Elmar Battenberg: Ja, moin moin und herzlich willkommen zur neuen Folge von deinem Podcast durch den Asphalt. Dein Podcast für Persönlichkeitsentwicklung, echte innere Stärke und Selbstliebe. Ich bin dein Podcast Host. bin Dr. Elmar Battenberg, Arzt, Psychotherapeut und Coach, eigentlich aus dem schönen Lübeck an der Ostsee. Warum eigentlich? Weil ich gerade ein paar Tage, also eine ganze Woche mal nicht in Lübeck bin, sondern im schönen kleinen Walsertal im Ort namens Hirschegg in meinem Lieblinghotel im Walserhof, wo ich letztes Jahr mein Retreat abgehalten habe, also das erste Retreat überhaupt und wo es auch dieses Jahr wieder im Oktober stattfindet. Und ich mache so paar organisatorische Dinge hier und ich erhole mich ein bisschen und ich gehe wandern. Aber ich nehme auch eine Podcast Folge auf, auf die ich mich sehr freue und ich freue mich deswegen drauf, weil wir schon bisschen länger Kontakt haben miteinander und wir haben ja schon mehrere Male so ein bisschen geguckt, wann passt es miteinander und heute passt es endlich. Und deswegen freue ich mich, begrüßen zu dürfen, nämlich die liebe Janine Mendes, psychologische Psychotherapeutin in Ausbildung. Und das ist auch genau das, worüber wir heute reden, nämlich wie und warum in aller Herkunftsnahen wird man eigentlich Psychotherapeutin. Aber erstmal, liebe Janine, herzlich willkommen hier in meinem Podcast. Und vielleicht magst du dich einfach mal ein klein bisschen vorstellen. Janine: Ja, vielen lieben Dank. freue mich auch total über die Einladung. Das ist tatsächlich jetzt auch meine allererste Podcast-Aufnahme. Das heißt auch, ja, was Aufregendes ein Stück weit für mich. Ja, und wie gesagt, Janine mein Name. Ich bin psychologische Psychotherapeutin in Ausbildung in der VT-Richtung, also in der Verhaltenstherapie zu Hause. Und sitze gerade und lebe auch in Frankfurt. Elmar Battenberg: Ja. Ja, haben wir schon festgestellt, gar nicht so weit entfernt von meiner alten Heimat, als ich bin so in Mittel-Nordhessen aufgewachsen habe, aber ⁓ die Ecke in Wiesbaden habe ich meine Psychotherapie-Ausbildung. Janine: Sehr schöne Gegend. Elmar Battenberg: Ja, genau. Und wir reden so bisschen darüber, wie und vor allem auch warum man Psychotherapeut Und wir fangen vielleicht einfach mal so bisschen mit dem Warum an. Und vorhin beim Morgen-Carpuccino, da habe ich nochmals auf deinem Instagram-Profil so ein bisschen geguckt und da hast du so einen Beitrag gehabt, dass dich wohl mal jemand gefragt hat, okay, warum bist du eigentlich Psychotherapeutin geworden? Bist du das geworden? damit du hier deine eigene Macke so ein bisschen beheben kannst, also damit du dich selbst therapieren kannst. Und vielleicht fangen wir erstmal damit an. Also war das so eigentlich? Oder was hast du denn? Ich weiß gar nicht genau, was du geschrieben hast, aber was würdest du denn erzählen, warum du Psychotherapeutin geworden bist oder warum du dich auf dem Weg dorthin gemacht hast? Janine: Mhm. Mhm. Also, um's schon mal vorwegzunehmen, das war jetzt nicht mein persönlicher Grund oder meine Motivation, wobei das natürlich auch ein sehr valider Grund ist, wenn man da in Berührung mitkommt, schon früh vielleicht auch, und dadurch auch Interesse aufbaut. Bei mir war's tatsächlich gar nicht direkt so klar. Also, ich hab erst mal das Abitur gemacht und hab dann gemerkt, Psychologie interessiert mich. Ich glaube, ich hatte da auch schon früh Interesse dran entwickelt, ohne das konkret so benennen zu können. Aber hatte auch großen Respekt vor dem Weg. Und hatte auch Respekt vor Statistik zum Beispiel. Und lange gebraucht, ⁓ dann tatsächlich gesagt, okay, die Psychologie wird's. Ich glaube, so meine persönliche ... Elmar Battenberg: Hab ich gelesen. Janine: Oder meine persönlichen Berührungspunkte waren, dass meine Mutter vor allem Psychotherapeutin ist. Sie hatte auch Psychologie studiert, aber die Ausbildung tatsächlich gemacht, während ich so in der Abi-Phase war, also recht spät. Und dadurch habe ich viel mitbekommen, wie läuft das ab, was sind da die Inhalte, die man lernt, hatte einen Einblick. ... ja, hatte aber auch tatsächlich Berührungspunkte familiär, einfach mit ... psychischen Erkrankungen und ... Dadurch auch ein Interesse dafür entwickelt. Elmar Battenberg: Nun hast du ja gerade angefangen zu erzählen davon, was vielleicht deine Motivation war, Psychologie zu studieren. Und jetzt können wir gleich schon mal aufklären, auch wenn sich das ein bisschen komisch anhört. Du hast es ja beim Vorgespräch schon so bisschen gesagt und ich habe es ja auch von allen Berufskollegen gehört, dass er das Psychologiestudium mit Psychotherapie erstmal nicht viel zu tun hat. Und das können wir schon mal aufklären. Wenn man Psychologie studiert, dann ist man am Ende kein Psychotherapeut, sondern man ist Psychologe oder Psychologin. Janine: Und das tatsächlich auch erst nach dem Master. Nach dem Bachelor darf man sich noch nicht so nennen. Das ist eher so eine Art Grundstudium. Elmar Battenberg: Hmm. Ja, ja. Und was würdest du denn sagen, was lernt man im Psychologiestudium über klassische psychotherapeutische Inhalte? wie viel Werkzeug, also würdest du sagen, man kann am Ende vom Psychologiestudium theoretisch anfangen als Psychotherapeutin zu arbeiten oder hat das eine mit dem anderen nicht so viel zu Janine: Hm, also ich glaube, als Psychotherapeutin danach zu arbeiten, hätte ich mir persönlich nicht zugetraut. Ich denke schon, dass die Ausbildung da ihre Berechtigung hat. Was man aber vielleicht aus dem Psychologiestudium Wertvolles schon mitnimmt, das weißt du als Arzt, das ist alles kognitive, Das ganze Biopsychologische, wie funktioniert unser Gehirn, das ist ja dann doch schon was, was man viel widerfindet. Ich find aber auch ehrlicherweise ... Die allgemeine Psychologie ist total wertvoll. Die Grundsachen, die Grundkenntnisse, aber auch Arbeits- und Organisationspsychologie hätte ich nicht missen wollen. Weil das ist doch auch einfach ein wichtiger Punkt in vielen Therapien. Das Arbeitsleben, Stressoren am Arbeitsplatz und das in der Theorie doch ... mal gehört zu haben, wenn man vielleicht als Psychotherapeut mit dem klassischen Weg einfach noch nie im wirtschaftlichen Bereich gearbeitet hat, ist doch auch interessant. Elmar Battenberg: Das ist auch das, was ich so von meinen Kollegen und Kolleginnen höre, die nicht wie ich ärztlicher Psychotherapeut sind, sondern psychologischer Psychotherapeut. Zu den genauen Unterschieden kommen wir noch im Verlauf von der Podcast-Folge. Die erzählen mir auch im Studium, da wurde mal irgendwann so eine Folie eingeblendet über Melanie Klein oder Sigmund Freud, dass man so irgendwelchen Namen oder Franz Sigi Jung, also irgendwie so die Urväter, die Entwickler von der Psychotherapie, genauer gesagt von der Psychoanalyse. Und dann wurden dann so ein paar schlaue Sätze an die Wand geworfen und das war's. Janine: Ja, ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie wir diese ganze Geschichte der Psychotherapie durchgekaut haben. Und es lief ungefähr immer so ab. Das wurde mal aufgestellt. Aber dann kam jemand Neues und hat was ganz anderes aufgestellt. Aber wir müssen alles können, was jemals aufgestellt wurde. Elmar Battenberg: Ja, ja, ja. Ja. Und das ist ja auch so ein bisschen. Das ist auch tatsächlich so, dass man als Psychotherapeut, wie das genau läuft mit der Ausbildung und was man da alles wissen muss, da kommen wir noch zu. Aber dass man wirklich sehr, sehr breit aufgestellt sein muss. Und das ist eine gute Idee ist, verschiedene Entwicklungen, die die Psychotherapie in den letzten Jahrzehnten genommen hat, Bescheid zu wissen, weil man durch diese unterschiedlichen Entwicklungen vielleicht natürlich auch ein bisschen unterschiedliche Blickwinkel oder Ansätze hat. Jetzt sag mal angenommen, du hättest nach dem Bachelor und hast ja noch den Master gemacht, hättest nach dem Master jetzt nicht die Therapeuten-Ausbildung begonnen. Als was kann man denn sozusagen als Psychologe alles arbeiten? Also man kann ja eben nicht nur Psychotherapeut werden. Ich kenne sogar viele Psychologen, die aus guten Gründen niemals psychotherapeutisch arbeiten wollen. Aber kannst du uns vielleicht so einen kleinen Einblick geben? Wie arbeitet man als Psychologe, wenn man nicht eine Therapeutenausbildung machen. Janine: Ich denke, da gibt es so viele Optionen tatsächlich. Das ist wahrscheinlich Fluch und Segen zugleich. Zum einen kann man in der pädagogischen Psychologie sein Zuhause finden. Sportpsychologie gibt es im ganzen Wirtschaftssektor. Sei es so was wie HR, Unternehmensentwicklung. auch eher so Richtung Doch-Coaching, Transformation. Gutachterin kann man werden. Man kann auch Elmar Battenberg: Ja, ja. Janine: theoretisch in die Richtung Rechtspsychologie, Kriminalpsychologie und, und, und gehen. die Forschung. Davon gibt es ja eine Menge in der Psychologie. Und da bleiben auch viele haften. Elmar Battenberg: Ja, es ist witzigerweise bei uns, also ich sage bei uns Ärzten, ist das auch so. Man kann ja als Mediziner auch hunderttausend verschiedene Wege einschlagen, was ich tatsächlich an dem Beruf auch wirklich schätze. Und wir haben uns ja im Vorgespräch schon so bisschen darüber unterhalten, was unsere bisschen unterschiedlichen Wege sind. Und ich kann ja vielleicht mal so ganz kurz von meinem Weg so ein bisschen berichten. Und ich habe ja wieder vollkommen richtig gesagt, dass ich habe Medizin studiert. Ich bin Arzt. So. Und als Arzt hat man mit Psychotherapie ja erstmal überhaupt gar nichts zu tun. Also man weiß vielleicht, dass es das gibt und man hat Praktika in einem bestimmten Bereich von seelischen Erkrankungen, nämlich im Bereich der Psychiatrie. Aber ansonsten hat man damit nichts zu tun. Und wenn wir uns so bisschen unterhalten über das, was wir intrinsische Motivation nennen, also nach dem Motto gibt es etwas in uns, was da irgendwie raus will, gibt es in uns drin ganz tief in der Seele. in unserem Wesenskern sowas wie ein Warum, sowas wie ein Go, ⁓ irgendeinen Beruf zu machen, dann war das beim Medizinstudium schon so ein bisschen der Wunsch, den Menschen zu verstehen oder die Funktionsweise des Körpers zu verstehen. Und ich fand das immer wahnsinnig spannend. hatte mal irgendwann im Laufe meiner Oberstufenzeit hatten wir so eine Praktikumswoche an der Universität in Marburg, also es ist ungefähr so eine Stunde entfernt von da, wo ich aufgewachsen bin. Und eigentlich wollte ich früher, also als Kind wollte ich Busfahrer werden und als ich dann das Abi gemacht hatte, habe ich überlegt gehabt, okay, also vielleicht werde ich Programmierer, weil ich hatte damals immer ganz viel mit Computern zu tun und habe so PC zusammengeschraubt und zusammengepastelt in meinem Ferienjob. Habe ich mir Informatik angeschaut, fand ich aber gar nicht spannend, habe ich mir noch ein andere Fächer angeschaut und ich fand alles strengslangweilig. Und dann habe ich mir einfach mal eine Vorlesung, man könnte sagen angeschaut oder reingezogen, da ging es ⁓ die Anatomie des Auges. Und das fand ich so super spannend, dass ich gesagt habe, jawohl, ich will Medizin studieren. Janine: Mhm. Spannend, dass es ausgerechnet das Auge war. Elmar Battenberg: Ja, und ich glaube, ob es nun das Auge gewesen wäre oder was andere, das war jetzt keiner zu wahnsinnig wichtig. Aber ich habe da vorne die Folien gesehen und ich habe meine, also ich merke gerade, ich habe gerade Gänsehaut, weil ich mich gerade wie so eine Erinnerung in die Situation so verrückt versetzt fühle, wo ich da in dem Hörsaal an der Uni Marburg sitze und da mit ganz vielen Medizinstudenten die Vorlesung mir anschaue. Ich habe natürlich keine Ahnung gehabt davon, was da vorne erzählt wird. Ich habe nur gemerkt, es fasziniert mich irgendwie. Also ich habe eine Entscheidung getroffen, weil ich gemerkt habe, ich bin emotional irgendwie berührt davon. Es begeistert mich irgendwie. Es macht emotional was mit mir. Janine: Das heißt, du, das war so richtig dieser Boom-Moment, dass du gesagt hast, das will ich machen. Elmar Battenberg: Genau wollte ich, ja wollte ich dich, ja. Genau. war wirklich genauso. ich würde dich tatsächlich mal, vielleicht dich als anderen Menschen, aber vielleicht auch dich als Psychologin, als angehende Psychotherapeutin fragen, wenn du das so hörst. Da macht jemand was. In dem Fall bin ich, aber ist gar nicht so wichtig. Da macht jemand was, weil es innerlich so ein Bu-Moment gibt, so eine Faszination zur emotionale Berührtheit. Aus so einem nicht nur verstandesmäßigen, sondern emotionalen Grund treffe ich eine Entscheidung oder gehe meinen Weg. Würdest du sagen, das ist okay? Ist das vielleicht zu kurz gedacht? Wie stehst du dazu? Janine: Es gibt ja immer die Diskussion, gibt es Kopfmenschen oder Herzensbauchmenschen? Ich denke, im Endeffekt lässt sich das gar nicht so klar trennen. Also es ist wahrscheinlich was, wo du gesagt hast, emotional habe ich das total gespürt. Aber der Kopf, ist ja dann auch maßgeblich dran beteiligt an das ganze Emotionale. Prinzipiell, wenn man so die Möglichkeit hat, zu sagen, ich Elmar Battenberg: Mh. Hmm. Janine: fühl mich da total hingezogen zu. Das fasziniert mich, und dem kann ich auch nachgehen, muss man ja dazu sagen. Jeder hat die Möglichkeit, dem auch nachzugehen, was einen so fasziniert. Dann hast du alles richtig gemacht. Und das hat sich ja bewährt anscheinend. Elmar Battenberg: Es hat sich insgesamt bewährt. Genau dazu kommen wir ja auch noch. Und ich merke, ich hänge gerade daran an dem, was du gesagt hast mit Kopf versus Bauch. Und wenn du sagst Kopf versus Bauch, denke ich sofort an meine Coaching Ausbildung, die ich ja noch gemacht habe, wo es auch ⁓ den beruflichen Weg geht, ⁓ das, was man vielleicht Berufung nennt. Und der, die Coaching Ausbildung gemacht hat, der hat gesagt, es reicht nicht aus. einen Beruf zu haben oder einen Job zu machen, der Sinn gibt. Es reicht nicht aus, mit Sinn erfüllt zu sein. Das, was man tut, muss auch Freude machen. Das geht so bisschen in die Richtung von Kopf und Bauch, bisschen zusammen. Janine: Absolut, Was bringt uns eine sinnhafte Tätigkeit, mit der wir so einen hohen Prozentteil unseres Lebens füllen, wenn wir dabei keine Freude verspüren? Elmar Battenberg: Ja, ist so. kommen wir doch nochmal beide, auch wenn wir da unterschiedliche Wege haben, auf das Thema Psychotherapeutenausbildung zurück. Und ich finde, das ist ein ganz, ganz wichtiges Thema. So warum? Weil es ja ganz viele Menschen da draußen gibt, also sowohl in Praxen als auch online auf Social Media, die eine wie auch immer geartete Begleitung und oder Beratung und oder Therapie anbeten für Menschen, irgendwelche Struggles haben, die seelische Beschwerden haben, die ein Ziel nicht erreichen, die darunter, wie es ihnen geht, leiden oder die vielleicht auch seelisch krank sind. Und wie wir schon ein bisschen vorbesprochen haben, es gibt ja Angebote von Menschen, die haben eine Psychotherapieausbildung oder sind wie du mitten dabei und manche, haben keine. Und es geht hier nicht ⁓ Bewerten, wir judgen ja nicht. Aber vielleicht können wir trotzdem einfach mal klar machen, wozu so eine Psychotherapeutenausbildung gut ist oder wie das abläuft und was man da macht und warum man das macht. Und ich lade dich vielleicht ein, erzähl doch gerne erst mal, wie deine Psychotherapieausbildung so läuft und was da alles so dazu gehört. Janine: Ja, total gerne. Find ich auch total wichtig, weil, wie du gerade schon gesagt hast, es gibt so viele unterschiedliche Berufsgruppen oder Hilfangebote, dass das durchaus auch Verwirrung stiften kann. Und da so ein Stück weit abzuholen, entweder die Personen, die sich generell für den Werdegang interessieren, als auch Personen, die Hilfe suchen, find ich total wichtig. Und auch Wie wir gleich erfahren werden, wie unterschiedlich der Ärztliche zu dem therapeutisch-psychologischen Weg ausschaut. So vom Werdegang. Ja, total, total. Also bei mir persönlich, ich mach die Ausbildung nach der alten Reform, also vor der Reform, die ja aktuell noch so bisschen auf sich warten lässt. Das bedeutet ... Elmar Battenberg: oder manchmal auch Parallelen gibt. Das gucken wir uns mal an. Janine: Eigentlich, wenn man es genau nimmt, wurden diese ganzen Entscheidungen getroffen, ich schon so mittendrin war. Das heißt, ich hatte schon noch die Möglichkeit, das Nachstudieangebot in Anspruch zu nehmen und so weiter, habe mich aber trotzdem für den alten Weg entschieden. Das bedeutet, in meiner Situation Bachelor und Master in der allgemeinen Psychologie mit klinischen Schwerpunkten und dann im Anschluss die Psychotherapeutenausbildung, die in Vollzeit drei Jahre dauern soll. und dann wiederum unterschiedliche Blöcke auch umfasst. Ich glaube, vor allem diese Blöcke sind noch mal spannend. Weil man sich vielleicht auch fragt, jetzt hat man einen Bachelor und einen Master in Psychologie gemacht, auch wenn der sehr weit gefächert ist, warum braucht man dann jetzt noch drei ganze Jahre Ausbildung? Elmar Battenberg: Ja, ja, ja, ja. Finde ich herrlich, hatte ich erst in der Interviewfolge mit der lieben Sina Klein, die ist ja auch psychologische Psychotherapeutin. Und da haben wir auch gesagt, ja, also es ist ja wirklich bei uns beiden so gewesen, sie hatten ein komplettes Psychologiestudium gemacht. Ich habe ein komplettes Medizinstudium und es ist ja bei uns von rechtlichen Vorgaben mal ein bisschen abgesehen, ganz ähnlich wie bei euch, nämlich dass man so macht, dass man am Ende von dem Studium eigentlich überhaupt gar nichts Janine: Ja. Elmar Battenberg: Man macht es, als ob man überhaupt gar nichts können würde. Aber das ist eben der alte Weg. Man studiert entweder Psychologie auf Master oder man studiert Medizin. Wir reden jetzt nur von Psychotherapie für Erwachsene. Das andere klammern wir mal aus. Und auf das Studium oben drauf macht man eine komplette Psychotherapieausbildung. Du sagst jetzt drei Jahre, da würde ich sagen, haha, bei mir nicht, aber dazu kommen wir noch, genau. Aber sagen wir es mal drei Jahre bei dir. Und wir können ja vielleicht auch sagen, warum das bei dir drei Jahre sind und was denn in diesen drei Jahren überhaupt stattfindet. Also da liest du ja nicht nur drei Jahre lang schlaue Bücher von Sigmund Freud, sondern das ist ganz was anderes. Und magst du davon so ein bisschen erzählen? Janine: Hahaha Ja, staunlicherweise kam Siegmund Freund bei mir bisher sehr wenig vor. Vielleicht mal zwischen Folien mal ein Spruch oder so, wie wir es auch aus dem Vorlesungen kennen. Aber ja, prinzipiell klasstert sich das erst mal in so praktische Teile auf. Das bedeutet, Teile, wo man wirklich auch ins psychotherapeutische Arbeiten kommt. Teilweise auch gar nicht klar differenzierbar. Elmar Battenberg: Ja, ja. Mmh. Janine: Ist man jetzt in Ausbildung oder nicht? Da geht man schon mit viel Verantwortung auch rein, würde ich sagen. Sodass sich das gar nicht oder oft gar nicht so anfühlt wie so ein klassisches Praktikum. Darüber hinaus gibt es Seminare. Bei mir persönlich ist das so geregelt, dass wir zu ganz unterschiedlichen Störungsbildern zum Beispiel Seminare haben, aber auch zu unterschiedlichen ... verfahren der Verhaltenstherapie, aber man muss auch immer gewisse Inhalte zu anderen Therapierichtungen abdecken. Oder auch zu Kinder- und Jugendinhalten, auch wenn man jetzt z.B. in meinem Fall die Erwachsenenausbildung macht. Und jetzt ist es in meinem Fall so, dass diese Seminare, klar, man hat klinisches Wissen im Studium bisschen schon aufgebaut, man weiß was über alle Störungsbilder, hat Ideologiemodelle durch usw. Aber die gehen halt einfach noch mal richtig in die Tiefe. Das bedeutet, da geht es so darum, wie behandle ich das tatsächlich? Oder wie unterscheide ich auch tatsächlich differentialdiagnostisch? Also, ist echt noch mal das Praktische, was im Studium doch sehr häufig fehlt. Elmar Battenberg: Du hast ja gerade so ein paar Fachbegriffe genannt. Ich sagte einfach noch mal ganz kurz was zu. Du hast jetzt zum Beispiel genannt Störungsbilder und Ethologie. ⁓ das einfach mal für einen Zuschauer oder für eine Zuhörerin zu übersetzen. Was heißt das? Man lernt also etwas über verschiedene, man könnte sagen Krankheiten. Also man nennt das heutzutage aber nicht Krankheit aus einem guten Grund, sondern man nennt es Störungsbild. Warum macht man das? Janine: Genau. Elmar Battenberg: weil man eine andere Haltung dadurch hat. Wir Therapeuten, das sind es die jungen Therapeuten, wir lernen ja nicht, dass jemand, der eine seelische Erkrankung hat, sozusagen einen an der Klatsche hat oder der selber schuld oder das ist eine Schwäche, sondern wir verstehen, dass die Beschwerden, derjenige hat, ob das nur eine Panikattacke ist oder eine Essstörung oder Depression, Sinn machen. Und dass es im allereitesten Sinne ist, so etwas wie eine Störung. Und Störung heißt in dem Fall eben nicht, dass der oder die gestört ist, was ja auch was Abfälliges haben könnte, sondern dass man könnte sagen, in der Entwicklung, in den Umständen, vielleicht auch in der Entwicklung des Gehirns, irgendwo etwas nicht optimal gelaufen ist und dass daraus eben aus verschiedenen Gründen oder aus guten Gründen vielleicht auch da eine Störung entstanden ist. Janine: Ja, wichtige Differenzierung an der Stelle noch. Manchmal ist man in seinem Fachjargon doch etwas blind, sag ich mal. Elmar Battenberg: Ja, ja, genau. Und Ethologie heißt auch auf gut Deutsch, dass man lernt, warum, wieso, weshalb ist das überhaupt so und wie es ist entstanden. Und jetzt hast du ja gerade auch gesagt, du hast es am Anfang schon mal angedeutet, du machst eine Weiterbildung in Verhaltenstherapie und vielleicht unterhalten wir uns darüber mal ganz kurz. Vielleicht so als Hintergrund für alle Zuhörerinnen oder für alle Zuschauer, wenn man zumindest ist in Deutschland so, wenn man eine Psychotherapieausbildung macht, dann muss man sich entscheiden. Janine: Genau. Elmar Battenberg: Man muss sich entscheiden, in welchem der vier sogenannten Verfahren man die Ausbildung macht. In anderen Ländern, zum Beispiel in Österreich, ist das ganz anders geregelt. Da könnte man so ein bisschen sagen, da macht man die Psychotherapie, Preutenausbildung ein bisschen auch nach seinem Geschmack oder man lernt so best of von den verschiedenen Verfahren. Das ist in Deutschland noch so ein bisschen anders, obwohl sich da mittlerweile auch viele neue Entwicklungen ergeben, dass sich das so ein bisschen aus guten Gründen überschneidet. Aber im Endeffekt ist es so, man muss sich für eine von vier Therapierichtungen entscheiden. So die vier Therapierichtungen, das sind die sogenannte Psychoanalyse, die systemische Therapie und wie bei uns beiden bei mir die tiefenpsychologische Therapie und bei dir die Verhaltenstherapie. Und die unterschiedlichen Therapieverfahren unterscheiden sich, man könnte sagen, ein bisschen durch das Krankheitsverständnis oder vielleicht auch so ein bisschen, man auf das, was man Störungsbild nennt, draufschaut und vielleicht auch ein bisschen, wie man sagt, so und so behandele ich das. Und auch wenn ich das schon mal mit der Sina Klein besprochen habe, möchtest du vielleicht ein bisschen was erzählen darüber, wie du aus deinem eigenen Dafürhalten verstehst, was ist Verhaltenstherapie, wie du das jemand anderen erklären würdest und vielleicht auch, warum du dich für die Verhaltenstherapie entschieden hast. Janine: Also, wenn ich jetzt zum Beispiel meinen Patientinnen erkläre, was wir in der Verhaltenstherapie machen, dann sage ich das ziemlich runtergekürzt, ganz basic. In der Verhaltenstherapie schauen wir aufs Hier und Jetzt und auf die Zukunft. Wir arbeiten an Verhalten und an Inkognition. Haben aber die Biografie und alles, was die Person sozusagen auf ihrer Festplatte hat, natürlich mit im Blick, ne? Gar nicht. Elmar Battenberg: Ja. Ja. Janine: im Fokus, aber mit im Blick, ⁓ zu verstehen vor allem, warum verhalten wir uns so, warum bewerten wir, denken und nehmen Dinge so wahr. Wobei der Fokus durchaus im Hier und Jetzt und in der Zukunft liegt. Elmar Battenberg: Du hast gerade gesagt, wir haben die Kognition im Blick. Was meinst du? Janine: Gedanken, Bewertung. zum einen, bewerte ich mich selbst als Mensch? Wie spreche ich mit mir? Aber wie bewerte ich auch die Welt, Beziehungen, das Geschehen drum herum? Also, im Prinzip all das, was sich im Kopf die ganze Zeit abspielt. Elmar Battenberg: Mhm. finde das sehr spannend, weil wenn ich dir zuhöre, wie du Verhaltenstherapie definierst, dann würde ich sagen, das ist nicht sehr weit entfernt davon, wie ich Tiefenpsychologie definieren würde. Auch wenn ich vielleicht sagen würde, na ja, da ist der Fokus vielleicht noch ein bisschen mehr verschoben. Aber ansonsten würde ich sagen, so wie ich Tiefenpsychologie verstehe, ich jetzt von mir, ich Elmar, dass ich weiß, dass das manche Kollegen auch anders machen. Ich empfinde das auch so und manche meiner Klienten, hören ja auch den Podcast, auch mal im Instagram Kanal und die werden das sicherlich auch so bestätigen, dass ich auch ganz viel im Hier und Jetzt gucke und ich sicherlich auch viel fokussiere. Du sagst auf die Kognition, würde ich sagen, ich auch komme aber auch sehr viel auf die Gefühle. Ob das nun was Elmer spezifisches ist oder was tiefenpsychologisches, will ich jetzt mal dahingestellt sein lassen. Janine: Ja, auf jeden Fall. Elmar Battenberg: Aber ich würde sagen, wir gucken ganz viel zum Beispiel beim Thema Beziehungen. Beziehungen kann ja Freundschaften heißen oder Kollegen an der Arbeit oder wirklich romantische Liebesbeziehungen. Würde ich auch ganz viel schauen, was für Muster gibt es denn da? Was glauben Sie in dem Moment über sich? Was glauben Sie darüber, wie Beziehungen ablaufen? Was vermuten Sie? Wie wird der Partner reagieren? Wenn Sie mal das und das sagen. Und dann gucken wir in der tiefen Psychologie sicherlich noch ein bisschen mehr auf die Frage, also das ist ja auch schon genannt, warum bin ich so geworden? Und das mit dem Warum, mit der Biografie, da legen wir schon relativ viel Wert drauf. Also ich würde immer sagen, wir gucken in der tiefen Psychologie auf die Frage, warum bin ich eigentlich so gestrickt, wie ich gestrickt bin? Warum ticke ich so? Janine: Mhm. Elmar Battenberg: Und welche Prägungen haben dazu geführt? Also inwieweit spielen Prägungen in der Familie, in der Kindheit, in der Schulzeit? Inwieweit zahlt das alles darauf ein, dass ich jetzt so bin, wie ich bin? Und wie beeinflusst mich das, wie ich heute handeldenke und fühle? Also es hört sich vielleicht ein bisschen ähnlich an oder mit so ein bisschen unterschiedlichem Fokus vielleicht. Janine: Ja, total. Ja, ich kann mir auch gut vorstellen, jetzt hab ich keine konkreten Einblicke in die tiefen psychologische Praxis. Aber prinzipiell unterscheidet sich das vermutlich auch noch mal in den Methoden. Wie kommt man dahin? Elmar Battenberg: Hm. Ja. Ich kann ja mal erzählen, wie ich zur tiefen Psychologie gekommen bin. Ja, ich habe das in dem Vorgespräch schon so bisschen erzählt. Eigentlich wollte ich ja gar kein Psychotherapeut werden. Ich wollte Hausarzt werden. Und die Hausarzttätigkeit ist ja eine von vielen, vielen Möglichkeiten, die man machen kann, wenn man fertiger Arzt ist. wenn man Hausarzt werden möchte, dann ist das seit mehreren Jahrzehnten so. Janine: Ja, total gern. Elmar Battenberg: dass man auch eine Fahrradausbildung machen muss. Es war die sogenannte Fahrradausbildung für Allgemeinmedizin. Und zu dieser Fahrradausbildung für Allgemeinmedizin gehören auch insgesamt 160 Stunden Weiterbildung in Psychosomatik dazu. Also in Kenntnissen über seelische Erkrankungen und Störungen. Und dieses Seminar habe ich dir erzählt, die habe ich in Südhessen in der Nähe von Frankfurt gemacht. Und dieses Seminar, das hat mich unfassbar berührt. Also ich hatte das schon mal, glaube ich, mal in irgendeinem Real erzählt. Das war tatsächlich so, als ich da gerade fertig war mit dem Studium und in der Facharztausbildung war zum Hausarzt, war ich ein wirklich anderer Mensch als heute. Also damals war ich, wie würden sagen, emotional abgespalten. Das heißt, ich hatte keinen Zugang zu meinen Gefühlen wirklich. Und ich war in einem Dauerfunktionsmodus, leisten, viel Anerkennung vielleicht auch, ganz viel über den Kopf versuchen zu lösen. Und dann kam dieses Seminar in Bad Nauheim und ich war danach wirklich von der Rolle. Und ich kann mich noch erinnern, ich bin dann in Friedberg im Nachbarort, bin ich in den Zug gestiegen in meine alte Heimat und ich saß da im Zug und ich wusste gar nicht, wie mir geschieht, weil plötzlich liefen mir nach diesem Seminar Tränen runter. Und das kannte ich von mir selber nicht, nicht weil ich ein Mann bin, sondern weil ich einfach so vielleicht so bisschen aufgewachsen, sozialisiert bin. Und ich wusste, okay, also ich glaube, das letzte Mal geweint hatte ich irgendwie vor fünf Jahren und jetzt sitze ich plötzlich im Zug nach so einer Fortbildung, laufen die Tränen. Was geht denn hier ab? Janine: Verwirrend. Elmar Battenberg: Total verwirrend, total verwirrend. Und gleichzeitig habe ich gedacht, wow, also irgendwas ist hier im Gange. Und dann habe ich mich bei diesem Institut, was diese Weiterbildung in Bad Nauheim gemacht habe, da habe ich mich dann für die Therapieausbildung angemeldet. Und dieses Institut, das arbeitet halt einfach tiefenpsychologisch. Und dann könnte man natürlich sagen, na gut. hat der Elmer eine pragmatische, zufällige Entscheidung getroffen. Das hat sich eben so ergeben, dass dieses Institut tief und psychologisch arbeitet. Das stimmt aber nicht ganz, weil ich mich auch mit einem anderen Institut auseinandergesetzt hatte, was verhaltenstherapeutisch arbeitet. Und ich habe irgendwie für mich so gemerkt, das ist eher so mein Weg, die tiefen Psychologie. Janine: Das hat so dazu geführt, dass du herausgefunden hast, das ist so mein Weg. Elmar Battenberg: Tja, wir Tiefenpsychologen, haha, wir würden ja sagen, vielleicht würdest du das zum Teil ja auch sagen, dass einige Entscheidungen, die wir treffen, die sind nicht komplett bewusst. Also wir treffen manche Entscheidungen nicht aus dem vollen Bewusstsein, jawoll, das mache ich jetzt so und so und ich kann das auch hundertprozentig begründen, warum, sondern wir betreffen manche Entscheidungen vielleicht so bisschen auf Autopilot. Ich glaube die Entscheidung, ich damals getroffen habe, ich würde nicht sagen, die war total unbewusst, also es war alles völlig vergraben und ich weiß gar nicht, worum es da ging, sondern es gibt da so einen wunderschönen Begriff, nämlich vorbewusst. Und was heißt vorbewusst? Vorbewusst heißt, naja, man checkt es noch nicht so ganz, aber man ahnt da schon so bisschen, was es könnte Gründe geben. Und ich würde sagen, im Nachhinein habe ich diese Entscheidung aus guten Gründen getroffen, weil ich halt in mal. Janine: Ich bewusst. Elmar Battenberg: Auf jeden Fall vorbewusst, ja, vorbewusst, aus guten Gründen trotzdem. Und im Nachhinein würde ich sagen, für mich war es genau richtig. Für mich war es genau richtig, weil zur Therapeutenausbildung ja auch gehört, dazu kommen wir gleich, dass man nicht nur schlaue Sachen lernt und dass man Patienten behandelt, sondern dass man auch sich selbst kennenlernt. Und dass sich selbst kennenlernen, dass vielleicht auch in dem Fall für mich, mich aus einander zu setzen mit meiner Prägung, meiner Kindheit, mit dem, was ich erlebt habe mit meinen Eltern, das war für mich existenziell notwendig. Und ich glaube, auch wenn ich das damals vielleicht noch nicht so gewusst hätte oder ich hätte es wahrscheinlich sogar abgestritten weit von mir gewesen, war es total die richtige Entscheidung. Janine: Das heißt, das, was du ja am Anfang auf meinem Profil benannt hast, dieses Stigma, machst du die Psychotherapeutenausbildung, ⁓ dich selbst zu heilen, das hat zumindest ein Stück weit bei dir mitgeschwungen. Elmar Battenberg: Ja, ja. Das hätte ich damals auf keinen Fall mit "Ja" beantwortet und das würde ich so auch immer noch nicht beantworten. Ich würde eher sagen, die Therapeuten-Ausbildung hat mir wahnsinnig dabei geholfen, für mich selber voranzukommen. Und ich erinnere mich sehr an einen Satz, den mir einer unserer Ausbilder mal gesagt hat, oder das hat der Ausbilder von der ganzen Gruppe gesagt, da habe ich auch letztens so ein Reel zu gedreht. Wir haben ihn nämlich gefragt, Herr XY, wie ist das denn? Wir machen jetzt hier eine Psychotherapeutenausbildung. Aber manch von uns haben ja selber Probleme. Und das können wir ruhig sagen. ist ja auch nicht Schlimmes. Es ist ja auch nicht so, dass wenn man mal eine Depression hatte, man nicht als Psychotherapeut geeignet ist. Man könnte es sogar auf eine Art und Weise rumdrehen, nämlich dass man dann besonders, dass man eine Hochbegabung hat mit Tätigen zu arbeiten. Janine: Zumindest einen Perspektivwechsel. Elmar Battenberg: Es ist ein Perspektivwechsel, genau. Und der Dozent hat damals gesagt, es macht nichts als Therapeut, einen an der Mamel zu haben. Man muss es nur wissen und damit umgehen können. Und das ist natürlich so bisschen scherzhaft ausgedrückt, aber es ist vollkommen richtig. Also irgendeine seelische Beschädigung, irgendeine Störung, irgendwelche Themen, die man selber mit sich rumträgt, das heißt nicht, dass man kein Therapeut werden darf. Aber man muss hinschauen und sich darum kümmern. Und das ist ein ganz essenzieller Bestandteil der Psychotherapeutenausbildung, eben nicht nur Bücher zu lesen und zu lernen und Patienten zu behandeln, sondern selber mit sich ins Reihe zu kommen. Und das macht man im Rahmen der sogenannten Selbsterfahrung oder Ausbildungstherapie. Magst du vielleicht ein bisschen was dazu erzählen, wie das bei euch Verhaltenstherapeuten abläuft, weil das ist nämlich auch so bisschen unterschiedlich, glaube Janine: Ja, total wichtiger Bestandteil auch bei uns. Wir nennen es Selbsterfahrung. Bei mir im Institut findet das in Form von einer Gruppenselbsterfahrung. Das heißt, so in Kleingruppen mit einer Selbsterfahrungsleiterin in meinem Fall. Das ist aber institutsabhängig. Manche machen das auch im Einzel- beziehungsweise kann man das auch im Einzel machen zusätzlich zum Beispiel. Elmar Battenberg: Ja. Ja. Ja. Und darf ich fragen, ist das bei euch? Gibt es da so was Mindestzahl, was vorgeschrieben ist? Janine: Ja, stundentechnisch gibt es da auf jeden Fall eine Mindestzahl. Ich meine, das sind bei uns, jetzt muss ich ... Ich hab es nicht ganz im Kopf, aber ich meine, das sind 150 Stunden. Ja. Elmar Battenberg: Ja, ja. Ich finde das mega, ich finde das mega wichtig und magst du vielleicht noch mal ein bisschen, man könnte fast sagen erklären, wozu das gut ist. Also wozu ist es gut in der Therapeutenausbildung selber, ich nenne das mal in Therapie zu gehen, auch wenn wir das ein bisschen anders nennen. Janine: Ja. Also prinzipiell, wie du gerade schon gesagt hast, wir arbeiten, wenn wir mit Patientinnen arbeiten, schwingen wir ja immer mit. Das regt dir auch zur eigenen Reflektion, zum Denken an. Das macht ja auch was mit uns. Wir sind ja keine Roboter, sag ich mal. ... Genau, total. Und so Interaktionen, die können ja auch Dinge bei einem selbst anstoßen. Und diese Dinge kennenzulernen, ne? wir mit Patientinnen arbeiten, schwingen wir ja immer mit. Das regt dir auch zur eigenen Reflektion, zum Denken an. Das macht ja auch was mit uns. Wir sind ja keine Roboter, sag ich mal. ⁓ ... Genau, total. Und so Interaktionen, die können ja auch Dinge einem selbst anstoßen. Und diese Dinge kennenzulernen, ne? ⁓ Elmar Battenberg: Nee, wir sind auch nicht immun. Nee, wir sind auch nicht immun. Janine: dahinter zu kommen, die vielleicht auch zu verstehen, einen Umgang damit zu finden, zumindest auch in dem Setting, das finde ich total wertvoll. ich glaube, oft ist man sich den Dingen ja auch gar nicht bewusst. dahinter zu kommen, die vielleicht auch zu verstehen, einen Umgang damit zu finden, zumindest auch in dem Setting, das finde ich total wertvoll. ich glaube, oft ist man sich den Dingen ja auch gar nicht bewusst. So wie du auch im Zug gemerkt hast, uiui, da passiert gerade was. Und das heißt, im Prinzip geht es auch gerade darum, schauen, wer bin ich als Person? Was macht mich aus? Vielleicht auch ein Stück weit Biografiearbeit zu leisten, das auch mal selbst gemacht zu haben. Ich persönlich finde darüber hinaus auch noch, dass man dadurch ein bisschen einen Einblick bekommt, wie ist das denn eigentlich auch als Patient oder Patientin, Also da mal in die Rolle zu schlüpfen. Elmar Battenberg: Mega! Mega! Janine: Was wir teilweise auch von Patientinnen erwarten in der Therapie, wenn man halt einfach noch keine Therapie gemacht hat, dass man da weiß, so fühlt sich das an, so aktivieren kann das auch sein. Elmar Battenberg: Ja, mega liebe Janine, ich finde das ganz toll. Also das berührt mich sehr, das zu hören. Und es begeistert mich auch zu hören, weil ich glaube, dass wir beide da ein ähnliches Verständnis haben und auch ähnlich dicken. Und ich würde sagen, das war bei mir ganz genauso. der tiefen psychologischen Ausbildung, da genauer gesagt in der ärztlichen Psychotherapie Ausbildung für tiefen Psychologie ist es tatsächlich vorgeschrieben, dass man Einzel- und Gruppen-Selbsterfahrung macht. Also man muss sowohl Janine: Mmh. Elmar Battenberg: in Einzeltherapie gehen als auch in Gruppentherapie mit den anderen Ausbildungskandidaten jeweils 150 Stunden, also zusammen 300 Stunden. Das ist natürlich eine riesen Menge Holz. Das haben wir am Anfang vor dem Vorgespräch auch ein bisschen darüber gesprochen, wo du ja gesagt hast, du würdest auch gerne ein bisschen was erzählen über die Psychotherapeutenausbildung, wie das abläuft und wie du das so gewuppt bekommst, kannst du gleich mal machen. Auf jeden Fall kann man sagen, so war es zumindest bei mir. Janine: Hmm. Elmar Battenberg: dass eine Psychotherapeuten-Ausbildung eine Riesennummer ist. Und was meine ich damit? Sie ist organisatorisch sehr, sehr aufwendig. ist zeitlich enorm aufwendig. Also in der tiefen Psychologie, das schafft man nicht innerhalb von drei Jahren. Da würde ich eher sagen, da sind wir so mindestens fünf, sechs Jahre aus verschiedenen Gründen. Und sie ist natürlich auch sehr, teuer. Sie ist sehr teuer, weil man das Ausbildungsinstitut oder zumindest muss man die Seminare natürlich bezahlen. Dazu kommt man, dass man eben diese sogenannte Selbsterfahrung, die Ausbildungstherapie bezahlt und zusätzlich auch noch die Supervisionen, was vielleicht das ist, kannst du gleich auch noch erzählen. Und ich würde dir aber tatsächlich zustimmen, dass es bei mir auch so war. Durch meine eigene Ausbildungstherapie habe ich total viel über mich selber gelernt. Ich habe ein paar Mal noch sagen müssen Uiuiuiuiui es gab tatsächlich einige Momente wo ich wirklich einen Millimeter davor war, Alles hin zu schmeissen. weil es für mich teilweise auch belastend war. Und im Nachhinein würde ich sagen, diese Erfahrung zu machen, die war total wichtig, weil ich nämlich einfach gelernt habe, Therapie in der Rolle des Klienten und wir sind da ja in der Rolle des Klienten oder des Patienten, das kann manchmal eine richtige Zumutung sein. Es kann anstrengend sein, es kann emotional belastend sein. Man merkt vielleicht, ich habe einen Widerstand zur Therapiestunde zu gehen. Ich möchte mich nicht schon wieder mit dem Thema auseinanderzusetzen. Janine: Mmh. Elmar Battenberg: Ich möchte am liebsten das Thema wechseln oder man merkt vielleicht, ja, ich habe mir was vorgenommen, aber anscheinend liegen da einige Stolpersteine auf dem Weg. Es gelingt mir vielleicht nicht so. Ich bin irgendwie im Widerstand. Es gibt eine Blockade in mir und und und. Und das waren für mich mega wichtige Erfahrungen, einfach ⁓ später als Therapeut gut arbeiten zu können und empathisch und vom Verstand her mitzubekommen, wie das ist für das Gegenüber. Janine: Wie ist das eigentlich bei euch geregelt? Musstest du dir das alles selbst organisieren? So eine Selbsterfahrung vor allem im Einzelkontext? Oder wird das irgendwie gestellt? Elmar Battenberg: Hmm. Also die Selbsterfahrung in der Gruppe, also die Ausbildungstherapie in der Gruppe, die lief über das Institut. Das habe ich komplett da in Wiesbaden gemacht und die Einzelselbsterfahrung, also die Ausbildungstherapie im 1 zu 1 Setting, die habe ich mir selber gesucht, habe ich erst in der Nähe von Bremen gemacht und dann später in Lübeck. habe ich mir aber selber gesucht. Janine: Ja, total wertvoll, auch im Iceltsetting zu machen. Elmar Battenberg: Vielleicht nochmal? Ja total. Also für mich war es wirklich eine absolut wichtige Erfahrung, ich, obwohl es manchmal sehr anstrengend und belastend war, nicht wissen möchte. Jetzt haben wir ja gerade so bisschen gelernt, das kann man ruhig auch sagen, zur Therapeuten-Ausbildung gehört natürlich logischerweise auch dazu, Patienten zu behandeln. Ob nun in der Klinik und oder auch im ambulanten Bereich, wenn man sich in eine Praxis einmietet, sag ich mal so. Jetzt könnte man ja als Zuhörer oder Zuschauer denken, Moment mal, ihr habt eure Ausbildung noch gar nicht fertig gemacht, wie soll denn das gehen, während laufender Ausbildung Klienten zu behandeln? Aber da gibt es jetzt noch einen kleinen Trick, nämlich die Supervisur. Magst du vielleicht so bisschen erzählen, warum man das macht und wie das abläuft? Janine: Also, ich hatte ja vorhin schon gesagt, gerade so in Kliniken ist das manchmal so, dass man da direkt reingeworfen wird. Dass man, sag ich mal, in Woche eins auch schon einfach Patientinnen übernimmt. Elmar Battenberg: also Janine: Also in der Klinik dann auch von Woche eins Patientinnen in der Behandlung übernehmen als Bezugstherapeutin. Und das geht allerdings ja jetzt, wie wir schon erfahren haben, nicht nur mit diesem Psychologiestudium. Das heißt ... Wir machen das begleitet. Es gibt dann immer eine Person, meistens ist es ein Stationspsychologe. Ich glaube, bei euch dürfen es auch Ärzte sein, Fachärzte für Psychosomatik oder Psychiatrie, die das dann begleiten. In der Regel ist es so, dass man dann wöchentlich ein Gespräch hat, wo man dann die Therapiesitzung, die Patientinnen bespricht, vorausplant, Fragen Spezifische mitbringt. und da einfach nicht komplett alleine gelassen wird. Weil das ist ja auch gerade am Anfang einfach sehr viel. Elmar Battenberg: Man könnte sagen, man behandelt nicht einfach so aufs geradewohl, sondern man macht das Ganze unter Aufsicht. Janine: Genau, ein Vier-Augen-Prinzip quasi. Elmar Battenberg: Ihr Augenblatt sieht ganz genau. Wir haben jetzt ganz viel gesprochen heute darüber, wie man überhaupt Psychotherapeut wird. Und wir haben so bisschen angeteasert. Also na ja, man macht erst mal ein großes Studium und auf das Studium oben drauf eine mehrjährige. Und ich würde sagen, je nachdem, welches Verfahren man macht, vielleicht bei dir drei Jahre und bei uns eher so sechs, sieben Jahre lange Ausbildung. Ganz am Ende ist man ein probierter Psychotherapeut. So und jetzt mal ganz ehrlich an dich gefragt, ohne zu bashen oder ohne abzualifizieren. Würdest du sagen, durch die Psychotherapeuten-Ausbildung, da lernst du Dinge von der Technik her oder über dich selber oder bei Klienten, die du ohne Therapeuten-Ausbildung nicht gelernt hättest. Und ich frage das natürlich deswegen, weil es natürlich auch Angebote gibt in der großen, weiten Welt des Internets oder auch in Praxen von Menschen, die eben keine Psychotherapie-Ausbildung haben. Und würdest du sagen, das macht schon einen Unterschied, die Ausbildung? Janine: Ja, definitiv. Also sei es wirklich, ähm ... Dinge unterscheiden zu können, genau hinzuschauen. Ähm, Symptome auseinanderzuhalten zu können zum Beispiel. Bis hin zu Techniken sauber anwenden zu können. Kontakt wertfrei wertschätzend zu sein. All das sind ja Dinge, ähm die bauen sich Stück für Stück auf. Und aber ... all diese kleinen Blöcke, man ja in dem ganzen Weg hat ... die würde ich nicht wissen wollen. Und das hat mit wie vielen Kosten das auch immer verbunden ist, einfach alles total seine Daseinsberechtigung. Also, ohne könnte ich mir das therapeutische Arbeiten tatsächlich nicht vorstellen. Das heißt allerdings nicht, dass das die einzige Unterstützungsmöglichkeit ist. Ich denke, dass viele andere Unterstützungsmöglichkeiten auch ihre Daseinsberechtigung haben. Aber dass man da genau einfach auf seine ... Fähigkeiten seiner Ausbildung schauen sollte und auch gucken, in welchem Setting und Ausmaß unterstützt man. Elmar Battenberg: würde ich auch übereinstimmen, also wenn ich an so meinen ärztlichen Ausbildungsweg denke, also ich als Psychosomatiker, ich musste ja viele, viele Jahre arbeiten in psychosomatischen Kliniken und auch in Psychiatrien und natürlich lernt man da Dinge auch auf eine professionelle Art und Weise, die man ohne Therapieausbildung nicht gelernt hätte. Und natürlich so und natürlich gehört auch die Selbsterfahrung, also die Ausbildungstherapie dazu und ich würde fast sagen, die Ausbildungstherapie ist mit Janine: Absolut, ja. Elmar Battenberg: Das Allerwichtigste, ⁓ später mal ein guter Therapeut, eine gute Therapeutin zu werden. Janine: Ja, total. Was ich übrigens auch total wichtig finde, dass es auch wirklich vom Aufbau dieser Psychotherapeutenausbildung ist, für mich persönlich und nicht zum Beispiel ein Coachingworkshop, ist, dass man so viele unterschiedliche Personen- und Therapeutinnenmodelle kennenlernt. Aus unterschiedlichen Jahrgängen, unterschiedliche Geschlechter. Elmar Battenberg: Mmh. Ja. Janine: und die unterschiedliche Erfahrung mitbringen. Das ist, finde ich, so wertvoll, dass man da nicht nur so ein Vorbild hat, sondern ganz, ganz viele unterschiedliche Eindrücke mitnimmt. Elmar Battenberg: Ja. Janine: Deshalb ja auch verpflichtend, in vielen Instituten unterschiedliche Supervisorinnen tatsächlich zu haben. Elmar Battenberg: Genau, gehört auch noch dazu. Ich stimme mit dir auch überein zu dem, was du am Ende gesagt hast und ich mache das ja auch so. Ich arbeite ja bekanntermaßen auch mit Psychologen oder Psychologinnen zusammen, die keine Psychotherapieausbildung haben und ich arbeite auch mit Coaches zusammen. So und die, mit denen ich zusammenarbeite, mit denen arbeite ich aus guten Gründen zusammen, nämlich weil ich weiß, die kennen auch ihre Grenzen. und die wissen auch, wann sie was abgeben müssen. Und die sind authentisch und mit sich selber gut davor. Und die haben ein, die haben Spezialgebiete und in diesen Spezialgebieten können sie Menschen sicherlich vielleicht mal sogar besser helfen, als ich es konnte. Janine: Das finde ich total spannend, dass du das auch so wirklich lebst. Dass das kein Gegeneinander ist, sondern so ein Miteinander, dass wir alle unsere Bereiche auch einfach haben. Elmar Battenberg: Ja. Janine: Und brauchen. Elmar Battenberg: Ja, liebe Zuhörerinnen und liebe Zuschauer, ich weiß, wie es euch geht. Ich habe das Gefühl, dass wir heute eine wirklich ganz, ganz tolle und auch tiefgehende Folge, die vielleicht so ein bisschen Licht reingebracht hat in die Frage, wie wird man ein Psychotherapeut oder vielleicht auch, warum wird man Psychotherapeut und was passiert eigentlich so im Laufe der Therapeutenausbildung vielleicht in einem drinnen, aber vielleicht auch, was lernt man da und was lernt man da vielleicht auch zu wissen? Und vielleicht habt ihr ja auch ein bisschen was mitnehmen können. Was ist denn so der Unterschied zwischen tiefen Psychologie und Verhaltenstherapie und wie überschneidet man sich? Wenn ihr das Gefühl habt, ihr habt aus der Folge irgendetwas mitnehmen können, es hat euch irgendwie so bisschen bereichert, dann würde ich mich sehr freuen, wenn ihr der Podcast Folge auf Spotify oder auf iTunes eine 5 Sterne Bewertung gebt oder vielleicht bei YouTube mal einen Daumen hoch und was in die Kommentare reinschreibt. Für heute möchte ich mich erst mal von euch verabschieden und ich möchte mich auch von dir verabschieden, Dirk Vizanin und ich möchte dich vielleicht zum Ende mal fragen. Wie war denn deine erste Podcast Experience? Janine: Ich fand, das hat sich tatsächlich eher angefühlt wie so einen Austausch, den wir ja auch schon davor hatten. Und ich fand es total schön, das in so einem lockeren Austausch doch handhaben zu können. Dass wir unterschiedliche Eindrücke, Erfahrungen vermitteln durften. Vielen Dank auch für den Raum. Elmar Battenberg: Ja, ja, ja. Ja, diese Unterschiede, ja, ja, natürlich, weil ja dieser Raum für diese Unterschiedlichkeit auch so wichtig ist. Also ich kann ja so ganz am Ende vielleicht sagen, ich habe das mal scherzhaft auf einer Fortbildung gesagt, wo ich auch mit einem anderen Dozenten zusammengearbeitet habe, der auch psychologischer Psychotherapeut ist und der auch Verhaltenstherapie macht im Gegensatz zu mir. Und ich habe es ein bisschen scherzhaft gesagt. Eigentlich sind wir beide ja natürliche Fressfeinde füreinander. Und was will ich damit ausdrücken, dass es natürlich auch innerhalb der Therapeutenschaft manchmal so Kämpfe gibt. Psychologische Psychotherapeuten versus Ärzte, tiefen Psychologen versus Verhaltenstherapeuten. Ich finde das ganz schlimm. Mir geht das wahnsinnig auf den Keks. Und gerade so, wie du es genannt hast, so einen Raum wie heute, den finde ich ganz wichtig, mal irgendwelche Lücken, falls dann noch welche da sein sollten, auch zu bebrücken. Janine: Absolut. ist ein absolut ganz wichtiger Punkt, dass alle das gleiche Ziel verfolgen und uns trotzdem teilweise bekriegen oder messen. Das ist doch was, was weiterhin besteht. Elmar Battenberg: Ja. Liebe Janine, vielen Dank für die Zeit, du genommen hast. Vielen Dank für den wertvollen Input. Ich werde deinen Instagram-Kanal, den ich auch ganz spitz finde, den werde ich einfach mal in den Show Notes verlinken von der Folge. Und für heute aber vielen herzlichen Dank an dich. Tschüss nach Frankfurt und auch auf Wiederhören oder auf Wiedersehen an alle Zuschauer und Zuhörerinnen. Macht's gut und bis bald. Janine: Alles gut.