speaker-0: Vertrau auf dich selbst und sei mutig. Wenn du's machen willst, dann mach es. bin auch ein richtiger Angsthase. Und ich bin trotzdem in den Käfig gestiegen. Die Grenzen von anderen sind nicht deine Grenzen. Und Gott sei Dank hab ich nie darauf gehört, was andere Leute mir empfohlen haben. Zu dem Zeitpunkt war das dann mit dem Geld konnte man in Deutschland gut klarkommen, in Irland nicht. Ich glaub, ich hab vier Jahre mit der gleichen Trainingshose trainiert. Und in erster Linie sind wir als Erwachsene dafür zuständig, einen Raum zu gestalten, der sicher ist. Wir kämpfen hier gegeneinander und ja, es rollen Tränen und es tut auch mal weh. Willkommen im echten Leben. speaker-1: Willkommen bei Stark für Kinder. Heute bei uns eine Frau, deren Herz Königsblau und Weiß schlägt, Mandy Monster Böhm. Von der Klassensprecherin und dem Leistungskurs Sozialpädagogik zu Industriemechanikerin und Profiboxerin. sowie einzigen deutschen Frau in der UFC. Da werden wir vielleicht gleich bisschen was zu sagen, was das überhaupt ist. Ihr Lieblingsgriff ist der Rear Naked Shoke. Auch hier werden wir bestimmt darüber sprechen, was es damit auf sich hat. Und gleichzeitig schafft sie es in der Monster Academy, einem Ort, an dem wir heute auch dieses Interview aufdrehen für Kinder und Jugendliche. Also sie schafft ein Ort für Kinder und Jugendliche, der Sicherheit und Struktur bietet. speaker-2: Ja, Mandy, und deine Neffen, die dürfen deine Kämpfe niemals live sehen. Nur eine Wiederholung und auch nur dann, wenn alles gut gegangen ist. Du brennst für den Kampfsport, du liebst dieses Thema und ich bin voller Vorfreude da einzusteigen, weil ich glaube, wir können gemeinsam sehr viele Dinge heute besprechen, die wichtig sind für die Kinder, für die Jugendlichen, vielleicht ja für die Menschen. speaker-1: Herzlich Willkommen, Mandy! speaker-0: Ja, ich freue mich hier sein zu dürfen. Ich finde die Arbeit, ihr leistet, sehr, wichtig. Richtig. ich glaube, wir sitzen da im selben Boot und ich freue mich auf den Podcast. Ich freue mich auf die Zeit mit euch. speaker-1: Let's start. Ich habe so eine Frage und da gehen wieder Grüße raus an Christine. Christine, du bereitest das immer so wunderbar vor. Ich probiere auch heute, mich wieder so gut es geht daran zu halten. Mandy, viele denken bei Kampfsport zuerst an Brutalität. Das kann ich bestätigen. Auch damit wurde ich oft konfrontiert und gebrochenen Nasen. Aber das eigentliche Thema ist ja irgendwie nicht Gewalt, sondern Haltung, Disziplin und vielleicht auch der Umgang mit Angst. Aber warum denkst du, wird das immer noch so sehr übersehen in unserer Gesellschaft? speaker-0: Ich glaube ganz klar, die Leute sehen immer nur den Tag der Abrechnung, der Tag, wo wir uns gegenüber stehen und gegeneinander kämpfen. Und selbstverständlich hat Kampfsport auch was mit Brutalität zu tun. Es sind zwei Athleten, die sich gegenüber stehen und so schnell wie möglich versuchen, den anderen auszuschalten, ohne jeden Zweifel. Es ist brutal. Es ist ein Game, das nicht verzeiht. Aber ich glaube, wie so oft im Leben der Weg ist das Ziel und das, was uns Kampfsport beibringt und lehrt, ist so viel mehr als am Ende des Tages zu versuchen, einen Gegner technisch auszuloten und zwar Disziplin, über seine Grenzen zu gehen. Man macht, man lernt jeden Tag etwas, entweder über sich selbst oder über andere. Und man lernt auch, ja, das Ego mal zur Seite zu schieben. So Disziplin ist die eine Sache, aber auch Resilienz zum Beispiel ein wichtiges Thema. Auch etwas, was wir versuchen unseren Kindern beizubringen, ist etwas, was du im Kampfsport nämlich sehr schnell lernen musst. Ansonsten kommt man nicht sehr weit. Denn harte Arbeit und Durchhaltevermögen, das ist das, was du brauchst, ⁓ erfolgreich im Sport zu werden. speaker-1: Ich finde, dieses ganze Thema Kampfsport beschäftigt mich ja auch. Wir haben im Vorgespräch schon darüber geredet. meine, du, Jana, hast Fußball gespielt, sehr hochklassig, also auch immer Sport gemacht. Bei mir war es Wing Chung und Taekwondo und jetzt irgendwie so bisschen Boxen. genau. Schon gemacht. Hast du auch gemacht. Dieser Stand, den fand ich immer etwas komplex. Und wir reden so oft auch darüber und ich würde es auch einfach hier mal in die Runde geben wollen. Was speaker-0: Aber auch wie... speaker-1: Ähm, würde passieren, wenn Kinder wirklich dieses intrinsische Ich-will-raufen-und-rangeln, weil ich glaube, das wollen Kinder. wollen raufen, die wollen ringen, die wollen sich messen. Was würde passieren mit Kindern, wenn wir ihnen das einfach ermöglichen? Das kommt noch dazu. Ja, voll. speaker-2: Ich glaube, das wollen nicht nur Kinder. speaker-0: Was würde passieren, wenn wir uns, wir haben ja unterschiedliche Altersklassen und gerade bei unseren Kindergartenkindern, ich habe ja hier meine Schmusebrille, die 3- bis 5-jährigen und wenn man sich einmal da auch anguckt, Entwicklungstechnisch, was die Kinder brauchen, die Kinder möchten in Kontakt gehen und Ringen und Rangeln ist nicht gleich Aggression, sondern es ist, ich komme in Kontakt mit dir, ich trete in Beziehung und in Verbindung mit dir und wenn man denen das zulässt und ermöglicht, Dann entsteht dadurch Beziehung und Bindung und so ein Band, wo man auch ganz toll lernen kann, seine Grenzen zu kommunizieren. Ich ringe hier mit den Kindern, die gehen auf mich los. Das tollste Spiel ist hier alle gegen Mandy. Ich sage mal, nein, ihr habt keine Chance gegen mich. Ich schleure die dann durch die Gegend und wir haben ja so einen coolen Ehrenkodex und Stop heißt Stop. Wenn ich sage Stop oder wenn ich nur so mache, dann bedeutet das, Das Spiel ist vorbei. Mandy hat keine Lust mehr. Und so lernen die zum einen mit mir in Kontakt und in Verbindung zu treten, aber zum anderen auch die Grenzen von anderen Leuten zu respektieren. Untereinander, aber auch mit Erwachsenen. speaker-1: Und hast du da in der Elternschaft quasi immer nur positiven Zuspruch oder gibt es auch Leute, sagen so, ⁓ nee, mein Kind wird dir zum Schläger gemacht. speaker-0: Nein, also zum Schläger wird hier überhaupt niemand gemacht und ich glaube, ist auch so eine Misskonzeption in den Köpfen der Leuten. Wir haben hier Probetraining und wir wollen, dass die Eltern mit den Kindern hier hinkommen, dass sie sich das anschauen, dass sie das mit den Kindern besprechen, denn wir haben Bock mit einer Gruppe zu arbeiten, die auch Bock hat. Also für uns ist es wichtig, dass die Kinder wollen, aber dass die Eltern auch sehen, was hier überhaupt abgeht. Und selbst der Schläger, der hierher kommen würde, der wird hier seinen Platz finden. Ich denke, das kann genau nämlich das ist. Du findest sehr sehr schnell deinen Platz. Denn es gibt eine Hierarchie, es gibt Leute, die sind unfassbar gut, technisch versiert. Und das sind die Leute, von denen du vielleicht nicht denken würdest, dass es diejenigen sind, die dir deinen Platz gleich zeigen. Weil das ist dann auch unter Umständen derjenige, der mit der Brille normalerweise in der Klasse sitzt und ruhig und zurückhaltend ist. Der zeigt dann dem Schulhof Frau die mal ganz ganz schnell. Du bist vielleicht ein cooler Klopper draußen. Ich sag immer Täter suchen sich auch gerne Opfer, aber hier laufen halt auch keine Opfer rum. Und ich glaube, ein Schläger... Den würde ich sehr, gerne hier aufnehmen. Nein, ich meine es ernst. Das ist genau der richtige Platz. Die Kinder lernen hier, was Respekt bedeutet. Und die werden hier auch erst einmal respektiert. Man geht ja immer davon aus, der Schläger oder der Täter ist der Böse. Aber wenn wir dann auch nochmal irgendwie die systemische Brille aufsetzen, dann ist es das, was die in ihrem Ursprungssystem ganz oft gelernt haben und das, was die dann weitergeben. speaker-2: Und ja, auch das, die Kinder die ganze Zeit machen. Du hast es so schön gesagt, alle gegen Mandy. Alle gegen einen. Such uns den Stärksten aus der Gruppe und gegen den wollen wir kämpfen. Wir wollen uns orientieren und der wird schon irgendwann sagen, es stoppt, weil ich kann mich ja darauf verlassen, dass dann irgendwas ... Also, meine, Kind, was auf dich zu läuft, oder wenn man mit seinem Papa, Opa, Freunden gespielt hat, man hat sich die großen, starken Jungs ausgesucht, mit denen man raufen wollte. Weil man wollte ja auch zeigen, dass man stark ist. immer so den Stärksten gesucht, ⁓ sich wieder messen zu können. glaube, dieses Messen und dieses Wettkämpfen wollen und auch diese Grenze dann zu finden, das steckt ja sowieso in den Kindern drin. Und das, was du gerade gesagt hast, Mandy, ist dieses, wenn jetzt diese Schlägertypen oder die, die diesen Stempel bekommen haben, an so einem Ort landen, dann ist ja eher die Frage, gehört so ein Ort nicht auch in den Kontext Kinderbegleitung und Schule und Kindergarten und überall hin, weil ich bin ja eingestiegen vor, also 2000 Mit der Sport- und Spielakademie hatte meinen Teilbereich Raufen und Ring. Die Antworten der Eltern zu der Zeit auf dieses Angebot waren, wann haben wir denn kratzen und beißen, wenn wir mit Raufen und Ring anfangen. Da ist ja noch viel dazwischen zu leisten. auch wirklich genau das, was wir eben schon so kurz zusammengetragen haben. Wir müssen auch das Durchhaltevermögen haben, immer wieder über das Thema zu sprechen, immer wieder zu zeigen, was es bedeutet und den Kindern immer mehr zuhören. in der Schule sitzen und die Kinder fragen, was braucht ihr, dann sind die Antworten der Kinder ein Boxsack und ein Raum zum Kämpfen, also ein Raum zum Starksein. speaker-0: Hm. speaker-1: Eine Geschichte, die war sogar in so einer Schule, die würde ich dir gerne erzählen und mal gespannt, wie du das auch aus deiner wirklichen Kampfsporterfahrung hast. Da saß mir in der Tourenhalle und da sagte ein Junge so, ja was bräuchten wir wären einen Ring, also einen Ring zum Ringen. Und dann habe ich gesagt, ja, coole Idee. Aber warum dürft ihr das denn nicht? Wird ihr nicht erlaubt? Und dann sagte ein Kind, was er nicht versteht, ist, einen Fußballplatz wird erlaubt auf dem Schulhof. Und er meinte dann so, und das verstehe ich nicht, weil Fußball ist ja auch ein Kampfsport. Also man grätscht, man läuft ineinander und er sagte, es verletzen sich viel mehr Menschen beim Fußball als beim Ringen. Aber beim Ring haben die Erwachsenen Angst, dass uns was passiert. Und er sagte so sinngemäß, I don't get it. wie siehst du das? speaker-0: Ich verstehe es halt auch nicht. Wenn ich die Kinder frage, die kommen hier hin. Ist genau die gleiche Situation. Oder ich bin auch an Schulen und mache da so Gewaltpräventionssachen. Und das erste was ist, wann boxen wir, ziehen wir Handschuhe an, dann kämpfen wir gegeneinander. Und dann sage ich so, ⁓ ich muss erst mal gucken. Ich weiß, ihr braucht Bewegung und Spiel und Spaß. Ich brauche Vertrauen und ich brauche Verantwortung. Und ich glaube, da ist das Ding so die Verantwortung. Keiner möchte die Verantwortung dafür übernehmen. Und in erster Linie sind wir als Erwachsene dafür zuständig. einen Raum zu gestalten, der sicher ist. Wir kämpfen hier gegeneinander. ja, es rollen Tränen und es tut auch mal weh. Willkommen im echten Leben. Ja, also ich weiß nicht, wovor, wie die Kinder da schützen möchten. Manchmal habe ich so das Gefühl, die Kinder sollen von allem abgeschirmt werden. Aber was bringt uns das fürs echte Leben? Kann ich nicht nachvollziehen. Wenn die Kinder ringen und raufen wollen, dann sag ich, das hier ist der Rahmen. Ich bestimme den Rahmen, in dem könnt ihr euch bewegen. Ich muss euch vertrauen dafür. Ich möchte, dass ihr Verantwortung für euch selbst übernehmt. Stop sagt, jeder, stoppt, der ist immer noch männlich. Wenn mir was wehtut, dann kommuniziere ich. Und wenn ein anderer stoppt, sagt, dann hör ich auf. Was mache ich, wenn sich jemand wegdreht oder Aua sagt, dann hör ich auf, Mandy. Korrekt. So. Und dann stelle ich da eine Pausenaufsicht, dann erklären wir die Regeln und dann geht die Party los. ein einziges Mal hat sich ein Kind hier verletzt und das war, als wir über Pratzen gesprungen sind und die gestapelt haben. Also ja. speaker-1: ist mehr Hindernislauf als Kampfsport in dem Fall. speaker-0: Wir brauchen die Handworte. speaker-2: Der höchste Anspruch an Rhythmus, Orientierung und Koordination. Was du gerade gesagt hast, auch nochmal, also die Kinder in der Schule aktuell, ich gebe jetzt mal, das trifft ja auch nicht wieder auf alles zu im System, aber es gibt Momente, da ⁓ Erwachsene wir spielen hier nicht mit dem Ball, weil der ist zu hart. Dann könntest du den abbekommen und dann packen wir ihn lieber Wechsel. Lederbälle brauchen wir nicht, weil die sind gefährlich. Beim Fußball tritt man sich auch mal gegen Schiebein und dann haben wir eine Emotion zu begleiten. ist ein bisschen, sind denn die Erwachsenen die, die die Emotionen nicht aushalten, weil ihnen die Erfahrung fehlt. Also weil sie selber gar nicht so in diesen ganzen... Weil wenn das alle machen würde, würde es allen besser gehen. Dann würde sich ja eine Gruppe ganz anders formen. Weil du hast es so schön gesagt, Kinder suchen Sicherheit in Gruppen auch und sie messen sich die ganze Zeit, ist hier der nächste. Wir haben vier Kinder zu Hause, das ist nur ein Rudel. Die gucken genau, wer ist hier der Stärkste. Gestern saß mein Sohn vor uns und die bestimmt immer. Die ist auch die größte. speaker-0: Du kannst gucken, was ist das Problem. Ich unterrichte ja alles, von drei Jahre bis erwachsene Frauen. ich mache auch Erwachsenenkurse, mache Lehrerfortbildungen. wie fühlst du dich? Wie fühlst du dich? Ich? Du fühlst dich stark. Siehst du, die meiste Antwort ist gut oder schlecht. speaker-2: stark. speaker-0: Wie sollen Erwachsene Gefühle begleiten, die Gefühle nicht benennen können und Bedürfnisse nicht erkennen? Das ist halt ein großes Problem. Es soll leicht sein und es soll... Es ist nicht meine Aufgabe, die Emotionen der Kinder zu begleiten. Ich bin hier, ⁓ den Lesen und Schreiben beizubringen und rechnen. Aber das Problem ist, die Erwachsenen, die den Auftrag haben, die Kinder in ihren Gefühlen zu begleiten, die können sich selbst in ihren eigenen Gefühlen nicht begleiten. Und das ist der Punkt. Wie sollen Lehrkräfte Aufgaben übernehmen, die sie für sich selbst nicht übernehmen können? Also da sehe ich einfach ... mit Sicherheit nicht jeder Lehrer. sehe auch, es kommt eine neue Generation, junge Lehrer, die sind da schon ein bisschen anders drauf. Aber wenn wir uns das anschauen, warum habe ich das denn gelernt, meine Gefühle zu kennen, zu benennen, Bedürfnisse mir anzuschauen, weil ich mich selbst auf den Weg gemacht habe, weil mir das wichtig war, ja, gut, schlecht und ich weiß gar nicht, was ich eigentlich brauche, damit es mir besser geht. Der Weg ist das Ziel und das ist etwas, was mir zum Beispiel auch meine Karriere mitgebracht hat. dem Weg nach oben gab es einfach Punkte, an denen ich lernen muss, Dinge anders zu machen als sonst, weil ich sonst zerbreche. Das ist so bisschen auch aus dieser Komfortzone rauskommen. Und ich glaube, Komfortzone ist auch so ein Ding beim Ringeln und Rangeln und beim Kämpfen und beim sich ausprobieren und zu merken, man läuft vielleicht auch mal gegen eine Wand. dann gibt es halt zwei Optionen. Ich gebe auf und manchmal habe ich das Gefühl, unsere Kinder werden so ein bisschen in diese Richtung. Erzogen, weil wenn Dinge nicht sofort funktionieren, dann passiert Folgendes. Ich kann das nicht und ich will das nicht und ich mach das auch nicht und ich probiere das auch nicht nochmal. Außer die werden von Anfang an in eine Richtung begleitet, wo Scheitern kein Problem ist. Ja, Scheitern ist Wachstum. Verlieren ist ein Privileg, weil man sich erstmal die Situation, in der man verlieren kann, überhaupt erarbeiten muss. Man braucht Mut. Man braucht... Das sage ich mal zu den Kindern. Was braucht ihr? speaker-2: und ein Wachstum auch. speaker-0: ⁓ die Sachen zu machen. Mut und Vertrauen. Mut und Vertrauen. Vertrau auf dich selbst und sei mutig. Wenn du's machen willst, dann mach es. Ich bin auch ein richtiger Angsthase. Und ich bin trotzdem in den Käfig gestiegen. speaker-1: Da würde ich direkt mal rein wollen, weil ich finde, ist jetzt ein schöner Moment, wo wir vielleicht mal so bisschen so eine Retrospektive machen können von dir. Weil die, dich jetzt gar nicht kennen, ich hab's einleitend gesagt, UFC. Fighting Championships. Also die höchste Liga, kann man das so sagen, ne? Der Welt für die Mixed Martial Arts, also gemischte Kampfkünste, wo halt alles erlaubt ist. Treten, schlagen, würgen, also... speaker-0: Klingen, Boxen, Treten, Elbogen, Knie. Was nicht erlaubt ist, ist Kratzen und Beißen. Deshalb, liebe Eltern, macht euch keine Sorgen. Wenn wir ringen und raufen, Kratzen und Beißen ist nicht erlaubt. Nie. speaker-1: Wie war dein Weg dahin? wo aufgewachsen in Königsblau und Weiß, in Gelsenkirchen. Das heißt also Zechenkultur hast du noch mitbekommen. Arbeiterklasse. Arbeiterklasse, da bist du aufgewachsen in dieser Gegend, Ruhrgebiet. Und wie ging es dann aber los? Wann hast du mit Kampf-Sport angefangen? speaker-0: Wiege bis ins Graf. sehr, sehr spät. glaube, 18 oder 19 habe ich erst mit Kampfsport angefangen. Ich bin einfach so das typische, ja, ich denke schon, dass ich ein typisches Gelsenkirchener Arbeiterkind bin. Ich habe sehr viel Sport getrieben, auch als Kind schon. Ich habe Leistungstouren gemacht. Ich war dann auch richtig gut. Dann habe ich angefangen zu tanzen. Irgendwann kamen so die Jugend dazwischen. Dann habe ich gedacht, okay. gar keinen Bock, ich mach gar nichts. Und dann war das aber, ja, ich bin ein sehr energetischer Mensch. Ich glaube, wenn ich jetzt in dieser Zeit aufwachsen würde, würde man mich direkt mit ADHS diagnostizieren. Für mich ist es nicht wichtig, weil ich mich gut kenne und ich weiß, was ich brauche, ⁓ mich zu regulieren. Aber die Energie musste irgendwo hin und dann habe ich gedacht, ⁓ guck mal her. Da lief UFC noch auf DSF nachts, bevor das verboten worden ist. Das war auch die Also die UFC gibt es seit 30 Jahren. Erste Show war 2001. Und das war auch irgendwie so was, was mich gecatcht hat. Kampfsport stand damals noch ein bisschen für was anderes. war so, ja, Disziplin. Die Leute respektieren dich, du bist Kämpfer. Vielleicht haben die auch bisschen Angst vor dir. Für mich war immer sehr, sehr wichtig, stark zu sein, um mir nichts gefallen zu lassen. Ich war eine Kämpferin schon immer durch und durch. Ja, und dann habe ich irgendwann gesagt, so 18, 19, ja probiere ich mal aus. Erst mal shoppen gegangen, zack, mir ein schickes Outfit besorgt. Das ist wichtig, ganz, ganz wichtig. Und dann sage ich so, hi, ich bin Mandy und ich will UFC-Kämpferin werden. Und die Leute wieder so, boah, Mandy, ey. Aber eine Sache, ich sage euch das immer wieder, die Grenzen von anderen sind nicht deine Grenzen. Und Gott sei Dank habe ich nie darauf gehört, was andere Leute mir empfohlen haben. Also das ist... Ich weiß nicht wieso, aber das ist immer hier rein und da rausgegangen. Viele Sachen sind hängen geblieben, aber wenn mir dann Leute gesagt haben, ich soll mir mal einen richtigen Job suchen, ich meine, ich bin gelernte Industriemechanikerin, aber das ist einfach nicht, was mich glücklich gemacht hat, überhaupt nicht glücklich gemacht hat. Dann habe ich übrigens, ich bin erst Industriemechanikerin geworden und dann habe ich mein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg gemacht. Ich wollte Abi machen, ach Kind, mach mal was Vernünftiges, such dir mal einen Job, einen richtigen Job, Handwerk, alles klar. Ich bin dann... speaker-1: Vielen speaker-0: Ich war auch das einzige Mädel und das erste Mädel, was bei WP ausgebildet worden ist. Ich sag mal, ich bin nicht so dieser Prototypmädchen gewesen. Ich war schon immer sehr, sehr sportlich auch im Sportunterricht. war immer das einzige Mädels, was bei den Jungs mitgespielt hat. Fußball, bei den Mädels, wie so ein Hühner. Alle hinter einem Korn hinterher. Dann hab ich gesagt, nee, ich spiel bei den Jungs mit. Wurde auch nicht als Letzte gewählt. Ich konnte nämlich ziemlich gut Fußball spielen. Wir haben was gemeinsam! Das mache ich zum Beispiel bei den Kindern auch. speaker-1: Komm wir trinken Kaffee speaker-0: Das ist aber schön, weil das ist zum Beispiel auch etwas, was ich immer mit meinen Kindern hier mache. Wir haben immer so ein Mattengespräch und dann was ist denn dein Lieblingsessen, dein Lieblings-Superheld oder was weiß ich. Und ich habe einmal damit angefangen, die Gemeinsamkeiten rauszupicken. habe ich gesagt, wow, guck mal, ihr beide mögt gerne Fußball. Und direkt ist so eine Verbindung da und so entsteht auch Team und Gruppe. Also wir beide, wir haben was Gleiches. Das machen die Kinder jetzt ganz automatisch. Wenn die ein Kind besonders gerne haben, dann finden die, weiß ich nicht, das gleiche Obst oder Gemüse ganz, ganz toll und lecker. Ja, Wo war ich stehen geblieben? Genau, Sport angefangen. Genau, hab ich mit dem Sport angefangen. Und ich hab ein sehr gutes Körpergefühl und ich war auch relativ schnell wirklich gut. Und ich mein das ernst, ich bin mit dem Gedanken zum Kampfsport gegangen, dass ich eine UFC-Kämpferin werden will. Mit dem Ziel, Das war krass. Ich hab mich schon immer gewünscht, einmal in meinem Leben, auch als kleines Kind, die Beste der Welt in irgendetwas zu sein. Ich glaub, ich bin ziemlich nah dran gekommen, was schon echt cool ist. Danach, so meinen ersten Kämpfen, haben die Leute auch angefangen, aufzuhören, zu lachen. Ich wurde natürlich belächelt, du alte Träumerin. Dann hab ich weitergemacht und weitergemacht und weitergemacht, gekämpft, gekämpft, gewonnen, gewonnen, gewonnen, gewonnen. Ich hab auch K1 gekämpft, ich Grappling-Turniere gemacht, hab mich in allen bisschen ausprobiert. Auch wenn es nicht so lange her ist, war der Sport MMA immer noch ein Babyshoen. Also dass es Amateurveranstaltungen gab, war nicht. Ich habe auch direkt einen Profikampf gemacht. Was für Amateurkämpfe. Gab es nicht. Profidebüt, let's go. Ja, und dann nach meinem fünften Kampf, meinem fünften Sieg kam ein Angebot aus Kanada. Und das war auch wieder so ein entscheidender Punkt. Und ich glaube, das war auch für mich als Frau so ein entscheidender Punkt, wo ich gesagt habe... Manchmal habe ich das Gefühl, es ist so anerzogen vielleicht, aber vielleicht auch ein Teil unserer Genetik, keine Ahnung, Anlage, Umwelt, weiß man nicht so genau, dass wir so bisschen darauf aus sind, das Rudel zusammenzuhalten, dass wir auch in der Lage sind, unsere Bedürfnisse so bisschen nach hinten zu stellen und ein bisschen auf das Wohl der Allgemeinheit und der Gruppe zu schauen. Und da sollte ich gegen die kanadische Nummer eins kämpfen in Kanada. Ich bin ein Mädchen aus Gelsenkirchen. Ich hatte nicht besonders viel Geld in meinem Pop-Mondi und ich dachte so, boah, geil. Ich werde nach Kanada geflogen und ich werde auch noch bezahlt dafür. Krass. Das war so der Moment, wo der erste Break kam und mein Team dann sagte, dem ich zu dem Zeitpunkt war, ja, du bist nicht so gut, wie du denkst. Okay, ich bin nicht so gut, wie ich denke. Das habe ich nicht geglaubt. Und da hat mein Mann auch eine entscheidende Rolle gespielt. hat gesagt, Mandy, geh, lauf so schnell du kannst. Let's go. Du hast so, was haben wir zu verlieren? Nichts. Und dann habe ich gesagt, okay. Entweder ich gehe mit euch oder ich gehe ohne euch und ich bin gegangen. Das hat auch keiner geglaubt. ich habe da so, da war ich glaube ich 27, das erste Mal in meinem Leben eine egoistische Entscheidung nur für mich ganz alleine getroffen und angefangen meine Träume zu jagen. Weil irgendwann ist der Zug auch abgefahren. Machen wir uns nichts vor. Eine sportliche Karriere ist ein begrenzter Zeitraum. Ja dann bin ich nach Kanada bzw. ich habe erstmal das Team gewechselt. Dann bin ich direkt nach Irland durchgezogen. Da war noch ein großer Halb-Munich-Konner McGregor, hat mich dann im Straight Blast Gym angeschlossen. Das war krass so. Ich kam in meinem Schulenglisch dahin so und ich war nicht besonders gut in Englisch. Ich kein Wort verstanden. Aber Kampfsport hat so eine universelle Sprache. Die versteht man dann schon ganz gut. Ja und dann habe ich trainiert und ich war gut. Ich war gut und ich war diszipliniert und ich habe alles mitgebracht, was man brauchte. Das Einzige, was ich noch nicht so richtig hatte, war der Glaube an mich selbst. Das erste Mal, ich dann da war, hab ich mich gar nicht getraut bei den Profis mitzutrainieren, obwohl ich ja eigentlich ein Profi war. Aber ich hab mich irgendwie noch nicht so richtig gefühlt. Und dann kam John Kavanagh zu mir und hat gesagt, ey, warum kommst du nicht zu den Profis? Ich so, ja, beim nächsten Mal. Ja, dann hab ich, ja, dann hab ich getrainiert, trainiert, trainiert, trainiert. Dann war ich kurz mit dem ganzen Team auch in Island, was total interessant war. Haben wir ein Camp gemacht. Ich war dann dabei und ich hab mich einfach so stolz gefühlt. Ich dachte mir so, krass. Stell dir vor, du hättest dir wieder einreden lassen, dass du nicht so gut bist, du denkst. Seitdem hat sich so die Tor der Welt für mich geöffnet. Das Tor der Welt für mich geöffnet, das ist krass. Ist auch krass emotional für mich, ja. Dann bin ich nach Kanada geflogen und hab die Alta ausgechoked in der dritten Runde. Mit einem Re-Naked-Choke. Und die Halle war ruhig. Du hättest eine Stricknadel, äh, wie heißt das nochmal? Eine Stecknadel. Eine Stecknadel hättest du fallen hören können. Monster Silence The Crowd war die Überschrift. Krass. Ja, das war krass. Ich hab die kanadische Nummer eins einfach in der dritten Runde weggechokt und ich dachte so krass. Ich konnte das nicht glauben. Das war der heftigste und das war der heftigste Moment in meinem Leben. Eingelaufen bin ich mit dem Song Wenn Du Wirklich Willst von den Onkels. Krasser Song. hat jeder was gemacht. Ja, sehr schön. Ja, das war so der Start. kurz danach ist mein Mann mit mir zusammen nach Irland gegangen. haben wir eine ganze Weile in Irland trainiert, dann kam Koroni, hat die Welt auf den Kopf gestellt. Dann sind wir von Irland, kurz einen Zwischenstopp in Frankfurt, die ganze Zeit von der Hand in den Mund gelebt. Wir haben wirklich so krass gehasselt. Das kann man sich nicht vorstellen. Wenn man weiß, was ein Fightcamp kostet, zu dem Zeitpunkt, würde ich sagen, wir in Deutschland auch noch so schön mit dem goldenen Löffel im Mund. Das Leben zu der Zeit in Deutschland, zu den Preisen, bevor die Inflation kam, das war... Geh mal raus aus dieser Bubble. Puh! Also, wer in Deutschland sich beschwert hat, das war auf ziemlich hohem Niveau. meine, jetzt die Preise gestiegen, Inflation, die politische Situation sieht alles bisschen anders aus jetzt, aber zu dem Zeitpunkt war das dann, mit dem Geld konnte man in Deutschland gut klarkommen, in Irland nicht. Und in Schweden garantiert nicht. Puh! dann wirst du erstmal so mit der Realität konfrontiert. Was Lebensmittel eigentlich kosten. Also ich rede jetzt hier nicht von Shoppen gehen oder so. Ich glaube ich habe vier Jahre mit der gleichen Trainingshose trainiert, weil als Frau brauchen wir uns nichts vormachen. Wir können so viel über Feminismus diskutieren wie wir wollen. Ich habe keine Sponsoren bekommen, obwohl ich die beste Sportlerin in ganz Deutschland war zu dem Zeitpunkt. Es kommt darauf an, ob du bereit bist, den Preis zu zahlen. Und der Preis macht dich sexy. Zeig mal was du hast, lächel mal, mach mal deine Haare schön und schmink dich mal ein bisschen und zieh mal die Leggings an. Das Bauchfreie Oberteil hat das was mit Selbstbestimmtheit zu tun. Ich wollte nie für mein optisches ... bekannt sein, sondern dafür, dass ich halt ein Monster bin. Mir war Brutalität wichtig. Ja, mir war wichtig für Brutalität. Hallo? speaker-2: Die kann man nicht weit schminken. speaker-1: Ich will doch nicht viel, ich will einfach für meine Brutalität... speaker-0: Ich wollte, dass der Sport im Feuergrund steht. war mir extrem wichtig. speaker-1: Das ist ja, finde ich, ziemlich coole speaker-0: Aber die Haltung Die rückt an. speaker-1: war meine sportliche Karriere die begrenzt ist. dann die Entscheidung treffen. Also du standest wirklich irgendwann für dich, so höre ich das raus vor der Entscheidung in dem Wissen, meine sportliche Karriere ist begrenzt. wird sich, das Game wird sich in meiner karrierefähigen Zeit nicht ändern. Also muss ich die Entscheidung treffen, weiß nicht, ich sage es mal überspitzt gesagt, die kurze Länge ist mit dem Top oder ich bleibe sportlich und muss halt auf was verzichten. speaker-0: Ich hatte Angebote, Werbung zu machen für Dinge, für die ich einfach nicht schähe. Und eine Sache war von Anfang an für mich klar, so bleib du selbst, vergiss nicht, wer du bist und vergiss nicht, wo du herkommst. speaker-1: Ja. Und all das, was du so erlebt hast in Karriere ging dann weiter. Dein Mann ist ja auch Kämpfer. Absoluter Killer. Der Killer, genau. Monster und Killer. hab mit ihm im Vorgespräch, also bevor ich das Interview hier aufgenommen habe, ich mir ein paar Sachen angeschaut und ich fand einen Ausschnitt ganz witzig, wo du erzählt hast, ja ich mach auch manchmal Sparring mit ihm, aber dieser Jeep hat einfach solche Feustel. speaker-0: Die Gewalt hat er in seinen Händen. Also wenn wir von Waffen sprechen, der braucht definitiv einen Waffenschein. dann sind wir nach Irland, sind wir dann halt kurz nach Frankfurt, Schweden in die Staaten gezischt. Das war auch eine krasse Erfahrung. Das wagt man sich ja auch überhaupt nicht, sich so auszumalen. Und das war krass. Und dann kam er, dann habe ich erstmal bei Bellator gesignt, die zweitgrößte Promotion weltweit. Ich meine, mit der Musik in Kanada war ich definitiv eine der ersten Frauen, erfolgreich ... über See war. Also oft war es gab Frauen zu dem Zeitpunkt auch in Deutschland, die gut gekämpft haben und so. Aber meistens, wenn es ins Ausland gegangen ist, dann ist man halt mit einer Niederlage zurückgekommen, was nicht den Erfolg dieser Frauen schmälert. Aber nichtsdestotrotz ist das ja für mich irgendwie schon ein Meilenstein, auch Geschichte geschrieben zu haben, zu sagen so, boah, Alter, ich war die Erste. Ich weiß nicht, ob das heute noch der Anspruch ist, die Erste zu sein oder ob ich lieber eine von vielen sein wollen würde, wenn ich so aus dem reflektierten Stand von einer 36-jährigen Frau. Aber das war krass so. Ich habe Geschichte geschrieben. Ich habe mir meinen Selbstwert geholt, mein Selbstbewusstsein geholt. Ich glaube an mich selbst geholt. Zu wissen, wer man ist, ist halt, habe ich ja vorhin schon mal gesagt, das ist immer so leicht gesagt, ja, da muss man nicht glauben und so. Aber wenn dir dein Leben lang irgendwie ... speaker-2: glauben. speaker-0: Was anderes erzählt wird, nur in eine andere Richtung erzogen wird, dann ist das halt sehr, schwer, das zu finden. Vor allem, glaube, ich bin 89 geboren, ich bin auch noch so eine Generation von Mädels, die erstens in einem unter starken Leistungsdruck stehen. Für mich war immer mein Wert davon abhängig, was ich leisten kann. Und das ist halt völliger Quatsch. Ich bin genauso viel wert, egal ob ich gewinne oder verliere. Mein eigener Wert wird davon nicht angetastet, weil das, was ich bis dahin geleistet habe, einfach auch geleistet wurde. Manchmal ist die Nacht einfach nicht deine Nacht. Manchmal wird ein Fehler und der wird sehr brutal bestraft. Ein Fehler, eine kleine Unachtsamkeit und dann war es das. Da stehen zwei Elite-Athleten sich gegenüber. Und dann, ja, das war krass. speaker-1: Und dann kämpft ihr nachts ja immer, Ja, meistens. Das heißt also, du bist den ganzen Tag auf dem Bein, hast ja vorher noch den Weight Cut gemacht. speaker-0: Du schläfst ein relaxst ein bisschen. Das schon ein krasser Fokus, krasses Gefühl, krasser Druck. Also geil fühlt sich das nicht an, aber das ist halt etwas, wo du durch musst. speaker-1: Und wie gehst du damit ⁓ Hast du da Nutztor-Routinen für sowas? Weil glaube viele, das ist ja etwas, viele wollen ja immer so den Tipp haben. Wie kann ich zum Beispiel in meinem Leben klarkommen oder sowas? Ich glaube, ein Tipp hilft sowieso nicht, sondern du musst das finden, was für dich passt und deswegen das ist jetzt nur wirklich interessiert mich, wie gehst du durch diese Phase? speaker-0: Geh durch die Angst. Angst ist auch nur ein Gefühl. Ich mein das so ernst, geh da durch. Wenn du es willst, lass dich nicht von einem Gefühl abhalten. Also, haben unsere Gefühle und Gefühle sind wichtig, aber wenn du übernimm die Kontrolle, kontrollier deine Emotionen, die kontrollieren dich. Und Angst ist auch nur ein Gefühl. Ich wollte in diesem Scheiß-Käfig stehen. Ich hatte Angst. Das Witzige ist, ich hatte gar nicht Angst, dass ich verletzt werde, sondern Angst zu versagen. Weil das ist ja mein Thema, Angst zu versagen. Was denken die anderen? Ist immer you versus you. Immer. Denkst immer, was denken hier die anderen? speaker-1: Du hast also eigentlich gegen dich gekämpft, so gesehen. speaker-0: Ehrlich gesagt, scheiß darauf, was die anderen denken. Das spielt keine Rolle. Und das ist die krasseste Erkenntnis, die ich für mich so mitnehmen kann. Weißt du, bist Besitzer deiner Siege und bist Besitzer deiner Niederlagen. Und es spielt keine Rolle. So wenig dich das aufbaut, dass dir Leute sagen, wie cool du bist. Nicht jeder. Ich hab einen Zirkel und es gibt einen Zirkel, der so ein Mastermind ⁓ mich herum. Leute, die mir wichtig sind und die haben auch die Erlaubnis, mich zu kritisieren oder mich zu motivieren. nicht jeder hat die Erlaubnis und das ist sowohl als positives als auch in negativen Sinne. Ich habe gemerkt, das ist nicht wichtig, was die Leute sagen. Die Leute sind nie zufrieden. Wenn du richtig krass bist, allen die Fresse polierst und einer der heftigsten Sportler dieser Welt bist, dann hast du einfach Glück gehabt und wenn du verlierst, ja wusste ich doch. Die Leute gönnen dir den Dreck unter den Fingernägeln. speaker-2: Aber eine Meinung. speaker-0: Eine Meinung zu allem. Und manchmal denke ich mir so, ist das wirklich Meinung oder ist das eine Beleidigung getarnt in Meinung? Und da habe ich auch hier in unseren Ehrenkodex etwas gepackt und das ist das Sprich Gutes oder Schweig. Was bezweckt meine Aussage bei meinem Gegenüber? Bringt das Nutzen oder Vorteil für denjenigen, wenn ich das mitteile, was ich zu sagen habe? speaker-2: sind wir ja bei dem Thema auch so bisschen dieses, habe ich eine Sozialkompetenz, also bin ich dienlich für eine Gruppe auch mit all dem, was ich mitbringe, weil es ist ja egal, Eine Klasse ist auch bunt, ein Kindergarten ist auch bunt, jeder bringt was mit, aber man kann... Man hat so wenig Raum, finde ich, Kindern, diese Sicherheit zu schenken, dass sie da alles ausprobieren dürfen, weil sie immer schon vorher schon so weit reglementiert werden oder eingebettet werden in, das ist zu gefährlich, oder das war zu wild, oder das war zu laut. Dass man dann natürlich den nächsten Schritt geht, also du wirst quasi aus einem unsicheren Raum heraus begleitet, wirst dann noch unsicher gemacht, kriegst dann noch eine Kommunikationsstrategie obendrauf, man ja, lieber nicht so viel und pass mal auf dich auf und Ziele sollte man nicht so hochstecken so ungefähr, weil dann der Weg dahin ist anstrengend. so ja bla bla bla ist ja auch schön ausgedrückt aber dann steht man plötzlich da und ist ein junger mensch und kann sich gar nicht richtig fühlen und hat diese anbindung nicht so speaker-0: Weißt du, manchmal wollen Leute einfach nicht, dass du besser bist als sie selbst. Manchmal wollen die Leute einfach nicht, dass du etwas machst, weil sie nicht dir dabei zuschauen möchten, wie du deine Ziele erreichst. Weil das einmal eine Erinnerung daran ist, dass die Leute gerne in ihrer Komfortzone sitzen bleiben. Leute möchten nicht in den Spiegel gucken. Und wenn du auf einmal anfängst zu wachsen und zu strahlen, das ist ... Was die Leute da draußen im Internet zu sagen haben, interessiert mich sowieso nicht. Da hab ich eine Regel aufgestellt, alles, du dir traust, in mein Gesicht zu sagen. Dann können wir drüber reden. Deshalb lasse ich mal diese ganzen Internethelden zur Seite. Aber das ist natürlich auch eine schmerzhafte Erfahrung. Wenn du erfolgreich bist, dann ist es so schmerzhaft, weil die Leute, die in deinem nahen Umfeld sind, sagen auf einmal, ja, du hast dich verändert. Du denkst auch, du bist dieses oder jenes. Bro, du hast versucht, zu fesseln, damit ich nicht an dir vorbeiziehe. alles war in Ordnung, solange das Gefälle andersrum war. Du freust dich nicht über meinen Erfolg. Dir hat es gefallen, als ich bedürftig war. Und das ist halt auch etwas, was du lernen musst. Du musst lernen zu gucken, was denken die Leute eigentlich wirklich über mich? Wenn du anfängst zu strahlen und den Leuten das nicht gefällt, dann musst du dir wirklich die Frage stellen, sind das meine Freunde? Ist das so? Wollen die wirklich mein Bestes? Oder können die den ... Erfolg. den ich gerade mitnehme, nicht ertragen. Also das war sehr, schmerzhaft. Und natürlich veränder ich mich. Wir alle verändern uns. Das ist Ziel im Leben. Ich möchte doch nicht an einer Stelle stehen bleiben. Ich möchte mich verändern. Ich möchte in meiner Persönlichkeit wachsen. Ich hab einen eigenen moralischen Anspruch an mich. Ich möchte einer von den Guten sein. Ich hab mich dazu entschieden. Ich hab ganz viel Liebe zu geben. Und ich möchte meine Energie nicht mehr mit Leuten verschwenden, die mich permanent an einem Teil zurückziehen wollen, nur damit die selbst nicht ... in Spiegel gucken müssen, weil das ist schmerzhaft. speaker-1: Das ist auch was, ich einmal für diese Kamera sprechen muss für unsere Community hier. diesem Podcast hören ja auch viele mit, die wir ausgebildet haben. Und ich glaube, ob das jetzt der Weg in die UFC ist oder dein Weg in die Selbstständigkeit oder mein Weg, einen Bildungsunternehmen aufzubauen, es gibt immer Leute, die dir aus den unterschiedlichsten Gründen probieren, die Flügel zu stutzen, damit du nicht abhebst. Und ich finde, was du gesagt hast, ist erst mal nimmt es auch bei euch nochmal auf in unserer Community, zieht euer Ding durch. Es wird immer Leute geben, die euch... zurückhalten wollen, macht euer Ding. Und das zweite ist, und das finde ich so schön, weil du machst es hier in deiner Monster Academy, ihr da draußen in unserer Community, ihr macht es in euren Kursen. Aber das, was du gerade erzählt hast, das, das bringen wir auch den Kindern bei. Das bringst du den Kindern hier bei in deinem, deiner Academy. Du machst es mit Kampfsport, ihr macht es mit, mit Lebenskompetenz. Es ist aber am Ende für mich eigentlich, das Vehikel ist egal. Es ist wichtig, was ... Und wir machen so wichtige Arbeit und deswegen noch mal an alle hier speaker-0: Absolut. speaker-1: draußen, die zuhören, wenn ihr diesen Weg auch geht, macht ihn einfach weiter, auch wenn es manchmal anstrengend ist. Ich fand den Satz sehr schön. Es ist, wie hast du das gesagt, ist ein, also seine Siege hat man sich verdient und auch seine Niederlage. speaker-0: Ich bin Besitzer meiner Das Wort, Ja. Kein anderer darf das kommentieren, außer ich bitte dich explizit darum. Wenn du ein Experte bist, ich schwöre, dann sag mir gerne, was du glaubst, woran es gescheitert ist, dass ich den Sieg nicht mit nach Hause nehmen könnte. Aber wenn du in deiner Scheiß-Komfortzone auf dem Sofa sitzt, mit ner Flasche Bier und natürliche Chips in der Hand, und dann glaubst, dass du irgendein Recht hast, meine Arbeit zu bewerten, und dann auch noch das Gefühl hast, du musst in meine DMs leiden, mich zu beleidigen, oder zu sagen, du bist dies, du bist das. dann sagt das, wie heißt das Sprichwort so schön, was Hans über Händchen sagt, sagt mehr aus über Hans als über Händchen, so, bitte. speaker-1: Und die DMs sind die Wild in eurer Branche? speaker-0: Nach meiner ersten Niederlage in der UFC musste ich ein Jahr zum Sportpsychologen gehen. krass. Mir ging's richtig, richtig schlecht, weil ich einfach noch kein... Ich hatte noch keinen Schutzschild. Ich hab damit nicht gerechnet. Ich hab so gebrannt und ich hab das auch nicht versteckt. hab das so mit allen geteilt. Ich war einfach auch jünger, ne? Heute würde mir das nicht passieren. Ich leb jetzt ein bisschen anders und nehm das, was dir wichtig ist. Teil das nicht. Schütz das. Beschütz das nicht und präsentier das nicht der Öffentlichkeit. Weil der Sport ist mein Leben. Ich hab so viel dafür gegeben. hab alles dafür gegeben. Ich wollte noch eine Sache sagen, bevor ich da weiter slide. Zu dem Thema, ich bin ja auch so ein krasser Optimist, weil ich glaube, dass die Welt so ist, wie du sie siehst. Und das ist der Grund, warum ich nicht sage, die Leute gönnen dir den Dreck unter den Fingernägeln nicht. Sondern wenn du spürst, dass du neidisch bist, dann sagt dir, der Erfolg von anderen steht meinem eigenen nicht im Weg. Es gibt genug Kuchen für alle da draußen. das ist auch so. Und ich glaube, dass das so ein positiveres Mindset ist. Statt schlecht auf die Welt zu gucken. Wir haben alle solche Gefühle. Auch Neid ist vollkommen in Ordnung. Lass Neid kommen. Dann denk kurz darüber nach, was fühl ich hier gerade und was steckt dahinter. ⁓ ich möchte vielleicht auch gesehen und gehört werden. Und ich würde mir das wünschen, was der andere gerade hat. Und das bedeutet ... Ich kann das auch schaffen. kann das auch schaffen. Einer vor mir hat es geschafft. kann das auch schaffen. Es gibt genug Kuchen für alle und genug Applaus. Also das ist so, was ich noch sagen wollte. speaker-1: Das finde ich super spannend. Du begehst in den Ring quasi, ... Nur ⁓ das mal so zu dekonstruieren, wie spannend dieses Mindset ist eigentlich. Auf der einen Seite sagst du, es gibt genug Kuchen für alle. Und gleichzeitig aber in letzter Instanz willst du den einen, den Kuchen mit dir teilen kann, dann in der letzten Instanz kaputthauen. Und trotzdem ist aber, und das finde ich ... Da ja Wettkampf. Genau, darauf wollte ich hinaus. Da wird immer verwechselt, ich hab ja auch einen unternehmerischen Ehrgeiz. Und natürlich möchte ich, das Unternehmen, was ich aufgebaut habe, groß ist, stabiles und sonst was. Aber das heißt nicht, dass man deswegen keinem anderen Unternehmen was gönnt. Soll doch jeder und natürlich, wenn es eben im Zweifel, würde ich immer für mein Unternehmen kämpfen. Ist doch logisch. das ist doch auch speaker-0: Und das ist vollkommen in Ordnung. Also es gibt zwei Sachen und erstens ist so, wir machen wahrscheinlich viele ähnliche Dinge, aber trotzdem irgendwie komplett unterschiedlich. Ja, Manny, jetzt in der Kampfsportschule und ey, ich steh nicht in Konkurrenz zu den anderen. Das ist schonmal Nummer eins. Ich könnte jetzt auch sagen, nee, ich mach mit dir garantiert keinen Podcast. Mach du mal einen Podcast mit mir. Das ist absoluter Quatsch, weil wir eine große Mission haben. das ist, weiß ich nicht, Kindern zu mehr Mut, Stärke und Selbstbestimmtheit. Das ist meins, wo ich sagen will, ich möchte Kindern zu mehr Selbstbestimmtheit und Verantwortung verhelfen. Ich möchte, dass die wissen, wer die sind und was die wollen. Ich möchte, dass sie lernen, ihre Grenzen zu kommunizieren, am besten ohne Gewalt. Auch mal, Mandy, was ist denn? Ja, das ist doch auch Gewalt, was wir machen. Nein. Was ist der Unterschied zwischen Kampfsport und Gewalt. Was ist der Unterschied zwischen Kampfsport und Gewalt? Hier sind zwei Athleten, es gibt ein Regelwerk, beide wollen das und wenn Stop ist, ist Stop. Beide haben sich darauf vorbereitet. Bei Gewalt gibt es immer ein Machtverhältnis und das Opfer, kann ich sagen, okay jetzt stoppen wir mal, ich bin ab jetzt nicht mehr das Opfer. Nein, es gibt ein Machtgefälle und es gibt einen Täter und es gibt einen Opfer und das ist ein großer Unterschied. Und das müssen die Leute einfach mal hier abspeichern. ist ein Unterschied. Und selbst wenn wir in... Ich meine, selbst wenn du und ich jetzt, sag ich mal, stark auch ohne Moogies und... Weiß ich nicht, die Monster Academy stehen sich gegenüber in dem Ring. Am Ende des Tages profitieren auch... Das würde nicht gut ausgehen. speaker-1: Happy jetzt schon! speaker-2: Ich mal antizipiert. speaker-0: Aber am Ende profitieren auch beide davon. Wenn wir beide in diesem Oktagon stehen, haben wir beide uns diesen Platz erarbeitet. Das ist ja schon mal Punkt eins. Beide haben sich diesen Platz darin erarbeitet. Spotlight ist auf uns beide. Selbstverständlich, einer geht als Sieger raus und einer als Verlierer. Aber es gibt in echt keinen. speaker-1: Wenn du da angekommen bist, dass du in diesem Ring stehst. speaker-0: Also... speaker-2: Und ich finde, wir können auch ein Netz reinstellen, wir Fußballtennis. Die Frage, die ich mir gerade stelle, ist, ich habe natürlich Berührungspunkte gehabt durch dieses Ich bin in einem Team, ich spiele in einer Mannschaft, ich bin Teil einer Technik, einer Taktik, die mit einem Trainer abgestimmt ist. Das ist ja nochmal was ganz anderes. Man ist ja ganz anders geprägt, aber wenn man dieser Einzelkämpfer ist und am Ende dann da steht für sich und du bist nur auf dich angewiesen, so dieses. nicht. Das ist nicht so. speaker-0: Das ist nicht so. Das sieht so aus, aber das ist nicht so. Das ist das, was die meisten Leute nicht wahrnehmen. Du bist ohne dein Team nichts. Du brauchst ein Team, dich vorzubereiten. Du brauchst Trainingspartner, um dich vorzubereiten. Du brauchst Leute, denen du vertraust. Du brauchst Leute, denen du die Verantwortung zutraust, Dinge zu sehen von außen, die du selbst nicht sehen kannst. Und das ist der Punkt. Du hast ein ganz krasses Team hinter dir. Wenn wir im Profibereich gucken, dann ist es nicht nur mein Kampfsportcoach. Du hast wahrscheinlich jemanden, der sich um dein Team Striking kümmert, der sich ⁓ deinen Wrestling kümmert, ⁓ deinen Grappling kümmert, der sich ⁓ deine Ernährung kümmert, der sich ⁓ deine Strange and Conditioning kümmert. Das ist ein richtig großes Team, hinter dir steht. Du hast alle deine spezifischen Trainingspartner. Du hast jemanden, auf deine Regenerationszeiten guckt. Und das ist sehr komplex. Das sieht so aus, weil dann eins gegen eins im Cage steht, aber am Ende des Tages steht ein riesengroßes Team hinter dir. Deshalb hat man auch so eine große Verantwortung als Trainer. Das ist ja die Rolle, in der ich mich jetzt finde. wenn ich zum Beispiel bei meinem Mann in der Ecke stehe. Da muss man sich seiner Verantwortung bewusst sein, weil da drin geht es natürlich ⁓ deine Gesundheit. Auch wenn es keine Gewalt in dem Sinne ist, dass es kein Machtverhältnis und kein Täter und kein Opfer gibt, spielst du am Ende mit deiner Gesundheit. Es gibt Schläge ins Gesicht. Da muss man es auch echt, man muss sich den Gegnern gucken, man muss es analysieren, man muss gucken, Ist mein Sportler soweit? Ist er bereit? Haben wir gute Chancen? Wie sieht es aus? So fühle ich mich dem gewachsen gegen einen Weltklasse-Athleten, der uns gegenüber steht, zu cornern. Bin ich bereit abzuliefern? Weil der, klar, der Sportler hat Druck, aber du hast auch Druck. Weil du einfach Verantwortung trägst. Und das ist Teamwork. Auch eine Strategie gibt es auch. Wir gucken uns den Dude vorher an, wie gegen den gekämpft wird. Wir gucken, wo sind seine Stärken, seine Schwächen? Wie können wir den taktisch ausbalancieren? Wo ist der gut? wann ist er stark und dann wird eine Strategie gebaut. speaker-2: was schönes festzuhalten, denn dann ist man ja niemals allein. egal, was man macht. Am Ende hatte ich immer gedacht, am Ende ist dieser eine Schritt, den man geht, der wo du dann alleine in dieser Sport- oder beim Tennis oder so, da war für mich immer dieser Endpunkt, weil ich halt nur Teamsport kenne. Das ist für mich all das, was du jetzt auch gesagt hast, dieses messen wollen und dieses weiterkommen wollen. Ich meine, du hast deinen Mann, du bist auch in der Trainerrolle mit ihm zusammen, ihr habt eine Liebesbeziehung, ihr habt ja auch ganz viele unterschiedliche Rollenbilder, die ihr die ganze Zeit haltet, ihr seid zusammen selbstständig. und das ist ja bei uns auch so. Es ist hart. Dann darf man auch mal offen und hart sagen, das ist schon ein Meisterwerk, was man da kreiert hat. Und trotzdem haben wir die ganze Zeit auch, also wir wachsen beruflich unglaublich gerne und wir wirken natürlich auch auf eine Community und denken, wieso sind die so schnell, wie kann das sein? Und ich denke mir so, weil wir uns die ganze Zeit in einem Konkurrenzkampf befinden. Also wir beide sind, ich mach was, dann ist es da schon wieder angenommen und dann wird es verändert und dann denke ich mir so... speaker-0: Ja. speaker-2: Danke, nächster Schritt wirklich. Ist dein Ernst? Ich dann immer in einer rasenden Geschwindigkeit von wo ich dann denke, jetzt habe ich mal einen Vorsprung. Ich habe wirklich was geleistet ungefähr. Ich bin so krass da durchgerannt und dann so bamm bamm bamm bamm bamm. Und dann hängst schon wieder an der nächsten Stufe und irgendwann speaker-0: dass sie nicht ausbrennt. speaker-2: Ja genau und irgendwann kommt der Moment, wo man dann aber für sich sagt, wo ist der Punkt, wo man für sich sagt, jetzt habe ich mein Endziel erreicht. Es ist der eine Kampf und ich glaube, es ist am Ende immer das Spiel, ob es das berufliche Spiel ist oder im Wissensbereich, wo will ich hinkommen, wo will ich mich hinden? speaker-0: Es ist aber lächerlich. Wir tun so, als ob... Wir machen keinen Sport mehr. Fest mehr seid ihr komplett gaga gaga. Also ganz ehrlich, wer hat sich das ausgedacht? Wir möchten bis zum 18. Lebensjahr unsere Kinder in Watte packen. Bloß nicht competitive. Kein Wettrennen gegeneinander. Im Sport sieht man das am besten. Als ich das gelesen habe, ja, okay, dann will ich auch, Mathe abgeschafft wird, weil es total unfair ist, weil ich bin schlecht in Mathe. speaker-1: Das ich auch. Gleiche Presa speaker-0: Ist einfach nur Quatsch, denn die Welt da draußen ist competitive. Und wenn du nicht bereit bist, aus deiner Komfortzone zu gehen und alles zu geben, ist nicht schlimm. Du kannst in angestellten Verhältnissen sein, gar keine Frage. Du kannst deinen Job ganz normal nachgehen, acht Stunden arbeitet man, glaube ich, am Tag. Gar kein Ding. Du musst halt ... für dich entscheiden, wie soll dein Leben aussehen? Wie soll mein Leben aussehen? das ist halt etwas, was dir sehr schnell gezwungen werden soll. Das ist was, was einem so aufgedrückt wird. Ja, guck mal, was du machen willst. Vielleicht Krankenschwester, Altenpflege. Keine Ahnung, da hat es mir gesagt, man, die macht mal eine Kampfsportschule auf oder wer Profisportlerin. Du musst wissen, was du willst. speaker-2: Jeder von uns hat diesen Satz speaker-0: Das speaker-1: Und mach nicht das, was du machst, weil das ist nicht gut. Das ist gefährlich so fast schon. speaker-0: Was ist denn, wenn du das nicht funktionierst, dann funktioniert es halt. Grüße gehen raus an meinen Dad. Der ist ein sehr, sehr weiser Mann und ich respektiere ihn sehr. Ich habe ihn angerufen und gesagt, Canada, Papa, ich habe hier ein Angebot. Ich werde höchstwahrscheinlich meinen Job dann verlieren. Ich habe ja in dieser Kampfportschule auch gearbeitet. das ist halt, wo man dann auch unterscheiden muss. Derjenige, der dir gerade was sagt, welche Interessen verfolgt der? Und dann ich gesagt, ja, ich würde das gerne machen. Ich bin ja immer noch das Leistungskind, das ihren Wert darüber bestimmt, was jetzt die Eltern denken. Und mein Papa hat gesagt, du, Mandy, mach dir mal eine Kontrollliste und guck, was im schlimmsten Fall passiert. Und dann guck, ob du mit der Konsequenz leben kannst. Wenn du sagst, jo, dann mach. Dann hab ich gesagt, ja, alles klar. speaker-2: Danke, mache ich jetzt gar nicht mehr. speaker-0: Wir wollen nur noch los. Das war mega. Danach treffe ich meine Entscheidung. So was ist die schlimmste Konsequenz und kann ich damit leben? Und wenn ich sage, ja, kann ich damit leben? Wir leben in Deutschland. Wenn ich alles gegen die Wand fahre, dann komme ich zurück, dann fülle ich beim Jobcenter diesen Zettel aus und dann beziehe ich Bürgergeld und dann kriege ich eine Wohnung finanziert. Ich bitte euch, weiter kann man nicht landen. In Deutschland kann man weiter nicht landen. speaker-2: Wir geschafft, wir auch Angst davor haben, dahin zu fallen. Dann bin ich nichts mehr wert. Dann haben wir das Wertethema. Ich glaube, diese Menschen, die ihr Herzensthema gefunden haben, sagen, ich stehe dazu und gehe raus. Das ist mir scheißegal, wo ich hingezogen werde. Ich habe diese Intuition. ist dieses Bauchgefühl, was immer wieder sagt, du machst das aus irgendeinem Grund. Du weißt noch nicht, was der Endfinalpunkt ist. Aber du machst das, weil weißt, hast das speaker-1: Klar. speaker-2: Das ist ja dieser Weg zum Herzensthema. Wenn man das für sich gefunden hat und du gehst und du rennst dafür, dann veränderst dich die ganze Zeit. So wie du es gesagt hast, du bist die ganze Zeit agil, flexibel. Du musst dich hier anpassen, du musst dich da verändern. Und innerhalb deines dichtesten Umfeldes hörst du aber immer, du veränderst dich immer. Kannst du jetzt mal so ungefähr was durchziehen oder irgendwas? speaker-0: Die Antwort lautet nein. Nein. Ich mache, was ich will. Ich bin pipi langstrumpf. Ich mache, was ich will. Und wenn ich morgen entscheide, diesen Laden abzufackeln, dann mache ich das, weil es mir gehört. Das ist mein Business. Also nicht nur meins, auch das von meinem Mann. Aber wenn wir uns dazu morgen entscheiden, etwas komplett anderes zu machen, weil unser Herz nicht mehr dafür schlägt, dann machen wir das. Weil das ist es am Ende. Ich lebe das Leben für mich selbst und nicht für andere. Und das ist aber auch wieder etwas, ich musste erst mal dahin kommen und ich bezweifle, dass jeder ... an diesen Punkten in sein Leben kommen kann, weil ich auch nicht glaube... Ich glaube, dass wir unterschiedlich sind. glaube, dass jeder mit seiner Persönlichkeit und mit seiner Persönlichkeitsstruktur auch andere Rollen in der Gesellschaft erfüllen muss. Auch wenn ich mit dieser Gesellschaftsordnung an ganz, ganz vielen Stellen nicht einverstanden bin, glaube ich schon, dass wir, können nicht alle führen. Ja. So, und das ist auch ganz klar. Wir brauchen unterschiedliche Rollen. Wir brauchen auch, wenn wir uns nun ein Unternehmen angucken, dann brauchen wir auch Leute, die Bock auf Sicherheit haben. Aber Sicherheit ist zum Beispiel für mich ein Punkt, der nicht wichtig ist. Ich bin nicht sicherheitsorientiert. Ich glaube nicht an Sicherheit. Aber ganz viele andere glauben an Sicherheit und ich möchte einfach auch nicht anderen Leuten ihr eigenes Empfinden absprechen. Und deshalb finde ich es in Ordnung. Selbstständig zu sein ist hart. Das ist sehr, sehr hart. Und man wird auf Widerstand stoßen. Und wenn man da auch nicht weiß, was man will und wofür man es tut, dann kann das unter Umständen eine richtig lange Durststrecke werden. Also das darf man nicht unterschätzen. Das heißt auch an die Community da draußen, Selbstständigkeit ist hart. Selbstständigkeit geht nicht so. Auch nicht so. Selbstständigkeit könnte so aussehen. speaker-1: Man muss es wollen, das ist genau wie du sagst. Mir geht die ganze Zeit eine Sache durch den Kopf, ich ... Ich will ein paar Punkte zusammenführen. Wir haben einmal das Thema Konsequenzen. Und da hatten wir gerade gesagt, im Leben gibt es gewisse Konsequenzen. Und je nachdem, was ich mache, dass wir zu etwas führen. Und du hattest gesagt, es gibt Menschen, die zum Beispiel heute Dinge tun ... Und dann wird das etwas in der Zukunft auslösen. Und in der Zukunft, zum Beispiel hatten wir gestern, saßen wir am Tisch, und deswegen, bin grad ein bisschen ... Da so viele Stränge offen, ich muss mich während ich rede sortieren. Da hab ich gesagt, da ging es um Klopperei. So sind wir wieder ein bisschen bei dem Thema Brutalität auch. Und da war die Situation, dass jemand ... dessen Sohn fünf ist, und der Sohn hat ein anderes Kind ... Ne, drei sogar, war gar nicht fünf, drei. Hat ein anderes Kind an... gezogen? Und in der Nähe vom Auge. So, genau. Und jetzt ist Folgendes passiert, wird noch besser, dann ist der Vater des gekratzten Kindes zur Einrichtungsleitung gegangen und hat gesagt, wenn Sie sich nicht drum kümmern, dann zeige ich den an. Den Jungen. Den Dreijährigen. der war da noch drei. Jetzt ist er fünf. speaker-2: Das speaker-1: Und ich dachte, das gibt es nicht. Dann habe ich das mal zu Ende gedacht. Da hat mich gefragt, du hast gerade gesagt, 0 bis 18 Jahren tun wir die Kinder manchmal in so kein Sport, gar nichts, nicht kompetitiv. Wo führt das hin? Denn ich habe dann zu dem, wo wir gestern im Gespräch waren, gesagt, das ist so witzig, weil was glaubt der Vater, dass passiert? Okay, das Kind wird angezeigt, da passiert ja gar nichts. Und selbst in Zukunft, also ... Dann wollen die Pädagogen und die pädagogische Welt und Eltern ja auch mittlerweile viel, dass die Kinder in ihrer Kindheit einen Kratzer hier nicht abbekommen, weil das ist Brutalität angeblich. Jetzt hab ich dann gesagt, wir stellen uns mal vor, wäre volljährig und strafmündig. Wenn du jemanden anzeigst in diesem Land und sagst, ich hab einen Kratzer, dann passiert da nichts. Das heißt, das würde sofort eingestellt werden wegen Verhältnismäßigkeit. Das heißt, der Punkt ist folgender. Du wirst in deinem Leben niemals an den Punkt kommen, dass du diesen hundertprozentigen Schutz bekommst. Nein, du bekommst keinen Schutz. Also du aber von 0 bis 18 Jahren schon lernen, damit umzugehen. auch verstehen einen Kratzer hier und eine kleine Diskussion. Das gehört zum Leben dazu. Und wenn wir dann Competition aus allem rausnehmen, dann passiert Folgendes. Wir ersparen ihnen etwas aus einer guten Absicht, was dazu führt, dass sie dann vollkommen lebensunfähig werden. Period. speaker-0: Das ist ja genau das, was du sagst, das genau das, was ich meine, wenn ich mit den Eltern rede. Konflikte sind kein Problem, wir müssen den Kindern eine anständige Konfliktkultur beibringen. Das heißt, was mache ich, wie bleibe ich handlungsfähig, wenn ein Konflikt entsteht? Ups, die Ampel ist auf gelb gesprungen, wie komme ich zurück in grün, ohne dass ich dir ... ein Kratzer verpassen muss. In den Niel des Auges. Ohne blödmann zu sagen am besten. Das ist halt das Ding. Was wir in der Gesellschaft oft machen ist, so zu tun, als ob es keine Gewalt gäbe. Es gibt Gewalt und ein Gesellschaftskonstrukt kommt auch ohne Gewalt nicht aus. Ist einfach so. Wir haben hier eine Staatsgewalt, Gewaltenteilung. Gewalt ist etwas, was wir zwangsläufig brauchen, damit Gesellschaft funktioniert. es liegt tief in unserem Inneren, auch gewalttätig zu sein. Ich bin auch gewaltbereit und ich bin offen und ehrlich zu mir. bin gewaltbereit. Jetzt ist die Frage, wie gehe ich in dieser Gesellschaft mit diesem Gefühl ⁓ Also wenn ich mich permanent ungerecht behandelt fühle, meine Grenzen nicht gehört werden, dann werde ich in letzter Konsequenz höchstwahrscheinlich zuschlagen. Ich werde auch noch bisschen Mathe in meinem Kopf machen und sagen, kann ich die besiegen oder nicht? Ich habe immer nicht so viel Angst, wenn das Recht des Stärkeren gilt, dann bin ich ziemlich weit oben in der Nahrungskette. Und wenn ich nicht weit oben bin, dann bin ich immer noch mit dem Killer verheiratet. da denke ich mir so, hm. Wenn die Kacke am Dampfen ist, wo möchte ich am liebsten sein? Ja, ich hab den richtigen Ort. Das Gesetz des Stärkeren, das gilt, und das gilt garantiert im Kindergarten. Kinder können ihre Impulse überhaupt nicht kontrollieren. Die erleben zum ersten Mal solche Emotionen wie Wut, Ungerecht. Ungerecht, das ist unfair. speaker-2: Wer behandelt? Ich muss ihn beschreiben. ist nicht mein Freund. speaker-0: Dann nehm ich einfach allen alles weg. Das sehe ich auch oft, dass Eltern die Konflikte genauso lösen. Das ist keine Lösung. Ich mach den Teppich hoch. Wenn ihr nicht vernünftig miteinander spielen könnt, dann spielt ihr halt gar nicht mehr. Dann gehen wir jetzt nach Hause. Gibt noch mal Optionen. Wie sieht denn vernünftig miteinander spielen aus? Das ist so richtig geil. Zwei Situationen. Einmal, ich hab so zwei Geschwisterkinder hier, dann hab ich da diese bunten Bälle, mit denen kann man so rumhüpfen. Und die eine hat der anderen den Ball weggenommen, dann gab es Geplär und Geheule. dann hat die Mutter gehandelt, obwohl ich das ja immer sage, so ab der Matte ist mein Herrschaftsbereich, finde ich auch nicht schlimm, weil ich auch immer wieder mir im Kopf behalte, dass die Leute auch keine anderen Handlungsstrategien haben. Wie sollen denn erwachsene Kindern beibringen, wie man Konflikte klärt, wenn sie selber nicht gelernt haben? Das ist was, was sie ganz oft ausblenden. Die können es nicht besser und wissen es auch nicht besser. Dann hab ich gesagt, okay, was ist passiert? Das ist die erste Frage, die ich stelle. Ich möchte nicht, dass die Emotion verschwindet und das Kind aufhört zu heulen, sondern dass sie einfach einmal kurz gucken, was ist denn hier überhaupt passiert? Mhm. Okay. Ja, die hat mir den Ball weggenommen und ich möchte lieber mit dem anderen springen. Wer hatte den Ball zuerst, frage ich dann. Dann sagt die die. Und ich sag so, alles klar, gib den Ball her. Du hattest den zuerst. Bitte schön, let's go. Ich will auch mit dem anderen Ball springen. sage, was soll ich jetzt machen? Jetzt können wir uns darum kümmern, dass du frustriert bist und weinst. Du fühlst dich frustriert. Du willst auch gerne mit dem Ball spielen. Alles schön und gut. Aber es geht nicht. Ich kann doch nicht das eine Kind dafür bestrafen, weil das andere Kind jetzt den Ball haben will. Und jetzt könnt ihr euch nicht einigen, dann nehme ich dir den Ball weg. Nein. Wer hatte den Ball zuerst? Du? Alles klar. Möchtest du mit dem Ball weiterspielen? Ja. Möchtest du den Ball teilen? Nein, wäre Option, wir teilen den Ball oder wir wechseln uns ab. Ich stelle euch die Uhr oder der eine springt nach da und der andere springt nach hier. Und das finde ich jetzt blöd. Ja, was würdest du denn von ihr wünschen? Ja, dass wir uns abwechseln. Meistens, ich meine es ernst, meistens ist das dann da schon erledigt. Was würdest du dir jetzt wünschen? Ja, ich würde auch gerne mit dem Ball springen. Willst du den Ball teilen? Nein. Gibt es eine Option, dass wir uns abwechseln? Nein. Okay, wir können das Problem hier gerade nicht lösen. Weil der andere nicht bereit ist, ist nicht kompromissbereit, möchte ich es selbst mit einem Beispiel. Du kommst damit klar, feulendes Kind, auch wenn du kleiner bist. speaker-1: Ja, und das ist ja aber auch Sozialität, also das ist ja Gemeinschaft, ne? speaker-2: Sozialität. Ja, ist ein Podcast. ⁓ speaker-1: Sozialität, Kinder, also man muss miteinander klarkommen. So, also wie du hast es gesagt und ich glaube du auch, wir sind so ein bunter Haufen an Menschen und jeder hat andere Bedürfnisse, Wünsche oder was auch immer. Wenn wir aber in der Kindheit und ich meine jetzt wirklich mal nehmen wir jetzt mal wirklich deine, Altersklasse, mit der du auch sehr gerne arbeitest, die Kindergartenkinder. speaker-2: Wieder was gemeinsam! ⁓ speaker-1: Wenn wir in diesem Alter Konflikte sozusagen ausradieren, weil, auch da glaube ich ist es tatsächlich so, ich glaube das System, du denkst ja auch sehr systemisch, speaker-0: Vermeiden! speaker-1: Das System ist so komplex, weil du hast auf der einen Seite die Pädagoginnen und Pädagogen, die vielleicht wissen, eigentlich ist das nicht ganz richtig, was wir hier machen, aber die kriegen so viel Druck von Eltern. Letztens hatte mir ein Lehrer erzählt in der heutigen Zeit, sagte er, wir kriegen viel mehr Anklageschreiben als früher, weil die Eltern mit ChattGPT vernünftig klingende Schreiben aufsetzen können. Wo du vorher noch gedacht hast, das hat kein Hand und Fuß, musst du jetzt alles prüfen. sagte, wir prüfen dreimal so viel wie früher, ob es einen juristischen Charakter haben wird. Damit kam ich gar nicht mehr beim Kind an. Er sagte, würde gerne, und die Eltern sagen, ist das System. Aber er sagte, in meiner Welt sind die Eltern diejenigen, die uns das System erschweren. Da muss man auch wieder ... Diesen Konflikt müsste es auch geben in Schule und in Kita, dass Eltern und Pädagogen anfangen wieder vernünftig miteinander zu streiten. speaker-0: Streiten und auch miteinander arbeiten. Weil das ist das, was ich hier habe. Ich habe die Eltern hier und ich sage auch von Anfang an, guck mal, wir sind ein Team, wir sitzen im gleichen Boot. Was ist denn dein Ziel? Weiß ich nicht. Wenn ich wieder irgendwie Kindergartenkinder habe, die wurden aus dem Kindergarten geholt, dann sind die direkt beim Training, dann sind die müde, dann sind die nicht kooperativ. Und in dieser ersten Phase, in dieser Kindergartenphase, es geht nur darum, resilienter zu werden und zu lernen, meine Gefühle zu Ja, auszuhalten, mit Sicherheit aushalten ist auch ein großes Thema, was oft Familien wird. Die Erwachsenen können nicht aushalten, wenn die Kinder wütend sind, traurig sind, möchten immer auch diese Gefühle direkt beerdigen und unter den Teppich kehren. Dann sagt mir das Kind, ich mach nicht mit. Dann sag ich, okay, warum machst du denn nicht mit? Das ist auch ein großer Punkt. Die Kinder fühlen sich von mir immer ernst genommen, egal wie alt die sind. Ich höre denen zu. Kinder spüren Authentizität. Und die spüren auch, ob jemand Bock auf einen hat oder nicht. Wenn ihr nicht authentisch seid in eurer Arbeit, lasst es. Lasst es. Wenn ihr keinen Bock auf Kinder habt, lasst es. Dann sagen die Kinder zu mir, ich bin müde. Brauchst du eine Pause? Oder ich frage erst mal, was brauchst du? Klappt nicht am Anfang. Wenn die mir keine Antwort geben, dann sag ich, brauchst du vielleicht eine Pause? Musst du dich mal kurz ausruhen? War bestimmt anstrengend, deinen Tag. Wir haben drei bis fünf Autonomie. Autonomie und Gefühle benennen und aushalten und auch regulieren lernen. Du brauchst bestimmt eine Pause. Was hältst du davon, wenn du dich jetzt einfach erstmal hier hinsetzt und uns zuguckst bei der Übung? Und ich frag dich dann gleich nochmal in einer Minute, ob du schon wieder mitmachen kannst. Die haben das Gefühl, dass die gesehen werden. Die werden ernst genommen. Die haben das Gefühl von, ich kann mitbestimmen hier und ich bin wichtig. Und dann frag ich nach 30 Sekunden, und kannst du jetzt mitmachen? Ja. Dann denke ich mir so, das kann doch so einfach sein. Und dann hast aber auch dann die Mutter. speaker-1: Du hast eine Beziehung zu den Kindern. speaker-0: Die Eltern haben aber auch ganz oft ganz, ganz viel Druck, auch gesellschaftlichen Druck. Weil was denken die Leute über mein Kind, wenn mein Kind jetzt, man, ich bring das Kind hier hin, ist doch total peinlich, ne, Scham? Ist ja auch bei Frauen ganz oft so in meiner Altersklasse. Ich bin 36, ist ja oft, das funktioniert nicht, dieses Thema. Mein Kind muss funktionieren. Dann sag ich, Alter, der ist fünf. Der muss nicht funktionieren. Der kann, was du von ihm verlangst, kann er kognitiv nicht leisten. Der ist ein Kind! Der kann das nicht. Der muss das noch lernen. hat das noch nicht gelernt. Der hat diesen Reifprozess im Gehirn noch nicht erreicht. Dann sind die entspannt. Und manchmal musst du auch die Eltern abholen. Und das mache ich auch. Weil ich weiß, dass die Eltern nicht das Wissen habe, dass ich jetzt habe. Und dann sage ich, guck mal, ich verstehe, dass du frustriert bist. Ich verstehe, dass du Geld bezahlst hier und dass dir das wichtig ist, dass dein Kind auch richtig mitmacht. Ich sage so, ... speaker-2: Ja. speaker-0: Was ist dein Ziel? Was möchtest du, dass dein Kind später für ein Kind ist? Möchtest du, dass dein Kind sagen kann, was es braucht? Möchtest du, dass dein Kind lernen kann, sich zu regulieren? Möchtest du, dass dein Kind Grenzen setzen kann? Ich sag, was macht er hier gerade? Ich sag so, und hier hat er den Raum dafür. Und ich verdrehe wieder die Augen, noch nervt mich dein Kind. Ich liebe dein Kind. Möchtest du, dass dein Kind ein selbstbestimmter junger Mann wird? Oder ein Erwachsener? Ja. Und dann merkst auch so richtig ... Schuld und Scham fällt erst mal von den Schultern der Eltern. Weil die auch nicht permanent das Gefühl haben, das Kind muss jetzt funktionieren. Das Kind muss nicht funktionieren. Wir haben hier Konflikte, wir halten die aus und wir diskutieren diese Konflikte. Ich sag auch immer, wir sind mehr pädagogischer oder Bildungseinrichtung als Kampfsportschule. Weil egal, was passiert, wenn es Streit gibt, wenn es Gewalt gibt, dann gucken wir alle als Gruppe da drauf. Und das ist richtig, richtig schön. Hab ich ja ... Ein Kind hat das andere als bei meinen Krümelmonstern. sind die 6- bis 8-Jährigen. Mir ist es total wichtig, die Altersklassen zu differenzieren, weil ich glaube, dass Kinder in unterschiedlichen Altersklassen ganz andere wichtige Dinge haben, die die gerade lernen müssen. Während die Schmusis ihre Gefühle regulieren dürfen, lernen die Krümelmonster so erstes richtiges Verhalten in der Gruppe. Und auch soziale Verantwortung lernen die. Das heißt, einer von meinen Krümelmonstern hat das andere Krümelmonster ausgeschlossen. Und am Ende hat gehalten, darfst nicht mitspielen. Der andere wollte sich das aber nicht gefallen lassen. Und dann hat der den geschubst. Dann ist er zu den Eltern gegangen und hat gesagt, du hast mich geschubst. Dann kam der Vater zu mir und hat gesagt, ja, da wurde geschubst. Ja, klar, klären wir jetzt. Dafür haben wir unseren Kreis. Zack, Begrüßungsritual abgeschlossen. Rituale sind auch ex so, so, so, wichtig für Kinder. Wissen die, sobald wir uns begrüßt haben, hi, hi, wissen die, jetzt gilt der Ehrenkodex. Was ist passiert? Ja, ich wollte mitspielen und hab mich nicht mitspielen lassen. Dann sag ich, ja, Linda, kannst du mal aus deiner Perspektive erzählen, was da passiert ist? Dann sagt er, ja, ich war da zuerst und ich wollte dich nicht mitspielen lassen. machen. Also du bist, ich muss nicht mit allen spielen. Hast du vollkommen recht. Also das ist dir jetzt gerade wichtig zu bestimmen und autonom zu sein ist dir gerade total wichtig. Spüre ich schon? Sag ich aber nicht in diesem Satz eins zu eins. Und sag ich interessant, okay. Wer war noch dabei? Dann der Samuel, ja ich habe auch mitgespielt und so und der Servett sagt, ja ich wollte mitspielen. sag, Servett die haben dich nicht mitspielen lassen. Wie hat sich das denn für dich angefühlt? Dann sagt der nicht gut. Hast du dich traurig gefühlt? Dann nennen wir erstmal ein paar Gefühle. Dann stelle ich wieder die Frage, weil 6-Jährigen kannst du fragen, wie würdest du dich denn dabei fühlen? Dann würde ich mir einfach jemanden anderen zum Spielen suchen. Ich sag zu, das ist eine gute Idee. du Gehörzeit? Nächstes Mal könntest du vielleicht dann, wenn die dich nicht mitspielen lassen, wollen jemand anderen fragen. Wer war noch dabei? Ja, ich war dabei. Was hätte hier anders laufen müssen? Was war nicht in Ordnung? Ja, geschubst. Ja, Schubsen ist Gewalt, ne? Ist jemanden eigentlich auch Gewalt? Sind wir uns alle einig, ist auch Gewalt? Hm, okay. Ja, aber gleichzeitig möchte ich auch nicht mit jedem spielen. will selber bestimmen, mit wem ich spiele. Ja, du auch recht. Und das darf man auch einfach mal so stehen lassen. Das ist total schwer auszuhalten für voll viele Erwachsene, weil unser Gerechtigkeitsempfinden ganz anders ist. Stell dich ja nicht mal an, so doch nicht schön, wenn du den ausschließt. Aber das ist aber auch gleichzeitig so ein Punkt, wo wir alle wachsen dürfen, weil ich muss es aushalten, weil ich das nicht klären kann. Weil Leonard hat ja Recht. Der sagt, ich wollte nicht mit ihm spielen. Wir waren da zuerst und ich musste nicht mitspielen lassen. Und dann habe ich auch mal die anderen gefragt. sage so, als der Leonard den geschubst hat. Warum hat keiner von euch geholfen? Was hättet ihr denn machen können? Weil das ist auch ein wichtiger Punkt, gerade was so Schulkinder angeht. Mobbing, dritte Klasse, Mobbing Hochburg. Gewalt ist auch das sehen und nicht eingreifen. Das ist auch eine Form von Gewalt. Also Gewalt zu... Das machen Lehrer total oft, sagen, ach, stell dich nicht so an. Gewalttätig. Gewalt sehen und nicht eingreifen in der Gruppe ist auch Gewalt. Warum ist das Gewalt? Weil ich ja eigentlich möchte, dass die Gruppe eine soziale Verantwortung übernimmt. Das heißt so, ey, Lennart, warum hast du den geschubst? Schubsen ist nicht in Ordnung. Also haben wir eine Lösung gefunden. Lennart, wenn er das nächste Mal spürt, dass er jemanden schubsen will, dann fragt er eins von den anderen Kindern nach Hilfe, weil ich auch mal sage, ich bin letzte Mittel, frag mich als letztes. Wie sollen die dann Konflikte untereinander zu klären, wenn die nicht die Chance haben, die untereinander zu klären? speaker-1: nämlich, dieses wirkliche was du sagst und das ist letztendlich auch das, wie du schon gesagt hast, ganz viel von dem was du machst, also unabhängig davon, weil wir haben uns ja vorher noch nie gesehen, ist da super viel einfach identisch und das interessiert mich jetzt gerade nochmal, weil bei mir war es so, ich habe, klar meine Erzieherausbildung gemacht, ich habe auch Ausbildung gemacht etc., aber alles das was ich mit Kindern mache heute und auch ganz viel von dem was wir natürlich unseren Leuten weitergeben, habe ich eigentlich durch die die Arbeit mit Kindern. Du arbeitest mit Kindern und dann merkst du einfach so, wie ich den Konflikt geklärt hab. So in der Selbstreflektion, da ist ja gar kein Sinn ergeben. So, und dann denkst du, okay, wie mach ich das beim nächsten Mal besser? Und dann machst du das einfach zehn Jahre und nach zehn Jahren merkst du einfach so, es gibt einfach gewisse Muster, die kann man reproduzieren. Und diese Muster, die helfen Menschen, besser miteinander umzugehen. Und meine Frage wäre, ist das bei dir auch so ein Prozess gewesen oder hast du irgendwie eine Theorie, also klar, du hast auch Ausbildung gemacht, da haben wir schon drüber gesprochen, aber das interessiert mich, weil das so viel so ähnlich ist und wir aber irgendwie uns unabhängiger auch voneinander Du ja ähnlich. warst in München und hast auch, kommst nach Hamm zu mir und ich denke so, hey du machst irgendwie dasselbe wie ich nur anders. Und wo kam es bei dir her? speaker-0: Meine erste Motivation dieses Gym zu eröffnen war, möchte diesen Platz, ich möchte hier einen Ort schaffen, den ich gebraucht hätte, als ich selbst ein Kind gewesen wäre. Das habe ich so im letzten Jahr ein bisschen abgelegt, weil ich glaube, meine innere Kindarbeit ist so abgeschlossen. Ich glaube, dass ich sehr, sehr viel für mein inneres Kind getan habe und ich glaube, dass wenn ich jetzt weiterhin meinem inneren Kind diene, mir selbst und meinem Unternehmen schade, weil ich auch sehen musste, dass nicht jeder ich bin. Aber für mich ist wichtig, dass hier ein Safe Space für alle ist. Ich glaube, zu verstehen, wie das menschliche Gehirn funktioniert, war mir wichtig. Da ist ja auch so mein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Das war toll. WBK, Grüße gehen raus. War ein sehr, sehr Stein in meinem Leben, weil ich das auch wieder gemacht habe für mich, nur für mich. Ich wollte mein Abitur haben, weil ich auch immer mit diesem Glaubenssatz zu kämpfen habe. Ich bin dumm. Da habe ich mein Abitur gemacht. Auch schöne Grüße an die Schulleiterin mittlerweile und an meine Päder und Deutschlehrerin Frau Brüggemann, die waren zwei Personen, die richtig krass an mich geglaubt haben, die mein ganzes Potenzial gesehen haben und die gesagt haben, Mensch, Mandy, man zieh das hier durch, mach das, bring das bis zum Ende. Das war krass, aber Pädagogikunterricht hat mir richtig viel gebracht. Dann hatte ich noch ein bisschen Psychologie und Philosophie. Zweiter Bildungsweg sind halt auch bisschen coolere Fächer als auf dem ersten. Und das war so der Stein, alles ins Rollen gebracht hat. Ich hatte davor schon Kindertraining gegeben, aber ich war halt selber super gewalttätig. Okay, du willst dich nicht halten, dann musst du jetzt gegen den kämpfen. Ich habe hier einen Schüler, der Lukas, der war bei mir, als ich noch Kung-Fu unterrichtet hatte. Und er erzählt immer wieder die gleichen Anekdoten, wo ich mir denke, ach du Scheiße! Das war ich nicht. Das war ich in einem früheren Lehmann. Ich war auch 18, 19. Du hast halt das gemacht, was du kannst. für mich war es halt, ich war ja immer bereit, auch Grenzen mit Gewalt zu verteidigen. Ja, und dann habe ich mich so auf den Weg gemacht, so geguckt, ey wow, krass das und das bei mir. Bindungstheorien erste mal gelesen, wo ich dachte, boah krass, hat mich geflasht. Ich hab mich angefangen, mir selbst auseinanderzusetzen, mit meiner Kindheit auseinanderzusetzen, zu gucken, was ist vielleicht an manchen Sachen schiefgelaufen. Weil eine Sache war auch für mich extrem wichtig. Ich hab gar keinen Bock, in diesem Hamsterrad zu rennen und irgendwie antrainierte Muster weiterzugeben oder mich so zu verhalten, auch in Konflikten, wo ich mir selbst mit schade, aber auch anderen. Weil das für mich einfach keine Lebensqualität ist. Ich finde es schön, wenn ich in giraffensprache sprechen kann, ganzen Tag. Das ist ... einfach eine angenehme Atmosphäre, wo man auch wirklich verstanden hat, was Respekt bedeutet, wo man Fehler machen darf, wo man... nicht ausgelacht wird, wo man einfach man selbst sein darf in allem, was man so mitbringt mit allen Facetten, wo man auch einfach mal scheiße sein darf und andere beim Spielen ausschließen darf, ohne Repressalen zu füchten müssen, weil was am Ende des Tages wirkt mehr, dass wir über diesen Konflikt gesprochen haben und Ich glaube, dass das Kind auch mit einem Impuls nach Hause geht. Ich habe jetzt keinen Ärger gekriegt, aber irgendwie fühlt sich das doch nicht so gut an. Was ist da eigentlich los? Und ich habe auch keinen Ärger gekriegt und ich wurde auch nicht bestraft. beim und wenn dann so. Ja, was ist es? Was ist es dann also? speaker-1: was gelernt. speaker-2: Also wenn man das mal so zusammenführt, dann sind wir drei komplett unterschiedliche Menschen, Typen, natürlich Persönlichkeiten, Charaktere, all das, da drinsteckt. Wir haben immer genau diesen Schlüssel dazwischen gesucht, für die Kinder da zu sein und da zu arbeiten und für die da zu sein. Das ist genau das. Ich habe in der Sport und Spielakademie, das ist ja meine Firma, die jetzt auch bei Stark für Kinder mit in die Ausstrahlung da draußen geht, dass wir einfach für Kinder da sein müssen. Da ist dieser ganze frühkindliche Fokus genau da. was du gesagt hast. Wir sind emotionale Wesen. Alles ist Emotion. Also Körperausdruck, Sprache. kannst alles anhand der Emotionen auslesen. Und aus dieser Emotion heraus kommt dein Verstehen. Also du kannst es dann langsam begreifen. Aber das braucht Zeit, ganz viel Zeit, ⁓ das dann lernen zu können. Was passiert da eigentlich, wenn ich wütend bin, wenn ich traurig bin, wenn ich genervt bin, wenn ich neidisch bin? Was ist das alles in mir? Und aus diesem Verstehen heraus ist ja immer die, das ist ja für mich die Entscheidungskompetenz. Wenn Kinder verschwinden, haben. Du bist wütend. Du hast jetzt verstanden mit Wut umzugehen. Heißt es trotzdem nicht, dass du anderen direkt ins Gesicht schlagen kannst. speaker-0: bist wütend und wie komme ich aus dem Reagieren ins Handeln? Das ist für mich so eine entscheidende Frage. speaker-2: Welche Bewegung führe ich aus? Für welche Motorik entscheide ich mich? Wie gehe ich in mich und dann in die Gruppe? Wir sind nie allein. Wir wollen individualisierte Förderung. Ich, ich, ich, ich, ich. Aber du bist nie allein. In dem Moment, wo du dich eine Bewegung entscheidest, entscheidest du dich zu wirken als Mensch, als Person, als Teil einer Gruppe. Und dann ist diese Bewegung ... Die Sozialitätsebene, die wir formen und das habe ich bewusst so genannt, weil will ich sozial integrativ arbeiten, will ich mich sozial integrieren oder will ich asozial sein. Und wir sind häufig mal asozial. Also unsere Kinder sind andauernd asozial. Wir haben so asoziale Kinder. speaker-0: ist auch eine Entscheidung, die man treffen kann. sozial funktioniert aber speaker-2: Genau, aber sie brauchen Zeit, zu verstehen, weil sie das alles erstmal für sich und wir sind, wie du es sagst, wollen kämpfen, wir sind Rudeltiere irgendwo, wir wollen irgendwo unseren Status und unser Arbeiten und auf dem Weg dahin ist man asozial. speaker-0: Das ist ja plus minus. Was funktioniert? Ich verhalte mich so und so, bekomme ich das, was ich möchte? Das ist die erste Frage, die sich Kinder stellen. Das heißt, ich schubs dich und ich bekomme den Ball. Ich werde dich beim nächsten Mal wieder schubsen, weil ich dann das bekomme, was ich will. So, und wenn da jetzt niemand ist, der sagt, wie können wir das vielleicht lösen und warum ist es wichtig und wieso schubsen nicht in Ordnung. Wenn Kinder auch verstehen, was Gewalt ist, die verstehen sehr gut, Gewalt ist, denn keiner möchte, der möchte zwar dir Gewalt antun, aber der möchte nicht, dass ihm selbst Gewalt angetan wird. diese Rolle einfach mal umdrehst. Dann verstehen Kinder auch sehr, sehr schnell. finde so dieser Bogen von ich ähm, warum brauchen wir, Regeln sind scheiße, keiner hat Bock auf Regeln und alle verdrehen die Augen bei Regeln. Aber wenn wir, wir arbeiten immer diesen Bogen darüber. Was verhindert Gewalt? ⁓ die Regeln. Ja. Und äh, wie schaffe ich, dass die Regeln anerkennt werden? Na, Partizipation. Geil. Wir bestimmen hier den Ehrenkodex miteinander. Dann machen wir so ein kleines Ritual. Richtig interessante Frage, die die Eltern gestellt haben, beziehungsweise die Lehrer. bei einer Schilf war, entsteht nicht Gruppendruck, wenn wir das ritualisieren mit, ich leg meine Hand aufs Herz und sage, ich bin dabei, ich bekenne mich zu den Regeln, dann hab ich gesagt, ja, kann durchaus passieren. Aber so funktioniert Gruppe auch am Ende des Tages, auch wenn du, ich meine, was ist daran schlimm, wenn du sagst, nee, ich will aber lieber gewalttätig sein und dann der Druck der Gruppe sagt, Wir sind aber alle dafür, dass wir keine Gewalt anwenden. speaker-1: Das ist, finde ich, das hatten wir irgendwann mal aufgestellt, die These, das ist die gesunde Form des Mobbings. Also wir irgendwann gesagt, es gibt Mobbing, das natürlich absolut falsch ist, in die falsche Richtung geht. Und deswegen ist es ja auch wichtig, dass es Mobbing- Präventionsprogramme gibt. Aber es gibt auch so, zum Beispiel wir haben früher einen Lehrer gehabt, ihr hattet auch so einen, wahrscheinlich auch, die haben uns so schlecht behandelt als Kinder, dass wir, wir haben keinen Rückhalt bekommen von Schulleitungen. Also haben wir irgendwann überlegt, wie schaffen wir es gegen diesen übermächtigen Gegner, vorzugehen, haben wir ihn gemobbt. Das ist natürlich ... Also, hätten wir bessere Wege gehabt, hätten wir sie ja genutzt, aber da wir keine besseren hatten, konnten wir uns nur dadurch verteidigen. Manchmal auch in Gruppen. Zum Beispiel einer unserer Kinder aktuell, der manchmal so bisschen, sagen wir mal, die sozialen Fähigkeiten innerhalb unserer vier so bisschen vermissen lässt. Und jetzt sagt aber der Rest der Gruppe auch so, Bro, nein, dann halt nicht. Und jetzt fühlt der sich gemobbt und ausgeschlossen, wo wir gesagt haben, na ja, aber deine Wirkung ... speaker-2: Der letzte speaker-1: Die ist ein Feedback auf das, also du kriegst jetzt Feedback. Lern doch daraus, sei doch nicht so wie du die letzten 14 Tage mit der Gruppe umgegangen bist. So du kannst zu uns kommen, wir helfen dir bei allen Sachen. Aber du kannst jetzt nicht der Gruppe die Schuld geben, dass sie mit deinem Verhalten nicht klarkommt. Benimm dich anders und das ist kein, auch wieder, ich hör schon wieder manche Eltern oder Pädagogen, die dann sagen, ja aber dann ist das ja der Freivadschein für Ausschluss. es wird grundsätzlich so. speaker-0: Das Doch, doch ist es. Wenn du dich der Erwachsenenwelt asozial verhältst, dann du auch ausgeschlossen. einfach. So gesehen, Dein Kind ist nicht immer das Opfer. Wenn dein Kind Probleme hat, dann lass uns gucken, woran es liegt. Klar, wenn du dich asozial benimmst, dann wirst du die Resonanz der Gruppe bekommen. Period. Ob wir das wollen oder nicht. Wenn dein Sohn das Verhalten nicht anpasst, dann wird er auch weiterhin ausgeschlossen. Wenn er nicht ... Was wir machen können als Erwachsene zu fragen, sag mal, warum verhältst du dich so? speaker-1: Genau, das mein ich. Eigentlich ist es ... Ich geh voll mit mit dem, was du gesagt hast, weil das ist schon okay, dass das passiert. Und gleichzeitig aber auch immer nur so lange, wie wir als Erwachsene nicht bessere Vehikel kennen, um dich zu integrieren. um dieses Kind jetzt zum Beispiel den Jungen zu integrieren. Dann ist für mich immer so, er muss verstehen, er ist kein armes Opfer, weil hat sich den Job erarbeitet. Die anderen aber auch, sozusagen erst mal zu respektieren. verstehen, dass ihr das jetzt macht. Aber guck mal, wenn wir jetzt einfach nur alles ausschließen, schwer fällt ist auch kacke. Und dann sind wir aber wieder bei, jetzt sind wir in einem Konflikt und Konflikte sind so wichtig. speaker-0: Da können wir ja fragen, wie wollt ihr denn eigentlich miteinander sein? Fühlt euch gut dabei, wenn ihr in Ausschuss seid, weil die Antwort wahrscheinlich nein sein wird. Wir wollen ja klarkommen, aber wir wissen gerade nicht, wie. Und dann können wir als Erwachsene, egal, als Eltern, als Pädagogen, als Trainer, whatever, wir sollen eigentlich vorbildlich vorangehen, denn wir können nur lernen, was wir sehen. Und das sage ich auch immer, wir erziehen nicht mit dem Mund. Wir erziehen mit unseren Taten und das, was wir selbst vorleben. Das ist so der springende Punkt. Und ich finde einfach, was das angeht, gerade auch dieses Ausschließen, Ausschließen, was mir richtig auf den Keks geht, ist in Gruppen, wenn die Aufmerksamkeit von dem, permanent gezogen wird, der die Gruppe sprengt. Weil ich es einfach ungerecht finde. Bei uns gilt auch, dass wohl der Gruppe steht vor dem Individuum. Und ich glaube, das ist so bisschen in unserer Gesellschaft abhanden gekommen. Auch gerade was Schule angeht. finde Lehrer haben überhaupt keinen Handlungsspielraum. dürfen die Kinder, was die alles, was die machen, aber was die dürfen, sind zwei Paar Schuhe. Die dürfen die Kinder ja eigentlich nicht mehr unbeaufsichtigt vor die Tür setzen. Und dann ja jeder Schulpflicht in Deutschland so, ja, aber wenn ich jemanden habe, der es unmöglich macht, dass die Gruppe das Lernziel erreichen kann, dann muss der Konsequenzen spielen. Und genau das ist der Punkt. Konsequenzen müssen direkt. und nicht erst noch eine Woche und ein Elternbrief und ein Elterngespräch und mal gucken und dann und alles muss dokumentiert werden und eigentlich habe ich als Lehrer auch gar keinen Bock darauf, weil das ja für mich auch ein riesiger Mehraufwand ist, der auch nicht bezahlt wird und ich habe sowieso schon viel zu viel zu ⁓ die Ohren und als Lehrer müsste ich eigentlich auch noch eine Ausbildung als Psychologe oder als Sozialarbeiter haben und da muss ich mich noch mit verhaltensoffensiven Eltern auseinandersetzen, die glauben auch permanent, dass das Kind ungerecht behandelt wird. Richtigiger Overload. Richtiger Overload. das ist, wo ich sage, Alter, das sage ich auch manchen Kindern. Ich liebe gewaltfreie Kommunikation. Das ist auch ein Mittel, dem ich arbeite. Aber wenn du in Gelsenkirchen an einer Brennpunktschule bist, mit Kindern, die die Giraffensprache einfach nicht sprechen, da kannst du dein Mundfusselig reden. Checken die nicht. Du bist zu weit weg. Du musst erst mal an den Pavier felsen. Du musst erst mal Macht und Angst. speaker-1: Pacing und Leading, du musst dich ja mal anpassen, dann fühlen zu können. speaker-0: Und für mich ist es leicht. Ich kriege auch die schwerste Klasse in den Griff. da sind wir wieder bei dem Thema, wer kommt mit welchen Skills. sage dir, wenn du keine Ahnung, richtig wohlbüßiges Leben hattest, im Münsterland groß geworden bist, in einer mittelständigen Familie, du dann deine... Studium gemacht hast, deine Beamtenlaufbahn einschlagen willst und dann in einer Schule in Gelsenkirchen oder in Duisburg im Brennpunkt landest, komplett jenseits der Lebensrealität, die du dir jemals hättest ahnen können. speaker-2: dann geht man da hin und dann sagt man irgendwann vielleicht es war jetzt echt anstrengend, dann ich lieber zu einem Jugendhilfeträger, weil dann will ich den Jugendlichen helfen. Dann steige ich da aus und gehe dann... speaker-0: Leute brennen aus. Ich verstehe das total. habe ein Jahr Gewaltpräventionskurse gemacht. Obwohl ich das wirklich gut kann, musste ich da auch noch mal selektieren, sagen, nur weil ich viele Sachen kann, ist es nicht, dass ich alles auch machen muss. Wo ich gesagt habe, Alter, ich brenne da aus und ich möchte die Liebe und die Leidenschaft zu dem, was ich tue, nicht verlieren. Und ja, 100 Prozent verändere ich auch Leben von Jugendlichen, auch bei denen, wo man die Hände über den Kopf zusammenschlägt. Aber ich hab nur eine gewisse Grenze oder eine gewisse Kapazität an Energie und ich möchte die gerne in etwas stecken, was mein Herz auch gleichzeitig erfüllt und ich etwas so im Gegenzug dazu bekomme. Weil, ich meine, wie gesagt, ich kann eine Klasse führen an einer Hauptschule in einem Brennpunkt. Aber ich verstehe auch gleichzeitig, wenn ... andere nicht mit diesen Skills kommen, mit den Kompetenzen. Und da sage ich wieder, es bringt nichts, wenn ich jetzt die Jugendlichen irgendwie über sechs Monate begleite, weil alles steht und fällt mit dem, der da vorne steht und führt. speaker-1: Dann können wir aber eigentlich eine schöne Brücke auch zum Ende dieses Podcasts schlagen, denn wir, wir, also wir als Starkrohende Muckis, Schwornenspielakademie, Monster Academy und all die Trainer da draußen, die wir ausgebildet haben und Menschen, die auch außerhalb von unserer Bubble sind, die aber Kinder stärken, sind in meiner Welt für die nächsten zehn Jahre so essenziell für diese Gesellschaft. Warum? Schule, du hast es gerade so schön gesagt, bei dem, was die alles halten müssen, die Lehrkräfte. Ich verstehe auch, dass Eltern immer sagen, die doofen Lehrer, das kann man schon so machen, wenn dir jemand sagt ich würde aber so und so kämpfen wo du dir denkst dann stell dich da rein so ist es auch bei den Lehrern die stehen da halt jeden tag und das schöne ist aber und das muss ich aber auch immer wieder betonen für Eltern und Lehrkräfte und Pädagogen beginnt die eine Zeitrechnung in der sie aufgrund von Angeboten wie deinem wie unseren speaker-0: Das ist wie wenn speaker-1: nicht mehr alles alleine tragen müssen. musst als Eltern, wenn du sagst, ich bin auch am Limit, dann meld dein Kind, wenn du es dir finanziell leisten kannst. Und wir reden ja, wir haben heute schon darüber gesprochen, über Preise. Wir reden ja nicht über diese sogenannten Hochpreis-Coaching-Angebote, sondern das sind Preise, ja, du musst gucken, aber du kannst es dir wahrscheinlich irgendwie finanzieren für dein Kind. Und wenn du damit die Möglichkeit hast, dass dein Kind noch mal anders begleitet wird, ein ganzes Dorf, sieht dein Kind. speaker-0: Sehe ich auch so. speaker-1: Dann haben wir diese wunderbare Möglichkeit in dieser Schule hier oder an anderen Orten in Deutschland Kindern Lebenskompetenzen beizubringen. es über Sport und Spiel ist, ob es über Kampfkunst ist, ob es über Lebenskompetenztraining, Resilienztraining, you name it. Ist mir egal wie es heißt. Hauptsache wir verstehen, dass Gesellschaft ohne solche Angebote wie unsere wirklich nicht funktionieren wird. wird nicht mehr funktionieren. Deswegen danke an alle, die diesen Weg gehen und danke auch an dich, dass du diesen Weg gehst. Sehr, sehr spannendes Interview und ich habe eine Abschlussfrage von Christine Dobbert. speaker-2: Ich würde aber trotzdem gerne noch etwas zusammenführen, weil, Mandy, eine Einladung an dich, ich finde das echt beeindruckend, was du hier aufgebaut hast. ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass wir in der gesamten jetzt Pädagogik für die Kinder auch immer weiter zusammenrücken dürfen. Und es ist eine Riesenchance, dass wir Wissen transportieren können über diese Endgeräte, weil wir einfach echt was möglich machen können. Und die Spawn Spielakademie geht ja mit Rheinbeier stark für Kinder. Die wird es also in dieser Ausbildung nicht mehr so lange geben. Es wird diese Ausbildung, die ich abgedreht hab, nicht mehr geben. Es gibt etwas Neues, weil wir uns verändert haben, weil für die Kinder wachsen. Ich hätte trotzdem Lust, durch diese Ausbildung zu begleiten. Ich würd sie dir gerne schenken, auch mal weg von diesem, wir müssen immer was kommen. Ich will sie dir an die Hand geben. Ich würde mich gerne mit dir als Sparing-Partner austauschen. Du bist weit, und ich hab deine unglaubliche Weite reingesteckt. Aber ich glaube, die Tiefe kommt durch Menschen, dann ... zusammenrücken und dann für sich sagen, das ist das, was Kinder brauchen. Und das tragen wir dann in die Orte, wo es hingehört, nämlich in den Raum Kindergarten und in den Raum... Wir dürfen den Menschen das Handwerkszeug an die Hand geben, was sie brauchen. die Systemausbildung und die Prägung im System ist ja auch nicht nur schlecht. haben wir Nein, auf gar keinen Fall. Aber wenn die Menschen gemeinsam jetzt zusammenrücken und sagen, es gibt... Experten und wir haben uns durch die Praxis zu diesen Rollen hingearbeitet, dass wir wissen, was brauchen Kinder. Und wenn das zusammengeführt wird, kann ich mir vorstellen, wäre das super schön, wenn wir da gemeinsam auch wirken können, weil ich gehe ganz fest davon aus, dass ganz viele pädagogische Fachkräfte, die vielleicht auch hier sitzen und zuhören, sagen, diese innere Stärke brauche ich eigentlich auch, ⁓ mich mit den Kindern gemeinsam auf Augenhöhe durchsetzen zu können. Und dafür brauchen sie Praxiserfahrung und Menschen wie dich und mich und uns, die sich dafür einsetzen, dass das gelebt werden kann, weil Mir eine Sache bewusst wurde, als wir die ganze Zeit darüber gesprochen haben, ich immer gedacht, alles braucht Zeit. Jeder Konflikt braucht Zeit. Kinder brauchen immer Gespräche. Alles braucht Zeit. Wir sind so schnelllebig, dass wir uns so wenig Zeit nehmen. Wir sind so am Hustlen, dass wir uns auch so wenig gegenseitig einfach in die Augen gucken oder uns mal was schenken. Und ich finde, das ist ein schöner Abschluss. Ich möchte dir die Ausbildung der Spaudenspielakademie schenken. Danke, ich freue mich. Das ist einfach wirklich für mich gerade Herzensding. Und deswegen, du guckst sie einfach durch und dann gucken wir mal, wo wir gemeinsam hinkommen. speaker-0: Ja, also ich bin, meine Tür ist immer offen für Kooperation und ganz viele coole Projekte, die man zusammen machen kann, weil wie gesagt, genug Kuchen ist für alle da. ich glaube, dass wenn sich irgendwie Charaktere und Persönlichkeiten zusammentun, dann können wir gemeinsam mehr schaffen und am Ende des Tages, ja klar, wir müssen alle unser Brot verdienen. Glaube ich aber auch, dass das nicht wie in einem Boxring ist, sondern dass auch in dem Fall genug Brot für alle da ist, sodass wir alle satt werden können. Aber das große Ganze, das Ziel, die Leidenschaft dahinter, irgendwie ein Stück zurückzugeben. Das ist auch der Grund, warum ich in Gelsenkirchen bin. Ich kriege oft die Frage, warum bist du in Gelsenkirchen, Mandy? Ja, weil das der Ort ist, der die Monster Academy braucht. Ganz einfach. Wir brauchen die Monster Academy genau hier. Und ich glaub auch an die Kinder. Wenn niemand an mich geglaubt hätte, ich weiß nicht, wo ich wäre. Alles wäre möglich gewesen. speaker-1: Genau da passt gleich der Satzzug. speaker-2: nicht wo wir zwischendrin waren, wir sind jetzt wieder da. speaker-1: Ich würde auch noch gerne, was wir einmal vorhin schon hatten, vielleicht ja auch für unsere Community, für die Stark-für-Kinder-Community, dass man hier auch mal etwas anbietet in den Räumlichkeiten. Fände ich richtig cool, weil ich glaube, dass das einen großen Mehrwert auch für unsere Community darstellen würde. Da können wir im Nachgang auf jeden Fall was bestimmt herausarbeiten für euch als Community. Und damit vielleicht noch ganz kurz, wo können dir Leute, die dich jetzt in diesem Interview gehört haben und die das einfach cool fanden, wo kann man dir auf Social Media folgen? Was sind so die Kanäle deiner Wahl? speaker-0: Ich bin nicht auf TikTok unterwegs. Also ich hab zwar einen TikTok-Account, aber da findet ihr mich nicht. Ihr findet mich höchstwahrscheinlich auf Insta. Mandy-Monster-MMA. Oder ihr checkt einfach die Monster Academy ab. Ja, wir arbeiten dran. Wir arbeiten an unserer Social Media Kompetenz. Aber wie gesagt, ein Unternehmen, ⁓ das wachsen zu lassen, braucht einfach Zeit. Ich glaube, dass die Arbeit, die wir jetzt gerade hier vor Ort leisten, dass die wichtiger ist, als das alles irgendwie video-mäßig festzuhalten. ja, ich muss mich ja auch erstmal eingrooven. Eineinhalb Jahre mache ich das jetzt hier. 2023 habe ich den Entschluss gefasst. Dann haben wir den Vertrag für dieses Gym unterschrieben. Ende Juni 2024 haben wir geöffnet und das wächst und das spricht für mich und das spricht für das Konzept, was wir erarbeitet haben. Gewaltfrei, kommunikativ, also gewaltfreie Kommunikation. Ich habe bisschen den autoritativen Erziehungsstil, würde ich sagen. speaker-1: Witzig, gestern an der Bar, wo wir gesprochen haben über, was ich vorhin sagte mit dem Kind, was gekratzt wurde, hatte der, der, ich weiß nicht, Julian, Julian sagte dann so, ja ich mach das dann so und so so so so und er hat dann ganz viel beschrieben, was er macht und es ist witzig, dass das Wort jetzt innerhalb von 24 Stunden das zweite Mal fällt, weil ich ihm dann gesagt habe, fachlich würde man es autoritativ nennen. ne? gibt... Autoritativ. speaker-0: Was würdest du bevorzugen an Erziehungsstil? Ja, feier ich einfach. Auch konfrontative Pädagogik ist für mich einfach auch ganz ganz weit oben. Konfrontation hört sich immer sehr sehr rough an. Aber das bedeutet einfach, Alter hier ist der Spiegel, guck da rein, guck einmal hier rein, ich konfrontiere dich. Ja, du stellst die Kinder vor der Gruppe bloß. Nein, was in der Gruppe passiert, wird auch der Gruppe. speaker-1: Natürlich, du hast dich doch dazu entschieden, die Gruppe was rein zu bringen und du kannst nicht davon ausgehen, dass das einfach weggeschwiegen wird. Ne, autoritativ finde ich ist diese gesunde Mischung aus, hier gibt es klare Führung und auch ein klares Regelwerk, aber ganz viel Freiheit da drin und damit würde ich sagen, schließen wir heute mit einem Satz, der ist autoritativ der Satz, weil der gibt dir nicht viel Freiheit, du musst nämlich in einem Satz antworten. Stell dir vor, ganz Deutschland darf morgen nur einen Satz lesen. Was muss deiner Meinung nach da stehen? damit Kinder ihre Ziele im Leben erreichen können. speaker-0: Habe Vertrauen in dich selbst und den Mut, daher durchzugehen. speaker-1: damit schließen wir. Ihr Lieben, immer, vielen Dank, dass ihr zugehört habt. Lasst uns eine Bewertung da und alle Links findet ihr in den Show Notes starkfuekinder.de, die Webseite von uns, monsteracademy.de, die Webseite von Mandy. Vielen Dank für das Gespräch. speaker-0: Sehr, sehr speaker-1: Dir hat das Video gefallen und du merkst, dass Kinderstärken etwas wertvolles ist? Dann schau doch mal auf starkfuerkinder.de vorbei. Dort findest du Anbieterinnen und Anbieter, die Kinder stärken. Im Bereich Konfliktlösung, Bereich Mobbingprävention, im Bereich Selbstbehauptung, im Bereich soziale Kompetenzen, im Bereich Lebenskompetenzen. Bereit für alles, was das Leben deinem Kind bietet. auf starkfueckinder.de. Einfach Postleitzahl eingeben und die passende Anbieterin oder den passenden Anbieter in deiner Gegend finden. Ja, wenn dir das Video gefallen hat, gilt natürlich, abonnier den Kanal und aktive die Glocke. Hier werden dir auch noch weitere Videos angezeigt. Stöber einfach mal. Apropos stöbern, auf starkfueckinder.de gibt es außerdem einen Elternratgeber. Auch da kannst du dir wunderbare Artikel durchlesen, die dafür sorgen, dass dein Kind gestärkt ist. Viel Spaß!