Jean-Luc: Hallo und herzlich willkommen zu Folge Nummer 114 von unserem Podcast, das Gelbe von AI. Ich bin Jorlick Winkler, Co-Founder und CTO von Private und euer Host. Und mit an meiner Seite ist wie jede Woche Michael Witzenleiter. Michael, schön, dass du da bist. Michael: Ja, Hans-Josef Lundl freut mich wie immer. Und natürlich freue ich mich auch heute, einen Gast begrüßen zu können. Ja, jemanden, ich schon sehr lange kenne. Wie ihr wisst, habe ich auch eine Vergangenheit im Bereich Conversion Optimierung. Und damals ist bei einem unserer Partner bei Conversionskraft sehr viel Zusammenarbeit mit Ben Hammanus entstanden, der von Grund auf immer im Content-Bereich dort sehr viel gemacht hat. und sich in den letzten Jahren sehr, sehr stark auf das Thema Podcasts auch spezialisiert hat. Von dem her freuen wir uns heute einen richtigen Profi im Bereich Podcasts und auch KI, war uns zu haben, der uns beide Themen so mal ein bisschen übereinanderlegt und erklärt, wie sein Setup ist, wie er zu den Themen vorgeht. Aber ich möchte nicht zu viel spoilern. Erst mal Hallo und herzlich willkommen, Ben Hamanas. Ben Harmanus: Ich freue mich sehr hier zu sein. Schön, dass wir uns auch jetzt hier virtuell wiedersehen. Und ja, eine Vergangenheit, ganz oft unter den Tisch fällt. Die Conversion optimiere Vergangenheit bei mir. Freut mich total auch dahin, wieder zurückzugehen, weil die halt nach wie vor super relevant ist bei allem, was man macht. Michael: Absolut, ja. Vielleicht kannst du uns ein bisschen was noch für unsere Hörerinnen und Hörer zu dir erzählen. Ich hab da schon etwas gespoilert. Ben Harmanus: Ja klar, aktuell erwischt ihr mich gerade in einem ganz neuen Abschnitt meines Lebens und auch meines meiner beruflichen Karriere. Ich war sehr lange in Tech-Unternehmen unterwegs, hatte dann natürlich auch meine Arbeit bei Konversionskraft in einer Conversion Optimierungsagentur, aber eigentlich war ich immer in Unternehmen, wo es schnelle Skalierung, Optimierung ging und zuletzt eben sechs Jahre bei HubSpot und dort habe ich eben auch nochmal mein Wissen, was Medienproduktion angeht. vertieft und auch nochmal ausbreiten können auf unheimlich viele Kanäle, zuletzt eben auch im Medien-Team des US-Teams. Und aktuell bin ich jetzt aber unterwegs unter neuer Flagge unter dem Label Spredia. Das ist mein Medienunternehmen, das ich gründe und meinem neuen Podcast. Das ist dann praktisch das Flagship meines Medienunternehmens, das ich aufbaue. Das ist Values and Ventures. Das ist dann eigener Podcast und Newsletter und Blog. Und da kommt natürlich unheimlich viel KI, wie schon vorher auch bei HubSpot zum Einsatz. Und ich freue mich darauf, bisschen mehr Einblicke zu geben, wie ich KI im Kreativbereich nutze. Michael: Wir sind auf jeden Fall schon sehr gespannt. Lass uns doch gerne gleich mit den ersten Fragen starten. Du hast gerade schon angesprochen, dass du bei HubSpot warst und dort auch die Digital Help Desk mit aufgebaut hast. wie du es auch schon erwähnt hast, heute deine Show, Welches ein Ventures, die ich sehr empfehlen kann, produzierst. Was hast du dabei, also bei diesen zwei Stationen über erfolgreiche Podcasts gelernt? Ben Harmanus: Ja, es ist ein bisschen irre, weil 2020 und heute sind natürlich sehr unterschiedlich. Also damals, als ich den Digital Halb-Desk ins Leben gerufen habe, eigentlich gerade so die Corona-Krise ausgebrochen. ich war ganz neu bei HubSpot und HubSpot hat mich ja vom Markt praktisch gefischt, weil ich aus Konversionskraft rausgegangen bin und gesagt habe, ich starte jetzt meinen eigenen Podcast. Und HubSpot gesagt hat, ja, komm doch mal zu uns. Und ja, dann kam auch noch Corona daher. Und ich habe gesagt, wir brauchen jetzt eine eine andere Art von Content, weil wir immer diesen sehr lange im Voraus geplanten Editorial Kalender gehabt. Blogging, E-Books und so weiter. Aber damit konnten wir überhaupt nicht auf die Menschen reagieren, was sie jetzt gerade brauchen und welche Themen sie gerade interessieren. Ich sag, komm, wir bringen jetzt einen wöchentlichen Podcast, deswegen nennen wir den auch The Digital Helpdesk, weil wir euch jetzt digital zur Hilfe stehen wollen. Und das ganze Ding habe ich innerhalb von vier Wochen gelauncht. Also ich habe das gepitcht. Ich hab das Go bekommen und vier Wochen später waren drei Folgen, Interviewfolgen des Podcasts online. Und ich glaube, der große Unterschied zu heute ist, dass man in früheren Zeiten, ähnlich als hätte man vor 20 Jahren mit dem Bloggen angefangen, ich glaube, man hat viel schneller seine Audience gefunden. Es war viel einfacher zu sagen, ich mach was zu dem Thema, ich blogge, ich mach einen Podcast, ich mach einen YouTube-Kanal und man ist schneller angekommen. Ich glaube, was Sehr wichtig ist es, sich klar zu sein, wer ist meine Zielgruppe, wie erwische ich meine Nische und dann verfolge ich das sehr professionell. Weil ich glaube, was wir alle schon gemacht haben, ist nebenher Podcast-Projekte zu machen. Ich glaube, viele, die jetzt zuhören und vielleicht einen Podcast haben. Auch ihr habt ja ein Main-Business und nebenher würde ich jetzt behaupten, macht ihr Podcast. Ich glaube, erfolgreich zu sein, muss man aber auch einen gewissen Teil seines Fokus in den Podcast stecken. und auch ein bisschen optimieren und schauen, okay, so starte ich, was kommt gut an, wie halte ich die Retention. Kontinuität ist, glaube ich, das, wo die meisten scheitern, nämlich wirklich Woche für Woche oder in einem gewissen Rhythmus abzuliefern und dann auch Konsistenz. Also ich komme immer wieder raus und die Leute wissen immer wieder, was sie erwarten können. Und ich glaube, da kann man einfach nicht mehr so ganz frei drehen, sondern man muss schon sagen, man hat ein Konzept. Man kann sich von anderen unterscheiden. Der Markt ist so voll geworden im Podcasten. Wie kann ich auch die Content Experience stetig optimieren? Also wie wird das auch immer wieder besser? Der Wettbewerb ist krass. Und wie kriege ich jetzt überhaupt Leute dazu, dass sie klicken und nicht dann abliefern? Und dazu gehört eben dieses Gesamtpaket. Sind die Thumbnails gut? Habe ich gute Headlines? Passen die Gäste hier rein? Sind die nicht nur Experten oder Expertinnen, sondern können die sich auch eloquent ausdrücken? oder haben einen gewissen Charme. Also so ganz viele Dinge, die da inzwischen mit reinspielen, wo wir sagen müssen, Podcasting ist inzwischen ein Game geworden, wo es einfach ein Medium ist und wir konkurrieren mit Netflix oder wir konkurrieren mit Fußball oder hundert andere Dinge, weil Attention ist einfach so rar und deswegen muss man einfach überall deutlich optimieren und das professioneller machen als früher. Jean-Luc: Das würde ich auf jeden Fall so unterstreichen. Also Podcast nebenbei geht sicherlich auch, aber je mehr Zeit und ... Ich will nicht sagen Aufwand, aber Mühe und Herzflut, reinsteckt, desto besser wird es auch. Das merkt man, finde ich, sehr deutlich. Gerade auf das Thema, konkurrieren natürlich immer mit der Aufmerksamkeit. Wir fragen auch regelmäßig unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, wie sie unseren Podcast konsumieren. Das Schöne ist, dass wir meistens in so eine Ecke einschlagen. oder einnehmen, wenn die Zuhörerinnen Zuhörer nicht die Möglichkeit haben, Beispiel auf dem Screen zu schauen. Also nicht unbedingt dann tatsächlich direkt mit Netflix konkurrieren, weil das ist eine andere Situation, in der sie es konsumieren, sondern dann eher beim Autofahren nebenbei. wenn man quasi weder Hände noch Augen zur Verfügung hat, sondern eigentlich nur die Ohren und dann hören kann. Das finde ich ganz gut, dass man da sozusagen die Möglichkeit dann hat, noch eine weitere Ecke mit einzunehmen. Aber dennoch ist auch die Zeit ja mittlerweile rar. Du sagst ja auch gerade Corona. Wir sind wahrscheinlich vor Corona gefühlt alle noch ins Büro gefahren. Jetzt deutlich, deutlich weniger. Das heißt, diese Pendelzeit fällt zum Beispiel weg, was man dann auch ganz häufig, zumindest haben wir es damals gehört, in den Podcastzahlen gesehen hat. Und wir haben unser Podcast ja auch schon ein bisschen länger. Und dann merkt man relativ schnell im Grunde genommen, wenn sowas dann abflacht. Weil einfach diese Zeit nicht mehr da ist im Leben der Leute. Also diese Aufmerksamkeit ist nicht mehr da. Aber lass uns noch mal auf das Qualitätsthema zurückkommen, weil das finde ich total spannend. Es gibt ja bei fast allem im Leben dieses Dreieck und da hast du auch schon mal Bezug drauf genommen. Es gibt entweder gut, schnell und günstig. In der Regel wollen wir alles davon haben. Es soll immer gut sein, es soll immer schnell gehen und es soll am besten nichts kosten. Jetzt mit dem Einsatz von KI könnten wir im Zweifel dieses Dreieck aufbrechen. Und die Frage ist, siehst du das so, dass sich dieses Dreieck aufbricht oder kommt jetzt vielleicht auch noch eine weitere Komponente hinzu, dass wir eigentlich über ein Vierhex sprechen müssen, nämlich das ganze Thema Glaubwürdigkeit, weil Wir können auch mit KI sehr schnell, sehr gut und sehr günstig was produzieren. Aber ist das dann die Qualität, wir haben wollen? Und ist das so glaubwürdig, wie wir es eigentlich haben wollen, sodass die Leute das auch konsumieren wollen? Wie siehst du das? Ben Harmanus: Also auf das Dreieck nochmal zurückzukommen, ist es ja wirklich, wenn jemand das jetzt gerade nicht kennt und sich vielleicht nochmal vorstellen möchte, man hat eigentlich wie drei Kreise, die sich überschneiden und in der Regel sagen alle, Anbieter, Dienstleistungsanbieter, Kunden wollen immer alles drei, aber eigentlich gibt es immer nur eine Schnittmenge aus zweien. Also wenn man das dann halt irgendwie schnell haben will und günstig, dann ist es meistens eben nicht gut. Also es fällt immer eine Komponente weg, wenn man eben eine Leistung einfordert. Und ich glaube, dass sich das jetzt deutlich verändert. Ich glaube, dass wir jetzt alles drei schon liefern können. wer sich dem, also nicht in allen Bereichen, ich glaube, das wäre total übertrieben, das so zu behaupten. Aber ich glaube, dass, ähm, zum Beispiel ich in einem sehr kleinen Team sehr professionell arbeiten kann und TV herausfordern kann. Was auch daran liegt, dass einfach in der Produktion mir Ressourcen zur Verfügung stehen durch KI, die ich normalerweise nicht hätte. Also ich brauche kein Redaktionsteam. Klar, vielleicht komme ich irgendwann dahin, dass mir das auch noch mal jemand abnimmt. Aber diese Person, dann vielleicht mein Redaktionsteam ist, ist eine Person, die für mich vielleicht Recherche betreibt oder Podcasts vorbereitet, aber vielleicht auch noch zehn andere Dinge tun kann. Und früher konnte diese Person vielleicht nur Recherche für den Podcast vornehmen und konnte so eine Aufgabe erfüllen. Vielleicht können wir dadurch die Frequenz höher drehen, weil die Person zu drei Leuten in der Woche Recherche betreiben kann und mir drei Interviews vorbereiten kann. Das heißt, wir können die Frequenz höher drehen und trotzdem die Qualität beibehalten. All die Dinge, glaube ich, sind, oder ich glaube es nicht, die sind möglich. Ich sehe es selber in meiner eigenen Arbeit und das hat mich auch dazu veranlasst, online über dieses Dreieck zu sprechen, dass ich eben schon sehe, du kannst bessere Thumbnails machen, du kannst dich besser aufs Interview vorbereiten, du kannst am Ende Content viel besser repurposen, du kannst daraus dann plötzlich viel besser einzelne Clips machen. Wir werden vielleicht später noch mal darauf eingehen, für was ich alles KI benutze und wie im Produktionsprozess. Aber insgesamt sehe ich schon, dass ein oder zwei Leute plötzlich zu einem vollständigen Fullstack Produktionsstudio werden können, wenn man auch Lust hat, vor allen Dingen sich ein paar Sachen reinzuarbeiten, nur weil man KI benutzt, weiß man nicht automatisch, was ein cooles Short ist. Also wenn KI das irgendwie Videos wiederverarbeitet, muss man trotzdem immer noch beurteilen können, ist das am Ende gut. Aber wenn man das kann, wenn man diesen Skill hat, dann glaube ich, kann man dieses Dreieck gut, schnell und günstig eben doch hinbekommen. Aber man braucht den Skill auch beurteilen zu können, ob das etwas gut ist. Jean-Luc: Lass uns doch gerne direkt in deinen Produktionsprozess mit KI-Komponenten einsteigen. Bei uns ist es auch so, wir haben ein relativ kleines Team, das sich bei uns den Podcast kümmert und versuchen, so vieles geht zu automatisieren. Bei der Automatisierung natürlich auch KI zu verwenden. Das fängt schon dabei an, jetzt bei uns auch. Wir nehmen an unterschiedlichen Orten auf. Audio klingt in der Regel bei jedem anders. Da gibt es super gute KI-Tools, uns dabei helfen, diese Audiospuren auf das gleiche Level zu bringen, sodass sich das sehr angenehm beim Hören anhört. Auch bei unserer Recherche und allem zum Beispiel auch diese Themenabgleich zwischen Episoden. Wenn wir Bezug nehmen, gerade bei unseren News-Folgen, auf vorherige News-Folgen, dann machen wir das mittlerweile sehr stark mit KI, weil es einfach keiner mehr im Überblick behalten kann, in welcher Folge wir schon mal über dieses Thema gesprochen haben und vor wie sich das Thema über die Zeit entwickelt hat, damit wir da auch immer Bezug draufnehmen können. Aber da sind wir sicherlich noch sehr am Anfang und entwickeln uns stetig weiter. Wie sieht es bei dir aus? Du hast da schon deutlich mehr Erfahrung, würde ich mal unterstellen, in dem Bereich und deswegen würden uns super interessieren, wie dein Produktionsprozess aussieht. Magst uns da einmal durchführen? Ben Harmanus: John Lückes finde ich ganz interessant, was du gerade genannt hast, weil das zum Beispiel eine Sache ist, die ich viel weniger noch mache zurzeit. Also ich glaube, ihr habt einfach schon so ein großes Portfolio von Folgen, dass ihr euch nochmal rückerinnern müsst, was wo angesprochen wurde. Ich glaube, auch gerade wenn man ein News-Podcast ist, was Values and Ventures jetzt eben nicht ist, ist ein Interview-Podcast, wo es dann einfach sehr viel den Unternehmer oder die Führungskraft geht, die da ist, hat jetzt nicht immer so ein News-Versi-Character. Aber ich glaube, wenn man es wie ihr macht, dann bräuchte ich das unbedingt. dass ich halt noch mal recherchiere und noch mal mehr herauspicke, wo wir was gesagt haben oder Bezug nehmen können, wie Journalisten das eigentlich auch tun sollten. Ich glaube, ich nutze KI sehr viel punktuell. Also ich bin gar nicht so ein Automatisierungs-Mensch, sondern ich einfach unheimlich viele Point Solutions, muss ich sagen, die ich benutze im ganzen Prozess, aber ich kann ja mal so bisschen durchgehen. Jean-Luc: See you again. Ben Harmanus: Es fängt ja an bei einfachen Dingen. denke, jeder wird auch mal KI genutzt haben für Recherche. Ich glaube, es ist aber so wichtig, dass man da... Also, mir ist aufgefallen, Beispiel, ich hab mir mein Portfolio an Gästen angeguckt, auch potenzielle Gäste, dann ist mir aufgefallen, mir ist es immer sehr wichtig, und das war auch bei Digital Help das schon wichtig, Diversität gut abbilden zu können. Ja, also nicht einfach nur for the sake of it oder weil es nice ist, sondern weil ich sage, das ist ja auch... Also, erstens ist es... richtig so viele Perspektiven auf ein Thema zu kriegen, wie es geht. Und das geht eben auch besser, wenn man schon mal schaut, okay, man lädt nicht irgendwie nur Männer ein. Das passiert auch sehr leicht, gerade wenn man Mann ist, weil man dann ganz oft auch dieses Netzwerk, männliches dominiertes Netzwerk hat. So, man achtet auch drauf, Frauen einzuladen, dass man Menschen mit Migrationshintergrund einlädt. Und auch das gebe ich tatsächlich der KI und sage, ich brauche jetzt mal jemanden, der über KI und digitale Souveränität spricht. Finde doch mal am Standort Berlin. Frauen, am besten sogar noch mit Migrationshintergrund, die über dieses Thema sprechen können, Experten sind bereits schon Interviews gegeben haben, also sehr, sehr viele Attribute, die mir wichtig sind, lassen wir das tabellarisch auflisten und dann auch mit Referenzen, wo die Personen schon aufgetreten sind. Weil es natürlich viel einfacher ist, jemanden dann im Interview zu haben, mit Interviewerfahrung und weil ich es einfach spannend finde zu sagen, okay, es gibt ja schon so viele Interviews zu einem gewissen Thema, aber ich suche jetzt jemanden, der noch mal einen anderen Blick darauf hat, er vielleicht zu einer gewissen Minorität gehört, die vielleicht beim Thema Content oder beim Thema KI oder Nachhaltigkeit viel weniger gehört wird. Also ich finde, da kann KI eine unheimlich gute Recherche schon mal vornehmen. Natürlich benutze ich es auch für einen Leitfaden und mache aber auch sehr vieles manuell, muss ich noch sagen. Also zum Beispiel ist es mir wichtig, wenn ich jemanden interviewe, durch den LinkedIn-Feed zu gehen. Insofern jemand auf LinkedIn aktiv ist, ist 95 Prozent der Leute der Fall. gucke ich da rein und schaue, was die so posten. Das gebe ich dann aber auch in ein Dokument und sammle das und benutze das natürlich auch Transkripte aus anderen Interviews, YouTube-Interviews von diesen Personen, die pflege ich auch dann damit ein. Also ich sammle alles Mögliche, was ich zu der Person finde und was ich als relevant erachte, füge das in ein Dokument und gebe es der KI natürlich, für mich schon mal einen Leitfaden zu entwickeln. Aber ich glaube, was wichtig ist, damit so ein Leitfaden auch eine Identität hat für meinen VALUES & VENTURES Podcast, muss die KI auch mein Leitfaden-Template haben. Also es muss verstehen, wie fange ich eigentlich an? Wie baue ich so eine Story auf? Und wie lasse ich auch so ein Interview enden? Und das ist das Schöne, wenn ich eine KI dann damit füttere, kommt es mit guten Ideen, was ist die passende Abschlussfrage? Also bei mir frage ich oft, hey, ich reise mit dir in die Vergangenheit und ich reise einmal mit dir in die Zukunft am Ende. Und da stellt es dann für den Gast schon, gibt es mir Vorschläge, was man so fragen könnte. damit man nicht nur sagt, hier reiß mal zehn Jahre zurück, sondern eine konkrete Frage zu der Vergangenheit stellt. dann Musik. Ich finde Musik unheimlich wichtig in Podcasts. Und ja, mein Introsong ist natürlich auch mit KI generiert und werde wahrscheinlich zukünftig aber auch gucken. Früher hatte ich immer so, dass ich gerne so einen einheitlichen Intro-Song hatte. Wahrscheinlich werden wir jetzt viel mehr mit Musik arbeiten, die dynamischer ist, dann auch zu gucken, wie war das Interview, worum ging es da? Ist das dramatisch, ist das kontrovers, worum geht es hier eigentlich? Und deswegen muss dann die Musik am Anfang das auch einfangen. ich fand es als Content-Creator in den letzten 15 Jahren immer unheimlich anstrengend, irgendwelche Stock-Music irgendwo rauszusuchen. Und so ist es viel cooler zu sagen, ich habe einen gewissen Vibe, den fühle ich gerade. Und jetzt lasse ich mir das genauso generieren. Und dann habe ich auch gemerkt mit meinem Editor, der mir Feedback gegeben hat, dass das nicht so gut an dem Track dann habe ich nicht einen neuen Track gesucht, sondern habe den Track verändert und optimiert. Das ist irgendwie das coole, das geht ja auch mit Suno, kontrovers diskutiertes Tool, möchte man trotzdem sagen. Geht damit sehr gut, inzwischen dann auch einfach... ganze Audiospuren wieder rauszunehmen. Also man wird viel mehr zum Editor als nur zu so jemandem, der was generiert. Das ist das Coole, weil es jetzt wirklich ein Musik-Tool geworden ist und nicht nur noch eine Generations-Maschine. Ich komme total ins Reden bei so einem Thema. Wenn ihr mich unterbrechen wollt, immer gerne, dann werft ruhig was rein und stellt eine Frage zwischendurch. Michael: Nee, wir finden es super interessant. Ich will deinen Redefluss nicht stoppen. Hast du sonst noch deinem Produktionsprozess etwas, du sagst, das wirst du unbedingt erwähnen? Sonst würde ich vor allem Ben Harmanus: Ja. Michael: ein Thema ansprechen, nämlich das Thema Interviews. Aber ich glaube, du hattest noch ein Thema. Ben Harmanus: Genau. Ja, durchaus gibt es noch andere Tools. finde, was ich sehr, sehr spannend finde inzwischen ist halt Motion Graphics. Also ich glaube, das ist das, wo ich halt unheimliches Empowerment erfahre, weil Musik zu finden, zum Beispiel, konnte man ja schon immer irgendwie lösen. Sich Grafiken oder Animationen zu bauen, ist dann schon ein bisschen herausfordernder. Und das ist nicht ein Skill, ich habe und ist auch ein Skill, in dem müsste ich mich unheimlich lange jetzt reinarbeiten. Das machen andere als Fulltime-Jobs. Aber am Anfang von Values & Ventures sieht man den tatsächlichen Interviewtisch im Studio. Der dreht sich dann in einer Animation, bis man oben den Tisch von oben sieht und dann das Values & Ventures Logo rauspoppt und so paar bunte Würfel rausfallen. Das ist eine Idee, die ist einfach entstanden, indem ich in Magnific gearbeitet habe, indem ich tatsächliche Produktfotos meines Tisches genommen habe, tatsächliche Fotos des Studios. und daraus dann praktisch einen Raum generiert habe, einzelne Bilder generiert habe und dann gesagt habe, okay, diese Animation möchte ich jetzt haben. Und das sind Ideen, die habe ich morgens und mittags habe ich diese Animation. Und ich finde, ist das Fantastische. Man kommt schneller vom Zeichenbrett und von der Idee zu, ich probiere das mal aus und schicke es meinem Editor rüber. Und wir hatten verschiedene Sachen, und einen gesagt, ja, ist cool, oder, kann man vielleicht noch mal ein bisschen dran arbeiten und dann sind es aber Sachen, bevor das ewig diskutiert wird, wird das einfach vertestet. Und dann guckt man, wie das in Echtzeit in den Podcast, in die erste Folge reingeschnitten wirkt. Ich glaube sonst, also gerade Motion Graphics und auch Animationen, die während des Videos stattfinden, wo man auch Szenen verändert, also in dem Hintergründer ausgetauscht werden oder andere Dinge. Solche Dinge möchte ich noch viel mehr machen. Das habe ich auch schon ein bisschen gemacht, als ich Eurea getestet habe. Das so eine Schweizer KI. Da habe ich dann auch zum Beispiel die KI als blaue Wolke. Das ist so deren Logo. Die schwebte dann so rechts neben meinem Kopf. Und das Coole ist wirklich, die hat ja dann auch auf mein Gesicht reflektiert. Also ich habe nicht irgendwie ganz schlecht so eine Blase da irgendwie eingefügt, sondern die schwebte im Raum. Ich habe einen Soundeffekt eingefügt und sie hat mein Gesicht... beleuchtet. Also die Reflektion war in Gegenständen und in meinem Gesicht sichtbar. Solche Dinge finde ich einfach cool, weil wir sagen, okay, wir können das auf das nächste Level bringen, unsere YouTube Videos, unsere Podcasts, indem Dinge einfach im Raum passieren. Und damit unterscheiden wir uns schon wieder von vielleicht 99 Prozent aller anderen Podcaster und kommen mehr auf dieses Level von TV. Ansonsten vielleicht so kurz noch. Der erste Rohschnitt, den macht der Davinci Resolve auch, wenn ich mich nicht täusche, der KI. Also wir hatten ein Interview mit drei Leuten und da hat KI dann schon den ersten Schnitt angelegt. Das heißt, einfach zwischen den drei Perspektiven umgeschaltet, sodass nicht jemand händisch schon daran arbeiten muss, wann schaltet es zu dem Gast, es waren Luisa und Victor Heisch, dass es dann zu denen schaltet, wann schaltet es zu mir und da kann man ja auch sogar so einen Versatz einstellen. Also sollen die praktisch, soll die Kamera zwei Sekunden später umschalten, so wie im echten TV, weil wenn man ja live ein Interview hat, kann der Kameramann, die Regie kann ja gar nicht so schnell umschalten. Wir sind natürlich auch an dieses Bild gewöhnt, dass es passiert. Also jemand redet schon in der TV-Diskussion live schneller, als die Kamera umschalten kann. Das kann KI zum Beispiel auch simulieren, das kann man einstellen. Solche Sachen sind schon dann ziemlich cool und geben auch dieses Look und Feel von TV sehr schnell hin. Und dann natürlich auch in der Postproduktion sowas wie Thumbnails. Ganz klar mache ich ganz viel mit KI. Das ist magnifig auch für mich super. Und kontrovers ist eher so Opus Clip. Da gibt's eine große Diskussion zwischen Creatern. Sollte man sich Shorts KI generieren lassen oder nicht? Ich hab's ... Ich mach's jetzt wieder viel. Ich hab's eine Zeit lang gar nicht gemacht. Aber die Wahrheit ist tatsächlich, bevor du keine Shorts rausbringst, mach sie mit Opus Clip. Mach sie mit einem KI-Tool. Weil ich krieg trotzdem pro Video 1000 Views in B2B. Das ist für mich trotzdem in Ordnung. Du hast Sichtbarkeit und kannst den Clip mal in LinkedIn, TikTok Instagram und YouTube teilen und der ist mit KI generiert und die Captions sind drin und du musst immer noch mal bisschen händisch was machen aber es ist realistisch gesehen viel besser als nichts rauszubringen und klar wenn du händisch richtig gut Shorts schneiden kannst, hast du auch die Opportunity, dass es 10.000 100.000 Leute erreicht aber wenn ich die Ressourcen gerade nicht habe, dann mache ich es mit KI und habe trotzdem Reichweite. Ich glaube es gibt Ansonsten noch die Transkripte, die wandel ich in Blogposts Auch automatisiert. Und mach daraus immer noch mal ein Newsletter und einen Blogrecap. Warum? Auch da spielt KI noch mal eine Rolle. Es geht nicht nur darum, noch mal ein weiteres Contentpiece zu haben. Sondern da geht's für mich auch Sichtbarkeit. Ich weiß gar nicht, wie viele Leute das unbedingt lesen. Der Traffic ist auf meinem Blog steigend und der Newsletter ist auch steigend. Aber für mich geht's auch Sichtbarkeit in KI. Wenn man so ein großes Contentpiece erstellt zu einer ... zu einer Autorität, dann wird man natürlich da auch zur Referenz und bekommt dort auch Sichtbarkeit. Und das ist mir mit meinem Blog gerade primär wichtig. Ehrlich gesagt, auch da in KI-Suchmaschinen Sichtbarkeit für mich aufzubauen mit meinen Themen. Ich glaube, das sind so die wichtigsten. Es gibt noch ein paar andere, aber das sind so die vielleicht die am inspirierendsten noch sind. Michael: Ja, super spannend bin. Also da habe ich auf jeden Fall einiges für uns auch mitgenommen. Du hast jetzt einen Teil bisher ausgespart bei deinem Produktionsportfolz, nämlich das ganze Thema Interviewfragen. Kann KI dort wirklich gute Interviewfragen auch stellen und kann man es vielleicht für Folgefragen, Faktenchecks einsetzen? Das würde mich auch interessieren, ob du da auch mit KI... zumindest teilweise arbeitest oder es empfehlen würdest. Ben Harmanus: Also definitiv hilft KI beim Leidfahren und bei den Interviewfragen. Also ich betreibe schon gerne Recherche, manchmal benutze ich sogar auch klassisch noch mal Google und Google und schaue, was ich zu bestimmten Personen finde. was ich ganz spannend finde, was ich gerade erst aktuell gestern gemacht habe, ich habe einen Interviewgast morgen, der ist aus dem Nachhaltigkeitsbereich. und die haben eine sehr innovative Technologie für die Herstellung nachhaltiger Lebensmittel. Und in dem Bereich, in dem ich arbeite, finde ich, es auch manchmal noch mal anders jetzt als früher in meinem Contentbereich. meinem Contentbereich, da haben wir über YouTube geredet, über Instagram, wie macht man coolen Content? Ich glaube, nicht hundertprozentig bei einer Sache richtig zu liegen, ist da nicht so schlimm, wie wenn man über digitale Souveränität, KI, Technologie, Nachhaltigkeit und andere Dinge spricht, weil da geht es viel Regulierung und ... Da will man natürlich wissen, auch sichergehen, dass die Sachen gut recherchiert sind. Was ich jetzt gemacht habe, ich habe von zwei SEO-Experten, Fabian Jekard und Benjamin O'Daniel, haben so ein Tool rausgemacht, Joe heißt es, J-O-E, mit zu punkten. Und das ist ein KI-Tool, das eigentlich dafür gedacht ist, dass man seine eigene KI-Sichtbarkeit misst und dass man ein Sentiment misst. Also das kann ich für meine Personal Brand machen, kann ich aber auch für Unternehmen machen. Und das habe ich jetzt mal benutzt, einen Interviewgast zu recherchieren. Also ich habe erstmal die Marke eingegeben. Was ist das Sentiment? Weil das ist natürlich super spannend, in verschiedenen Kategorien zu sehen, wo ist es positiv, wo ist es negativ. Und dadurch erfahre ich natürlich super viel über den Gast aggregiert. Wie ist die allgemeine Meinung zu der Person? Wo gibt es Kontroverses? Wo gibt es Kontroverses zum Unternehmen? Wo sind Risiken für das Geschäftsmodell? Das wird mit analysiert. und zeigt mir dann, wenn da eine Brand-Analyse ist für dieses Unternehmen. Und da ist was aufgepoppt, nämlich eine Klage. Das war sehr spannend zu sehen. wow, die wurden mal verklagt. Ich hab den Gast drauf angesprochen und können wir darüber reden? Ich würde das gerne aufgreifen, Thema finde ich super spannend. Also da einfach zu gucken, wenn ich einen Gast einlade, Unternehmen und Gast analysieren. Vielleicht sogar schon ganz sinnvoll, bevor man sogar jemanden einlädt, mal zu gucken. Okay, kann das vielleicht auch meiner Person, Mark und meinem Unternehmen schaden? In diesem Fall ist das nicht so. Das ist ein superspannendes Thema, das es hier geht. Weil es da teilweise auch Fischzucht geht. ob das jetzt artgerecht oder nicht artgerecht ist. Aber einfach total spannend, vielleicht vorher zu gucken, wie gefährlich ist das auch für mich selber, diesen Gast einzuladen? Und wenn man das mit einer Eingabe eines Namens, eine vollständige Sentimentanalyse bekommt und eine vollständige KI-Sichtbarkeitsanalyse, dann erhält man super viele Informationen. Also klar, das hilft dabei und hat mir auch viel meiner Fragen gegeben. Und du hattest jetzt noch zum Faktencheck die Frage. Ich wünschte, ich hab immer ein iPad in meinen Interviews vor mir und mach das immer übers iPad, ich wünschte mir schon, dass ich in Echtzeit einen Faktencheck hätte und ich wünschte mir, soweit bin ich noch nicht, und überlege, ob man das mit einem Redaktionsteam oder mit KI... löst, dass ich auch am Ende eines Interviews so einen Recap habe, weil ich denke ihr macht das ähnlich oder man macht sich Notizen und fasst das dann zusammen. Aber noch cooler wäre natürlich, wenn ich am Ende das Interview beende und eigentlich vorgefertigt aus den Inhalten schon meinen Satz habe, dass ich sage, hey danke, dass wir Thema XYZ heute abgedeckt haben, damit ich das dann nicht so selber abrufen müsste. Also ich glaube KI-gestützte Interviews werden wahrscheinlich die Zukunft sein. Jean-Luc: Finde ich super spannend, gerade alles, was diese Live-Verarbeitung angeht, was natürlich ein Riesenthema ist. Wenn euch das mehr interessiert, auch nochmal wieder zurückzukommen zu unserem Thema Bezüge zwischen den Folgen. Wir haben in Folge 108 zum Check-Buddy gesprochen mit Damla Hekimolu und Wolfgang Wichmann von der ARD und Tagesschau, die sich natürlich auch so einen Faktencheck wünschen würden, wenn sie Interviews führen. Und da Michael und ich natürlich auch als Start-up-Mentoren unterwegs sind, Wenn ihr als Start-up genau diese Idee habt oder daran arbeitet, gerne auf uns zu. Wir unterstützen euch gerne. Und mit Ben habt ihr dann sicherlich auch schon einen weiteren Abnehmer für diese ganze KI-Live-Bearbeitung. Super cooles Thema. Wird uns, glaube ich, auch sehr helfen. Es ist natürlich immer ein Riesenrisiko dabei, wenn man sich dann komplett auf die KI verlässt bei so einem Faktencheck, weil man selber ja nicht noch mal gegenprüfen kann in dem Moment. Es muss echt schon verlässlich genug sein. Ben Harmanus: Ja, ich denke, so ein Faktenchecker wahrscheinlich je nach Thema oder Gast darauf vorbereitet sein muss, die richtigen Quellen anzuzapfen. Also dass es dann wahrscheinlich auf eine Datenbank thematisch zugreift, die dann auch für dieses Interview vielleicht extra vorbereitet ist und vertrauenswürdig Jean-Luc: Ja. Ben Harmanus: ist. Michael: Jetzt hast du vorhin das Thema TV-Like angesprochen, also sprich, wie kriege ich meinen Podcast noch perfekter? Wir haben dazu, auch wie ich schon mal geschrieben habe, verschiedene KI-Systeme auch mal getestet für den Schnitt. Und da ist bei uns beim ersten Versuch mit KI zu schneiden damals total aufgefallen, dass diese KI wirklich Pausen, Emotionen, Ironie und alles irgendwie rausgenommen hat und das Ganze dann sehr, sehr glatt gewirkt hat. Seitdem haben wir es wieder etwas zurückgefahren, weil wir für uns auch gerne das Thema Glaubwürdigkeit durch Unperfektheit auch sozusagen mit reinnehmen. Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht, dass KI manchmal zu perfekt ist und ein Podcast dadurch auch, ich sag mal, langweilig wird? Ben Harmanus: Also in den Interviews, die wir jetzt mit DaVinci Resolve, sozusagen den Raw Card gemacht hatten, fand ich, hat es eigentlich sehr gut funktioniert insgesamt. Ich glaube, ich bin da manchmal sogar als Mensch schlimmer als die KI oder Editors, dass ich manchmal so sehr überoptimiere und sehr versuche, Interviews zu verkürzen und dann auch mein Editor sagt... Also die Pause, die ich zu lange sehe, nicht fühlt. Und ich glaube, aber dann, das ist wirklich dieser menschliche Aspekt, wo der Mensch reinkommen muss und sagen muss, will ich die Kunstpause oder ist jetzt die Pause wichtig? Und ich finde das auch, ich schaue ja auch auf Interviews und Podcasts auch ganz anders als wahrscheinlich die meisten Menschen, da drauf schauen, die das nur konsumieren. Aber ich gucke mir auch Podcasts an und dann sehe ich, dass jemand eine Frage gestellt bekommt und jetzt an seinen Fingern rumfummelt und nachdenkt. Und man muss dann redaktionell entscheiden, wir eine hohe Pace, also soll mein Interview eine hohe Pace haben? Oder geht es hier darum, dass sich zwei Menschen unterhalten? Also geht es auch viel die Emotionen? Oder geht es rein den Informationsgehalt, die Dichte? Und das ist, ich, eine Frage, vielleicht, oder wir werden bestimmt dahin kommen, dass KI diesen Stil irgendwann versteht und sagt, meine Show ist so und ich möchte das so. und lässt dann diese Kunst pausen. bin ziemlich sicher, dass jeder das dann customisieren kann. wenn KI jetzt mit One Size Fits All arbeitet, dann wird das einfach nicht funktionieren. Und genauso wollen wir auch gar nicht, dass jeder Podcast gleich ist, sondern wir müssen uns überlegen, was macht meinen Podcast aus? Wir hatten ja am Anfang kurz darüber geredet, was ist so ein Erfolgsding? Und ich glaube, wir denken ja auch ganz oft, dass... Leute fragen mich ja auch ganz oft, oder holen meinen Rat, was Podcastproduktion angeht. Wir müssen unseren eigenen Stil finden und können nicht andere Dinge kopieren. Wenn ich Leute erzähle, es wichtig ist, Energie in den Schnitt zu stecken und die sagen, hier gibt's einen Interview-Podcast, wo drei Stunden kein Schnitt ist. Dann sagst du, aber die Person hat eine andere Hintergrundgeschichte. Der ist eine ganz andere Person. Vielleicht ist er auch ein guter Sprecher, hat sich durch ganz andere Businesses einen Tribe aufgebaut. Die kleben an seinen Lippen, egal, was er erzählen würde. Meine Kinder hören gern einen Laber-Podcast von Nina Tjuba. Das ist hin und her gequasselt, total unterhaltsam, lustig. Man lernt viel über die Person. Man nimmt ein bisschen was mit, was vom Zeitgeschehen. Aber es ist ein Quasselpodcast. Und das ist auch vollkommen in Ordnung. Und wenn die mal plötzlich sich darin verlieren, Minuten nur kaputt zu lachen, weil sie irgendwie aus dem Loch nicht mehr rauskommen, dann ist es vollkommen in Ordnung. Und da ist halt die Frage, was macht Kai damit? Und da würde ich sagen, müssen wir momentan noch darauf achten, wenn wir jetzt nicht gerade irgendwie sowas wie Opus Clip benutzen, schnell Shorts zu schneiden, wo wir das auf ein Minimum zusammenpressen, den Content, dann müssen wir selbst, finde ich, noch momentan die Entscheidung treffen, wann passiert was, wie viel ist okay, wie viel mal darf die Person den Satz neu anfangen und ist okay. Da habe ich auch mit meinem Editor, da haben wir ganz viel dran gearbeitet, wo wir uns finden mussten, wann finde ich das okay, wann ist es nicht okay und wir haben uns dann irgendwo getroffen, wo wir gesagt haben, ja das stimmt schon, ich bin vielleicht so ein Überoptimierer. Und für mich hat der Editor aber zu viel das drin gelassen. ich hab gesagt, pass auf, wenn ich der Host bin und ich fang einen Satz dreimal an, schneide es. Bei den Gästen sind wir einfach bisschen anders. Aber ich als Host möchte nicht dreimal den Satz anfangen, klar, ich muss auch immer erst mal verarbeiten, was die Person sagt. Von daher unterscheiden wir ja schon zwischen den Personen und Toleranzgrenze. Und das macht KI ja in der Regel dann auch nicht. Dann zu sagen, bei Ben, dem Host, der darf sich nicht versprechen und dreimal ansetzen. Ich finde, das bringt dem Storytelling nichts. Wenn der Gast aber dann so sagt, hm, ... Oder ich sag's noch mal anders. So ein Satz zum Beispiel. Das ist okay. Das, glaub ich, ist sehr menschlich. Aber mich als Host braucht ... Also, ich hab dann entschieden, mehr zurückzunehmen. Und mir weniger Showtime zu geben. Jean-Luc: ist ein Thema, was ich sehr gut nachvollziehen kann und wo wir auch immer wieder vor der Fragestellung stehen, auch gerade in Vorbesprechungen mit unseren Gästen. Und du hattest vorhin auch angesprochen, das Thema vielleicht Migrationshintergrund, nicht 100 Prozent flüssig in Deutsch. Und dann haben die Gäste manchmal die Bedenken, ob das Deutsch ausreichend gut ist und sagen dann, du kannst auch im Nachhinein entscheiden. im Endeffekt gehört es dazu Persönlichkeit mit dazu. und macht das Ganze auch spannender und nahbarer und viel erfahrbarer, was die Person eigentlich zu erzählen hat. Wir stellen uns aber häufig die Frage, weil jetzt ja auch gerade diese KI-Kennzeichnungspflicht zum Beispiel bei Bildern kommt, inwieweit muss man sowas eigentlich transparent machen, auch in einem Podcast-Format? Denn klar kann ich natürlich jetzt Ems rausschneiden oder wenn wir eine automatische Übersetzung machen, dann klingt es auf einmal ganz anders, weil dann im Deutschen spreche ich viel mehr Ems, in der englischen KI-Übersetzung ist dann gar kein mehr drinne. Wie stehst du dazu? Sollten wir das sichtbar machen, ganz transparent, an welcher Stelle da tatsächlich die KI eingreift, oder sind wir dann eigentlich schon zu weit, wenn wir uns die Frage stellen müssen, ob die KI hier eingegriffen hat, weil wir es zu überoptimiert haben oder überoptimiert lassen haben mit der KI? Ben Harmanus: Ich gehe auf den Punkt mit KI gleich nochmal ein. sag nochmal ganz kurz Jean-Luc: Mhm. Ben Harmanus: was zu... Weil du es gerade mit dem Migrationshintergrund und dem mit Akzenten vielleicht oder mit Wortfindung oder so erwähnt hast. Jean-Luc: Hm. Ben Harmanus: Das ist ganz, ganz spannender Punkt, über den ich auch lange nachgedacht habe. Und ich gebe ja kaum noch Interviews auf Englisch. Und ich mache auch kaum noch Auftritte auf Englisch. Eigentlich so gut wie gar nicht. Also in der Regel mache ich fast alles auf Deutsch. und möchte auch nicht mehr unbedingt irgendwas auf Englisch moderieren oder so. Ich war ja bei HubSpot auf der Inbound in einem Saal mit 5000 Leuten, hab ich vor drei Jahren zum Thema Metaverse und Panel-Diskussionen moderiert. Gleichzeitig mit einer Rückkopplung vom Sound, was es mir noch schwerer gemacht hat, die Gäste zu verstehen. Da dachte ich mir, boah, das ist so ein Stress, darauf vorzubereiten, Englisch dieses Interview zu machen, weil ich nicht Native-Speaker bin und fand das als Problem. Warum? Weil ich in Boston in den USA war und vor einem Publikum ... gesprochen habe, dass Native English ist. Aber was du gesagt hast, finde ich komplett richtig. Das ist aber andersrum dann cool ist, wenn da jetzt zum Beispiel in Boston ein Deutscher auf dem Panel sitzt und der spricht auch mit einem deutschen Akzent. Ich finde dann sagen die Leute wieder, cool, dass hier ein Deutscher da ist und seine Perspektive teilt und es muss nicht perfektes Englisch sein, weil dann ist er der Gast und dann ist auch vollkommen in Ordnung, dass er halt, das bringt dann eigentlich eher so einen coolen Vibe da irgendwie rein und genauso finde ich den Podcast auch, wenn jemand Französisch spricht oder man hört vielleicht was in chinesischen Hintergrund oder irgendwas raus, dann finde ich macht das diesen Experten oder die Expertin eigentlich nur noch interessanter und charmanter, weil man weiß, du bist nicht Native Speaker, aber du bist hier bei mir im deutschen Podcast zu Gast und lässt teils dein Wissen. Das ist so mein Gedanke. Von daher brauchen wir diese Perfektion, finde ich in meinen Augen, nicht und sollten das auch nicht unbedingt verändern, solange es wirklich noch funktioniert, dass halt jemand sich so sicher fühlt, seine Gedanken noch rüberzubringen. Jetzt aber hast du angesprochen, was ist mit KI-Optimierung und vielleicht mal geht es nicht mehr nur ein R und R. Ich es ist, ich, okay, etwas auszubessern und vielleicht sogar komplett KI generiert ein Wort hinzuzufügen, wenn man das in Rücksprache mit dem Gast macht, also sagt, pass auf, hier reden wir übereinander oder es hat nicht gut funktioniert oder hier Hier beendest du einfach den Satz und da fehlt irgendwie Wort, irgendwie klingt es komisch. Können wir das mit KI nochmal nachgenerieren? So. Find ich vollkommen in Ordnung. Find ich, muss man auch nicht kennzeichnen. Warum? Weil wir niemanden täuschen und wir stellen auch nicht etwas da, was nicht passiert ist. Ansonsten aber, wenn man wirklich dann sagt, jetzt füg ich hier nochmal was dem Interview hinzu und da hänge ich jetzt nochmal drei, vier Sätze dran. Ich finde, dann verändert das schon sehr das ursprüngliche Gespräch. Und ich finde, es täuscht dann auch vor... Also es täuscht dann auch sehr vor, wie was passiert ist und auch wie eloquent eine Person ist. es ist ja dann auch, also wenn ich mir vorstelle, ich höre jetzt ein Interview von jemandem und finde, boah, das ist ja ein super Interview, dann lade ich die Person zu einem Live-Panel auf der Konferenz ein und dann kriegt die Person jetzt, böse gesagt, nicht drei Sätze hintereinander gerade hin, ohne gemeint zu sein, sondern weil die Person vielleicht einfach sehr aufgeregt ist oder einfach nicht so gut als Experte das eigene Fachgebiet erklären kann. Das kennen wir ja oft genug. Jemand der Experte ist oder Expertin, muss ja nicht automatisch. sein Gebiet gut erklären können. Ich finde, dann faken wir etwas. Und dann gehen wir zu weit. Aber einfach etwas bisschen cleaner zu machen. Normalerweise würde man auch, wenn man das im Produktionsprozess bemerkt, sagen, wir nehmen den Take noch mal auf. Also es ist in 99 Prozent aller Interviews, gerade im Fernsehen, wenn die nicht in Echtzeit übertragen werden, cut noch mal. Also ich war gerade bei meinem Kinder-by-the-boys-kids. Da hab ich die ganzen im Studio, da haben die die Takes so oft noch mal neu gemacht. Selbst bis hin zu, ich komm noch mal rein und sing den ganzen Take noch mal und dann sagt die, hallo, schön, du da bist. Da wurden zehn Minuten wiederholt. Da muss ich auch sagen, ja, in der Wahrnehmung ist das so, als wär das alles live hintereinander passiert. Ist es aber nicht. Solange dieser Charakter erhalten bleibt, dass wir nicht ihm was vortäuschen, ist es mich vollkommen in Ordnung, einfach mal KI generiert, etwas zu reparieren. Jean-Luc: Wenn du jetzt einem Podcast-Team nur drei KI-Anwendungen empfehlen könntest, du hast das schon einige erwähnt, welche wären das dann? Und vielleicht auch andersrum, was noch viel spannender wäre, was wäre so die eine Sache, die du niemals automatisieren oder aus der Hand geben würdest, weil du der Meinung bist, dass das tatsächlich noch auf jeden Fall Aufmerksamkeit, Zeit und sozusagen den Human-Bedarf. Ben Harmanus: Ja, also ich wenn ich jetzt von kleinen, du hast gesagt, glaube ich, kleinere Podcast Teams, was könnten die gebrauchen? Ich glaube, Jean-Luc: Genau. Ben Harmanus: was fast niemand benutzt oder wenige machen, ist wirklich das Audio nochmal zu korrigieren. Und ich bin kein Audiospezialist, ganz ehrlich. Und das finde ich irgendwie so ein bisschen pain. Aber ich habe dann auch irgendwann so ein Minitool Audio von von Adobe gefunden, Adobe Podcast. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt. Da zieht man die Audio Spur rein oder ein Video. glaube, bis ein oder zwei Gigabyte geht das. Und dann kann man nur drei Regler bedienen. Sprache verbessern, Hintergrundgeräusche entfernen oder Musik entfernen. Früher gab es sogar nur zwei Regler oder einen. Jetzt inzwischen sind es sogar drei mit Musik entfernen. Und es ist wirklich krass, was es macht. Ich habe das Leuten gezeigt, die auch professioneller vielleicht Audio reparieren, die sagen, wow, das ist schon ziemlich gut. ich kann das gar nicht. Es hat mir sogar schon mal sogar schon mal eine Aufnahme bei Hubspot gerettet, wo wir nicht wussten, wo die Hintergrundmusik und dieser Sound herkamen, weil irgendwo muss irgendein Laptop an irgendeinem Mikrofon gestanden haben, der noch irgendwas abgespielt hat. Und wir hören uns die Aufnahmen und denken, nein. Und das ist wirklich auf Knopfdruck ist das repariert worden. Ich veröffentliche keinen Podcast auch nicht. Also ich habe mit meinem Sohn ja auch noch ein Podcast Projekt, ein Minecraft Podcast. Wir veröffentlichen keine Folge, in der wir, obwohl wir professionelle Mikrofone benutzen, eigentlich gut abgeschimpfte Räume haben, nicht nochmal das durch das Adobe Podcast Tool ziehen. weil es so einfach ist. Drei Regler klicken und dann ist wirklich auch das kleinste Hallen oder wenn wirklich mal jemand auch ein Geschirrspieler Hintergrund ausräumen. Die Katze miaut, das ist alles einfach raus gefiltert, ohne großen Aufwand. Dann das zweite ist Magnific, hatte ich ja schon kurz erwähnt. Magnific war, hieß früher Free Pick. Jetzt heißt es Magnific und das ist ein unheimlich krasses KI Tool geworden. Also Ich kann da drin Videos generieren, Soundeffekte generieren, Songs generieren, Voiceovers generieren, Bilder und deswegen auch Thumbnails. Und es wird stetig erweitert. Und was ich an Magnific besonders liebe, ist, es gibt diese Spaces und diese Spaces haben so eine Übersicht, in der man praktische Notes hat. Das heißt, ich lege jetzt zum Beispiel ein Bild an von Ben. Also ich habe ein Foto von mir, vielleicht von vier verschiedenen Perspektiven. Und dann nehme ich eine Note und das ist ein Raum. Also es könnte dann ein Podcaststudio sein oder eine Brücke oder ein Baum. Und dann verbinde ich diese zwei Notes zu einer weiteren Note visuell. Das heißt, man sieht auch Linien, die da langfahren. Und daraus generiere ich dann ein neues Bild. Und viele, glaube ich, benutzen immer noch ein Gemini oder Chat GPT, halt Bilder zu generieren. Und da muss man ja immer wieder Bezug dann auf das vorherige Bild nehmen oder man befindet sich halt in diesem Chat-Window. Aber man hat nicht diese visuelle Übersicht und sagt, ich habe jetzt drei, vier stehende Bilder und ich möchte die alle zusammen kuratieren. Hier habe ich eine Handtelle, habe ich ein Foto von einer Person, hier habe ich ein Fitnessoutfit. Und jetzt verbinde ich alle Notes dazu, dass die Person diese Handtelle hoch in die Luft streckt. Und das gibt einem unheimlich viele Möglichkeiten, sehr, coole Thumbnails zu machen, Podcastcovers, aber auch sehr, coole Videos. in den Podcast einzubauen, wenn man mal irgendeine Metapher benutzt, dann zu sagen, jetzt möchte ich aber das als witzigen Einspieler hier kurz zeigen. Da kann man das alles mit Magnifica machen. Ich brauche einen Soundeffekt. Also es ist wirklich so meine Creative Suite für alles, was ich so rund Podcast noch machen muss. Und dann habe ich hier Opus Clip schon erwähnt. Das habe ich schon früher mal benutzt. Hattete da auch echt schon mal so einen riesen Outlier für den Minecraft Podcast mit meinem Sohn. Da wurde das dann... 30.000 Views oder so erzielt hat, obwohl es ein KI-generierter Clip war. Also würde ich sagen, wenn man wenig Ressourcen hat und noch nicht seinen Podcast überall bewirbt, dann unbedingt mit Opus mal machen. Da sind die Captions drin. Die kriegen das auf Deutsch eins zu eins echt supergut hin. Es ist ganz selten, dass ein Wort nicht erkannt wird. Und auch da kann man inzwischen von vorher festlegen, wie Brandnames sind oder wie Namen von Personen sind, sodass er das da richtig macht. Einfach top. Also das sind so drei wirklich ganz simple Sachen, ich sage, gehört für mich ins Portfolio. Michael: Ja, klasse. Vielen Dank, wenn es war. Jean-Luc: Top! Vielleicht jetzt noch der letzte Punkt. Was würdest du dann gar nicht abgeben? was muss auf jeden Fall der Mensch machen aus deiner Sicht? Auch in die Zukunft geblickt? Okay, in einem Satz ergänze ich dann noch. Ben Harmanus: Wie viel Zeit haben wir noch? Michael: Das ist die nächste Frage. Ben Harmanus: Ich bin ja jemand, oder muss gerade sehr lernen, überhaupt abgeben zu können. Und vielleicht Jean-Luc: Ja. Ben Harmanus: ist es ja auch die positive News für viele Menschen, hier zu hören, dass ich als jemand, der KI liebt und auch sehr früh mit KI angefangen hat zu arbeiten, auch sage, Wir brauchen auch für ganz viel den Menschen. hab am Anfang ja schon gesagt, am Ende ist es wichtig, sich darin zu trainieren, Dinge beurteilen zu können. Also es bringt nichts, wenn wir das magische Dreieck nehmen und sagen, ich kann gut, günstig und schnell, weil gut wird's nämlich nicht, wenn du nicht gut beurteilen kannst. dann kannst du es zwar schnell machen und auch niedrigen Preis nehmen und Dumping machen und alle unterbieten, aber am Ende, was du rausbringst, ist ja nur Mimik. Also du armst ja nur irgendwas nach, weil du denkst, das ist irgendwie gut. Aber es wird nie unique, weil ... Genau wie KI bist du ja jemand, der nur nachahmen kann. Die Kunst entsteht ja dann, wenn du in der Lage bist, zu kuratieren. Und zwar was Neues zu kuratieren. Und so verstehe ich meine Arbeit mit KI. Ich bin nicht genial, weil ich jetzt einen Song gepromptet habe. Sondern ich bin genial, weil ich einen Song gepromptet habe, der passt zu dem Bild, das ich zeige, zu der Emotion, die ich verstanden habe, die ich erzeugen will, will beim Zuschauer. Also ... Was man bleiben muss, ist der Editorial Lead, der Producer. Man muss dieser kreative Kopf bleiben, sagt, ich kuratiere und ich bin im Zentrum der KI und ich bestimme. Ich nehme alles drum herum, ich ziehe mir die Skills ran, wie ich will. Ich habe die Menschen, denen ich arbeite, aber auch die KI, mit denen ich arbeite. Und im Zentrum sitze ich und ich entscheide, was das künstlerische Produkt am Ende ist. Ich nenne zwar Content, aber für mich ist es auch ein Stück. dass man daraus schickt, etwas zu schaffen, das einen Mehrwert hat und Menschen emotional bewegt oder sie dazu bringt, irgendwo im Leben voranzukommen und weiterzukommen. Und da kann KI ein Erlebnis schaffen, wo ich sage, mit meinem Anspruch schaffe ich, was das TV-like ist, weil KI mich unterstützt. Aber ich bin der Regisseur, ich schaffe das Stück Kunst, das ich jetzt hier rausbringe. Michael: Ja, sehr spannend. Vielen Dank, Ben. Wenn wir nicht schon den längsten Podcast machen würden, hätte es spätestens jetzt bei uns erreicht, dass wir sofort wieder eigenen loslegen würden. Ich hoffe, der eine oder andere Hörerinnen oder Hörer geht es genauso. War auf jeden Fall super spannend. Vielen Dank, Ben. War auch für uns jetzt ja eine Premiere als Videopodcast. hast du uns schon inspiriert. Ich denke, das eine oder andere, was wir heute gelernt haben, wird uns auch noch weiter inspirieren. Da dürfte gespannt sein. was auch bei uns im Podcast passiert. Ansonsten, für alle Leute, mehr zu dir und vor allem auch zu Videos und Adventures wissen wollen, packen wir auf jeden Fall in die Show Notes noch Links zu Blog und Newsletter natürlich mit rein. Wie gesagt, als ganz große Empfehlung, hört euch auch oder seht auch euch den Podcast an von Ben. Und wenn wirklich auch mal ein direkter Austausch gewünscht ist, wir werden auch das linked im Profil von Ben. natürlich mit reinpacken in die Show Notes. Ich denke, wenn ich dich richtig kenne, Ben, bist du auch jemand, der wirklich individuell antwortet auf Anfragen. Auch wenn ihr da in Austausch gehen wollt, ich glaube, Ben freut sich da auf jeden Fall drüber. Von dem her, rund ums Sorglos-Paket. Vielen, Dank. War sehr spannend. ja, dann bleibt mir eigentlich nichts anderes zu sagen als auch vielen Dank an euch, Hörerinnen und Hörern. Und dann sehen wir uns. hören uns, nachdem. Mal schauen, ob wir die nächste Folge ausmachen. Nächste Woche mit einer News-Folge zurück. Bis dahin, bleibt neugierig und verarbeitet, was ihr heute gehört habt. Und dann hören wir und sehen wir uns nächste Woche dann wieder. Ben Harmanus: Danke, dass ich hier sein durfte. Ciao, ciao. Jean-Luc: Top! Vielen Dank auch von meiner Seite. Bis nächste Woche. Ciao!