Maximilian Gamperling: Die Aktien von Gesundheitsunternehmen hatten es die letzten Jahre alles andere als leicht und so erging es auch Striker. Wir wollen uns heute mal mit dem Unternehmen etwas genauer beschäftigen und der Frage auf den Grund gehen, ob das nicht vielleicht der Tiefpunkt ist, an dem man jetzt kaufen sollte. Und wenn dich das interessiert, dann bleibt dran, gleich geht's los. Hallo und herzlich willkommen auf meinem Kanal. Name ist Maximilian Gamperling und wir sprechen heute über Striker. Das Ganze basiert auf der Umfrage in der YouTube-Community. Da habt ihr eben dieses Mal für das amerikanische Medizintechnikunternehmen abgestimmt. Schreibt mir aber auch gerne unten in die Kommentare, welche Unternehmen du gerne künftig in der Abstimmung sehen möchtest. Und ansonsten starten wir jetzt mal mit dem langfristigen Chart des Unternehmens. Und der geht tatsächlich lange zurück, hier bis ins Jahr 1979. Und was wir sehen können, ist, dass das Unternehmen seitdem doch einen recht kontinuierlichen... Anstieg vollzogen hat. Immer mal wieder Rücksetzer oder eben auch mal längere Seitwärtsphasen. Aber doch, so im Großen und Ganzen ging es langfristig immer weiter nach oben. Gerade am Anfang der Entwicklung ein bisschen stärker, dann hat sich das Ganze ein bisschen abgeflacht, aber doch immer recht kontinuierlich. Das letzte Mal, dass wir uns das Unternehmen im Detail angeschaut haben, das war im August 2022. Auch damals ging es mit der Aktie etwas nach unten. Wir hatten eine Korrektur meiner längeren Seitwärtsphase, bevor dann sozusagen die nächste Bewegung nach oben stattgefunden hat. Und auch jetzt aktuell sehen wir ja, dass die Aktie hier so ein bisschen nach unten wegnickt, mal eine Korrektur macht und eben auch mal eine längere Zeit zur Seite läuft. Aber vielleicht ist auch das eben der Anfang vom nächsten Anstieg. Wenn man sich das jetzt mal anschaut über die letzten zehn Jahre, dann war Striker trotzdem keine schlechte Investition. Man hätte doch mal Kursgewinne von 16.274 Euro gemacht, wenn man mal vor zehn Jahren 10.000 Euro investiert hätte. Der Dividende oben drauf von ⁓ die 2.100 Euro. Macht eine Gesamtrendite von über 180%, 11 % aufs Jahr und die persönliche Dividendenrendite auf das eingezahlte Kapital ursprünglich läge auch bei knapp 3%, also durchaus eine ordentliche Entwicklung, aber auch keine überragende. Das hängt aber auch damit zusammen, dass die Indizes, gerade auch so ein S &P 500 in den letzten Jahren sich sehr, sehr stark entwickelt haben und das sehen wir dann auch im direkten Kursvergleich. Gerade in letzter Zeit ist der S &P 500 hier an Striker vorbei gerauscht. Da treiben natürlich so die gesamten Halbleiteraktien den Index weiter nach oben und die Gesundheitsbranche, ja, die ist eher so ein bisschen am Durchhängen. Das sieht man auch schon so die letzten Jahre. Den einen Grund, den gucken wir uns gleich mal ein bisschen genauer an. Der andere Grund hängt natürlich auch mit dem Risiko bzw. der Risikoaffinität des Marktes aktuell zusammen. Halbleiteraktien rund ⁓ künstliche Intelligenz, Weltraum, ist sehr viel Hype entstanden und eben auch sehr viel nach oben gegangen. Da sind natürlich eher stabile, sichere Unternehmen weniger gefragt und dazu gehört eben auch der Gesundheitsbereich. Und das hat eben doch die letzten Jahre durchaus unter anderem auf diese Werte sich niedergeschlagen. In letzter Zeit geht es wieder nach oben. Also insofern könnte hier so langsam wieder eine Rotation in diese Werte stattfinden. darüber sprechen wir später genau. Über den Großteil der Zeit war Striker auch tatsächlich besser unterwegs als der S &P 500, nur so in letzter Zeit hingte die Aktie eben etwas hinterher. Und auch wenn man sich das mal anschaut im Vergleich zum Wettbewerb, dann sehen wir Striker ist eher im oberen Bereich, lediglich Intuitive Surgical, die sich ja auf das Thema Robotik bzw. Automatisierung im Krankenhaus bzw. im Operationssaal fokussiert haben. Diese noch stärker gelaufen, ist natürlich auch ein bisschen mehr ein Zukunftsthema als eher diese klassische Ausrüstung von Krankenhäusern. man aber dann mal Wettbewerber wie Johnson & Johnson, Medtronic, Smith & Matthew oder Zimmer Biomed anschaut, dann ist Trika doch sehr sehr gut gelaufen. Gerade Medtronic, Smith & Atheu und Zimmer Biomed sind sogar im Minus die letzten 10 Jahre kaum vorangekommen. Und da ist die Entwicklung bei Striker doch relativ stark. Einer der Gründe, warum es in den letzten Jahren nicht ganz so gut gelaufen ist im Gesundheitsbereich, der hängt auch mit der US-Politik zusammen unter Donald Trump. Er hat ja auf der einen Seite sehr medienwirksam, gerade 2025 sehr viele Förderungen und Forschungsgelder gekürzt, was gerade Universitäten getroffen hat. Er hat aber auch im Gesundheitssystem an sich sehr viel angepackt, was dann solche Krankheiten Versicherer wie zum Beispiel United Health getroffen hat, aber da gab es eben auch noch Eingriffe in den medizintechnischen Bereich bzw. alles was so rund ⁓ Gesundheit, Pharma und so weiter zu tun hat und dann noch der Handelskonflikt, was natürlich bei solchen global aufgestellten Unternehmen durchaus ein Problem ist, mal mehr mal weniger, je nachdem wie die Unternehmen. genau aufgestellt sind und gerade so was wie Diagnostik, natürlich dann sehr von Forschungsgeldern profitiert haben, die hat es dann auch noch mal etwas schwerer erwischt als zum Beispiel eine Striker. Aber was man sieht, ist schon, dass die Politik da durchaus eine Rolle gespielt hat und das könnte sich jetzt vielleicht auch bald ändern, denn Ende des Jahres stehen in den USA ja die Zwischenwahlen an. Da ist sehr wahrscheinlich, dass die Demokraten gewinnen. Dazu hatte ich vor kurzem auch ein Video gemacht, verlinke ich mal hier oben. Und das dürfte dann eben auch für die Gesundheitspolitik und die Gesundheitsbranche wieder positivere Effekte haben und wahrscheinlich auch auf deren Aktien. Wir sehen aktuell schon solche gewissen positiven Entwicklungen im Gesundheitsbereich. Im Börsenkompass haben wir das mal genauer analysiert und auch ein paar Aktien in diesem Bereich angeschaut. Wenn dich da der Börsenkompass interessiert, schau gerne mal im ersten Kommentar unter dem Video. Da findest du die Website mit der Möglichkeit dich auf die Warteliste einzutragen. Aber Striker zeigt sich da eben auch positiv oder gehen wir später noch mal bisschen genauer drauf ein. Was macht Striker genau? Das Unternehmen ist in drei wesentlichen Bereichen. aufgeteilt, Medical and Surgical, Orthopedics und Neurotechnology. Und gerade hier Medical and Surgical, ist so ein bisschen das, womit man Striker auch im Wesentlichsten verbindet. Also alles, was so rund ⁓ medizinische Grundausrüstung, Krankenhausausstattungen, aber eben auch chirurgische Ausstattung zu tun hat. Das ist eben so das Brot und Butter Geschäft von Striker. Orthopedics, da haben sie sich eben auch weiterentwickelt. Und dann sieht man hier schon Neurotechnologie, auch zum Beispiel so eine komplette Ausstattung von Operationszählen. Und gerade wenn man mal in Krankenhaus geht, auch hierzulande, wenn das Unternehmen auch nicht ganz so stark vertreten ist wie in den USA, sehen wir vor allen Dingen eben sowas wie hier solche, naja, Liegen, Betten im Krankenhäusern oder eben auch solche Notfall-Transportsysteme, aber auch Beatmungsgeräte bzw. Überwachungsgeräte recht breit aufgestellt. Und die wesentlichsten Produktlinien, ja, das ist hier zum Beispiel das Markosystem oder hier der Lifepack. oder Neptune. Also das sind alles verschiedene Systeme oder eben auch hier solche Betten- und Liegensysteme, mit denen man eben den Zustand des Patienten überwachen kann, mit dem man ihn transportieren kann, mit dem man aber auch mittlerweile eben Operationen durchführen kann. Es sind sehr viele Dinge, die auch mal größere Investitionen sind, die man eben einmal tätigt oder eben ersetzt, aber eben nicht unbedingt so dieses klassische Verbrauchsmaterial im Geschäft, was vielleicht andere Medizintechnikunternehmen machen. Auch das gehört aber zu Striker, ist nun ein kleinerer Teil, also solche intravenösen Systeme. was es da alles solche gibt, zum Beispiel für Arterien oder Dialyse und Co. Also auch da ist Striker aktiv, hat sich da auch immer weiter zugekauft. Da schauen wir gleich mal drauf. Und einen Bereich, in dem sie sich auch immer stärker engagieren und in dem sie auch zugekauft haben, das ist Krankenhausmanagement, also sozusagen das gesamte System, die Software. Und das geht auf der einen Seite sozusagen über die Kommunikation innerhalb des Krankenhauses, das Krankenhausmanagement, aber auch das Sammeln und Aggregieren von Daten, sozusagen verbundene Systeme und Equipment, damit man eben weiß, wo was zum Beispiel ist und ob es belegt ist oder nicht. gibt mittlerweile Kamerasysteme, die dann Patienten überwachen und deren Zustand. sodass man da im Prinzip mehr automatisieren kann. All das gehört eben zu diesem Striker-Angebot dazu, weil sie auch versuchen, immer stärker herauszubilden und sich mehr darauf zu fokussieren. Das Ganze bringt natürlich Striker auch zu einem gewissen Burggraben, denn gerade wenn es eben nicht solche Verbrauchsartikel sind, sondern eben Artikel, die man einmalig kauft und die vielleicht auch miteinander verbunden sind oder worauf Mitarbeiter drauf geschult sind oder eben so ein Operationsseil darauf ausgerichtet ist, und dann braucht man eben doch mal Ersatzteile, braucht Wartungen, Man braucht dann doch eben gewisse Verbrauchsmaterialien, die zu diesen Geräten passen. Dann hat man schon es schwer, einfach mal von Striker wegzukommen. Und auf der anderen Seite ist es natürlich auch ein sehr bekannter Konzern, gerade im Gesundheitsbereich, gerade in den USA und hat eben natürlich auch gewisse Patente, mit denen sie das Geschäft schützen können. Eine Eigentümerstruktur hat sich seit 2022 im Wesentlichen wenig geändert. Wir immer noch den Großteil an institutionellen Investoren, ETF-Anbieter wie Vanguard, BlackRock, State Street und Co. Dann haben wir aber eben auch weiterhin die strategischen Investoren allen voran hier der ehemalige CEO John Brown weiterhin beteiligt mit 5,2 Prozent. Der jetzige CEO Kevin Lobo mit 0,06 Prozent, eher so klassisch über Aktienoptionen. Und dann gibt es eben hier noch Rhonda Striker, eben eine Familienmitglied sozusagen. Fangen wir aber erstmal mit hier John Brown an. Er war 32 Jahre der CEO, eben hier mit 5,2 Prozent durchaus ein paar Milliarden in dem Unternehmen. drin unter anderem über Aktienoptionen und die gute Entwicklung des Unternehmens, auf anderen Seite aber auch über eigene Investitionen, während wiederum die Enkelin des Firmengründers, Ronda Striker, immer noch je nach Auswertung so an die 4 % des Unternehmens hat, aber zuletzt immer weiter verkauft hat. Wenn man sich jetzt hier mal diese roten Dreiecke anschaut hier auf dem Chart, das sind so die Punkte, in der sie eben immer mal wieder größere Pakete abgeladen hat. Jetzt habe ich nichts gefunden, warum das so der Fall ist, aber die Vermutung liegt nahe, dass sie auch sehr philanthropisch unterwegs ist, dass es darum geht, eben das Kapital auch für gemeinnützige Zwecke aus dieser Firma herauszuziehen und dann eben weiterzugeben und eben zu spenden. Ähnlich sehen wir das ja auch bei wie z.B. Bill Gates, der ja immer weiter seine Anteile an Microsoft reduziert und dafür eben immer mehr im philanthropischen Bereich macht. Auch wenn er zuletzt immer mehr in Verruf geraten ist, ist er da ja immer noch recht aktiv. Und ansonsten haben wir nach wie vor hier den CEO Kevin Globo seit Oktober 2012. Es gibt keine Gerüchte, dass er bald abtritt, aber es gibt schon erste Veränderungen im Management, wo der CEO, also der Chief Operating Officer, so ein bisschen einen anderen Titel bekommen hat, eine andere Position und wahrscheinlich vorbereitet wird. Auf die Nachfolge aber aktuelle Gerüchte gibt es noch keine. Gucken wir uns mal die Umsatzentwicklung an und auch da schauen wir zuallererst mal auf den August 2022. so ein bisschen der Rückblick. Damals hat das Unternehmen nämlich einen Jahresumsatz gehabt von 17,6 Milliarden. Eine operative bzw. eine Netto-Mage von 11,8 Prozent. Und mittlerweile hat das Unternehmen einen Umsatz von 25,3 Milliarden und eine Netto-Mage von rund 13 Prozent. Wir sehen also eine sehr ordentliche Entwicklung, einige Milliarden mehr und wir sehen vor allem auch dass der Umsatz relativ konstant, sowohl über 10 als auch über fünf Jahre pro Jahr, so mit neun bis zehn Prozent pro Jahr wächst. Die letzten fünf Jahre war ein bisschen stärker. Das hing aber auch damit zusammen, dass 2020, 2021 die Pandemiejahre so ein bisschen auf den Umsatz und Gewinn gedrückt haben, einfach weil da viele Operationen ausgefallen sind, weil natürlich die Krankenhäuser da etwas mit anderen Investitionen beschäftigt waren und einfach gerade Operationen, das ja wichtige Geschäft für Striker so ein bisschen verschoben worden ist. Deswegen sehen wir hier auch so eine gewisse Delle, zwischendurch drin und das dürfte dann eben hier auch diesen positiven Effekt gehabt haben. Woher kommt der Umsatz? Sie teilen es beim Umsatz nur auf zwei Bereiche auf. Medical and Certical und Neurotechnology sind rund 62 Prozent der Umsätze und dann Orthopedics rund 38 Prozent der Umsätze. Regional kommt der Großteil des Umsatzes mit 75, 76 Prozent aus den USA. Alle Bereiche wachsen zwar, alle Regionen wachsen, aber die USA wachsen einfach am stärksten. Wenn man sich das mal anschaut, hier 2013 waren das noch 66 Prozent. Jetzt sind es 76 Prozent. Also nicht nur stark gewachsen, sondern auch prozentual. Dann kommt Europa, der Mittlere Osten und Afrika rund 13 Prozent und dann die Asienpazifikregion mit knapp 9 Prozent und dann eben der Rest der Welt. Schauen wir mal auf die Gewinne. Auch da wieder zuerst der Blick auf 2022. Damals hatte man einen bilanzierten Gewinn von 5,43 und wir sehen auch schon, wie volatil das durchaus mal zwischenzeitlich war. Hing aber auch mit der Übernahmestrategie des Unternehmens zusammen. Da gucken wir gleich noch mal drauf. Seitdem hat sich das aber durchaus stabilisiert und positiv entwickelt. Mittlerweile sind wir beim Gewinn von 8,63 pro Aktie. Wir sehen aber auch, dass das die letzten Jahre nicht so richtig vorangekommen ist. Das hängt aber auch viel mit Sondereffekten durch Übernahmen und Co. zusammen. Der bereinigte Gewinn und der freie Cashflow sind auf allzeit hoch. Also insofern, das Unternehmen entwickelt sich da durchaus positiv weiter und der bereinigte Gewinn wächst ebenfalls so mit neun bis zehn Prozent pro Jahr. Wenn wir auf die Bilanz schauen, dann sehen wir da auch keine wesentliche Veränderung. Die Bilanzsumme wächst genauso auch die Verschuldung, die zu verzinsene Verschuldung, genauso eben auch hier wie der Goodwill. Das heißt, das Unternehmen kauft auch weiterhin ordentlich zu und zahlt natürlich dafür mehr als den Buchwert. Das fließt dann in den Gurttueil rein. Das wird immer größer. Das kann dann zum Risiko werden, wenn dann eben auch mal die Wachstumserwartungen nicht erfüllt werden. Dann könnte es zu Sonderabschreibungen kommen. Aber da Striker eigentlich sehr viele kleinere Firmen übernimmt und nicht diesen einen Großkonzern, wie das Bayer mit Monsanto zum Beispiel gemacht hat, sind die Risiken hier bei Striker auch deutlich geringer. Das sieht man auch, wenn man mal so in die letzten Jahre hineinschaut, dann sieht man, dass das Unternehmen wirklich jedes Jahr mehrere Firmen gekauft zum beispiel hier 2025 drei firmen 2024 noch ein paar mehr 2023 22 war es jeweils nur eine 20 21 waren es vier firmen also man sieht schon jedes jahr wurden da sowohl firmen zu gekauft die im im Kernbereich liegen und dann gibt es eben hier Unternehmen, dann noch sozusagen den Bereich erweitern sollen, wie zum Beispiel hier die Klinikkommunikation oder die Workflows, auch so was wie wir sehen mit diesem Kliniksystem, auch da wurde was zu gekauft, auch im künstlichen Intelligenzbereich zur Kameracherkennung, dann haben wir hier solche vaskulären Systeme, die zu gekauft worden sind, aber eben auch solche im sportmedizinischen Bereich und so weiter und sofort Tumor und gerade auch so was wie jetzt eben wenn man dann eben doch mal einen Herzinfarkt hat, solche Behandlung, all das hat man dann eben im Kernbereich ebenfalls zugekauft und das ist auch weiterhin der Fokus. Rund 69 Prozent des Kapitals sollen da auch weiterhin hineinfließen. Man hat rund 20 Milliarden seit 2016 in Übernahmen investiert, der Rest fließt dann eben in Dividenden und Aktienrückkäufe. Also die Pipeline da zum Kauf von weiteren Firmen ist auch weiterhin voll und auch das ist ein wesentlicher Wachstumstreiber von Striker. Das muss man natürlich auch irgendwie finanzieren. ⁓ einen Seite über Schulden auf der anderen Seite eben auch manchmal über Herausgabe neuer Aktien die Anzahl ausstehende Aktien steigt tendenziell leicht an also ein bisschen Gegenwind für Aktionäre aber jetzt auch nicht ganz so maßgeblich gucken wir uns mal die ersten Kennzahlen an und da gehen wir mal aufs KGV Da sind wir aktuell bei einem bilanzierten KGV von 37, bei einem bereinigten von 24. Bilanziert sind wir ungefähr auf dem Schnitt der letzten zehn Jahre. Bereinigt sind wir auf jeden Fall drunter. Wenn wir uns das mal anschauen im wesentlichen Vergleich zu Wettbewerbern, dann sehen wir, so eine Johnson & Johnson liegt ebenfalls bei 23. Metronik und Smith & Nephew liegen eher so bei 14, 15. Und dann natürlich das wachstumsstärkere Intuitive Surgical eher so bei 42. Aber alle liegen irgendwie unter ihrem Schnitt der letzten zehn Jahre. Alle haben in letzter Zeit... doch ein bisschen eingebüßt und da erkennt man dann auch, dass es kein reines Thema ist von Striker, dass es zuletzt nach unten gegangen ist, sondern eher so ein Branchenthema und das alle nachgegeben haben. Dividende wird auch ausgezahlt, hatten wir schon am Eingang gesehen. 1,1 Prozent ist aktuell die Dividendenrendite. Man sieht auch, dass rund 26 Prozent des freien Cashflows bzw. 29 Prozent des freien Cashflows werden aktuell ausgestattet, also Luft noch nach oben. Und die Dividende wächst so je nach Betrachtungszeitraum zwischen 7 und 9 Prozent pro Jahr. Also durchaus über der Inflationsrate des Unternehmen kann sich das weiter leisten. Sie steigt ganz weniger als der Gewinn steigt. Also insofern sieht die auch recht sicher aus. Schauen wir uns mal die Bewertung an. Auch da gehen wir mal zurück auf 2022. Ist ja mal interessant zu schauen, was war damals so die Situation. Damals sind wir nämlich nach dem Einbruch eben hier so Bereich der fairen Bewertung wieder angelangt. Analysten haben ein Potential von 39 Prozent bis Ende 2025 gesehen. Tatsächlich sind es dann bislang rund 52 Prozent gewesen und Ende 2025 hatten wir sogar noch mehr. Wir ja dann eher abgegeben seitdem. Also insofern eine recht ordentliche Entwicklung. Wir sind aktuell tendenziell unter den fairen Werten und damit ergibt sich ein theoretisches Potential bis Ende 2029 von 78 Prozent oder 18 Prozent pro Jahr, das wäre sogar über dem Anstieg der letzten zehn Jahre. Sofern, falls sich das so darstellen sollte, falls die Gewinnsteigerung so klappt, dann wäre das durchaus eine attraktive Ausgangslage. Das sieht auch Morningstar so. Nach längerer Zeit der Überbewertung sieht Morningstar mittlerweile Striker ebenfalls eher unterbewertet. Und dann gucken wir uns das Ganze doch noch mal charttechnisch an, denn das eine ist fundamental, das andere ist, ob denn auch große Investoren, die den Kurs maßgeblich bewegen, zeigen, dass sie wieder Interesse an der Aktie haben. und da gucken wir auch zuerst mal zurück auf 2022. Damals haben wir nämlich hier so einen Trendkanal angelegt. hat hier am Tiefpunkt der Finanzkrise begonnen. Seitdem hat dann die Aktie eigentlich sich in diesem Trendkanal immer ziemlich gut bewegt. Selbst während der Pandemie. Vorher waren wir am oberen Bereich. Am Tiefpunkt der Pandemie waren wir auch wieder im unteren Bereich. Danach sind wir wieder oben ran, dann wieder unten ran. Also das macht hier so ein Ping-Pong innerhalb dieses Trendkanals. Und das können wir auch nach wie vor so sehen. Wir haben den ein bisschen angepasst an den Tiefpunkt. Punkt hier der Pandemie. Das heißt wir sind hier nach wie vor in dem Trendkanal bzw. wieder zurück, je nachdem ob man den so wie vorher anlegt oder leicht angepasst. Aber man sieht schon so plus minus ist man dann doch weiterhin in dieser Struktur enthalten. immer mal wieder nach unten gekommen nachdem man oben war und immer wenn wir hier so im unteren Bereich dieses Trendkanals waren dann hat sich die Aktie doch wieder auch nach oben lösen können. Gucken wir uns mal die aktuelle Situation etwas genauer an und was wir da sehen können ist dass wir eigentlich immer wieder in solchen Treppenstufen nach oben gelaufen sind aber auch immer wieder nach den Anstiegen so ein Rücklauf zu diesem Unterstützungsbereich genauer gesagt sogar einen Tick darunter gemacht haben. Wir sehen dass es eigentlich immer so war dass es hier noch mal so eine Art Verunsicherung nach unten gegeben hat hier auch und jetzt eben zuletzt auch aber danach ging es doch eigentlich immer wieder nach oben und das sehen wir jetzt vielleicht eben auch also gerade zuletzt sehen wir ja vorletzte woche noch mal so einen richtigen schub nach oben So richtige Bewegung nach oben. Diese Woche jetzt mal wieder ein Rücksetzer. Das erinnert so ein bisschen an diese Situation hier auch da haben wir so Schübe nach oben gehabt, dann wurde es wieder abgegeben, dann ging es wieder nach oben. Also diese Trendwende, die hat sich so ein bisschen aufgebaut und auch genau das könnte jetzt wieder passieren. Das ist der Grund, warum wir den Wert jetzt auch positiv im Börsenkompass erwähnt haben. Das heißt, da schauen wir uns auch immer an, wie sieht denn die fundamentale Bewertung aus? Wie sieht denn die Chartechnische Lage aus? Da können wir auch erkennen, dass da größere Adressen eben in das Unternehmen investieren wollen, weil ansonsten macht es für uns reichlich wenig. in eine Aktie reinzugehen, wenn sie gerade noch ein fallendes Messer ist. Aber wenn wir eben hier solche positiven Trendwende-Strukturen erkennen, dann kann man das ja durchaus als langfristige Investition wieder ins Auge fassen. Ob man es dann auch als kurz- und mittelfristigen Trade machen möchte, da gibt es dann wiederum andere Chancen. darüber reden wir im Börsenkompass. Und wenn dich das interessiert, wie gesagt, schau mal im ersten Kommentar unter dem Video, da findest du die Webseite und eben auch die Möglichkeit, dich auf die kostenlose Warteliste einzutragen. Da teilen wir dann auch immer mal wieder Einblicke, Artikel oder eben auch Videos zuletzt zum Beispiel dazu wie die aktuelle Lage gerade im Halbleiterbereich sich vergleichen lässt zur .com Phase und ob wir da sehr ähnlich dran sind oder ob es doch ganz anders ist und demnächst wenn man dann auch mal wieder neue Teilnehmer aufnehmen informieren wir natürlich in der Börsenkompass Warteliste zuallererst. Also wenn dich das interessiert, trage dich gerne mal ein, da hältst du auf jeden Fall weitere Informationen und ansonsten die letzten Quartalszahlen des Unternehmens die waren eher enttäuschend, man lag unter den Erwartungen, das hat eben auch hier zu diesem Einbruch unter diesen Unterstützungsbereich geführt. Die nächsten Quartalszahlen kommen jetzt Ende des Monats, Ende Juli. Und das könnte natürlich dann dazu führen, dass die Aktie entweder einen Befreiungsschlag nach oben bekommt, falls man hier wieder Positives berichten kann, vielleicht gerade auch zum Ausblick nach vorne. Oder, falls man hier enttäuscht, könnte es natürlich auch noch mal eine Etage tiefer gehen. Was wir auf jeden Fall als positiven Effekt sehen können, ist, dass man diesen Zwischenwahlen, die ich vorhin angesprochen hatte, die als Anfang November stattfinden und dem wahrscheinlichen Sieg der Demokraten zuletzt durchaus so eine Renaissance der Gesundheitswerte zu erkennen ist. Man erkennt das jetzt nicht nur bei Striker, sondern eben auch bei anderen Werte wie zum Beispiel United Health oder Thermo Fisher, Denneher und Co. Also auch gerade die Unternehmen, die jetzt lange Zeit nicht so mitgelaufen sind, da scheint gerade wieder kapital umgeschichtet zu werden. Das sind diese klassischen Marktrotationen, auch das etwas, worüber wir im Börsenkompass bisschen genauer geschaut haben und eben auch unter die Oberfläche geschaut haben. Und davon dürfte dann eben auch Striker profitieren, wenn sich das dann eben weiterhin so darstellen sollte. Ich selbst bin am Unternehmen nicht investiert, einfach deswegen, weil ich schon in andere Medizin Technik und Diagnostikfirmen investiert bin. Ansonsten ist Striker durchaus ein interessanter Wert. Nichts, man wohl die überdurchschnittliche Rendite erwarten kann, aber durchaus eben als soliden Gesundheitswert langfristig durchaus sich etwas ins Depot legen kann, wenn man hier eben das amerikanische Unternehmen haben möchte. Ich hoffe das Video war interessant für dich. ja, hinterlasse einen Daumen nach oben. Abonniere den Kanal, falls noch nicht geschehen und schreib gerne unten in die Kommentare, wie du Striker derzeit einschätzt, ob du investiert bist und natürlich auch, welche Unternehmen ich künftig in die Abstimmung aufnehmen soll. Ansonsten Bis zum nächsten Mal, viel Erfolg an der Börse, mach's gut, bis dahin, ciao.