem Auto aussteigen. Und ich bin dann zum Arzt gegangen, beziehungsweise zum Orthopäden, der direkt neben meiner Arbeit ist, die konnten Röntgenaufnahmen machen. Ja, und auf einmal hieß es, ja, Rückenwirbel gebrochen. Und ich denke mir so, fuck. Also du hast ein ganzes Match mit dem gebrochenen Rückenwirbel gewirkt? Und was hätte erstens da alles passieren können und gleichzeitig durch eine dumme Sache, du bleibst mit deinem Entrance-Mantel am Ringpfosten hängen und zerstörst dir da dein Rücken mit. speaker-1: Verrückt. Wie lange warst du raus dann genau da noch? speaker-0: Also tatsächlich hatte ich, was das betrifft, Glück gehabt. Also es war ja erstmal im Raum, okay, sollst du eine OP haben? Ja, nein. Das erstmal und ich hatte einfach schon direkt mein Karriereende dann zu dem Zeitpunkt gesehen. Und ich war dann beim MRT und die sagten, ja, ist gebrochen, aber ich hab eine sehr gute Rückenmuskulatur. Training sei Dank, Fittheiten sei Dank. Und es war dann so, ich durfte erstmal nichts Schweres heben. Aber ansonsten, ich heilte das von allein, ich musste keine Stütze tragen, ich brauchte keine OP. Das heißt, war im Dezember, das war so zwei Wochen vor Weihnachten, ist das gelesen. So. Das heißt, Weihnachten, ich durfte nicht lange im Auto sitzen. Weihnachten habe ich also dementsprechend nicht bei meiner Familie verbracht, sondern auch nur zu Hause mit Schmerzmitteln und DVDs gucken quasi, was auch vollkommen in Ordnung für mich war, aber trotzdem. So, und ich glaube, physio konnte ich anfangen nach ... Anfang Februar. Ich hatte dann für März schon wieder die Freigabe von meinem Physiotherapeuten bekommen und vom Arzt, dass ich wieder trainieren darf. Und die Ringfreigabe, dass ich aktiv bei Shows worken darf, war im April. Also kann man sagen, vier Monate hat mich das rausgeschmissen dann. speaker-1: Wie ist die Zeit für dich gewesen? Weil ich glaube schon als Catcher und man muss ja auch sagen, man dann auch Titel hält, ist das schon ein Abfang. Aber so vier, fünf Monate sind bei manchen Ligen dann ja vielleicht nur eine Show, die man dann ausfällt, oder? speaker-0: Ja, muss schon sagen, dadurch, ich ja zu dem Zeitpunkt, guck da war ich ja zwei Jahre in dem Business. Ich hatte noch nicht viele Bookings zu dem Zeitpunkt. Das heißt, essentiell sind mir da vielleicht drei Shows flöten gegangen. So, das ist das eine, dass du bei Shows nicht dabei sein kannst. Das kannst du vielleicht noch verkraften, so weil du eben am Anfang stehst. Aber du bist natürlich, du hast deinen ersten Titel und du bist hungrig. Du willst zeigen, warum der Promoter ein die er in dem Moment gesehen hat, ja, der ist es würdig, Titel zu halten. Aber was einen tatsächlich viel schlimmer war, die Verletzung selbst ging. Man hat sich damit abgefunden, man sagt, okay, das kannst du jetzt ⁓ nicht ändern. So, ich fand diesen mentalen Faktor, der dahinter steckte, viel schlimmer. Weil du wolltest halt, oder bei mir war es so, ich wollte nicht die ganze Zeit zu Hause sein. So, ich wollte dann die Jungs sehen und bin dann zum Training gefahren. Und jedes Mal, wenn ich beim Training war, musstest du zugucken, wie alle im Ring waren und Spaß hatten. Du hast halt gemerkt, du kannst es gerade nicht. Und das hat einen immer, also es hat mich innerlich so in zwei gerissen. Weil du, du wolltest ja da sein, damit du die Leute siehst. Du wolltest aber gleichzeitig auch nicht sehen, dass die alle so viel Spaß im Ring haben, weil du selbst nicht Spaß haben konntest. Es war also schwierige Zeit tatsächlich. speaker-1: Ego ist, hätte ich fast gesagt. Aber nein, ich glaube, das ist schon eine schwierige Situation. Weil im Endeffekt ist es halt auch so, im Wrestling kann es schnell gehen, dass ein Spot vielleicht dann von wem weggenommen wird, der nachkommt oder irgendwas. Gibt es so Gedanken dann auch, dass man sich manchmal denkt, man muss schnell fit werden, damit man den Spot auch nicht verliert? speaker-0: Ich glaube, das ist eine schwierige Frage. glaube, zu dem Zeitpunkt hatte ich einfach Angst, die erste Titelregentschaft wird durch Titelvakantierungen beendet und du bist schnell wieder aus dem Titelgeschehen raus. Gerade erster Titel, du bist noch recht am Anfang, du hast noch das Gefühl, du musst dich irgendwo beweisen, du möchtest dich etablieren. Das ist immer noch dieser Anreiz, den ich heute habe. Ich will weiter mein Bestes geben, ⁓ mich weiter irgendwo meinen Standpunkt zu festigen und vielleicht auch bei Leuten irgendwo sich platzieren zu können. So, das ist immer mein Anreiz und ich würde Ich jetzt heutzutage mal sagen, es ist viel wichtiger, seine Gesundheit zu achten, anstatt auf den Spot. Weil ich werde niemals vergessen, das sagte ein Matthias Bernstein mal nach einer Training-Session, denkt immer dran, wenn man am Ende des Tages im Rollstuhl sitzt, keiner der Fans schiebt einen Rollstuhl. Und wenn du bei einer Show nicht da bist, fragen die Leute. Bei der zweiten wundern die sich auch. Aber er sagte, irgendwann kommt dieser Moment. Da wird der Spot gefüllt und dann fragt keiner mehr nach dir. Und ich glaube, das ist immer das, wo ich sage, In dem Aspekt hat er so viel Recht, weil ja, natürlich hast du Anreiz, wieder fit zu sein. Du willst keine Shows verpassen, du hast Bock auf Shows, du hast Bock auf Bookings. Aber man darf diesen gesundheitlichen Aspekt halt nicht vergessen. Der Körper ist das höchste Gut, was wir haben. man lebt ja, das klingt ja wie so richtiger Boomer-Spruch, aber man lebt ja nur einmal. Und gerade dann, man will diesen Sport machen, wir lieben alle diesen Sport, alle, die aktiv in diesem Ring sind, oder Sei es, ne, Refs, Ringsprecher, Workout, wir lieben alle diesen Sport. Aber die Gesundheit kann dir, je nachdem was du dann hast, keiner mehr wiedergeben, ne? Wenn du querschnittsgelähmt wirst, weil du nicht auf deine Gesundheit achtest, ne? Weil du Verletzungen mit dir rumschlägst und sagst, ⁓ das wird schon passen. Dann tust du im Endeffekt dir am wenigsten gefallen wird. Und da würde ich sagen, da muss man immer abwägen, okay, wie ernst ist die Lage, ne? Ich meine, ich kenne auch genügend Leute, ey, so verstauchten Fuß, ja, ach, passt schon. Da würde ich vielleicht noch sagen, ich wäre wahrscheinlich dumm genug, das genauso zu machen. Aber gerade wenn du so eine ernsthafte Verletzung hast, dann sollte man sich die Zeit nehmen und sich auskurieren. lieber fällst du für ein paar Monate aus, direkt deine Karriere dadurch irgendwie endgültig zu ruinieren. speaker-1: Ja und ich sogar als Nicht-Catcher würde sagen, verstauchter Fuß könnte auch bedeuten, bei einem Move aus einmal aus Versehen slipen. Das ist halt dann Risiko wieder nicht nur für einen selber, sondern für zwei. im Endeffekt. Und diese Unschlauheit, die im Wrestling halt immer noch drin ist, dass diese... Und ich will da auch dir keinen Vorwurf machen, weil die Denke ist halt ganz einfach, auch oft im Wrestling, wenn du nicht mehr da bist. Und ich will auch Bernstein mit seinem Kalenderspruch, hätte ich fast gesagt, will ich da keinen Vorwurf machen. Bernstein kennt halt auch diese Medaille, wie schnell es sein kann, dass man aus den Augen, aus den Köpfen, aus dem Sinn ist bei den Leuten. Ich glaube, Bernstein war einer, auch durch Wrestling Deutschland damals zum Beispiel einen Hype hatte, wo auch die Leute sehen wollten, was er da macht, weil er das auch sehr, sehr gut gemacht hat und nicht nur porträtiert hat, weil er auch ein Teil seines Gimmicks war. Ich glaube, ganz, ganz wichtig ist und was du erst halt auch gesagt hast, ist, Es bringt halt nichts, irgendwas nur zu spielen, glaube ich auch. Und in dem Kontext würde ich gerne mal fragen, was du eigentlich glaubst, was für dich das Limit noch ist. Weil du hast erst gesagt, du bist eigentlich ganz zufrieden, dass du nicht immer unterwegs bist. Gibt es irgendwelche Ziele, irgendwelche Erwartungen, die du an dich selber hast, die du noch erreichen möchtest im Wrestling? Fernab von dem Kontext vielleicht jetzt unbedingt jedes Wochenende zu arbeiten, aber gibt es irgendwelche Zielträume? Sie ja auch karrieretechnisch. speaker-0: Ich muss sagen, ich bin dankbar für das, was ich bisher auf jeden Fall hatte, weil ich sagen kann, ich hatte bisher coole Erlebnisse und coole Leute kennengelernt und coole Erinnerungen für mich schaffen können. Aber was für mich ganz klar ein Ziel ist, ist vielleicht nochmal international ein bisschen mehr rumzukommen. Dänemark ist ja für mich schon quasi meine zweite Heimat geworden, mittlerweile so oft wie ich da bin. Aber Länder wie Schottland zum Beispiel, das wäre immer noch was, wo ich sage, ja man, da hätte ich richtig Bock drauf. Ich glaube, das ist so ein Ziel, wo ich sage, ja. Klar, irgendwann vielleicht auch mal charactermäßig diesen Heel-Turn zu machen und sagen, ja, auch da mal den Leuten zeigen, was man vielleicht auch promotechnisch noch hintersteckt, was man eigentlich auch eher machen kann, wenn man healisch ist oder ein Heel ist, wo ich sage, ich glaube, da könnte ich die eine oder andere Charactersache bringen, die man jetzt schon heute noch nicht bringen könnte. Einfach noch mehr von sich selbst, noch mehr Facetten zeigen, sich weiterentwickeln, wrestlerisch. Und halt wie gesagt gerne auch im Ausland sowas. Wie gesagt, Schottland steht sehr weit oben für mich als Ziel. Ich könnte mir aber auch vorstellen, noch sowas wie Niederlande, Belgien, irgendwo da. Also in den näheren Umkreisen von Deutschland halt auch nochmal ein bisschen die Fühler auszustrecken. speaker-1: Der internationale Rubin, hätte ich fast gesagt. Aber viele ist Ausland auch das Traumziel, glaubst du für dich auch, ⁓ nochmal eine andere Seite vom Wrestling mitzubekommen und nicht nur das, was man in Deutschland nicht... Ich will nicht sagen ein als drei, sondern vielleicht das, was man kennt. Deutsches Wrestling, vielleicht auch mal anderes Wrestling vom Stil her zu sehen. Ist das auch da der Hintergrund dran? speaker-0: Definitiv, also wenn ich so überlege, wenn ich zum Beispiel dänisches Wrestling mit deutschem Wrestling vergleiche, du merkst es anhand des Publikums, dass du musst ganz anders arbeiten, es ist eine andere Art von Working und auch die Match-Callings laufen anders ab. So, ich war ja schon mal in einem Wrestling-Camp in Dänemark und hatte dann die Möglichkeit mit schottischen Wrestlern zu Working und zu trainieren und die haben noch mal einen ganz anderen Ansatz. Also ich glaube, ich habe im Wrestling selten so disziplinierte Wrestler gesehen in jeglicher Hinsicht wie die Schotten. Und ich glaube, mit denen mal so eine Show komplett in Schottland zu erleben und mitzumachen und da vielleicht die Möglichkeit hat, vielleicht noch mal ein paar Trainingseinheiten mitzunehmen. Ich glaube, das würde noch weiter an Erfahrung gewinnen. Also, die in den jungen Altern, die sind ja, die ich kennengelernt habe mit den Leuten, die waren alle so Mitte 20. Die stehen aber auch schon seit über zehn Jahren im Ring. Und dann denkst du dir, wie krass das ist und die haben so viel Erfahrung schon in diesen jungen Jahren. Und das ist krass. Und dann einfach da noch mal hinzugehen, vielleicht auch das eine oder andere Gesicht wiederzusehen. Wie zum Beispiel jetzt, nehmen wir mal unsere BCW-Show im Februar, eine Katie Mills, die aus Schottland kommt. Auch solche Leute wiederzusehen, aber in deren Bereich, in deren Umgebung. Und dann da einfach auch Luft zu schnuppern. Doch, ich glaube, du kriegst auch mal einen ganz anderen Input. speaker-1: Lass uns bisschen auch über die BCW, aber auch die Saison sprechen, quasi vom Karls auch wegzumüssen, Ron dann nach Flensburg zu gehen, aber vielleicht auch ein ganz, ganz neues Kapitel zu schreiben, vielleicht das nicht als Niederlage, was schlecht ist zu sehen. Man könnte schon sagen, eigentlich ist das Karls, die perfekte Wrestling-Alle gewesen. Jeder, da schon mal war, weiß das eigentlich vom Aufbau her. Für die Größe auch von der BCW damals, würde ich sagen. Ich weiß nicht, ob du mir da widersprechen würdest, Ron, aber ich glaube auch, nach Flensburg zu gehen ist natürlich ein Risiko, aber auch eine Chance für eine Liga wie die BCW. Und ich frag dich das ja nicht umsonst, weil ich habe das Gefühl, in Wrestling Deutschland ist es oft im Norden so, dass wir da über Vereine sprechen und hier haben wir einen Vorstandsmitglied der BCW. Gerade hier, wenn ich es richtig weiß. Ist das richtig, Ron? speaker-0: Ja, das ist richtig. speaker-1: Wie war das für euch? Wir haben mit Chris schon drüber gesprochen. Die Zeit war sicherlich nicht einfach für euch auch im Gesamtkonstrukt, wo dann Tyson nicht mehr da war und dann man quasi von Nudel auf starten musste. speaker-0: Das ist tatsächlich witzig. Ich habe erst gestern mit dem lieben Herrn Askelead-Gurmson drüber geredet, über dieses ganze Thema. dieser Übergang von Chris Tyson geht back zu Iron Oak, Askelead-Gurmson und Mosch übernehmen das Ganze. Die hatten einen echt harten Start. Und ich will nicht sagen, dass ich es denen auch immer leicht gemacht habe, weil ich war in dem Moment und das Thema hatten wir tatsächlich gestern. Das war dann so. Ich glaube, viele Leute haben sich zum ersten Mal Ich will nicht sagen, dass sich niemand gehört gefühlt, aber es gab viele Leute, die sich vielleicht das erste Mal so richtig wahrgenommen gehört fühlen. Vielleicht die Chance gesehen haben, ey, ich kann jetzt mal was mitwirken. Aber es ist halt auch bei dem einen oder anderen bisschen Frust da gewesen. Das wurde halt sehr stark auf dem Vorstand dort halt abgewälzt. speaker-1: Also projiziert auch, obwohl da eigentlich die nichts für konnten. speaker-0: Genau und ich glaube, dass seinerzeit, also dafür und das habe ich gestern auch nochmal zu Askele gesagt, ist halt rückwirkend betrachtet definitiv nicht fair gegenüber denen gewesen und ich glaube aber auch, aufgrund der Reife, die aufgrund des Alters oder vielleicht auch der Erfahrung im Business die drei mitgebracht haben, war das eine gute Situation, dass die sich darum gekümmert haben, dass die das übernommen haben. Also da muss man mal echt einen Shoutout für geben. Ich bin der Meinung, das war generell, ich glaube das Ganze, also wenn ich jetzt von heute wirklich ein Jahr zurückdenke, das war ja ungefähr der Zeitraum, das Jahr gestartet ist, wo das alles war. Es war ein sehr wildes Jahr, wir standen alle, gesamte Verein, vor vielen Herausforderungen. Wie du schon sagtest, das Kals ist uns weggebrochen und wie du schon sagtest, das Kals ist einfach, auch für mich, ich habe schon etliche Wrestling-Events geworkt und ich war auch in vielen verschiedenen Locations. Das Kals ist und bleibt für mich immer, würde ich sagen, die top, definitiv in den top 2 der Locations. So und das kann man nicht irgendwo, das kriegst du nicht so schnell wieder. Wir standen natürlich Ende des Jahres dann vor dieser Info, ja, das Kals wird nicht mehr weitergeführt, wir können generell keine Veranstaltung mehr im Kals machen, aber nicht nur Wrestling, sondern generell keine Veranstaltung mehr im Kals werden stattfinden. Das heißt, wir waren ja dann gezwungen, umzuziehen. Und dann haben wir uns natürlich die Fühler ausgeschreckt. nicht nur in Eckernförde, sondern auch in Städten wie Schleswig oder Flensburg. Und dann hat sich das Sportcenter Flensburg dann ergeben und wir haben Gespräche geführt, wir waren da und du kannst das nicht mit dem Karls vergleichen. Das würde ich auch niemals machen wollen, weil es ist zwei ganz andere Sachen. Aber das Sportcenter bringt natürlich auch viel Potenzial noch mit. Das heißt, da sind wir noch längst nicht am Ende angekommen. Auch als Trainer. speaker-1: Möglichkeit dann auch wiederum. speaker-0: Ja, genau. Also wir bieten da ja das Training an und wir haben zum einen das Training, was wir ja haben und die Shows dort. Und bei den Shows gucken wir immer, was können wir vom Mal zum Mal verbessern, was können wir verfeinern. Und der Schritt von Eckernförde nach Flensburg zu gehen, ist ja zum einen, würde ich sagen, sehr mutig gewesen, weil wir auf, ja nicht, kommt das gut an, können wir unser Stammpublikum behalten. Aber auf der anderen Seite haben wir immer die Hoffnung gehabt, dass wir von Flensburg, das ist eine wesentlich größere Stadt als Eckernförde, hat vielleicht auch gerade eine bisschen bessere Anbindung vielleicht als Eckernförde. Viele Studenten, viele Leute, die auf Wrestling vielleicht noch gar nichts gehört haben. Wir sind kurz vor der indischen Grenze. Das heißt, wir haben die Hoffnung gehabt, dass wir damit vielleicht auch uns neue Möglichkeiten erarbeiten können. Vielleicht die BCW hier oben noch mal bisschen besser zu platzieren, sie bekannter zu machen und einfach auch Vielleicht auch neue Leute fürs Training zu gewinnen. speaker-1: Ich kann ja nur die Shows beurteilen. Du kannst gerne gleich mal was über das Training sagen. Aber vom Publikum her, und ich gucke mir die Publikas immer gerne an und gucke auch, ob Leute neu da sind. Und ich habe das Gefühl gehabt, gerade bei den letzten beiden Shows sind sehr, sehr viele neue Leute, die vorher noch nicht bei BCW waren, die habe ich gesehen in Flensburg. Das heißt, das hat schon, glaube ich, geklappt, neue Leute zu bekommen. Wie ist das beim Training? speaker-0: Also wir haben tatsächlich beim Training natürlich die, die schon die ganze Zeit trainieren, die sind da. Und wir haben auch, wenn ich jetzt überlege, seitdem wir umgezogen sind, zwei aktive Mitglieder bekommen, die auch aktiv trainieren. Und wenn wir überlegen, wir sind jetzt jetzt essentiell ja erst im Februar umgezogen, also vier Monate. Wir haben Leute, auch wegen Probetraining, also vielmehr ist aber die Frequenz an neuen Leuten, die anfangen, ist schon da. Aber auch Genügend Leute, anfragen. Also auch so viele Nachrichten, die ja nach Shows zu uns kommen, Social Media anschreiben, sagen, hey, bietet ihr eigentlich auch Training an? Und diese Frequenz war definitiv in Eckernförde nicht gegeben. Also da würde ich sagen, es war schon Erfolg. Auch viele neue Leute, da stimme ich dir zu. Und das ist natürlich auch cool, weil das natürlich auch die Möglichkeit ist, Wrestling für alle in Deutschland einfach nochmal ein bisschen mehr Flagge zu zeigen, sagen, ey, es gibt Wrestling in Deutschland und damit machen wir nicht nur WWE kommt nach Deutschland, sondern wirklich es gibt Promotions in Deutschland. Ihr könnt das trainieren. Wenn ihr Bock habt, könnt ihr das machen. Also ja, klar. speaker-1: Ich glaube, letzte Promotion, Flensburg promotet hat, war WWE. Vielleicht sogar damals noch WWF, das weiß ich nicht. Aber das ist wirklich so, dass Wrestling in Flensburg rar gesehen war. Natürlich gab es in Kiel dann Catchen, so weit ist das nicht. Aber ob man die Strecke dann unbedingt immer fährt, wenn man es dann gleich vor der Haustür hat und vielleicht einfach nur mal erfährt, dass Wrestling in der Stadt überhaupt ist. Weil wie oft du auch von Leuten hörst, dass die gar nicht wissen. dass es überhaupt deutsches Wrestling gibt. Da sind wir halt immer noch, ja eigentlich im Endeffekt schade, dass man noch Pionier ist und immer noch kämpfen muss für das Dasein auch so ein bisschen vom deutschen Wrestling. speaker-0: Ja, wobei das ist ja jetzt mal so ein richtiger Fun-Fact. Man sagt ja die BCCW ist die erste ortsansässige Promotion in Flensburg, aber wir sind tatsächlich nicht die erste Promotion, die eine Wrestling-Show in Flensburg ausübt. Ich kann dir jetzt nicht genau das Jahr sagen, ich würde mal sagen, irgendwo 2004, 2006 ⁓ den Dreh. Da gab es eine Location, die heißt Roxy. Und da hat ja meine Wrestling-Show stattgefunden vor so vielen Jahren. Das war nur einmalig, jetzt wurde auch nie wieder gemacht. Das kam tatsächlich über die DPW seiner Zeit, also Chaos steckte dahinter. Fragt mich nicht, wie das zustande gekommen ist, aber das hat man mir letztes Jahr erst gesagt. Ich denke mir so, krass, das wusste ich gar nicht. speaker-1: Dann war doch Chaos der letzte auf jeden Fall. speaker-0: So und es ist halt einfach auch wiederum geiler Full Circle Moment, dass auch gerade bei unserer ersten BCW Show ein Chaos dann wieder im Ring stand in Flensburg. Da siehst du so eng voll, kommt alles ja immer wieder zusammen und jetzt können wir sagen, wir als BCW sind die erste Promotion in Flensburg, die ansässig ist, regelmäßig veranstaltet und auch somit die nördlichste Promotion in ganz Deutschland ist. speaker-1: Das kann man so sagen, aber ich muss für Chaos mal eine Lanze brechen, weil Chaos hat sich nach der Show sehr bei mir bedankt, weil ich ihn als dänische Wrestlinglegende angesagt habe. Aber das ist ja so. Es ist ja fuck. Es gibt keinen Menschen, in Dänemark mehr für Wrestling getan hat als Chaos. Das ist so. Deswegen kann man das schon sagen. Ich finde dann hinzugehen und dann im Ring schmecken und Danke dafür, dass du das sagst. Vielleicht hat der eine oder andere das hingewiesen, weil er glaubt, dass das so ist. Aber das zeigt halt, Chaos ist ein cooler Typ. Und da sind wir bei dem Thema, wir haben mit Chris Reich schon drüber gesprochen, aber das Angenehme bei ihm scheint auch zu sein, mit ihm und für ihn zu arbeiten, scheint bei vielen Wrestlern nochmal wieder die Liebe zum Wrestling auch so ein bisschen zurückgebracht haben. Weil ich weiß, du hattest sicherlich auch schon Phasen, wo du gedacht hast, Wrestling ist scheiße. Und Chris hat das auch im Interview geäußert, aber Dänemark war für ihn auch das, was den Zundar wieder zurückgebracht hat in die Liebe zum Wrestling von ihm. War das bei dir auch so, dass du wirklich das Gefühl hattest, dass du in Dänemark befreitercatchen konntest als in Deutschland? speaker-0: Also ich muss ja erstmal sagen, ⁓ nochmal dieses Chaos-Thema aufzuschnappen. Chaos ist definitiv eine Legende und ohne ihn würde es die ganzen anderen Promotions in Dänemark teilweise gar nicht geben. Weil die Leute, die die anderen Promotions gegründet haben, die haben teilweise unter Chaos bei der DPW trainiert. Das muss man erstmal vorweg sagen. Also dieser Mann hat dänisches Wrestling geprägt. Witziger Fun Fact auch, meine erste… Die erste Wrestling-Show, die ich in Deutschland gesehen habe, war seinerzeit Maximum Wrestling in 2020. Und bei der Show stand Chaos sogar im Main Event. Und dann, heutzutage, mit ihm auch sich so gut zu verstehen. Also er ist ja tatsächlich ein Mensch, den muss man erstmal ja kennenlernen. Weil er wirkt erst sehr distanziert, aber er ist so ein herzlicher, lieber Mensch. In Dänemark zu wrestlen gibt einem jedes Mal die Möglichkeit, sich neu auszuprobieren. Also in dem Aspekt würde ich schon sagen, ne, ja, es entfacht eine andere Art von Liebe. Du lernst halt sehr viel, weil du, also erstmal, die DPW funktioniert ja anders als die Promotions in Deutschland. Also die meisten Promotions in Deutschland haben ja ihren festen Standort, ne. Klar, da gibt's auch die größeren, liegen die natürlich Touren, aber jetzt wirklich mal die gängigen Promotions oder sag ich mal die normalen Promotions, die haben ja ihren festen Standort. Und die DPW hat das nicht. Die DPW tourt das ganze Jahr durch ganz Dänemark. Und selbst ins letzte Dorf finden die ihren Weg. Ich weiß nicht wie, aber es schafft es immer, 100, über 150 Zuschauer zu haben. Manchmal auch sogar 300, 400 auch schon erlebt. Was da einen erwartet, du weißt es nicht. Das heißt, du kannst erstmal zu einer Show komm und du weißt nicht, okay, gegen wen gehe ich heute? So und teilweise auch manchmal auch sehr kurzfristige Metis, sodass du gar nicht so viel callen kannst. Das heißt, du machst viel on the fly, du lernst viel zu improvisieren und du lernst auch ein bisschen mehr auf die Crowd zu hören, weil du kannst dann, angenommen du bist jetzt hier, nimm mal Beispiel, du bist jetzt in Kopenhagen, also so meine Gang-Gliedstadt zu nennen und probierst dich da aus und würdest merken, ey, das funktioniert nicht. Dann machst du das in der nächsten Stadt, nimm mal Randas, machst du es da nicht, aber dann probierst es an. Also du merkst, das funktioniert in Randas, nimmst du Ohrhus und in Ohrhus weißt du, was du machst. das hilft einem ungemein zu gucken, ey, ich will einen neuen Move ausprobieren. Funktioniert der bei der Crowd? Ja oder nein? Also es macht sehr Spaß. Und mittlerweile ist ja auch DPW eine Promotion für mich, die ja auch zur zweiten Heimat geworden ist, eine zweite Familie. Ich bin jetzt schon über vier Jahre regelmäßig bei der DPW und ich habe viele Leute dort kennenlernen können, auch viele bekannte namens ehemalige WWE-Superstars, mit denen ich denn Backstage sein durfte und mit denen man sich unterhalten durfte. Also du kriegst in Dänemark bei der DPW sehr viele Möglichkeiten als Wrestler, Erfahrungen zu sammeln. Also ja, es macht unglaublich viel Spaß. speaker-1: Ja, ich finde auch in Dänemark catcht einer der underratedsten Wrestler in ganz Europa mit Nitro Green. Dann gibt es für mich eins der underratedsten Tagteams in ganz Europa mit Randa Spanier. Ich verstehe das nicht, dass diese drei Jungs, sage ich jetzt mal, dass die nicht mehr Exposure kriegen, ehrlich gesagt. Und ich finde das sogar sehr, schade, hast du mit Nitro Green schon gearbeitet, speaker-0: Ja, tatsächlich mehrmals. Also ich hatte einmal ein Tag Team Match gegen ihn. Das war erstmal eine ganz andere Art zu Worken. Ich hatte aber auch zweimal die Chance mit ihm in einem Tag Team zu Worken. Und für mich ist er einfach ein sehr, guter Wrestler und auch ein sehr angenehmer Worker. Also erstmal Backstage ist er, ich glaube das würde er nicht so zugegeben, aber er ist halt schon eine Person, wo viele im Locker Room gerade die Leute, die anfangen in Dänemark, schon aufsehen. Er ist aber so bescheiden und würde aber nicht sagen, ich bin Locker Room Leader. Aber er wird schon sehr stark als Locker Room Leader wahrgenommen. Der ist ein Talent durch und durch. Der wrestet ja auch schon seit gefühlt einer Ewigkeit. Der ist so krass gut, aber der lässt sich davon nicht beeinflussen. Der ist immer noch bescheiden, der ist bodenständig und ich würde ihm viel mehr Exposure gönnen. Definitiv. Also das ist so ein toller Mensch. Im Ring mit ihm zu arbeiten ist ein Segen und außerhalb des Ringes mit ihm zu tun zu haben ist auch einfach... Unglaublich angenehm. speaker-1: Weißt du, du hast eine Wrestling Promotion als Chaos und dann hast du Andrade da. Und gegen wen stellst du den? Gegen Nitro Green. Natürlich. Ja, das ist halt der Punkt. Und ich kann nur auch Promoter sagen, ich will hier keinen bevormunden, aber wenn ihr den Namen Nitro Green nicht kennt, guckt euch Matches an und auch vom Tag Team ran, das waren wir. Die haben viel mehr Bookings deutschlandweit verdient. Weil wenn du Leute aus Norddeutschland holst, dann kannst du auch Leute aus Dänemark holen. speaker-0: Na definitiv! speaker-1: Also würde ich mal sagen, Ron? Einen Tisch kann man auch gleich noch mitnehmen. Auf dem Weg können sie dich auch noch einpacken, egal wo es hingeht. speaker-0: Ich wollte sagen, die können mich einpacken. speaker-1: Ich mache sowas ja fast ungern, würde ich sagen. Aber ich finde schon, dass diese Leute mehr gefeatured werden müssen. Gerade auch im Wrestling wie in Deutschland. Weil wir haben eine Tagteam-Szene. Du bist selber schon Teil davon gewesen, wo es teilweise schwierig ist, dann auch Matches zu machen. Weil du musst halt erst mal Tagteams finden, die dann auch Zeit haben. Weil Tagteam ist halt oft wie Frauenwrestling sehr rar gesehen, dass du gute Tagteams in Deutschland hast. Und dann wird es halt irgendwann schwierig. Ich glaube als Singles-Wrestler ist es einfacher als als Tag-Team auch, oder Ron? Würdest das so unterschreiben? speaker-0: würde sagen ja, weil du ja auch gerne mal einfach mit random Tag Team zusammengelegt werden kannst. Da brauchst du nicht immer warten bis jetzt A und B ⁓ die Ecke kommen oder suchen. Du kannst dir selbst was bauen. Du sagst, ey ich will das jetzt als Promoter versuchen und dann machst du das. Das funktioniert halt auch. Aber ich finde halt, ⁓ nochmal ins dänische Rasset zu kommen, ich finde da gibt es noch viel mehr Namen, die man eigentlich als andere speaker-1: Thomas zum Beispiel auch. speaker-0: Thomas Emilien Lewis, jemand, den ich auch sage, ein unglaubliches Talent. Aber wer auch für mich einer der unglaublichsten underrated Wrestler sind, ist Ragnar. Ragnar the Viking. Backstage einer der liebsten Menschen, die ich im Wrestling kennengelernt habe. speaker-1: ganze Familie von ihm. speaker-0: Ich liebe die ganze Familie, ich liebe alle. Die sind so toll und du kannst mit ihm auch so worken, der ist so unkompliziert. Der ist einfach, der ist ja auch, man muss ja sagen, der ist ja Anfang 20, der wrestet auch schon seit vielen Jahren und der hat so viel Potenzial, der hat einfach auch so viel Anerkennung. Also ich kann ihm eigentlich nichts negatives übermachen, der ist unkompliziert zu worken, der hat immer eine richtig starke Performance. Dänemark hat sehr, sehr viele gute Wrestler zu bieten und da sollte man definitiv ein Auge drauf haben. speaker-1: Und wir wissen ja auch, Ragnar wurde sicherlich auch schon das eine oder andere Mal auch in der Wrestling-Szene sicherlich unrecht getan. Und ich finde, der hat seinen Spot auch gerade bei der BCW sich redlich verdient, weil er es geschafft hat. Und das muss man dazu sagen. Die Halle von Karls war cool, aber das Publikum war manchmal nicht einfach. Und er hat was geschafft. Er hat geschafft, das Publikum von Anfang an immer mehr auf seine Seite zu ziehen und war irgendwann absoluter Publikumsliebling. Und dass du das schaffst, über Schoß hinweg immer weiter auszubauen. finde, dazu gehört auch ein Können. Das hat da bei einem schwierigen Publikum, und du weißt, was ich spreche, Ron. Das war nicht immer einfach bei der BCW teilweise, weil manchmal haben die schon auf ihren Händen gesessen. Außer halt da sind ihre Gimmicks gewesen wie Kitty Koch, Gerrit und solche Sachen, wo die Halle halt dann immer Kopf steht, weil die schon in der Halle sind, die beiden halt einfach. Aber manchmal war es halt schon so, dass man in den Äckern förde. Und das ist, glaube ich, nicht was Schlechtes für einen Wrestler. Und da würde ich dich gerne ins Boot holen. Glaubst du auch, dass es, wenn man Schwierige hat, auch ⁓ die Gunst des Publikums zu kämpfen, vielleicht manchmal auch so ein besserer Lerneffekt für einen Wrestler sogar sein kann? speaker-0: Na natürlich, also erstmal muss man sagen, als ich bei der BCW anfing, war das Publikum sehr, sehr schwierig. Und ich glaube, da hat jeder einzelne beigetragen. Die dänischen Wrestler haben, sagen wir mal Randa Spange und Ragnar haben ihren Teil dazu beigetragen, aber auch ein Iron-O, ein Kitty Koch oder ein Chris Reich. Jeder, der Garrett Noah, alle die da waren, haben ihren Teil dazu beigetragen, ihren Arsch aufgerissen, dass wir von der Publikumsreaktion irgendwann so war, von Die sind nur manchmal dazu, die sind die ganzen Shows über da. Und das ist ja auch das, was Sie ja mittlerweile merken, dass jeder von uns mittlerweile seinen Teil dazu beitragen kann, die Leute zu animieren und aktivieren oder reaktivieren nach einer Pause. Und da muss man einfach mal jedem dieses große Lob aussprechen. Jedes Publikum tickt anders. Schwieriges Publikum musst du natürlich mehr arbeiten. Du lernst aber auch generell. das darf, wie gesagt, muss ich wieder sagen, Shoutout. Also ich bin so dankbar. Was du da für verschiedene Publikums hast. Du hast da manchmal Publikums, da steckt dann ein Sponsor hinter, der sagt, ich will für meine ganze Firma ein Event machen. ⁓ Kann die DBW eine Veranstaltung machen? Ja. speaker-1: Aber die dann quasi die ganze Show im Endeffekt. speaker-0: Genau, genau. So, und dann sind da alle wrestlingfremd. Und dann musst du als Wrestler vielleicht den Opener machen. Am besten will es doch gut laufen mit Chris Reich. Da bist du ja schon gestraft fürs Leben. Aber du lernst dann so viel. Du lernst die Leute zu reaktivieren. Und ein Dragan damals hat in einem Seminar gesagt, oder auch ein Tischer hat das gesagt. Ich glaube, jeder sagt einem das. Du sollst jedes Mal so worken, als wenn du das erste Mal vor der Crowd workst. Du sollst dich nicht darauf verlassen, dass die Leute dich applaudieren, sondern du musst ihnen jedes Mal aufs Neue was geben und du musst jedes Mal aufs Neue davon ausgehen, es gibt Leute, die dich nicht kennen. Und für die musst du immer worken. Und gerade in Dänemark habe ich das so gut lernen können und deswegen glaube ich, ja, man lernt vom schwierigen Publikum mehr. Aber ich finde, du lernst halt auch von unterschiedlichen Publikumsanzahlen. Ich glaube, die Geringste Zahl war unter 50 Zuschauer, vor denen ich mal gestanden habe. speaker-1: Ist das Publikum so anders als in Deutschland? Ron, würdest das schon sagen, dass das anders ist zu bespielen als in Deutschland? speaker-0: Ja. Ja. Also ich würde sagen, gerade wenn du die Anfangzeit-BCW vergleichst, wo die Leute ja, wie du schon sagtest, auf ihren Händen gesessen haben. Und in Dänemark sind die, glaube ich, leichter zu aktivieren. Du musst halt nur wissen, wie du sie aktivierst. Also in Dänemark ist es so, wenn du sie aktiviert hast, bleiben sie aktiviert. Wenn du sie erstmal auf deine Seite hast, dann reagieren sie das ganze Match für dich. In Deutschland ist es ja so, du kannst was machen und die applaudieren einmal für dich, aber dann musst du wieder was machen, sonst schlafen die wieder speaker-1: In Deutschland ist so bisschen im Wrestling auch die Attitüde eines Publikums sehr zeitmacht. speaker-0: Ja, genau, ein Motto, solange du mir nichts gibst, kriegst du auch nichts von uns zurück. speaker-1: Ich finde auch selber, du schaust ja sicherlich selber auch live noch andere Wrestling-Shows, wo du selber aktiv nicht kämpfst. Und wenn man das macht und aktiv auch was im Wrestling macht und die Hintergründe und so auch kennt, dieser Spaß, den man trotzdem noch hat, wenn man trotzdem weiß, wie Sachen funktionieren, und den kannst du immer noch haben. Und wenn du weißt, dass solche Matches bei Shows passieren, und die sind auch bei der ... BCW in Eckernförde passiert. Ich sag mal, solche Matches können überall passieren, wo der Funke dann auch überspringt, weiß das Publikum, alle Leute im Ring und alles drum herum reißt. Das ist was Besonderes. ich glaube, Ron, für diese Momente kämpft man doch auch als Catcher. Und ich finde, ich habe bei dir und bei Chris Reich das Gefühl gehabt und das habe ich ja erst auch versucht anzudeuten, dass ihr das Gefühl habt, ihr seid da freier als wir hier bei anderen Promotions vielleicht kämpfen könnt. Ist das wirklich der? Der Schluss, den du auch daraus hast. speaker-0: Würde ich sagen ja, definitiv. Und ich muss sagen, ich habe, man hat ja immer so seine Favoriten, vielleicht Momente im Wrestling. Und ich werde niemals vergessen, das war, ich kann dir halt nicht mehr das Jahr sagen, das war vor zwei Jahren, würde ich sagen. Doch, vor zwei Jahren, oder was letztes Jahr, ist egal. Auf jeden Fall vor ein, zwei Jahren war das. Das war bei einer Show, das war auch irgendwie so ein Schuhevent, das war auch irgendwie auf dem Wochenende, Nachmittags, Abends, aber es waren primär Kinder da. Und Chris und ich hatten ein Match gegeneinander. Keiner kannte uns so. Und es war auch recht weit im Norden von Dänemark, wo man ja nicht mal sagte, vielleicht haben die mal von uns gehört. So DPW, weiß ich nicht, wie gut die bekannt waren da, das weiß ich nicht. Aber Chris und ich haben ein richtig geiles Match miteinander gehabt. Dieser Moment, als ich dann gewonnen habe und wie die Leute ausgerastet, das hat sich, das war gefühlt war die Reaktion einer der heftigsten, ich jemals gehabt habe. Das fühlte sich einfach an, als hätte ich gerade einen Titel gewonnen. So haben die gepoppt. Und dann nach in den Backstage zu kommen und vom Promoter zu sagen, ganz ehrlich, ihr habt heute Match des Abends gemacht. Das war erstmal ein geiles Feedback. Und nicht nur das, sondern es hat ihn ja bestärkt, weil es gab ja in demselben Jahr 2024 war es übrigens, weil Matt Cardona war ja dann bei der Show darauf da und er hatte da eigentlich keine Spots mehr frei. Der war aber so begeistert von der Leistung, die Chris und ich da abgerufen haben, dass er uns gesagt hat, ich will euch bei der Matt Cardona Show haben und ich möchte, dass ihr dort auch wrestelt gegeneinander. Und das ist ein geiles Feedback. Das ist so ein geiles Feedback, was du haben kannst. speaker-1: Ich glaube auch, dass es schön, wenn man solche Feedbacks bekommt. Ist das auch ein Ansatz, den ich vielleicht richtig sehe, dass es in Deutschland oft nicht positives Feedback gibt, bzw. eher gar kein Feedback teilweise? Was würdest du sagen? speaker-0: Also ich würde immer sagen, doch, Feedback kriegst du. Ich habe auch tatsächlich selten bis gar kein negatives Feedback bekommen. Okay. So, also da muss ich sagen, woran es liegt, weiß ich nicht. Ich weiß jetzt Promotions, wo ich sage, die würden mir direkt ins Gesicht sagen, wenn die unzufrieden wären. Aber ist halt die Frage, machen das alle Leute? Macht das jede Promotion? Haben die ein Problem mit mir? Würden sie es mir sagen, wenn sie unzufrieden sind? Oder ist das eher so eine Floskel aus Respekt? bei Wrestling basiert ja auf Respekt, dass man das einfach sagen will, ja war cool, aber eigentlich dachte man im Hintergrund, eigentlich hat mich das heute nicht so überzeugt. Das kann ich nicht beurteilen. speaker-1: Dann kannst du ja aber auch keine Weiterentwicklung erwarten, wenn als Promoter du die Nässigkeit hast und keine Kritik äußerst. Weil wie soll dann einer besser werden, wenn er immer nur hört, dass er gut genug ist? Verstehst du, wie ich das meine? speaker-0: Ja, und ich würde mir auch immer wünschen, dass man klar und offen miteinander kommuniziert. Und klar, Kommunikation ist nicht immer einfach und es ist auch nicht immer einfach, irgendwie manchmal auf Konfrontation zu gehen. Das ist nicht schön, definitiv nicht. Aber ich würde mir halt immer wünschen, dass man fair und offen miteinander umgeht. Aber man muss halt auch immer sagen, das muss auf beiden Seiten beruhen und beide Seiten müssen auch bereit sein, die Hand auszustrecken. Das bringt nichts, wenn ich als Rester sage, ich bin bereit für Gespräche, aber der Promoter ist zum Beispiel nicht bereit. Oder andersrum. Das kann man jetzt drehen und wenden, wie man will. Aber tatsächlich glaube ich, dass viele auch einfach, ich unterstelle niemanden jetzt da eine böse Absicht, aber ich würde immer sagen, ich glaube, es ist immer eine Überwindung, auf Konfrontation zu gehen, weil man weiß, es ist nicht immer mit angenehmen Gesprächen, ja, hängt nicht mit angenehmen Gesprächen zusammen. Ich denke mir aber immer, ich lieber sagst du mir ins Gesicht, dass du mit mir unzufrieden bist oder dass du ein Problem mit mir hast, anstatt dass man das hinterrückt. über irgendwelchen Bushfunk hört. Weil ich möchte mich weiterbilden. Ich würde auch nie sagen, dass ich alles perfekt mache. Also von daher, ja, bitte gib mir Feedback und wenn ihr sagt, das kannst du das nächste Mal besser machen, ja, gib mir das Feedback. Ich bin hungrig, ich will lernen, ich weiß, dass ich noch mehr lernen kann und noch mehr lernen möchte. speaker-1: Wenn ich dir, glaube ich, eins mitgeben kann, dann ist es erst mal, glaube ich, dass du nach außen hin, jeden Fall, wenn du rauskommst, auch beim Entrance, auf jeden Fall ausstrahlst, dass du richtig Bock auf das hast, was du da machst. Das ist zum Beispiel der erste Punkt, der für mich ein ganz, ganz wichtiger ist. Und ich glaube auch, was ich sehe, ist, du fühlst dich in deiner Rolle, die du für dich, wie du erst selbst erzählt hast, dir selbst außer Korn hast und die du auch ausgefeilt hast, im Endeffekt so, wie sie gerade ist, vielleicht mit mir. Mit einer Maske beim Entrance und mit Pfeil und Bogen und früher noch auch mit in den Ring schießen, wo dir dann der eine oder andere gesagt hat, lass das lieber. Ja. Also da waren ja auch die Oldschool-Leute und haben gesagt, ich weiß jetzt nicht so ganz, ob man das machen sollte. Aber da können wir ja auch ehrlich sein. Hat sich so was runtergezogen oder hast du da gedacht, das ist schon ehrliches Feedback, wo mir Leute helfen wollen? speaker-0: Ich würde mal sagen, das ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn du von etwas nämlich sehr überzeugt bist, dann bist du natürlich vielleicht im ersten Moment angegriffen, wenn das jemand kritisiert. Man muss aber immer sehen, inwiefern will man dieses Feedback annehmen, inwiefern ist es vielleicht gerechtfertigtes Feedback, weil du kannst 100 Leute in einem Raum fragen und du kriegst 100 verschiedene Meinungen zu einem Thema. Deswegen, okay, wenn dir jemand sagt, ey, lass das sein, weil das ist albern oder das ist kindisch, Ist es wirklich albern? Und da muss man, würde ich immer sagen, ja, als Promoter kann er natürlich sagen oder als jemand, als Veteran sagen, ey, das ist albern, das macht man nicht. Aber wenn das Publikum mir widerspiegelt, das ist geil, die fressen das, die haben Bock drauf und die freuen sich, wenn ich mit dem Bogen rauskomme. Warum sollte ich es dann sein lassen? Das ist genauso ein perfektes Beispiel beim Training. Ich habe ja den Shot of Hope, also den Rope Flatliner, den ich mache. Und als ich den beim Training gemacht habe, kann ich mich noch erinnern, dass Chris Tyson als Trainer sagte, der sieht kacke aus. Und ich war aber so von diesem Move überzeugt, dass ich gesagt habe, nee, ich bin ja jetzt erst bei denen zu lernen, der sieht irgendwann gut aus. Der ist irgendwann gut, dass ich ihn auch einsetzen kann. Und ich bin dabei geblieben. Und das ist halt das Ding, nutzt du das Feedback, ⁓ dich direkt quasi dir den Weg vorgeben zu lassen? Oder nutzt du dieses Feedback als Anreiz, ⁓ den Leuten eines Besseren zu belehren? Weil ich kann mich erinnern, dass Wie gesagt, speaker-1: gibst ja auch recht, dass er kacke aussah. Das ist ja der erste Punkt. Du weißt es ja selber. speaker-0: Du, niemand ist perfekt. Wenn du anfängst, natürlich ... speaker-1: Nicht jetzt, aber damals, als du angefangen hast. speaker-0: Ja, genau. weiß, natürlich, wenn du die ersten Schritte machst, du musst es erstmal lernen und das wird besser. Du kriegst irgendwann die Routine. Und natürlich, kein Meisters von mir mehr gefallen. Aber es war dann so eine Genugtuung, irgendwann ein paar Monate später das Gespräch zu haben, wo man dann über seine 5 Moves auf Doom spricht. Und dann aber von der Person, gesagt hat, lass den Move sein, der sieht scheiße aus zu hören. Ja, das ist ja einer deiner Moves und den solltest du beibehalten. Wo du sagst, ja, und das ist das, was ich sage. Du kannst mit Feedback natürlich immer sagen. Aber du kannst es dir annehmen, du kannst es auch direkt umsetzen oder du überlegst und reflektierst und sagst, ja, ist ein guter Punkt, aber du glaubst weiterhin an die Vision, die du hast und beweist das Gegenteil. Du kannst es drehen und wenn du willst. Es gibt immer mehrere Wege. speaker-1: Kommen wir jetzt mal zu einer Frage von dem Hobby-Promoter René aus D in NRW. Und der hat eine Frage, und zwar wie es ist. Und ich hab witzigerweise, du hast es schon mitbekommen, stelle die Frage, und das ist kein Witz Ron, weiß das, ich stelle die Frage öfter auch Backstage, weil mich das interessiert, wie Wrestler das so sehen, wie mit diesem Gimmick oder Gimmicks sogar umgegangen wird. Und ich glaube, du hast es das letzte Mal mitbekommen, da war ich in der kleineren Umkleidekabine, nicht wo das Buffet war. Und da hatten wir da kurz auch mit Nite Rean und so Leuten drüber gesprochen. Es geht nämlich ⁓ das Thema, würdest du, also René auf D in NRW fragt, würdest du lieber gegen einen unsichtbaren Wrestler antreten oder würdest du lieber gegen die Gummipuppe catchen? Was wäre dein Wunsch, wenn er dich dafür buchen könnte? Oder würdest du beides gar nicht machen? Was würdest du sagen? speaker-0: Das ist tatsächlich schwierige Frage. Ich bin jetzt überlegen, was könnte ich persönlich mit meinen Fähigkeiten besser verkaufen für die Leute? Also was würden die Leute, wenn ich gegen einer der beiden Situationen in einer Situation wäre, was von beiden würde besser aussehen? Ich glaube, ich würde fast den unsichtbaren Gegner nehmen, weil wenn du die Puppe hast, dann musst du natürlich gucken, dass die Puppe auch realistisch in der Position ist, damit das, was ich mache, halt auch nach was aussieht. Wenn das unsichtbar ist, muss nur ich drauf achten, wie ich aussehe. Das ist ja beim Wrestling ja immer ein Zusammenspiel. Du musst immer mit deinem Gegner auf einer Wellenlänge sein. müsst irgendwie miteinander arbeiten. Und wenn ich dann überlege, mit einer Puppe, die Puppe kann, muss ich gut aussehen lassen, aber die Puppe kann mich nicht gut aussehen lassen. Deswegen würde ich sagen, wenn ich dann komplett lieber auf mich mit dem unsichtbaren Gegner gestellt bin, glaube ich, dass das besser wäre. speaker-1: Das sind ja Antworten, die enttäuschen mich immer noch. Ich hoffe ja immer noch, dass alle sagen, mache ich nicht. ihr nehmt die Scheine halt mit, ihr Schweine. speaker-0: Darum ging es nicht mehr, aber ich bin tatsächlich, ich will nicht sagen, ich bin old school, ich glaube dafür bin ich auch schon in einer falschen Generation gestartet, aber ich habe halt von doch dem einen oder anderen Mentor mit auf den Weg bekommen am Ende des Tages. Klar kannst du immer Bedenken äußern, wenn der Promoter in dich was reinbucken will, deswegen er kann dich immer, du kannst immer das Gesprächsummen sagen. speaker-1: Was sind da Kriterien? Sagt man dann zum Beispiel, ist zu unsafe, gegen den würde ich nicht arbeiten? speaker-0: Also, ich würde sagen, man muss aber sagen, der Promoter hat natürlich das letzte Wort. Wenn ich aber ernsthafte Bedenken hätte ⁓ meine Gesundheit, ich sag mal so, wenn ich angefangen, wenn ich ja noch am Anfang wäre, hätte ich es hingenommen. Weil ich glaube, Wrestling macht auch mit dir nicht nur als Wrestler was, sondern auch persönlich was. Du lernst Lebens, du kriegst eine Lebenserfahrung dazu, weil du in vielen auch unschöne Situationen geworfen wirst. Aber heutzutage, wenn ich Bedenken hätte, dass ich gegen XYZ wrestlen müsste und ich wirklich weiß, ey, die Person ist unsafe. Dann würde ich halt zum Promoter auch gehen und er mit offenen Karten spielen. Wenn er dann sagt, frisst oder stirbt, dann muss ich halt das mit mir selbst ausmachen. Aber ich würde meine Bedenken definitiv äußern, weil am Ende des Tages stehe ich ja im Ring und es ist meine Gesundheit. Also von daher, ja, ich würde das Gespräch suchen und ich würde dann auch ganz klar sagen, was sind meine Bedenken. Wenn er promont, entweder du hast einen Promoter, der das nachvollziehen kann und vielleicht auch sagt, ja, okay, dann kriegen wir das anders hin. Oder er sagt, ganz oder gar nicht, da muss man halt gucken, wie es ist. Weil, wie gesagt, der Promoter am Ende ist das letzte Wort. Aber es sind halt immer zwei Individuen und die müssen zusammenarbeiten. Und wenn man nicht auf einem gemeinsamen Nenner ist, dann müssen sich die Wege vielleicht auch trennen. So, aber ich würde es immer ansprechen, wenn ich wirklich Angst ⁓ meine Gesundheit hätte, weil das ist das, was mir Ende keiner wiedergibt. Das ist so. speaker-1: Ja, ist auf jeden Fall ein spannendes Thema, weil das Leben in die Hand alles anderes legen ist ja nicht umsonst so eine Floskel im Wrestling, die halt oft fällt. Und das ist keine Floskel, das halt Fakt. Das darf man nicht vergessen, ⁓ ein bisschen positiver zu werden. Ich finde schon die Entwicklung, das habe ich erst ja auch so gesagt von Ron Rubin als Charakter, die wird auch vom Publikum glaube ich sehr, sehr gut aufgenommen. Du hast ja jetzt auch mit Legion dann eine Liga dabei, wo du jetzt nicht unbedingt zu Hause ketschst, sondern schon woanders, in einem anderen Bundesland sogar, nicht nur in einem anderen Land, sondern in anderen Bundesland sogar. Wie ist es für dich da auch zu kämpfen und auch gegen andere Leute mal anzutreten? speaker-0: Also ich muss sagen, Legion bin ich jetzt ja auch schon ein paar Mal gewesen und mittlerweile auch höher frequentiert und ich liebe es dort zu worken. Also erstmal Backstage, ein sehr angenehmes Klima, die Leute, die dort das Sagen haben, unglaublich nette Leute, die haben immer ein offenes Ohr und das finde ich halt erstmal schön, dieses auch so ein familiäres Ding wie bei der BCW. Ich würde sagen, so ein ähnliches Klima Backstage, so sehr viel Zusammenhalt, sehr viel Familiengefüge, was ich erstmal schon unglaublich Schön finde, weil du kommst dahin und du weißt, ey, dich erwarten nur positive Vibes. Aber es sind halt auch immer sehr viele internationale Leute da, die man so hier oben im Norden so nicht sieht. Und dann hast du die Möglichkeit auch mal gegen Leute zu wrestlen, die du sonst nie sehen würdest. Oder auch mit Leuten zu reden, mit denen du sonst gar nicht reden würdest. Und das finde ich so geil. Also erst jetzt bei der letzten Show, ich konnte gegen Rabu, heißt der Wrestler aus Schottland und Gridlock aus, ich meine Belgien kommt er, wrestlen. Und Gridlock und ich, ich sag immer, das ist der Chris Reich aus Legion Wrestling für mich. So von der Frequenz, weil Chris und ich haben ja diese Never-Ending-Story-Better-DPW gehabt, dass wir immer gegeneinander gegangen sind. Und Gridlock ist jetzt, glaub ich, in drei Shows nacheinander in irgendeiner Konstellation immer mein Gegner mit gewesen. Und ich sag so, vielleicht ist das der neue Chris Reich dahingehend. Aber ja, du lernst halt viele verschiedene Leute kennen und das macht Spaß. Also ich versuche immer da so viel wie möglich mitzunehmen. weil es halt ein anderer Input ist. Du kannst dich nicht auf die Zuschauer verlassen, wo ich ja einmal gesagt habe, du musst halt für Publikum immer arbeiten, ansonsten wenn sie dich nicht kennen, da ist es immer so. Also mit dem Ding gehe ich raus. Klar, ein paar Gesichter kennst du auch da immer wieder. Aber auch viele Leute, wo ich sage, ich weiß gar nicht, habe ich euch schon mal bei der Show gesehen? Und das ist auch mein Ansporn. Und bei Legion kann ich für mich persönlich so viel mitnehmen, was das betrifft. speaker-1: Ich wäre ein schlechter Gastgeber, wenn du Vorstand der BCW bist und ich dich nicht fragen würde, was sind eure nächsten Daten? Hast du da was für mich an? Kannst du was sagen. Wir haben jetzt am Wochenende das große Festival von Gerrit Noah. Das wird ein verrückter Trip, glaube ich, für alle Beteiligten. Also auch für die Fans, ich. Verrückt, Gerrit Noah macht es halt. Mal sehen, wer alles am Start sein wird. Ich habe ja das Gefühl, dass vielleicht sogar der ein oder andere auftaucht, den man noch nicht auf dem Zettel hat. speaker-0: Ja, speaker-1: Das kann immer passieren im Wrestling, man weiß es ja. speaker-0: Genau, also erstmal... Wärst du da, Auf jeden Fall. Ich werd auch mit beim North Division Title da sein. speaker-1: Wir könnten jetzt einfach sagen, du sagst jetzt schon mal das Ergebnis, wir schlagen es später aus. Aber nein, Wrestling ist natürlich echt und Ron weiß das Ergebnis. So, jetzt weiter im Content. speaker-0: Ich hab Hoffnung, dass ich gewinne. speaker-1: Ja, so ist es nämlich richtig. Wir verkaufen die Nummer dann mal. speaker-0: Genau. ja, wie du schon sagtest, also See Fire im Juni jetzt, dieses Wochenende. Dann haben wir ja Fatal Future im Juli, also am 11.7. Und danach haben wir den August über eine Pause und dann haben wir am 19.9. in Flensburg wieder Danger Zone, BCW Danger Zone. Und das ist dann unsere nächste, nach Warhalla sag ich mal die nächste größere Show. Weil Fatal Future ist ja dafür gedacht den Neulingen, die Leute, die jetzt erst die ersten Schritte machen, Möglichkeit haben, erste Ringluft zu schnuppern oder die Ringluft, die sie schon schnuppern konnten, nochmal zu vertiefen, sage ich mal. Und BcW Danger Zone ist dann wieder eine richtige, also ich will nicht sagen, dass es keine richtige Show ist, aber eine reguläre Main-Show, sage ich mal, wo du dann die richtigen, bekannteren Gesichter siehst, die man jetzt auch, vielleicht wie wir mal jetzt zum Beispiel bei Danger Zone, ein Cody Kidman, den man jetzt auch dieses Jahr leider noch gar nicht bei der BcW gesehen hat. speaker-1: Schöne Grüße, Cody Kirtmann. Da habe ich übrigens bei der SUPLEX-Schmienenshow mitgesprochen. Da ist vielleicht ein Interview daraus entstanden, was demnächst passieren wird. Schöne Grüße, Cody. Ich bin sehr, sehr gespannt, weil der junge Mann hat auch sehr, sehr viel zu erzählen, glaube ich. Ron, was ich dich gerne am Abschluss dieses Interviews noch fragen würde. Wir haben erst von Zielen gesprochen, die du noch hast. war Schottland auf jeden Fall peak oben, dass du das vielleicht noch machen möchtest. Aber fragen wir doch mal andersrum. Ich habe eben nach den Daten gefragt. Was sind deine Ziele mit BCW dann auch in Flensburg demnächst? speaker-0: Also für mich selbst oder als Promotion? Also ich würde sagen, wir als BCW möchten uns weiter platzieren. Wir möchten weiter die Zukunft ausbilden. Da sind wir ja jetzt schon sehr gut dabei. Wir haben bei der letzten Show einen Dr. Heinrich Winter, der sein Gebühl gefeiert hat. Eine Venom Smile, die jetzt auch ihre ersten Schritte macht. Ein Tech Phoenix, eine amtierende Baitig-Champion, der auch speaker-1: Promotionier Aber der hat jetzt Chris Reich am Hals. Jetzt bist du den los, jetzt hat der den am Hals. speaker-0: Du, irgendjemand hat immer Chris Reich am Hals. Ich sag immer, ist wie die Grippe. Kaum denkst du ihn los zu sein, hast du ihn wieder. Aber ja, also das sind Leute, die gerade richtig gut am Kommen sind. Gerade in Tech Phoenix, was der für Schritte die letzten Monate gemacht hat. Seit letztes Jahr bis diesem Jahr. Also so eine krasse Entwicklung. Ja, nach dem Cefire. Der macht einfach wirklich Freitag, Samstag, Sonntag richtig voll. speaker-1: Der fährt Sonntag nach Holland. Er macht den Hedrick. Er macht den Hedrick. speaker-0: Der macht sich sehr gut, das ist auch mal sehr stolz. Das macht mich so happy. Klar, man freut sich, wenn man selbst irgendwo erfolgreich hat, aber ich bin zum Glück jemand, ich kann mich auch über den Erfolg anderer freuen. Wenn ich sehe, dass die Leute, die ich auch teilweise selbst mit ausgebildet habe, wenn die ihre Schritte machen und dann irgendwo erfolgreich sind, es freut mich so ungemein. Das ist auch ein bisschen so ein kleines Schulterklopfen, was man sich selbst geben kann. Klar, die bringen das Talent mit und den Fleiß, aber es ist ja auch irgendwo das Wissen, was man weitergibt an die nächste Generation. Du weißt ja immer, die Zeit von ein Selbst ist irgendwo begrenzt. Du weißt, irgendwann kommt der Tag, wo du in den Ruhestand gehst. Wunderbar, weißt du, du hast die folgenden Generationen was mitgeben können. Auch in Dänemark, da bin ich auch froh, wenn ich da irgendwo mein Wissen weitergeben kann. Das ist das, was ich liebe auch mittlerweile. Dass ich die eine oder andere Erfahrung habe, die ich gerne auch weitergebe. Da bin ich, ich merke, ey, mach das bitte nicht, weil das ist sehr, sehr dumm. dann gebe ich diese Info auch weiter. Es muss ja nicht jeder auf die Schnauze fliegen mit der einen oder anderen Sache. Aber ⁓ nochmal aufs Thema zurückzukommen, BCW, wir wollen uns weiter in Flensburg etablieren. Wir wollen den Trainingsbetrieb gerne ausbauen in Form von mehr Leuten, die aktiv Bock auf Wrestling haben, anfangen zu wrestlen und ja, und auch als Shows halt gerne noch mehr Zuschauer, gerne noch größer, es geht. ey, wollen uns auch, uns gibt es jetzt seit 2000, ⁓ Gott, also wir haben ja jetzt dieses, ich glaube 13 Jahre Resiversary. Also seit 13 Jahren gibt es die BCW. Ey, wir wollen auch gerne noch 20, 25, 30 Jahre voll machen. Klar, natürlich sind die jetzigen Wrestler wahrscheinlich alle nicht mehr aktiv. Chris Reich, Garrett Noah, Kitty Koch, Iron Oak, Tech Phoenix, Ey, Askeladd Gormsen, Digi Dash, wir werden vielleicht alle nicht da sein. speaker-1: Die Legenden sind schon gegangen mit Nico Schnoor, das darfst du auch nicht vergessen. speaker-0: Da kommt glaube ich keiner mehr ran, denn diese Legende, das ist eine lebende Legende. speaker-1: Ja, aber wie gesagt, habe ja im Chris-Reich-Interview auch über den Kampf gesprochen und ich finde das halt auch gar nicht so abwegig, da nochmal herauszustellen, dass es halt wirklich, es wird halt oft von Familie gesprochen, aber da hatte ich halt wirklich so das erste Mal das Gefühl, dass das halt wirklich auch gelebt wurde und jeder halt Nico Schnorr auch diesen Moment geben wollte und das fand ich sehr, angenehm, ehrlich gesagt. speaker-0: Ich würde sagen, es war einfach ein richtig gutes Zusammenspiel. hat jeder, jedes Mitglied in dieser Story, in Adrian Adams, in Chris Reich, ein Justin, ein Gerrit, ein Nico Schnorr, da hat jeder perfekt zusammengearbeitet. Und diese Storyline ist meiner Meinung nach die beste Storyline bis heute, die wir in der BCW hatten. Das hatte so, also es war so ein emotionaler Ritt. Die Leute, die haben so für Nico ge... Also die waren ja, die hatten die Leute hinter sich. Also diese Reaktion in diesem ganzen Match, das war für mich auch das Match des Abends bei der Show. Und für mich, glaube ich so, von diesem Emotionalitätsfaktor zusätzlich, hätte ich gesagt, das hätte locker das Main Event von der Show damals sein können. Das ist echt, da können jeder Beteiligen, also jeder der Beteiligten, können sich da unglaublich auf die Schulter klopfen. Leute, die auch in Kämpfe... speaker-1: Ich ehrlich, das war nicht abzusehen Ron, dass das so funktioniert. Wenn ich aus Betracht nicht des Vereins sagen kann, für mich war das nicht abzusehen, dass das so funktioniert und es hat sehr gut funktioniert. speaker-0: Ja, ja, also gerade Nico, ja, also es gab ja schon immer teilweise auch dieser Spruch, Nico Schnorr, der Mann mit der größten Leidenschaft und der das größte Leidenschaft. Weil, also manchmal mit ihm zu trainieren war schon echt ein, ich sag's auf gut deutsch, ein Erlebnis. Das gab Trainings, die waren echt gut, es gab Trainings, hast du dir den Kopf gepackt und sagst, was machen wir hier eigentlich? Aber der hat an diesem Tag so krass performt und dieser Moment und auch danach mit der Hall of Fame Aufnahme. war alles so perfekt. Das ist für mich auch einer der besten Shows meiner Meinung. Also nur, wenn ich nur dies mache, das beste, die beste Storyline in der Geschichte der BCW, die da hervorgebracht wurde. Und klar, wir hatten schon andere gute Storylines, aber ich glaube dahingehend kam noch nichts so krass dran. Und da können sich die Leute, wie gesagt, man kann nicht jeden. Und ich glaube, das ist auch das, was leider auch gerne mal in Vergessenheit gerät. Also man hat im Wrestling viele Leute und ich verstehe es halt auch, jeder möchte irgendwo die Möglichkeit haben sich zu präsentieren. Aber in dem Match war nicht das Ziel, ich möchte jetzt geil dastehen, sondern die wollten alle ein geiles Match abliefern und das Beste fürs Produkt machen. Und das darf man nicht vergessen. Mein Match auf der Karte ist nicht das Wichtigste. Das Main Event ist auch, ja, es ist wichtig. Jedes Match ist irgendwo wichtig. Aber am Ende des Tages ist die Show das Höchste. Nicht ein einzelnes Match, nicht ein einzelner Wrestler. Die ganze Show muss oberste Priorität haben. Und wenn das bedeutet, dass ich als Ron Rubin auch mal ein bisschen zurückstecken muss, dann mache ich das. ich sage, mein eigenes Sehenhai oder meine eigene Präsentation ist nicht wichtiger als eine ganze Promotion, als ein ganzes Produkt. Das kann mir keiner erzählen. Das kann mir auch kein anderer Wrestler in Wrestling Deutschland erzählen. Ja, jeder. bringt seine individuellen Sachen mit. Jeder hat seine eigenen Talente, ja. Und jeder trägt dazu bei, dass das Produkt erfolgreich ist. Aber keiner ist höher als das Produkt selbst. Und das wurde in diesem Match so gelebt. Und das ist das, weshalb das, glaube ich, auch so gut ankam. speaker-1: Das Produkt selbst war im Endeffekt die Hommage so ein bisschen an Nico Schnorr auch. Und ich glaube auch das Publikum hat das wahrgenommen, dass das auch dieser Moment für ihn war. ich glaube, wenn Wrestling so eine Feel-Good-Story geben kann und die dann auch noch so funktioniert, dann hast du sehr, viel richtig gemacht auch als Promotion. Und ich will nicht sagen, dass die BCW immer alles richtig macht. Und Ron, das weißt du auch, das wäre sogar gelogen. Und das soll man hier nicht. Lügen macht man nicht, habe ich mal gelernt in einem Media. Ja, insofern. Wichtig ist für mich eins und die Weiterentwicklung, die ihr auch gemacht habt. Und deswegen bin ich auf den nächsten Schritt, gerade auch in Flensburg, von euch sehr, sehr gespannt. Danke, dass ich das auch begleiten darf. Weiterhin das Schöne ist nämlich halt einfach, dass du halt immer wieder das Gefühl hast, dass du Leute triffst, die du lange nicht mehr gesehen hast und auf die du dich freust. Und das kann man ja oft noch. Manchmal noch nicht mal über Leute aus seiner Familie sagen, so traurig wie das ist, wenn man mal in die Realität schaut. Aber beim Wrestling ist es schon so, wenn man weiß, dass so ein Wrestling-Wochenende ansteht, dass man dann weiß, man kann wieder zu einer Show fahren und man trifft dann so liebe Menschen vielleicht wie auch dich oder hier Jinkx, Nils, Eskelord, ich weiß nicht, wie heißt der denn noch hier, auf jeden Fall der Viginger mit dem Helm, mit den Hörnern. Das ist immer noch eine Geschichte. Ich weiß auch, dass Jesse J. immer noch böse aber da müssen wir mit Eskelott, glaube ich, mal selber demnächst widersprechen in einem Interview. war schon lange nicht mehr hier. Das können wir auch noch mal machen. Aber abschließend für dich, Rod, die letzten Worte dieses Interviews gebühren dir, dem Gast. Möchtest du noch irgendwas deinen Fans mitgeben, mein Lieber? speaker-0: Ja, also erstmal zu den Fans direkt würde ich sagen, vielen Dank, dass ihr Wrestling in Deutschland unterstützt, dass ihr auch einzelne Wrestler unterstützt, dass ihr zu jedem einzelnen auch, wenn wir in den Pausen oder nach den Shows vorne sind, ich liebe es mit jedem zu reden. Ey und wenn es nur ein kurzes Wort ist, das, ey, geiles Match, geile Show. Dieses geile Show Ding, das ist das, was, wenn ich es höre, was ich am Ende dem Promoter oder dem Vorstand oder den anderen Worker auch mitgebe. Redet mit uns ein. Wir freuen uns, weil wir machen es für euch. Wir tun alles, was wir uns im Ring antun. Sei es noch so dumm, so albern oder so, ja, selbstzerstörig. Wir tun es für euch, für die Fans und deswegen ein großes Dankeschön an euch. Und ich würde auch immer sagen, weil wir das Thema, ne, lügen darf man nicht und Offenheit sagen, ich würde auch an jeden Promoter appellieren, wenn ihr mit Workern Probleme habt oder da irgendwas im Raum steht. Sucht die Gespräche und erklärt das, weil ich habe immer das Gefühl, vieles, was auch immer an Drama in Deutschland, im Wrestling Deutschland oder generell im Wrestling wahrscheinlich passiert, rührt darauf, dass einfach zu wenig oder falsch kommuniziert wurde, was falsch verstanden wurde und ich glaube, das kann man auch aus der Welt schaffen. Aber abschließend an die Fans ein großes Dankeschön, auch an dich Tim, Dankeschön. Wir kennen uns jetzt auch schon etliche Jahre und es hat mir sehr Spaß gemacht, heute hier zu sein. Ich habe deine Erste Fussball-Szene. speaker-1: im Catch gesehen und sie sieht dich jetzt catchen. ist wirklich so, speaker-0: und hoffentlich in ferner Zukunft auch meine letzten Tritte im Wrestling. speaker-1: Hoffentlich dann nochmal in die Schnauze von Chris Reich hätte ich fast gesagt, aber sowas sagt man nicht. speaker-0: Du, ich muss sagen, ⁓ auch nochmal da ein paar Worte zu verfassen, Chris Reich ist einer der Menschen, ja, er ist frustrierend und ja, ich reg mich auch oft genug über ihn auf. aber es ist auch einer der Menschen, auf die man zählen kann im Wrestling. Kein Mensch sagt dir nach deinem Match direkt, ey, das war scheiße und meint das auch so. Der sagt dir immer, wie es war. Der ist ungefiltert, manchmal ein bisschen zu ungefiltert, aber auch solche Leute brauchst du im Wrestling. So und ich glaube, da tun auch viele Nicht jeder kommt mit dieser direkten Art klar, aber ich bin dankbar auch manchmal, dass der mit seiner Art auch manchmal den Vorschlaghammer rausholt, wie ich auf gut Deutsch sage, weil auch das ist das, was einen weiterbringt. wir leben alle von Feedback. Klar, du brauchst nicht jedes Feedback annehmen, du musst auch nicht alles für voll nehmen, aber das ist zum Beispiel eine Person, so, ich würde mal sagen, er ist so einer meiner engsten Freunde und auch größten Feinde. die ich habe. Ich bin dankbar, dass ich die Reise teilweise auch mit ihm zusammengehe. Da muss man auch mal sagen, da noch mal ein großes Shoutout, weil ich glaube auch, der Ron Rubin, der ich heute bin, im und außerhalb oder auch Privatperson Ron, wäre ich nicht, wenn ich nicht die eine oder andere Sache mit ihm erlebt hätte oder auch da bisschen mehr Selbstbewusstsein dadurch bekommen hätte. speaker-1: Ja, und wir sind bei Glaube, wir sind bei Liebe, wir sind bei Loki auch, wir sind bei Romero, aber wir sind bei Hoffnung des norddeutschen Catches. Ron Rubin, das war das Interview mit ihm. Mein Name ist Tim. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Euch eine schöne Zeit und ciao.