speaker-0: Ihr hört GF, der Talk. Ich bin John Bad Bones Klinger. Gute Freunde! Moin Moin und herzlich willkommen zu GF The Talk. Heute Interview-Ausgabe und Promoterinnen-Ausgabe. Es ist die Petra von der Suplex-Schmiede in Lübeck. Meine Liebe, schön, dass du hier bist. speaker-1: Schön, dass ich hier sein darf. Danke, Tim. speaker-0: Wie lange verfolgt dich Wrestling, Petra? Wenn ich dich fragen würde, wann hast du das erste Mal Wrestling wahrgenommen? speaker-1: ⁓ früh. Durch meine kleine Schwester tatsächlich, die zwei Jahre jünger ist als ich, die das ganze Nacht live geschaut hat. Und dadurch dann immer mal mitgeguckt. Beim Frühstückstisch gab es die neuesten Infos. Dadurch waren wir, weil wir ihr das zum Geburtstag geschenkt haben, das erste Mal live in Hamburg, weil Millenium-Tour tatsächlich. speaker-0: man so drüber nachdenkt, Gott sei Dank als Mädchen auch, man kann sich Catchen angucken, die Welt steht offen. Hast du dir jemals mal selbst drüber nachgedacht, vielleicht auch selber mal zu machen, wieder Wrestling zu werden? speaker-1: Ja, ich hatte lange Jahre Pause erstmal mit Wrestling und bin dann durch Freunde aus Lübeck, aus einem ganz anderen Kontext heraus, nämlich aus dem Kleingarten heraus, wieder zum Wrestling gekommen, zum deutschen Wrestling. dachte erst noch so, ach komm, das ist so Anfang meiner 20er. Wir sind dann doch mitgegangen und vom ersten Moment an, wo man das erste Mal live da war, ja, wieder angefixt und ich habe tatsächlich auch, jetzt müsste ich lügen, anderthalb, zwei Jahre Training tatsächlich gemacht. speaker-0: Und auf wen hast du damals trainiert, Petra? speaker-1: Das war damals bei der IPW unter Dave Davis. Wie gesagt, das Ganze ging anderthalb, Jahre. Ich glaube gar nicht so schlecht, bis ich mir doppelt das Handgelenk gebrochen habe bei der Gartenarbeit. speaker-0: Liegt es daran, weil auch so Leute wie Ivan Kiev auch ab und zu in dieser Schremergartensiedlung rumlaufen, kann das sein, dass man da vielleicht abgelenkt ist auch, wenn solche großen Wrestlingstars wie Ivan Kiev in derselben Gartengegend wie man ist. Aber Spaß vor Seite, es ist halt wirklich verrückt, dass so ein bisschen der Kontakt auch durch euch dann alle und auch durch die Familie so ein bisschen ... in die Ivankiehe freingeraten ist, hätte ich fast gesagt. Die lieben Dreier, schöne Grüße auch an dieser Stelle, dass das sich alles so gefügt hat auch im Endeffekt. speaker-1: Ja, ist richtig. Also an dieser Stelle gerne liebe Grüße an meinen Gartenpapa, den Jörg. Genau darüber kam, dass wir wieder zum Wrestling gefunden haben. speaker-0: Wie war die Zeit auch? IPW, Dave Davis und so? Wie war das für euch auch? Warst da schon involviert auch in Sachen oder ist das erst später gekommen? speaker-1: Nee, das kam später, das kam viel, viel später. Angefangen hat das, ich weiß nicht inwieweit das den Hörern allen so bewusst ist. Wir hatten ja zwei liegen tatsächlich in Lübeck, die MWR und die IPW. Und angefangen haben wir tatsächlich bei der MWR durch Familie Dreier. Und ich weiß gar nicht, wie das nachher kam. Auf jeden Fall haben wir dann gesagt, Mensch, wir gucken uns auch mal, das war drei Jahre später, zwei, drei Jahre später. Auch mal die IPW an. gar nicht, kam da irgendwie ins Gespräch. Ich kann gar nicht mehr genau sagen, wie das kam. Auf jeden Fall bin ich dann da mal zum Probetraining gegangen. Sehr nervös. Ich war ja nur ordentlich mehr die Jüngste. Ja, und tatsächlich dann da beigeblieben. Also mit vielen blauen Flecken, gerade am Anfang, aber lange beigeblieben und dann nach und nach kam dann immer mehr. speaker-0: Was kannst du über Dave auch als Trainer sagen, Peter? speaker-1: Ich muss sagen, er war ein wirklich guter Trainer. Wir hatten ja damals auch vier Jungs, zu denen auch unser Ryan Clark damals gehörte mit zehn, elf, gerade elf Jahren und davon gab es vier Jungs dort im Training. Und wenn man sich vielleicht alte Shows mal anguckt, ich habe mit irgendjemanden gerade drüber gesprochen. Er hat dann zum Beispiel auch bei Shows einfach die Jungs auch eingesetzt in einer Pre-Show, hat dann selber gekämpft oder andere Profis gegen die vier Jungs gekämpft, die ja gerade, wie gesagt, gerade mal elf Jahre alt waren. Immer witzige Matches und den Jungs einfach eine Chance gegeben und ihnen auch gezeigt, Mensch, ihr seid auch was wert und so weiter, so wirklich sehr wertvoll. Ich muss auch sagen, heute, hab öfter mal Sätze von Dave im Kopf. Ist tatsächlich so. speaker-0: Das Witzige ist, ich habe im Interview mit Ryan ja auch über diese Kämpfe, bzw. er hat davon angefangen, diese Kämpfe zu sprechen. Und ich habe ihn dann halt auch die Frage genommen, ob das Davis dann nicht schlecht darstellt. Und dann hast du mir diese Kämpfe mal geschickt, auch die, die du gefunden hast. Und ich muss ganz ehrlich sagen, also das war schon gut gemacht. Und das zeigt aber auch, was Davis eigentlich für ein guter Arbeiter ist. speaker-1: Ja, finde ich auch. Ich weiß, dass es immer mal solche Sätze gibt. Mensch, schadet das dem Charakter und so weiter? Ich finde nicht. Es weiß ja jeder, dass er der Trainer war. Das war ja auch immer öffentlich. Genauso wie andere heute junge Leute trainieren. Und wenn man dann für seinen Nachwuchs so was macht. Ich fand es großartig. Ich finde es heute noch großartig, wenn ich darauf zurückblicke. speaker-0: Da er ja auch für die Jungs damals, die sie ja noch waren, schon Momente kreiert, die man vielleicht eine lange Zeit nicht vergessen wird. Vielleicht bis man nie vergessen wird, was da passiert ist als Kind, wenn einem sowas auch geboten wird. Ich bin auch immer freut davon, dass man als nicht zu jung in den Ring sollte, aber da hat es ja immer wieder Gegenbeispiele gegeben, Lucky Kid, Methean ist so Beispiel, der sehr früh schon angefangen hat. Ich bin bei Ryan sehr gespannt, wo der Weg hingeht. Petra, wenn ich dich andersrum aber mal fragen dürfte. Es gibt manchmal Momente, wo du dir selber sagst, scheiße, warum bin ich überhaupt mit diesem Wrestling angefangen? Das kostet mich jetzt alles an. Weil ich halt schon glaube, dass es gar nicht so einfach ist, Wrestling auch zu promoten. Und ich will gar nicht auf diesen Punkt hinaus, dass du eine Frau bist und vielleicht Snotschwerer hast. Vielleicht manchmal ernst genommen zu werden, weil Wrestling ist halt leider immer noch sehr männerdominiert und vielleicht auch sehr verquerdenkend manchmal. Aber ... Das Ding ist einfach, Petra, ich Wrestling an sich, egal ob Mann oder Frau, ist nicht einfach auch dann quasi die Hand da drüber zu haben, wenn man der Chef oder die Chefin ist. speaker-1: Ja, ich weiß, was du meinst. Da muss ich jetzt echt mal eine Lanze brechen eigentlich für alle, mit denen wir schon so gearbeitet haben. Nur weil ich eine Frau bin, ist mir wirklich noch nie einer irgendwie komisch gekommen oder hat mich anders behandelt als andere. Vielleicht eher ein bisschen respektvoller, weil diese Sprüche unter der Gürtellinie vielleicht, die unter Männern so normal sind, dann mal nicht fallen. Aber da muss ich echt mal eine Lanze für die Jungs brechen. Schwierige Zeiten gibt es immer. Das gibt es tatsächlich immer. Aber an sich, also mir macht so viel Spaß und ich weiß nicht, wir können vielleicht noch darüber sprechen. Wir sind ja auch eigentlich so erfolgreich von Anfang an, dass das eigentlich das andere überwiegt, muss ich echt sagen. speaker-0: Da werden wir nachher auch drüber sprechen, dass vielleicht die Halle sogar fast bisschen zu klein irgendwann wird, wenn ihr so weitermacht, ehrlich gesagt. Das ist ja nichts Schlechtes, wirklich definitiv nicht. Petra, die Momente, wo es dann mit Davis dann nicht weiterging und wo irgendwann der Punkt kam, wo mal Entscheidungen getroffen werden mussten. War das von Anfang an für euch klar, dass ihr dann, wie andere vielleicht mal manchmal abschätzlich gesagt haben, als die Eltern? speaker-1: Ja, richtig. speaker-0: Das jetzt weiterführen? speaker-1: Ja, das war halt eine ganz, da muss ich bisschen ausholen. Also das war ungefähr Anfang 2019. Die IPW hatte ja das Icehouse bei uns in Lübeck als Trainingslocation genauso wie als Veranstaltungslocation. Und das Icehouse wurde tatsächlich von der Stadt oder von der Baubehörde geschlossen. Da durfte auf einmal nichts mehr stattfinden. Und dann standen wir da und dachten, ja, was nun? So, dann war es halt so, dass Peter, familiäre Verpflichtungen hatte und dann sich aus dem Nursing mehr oder weniger über Nacht komplett zurückgezogen hat. Und wir halt mit Dave überlegt haben, Mensch, wie geht das weiter? Und haben dann ja eigentlich gemeinsam entschieden, Schule und Promotion zu trennen und haben die Schule halt als Verein gegründet. Und die IPW, die Promotion lief dann ja über Thomas Strauß weiter. So und dann ja lief das Ganze eine ganze Zeit nur. Nur als Schule weiter. Wir haben uns auch immer nur als Schule verstanden. Wir hatten ursprünglich auch gar nicht diesen Plan, eigentlich Shows zu machen. Wir haben 2021 das erste Sommerfest gemacht bei uns auf dem Hof, was schon echt gut besucht war, was wir so auch gar nicht in der Form erwartet hatten. Und dann war es ja so, dass die MWA nicht mehr veranstaltet hat in Lübeck. Und dann 2022 hat die IPW auch ihre Shows abgesagt. Und das war der Moment, wo halt auch viele auf uns zugekommen sind und haben gesagt, Mensch, könnt ihr nicht Shows machen? Und die Sommerfeste waren so toll und hier und da. Und dann haben wir gesagt, okay, dann machen wir das und haben innerhalb von drei Monaten tatsächlich die erste Show auf die Beine gestellt. speaker-0: Das ist schon verrückt, weil du hast es erst mal so bisschen eingesprochen. Ich hätte es auch schon gesagt. Zuschauerzahlen quasi steigend, immer weniger Platz. Und das Ding ist halt auch, ihr habt auch ein sehr, lautes Publikum. Und das ist mir gerade bei der letzten Show auch aufgefallen, wenn man überlegt, was da bei dem Konrad-Dienstbier-Sieg und dem Match da auch vorher mit der Polonaise und so schon alles passiert ist. ist halt, ja, also da zum Beispiel, es gibt Wenig Momente, im Wrestling alles klappt. ich finde, in dem Match, und ich sag mal so, das war sicherlich nicht wrestlerisch das beste Match, was man sehen kann auf einer Wrestling-Show. Aber es war von der Stimmung, es war vom Grundkonstrukt und von der Idee her das beste Match, was man in der Form mit den beiden beaten konnte, wie man es rübergebracht hat und das Publikum, muss ich ganz ehrlich sagen, ich darf das sagen, hat es voll gefressen. Wie freut man sich in solchen Momenten, wenn sowas genauso aufgeht, Petra? speaker-1: Ja, das ist das, was ich meinte. das ist genau das eigentlich, wofür man das ja macht. Auch wenn ich nicht im Ring stehe, aber das ist großartig. Also wenn ich die Halle bei uns sehe und ich würde auch sagen, dass wir mit eines der lautesten Publikums haben, die ich je live gesehen habe, die auch viel annehmen. Also die nehmen wirklich viel an. Wir haben auch dieses Ausgewogen und manche sind für die Heels, manche für die Faces, denn dann geben sich solche Gegenchance und so weiter. Also das ist großartig, ja. Da bin ich sehr dankbar für. speaker-0: Ich durfte ja auch schon mal, ich durfte Ansagen bei euch, ich durfte hinter dem Tresen arbeiten bei euch. Und ich kann aus beiden Seiten bestätigen, das ist auch ein sehr trinkfestes Publikum. Also wenn du an der Bar arbeitest bei Lübeck, wenn du Supplack Schmiede Wrestling hast, dann hast du immer was zu tun auf jeden Fall. Das ist sehr, sehr interessant auf jeden Fall, wie viel da auch mal weggedrungen wird auch. Das ist verrückt. speaker-1: Ja, du hast gut zu tun, das stimmt. speaker-0: Es ist einfacher, wenn man eine Crowd hat, mitgeht, Peter. Trotzdem ist man aber natürlich dann im Hintergrund auch. Und wir haben es gerade angesprochen, so eine Geschichte wie mit Konrad Dienstbier und mit Robert Kaiser plant man sicherlich dann auch schon ein bisschen länger. Wer sind denn stand jetzt so die Leute, die bei solchen Sachen bei euch mit das Sagen haben? Also die so bisschen für Stories und das, was passiert im Moment zuständig. speaker-1: Moment. Wir sind ja ein gemeinnütziger Verein. haben einen Vorstand bestehend aus drei Leuten, Heiko, Steffen, Simon, Simon Bärth und ich. Und zum Booking-Team gehört noch Mücke und wir vier planen das. speaker-0: Mücke muss man dazu sagen, der Papa, der im Ryan-Clark-Interview speaker-1: Ja, genau. speaker-0: Peter, jetzt habe ich dich heute mal hier und du hast sicherlich das Interview auch gehört und ihr werdet sicherlich auch vorher schon mal mit Ryan auch über dieses Thema gesprochen haben und es ist sicherlich nicht einfach, wenn man dann hört, dass der junge Mann fast keine Lust mehr hat, weil er im Endeffekt immer als Papa-Junge gesehen wird. Ist das Niederschmettern, wenn man so etwas erfährt, dass Wrestling-Business auch so sein kann? speaker-1: Ja, es ist schwierig. Schwierig, weil man sich auch immer fragt, warum ist das bei uns so und warum ist das nicht bei anderen Schulen so, die ihre Schüler auch vielleicht mal zum Main Event machen, zum Titelträger machen und so weiter. Warum ist das so? Weil man sieht ja auch so die Verzweiflung dann, diese Gespräche, was du angesprochen hast. Aber ein erfahrener Wrestler hat glaube, vor zwei Wochen mal einen Satz gesagt, der das eigentlich gut beschreibt. Man muss mit Ryan im Ring gearbeitet haben und dann weiß man auch, warum er da steht, wo er steht. Also sie unterschätzen ihn halt aufgrund seines Alters. Aber wenn sie mit ihm arbeiten, dann das wieder die Gegenseite. speaker-0: Ja, ihr habt euch ja auch ein bisschen dann auf die Fehler geschrieben, Leute zu entwickeln. haben Jesse Pank haben wir noch da, wir Basti Diamond noch da, der leider verhauen wurde von Matt Butler. Aber er hat versucht auf jeden Fall. Und da habe ich das Gefühl gehabt, dass man vielleicht mit Basti Diamond sowas wieder wie einen Lokal-Mathador, was ja auch gerade in Norddeutschland, in Hamburg, in Lübeck, in Bremen eigentlich immer recht gut funktioniert hat, wenn man wirklich so einen Lokalmassadoren hatte. Und ich war nicht irritiert, sondern ich war sehr, positiv überrascht, wie er auch von dem Publikum angenommen wurde. Habt ihr das erwartet, dass das so passiert, Petra? speaker-1: Ja, war ja nicht das erste Mal, dass er im Ring stand. stand zum Beispiel auch letztes Mal bei uns schon einmal und bei der BCW ja auch schon in einem Match, bei Vorletzten Show, glaube ich, jetzt bei der Aufzeichnung. Also Basti ist halt so, ich weiß nicht, den muss man lieb haben. Also der strahlt das aus, der strahlt auch diese Freude aus und so weiter. ist so, weiß ich nicht, also ich hatte es gehofft für ihn. Ja, und das ist total aufgegangen. Das stimmt schon, hast du recht. Aber das haben wir uns ja ⁓ auf die Fahnen geschrieben, dass wir gerne Nachwuchs fördern. Wir haben auch viele Leute schon gehabt und haben denen die erste Plattform oder die erste Plattform außerhalb ihrer eigenen Promotion geboten. Also das haben wir uns immer auf die Fahnen geschrieben, das wollen wir auf jeden Fall beibehalten. speaker-0: Und man spricht ja bei der Suplex-Miete dann nicht auch nur von Talenten. Ich glaube deutschlandweit mit einem Kader, wo man sagen könnte, ihr habt auch sehr, sehr gute Arbeiter. Einer ist zurückgekommen, hat sich einen Titel gleich geholt. Michael Knight zum Beispiel. Dann Ivan Kiew, dann vielleicht eins der deutschlandweiten... besten Tagteams mit dem Perch Club auch noch da. da gibt es so viele Leute, so aufstrebende Leute, auch wie Romero zum Beispiel, den man bei euch sehen kann. Ich finde bei euch, da schreiben sich ja immer viele auf die Fahne, dass man so ein bisschen auch den deutschlandweiten Kader bei ihnen sieht. Aber wenn ich bei euch so gucke, dann ist das bei euch auch so, dass ihr versucht von überall so Leute herzuholen. Oder man sieht mal auch eine Jessie J oder so. Also bei euch ist alles am Start. speaker-1: Ja, das ist richtig. Wir hatten schon deutschlandweit, wir Dänemark, England, Tschechien, Österreich, jetzt die Schweiz. Das ist wirklich so, dass wir schauen, dass wir gute Talente, neue Talente gerne bei uns zeigen wollen. speaker-0: Und hinzu kommt dann glaube ich auch, was bei euch ein wichtiger Faktor ist, dass er halt viel wirklich storybasiert arbeitet. Das heißt, wenn man vielleicht 7, 8 Matches hat, dann haben mindestens 6-7 eine Story zu erzählen. Beziehungsweise in den Matches wird auch die Story erzählt oder weitererzählt. Ist das ganz gut beschrieben, wie euer Produkt ist? speaker-1: Ja, das stimmt. Das versuchen wir eigentlich immer. Es müssen ja nicht immer jahrelange Storylines sein oder monatelange. Manchmal sind es auch nur ganz kleine Stories, dass man weiß, warum dieses Match jetzt stattfindet. Das versuchen wir schon durchzuziehen. Es ist nicht immer so einfach, gerade wenn Verletzungen zum Beispiel dazwischenkommen, aber das ist eigentlich der Anspruch. speaker-0: Ja, ich glaube, das ist auch gar nicht so einfach zu koordinieren, wenn man einen Wrestler von überall halt dann auch da hat. Weil der Terminkalender oder auch den Terminkalender, den der ein oder andere Wrestler vielleicht nicht führt oder Wrestlerin, weil er vielleicht mal doppelt gebuckt ist. Also ihr werdet das alles auch schon erlebt haben, wie das in Wrestling Deutschland manchmal läuft. Wie wichtig ist da dann auch so ein Plan B zu haben, beziehungsweise immer zu wissen, hat Leute in der Hinterhand. die man immer noch fragen könnte, dass sie Zeit haben. speaker-1: Das ist ganz wichtig. Das ist tatsächlich ganz wichtig, immer ein Plan B zu haben. Aber das, was du sagst, ist richtig. Ich wurde auch schon öfter mal auf Personen angesprochen oder man hat ja vielleicht auch noch so seine eigenen kleinen, ich sag mal, Wünsche, wen man vielleicht nochmal bei sich gerne zeigen würde. Das klappt halt nicht immer, weil manche Worker haben halt wirklich volle Terminkalender von 52 Wochenenden sind da schon 50. Voll, das ist leider wirklich so. Bei den Mädels wird es ganz schlimm. speaker-0: Aber die haben halt auch so ein Alleinstellungsmerkmal und gut geführt, die Wrestling League hat heutzutage einen Frauenmatch auf der Karte. Insofern, so viele Ligen wie es im Moment gibt, Petra, da hat man was zu tun, glaube ich. speaker-1: Richtig, Also dadurch, dass wir deutlich weniger Frauen haben, nicht nur in Deutschland, das ist wirklich schwierig. speaker-0: Ihr habt selber auch keinen im Moment der aktiv freniert von euch ist als Dame, catcht. speaker-1: Von den Frauen? Nein, leider nicht. hatten schon viele, zeitweise hatten wir vier Stück im Training gleichzeitig. haben alle irgendwann aufgehört, aus Schulgründen, aus Ausbildung, ganz unterschiedlich. Wobei doch, Moment mal, ich habe ja Blödsinn erzählt. Wir haben Mädels, nicht Frauen, wir haben aber Mädels im Training tatsächlich. Ja, im Alter von elf bis, nee, von zwölf bis vierzehn und davon drei Stück. speaker-0: Meine Tochter ist so verrückt, die will ja auch bei euch anfangen zu trainieren, aber ich hab mit Ivan abgemacht, vor 16 geht da gar nichts. Das haben wir ihr klar gemacht. Aber ich finde das halt auch so spannend und trotzdem versucht ihr halt Frauenwrestling auch zu präsentieren. Ihr habt Lex Havalo da, Wile Zane hat den Titel, Rorschald Saga hattet ihr da. Was willst du sagen? Was muss man dafür tun, dass man vielleicht auch mehr Mädels ins Training bekommt? Auch zu euch dann. speaker-1: ist eine gute Frage. Wenn ich das selber wüsste, dann hätten wir wahrscheinlich auch zehn. Ich habe keine Ahnung. Also das Traurige ist, dass viele wirklich Talent haben. Ich kann dir nicht sagen, warum die dann aufhören irgendwann. Das ist bei den Männern auch so, aber bei den Frauen ist es irgendwie doppelt bitter, finde ich. speaker-0: Ja, weil du mehr Männer vielleicht auch im Wrestling-Training hattest als Frauen dann irgendwie. Und jede, die dann aufhört, ist es dann halt vielleicht noch schwerwiegender. Was würdest du sagen, wenn dich jetzt einer fragen würde, so wie ich, wenn du die Suplex-Schmiede nicht kennst, Petra, du hast die Entwicklung am Anfang gar nicht wahrgenommen, aber siehst jetzt, was da ist. Wenn man dich fragen würde, Petra, wie viel harte Arbeit ist da auch reingeflossen von euch allen? Und wie viele Leute vielleicht helfen dann auch mit bei den Shows, wenn du... Wenn du so mal überschlaggerechnet hast, was willst du sagen? speaker-1: wie viel harte Arbeit. Also das war schon oder es ist halt viel Arbeit. Also wir haben ja wirklich von Null auf angefangen. Das erste Sommerfest war 2021 und wir jetzt vier Jahre lang machen geschaut. Jetzt im fünften Jahr, wo wir Shows machen und haben das auf im Februar 350 Zuschauer geschafft tatsächlich. Aber das geht halt auch wirklich nur mit viel Arbeit. Wir flyern viel, wir plakatieren, wir machen machen Werbung. Aber, und da kommen wir nämlich zu den Helfern, also wir haben tatsächlich ein großes und gut funktionierendes Team, wirst du wahrscheinlich bestätigen können. Also wir haben im Verein, ich glaube aktuell, 34 Mitglieder und tatsächlich nicht alle hier ansässig, tatsächlich einige kommen noch aus der Gründungszeit, aber die, die hier im Umkreis wohnen, also das... Da sind viele bei den Shows vor Ort. Das geht ja morgens ⁓ neun schon los mit dem Aufbau und geht dann auch bis nachts ⁓ elf. Aber wir haben wirklich dann unsere, ich weiß nicht, 20 Leute bestimmt, die da im Einsatz sind in den verschiedensten Bereichen. speaker-0: Wie anstrengend ist auch für dich persönlich so ein Showtag, Petra? speaker-1: Also es war schon mal schlimmer. Also die ersten war ich wirklich todesnervös, muss ich sagen, weil ich immer Angst hatte, haben wir was vergessen, haben wir wirklich an alles gedacht und mittlerweile werde ich ruhiger und dadurch wird es dann auch besser, weil in den Zeiten, ich so nervös war, also es kam auch schon vor, dass wir hier was Wichtiges dann tatsächlich vergessen hatten und nochmal losfahren mussten, das wird besser und dadurch wird es insgesamt halt auch entspannter und besser, weil man eben nichts mehr vergisst. Sobald man halt mittlerweile weiß, okay, ich muss das mitnehmen, das mitnehmen, das noch besorgen. Also es wird besser. speaker-0: Was würdest du sagen ist deine Hauptaufgabe bei einer Show, wenn die stattfindet? speaker-1: Am Showtag selber. Also Hauptaufgabe ist, dass ich erstmal die Abendkasse mache und den vorverkauf. Das ist so meine feste Aufgabe, die ich eigentlich auch nicht abgeben möchte oder umgern. Und ansonsten schaue ich eigentlich, dass ich so, ich sag mal Mädchen für alles bin. Also ich bin wirklich noch Promoter, die irgendwie selber mit anfasst. Also egal, ob am Tresen Hilfe gebraucht wird, ob ich, ich habe auch schon Flaschen eingesammelt. Ich habe schon Infos von da nach da weitergegeben, weil irgendwas dann war, mit dir für alles halten. speaker-0: Ja, ich finde das spannend. Du kannst dich sicherlich damals auch noch an Vorwürfe erinnern, wo euch Leute gesagt haben, was glaubt ihr denn, warum ihr Wrestling machen könnt? Ihr habt doch gar keine Ahnung. Aber ich finde spannend, was ihr gemacht habt. habt euch immer Leute auch zur Seite geholt, sei es Ivan Kiev oder andere Leute, auch Michael Knight zum Beispiel, die euch immer so ein bisschen einen Schritt weitergegeben gebracht haben. Das heißt im Endeffekt wart ihr nie allein, wo man sagen könnte, da sind Leute, die eigentlich Wrestling-Lien sind und die machen da irgendwas nur. Und das war bei euch nie so, aber es wurde am Anfang euch vorgeworfen, Petra, das weißt du. speaker-1: Ja, das stimmt. Aber das ist eigentlich auch eine gesunde Einstellung, die wir alle haben und auch immer hatten. Wir haben ja schon Vorstandswechsel gehabt. Ich habe immer schon gesagt, ich habe bestimmte Sachen, die ich kann, und ich habe aber auch Sachen, die ich nicht kann. Und aus denen halte ich mich aber dann auch raus. Und wenn ich es nicht kann, weiß ich aber mindestens zwei, drei, vier Leute, es können, und die frage ich ⁓ Hilfe. Und das hat bis jetzt super geklappt und ist, glaube ich, auch, wenn man mich fragt, der richtige Weg. speaker-0: Sollte es zumindest sein, auf jeden Fall. Was läuft so Petra? Was ist nötig, ⁓ vielleicht dann auch über diese 350 Zuschauer bei der Suplex-Schmiede rüberzukommen? Wollt ihr da drüber kommen? Wollt ihr größer werden? Was ist da die Idee bzw. die Planung? speaker-1: Also, ja, das ist eine spannende Frage, weil wir eigentlich, ich weiß gar nicht, ob es überhaupt so ein Ziel gibt. Also groß, größer geht natürlich immer. Aktuell ist es so, dass wir 400 Zuschauer haben dürfen von der Stadt aus im Schuppen 6. Und also das würde ich mir wünschen, dass ich einmal da stehen kann und verkünden kann, wir sind ausverkauft. Das würde ich wirklich einmal wünschen. Ja, und ich würde mir wünschen, dass die Schmiede wirklich das als das anerkannt wird, was sie ist und was wir erreicht haben. speaker-0: Ich glaube, das wird gesehen in der Szene, was er reicht, weil das tatsächlich gerade schon so bisschen wie ein Vorwurf schon angehört, dass vielleicht immer noch über euch drüber hinweggeguckt wird, Petra, wenn ich das fragen darf. speaker-1: Nee, ich hab nur manchmal das Gefühl, dass wir nicht als das wahrgenommen werden, was wir sind. Mit eben 300, 350 Zuschauern und die ja auch konstant. Und das würde ich mir wünschen, dass man das anerkennt als ja doch feste Größe mittlerweile in Wrestling Deutschland, Wrestling Norddeutschland, wie immer man das sagen möchte. speaker-0: Ein großer Punkt, wir hier oft auch über Bayern schon gesprochen und wie schwierig das sicherlich auch ist, wenn du da auf einmal gefühlt sechs, sieben Promotions hast, die sich ⁓ Umkreis von 120 bis 60 Kilometer streiten und da veranstalten gefühlt. In Norddeutschland war es schon immer ähnlich, obwohl meistens oder oft sogar weiter auseinander. Was glaubst du, wie wichtig ist auch eine Zusammenarbeit mit anderen Leuten auch für euch als Suplex-Schmiede, aber auch für Wrestling vielleicht in Norddeutschland? speaker-1: Also aus meiner Sicht sehr wichtig, haben wir auch von Anfang an so gemacht, machen wir heute noch, geht auch über Norddeutschland hinaus. Also wir helfen eigentlich gerne, wenn Hilfe gebraucht wird, gewünscht wird, man tauscht sich aus und es bringt einen immer weiter. Also aus meiner Sicht eigentlich das Wichtigste, was man machen sollte, weil ich wäre nicht da, wo ich heute bin und die Schmiede wäre nicht da, wo sie heute ist. wenn wir andere nicht gehabt hätten. Und ich glaube, dass man immer voneinander lernen kann und immer voneinander profitieren kann. Und sei es nur, wenn ich mir da ein Rat hole oder zweite Idee oder, oder, oder. speaker-0: Was sind Personen, wenn ich dich fragen würde, Petra, die dir auch so auf deinem Weg als Promoter geholfen haben, die dich vielleicht unterstützt haben? Gibt es einen Namen, den du nennen kannst und nennen möchtest? speaker-1: die mir als Promoter geholfen haben. Ja, es war, also am Anfang war es ja so, irgendwann ist Dave Davis, wir müssen jetzt nochmal ganz zurückspringen, der ist ja irgendwann nach Bayern gezogen und war dann natürlich für uns als Trainer auch nicht mehr greifbar. Und dann musste man schauen, okay, wie machen wir jetzt hier oben weiter? Wo bekommen wir jetzt einen Trainer her? Und da war es zum Beispiel André Trucker, mit dem wir Kontakt hatten, der dann wirklich ein paar, ich sag mal, Veteranen hier oben zum Gespräch zusammenge... gerufen hat bei uns im Keller und dann saßen da auf einmal fünf Männer, die ich ja vorher auch nur im Ring gesehen hatte und haben sich angeboten, den Trainer bei uns zu machen und damit fing es schon an. Ja das zog sich eigentlich so weiter. Es gibt viele, die einen immer unterstützen, ob sie ein offenes Ohr haben oder ob man sich austauscht. Andre Steinblock zum Beispiel, Matt Bucknack kann ich an dieser Stelle sagen, der immer ein offenes Ohr hat. Wirklich viele. speaker-0: Die waren auch noch René Schorr bei der Schmiede eine Zeit lang. Finn Freihard war Trainer eine Zeit lang. Ivan und auch Cody hat eine Zeit lang auch bei trainiert. speaker-1: Ja, ja. Ja, das stimmt. so du es sagst, stimmt. Als Dave gegangen ist, hat es René Shaw übernommen. Genau, und der ist nämlich nachher auch nach Berlin zurückgegangen, ja? In seine Heimatstadt, so war das. Und dann saßen wir nämlich mit André Trucker, Michael Knight, Ivan, Lucas Robinson bei uns und haben überlegt, wie es weitergehen kann. Und die haben alle ihre Hilfe angeboten, wollten sich das aufteilen oder haben sich auch eine Zeit lang aufgeteilt. Das war nachher auch nicht unbedingt machbar, kamen auch nicht alle aus Lübeck. Genau und jetzt hat es sich zu so einem festen Trainerstab entwickelt, dass Ryan Clark unsere Jugendlichen trainiert und Ivan Fest, Fortgeschrittenen. speaker-0: Also wenn man in Norddeutschland Wrestler werden will und man hört, dass Ivan Kiel für irgendwo Training gibt. Also ich glaube schon, dass der ein oder andere Wrestler, der in Deutschland so catcht, der wurde von Ivan trainiert, glaube ich auch. Auch so Leute wie Koray und so was noch. Ich glaube Generationen von Leuten, die auch aus Berlin kommen, die wurden einfach von Ivan auch trainiert. Das darf man halt nicht vergessen. Ich glaube, Ivan ist ein sehr, sehr unterschätzter Wrestler, aber du hast eben einen Namen genannt. speaker-1: Das stimmt. speaker-0: Und ich finde, den wird viel zu wenig gesprochen. Lukas Robinson. Und Lukas, ich werde dich markieren mit allen Accounts, die du alle sicherlich nicht mehr nutzen wirst. Aber es ist schade, dass du nicht mehr catcht, weil du warst ein Mehrwert für jede Liga und ich fand auch für jedes Publikum war Lukas immer ein Mehrwert. Oder, Petra? speaker-1: Richtig, absolut. Also Lukas, wenn du das hörst, komm von deiner Weltreise wieder und dann wieder in die Ränge Deutschlands. speaker-0: Ich durfte eure Revival-Show von der MWR quasi ansagen. Ich hab noch mal den Waschbären Lawrence Roman angesagt. Und so was ist halt passiert damals gegen Nick Schreier. Hat er gecatcht, dass es META beim Karat aufgefallen. Warte mal, die haben doch bei der MWR in Lübeck gegeneinander ... Ich sag ja genau, der Waschbär. Ja? Und der Waschbär-Song überhaupt noch mal abgespielt wurde, das war ja noch mal hervorragend, ich fast gesagt. das Das Ding ist ganz einfach und dadurch auch so ein bisschen das Gefühl bei euch, dass das auch so ein bisschen, dass ihr sowas gerne macht. Auch so eine Hommage an diese Zeit von der NWA nochmal geben. Den Leuten, sowas auch wie Tim Carstens und solche Leuten, denen halt auch nochmal zeigen, dass die halt so bisschen für euch dann auch den Weg geebnet haben. Und das finde ich ehrlich gesagt schön. Guck mal, mit Heiko ist ja jemand, der auf jeder Sprosse ja fast, porer hätte ich fast gesagt. MWA herauskommt. Endeffekt, der ist jetzt bei euch auch dabei. Ich sag mal so, ich hab auch gedacht, dass Heiko irgendwann weg ist vom Wrestling, aber es zeigt sich da auch wieder, man ist nie weg vom Wrestling. Und wichtig ist so einer auch für euch mit so viel Erfahrung, wie Heiko das dann auch hatte mit Puppen, mit allem Drumherum, mit Shows machen bei der MWA. Petra, wichtig ist so einer wie er. speaker-1: Ja, sehr, sehr wichtig. weil Heiko kam dazu. Wir können das ja mal für die Hörer noch erzählen, wie das war mit der MWR-Gedächtnisshow, was du meintest. Wir hatten die ersten vier Shows immer unter dem Gimmick eines Wrestlers oder eines Tagteams und hatten da halt diese MWR-Gedächtnisshow. Wir konnten nicht in unserer Stammlocation veranstalten und haben dann in der alten MWR-Location veranstaltet und haben das Ganze Once Upon a Time genannt. Und da kommt nämlich das, wo einem wirklich Leute auch unter die Arme greifen, wie du sagst. Laurence Roman als Waschbär, der schon lange nicht mehr als Waschbär unterwegs war und hat gesagt, Mensch, ja, tolle Idee, ich mach das für euch. Lukas war, glaube ich, eigentlich auch nicht mehr aktiv, kam und ist für uns angetreten. Matthias Bernstein. speaker-0: Mit dem alten auch so ein Wrestling-Deutschland. Richtig? Ja, verrückt, wirklich. das war eine verrückte Sache. Ja. Macht es euch Spaß, solche Sachen auch zu machen, Peter? speaker-1: Ja, absolut, Und ich habe halt auch festgestellt, dass die Leute auch gerne so was dann mitmachen. So, wenn das Sinn und Verstand hat, wenn man nicht jetzt sagt, Mensch, mach mal die nächsten fünf Jahre noch den Waschbär, sag ich jetzt mal. Also ich glaube, da hatten alle Spaß dran. Und wir erzählen gerne auch so Sachen mit, wie du sagst, mit Tim Carstens, der dann da ja auch nochmal nach, ich glaube, zwei Jahren Pause in den Ring gestiegen ist und dann gesagt hat, Mensch, ich möchte gerne noch ein letztes Match machen, ein allerletztes. Können wir das machen? Für uns war sofort klar, ja, natürlich machen wir das. Das war dann ja drei Monate später bei uns in der Baustelle, wo Tim Carstens sein letztes Match gegen Finn Frei hat, gekämpft hat. Das ist großartig. Solche Sachen zu ermöglichen, das ist großartig. speaker-0: Ja, also wie gesagt, ich glaube auch viele Leute, die früher dann bei der MWR waren und vielleicht gar nicht bei der Suplex-Schmiede sind. Vielleicht hat man den einen oder anderen auch gewonnen, dass er vielleicht dann auch zur Suplex-Schmiede gegangen ist. Und ich finde das halt so spannend, auch wie das vom Publikum dann so aufgenommen war. hat bei jedem halt das Gefühl gehabt, das ist was, das wir lange so nicht mehr gesehen haben, aber wir lassen uns da auch für einen Abend mal wieder voll drauf ein. Und das hat voll funktioniert, ehrlich gesagt. Kaputt, ehrlich gesagt. speaker-1: Ja, danke. Danke. speaker-0: Und wie gesagt, haben am Anfang noch drüber gesprochen, dass es nicht immer einfach ist, auch Wrestling-Shows zu veranstalten. Wenn man dich fragen würde, Petra, was ist dich der schwierigste Aspekt bei der Wrestling-Show, an dem du arbeiten musst, beziehungsweise an dem du arbeitest, dann im Gesamtkontext von der Vorbereitung zur Show bis zur Show? Was denkst du, was ist das Nervigste für dich? speaker-1: Das nervt sich. Das kann ich so gar nicht sagen. Das fängt ja an mit diesen ganzen Genehmigungen bei der Stadt. Das war tatsächlich dieses Jahr ein bisschen anders als sonst und dahingehend ein bisschen zeitaufwendig und nervig. Ich glaube, ich kann das gar nicht sagen. speaker-0: Das gibt's selten, du hast an allem Spaß. Das ist auch was Schönes. speaker-1: Ich glaube, das nervigste sind mit die Tourenplanung. speaker-0: Man muss dazu sagen, die Nord-Ost-Connection jetzt auch nicht so weit hergeholt ist, wenn ich sage, dass sie schon auch viel für ERW dann auch bei den Shows macht. speaker-1: Ja, das ist richtig. Das ist richtig. Man hilft sich gegenseitig. Man hat es ja bei der letzten Lübecker Wrestling Nacht gesehen. Da war die ganze ERW-Tresen-Crew ja bei uns und genauso helfen wir dort. Das ist ein tolles Miteinander, wirklich ein tolles Miteinander. speaker-0: Sie mal hinter dem echten Tresen standen. ist ja auch mal was. speaker-1: Die wollten den noch abbauen und mitnehmen. speaker-0: Ich finde das auch schön, dass man dann auf die Art und Weise zusammenarbeitet. speaker-1: Ich muss auch sagen, man lernt ja auch immer voneinander. Also wir haben ja viel auch von anderen immer uns abgeschaut. Ich sage das auch jedem, wenn mich irgendjemand auf irgendwas anspricht. Zum Beispiel unseren Plan für das Padding zum Beispiel oder wo man die Ringmatte mit festmacht. Das haben wir alles nicht selber erfunden. Das haben wir uns immer bei anderen abgeguckt, die es irgendwie besser gemacht haben. Und man kann immer voneinander lernen. Was ich ja vorhin schon sagte. speaker-0: Ja, das ist auch der Punkt. Was glaubst du, was gibt es, was du noch verbessern würdest, was in der Schmiedegade ist? Gibt es irgendwas, wo du noch mehr Augenmerk drauflegen würdest, was du besser machen würdest? speaker-1: Ja, es gibt immer Kleinigkeiten, die wir besser machen müssen. Ich glaube, insgesamt läuft das alles schon ziemlich gut. haben seit Anfang des Jahres auch eine Leinwand, die wir uns immer gewünscht haben, wo wir dann auch mal Videos abspielen können. Haben wir jetzt seit Anfang des Jahres fest. Jetzt hatten wir letztes Mal auch solche Funkgeräte in ihr. Funkgeräte, das war super. Es kommt immer ein kleines Stück dazu, wo man immer noch besser werden kann. speaker-0: Ja, Ringrichter-Team ist bei euch auch eigentlich immer gesetzt. Ja. Ja. Ich habe es euch auch schon mal im Privaten gesagt, aber ich finde es auch immer wieder schön, Sven zum Beispiel zu sehen. Weil ich finde, dass er sehr gut erringt hat. Kevin sieht man ja leider überall, hätte ich fast gesagt. Aber so einen wie Sven und dass der dann auch weiterhin eine Chance bekommt, so etwas zu machen, ich sehr gut, ehrlich gesagt. speaker-1: Ja, das stimmt. Also Sven Kantenberg tatsächlich auch von der MWR hier in Lübeck und der hatte eigentlich aufgehört mit dem Wrestling und dann haben wir halt überlegt im Team, Mensch, wir brauchen Ringrichter, wie machen wir das denn eigentlich? Und ja, dann hatte Mücke die Idee, Mensch, was ist denn mit Sven? Und dann haben wir gedacht und so frech waren wir eigentlich von Anfang an, dann haben wir ihn einfach mal angeschrieben und haben gefragt und Sven hat sich tierisch gefreut, dass man an ihn gedacht hat und ja, es ist jetzt seitdem fester Bestandteil der Schmieder und soweit ich weiß auch nur beinahe schmieder aktiv speaker-0: Ja, und einer der größten Ägypten-Influencer im deutschen Wrestling. Das ist richtig. Wenn man was übertauchen und Ägypten lernen will, einfach mal zu Sven gehen. Das stimmt. Dann nimmt man was mit auf jeden Fall. Der ist mehr in Ägypten als bei der Arbeit, hätte ich fast gesagt. Aber so kommt es mir langsam vor. Schöne Grüße solltest du das werden, Sven. Mach weiter so auf jeden Fall. Ihr seid eine Promotion auch von von Thompson geben. Wir Wale 10 zum Beispiel. angesprochen, da würde ich dich mal fragen, wie kommt so was zustande, dass man auch so jemanden, der so lange verletzt war, dann auch die Chance gibt, einen Titel bei euch dann zu holen? speaker-1: Weil Saint war ja vorher schon 2023 in der Baustelle bei uns fester Teil der Shows. Ja, immer sehr zuverlässig hat dann einen eigenen Fanclub praktisch schon hier in Lübeck sich aufgebaut und hat sich dann ja verletzt und war wirklich lange, lange raus. Und für uns war immer klar, also wenn sie wieder fit ist, bei uns hat sie auf jeden Fall einen Platz und ja, so kam das zustande. speaker-0: Ich finde die Entwicklung auch spannend, weil wenn du bei zwei Promotions dann den Titel der Frauen hältst, heißt das ja, du musst auch schon was können und du hast es angesprochen. Es ist auch nicht so einfach, dann sicherlich auch Frauen zu gucken, die dann auch Matches haben. Und da würde ich dich gerne auch als Frau fragen, ist es so, dass du dir vielleicht sogar manchmal wünscht, dass es sogar mehr Matches dann auch von Frauen auf der Karte gibt? speaker-1: Ja, ich muss es ein bisschen differenzieren. Klar würde ich mir das wünschen, auch dass wir vielleicht jede Show Frauen-Matches präsentieren können. Wir machen jetzt jede zweite Show. Aber ich habe das auf Social Media schon, als die Frage kam, geschrieben, ich möchte halt aber auch dann wirklich Frauen-Matches, wo die Frauen zeigen, was sie können und wo sie als das gewürdigt werden, auch was sie sind und was sie können. Und nicht, ich habe es, glaube ich, so schön geschrieben, Pinkel-Matches, sondern die sollen dann auch wirklich das bekommen, was sie verdienen, wenn ihr wisst, was ich meine. speaker-0: Ja, das heißt aber auch, du erwartest halt auch Leistungen, die dir im Endeffekt geben, was auf dem anderen Programm nicht nachsteht. Unbedingt nur, dass man Frauenmensch hat des Frauenwillens und egal wie gut sie sind, aber das ist jetzt halt auf Akad. Also das habe ich richtig verstanden, dass es darum bei euch nicht geht, dass man sich das schon verdienen muss. speaker-1: Ja genau, das meine ich. Ja genau, es geht jetzt gar nicht ⁓ Erfahrung und so weiter. es können ja auch Wookies genauso gut starten, nicht genauso gut, ihr wisst was ich meine. Also mit der Erfahrung zum Beispiel hat das nichts zu tun, aber wirklich mit dem Können. Also wenn wir Frauen-Matches präsentieren, dann sollen die wirklich gut sein. Und wie gesagt auch, als das gewürdigt werden, dann als Kämpfer und nicht als ist schön anzusehen oder ach ich geh jetzt mal zur Bar, das möchte ich als Frau auch nicht. speaker-0: Ja, ich hoffe auch, und das soll auch nicht die Wahrnehmung sein, dass das dieses Popcorn-Match oder wie du sagst, jetzt gehe ich mal eben auf Klo, das Frauen-Match ist, weil das soll es ja auch nicht sein. Dann braucht man dieses Match nicht buchen. Wir ja auch von Geschichten auch erzählen gesprochen. Was würdest du sagen, wie ist die Zusammenarbeit dann auch, wenn man Geschichten erzählen möchte, auch als Promotion, dann mit den Arbeitern, mit den Aktiven? Wie ist es für euch auch, die Kommunikation? Ist das einfach? das manchmal schwierig? Wie würdest du das beschreiben? speaker-1: Nö, ich finde es nicht schwierig. ich glaube, liegt auch ein Stück weit daran, dass wir eigentlich von Anfang an auch das im Austausch machen. Also wenn jemand eine gute Idee hat und sagt, Mensch, die Grundidee finde ich super, aber wollen wir nicht das und das noch machen oder wollen wir das und das tauschen? Also wir hören da in der Regel drauf oder es entsteht ein Austausch. Und wenn das so auf Augenhöhe ist, dann macht das Spaß und dann macht es auf beiden Seiten Spaß. Also ich glaube, ich habe noch nie erlebt oder vielleicht Vielleicht selten erlebt, dass einer gesagt hat, nee, fühle ich nicht, möchte ich nicht. speaker-0: Ihr holt euch dann Input von den Leuten, mit denen ihr dann Sache auch machen wollt, was die Ideen auch dazu sind. speaker-1: Ja, ja, richtig, richtig. Und meistens entwickelt man das dann ja irgendwie gemeinsam weiter oder von der Seite kommen noch Ideen, ist auf unserer Seite, dass man denkt, ja stimmt und dann noch das und also das ist so ein gegenseitiger Austausch und das ist also für uns nicht schwierig und macht eher Spaß wirklich. speaker-0: Das große Problem für eine Wrestling-Liga ist manchmal, wenn eine andere Promotion eine Show macht, wo man vielleicht viele Leute hat, die auch bei einem selber antreten. Dann kann man den Kopf in den Dach stecken, Petra. Oder man kann versuchen, das Beste daraus zu machen. Und wir wollen jetzt nicht drüber sprechen, warum die Leute bei Unlimited sind und die da auch große Stories haben und man vielleicht versteht, warum die dahin gehen. Aber warum ihr... für mich und meiner Meinung nach das Beste aus der Situation ausgeholt hat. Das kannst du mir mal erklären. Petra, wie kommt es zu der Show, die da stattfinden wird, wo auch die Unlimited Show ist? speaker-1: Ja, also erst mal muss dazu sagen, das ist halt auch irgendwie so eine Einstellungssache. Also für uns war das nie ein Problem, wenn jemand gesagt hat, Mensch, ich gehe da und dahin oder es gab es auch schon, dass Leute das vielleicht auch mal vergessen hatten und dann gesagt haben, Mensch, aber da bin ich eigentlich bei der und Promotion und dann eigentlich findet man immer einen Weg und das andere oder wie du ansprichst, Unlimited, natürlich viel öfter veranstaltet als wir. und da Anwesenheiten nur mal gefordert sind, da hatten wir immer Verständnis für das nur mal einmal vorneweg. Und ja, wir haben dann gedacht, okay, da müssen wir irgendwie was tun. Und die Schmiede ist seit letztem Jahr Mitglied der EUWA. Ich weiß nicht, ob das allen was sagt, wahrscheinlich nicht. Ein Zusammenschluss aus Indie Wrestling-League weltweit. Ist zum Beispiel auch Fightback-Mitglied hier aus Deutschland. Wir sind auch, glaube die einzigen beiden aus Deutschland. Und ja, und ich habe gedacht oder wir haben uns dann überlegt, Mensch, Wir können das doch nutzen und haben dann dort mal gefragt, wie das aussieht, ob wir nicht da was auf die Beine stellen können. Und so kam es zu dieser Show. Und wer das Showplakat gesehen hat, also wir werden das erste Mal zwei texanische Wrestler bei uns haben und sind ganz gespannt, wie das wird. Es wird noch internationaler an dem Tag. Spannend, spannendes Projekt. speaker-0: Du darfst nicht zu viel verraten. Ich hab's grad schon rausgehört. Da kommt anscheinend noch mehr Krach ab. Das ist schon so ne spannende Geschichte halt, ein bisschen die Fühler dann auszustrecken und ne Show. vielleicht mit Leuten zu machen, die man sonst so gar nicht bis jetzt wahrgenommen hat oder gesehen hat. Ich finde das sehr, sehr spannend, weil der Punkt ist ja auch, eure Leute, dann auch da sein werden, die können an sowas ja auch nur wachsen, dann vielleicht mal mit ganz anderen Leuten zusammenzuarbeiten. Und dann nehmen wir halt so Leute wie Basti Diamond, wie ich angesprochen habe, Jesse Pan, oder wir nehmen halt so Leute wie Ryan und so was, die halt auf eurer Trainingsschule kommen. Und ich finde das Konzept Ehrlich gesagt richtig, richtig cool. Ich glaube, ich werde nach Lübe gehen, aber das ist auch dich da dran. Ist es manchmal schwierig, sowas auch aus dem Weg zu gehen, dass man dann mit solchen Shows dann auch kollidiert und vielleicht an so einem Datum selber so eine Show anfängt? speaker-1: Das stimmt. Ja, ganz klar. Also es ist manchmal auch unvermeidbar. Also wie jetzt da im Sommer bei uns. ist halt, du bist ja von deiner Location auch ein bisschen abhängig und wenn die halt belegt ist, dann hat man manchmal so wie wir jetzt im August da einfach keine Chance. Also ansonsten hätten wir glaube ich zwei Wochen nach der jetzigen Show veranstalten müssen oder irgendwie sowas. Ansonsten war die Location ausgebucht. Manchmal kann man einfach nicht schieben und dann muss man eben das Beste aus der Situation machen. Wir haben das im Dezember zum Beispiel auch immer. Also wir können zumindest in der jetzigen Location nie eine Dezember-Show machen, weil der Shop im 6 einfach den ganzen Dezember für eine Theateraufführung vermietet und innen auch bebaut dann ist mit dem Bühnenbild. Das ist halt so. speaker-0: Mach mal Theaterwrestling, da müssen wir mal einen Abend hier. Das Ding ist halt, wenn ich dich jetzt fragen würde, guck dir dann auch nach anderen Heilen, dass man so was vielleicht dann ausfüllen kann, dass man vielleicht dann im Dezember schon ne Show macht irgendwie. speaker-1: Da sprichst du was an. Ja, tatsächlich suchen wir eine neue Veranstaltungslocation, weil wir nächstes Jahr oder ab nächstem Jahr nicht mehr im Shoppen 6 veranstalten können. Suchen wir tatsächlich gerade eine neue Location. Ja, das stimmt. speaker-0: Also wenn einer einen kennt, der einen kennt, ne? Ruhig Bescheid sagen, weil das so click-schwindet. speaker-1: Ja, wir sind schon gut vorangekommen eigentlich, haben es aber noch nicht finalisiert und deswegen noch nicht veröffentlicht. speaker-0: Ist es schwierig oder ist es einfach als Wrestling Promotion eine Location zu finden in so einer Stadt wie Lübeck? speaker-1: Also ich glaube speziell in Lübeck ist es halt sehr, schwer, weil wir viele denkmalgeschützte Gebäude haben oder auch viele diese alten Bauten, gerade auf der Altstadtinsel. Und wir brauchen ja nun eine gewisse, erstens Stabilität und zweitens eine gewisse Deckenhöhe. Und das ist tatsächlich nicht einfach, nicht einfach. Aber es ist nicht unmöglich. speaker-0: Ich bin sehr gespannt, weil auch so Detembershows, da kann man vielleicht noch die ein oder andere Weihnachtsfeier, die vielleicht dann zum Wrestling auch geht, mitnehmen. Sonst ist es vielleicht gar nicht so unschlau im Dezember, Wrestling zu veranstalten, glaube ich, ehrlich gesagt. Was sind die Ziele auch von euch als Schmiede? Ihr seid eine Trainingsschule, ihr seid auch mit euren Wrestling-Events in Lübeck schon so ein Teil davon. Es gibt in Lübeck dann noch das Queer-Wrestling, glaube ich, was es gab. vielleicht auch noch wieder gibt oder geben wird von Finn Freyja. Aber ansonsten normales Wrestling macht nur ihr in Lübeck. Das heißt, wie viele Shows pro Jahr könnte Lübeck vertragen? Was würdest du sagen? speaker-1: Also wir hatten ja immer das Ziel, vier Shows zu machen. Das machen wir jetzt konsequent im dritten Jahr und das wollen wir halten. Also wir wollen gar nicht öfter veranstalten. Wir wollen auch gar nicht jetzt irgendwie touren oder sowas. Das einzige Ziel ist eigentlich, das zu halten, was wir jetzt haben. Gerne noch mehr Zuschauer. Wie gesagt, mehr geht immer. Und einfach, wie gesagt, so etabliert bleiben, wie wir sind und das halten und dass die Leute Spaß haben und vor allen Dingen so bleiben, wie wir sind. speaker-0: Das ist auch das, glaube ich, wie man den Menschen, der vielleicht noch nicht bei euch war und sich das mal angucken würde. wie gesagt, die 50 Leute, die ihr noch reinkriegen könnt, die versuchen wir hier noch mal reinzuholen. Petra, was würdest du sagen? Was ist der wichtige Punkt, wo du sagen würdest, das macht eure Shows besonders? Was willst du dann nennen? speaker-1: Also ich würde sagen, was unsere Shows besonders macht, ist, was wir schon angesprochen haben, auf jeden Fall die Stimmung, weil die haben wir immer und eigentlich auch von Minute eins bis Ende. Und inhaltlich würde ich sagen, ist es bei uns eine schöne Mischung aus neu und noch nicht ganz so bekannten Gesichtern, gemischt mit Veteranen und ja, gutem Main Event Catch. mit auch mal Frauen-Matches, mit auch mal vielleicht Main-Events, wo es jetzt nicht ⁓ unseren höchsten Titel geht und so weiter. Also wir machen gerne auch mal Sachen anders als andere und ich würde sagen, das macht uns besonders. speaker-0: Was würdest du dir wünschen für euch als Supplickschmiede? Wir haben eben schon davon gesprochen, sicherlich deine neue Halle, wo ihr im nächsten Jahr veranstalten könnt. Aber was sind noch deine Ideen und Wünsche für euch als Supplickschmiede? speaker-1: Ich habe, wie gesagt, ganz viele Wünsche noch, auch mit bestimmten Personen zu arbeiten, dass das uns vielleicht auch mal klappt. Dass das Klima, ich weiß nicht, du warst glaube ich immer mehr Backstage als ich, aber was ich so höre auch von neuen Leuten, kommen oder auch von Veteranen, die dann bei uns mal waren, dass das Backstage-Klima besonders ist. Ich finde, das sieht man auch eigentlich an den Kämpfen. auf wie viel Spaß die Leute haben. wurde mir auch schon öfter mal zurückgemeldet von Zuschauern, die sich auskennen, sage ich jetzt mal. Und das wünsche ich mir, dass wir uns das erhalten können. Also das wäre mir sehr, wichtig, dass das bleibt. speaker-0: Das hoffe ich doch. Und ihr hattet auf jeden Fall immer einen sehr guten Kartoffelsalat und Frikadellen waren auch vegan und mit Fleisch waren immer sehr gute da insofern. beschweren kann man sich da eher weniger ehrlich gesagt. Du als Fan, guckst ja auch, guckst du noch Wrestling dann auch im Fernsehen an oder guckst du dir andere Sachen an oder ist das weniger geworden? speaker-1: kommt. tatsächlich weniger gewonnen. Also wir machen das noch, aber lange nicht mehr so regelmäßig wie es mal war. leider nicht. speaker-0: Ist es auch, weil die Zeit fehlt oder weil man selbst vielleicht auch im Wrestling was macht? speaker-1: Ich würde sagen, es ist eine Mischung aus beiden. Also viel ist die Zeit. Also es ist das ist unfassbar, was man für Abende auch braucht, ⁓ zum Beispiel ein Showplakat zu planen mit unserer Grafikerin oder Pressemitteilung, keine Ahnung, also was da wirklich an Zeit dann auch drauf geht. Ja, aber auch ein bisschen, weil man es selber macht. Klar kann man sich immer mal das ein oder andere, vielleicht habe ich ja vorhin schon gesagt, abschauen oder sagen, Mensch, das war cool. Aber ja, ist es irgendwie anders, ja. speaker-0: Ich gucke auch viel weniger Wrestling, aber ich pick mir dann so Sachen raus, die mich da wirklich interessieren. Zum Beispiel war ich sehr, involviert in dieser Axel-Dieter-El-Grande-Americano-Geschichte. Das habe ich sehr genossen zu schauen, weil ich das sehr, sehr gut erzählt fand. Und da sind wir auch bei dem Punkt. Manchmal ist mir sogar eine gute Erzählung vielleicht wichtiger als das Wrestling-Match. Na gut, im Endeffekt haben wir dann in dem ... ⁓ den wir dann in dem Match bekommen haben, auch noch mal ein richtig kaltes Wrestling-Match dazu bekommen. Aber, Petra, wir beide haben schon oft auch im Privaten drüber gesprochen, dass das oft halt bei vielen Leuten verkannt wird, dass Wrestling halt nicht immer nur die beste Leistung im Ring ist. Und dass da halt oft auch, wir haben es ja erst angesprochen mit euren Stories, aber dass oft auch das Entertainment so bisschen dann auch auf der Strecke bleibt. Und ich habe das Gefühl, dir ist schon wichtig, Dass das halt anders läuft auch bei euch, habe ich das Gefühl recht. speaker-1: Ja, ja, ja, ist richtig. Das gehört eigentlich zu dem Thema, stimmt, das hätte ich auf jeden Fall erwähnen sollen vorhin. Das gehört zu dem Story-Thema mit, Also, ist halt, Wrestling ist halt eine Mischung aus Show und Sport. Und es gibt immer mal Leute, vielleicht der Meinung sind, man sollte den Sport mehr in den Vordergrund stellen und vergessen ganz diesen Show-Teil. Und also, wir stehen eigentlich dafür, dass das genauso seinen Platz hat im Wrestling. Genau das eben, Wrestling ist. Diese Mischung aus beidem und dann gibt es Leute, du hast vorhin schon angesprochen, wo die Matches vielleicht jetzt nicht 5-Sterne-Matches sind, dafür ist das drum herum, aber 10 Sterne und dann gibt es an dem selben Abend halt Matches, das sind dann 6 Sterne. Und genau diese Mischung macht das und genau diese Mischung gibt es bei uns zu sehen. Und das soll unbedingt so bleiben, unbedingt. speaker-0: Glaubst du, dass das auch oft zu wenig gemacht wird, dass man versucht, eine Geschichte zu erzählen? Weil natürlich kann nicht jeder ein Main-Eventer sein und nicht jede Geschichte, du hast es erst gesagt, kann so ausgefallen sein, über Monate, vielleicht über ein Jahr, wie so eine Main-Event-Geschichte oder irgendwas anderes, was man macht. Aber dass man vielleicht auch immer dem Zuschauer vielleicht was mitgibt, wo er investieren kann, sei es positiv wie negativ, ob der Böse oder der Gute. speaker-1: Ja, safe. Also aus meiner Sicht gibt es das manchmal zu wenig. Aber das hängt ja vom Publikum ab. Also wenn ich mein Publikum kenne, weiß ich oder sieht man ja eigentlich, was die sich wünschen, was die brauchen, wo sie emotional mitgehen und wenn sie emotional da sind, dann hast du Erfolg und dann läuft die Show gut. Und ja, ich finde, sollte es öfter geben. Ja, Punkt. speaker-0: Ja, ich finde das halt auch spannend, weil die Diskussion ist halt wirklich oft da, ob es immer das beste Match sein muss oder die beste Geschichte, erzählt wird. Und ich glaube halt, ist so, dass man, und das habe ich hier auch in letzter Zeit öfter gesagt, dass man eher die beste Geschichte im Kopf behält, auf längere Zeit, als dass man das beste Match, weil davon sieht man in der heutigen Zeit viel zu viel. Aber es wird nicht so oft eine richtig geile Geschichte erzählt. Ich glaube auch deswegen hat dieses Chad Gable Kaiser Ding mit den Amerikanern so gut funktioniert, weil da wirklich einfach eine Geschichte von eigentlich aus der Not heraus geboren, wirklich das Allerbeste daraus gemacht wurde. Und das zeigt halt für mich, wie Wrestling auch funktionieren kann. Mir kam das erst halt schon in Kopf, dass ich halt das Gefühl habe, dass es bei euch auch eher darum geht. auch sehr gute Matches bei euch gibt. Aber dass es auch vielleicht ein Match gibt, wo jetzt nicht unbedingt die zwei technisch besten Wrestler im Ring stehen, aber vielleicht die, die gerade die beste Geschichte für sich erzählen können. Und dass das nichts Schlechtes ist. ich finde, von diesem hohen Ross muss der ein oder andere Wrestling-Fan auch manchmal runterkommen, ehrlich gesagt. Dass auch Wrestling ist, Geschichten erzählen und nicht unbedingt ein 5- bis 6-Sterne-Match zu machen. speaker-1: Ja, richtig. Jeder kennt diese Diskussion auch mit, Wrestling ist fake und hier und da. Und dann liest man auch oft dieses Wrestling ist Theater, also sportliches Theater oder irgendwie so steht das dann hier ganz oft da. Und dann denke ich, ja genau, es ist halt eine Mischung aus beiden. Man gehört beides dazu. Also für mich definitiv, es ist nicht immer leicht, es ist nicht immer leicht das, ich sage nicht durchzusetzen, aber daran festzuhalten, weil es schon manchmal dann zur Sprache kommt und man das so ein Stück weit verteidigen muss. Aber ja, also ich finde das richtig und wichtig und nicht nur ich, ich entscheide das ja nicht alleine. Das gehört dazu. Fertig. Vielleicht ist unsere Crowd auch deswegen so emotional involviert, wie sie sind. Keine Ahnung. ⁓ speaker-0: Ja, weil allein der Rookie-Buzz, die Diamond, Endeffekt bekommt die Story so, aber dass das Publikum das auch so annimmt, dass sie voll auf seiner Seite sind, das ist halt, es funktioniert halt sehr gut. Und wenn das so läuft, dann hast du Vorteile. Natürlich kann es auch anders laufen, jetzt funktioniert irgendwas nicht. Das ist halt auch Wrestling. Und ich will jetzt nicht sagen, man kann so scheiße sein, wie man will. Wenn man ein guter Entertainer ist, dann klappt das schon. speaker-1: Aber wir haben so viele Gimmicks in Deutschland. Ich weiß nicht, ob wirklich ernsthaft einer denkt, dass wenn wir Dessou, Dennis haben, dass der direkt aus Dallas aus dem Todesstrak kommt oder so. Das ist ja alles irgendwie gimmick-schwierig. Schwierig finde ich. speaker-0: Ja, Dennis ist auch ein gutes Beispiel, der jetzt ja auch in Berlin dann gegen Klut den großen Titel zum Beispiel gewonnen hat. Der junge Mann hat auch eine Entwicklung hinter sich, beziehungsweise so jung ist der junge Mann gar nicht mehr, das hört er vielleicht jetzt ungern, aber er ist halt auch einer, der ein bisschen später angefangen hat mit dem Wrestling und trotzdem noch geschafft hat, sich da so reinzuknien und wenn man jetzt auch die Fotos von ihm sieht. und ihn auch bei Shows jetzt zum Beispiel sieht, dann muss man sagen, der junge Mann trainiert auf jeden Fall dafür, dass er aussieht wie ein Catcher. So traurig es ist oder so anders es ist heutzutage, musst du sagen, dass das Wert immer weniger, wo du Leute halt wirklich hast, die so viel Zeit vielleicht auch investieren. Bei ihm liegt es natürlich dran, dass vielleicht auch so bisschen Bodybuilding und so was sein Hobby ist, aber du als Promoterin, muss für dich ein Catcher aussehen wie ein Catcher? dass man ihm wirklich abnimmt, dass er auch ein Wrestler ist. Peter, wie würdest du das sagen? speaker-1: Mir persönlich, nee, also das Wichtigste ist eigentlich diese Authentizität im Ring eigentlich für das, was derjenige verkörpert. Und auch da ist es eigentlich die Mischung, es macht. Natürlich brauchen wir die Pete Bounds aus dieser Welt, desso Dennis hast du angesprochen, da hatten wir letztes Mal Tobi Wellenschein. Klar sind das Männer, die so diesem Ideal entsprechen, aber ich finde, wenn du das... authentisch rüberbringst und dann bist du auch Catcher, dann gehörst du auch dazu. Definitiv. Das ist ja diese Mischung aus Show und Sport. Also das gehört beides dazu. Definitiv. Und das gab es ja auch schon immer im Wrestling. Ob ich jetzt Yokozuna nehme zum Beispiel, der sah ja auch nicht aus wie ein Adonis jetzt. Also das hat doch alles seine Berechtigung im Wrestling und das muss so sein. speaker-0: Ja, so Junge, ein Typ fehlt manchmal in der deutschen Wrestling-Szene. Ja, wirklich, also einfach einer, der wirklich abräumt, sag ich mal. Da war ich sehr, sehr positiv überrascht und da sind wir wieder bei eurer Show, wie auch ein, wie gesagt, ein Iron-O wahrgenommen wurde. Und wie ehrwitzig ich das finde mit diesem, hätte ich fast Zaubertrank von Prüger gesagt. speaker-1: Ja. Ich weiß, was kommt, ja. speaker-0: Ich hätte nicht gedacht, dass die Crowd das so kauft und dass dann, er aufgeräumt hat, die Reaktion so groß werden wird. Und das hat mich wirklich für Oog gefreut, ehrlich gesagt. Weil es ist ja so, er kommt halt nicht von euch selber, kommt von der BCW, aber wird mit offenen Armen bei euch entfangen. ich muss ganz ehrlich sagen, Oog ist ein sehr, sehr spannender Charakter, weil was der macht, hat Impact. Und wenn er was nicht macht, was Impact hat, dann macht er das nicht. Und das finde ich halt spannend bei ihm, ehrlich gesagt. speaker-1: Also da muss ich sagen, ich mit denen oder ich glaube wir alle von den Reaktionen auch mehr als überrascht. Also das war zum Beispiel das, was ich vorhin sagte, das war eine Idee, die hier vom Mücke kam in dem Fall. Er hat das dann, also wir haben das alle gesagt, ja, ja, das könnte was sein. Und er hat das dann mit den Jungs besprochen und die beiden haben gesagt, boah, ja, also das ist eine Story, super. Und haben das mitentwickelt, Beispiel dieses, was du sagtest, mit dem Zaubertrank, mit dem Blauen und dem Roten. ich weiß nicht, man hat den, du warst ja mit in der Halle, man hat es den beiden, glaube ich, auch angesehen. Die haben das gefühlt, aber richtig gefühlt und haben das so ausgestrahlt. Und ich glaube, dass auch genau das zu diesen Crowdreaktionen geführt hat. Das war ja der Wahnsinn. Bombastisch. Da werden bestimmt noch eine Menge sehen. speaker-0: Du erst schon einen Mann angesprochen und wenn ich über Zusammenarbeit im Wrestling nachdenke, du hast schon gesagt mit Wagner und so ist die Zusammenarbeit gut. Aber ich habe schon das Gefühl, dass auch gerade ihr und auch gerade André Steinblok und Stefan und so, dass ich da auf jeden Fall Leute gefunden habe, die auch Bock haben, gerade auch in Norddeutschland, Wrestling ein Stück weit zusammen auch nach vorne zu bringen. Gedeute ich das richtig, Peter? speaker-1: Ja, definitiv. Wir würden uns das auch gerne noch mit anderen hier oben wünschen und so weiter. Das läuft halt mal mehr, mal weniger gut. Im Moment ist da gerade bisschen Sand in Getriebe. Aber das heißt eigentlich nie, dass es dauerhaft so ist. Da wird man irgendwann wieder den Weg zueinander finden. Das ist sehr wichtig und gemeinsam schafft man halt auch mehr. ist so. Also größere Sachen kann man dann erzählen oder vielleicht auch mal gemeinsame Shows machen, so diese richtig großen, ja, das würden wir uns auf jeden Fall wünschen. speaker-0: Wir werden eine Open Air Show in Bremen sehen. Ich bin sehr gespannt und hoffe inständig, dass es diesmal stattfindet. Nicht nur, weil ich da Ring-Sprecher bin, sondern weil ich damals schon bei seinem Vater das eine oder andere Mal zu Gast sein durfte. Und Eddie Steinblok auch als Gast damals, wie ich in Weyhe zum Beispiel kommentiert habe mehrere Male. Und das erste Mal Wo ich dann kommentiert hab und alleine war, hat Eddie halt einfach entschieden, er kommentiert mit. Die WXW wusste da nun nichts von, das musste ich denen erzählen. Dann hat auch Eddie natürlich keiner widersprochen, weil man widerspricht in Bremen ja nicht Eddie Steinblock. Ja, gut, da sind Sachen passiert bei Superstars of Wrestling in Hamburg, ist es noch mal passiert. Da hat er dann auch mitkommentiert und hat dann einfach so Sachen die ganze Zeit wie reingesagt. Hier der Tim, der hat eine Ahnung, der weiß, wie es läuft. Einmal die ganze Zeit, er wollte mich halt pushen. Im Kommentar quasi. Er hat mich nochmal obergebracht. Ich weiß, dass Eddie manchmal sicherlich nicht einfach war und schwierig war. So habe ich ihn nicht wahrgenommen. Ich weiß, dass er glaube ich immer dachte, dass Felix Kohlenberg der große Macher gewesen ist bei WXW. Er Tassilo Jung und Jakubi glaube ich gar nicht so auf dem Zettel. Er dachte, das wären nur die Ringrichter da, weil er Jakubi auch als Ringrichter gebucht bei seiner Liga. Völlig verrückt gewesen, aber ich finde schon, dass das Andre schon so ein bisschen, das habe ich auch mal im Ring gesagt, ich weiß, da hast du dich sehr drüber gefreut, dass professionelle Wrestling auch in Bremen ehrt und immer noch professionell veranstaltet. Und wenn man sich die Shows anguckt, dann gibt es ein Sargmatch und solche Sachen, das ist immer so bisschen mit Liebe zum Detail gemacht, was da auch passiert. Jetzt zum Beispiel mit dem Breezy Bruiser, dass das Ceritus auf einmal verschwunden ist und so was. Find ich spannend, was da immer wieder passiert. Gehst du auch so gerne nach Bremen, wenn ich dich fragen darf? speaker-1: Ja definitiv. Ja, tatsächlich ja, sehr, sehr gerne. Also ich bin auch gespannt auf das Open Air tatsächlich, aber auch so in dem Eventloft, was sie dort haben, das einmalige Location. Ich weiß gar nicht, wie oft ich das schon Leuten erzählt habe. Also das ist auch einmalig mit seinen weißen Bändern, die da über dem Ring schweben und so weiter. Auch ein tolles Publikum eigentlich, finde ich. Auch schön da an dem Wasser gelegen. Also ja, wir fahren wirklich sehr gerne nach Bremen. Andy haben wir leider nicht kennengelernt, das war leider vor meiner Zeit. speaker-0: Aber die Bremer fahren auch sehr gerne zu euch, weil Stefan ist zum Beispiel jetzt auch bei euch am Kommentar, letztes Mal die zweite Show gemacht, wenn ich es richtig weiß. Er hat sehr, sehr viel Spaß daran und ich bin sehr, gespannt, wo die Zusammenarbeit noch hingeht. Guck mal, ich habe bei euch auch schon ein paar gemacht, wer weiß. Vielleicht wird nächstes Mal eine Klofrau gebraucht, in Lübeck mache ich ja auch. Wenn das Kleingeld stimmt, ich fast gemacht. Aber nein. Ganz ehrlich, Peter, ich kann dir erstmal nur Danke sagen für diese paar Minuten, die du jetzt doch schon fast anderthalb Stunden dir Zeit genommen hast hier, ⁓ dich so ein bisschen bei den Leuten, die die GF der Talk hören. Und das ist immer noch verrückt, dass ich das wieder sagen kann, weil ich mache das noch nicht so lange wieder. Und René ist der Producer und er wird mir nacheinander bestätigen, er kann mal gucken, wann wir angefangen sind. Das möchte ich danach nochmal hören. Ich schreibe es dann in den Text rein, weil ich finde das verrückt. Wir haben speaker-1: Yo, ha! speaker-0: schon sehr viele Folgen aufgenommen, Peter. Und ich weiß, dass du das eine oder andere Mal auch schon reingehört hast. ich bin sehr dankbar über Leute, die auch reinhören und die dann auch Feedback geben, winken mit dem ganzen Gartenzaun hier gerade. Also wäre auch cool, wenn man dann mal hört, wie die Interviews euch auch gefallen. Weil ich sehe ja, dass sie sich angehört werden. Der Punkt ist halt ganz einfach, Petra, einem Leuten auch mal eine Chance zu geben. sprechen, die vielleicht noch nicht so wahrgenommen wurden. Aber 350 Zuschauer im deutschen Wrestling ist schon eine Sache, die kann man als Erfolg werten. Und dass ihr das nicht alleine, Petra, sondern ihr als gesamtes Team jetzt mit dir und Simon auch quasi im Konstrukt jetzt neuerdings, aber auch vielen Helfern natürlich wie Natalie oder Mieke oder solchen Leuten, die dann meistens am Merchtisch die beiden zum Beispiel, Katrin an der Kasse zum Beispiel. ganz, ganz viele Leute. Pierre Möcke, der immer da ist und den Kindern auch zwei Stühle nach der Pause hingestellt hat. Noch mal vielen, Dank dafür, Möcke. speaker-1: Genau, wir haben Flo, haben Linda, wir haben Justin. Ich kann sie alle aufzählen. Ja, also vielen, Dank an euch alle. speaker-0: Da wird viel Arbeit gemacht und ich finde, die wird gut gemacht. Und man sollte nochmal nachdenken, wenn man vielleicht über euch nachdenkt, weil vielleicht der eine oder andere Name bei euch ist, der einem selber nicht gefällt, ob man euch trotzdem eine Chance gibt. Weil vielleicht ist das ja auch, wie man über die Leute denkt, auch nur das, was gar nicht so ist. Und manchmal ist es halt einfach so. dass das 350 Fans im deutschen Wrestling schon eine gute Zahl ist. Und ich glaube auch die 400, die klopfen den Weg an. Deswegen Petra, dir vielen, vielen Dank, dass du das heute hier möglich gemacht hast. Ich hoffe, jeder weiß, dass Petra sich jetzt für eine ganze Wrestlingliga gestellt hat und dass es sicherlich nicht einfach ist und dass da auch noch so viele Namen, die wir eben schon genannt haben, im Hintergrund mit dabei sind, die die Arbeit dann auch machen. Ganz ganz ehrlich, Petra, dir vielen, vielen Dank für eure Arbeit und für deine Arbeit auch. für das Wrestling in Lübeck, auch in Norddeutschland. Ich bin gespannt, wo der Weg noch hingeht. Wir sehen uns dann alle beim Open Air in Bremen. speaker-1: Definitiv. Ich gebe mal den Dank noch gerne zurück, Tim. Vielen, vielen Dank an euch, an dich, an René, da noch so im Hintergrund alles bei euch das macht. Ihr macht das großartig. Wichtige Arbeit fürs Wrestling. Und ich finde die Art, wie du Fragen stellst und wie du die Interviews führst, großartig. Deswegen war ich auch gerne hier heute. speaker-0: Ja, vielen lieben Dank. Ich hab mir irgendwann mal wirklich das Ziel war, dass ich mir gerne was anhören würde, was mich halt auch interessiert. deswegen freu ich mich, dass anscheinend dem einen oder anderen dann auch die Fragen, die ich stelle, weil die kommen ja meistens aus dem Gespräch hinaus. Petra, das heißt, hast es heute ja auch selber gemerkt, du erzählst was, und dann nehme ich darauf Bezug, auch wenn ich vorher eine ganz andere Idee im Kopf hatte, wie ich weitermachen wollte. Wenn es dann aber passt, dann ... dann ist das, finde ich, eher ein Gespräch, als irgendwie, stelle dir nur nacheinander irgendwelche Fragen. Weil das muss so nicht laufen, finde ich. Und dieses Gesprächsformat macht mir sehr, sehr viel Spaß, wenn es dir beim Hören und beim Mitmachen hier sehr viel Spaß gemacht hat, dann macht mir das eine Freude. Aber Petra, das Schlimme ist, du hast die Interviews schon so oft gehört, am Ende, die letzten Worte des Interviews gebühren heute dir, Petra. Das heißt, du darfst allen Menschen, denen du noch was sagen möchtest, jetzt gerne was sagen. Vielen, vielen Dank, dass ihr hier war. Das ist Petra. Spaß. speaker-1: Ja, vielen Dank, Tim. Also ich kann nur allen da draußen sagen, gebt, wenn ihr euch für Wrestling interessiert, wenn ihr WWE schon mal geguckt habt oder immer noch guckt, gebt dem deutschen Wrestling eine Chance, egal ob in Bayern, bei Ivy, bei der BXW, bei der GWF, bei der ERW, bei der ECW, uns, bei Yavara, Maximum, egal. Schaut euch deutsches Wrestling an, gebt dem ganzen eine Chance, geht bei euch vor Ort zu einer Liga. Unterstützt uns, unterstützt die Catcher. Wir freuen uns auf euch. speaker-0: Vielen, vielen Dank, dass du hier warst. Ich hoffe, ich kriege nicht zu doll auf den Deckel, dass ich auch mal Sachen angesprochen habe, die ich positiv bei einer Show fand. Zum Beispiel über Eura. Wenn das jetzt wie ein Werbungspodcast rüberkam für euch, vielen, vielen Dank. Wenn ihr das so wahrnimmt und die Werbung euch Influenz hat, geht gerne zu der Show, weil das waren alles keine Sprüche. Alles, was ich heute erzählt habe, habe ich genauso wahrgenommen und heute hier wiedergegeben. Insofern vielen, vielen Dank fürs Zuhören. Euch viel Spaß. Bis zum nächsten Mal. Tschö. Gute Freunde!