Daniel: Willkommen zu eigensinn, dem Podcast für Menschen aus sozialen Berufen, die ihr eigenes Ding machen wollen. Daniel nimmt dich mit in die Welt der Selbstständigen und des Unternehmertums. Los geht's. Daniel Episode 6: Let's talk about money und gleich dazu das Hemd an für alle die dieses Video sehen wenn du es hörst ich trage ein hell blaues Hemd. So Zufall weiß ich nicht ich würde sagen ja allerdings gibt es so einen schönen Satz Zufall ist das was dir zufällt wenn es fällig ist und von daher gibt es keine Zufälle sondern es soll so sein und vielleicht ist es auch gerade stimmig wenn wir über Geld sprechen dass ich vielleicht auch ein Hemd an habe. Die Frage ist, was hat das eine mit dem anderen zu tun? Vielleicht hast du ja Ideen. Kommentier es gerne. Schreib mir auf Instagram, daniel.emmutterer. Und folg mir auch gerne auf Instagram, wenn du noch mehr Inhalte haben möchtest. So, warum Podcast? Warum eine Folge über Geld? Weil, na ja, wenn wir in die Selbstständigkeit gehen, wollen wir Geld verdienen. zumindest so, dass wir davon leben können. wenn es im ersten Moment aus meiner Sicht immer den Menschen Der Mensch kommt immer zuerst. Und so soll es ja auch in Dienstleistungen oder in Produkten sein. Es soll ja ein Problem lösen. Es soll ja für den Menschen sein. Es soll ja in irgendeiner Weise dienlich sein. Und gleichzeitig dürfen wir ja davon leben. Und das Thema Geld und Money Mindset wird noch oft vorkommen in diesem Podcast, weil es ganz, ganz wichtig ist. Geld macht nicht glücklich. Diesen Satz gibt es. Ich würde sagen, Geld alleine macht nicht glücklich. Und jetzt haben wir einen Zusatz. Aber kein Geld macht fast immer unglücklich. Und das ist wichtig. Also Geld ist ja am Ende ein Tool, es ist ein Werkzeug. Im Übrigen Geld ist aus meiner Sicht das Spirituellste, was es gibt. Jeder glaubt an Geld. Es gibt so viele Menschen, glauben nicht an, weiß ich nicht, das Universum, an Spiritualität oder Sonstiges. Aber seien wir mal ehrlich, alle Menschen auf dieser Welt oder so gut wie alle Menschen glauben an Stück Papier ohne Zahl drauf gepresst ist und ein paar Metallscheiben am Ende, wo auch was drauf geprägt ist. Aber es hat dann doch irgendwie einen großen Einfluss auf uns. Und ich hatte das mal für einen Vortrag, ich habe das recherchiert, ich weiß nicht mehr, ich bin mir nicht mehr hundertprozentig sicher, aber ich glaube, die Produktionskosten eines 100-Euro-Scheins betragen 16 Cent. So, das muss man überlegen. Das heißt, der Realwert Eines 100-Euro-Scheins sind 16 Cent. Und das ist schon interessant, weil jetzt überleg mal, wenn du einen 100-Euro-Schein hättest und ich würde dir von mir aus drei Euro geben, dann würde ich dir ja ein Vielfaches des eigentlichen Wertes dieses Scheines geben. Aber der emotionale Wert bzw. der Glaube daran, dass da eine Eins und zwei Nullen drauf sind auf diesem Schein, sagt dir, dass du das niemals tauschen würdest. Und damit sprechen wir bei Geld auch gar nicht über Realwerte, sondern wir sprechen über emotionale Bereiche hochpreisig und teuer. Hochpreisig ist das, was es dir wert ist. Teuer wird es dann, wenn du den Wert darin nicht siehst. Ist okay. Ich hatte das, glaube ich, auch schon mal in einer Folge. Also wenn du bei Autos sagst, du bist mir voll egal. Das muss mich einfach nur von A nach B bringen. Und im besten Fall gut, wenn es nicht rein regnet. dann wirst du halt dir günstige Autos kaufen, was ja auch fein ist. Ja, das kannst du ja machen. Damit sind aber halt Hörklassige oder vielleicht auch schon Mittelklassewagen dir einfach zu teuer, weil du den Luxus von, weiß ich nicht, automatischen Scheibenwischern, Sitzheizung, Klimaanlage, elektrisch einstellbaren Seitenspiegeln oder irgendwie sonstige Sachen halt, weil du sagst, das brauche ich alles nicht. siehst du halt auch nicht ein, warum dafür Geld zahlen. Selbes ist in Hotels, wenn du sagst, boah, für mich ist ein Schlafsaal in Ordnung, weil ich brauche halt irgendwas, wo ich liegen kann und wo es mir lau nicht im Mund regnet, dann kann ich auch in einem 20-Bett-Schlafsaal liegen. Wenn du aber sagst, ich habe halt gern Privatsphäre und ich bin halt gern für mich, dann bin ich halt auch bereit, dieses Geld zu bezahlen. Und das ist halt hochpreisig und teuer. Der emotionale Wert dahin. Und ... Money Mindset ist halt deswegen richtig, weil schon mal wie ist denn deine Beziehung zu Geld? Also wie sprichst du über Geld? Wie sprichst du über Menschen, die Geld haben? Weil wenn du permanent schlecht über Geld sprichst, dann ist das so ein bisschen wie wenn du schlecht über Menschen sprichst. Schau mal, wärst du gern mit jemandem befreundet oder in dessen Nähe die Person, die immer schlecht über dich spricht? Wahrscheinlich nicht. Und jetzt guck mal ganz kurz die Menschen, ... Wie viel Geld haben die Menschen, die schlecht über Menschen mit Geld sprechen, beziehungsweise generell schlecht über Geld sprechen? Meistens haben die nicht so viel. Und das ist auch kein Dissen hier oder so. Das ist mir wichtig. Es ist einfach eine Beschreibung. Und ich weiß auch, dass es Menschen da draußen gibt und sehr, sehr viele, die sehr hart und sehr viel arbeiten und trotzdem wenig haben. Das bin ich mir absolut bewusst. Das weiß ich. Und gleichzeitig ist aber die Einstellung, die du zu Geld hast, für dich in der Selbstständigkeit auch ein wichtiger Punkt, weil ... Das zeigt halt einfach, ob du von dem, was du machst, leben kannst oder nicht. Ob das ein entspanntes ist oder ob du immer am Existenzminimum kratzt. Ob du 200 Stunden im Monat arbeitest oder 400 Stunden im Monat. Oder ob du halt, weiß ich nicht, 160 Stunden im Monat arbeitest. Das sind alles wichtige Fragen. Wie ist deine Beziehung zu Geld? Was hat deine Beziehung zu Geld geprägt? Wenn du sagst, Geld finde ich eigentlich nicht so toll, weil dadurch entsteht viel Negatives auf dieser Welt, was genau meinst du damit? Wenn du sagst, aber es gibt ja auch viele Menschen, sehr viel Geld haben, die sehr viel Gutes tun. Es gibt ja Leute, die Summen spenden, die andere ein ganzes Leben lang nicht erarbeiten. Damit ist ja auch wieder die Tatsache, dass Geld auch Gutes bewirken kann auch da. Und das andere ist zum Beispiel, was mir immer wieder unterkommt, gerade wenn Menschen Network-Marketing machen. Der Multilevel-Marketing sagt man ja auch gerne. Für alle die, die die Begriffe nicht kennen, was haben wir denn da für Systeme? Ich glaube Tupperware ist das bekannteste. Ich möchte jetzt keine große Werbung machen. es dir ... Das heißt, werden Teams aufgebaut und du verkaufst was. Du kannst aber auch wieder ein eigenes Team aufbauen. Wenn Menschen das machen, dann kommen andere und das ist ja voll Es gesagt, ein Schneeballsystem. Du willst einfach nur Geld verdienen. Das ist ja voll die Frechheit und so was. Ja, Frage. Du gehst Arbeit. Du verdienst Geld? Ja. Wenn jetzt Geld verdient, schlecht ist, überweist du am Ende des Monats, nimm an deinem Arbeitgeber das Geld wieder zurück oder spendest du alles für einen guten Zweck? Nee, aber ich muss ja von irgendwas leben. schau her. Es wird so schnell gesagt, da will doch nur jemand Geld verdienen. willst doch nur Geld machen. Ist ja nur eine Geldmacherei. Ja, Wir alle gehen arbeiten, damit wir Geld verdienen. Und jetzt sei mal ganz ehrlich zu dir. Du bist in einem sozialen System drin. Das ist ein System, an vielen Ecken sehr ... krecht, ächtzt. Wo das vielleicht auch das System schon marode ist oder schon durchgebrochen ist. Es sind Menschen wie du, die dieses ganze System am Laufen halten. Ich bin ja auch ausgestiegen aus diesem System. Also das muss man jetzt auch ganz ehrlich sagen. Ich helfe weiterhin Menschen. Ich mache im Endeffekt das, was ich vorher gemacht habe und das ist eine viel großartige Variante, weil es mir damit sehr, viel besser geht. Aber ich bin aus diesem System ausgestiegen. Das heißt, ich unterstütze dieses System in dem Form nicht mehr durch meine Arbeitskraft. Du machst es ja hingegen schon. Du stützt ja dieses System mit. Aber wenn Geld keine Rolle spielen würde, würdest du das zu den selben Bedingungen machen wie jetzt. Das heißt auch du machst einen Teil davon, weil du Geld verdienen willst, so wie andere das auch machen. Und auch zum Thema Verkaufen. Es gibt de facto nichts in unserer Wirtschaft, das ohne Verkauf funktioniert. egal wo jemand arbeitet, ob jemand in der Versicherung arbeitet, der Automobilbranche arbeitet, irgendwo im Mittelstand, alle produzieren etwas und verkaufen entweder eine Dienstleistung oder ein Produkt. Selbst im Gesundheitswesen werden ja Dienstleistungen verkauft. Und das einzige ist eigentlich der Bildungssektor, der über den Staat finanziert wird. Oder die Sektoren, die über den Staat finanziert werden. Und die wiederum können ja nur vom Staat finanziert werden, weil andere Steuern zahlen. Und das funktioniert wiederum nur, weil irgendwo irgendetwas verkauft wird. Das heißt, Verkaufen ist was ganz Natürliches. Und wenn wir mal rausgehen aus dem Geldverdienen, dann verkaufst du dich ja auch, wenn du irgendwie auf Partnersuche bist zum Beispiel. Es ist ja auch ein Ticken Verkaufen. Ja, ich verkaufe halt dann mich. Ich präsentiere mich, wenn ich mit neue Freunde finde oder so was. Ja, also das ist ja alles etwas oder du verkaufst sicherlich auch, du verkaufst jeden Tag an deine Bewohner, Kinder, Patienten, Klienten, weiß ich nicht, wie sie alle heißen. Angehörigen oder so was. Du verkaufst Aktionen mit Kids. Du verkaufst Themen an Jugendliche. Du verkaufst Strategien für Ernährung bei Diabetes an Patienten und und und und und. Du verkaufst Nur dass du halt gerade vielleicht kein Geld dafür verlangst. Und wir dürfen uns davon freisprechen, Geld ist böse, Geld ist schlecht und ich darf auch nicht zu viel von anderen verlangen. Weil am Ende bringt dich das ja nirgends hin. Und nochmal, wie wir über Geld denken, entscheidet schon auch mit, wie viel Geld wir haben. Und eine der Sachen, die sich krass bei mir verändert haben, sind halt einfach mein Gelddenken. ganz andere Größenordnungen. ich weiß noch, bevor ich ins Coaching gegangen bin, ich für viele Fitnesstrainer Lizenzen gemacht und irgendwann kam ein guter Freund zu mir, ein sehr guter Freund zu mir und meinte so, hey, ich überlege gerade so ein EMS-Studio aufzumachen, diese Elektro-Sportstudios und ob ich da jetzt Bock hätte, so damit zu machen. Und dann haben wir so recherchiert und haben so rumgetan und dann habe ich mir überlegt, okay, wie soll denn das für mich ablaufen und dann habe mir gedacht, Was schon cool wäre, wären so 3000 Euro netto zu haben und aber nur so 3-4 Tage die Woche arbeiten zu müssen. Und ich hatte megaschlechtes Gewissen bei dieser Sequenz. Wie gerechtfertigt ist es, 3 Tage die Woche zu arbeiten und dafür aber die 3000 Euro netto zu haben? Das ist jetzt auch schon wieder 7 Jahre her. Das möchte ich einfach mal sagen. war meine Sequenz zu Geld damals. das Denken war erstens, mein Verdienst muss meinem zeitlichen Invest passen. Das ist so ein Part. Und das andere ist ein Schamgefühl, weil ich rausgestochen wäre aus einer Masse, in der ich mich bewegt habe, in so einer Klinik. Und da prüfe mal für dich, Was ist denn das, was du gerne für dich im Monat verdienen willst? Und zwar wirklich. Nicht wo du sagst, damit komme ich gut hin und kann nochmal ein paar hundert Euro sparen, sondern was ist das, was du wirklich, wirklich gerne haben willst im Monat? Und jetzt überlegt ihr, du bekommst die Summe. mit weniger Stunden als du jetzt arbeitest. Fühlt sich das jetzt erstmal gut oder schlechter? Fühlt sich das real und greifbar? Oder sagst, boah, weiß ich nicht. Und das ist wichtig. Mach dir klar, wie denkst du über Geld? Was glaubst du, muss getan werden, Geld zu verdienen? Und ein also. Irgendwann sagt er, pass auf, ich will den Menschen helfen, aber will gleichzeitig richtig, richtig, richtig viel Geld verdienen. Jetzt definieren wir mal richtig, richtig, richtig viel Geld und machen da eine Zahl draus. Das darfst du für dich machen, das darf ich für mich machen. Ich weiß aber, dass meine Zahl, ich im Kopf habe, immer wieder steigt und mit ... dem Proof of Concept, also mit dem, was ich geschafft habe, steigt aber auch meine Idee. weiß noch, meinen ersten Firmenkunde habe ich in einem anderen Podcast ja erzählt, da ging es drei Vorträge, A 90 Minuten, Online Vortrag. Und dann hat sie gesagt, ja, und ich bräuchte noch Zahl von dir. Und dann habe ich gesagt, wow, jetzt pokere ich hoch. Und habe gesagt, ich weiß gar nicht, ich das hier habe. 600 Euro habe ich gesagt, 600 Euro pro Vortrag also für 90 Minuten 600 Euro und dann meint ihr im Telefon zu mir so also Dani überlegt ihr das nochmal mit dem Preis. Ich so wie krass ja ok war ich ich zu dreist war ich zu teuer ich habe mich mit der Dame gut verdanken. Sagt sie ne Dani du bist zu billig. Ich so wow krass also anderthalb Stunden 600 Euro verdienen das heißt wir sprechen von viereinhalb Stunden. Arbeit und 1800 Euro. War ich so ja okay krass. Dann mir doch was, dann machen wir halt 900 Euro. Und sagt sie gut okay machen wir. Das heißt ich überleg mal und jetzt guck mal auf deine Reaktion. Ich habe drei Vorträge gehalten. A 90 Minuten und habe 2700 Euro damit verdient. Und jetzt beobachte mal, wie du darüber denkst. Ist das was, was du für dich in eine Möglichkeit betracht gezogen hättest? Dass du sagst, hey, 900 Euro in 90 Minuten verdienen? Du kannst ja auch mal den Spaß machen, kannst jetzt deinen Stundensatz ausrechnen. Ich glaube, meiner war damals bei 21 oder 22 Euro. Ich weiß gar nicht mehr, ob brutto oder netto. Aber jetzt überleg mal, wie lange ich hätte arbeiten müssen für 900 Euro. Weniger als 90 Minuten. Da ist natürlich klar, jetzt da hier noch deine Vorbereitungszeit mit einplanen. Also ich bin schon lang gesessen an den Vorträgen und so was, da kommen noch mal einige Stunden und top. Und trotzdem. Trotzdem überlegt ihr das. Klar gibt es auch Obergrenzen. Ich finde, manche Preise, die es draußen am Markt gibt, auch krass dreist, Manchmal auch extrem angepasst. Und manchmal halte ich es auch nicht für möglich, dass das Menschen zahlen und werde immer wieder eines Besseren belehrt. Immer wieder. Und es ist vollkommen in Ordnung. Wenn Menschen bereit sind, den Preis dafür zu bezahlen, dann ist es doch gut. Und hier ist es ja auch gar nicht der Preis. Klar muss ich es mir leisten können oder nicht. wenn ich danach in die Privatinsolvenz muss, ist es wieder was anderes. Aber die Frage ist ja, ist es das mir mental wert? Und das ist auch etwas, was ich mitgekriegt habe über die Jahre und wo ich Coachings gemacht habe und Ausbildung und Mentorings und so was. Ich habe da wirklich die letzten sechs Jahre sehr, sehr viel Geld auch reingesteckt. Ich zahl das? in der Annahme, dass ich damit etwas lerne, womit ich noch mehr Geld machen kann. Und genau das ist das. Ich habe ja erzählt, mein erstes Coaching, für das ich ein Kredit aufgenommen habe, das hat sich x-fach rentiert. Also du gehst zum Beispiel jetzt in ein Mentoring, nehmen wir mal Mainz, was jetzt gerade der Eigensinn Podcast ist, das ist ja, dann bekommst du eine Zahl und dann geht es ja darum, was machst du damit? Das ist ein Invest, aber das müssen wir verstehen. Das heißt, das Geld, das wir ausgeben, das ist eine Investition, das ist so ein bisschen wie am Aktienmarkt. Das ist auch, wenn du Werbung schalten willst. Du schaltest einen Werbung und bezahlst dafür und in der Regel bekommst du mehr davon raus. Aber das müssen wir verstehen und das ist ein anderes Umgehen mit Geld. Zumal ja im sozialen Bereich, naja, wo haben wir denn die Frage mit Geld jetzt mal ganz ehrlich? Also umso mehr Leute, die ich in der freien Wirtschaft kennengelernt habe, die haben plötzlich in Jahresbrutto-Löhnen gesprochen. Das kannte ich gar nicht. Ja, also ich hatte da gar keine Vorstellung. Ich wusste mein Jahresbrutto früher gar nicht. Ich habe gewusst, dass ich beim TVÖD in der 8a eingruppiert war. Irgendwann war es dann, glaube ich, die 9a wegen Fachweiterbildung und alles. Und da kam dann eine Zahl bei raus. Und dann wusste ich, wenn ich dann zwei Jahre in Stufe 2 und drei Jahre in Stufe 3 und so weiter, dann steige ich halt nach oben und kriege halt Betrag X mehr. Das war alles mit Geld. Und dann gehst du irgendwo hin und dann sagen die, ja, okay, wir stufen dich in der und in die Gruppe ein und sich, ja, okay, die Gruppe passt zu dem, was an meiner Berufserfahrung und Ausbildung da ist. Und fertig. Und das war's. Und mehr wird doch über Geld gar nicht diskutiert. Aber es gäbe ja zum Beispiel einen Tarifvertrag auch die Möglichkeit, außertariflich bezahlt zu werden. Macht nur fast keiner. Also kommt schon fast keiner auf die Idee. dass man groß über Geld verhandelt. Das gibt es doch auch nicht wirklich, oder? Also wenn es bei dir anders ist und du bei deiner Einstellung groß verhandelt hast, dann schreib mir da bitte auch gerne mal eine Nachricht, würde mich echt brennend interessieren. Aber das ist es hier oft nicht. Dementsprechend ist es ja einfach auch für Menschen aus dem sozialen Setting nochmal herausfordernder, loszuziehen, für ihre Dienstleistung persönlich Geld zu verlangen. Jetzt muss die auch noch etwas kosten für den Endverbraucher. dass dir dein Leben trägt. Oder zumindest, wenn du es nebenberuflich machst, bisschen mehr als du kriegen würdest, wenn du Vollzeit arbeitest. Das ist mein Denken, dass das Sinn macht, dass sagst, am Ende des Monats geh ich mit 300, 400, 500.000 Euro mehr raus, als wenn ich Vollzeit arbeite und hab da noch einen Part, der mich noch mehr oder komplett erfüllt. Und plötzlich ist so der Gedanke, und das hab ich mich auch schon oft erwischt, Aber ich kann noch nicht so viel verlangen, weil das hilft doch einer Person. Und wenn ich so viel Geld verlange, dann kann ich der Person nicht helfen. Und eigentlich trete ich doch dafür an, dem Menschen zu helfen. Und soll ich dir was sagen? Es gibt diesen schönen Satz, was nichts kostet, ist nichts wert. Und überleg mal, zu wie viel kostenfreien Webinaren, PDFs, Online-Kursen hast du dich angemeldet? Und wie viel davon hast du wirklich durchgearbeitet, dich drauf konzentriert, reingegangen, voll umgesetzt? Also ich habe sicherlich noch drei, vier kostenlose Online-Kurse offen. Schaue ich mir nicht an. Nicht weil die schlecht sind, sondern weil sie es mir nicht wert sind. Ich habe ja nichts dafür bezahlt. Das Coaching, bei meinem Coach habe ich dieses hochpreisige Coaching und ich bin ganz am Anfang rein und dann hat er mir Fragen gestellt und ich wollte lügen. Das waren Fragen, haben emotional wehgetan und ich wollte da nicht drüber sprechen. Und dann habe ich mir gedacht, pass auf, du nimmst hier gerade echt viel Geld in die Hand. Und dann hol doch auch alles raus. Dann hol doch alles raus aus diesem Coaching, was du rausholen kannst. Das funktioniert aber nur, wenn du ehrlich bist. Ganz ehrlich, hätte ich viel weniger bezahlt, hätte ich diesen Satz nicht gehabt. Fakt ist auch, dass du den Menschen besser helfen kannst, wenn die dafür etwas investiert haben. Mit Sicherheit. Als ich Fitnesstrainer werden wollte, habe ich ein kostenloses Fitnessbox-Training angeboten. Bei mir in der Arbeit, von meinen Arbeitskollegen. Und es war wirklich so, dass innerhalb von einer Stunde oder zwei haben zehn Leute gesagt, kommen. Das heißt, alle Plätze waren voll. Ich sagte, mehr als zehn mache ich nicht. Und zum Schluss saß ich mit drei in der Halle. Warum? Weil dem einen was dazwischengekommen ist, der andere sagt, ach, heute passt es mir doch nicht, ich muss doch früher los und so was. Mir ist zu warm, mir ist zu kalt. Das ist alles okay, jeder hat seine Beweggründe. Aber hätte jeder 40, 50 Euro bezahlt für diese eine Stunde Training, dann wären alle da gewesen. Dann hätten sie es nämlich möglich gemacht. Ich mache hier niemanden einen Vorwurf. Ich möchte hier einfach nur zeigen, wie der Unterschied ist. Das heißt, Du wirst, wenn du einen Preis verlangst, der vor allem dich trägt, das ist wichtig und der für dich passend ist, wirst du nicht allen Menschen helfen können mit deiner Tätigkeit oder unterstützen können oder was auch immer. Aber denen, die du hilfst ein Problem zu lösen, die werden mehr bei der Sache sein. Und damit kannst du aber auch wieder bessere Erfolge erzielen. Bei mir ist es jetzt beispielsweise im Coaching. Und in einer gewissen Stufe oder je nachdem, welchen Bereich du unterwegs bist, ist es aber auch ein gewisses Maß des Ernst genommen Werdens. Das ist einfach... Guck, es gibt so ein paar Marker, sag ich jetzt mal. anhand der, wo du, wenn du ein Business machst, eine Selbstständigkeit, Menschen dich ernst nehmen oder nicht. Und eine der ersten Sachen, die ich gelernt habe, ist, wenn eigenes Business, dann mit deiner eigenen Domain, das Mailadresse. Ich weiß, dass es auch viele gibt, die mit gmail oder gmx oder web.de oder so ein Business machen und die können auch erfolgreich sein. Das ist gar nicht das Thema. Es kommt aber darauf an, in welchem Bereich du dich bewegst. Wenn ich jetzt bei einem Mittelständler anrufe, der irgendwas so die 1000 Mitarbeiter hat, mit einer Gmail-Adresse, dann nimmt der mich nicht ernst. Das ist wichtig. Wenn du... Ich muss ein bisschen aufpassen, ja, weil es geht immer den Bereichen, in du tätig bist. Es gibt viele Sachen, wo du sagst, okay, im Privatsektor ist das wahrscheinlich vielen egal, ob du eine Gmail-Adresse hast. Das ist vollkommen wurscht. Vielen ist es auch egal, ob du eine GmbH hast oder eine UG oder eine GBR oder so was. Aber es gibt Bereiche, ist es den Leuten nicht egal. Wenn Menschen auf mich zukommen, das ist jetzt einfach ein Beispiel, und sagen, sie sind Social Media Profis und sie wollen mir helfen, mein Social Media zu pushen. Und ich schaue auf deren Profil und die haben 70 Follower. dann fehlt mir der Proof of Concept. Versteht ihr was ich meine? Also entweder haben die so viel zu tun, dass sie ihr eigenes Instagram nicht pushen können. oder es klappt dann doch nicht so, wie sie es mir erzählen. Aber irgendwas passt da nicht zusammen. Wobei, was mir auch wichtig ist, viele Follower bedeutet auch noch nichts im Business. Also Stand jetzt, wo ich diese Postcard-Folge aufnehme, habe ich, glaube ich, 124 Follower. Also wenn du mir noch nicht folgst, bitte folg mir. Für mehr Infos. Aber... Das heißt noch lange nicht, dass das Business nicht läuft. Also das sind so Marker, die nehmen wir gerne. Das braucht es nicht. Aber wenn mir jemand auf Social Media erklärt, dass er Social Media pushen kann, dann sollte er selber einen einigermaßen laufenden Kanal haben. So, das passt. Und jetzt wieder die Kurve zurück zum Geld. Das ist auch ein Marker. Weil Menschen zerschießen sich auch Märkte damit. Eine Bekannte, ist Yoga-Lehrerin, die sagt, wenn Leute eine Stunde für 10 Euro anbieten oder im Fitnessstudio, ich zahle dir irgendwie 20 Euro die Stunde, sagen, ja klar, ich. Das passt doch, das trägt doch dein Leben nicht. Weil du bist ja als Selbstständiger, zahlst du deine Krankenkasse, musst für die Steuer zurücklegen, dann musst du noch irgendwie deine anderen Sachen zahlen. Also da ist ja viel dabei. Können wir auch mal eine Folge drüber machen, was für Kosten kommen denn auf mich zu, wenn ich in die Selbstständigkeit gehe. Aber die Preise, die du verlangst, die müssen dein Leben tragen können oder zumindest ein bisschen mehr rausspielen, als wenn du 100 Prozent arbeiten gehst. Und da rechne doch bitte auch mit ein, was Vorbereitungszeit ist. Du hast ja auch Leerlaufzeit. Also es ist ja nicht so, dass wir sagen, okay, ich verleihne jetzt 100 Euro die Stunde und bin aber 30 Stunden die Woche ausgebucht, weil ich eine 30-Stunden-Woche mache. Das ist ja nicht der Fall, sondern du hast ja Leerlaufzeiten, hast ja Vorbereitungszeiten, du hast Akquisezeiten. Das muss alles irgendwie mit rein. Und da ist das Money-Mindset extrem wichtig. Wie denke ich über Geld? Weil wenn ich mich nicht traue, bisschen einen Preis aufzurufen, dann wird es halt schwierig, weil dann kann ich den nicht vertreten. Und ganz ehrlich, wenn du im Verkaufsgespräch deinen Preis nicht vertreten kannst, da hast du verloren. Das funktioniert nicht, weil dann wirst du sofort... Und nuschelst du den Preis dahin und entschuldigst dich und so was. Dann machen wir auch nochmal extra was. Ich weiß, ich sage das oft, aber sonst sprengen einfach die Inhalte, die folgen. Prüfe, wie ist dein Money Mindset gerade? Was braucht es da? Wo sind die Haken? Welche Geschichte erzählst du dir selber über Geld? Welche Geschichte über Geld kennst du denn? Und damit komme ich auch wieder zum Ende. Ich freue mich, dass du mit dabei warst und ich freue mich auch, wenn du bei der nächsten Folge wieder mit dabei bist. Auf Wiedersehen!