CustomersX: Morgen, lieber Patrick. Immer, immer, immer, immer schon gewesen. Deshalb treib ich ja auch so gerne Tom Ford-Anzüge und maßgeschneiderte Hemden. Patrick: Bist du eitel? Aber mit der Brille schaut sich noch nicht so einigend Nein, das ist lustig. hatte gerade die Brille auf bevor und jetzt kommt die Videoaufnahme. bitte die Brille ab. Brille ist einer der wenigen Schmuckstücke in deinem Leben, die du als Mann tragen darfst. CustomersX: Ja schon, aber es ist eigentlich eine Lesebrille und ich muss mir eigentlich wieder... Ich hab die jetzt immer so drauf, weil man ja doch viel am Computer sitzt, aber ich möchte die eigentlich gar nicht drauf haben, weil ich brauch die jetzt nicht. Also ich seh die relativ klar. Ich brauch die nur, wenn ich jetzt auf meinem Smartphone lesen würde, aber ich hab so die Angewohnheit, jetzt den ganzen Tag drauf zu lassen. Und brauch ich ja eigentlich gar nicht, weil ich seh noch relativ gut. Patrick: Genau, ich hab auch eine Lesenbrille auf, aber was ist das Thema von heute? CustomersX: Heute wollte ich nach unserer 150. Folge inshallah, wollte ich mit dir mal ein Thema ansprechen, was ich schon bisschen anklingen lassen habe und zwar das IT-Ecosysteme und da möchte ich ein bisschen ausnühen. Ich bringe auch gute Themen, so ist es nicht, nicht jedes, aber das ist glaube ich ganz schlecht. Und zwar einfach mal auch mit dir, aus welcher Perspektive entwickelt sich eigentlich eine Firma und zwar Beispiel. Patrick: Wow! CustomersX: Ich mache mir Gedanken und sitze gerade auch bei einer Firma, wo wir strategisch diskutieren Vertrieb zu optimieren, auch das Geschäftsmodell, Pricing, Services. Und da fällt mir auf, dass sobald es in die IT geht, sitzen da vier Experten. Also es sind vier Leute, die sich ja nur ⁓ die IT kümmern. Jetzt kann man sagen, gut oder schlecht. Wenn man jetzt aber sagt, wer kümmert sich ⁓ das Pricing? Niemand. Wer kümmert sich ⁓ die Services in der Firma? Niemand. Wer kümmert sich ⁓ das Geschäftsmodell? Das CEO. Das heißt, wenn man sich eigentlich mal anschaut in der Organisation, stehen auf der einen Seite IT-technisch meistens der Faktor 4 bis 5 an Mitarbeitern gegenüber der Strategie und oder da, wo eigentlich das Geld herkommt gegenüber. Und deshalb wollte ich mal fragen, wie siehst du eigentlich, sind wir wirklich so, dass die Strategie das vorantreibt in der Digitalisierung oder ist nicht inzwischen die IT, das vorantreibt? Also das wollte ich einfach mal mit dir diskutieren und dann den größeren Rahmen, wenn wir das mal diskutiert haben eben Dieses IT-Ekosystem, diese Vernetzung der Dinge, wo ich auch merke, unsere klassisches IT-Verständnis ist schon sehr speziell. Also das wären so meine beiden Themen und für heute. Okay, ja ich weiß. Also sorry, das ist natürlich jetzt für den Herrn Steler, der sonst immer nur mehr so sich mit Pallets auseinandersetzt, natürlich jetzt sehr, sehr modern, aber ich wollte es auch mal für unsere jüngeren Zuhörer, wollte ich mal eine Episode machen. Patrick: KÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖHKÖ Das ist ja genau die große Frage, die ich in meiner Doktorarbeit vor 25 Jahren versucht habe zu lösen, ist, wer treibt das? Weil klassisch haben wir die Wirtschaftsinformatik. Das heißt, die Informatik hat einfach bestehende Prozesse umgesetzt. Und wir haben uns damals getrennt von der Wirtschaftsinformatik, weil wir gesagt haben, die Informatik bietet so viele Möglichkeiten, die müssen wir verstehen auf der unternehmerischen Seite, ⁓ eben ein Alleinstellungsmerkmal zu haben. Und das ist genau die Frage, wo ist eigentlich die Kompetenz, die neuen ökonomischen Möglichkeiten der Informatik zu verstehen, ⁓ dann einen strategischen Vorteil zu entwickeln. Und das ist extrem schwer. Wir haben ganz viele Business Analysts und so weiter, aber die gehen immer davon aus, dass das Geschäft schon da ist. Und dann analysiert man das und dann soll man in der Informatik umtreiben. Und der Treiber ist heute ganz klar in der Informatik. CustomersX: Ja, aber spannend zu sehen, dass niemand auf die Idee kommt zu sagen, Informatik mache ich mit einer Person. Und auf der anderen Seite, wenn es ums Pricing geht, ich sage mal immer die Logik, da sind wir wieder zu Vertrieb und Produktion. Also was ich da wieder so spannend fand, weil ich genau die gleiche Diskussion hatte mit der Geschäftsseite, wie wäre es, wenn wir die Kompetenzen und vielleicht Ressourcen im Strategischen erhöhen? Das war so ein Gespräch, das so mittelprächtig wieder lief. Die Diskussion in der IT, wir brauchen jemanden, das ERP-System managt. Die Diskussion findet nicht groß statt. Das ist jedem klar und offensichtlich. Auch hier wieder diese Glaubenssätze, wie eine Firma funktioniert. Da merke ich auch, dass wir irgendwo auch dieses Elon Musk-mäßige, es braucht eigentlich nur so einen vorne, ich sage jetzt nicht Adolf Hitler-Gedanke, aber irgendwie so dieses Diktator-Ding, es braucht so einen, der da vorne steht und Patrick: der Führer. CustomersX: und der ganze Rest und dann siehst du aber den IT-Bereich, der schön gegliedert ist, jeder hat seinen Bereich, die haben dann auch so Tools, wo sie dann das Management machen, hochprofessionell und das finde ich so spannend, dass wir nicht nur in der Produktion, sondern auch in der IT ganz viele Sachen haben, die da Standard sind, sobald es ins Management geht von Kundenbeziehungen, Preise, vor allem auch den Dienstleistungen, also diese Transformation vom Produktionsersteller zum Dienstleistungsunterstützer, vielleicht zu einem neuen Geschäftsmodell, da fehlen hinten und vorne die Leute für. Aber man ist nicht gewillt, auch einzustellen, wenn man sich überlegt, ja gerade ein Pricing Manager bei einer größeren Firma sich sofort wieder einspielt. das ist ja auch eine Ressource. ITler ist ja erstmal nur Kosten. Ein Pricing Manager ist ja sogar ein Profit Center, wenn man das so will. Also es ist ja nicht mal ein Riesenrisiko, dass du die Kosten hochschraubst in eine Firma. Patrick: ist für mich ein ganz, ganz schwieriges Thema, weil der Pricing Manager muss extrem gut mit Daten umgehen können. Und diese Person ist eben nicht der Wirtschaftsinformatiker, der eben sehr gerne bestehende Prozesse hat. Auch die meisten IT-Organisationen sind extrem gut darin, Firmen am Laufen zu halten. Also run the bank, run the firm. Die haben wunderbare Prozesse, das zu machen. sind es auch noch gut, irgendwelche Patches und Updates zu fahren. Aber change the firm. Wo findet das statt? Und das ist eben ... muss einerseits ... Du bist so süß mit deinen Pellets. Ja, du musst tief verstehen, die Economics der Dödel ist ein Liebesbegriff im Kölsch. Es ist wie der Nubbel. Den feiern wir, und dann wird er verbrannt. Nein. CustomersX: Du hast mich Dödel genannt. Dödel war das Wort. Aha. Okay. Genau, Liebes Begriff. Patrick: Schon gut. ist, genau, also Aschermittwoch ist ja gerade gewesen. Nein, das ist, es ist wirklich faszinierend. Wer versteht, die durch die Informatik neuen Möglichkeiten und setzt die um? Gehen wir mal rein in die Informatik, was gerade möglich ist. Der größte Hype zurzeit ist ja nicht AI mit irgendwelchen Generative, sondern wenn du richtig in die Community reingehst, natürlich Programmieren ist auch eine Fähigkeit, die AI hat, also die ganzen Code Agents. Und das überfordert mich komplett, weil ich selber nicht programmieren kann. Aber die Frage ist natürlich, wie schnell kannst du Software schreiben, die Azure halten und so weiter. Und das ändert ja wieder die Rolle der Informatik komplett. Und wir hatten es heute sehr schön, der Leiter von Deep, es gibt ja die Google-Tochter, die sowohl AlphaGo gemacht hat, AlphaGene, AlphaFold, also mit AI ganz neue Sprachen entdeckt hat. für den ist eben auch die Frage, ja, Code ist eine Sprache und dann kann ich auch Programme schreiben und der sagt so schön im Interview, KI kann ja unheimlich viele Probleme lösen, aber du musst auch die richtige Frage stellen und das können die noch nicht. Und das ist ja genau, was der Pricing Manager machen müsste. Er muss verstehen, was AI oder generell Algorithmen und Daten können, aber er muss aus der Business-Seite heraus formulieren, was möglich ist, ⁓ eben die Marge zu erhöhen und den Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Und das Diese Rolle, das tiefe Verständnis von Technologie, eigentlich müsste es Data Analyst als Ausbildung sein, die fehlt. Und vielleicht eine kleine Anekdote, wo das möglich ist. Ich liebe BioNTech, die beiden Gründerinnen und den Gründer. Und der Gründer ist Mediziner. Jetzt könnte man sagen, ja, da brauchst du einen Informatiker später, musst einen AI-Spezialisten. Der hat schon, nachdem er Medizin studiert hat, gemerkt, Statistik wird unheimlich wichtig. Also hat er noch ein Statistikstudium dran gehängt. Natürlich hat gemerkt, dass Statistik ist eine reine Informatik. Er hat auch Informatik dran gehängt und dann er noch ein AI-Studium dran gehängt. jetzt ist das nicht in jedem Menschen möglich, sich mit Pellets, AI und allem im Protein falten zu beschäftigen. CustomersX: Okay. Patrick: Aber du musst einfach verstehen, was ökonomisch es bedeutet, wenn Maschinen kodieren können und dann musst du es für dich übersetzen können. Und die Rolle fehlt natürlich. Warum? Weil wir zu 90 Prozent unserer Zeit damit verbringen, was wir heute schon haben, am Laufen überhaupt zu halten. Du weißt, wie absurd, schwierig es ist, Systeme am Laufen zu halten. Alle reden ja über neuen Code, den man schreiben kann. Ich sage immer, er wäre ja schon froh, wenn der Code auf dem Auto von Jörg funktionieren würde. CustomersX: Das spricht das Thema bitte nicht an. Bitte nicht dieses Thema, weil sonst flippe ich hier aus und bin nahe dran. eine T-Shirt. Patrick: Ich wollte es nicht so. yo, yo, yo. Genau. Also, weißt da kommt eine Welle, sagt, wir können jeden Code schreiben. Du denkst, will ich kritische Infrastrukturen machen? Ich hätte jetzt zum Beispiel, wäre ein Riesender Fan davon, dass AI zum Beispiel Code checkt und guckt, wo kann er schiefgehen. Also, der Qualität. Mir würd's ja schon reichen, wenn die Qualitätskontrolle da wäre. Und möglichst eben verhindert, was du grade mit deinem Desaster erlebst. Also mit deinem Auto für ein Desaster. CustomersX: Das ist das eine. Aber das ist dann das eine. andere ist halt einfach so, wenn man sich jetzt auch, diskutieren immer so Geschäftsmodelle und Weiterentwicklung und auch so Vertrieb. Und was ich einfach merke ist, ich habe halt so manche Kunden, aber das sind halt auch wieder nur ein paar, wo ich das riesen Glück habe, wo die Sachen so zusammenkommen, also wo Vertrieb und IT wirklich zusammenkommen. Aber wenn man so in eine Standardfirma reinschaut, und da hatte ich letztes Jahr auch zwei, da hat die IT einfach entschieden oder übernommen. Und das finde ich halt so spannend, dass wir zwar ja immer auch aus dem Business heraus, vom Kunden heraus die Sachen diskutieren und die IT ist ja da Lichtjahre von entfernt meistens. Und das finde ich halt so so interessant, dass dann die Firma eigentlich über die IT getrieben wird neuerdings. Also das finde ich schon, da diskutiert man Geschäftsmodelle oder auch Services und Pricing und dann sagt die IT, ja wir führen das und das System ein oder das und das machen wir das und das machen wir nicht. Also sind so Kleinigkeiten. ⁓ Wie gesagt, habe ich ja beim Witzmeilen gesprochen. Letzte Woche so eine Diskussion über machen wir WhatsApp oder nicht. Aber das ist ja keine Technik Diskussion, sondern immer eine Geschäftsmodell Diskussion. Und da finde ich es halt spannend, dass dieses Ungleichgewicht, weil ich habe ja bisher immer gesagt, ja gut, die Produktion ist so professionell und so was. Die Produktion, sind ja gar nicht so das Problem in der Geschäftsmodell Weiterentwicklung, sondern das eigentliche Thema ist ja heute und das hatte ich ja beim letzten Mal angesprochen, deshalb habe ich dieses Thema heute ausgewählt, die Automatisierung vom Verkauf und Marketing. Und da merke ich halt, dass das immer sehr stark aus der IT getrieben wird bzw. auch limitiert wird aus der IT. Das heißt die Leute kaufen einen Hubspot für 100.000 Franken Jahreslizenz und machen damit ein besseres Newsletter, weil die IT es gar nicht wirklich versteht und da viele abreißt oder gar nicht erst aufbaut, damit da mehr rauskommt. Und das finde ich halt in vielen Firmen auch kaum wieder eine Diskussion, kaum ein Verständnis und auch immer meine Pauschalkritik an jedem Vertriebler oder vor allem von einem Vertriebsleitung gesagt, ihr könnt euch eure IT-Autismus da, den könnt ihr euch auf Dauer nicht leisten. Ihr müsst es verstehen und treiben. Patrick: Ja, eben, das ist so schwierig, weil deine heutige Informatik basiert ja auf dem Geschäftsmodell, als du sie entwickelt hast. Und Informatik in der heutigen Zeit ist nicht für Weiterentwicklung ausgelegt. Deswegen müssen wir ja später über Ecosysteme, APIs und so weiter reden, sondern sie ist auf die Optimierung von bestehenden Sachen ausgerichtet. Und ... CustomersX: Ausgerichtet, Patrick: Man muss sich das mal vorstellen, Deutsche Bank, größte Deutsche Bank, die hat auch die Postbank gekauft, also hat auch sehr viele Retail-Kunden. Das größte Geschäftsrisiko, was sie hat, ist nicht von ihr definiert worden, sondern von der BaFin, soweit ich weiß, dass ihre Informatik sich nicht verändern kann, dass die nicht stabil ist. Die ist dann irgendwann in 60er Jahren ein Kern entwickelt. Jetzt gehe ich von der Deutschen Bank weg. Ich weiß einfach nur, dass wir eine große Bank in der Schweiz hatten, deren Kernbuchungssystem hieß BS 70. Ja, und du weißt immer, wenn etwas eingeführt wird, nämlich 70, hast du es in 60er Jahren entwickelt. Das heißt, die Infrastruktur war so, also ich bin zum Beispiel komplett naiv an Banken hereingegangen und dachte eigentlich, dass in Echtzeit Konten Daten verarbeitet würden. Das war ein Batchprozess abends. Nur nachts war dein Konto richtig. Und deswegen überfordert die heutige Informatik Echtzeit-Transaktionen. Das ist ja einer der großen Innovationen. Du kannst jetzt in Echtzeit Geld überweisen. Ich hab mich immer gefragt, was muss man für eine Informatik haben, damit das nicht möglich ist? Und dann guckst du in die Systeme rein. Die sind so historisch gewachsen, sind hoch verfügbar, aber sind überhaupt nicht auf die Anforderungen von heute ausgerichtet. Und dann kommt es an eine Firma wie Wise, früher ist die mal Wise Transfer. Da hast du alles in Echtzeit. Ja, weil sie von vorn ... Wie viel Geld sparen wir beide mit Wise? CustomersX: die ich auch inzwischen liebe. ich bin ja auch von Neon die nicht nur Geld sparen, sondern einfach wie das alles funktioniert. Also auch das Online Banking. Also ich bin da schon so, dass ich mein normales Konto, also ich bin der größte Fan von Wise. Also Wise ist einfach so muss Banking sein. ich bin also wenn ich mal zurzeit eine Marke wirklich mal hier Shout Out, dann ist es wirklich Wise. Also ein Erlebnis. Patrick: Und die haben nicht mal eine Banklizenz und jeder Banker sagt dir, bist du sicher, dass du da Geld haben willst? Weil eigentlich ist nicht abgesichert, sondern du bist über eine zweite Eben abgesichert. Aber da merkt man, was es eben bedeutet, mal gute Sachen aufzusetzen. Also es beginnt mit so Kleinigkeiten. Ich bin ja von der UBS weg und jetzt bin ich eben auch bei einer Kantonalbank und dort habe ich auch mein Firmenkonto. Und ich habe natürlich jetzt das Problem, dass ich im E-Banking zwei Verträge habe. Aber zwei Identitäten. Eins habe ich als meine juristische Person, FluidMinds GmbH. Und das andere ist mein Privates. Das heißt, ich habe schon zwei Logins. Jetzt wäre es ja unheimlich schön, wenn ich einfach sagen könnte, Patrick privat und FluidMinds, die konnten so nennen. Nein, ich habe die Vertragsnummern. C irgendwas bei dem einen und das andere 6 0 irgendwas. CustomersX: Genau. Dann noch mit der AXS-App und dann noch mit den Tinger reindröckeln. Patrick: Es ist nicht vorgesehen, dass du zwei Identitäten hast. Und bei Wise loggst du dich ein. Das Identitätsmanagement ist so, da steht ein Firmenkonto, da kann ich sogar mein Logo hinterlegen, weil ich muss ja nicht immer wissen, wie meine Firma heißt, sondern auch im SUF könnte ich sozusagen das Logo erkennen. Ist nicht vorgesehen. Weil die ganzen Infrastrukturen dahinter eben auf so Denken arbeiten. Und gerade im Banking ist so viel Architekturfragen, die man vor 20, 30 Jahren gelöst hat. Zum Beispiel, wie kann es sein, dass ich im Banking eigentlich nicht gleich einen ERP einbauen kann? Also dass ich eigentlich einen Großteil meiner Buchungssätze wie Baxio eigentlich im Banking mache. Also machst du wieder ein getrenntes System. Weil es vollkommen andere Kulturen sind. Und das ist das Bittere, wenn du in Großfirmen arbeitest, bist du eigentlich nie mit Innovation beschäftigt, sondern überhaupt mit Überleben mit den Strukturen mit deinem Legacy-System. CustomersX: Aber gut, das ist ein Punkt, da bin ich absolut bei dir. Aha-Erlebnis war ja, also ich hatte da immer auch mehrere im Thema CRM, aber mein Highlight war, das ist glaube auch schon drei Jahre her, die haben eine CRM-Managerin eingestellt. Das war so eine mittelständische Firma, natürlich auch schön komplex mit Deutschen und in der Schweiz, also verschiedene Systeme. Und wir haben so zwei, drei Monate, lief schon das Projekt zum CRM. da muss ich sagen, auch ein bisschen Schwäche von mir, aber das ist ja auch seitdem bin ich jetzt wirklich maximal radikal oder die Kunden sagen, warum ist der immer so hart, weil ich einfach so viel erlebt habe. Und so nach zwei Monaten hat mich das gewundert, dass die nie vom ERP-System gesprochen haben. weil ich auch ehrlich gesagt, die hatten ja eine CAM-Managerin angestellt, muss man vielleicht auch dazu sagen, die wollten es möglichst günstig, die hatten uns mehr so in der Trainingskapazität dabei, also wir sollten da nur so die Frameworks unterstützen und mehr so Schulen, wir sollten das jetzt gar nicht selber machen, deshalb war ich da auch sehr weit weg, machen wir seitdem auch nicht mehr, auch ein Learning, und nach zwei Monaten kam raus, das ERP-System ist noch on-prem. Also ist noch gar nicht in der Cloud. Also das heißt, da war niemals und dann noch mit zwei Entities in Deutschland und der Schweiz mit Datenschutz und so. Also das war klar, du brauchst erst mal zwei Jahre, ⁓ das EAP-System in die Cloud zu schieben, bevor da CRM passiert. Im Ergebnis wurde die CRM-Managerin entlassen und das Projekt dann auch gestoppt. Aber wir waren schon zwei, drei Monate, also die Frau hat da schon sechs Monate gearbeitet und wir waren schon zwei, drei Monate im Projekt, als das dann verstanden wurde. Patrick: Aber du sprichst wunderbar. Jetzt machen wir gerade den Übergang auch zum Ecosystem ⁓ Software herum. Ich erinnere mich, ich habe gerade erzählt, Wirtschaftsinformatik versus durch Informatik neue Geschäftsmodelle finden. Das hört sich so negativ an für die Wirtschaftsinformatik. Die Klaas und Zangallen hat ja einen sehr, sehr großen Wirtschaftsinformatik auch heute noch. haben ja Business Engineers eingeführt. CustomersX: Genau. Patrick: Und ich erinnere mich noch an Professor Östle, einer wirklich der Kori-Fan. Und er merkte, dass das Hauptproblem von ERP-Software gar nicht die ERP-Software ist, sondern die Projekte so lange dauern, diese einzuführen, weil alle haben das Gefühl, sie könnten an allem rumschrauben. Und damals war ja die Idee von Business Process Re-Engineering, dass man eigentlich vorher die Prozesse optimiert, dann ERP macht. CustomersX: ⁓ ja. Patrick: Und was sie entwickelt haben, deswegen ist es so unheimlich wichtig, nicht HubSpot zu kaufen, man sollte eigentlich eine Methode der Einführung kaufen, die dann wiederum auf HubSpot läuft. Und das hat damals das eWii gemacht. Ich glaube, die Firma hieß IMG. Das war eine Implementierungs-Dochter und die hat eine Methode entwickelt. Und SAP hat das auch unterstützt. hieß dann ASAP, Accelerated Sub Application, irgendwas Einführung. Und da merkt man eben, dass nicht das Programm nur entscheidend ist in so einem IT-Ekosystem, sondern auch die Beratungsleistung, die standardisierte Beratungsleistung der Firmen wirklich das Optimum rausholen. Weil sobald sie alles individualisiert bekommen, ist es ein absoluter Alptraum. CustomersX: Das ist ja mal das erste Grundverständnis. Aber was ich jetzt so spannend finde aus der CIM-Perspektive ist ja, die Leute diskutieren, man Microsoft, soll man Salesforce, soll man HubSpot, soll man Soho, soll man Active Campaigns. Erstmal gibt es ungefähr 60, 70 Anbieter im Markt, die relevant wären. Für die meisten geht es relativ schnell runter auf drei. Also das sind ja nie 60, die wirklich für deinen Use-Case in Frage kommen. Das heißt, die Auswahl ist gar nicht so groß und die drei haben dann doch auch relativ große Preispunktunterschiede. Und was ich immer so spannend finde ist diese Integration mit dem ERP-System. Also nehmen wir gerade meine Freunde bei SAP, ja in die Cloud sich manövrieren. Das heißt viele Firmen müssen jetzt von SAP gezwungen von On-Prem, also auf dem Server, in die Cloud gehen. Das heißt auf diesen Weg, der drei, vier, fünf, zehn Jahre dauern kann, kannst du ja nichts anderes anschließen, weil das ganze ERP-System muss ja erstmal irgendwo in der Cloud sein, dass du es wieder anschließen kannst. Und dass das nicht verstanden wird, dass eigentlich heute auch beim CRM diese Anschlussfähigkeit an andere Systeme oder auch der Aufbau eines Data Lakes, das ist ja unser neues Thema, die meisten Firmen wissen ja gar nicht, dass es das gibt und wie wichtig ein Data Lake ist. Die glauben ja alle wirklich, dass du ein AI auf das CRM anschließt. Das macht überhaupt gar keinen Sinn, weil du brauchst ja noch die ganzen ERP-Daten und vielleicht wahrscheinlich noch andere Daten. Patrick: Ich liebe das Data Warehouse hat das mal geheißen, das heißt Data Lakes. CustomersX: Data Lake und Data Hub, wie auch immer. Aber die Idee ist gut und wir haben jetzt auch einen Kunden, mit dem wir das durchspielen und da geht es auch sehr, sehr gut, weil wir Glück haben, dass der IT-Chef davor in New York bei einem Finanzdienstleister in der IT gearbeitet hat und wirklich, ja ja, und wirklich also sehr fit ist und mit dem macht es auch riesen Spaß. Patrick: Ich hoffe, wir machen mal keine schnalltienigen Werde auch andere Begriffe sich durchsessen. CustomersX: Ja und der hat das auch... Nee und der hat dann auch gesagt, wir können ja auch bei uns in der Firma mit Zapier arbeiten. Warum unter nicht so Zapier? Also ich habe noch nie von einem IT-Menschen in Europa gehört, dass er Zapier in seiner Firma einsetzen möchte. Das ist ja immer so diese API-Schnittstelle der Kleinstunternehmer und des Teufels Zeug. Also mal das nur als Randnotiz. Aber was ich so krass finde, die Leute gucken sich die Einzelsoftware an und verstehen überhaupt nicht, dass die Anbindung und Integration, gerade auch der Daten, wir haben immer in dem Projekt, ich hatte gerade letzte Woche wieder eine Sitzung Patrick: Jop! CustomersX: mit den IT-Lehrern die Excel von dieser Datenintegration, also der Name der Felder plus das Format der Felder, das fängt schon bei Datum an und so was, da kannst du wirklich sterben in so einem Projekt. Patrick: Ja, ist so diese, du lässt dich ja sehr schnell auf ein Produkt ein. Und SAP, ich lieb sie, ohne SAP hätte Excel nie diese Erfolgsgeschichte werden können. Weil eben nie, also wenn ich ein System, Pricing mache, und das war früher ja so, dass wer auf das System zugreifen wollte, der hat sehr viel Lizenzgebühr zahlen müssen. Das heißt, man hat besteuert das, was eigentlich der Nutzen war. CustomersX: Wahrscheinlich, genau. Patrick: Das wäre ja gut gewesen, wenn man wirklich ein Fair Pricing gehabt hätte. Aber wenn ich eine volle Lizenz brauche für den Preismanager, der zwei Abfragen macht, dann ist das Schwachsinn. Also was hat man gemacht? Man hat Reportings in Excel rausgezogen. Dadurch haben wir nie real-time Daten, sondern wir haben immer irgendwelche rausgezogene, nie aktuellen Daten. Und das hat mich schon schockiert in den 90er Jahren, bis ich es dann bei der Swisscom im Vollen gesehen habe. Aber wir haben irre viel Geld verdient. waren ja Swisscom IT-Services. Und jetzt kommt natürlich genau diese Data Lake Idee. CustomersX: Genau. Patrick: Das ist ja genau was Square-O, den hatten wir auch, den Dorian und den Bernd schon mal hier. Das ist ja genau die Grundidee, du all diese Einzelsysteme sind eben nur darauf ausgerichtet, einzelne coole Entscheidungen zu treffen, aber nie eine Gesamtsicht zu haben. Und Dorian hat das nie als Data Lake bezeichnet, aber erst mal musst du ja überhaupt wissen, was du hast in deiner Firma. Die musst du in andere Strukturen ablegen. Und da gibt es heute wunderbare Datenbanken, die nicht so korrekt sind wie eine relationale Datenbank. Aber das ist ja gerade bei dem Suchen nicht mehr so wichtig. Das sind Grafendatenbanken, die das so beschreiben. Und man muss eben auch die Philosophie verstehen. Ich mag das IT-Bashing nicht. Die können nicht und die wollen nicht. Denkt dran, die Systeme sind ja immer darauf ausgelegt worden, damit man ja keine Daten in der Firma hält. ⁓ CustomersX: Ich habe gar kein IT-Bashing. Nein, nein, das ist nicht IT-Bashing, sondern das ist eigentlich so, bei mir geht eigentlich so, dass ich so Geschäftsleitung, Vertriebsmitarbeiter, Marketingleute da bin, wo ich sage, warum könnt ihr euch das leisten, so wenig von IT zu verstehen. die IT-Bashing, das macht keinen Sinn, weil jedem ITler, wenn du das dem erklären kannst, also ich sitze ja in vielen Meetings und darf jetzt was zu SAP oder Microsoft Navision sagen, was gar nicht unser Thema ist oder zu Odoo. Patrick: Das ist eine der Grundideen... Okay, gut, bin ich ganz bei dir. CustomersX: weil anscheinend wir die Experten für jede Software sind. Und der Punkt ist ja einfach, ist logisches Überlegen. geht ja, was du gesagt hast. Der Prozess ist ja immer gleich. Also es ist immer so, dass du erst die Felder klar haben musst. Dann musst du die Daten bereinigen und dann schließt du das an eine Sandbox an. Und viele denken halt einfach so, ich programmier deine API und dann flutscht es durch wie Wasser. Das ist ja nicht Wasser, sondern das ist ja einzelne Klötze, die genau an dem anderen Ort auch wieder hin müssen. Und wenn der Ort nicht gleich ausgeschnitten ist, dann macht der Klotz einfach nur Aua und du hast ja bei so einer Integration schnell mal 400-500 Datenfelder, wenn du dann versuchst die Fehler zu finden, wenn du da 30-40 Fehler reinmachst, dann sitzt halt nachher und dann würden die Kosten relativ hoch, weil du musst es bei dem ERP-Partner, beim CAM-Partner und vielleicht wenn die Pechers noch beim Schnittstellen-Partner machen und das sind halt so Erfahrungen, wo man einfach immer wieder da ist und sagt, hey, das müsste man 2026 eigentlich sowo wissen. Patrick: Ja, aber... Du merkst so vieles mit API und so weiter, das ist basiert auf diesen relationalen Datenbanken. Da kannst du ja schon in deinem Namen deiner Firma einen Fehler haben und dann hast du zwei Firmen damit in deinem CRM. Also zum Beispiel ich habe das unglaubliche Privileg, dass ich meine Firma zusammengeschrieben schreibe, aber aus irgendeinem Grund habe ich es nicht gesehen, du Notars gegründet hast, dass Fluid und Mainz getrennt ist. So und jetzt bin ich natürlich immer dort, wo ich rechtlich mich nachweisen muss, bin ich immer getrennt geschrieben und jetzt bin ich zusammengeschrieben. CustomersX: Genau. Patrick: Das kann dann zu absurden Sachen führen. Ich habe ja Wärmepumpen installiert und das EWZ hat ja jetzt Smart Mieter eingeführt. Es ist nicht uncool zu wissen, wie viel du vorher Strom verbraucht, wie viel du heute. Das Problem ist, dass die Kunden, die diese Stromzelle haben, einmal die Mutter vorne steht, einmal die Tochter vorne steht. Und wir können damit nicht aus der Vergangenheit die Daten zusammenführen. ⁓ Man hat in den Feldern schon so viele Fehler begangen, das ist gar nicht möglich. Und jetzt ist es aber spannend, jetzt könntest einen Take-A-Lake dazwischen machen und den kannst du mit AI mal aufräumen erstmal. Und sagen, vielleicht ist das die gleiche Person. Und dann muss es noch einen Menschen frei geben, weil es ist dumm, wenn man Thomas Mayer heißt. Ich kenne drei schon. CustomersX: Das meine ich ja. Genau. Genau. Patrick: Und einer ist sogar im gleichen Spital geboren, glaube ich. Hatte gleich gewurzten, Arm. Also da musst du eindeutige Identifikation haben. Und deswegen ist es so schön, dass er die Informatik auch dafür Lösungen eigentlich gemacht hat. Ja, also Social Security-Nummern, die sich dein Leben nicht wechseln. Da kannst du ja so viel Geschlechter wechseln, wie du möchtest in der Zwischenzeit. CustomersX: Ja absolut. Ja, aber das ist wieder, also du hast ja wirklich einen guten Punkt in der Data Qualität und das sind sich aber die meisten schon bewusst. da sind auch die ITler so, dass sie das sofort auch anführen, Datenbereinigung, auch der Vertrieb der sagt, wir haben fünfmal den gleichen Kunden. Das ist ja das traurige, das sind sich die Leute ja bewusst, was sie nicht verstehen ist. Ich muss ja EAP-Daten ins CRM einspielen, also das Einspielen. Und jetzt ist ja das eine Thema, dass zum Beispiel CRM-Systeme gar nicht auf Zeit ausgelegt sind. Du willst ja nicht nur, also normales... Patrick: auf Rechnung schreiben. CustomersX: Das ist normales CRM-System, da er E-Mail-Adresse, wie oft hast du angerufen und dann hast du eine Aufgabe drin und machst eine D-Pipeline. Das heißt, da ist gar nicht so eine große Zeitkomponente. In ERP-System kommt ja, was hat der für einen Umsatz? 20, 22, 23, 24. Das heißt, du musst hier schon mal auch in jedem CRM-System definieren, was ist Zeit. Dann rollierend. Also das muss sich ja dann auch wieder auslöschen. Also du willst ja nicht jedes Jahr praktisch das ganze System anfassen mit Jahreszahlen. Also dann 26 wieder manuell reinschreiben. Das heißt, diese Jahre müssen ja irgendwo praktisch immer wieder sich drehen am 1. Januar, dass wir die neuen Daten reinkommen und das Gleiche mehr. Und da finde ich das so spannend, dass es so gar niemand auf dem Schirm hat, wie begrenzt diese Systeme sind. Und dann heißt es einfach, das machen wir mal. Und dann in der Implementierung kommt da ein großes, ach was, die Systeme können das nicht, aber unser ERP-System kann das. Wie gehen wir da mit der Schnittstelle? Das heißt also diese Schnittstelle kann nicht einfach synchronisieren, sondern die braucht auch immer noch so ein Twist drin zu sagen. Wenn 1. Januar, bitte dann dieses Feld nehmen, das ja dann im EAP-System neu angelegt wird. Und das sind eigentlich so die Sachen, wo ich sage, so versteckt ist es dann auch nicht. Also das sollte man doch heute auch langsam auch im Management auf der Rille haben. Patrick: Ja, aber es ist so, also du sprichst, also. Aus welcher Logik habe ich meine IT entwickelt? Früher war die Logik, Transaktionen ablaufen zu lassen. Und jetzt geht es darum, über Langzeitdaten zu sammeln, ⁓ Verhalten zu verstehen. Das ist komplett andere Welt, weil ich eben auch abteilungübergreifend arbeiten muss. Mein böser Joke ist ja immer, warum ist es so, dass ein Hacker die E-Mail vom CEO, die er an seine Geliebte geschrieben hat, Epstein lässt ja grüßen. für einen Hacker zu finden ist, als du selber die E-Mail findest. Das liegt nun mal daran, dass die Art, wie wir Daten intern abgelegt haben und der Nichtzugriff und die Nichtfindbarkeit war einer der Hauptkriterien für IT-Sicherheit früher. Und auch Kosten, weil früher Datenspeichern hat ja einen hohen Kostenfaktor gehabt. Das wurde dann häufig auch besteuert von den Anbietern von ERT-Systemen. Also du hast möglichst schnell operative Daten archiviert, weil Archivierung war preiswerter. Ich weiß noch, dass wir Rechencenter eben genau gesagt haben, wenn auf Festplatte kostet so viel, wenn du das auf schon archivierst die Daten, die du eben fast nicht mehr auswerten kannst, nämlich auf irgendwelchen, ich glaube damals gab es wirklich noch so optische Platten und Bänder. Damit sind sie ja alle nicht mehr durchsuchbar. Aber das war so ein starker Preisimpuls, die dort auszulagern. CustomersX: Mhm. Patrick: Und sie waren ja alle Informaten, die, wenn du das Programm hattest, Logik waren, aber übergreifen hattest du sie ja nicht. Und deswegen kann ich auch nachvollziehen, warum eine UBS keine Chance hat, die Kontendaten oder meine Transaktionen überhaupt der letzten drei Jahre sinnvoll zu machen, weil das in der Struktur ja nicht vorgesehen ist. Deren Logik ist, heute eine sichere Überweisung machen, aber das war es dann. Und das Gleiche, es ist alles transaktionsorientiert und nicht beziehungsorientiert. CustomersX: Ja und das ist... Patrick: Die beste Informatik im Gesundheitswesen ist das Rechnungsstellungstool. Früher hieß das mal Tarmac. Das ist komplett durchdigitalisiert. Meine Gesundheitsdaten, damit ich besser leben kann, vergiss das mal. Das hat gespielt keine Rolle. CustomersX: worauf ich ja noch mal hinaus will und das ist ja der nächste punkt den ich auch nicht so ganz auf der rille hatte mit KI das hast du mir ja auch noch mal erklärt dass ja KI nicht nur fix kosten hat sondern vor allem variable kosten und zwar jeder aufruf ist variabel und jetzt kommt ja das nächste wenn die alle von KI reden haben die ja immer die IT Verständnis wir machen alles mit KI das heißt du hast hohe variablen kosten auf deinem IT System wo ich sage nein ihr müsst die API Schnittstelle mit Algorithmen oder Berechnungen so viel wie möglich füttern, weil die sind ja praktisch Fixkosten. Die sind dann einmal installiert und du willst ja eigentlich die KI-Aberufe auf ein Minimum reduzieren, also das Effizienzsteuern. Und das ist auch so was, wo ich jetzt denke, sitzt KI drei Jahre im Markt. Von wem habe ich das mal gehört? Also wer kommt mit der Idee, wenn ich jetzt wirklich mit ITlern oder Managern spreche, dass die sagen, opa la Leute, Achtung mit Agentic AI im CRM oder im ERP. Wir müssen wirklich schauen, dass wir wirklich uns klar werden, wo wir das einsetzen. wirklich auch ein Betriebsgesellschaften, den wir Mehrwert haben und nicht Gefahr laufen, dass wir für jede Abfrage dann zahlen müssen. Das haben die überhaupt noch nicht auf dem Schirm, auch vom Preismodell, vom Geschäftsmodell mal abgesehen davon. Patrick: Aber ist doch geil von den Anbieterseiten. mein, wenn du so einen Login hast ... CustomersX: Es ist nicht, nein, was da passiert, nein, nein, nein, Patrick, was nicht geil ist, ist, was da jetzt passiert. Ich habe jetzt schon einen Kunden gehabt, die haben sich dann Salesforce, Agentic, CRM jetzt genommen und haben sich gegen uns gestellt und gesagt, das machen wir jetzt. Und jetzt haben... Jetzt haben sie es rausgefunden. Jetzt haben sie wieder eine E-Mail geschrieben. Das ist dem Grunde, dass es zweite Mal zurückkommt. Auch noch sehr, spannend, aber so ist es halt. Und die haben das jetzt rausgefunden. Das Problem ist natürlich dadurch, dass die Leute das nicht zahlen. Das heißt, du verhinderst und führst natürlich zu irren Diskussionen. Also du blockierst alles, streitest dich mit deinem Dienstleister. Also ist ja nicht so, dass die Firmen das einfach zahlen, sondern sobald die das rausfinden, kommen die zu deinem Dienstleister und sagen, Freundchen, so nicht. Das heißt... Patrick: Das ist ja der Grund, zum Beispiel mich überfordert, ich könnte ja auch viel professioneller mein Marketing oder meinen Vertrieb automatisieren. Die Kosten sind einfach zu hoch, damit ich jeden Monat Salesforce Navigator habe und dann, wie heißt es nicht, Drop, sondern Phantom Buster und so weiter. Das muss ja nutzen und gleichzeitig, wenn die Abfrage bei Phantom Buster nicht gut ist, kostet sich X. CustomersX: Phantom Buster oder Galaxy. Patrick: Ja, auf der anderen Seite hilft dir das natürlich auch wirklich nur auf das Relevante zu gehen. Aber ja, es war, glaube ich, dass da Innovation in dem Bereich kommen wird, weil das ist einer der ganz großen Themen zurzeit, die Ressourceneffizienz von AI radikal erhöhen. Also die Innovation wird nicht sein, noch mehr Features in meine Modelle zu bekommen, sondern die für ein Zehntel der Kosten laufen zu lassen. Das ist komplett normal und auch deine Diskussion, die du erlebst. Deswegen liebe ich dieses Buch, The Anonymity of Innovation von Atabek und Abernathy. Wir sind in dieser Phase der Verwirrung, weil es noch keine dominante Logik gibt. Dementsprechend, solange die nicht existiert, weigern sich Leute, das zu benutzen. Oder man hat eben so unendliche Diskussionen ohne Ziel. Und erst, wenn so eine dominante Lösung entsteht, Dann kommen alle. Und dafür ist es ebenso unheimlich wichtig, dass du als Anbieter dir eben ein Ecosystem aufbaust, wo der Kunde weiß, was er bekommt und nicht du bist hier mein Versuchskaninchen. Und zurzeit sind wir nun mal in dieser Fluidenphase und alle warten eben auf dieses dominante Modell. Ja, das sehen wir ja auch bei Zoho, was wir glaube ich, du benutzt es ja auch noch. So siehst du einfach an, es ist eine wunderbare Software mit ganz vielen Datenfeldern, aber allein die Synchronisierung zwischen den Modulen ist so, als ob du zwei Software hättest. Und das Spannende ist, du weißt, wann sie entwickelt wurden. Die sind alle entwickelt worden mit Relationalen Datenbanken drunter. Punkt, fertig. Weil wenn du da einen Rechtschreibfehler drin hast, dann funktioniert es nicht. Und deswegen ist es so nämlich wichtig, CustomersX: Aber das ist auch bei Microsoft so. Also so unterschiedlich ist es da nicht. in den 70ern. Patrick: Wir werden bald Systeme sehen, die eben von dieser Teillogik aufgebaut werden und dann eben ganz andere Sachen machen. Das Gleiche. Zurzeit, ich benutze ja nicht die Automobilbranche, ⁓ sie zu bashen, sondern man kann ihr so viel zeigen. Der Katalog, welche Autos gebraucht oder neu verfügbar sind, die zum Beispiel über AutoScout24 ist, ist eine Relationale Datenbank. Das ist kein Data Lake. Dort kannst du nur Abfragen machen, die exakt dort drin beschrieben sind. Und die große Frage ist, kann ich diese Daten in ein Data Lake, in eine Grafendatenbank oder was auch immer reinbinden und zum Beispiel sagen, ich habe einen Suchengine und das macht nicht eben ein Agent dann jedes Mal neu, sondern jedes Mal, wenn ein Auto reinkommt, hast du einen Agenten, der eine Abfrage macht, welche ... Reports gibt es, Qualitätssets gibt es über dieses Auto. Dann kannst du zum Beispiel sagen, der RDRC hat das Auto bewertet und die reale Reichweite ist X und hat diese Mängel. Du legst es aber so ab, dass nachher fast jede Abfrage aus dieser Datenbank beantwortet werden kann. Das senkt natürlich radikal die Kosten. Nur frag mal, wie soll ein solch ein Datapool und Ich bin ja auch komplett überfordert, weil ich euch aus Berlin anbiete, kenne ich keinen anderen. Wie führe ich die in meine IT-Infrastruktur ein? Aber das ist genau die Idee, dass du aus diesen Silos weggehst? CustomersX: Genau. Patrick: ⁓ eben neue Sachen zu machen, die auch mal ruhig falsch sein dürfen. Also ein Besuch, der nicht komplett richtig protokolliert ist mit einem Satz, da verlierst du nicht eine Million Dollar wie bei einer Transaktion an den falschen Kunden. CustomersX: Da bin ich also bei dir, aber jetzt haben wir einen B2B-Kontext, das mit dem ich habe das nicht richtig protokolliert, das ist gar nicht so der Schmerz. Das ist auch ganz lustig, das habe ich auch vor drei Wochen gehabt mit dem Vertriebsteam, die haben ja unser psychologisches Einordnungsraster für die Kunden nutzen müssen. Und da merkst du, das Problem ist nicht so sehr das Falsch eingeben, sondern sobald du wirklich mit wertvollen Kunden dabei bist, also wenn du deinen Vertrieb schulst und befähigst, Menschen psychologisch einzuschätzen, haben wir so 30 prozent kunden die nicht richtig einschätzen das heißt der fehler ist gar nicht so sehr dass der absichtlich ist sondern das wirklich skill set aber das ist auch so ein thema das mache ich jetzt seit 20 jahren die leute haben immer noch nicht verstanden dass man halt menschen in skalen gießen kann und dass das brutal hilft da will ich jetzt heute nicht drauf hinaus aber wer du sagst ist zum beispiel wenn ich mit meinem sohnemann jetzt reise früher haben wir reisen gemacht super toll tollste hotels tollste sachen boot flugzeug schlag mich tot alles easy Jetzt mit Kind sieht es ganz anders aus und zwar weil ich ja auch andere Momente habe. Also einmal wäre es halt schön, da kann es ein bisschen regnen, da ist im Hotel ein Indoor-Spielplatz. Das andere Mal möchte ich vielleicht einfach sicherstellen, dass der nicht gleich im Pool ertrinkt. Das nächste Mal sollten da halt einfach keine zu vielen Todesmesser in der Wohnung liegen. Also du hast ja auf einmal ganz neue Dimensionen und das macht das mal bei Booking und Tripadvisor keine Chance. Patrick: Aber das ist eben spannend. Ich hatte genau die Diskussion mit den Berlinern und da sagte er, ja, das wird ja komplett ändern, wie wir Reiseanfragen stellen. Und dann sagte er, ja, einer derjenigen arbeitet gerade auch mit ihnen. Weil das genau die Information ist, die du, ja, ich habe eine Familie, Dreijährigen, der liebt Messer. Sprich, möchte ein Auto haben. Also Messer wirst du selten haben, aber dass die Informationen für dich zubereitet werden. Ich habe ein wunderbares, also einer meiner Lieblingsrestaurants ist das Hot Pasta an der Universitätsstraße. Tipp geht hin. Es ist wirklich ein Traum. Sehr gutes Essen. Mein Lieblings- und normalerweise denkst du Pasta ist immer so billig. Eine Freundin von mir aus San Francisco war da und sagte, sag mal... CustomersX: Nein, aber es ist nur... Mhm. Mhm. Patrick: für den preis in zürich ist das überhaupt möglich also das war meine kleine werbeeinlage und die haben als google bewertung 4,2 ⁓ grund ist relativ einfach alle die abends hingehen die bewerten das extrem gut tagsüber haben bieten sie für studenten schnelle pasta jetzt ist es so dass die armen nur mal unterschiedliche Mehrwertsteuer errechnen müssen und du darfst dich, wenn du Take-Away machst, das ist ja preiswert für Steuern, darfst du dich nicht hinsetzen. Die Studis beschweren sich natürlich, wir dürfen uns nicht hinsetzen. Weil für die, die normal zahlen, da darfst dich hinsetzen, da hast du einfach Mehrwertsteuer. es wäre so schön, dass eben Google die Reviews durchgeht und sagst, ja, Nachteil, die Kunden beschweren sich darüber, wenn sie Take-Away machen, das heißt immer Take-Away und nicht, darf mich hinsetzen, ist die Hauptkritik, dass sie sich nicht hinsetzen dürfen. Das sagt jeder, interessiert mich nicht, wenn ich dahin gehe. Und alle anderen sagen, ist beste Pasta, die du für den Preis hast. Es ist extrem persönlich, es macht richtig Spaß und es ist gut eingerichtet. und das kannst du ohne Probleme diese heterogenen Daten einfach mal für die Person aufarbeiten. Ja, weil es ist eben das. Eigentlich haben sie zwei Geschäftsmodelle und eigentlich sollten das eine nur am Schalter sein, wo gar kein Sitzplatz in der Nähe ist, aber weil sie natürlich ... kleine Küche optimal auslasten wollen, machen sie beides. Das könnte ich wunderbar, wenn ich das in so einer grafen Datenbank ablegen würde, wenn der Jürgi Boy dort essen gehen will, kommt dort, das ist die beste Pasta und super Bedienung. Wenn du die mittagsschnelle, sehr preiswerte Pasta für dich am Mittag haben willst, dann gibt es nun mal keinen Sitzplatz. Akzeptier es oder lass es. So, und das wäre jetzt eben, man könnte mal Daten aufarbeiten. Und dann könnte man noch andere Reviews reinnehmen und so weiter. Das wäre ja genau diese Idee. du mit der heutigen Struktur wie Datenabgelegenes werden kannst du es vergessen. CustomersX: Und jetzt ist natürlich das große Frage und das ist fast schon, soll man sagen... Endgegner für Europa aus meiner Sicht. Wenn ich dann mit den Leuten diskutiere und das auch mit IT-lern oder Leute, die sich für diese Themen interessieren. Das erste was immer kommt ist Sicherheit, das erste kommen die Probleme. Es kommt ja immer das, was alles nicht geht und ich mache das dann immer so und sage, weil ich jetzt auch ein bisschen älter bin, ich finde es ein guter Punkt, lass uns doch erstmal über die Chancen sprechen und dann nachher die Probleme. Und das Chancengespräch ist nach fünf Minuten vorbei, weil du merkst selbst mit Leuten, die in der Informatik drin sind, Zero Verständnis. Mit Vertriebler und Marketing-Leuten brauchst gar nicht sprechen, weil die haben sich ja von der IT losgelöst. Und geh mal zu einem CEO und sag ihm, erklär mir mal wie deine verschiedenen Systeme angebunden sind und aus welchen Datenpunkten du wirklich einen Mehrwert für die Differenzierung rausholst. Da guckt dich jeder an und sagt, was ist das eine komische Frage. Patrick: Ja, ist was Steve Jobs sagt, Reality Distortion. Du musst einfach akzeptieren, dass Träume nicht auf der heutigen Infrastruktur möglich sind. CustomersX: Aber du kannst heute schon so viel machen. Da widerspreche ich dir, Patrick. Patrick: Ja, genau. Aber als Erstes, bevor du dich so einschränkst, dass du gar nichts machst, solltest du vielleicht einen Traum haben, wo du hinmöchtest. Dann fängst du schon mal klein an. CustomersX: Ja den Traum gibt's ja gar nicht, weil ich hab ja schon gar kein Verständnis was das ist und wie das funktioniert. ⁓ Entschuldigung. Patrick: Das wollte ich ja gerade sagen. Ich muss ja einen Traum haben, der Wert ist, den ich meinen Kunden gebe. Ja, also die Banken behaupten immer, also wenn du eine OBS fragst, sagst immer, ja unser Verständnis für deine ganzen Finanzvermögen, also total asset liability Menschen mit Anki Finanzmanagement. Dann sag ich, super, was bietet es mir an als Produkt? Ja, da könnten wir dann Financial Planning mit dir machen. so, cool, wie geht das denn? Ja, dann musst du alle Dokumente, die du hast, ihnen geben und sie arbeiten für 350 Franken die Stunde dir dann ein Excel-Sheet aus. Ich so, what? What? Ja, also ich mach die Arbeit, die Daten zusammentragen, damit du in irgendein 0815 Portfolio Management Tool, was du kaufen kannst, die eingibst und behauptest, das wär dein Know-how. Hallo! CustomersX: Mhm. Genau. Patrick: Ich geb dir die Daten oder soll ich dann auch Geld dafür bezahlen? Und da kommen natürlich neue Geschäftsmodelle rein. wenn ich dir… Es ist wirklich faszinierend, wie die Banken ganz viele Daten haben, aber die eben in ihren Systemen gar nicht rausbekommen. Aber als Claim haben sie das. Und jetzt würde ich gerne mal gewisse Geschäftsleitungsmitglieder bei der UBS fragen, was macht ihr, damit das möglich wird? Habt ihr euch mal euren eigenen Prozess angeguckt? Du musst ja mal reinziehen. Also ich beobachte ja immer, wie sie mit ihrer eigenen Informatik umgehen. Früher hatten die ja so schöne amberfarbene Bildschirme, wo dann gelbe Zahlen oder grün und hellgrüne Zahlen drauf waren. Und das war eigentlich das reale System mit Echtzeit, Daten, was auch immer. Und irgendwann hatten die ... ein E-Banking oben drüber gestöbt bekommen. Das heißt, der Berater guckte nicht auf die IT, sondern man hat hier einen Presentation-Layer gemacht, dass er schöner aussah. Aber die hatten gar keine Echtzeitverbindung. Aber man baut so viele Systeme drumherum, damit sie dann nice aussehen. Und ich bewundere die, weil ich bin froh, dass ich solche Systeme nicht am Laufen haben möchte. Man denkt auch immer, die müssten ja ganz viel wissen über ihren Liquiditätszustand und so weiter. Und dann guckst du dir an, wo wir da stehen. Wow. Also vielleicht das nette Gespräch, ich hatte. bin ja früher doch mal geflogen. Das ist acht Jahre her. Da saß neben mir eine Dame. Die war für Cash Settlement oder Transaktions- Settlement im Zahlungsverkehr zuständig. Global bei einer amerikanischen Großbank. CustomersX: Ja, Patrick: Und sie sagte, habe doch nicht das Gefühl, dass wenn wir mal einen Abschluss machen würden, die Positionen alle aufgehen würden. Sondern der einzige Grund, warum unser System so wunderbar funktioniert, ist, weil wir nie einen Abschluss machen. Und eine andere kleine Anekdote, das ist jetzt aber auch 20 Jahre her eine große Versicherung aus, da habe ich aber auch nie gearbeitet, deswegen kann ich darüber reden, die hatten mehr Konsolidierungsdifferenzen zwischen ihren Tochterfirmen in ihrer Bilanz als der Gewinn war. Das heißt, ist ja nichts anderes. Jedes ERP-System, jeder Tochtergesellschaft macht einen Abschluss und dann gibt es ja so Inter-Konzern-Verbuchungen und eigentlich sollten ja alle Bücher gleich aufgehen. Diese Differenzen! zwischen den Tochtergesellschaften waren größer als der Jahresgewinn. Und dann stellt man sich hin und der Jahresgewinn wird auf den Franken rausgewiesen. Hat einfach was. Aber jetzt sind wir natürlich noch mal in anderen Bereichen mit Datenqualität. Aber das ist die Realität da draußen. CustomersX: Ja, aber Achtung, was ist das? Aber was ich da spannend finde ist ja dein Bashing so ein bisschen auf Dienstleister. Jetzt kann man natürlich sagen, UBS ist relativ groß, schwieriger, also größere Firmen brauchen länger. Also das kann man ja alles zu Felde führen. Aber es sind ja Dienstleister. Was ich ja so spannend finde, ich rede ja oftmals mit Produktionen, also Produktherstellern, die ja so langsam in den Dienstleistungsbereich reingehen und die viel kleiner sind, da sitzen drei, vier Mann in der IT. Das ist ja nicht eine UBS, die weltweit verschiedene Systeme, die haben auch keine IT-Legacy von 100 Jahren, sondern oftmals haben die das EAP-System vielleicht vor 10, 15 Jahren erst eingeführt. Also das ist ja da alles relativ überschaubar und trotzdem es fehlt komplett, dass ich in dieser IT-Ekosystemgedanke und vor allem immer auch auf Automatisierung im Marketing und Vertrieb gehe, dass ich mir verstehen muss, diese IT kann ja nicht nur in der Produktion helfen, da kommen die ja meistens her, sondern vor allem auch in der Vermarktung meiner Sachen und dann wird das immer so ein Hubspot im Frontend, also ich schicke mein Newsletter dreimal. Das ist ja nicht Automatisierung, sondern die Daten dahinter. Patrick: Also, ich muss... Ja, ich habe ja wirklich das Privileg, dass ich sehr spannende Masterstudenten, wohlgemerkt, sind ja alle im Führungsbereich, eben dieser Fensterhersteller, da ging es darum, wollen Sie in den Servicebereich reingehen? Ja, nein. Und der konnte wirklich über die letzten 20 Jahre die Reparaturaufträge sehen, die an gewissen Fenstern vorgenommen wurden. CustomersX: da. Patrick: konnte dann sagen, es ist eher aus dem Wartungsgeschäft, hätte man das vermeiden können. Das hat natürlich ein Tage gedauert, aber das das Privileg, wenn man eine Masterarbeit schreibt, dann hat man mal so ein Ziel. Da war ich überrascht, wie gut die Daten waren oder dass er überhaupt sagte, ich fange doch einfach mal mit meinen Daten an. ⁓ Und die wissen heute noch nach 30 Jahren, wo das Fenster installiert ist. Einer der Themen ist natürlich, wer ist Bauherr, wer ist Architekt und so weiter. Das ändert sich natürlich, aber sie konnten es auf der Adressebene schon zusammenfassen. Und sie konnten auch Kunden finden, wo sie vor 30 Jahren Fenster gebaut hatten. Und die mit voller Begeisterung über ihre Fenster erzählt haben. Also das war auch ein Produkt, wo die Leute 30 Jahre später gesagt, also wunderbarer Kommentar war von einem. Ja. Es war schon schwierig gegen meine Schwiegereltern dieses Fenster durchzusetzen, aber seit 30 Jahren weiß ich warum. Und das ist so tief verankert, dass diese Firma anders funktioniert. da ist derjenige, der in der Produktion leitet, nachher CRM. Ja, warum? Weil ihr müsst beide Seiten gekannt haben. Also, du kannst nicht als Fachidiot dort, sondern das ist wirklich ... diese Zusammenhänge verstehen. Interessant, der Alex Osterwalder war mal sehr gut. Er hat mal aufgeschrieben, wofür kann man das Denken in Geschäftsmodellen verwenden. Und während ich ja immer im Rahmen von Innovation denke, war sein Satz, ja vielleicht verstehen dann mal überhaupt die Mitarbeiter, was sie in ihrem kleinen Kästchen machen fürs Gesamte bedeutet. Und deswegen würde ich, bevor ich so ein Projekt mal mache, immer fragen, versteht ihr eigentlich, was eure Rolle ist, ⁓ am Ende den Kundenwert zu generieren? Ja, weil es ist dumm, den Pricing Manager oder die arme CAM-Managerin zu batchen oder die IT, wenn sie in einen Kontext kommen, wo ja die andere Seite gar nicht weiß, warum sie was macht. Ja und, nein, nein, aber das ist ja genau ein Tool, das ist ja ein Tool, damit alle verstehen, wenn wir das wollen, was bedeutet das für alle jetzt? Ja, was ist mein Wertbeitrag jetzt in dem Projekt? Und nicht nur die Sicherheit. CustomersX: Mir geht es gar nicht um Bashing, mir geht es eher darum, Ja, auch bei mir geht es eher, haben wir überhaupt die Vision, du bist schon wieder einen Schritt weiter, dass ich den Wertbeitrag verstehe. Ich bin eigentlich da, wo du vorher warst, dass ich erst mal diese Vision ausarbeiten muss. Die existiert nicht, weder von der IT noch vom Management. Es fehlen auch die Kompetenzen und Ressourcen, die dafür Zeit haben. Und dann wird eigentlich das, was wir immer so mit Geschäftsmodelle und Vertrieb machen, wird eigentlich dann zu 60, 70 Prozent aus der IT bestimmt. Und das finde ich halt so spannend, dass wir dann auch Weiterbildung machen, es werden Berater geholt und nachher sitze ich dann ganz auf den Meetings und die IT sorgt, heute ist ein schlechter Tag, das machen wir mal eher nicht. Und das finde ich halt so, das finde ich diese... weiß nicht, wie ich das sagen soll. der einen Seite diskutieren wir doch über digitale Ethik und sind immer so im Moralischen da unterwegs. Und sobald es aber im Alltag in den Firm reingeht, es dann immer so, ja die IT wird schon richten. Also dann geben wir auch so alles ab, was wir vorher diskutiert haben. Das finde ich halt so spannend. Und es scheinen sich die Leute überhaupt nicht bewusst zu sein, weil ich sitze in ganz vielen Meetings und da kommt immer so null, sag ich mal... ⁓ Patrick: Aber das ist... CustomersX: Awareness oder dass jemand mal den Arm hebt und sagt, Leute, wir sind ja eigentlich auf der völlig falschen Diskussionsstufe, wir brauchen ja erstmal eine Idee, wir hin wollen, bevor wir alles niederschießen, was sich bewegt. Patrick: Ja, aber das ist wirklich schön, dass du es sagst, wenn man Stellenbeschreibung heute anguckt, besteht die Stellenbeschreibung fast immer auf Aufgaben, ich zu lösen habe, aber nicht, warum ich überhaupt den Job bekommen habe und was das Größere ist, was ich damit erreichen soll. Natürlich muss man immer mal sagen, okay, wenn du für Eco-Produkte zuständig bist, dann müssen alle Anfragen innerhalb von X beantwortet werden. Aber du musst auch verstehen, warum diese Produktie eingeführt wurde und wie du das weiterentwickeln kannst. CustomersX: Genau. allem das der Dienstleistungsanteil. Das war ja auch beim letzten Podcast der Mann mit seinem Retail, wo ich gesagt habe, hey Meister, das geht nicht darum, ob du Möhren oder Butter verkaufst. Das muss digital sein. Du musst ein Instagram machen. Du musst da jeden Tag posten. Du musst die Community aufbauen. Du musst auf WhatsApp melden. Also das ist die Kompetenz. Draus führt dir das mit 74 zu. War ein stolzer Antwort oder eine starke Antwort. Hey, ich komme hier voll drus. Ich weiß alles, wie das geht, wo ich dachte mit 74. Okay, cool. Also gibt es Ausscheiden zu Leute. Patrick: Ich hab auch mein Fame bekommen. Ich bin nicht im schwarzen Fernsehen gewesen, sondern im Spiegel und wurde dort interviewt zu Gründungen von sehr jungen, die eigentlich ihr ganzer Gründungsleben über Instagram als so Coolness verkaufen. Aber, und das ist das Schöne, einige davon hatten auch ein gutes Geschäftsmodell. Nur das Marketing hinbekommen reicht eben auch nicht. CustomersX: Das ist schon klar, Patrick: Ja, und ich danke auch noch der Journalistin, dass sie mich da für eingeladen hat, weil das sind wirklich tolle Leute. Und einer ihrer Aussagen war wirklich, die meisten Gründer, mit denen sie redet, die machen das so intuitiv. Und ich glaube, und da sind wir beide uns einig, dass man es viel strukturierter intuitiv, das Warum rausfinden soll. Und eine meiner Lieblinge war, ich habe ja früher mal Projektmanagementunterricht, strategisches Projektmanagement. Und einer der Themen war dort immer verstehe, was dein Projekt bei deinem Kunden überhaupt lösen soll. Nicht sehr im Einführung, sondern was war das Ziel dahinter? Und dann hatte ich einen von der ZKB und der hat für seine Abteilung sein Geschäftsmodell mit seinen Mitarbeitern entwickelt, nämlich genau die Value Proposition. Und er sagte, das würde ich total faszinieren. Wir haben noch nie drüber gesprochen, warum es uns eigentlich gab und was unser Wertbeitrag eigentlich in unseren Projekten für unsere Kunden ist. Und er sagte, es hat sich so verändert nach diesem Workshop. Also er hat auch eine 6.0 bekommen. Ich habe leider seinen Namen nicht mehr im Kopf, weil schon sehr lange her ist. Aber es war so faszinierend, dass er gelernt hat am Anfang, als das Projekt definiert wurde, sagte erst mal, verstehen wir überhaupt, warum wir das Projekt machen? Und nicht Projektmanagement heißt ja häufig, uns wird das Ziel vorgegeben, die Zeitung ist immer erreichbar, aber es wird leider nie das Worum erreicht. Manchmal muss man eben auch sagen, Kollegen, vielleicht abbrechen? Es ist schön, ich jetzt erst mal darüber nachdenke, was war eigentlich unser Ziel? Und ist das wirklich nur ein ERP-System, CRM einführen oder dass wir uns wirklich in unserer Marktverarbeitung komplett unterscheiden? Aber damit bist du ja dann wieder der Verhinderer, weil die Leute wollen jetzt umsetzen, sind doing und mein Hauptkritik an meinem Kurs ist auch immer, ich darf nicht machen. Das ist so süß. Die Hauptkritik, aber auch der Hauptlob ist, sie kommen alle aus dieser Welt, wir müssen umsetzen. Bei mir heißt es ja, bevor du umsetzt, mach mal zwei Monate Customer Insights. Und das finden alle als unproduktiv. Und vielleicht sollten wir auch ein Projekt erstmal, eben le temps large, einfach mal wieder Abstand gewinnen. Was war eigentlich der Grund für das, was wir wollen? Ist das wirklich mit den Strukturen erreichbar? Wir müssen nicht alles ändern. Ich bin Riesenfan auch. agilen Schnellbooten, aber die müssen irgendwo langfristig in die Architektur rein und so weiter. Hey, lass uns doch mal Zeit am Anfang, machen wir das Richtige überhaupt. Doch jetzt haben wir nichts über Ecosysteme erzählt übrigens. CustomersX: Ja, aber es war ein guter Einstieg in das Thema. Das können wir beim nächsten Mal dann weiter aufnehmen. Patrick: Weil ich glaube, das ist nämlich genau die Idee vom Ecosystem, dass du auch zum Beispiel mit anderen, die das gleiche System hast, lernst. Ich liebe so Herfergruppen ⁓ Software herum, die eben sich austauschen und sagen, was ist gut gelaufen und was hat nicht funktioniert. Also ich habe am meisten von anderen Anwendern gelernt. CustomersX: Ja, aber das ist ja das Problem, dass die meisten halt scheitern mit ihrem CAM-System. Das heißt, du würdest dann einfach den Sports weiter kopieren. Und das ist ja das Spannende. Es gibt ja so Sachen, auch die Anbieter bieten solche Airfare-Gruppen an. Und dann kommt halt immer, ja, wir haben den Knopf, haben den Newsletter, aber dass die ganze Anbindung dahinter Quatsch ist, das ist ja das Thema. Also das Airfare alleine löst es dann auch nicht. Patrick: Ja, es ist... Nein, es ist natürlich auch, wie führe ich die, was ist die Idee dahinter. Ähm... Erfagruppen ist nicht dafür da, nur das Positive zu erzählen. Also ich frag immer, was... CustomersX: Das ganze ist positive Partie, das fehlt das totale Verständnis in der Schweiz und zwar von allen, auch von den Implementierungspartnern. Diese Ecosystemgedanke, das ist nicht vorhanden. Ein SAP, ein Microsoft, ein Hubspot, ein Salesforce interessiert es nicht die Bohne, was die andere Sachen macht, wie du das anbindest. Die interessiert ihre Software, die gucken auf ihre Software, auf ihr Thema. Patrick: Ja, das ist ja auch klar, weil sie Lizenzen verkaufen. eben, ich finde es so erschreckend, andere zum Beispiel, wenn du dir Amazon anguckst, früher waren das mal nur Anbieter von ... wirklich von Cloud-Lösungen. Und heute gehen sie immer mehr in Application hinein. Mit einem vollkommen vernetzten Datensystem. Also nicht, dass ich das beurteilen kann, aber es gibt zum Beispiel ein ... von Amazon Web Services, wie du das vernetzte Auto updaten kannst. Und ich behaupte, das ist besser als 90 Prozent der Kollegen selber schreiben, weil die natürlich von den Nutzerdaten bis zu der Firmware versuchen, das in einem System überschaubar zu haben. Weil das von vornherein als Servicearchitektur ausgerichtet ist. Ob das je einer gekauft hat, ist da noch was anderes. Aber jetzt kommen wir eben die Cloud Service Anbieter und das ist natürlich ein Login, der ist schrecklich, gerade unter den heutigen Bedingungen. Da bist du nicht nur bei den Daten abhängig, sondern du hast auch noch die komplette Business Logik, inklusive Daten Logik von anderen. Spaß da rauszukommen. CustomersX: Und dann kommen die Leute und sagen, wir sollen nicht WhatsApp nutzen. Nur sag, wie kommst du denn an Google, ⁓ Microsoft vorbei? Da ist ja die Plattform drauf. Aber Patrick, ich schau auf die Zeit. ⁓ Patrick: Ja, aber das ist Ecosystemdenken. Ich habe vor zehn Jahren einen Workshop mit Daimler-Managern gehabt, wo wir genau diese Kompetenzen jetzt natürlich nicht so tief wie heute möglich sind, aufgeschrieben und dann gefragt, welche Anbieter haben wir? Haben wir in Europa irgendeinen? Nein, haben wir heute immer noch mit Nein beantwortet. Also zum Beispiel, wenn ich den Traum habe, Echtzeitdatenverarbeitung im Verkehrsmanagement zu haben, frage, wer kann das? CustomersX: aus Europa. Patrick: Dabei sind die Köpfe hinter Hermes und Web Service, der Werner Vogels aus Europa. Uns fehlt die unternehmerische Seite und das Geld, solche menschen mit solchen skalierbaren Ideen zu unterstützen. Und das ist schade. CustomersX: Ja, aber das meine ich auch im Kleinen, weil die Firmen das ja auch gar nicht haben. Deshalb in Amerika wird das gemacht und in Asien wird das gemacht. Das ist ein paar Mal Koti-Coffee und dergleichen mehr. Da ist es heute Standard. Und ich sitze immer noch in Meetings drin, wo ich sage, fahrt doch jetzt alle mal nach China, Thailand, USA und guckt euch das da mal an. Also es ist Patrick: I know. Ich kann dir das Video zeigen von 2018 über den Zahlungsverkehr von WeChat Pay, wo der Manager gefragt wird, der Manager ist also irgendwie 32, was ihr denn an WeChat Pay so geil findet. The Big Data. Ich meine, die haben ja alles in einer App drin, ein Datenpool, glaubst die haben das mal je in relationalen Datenbanken abgelegt. Aber das ist so, wir sind in dieser Optimierung, wir sind in dieser Perfektion, weil das Recommendation Engine wahrscheinlich ist eine Katastrophe dort. CustomersX: Genau. nicht. Patrick: Ja und ich meine, schau dir die Werbung auf unseren deutschsprachen Medienseiten an, wie viel Betrugswerbung dort beim Meta und so weiter ausgespielt wird. Könnt man alles ändern, aber interessiert die Großen nicht und wir reden über die anderen Sachen. Ja okay, können wir machen. CustomersX: Genau. In diesem Sinne, Patrick. Ich wünsche dir noch eine schöne Restwoche und bis zum nächsten Mal. Patrick: Danke, bis dann, ciao ciao.