speaker-0: Hallo, liebe Leute des guten Podcast Geschmacks. Hier spricht der Evil Rider Martin heute. Und heute bei Gute Freunde, der Talk wird mein Schüler Steven Crown zu hören sein. Also einschalten, reinhören, Spaß haben. speaker-1: Freunde. speaker-0: Moin Moin und herzlich willkommen an einem Freitag in Deutschland zu einem neuen GF The Talk Interview. Ihr hört jetzt sicherlich am Mittwoch und fragt euch, was erzählt der junge Mann da. Aber der junge Mann nimmt das auf mit einem jungen Mann, einem Rookie aus Norddeutschland, der eine spannende Geschichte zu erzählen hat. Denn eigentlich kommt er aus Bremen, hat aber in Hannover das Catchen gelernt. Hier ist Steven Crown. Schönen guten Abend, mein Lieber. speaker-1: Guten Abend, freut mich hier zu sein. speaker-0: Ja, freut mich, dass du gekommen bist, weil so bisschen mein Ansinnen ist ja auch, den Leuten auch Leute vorzustellen. Ich hatte mal die Rubrik, kennt ihr schon den und heute fällt das auch so ein bisschen darunter. Weil heute nicht kennt ihr schon die, sondern kennt ihr schon den Steven Kron und Steven, ich fange immer jetzt mit einer Frage an, die eigentlich untypisch ist für ein Interview-Start. Und wenn ich dich jetzt fragen dürfte, Steven, du hast schon Wie lange bist du jetzt im Wrestling dabei? speaker-1: Trainieren tue ich seit 2021 und im Ring selber trete ich auch seit 2022. Ich bin schon ein paar Jahrchen dabei. speaker-0: Das heißt, Frage wollte ich dir stellen, würdest du sagen, nach den vier Jahren fast, die du im Ring auch schon kämpfst, bist du immer noch ein Rookie? speaker-1: Das ist schwere Frage, aber zurückblicken würde ich von mir selber auch ein Ja, weil ich habe schon viel Erfahrung gehabt und gemacht, aber da Wrestling ja so ein gigantischer Sport eigentlich schon ist, verliert man, beispielsweise man lernt immer weiter dazu. Und dementsprechend würde ich bei meinem jetzigen Standpunkt sagen, ja. speaker-0: Das heißt, man kann es ja dann auch eigentlich nicht selber entscheiden. Das heißt, wenn die Trainer einem sagen, du bist kein Rookie mehr, dann ist man keiner mehr. Hast du mal drüber nachgedacht, wann sowas passiert wurde dir gesagt? War man kein Rookie mehr? Es gibt da irgendwie, ja, sagen wir mal so ein Versprechen ab dann und dann ist man kein Rookie mehr. Kannst uns mal ein bisschen mitnehmen? Weißt du davon was? speaker-1: Ja, also Versprechen hab ich jetzt noch nie gehört. Ich hab mal so eine grobe Faustformel gehört, man ab einem gewissen Standpunkt, ich glaub das war ab 100 Kämpfe kannst du sagen, du bist Profi. Und was war in der zweiten Schritte? Ich ab 10 Jahren oder so bist du dann Veteran. Ich hab jetzt, stand jetzt, war das, was war? 72. speaker-0: hast du schon speaker-1: 73 kämpfe ungefähr. speaker-0: Das heißt, du bist gut dabei, auf jeden Fall. speaker-1: Ich bin auf einem sehr guten Weg und ich hoffe zumindest, dass ich dieses Jahr noch an die 85 oder 90 Kämpfe sogar rankomme. speaker-0: Wollen wir heute mal vielleicht dem einen oder anderen Promoter deinen Namen nochmal aufs Tableau legen, hätte ich fast gesagt. Du weißt so oft, wie Interviews anfangen, Steven. Und wir kommen auch nicht darum, dich zu fragen. Es wird oft gefragt, seit wann guckst du Wrestling? Da ist der Weg bei vielen gleich. Sie sind durch WWE reingeraten. Ich weiß aber, dass dein Papa einen großen Faible für den Eurocatch hat, das deutsche Wrestling. Konntest du da auch schon früh mit reinschnuppern oder war das auch eher das Amerikanische bei dir? speaker-1: Ja, reinstumpern konnte ich in die damalige CBA-Zeit durch meinen Vater. Hauptsächlich durch seine Erinnerungen, Geschichten, die er mir erzählt hat oder irgendwelche lustigen Stories. Oder selbst mit Wrestlern. Oder sei es nur zum Beispiel Otto Wanz gewesen, der auch meine Eltern gut kannte und meine Schwester damals, also das ist ein Jahr gewesen sein, hatte er sie auf den Schoß. Durch solche Geschichten und auch Showgeschichten, Erzählungen, wie Beispiel die Stahlkinkfiege damals aus, das waren damals an sich nur Bauzäune, durch solche Geschichten bin ich halt ins Wrestling reingekommen und irgendwann habe ich es dann durch Zufall auch im Fernsehen gesehen. speaker-0: War das WWE-Daten oder was war das? speaker-1: Ja, das war tatsächlich WWE. Das war glaube ich irgendeine Smackdown-Ausgabe. Ich glaube, war 2011 war das, glaube ich. speaker-0: Der kleine Steven Crown, wenn man den damals gefragt hätte, was sind deine Favoriten, wen hast du dir gerne angeguckt damals? speaker-1: Damals habe ich mir schon extrem gerne Fit Finley angeguckt. Dieser hauptsächlich CWA aufgrund der Geschichten meines Vaters. Dann natürlich auch gerne mal einen Franz Schumann oder einen Tony Sinclair. Weil das ist halt das, was ich heute noch so sehr liebe, dieses klassische Catchen. Das ist halt das, was mich fasziniert. Und das haben meiner Meinung nach gerade die drei extrem gut gemacht. speaker-0: Das heißt, wenn man so viele andere fragt, hört man ganz andere Namen natürlich heutzutage. Deswegen war mir die Frage mit deinem Vater auch so wichtig. Der ist, glaube ich, in seiner Jugend schon gewesen von der CWA, wenn ich es richtig von ihm weiß, und hat halt viel, viel mitbekommen. Und ich finde das spannend, dass du gerade solche Namen auch nennst, du hast es eben schon gesagt, die eher für den methodischen Catch stehen und nicht unbedingt herumgehüpfelt oder irgendwas anderes. Und das soll nicht respektgierig gemeint sein, aber so würden die drei das beschreiben, ehrlich gesagt. Und ich glaube, ist ein Ansatz, der ist anders als viele andere, haben. Ist das auch so, dass du das dann auch, wie du angefangen hast, Wrestler versucht hast, eher solche Sachen dann auch zu machen, zu verbessern? speaker-1: Tatsächlich ja, ich werde halt von meinen Trainern auch sehr oldschool trainiert und da wird auch so ein 50-50 vorgesagt. Dieses Wrestling, wir heute haben, aber auch dieses oldschool Wrestling. Das oldschool Wrestling, wie gesagt, hat es mir total angetan und das versuche ich halt mir immer weiter und mehr und mehr anzutrainieren und damit das halt nicht verloren geht und ich, wie gesagt, bin halt ein großer Fan davon und möchte das gerne auch selber zeigen. speaker-0: Wenn ich dich jetzt mal fragen darf, kam die erste Idee, wo du gesagt hast, das möchte ich selber auch aktiv im Ring machen, wann war das für dich im Kopf klar? speaker-1: Tatsächlich relativ früh und zwar nach meiner zweiten Wrestling-Live-Show, da habe ich einen Kampf gesehen zwischen Carsten Beck und Bad-Bow und John Klinger. Und dieser Kampf von diesen beiden mögen sie in Frieden ruhen, der hat es mir total eingetan den Abend und das war auch mein Match des Abends. Seit dem Kampf stand für mich fest, ich möchte es mindestens probieren. speaker-0: Wie alt warst da, weißt du das noch? speaker-1: Ähm, da...müsste ich... Da war ich neu. speaker-0: Das heißt noch recht früh, das heißt so mit Wrestling-Training anfangen ist da noch nicht so viel, oder? speaker-1: Leider nicht, Aber meine Geduld hat es sehr lange aushalten müssen, aber es hat sich am Ende dann doch wohl gewohnt. speaker-0: Wie kam die Idee dann auch von Bremen? Ich habe es ja erst schon angesprochen quasi im Vortalk, dass du von Bremen dann nach Hannover gegangen bist zum Trainieren. Das ist ja schon eine schöne Strecke, die man dann immer quasi fahren muss. speaker-1: Ja, die fahre ich regelmäßig, wenn ich Campo-Ring habe. An sich jeden Samstag, wie gesagt, wenn ich Campo-Ring habe. sind dann immer so, mit Pech könnte es dann auch gerne mal zwei Stunden werden, je nach Verkehrslage, weil ich fahre hauptsächlich mit dem Auto. Aus meiner Sicht, lot es sich jedes Mal wieder, diese Strecke auf mich zu nehmen. War auch für mich relativ früh klar, dass ich in Hannover trainiere, weil es die POV gar nicht. Genau. speaker-0: damals noch gab quasi. Das heißt, Trainer bei euch sind, ich hab's erst von dir gelernt, ich wusste schon Tim Stübing und natürlich der erste WXW World Champion, nämlich Martin Neutl. Das darf man nicht vergessen oder sollte man auch immer dazu sagen, wenn man diesen Namen erwähnt. Schöne Grüße Martin hier. Schöne Grüße natürlich auch Tim Stübing. Aber du hast noch einen Namen in den Scherkel geworfen, das wusste ich zum Beispiel nicht. Ich kenne ihn natürlich auch, Nik Helsdorf. speaker-1: Ja, das sind unsere drei Trainer, die wir aktuell im Trainerstab haben. speaker-0: Wenn du uns mal mitnimmst, deine ersten Trainings, ist man danach schon auf den Arsch gegangen und hat gemerkt, Scheiße, das ist ja doch härter, als ich gedacht habe, wie war das für dich? speaker-1: Mir war tatsächlich nicht so, weil ich halt schon mit der Einstellung reingegangen bin. Okay, es wird wehtun, es wird hart, es wird anstrengend. Deswegen war es nicht allzu hart für mich, weil ich halt, gerade was ich schwer sagen kann, mit sehr hohen Erwartungen reingegangen bin. Aber die ersten ein, zwei Trainings, wenn sich einige noch dran erinnern können, ihren ersten Wrestling-Training schonender als die Trainings danach. Aber natürlich, man hat Schmerzen gehabt, man war ordentlich außer Puste. Aber das ist das, was mich so angesporn hat, weiterzumachen. ich so verrücktes Klingen, ich fand's geil. speaker-0: Du hast auch die Chance, unter guten Leuten zu trainieren, muss man ganz ehrlich sagen. Wie willst du den Einfluss deiner Trainer bezeichnen auf das, was du im Ring machst, wenn du mal alle drei nimmst, die ihr da bei euch habt? speaker-1: Die nehmen da schon einen großen Einfluss drauf. Mittlerweile eher ungewollt, zum Beispiel wenn ich meine Matches mal bisschen Revue passieren lasse, da sind immer wieder ein, zwei Sachen drin, worauf ich dann explizit achte, was für von den Trainern im Training gesagt wird, wie man zum Beispiel einen Body Slam besser aussehen lässt als wie zum Beispiel im Training. Wenn der Body Slam da scheiße ist im Training. Dann kochen gehen sie halt so lange, was ich auch sehr gut finde. Wirklich so lange, bis die sagen, okay, der ist gut, wir können weitermachen. speaker-0: Wo legst du, wenn ich mal andersrum fragen darf, denn den Augenmerk drauf, auch gerade beim Training, was ist für dich das Wichtigste, dass du für ein Match ready bist? Was ist das, was du im Endeffekt auch ums Wrestling herum dann auch trainierst mit Fitnessstudie und so? Was sind da so die Sachen, die man machen muss? speaker-1: Man muss auf jeden Fall an seinem Körper regelmäßig arbeiten und man muss halt eine gewisse Grundfitness haben. gute Ausdauer sollte man schon auf jeden Fall mitbringen. Egal wie groß der Ring ist, wenn man Seile läuft, man läuft drei, viermal Seile und dann merkt man schon, ganz schön anstrengend, weil die Seile halt einem auch einen gewissen Push geben, wodurch man halt schneller wird. Und ja, da muss der Körper halt hinterherkommen und Ja, ich leg deinen großen Wert auf eine grundlegende gute Fitness. speaker-0: Was würdest du sagen, wenn man mit dem Gedankenspielsthema Wrestler zu werden? Auf was muss man sich einstellen, dass das passiert? Gerade am Anfang von Wrestling Training und allem so drum herum, passiert? Was würdest du Leuten als Tipp mitgeben? Was ist eine gute Vorbereitung? speaker-1: Ja, geht joggen. Geht joggen, haltet euch vom Körper herfit, ernährt euch, so gut es geht, gesund. Also klar, McDonalds ist irgendwo immer drin, aber das solltet nicht überhandnehmen und eventuell mal auf das ein oder andere Nutella-Toast verzichten. Viel Wasser trinken, stay hydrated. Der Körper würde es einem danken, wenn man mit einem guten Wasserspeicher in die ersten Trainings geht. speaker-0: Du glaubst, so ist es auch wichtig, richtige Mindset zu haben, weil wenn ich dich frage, du hast sicherlich auch schon viele Leute kommen und gehen sehen, die eigentlich den großen Traum hatten, Wrestler zu werden, aber dann recht schnell gemerkt haben, ist doch nichts für mich, oder? speaker-1: Ja, leider schon. Das meinte, ist halt auch schon wichtig. Man muss sich da gerade in den ersten Wochen oder Monaten halt schon echt durchbeißen. Und man muss halt wirklich willen haben, bis zum Ende durchzuziehen. Gerade im Training. Da muss man halt wirklich Stärken und Biss zeigen. Zum einen damit die Trainer sehen, okay, der hat Bock. Aber auch für einen selber, war zumindest bei mir so, ⁓ mir selber zu zeigen, okay, ich habe das durchgezogen. Kannst stolz auf dich sein, nächstes Mal machst du es genauso. speaker-0: sind diese Momente oft da, wo man wirklich merkt, Scheiße, ich habe meinen inneren Schweinehund überwunden und vielleicht etwas geschafft, was ich gar nicht gedacht hätte, dass ich das hinbekomme. Ist es oft so, gerade auch beim Wrestling-Training, dass man sich immer wieder pusht, ⁓ solche Sachen dann auch zu schaffen? speaker-1: Ja, also das muss man, glaube ich, aber auch haben. Weil wenn man das nicht hat, dann bleibt man irgendwann halt an einem gewissen Punkt stehen und kommt da nicht weiter. Bei mir war es in der Anfangszeit so, dass ich halt aufgrund der Trainingshalle, die wir damals hatten, war ein Fitnessstudio, da war die Luftrebetin stickig nach einer Zeit. Dementsprechend konnte man auch bisschen schwerer atmen. Das war so der Punkt, wo ich mich dann immer selber überwinden musste. Mittlerweile ist es eher so bei Moves, man verinnerlichen möchte oder neu trainieren möchte, dass man da wirklich den Fokus darauf konzentriert. Selbst wenn es die ersten 20 Mal nicht 100 %ig funktioniert, dass man weiter dran bleibt und dann hat man diese Grenze überschritten, dass man diesen Move, zum Beispiel einen ganz normalen Suplex, zu 100 %ig oder an die 100 % kommt. Valerausführung. speaker-0: Ich sag so, es ist ja nur der Anteil, der im Ring an Wrestling auch passiert. Es sind ja noch so ganz, ganz andere Sachen wichtig, auch die für einen Wrestler wichtig sein können. Zum Beispiel Arbeit am Mikrofon, Promos, solche Sachen. Vielleicht sogar die richtige Entrance-Musik finden und solche Sachen. Wie bist du an so was rangegangen? Gerade auch, wie trainiert man auch Promos, wenn ich dich das fragen darf? speaker-1: Ich gehe jetzt erstmal auf die Entrance-Musik ein. Meine Entrance-Musik war tatsächlich relativ schnell gefunden. Das hat alles so vom Timing her auch gepasst und von der Melodie oder wie halt die Musik im Album eingespielt wurde. Das hat damals gut gepasst und es passt zum Glück heute immer noch, dass ich mir keine neue suche. Von Fawzi tatsächlich, von Chris Jericho. Das Lied heißt Nowhere to Run. Passt tatsächlich zu meinem Entrance, sage ich mal. speaker-0: Was hast du für eine schöne Musik? Das heißt ja aber auch, wenn du bei Shows auftrittst, das jetzt irgendwie öffentlich machen wollen, so bei YouTube, dann müssten die entweder eine andere Musik nehmen oder quasi dir was zu überlegen, weil sonst wirst du ja quasi, wird dein Video glaube ich gesperrt, wenn ich sogar richtig weiß, bei YouTube und so sagen. speaker-1: Ja, das kann natürlich der Fall sein, aber das ist bei mir tatsächlich kein Problem, weil ich habe tatsächlich auch ein Lied, was gamafreie ist zum Beispiel und alles drum und dran. Also wenn ein Veranstalter darum bittet, gamafreie Musik zu verwenden, dann lege ich ihm das Lied vor. speaker-0: Also bist du da auf jeden Fall schon mal der Profi. Da muss man ja sagen. speaker-1: Ich bin da, was das angeht, vorbereitet, sag ich mal. speaker-0: Ja, ich hab's angesprochen, Arbeit am Mikrofon, Promos. Wie kann man das üben und was machst du da? Ja. speaker-1: Promos ist immer so ein Ding, bei angehenden Wrestlern oder zum Beispiel bei meinen stand ich. Promos ist immer so ein Ding, ist schwierig, weil immer wieder Versprecher und alles drum und dran trainieren, tue ich das am liebsten beim Auto, wenn ich unterwegs bin. Wenn ich mich zum Beispiel über einen Autofahrer aufrege, dann reg ich mich da 30 Sekunden darüber auf, gehe im Kopfdruck mal durch, was ich eigentlich gesagt habe und dann denke ich mir so, das hätte man auch als Promo nehmen können. gegen den Autofahrer. Aber ja, ist ein gutes Beispiel tatsächlich, finde ich, dass man es für sich allein im Auto üben kann. Aber auch, was bei einer Promo natürlich auch wichtig ist, die Gesichtszüge. Gerade wenn man eine Live-Promo hält, ⁓ die Emotionen halt wach zu halten oder weit zu behalten, Gesichtszüge zu üben. Und zwar vorm Spiegel einfach. Sei es im Badezimmer oder irgendwie im Hausflur oder sowas. Klingt doof, ja, aber das sind tatsächlich sehr gute Tipps, die ich damals schon bekommen habe und die drehen halt auch wirklich was. speaker-0: Ich frage mich oft, wenn man aus einer Wrestling-Training-Schule kommt. Ich weiß nicht, ob du mir die Frage beantworten kannst oder beantworten möchtest. Wenn man zum Beispiel Bookings von einer Promotion kriegt, man selber vielleicht noch nichts gehört, geht man damit vielleicht auch zu seinem Trainer und sagt, was würdet ihr machen, würdet ihr da antreten, wie funktioniert sowas? speaker-1: Zu meiner Anfangszeit, das waren so meine ersten 15 bis 20 Kämpfe, von mir ist auch ein paar mehr, da bin ich immer zu einem meiner Trainer gegangen, hauptsächlich zu unserem Head Coach Martin Olte, hab mit ihm darüber gewählt, ey, die und die Promotion hat mich angeschrieben, was würdest du sagen? Weil zu dem Standpunkt, oder zu dem Zeitpunkt kannte er... Das Wrestling-Business ist halt besser als wir alle anderen, als wir Schüler. Und da haben wir uns dann immer Rat geholt und er hat uns seine Meinung gesagt, die Entscheidung blieb am Ende dann immer bei uns. Das hat er von Anfang an klar gemacht. Er konnte uns halt nur seine Meinung sagen und was er machen würde. ja, mittlerweile kommen die Bookings oder die Anfragen. wird es aber dann mittlerweile alleine gemacht und dann wird nicht erstmal wieder, sag ich mal, zum Trainer gegangen und hey Martin, was würdest du da machen? speaker-0: Ich frage das nicht umsonst, weil leider gibt es ja auch immer noch Tumorschen, wo man wirklich sagt, man weiß vielleicht nicht, ob man gegen einen Menschen antritt, wenn die gerade neu sind, der richtig trainiert ist. Deswegen habe ich solche Fragen gestellt und ich glaube, früher konnte man auch noch öfter fragen, hast du schon mal gegen einen gekatcht, wo du wirklich gedacht hast, scheiße, ist der überhaupt weit genug, ⁓ ein vernünftiges Match zu machen oder mich nicht zu verletzen? Ich weiß, ich komm heute sowas überhaupt noch vor, dass man vielleicht sogar Angst hat, Scheiße, ist er überhaupt weit genug, dass wir ein safes Match machen können. Hattest du sowas schon mal, Steven? speaker-1: Ja, ich hatte jetzt keine Angst oder irgendwie sowas. Aber ich habe mir schon Gedanken gemacht. Das war bei einer Show, da hatte ich dann, ich sage jetzt mal, die Ehre, jemanden sein erstes Match zu geben. Also ich habe mit einem wirklich debütanten dann da einen Kampf hingeliefert. Ich habe ihm sämtliche Moves an den Kopf geschnissen, die er machen kann, wenn er möchte und die selber beherrscht. Und... Am Ende ist dann da halt der Schwerpunkt die Kommunikation. speaker-0: Ist das auch das Aufgeregtsein, dann gerade auch wenn man neu ist, vielleicht auch dein Gegenüber, der gerade so neu war, dass man wirklich, dass einem die Pumpe so geht, dass sowas dann auch schwierig macht? speaker-1: Ja, auf jeden Fall. Also wenn ich mich an mein Debüt erinnere, Aufregung, Nervosität war on top. Das hat alles übertroffen. Sagt sich jetzt leichter, als es eigentlich ist, das weiß ich. Das sollte eigentlich nicht zu Kopf steigen. Es kann immer was passieren, egal wie lange man dabei ist. Muss man leider so sagen. Auch wenn es natürlich immer schön ist, wenn nichts passiert. Aber meine Güte, selbst wenn man sich als Beispiel jetzt mal die WWE anguckt, Da passieren auch immer gerne mal Sachen, die nicht geplant waren oder die nicht abgesprochen sind oder was auch immer. Es passiert halt immer irgendwie gerne mal was Ungeplantes. speaker-0: Da hast du mit Erfahrung ja auch einen besseren Weg, da vielleicht mit umzugehen. Aber gerade in den Matches, wo dann vielleicht auch zwei Leute in einem Kampf sind, und wie sagt man so schön, die noch grün sind, und dann passiert was, wo beide nicht mehr umgehen können. Deswegen ist, glaube ich, immer der einfache und der beste Weg, wirklich Leute, die ganz neu dabei sind, immer gegen Leute zu stellen, die ein bisschen Erfahrung haben, glaube ich. Und auch der richtige Weg, oder? speaker-1: Ja, schon. Man sollte immer jemanden im Ring haben, der schon bisschen länger dabei ist oder schon bisschen mehr Erfahrung hat, man selber. Gerade in der Anfangszeit. Ich hatte zum Beispiel bei meinem Debüt das Glück oder die Ehre, wie man es auch immer nennen kann, mit einem anderen Schüler von uns, der auch sein Debüt den Tag gegeben hat, zu arbeiten. Und das hat man dann aber auch gemerkt. an der einen oder anderen Stelle auch gesehen. Aber das ist halt Erfahrung, mit der man wächst und das Feedback danach, das bringt man dann auch weiter. Dann weiß man, okay, das war jetzt nicht so schön, daran kann ich arbeiten, das wird verbessert, das war okay. Dann weiß man Bescheid, woran man weiter arbeiten soll, was man eventuell auch weglassen soll oder warum man auch festhalten soll. speaker-0: Was würdest du sagen? Was ist Stand jetzt deiner Karriere? Wo würdest du sagen, musst du noch am meisten dran arbeiten? Bzw. dass es oder auch am meisten dran arbeiten will? Gibt es da irgendwas? speaker-1: tatsächlich viel an Details. sind halt immer wieder die Details oder an sich würde ich sagen auch nur die Details teilweise, wirklich den kleinen aber feinen Unterschied machen bei einem Move oder bei einer Aktion. Deswegen muss man auch mal die Details beachten, gerade bei Moves, halt einen richtigen Punkt im Match haben zum Beispiel. oder allgemein sicher ausgeführt werden müssen. Auch das würde ich sagen kommt mit der Erfahrung, mit Training und alles drum und dran. Oder auch durch Feedback von durchaus erfahrenen Leuten. Und daran kann man wachsen. Und das möchte ich auch weiterhin. wie gesagt, Details sind für mich gerade so ein Punkt, dem ich weiter arbeiten möchte und auch sehr vertiefen möchte. speaker-0: Du hast Leute wie Taylor, Finlay, hast Tony Sinclair und so genannt. Ist es so, dass man deinen Wrestling-Steel so bisschen auch beschreiben könnte, dass es viel auch von Sachen ist, die dich von den Leuten auch beeinflusst haben? speaker-1: Ja, würde ich schon so sagen. dieses Catchen halt, zum Beispiel, wie es in Hannover halt noch existiert, dieses Catchen von damals. Das hat mich schon, würde ich sagen, bisschen beeinflusst. Gerade was das technische, bis weil das Chain Wrestling angeht. Da haben die nahm halt schon sehr großen Einfluss auf mich genommen. Das Chain Wrestling, meiner Meinung nach, zumindest wird... in vielen, vielen Matches immer kürzer oder teilweise gar nicht mehr gezeigt. speaker-0: Es ist für mich genau so Thema wie Arbeit mit dem Publikum. Ist sehr oft in den Hintergrund geraten, glaube ich, in den letzten Jahren. Was ich schade finde. Und ich glaube noch nicht mal, du kannst es ja beurteilen, dass im Training nicht gesagt wird, wer arbeitet mit dem Publikum. Ich glaube schon, dass da viel Wert drauf gelegt wird. Was denkst du, was der Punkt ist, warum gerade solche Sachen wie mit Chain Wrestling manchmal ist weniger, natürlich auch mehr und Chain Wrestling ist da eine gute Geschichte zum Beispiel. Dann aber auch das Arbeiten mit dem Publikum ist glaube ich sehr, sehr wichtig auch, ⁓ sich selber auch in die Köpfe zu bringen auch beim Publikum. Weil Moves sind in jedem Match. Die vergisst du vielleicht sogar, wann wo gezeigt wird. Vielleicht denkst du noch zwei Tage später danach, dass irgendwo einer einen Shootings-Dagesprung hat. Aber sieben Tage später hast du schon Längst irgendwo an der Szene andere Shootingstars geredet und denkst gar nicht mehr an diese. Und deswegen sind es, glaube ich, auch so Momente, ich glaube, es ist genau deswegen auch so wichtig, dass man mit dem Publikum auch richtig arbeitet in einem Match. Wenn ich dir sagen würde, wie wichtig ist dir sowas, dann auch die Interaktion, sei es negativ wie positiv mit dem Publikum. speaker-1: Ja, das ist natürlich extrem wichtig. Ich selber hatte immer wieder gerne mal zu kämpfen damit, weil ich halt gerne auch zu wenig mit dem Publikum gearbeitet habe. Das wurde mir dann von den Trainern aber immer wieder gesagt, dass ich mehr mit dem Publikum arbeiten soll. Weil das Publikum ist halt verdammt wichtig, weil wenn du das Publikum hast, dann musst du die auch bisschen mit einbeziehen. Was heißt, du musst sie mit einbeziehen? ⁓ halt auch Emotionen, damit die Emotionen aufbauen können und dann an dem richtigen Punkt im Match, sag ich mal, auch rauslassen können. Sei es durch Gesichtszüge oder durch Trash Talk. Ja, man muss das Publikum irgendwie immer einbinden. speaker-0: Du hast gesagt, es ist schon gar nicht einfach. Wir haben ja erst drüber gesprochen, gerade auch am Anfang, wo man sich dann viel mehr Gedanken auch nochmal drüber macht. Hoffentlich mache ich im Match keinen Fehler, hoffentlich vergesse ich mich irgendwas, dass das vielleicht der Punkt ist, wo sowas dann auch ein bisschen in den Hintergrund dadurch auch gerät. Was würdest du sagen? speaker-1: Genau, das war nämlich mein Problem. Ich habe mich immer auf meinen Match, auf meinen Gegner konzentriert und wodurch dann das Publikum immer nur in den Hintergrund gegangen ist, weil ich mal voll Fokus aufs Match und voller Konzentration und nicht mal eben kurzen Blick ins Publikum waren. speaker-0: Aber ich habe mal von jemandem gehört, dann könntest du auch mit deinem Gegner in einer leeren Halle catchen. Dann könntet ihr euer Match auch so machen. Und ich glaube, das ist eine harte Kritik. Aber ich glaube, das ist gar nicht so falsch, oder? speaker-1: Also die Kritik ist da an dem Punkt komplett gerechtfertigt. Ohne Zuschauer wäre blöde. Das wäre richtig blöde. Ja, man zeigt da sein Match. Alles schön gut, aber ohne Publikum hätte man glaube ich gar kein Match. Also deswegen muss man das Publikum schon ein bisschen mit einbinden. speaker-0: Deine Rolle als Catcher am Ring, im Ring, wenn du rauskommst, beschreiben würdest. Bist du lieber der Gute oder bist du lieber der böse Catcher? speaker-1: Ich würde schon sagen, dass ich lieber der Böse bin. Ja, warum ist eigentlich für meine Sicht ganz einfach? Es ist halt auch einfacher der Böse zu sein, weil Menschen oder das Publikum in dem Falle vielleicht kennt es dich ja noch gar nicht und es ist einfacher jemanden zu hassen als jemanden zu mögen oder zu lieben, sage ich jetzt mal. speaker-0: Kannst du beschreiben warum? Besonders in Deutschland auf jeden Fall, da ist es schon mal klar. speaker-1: Ja, und es macht mir halt auch Spaß, das Publikum dann auch gerne noch zu ärgern. Wer meine Metsü schon mal gesehen hat, der weiß wovon ich rede. Ich bin halt gerne auch dann ein Arschloch, aber wie gesagt, das bin ich gerne eben, ⁓ das Publikum dann auch zu ärgern. Macht mir halt Spaß, es bringt mir Freude dann. speaker-0: ist ja der gute Seiden schon eine Competition, wo man sich reinfuchsen muss, ⁓ Reaktionen zu bekommen. Glaubst das kann man, wenn einem das nicht liegt, sicher arbeiten, dass man da auch rein kommt? Was willst du sagen? speaker-1: Ja, auf jeden Fall. Also, wie gesagt, Wrestling ist ein großer Sport und man lernt jeden Tag immer wieder mal was Neues dazu und man kann sich am Ende des Tages alles irgendwie anlernen. Manche Dinge brauchen mehr Zeit, manche Dinge hast du, sag ich mal, innerhalb von drei Trainings drin. speaker-0: Ich habe halt das Gefühl, du bist schon sehr selbstbewusst auch in dem Sachen, die du machst. Ich glaube halt auch, in der heutigen Zeit, wir haben erst schon darüber gesprochen, knapp über 70 Matches jetzt auch schon in der Zeit, dass man auch schneller diese Erfahrung sammeln kann. Wie wichtig sind dann aber auch solche in Anführungsstrichen Rookie Shows, wie es bei euch dann gibt, die ihr dann veranstaltet, wo ihr immer wieder die Chance habt zu kämpfen. dann wieder auch rum solche Sachen wie Joey Sensation und Aaron mit dem Fightback, da mit diesem Open Sunday machen. Wie wichtig sind gerade für einen jungen Catcher solche Chancen zu haben? speaker-1: wichtig, weil dadurch kriegt man nicht nur Matchpraxis und man kann seine Sachen, die man im Regenzeit vertiefen. Zum anderen kann man sich dann aber auch, sage ich mal, in anderen Liegen zeigen. speaker-0: Das heißt, wenn ich dich fragen würde, bist du schon viel rumgekommen, auch deutschlandweit? Was hast du bis jetzt gemacht? Wo warst du überall, wenn du mal so bisschen rumguckst in die Himmelsrichtung? speaker-1: Ich fahre schon in allen Himmelsrichtungen. fahre im Süden bei der CUW, im Westen war ich bei der GXW, im Osten bin ich generell in der Sporschule in Dresden von der Schule von Axel Tischer, die ja übrigens auch Dota Shows machen, die auch einem sehr viel bringen. Im Norden war ich zum Beispiel auch bei Maximum Wrestling oder auch bei der POV. Also ich fahre in allen Himmelsrichtungen schon unterwegs. speaker-0: Wie war denn die Sache für dich, auch mal ganz woanders hinzukommen, wo du vorher noch nicht warst und vielleicht auch auf andere Gegner zu treffen? Ist das aufregend, gerade bei so einem Start einer Karriere? speaker-1: Ja, auf jeden Fall. fand es sehr schön. Ich finde es auch immer wieder schön. Nicht nur, man auch mal mit anderen Leuten kämpft, gegen andere Leute kämpft, sondern man hat auch mal andere Zuschauer, die eventuell auch anders auf dich reagieren, du es zum Beispiel in deiner Schule oder in deiner Liga, wo du hauptsächlich auftritts, gewohnt bist. Da musst du halt wieder bisschen an dir feilen, an dir arbeiten. Und das ist das, was diese Shoeshows oder Dojo Shows so wichtig macht, auch finde ich. Das sind halt auch Sachen, an denen man bei solchen Shows extrem gut arbeiten kann. speaker-0: Es sind ja da nicht immer die Trainer, die vielleicht bei einem zu Hause sind und Feedback geben, sondern auch mal ganz, ganz andere Leute, die dann auch das Match vielleicht gucken und dir was zu dem Match sagen. Wie wichtig ist sowas auch für einen jungen Wrestler, dann auch solch ein Feedback zu bekommen bei solchen Sachen? speaker-1: Das für mich schon sehr wichtig, weil es einem viel bringt im Sinne von man sieht mal oder man bekommt eine andere Sichtweise zu hören, anderes Feedback zu hören. Zu meiner Anfangszeit wurde mir gesagt, beim Wrestling macht jeder irgendwie ein bisschen was anders an einer Aktion. Aber das ist das Gute dabei, weil irgendwie kannst du durch, sag ich mal, zehn Varianten bei einem Riff oder bei einem Move eine Variante aussuchen, die für dich am besten passt oder die für dich am sichersten ist, dass du die am besten ausschüllen kannst, wie auch immer. Deswegen ist Feedback auch von anderen Leuten meiner Meinung nach extrem wichtig. speaker-0: Gehst du zu Leuten nach hinten und sagst, kannst du dir mein Match angucken? Hast du das schon gemacht? speaker-1: Ich mache es tatsächlich immer andersrum. mache es immer nach, wenn mein Matchlefragter den einen oder anderen, hast du mein Match gesehen, kannst du mir Feedback geben? Weil vor dem Match bin ich tatsächlich in einem Fokus auf mein Match selber und sage ich mal auch in einem Tunnel, wo ich mich halt wirklich auf dieses Match fokussiere. Und dadurch vergesse ich dann immer wieder die Frage und das vergeht mir dann auch im Kopf. Deswegen mache ich das immer im Nachhinein. Gehe dann auf gewisse Leute zu, frage nach, ob die mein Match gesehen haben und ob die mir Feedback geben möchten oder können. speaker-0: Gab's schon mal Feedback, was auch wehgetan hat, wo du wirklich gemerkt hast, scheiße, da hab ich vielleicht kacke gebaut und jetzt sagt mir das auch noch, also einer direkt ins Gesicht, hast sowas auch schon mal gegeben. speaker-1: Ja, auf jeden Fall. Also bei den ersten Matches, da habe ich hauptsächlich oder teilweise auch nur Feedback von unserem Headcoach Martin Reute bekommen. Zum Glück muss ich dazu sagen, ist er direkt und ehrlich und dementsprechend kann man auch besser dann an sich arbeiten im Nachhinein wieder. Also es gab auf jeden Fall schon das ein oder andere Feedback, was dann im Nachhinein wehgetan hat. Was im Endeffekt dann aber auch gut ist, weil umso mehr fokussiert bis zu weisen so war es bei mir umso mehr fokussiert man sich dann auf die sachen im training an dem man denn arbeiten kann muss möchte wie auch immer speaker-0: Ich habe gehört der Weltmeister, so wie es gerüchteweise durch Instagram und so schallert, der will zurückkommen. Wie wäre es, Stephen Crown gegen Martin Neute mal in einem Match speaker-1: Wenn seine Knie mitmachen kann ich gerne. Ich hab gehört er hat so Kniebe... speaker-0: Die machen das seine Knie nicht mehr mitmachen oder was willst du sagen? Nein! speaker-1: Ich hab gehört, dass er in seiner Laufbahn die ein oder andere Verletzung mit seinem Knie oder mit seinen Knien hatte. Also wie gesagt, wenn seine Knie mitspielen, bin ich sehr gerne dabei. speaker-0: Das heißt du hast Angst einen alten Mann zu verletzen. Habe ich das richtig verstanden? speaker-1: Nöööö ⁓ speaker-0: Ja, das könnte passieren. speaker-1: Martin, wenn du das hörst, du bist trotzdem ein sehr guter Trainer, sieh zu, dass deine Knie heile werden. Wir wollen dich noch einmal im Ring sehen. Und das sage ich im Namen aller deiner Schüler. speaker-0: Ja, ich würde auch möglich machen, ich würde mir das auch angucken, nochmal den Evil Rider, den Martin, den Neute zu catchen, zu sehen. Gab es schon die Chance gegen Stüming zu catchen für dich? speaker-1: Ja, tatsächlich ja. Gerade bei was mir jetzt ein Fepo das anspricht, ist unsere letzte Schulshow im April. Da hatte ich ein Tag Team Match mit Sorania meiner Seite gegen Usko, einer unserer Schüler aus dem Headlock Headquarter. Und an seiner Seite stand halt Tim Stübing. speaker-0: gegen die Zukunft des deutschen Catches anzudrücken. speaker-1: Ja, in der Situation war ja eher ich die Zukunft und Usko die Zukunft des deutschen Wrestling, nicht? Alleine vom Standpunkt her. speaker-0: Ey, jetzt geht es aber rum. Ich kann nichts dafür. Ich weiß nicht, was hier abgeht. Aber ganz ehrlich, Steven, wie ist das gegen Trainer zu catchen? speaker-1: ABERMANN! Es ist schön, wirklich. Es macht Spaß, es ist schön. ist ein feiner Kerl. ⁓ nochmal auf meine Aussage von gerade eben einzugehen. Von dem Stammpunkt von dem Usko und von mir. Da war Tim halt mit Sorani der erfahrene. Dementsprechend, deswegen habe ich das erwähnt, war er Usko und ich die Zukunft des deutschen Wrestlings. speaker-0: Dass ihr das auch wiederum gerne hört, ich nicht. Müssen wir mal mit ihm beim nächsten Mal sprechen. Vielleicht sehen wir ihn ja mal Bremen oder so irgendwo wieder. Dann klären wir die Nummer speaker-1: Tim ist ja auch noch relativ jung, was heißt relativ, er ist glaube ich in meinem Alter und deutlich länger dabei und dementsprechend will ich schon sagen, dass Tim immer noch eine sehr gute und positive Zukunft vor sich hat im Wrestling. speaker-0: Ich will ihn sehr gerne catchen, ehrlich gesagt, weil ich finde, er macht was, was nicht viele machen. Er ein bisschen auch ein anderes Moveset als andere in Deutschland. Deswegen, ich habe dann ja noch Nick Heldström, hast du den dann schon becatcht? speaker-1: Tatsächlich, wo du eine Frage gerade ansprichst, da fällt mir so ein Treeway Dance ein. Unter anderem mit mir, mit Tim und Nick. Also ich hatte beide Trainer schon gleichzeitig im Ring gegen mich. natürlich waren es drei Wings und die natürlich auch gegen sich. Da habe ich dann aber auch deutlich gemerkt, wer Schüler und wer Trainer ist. speaker-0: Also du hast nicht gewonnen, höre ich daraus. Ja genau. speaker-1: Man kann sagen, es war eine kleine Lehrstunde für mich, aber auch so etwas finde ich tatsächlich sehr schön, wichtig. Aber auch der Kampf hat mir sehr Spaß gemacht. Im Nachhinein aber nur, weil wir in dem Match, wie gesagt, man schon gesehen, wer Schüler und wer Trainer ist. speaker-0: Ist Know Your Rule, kenne deine Rolle? Ist das richtig im Wrestling, egal welchen Stand man hat? Was würdest du sagen? speaker-1: Ja, ist es schon wichtig. das ist nicht nur No View Royals, sondern ein allgemeiner Grundrespekt, den man jedem gegenüber hat. speaker-0: Was würdest du sagen ist die andere Geschichte? Was sollte man nicht machen, wenn man im Wrestling ist? Was glaubst du, was der größte Fehler sein könnte, wenn man weiter Wrestler sein speaker-1: Meiner Meinung nach ist das Größte dabei das Ego nicht zur Seite zu schieben, sage ich mal. Weil ja, möchte, ich kann verstehen, jeder möchte seine Sachen im Ring so gut es geht zeigen und man möchte selber gut im Ring dastehen, aber es geht halt leider nicht immer, sage ich mal. speaker-0: Bist du auf sowas schon getroffen oder auch das Gefühl hattest, dass es gar nicht darum geht, dass das Match gut ist, sondern nur, dass dein Game über gut aussieht? Ist dir sowas schon mal passiert? speaker-1: Nein, sowas tatsächlich noch nicht. speaker-0: Wie würdest du damit umgehen, wenn so was passiert? Wenn einer zum Beispiel auch länger schon dabei ist? Bleibt einem ja fast nichts anderes übrig, als das schon so hinzunehmen, oder? speaker-1: Ja, das würde ich schon sagen, bleibt einem nicht viel übrig. Man kann eventuell mal versuchen, zu sprechen nochmal, aber an sich bleibt einem nicht viel übrig, genau. speaker-0: Was ist für dich wichtig, wenn du zu einer Promotion kommst? Was sind so Sachen, du dir sagst, ja, geil, dass ich hier gebucht bin, hier läuft einiges richtig? Was sind so Sachen, die du gerne siehst bei Promotions als Wrestler? speaker-1: Ein nettes Miteinander. Ganz einfach. Einfach nur ein nettes Miteinander. Das reicht mir meistens schon. Das heißt meistens reicht mir schon. speaker-0: Wenn es da noch ein bisschen was zu essen und trinken gibt, oder? speaker-1: Ja, sag mal so, man ist ja auch irgendwo ein erwachsener Mensch und man kann sich selber verpflegen. Im schlimmsten Fall. speaker-0: Das sagst du so einfach. Manche reisen ja aus Sachen an, wenn du da dann nicht beim Catchen eine Mahlzeit kriegst und dann kommst du wieder nach Hause und dann hat nichts mehr auf und du kannst noch nicht mehr, wenn man zu Eschen bestellt. Dann müssen die sich da zu Hause ja auch noch was selber machen. ist ja... Also ich bin schon ein sehr großer Freund davon, wenn, sagen wir mal, wenn eine Wrestling-Promotion wirklich als guter Gastgeber auftritt. Gerade den Leuten, die dann diese Wrestling-Show auch ermöglichen. Sagen wir mal, Wrestler und... Angestellte drum herum. Verstehst du, wie ich das meine? speaker-1: Ja, das verstehe ich und freue mich natürlich auch immer, wenn mindestens Getränke gestellt werden, sage ich mal. Aber auch mal was Kleines zu essen bereitsteht, ist natürlich auch immer eine sehr, sehr nette Aufmerksamkeit der Promotion, Veranstalter, Seite aus uns gegenüber. Das ist auch so ein Stück Wertschätzung meiner Meinung nach, damit zum einen der Körper nicht klappmacht und eben wie du sagtest, man nicht mit leerem Magen, wo du es gehst, sechs, sieben Stunden nach Hause fahren musst und sich dann nochmal was zu essen zu machen. speaker-0: Dann sind wir nämlich bei dem Thema das große Goldene ⁓ ist dann oft der Standpunkt. Dann sind wir beim Thema dann auch. speaker-1: Ja, das ist tatsächlich ein sehr beliebter Halt auf dem Rücksig. speaker-0: Also ich hab mal in der Situation gemerkt, dass man in so einem Moment oft nicht sagen sollte, wir können ja auch zur Subway gehen. Da wird man oft sehr komisch angeguckt, jeden Fall, wenn man das anspricht. Also kleiner Tipp an jeden, der das jetzt hört, nicht fragen, ob man könnte ja auch zur Subway gehen. Das wird nicht so gut aufgenommen oft, leider. speaker-1: Okay, danke für den Tipp, weil das habe ich tatsächlich auch noch nie gehört. Ey, lass mal so Subway gehen. Meistens ist es so das, was ich immer mitkriege dann immer auf dem Rückweg. Ja, kurz McDonald's anhalten, ne? Ja, alles klar. Eben halt dann eben mal selbst wenn es der Promotion selber Essen gestellt wird oder irgendwie auch immer oder halt so kleine Snacks für Müsli oder sowas. Nach dem Kampf auf während des Rückweges dann nochmal zu essen, auch wenn es dann McDonald's ist, ist schon ganz nett, sag ich. speaker-0: Ach so, quasi zweimal am Abend den Körper geschadet. Erst Catch und dann McDonalds. speaker-1: So kann man das sehen, ja. Aber meine McDonalds-Bestellung, wenn ich dann nach McDonalds gehe, dann meistens immer ein Max-Martin. Also nur was Kleines Schädliches. speaker-0: Wir haben über Roadtrips gesprochen. Wie lange war es bei dir denn der Fall, dass am Anfang dann auch Papa noch immer mitgekommen ist beim Wrestling, weil du noch gar nicht volljährig warst? Oder warst du recht schnell volljährig? speaker-1: Ich war schon volljährig als ich mit dem Wrestling angefangen habe, tatsächlich. mein Vater ist halt genauso Wrestling begeistert wie eben. Ich denke schon, also ich hoffe es. Also ich habe bis jetzt nie irgendwas in eine andere Richtung von ihm gehört. speaker-0: Ist er stolz auf dich? speaker-1: Meine Mutter vielleicht. Aber da möchte ich jetzt nichts großartig auslösen. Ich sind beide auf Platz 1, sag ich jetzt mal. speaker-0: Holger, ich hab nichts gesagt. Wenn dir einer fragt, ich hab's nicht gesagt. Das Ding ist ja auch ganz einfach. Das ist ja auch schön, weil ich komm halt auch aus einer Familie, wo mein Vater zu mir gesagt hat, Tim, guck dir doch lieber einen vernünftigen Actionfilm an. Du musst dir das doch nicht an. Und im Nachhinein, wenn ich über diese Sachen nachdenke, die mein Vater mir gesagt hat, sag ich auch, im Endeffekt hat er mir das beschrieben, was man jedem sagen kann, der einem sagt, Wrestling ist fake. Dann guckst du dir halt auch sehr viel Fake in deinem Leben an. speaker-1: Also jeder Film, jede Serie, was will man erwarten? speaker-0: Es ist ja auch nicht fake. Fake ist ja, wenn ihr euch gar nicht wehtun würdet und wenn alles quasi in einem safem Rahmen wäre. Das wäre dann fake, wenn man das verkaufen würde. speaker-1: Das schöne Problem, sage ich jetzt mal dabei, ist es tut weh. speaker-0: Ja, ich stehe da jetzt nicht so drauf, darum bin ich auch kein Catcher. Was du jetzt so machst, musst du selber wissen. Aber das Ding ist halt ganz, ganz einfach. Diese Wahrnehmung von Wrestling auch immer noch in Deutschland. Ich weiß nicht, ob du das auch erlebst, wenn du mal Leuten erzählst, du bist Catcher oder ob du das überhaupt Leuten erzählst. Ich habe ja auch schon mal Leute gehabt, die haben mir erzählt, ihr ganzer Freundeskreis und alle Leute wissen gar nicht, dass die wrestlen und das ist kein Witz, das waren mehrere, die das hier erzählt haben. Wo ich mir dann immer gesagt habe, wow, warum nicht? Aber das ist passiert. Wissen das alle Leute bei dir? Gehst du damit so ⁓ dass alle das wissen? speaker-1: Es wissen sehr, sehr viele auf jeden Fall. Also meine Familie auf jeden Fall. Wenn ich jetzt mal auf meine Arbeit gucke, weiß das glaube ich nicht jeder. Das ist aber auch nicht allzu schlimm. Familie und Freundlichkreis, weiß es schon auf jeden Fall. Und noch eine kleine Anmerkung zu meinem Vater. Da ist nur ein kleiner Unterschied zwischen dem Wrestling-Wahnsinn, den wir beide lieben, leben. Ich bin ein Ticken verrückter. Ich mache nicht den Sport, nicht mich noch. Und... Kleine Rat-Uti, wir nehmen das hier heute an seinem Geburtstag auf, dementsprechend auch alles Liebe und Aufreie und alles Gute zu deinem Geburtstag. speaker-0: Von mir natürlich auch Holger, dir allen Segen auf jeden Fall, auf all deinen Wegen und ich hoffe, dass du deinen Sohn noch irgendwann mal siehst, wie er einen World Title gewinnt. Da hörst du jetzt mal weg, Steven, aber Holger, wenn du das hörst, ich wünsche dir das auf jeden Das wäre ein schönes Geschenk für ihn. Wenn ich Ziele anspreche, Steven, gibt es Ziele, du hast? speaker-1: Ja, stammt jetzt, also jetzt aktuell, zu dem Zeitpunkt ist mein nächstes, wie ich weiß, mein größtes Ziel international zu werden. Mein größtes Ziel ist dabei England und da stehe ich aktuell auch mit ein, zwei Leuten in Kontakt, aber es ist noch nichts Offizielles dabei rumgekommen. speaker-0: Das heißt auch mal vielleicht so eine Tour oder erstmal nur eine Show machen. Wie hast du dir das gedacht? speaker-1: Im Gespräch ist jetzt aktuell eine Mini-Tour übers Wochenende zu machen. Also Freitag, Samstag, Sonntag. Und ich würde jetzt einfach mal sagen, ich glaube das reicht doch fürs erste dann. Ich glaube dann würde ich nicht den Arsch. Wenn das dann klappen könnte, würde. speaker-0: Ist Japan auch so ein Ziel, wo du Bock drauf hast? speaker-1: Ja, Japan auch, aber ich glaube, Japan muss noch ein paar Jahre warten für mich leider. Oder ich muss noch ein paar Jahre auf Japan warten, sag ich mal so. speaker-0: Das finde ich spannend, das ist auf jeden Fall eine ehrliche Einschätzung, ich sagen. Wenn du ehrlich draufschaust, wo du Stand jetzt bist. Ich habe an Anfang die Rookie-Frage ein bisschen gestellt. Wo siehst du dich? Was möchtest du jetzt verwirklichen? Gibt es Ligen, bei denen du unbedingt in Deutschland catchen möchtest? Gibt es sowas? speaker-1: Ja, gibt es. Eine Liga, ich noch gerne auf meiner Wacke-Liste habe oder die ich noch auf meiner To-Do-Liste habe, wäre Unlimited Wrestling. Ist auf jeden Fall auch eine gute Liga, eine große Liga vor allem auch und das Konzept dahinter gefällt mir halt auch sehr. Also Unlimited, zumindest deutschlandintern, sag ich jetzt mal auch noch ein gutes Ziel von mir. speaker-0: Dann gibt's ja noch so eine Heimat-Promotion, wo du schon mal angekündigt warst, auch in Bremen. Das wär vielleicht auch noch mal so ein Ding, so ein Heimspiel in Bremen, mazouket schon mal lieber, oder? speaker-1: Ja, in Bremen nochmal zu kämpfen, wäre für meine Stadt anzutreten, das wäre auf jeden Fall nochmal bestimmt was Schönes. Es gibt da ja so eine Liga in Bremen, habe ich gehört, die in Bremen veranstaltet regelmäßig. speaker-0: War Martin Neute da auch im letzten Publikum? Kann das sein? speaker-1: Ja, ich glaube auch, ich meine auch, den gesehen zu haben da. Das wäre eine sehr schöne Sache für mich auf jeden Fall und ich würde da meine Stadt auf jeden Fall würdig vertreten. speaker-0: Ja, lokal. Bobby ist ja leider im Moment auch verletzt. Ich glaube, Bremen könnte vielleicht, aber obwohl du bist ja lieber der Böse, dann bist ja fast Hamburger in Bremen. speaker-1: Moment, Moment, wir müssen jetzt nicht beleidigen. Das ist jetzt, das war jetzt, das grenzt schon an Beleidigung. Ich bin Bremer und werde mich schon bisschen verfolgt. Ich lasse mich immer aus Bremen ankündigen, egal wo ich auftrete. Dementsprechend werde ich für Bremen dann auch kämpfen. Und Bobby an dieser Stelle nochmal gute Besserung. speaker-0: Auf jeden Fall. Bandscheiben, Vorfahren als Catcher ist keine einfache Geschichte. Und da möchte ich auch nochmal alles, alles Gute sagen. Ich hoffe nur eins, dass wir ihn wieder catchen sehen werden. Ich hoffe, ja. Gibt es in Deutschland Gegner, gegen die du gerne kämpfen würdest? Wenn du mal drüber nachdenkst, gibt es irgendwelche Leute, die du gerne kämpfen und bekämpfen würdest? speaker-1: Da haben wir schon alles von Martin speaker-0: Martin Nolde ist auf jeden Fall auf Liste. Den haben wir schon mal abgehabt. Gibt es noch irgendwelche Leute, wo du mal sagen würdest, da hättest du Bock drauf? speaker-1: So oft die Stelle fällt mir tatsächlich keiner ein, aber ich kann sagen, dass ich schon einige Wunschgegner hatte. Zum Beispiel ein Roman Sromin oder ein Robert Dreiskar. Das waren schon Namen. Da ging mir persönlich ein bisschen der Stift, aber es hat am Ende alles funktioniert. Das Match von gegen Roman Sromin war bei der Abschiedstour von der POV. Das war der zweite von vier Tagen auf dem Schützenplatz. Das war dieses Euro, dieser Euro-Catch-Trick. speaker-0: Wo waren diese Matches? Kass. speaker-1: Ja krass war es auf jeden Fall, gerade auch auf so einem heiligen Boden gegen jemanden wie Logos Roman zu kämpfen. Das war schon eine echte Ehre für mich. Wie gesagt, ging mir halt schon echt der Stift, Nervosität und alles drunter und dran. Ist mir dann doch wieder zur Kopf gestiegen und hab mir schon überant genommen. Das gleiche auch bei Robert Dreißger. Das war zwar ein Tag Team Match, aber genau das Gleiche. Das war bei der WXW, bei einer Academy Show im Hagenbusch. Das war auch letztes Jahr war das. Ja, also das ist halt aber keine Angst, sondern der Respekt der Person und dem Namen gegenüber, sag ich mal. Und wenn mir noch gerade einfach wo ich bei der WXW war, Elijah Bloom hatte ich auch schon als Gegner bei Fightback. Das war dann auch wieder so ein Namen, der so hui. speaker-0: Toller Weg zu WC, ne? Davon nicht vergessen. speaker-1: Ja und zu der Zeit war auch noch aktueller Fightback Champion. speaker-0: Und alle anderen, die du eben genannt hast von WXW, sind auch aktuelle WXW-Champions gewesen. speaker-1: Ja, und Logan Swarmle war zu der Zeit sogar Karatsieger in dem Jahr, wenn ich mich richtig erinnere. ja, ich hatte schon die Ehre gegen deutsche und mittlerweile auch internationale große Namen zu kämpfen. speaker-0: Ich bin sehr gespannt, mein Lieber, wo der Weg bei dir noch hingeht. Wir haben bisschen darüber gesprochen, dass Wrestling Deutschland schon bereist wurde. Du hast gesagt, du möchtest gerne noch ins Ausland. Japan muss noch warten, England kommt vielleicht demnächst. Da gucken wir alle mal bei Social Media. Aber wenn ich das gerade anspreche, wie kann man dich denn als Promoter oder auch vielleicht dir als Fan folgen? Wo sieht man dich, mein Lieber? speaker-1: Man sieht mich auf Facebook für die eventuell etwas ältere Generation, weil Facebook ist halt schon ein bisschen oldschool, sag ich mal. Aber auch auf Instagram sieht man mich. speaker-0: Sei froh, dass ich dir nicht bei StudiVZ geschrieben hab. Das kennst du bestimmt gar nicht mehr, oder? speaker-1: Die Studiefortzeit hab ich schon mal von gehört, aber die Zeit hab ich nicht mehr mit anlesen. speaker-0: Siehst du? So sieht es nämlich aus, mein Lieber. Ja, Wrestling hat sich auch ein bisschen verändert über die Zeit und deswegen finde ich das so schön, dass sich ein junger Mann so ein bisschen auf den Weg gemacht hat, den alten Catch fortzuführen. Weil über die Leute, die wir gesprochen haben, wenn man dich aber fragt, gibt es den einen von den neuen Catchern, wo du wirklich sagst, den findest du richtig gut oder hast du keinen von den neuen Catchern als Vorbild, wo du sagen würdest, schon geil? speaker-1: Ja. Ja doch, würde ich schon sagen Elijah Bloom. Der ist echt noch eine sehr, sehr positive Zukunft vor sich, würde ich jetzt mal behaupten. Der hat sich einen verdammt großen Namen gemacht und wie du erwähnt hast, aktueller WXB Champion. Also ich bin felsenfest davon überzeugt, dass er international noch weiter gehen wird, als das jetzt schon tut. Und Lawrence Rommel würde ich auch noch dazuzählen, auf jeden Fall. speaker-0: Das hast du auf jeden Fall Leute genannt. Ich kann dir heute nur erst mal Danke sagen, dass du uns so ein bisschen mitgenommen hast. Ich habe aber eine Frage an dich, Steven. Wollen wir uns mal so in zwei spätestens in drei Jahren noch mal zusammensetzen und mal drüber reden, wie es stand jetzt, von da bis jetzt war? Also von jetzt bis da dann war, so ist es richtig gesagt. Weil das würde mich sehr, interessieren. Und ich hoffe, du bleibst noch so lange am Ball. Ist das auch gewollt von dir? Willst du Lange Catcher sein? Was willst du sagen? speaker-1: Ja, ich würde das schon gerne so lange wie es geht machen, aber wie es halt bei dem schon zumindest leider so ist, irgendwann muss man auch seinen Körper hören und es kann dadurch halt auch gerne ein bisschen früher Schluss sein als eigentlich gewollt. Wer mir gerade dabei einfällt, wer es aus meiner Sicht leider hundertprozentig richtig macht, ist Leon van Gastingen. Der ist ja dieses Jahr in seinem letzten aktiven Wrestling-Jahr und wird seinen Abschluss im Hunder Nummer 5 feiern. Garten für die Veranstaltungen gibt übrigens auch schon. Es ist eine deutsche Wrestling-Legend und wer da Abschied zelebrieren möchte, kann sich dafür gerne Karten sichern. Aber wie gesagt, ich möchte das so lange wie es geht machen. Ja, der Nachteil ist halt wie gesagt, ich muss aber auch auf meinen Körper werden. speaker-0: Absolut. Und nochmal ein Plug für die Leon-Show. Da komm ich ja sogar nochmal ans Nachdenken, da hinzufahren. Weil ich hab hier das schonmal gesagt, Leon Vergastner hat so viel für den Wrestling-Sport, gerade in Norddeutschland getan und damals auch noch seinen WXW-Run und bei der POW und egal wo er war, ich habe kein schlechtes Match von Leon Vergastner hingesehen. Und das kann ich mit vollster Überzeugung sagen, deswegen. Alle hingehen zu der Show von Leon, der hat sich das absolut verdient. Alle, die bis jetzt dieses Interview bewährt haben, die können dich jetzt noch anhören. Was du den Leuten sagen möchtest, die dich gerne catchen sehen. Und die letzten Worte des Interviews gebühlen dir. Sag, was du möchtest, mein Lieber. speaker-1: einen Vorschlag mit dem wir sehen uns oder hören uns in zwei drei Jahren wieder. Den nehme ich gerne an den Vorschlag, da bin ich bei. Machen wir auf jeden Fall. Und an alle anderen checkt nicht nur mich auf Social Media aus, sondern auch gf.org und unterstützt das Deutsche Westen speaker-0: Vielen Dank davon, Steven Crown und der Tim. Bis zum nächsten Interview.