speaker-0: Hallo und herzlich willkommen zu Total Tierlieb, dem Podcast für kleine und große Tierfans. Hier interview ich unsere tierischen Freunde für euch. Ich bin Hanna und heute habe ich einen Gast bei mir, der aussieht, als wäre eine flauschige Wolke auf vier Pfoten hereingeschwebt. speaker-1: Besonders elegante, flauschige Wolke. speaker-0: Natürlich! Darf ich vorstellen, Ruby, die Rektor-Katze. Hallo Ruby, schön, dass du da bist. speaker-1: Ja und guten tag ich freue mich auch hier zu sein und unter uns ihr dürft ruhig einen moment staunen ich bin große auftritte nämlich gewohnt speaker-0: Das merke ich, Ruby. Und du hast es dir ja auch schon auf meinem Stuhl gemütlich gemacht. Ist es bequem da? speaker-1: ja, er ist schön weich und das Licht vom Fenster fällt hier ganz hervorragend auf mein Fell. Dieser Stuhl hat eindeutig auf mich gewartet. speaker-0: Na, dann muss ich heute wohl mal stehen. Auch kein Problem. speaker-1: Super, danke! Sehr zuvorkommend von dir! speaker-0: Sehr gerne. Ruby, bevor wir dich genauer kennenlernen, was ist denn eigentlich eine Rectol-Card? speaker-1: Eine Ragdoll ist eine große halblanghaarige Katzenrasse mit blauen Augen, seidigem Fell und einem ausgesprochen liebenswerten Wesen. speaker-0: und mit einer winzigen Portion Selbstverliebtheit, oder? speaker-1: Davon weiß ich nichts. Ich beschreibe lediglich die Tatsachen. speaker-0: Ach so, ich verstehe. Ruby, du hast ja einen ganz schön langen Weg hinter dir, ne? Also deine Rasse, kommt ja ursprünglich aus den USA. speaker-1: Ganz genau! Ich bin extra für euch angereist. Das würde ich nicht für jeden machen. Nein! speaker-0: Da fühlen wir uns doch besonders geschmeichelt. Und woher genau aus den USA kommst du? speaker-1: Die Geschichte der Ragdoll begann in den 1960er Jahren im sonnigen Kalifornien. Dort lebte eine Züchterin namens Anne Baker. speaker-0: Und hat diese Ann Baker dich eines morgens einfach in ihrem Garten gefunden? speaker-1: nicht mich persönlich. So alt bin ich nun wirklich nicht. Aber am Anfang der Rad-Doll-Geschichte stand eine weiße, langhaarige Katze namens Josephine. speaker-0: Und Josephine ist dann also so etwas wie deine Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur speaker-1: So kann man es sich ungefähr vorstellen. Ann Baker wählte Babies von Josephine aus, die besonders freundlich und ruhig waren und auffälliges Fell hatten. Mit ihnen begann sie dann, die neue Katzenrasse aufzubauen. speaker-0: Ja, wie spannend! Also dann entstand die Rektorkatze nicht plötzlich, sondern durch sorgfältige Auswahl über mehrere Katzengenerationen hinweg. Ja! speaker-1: Richtig! Und irgendwann bin dann ich entstanden. Toll, oder? speaker-0: Ja, das ist natürlich ganz besonders toll. Und irgendwann hieß die neue Rasse dann auch Ragdoll. speaker-1: Sekt! speaker-0: Ragdoll, das ist ein englisches Wort, oder? Was bedeutet das denn eigentlich? speaker-1: Ragdoll, das bedeutet auf Deutsch Stoffpuppe. Ja. speaker-0: Stoffpuppe? Hm, wie komisch. Du siehst zwar sehr weich aus wie eine Stoffpuppe, aber ich kann mir echt nicht vorstellen, dass du ruhig in einem Puppenwagen sitzen bleiben würdest, oder? speaker-1: Also, nee, nur wenn der Puppenwagen gut gepolstert ist und direkt zum Futtern abfährt. speaker-0: Ja, dann kann man schon mal eine Ausnahme machen. Ja, aber warum seid ihr denn nach einer Stoffpuppe benannt? Weil ihr so kuschelig aussieht und so ein hübsches Puppengesicht habt? speaker-1: Das auch! Aber es gibt noch einen Grund. Manche Red Dolls entspannen sich sehr stark, wenn ein vertrauter Mensch sie vorsichtig auf den Arm nimmt. Dann wird ihr Körper ganz locker, fast so wie bei einer weichen Stoffpuppe. speaker-0: Ach so! speaker-1: Aber anders als Stoffpuppen sind wir natürlich kein Spielzeug. speaker-0: Ne, natürlich nicht. Ihr seid schließlich lebendige Katz. speaker-1: Genau! Und jede von uns hat einen eigenen Charakter und nicht jede möchte getragen werden. speaker-0: Ja, das ist wichtig. Auch eine kuschelige Katze darf selbst entscheiden, wann sie nähe möchte. speaker-1: Eher richtig. Und wenn ich hochgehoben werde, müssen meine Vorder- und Hinterbeine gut gestützt werden. An den Vorderbeinen baumeln möchte ich auf keinen Fall. speaker-0: Also sollte man dich auch nicht einfach schnappen, unter den Arm klemmen und losmarschieren. speaker-1: Nein, unvorstellbar. Ich bin eine Katze von Format und kein flauschiger Aktenordner. speaker-0: Von Format, das ist ein gutes Stichwort. Ragdolls, gehören ja auch zu den größeren Katzenrassen, oder? Jedenfalls bist du ganz schön groß, muss ich sagen. speaker-1: Ausgewachsene Ragdolls können vom Näschen bis zur Schwanzspitze ungefähr 120 cm lang werden. Und manche erreichen eine Schulterhöhe von bis zu etwa 40 cm. speaker-0: das ist ganz schön groß. Also es ist länger, als ein Schulranzen von Kindern breit ist. speaker-1: und viel hübscher. speaker-0: Ja, das auf jeden Fall. Und wie schwer bist du so? speaker-1: Je nach Geschlecht und Körperbau wiegen Ragdolls ungefähr zwischen 4 und 10 kg. Kater werden meistens größer und schwerer als Katzen. speaker-0: Aha, dann kann ein großer Rektorkater ja ungefähr so viel wiegen wie ein ganz schön voller Einkaufskorb. Das ist echt nicht ohne. Und seid ihr sofort zu groß, wenn ihr zur Welt kommt? speaker-1: Natürlich nicht! Auch wir beginnen als winzige Kätzchen. Wir lassen uns mit dem Erwachsenwerden allerdings gern Zeit. speaker-0: Ja? Wie viel Zeit lasst ihr euch denn? speaker-1: Eine Ragdoll kann drei bis vier Jahre brauchen, bis sie vollständig ausgewachsen ist. Drei bis vier Jahre? Ja, richtig gehört! speaker-0: Andere Katzen, erreichen ihre endgültige Größe ja oft schon ein bisschen früher, ne? speaker-1: große Kunstwerke brauchen eben Zeit. speaker-0: Das war klar. Und deine tiefblauen Augen, sind die auch typisch für Ragdolls? speaker-1: Ja, blaue Augen gehören zu unserem typischen Aussehen. Meine erinnern mich persönlich an zwei funkelnde Bergseen. speaker-0: Ein bescheidener Vergleich. Und neben deinen auffälligen Augen fällt natürlich auch sofort dein Fell auf. Das ist ja halblang und sieht einfach unfassbar weich aus. speaker-1: Ja, das ist es auch. Du darfst gerne einmal über meinen Rücken streichen. Aber bitte langsam und mit der Fellrichtung. speaker-0: Ja, natürlich. das fühlt sich wirklich richtig seidig an, wie schön. speaker-1: Danke! speaker-0: Wenn ihr übrigens auch wissen wollt, wie Ruby aussieht, dann klickt doch mal auf den Link in den Show Notes und schaut euch ihr Bild an. speaker-1: Ja, das unbedingt. Ich bin echt ein Hingucker. Und auf dem Bild sieht mein Fell auch besonders toll aus. Ich habe es dafür extra lange in Form gebracht. speaker-0: Das sieht man auch. speaker-1: Ja, Schönheit ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. speaker-0: Auf jeden Fall und du nimmst diese Aufgabe besonders ernst. speaker-1: Verstehen speaker-0: Ruby, in welchen Farben gibt es Ragdolls denn alles? speaker-1: Also unser Fell kann zum Beispiel dunkle braune, grau-blaue, rötliche oder cremefarbene Bereiche haben. Dazu kommen verschiedene Zeichnungen mit Namen wie Colorpoint, Mitted und Bicolor. speaker-0: also diese Namen, klingen jetzt ein bisschen kompliziert, ich sagen. Kannst uns die noch ein bisschen genauer erklären? Natürlich. speaker-1: Natürlich! Bei Color Points sind unter anderem Gesicht, Ohren, Beine und Schwanz dunkler als der restliche Körper. speaker-0: also ähnlich wie bei dir, speaker-1: Genau! Diese dunkleren Stellen nennt man Points, also Farbpunkte. speaker-0: Und was bedeutet mithit und was Bicollo? speaker-1: Mittelt bedeutet, dass die Katze zusätzlich weiße Pfoten hat, die wie kleine Handschuhe aussehen. süß! Und bei Bicolor sieht man im Gesicht oft eine weiße Fläche in Form eines umgedrehten V. wie cool! speaker-0: Dann gleicht also keine Rectol-Katze ganz genau der anderen. Genau! speaker-1: aber jetzt kommt ein besonders überraschender Fakt. ja? Ja! Ragdoll-Kätzchen werden weiß geboren. echt? Jaja! speaker-0: Also auch die, die später ein dunkles Gesicht und dunkle Ohren bekommen. speaker-1: Ja, ihre Farben entwickeln sich erst nach und nach. speaker-0: Wie spannend. Und wie funktioniert das? speaker-1: Unser Fell besitzt so etwas wie ein eingebautes Farbthermometer. Im warmen Bauch der Katzenmama bleiben die Kätzchen zunächst weiß. Nach der Geburt werden kühlere Körperstellen wie Ohren, Gesicht, Beine und Schwanz mit der Zeit dann dunkler. speaker-0: Also das heißt, die Temperatur hilft mit, deinen Fellmuster sichtbar zu machen. speaker-1: Exakt! Die endgültige Farbe entwickelt sich langsam und kann sich im Laufe des Lebens noch etwas verändern. speaker-0: dann warst du als Baby also ein kleines weißes Überraschungspaket. speaker-1: Ein sehr niedliches Überraschungspaket. Vermutlich das niedlichste weit und breit. speaker-0: Vermutlich. Euer schönes Fell, das macht aber bestimmt auch ganz schön Arbeit, oder, Ruby? speaker-1: Ja klar. Mein Fell sollte regelmäßig gebürstet werden, damit lose Haare entfernt werden und keine Knoten entstehen. Besonders hinter den Ohren, unter den Vorderbeinen, am Bauch und an den Hinterbeinen schaut man besser genau hin. speaker-0: Und wie oft muss man euch dann bürsten? speaker-1: So ein bis zwei Mal pro Woche wäre gut. speaker-0: Und wenn man früh damit anfängt, kann das Bürsten bestimmt auch zu einem ganz schönen gemeinsamen Ritual zwischen dir und deinem Mensch werden, oder? speaker-1: Wenn es sanft geschieht, bin ich durchaus einverstanden. Hinterher erwarte ich allerdings Lob und eine angemessene Bezahlung. speaker-0: Aha, in Katzenleckerlis etwa. speaker-1: Was denn sonst? Briefmarken? Ja! speaker-0: ja, also leckerlies. Ja, und muss eine Ragdoll auch gebadet werden? speaker-1: Normalerweise kümmern wir Katzen uns selbst unsere Körperpflege. Ein Bad ist nur in besonderen Fällen nötig. speaker-0: Und was wäre so ein besonderer Fall? speaker-1: Zum Beispiel wenn etwas sehr klebriges oder etwas gefährliches im Fell hängt. Dann sollten Erwachsene aber auch unbedingt tierärztlichen Rat einholen. speaker-0: Ja, das wäre dann wohl besser. Das hört sich ja dann nicht so gut an. Und zu eurer Pflege gehören ja auch noch Zähneohren und Krallen, oder? speaker-1: Exakt! Erwachsene sollten regelmäßig nachsehen, ob alles gesund aussieht. Und für die Krallen brauche ich stabile Kratzmöglichkeiten und nicht etwa das neue Sofa. speaker-0: Ha? Warum schaust du dabei so unschuldig, Rumi? Hast du etwa schon Erfahrungen mit neuen Sofas und Kratzen gemacht? speaker-1: eventuell ist mir da mal ein kleiner Ausrutscher passierbar. speaker-0: je, ich verstehe. Da waren deine Menschen sicher nicht so begeistert, oder? speaker-1: Nee, aber es konnte mir auch niemand nachweisen. Also nichts passiert. speaker-0: Du Schlingel! Also ein bisschen verschmitzt bist du und sehr selbstbewusst. Ja! Das hab ich ja schon gemerkt. Aber sonst gelten Rektor-Katzen ja auch als sehr ruhig, freundlich und menschenbezogen, stimmt das? speaker-1: Viele von uns suchen gern die Nähe ihrer Menschen. Wir sitzen neben ihnen, beobachten sie und folgen ihnen manchmal von Zimmer zu Zimmer. Ich speaker-0: Wie ein kleiner, flauschiger Schatten. Wie- speaker-1: eine persönliche Assistentin. Ich überwache wichtige Tätigkeiten. Zähneputzen, Hausaufgaben, Kochen und das Öffnen von Kühlschränken. speaker-0: Und hilfst du dann auch bei den Hausaufgaben? Selbst! speaker-1: Ich lege mich auf das Heft, damit niemand durch unnötiges Schreiben überfordert wird. Ja, finde ich. speaker-0: Sehr hilfreich. auch. Ruby, wegen ihrer Anhänglichkeit werden Rectorkatzen manchmal auch mit Hunden verglichen, speaker-1: Ja, manche von uns begrüßen ihre Menschen an der Tür, folgen ihnen durchs Haus oder lernen sogar, ein Spielzeug zurückzubringen. speaker-0: Eine Katze, apportieren kann? Durchaus! speaker-1: Du wirfst eine leichte Stoffmaus, ich hole sie und anschließend darfst du sie wieder werfen. So trainiere ich den Menschen. speaker-0: Ich dachte der Mensch trainiert die Katze. speaker-1: Das glauben Menschen gern. ja. speaker-0: Und sind alle Ragdolls so? speaker-1: Hm, nicht unbedingt. Jede Katze hat natürlich auch ihre eigene Persönlichkeit, ihre eigenen Erfahrungen und ihre eigenen Vorlieben. Manche sind total verschmust und andere brauchen mehr ihre Ruhe. speaker-0: Hm, also so wie bei uns Menschen. Und woran merkt man, wenn ihr eure Ruhe braucht? speaker-1: Zum Beispiel, wenn meine Ohren zur Seite gehen, mein Schwanz unruhig zuckt oder ich mich zurückziehe, dann brauche ich ganz klar eine Pause. speaker-0: Ja, das ist gut zu wissen. Und eignen sich Rektors auch gut für Familien mit Kindern? speaker-1: Viele Ragdolls können wunderbare Familienkatzen sein, weil sie häufig freundlich, sozial und geduldig sind. Das klappt aber nur, wenn alle respektvoll mit der Katze umgehen. speaker-0: Ja, das ist wichtig. Also kleine Kinder und Katzen sollten beim Spielen dann wahrscheinlich eher von Erwachsenen begleitet werden, oder? speaker-1: Ja, Kinder dürfen lernen, mich sanft zu streicheln, nicht am Schwanz zu ziehen und mich niemals beim Schlafen, Fressen oder auf der Katzentoilette zu stören. speaker-0: total klar. Die Katzentoilette ist ein Privatbad. speaker-1: Genau, selbstverständlich. Gespräche oder Kuschel-Einheiten brauche ich dort grundsätzlich nicht. speaker-0: Sehr verständlich. Und bist du außer auf dem Katzenklo sonst auch gerne mal länger allein? speaker-1: Nee, eher nicht. Viele Ragdolls genießen Gesellschaft und können sich langweilen oder einsam fühlen, wenn sie regelmäßig sehr lange allein sind. speaker-0: Okay, dann sollte eine Familie also vor eurem Einzug gut überlegen, ob sie genügend Zeit für Spielpflege und Nähe hat. speaker-1: Ja, und manchmal ist eine passende zweite Katze eine gute Gefährte. speaker-0: das ist auch ein guter Tipp. speaker-1: Aber ob zwei Katzen dann zusammenpassen, hängt immer von ihrem Alter, ihrem Charakter und einer behutsamen Zusammenführung ab. speaker-0: Ja, das macht Sinn. Und was brauchst du deinem Zuhause sonst noch, damit du dich wohlfühlst? speaker-1: Gemütliche Schlafplätze, Verstecke, Kratzbäume, erhöhte Aussichtspunkte, Spielzeug, saubere Katzentoiletten und natürlich meine Menschen. speaker-0: Und was ist mit dem Futternapf? speaker-1: Hab ich den etwa vergessen? Dann möchte ich diese schwere Panne sofort korrigieren. Ich brauche natürlich auch einen Futternapf. Einen gut gefüllten, genau zu sein. speaker-0: Klar. Und was kommt da so rein? speaker-1: Ragdolls brauchen wie alle Katzen ein geeignetes, ausgewogenes Katzenfutter. Katzen sind Fleischfresser und benötigen bestimmte Nährstoffe, die genau auf sie abgestimmt sein müssen. speaker-0: Hm, das klingt gut. Und könntest du auch einfach vom Familientisch mitessen? speaker-1: Nein, menschliches Essen kann zu salzig, zu fettig und sogar gefährlich für Katzen sein. speaker-0: Ja, das ist gut zu wissen. Und auch Kuhmilch ist für Katzen ja oft keine gute Idee, oder? Obwohl man das in Bilderbüchern oder Filmen ja häufig sieht. speaker-1: Ja genau, gut, dass du es sagst. Viele Katzen vertragen normale Kuhmilch nicht gut und bekommen davon Bauchweh oder Durchfall. Frisches Wasser ist viel besser. speaker-0: Ja, und weil eure großen Augen beim Betteln bestimmt auch sehr überzeugend sein können, sollten Erwachsene bestimmt auch ein bisschen mit den Portionen aufpassen, oder? Also beim Futter. speaker-1: Meine Augen betteln nicht. Sie führen freundliche Verhandlungen. Aber du hast recht. Wir sollten nicht zu viel essen, weil das sonst zu Übergewicht führen kann. Futtermenge, Alter, Gesundheit und Bewegung müssen immer zusammenpassen. speaker-0: Bewegung klickt nach einem guten Thema. Wie du hier so auf meinem Stuhl flätst, da wirkst du jetzt schon sehr entspannt. Aber du bist ja bestimmt auch sportlich, oder? speaker-1: Natürlich! Nur weil ich gern auf deinem Stuhl oder einem Sofa liege, bedeutet das nicht, dass ich unsportlich bin. Ich teile meine Kräfte lediglich klug ein. Beim Spielen zum Beispiel bewege ich mich besonders gern. speaker-0: Welche Spiele magst du so? speaker-1: Spielangeln, Stoffmäuse, Bälle und Fummelbretter finde ich spannend. Besonders gern schleiche ich mich an eine Beute heran, springe und fange sie. speaker-0: das klingt sehr aufregend. Ist es auch! speaker-1: Man sollte nur bedenken, dass Hände und Füße nicht zum Jagdspielzeug werden. Sonst lernt eine Katze möglicherweise Menschen zu kratzen oder zu beißen. speaker-0: nee, das wäre ja ganz übel. speaker-1: Das wollen wir ja nicht. speaker-0: Und kann man einer Rectal eigentlich auch Regeln oder kleine Tricks beibringen? speaker-1: Ja, Katzen lernen sehr gut. nur, wenn sich das Lernen für sie lohnt und freundlich abläuft. speaker-0: und wie könnte das aussehen? speaker-1: Wenn ich auf meinen Namen reagiere oder freiwillig in die Transportbox gehe, brauche ich sofort Lob, ein Spiel oder ein kleines Leckerli. So verstehe ich, welches Verhalten erwünscht ist. speaker-0: Sehr gut, dann sollte man also lieber nicht durch Schimpfen erziehen, oder? speaker-1: Nein! Angst und Strafen helfen nicht. Das kann das Vertrauen beschädigen und bringt uns auch nicht wirklich was bei. speaker-0: Ja, das verstehe ich. Und gibt es gesundheitlich etwas, worauf man bei euch workplace besonders acht geben sollte? speaker-1: Wie jede Katze kann auch eine Ragdoll krank werden. Bei unserer Rasse kann unter anderem eine Herzkrankheit namens Hypatrophekademiopathie auftreten. Was? speaker-0: Hypertrophönöser... speaker-1: Ja, das ist echt ein schwieriges Wort. Deshalb wird das auch oft mit HCM abgekürzt. speaker-0: Na ja, das ist deutlich leichter. Ja! speaker-1: Dabei wird der Herzmuskel zu dick und kann nicht mehr so gut arbeiten. Deshalb sind regelmäßige Untersuchungen in der Tierarztpraxis sehr wichtig. speaker-0: Ja, das macht Sinn. Und woran merkt man, dass eine Katze vielleicht krank ist? speaker-1: Zum Beispiel, wenn sie plötzlich nicht mehr frisst, sich stark zurückzieht, ungewöhnlich atmet, Schmerzen zeigt, häufig er bricht oder sich ganz anders verhält als sonst. Dann sollten Erwachsene schnell tierärztlichen Rat holen. speaker-0: Ja, weil Katzen verstecken ihre Schmerzen ja auch oft ziemlich gut, oder? speaker-1: Ja, wer seine Katze gut kennt, bemerkt kleine Veränderungen eher. Aufmerksamkeit ist deshalb eine besonders wichtige Form von Tierlieb. speaker-0: Ja, das hast du schön ausgedrückt. Wow, Ruby, ich habe heute echt super viel über dich und deine Rektor-Familie gelernt. speaker-1: Toll! Über uns gibt's ja auch ganz viel Spannendes zu erfahren. speaker-0: Ja, auf jeden Fall. Zum Beispiel, dass ihr aus Kalifornien kommt, recht groß für Katzen seid, nach einer Stoffpuppe benannt seid, ihr ganz wundervoll aussieht und besonders tolles Fell habt und dass ihr euch manchmal so ein bisschen wie ein Hund benehmt, wenn ihr euren Menschen folgt oder Spielzeuge apportiert. speaker-1: Genau! Und es gibt noch so viel mehr! Davon erzähle ich euch, wenn ihr Glück habt, vielleicht ein anderes Mal. speaker-0: Na, das wär uns eine ganz besondere Ehre. Wenn ihr noch mehr über so tolle Tiere wie Ruby erfahren wollt, dann hört euch doch gerne auch die anderen Folgen an. speaker-1: Dafür habe ich gerade keine Zeit. Ich muss mich jetzt erstmal ein bisschen räkeln. speaker-0: Ja, das klingt nach einem guten Plan. Danke dir liebe Ruby, dass du da warst und uns so viel über euch Rektorkatzen erzählt hast. speaker-1: Sehr gern. Übrigens, Hanna, deinen bequemen Stuhl kannst du mir mit nach Hause schicken, wenn ich gehe. Den würde ich gerne behalten. speaker-0: Reden wir nochmal drüber, Ruby. Jetzt verabschieden wir uns aber erstmal. Vielen Dank euch fürs Zuhören, ich hoffe ihr hattet genauso viel Spaß wie ich und habt viel lernen können. speaker-1: Stimmt, ich bin ja eine tolle Lehrerin. Tschüss, ihr Lieben, und vielleicht bis bald. Bye bye! speaker-0: Tschüss und bis zum nächsten Mal beim Total Tier Lieb Podcast!