Maximilian Gamperling: Logistikimmobilien klingen nicht unbedingt nach einem spannenden Investment, aber sie können durchaus eine attraktive Dividendenrendite plus eine attraktive Kursentwicklung abwerfen. Dementsprechend schauen wir uns heute das führende Unternehmen in diesem Bereich Pro Logis mal etwas genauer an und klären auch, ob aktuell ein attraktiver Zeitpunkt ist, in die Aktie einzusteigen oder ob man besser abwarten sollte. Wenn dich das interessiert, dann bleib dran, gleich geht's los. Hallo und herzlich willkommen auf meinem Kanal. Mein Name ist Maximilian Gamperling und wir sprechen heute über den weltweit führenden Konzern für Logistikimmobilien Prologis. Das Ganze basiert dieses Mal nicht auf der Umfrage in der YouTube Community. Urlaubsbedingt habe ich den Wert selbst ausgewählt und möchte heute das Unternehmen und die aktuelle Situation, die ich durchaus für sehr interessant halte, mal etwas genauer vorstellen. Schreib mir aber trotzdem gerne unten in die Kommentare, welches Unternehmen du gerne künftig in der Abstimmung sehen möchtest und stimme am nächsten Wochenende mit ab, welches Unternehmen ich mir als nächstes genauer anschauen. Genug der Vorrede, starten wir mal mit dem langfristigen Chart des Unternehmens. Und der geht zurück hier bis in Jahr 1998. Damals ist das Unternehmen an die Börse gegangen. Wir sehen eine sehr wechselhafte Geschichte. Das hängt aber auch einfach damit zusammen, dass es hier während der Finanzkrise für viele von diesen Immobilien und Reads, also diese Unternehmen, die halt einfach auch sehr zinsabhängig sind, stark bergab gegangen ist. Dafür muss man aber sagen, während der Finanzkrise Beziehungsweise während der Dotcom-Krise war Prologis ein großer Gewinner. Wer da Prologis im Depot hatte, konnte also gegen den Markt sogar Kursgewinne verzeichnen. Das hat sich dann aber eben hier während der Finanzkrise leider Gottes alles wieder aufgelöst. Aber auf dieses Thema Zinsabhängigkeit kommen wir gleich noch mal bisschen näher zu sprechen. Danach hat sich das Unternehmen sehr, sehr schön entwickeln können bis ungefähr hier 2022, als wir durch den Ukraine-Krieg bedingt ja diese hohen Energiepreise hatten und dann auch diese hohe Inflation, sowohl hier in Europa als aber auch in den USA. Und das hat ja dann die amerikanische Notenbank dazu gebracht, die schnellste Zinserhöhung in ihrer Geschichte durchzuführen und zwar nicht nur, dass sie schnell Zinsen erhöht hat, sondern auch vom Umfang her. Nicht, was den Umfang in Höhen angeht, aber diese Kombination aus Höhe und Geschwindigkeit. Und das hat viele von diesen zinsabhängigen Unternehmen, sowohl Versorger, aber auch logischerweise Immobilienunternehmen, sogenannte Real Estate Investment Trusts, zu denen auch Prologes gehört. stark unter Druck gebracht und da sehen wir viele dieser Charts, denn natürlich findet dann eine Abwertung der logistikimmobilen Preise statt und dementsprechend eben auch eine Abwertung des Aktienkurses. Seitdem ging es aber wieder nach oben, das gucken wir uns gleich noch bisschen genauer an. Vorher wollen wir uns mal die letzten zehn Jahre anschauen, denn die waren gar nicht so schlecht, trotz des etwas turbulenteren Verlaufs hier in dieser Phase hätte man nämlich vor zehn Jahren 10.000 Euro investiert, wären noch mal rund 18.000 Euro Kursgewinne oben drauf gekommen. Zusätzlich nochmal 5000 Euro Dividende macht eine Gesamtrendite von ⁓ die 233 Prozent oder knapp 13 Prozent pro Jahr. Und man hätte auch eine persönliche Dividendenrendite von 8,2 Prozent pro Jahr auf das ursprünglich eingezahlte Kapital. Also durchaus in Summe eine attraktive, wenn auch nicht extrem überdurchschnittliche Rendite, aber gerade für Dividendeninvestoren vielleicht durchaus attraktiv. Schaut man sich das Ganze jetzt im Vergleich zu Indizes an, dann hinkt Prologis hier zuletzt zumindest mal dem S &P 500 hinterher. Zwischenzeitlich war das Unternehmen durchaus mal vorne. Schaut man sich aber Prologis im Vergleich zu Wettbewerbern aus dem REIT-Bereich an, also andere Immobilienunternehmen, dann ist Prologis hier deutlich vorne. Wobei, hier ist jetzt mal die reine Kursentwicklung abgezeichnet. Gerade solche Immobilienunternehmen und REITs haben ja den Vorteil bzw. auch die Voraussetzung, dass sie eben den Großteil ihres Gewinns ausschütten als Dividende. Dementsprechend spielt das eine große Rolle. Nehmen wir die Dividende in die Berechnung mit dazu, dann sehen wir, dass Prologis den S &P 500 nicht sehr viel, aber doch über den kompletten Zeitraum hinweg hinter sich gelassen hätte. Und auch hier globalen Reads, auch die wären endlich mal im Plus über den Zeitraum. Da sieht man auch, welche Rolle die Dividende bei den Immobilienunternehmen spielt. Vergleicht man das mit wesentlichen Wettbewerbern, und hier nehmen wir gleich die Dividende mit rein, dann ist Prologis nur knapp hinter East Group Properties. aber eben vor anderen Wettbewerbern wie z. B. First Industrial, Rexford Industrial oder auch AmeriCold Reality Trust. Und da sieht man eben auch, dass es durchaus sehr ähnliche Entwicklungen gab und alle eigentlich so, naja, 2022, Ende 2021, so ihren Hochpunkt hatten und sich seitdem etwas schwer tun. Aber gerade mit Dividende sind viele jetzt mittlerweile wieder in der Nähe ihrer alten Allzeithochs zurück. Das Unternehmen Prologis, das hat tatsächlich noch ein bisschen einen längeren Ursprung, nämlich 1989. damals noch unter AMB Institutional Reality Advisors. Auch damals schon der Fokus auf Gewerbe- Industrieimmobilien. 1997, 1998 dann der Börsengang und die internationale Expansion. Und gerade das Relevante, das bis 2011 passiert, als sich dann eben AMB mit Prologos fusioniert hat. Und dadurch ist eben hier der größte, weltweit größte Entwickler von Logistikimmobilien entstanden. Und der Name Prologos, der ist eben geblieben. Heute ist man Weltmarktführer und profitiert natürlich im einen von dem Thema E-Commerce, davon das immer mehr logistisch weltweit transportiert werden muss und natürlich auch immer näher an die Kunden ranwächst, ⁓ die Lieferversprechen einzuhalten und neuerdings auch von dem Thema Datencenter. Aber darauf kommen wir dann auch gleich genauer zu sprechen. Prologis ist eben weltweit aktiv. Der Schwerpunkt natürlich weiterhin in USA. Knapp 3800 Gebäude hat man dort. Zweiter großer Markt ist Europa, 1170 Gebäude ungefähr. Dann haben wir hier dann der südamerikanische Anteil, 620 Gebäude und dann in Asien ist man auch mit knapp 300 Gebäuden aktiv. Also man sieht schon in den wesentlichen globalen Logistikmärkten, da ist man vertreten, hat aber auch noch viele graue Flächen, in denen man theoretisch expandieren könnte. Wie sehen solche Logistikimmobilien von Prologis aus? Das kann sehr unterschiedlich sein, entweder mal sehr moderne, schöne Fläche, wie wir das hier gesehen haben, wo das Prologis Logo relativ klein nur hier oben auftaucht. Da gibt es teilweise auch komplette Logistikparks, die Prologis entwickelt und dann gibt es eben mehrere Gebäude. Und tatsächlich, was macht Prologis? Sie entwickeln eben hier entweder von sich aus, wo sie denken, dass die Nachfrage groß ist, Logistikimmobilien oder eben in Kundenauftrag werden Logistikimmobilien gebaut, verwaltet und dann eben einfach vermietet. Und das teilweise eben mit sehr lang laufenden Mietverträgen, darauf kommen wir auch gleich. sprechen. Wie gesagt können das sehr schöne moderne Gebäude wie das hier sein oder eben auch mal solche eher klassischen älteren Logistik Immobilien wie das jetzt hier am Airport in Palm Beach in Florida. Also auch da alles dabei. Aber im Großen und Ganzen sind es einfach große Lagerhallen, die eben auch für Logistikanforderungen ausgelegt sind. Der Anteil bzw. Anzahl an Unternehmen, die hat immer weiter zugenommen, wenn man sich das mal anschaut. Wenn es jetzt hier ⁓ die Anzahl Gebäude geht, dann wächst die so ⁓ knapp 5 % pro Jahr. Die Fläche, die man verwaltet, die wächst sogar noch mal ein bisschen stärker, knapp 7 % pro Jahr. Was einfach damit zusammenhängt, dass teilweise eben bestehende Gebäude auch erweitert werden oder ausgebaut werden. Das heißt, einfach die Quadratmeterfläche vergrößert wird, wenn sich dann so ein Gebäude dann eben mal als sinnvoll herausgestellt hat. Große Kunden sind zum Beispiel Amazon, Home Depot, Best Buy, auch Tesla, DHL, UPS, Pepsi. O'Reilly, Coca Cola, FedEx. Also man sieht schon alle möglichen großen Marken sind eben Mieter von Prologis. Ich komme ursprünglich aus der Logistik. Ich kenne Prologis eben auch sehr gut, denn auch wir haben bei Prologis dann eben gebietet. Und es ist auch ein sehr fragmentierter Markt. Das heißt, es gibt auch sehr viele andere Anbieter von Logistikimmobilien. Also auch da eben etwas, wo Prologis auch weiterhin wachsen kann, zum Beispiel über Übernahmen. Aber auch darauf kommen wir gleich noch genauer zu sprechen. Ein weiteres großes aktuelles Thema für den Konzern. Und ich habe es vorhin schon kurz angeteasert. ist das gesamte Thema Datencenter. Das Unternehmen hat also für sich auch entdeckt und entschieden, dass Logistikimmobilien und Datencenter doch eine gewisse Ähnlichkeit haben. Anstatt dass physische Güter sozusagen durch diese Logistikimmobilien geschoben werden, werden eben digitale Güter sozusagen dadurch geschoben. Und die Hülle ist doch relativ ähnlich. Aber es gibt ein paar Unterschiede, wie zum Beispiel der hohe Strombedarf und natürlich die etwas andere Bauart. Aber im Großen und Ganzen braucht es eben ein großes Gebäude. in dem eben Dinge gelagert werden, dem Falle keine Waren, die rein und raus transportiert werden, sondern eben Server und dann eben die digitalen Leitungen, die rein und raus führen. Und das ist eben ein Wachstumsfeld, mit dem Prologis sich aktuell in der großen Nachfragewelt von Datencentern rund ⁓ künstliche Intelligenz ebenfalls profilieren möchte und eben auch für sich entdeckt hat, dass es sich lohnen kann, das ein oder andere Logistikprojekt, das man vielleicht schon bestehen hat, ⁓ zu widmen in ein Datencenter. Also auch das. Eines der Vorteile, wo sich jetzt eben Prologis überlegen kann, gerade wenn es eben mal Leerstand gibt, wenn ein Mieter wechselt oder wenn Verträge auslaufen oder man eben schon etwas am Bauen ist, ob das nicht vielleicht auch als Datencenter taugen könnte. Aber natürlich gibt es da eigene Herausforderungen, gerade was den Strombedarf angeht, was die Kapazität dafür angeht, dann eben auch vielleicht vor Ort Strom zu produzieren. Also das sind schon ein paar andere Anforderungen. Aber Prologis hat dann natürlich mit der Erfahrung. und mit den sehr sinnvoll gelegenen Logistikstandorten natürlich einen durchaus großen Vorteil. Der Wachstum bzw. die Wachstumsprognosen für Logistikimmobilien global liegt bei 5%. Das entspricht ja auch dem, was wir gerade gesehen haben, wie pro Logist so ungefähr die Anzahl an Gebäuden pro Jahr im Schnitt wächst. Also insofern spricht das dem, was wir sehen können. Aber natürlich gibt es da auch noch Preisunterschiede, je nachdem, was man dann eben mit seinen Kunden verhandeln kann. Damit kommen wir auch zu einem der großen Burggräben des Unternehmens. Denn natürlich eine Logistikimmobilie an sich zu bauen, das ist kein Hexenwerk, das können eigentlich viele. Das Know-how da ist natürlich schon auch notwendig, aber es ist jetzt auch keine Raketenwissenschaft. Aber wenn man dann eben mal diese Logistikimmobilien hat, vor allen Dingen eben an neuralgischen Punkten, es gibt ja durchaus solche Knotenpunkte, die einfach von der Verkehrsinfrastruktur sehr relevant sind. Und man hat eben einfach auch mal einen Kunden vor Ort. Dann hat man einfach auch hohe Kosten der Umstellung. Natürlich könnte ich mein Lager von heute auf morgen irgendwo verlagern, aber das Risiko, dass es dann einfach auch große Disruptionen gibt des gesamten Logistikprozesses, die ist recht groß. Und wenn dann eben mal so ein Vertrag geschlossen wurde mit Prologis, dann läuft er für gewöhnlich mindestens mal fünf Jahre. Typischerweise eher so sieben bis zehn Jahre sind so typische Logistikverträge. Weniger wird normalerweise nicht akzeptiert. Und damit hat man natürlich eine sehr hohe Planungssicherheit, wenn man eben so eine Immobilie baut und dann vermietet, dass man dann eben weiß, okay, welche Einnahmen kommen wann rein, wie sind vielleicht auch Preissteigerungen vereinbart, häufig ist dann eine Indexierung vereinbart, je nachdem wie sich die Inflation entwickelt und dementsprechend gibt es dann da häufig durchaus sehr, sehr klare Burggräben, wann was wie passiert. Und gerade natürlich auch wenn es dann mal so eine Rezessionsphase geben sollte, wenn die Konjunktur nach unten geht. Die Immobilie ist vermietet und solange der Vertrag weiterläuft, kann man sich vielleicht mal mit Prologis darüber einigen, dass es vielleicht eine Aussetzung gibt, dass man vielleicht vorübergehend irgendwie das Ganze mal verlängert und mal eine Weile nicht zahlt. Zu solchen Gesprächen ist man schon mal bereit. Also ganz vorbei gehen solche konjunkturell schwachen Phasen an Prologis nicht, aber bei weitem nicht so extrem wie zum Beispiel bei einem reinen Logistikunternehmen. Die Beteiligung am Unternehmen, die ist klassischerweise bei so Reads Und bei so Unternehmen, die jetzt schon eine Weile existieren, sehr institutionell geprägt Blackrock, Vanguard, State Street, also die klassischen ETF und Foranbieter, die wir so haben. Bei den strategischen Investoren ist vor allen Dingen der ehemalige CEO Hamid Mokhadam weiterhin der größte Aktionär, aber auch nur mit 0,2 Prozent. Auch das basiert eben auf seiner langen Tätigkeit als CEO. Und ansonsten haben wir hier auch hauptsächlich eben solche Mitglieder des Managements und des Vorstands und der neue Vorstandsvorsitzende. seit Januar 2026. Das ist Dan Letter. Er ist aber schon seit 2004 im Unternehmen, aber eben jetzt zum CEO des Konzerns gewählt worden. Wenn wir mal in die Umsätze und Gewinne hineinschauen, dann sehen wir hier durchaus ein ordentliches Wachstum. Die letzten zehn Jahre von 14,6 Prozent pro Jahr, die letzten fünf Jahre von 16 Prozent pro Jahr. Der Umsatz liegt bei 8,9 Milliarden Dollar ungefähr. Bruttomage 44 Prozent, Netto-Mage 41 Prozent. Also durchaus ein recht rentables Geschäft. Und wir sehen auch dass diese Margen recht stabil sind. Natürlich auch hier Finanzkrise, das ging an dem Unternehmen nicht komplett auch beim Umsatz komplett vorbei. Danach ging es aber dann doch auch rapide nach oben. Woher kommt der Hauptteil des Umsatzes? Na ja, aus dem Immobiliengeschäft zu 93 Prozent. Es gibt dann noch strategische Kapitalinvestitionen, die man tätigt. Auch das sind um die 590 Millionen Dollar, macht rund 7 Prozent des Umsatzes aus. Der Großteil des Umsatzes regional, der kommt aus den USA. Das macht rund 91 Prozent aus. Vier Prozent kommen aus Europa, 3,2 Prozent aus Südamerika und knapp zwei Prozent aus Asien. Der Gewinn sehen wir hier, der ist eben auch hier in der Finanzkrise eingebrochen. Dementsprechend auch das geht eben nicht komplett spurlos an so einem Unternehmen vorbei. Damals war es auch nicht ganz so groß wie heute, aber nichtsdestotrotz, man sieht natürlich schon, dass so etwas an einem Unternehmen nicht komplett vorbei geht. Seitdem ist das Unternehmen aber eigentlich recht konstant gewachsen. Man spricht hier auch von den Funds for Operation, also den Gewinnen aus dem operativen Geschäft. Und da sehen wir, dass das auf der einen Seite sehr kontinuierlich wächst und dass das auch hier während der Finanzkrise nicht ins Minus gerutscht ist. Und wir sehen auch, dass das die Dividende locker deckt und dass die auch weiter gesteigert werden kann. Wir sehen aber auch, dass das nicht ganz so stark wächst wie der Umsatz. 10 Prozent über die letzten zehn Jahre, 9,5 Prozent über die letzten fünf Jahre. Also hier ein bisschen schwächeres Wachstum, als wir das beim Umsatz sehen. Die Bilanz ist natürlich recht getrieben, auch durch verzinstes Schulden. Natürlich wird hier durch solche Projekte, durch Übernahmen, durch Neubauten, wird natürlich auch sehr, sehr viel mit Kreditinstituten finanziert. Auf der anderen Seite stehen dem gegenüber natürlich sehr viel Kernvermögen, weil natürlich dann die Immobilien dem Unternehmen gehören. Insofern hat man immer irgendetwas, was man auflösen könnte, verkaufen könnte, ⁓ Schulden zu tilgen, wenn es denn wirklich nötig wäre. Insofern ist die Bilanz aus meiner Sicht hier auch unproblematisch, aber eben auch readtypisch. Viele Übernahmen gibt es natürlich auch. Das Unternehmen versucht eben auch weitere Logistikimmobilien nicht nur selbst zu entwickeln, sondern auch zuzukaufen. In Deutschland hat man zum Beispiel hier 2026 erst fünf neue Logistikimmobilien hinzugekauft von einem anderen Unternehmen, von einem Wettbewerber. Dann hat man hier versucht auch Segro zu kaufen. Eben so ein Unternehmen, was hier eben auch in diesem Bereich tätig ist, das wurde dann aber tatsächlich abgelehnt. ist fehlgeschlagen, weil eben ein Rivale von Prologis aus dem Datencenterbereich mehr geboten hat. Da fließt wahrscheinlich gerade noch ein bisschen mehr Kapital. Aber das Unternehmen ist eben auch im Übernahmekampf sehr, sehr aktiv. Und da sehen wir eben auch so ein bisschen einen Nachteil für bestehende Aktionäre. Es gibt immer wieder neue Aktien, die herausgegeben werden, ⁓ dann eben neue Immobilien zu finanzieren oder eben auch ⁓ Übernahmen zu finanzieren. Das ist eben wie so ein Gegenwind für Altaktionäre. Wenn wir uns mal die ersten Kennzahlen anschauen, auch da gucken wir auf die Funds from Operation, dann sehen wir, in den letzten zehn Jahren war das hier so bei ungefähr 27, 28. Im Moment sind wir leicht drüber bei 29. Das heißt, wir sind jetzt nicht extrem günstig, wir sind aber auch nicht extrem weit oben, wie das historisch der Fall ist. Wenn man sich das jetzt mal anschaut im Vergleich zu Wettbewerbern, Rexford 17, AmeriCold 11, First Industrial liegt so bei 26. Also prologisch ist da etwas weiter oben. Ist aber historisch nicht unbedingt das Höchste, das war eher so... Rexford mit historisch um die 34. Der Dividende ist dann bei einem REIT meistens ein bisschen attraktiver. Da sehen wir aktuelle Dividendenrendite von 2,9 Prozent. Das war auch schon mal bei über 3,5 Prozent, aber durch den Aktienanstieg, den Kursanstieg zuletzt, ging es eben hier ein bisschen nach unten. Trotzdem sehen wir seit 16 Jahren wurde die Dividende nicht gesenkt, seit 12 Jahren jährlich gesteigert. Wir sehen eben die Steigerung liegt so zwischen 10 und 12, 13 Prozent pro Jahr, also durchaus eine attraktive Steigerung. Das heißt, haben hier eigentlich eine gute Kombination aus heute schon attraktiver Dividenden-Relite plus zusätzlich nochmal eine attraktive Dividenden-Steigerung, sodass das eben auch für Dividendenwachstum-Investoren durchaus interessant sein kann. Wenn man sich die Bewertung anschaut, dann sehen wir, wir sind aktuell nicht mehr so günstig, wie das jetzt hier noch vor einigen Monaten der Fall war. Wir sind aber noch so ungefähr im Bereich der fairen Bewertung und haben jetzt eine ganze Weile diese Überbewertung, die wir hier 2021 hatten, auch abgebaut. Und wenn man sich jetzt mal so bisschen in die Zukunft schaut und die Analystenprognose nimmt, dann ist hier so ein weiteres Wachstumspotenzial von ungefähr 9 Prozent pro Jahr bis Ende 2029 prognostiziert. Das entspricht ja ungefähr auch dem, was jetzt mal ohne Dividende bei dem Unternehmen durchaus realistisch ist. Wenn man sich dann mal den Kursverlauf anschaut der letzten Jahre und da gucken wir uns erstmal hier den langfristigen Chart an, dann sehen wir natürlich hier diesen scharfen Einbruch zur Finanzkrise. Und das ist eben etwas, was man durchaus im Hinterkopf behalten muss. bei so einem Unternehmen, es ist unheimlich zinsabhängig und das, was denn bei den USA mit Zinsen passiert, das wird eben auch den Aktienkurs sehr, sehr stark beeinflussen. Das haben wir natürlich hier in der Finanzkrise gesehen. Wir haben das dann hier auch mal ganz kurzzeitig während der Pandemie gesehen und vor allen Dingen haben wir das dann hier 2022 gesehen, als das dann eben nach diesem doppelten Top hier durchaus lange Zeit nach unten gegangen ist. Jetzt aber so ab 2000. 25,26, da schauen wir mal bisschen genauer hin. So ab Mitte 2025 sehen wir, wie es jetzt hier wieder nach oben geht. Wir haben den Abwärtstrend hier auch nachhaltig überwunden und das sieht eben so aus, ob jetzt so die nächste Phase des Anstiegs ansteht und wir haben eben auch hier den Zwischenwiderstandsbereich, der hier jetzt mal eine ganze Weile als Widerstand gedient hat, eben überwunden und jetzt strebt die Aktie nach einem kurzen Rücksetzer eben gerade wieder nach oben. Das heißt, wir haben hier aktuell eine recht interessante Konsolidierung. Es ging da die letzten Wochen auch wieder ein bisschen nach unten. als der neue Vorsitzende der amerikanischen Notenbank eben diese Zinserhöhungen wieder stärker ins Spiel gebracht hat und die Bekämpfung der Inflation. Jetzt zuletzt waren die Zinserwartungen bzw. die Inflationsdaten deutlich besser als erwartet. Das hat dann auch die Zinserwartung wieder runtergebracht und schon geht es mit der Aktie wieder nach oben. Das heißt, man sieht schon, langfristig entwickelt sich das Unternehmen entsprechend der Gewinnentwicklung. Aber kurzfristig und mittelfristig haben durchaus auch mal die Zinserwartungen einen deutlichen Einfluss. Auf der einen Seite, weil natürlich die Immobilien anders bewertet werden. Auf anderen Seite, weil natürlich auch die Zinsbelastung für die Kredite eine andere ist und das natürlich dann auch einen Einfluss hat auf die Nachfrage im Immobilienbereich. Die jüngsten Quartalszahlen kommen wir gleich noch drauf zu sprechen. Vorher einmal kurz noch der Hinweis, dass wir hier im Börsenkompass den Wert eben auch sehr nah verfolgen. Wir haben da auch schon mal ein bisschen ausführlich Aktienanalyse zugeschrieben und haben den Wert hier an diesen grünen Punkten auch immer mal wieder positiv erwähnt, dass es hier eben Chancen gibt. Da war man ein bisschen früh noch dran, da sah es schon so aus, ob wir jetzt hier langsam nach oben kommen. Aber nichtsdestotrotz, heute wäre man damit auf jeden Fall im Gewinn. Und wir haben eben auch hier schon gesehen und gesagt gehabt, dass jetzt hier wohl der Großteil der negativen Bewertungen abgebaut ist. Und das hat sich jetzt bisher auch ganz gut herauskristallisiert aus einer langfristigen Sicht. Wäre man egal, ob man hier hier oder hier reingegangen wäre, mittlerweile ganz schön im Gewinn und hätte auch schon ein bisschen was an Dividende kassiert. Die letzten Quartalszahlen waren deutlich über den Erwartungen, sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinnen. nächsten Quartalszahlen, die stehen heute an, wo ich das Video gerade aufnehme. Aber da ich dann eben in den Urlaub gehe, wollte ich das Video jetzt heute schon mal aufnehmen, bevor die Zahlen rauskommen. Und das ist insofern interessant, dass du jetzt natürlich das Video kommt ungefähr eine Woche später raus, als ich das Video jetzt aufnehme. Durchaus einfach mal schauen kannst, was passiert denn hier. Haben wir jetzt hier wirklich eine Bewegung weiter nach oben. Also lösen wir uns von diesem 143 Dollar, wo ich jetzt aktuell das Video aufnehme. und bewegen uns weiter nach oben, dann wäre das positiv und würde auch zeigen, dass die Quartalszahlen gut aufgenommen worden sind und dann ist das auch eine sehr wahrscheinliche Fortsetzung des Aufwärtstrends. Aber falls wir jetzt hier eben nach unten kommen und gerade eben auch diesen Unterstützungsbereich um die 130, 134 Dollar unterschreiten würden, dann wäre das eher kritisch, dann würde wahrscheinlich hier auch diese Aufwärtsbewegung erstmal wieder zurücklaufen in die Seitwärtsbewegung und dann sollte man dem Ganzen erstmal weiter zuschauen. Also insofern Vielleicht auch mal interessant, ein Video zu bekommen, bevor die Quartalszahlen raus sind, und dann einfach mal nachzuschauen, wie sich das Unternehmen tatsächlich entwickelt hat. zu schauen, welches dieser Szenarien sich da am Schluss herauskristallisiert hat. Denn was ich auch im Börsenkompass immer wieder versuche zu vermitteln, ist eben, dass wir nicht irgendwie versuchen, uns zu sehr auf ein Thema einzuschränken, sondern eben in Szenarien zu denken und zu überlegen, okay, was mache ich, wenn das passiert? Was mache ich, wenn das passiert? Also im Prinzip einfach schnell zu reagieren auf Basis von vorab definierten Szenarien anstatt irgendwelchen Prognosen und Analysten zu sehr Glauben zu schenken. Und dann ist man da auch langfristig sehr viel erfolgreicher an der Börse unterwegs. Persönlich bin ich in Prologis aktuell nicht investiert, kann sich jeden Tag ändern. Aber da ich schon in andere Logistik Firmen investiert bin, die teilweise auch sehr stark in Logistik Immobilien investiert sind, habe ich mich da bisher von Prologis ferngehalten. Trotzdem finde ich es langfristig durchaus ein interessantes Unternehmen. jederzeit sich ändern, dass ich das Unternehmen vielleicht doch in mein langfristiges Depot aufnehme. Schreibt mir gerne aber unten mal in die Kommentare, wie du Prologes siehst oder ob du vielleicht noch einen anderen Read sehr viel spannender findest und eben sehr viel interessanter und schreibt mir natürlich gerne auch rein, welches Unternehmen du gerne künftig in der Abstimmung sehen möchtest. Ich freue mich dann, wenn wir uns beim nächsten Video wiedersehen. wünsche dir bis dahin viel Erfolg an der Börse. Mach's gut. Ciao!