Speaker 1: Ihr hört GF, der Talk. Ich bin John Bad Bones Klinger. Gute Freunde! Speaker 2: Moin Moin, herzlich willkommen zu GF der TOR. Mein Name ist Tim und das bedeutet, ihr hört heute wieder ein Interview und heute haben wir eine Frau zu Gast, ich glaube, die deutsche Wrestling-Szene in den letzten zweieinhalb, zwei Jahren ganz schön aufgewirbelt hat, wenn man über die beste Wrestlerin Deutschlands spricht, dann fällt oft dieser Name. Jane Neero ist hier. Jane, kannst du dir vorstellen, warum Leute so beeindruckt sind von der kurzen Zeit, wie du dich entwickelt hast. Kriegst du das auch mit, dass das Leute über dich sagen? Speaker 1: erstmal Hallihallo an alle, hier zuhören. Ja, ich kann mir das schon vorstellen, einfach weil ich relativ schnell in sehr vielen Promotions durchgestartet bin und präsent bin. ja, dadurch bin ich halt bei sehr vielen Leuten auf den Radar gekommen. Und ich glaube, es ist relativ egal, wo man in Deutschland zu einer Wrestling-Show geht. Leider Gottes muss man mich dann auch ⁓ Ring ertragen. Speaker 2: Hast du dir das so ausgemalt, wie du damals angefangen hast, das so schnell geht? Speaker 1: Nee, auf gar keinen Fall. Also als ich irgendwann mal beschlossen habe, ich fahre mal nach Dresden zum Wrestling-Training, gucken wir mal an, was das ist, dann war das überhaupt nicht mein Ziel, mal tatsächlich selbst in den Ring zu steigen. Ich wollte das einfach mal ausprobieren und ich wusste gar nicht, was ich mir überhaupt unter dem Wrestling-Training vorstellen soll, wie das alles abläuft. und dadurch, dass ich ja vorher schon bisschen Sport gemacht habe, habe ich halt schon mal eine ganz gute Grundathletik und Ausdauer mitgebracht. Und dadurch ist mir am Anfang des Trainings relativ vieles leicht gefallen. Alles, Rollensinn, was Ausdauergeschichten angeht. Sodass mir das Training natürlich auch viel Spaß gemacht hat. Und ich auch jedes Mal gutes Feedback bekommen habe. Und so hat die kleine Flamme der Wrestling-Liebe relativ schnell angefangen in mir zu lodern. Und wir sind in eine komfortable Situation gekommen, dass Akte die Wrestling School in das Sportcenter Dresden verlegt hat, wir mehr Trainingseinheit hatten und ja, da habe ich halt alles möglich gemacht, so viel wie möglich da teilzunehmen und irgendwann hieß es dann, da war ich bei einer GWF-Show tatsächlich, habe dort auch das Ringtraining vor der Show mitgenommen und die Promoter haben dann Axel irgendwann mal angesprochen und haben gesagt, hey, hier deine Schülerin ist die Reddy Fan Ring und Axel war so, wow, Moment, wir mal vorbereiten. Ja, und dann war es so, hey, ihr seid die Ersten, hätten grundsätzlich Interesse, würden dich mal einsetzen wollen. Schau mal, dass du dir eine Gear suchst, dass du eine Musik hast. Sei einfach irgendwann ready. Ja, und dann ging das halt mit der Schule auch weiter. Irgendwann war so eine Eröffnungsshow, wo wir schon dem Publikum gezeigt haben, was wir halt so im Training machen, einfach ⁓ vielleicht mehr Leute für das Training zu begeistern. Speaker 2: Also war das eine reine Rookie-Show oder sind da auch schon erfahrenere Leute angetreten? Speaker 1: tatsächlich gar keine Schuhe an sich, sondern es war mehr wie ein Tag der offenen Tür. Speaker 2: Also das hier habt ihr da Blöcke gemacht, dass die Leute so bisschen was sehen konnten. Da haben wir mal Trainingsblöcke, vielleicht ein Match machen und so. Speaker 1: Genau, und dort habe ich dann auch nur die Trainingsblöcke mitgemacht, also bin bisschen durch den Ring gerollt. Und ein paar Wochen später, also ich kann gar nicht beziffern, ob es Wochen waren oder Monate, auf jeden Fall im August 23 hat dann die allererste Dojo-Show in Dresden stattgefunden. und dort war das Match Dieter Schwarz gegen Rambo angesetzt. Und bei Rambo war aber nicht klar, ob er es zeitlich schafft, nach Nächsten zu kommen. weil er auf Berlin kam. ja, dann war so, was machen wir denn, was machen wir denn? Und dann wurde Dieter Schwatz so gefragt, ja, würdest du zur Not sonst auch gegen den J. Neurol catchen, wenn der Rambaus nicht schafft? Und der war so, geben wir ihr die Chance, sich zu beweisen. Ja, und dann wurde ich halt gefragt, so hey, wir sind jetzt ready und dank der guten Vorbereitung von Axel, Laui und Co. Also so gesagt, wenn ich jetzt wandern, klar, geht los. Speaker 2: Dieter Schwarz hat einen großen Vorteil. Das ist mir letztendlich mit Johnny Rancid aufgefallen. Viele Leute aus der heutigen Zeit denken, der wäre ein Rookie und der wäre noch gar nicht so lange dabei. Aber Jane, kannst mir bestätigen, dass der gute Dieti, hätte ich fast gesagt, nein, der gute Dieter Schwarz, der hat schon das ein oder andere Jahr mehr auf dem Buckel, als dass man sagen würde, er wäre ein normaler Rookie, oder? Speaker 1: Nein, das ist gar kein Fall. ist schon ewig dabei. Das war auch einer, der mich bei meinen allerersten Trainings in Dresden dort empfangen hat. Ich weiß jetzt sicher, welchem Jahr er debütiert ist. Speaker 2: Das war ja aber auch noch ein Next Step damals, ich, sogar wenn ich es richtig weiß. Speaker 1: kann gut sein. der gute Herr, hat schon einige Jahre Erfahrung auf dem Buckel. Speaker 2: Wie ist das auf einmal dann in so einem Match zu stehen? Im Endeffekt ja auch unvorbereitet dann. Speaker 1: Ja, also war auf jeden Fall ein verrücktes Gefühl. sag mal, dadurch, dass Axel gesagt hat, besorge dir eine Gear, besorge dir die Musik, hab die auf dem USB-Stick bereit, wenn du irgendwo zu einer Show fährst, weil ich hab dann immer schon gesehen, dass ich irgendwo mitfahren konnte, Trainings mitlegen konnte, mich einfach so zeigen, aushelfen. Hab ich auch dort halt einfach meinen Koffer dabei gehabt, sodass ich, was die Ausrüstung oder die Ausstattung angeht, schon mal ganz gut vorbereitet war. Ja, da kam natürlich Aufregung dazu. Ich habe mir ganz viele Aufgaben im Dojo gesucht. Ich habe noch irgendwelche Nägel in die Wände gehämmert, damit mir Merch aufhängen konnten von den anderen. Ja, und dann ging es los. Mein erstes Match, das vor Publikum, war schon ein verrücktes Gefühl. Speaker 2: Aufregung auch groß gewesen oder würdest du sagen in Grenzen halten? Speaker 1: Auf jeden Fall aufregend, war riesig. Aufregend war ja... Natürlich. Speaker 2: Wie geht man da gerade am Anfang auch mit ⁓ Ich glaube, ein großer Vorteil ist wirklich dann jemanden gegenüber zu haben, der schon ein bisschen was erlebt hat im Catchen, oder? Speaker 1: Genau das. Wir sind aus der gleichen Schule. Wir kannten uns natürlich, was so das Move-Set angeht, was natürlich dann noch so einen Kampf sehr viel leichter macht. Ich hatte meine Trainer in der Ecke, was natürlich mega hilft. Meine Familie war da und hat zugeguckt. Manches steigert die Aufregung, aber man weiß halt, egal was an dem Tag passiert, ich bin jetzt hier nicht alleine zwischen Leuten. Speaker 2: Was war schlimmer Familie oder Trainer? Für dich von der Aufregung her was würdest du sagen? Speaker 1: Ja, schon die Familie. Trainer ist halt der sichere Rückhalt und die Familie ist halt, ist ja selber aufgeregt und sind gespannt, was jetzt hier passiert. Speaker 2: Du von Anfang an supportet in Sachen Kampfsport, weil Boxen auch noch auf deiner Agenda Da gab immer die volle Unterstützung bei solchen Sachen. Speaker 1: Ja, auf jeden Fall. Da kann ich meine Familie absolut nichts vorwerfen. haben mich mit allem, was ich machen wollte, immer unterstützt. Prämisse war immer, solange es in der Schule gut läuft, kannst du sportlich tun und machen, was du möchtest. Ich habe mich früher zum Reiten gefahren oder zum Geredet worden. Später war es dann halt Boxen. war Gott sei Dank ⁓ die Ecke, da konnte ich selber hinlaufen. Im Gegenteil, die haben mich sogar dazu gebracht, weil wir haben irgendwann mal am Wochenende auf dem Sofa gesessen und da hat sich Arthur Abraham beim Boxen den Kieferdoppel gebrochen. Und wie man so in seinem jugendlichen Leichtsinn ist, habe ich gesagt, ⁓ cooler Sport, das würde ich auch mal ausprobieren, wenn es das hier gäbe. Und mein Vater kannte leider Gottes den ortsansässigen Boxtrainer, hat einen Kontakt hergestellt und... Ich mag es immer nicht, wenn Leute die große Fresse haben und dann nichts umsetzen. Von daher bin ich dann auch dorthin gewackelt. Und tatsächlich hat mir das auch wirklich viel Spaß gemacht. Und ja, da war ich dann einige Jahre mit dabei. War alles nur auf Hobby-Ebene. Ja, war trotzdem schöner Sport. War aber dreimal die Woche beschäftigt. Und dann mit dem Wrestling genau das gleiche. Meine Mutti hat schon während sie mit mir im Schwanger war Wrestling geschaut. Und dann auch so in den Urlauben. wenn wir in den Bergen waren und wir saßen abends alle zusammen und dann kam eben Smackdown und dann hat man es angeschaut und ja, war schon alles sehr beeindruckend und die findet das natürlich mega cool, dass ich das jetzt auch selber mache. Die ist glaube ich auch meine größte Unterstützung überhaupt. Die versucht immer überall hinzukommen, wo es nur geht. Hat alle meine T-Shirts. ja, nee, ist schon schön. Finde ich sehr dankbar für. Speaker 2: Ich glaube, so bisschen Support gerade am Anfang ist auch wichtig. Du hast eben auch deine Trainer angesprochen. Kannst du die Zuhörer mich mal ein bisschen mitnehmen, wer gerade so am Anfang auch die Trainings dann für dich geleitet hat, die du mitgemacht hast und was gerade am Anfang so auch die wichtigen Sachen vielleicht waren, die du auch gelernt und mitgenommen hast? Speaker 1: Also meine Trainer aus Dresden sind der Franz Engel. Der hat ganz am Anfang die Trainingseinheiten geleitet. Also da habe ich wirklich alle Grundlagen her. Dann Axel ist dort wieder gerade sehr aktiv ins Training gegeben mit eingestiegen. Der hat dann oft Trainingseinheiten übernommen. Und spätestens seitdem wir im Sportsender Dresden sind, ist der Laurel, der Lawrence Roman als Trainer auch mit sehr aktiv gewesen. Die haben sich sozusagen in die Trainingseinheiten reingeteilt. weil jeder ist mega kompetent, hat so viel Wissen, so viel Erfahrung aus den ganzen Jahren gesammelt. Und das Schöne ist halt wirklich einmal die Basics stimmen, also die Grundlagen, sie vermitteln, die ganzen Techniken, das hat alles Hand und Fuß. Aber neben dem wird halt auch ein wunderbares Mindset gelehrt. so die Grundregeln für Wrestling sei coachable, hör zu, sei kritikfähig, bedanke dich für Trainingseinheiten. Alles, was eine Grundlage schafft, wenn du rausgehst aus der Schule, dass du einfach in jedem Fall nicht negativ auffällst, sondern eher im Gegenteil positiv, weil du kommst irgendwo an, du stellst dich vor, du sagst, wo du herkommst. Dinge, für mich zumindest vorher schon selbstverständlich waren, weil ich einfach entsprechend erzogen wurde. Aber ich habe jetzt in letzten Jahren auch gelernt, es ist nicht unbedingt selbstverständlich, dass jemand in eine Locker Room kommt und sich einfach mal vorstellt und sagt, wer er ist. Genau, von daher, das liebe ich wirklich sehr und auch so dieses Ein gesunder Konkurrenzkampf ist gut, einer der einen selber halt anstachelt, sich selber pusht, besser zu werden, dass man nie stehen bleibt und sich mit dem zufrieden gibt, was man hat. Aber dass es nie Neid ist. Bei Neid ist Gift. Und von daher, das sind wirklich zwei Faktoren. Also einmal dieses Technische, was in Dresden vermittelt wird, aber auch das Mindset. ist einfach grandios, die Schule ist. so gut aufgestellt mit der Halle, wir dort haben. Es gibt einen Ring, dauerhaft steht. Es gibt ausreichend Platz ⁓ den Ring herum. Uns ist einfach so ein Safe Space. Man bekommt von Anfang an gelehrt, wenn irgendwas ist, mit dem du dich unwohl fühlst, du willst die und die verrückte Rolle nicht machen oder jegliche Richtung. Man kann es jederzeit sagen, ohne dass man schief angeguckt wird. Und das ist Ich weiß nicht, es müsste überall so sein. weiß nicht, wie es in anderen Schulen ist. Ich kann dich nicht beurteilen. ja, ich hätte es mir nicht besser wünschen können, in der Pro Wrestling School Dresden so das Laufen zu lernen. Speaker 2: Du hast es bisschen gerade erklärt, wie das für dich war, das Catchen zu lernen. Wenn man noch mal so 10, 15 Jahre zurückguckt, auch so an die Zeiten, wo Axel und solche Leute dann angefangen haben, da war es ja oft noch so, dass es dann oft auch funktionierte. Man hat Training wahrnehmen können, meistens über Seminare am Wochenende. Wenn bei irgendwelchen Shows jemand ein Seminar gemacht hat. Gerade zu den Zeiten früher war es ja nicht so, dass du dass du quasi irgendwo hingehen konntest, dass im Endeffekt 3-4 Mal die Woche, wenn du wolltest, trainieren konntest. Speaker 1: Ja, Axel Brochner erzählt von seiner Anfangszeit, wo er halt am Wochenende dann von Dresden nach Berlin gefahren ist, ⁓ trainieren zu können. ist eine Reise. Speaker 2: Das ist auch schon eine Reise, aber sind teilweise Leute von Norddeutschland zu Alex Wright zum Beispiel nach Bayern gefahren oder von Nordrhein-Westfalen, ⁓ Wrestling zu trainieren, weil die in Google einfach Wrestling eingegeben haben und dann haben die das angezeigt gekriegt als die dichteste Schule zum Beispiel. Also sowas ist glaube ich heutzutage einfacher, wenn man Wrestling in seiner Nähe so, gerade wenn man im Osten ist glaube ich. Speaker 1: Auf jeden Fall. Der Osten ist so gut bestückt. Aber ich glaube, über die komplette Landkarte von Ost nach West kann man eine Schule finden, auf jeden Fall so ausgestattet ist, dass man dort das richtige Gelehrt bekommt. Auf jeden Fall. Speaker 2: Ich erinnere mich über die Frauen-Wrestling-Szene in Deutschland. Du bist bei WXW auch sehr, sehr viel aktiv. Die haben es immer wieder versucht, in ihren Shows einen Titel zu etablieren, den jetzt irgendwann irgendwo einer wieder aus einer Kiste rausgekramt hat. Ich weiß gar nicht, wer das ist. Aber auf jeden Fall, da wurde teilweise sehr, sehr viel dafür getan, auch Frauen-Wrestling zu etablieren. Und ich glaube, WXW und ich glaube, du wirst das das eine oder andere Mal schon Backstage bei WXW gehört haben, hatte immer wieder Pech dann durch Verletzungen, andere Geschichten, dass immer wieder genau diese Sachen dann in die Hose gegangen sind. Und gerade zu der Zeit hatte man ja noch nicht so viele Frauen, die überhaupt in Deutschland wrestlen. Das ist heutzutage ja aber anders. Was willst du sagen? Wie froh bist du, dass du in der heutigen Zeit wrestlst, wo du wirklich sagen kannst, wenn du willst... könntest du jedes Wochenende fast eine andere Gegnerin haben in Deutschland, wenn du catcht. Speaker 1: Findest du, es ist so breit aufgestellt? Speaker 2: Also ich sag mal so, früher hättest du drei nennen können. Heute könnte man vielleicht sieben oder acht nennen, wenn man möchte. Speaker 1: Ich sag mal im Vergleich zur Männersehne ist es halt trotzdem einfach viel zu wenig. Also ja, es ist wunderbar und die Mädels, da sind, die sind alle, also wir sind alle cool miteinander, wir arbeiten alle gerne miteinander, aber trotzdem sind wir viel zu wenige und man merkt einfach, da kommt mal jemand nach, der verletzt dich nicht wieder und man denkt, warum tust du das? Ja, also. Die Mädels kommen nach, aber trotzdem sind wir zu wenige. Wir brauchen unbedingt Nachwuchs. Speaker 2: Das ist dein Ansatz, das willst du sagen, wie schafft man das, dass man auch mehr in den Fokus vielleicht, und ich sage das einfach so, von jungen Mädels kommt, die vielleicht ganz andere Interessen sonst haben. wenn man doof und sexistisch wäre, würde ich jetzt sagen, ja da geht es ⁓ Reiten und die Wendy. Aber darum soll es für mich gar nicht gehen. Es gibt so viele Sachen, die Mädels heute machen können. Also Frauenbasketball, Frauentennis, alles auf Top-Niveau, was es früher halt, wo ich aufgewachsen bin, in der Form auch noch nicht gab. Aber warum sollte sich ein Mädel heutzutage, wenn sie Interesse hat, auch für Wrestling entscheiden? Was willst du sagen? Speaker 1: Ich glaube tatsächlich, Problem ist, dass Wrestling immer noch ein Randsport ist. Erst mal muss man überhaupt mit Wrestling in Berührung kommen, damit der Gedanke in einem KMT, probiere das selber mal aus. Dafür sind wir einfach noch viel zu sehr unter dem Rad da. Also egal, ob man zum Beispiel durch Dresden, Oberhausen, Gelsenkirchen, Frankfurt läuft, wo überall große Schulen sind, die bekannt sind in Deutschland. Wenn du durch die Straßen läufst, keiner, dass es in dem Ort Wrestling gibt. Also da sieht man auch an den Hallen, gefüllt werden. Klar ist es cool, wenn 500 Leute da sind, aber was sind 500 Leute zur tatsächlichen Einwohnerzahl? Also wir müssen erst mal schaffen, dass die Wrestling-Szene überhaupt so richtig auf den Radar kommt, damit Leute mit uns in Berührung kommen. Und dann muss natürlich die Mädels irgendwo auch noch angesprochen werden. Und gerade bei den jungen Mädels, ich kann mir schon vorstellen, dass das auch Überwindung kostet, weil es ist ja schon ein sehr körpernaher Sport. Es ist ein sehr intensiver Sport. Speaker 2: Und auch Männer dominiert. Das darf man ja auch nicht vergessen. Speaker 1: Und es ist ein Sport, wenn man ernst nimmt, ist es schon irgendwo ein Commitment und man opfert seinen Körper. Und dazu muss man erstmal bereit sein. daher, glaube, also erster Punkt, Wrestling muss viel mehr in den öffentlichen Fokus. Wir müssen raus aus unserer Bubble. Wir müssen es schaffen, irgendwie viel mehr aufs Tablo zu kommen. Und dann muss man halt auch den Zugang zu den Mädels finden. Beispielsweise jetzt die Catch Factory, bietet Jetzt im Mai zwei Trainingsanlagen mit mir, die Flinderoley sind. Da soll eben so bisschen die Brücke geschaffen werden, eben erstmal so bisschen Berührungsängste hätte, weil es vielleicht einen männlichen Trainer gibt. Die Brücken wollen wir dort schaffen, dass einfach der Zugang zur Schule gefunden wird. Speaker 2: Habt ihr das schon angekündigt oder haben sich da schon Leute angemeldet? Weil das ist eine News, die mich gerade sehr, erfreut. Weil ich glaube, ich habe für mich immer gedacht, dass halt auch die Hemmschwelle halt auch groß ist. Weil viele Orte war es halt auch zum Beispiel beim Fußball, beim Frauenfußball halt so, dass auch gerade am Anfang da früher, ganz früher halt nur immer Männer Trainer waren. Und es es wenige Frauen gab, die da Trainer waren. Und dann irgendwann mit einer Zeit, wo es immer mehr Frauen auch gab. wurde dieser Sport auch einmal beliebter und viele Leute hatten, viele Frauen haben es dann halt auch gemacht. Ich glaube so, dass der Ansatz aber auch einer sein könnte, weil ich lese mir oft die Sachen durch die Jessica Abbott auch postet und sie versucht ja für sich, ihre Vision auch von Frauenwrestling und dass auch Wrestling im Allgemeinen eigentlich, wie du schon sagst, viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte in viel größere Reihen müsste. und sich im Endeffekt auch teilweise oft unter Wert verkauft, weil es halt keine andere Möglichkeit gibt. Glaubst du, das ist das Problem, dass vielleicht eine Promotion oder manchmal vielleicht nicht groß genug denkt? Oder würdest du eher sagen, man kann mit einem Sport wie Wrestling in Deutschland stand jetzt gar nicht groß genug denken, weil bei vielen Leuten noch Blockaden im Kopf sind und die dann immer noch sagen, das ist ja nur Wrestling? Speaker 1: Ich denke tatsächlich, zu groß denken gibt es bald nicht, aber man muss halt sehen, dass man den Zugang dazu bekommt. man muss jedes Mal Kooperationspartner finden, die dem ganzen ja auch irgendwo eine Bühne geben. Das hat zum Beispiel die GWF geschafft, bzw. die Jairs, die dieses Promi-Wrestling mit supportet haben, jedes mit produziert haben. So ist es schon mal im TV gelandet. Und ich denke, wir brauchen viel, viel mehr davon, damit überhaupt der Fokus auf die Sehne kommt. Aber dafür müssen wir halt aus der Sehne rausdenken. Ist wahrscheinlich viel, leichter gesagt als getan. Und ich wüsste auch nicht, wie ich es am besten anpacke. Speaker 2: Ja, Jesse hat ja diesen Ansatz, dann mit Musikkonzerten oder mit so einer Bullets-Gala oder mit so was halt immer zu verbinden, ⁓ zu gucken, was vielleicht funktioniert. Weil das ist meine Idee dahinter. Ich merke halt, dass sie immer wieder neue Sachen versuchen. Speaker 1: Das ist auf jeden Fall nicht verkehrt. jetzt gerade gab es ja auch die Show von ihr, die mit dem Rock-Konzert, glaube ich, verbunden war. Genau, richtig. Und ein Bürger hat mir erzählt, waren ganz viele Zuschauer, die eben noch vorher mit Wrestling keinen Berührungspunkt hatten. Und die meinte, man hat so richtig über die Show hinweggemerkt, wie so das Eis gebrochen ist, wie die da noch mitgegangen sind. Und ich denke, das ist ein sehr, guter Weg, halt auch zu einer anderen Speaker 2: In Erfurt war das. Speaker 1: Gruppe zu Rockern zum Beispiel hier dem Fall Zugang zu bekommen. Und die erzählen dann vielleicht ihren Kumpels da vorne und sagen, hey war cool und hey, hier in Erfurt ist bald wieder eine Show oder Bad Hersfeld, was auch immer dort in der Umgebung ist. Lass uns mal dahingehen bei War Cool. Speaker 2: Ja, aber du, das ist ja der Punkt. Du musst die Leute aber erst mal dahin bekommen. Und deswegen ist, glaube ich, die Idee von Geli gar nicht so unschlau. Ich habe ja auch immer den Ansatz zum Beispiel auf Volksfesten oder so was, in Bayern da bei der GWP oder so auch gemacht wird. Und ich habe auch gehört, der Manu Thiele mit Ebersketch wird auf so einem Volksfest da eine Show machen. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich finde das ein sehr, spannendes Konzept. Weil da bist du ja wirklich mal out of a bubble und erreichst Leute, Speaker 1: Ich hab's eben schon. Speaker 2: die du sonst nie erreichen würdest, glaub ich. Speaker 1: Auf jeden Fall. Und mega cool an alle, die sich dahinter klemmen und alles geben, halt unseren Sport Bekanntnisses machen. Kann man nur Daumen hoch geben dafür. Speaker 2: Deine Entwicklung ist ja für viele nicht nur verrückt, weil du es in Deutschland so weit geschafft hast. Sicher war die ein oder andere Person im deutschen Wrestling neidisch auf dich, was du in den letzten zwei Jahren alles erleben durftest, weil du hast ja erst drüber gesprochen, Neid ist nicht immer gut, aber wir wissen alle, dass er irgendwo immer irgendwo passiert leider. Und ich möchte das aber mal ganz anders aufziehen. Was für ein Gefühl ist das für dich? Du hast dich da beworben, Bailey macht eine große Ausschreibung möchte Leute sehen, weil viele Leute denken ja immer noch ihr werdet handpicked gewesen, ihr werdet wegen Vitamin B da gewesen oder sonst irgendwas. Kannst du die Leute, die Zuhörerinnen und Zuhörer von uns mal mitnehmen, wie das überhaupt funktioniert hat, wie du da reingeraten bist, würde ich ja fast sagen, weil das ist der Traum eines jeden Wrestling-Fans und Wrestler, glaube ich, was du da jetzt schon zweimal erleben durftest. Speaker 1: Ja, Bailey hat mit ihrem Low-Gson-Camp wirklich was Fantastisches geschaffen. Und das Ganze hat sich ja so entwickelt, die hat auf Twitter angekündigt gehabt, dass sie eben so ein All-Women-Training-Camp machen möchte. Einfach weil sie sagt, habt ihr habt Wrestling so viel gegeben und sie ist jetzt einfach an dem Punkt, sie zurückgeben möchte und sie supportet ja sowieso Frauen unendlich sehr. Und hat halt das als sehr große Chance gesehen. Ja, und hat so das wie gesagt auf Twitter bekannt gegeben. hat einen E-Mail-Account angelegt, hat gesagt, hey Mädels, wer teilnehmen möchte, schickt mir eine E-Mail, schickt eine Bewerbung, eine Begründung, worum ihr dabei sein solltet, einen Lebenslauf und drei Matches. Und ja, eine Bekannte hat mir das weitergeleitet, weil ich Twitter oder jetzt Ex selber gar nicht am Nutzen bin, hat mir das geschickt und hat gesagt, hey, bewerb dich doch einfach mal, du hast immer Glück mit sowas. Und ich dachte so, ja, ist klar. es reden ja immer viele und machen dann doch am Ende nichts. Und ich dachte, ja, wahrscheinlich verläuft sich das dann auch ⁓ Sande. Und warum denn auch ich? Und ja, aber ich saß zu Hause und dachte Was habe ich denn letztendlich zu verlieren? Also bei YouTube lade ich mir intern für mich selber ⁓ meine Matches oftmals hoch, einfach damit ich die nochmal anschauen kann oder wenn ich mich bei einer Promotion bewerbe, dass ich die als Link dazu schicken kann. Ich bin dahingehend vorbereitet, dass ich einen Lebenslauf von mir habe. und eine Begründung, worum ich gerne dabei sein wollen würde, bekomme ich auch geschrieben. Ja, dann habe ich die E-Mail geschickt. Speaker 2: War das schwierig, die Matches auszuwählen, die man da mitschickt? Hat man da auch vielleicht wen gefragt, welches Match soll ich nehmen oder hast du gesagt, ich mach das, ich entscheide. Speaker 1: Ich versuche mal zwei, drei verschiedene Matches, wo ich mich charakterlich unterschiedlich darstelle, mitzuschicken, damit man die Bandbreite sehen kann. Wenn man Namen gegen Millie McKenzie gekatcht hat, dann ist das natürlich auch nicht schlecht. Die Person, die sich das anschaut, dass man in so Resting-Match auch mitgehen kann. Genau von daher. Boah, machbar, die Auswahl zu treffen. Ja, dann hab ich die E-Mail geschickt und dann sehr, sehr lange nichts gehört. Dann bei X kam immer mal so, ja, ich guck mir noch alles an. Also hat sie offiziell hochgeladen, ich will nach aus, Ende der Woche schick ich die Nachrichten raus. Hey, ich hab's doch noch nicht geschafft, ich meld mich im Laufe der Woche, die die ausgewählt wurden, bekomm die E-Mail. Ja, immer nichts gehört. Ich wusste beispielsweise, dass auch Anita Warren und Sapphire Reed E-Mail geschrieben hatten, hab die dann immer mal kontaktiert, hey, habt ihr schon was gehört? Nein, okay. Und dann war das für mich eigentlich schon fast abgehakt, weil es waren zu dem Zeitpunkt vielleicht anderthalb, zwei Monate ins Land gegangen. Ja, und irgendwann war ich gerade auf dem Heimweg von Gelsenkirchen, weil ich bei Nahid war. Ich hatte eine richtig schöne Erkältung, war gefühlt auf Krippus-Tath. Ich guck auf mein Handy und seh so, Lodestone. Hey, ich würde dich gerne dabei haben. Und ich zeige so die E-Mail an meinen Mitfahrer und sage, hieß du da das gleiche, was ich da lese? Ja, und das war halt der Moment, wo ich dafür eingeladen wurde. Speaker 2: Ist das ein Gänsepelle-Moment? Speaker 1: Ja, auf jeden Fall. Es war so viel zu dem Zeitpunkt, wo dann in meinem Kopf erst mal so, boah, wirklich jetzt? Verrückt. Dann, okay, ich brauch einen Flug. Ich muss das mit meiner Arbeit klären, dass ich für die Zeit Urlaub bekomme. Hab ich in der Zeit Bookings? Okay, wenn ich zurückflieg, dann muss ich schaffen, irgendwie sonntags wieder bei GWF zu sein, weil ich dort eine Titelverteidigung hab. Also es waren so viele Punkte gleich in meinem Kopf. ist so positiver Stress geworden. Absolut in Ordnung, ja. Und so kam dann das eine zum anderen und auf einmal war es Dezember und ich dann in Frankfurt, genau ich bin von Frankfurt ausgeflogen, am Flughafen und hab mich in den Flieger nach Orlando gesetzt. So, dann ist es ein... Speaker 2: Was ist das für ein Gefühl, wenn man so was entgegenfliegt und man auch so viel Zeit hat, weil das ist ja nicht immer was Gutes, Zeit über was nachdenken zu haben. Denkt man sich scheiße, kann ich da auch verkappen oder hat man Gott sei Dank solche Gedanken nicht gehabt? Speaker 1: Nee, auf jeden Fall hatte ich das. Mir war ja bewusst zu dem Zeitpunkt, ich war zwei Jahre irgendwas im Ring. Und ist ja jetzt nicht wahnsinnig viel. Und außerhalb von Deutschland habe ich ja jetzt auch noch nicht wahnsinnig viel gecatcht. Also meine Erfahrungen aus Matches sind ja trotzdem noch sehr, sehr bestrengt. Und dazu kam, dass ich ja im August letzten Jahres oder August, September auch verletzt war. Heißt, mein Knie war zu dem Zeitpunkt natürlich auch noch nie wieder bei 100 Prozent. Du hast keine Ahnung, was sich dort drüben erwartet, was für Namen dort noch ausgewählt wurden für das Seminar. Und natürlich hast du da Angst, dass du... Also in dem Moment, ich wusste schon, dass ich die Einzige aus Deutschland bin, die ausgewählt wurde. Und dann hast du natürlich aber auch Angst, das deutsche Frauenwrestling schlecht zu repräsentieren. Dazu kommt noch, Bailey und Axel kennen sich noch aus der NXT-Zeit. Und ich hab das jetzt in der E-Mail nicht weiter ausgeführt, dass... Axel mein Trainer ist, aber es steht natürlich in meinem Lebenslauf drin. Warum sollte ich es verschweigen? Das wäre Quatsch. Ja, und dann hat man natürlich auch selber so den Druck, wenn ich jetzt dort verkack, dann ziehe ich seinen Namen auch irgendwie in ein schlechtes Licht. Von daher, ich habe mir dort zu dem Zeitpunkt schon selber sehr viel Druck gemacht, habe mich auch so in Frage gestellt, ob ich das tatsächlich verdient habe, ob ich dort hingehöre, ob das das Richtige ist, da hinzufliegen oder ob ich jemanden Platz wegnehmen, der das vielleicht viel mehr verdient hätte. Aber Gott sei Dank habe ich ja ein sehr, sehr positives, gutes Umfeld, die auch dann gesagt haben, du kannst gar nicht verkacken, sei einfach du, mach dein Zeug und du kannst aus der ganzen Situation nur lernen und Dinge mitnehmen. Und selbst wenn du vom Leistungsstand einfach die Schlechteste in dem Camp bist oder die Unerfahrenste, sag mal so, dann ist es halt auch nicht schlimm, weil dann lernst du halt von den anderen und kommst da trotzdem irgendwie besser wieder. Und Bailey hat sich die Matches auch angeguckt, die hat es dann noch mal ausgegärtet und hat gesagt, die hat so viele E-Mails bekommen, dass einfach ihr Konto zweimal gesperrt wurde, weil die gedacht hatten, das wurde komplett gesperrt. Und die hat gesagt, E-Mails, wo zum Beispiel keine Matches beigefügt wurden, hat sie halt auch unbeantwortet gelassen, einfach weil sie gesagt hat, die wollte halt sehen, was wir im Ring machen, die wollte sehen, ob wir Grundschule gelernt haben, ob wir unsere Beine ordentlich bewegen können oder ob wir schon über unsere Seigen und Füße stolpern. Speaker 2: Ihr untereinander gesprochen, wie du da warst, wie lange alle dabei waren. Warst du die, die am wenigsten Erfahrung hatte oder gab es noch Leute, die genauso kurz dabei waren? Speaker 1: Es gab auch einige andere Leute, in meinem Spektrum waren. Speaker 2: Hat dich das ein bisschen beruhigter gemacht? Speaker 1: Auf jeden Fall, auf jeden Fall. die Mädels, die Stimmung dort, war so, so cool zwischen allen und jeder hat sich gegenseitig unterstützt und man kann mega offen miteinander reden. Also selbst wenn man bei irgendwas, was man gemacht hat, nicht gut war, war es halt nicht schlimm, weil jeder hat sich gegenseitig gepusht. Man hatte nie das Gefühl, man reicht nicht. Und das ist halt wirklich auch wunderbar, ne? Gerade für Frauen, so viele Weiber auf einem Haufen. Das war auch noch so Punkt. Was ist, wenn die alle untereinander kennen und ich bin dann so die Einzige aus Deutschland und man findet keine anderen Personen, mit denen wir einen guten Kontakt bekommen. Dann ist es halt auch vier Tage echt hart. Aber es war überhaupt. Speaker 2: Bist du ein offener Mensch sonst eigentlich und der offen in solche Sachen reingeht? Speaker 1: Ich bin schon sehr schüchtern und zurückhaltend. Viele Mädels können auch sehr anstrengend sein, außerhalb vom Wrestling. Durchs Wrestling ist mein Freundeskreis hauptsächlich schon männlich. Wenn die jetzt alle so Terozicken gewesen wären oder das Wichtigste, welche Farbe der Nagellack hat, dann wäre es jetzt auch nicht unbedingt der Kreis gewesen, mit dem ich mich den ganzen Tag auseinander hätte setzen wollen. Aber war halt überhaupt nicht der Fall. Die hatten alle so viel Passion fürs Wrestling. Die haben investiert ohne Ende. Die waren motiviert. Es war einfach grandios. Speaker 2: Also wenn man die Bilder schon alleine nur gesehen hat, dann sah das von außen aus, als Kind will jeder eigentlich mal nach Disneyland. Also wer als Kind nicht ins Disneyland wollte, der hat irgendwie nicht falsche Kinder gehabt, würde ich fast sagen. Und als Wrestlingfan und als jemand, der wirklich Wrestler werden will, ist das ein Schlagaffenland und Paradies gewesen, was man da vorgefunden hat. muss ich ganz ehrlich sagen. Es sah für mich aber nach außen hinaus wie ein großes Happening, wo alle ihr Spaß des Lebens hatten. Du hast es gerade schon so ein bisschen auch beschrieben, dass es so war. Und hast du damit gerechnet, wie positiv das auch war, dann wie du da angekommen bist? Wie war der erste Tag? Kannst uns mal mitnehmen? Weißt du das noch? Wie das aufgebaut war? Wie ihr euch vielleicht auch vorgestellt habt? Was ist da abgelaufen? Speaker 1: Also das Ding war, ich bin schon dienstags eingeflogen, also bin Dienstagabend angekommen und man muss sagen, Bailey hat halt wirklich alles dafür getan, dass wir dort die beste Zeit überhaupt hatten. Die hat auch gesagt, die kümmert sich wirklich ⁓ alles. Das einzige, was wir halt beisteuern müssen, ist, wir müssen uns ein- ausfliegen, weil das ist klar, das kann ihr nicht für so viele Mädels machen. Das bedeutet, ich bin dort in Orlando am Flughafen angekommen, hat jeder einen Fahrer abgeholt. Wir wurden zu dem Haus gefahren, was sie dort für uns gemietet hatte. Das hatte so viele Schlafzimmer, dass fast jede ihr eigenes Zimmer schon hatte mit Bad. Dort war ein Pool dran. Dort waren zwei Kühlschränke, die im Laufe des Tages über voll gemacht wurden von ihr. Also wir mussten uns wirklich ⁓ nichts selber kümmern. Und wie gesagt, ich bin Dienstagabend schon angereist. Und an den Dienstagabend sind noch zwei andere Mädels mit mir angereist. Eine aus Australien und eine aus Malaysia. Genau, alle gechattet, das Tod ist. Aber wir sind halt kurz angekommen, jeder ist mal schnell duschen gegangen und dann haben wir halt schon mal zueinander gefunden, haben kurz abgecheckt, hey, wer bist du denn, wie lange machst du das schon? Halt so das übliche, was man sich fragt. Wir haben Bailey unsere Livarando-Bestellung geschickt, damit sie das für uns ordern konnte. Ganz verrückt alles. Dann wurden wir halt noch mit viel mehr Essen, als wir eigentlich wollten, beglückt. Ja, genau, das war dann eigentlich auch schon so der erste Abend. Speaker 2: Man als Deutscher, wenn man vor allem amerikanischen Lieferando sitzt und so viele Auswahlmöglichkeiten hat, weil ich weiß schon, wie das in meinem kleinen Cafe ist. Wir haben hier glaube ich acht Möglichkeiten, man Lieferando bestellen kann. Das muss ja verrückt gewesen sein in Amerika. Speaker 1: Ich hatte das Glück, Erica Reed hat das mit ihrem Handy gemacht. Also die hat dann irgendwas rausgesucht, für alle irgendwas dabei war und dann brauchte ich bloß noch aus der Speisekarte auswählen, weil ich bin auch ein Mensch, ich kann mich ganz, schlecht entscheiden, was Essen angeht. Weil Essen ist eine ganz große Leidenschaft, leider Gottes von mir. Von daher hättest es sehr schwierig gemacht, aber die hat das ganz gut gelöst für uns alle. Ja, und das war dann auch schon der erste Tag und an den Mittwoch sind dann alle so nacheinander eingespudelt, was halt super angenehm war, weil Jede wurde dann so gefühlt wie separat empfangen. Man hat sich kurz ausgetauscht. Hey, da bist du, wie heißt du, wo kommst du her, was machst du? Speaker 2: klingt bisschen wie Big Brother gerade so, der Einzug, weißt du? Ich habe gerade eine Idee. Glaubt nur, und ich glaube nicht, dass das der Sinn der Sache gewesen ist oder wäre, wenn man da über eine richtige Dokumentation gemacht hätte, sowas wie, nicht wie Total Diva, sondern wirklich so ein Competition daraus gemacht hätte, dass das so toll gewesen wäre, wie es jetzt war, wo ihr alle frei sein konntet. Speaker 1: Also was hättest du jetzt rausmachen wollen? Speaker 2: Also so eine Competition war ein Beispiel wie Taffelnaf, dass man euch eingeladen hätte und am Ende vielleicht so einen Sieger gesucht hätte. ist die beste, oder Siegerin besser gesagt, ist die beste Frau? Speaker 1: Das war überhaupt nicht der Hintergedanke, dass es ein Contest wird. Sondern war mehr so ein Get-together. wollten halt einfach schaffen, dass Menschen... Also, die Amis, kannten sich halt schon größtenteils untereinander. Die sind halt super viel auf ihrem Kontinent unterwegs. Aber ich glaube, sie wollten auch einfach schaffen, dass kontinentübergreifend irgendwie zu Connections kommt. Und das halt aber nicht auf einer Ebene von, wer ist jetzt die Beste von uns? Wer kann am höchsten springen, kann am lautesten schreien, was weiß ich. Sondern es sollte halt wirklich ein Miteinander sein. Speaker 2: Wrestling wird oft gesagt, egal aus welchem Land man kommt, spricht immer dieselbe Sprache. Hast du das da auch so wahrgenommen? Speaker 1: Auf jeden Fall. Und man merkt halt auch einfach, alle hatten absolut Passion für den Sport und damit hat man auf jeden Fall immer irgendwas zu reden. Das hat nie ein Ende genommen. und wenn für alle oder wenn bei allen die Leidenschaft in gleichem Maße brennt, dann fühlt man sich halt auch einfach wohl untereinander. Wir hatten anstrengende Trainingseinheiten und trotzdem ist man abends noch mal zusammen ins Gym gegangen, ⁓ noch mal eine Einheit Beine oder Arme zu trainieren. Und danach sind alle noch mal zusammen zum Supermarkt gelaufen, ⁓ sich noch einen Milchshake zu holen. Das war wirklich mega cool. Speaker 2: Ihr Bittfuchter gleich auch mit dem Training gestartet oder wann ging das los? Speaker 1: Mittwochs sind alle angekommen, da kam auch dann Bailey abends noch vorbei, hat uns so erklärt, was die nächsten Tage abgeht. dann Donnerstag, Freitag und Samstag waren Trainingstage. Speaker 2: Wurde euch ge-called, wer da alles auftaucht? Speaker 1: Das war alles Surprise. Wie wir wussten, zum Beispiel Donnerstagmorgen hat Bailey gesagt, ich komme früh vorbei und dann machen wir so eine Stunde Kaffee trinken zusammen. Ja, und da kamen sie halt nicht alleine, sondern mit Charlotte Flair. Da ging es schon mal los. Ich lief da auf einmal Charlotte Flair halt in dieses Haus rein. Ja, da haben wir das gemacht. wir alle zusammen Starbucks Kaffee getrunken und danach kam der Brust und hat uns abgeholt und dann sind wir in einen Crossfit-Chim von Ivy Nile und ihrem Mann gefahren, die halt diese Crossfit-Session gegeben haben. Total normal, ne? Ja, dort kam dann auch zum Beispiel Lyra mit dazu. Charlotte hat das Training auch mitgemacht, genau. Und nach der Einheit sind wir dann zu dem Trainingsring gefahren, wo wir die Trainingseinheiten gemacht haben. Und dort kam halt über den Tag verteilt zum Beispiel Roxanne Perez, Rhea... Ja, die haben alle einfach reingestiefelt, als wäre es normalst in der Welt. Als müsste das so sein. Da haben sie ihre Schuhe umgezogen, halt mit uns in den Ring geklettern und haben mit uns ein paar Abläufe gemacht. Klar. Speaker 2: Würdest du sagen, das war Augenhöhe Speaker 1: Absolut nicht. Hätten sie gesagt, sind was Besseres als ihr, dann wären sie halt wahrscheinlich einfach nicht vorbeigekommen. Aber man hat halt wirklich gemerkt, die sind vorbeigekommen, weil die Bock drauf hatten. Und die wollten halt einfach mit uns in Kontakt kommen. Die wollten mit uns zusammen im Ring stehen und mal ein paar Abläufe machen. Die wollten uns ihren Wissensschatz weitergeben. Weil Bady hat uns auch gesagt, die hat keinen aktiv angesprochen und hat gesagt, hey, ich mach das und das, kannst du bitte vorbeikommen? Sondern die hat natürlich von ihrem Projekt erzählt. beziehungsweise die anderen haben das auch mitbekommen über X und die fanden das super mega interessant, haben gefragt, hey, was können wir machen, wie können wir unterstützen? Kann ich vorbeikommen? Kann ich das Training mitmachen? Also hätte die wahrscheinlich allen gesagt, ja, ihr könnt das Training mitmachen, dann wäre die Halle noch voller gewesen. Ja, und so sind die Mädels halt nacheinander vorbeigekommen, haben sich mit uns hingestellt, haben mit uns geredet, haben Fragen beantwortet, haben Fotos mit uns gemacht, wenn wir das wollten. Ganz Also eine komplett ungezwungene Situation. Speaker 2: Auf was für Sachen wurde da wertgelegt, beziehungsweise was für Sachen wurden euch gezeigt oder wo konntet ihr auch zeigen, was ihr schon könnt? Was für Situationen gab es da, was würdest du sagen? Speaker 1: Ich glaube, die erste Einheit hat sich sehr viel ⁓ die Basics gedreht, weil die Mädels gucken wollten, welchen Stand sie haben. Neben Lyra war auch Katie Habe immer da. Sie ist die Trainerin von der Fight Factory in Irland, wo die Lyra unter anderem auch herkommen. Ganz cool, weil ich ein paar Wochen davor erst gegen sie bei GOF gekatcht hatte. Und dann war das so ein plötzliches Wiedersehen dort. Speaker 2: Let's see. Speaker 1: Die haben auch diese kleinen Warm-Up-Trills gemacht. Die haben sehr viel auf die Feinheiten geguckt, weil relativ schnell klar war, wir können Seil laufen, wir können rollen. Da ging es dann sehr viel ⁓ Fußarbeit, ⁓ Character-Work, wie verkaufe ich was, wie achte ich wirklich auf Feinheiten. Es war schon sehr detailliert und jeder konnte dort irgendwas draus mitnehmen. Speaker 2: Irgendwann war dieser Traum ja auch vorbei und man ist irgendwann wieder in Deutschland aufgewacht. Hast du für dich so schnell überhaupt realisieren können, was da abgegangen ist und was für eine Chance das war? Speaker 1: Es hat sehr, lange gedauert und ich wollte nicht mal unterschreiben, dass es schon verdauert ist, weil am letzten Tag, den wir hatten, wir an dem Samstag Trainings-Matches gemacht. Und die Bailey hatte uns Tag davor schon zugespielt, wer mit wem ein Trainings-Match machen soll. Wir sollten uns bestenfalls schon in der Unterkunft so weit ready machen, Gear anziehen, schwingen, dass wir wirklich die maximale Zeit im Thing nutzen können und für Feedback. Ja, und das war der Tag. kamen in die Trainingshalle, waren alle schon dabei, uns warm zu machen. Und dann kam Bailey und halt nicht nur Bailey allein, sondern sie hat halt Jansina mitgebracht. Und da kam halt rein, und man hat sich bei jedem vorgestellt, es müsste man nicht unbedingt wissen, wer er ist. Das war schon mal so der erste Moment. Und ich muss dazu sagen, ich hatte mir keine extra SIM-Karte oder so für Amerika gekauft und hatte nicht groß die Möglichkeit, wenn ich nicht gerade im WLAN-Bereich war, mit irgendjemandem zu kommunizieren. Also ich hatte auch nicht irgendwie, ich sage, hey, ich schreibe jetzt mal meinem Freund und teile den mit, was hier gerade passiert, sondern ich musste das erstmal alles so für mich selbst verarbeiten. Und meine Partnerin für das Match und ich, waren auch relativ zeitig dran. Bedeutet, du bist schon am warm machen, du kommst in den Fokus rein. Ja, du wirst bestmöglich natürlich vorbereitet sein und musst halt einfach ausblenden, dass so John Cena steht. Nettie Neidhart kam noch mit vorbei mit ihrem Mann. Lyra wieder da mit ihrem Mann. Also musste man halt einfach mal kurz ausblenden. Dann sind diese Matches passiert. Man hat Feedback sehr, sehr umfangreich bekommen. Jeder hat sich wahnsinnig viel Zeit genommen, hat gelobt, hat aber auch aufgezeigt, was man besser machen kann. Richtig, richtig cool. Da hat man wirklich gemerkt, die meinen das ernst. Also die sagen nicht nur, hey, habt ihr gut gemacht, nächste Bitte, sondern es gab ein ausführliches Feedback. Dann war dieser Tag vorbei. Das war schon mal erste, was man verarbeiten musste. Dann bin ich irgendwann zum Flughafen gefahren worden, weil ich musste, wie gesagt, oder ich wollte nächsten Tag in Berlin meinen Titel verteidigen. bin dann endlich in den Belarmbereich angekommen und hab dann meinen Freund angerufen, hab gesagt, ich muss dir was erzählen, was heute passiert ist. So, war das erste Mal, dass ich das erzählt hab, was passiert ist und dass es halt nicht nur einfach ein Fiebertraum war, sondern es war schon Realität. Absolut verrückt. Dann bin ich nach Bursch geflogen, hatte einen Zwischenstopp in München. Ich bin von München aus weiter nach Berlin. Ich bin während des zweiten Matchs von GWF Anker Nijaliv angekommen. Ich habe mich schnell fertig gemacht für mein Match. Ich habe meinen Titel gegen Madison Mare verteidigt. habe mich abends in den Zug gesetzt, ⁓ wieder nach Hause zu fahren. bin früh morgens angekommen. Da der Zug, die Deutsche Bahn natürlich auch bisschen Verspätung hatte, bin ich perfekt so angekommen, dass es Montagmorgen war, ich mein Laptop aufklappen konnte und ein Arbeitstag vor mir lag. Dann habe ich meine acht Stunden gearbeitet, dann bin ich nochmal ins Fitnessstudio gegangen und dann bin ich tot ins Bett gefallen, indem ich seit zwei Tagen, also eine Nacht habe ich ein Flugzeug verbracht, eine in der Bahn und dann lag ich in dem Bett und dachte so, dein Leben ist so absolut verrückt. Speaker 2: Ja, der internationale Star ist auf einmal wieder in seinem Alltag in Deutschland angekommen. Speaker 1: Ich verrückt, dass das irgendwie mit so einem... Ich werde mal... Speaker 2: Ja, ganz ehrlich, diese Nummer auch dann zu GWF zu fliegen und wirklich wieder Profi dann beim zweiten Matches anzukommen und dann den Titel noch zu verteidigen und dann am nächsten Tag noch zu arbeiten, das ist Wrestling in Deutschland. Das ist einfach so. Speaker 1: Ja, dadurch war ich halt mega platt, ich war gechattlegt, das hat der ganze Körperweh von Schlafen im Sitzen und Schlafen im Zug halbliegend, viel zu tief und krumm. Und es hat halt wirklich gedauert, dass ich diesen Rhythmus hier wieder reingefunden habe, weil einfach der Körper so kaputt war und der Kopf gar nicht wusste, wo er anfangen sollte zu verarbeiten. Und ich habe meinem Freund immer erzählt und nächsten Tag ist mir wieder irgendwas eingefallen, was ich ihm noch nicht erzählt hatte. Das habe ich teilweise jetzt noch so. Weißt du, was mir gerade einfällt, was der und der gesagt hat? Das war eigentlich übelst klarer. Ja, also der Kopf arbeitet immer noch. Speaker 2: hätte gerne mal eine Frage dazu. zum Beispiel Robert hat im Interview gesagt, er hat das Glück und so ein bisschen auch er freut sich darüber, dass er einer der wenigen ist, die das machen können, in Deutschland ohne Job nebenher von Wrestling leben zu können. Ich würde dich gerne mal fragen, ist das dein Traum, dass du wirklich professionelle Wrestlerin wirst und das dein Leben wird? Speaker 1: Ich sag mal so, wenn Resting dein Job ist, ist es Fluch und Segen. Du kannst dich Vollzeit dem hingeben, wofür du total aufgehst. Du hast genug Zeit, bestenfalls nachts zu schlafen und zu regenerieren. Du hast genug Zeit, deine Einheit im Fitnessstudio zu machen. Du musst dich von A nach B rushen, bestenfalls. Du arbeitest am Wochenende im Ring und verdienst damit dein Geld, dem, deine Passion ist. Aber auf der anderen Seite ist es halt trotzdem dein Job. Du hast da nicht mehr die Wahl, möchte ich das Booking annehmen, sondern ich muss das machen, weil das ist halt das Geld, was ich zum Überleben brauche. Das ist das, was mir den Kühlschrank füllt. Und wenn ich mich verletze, was kommt da noch für Geld rein? Schlimmstenfalls halt gar keins, wenn ich nicht noch mit Training geben oder Merch verkaufen, Geld verdienen. Ich glaube, einer sehr professionellen Ebene, wie es beispielsweise WWE ist, kann das funktionieren. Aber jetzt zu sagen, von den Bookings, die ich jetzt habe, will ich meinen Lebensunterhalt bestreiten, glaube ich eher nein. Ich weiß nicht, wenn ein Hobby zur Pflicht wird, ist es da noch das, was dich jederzeit zu 100 Prozent erfüllt, wenn es ein Zwang ist. Also ich würde mir ungern die Leidenschaft dafür nehmen lassen, einfach weil ich irgendwas machen muss. Speaker 2: Du sagst es richtig, man könnte es versuchen, sich damit vielleicht auch, wie du sagst, die Lust auch an denen nehmen, was man eigentlich so liebt. Das heißt, wenn man dich im Moment als Hobbycatcherin bezeichnen würde, wäre das nicht für dich was Negatives behaftet, oder? Speaker 1: Es ist schon ein sehr, sehr ausuferndes und Hobby, was sehr viel Aufopferung bedarf. ja, es ist für mich fein, weil ich lebe nicht davon. Und damit ist es ein Hobby. Speaker 2: Dann frage ich anders, wäre der Traum da, nach Amerika zu gehen und das zu machen, weil du Amerika auch angesprochen hast? Speaker 1: Wenn die Möglichkeit käme, ich nicht nein sagen, aber man muss halt einfach auch realistisch sehen, ich bin in gewissen Alter. Es ist nicht wahrscheinlich, dass das jemals eintreten wird und das ist auch absolut okay für mich. Wie gesagt, ich mache das hier mit ganzem Herz. Ich freue mich jedes Wochenende, dass ich unterwegs sein kann und aktuell ist es ja auch so, dass ich jedes Wochenende sehr viel unterwegs bin. Ich liebe das. lieb es unterwegs zu sein. mag das vor dem Publikum zu stehen und ja, wenn es in Deutschland ist, bin ich absolut fein damit. Speaker 2: Ich hätte dich erst fast gefragt, ob du noch Kontakt hast zu den Leuten aus dem ersten Camper. Dann habe ich drüber nachgedacht, dass es ja so ist, dass auch Wrestling viel von der Zeit wegnimmt. Und wenn man dann auch mal ein Privatleben und eine Arbeit hat, ist es manchmal sicherlich nicht so einfach, vielleicht sogar private Kontakte immer zu halten, so wie man es vorher getan hat. Und da würde ich dich gerne mal fragen, ist es durch Wrestling bei dir auch, so wie es viele geschildert haben, so geworden, dass man sich auch manchmal von Sachen einfach isoliert, wo man früher hingegangen ist, wie Geburtstage oder irgendwelche Feiern und irgendwas, wo man dann einfach ein Booking hat, ist das auch so, dass es bei dir ins private Leben schon ein bisschen reitschneidet auch, weil du hast ja gesagt, auf Opferung und ich glaube, das ist dann auch so ein Thema, oder? Speaker 1: Auf jeden Fall. Der Sport gibt einen sehr, sehr viel, aber wenn man ihn ernst nimmt, dann nimmt er ihn auch. Also nimmt er einen privat halt auch viel, weil man kann sich nicht teilen. Und die meisten Bookings sind nicht ⁓ die Ecke von zu Hause, bedeutet man ist auch nicht schnell mal bei der Show und schnell wieder zu Hause, sondern man muss dann schon aktiv entscheiden, will ich heute Abend ketschen oder will ich heute Abend zum 70. Geburtstag meines Obers gehen. Und klar, das ist ein Spagat und dort braucht man in jedem Fall den Rückhalt von der Familie, dass wenn man sich zum Beispiel gegen die Familienfeier entscheidet, dass dann kein böses Blut fließt oder mal ein Erbst wird oder whatever. Ja, das sind dann einfach Entscheidungen, vor denen man steht und ich verstehe jeden, dann zum Beispiel auch sagt, nee, dann gehe ich halt heute nicht zu der Show, sondern ich gehe zu der Familienfeier, weil ich würde mal sagen, wir alle werden es irgendwann mal bereuen, weil keiner lebt. Speaker 2: Das ist halt auch Zeit, die an keiner wiedergeben kann, die man vielleicht, wie du auch gerade ansprechen willst, mit Liebsten, die vielleicht auch schon ein bisschen älter sind, dann noch verbringen kann. Ich weiß, was du meinst. Speaker 1: und mit Freundschaften ist das halt das gleiche. man hat Freunde, ich habe beispielsweise eine Freundin, wir kennen uns seit dem Kindergarten und es war schon immer so eine Freundschaft, wir haben drei Monate keinen Kontakt miteinander, dann sehen wir uns wieder, verbringen einen kompletten Tag miteinander, holen uns ab, was im Leben des anderen geht und keiner ist dem anderen böse, dass dann zwischendrin auch mal diese Funkstille war, aber man weiß jederzeit, wenn irgendwas sein sollte, dann ist die Person für einen da und Das sind halt Freundschaften, die dann auch Bestand haben. Aber es gibt dann auch Freundschaften oder Personen, die innerhalb von einer Freundschaft sehr zeitintensiv sind, die gepflegt werden wollen. Ja, und wenn man dann halt dreimal sagt, nein, da kann ich nicht, oder nein, da bin ich mal wieder dort, nein, da bin ich dort, dann wird man halt immer weniger gefragt, bis gar nicht mehr gefragt, so, hey, hast du dann Zeit? Aber das ist halt auch absolut okay, weil das ist halt eine Situation, die ich ja selber ... hervorgerufen hab. Das ist halt immer... Speaker 2: War dir das von Anfang an schon bewusst, dass das auch so viel nimmt, Wrestling? Es kann so viel geben, es nimmt aber auch so viel. War dir das am Anfang schon bewusst oder ist dir das über die Zeit erst bewusster geworden? Speaker 1: Man hört das ja oder man bekommt das ja schon bei anderen mit, aber ich glaube, ist bei jedem selber ein Prozess, dass man das an sich halt dann fühlt und erfährt. Ich glaube, das ist auch immer sehr vom Umfeld abhängig. Es gibt bestimmt so Freundeskreise, die mega cool davon dazu sind und die halt dann sagen, ey mega cool, das ist beim Wrestling und da fahre ich jetzt dorthin und gucke mir das an. Und dann gibt es aber auch wahrscheinlich Freundeskreise, damit nicht viel anzufangen müssen und sich deswegen wahrscheinlich auch distanzieren oder gerade in meinem Alter, viele Mädels in meinem Alter, haben Familie, Mann, Frau, Kind, was weiß ich. Die sitzen halt zu Hause und sind halt auch relativ gebunden und sehen dann vielleicht so mein Leben und wie ich jedes Wochenende unterwegs bin und würden sich vielleicht auch wünschen, mehr Flexibilität zu haben. Das sind bestimmt auch Gedanken, aufkommen, oder die das gar nicht nachvollziehen können, warum ich jetzt zu einem Samstag nach Pratislava fahre und zu einem Sonntag dann nach Erlangen, ⁓ dann irgendwann spät nachts wieder zu Hause zu sein. Speaker 2: Ich sag ja, der internationale Star, Speaker 1: Ja, ein bisschen bekloppt sind wir halt alle und manche können halt besser damit umgehen und manche schlecht. Speaker 2: Das ist halt... Ich würde fast sagen, du bist sehr, sehr reflektiert auch, du aufs Wrestling schaust. Und ich mache das mit den Interviews jetzt schon ein bisschen länger, sage ich mal. Und in so einer Klarheit in der Zeit, du dabei bist, und das soll jetzt kein dummes Rummenschleim sein, habe ich schon lange nicht mehr gehört, dass sich jemand so bewusst ist, was er da macht, warum er das zurzeit macht, was er dafür auch opfert. Das finde ich sehr, spannend. Bist du schon immer ein Mensch gewesen, der so pragmatisch auch ist dann? Speaker 1: Ich versuche immer eine Situation aus der Vogelperspektive zu betrachten, wenn man subjektiv Dinge betrachtet, dann geht es einem natürlich immer schlecht und alle haben es besser gefühlt. Aber ich versuche es immer subjektiv zu betrachten und ich bin auch ein Mensch, der schon recht emotionsgesteuert ist. Mir gibt das Wrestling sehr vieles, es erfüllt mich einfach unendlich. Ich weiß, wenn ich jetzt ein Wochenende habe, wo ich keinen Booking habe, dann ist das mal mit okay. Aber es fehlt mir doch dann schon sehr. Speaker 2: Weil Wrestling, ihr seid ja alle mit den Leuten auch so lange und so oft unterwegs und man sagt ja oder hört ja auch oft, dass es dann auch so ein bisschen die Tour-Ersatzfamilie ist, die man dann auch ⁓ sich hat. Willst du das bestätigen? Speaker 1: Auf jeden Fall. steht er halt zum Sonntag mitten in Österreich auf dem Kaff beim Dorf Becker und freut sich einfach des Todes, dass sie einen super leckeren Cappuccino haben und dass man eine wunderbare Brezel to go mitnehmen kann, bevor man sich wieder drei Stunden ins Auto setzt. Oder dann ist am 23.12. in der Turbin-Halle eben die Anniversary Show. Bedeutet, man nimmt dort noch eine Übernachtung im Haus in Juhn mit. Und dann sitzt du am 24.12. auf einmal mit deiner Restingfamilie dort am Frühstückstisch, wünscht dir frohe Weihnachten, frühstückstisch schön zusammen und dann setzst dich ins Auto und fährst zu deiner richtigen Familie. Ja, aber das ist auch toll. Speaker 2: Es ist halt klar, du hast es eben auch gesagt, so bisschen die Vogelperspektive. Ich würde dich jetzt gerne so bisschen zu den Zuhörerfragen hinführen und da ist immer eine interessante Frage und die kam auch wieder von einem Matthias kam sie. Ob du lieber die Bröse Jane Neero bist oder ob du lieber die Liebe bist, weil er mag eigentlich beides der Wrestling-Fokus. Speaker 1: Der gute Wrestling-Focus. Am liebsten bin ich ja ich selbst, und das halt ein bisschen maximiert. In welche Richtung ist dann halt immer abhängig davon, wer mir im Ring gegenüber steht. Und ich sag mal, wenn ich rauskomme und mir einfach mit Mittelfinger entgegengereckt, dann bin ich halt auch jetzt nicht so gut drauf. Speaker 2: Das heißt, die Zuschauer sind eigentlich schuld, dass du dann so mührig bist. Speaker 1: Ja, wer mich mag und wer unterstützt, was ich dort im Ring tue, da werde ich nie was dagegen sagen. Auch wie gesagt, wenn wir Mittelfinger entgegenfliegen, dann wäre ich halt auch mührig. Speaker 2: Ja, kann ich so bisschen nachvollziehen. Aber was macht dir mehr Spaß, wenn ich da mal eine Nachfrage stellen darf? Was würdest du sagen, was macht dir mehr Spaß? Die Hinterfotzige zu sein oder die Nette, die für das Gute kämpft? Speaker 1: Ich liebe beides. liebe beides. Natürlich ist es schön, wenn man rauskommt und man wird bejubelt. Das Publikum steht hinter einem, aber es macht natürlich genauso Spaß, wenn man einfach ein Arschloch sein kann und das dann halt auch so funktioniert, dass man dort seine Buß sich abholen darf. Das ist halt Schöne beim Wrestling. Man kann sich Show für Show neu erfinden. Man kann alle Extreme ausleben und man kann das vor allem alles so gestalten, wie man das selber gerne möchte. Speaker 2: Es kann sein, dass meine Tochter dich dieses Interview anhören wird und ich habe eben ein ganz, ganz böses Wort gesagt. Aber ich bin mir sicher, Ende dieses Interviews werden wir über ein T-Shirt sprechen, wo dieses Wort auch nochmal vorkommt. Aber dazu nachher später mehr am Ende. Ich glaube, Jane weiß schon, worum es geht. Schöne Grüße an Fahz Taimodo hier schon mal. Auf jeden Fall. Ja, weil ich bin beeindruckt von dem Weg, den du auch gegangen bist. Weil ich habe dich öfter beim WXW gesehen und dann in Hamburg. und dann jetzt beim Karat übers ganze Wochenende. Und ich hab dir das im Vorgespräch schon gesagt, dass mir aufgefallen ist, dass ich irgendwie eine Entwicklung gemerkt habe, dass du noch mehr versuchst, nicht mit dem Publikum zu arbeiten, sondern connecten, egal auf welche Weise, auf negativ oder positiv. Und ich bin sehr, sehr beeindruckt, wie ihr das beim Karat, alle Beteiligten von der Story, wie ihr das gemacht habt. wirklich umgesetzt habt. Weil ihr seid quasi von 0 auf 100 gegangen an einem Wochenende und wurden am Ende des Wochenendes sowas von gehasst. Und das habe ich in der Form im deutschen Wrestling lange nicht mehr gesehen ehrlich gesagt. Wart ihr drei euch auch bewusst, was ihr da gerade macht und welche Chance ihr auch habt? Speaker 1: Ja, auf jeden Fall. Uns war bewusst, dass es ein großer Schritt ist, den wir da gehen. Und uns war bewusst, dass der Moment groß sein muss bei der Titel, das es auch verdient hat. Da muss ich auch noch mal zu dem Loadstone Camp zurückgehen. Dort hat Ciempa, äh, nicht Ciempa, Cansina beispielsweise, was sehr wichtig ist, Der hat gesagt, das Wichtigste ist, dass wir mit dem Publikum connecten und that we make them feel something. Wir müssen was machen. was die was führen lässt, sei es jetzt positiver oder negativer Art. Und das ist was, was mir sehr im Hinterkopf geblieben ist und was ich halt versuche in meinen Matches, in meinen Auftritten, sei es jetzt eine Promo oder halt der Kampf an sich auch umzusetzen, dass man das Publikum dazu bekommt, dass es halt nicht das Pipi-Match ist oder dass es das Match ist, wo man mal kurz aufs Handy guckt oder was dann komplett aus dem Kopf verschwindet, sondern es soll schon sein so, dass dann doch der Hintergedanke da war, ⁓ die war cool oder, boah, scheiß Aussie Bitch. Irgendwas in die Richtung. Also einfach, dass die Menschen mit einem Gefühl zu einem rausgehen. Ja und ich glaube, wenn man das so im Hinterkopf behält, dann ist das anscheinend ein guter Ansatz. Speaker 2: War dir stolz? Habt ihr selber wahrgenommen, wie das bei dem Publikum auch rüber kam? Weil ich kann mir vorstellen, gerade bei so einem Ding wie Karat, wenn man wirklich so eine große Nummer vor sich hat, dass man vielleicht auch so bisschen in einem Tunnel ist und gar nicht so richtig wahrnimmt, was ⁓ einen passiert. Habt ihr das wahrgenommen, wie die Zuschauer reagiert haben? Ja. Speaker 1: Ne, Tunnel war schon da und sag mal, dadurch, dass ich ja auch auf der Bühne stand, ist mir ja vor allem die Reaktion von dem Publikum, was mir direkt gegenüber stand, entgegengeschlagen und das war tatsächlich nicht wir, weißenglischsprachige Fans, waren. Speaker 2: Von daher... Von der Botscha-Mania-Mann stand auch auf der Seite. Genau, ich weiß wo du meinst, ja. Speaker 1: Und der hat halt gar nichts verstanden, war so, war denn die Alte? Und von daher bin ich dann natürlich erstmal backstage gegangen und das ist so, ne? Hab man das dann im Nachhinein aber schon nochmal angeguckt und ja, hab natürlich gesehen, es zum Glück die Reaktion gezogen hat, die es gezogen hat. Speaker 2: Wart ihr stolz im Nachhinein, weil euch sehr, sehr viel Vertrauen entgegengebracht glaube, Alexander Bellamy ist jetzt auch noch nicht so lange dabei, wenn ich es richtig weiß. Speaker 1: Ich glaube, der ist letztes Jahr ⁓ die Zeit erst debütiert. Genau. Der Bellamy, ist letztes Jahr ⁓ die Zeit erst debütiert. Speaker 2: Und Duke ist jetzt glaube ich auch schon ein bisschen länger dabei, aber auch noch nicht so lange, würde ich sagen. Speaker 1: Ja, auf jeden Fall eine große Aufgabe. sag mal, dort bei Karat, Moment, dass wir den Titel wiederbringen, war halt auch bloß der erste Schritt. Das war uns, glaube ich, auch allen in Moment bewusst, dass das, jetzt erfolgt und die Präventation des Titels, das ist der Weg, zu dem wir gehen müssen. Und der muss vor allem auch stimmen. Und ich finde gerade Belami am Mic, der macht das absolut. Wunderbar, der kriegt es immer wieder hin, mich ordentlich anzusagen, was der Ringsprecher in dem Moment nicht schafft. Und Duke ist Gott sei Dank immer dabei und hält dann alle Offiziellen von mir fern. Der ist der Muscle in unserem Team. Von daher, wir funktionieren wirklich gut und ich bin froh, die Jungs an meiner Seite zu haben. Und ja, ich glaube, der Weg, den wir da eingeschlagen haben, das ist ein guter. Und so darf es gern bleiben. Speaker 2: Ich bin sehr gespannt, wo das auch hingeht, ehrlich gesagt. Das kann ja alle Richtungen gehen, aber ich habe so eine Idee, wo es hingehen könnte. Ich bin sehr gespannt, ob das so ist, weil ich glaube auch, der Damen-Titel, gerade auch bei WXW, hat eine Neuaufstehung wirklich verdient, bzw. der Frauentitel. Dame soll man nicht mehr sagen, egal in welcher Sportart. Das Ding ist ganz einfach auch. Das ist wieder eine Chance für Frauen, eine Karte zu kommen, beim Wrestling auch. Da würde ich dich gerne mal fragen, wenn dich andere Promoter in Deutschland booken wollen. Können die das oder sagst du, du bist schon WXW-exklusiv und suchst dir deine Bookings selber aus oder kann jeder Promoter auf dich zukommen und kann sagen, ja wir wollen dich gerne haben. Speaker 1: Es darf jeder zu jeder Zeit immer gerne auf mich zukommen. Bei der GWF zum Beispiel bin ich ja auch sehr, sehr regelmäßig. Ich bin dort Champion. Bei der GHW bin ich jetzt Frichtchampion geworden. Also ich bin da offen. Ich bin natürlich happy, dass ich in dem Produkt WXW so drin stecke, wie ich drin stecke. Und mir ist bewusst, dass das sehr, sehr viele Termine blockt, was auch dann sehr viel Absagen zu Anfragen meinerseits mit sich zielt. Aber dort habe ich auch einen Titel in der Hand und möchte den natürlich repräsentieren. Und ich finde einen Champion, sollte dann auch bei seiner Promotion sein. Genau, aber ansonsten, ich bin zu jeder Zeit offen. Ich freue mich, wo ich in den Ring steigen darf. Ich habe jederzeit Bock. Und wie gesagt, jetzt am Samstag war ich beispielsweise bei der AOV. Die haben einen Prabislava veranstaltet. War ein mega cooler Roadtrip. Letzten Sonntag bei der GIA. Bei FIGHTBACK stehe ich regelmäßig im Ring. Wer Wrestling Deutschland verfolgt, der bekommt es, wie gesagt, leider Gott, schon überall mit mir zu tun. Speaker 2: Das hast du schön gesagt, hätte ich fast gesagt. Das Ding ist ja auch so bisschen, Entwicklung ist wichtig. Dann gab es das Camp Nummer 2 von Bailey. Musstest du dich nochmal bewerben oder hat man gesagt, du bist wieder dabei? Wie lief das? Speaker 1: Genau, Bailey hat tatsächlich gesagt, die Mädels, in der ersten Auflage dabei waren, die haben schon irgendwo einen Sonderstatus, weil die hat ja dort mit uns dreieinhalb Tage verbracht. Und das ist echt eng zusammengewachsen. Dort gibt es auch beispielsweise noch bei Instagram so eine Gruppe, die regelmäßig aktiv ist, also wo nicht nur von uns Mädels Austausch drin ist, wo auch Rückfragen kommen, so hey, ich habe eine Promo gemacht, könnt ihr mir mal ein Feedback dazu geben? Hey, ich habe hier ein Match, könnt ihr mir dazu mal irgendwas sagen? sondern selbst auch Bailey ist dort drin sehr aktiv. Und für die ist halt so, das sind so ihre Babys der ersten Stunde, was das Lodestone Camp angeht. Und die hat gesagt, wer es schafft, Vegas zu kommen, ist herzlich eingeladen, da wieder an dem Seminartag teilzunehmen. Auch irgendwo das erste Camp natürlich damit zu repräsentieren. Und auch dort hat er sie wieder eine Unterkunft gemietet, hat gesagt, wer ein Bett braucht zum Schlafen, kein Problem, stelle ich euch. Ihr habt genug Aufwand, damit überhaupt hinzukommen. Speaker 2: Ich hab gerade drüber nachgedacht, an dem Wochenende gab es ja noch so die ein oder andere kleine Wrestling-Show in der Nähe, die es da gab. Hattest du mal drüber nachgedacht, die Chancen auch dann zu nutzen, vielleicht mehrere Shows dann auch mitzunehmen oder geht das gar nicht, wenn man das Camp macht? Also auf Anträgen zum Beispiel. Speaker 1: Doch, das wäre auf jeden Fall auch möglich gewesen. Am Anfang war nicht klar, wann Bailey das Ganze zeitlich hinbekommt. Dadurch, dass sie durch WrestleMania natürlich auch megaviele offizielle Termine und Verpflichtungen hatte, die sie zuerst koordinieren musste, weil logischerweise, das ist ihr Job, war uns am Anfang nicht bewusst. es jetzt Mittwoch, wird es Donnerstag, wird es Freitag. Und dadurch habe ich halt auch relativ lange von Anfragen an Promotions abgesehen. Weil das Letzte, was ich will, ist Ich frag jemanden, der sagt ja und dann muss ich mich aber melden und wieder nein sagen. Das hinterlässt einen sehr, sehr schlechten Eindruck. Von daher wollte ich erst mal das Campfest haben, weil das war für mich der Hauptgrund dorthin zu fliegen. Wurde es dann festgestellt, okay, dass es Donnerstag, dann habe ich noch ein, zwei Promotions angeschrieben. Aber wie es halt an dem WrestleMania-Wochenende ist, da kämpft jeder ⁓ Platz auf einer Karte. Jeder möchte dort irgendwie versuchen, gesehen zu werden. Und dann greifen natürlich die Promoter auch auf. die Namen zurück, sie wahrscheinlich eher kennen, wo sie ein bisschen was haben. ja, so waren die Spots alle schon weg, wo ich überhaupt angefragt habe. Was aber letztendlich auch absolut okay war, weil so hatte man im Hinterkopf keinen Pro K. Ich muss dann Freitag dort und dort sein und muss mich dort bestmöglich präsentieren, sondern für mich war es dann halt eine reine Urlaubswoche plus dieses Camp und es war auch einfach mal fantastisch. Du warst in einer Stadt, die einfach überflutet von Wrestlingfans war. Du hast selber Rester getroffen, die wie gesagt, gleiche Meinzeil wie man selbst hat. Ist zwar einfach schön. Speaker 2: Wurdest du von Fansackern? Das ist gerade eine Frage, mir durch Kopf ging. Weil eigentlich müssen da sicherlich die eine oder andere Person gewesen sein, die dich schon irgendwo mal gesehen hat. Speaker 1: Nein, tatsächlich nicht. Aber das war auch der Gedanke, den ich hatte, als ich rübergeflogen bin. Das ist für mich wiederum der größte Punkt, dass man sagt, es gibt Leute, sind Wrestling-Fans, die lieben WWE, die nehmen so viel Kohle in die Hand, ⁓ nach Vegas zu fliegen. Aber die schauen kein deutsches Wrestling oder die wissen vielleicht tatsächlich auch nicht, dass es das gibt. Und wie cool wäre es da eigentlich gewesen, wenn man irgendwie da die Brücke gebaut hätte, dass man einfach die deutschen WWE-Fans irgendwie in diesen Bann des deutschen Indie-Catchs bezogen hätte. Speaker 2: würde jetzt gerne noch mal fragen, hast du dir die Show angeguckt? Speaker 1: Ja, ich hatte mir freitags die Bloodsport Show angeschaut. Schaum spannender als Bloodsport. Das war sehr cool. Speaker 2: sind ja auch verrückte Matches passiert. Das ist so ein bisschen, ja auch Ambition würde ich sagen. Nicht, dass man das von Ambition vielleicht geklaut hat. Nicht, dass ich das behaupten würde. Aber es ist schon so, hätte ich fast gesagt. Nein, es ist aber ähnlich auf jeden Fall. Speaker 1: Genau, War sehr interessant, live zu sehen. Speaker 2: Ist das verrückt, so was wie Mania dann auch drum herum mitzubekommen und dann selber nicht bei WrestleMania zu sein? Speaker 1: Ja, ich hab mir die Ressumente. Speaker 2: Ja, das war auch ein Schock. Speaker 1: Ist neu, genau. Ich war im Elitschen Stadium. Speaker 2: Wie war das? War das das erste Mal, dass du so große Nummer bei dem Marktführer, hätte ich fast gesagt, gesehen hast? Speaker 1: Ja, also WrestleMania ist ja wirklich die größte Nummer und damit war es auch die größte Show, ich von denen bisher gesehen habe. Wahnsinn, ist unbeschreiblich, ne? Dieses Stadion an sich ist ja schon riesengroß und wir hatten, ich würde es mal relativ billige Plätze nehmen, wir waren sehr, sehr weit oben, aber die Aufmachung in dem Stadion ist halt so grandios mit den ganzen Bildschirmen, dass du trotzdem richtig gut siehst und die Stimmung aufsaugen kannst und ja, da einmal live dabei gewesen zu sein und mitzubekommen, wie diese ganze Halle beispielsweise bei Oberfamies Entrance abgeht. Das ist halt grandios und das packt einen. Und das lässt natürlich auch träumen, dass man selber das Publikum entsprechend bewegen will. Natürlich nicht in den Größenordnungen, das ist utopisch, aber ja, dort muss es hingehen. Die schaffen das halt, das Publikum dahingehend zu bewegen, dass die was fühlen, dass die da mitgehen. ja, das muss das Ziel für jeden von uns sein. Speaker 2: Schaust du noch viel Wrestling in deiner Freizeit oder ist das weniger geworden, lose wrestling? Speaker 1: Nee, jedem Fall. Wie gesagt, ich liebe Wrestling. Bevor ich selber gerestelt habe oder angefangen habe zu trainieren, Wrestling geschaut und ich schaue jetzt natürlich auch immer noch. Speaker 2: sollte man glaube ich auch leicht besser. Robert hat zumindest im Endeffekt Speaker 1: Wie spülen noch die Themen? Speaker 2: Kannst du mir mal erklären, Jane, wie es zustande kommt, dass eine Person mit einem Fast Time Modo T-Shirt, einen Text erhält, den du gleich mal nennen kannst, ich möchte nicht wieder der sein, der diese böse Sachen von meiner Tochter sagt, weil dann hört sie sie jetzt wenigstens nicht, sollte sie hier gerade bei einer Aufnahme vorbeilaufen. Kannst du mal erklären, wie das zustande gekommen ist, dass hier ein Punk-Namen Jane Nero steht mit einem Fast Time Modo T-Shirt? Was stand auf dem? Kannst du die Zuhörerinnen und Zuhörer mal mitnehmen? Speaker 1: ganz groß und fett stand da Ostseitscher Catch drauf und ich dachte das repräsentiert mich doch wunderbar. Speaker 2: Das andere verschweigen wir jetzt wieder. Man kann das Foto vielleicht auch noch finden, sagen wir mal so, oder? Speaker 1: Genau, dann kann jeder gerne mal schauen und kann mal ranzoomen. wie gesagt, wenn der Budo bei Shows ist, holt euch das gerne. Das Shirt ist wunderbar. Ja, und wir waren zusammen auf einer BXW-Card in Leipzig und da hatten die Shirts neu dabei. Und es ist halt mega cool. Die Farbe ist einfach geil. Und ja, ich fühle ja so einen Bumms sehr gerne. Und da dachte ich da, warum nicht dieses Shirt anziehen? Speaker 2: Du hast wieder viele Leute aus dem höheren Kreis des Wrestling kennengelernt. Und das war sicherlich vielleicht schon erwartbarer Fiebertraum, weil beim ersten Mal hast du das schon erlebt. Aber im Endeffekt waren dann ja wieder andere Leute da und vielleicht haben die wieder auch andere Perspektiven auf die Sachen gehabt, die du gemacht hast. Kannst da irgendwas herauspicken, wo du auch für dich was mitgenommen hast und wo du immer noch dran denkst, so wie du das erst über Cena gesagt hast? Speaker 1: Also ja, war genauso im Fiebertraum. Klar, ist man schon eher reingegangen, dass wieder irgendwer auftauchen könnte. Andererseits muss man auch sagen, es war halt das Mania-Wochenende. Wie eben schon gesagt, wir haben alle einen vollen Zeitplan, die müssen ihre ganzen Pressetermine und Co. machen. Und ja, wir haben uns früh ⁓ 7 Uhr getroffen an der Trainingshalle. Es ging zeitig los, weil Bailey halt nachmittags dann auch noch viel zu tun hatte. Da kommen halt so Mütte in die Halle reingetrockelt und dann steht halt ihr ein Punk schon in der Ecke und frühstückt gerade so sein Porridge. Und sitzt so da und man stellt sich vor und er stellt sich halt auch vor, wie man es halt so macht, wie gesagt. Gute Erziehung von jedem. Zwischendrin, während wir trainiert haben, dann Ray Mysterio dazu. Seth Rollins und Becky Lynch, die haben ihren neuen Kaffee an uns gebracht. Ja, und auch da kann ich wieder nur sagen. Jeder ist dort vorbeigekommen, nicht weil er musste oder weil Bailey die explizit darum gebeten sondern weil die halt erfahren haben, okay, es findet wieder so ein Tag statt und weil die einfach irgendwie für uns da sein wollten, weil die halt mit uns connecten wollten, weil die ihr Wissen weitergeben wollten. das sowohl im ersten als auch im zweiten Camp ist ein Punkt, der mich so ultimativ berührt hat, weil es gibt Menschen, sind, oder Ressas, Ressasinnen, whatever, die sind... irgendwo vielleicht schon abgehoben oder denken, sie sind irgendwas Besseres und würden sich wahrscheinlich in so einer Situation dann gar nicht begeben. Und die, an der Spitze stehen und abgehoben sein könnten, wie sie wollen, die kommen halt einfach früh ⁓ sieben vorbei und quatschen mit uns, einfach weil sie Bock drauf haben. Und das hat mich halt wirklich berührt, die Situation von, wir müssen nicht, aber wir wollen und wir schaffen uns die freie Zeit. Und wir beantworten jede Frage, die da aufkommt. Und natürlich, wir waren 40 ⁓ Wenn da war, wer hat eine Frage, dann sind die Arme nach oben geschnellt. Und keine Frage wurde irgendwie kurz abgetan, sondern jeder hat halt ausgeschweift und wollte uns wirklich so viel wie möglich mitgeben. Ja, und das war wirklich ein Punkt, der mich sehr berührt hat und der einem auch immer wieder zeigt, sei bodenständig und ja, wir sind halt alle ein Team und Gott sei Dank. gibt es Leute, die ihr Wissen weitergeben wollen und uns damit irgendwo besser machen. Speaker 2: Du hast es angesprochen. Axel ist natürlich auch ein Name deiner Trainer, aber ich glaube auch WXW ist so Name, im gesamten WWE-Kosmos, auch bei den etwas höheren Leuten, kein unbekannter Name ist. Gab es Situationen, du auch mit Leuten in so einem Camp über Deutschland oder WXW gesprochen hast? Speaker 1: In jedem Fall. Gerade im ersten Loadsum-Camp war beispielsweise die LRNV auch dabei. Wir haben uns dann, ich glaube im Januar war sie auf Deutschland Tour zwei Wochen. Da haben wir uns zum Beispiel auch im Ring wieder getroffen. Was ganz lustig war. Also die hatte zum Beispiel die BXB vorher schon angeschrieben gehabt und hatte dort was festgemacht. Und wir waren dann halt drauf gekommen, ey du kommst aus Deutschland, cool. Ich flieg bald nach Deutschland. Für welche Promotion arbeitest du? ⁓ für die BXB. Cool, werden wir uns wahrscheinlich im Ring sehen, weil ich bin da auch relativ gut im Produkt drin. Und genauso ein, zwei andere Mädels, dann waren, hey, kannst du uns irgendwie Kontaktdaten geben? Wir würden mega gerne mal mit denen in Kontakt kommen. Wir können können da schreiben, was ist da wichtig? Also in jedem Fall hat der Austausch in die Richtung stattgefunden und ich schließe nicht aus, dass die eine oder andere über lang oder kurz auch mal vorbeikommt. Speaker 2: Andersrum gesagt ist es vielleicht auch die Chance, dass du vielleicht mal bei einer anderen Liga von den Frauen, die du da kennengelernt hast, auftrittst. Hat es solche Gespräche auch schon gegeben? Speaker 1: In jedem Fall. Also, wie gesagt, wir sind sehr, gut noch miteinander verknüpft. Und da war immer die Prämisse so, hey, wenn du in meine Stadt kommst, sag Bescheid. Erst mal schon das Angebot alleine, wenn du irgendwo pennen musstest, ich hab ein Sofa. Cool. Und dann, wenn du Connections brauchst, ich kann dir sagen, die Promoter sind. Ich kann dir sagen, was gute Liegen sind, wo du dich bewerben kannst, wo ich selber beispielsweise aktiv bin. und kann dort ein gutes Botbit für dich einlegen. Solche Connections sind dadurch auch geschaffen worden. Und wie gesagt, ich glaube auch, das war eins der Ziele von Berlin. Speaker 2: der Pandux, der Kartenhersteller für den einen oder anderen Wrestler oder Wrestlerin. Ich weiß nicht, ob da überhaupt schon was gemacht worden ist. Da müsste man mal hinterfragen. Speaker 1: Ich wurde jetzt gut ausgestattet. Vielen Dank hier nochmal. Speaker 2: Jane fragt da, du bist die Nummer eins in Deutschland. Bist per du mit den ganz großen bis hin zu WWE. Es gibt für dich eigentlich keine würdige Gegnerin. Technik und Performance aufeinander abgestimmt, fragt er. Deswegen meine Frage, Nutella Brot mit oder ohne Butter? Speaker 1: mit Butter und bittige Salzen. Speaker 2: gesalzene Butter Speaker 1: Fugat. Speaker 2: Hab ich noch nie probiert, aber ich bin auch von der Putafraktion. Aber was dieser Mann für Fragen hier immer stellt, da frage ich mich auch ⁓ meinen lieben Herr Gesangsverein. Ja, er hat so bisschen den Erfolg gerochen, ich. Der kann sich das hier erlauben. Ich glaube, der muss sich mal zum Interview einladen, wie der darauf gekommen ist, jetzt Karten für Ketscher aufzumachen in Wrestling-Geratscher. Speaker 1: Dann entranne ich auf Kippot. Wohin hat er... habe noch viel zu erzählen. Speaker 2: Weil das Ding ist ja auch ganz einfach. Ich finde es gut, dass er das immer mit was verknüpft, wo er irgendwelchen Leuten dann auch hilft, wie an irgendwas spenden oder für kranke Kinder und sowas finde ich dann immer schön. Speaker 1: Er hatte ja auch eine Kooperation mit Axel Hezas gehabt. Speaker 2: Wir hatten noch ein Stream zusammen, wenn ich es richtig weiß. Ja, genau. Ja, finde ich super. Aber Axel ist auch bei so einer Sache immer vorne mit dabei, was ich immer wieder schön finde, ehrlich gesagt. Speaker 1: Er ist so ein guter Mensch in jedem Fall. Wenn es gutes Projekt gibt, das er unterstützen kann und wo er vor allem auch seine Reichweite nutzen kann, ist er der allerletzte, nein dazu sagt. Speaker 2: Du hast gesagt, du hast viel Wrestling geguckt. Jetzt kommst du mit einem Titel raus, der zu einer Zeit von Leuten wie Killa Kelly, von Leuten wie Toni Storm, aber auch von Leuten wie Melanie Gray gehalten wurde. Hast du dir die Matches auch von diesen Damen, die Frauen, die zu der Zeit gecatcht haben, angeguckt? Bist du im Bilde, was quasi für dich ja in Anführungsstrichen deine Vorgänger geleistet haben? Bist du da up to date? Speaker 1: In jedem Fall. klar. habe geschaut, was die Mädels gemacht haben. gesagt, ich verfolge auch aktuell natürlich Wrestling. Und ja, das sind schon Fußstapfen, in die man da irgendwo tritt. Gar kein Druck. Speaker 2: Nee, gar kein Druck. Aber auf so eine Killer Kelly vielleicht zu treffen, auf eine Melody Gray nochmal oder vielleicht auch auf eine Toni Storm zu treffen und dann ⁓ diesen Titel anzutreten. Wenn man dich fragen würde, was wäre dein aktuelles Wunschmatch im Wrestling und diesen Titel, den du ja anscheinend für dich gewonnen hast, wie auch immer, gegen wen würdest du gerne antreten? Was würdest du sagen, wenn man dir jetzt sagen würde, Jane, du darfst dir die Gegnerin deiner Wahl aussuchen? Wer hätte die Chance gegen dich zu verlieren? Speaker 1: Ich würde natürlich am liebsten jeder meiner Vorgängerin einmal die Chance einräumen zu schauen, ob sie mit der aktuellen Titeldrägerin mithalten können. Und ich hatte jetzt vor kurzem erst das Glück auf Ava Everett zu treffen und die habe ich schon mal in ihre Schranken gewiesen. Jetzt gucken wir mal, Femme Fatale, das beispielsweise Killer Kelly angekündigt, mal schauen, ob ich auf sie treffen darf. Also ich bin da wie gesagt offen für jede und Dann schauen wir mal was Vergangenheit und aktuelle Champions, wie das ausgeht, das Duell. Speaker 2: Ja, hat Mighty Metz sich noch bei mir so aufgeregt, dass jemand durch die Gegend läuft und einen Titel hat, den er gar nicht gewonnen hat. Was kannst du solchen Leuten sagen? Speaker 1: Der soll mal seine Brille auflassen. Na, der hat jetzt in diesen Shotgun-Videos immer seine Brille ab und ich glaube, ist so Problem. Der hat dann einfach halt die Realität damit nicht mehr erkennen. Speaker 2: Das Ding Janis, ich würde dich jetzt gerne am Ende nochmal fragen, bevor wir das hier jetzt abschließen, gab es für dich am Anfang Ziele, die du im Wrestling erreichen wolltest und andersherum gefragt, es jetzt Ziele für dich, die du noch erreichen willst und wolltest? Speaker 1: Ich bin tatsächlich immer so, dass ich so in kleinen Etappen denke. Also am Anfang wollte ich einfach nur trainieren. Dann ist irgendwie das so aufgeploppt mit, hey Axel, wie sieht es denn aus mit deiner Schülerin? Dann wollte ich halt mein Debütmatch machen und dann wollte ich natürlich auch für die Promotion arbeiten, die da schon mal angefragt hat. Und ja, ich bin natürlich mega stolz, dass ich in der Position bin, in der ich bin. Und mein Ziel ist natürlich, auch so lang wie möglich zu sein, entsprechend. dass ich diese Position bestmöglich ausfülle. Daneben ist natürlich ein ganz großer Punkt weiterhin einfach gesund bleiben, dass die Knie mitmachen, sie sollen. Wie gesagt, hatte ja letztes Jahr schon mal eine kleine Ausfallzeit deswegen. Und dort beispielsweise war mein größter Wunsch, weil ich nicht wusste, wie schlimm ist die Verletzung am Anfang, da war mein größter Wunsch, noch mal so eine Dotshow-Show vor der Familie in Dresden auftreten. Wäre das einfach nur passiert und danach hätte ich aufhören müssen, weil es einfach nicht gegangen wäre, wäre ich schon happy gewesen. Umso glücklicher bin ich, dass ich einfach jetzt wieder so aktiv sein kann, wie ich es bin. ich bin immer so ein Freund von, ich ergreife gerne Chancen. Ich versuche aber mir auch, Chancen zu schaffen. Also beispielsweise wie durch die Bewerbung bei Bailey. Hätte es nicht geklappt, ich mir jetzt auch nicht erhangen, Keller. Aber es ist natürlich mega cool, dass es geklappt hat. Und so versuche ich natürlich, Ja, auch neue Promotions anzuschreiben, das wäre mega cool, wenn ich zum Beispiel für Eve in der UK mal catchen könnte, einfach weil ich die Promotion absolut mag und was sie fürs Frauenwrestling tun. Dort davon, mein Teil zu sein, wäre mega. Und ja, was ergibt sich und das nehme ich dankbar an, aber was halt nicht passiert, das passiert nicht. Weil aktuell in meiner Situation, ich bin absolut glücklich, ich bin erfüllt und wenn es einfach so bleibt, wie es ist, bin ich glücklich. Speaker 2: bin sehr gespannt, wo der Weg des Women Tidal und auch dein Weg in nächster Zeit hingehen wird. Ich kann dir erstmal nur Danke sagen, dass du dir hier fast eineinhalb Stunden Zeit genommen hast für ein Interview, was ich stand jetzt sehr, sehr spannend finde. Ich hoffe, wir können den Zuhörerinnen und den Zuhörern auch das vermitteln, was du so bisschen auch rübergebracht hast. Eine Leidenschaft auf Wrestling, aber ohne schöne Träumerei, ich fast. beschreiben, sondern wie ich es erst schon gesagt habe, einem sehr, sehr sachlichen Blick da drauf, glaube ich. Speaker 1: Ja, ich glaube, ist auch das Wichtigste, dass man halt mit allem immer realistisch bleibt und sich selbst einzuordnen weiß. Ja, auf jeden Fall Respekt an jeden, der es bis hierhin geschafft hat. Speaker 2: Ja, das ist auch schon ein bisschen später am Abend. jeden Fall den Viertel-Nachacht-Film haben wir schon ein bisschen verpasst, hätte ich fast gesagt. Ja, Abend wurde das auf jeden Fall schon vorbei. Ich kann dir nur Danke sagen für die Zeit, die du genommen hast. Danke auch, dass du uns ein bisschen in diese surreale Welt von Auf einmal ist man in Amerika und lebt seinen Traum mitgenommen hast. Und danke auch, dass du Frauenwrestling in Deutschland ein bisschen wieder auch du Speaker 1: Genau, Abendbrot ist vorbei. Speaker 2: mit nach vorne gebracht hast. Und ich hoffe, das wird mehr. Wir haben erst drüber gesprochen, dass es so ist, dass da viel mehr getan werden muss, weil was ich als schon mehr Wrestlerinnen als sonst erachtet habe, ist für dich noch lange nicht genug, haben wir gelernt. Deswegen die abschließenden Worte dieses Interviews an dich, an deine Fans, vielleicht auch an deine Hater, an deine Leute, die dich mögen und an jenen, hier jetzt oder jede, die zugehört hat, gerne die letzten Worte dieses Interviews gehen an dich, Speaker 1: Also wie gesagt, vielen lieben Dank an jeden, der bisher herzugehört hat. Und vielen lieben Dank an jeden Wrestling-Fan, der Wrestling in Deutschland unterstützt, weil nur mit euch funktioniert. Für euch machen die es. Und wenn ihr nicht zu den Shows kommt oder uns durch Livestreams und Co. unterstützt, findet halt kein Wrestling in Deutschland statt und kann sich damit auch nicht weiterentwickeln. Von daher, wenn ihr Bock auf Wrestling habt, erzählt es euren Freunden. Nehmt eure Kinder mit, weil die erzählen es nämlich ihren Kumpels und die bringen auch ihre Eltern dazu mit. Und Wer Bock hat, selber Wrestling einmal auszuprobieren, der muss einfach nur im Internet bei Google eingeben, Wrestling Schule in Deutschland und wird ganz viele Anlaufstellen finden. Ich kann halt sagen, geht hin. Es ist mega mega cool. Die Leute sind cool. Es macht Spaß. Und wenn er sagt, hey, ist das doch nichts für mich? Auch absolut fein. Aber wer sich traut, mega cool. Speaker 2: Vielen, Dank. Das war Geh auf der Talk mit Jane Nero. Euch ne schöne Zeit. Tschö. Speaker 1: Gute Freunde!