speaker-0: Gute Freunde! speaker-1: Moin und herzlich willkommen in der Kalenderwoche 31 im Jahr 2026. Und wenn ihr jetzt Flashbacks zehn Jahre zurück habt, nee, die wöchentlichen Ausgaben von GF The Talk sind nicht zurück. Und jetzt wird es vielleicht auch nicht so süffig und so suffisant und so launig, wie es in den Ausgaben eigentlich immer war, aber... Jemand ist dabei und da werden jetzt einige hellhörig, sicherlich werden. Der war damals sehr, oft mit dabei. Der war auch bei Next Step Wrestling zum Beispiel mit dabei. Dann haben wir einen Karat zusammen machen dürfen. nein, es ist nicht der Flöter. Und ich höre euch schon im Hintergrund, Gott sei Dank, Seufzen. Aber es wird noch schlimmer. Roman ist zurück. Schönen guten Abend, Roman. speaker-0: Schönen guten Abend. Wer mich nicht mehr kennt nach zehn Jahren, das nehme ich niemanden übel logischerweise. Mein Name ist Roman Tausch und ich habe jetzt die letzten Jahre bei Rings of Europe den Supervisor gespielt und war da ein bisschen involviert. Und da es ja da gerade leider sehr schlecht zugegangen ist, bin ich jetzt hier. speaker-1: Rings of Europe. Ich mache das heute möglich und spreche mit Roman auch, weil ich mich nicht schuldig fühle, sondern ich ein Teil davon auch bin, warum er dann auch, und das habe ich schon mal hier in dem Interview auch gesagt, Rings of Europe gelandet ist. Marc Landauer hat mir eine Sprachnachricht geschrieben und hat gesagt, er versteht den Hintergrund auch dahinter, dass ich halt so jetzt denke, auch vielleicht nicht mehr so gut über Rings of Europe. Ich finde, sollte es heute gar nicht darum gehen, Roman. Ich würde erst mal eine Frage stellen, weil das ist das Erste, dir jetzt Leute die Ohren schmeißen werden. Erst hat er nicht die Eier und setzt sich mit dem Sigi und dem Marc dahin. Und jetzt kommt aber sein Buddy Tim und der wird ihn jetzt schön da durchführen und dann wird er ein bisschen zur Kreuze kriechen und am Ende ist alles wieder gut. Aber das ist hier nicht der Punkt, Roman. Das sehe ich richtig, oder? speaker-0: Das ist absolut nicht der Punkt. Erstmal muss ich sagen, dass es mir nach der ganzen Aktion nicht so gut ging. Also mir ging es psychisch sehr, sehr schlecht. Mir ging es körperlich sehr, sehr schlecht. Ich bin ziemlich krank. Das ist aber keine Entschuldigung. Ich persönlich bin sehr darauf gegangen, ich gesagt habe, ich muss dazu schon bisschen was ausholen. Eigentlich wollte ich hier gleich mit einer Entschuldigung starten, aber dann fange ich erst mal mit der Erklärung an, bevor die Entschuldigung kommt. Ich habe mich da rausgehalten. weil erstens habe ich mich nie an einem Drive-Through beteiligt. Also das können alle Leute gerne kontrollieren. Ich war da nie bei. Und ich habe mir gedacht, dass das nicht so wird, wie ich mir das vorstellen würde, was es auch halt leider nicht ist. speaker-1: Das heißt, war nicht nur der Punkt, dass du dich mental, wie die beiden das auch dargestellt haben, nicht ready dafür gefühlt hast, sondern du hast auch das Gefühl gehabt, dass es für dich auch in eine falsche Richtung gehen würde, wenn ihr drei da sitzen würdet. speaker-0: Absolut. Weil ich die Drive-Throughs von vorher kenne und das nicht mit meinen Dingen, wie ich Sachen sehe, jemals großartig harmoniert hätte. Ich hab das nicht verteufelt, aber das war halt nie der Punkt, wo ich gesagt habe, ja, da würde ich jetzt dahinter stehen, mich dahin zu setzen. Und ich sehe halt Dinge anders. Darum war ich einfach nicht dabei. Dazu muss ich auch noch sagen, dass ich so an dem Punkt war zu dem Zeitpunkt. Ich habe mich bei Diana entschuldigt, ich habe mich bei den Workern entschuldigt und ich habe mich bei ... paar Fans entschuldigen können, dann am Samstag? speaker-1: direkt bei der Show noch. speaker-0: nervt bei den Leuten, die dann kamen. speaker-1: Okay. speaker-0: Und für mich war das erst mal der Punkt, wo ich gesagt habe, ich habe mich bei denen entschuldigt, die dies betrifft. Ganz einfach. Und dieser ganze Zusammenhang, also all diese drei Dinge zusammen, haben halt für mich dafür gesorgt, dass ich eigentlich erst mal damit fertig war. speaker-1: Das heißt, habe aber das Gefühl, kam der Drive-Thru und dann warst nicht mehr fertig. Damit sehe ich das richtig. speaker-0: Dann kam der Drive-Through, dann kamen ein, zwei Kommentare von ehemaligen Mitgliedern von Rings of Europe, wo ich gedacht habe, vielleicht sollte ich mich ja doch mal äußern und nein, das wird ja heute kein Rant, weil ich weiß, was ich falsch gemacht habe und ich werde mich auch nicht gegen diese Personen stellen, weil es macht ja gar keinen Sinn. Aber der Drive-Through hat viele Sachen in meinen Augen schwierig dargestellt. Es wurden Sachen rausgeholt, die meiner Meinung nach Also der Drive-Through hätte für mich ein Entschuldigungs-Drive-Through sein sollen. Da wäre ich auch dabei gewesen, wo wir Verantwortung für das übernehmen, was wir für einen Scheiße gebaut haben. Aber dann alte Geschichten rauszuholen, womit ich ehrlich gesagt aber auch schon gerechnet hatte, von Workern, das fand ich nicht gut. speaker-1: Ich habe so bisschen das Gefühl, nicht, dass du enttäuscht bist, ich glaube, das wäre das falsche Wort, aber schon, dass du das Gefühl auch hast, dass die Sachen auch nicht richtig dargestellt worden sind. Und das Thema dieser ganzen Geschichte ist ein absolut widerliches und ekelhaftes Plakat von Diana Strong, was mit zu dieser Show gebracht wurde. Und Marc Landauer und Sigi waren an dem Punkt und haben erklärt, dass dass alles quasi draußen an einem Auto anfing, Roman. Ich würde gerne da mal früher reingehen, weil das haben die beiden nicht gemacht, weil es fing nicht bei dem Auto an. Es muss angefangen haben mit einer Idee, wo man vielleicht drauf hätte kommen können, dass sie völlig bescheuert ist, aber anscheinend wurde sie wirklich trotzdem durchgewunken. Hast du Erinnerungen, Roman, wie das zustande gekommen ist, wer diese Ideen hatte? und warum das dann so durchgeführt werden sollte, kannst du die Zuhörer und Zuhörerinnen da mal mitnehmen. speaker-0: Als erstes möchte ich mich trotzdem jetzt vollkommen entschuldigen. Es war absoluter Dreck, den wir da gemacht haben. war absoluter Dreck, den ich da gemacht habe. Und ich könnte mir selber in die Schnauze hauen dafür. Es ist... Ich hasse mich selber dafür, ist immer so ein großes Wort. Aber es ist durchaus etwas, was mich auch belastet. Das mag mir jetzt jemand glauben oder nicht. Das ist natürlich immer jedem selbst überlassen. Aber es war auch absoluter Schmutz. Also... Was mich da, für die anderen kann ich gar nicht reden. Aber was mich da geritten hat in dem Augenblick, kann ich auch gar nicht. Weiß ich nicht. Ich würde mir, wie gesagt, wenn ich eine Zeitmaschine hätte, würde ich zurückfahren und mir selber in die Fresse hauen und fragen, was falsch mit mir ist. Aber ich kann, ich gehe natürlich gerne auf deine Frage ein. Und zwar war das vor Monaten. Ich kann jetzt, ich müsste jetzt nachgucken. Aber es war vor Monaten, da kam diese Idee auf. Und dann wurde in die Gruppe geschrieben, ich hab hier diese Idee. Lass uns doch das, also die Storyline, darf ich erst die Storyline erklären, wie das sein sollte? Und dann, weil ich habe immer das Gefühl, das gehört so ein bisschen zusammen, weil sonst... speaker-1: Mach euch wie du möchtest. speaker-0: Es war folgendermaßen, es kam die Idee auf, ich wollte den Superweißer-Posten beenden, weil das ging ja jetzt über Jahre. eigentlich war ja da Jessie J. mal geplant für. Jetzt haben wir ja alle durch das GF-Interview was gekommen ist, mitbekommen, warum Jessie nicht mehr bei uns angetreten ist. Etwas, was ich persönlich auch nicht wusste zum Beispiel. Und dann ist damals diese Storyline auf Diana umgewälzt worden. Diana war oder ist Diana ist ein sehr, lieber Mensch und ein sehr großartiger Mensch. wir haben sie damals versucht, bei uns aufzubauen. Und so haben wir sie in diese Story gepackt, weil das die größte Storyline und die längste war, die wir hatten. Und diese Storyline sollte ihr Ende finden jetzt beim letzten, bei der letzten Veranstaltung. Und dann kam von, dann kam die Idee auf, ey, lass das so machen. Du könntest ja dich bei ihr entschuldigen und dann Eigentlich war das gar nicht mal mit so einem kleinen Bild gedacht, sondern da sollte ein Banner für gemacht werden. speaker-1: Bruder bei den Fische, nicht jetzt heißen Brei reden. Also ehrlich, tut mir leid, du bist ein Freund von mir. Aber wer hatte diese Idee aus dem Konstrukt, der das gebucht hat? speaker-0: Ja, das war Marc. speaker-1: Okay. speaker-0: Das ist ja auch alles, das kann man ja alles nach. Marc hatte die Idee, wir können ja so einen Banner machen und dann machen wir so einen Onlyfans-Verschnitt drauf. Da war noch kein Entwurf oder sonst irgendwas. speaker-1: Das heißt, es war sogar nicht nur ein Bild geplant, sondern ein ganzes Banner von dieser Scheißaktion. War aber zu teuer. speaker-0: Banner war zu teuer, weil er meinte, sind 200 Euro. Ich muss jetzt das so weiter erzählen, wie es dann gelaufen ist, sonst verliere ich den Faden. Das tut mir sehr leid. speaker-1: Ja, alles gut. Ich gehe nicht mehr dazwischen. speaker-0: Auf jeden Fall war das dann vor Monaten und es sollte auch verpixelt sein und so weiter und so fort und hier und da. Und wie das nun mal so ist, wenn man Monate vor einer Wrestling-Show irgendwas plant, dann ist halt, das verläuft sich. Also dann ist das Thema über eine sehr, sehr lange Weile nicht mehr aufgekommen. Dann war ich für eine Weile im Krankenhaus und dann war es jetzt kurz vor der Show und dann... Hab ich gefragt, was machen wir denn nun jetzt damit, weil das soll ja schon irgendwie knallen. Also ich hab nicht gefragt, was machen wir mit dem Banner, sondern wie machen wir denn jetzt hier das Ding fertig. Und dann kam das wieder auf. Dann wurde es kleiner und ich bin aber auch ehrlich gesagt zwischendurch auch mal davon ausgegangen, dass da mal vielleicht irgendwie geredet wurde. Das ist ja nicht meine Aufgabe. Also es ist ja nicht mein Tanzbereich gewesen. speaker-1: Also du hast die Kommunikation, wie es quasi in dieser Storyline, was da passieren sollte, auch nicht weiter wahrgenommen quasi. Das verstehe ich richtig. speaker-0: Zu dem Zeitpunkt nicht. Ein paar Tage, ein bisschen vorher, war klar, Marc hat nicht mit ihr geredet. Und dann haben wir, ich war ... Das klingt immer so nach Ausrede. Aber ich war wirklich sehr out of order teilweise. Nach meinem Krankenhausaufenthalt vom Gehirn her. Und dann haben wir uns dazu entschieden. Und haben gesagt, Marc kann's ja machen. Und dann zeigen wir's ihr, und wenn sie sagt, nee, dann nee. Und dann ist gut. Das war für mich in dem Augenblick, okay, das war dumm. Absolut dumm, ich hätte gleich sagen müssen, nee, ist eine scheiß Idee. ist ein absoluter Bullshit von mir. Wie gesagt, ich war halt dumm. Es lässt sich nicht ändern. Mehr. Und dann kam es halt zu dem Samstag. Freitag, Entschuldigung, wir hatten ja eine Zwei-Tage-Show. speaker-1: Ich habe mir so einen Parkplatz vorgestellt, ihr steht da und redet da und Marc zeigt dir dieses Bild quasi. speaker-0: Es war, äh, war, erst mal war es ja ein Trabrennenbar. Okay. Es war sehr, heiß. Und, äh, wir haben den Tag vorher den Ring aufgebaut. Wobei ich auch mitgemacht habe, obwohl ich das eigentlich aus Krankheitsgründen nicht mehr mache. Und am nächsten Tag kam dann dieses, kam er dann an mit dem Plakat, hat mir das gezeigt. Und ich war einfach nicht in der Lage zu registrieren, was das bedeutet. Ich war nicht in dem in diesem Augenblick war ich nicht in der Lage zu registrieren, was das bedeutet. speaker-1: Das heißt im Endeffekt verdammte Scheiße nochmal, du hättest eigentlich in deinem Zustand zu Hause bleiben müssen. Das wäre der logischste Schritt gewesen in der Geschichte. speaker-0: Wäre der logischste Schritt gewesen. jetzt gibt es zwei Gründe. Erstmal habe ich für mich ja fast zehn Jahre in diese Storyline, also sechs, sieben Jahre in diese Storyline investiert. Und dann weißt du auch, glaube ich, mit am besten, und das kannst du vielleicht auch bestätigen, bin ich ein Typ, sagt, wenn ich was mache, dann mache ich das. speaker-1: Dann schießt du das durch. speaker-0: Dann ziehe ich das durch. Dann komme ich und dann mache ich das auch. Ich muss auch dazu sagen, Marc wusste nicht vorher, dass ich vorher im Krankenhaus bin, weil ich irgendwann aufgehört habe, dass er die Kohlen in die große Glocke zeigt. speaker-1: Ich dachte, er sich noch besucht hätte oder so. speaker-0: Das hätte ich jetzt nicht so schlimm gefunden. Das wäre jetzt nett gewesen wahrscheinlich. Aber ich wollte immer nicht so mit meinen Krankheiten hausieren gehen. Und das weißt du auch. Ich hätte zu dem Zeitpunkt schon registrieren müssen, dass das eine Scheißidee ist. Und ich habe den Fehler gemacht, dass ich immer... Du weißt wie ich bin. Ich bin ein Typ, wenn jemand sagt, mach das beim Wrestling, dann sage ich, jo, mach ich. speaker-1: Du bist früher schon in Verteidigungsmodus gewesen. Das heißt, wenn auch früher einer gegen GF oder so was gesagt hat oder war, dann hat man bei dir immer so ein Verteidigungsgefühl gehabt. Das ist ja eigentlich was Gutes, aber in der Situation sollte das aus den Gründen passiert sein, dass du das gemacht hast, ist es halt trotzdem beschissen. speaker-0: Was ich damit eher sagen wollte, ist, wenn jemand bei Resting gesagt hat, lasst dir von einer Dame einen in die Schnauze hauen, bin ich der Typ, gesagt hat, yo, ich hab immer gesagt, ich mach alles. Weißt du doch. So. Und ich bin in dem Augenblick, nein, das ist meine absolut eigene Schuld, ich bin in dem Augenblick gar nicht so weit geistig gegangen, dass das, du nein sagen könntest. Weil ich das nicht als schlimm angesehen habe, weil ich keine Frau bin und nicht in dieser Situation und wenn du das jemand zu mir gesagt hast und mir das gezeigt hättest, ich gesagt, Yo, ist okay, machen wir. speaker-1: Ja, aber da würden manche jetzt sagen, da bist du zumindest ja schon mal ein empathieloses Arschloch. speaker-0: Das war ich an dem Tag anscheinend wirklich. Was soll ich dazu sagen? Es war scheiße. Ich kann nicht mehr als mich immer und immer und immer wieder entschuldigen. Aus tiefsten und wirklich aus tiefsten Herzen. Ich hab mich auch so gut wie es mir möglich ist, mich bei Diana entschuldigt. Und das war absolut alles andere als eine Glanzleistung von mir. Also, wie gesagt. speaker-1: Ich stelle mir Situationen vor und ich habe selber auch schon schwere OP's gehabt. Und Roman, wenn man sich lustig darüber machen würde, dann würde man sagen, du bist ein Dead Man Walking. können dann nachher, weil du sagst, du sprichst nicht gerne darüber, aber ich finde schon, dass das ein Teil von dir ist und dass die Leute vielleicht auch wissen sollten, was bei dir los ist und gerne mal nachher darüber sprechen, du ... speaker-0: Das können die Leute sich anhören, die da Bock drauf haben. Ich möchte das aber auch nicht als Entschuldigung dafür... speaker-1: Nein, nein, das soll auch keine Entschuldigung sein, weil ich finde halt auch wichtig, der Punkt, du hast gerade gesagt, du warst nicht mehr in der Lage, das zu verstehen. Hast du noch Erinnerung an die Sachen, die da passiert sind? Weil Marc hat die dann ja so dargestellt, wenn ich es richtig verstanden habe. speaker-0: Ich alles. Ich war nur nicht in der Lage, den einen Schritt weiterzulegen. speaker-1: Die Tragweite war dir überhaupt nicht bewusst in dem Moment. speaker-0: Da kann man mich dumm nennen, ich war dumm in der Situation. Da kann man mich gefühllos nennen, das kann man auch tun. Das ist auch richtig in dem Augenblick. Ich war einfach nicht in der Lage, diesen einen Schritt weiterzudenken. speaker-1: Das heißt, dir wurde dieses Plakat präsentiert ab dem Stand, was ist dann passiert. speaker-0: Ich hab mir das angeguckt. Ich weiß jetzt nicht, ob die Leute das Plakat kennen oder nicht. Es war eine Onlyfans Parodie mit verpixelter Oberweite. Dann hab ich mir das angeguckt, dann hat er mir das in die Hand gedrückt, hat gesagt, bring das mal hoch in Backstage. So, das hab ich dann auch gemacht. Weil in dem Augenblick ist er mein Chef. Und dann hab ich das gemacht. Ich hätte aber auch keine ... Bevor jetzt jemand kommt, hättest dir was dagegen ... Ich hätte auch Hätte ich machen sollen, hab ich aber. Dann habe ich das Ding genommen, habe das oben umgedreht, also mit dem Bild nach unten auf den Tisch gelegt und dann war das Ding aus meinen Gedanken erstmal. speaker-1: Was haben Worte wie Roman Tausch kann es mutmaßlich richtig rumliegen lassen können in der Kabine? Das wissen wir ja nicht. Was haben die Worte mit dir gemacht aus dem Talk von Sigi und Marc? speaker-0: Also ich weiß 100 % dass ich es andersrum hingelegt habe, auch das ist immer noch keine Entschuldigung für den Bullshit. speaker-1: Das heißt aber, du hast es definitiv nicht öffentlich in irgendeinem Locker-Room präsentiert. speaker-0: Ich habe es in diesen Locker-Room reingelegt, aber ich habe es mit dem Bild nach unten reingelegt und ich hätte... Wie drücke ich denn das aus? Wenn ich nicht wüsste, dass das ein Plakat ist, hätte ich es nicht hochgenommen. Wenn ich jetzt eine fremde Person gewesen wäre, die in diesen Locker-Room gegangen ist, ja in so einer ersten Etage war, wer eine Trabrennbahn kennt das vielleicht, dass da oben denn für die, ich nenne es mal teureren Gäste da oben was ist, da war der Locker-Room drinnen und da habe ich es in die hintere linke Ecke in so ein... auf Tisch gelegt mit dem Bild nach unten. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich verstehe, dass Marc und Sigi, sie können es ja nicht wissen, was ich gemacht habe. Sie waren ja nicht dabei. Aber ich kann sagen zumindest, dass ich das auf jeden Fall so gemacht habe. speaker-1: Wann ist dir das erste Mal die Tragweite bewusst geworden von diesem Plakat? Roman, wann hat dir deine Dummheit das erste Mal in die Fresse gehauen? speaker-0: Das hat leider viel länger gedauert, als es mir lieb gewesen wäre. Ich muss dazu sagen, dass ich dann sehr, sehr lange nicht mehr in diesem Lockerroof drinnen war, weil, wie gesagt, erste Etage, Hitze, Treppensteigen, fetter Typ und so. Auf jeden Fall kamen dann Diana und Arek, ihr Manager, und dann wurde ihnen das auf dem Handy gezeigt, weil wir da gerade standen, und dann Diana Nein gesagt. Und Arik hat nein gesagt. Und dann war das Ding für mich leider komplett aus meinem Gehirn raus. Es war komplett aus meinem Gehirn raus. Und meine Dummheit ist mir richtig klar geworden, mehrfach an dem Freitagabend. Also es gibt ja noch zwei, drei andere Storys von diesem Abend. Und die ist mir mehrfach leider klar geworden, wie dumm ich manchmal noch bin und wie ignorant ich manchmal bin. speaker-1: Kommen wir mal zu dem Leuchtstoffröhren, mein Lieber. speaker-0: 10 Leuchttorfröhren, ja gut. kann ich, das kann ich, was soll ich dazu erzählen? speaker-1: Es wurden drei auf einmal, richtig? speaker-0: Das ist richtig. Warum? Wir hatten ja den Punkt, dann gesagt wurde, hier... Bild funktioniert nicht. Dann bin ich die ganze Zeit hin und her gerannt zwischen Arec und Diana und wir wollten halt einen großen Abschluss haben. speaker-1: Das ging deinen bösen Moment, den du haben sollst. speaker-0: Und am nächsten Tag sollte sich das rechnen und dann sollte ich die Dinge abkriegen. Als Payoff. Also es war noch genug da, den Payoff zu machen. Und ich hab dann versucht so ein bisschen mit Diana und Arik zu reden, was wir denn nun machen und von den beiden kam halt keine Idee. Und dann hab ich gesagt, ey wie sieht's denn aus? Das war meine Idee. Wie sieht's denn aus? Nimmst du ne Leuchtstoffrunde? Da hat die eine gesagt, hm, weiß ich nicht, weiß ich nicht. Da sie gesagt, bringen wir mal so ein Ding. Dann habe ich ja so Ding gebracht, dann hat sie sich das angeguckt. Ich hab gesagt, ist okay. Und dann ist bisschen Zeit vergangen. Wir sind alle rumgewuselt, wir hatten ja alle irgendwie was zu tun, wie das bei so einer Wrestling-Show so ist. Und dann meinte, habe ich da mit Marc drüber geredet. Marc meinte, mach drei draus. Und hat mir einfach so, hat mir dann so ein Dreierbündel gemacht. speaker-1: Hast mit Jana vorher noch mal gesprochen, dass es ... speaker-0: Ich hatte mit Diana vorher noch mal gesprochen, aber ich gebe zu, dass ich nicht noch mal mit Diana über die Anzahl geredet hatte, weil ich ja auch ein bisschen davon mit ausgegangen bin, dass wenn jetzt auf einmal gesagt wird, mach drei draus. Also wie drücke ich denn das aus? Wenn mir gesagt wird, mach drei draus, gehe ich entweder davon aus, dass das abgesprochen ist mit jemandem oder dass mir gesagt wird, das ist ein bisschen wenig, mach drei draus und gehe das nochmal absprechen. Weißt du, was ich meine? speaker-1: Du hast aus der Situation gelernt, dass die Sachen halt auch nicht vorher abgesprochen werden und wenn du so eine Aktion wie mit dem Vorhaben speaker-0: Ich war nicht in der Lage. Ich habe einfach nur funktioniert an dem Tag noch. Ich habe einfach nur funktioniert an dem Tag. Und ich bin zu Diana und habe sogar noch mit ihr darüber geredet, wohin. Ob sie das über den Kopf nimmt oder wo sie es hinhaben möchte. Weil, ähm, ist ja wichtig. Wo man da trifft und wo nicht. ne? Dann ist das Matches gelaufen. Es ist so passiert. Ich habe mit ein paar Workern geredet danach. Die meinten, also erst mal, es ist ... Absolut beschissen, dass ich nicht dran gedacht habe, gleich einen Verbandskasten irgendwo hinzulegen. speaker-1: gibt keine Sanitäter vor Ort, verstehe ich das richtig. speaker-0: Das ist richtig. speaker-1: Mit Leuchtstoffröhren am Handtieren. Das ist ... Entschuldigung. speaker-0: Heute bin ich schlauer, älter und schlauer. jeden Fall habe ich sie dann getroffen und der Schlag scheint auch gut gewesen zu sein. Und dann habe ich sie in den Ring gerollt und dabei wird sie sich am Arm durch irgendeinen kleinen Splitter aufgeratscht haben. Und dann ist sie gepinnt worden, ist rausgerollt, ist hoch, ich ihr hinterher. Und dann hat sich Kalypse sie gekümmert. Das ist die Leuchtstoffröhrengeschichte. speaker-1: Ich bin perplex und ich kann da auch nur an die Veranstalter appellieren im deutschsprachigen Raum, wenn ihr eine Wrestlingveranstaltung macht und dann Deathmatches und vielleicht sogar, auch wenn es nur ein oder drei Leuchtstoffröhren sind. Verdammte Scheiße, seid nicht so eine Vollidiotin und habt keine Sanitäter da. Boah, ekelt mich das an, Roman. Und ich glaube, du weißt, warum mich das anekelt. Da kann auch so viel andere Sachen. noch beim Wrestling passieren, die nicht unbedingt mit einer Leuchtstoffröhre zu tun haben. Und wenn du die paar Euros nicht mehr über hast für den Sanitätsdienst, ich... speaker-0: Ich muss ganz ehrlich sagen, sind Sachen, mit denen habe ich mich nie beschäftigt. speaker-1: Nein, das geht auch nicht an dich. Du bist nicht der Veranstalter. Das geht an alle Veranstalter. speaker-0: Ich nehme gerne die Dinge auf mich, die meine Schuld sind, weil sie sind meine Schuld. Es wurde mir auch geraten, mich einfach von links auf jürg zu distanzieren und die Schnauze zu halten. Aber ich kann mich ja nicht von meiner eigenen Schuld distanzieren. Das funktioniert für mich persönlich einfach. speaker-1: Du hast gesagt, es ist noch was vorgefallen. Zwei, drei Sachen. Was ist vorgefallen? speaker-0: Ich habe zum Beispiel das Ding mit dem Post von Marc, mit dem Reallnamen. speaker-1: Sagen wir speaker-0: Das habe ich erst mitbekommen, also absolut am Rand mitbekommen. Habe dem überhaupt keine Bedeutung zugemessen, bis mich die wundervolle und großartige Kate Brescher beiseite genommen hat und mir erstmal erklärt hat, warum das so kacke ist. Und es sich Bubblegum an dem Abend, mit dem ich mir das Motelzimmer geteilt habe, auch nochmal. Warum das so scheiße ist, Realnamen von einer Frau zu liegen. Das sind alles Sachen, über die mir habe ich mir nie einen Kopf gemacht. Weil erstens muss ich ganz ehrlich sagen, würde ich niemals dieses Realnehmen einer Wrestlerin liegen, weil ich das auch nicht für sinnvoll erhalte. Und zweitens, ich einfach, ja ich bin ein Mann, mir passieren so eine Sachen nicht. Für mich ist das so, Da denkt man erst immer drüber nach, wenn es einem jemand erklärt hat. Also ich zumindest anscheinend. speaker-1: Ja, aber das wurde doch vorstellt. speaker-0: An dem Punkt muss ich halt aber auch sagen, ist nun nicht so, dass Marc mich vorher gefragt hätte. Ich hätte an dem Tag, ohne mich groß entschuldigen zu wollen, hätte an dem Tag nicht in der Lage gewesen, irgendwas weiter zu gucken. Aber das war halt auch so ein Moment, wo ich mir dachte, scheiße, Sie haben recht, ich bin ganz schön dumm. Was soll ich dazu sagen? Das war nicht mein Glanzwochenende. speaker-1: Ja, für die Leute, für die das so klingt, wir auch rausreden, Roman. Also ich wüsste, was ich in der Situation gemacht hätte, glaube ich. Wenn mir einer so ein Plakat hingehalten hätte, aber ich bin auch Papa von einer Tochter. ich glaube schon, dass ich vielleicht ein empathischerer Mensch als du schon. Und wir kennen uns schon ein bisschen länger, auch vielleicht bin, Roman, von Natur aus auch. Aber da soll es heute gar nicht umgehen. Die schmerzhafte Erkenntnis, dass man Selbst im Konstrukt mit Marc, Sigi und du, da ist auch so ein bisschen der Punkt, kannst du die Geschichte becken, dass Sigi quasi nichts wusste von den Sachen, bei der Show passieren sollten. speaker-0: Also wir sind alle drei in einer Gruppe und alle Sachen sind vorher irgendwann mal in dieser Gruppe gelandet. Und ich bin der festen Überzeugung, hätte Sigi gesagt, ey Jungs, habt ihr Lack gesoffen? Das funktioniert nicht, das wird ganz furchtbar und das wird, das geht so nicht. Hätte man auch vielleicht, also wie das so ist, wenn zwei Leute miteinander reden und der Dritte eine neue Einsicht einbringt, dann können sich Dinge ja auch nochmal ändern. Aber... In dem Fall, wie gesagt, ich persönlich kann mich nicht dran erinnern, wenn Sigi da natürlich noch einen Beweis hört, kann er den gerne bringen, aber ich kann mich nicht dran erinnern, dass er sich irgendeiner Form dagegen ausgesprochen hätte. speaker-1: Wir sind wieder beim Talk von Marc und auch von Sigi. Wir haben erst darüber gesprochen, warum du nicht dabei warst. Da wurde auch darüber gesprochen, dass ich bei der Show ja auch schon entschuldigt wurde. Du hast das offensichtlich auch getan, face to face mit den Leuten, mit denen das passiert ist. Roman, du bist wenig in Social Media. Zu Hause. Das heißt, du verfolgst nicht irgendwelche Sachen oder so. Das ist für mich kein Geheimnis, aber das sollten vielleicht die Leute wissen, die jetzt vielleicht deine Antwort hören. Wie schnell war dir dieser Social Media Backlash bewusst, den ihr mehr als verdient dann auch bekommen habt mit Rings of Europe? speaker-0: Naja gut, der war mir relativ schnell bewusst, weil Diana ist ja dann nicht verständlicherweise nicht mehr zur Show gekommen am Samstag. Dann ging das relativ fix und schnell und es fing ja auch schon dann Freitagabend an und wie gesagt, ich war ja mit SIG Bubblegum und seinen Rookies. Das tut mir total leid, die sind super nett und ich hab ihren Namen gerade nicht erwartet. Im Motelzimmer und da ging's ja schon los. Und da fing es dann auch schon bei mir an, wo ich mir dachte, du bist ein Trottel, du bist ein Trottel, du bist ein Trottel. Und es mir auch wirklich schlecht damit ging. speaker-1: Haben Leute dich auch proaktiv angesprochen auf die Situation? speaker-0: Inwiefern jetzt bei der Show? speaker-1: Auch nach der Freitagsshow dann. speaker-0: Ich kriege jetzt relativ regelmäßig irgendwelche Drohanrufe aus Österreich, aber wer da Spaß dran hat, der soll das tun. speaker-1: Nee, das solltest du nicht sagen, sonst endest du wieder der Wrestling-Drachenlord. Man kann allen Leuten sagen, die so was machen, so klein kann die Vagina oder der Penis gar nicht sein. speaker-0: kann das Problem ist, ich kann es ja nicht verhindern und eine Anzeige speaker-1: Ich hab dir gedacht, Anzeigen, Roman. Das ist Fakt, das weißt du. speaker-0: Ich ich weiß, aber im Endeffekt ist es auch ein bisschen Buße und Strafe. speaker-1: Ich wollte ja auch keinen mit kleiner Vagina oder kleinen Penis schämen. Das soll auch der letzte Witz gewesen sein, den ich andersweise gemacht habe. Roman, ich glaube auch für dich im Wrestling. Du hast erst darüber gesprochen und das wissen viele Leute auch nicht. Für dich ist das auch so bisschen eine Verwirklichung von einem Traum gewesen, Wrestling zu machen. Ist das richtig? speaker-0: Das ist absolut richtig. speaker-1: Aber das haben viele Fans, speaker-0: Natürlich. speaker-1: die das gerne machen würden. Du hast aber die Chance, das zu machen. Und hat man dann dummerweise vielleicht auch, weil man diesem Traum hinterher gehächelt hat und ich will dann nichts mit entschuldigen, sondern eher vielleicht sogar sagen, dass man vielleicht hätte schon früher reagieren müssen sogar, wenn man nicht diese Scheuklappen eines Traumes, den man hinterherläuft, vielleicht hat. Weil Geschichten wo Leute sich beschwert haben, dass sie halt nicht gut behandelt wurden, gab es schon zu der Zeit vielleicht sogar, wo wir beide die ersten Interviews auch mit Marc und so aufgenommen haben. Ist es so, dass man vielleicht scheuklappenmäßig am Start ist, und das soll keine Entschuldigung sein, Roman, aber ist es schon manchmal so, dass man vielleicht dummerweise dann auch über Sachen hinweg gesehen hat, wo man sich im Nachhinein sagt, puh, da hätte ich vielleicht was sagen oder machen sollen? speaker-0: Wie drücke ich denn das am besten aus? Für mich war meine Aufgabe immer bei Rings of Europe. Klar war ich auch auf der Bühne und konnte den hier ein raushängen lassen. Das war für mich nie meine Hauptaufgabe. Ich habe immer versucht, mich ein bisschen die Frauen zu kümmern, dass es denen gut geht. Und jetzt werden Leute irgendwelche komischen Leiden. wollte nicht mit ihnen ins Bett. Ich habe das einfach als meine Aufgabe. Zu gucken, dass es denen gut geht, dass da kein Streit entsteht und bla und Keks und Trink. speaker-1: dass Jesse J. auch in dem Interview nochmal wiedergegeben hat, was ihr da auch passiert ist und was du dann gemacht hast. speaker-0: So was einfach gucken, machen, kümmern. Und damit war ich in meiner eigenen, in der Bubble meiner Bubble. Weil ich habe von 99,9 % aller Frauen immer nur positives Feedback gekriegt, weil ich mich gekümmert habe. Ja, das ist halt der Punkt. Vielleicht habe ich viele Dinge auch einfach nicht gesehen. Das ist sehr, sehr gut möglich. Das kannst du vielleicht als Scheuklappen sehen, aber ich habe auch einfach meine Aufgaben woanders. Ich konnte... Ich konnte mich die Frauen kümmern, konnte Talente, ich konnte sagen, guck dir die mal an. Die finde ich gut, ich glaube, die hat Talent, der kann was werden. Können wir nicht mehr mit der und der machen? Ich glaube, die hat Talent. Weißt was ich meine? Das war für mich meine Aufgabe. speaker-1: Das heißt, das erklärt auch gut eigentlich deine Rolle, die du gehabt hast bei Rings of Europe. speaker-0: Alles was ich vor der Bühne gemacht habe war, also alles was ich im Ring und auf der Bühne gemacht habe, war so Bonus plus. Aber meine eigentliche Aufgabe war für mich immer eine andere. speaker-1: Gibt Sachen, du selber vielleicht auch bei Rings of Yorke gemacht hast, wo du im Nachhinein vielleicht denkst, scheiße, war das vielleicht richtig, was ich gemacht habe? Hast du mal drüber nachgedacht? speaker-0: Alles, was an diesem Wochenende passiert. Alles, was an diesem Wochenende passiert. Das war alles Scheiße, das war alles Bullshit. Ich hasse mich, wie gesagt, hasse mich für dieses Wochenende, hasse ich mich selber. Und für alles andere, was ich bei Rings of Yoke gemacht habe, da ich immer eine gute Intention hatte und ich immer versucht habe, mich zu kümmern. Und wie gesagt, es ist jetzt nur, weil es öffentlich ist, das Ding mit Jesse zum Beispiel und so eine Sache denn machen konnte. speaker-1: Jenny musste sich ja nicht hinstellen und das öffentlich sagen und dich quasi so hinstellen, wie sie es da getan hat. Das musste sie ja nicht tun. speaker-0: Muss sie auch nicht. Ich war sehr erstaunt, dass sie das gemacht hat, weil für mich war auch das, was ich da gemacht habe, selbstverständlich. So, ich erinnere mich daran. speaker-1: Aber Roman, du bist selbst ein kranker Mensch und willst du dich nicht wohler in einem Umfeld fühlen, wo sich sofort einer dich kümmern kann, egal welche Rolle du bei dieser Veranstaltung, wo Eintritt genommen wird, welche du hast? Ehrliche Frage. speaker-0: Hab ich ehrlich gesagt so gesehen, nie drüber nachgedacht. Weil... speaker-1: Musste vielleicht wirklich mal. speaker-0: Wie ich gesagt habe, ich bin Mensch, wenn ich sage, okay, ich habe in der gesamten Zeit eine Rings of Yuyuko verpasst. Und das war das, wo meine Mutter nicht mehr in der Lage war zu laufen oder sonst irgendwas. Und meine Mutter hat zwar gesagt, fahr hin. Und ich gesagt habe, ich lass dich hier das Wochenende nicht liegen. Das kannst du knicken. Ich bin einfach ein Mensch, wenn ich sage, ich mach was, dann mach ich das auch. Ja, ich denk dann in dem Augenblick nicht so drüber nach. Es ist zumal auf jeden Fall. Aber ich bin halt so Mensch, das ist halt einfach bei mir so. speaker-1: Es ist ja manchmal so bisschen so ein Spagat zwischen wie lange musstest oder wie lange durftest du dich deine Mutter kümmern, speaker-0: Ich habe mich sehr viele Jahre meine Mutter gekümmert, aber der Punkt, wo sie gar nichts mehr konnte, waren sie im Monat. Und da war ich dann 24,7, bis ich es nicht mehr geschafft habe und sie leider auch einen Punkt, für den ich mich sehr hasse, ins Heim stecken musste. speaker-1: Roman, du hast es sehr lange durchgehalten, deine Mutter zu pflegen. speaker-0: Aber nicht lange genug. speaker-1: Ich kann dir die Last nicht nehmen, ich glaube halt auch einfach, Roman irgendwann ist ein Körper, er halt, wenn er seine Probleme schon zu tragen hat und die dann auch noch von einer anderen Person zu tragen hat, kann er die vielleicht nicht mehr tragen, ich fast sagen. Und ich glaube halt auch, dass du Wrestling auch für dich wenn ich dich richtig immer eingeschätzt habe, auch wenn du das nie öffentlich zugegeben hättest noch vor Jahren, für dich so ein bisschen als was Positives gesehen hast, wo du dich auch positiv verwirklichen kannst. speaker-0: Ich sehe Wrestling immer noch als was Positives. sehe gerade in Deutschland zwei sehr große Talente und ich bin sehr dankbar, dass ich mit beiden arbeiten darf und beide meine Freunde nennen darf zum Beispiel. Ich sehe Wrestling immer noch als was Positives zum größten Teil. Leider gibt es sehr viel Schattenseiten und leider gibt es auch mal Bullshit-Blackouts wie bei mir. Aber wie gesagt, ich bin nicht der Typ, denn... Mir wurde wirklich gesagt, distanzier dich davon und dann ist es gut, jeder weiß deine Rolle. Aber ich kann mich nicht von meinen eigenen Fehlern distanzieren. Eine Kate Brescher hat sich zu mir gesetzt und hat gesagt, hat auch gesagt, Scheiße gebaut, aber du wirst es nie wieder machen. Damit ist das okay und du hast dich entschuldigt. Ich glaube, dass vielen Leuten eine richtige Entschuldigung fehlt einfach. Das ist ja auch einer der Punkten, die hier ist. Warum ich hier bin. Ich kann... Ich kann es nicht ändern, kann mich nur aus tiefsten Herzen entschuldigen. Mehr kann ich nicht machen. speaker-1: Ja, aber guck mal, Roman, wenn ich ein Arschloch wäre, dann würde ich dir sagen, ja, aber pass mal auf, ich hab dir erst schon gesagt, der einzige richtige Schritt wäre gewesen, bleib verdammte Scheiße zu Hause, wenn du nicht alle Sinne hast. Wenn man aber dann mit allen Nichtsinnens die Entscheidung trifft, dass man losfährt, dann ist das halt vielleicht dann auch ein Gesamtkonstrukt. Aber ich möchte halt nur sagen, ich glaub dir zum Beispiel, dass das Scheiße ist, aber du musst dir ... halt vielleicht bei dem einen oder anderen Menschen, vielleicht musst du das gar nicht, aber im Endeffekt geht es ja auch nicht darum, dass du dir den Credit erkämpfen musst. Roman, weil so wie ich dir zugehört habe, ist dir sehr, sehr bewusst, wie scheiße das ist. Wir könnten jetzt darüber reden, hast du dir mal Gedanken gemacht, wie sich das für eine Frau anfühlt? Aber das ist völliger Bullshit, weil wir dann wieder zwei Männer darüber reden, wie sich eine Frau fühlen würde. Das können gerne andere machen, das mache ich ungern, mein Lieber, verstehst du, wie ich das meine? speaker-0: Ich kann trotzdem sagen, dass ich natürlich darüber nachgedacht habe. Wie gesagt, mir ging es auch nicht gut. So überhaupt nicht. Geistig. Mir war leider sehr schnell dann sehr bewusst, wie kacke das alles war. Ich werde es niemals erfassen, weil ich keine Frau bin in der Gänze. Aber ich denke, dass ich jetzt ein tieferes Bild dafür habe einfach. Ich es mir als Mann möglich ist halt. speaker-1: Hast du dir versucht, auch Hilfe zu holen, weil es dir mental so schlecht ging? Oder hast du Hilfe? speaker-0: Ich habe ja meine Ärzte für alles. Von daher, ich habe ja meine Ärzte für alles. ja, mehr kann man auch an dem Punkt, mehr kann man halt nicht machen. speaker-1: Roman, wann ging es dir das erste Mal gesundheitlich so schlecht, wo du gemerkt hast, dass du wirklich eingeschränkt bist in deinem Leben? du hast lange jetzt darüber gesprochen, geht es sehr, sehr schlecht, auch krankheitsbildtechnisch auch in den letzten Monaten. Kannst du uns mal sagen, wie die Geschichte angefangen hat, wo es dir das erste Mal schlecht ging? speaker-0: Jahre, also wirklich Jahre, fast schon Jahrzehnte. Nein, das sind Jahrzehnte. Meine Familie hat einen sehr, großen Lottogewinn in allen möglichen Krankheiten gemacht. ich habe den Lottogewinn gemacht, dass ich es ja aus beiden Familien gekriegt habe. Also zum Beispiel kurz nachdem meine Mutter dann ins Pflegeheim musste, hatte ich meinen ersten Schlaganfall. speaker-1: Siehe für Jahren. speaker-0: Wie gesagt, das ist schon echt lange her. Ich muss dazu auch sagen, dass mein Gedächtnis halt ein bisschen schwierig ist. Auch gerade jetzt bei dem Wetter ist mein Gedächtnis nicht das, was am besten funktioniert. Ich habe kein so einfaches Leben, was körperliche Dinge und geistige Dinge angeht, aber wie gesagt, das ist ja auch eigentlich relativ zweitrangig dafür. Ich will es einfach nicht als Ausrede benutzen, weil das ist Bullshit. speaker-1: Das sollte auch keine Ausrede von mir sein, Roman. ich hab halt die ganze Zeit das Gefühl gehabt, wir teasen was an. Und ich sag mal so, Dead Man Walking kam nicht von ungefähr, Roman. speaker-0: Ja. speaker-1: Wenn einem Ärzte sagen, dass sie nicht wissen, wann es vielleicht so weit sein könnte und man immer damit rechnen müsste, Roman. speaker-0: ist absolut richtig. Es ist nicht so einfach. speaker-1: Ja, und das ist halt ein Punkt, wo ich mir dann sage, du hast eben gesagt, du musstest deiner Mutter helfen. Aber wenn man das im Hinterkopf hat und weiß, dass man selber so krank ist, dass es einem so schlecht geht und dann du doch das Leben von wem anderen gemeistert hast und das sehr lange, ehrlich gesagt. speaker-0: Ja, aber das ist wie gesagt, das ist einfach keine Ausrede speaker-1: Das hätte jeder normale Mensch gemacht. Und dass du normal bist, ich nicht sagen, Roman. Aber das will ich wirklich nicht sagen. Ich will das auch nicht als Erklärung nehmen. Weil das Ding ist halt ganz einfach. Du musst nicht sagen, was es ist. Ich kann euch nur sagen, Roman geht es nicht gut. Und da können wir es dann auch bei mir lassen. Weil der größte, größte Punkt, den ich jetzt noch mal abschließen hier bei der ganzen Geschichte, rausstellen möchte. Wir haben gesagt, wir können uns nicht in Frauen reinversetzen, aber wir müssen halt zu einem Punkt kommen, dass halt der letzte Vollidiot irgendwann merkt, dass wir immer noch nicht, egal auf welcher Geschichte, sei es Gehalt, sei es Umgang, sei es teilweise auch Wahrnehmung von Erfolgen oder irgendwas, eine Wahrnehmung haben, obwohl viele glauben, dass das Frauen-Gleichgesetz sind mit Männern. Und ich glaube auch, jeder Mann, der denkt, er könnte sich in eine Frau reinversetzen. Ich weiß nicht, was ihr glaubt, das größte Problem ist, werden nie diese Probleme haben, dass wir struktuell, und das ist leider so, benachteiligt werden, Roman. Und ich glaube, auch das ist ein ganz, ganz großer Punkt, für mich sogar auf dieser ganzen miesen, verdammten Scheißgeschichte was Positives rausgekommen ist, denn Es haben Leute sich dagegen gestellt und haben gesagt, diese Scheiße machen wir nicht mehr. Ich kann den Leuten, die das so entschieden haben, das gar nicht hoch genug ansetzen, ehrlich gesagt, Roman. Und ich möchte nichts von den Verhandlungen haben, wer da was gesagt hat, weil das haben andere schon getan. Und ich möchte nicht das Dritte hier über Zweite oder Vierte reden. Roman, hast du die Entscheidung als richtig empfunden, dass da nichts mehr gemacht wird? speaker-0: Du meinst jetzt, dass die Samstag-Show boykottiert wurde? Ehrlich gesagt, ja. Es gab ja dann dieses Gespräch mit den Burger, wo eine Kalypse so ein bisschen die Redelsführerin der Burger war. Und dann hat erst Mark geredet, dann hat Rob Steenheimer geredet und dann hab ich nochmal was gesagt. Ich hab's verstanden. Ich hab's einfach verstanden. Ich hätte auch verstanden. Aber ich hätte auch verstanden, wenn sie gesagt hätten, sie ziehen durch. Aber es ist... Es ist ihre freie Entscheidung. Das muss man gut heißen. Das muss man gut heißen. Meiner Meinung nach. Ich hätte jetzt nicht gesagt, hätten sie gesagt, sie machen die Show, hätte ich nicht gesagt, nein, macht ihr nicht. Das hätte ja auch gar keinen Sinn ergeben. Aber ich verstehe, warum sie es nicht gemacht haben und ich bin absolut feind damit. speaker-1: mein Gott, du hast die Chance gehabt, hier ein bisschen zu reden. Und vielleicht haben sich viele, wenn das jetzt angekündigt ist, dass da steht, Roman Kausch macht jetzt ein Interview, gewundert, du warst lange nicht mehr bei GF The Talk zu hören. Und ich habe es erst so bisschen angedeutet. Rings of Europe ist auch der Geschichte von GF The Talk mit. ich glaube halt manchmal auch, dieser Moment, wo man halt auch selber aufwacht. ist, wenn für einen selbst eine Grenze überschritten wird. Und die ist in diesem Fall, glaube ich, als überschritten worden. Jeder kann damit machen und umgehen, wie er möchte. Eins da herauszustellen, und da sollte es jetzt auch noch mal ein bisschen rumgehen, weder bedrohen noch irgendwie Leute stalken oder die anrufen auf dem Privathandy, sind coole Sachen. Wer das macht, wie gesagt, einfach traurige Gestalten. Aber wiederum, Roman, danke, dass du dir hoffentlich von ganzen Herzen wirklich deiner Schuld bewusst bist. speaker-0: Das wäre ich nicht hier. speaker-1: Ich sag mal so, 99,99 % abgeschlossen mit dem Wrestling, Roman. Was würdest du dazu sagen? Ist das eine richtige Einschätzung? speaker-0: Wie drücke ich das aus? Es gibt ein, zwei Sachen, die ich noch machen würde gerne. Aber so im Allgemeinen bin ich auch einfach gesundheitlich auch für viele Sachen nicht mehr so in der Lage, wie ich es gerne wäre. Wie gesagt, es gibt ein, zwei Sachen, die ich noch gerne machen würde. Aber ich habe meinen Traum leben dürfen und ich bin sehr glücklich darüber. Und deshalb bin ich dir auch sehr dankbar und sehe das alles nicht so als deine Schuld an. Das ist eher etwas, dass du mir was Gutes gemacht hast, was mich teilweise durch die Jahre gebracht hat. Man wird sehen, wenn jemand auf die Idee kommt, eine zweite Chance zu geben und es etwas gibt, wo ich sage, das kann ich mir sehr gut vorstellen, dann kann man darüber reden, aber ich werde nicht mehr proaktiv jetzt irgendwie versuchen, da irgendwas zu richten. Das weiß ich nicht mehr. speaker-1: Wenn du damals, wo wir angefangen haben, Stand jetzt den Roman siehst, was denkst du, was hätte der Roman von damals, noch sehr viel radikaler und sehr viel ärgerlicher und böser auch, glaube ich, war, als es der Roman heute ist. Ich habe ein bisschen das Gefühl durch Wrestling den Frieden gefunden, dass das so scheiße endet. Tut mir fast leid, aber tut mir auch für die Leute leid, die das durchleben mussten. Was glaubst du? Roman, weil viel Positives aus dem Interview nehmen die Leute nicht mit, außer dass du dich entschuldigt hast. Und du kannst eine zweite Chance beten, aber du bist immer noch darauf angewiesen, dass diese Chance dir dann auch gegeben wird. speaker-0: Das ist absolut richtig. speaker-1: Da kann jeder für sich selber entscheiden. Aber Roman, denkst du, was hätte der Roman von damals mit dem Roman von heute gemacht, wenn er denen gesehen hätte, wie dummer war? speaker-0: Ich da in die Schnauze gehauen. speaker-1: Das wird der von euch auch noch. speaker-0: Aber das würde ich auch sagen, wie gesagt, das ändert sich ja. Meine Einstellung zu Frauenwrestlingen, die Unterstützung für Frauen hat sich ja nicht geändert. Das war eine dumme Entscheidung. meine Einstellung ... speaker-1: Ein Learning solltest du haben, egal was beim Wrestling passiert. Frage lieber ein, zwei, drei Mal mehr nach, bevor irgendwas passiert, wo nicht alle mit einverstanden sind. Ich glaube, ist eine Geschichte, die du auch daraus nehmen kannst. Vielleicht auch fürs Leben. Ich glaube, dich hat die Situation vielleicht überfordert. Aber ich glaube, gerade auch in Überforderungssituationen einfach mal lieber zwei, drei Mal Leute noch mal fragen, das richtig, wollen wir das hier wirklich so machen? speaker-0: Das habe ich absolut gelernt. speaker-1: Das ist halten. speaker-0: steht komplett außer Frage. speaker-1: Ja. Und, Roman, ich hoffe, das warst du früher nicht, dass du ein frauenfeindliches Arschloch geworden bist. Und ich hoffe, dass bist du heute ordentlich geworden. ich kann dir nur auf dem Weg, egal wie du ihn machst, und hoffentlich geht ja noch ein Augenblick, dass du noch den ein oder anderen schlechten Film, den du sicherlich noch gucken willst, dass das noch weitergeht. Roman, ich danke dir erstmal für die Zeit. Leute noch gegeben hast, dann aber ich weiß, dir brennt fast auf der Seele. speaker-0: Nee, ich wollte zumindest einen Witz machen, die ganze Show über und zwar, ich würde meinem alten Ich sagen, denk dran, dass der Flöter dir noch Geld fürs Parken schub. speaker-1: mein Gott, mach hier nicht solche Geschichten auf. Eieieieiei. Schöne Grüße an Flöter auch, der das sicherlich sich anhören wird, glaube ich. Bestimmt. Weil das ist ja jetzt so eine Geschichte, da haben viele gehofft, das wird nicht passieren. Ich habe auch Gespräche im Vorfeld geführt, vielleicht auch mit dem einen oder anderen Wrestling-Provoter, der mir gesagt hat, wenn ich das mache, mal gucken. Und ich hoffe, Roman, du kannst deine Schuld für dich auch wirklich auf dich nehmen. Gibt es noch irgendwas, was du den Leuten da draußen, die jetzt so lange zugehört haben, noch sagen möchtest? Gibt es irgendwas, was dir auf der Seele brennt, mein Lieber? speaker-0: Wenn ihr, ich würde gerne einen Ratschlag geben, klingt vielleicht blöd von mir gerade. Wenn es Frauen geht und ihr irgendwas machen wollt oder ihr über irgendwas nachdenkt, sucht euch Leute, die sich da besser reinversetzen können oder fragt direkt Frau. Fragt eine Kate Brescher, fragt einen Sick Bubblegum, die sehr empathisch sind beide. speaker-1: Jessie J, Melanie Gray, Wesna kann man auch fragen, Blue Nikita nicht, da sind Roman und sie sind nicht so Freunde leider. speaker-0: Manche Dinge erinnern sich nie. speaker-1: Ich muss dir das nochmal reinbringen, Roman. speaker-0: Danke dafür, das war sehr wichtig. Nein, aber sucht euch Leute, die sich da gut reinversetzen können und die euch unterstützen. speaker-1: Sucht euch alle. Und ganz, ganz wichtig, ich habe noch eine große Ansage an euch, lasst euch nicht von Menschen Angst machen, die euch Angst machen wollen, dahin zu gehen, weil sie wollen, dass da keiner mehr hingeht, wo sie die Leute nicht haben wollen. Zeigt Stärke, zeigt Größe, denn genau das ist, was sie wollen von euch. Sie wollen eure Angst. Und nachdem, was in vielen Städten jetzt auch schon mit Rechten aufmärscht und jetzt auch mit einem quasi Anschlag auf... Tag, so wie den Christopher Street Day, der eigentlich ein Feiertag sein sollte. Roman, egal wo Scheiße passiert, macht das Maul auf und seid da laut gegen. Denn eins ist ganz, ganz wichtig. Ich glaube nicht, dass sich irgendwer absichtlich aussucht, wen er liebt oder was er liebt. Und genau das ist der Punkt. Liebt das, was ihr wollt. Seid aufrechtige Menschen. Und Roman, dir danke für die Zeit hier. Ich danke zu much. Bis zum nächsten Mal, ihr Lieben. Ciao. speaker-0: Freunde.