speaker-1: Wir müssen tatsächlich die Welt in die Schule holen. Das können wir nicht, wenn wir die Käseglocke über uns haben. Macht die Türen auf und holt das Leben in die Schule und holt die Menschen in die Schule, die das Leben kennen. Ich dachte immer, das ist ein Bild von der Welt, das kann ich gebrauchen. Und dieses Weltbild hat sich ehrlicherweise in Schule verändert, weil ich dachte, was ist das für ein verinseltes System? Wie wenig hören wir uns hier zu? speaker-0: Herzlich willkommen bei Stark für Kinder. Ja, wenn du diesen Podcast hier hörst, dann ist das das erste Interview, was du hier hören wirst. Davor kam eine Solofolge von Jana und mir raus. Wir haben heute Silke Müller hier. Silke Müller und ich, wir waren schon in der Debatten Sendung. 13 Fragen und standen gegeneinander. Oder eigentlich vielleicht auch nicht. Das werden wir sicherlich in diesem Interview ein bisschen erörtern. Silke Müller, bist Bildungsexpertin, Publizistin, Spiegel, Bestsellerautorin und erste Digital Botschafterin Niedersachsens. Herzlich Willkommen Silke. speaker-1: Hallo Daniel. speaker-2: Ja, Seke. Und von meiner Seite aus noch mal im RBB wirst du vielleicht sogar schon als Deutschlands bekannteste Schulleiterin bezeichnet und beschrieben. Und du warnst ja seit Jahren vor den Folgen von Social Media und inzwischen auch ... KI für die Kinder. Und ich bin sehr neugierig, wo wir uns gemeinsam hinbewegen in diesem wundervollen Podcast. Und freue mich, euch beide am Tisch zu haben, denn ich durfte euch ja auch schon sehen bei 13 Fragen und war sehr glücklich am Ende, weil ihr zu so einem wundervollen Konsens gekommen seid. Und ich finde, darum sollte es auch gehen, dass wir gemeinsame Schnittmengen für die Kinder finden. speaker-1: Ich finde es super und ich freue mich wahnsinnig, dass ich bei euch hier sein darf bei Stark für Kinder. wollte noch den alten Namen sagen. Ich finde es mich sehr geehrt, dass ich hier mit euch für die Kinder sprechen darf. Ich glaube, ist eine Sache, die uns total eint, dass es darum geht, die Kinder etwas zu tun und sich stark zu machen. speaker-0: Das hatte ich auch in dem Gespräch bei 13 Fragen für mich die ganze Zeit so wahrgenommen, weil wir standen ja irgendwie so dreieinhalb Meter würde ich sagen auseinander und ich habe immer so gedacht, naja aber da redet doch auch eigentlich jemand, also auch wenn du standest so auf der Seite, ich bin für ein Verbot, ich stand auf der Seite, ich bin gegen ein Handyverbot und ich habe die ganze Zeit gemerkt, okay da redet jemand eigentlich, die will doch dasselbe wie ich. Also da gibt es doch kein Gegeneinander. speaker-1: Ich glaube, dass wir im Moment ein Debattenproblem haben. Ich versuche das ja auch immer öffentlich zu beschreiben, dass ich voll dagegen bin, dass wir so einseitig, so schlagzeitenorientiert unterwegs sind. wenn wir beispielsweise beim Handyverbot, aber auch beim Social-Media-Verbot immer nur sagen, bist du dafür oder dagegen, dann ist das ja wirklich so eindimensional, dass es überhaupt nicht die Komplexität des Themas aufgreift. Und ich glaube, das hat sich bei 13 Fragen gezeigt, dass wir beide einen sehr differenzierten Blick versuchen, ⁓ am Ende umfassend und möglichst eindeutig dann handeln zu können. das ist echt, ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mich nervt diese Debatte im Moment, wo selbst in der Tagesschau schon gefragt wird, bist du dafür oder dagegen? das geht halt so nicht. Und da müssen wir glaube ich aufpassen. speaker-0: Ich finde, das ist ein grundsätzliches Thema irgendwie. Aber auch gerade beim Thema Handyverbot, Handynutzung, wir hatten es ja bei uns in der Familie, meine große, vielleicht kommen wir da im Gespräch auch einmal hin, wollte Snapchat haben. Ich sag mal so, wir werden herausfinden, ob sie es bekommen hat oder nicht. speaker-2: Das ein spannender Puzzle. speaker-0: Das war ein spannender Prozess, das passiert dir die ganze Zeit und wenn ich da einfach nur sage, ich bin dafür und dann gebe ich es frei oder ich bin dagegen und dann sage ich nein, du kriegst auf gar keinen Fall einen ... wenn, dann ist das glaube ich immer an dem Thema vorbei. Ich würde gerne mit einer Frage einsteigen, die und hier bitte an dieser Stelle Grüße an Christine Dobart. Christine Dobart hat sich darum gekümmert, dass du heute hier bist, kümmert sich ⁓ das ganze Gästemanagement und bereitet natürlich auch redaktionell die Folgen immer ein wenig vor und deswegen ist mir einfach wichtig auch das mit reinzubringen, was Christine uns ein Stück weit vorbereitet hat. Viele denken bei Social Media und KI an Medienzeit. Aber das eigentliche Problem ist nicht die Dauer, sondern Inhalte und Dynamiken. Stimmst du zu und wenn ja, warum oder warum nicht in einem Satz? speaker-1: In einem Satz ist gemein, das hat mir keiner vorher gesagt. speaker-0: Ja, Christine. speaker-2: Christine! speaker-1: Also grundsätzlich geht es für mich auch um die Inhalte, weil wir da genau schauen müssen, was sind eigentlich die Dinge, die Kinder erleben. Übrigens hat keiner gesagt, wie lang der Satz sein darf. Ich kann richtig gut Schachteln setzen. Du kannst Schachteln. Und ich glaube, wir müssen wirklich darauf achten, in welcher Problemlage befinden wir uns. Sind es die Angriffe von außen durch pädokriminelle Menschen? Ist es möglicherweise viel Manipulation und Radikalisierung? Ist es aber auch irgendwie das Bespielen mit Verschwörungstheorien, Fakes und ist es Cybermobbing? Und ich glaube, das ist ein Thema, was auch für euch sehr bedeutsam ist. Wie werden Kinder akzeptiert? Wie werden sie gestärkt? Oder wie werden sie niedergemacht? Und dann hängt automatisch damit dran, je länger du im Netz bist, je länger du in den Algorithmen bist und je länger du in den Feeds gefangen bist, umso mehr kommt da auf dich zu. Umso schwieriger wird es, das zu filtern. Und deswegen endet dieser Satz auch damit. Auch hier kann ich nicht sagen, nur die Inhalte oder nur die Zeit, sondern auch das ist komplex und gehört zusammen. speaker-0: Ich glaube, wir haben als Erwachsene manchmal auch das Gefühl dafür verloren, was da wirklich abgeht in Social Media oder im Internet. Wir sagen, guck mal, ich nutze jetzt Chat-GPT und das ist ja voll die Erleichterung für mich. Und dann muss man noch, also das ist eine Beobachtung, die ich so bisschen mache, ich weiß nicht, wie du das siehst, wir haben vier Kinder, wir haben als Erwachsene viel zu tun. also jetzt wir und sicherlich auch viele andere. Und ich glaube manchmal ist das Handy für manche Erwachsene auch ein wunderbarer Moment, wo sie ihre Sachen erledigen können. Also wenn mein Kind am Handy ist, dann kann ich meine Sachen erledigen. Und dann ist das Thema Zeit plötzlich relativ. Weil an einem Tag, wo ich viel erledigen muss, denke ich mir vielleicht, ⁓ komm, am Handy ist doch nicht so schlimm. Heute ist es mal viel Zeit, die es da ist. Und an einem anderen Tag ist es vielleicht weniger Zeit. Und meine persönliche Auffassung ist häufig ähnlich wie deine, dass es ... Komplexes zu sagen, was ist zu viel und was ist zu wenig Zeit und ich finde auch mittlerweile schwer zu sagen, was ist der richtige und was ist der falsche Inhalt und eine Sache, die ich für mich ja auch in unserer Familie sehe, ist, man muss so sehr im Austausch sein über die Dinge und auch das kostet Zeit, wenn wir mit Kindern darüber reden, wenn wir mit Kindern auch in der Familie in den Austausch gehen. speaker-2: Ich finde besonders spannend auch mein eigenes Verhalten am Handy, denn das Handy ist heutzutage ein vollumfänglicher Arbeitsplatz mit all den Dingen, die man erledigen kann und da auch differenziert draufzuschauen und den Kindern das auch beizubringen und den Kindern auch zu zeigen, was mache ich eigentlich genau, wie sieht das aus. Am Ende bist du Vorbild für dein Kind und ich finde, wir dürfen immer bei uns selber hinschauen. Das ist das Wichtigste. Und ich beobachte auch bei meinem Sohnemann, der ist jetzt sieben, wird bald acht. Der hat ein ganz großes Interesse daran. das zu verstehen und ich bin jetzt mal mit ihm von ganz vorne angefangen. Er hat jetzt ein Handy bekommen im Sinne der Handy-Nutzung, da ist nichts drauf, es nur ein Handy. Das hat keinen Internetzugang, nichts. sind so ein paar stillgelegte... Kits-Phone. Genau, so ein Kits-Phone wirklich. Und sein Verhalten war erstmal geil. Ich habe mein Statussymbol. Also der saß erstmal auf dem Sofa, wir auch, und da habe ich so hingeguckt, habe gedacht, da könnte auch jemand von uns sein. So dieses, ich sitze jetzt erstmal da und ich bin jetzt vollwertig, weil ich habe jetzt mein Telefon. Und dann habe ich angefangen, das mit ihm zu erobern und habe das mit dem Leserwerb verbunden. Hab gesagt, wenn man das alles so verstehen möchte, was da passiert, ist es wichtig, dass man lesen kann. Und dann bin ich schon ausgeschrieben an dem Punkt, als wir die ersten Musiksongs drauf gespielt haben, weil da kamen schon Spotify und alles, was man so braucht und schon bist du drin. Das finde ich ist so ein spannender Prozess und ich bin da selber einfach, ich sage immer so, diese Welt und der Einstieg und die Verantwortung, wir da tragen, ist mein Entgegner. Alles andere ist so schön einfach. Man geht raus, man hat zusammen Spaß, man kann die Natur erleben, man kann ganz viele Bildungsprozesse. gestalten mit seinen eigenen Kindern. Aber wenn du in der Welt der Mediengestaltung bist, bist du immer am Puls der Zeit. Und alleine unsere Kinder zu beobachten von, wir haben eine große, die in unserem Patchbook-Konstrukt mit undockt, die lebt in München, die ist 13. Wir haben eine, deine Tochter, die ist jetzt 11. Wir haben einen Achtjährigen, einen Siebenjährigen und eine Fünfjährige. Und jeder erlebt schon eine ganz andere Zeit. Und jeder Einzelne findet auch einen ganz eigenen Zugang. Und wir sind einfach neugierig und wollen das immer selber mit verstehen. Und da sind so viele spannende Punkte dabei, nämlich, ich das nochmal ganz kurz ausholen darf, es, die haben jetzt zu Weihnachten alle zusammen eine Switch bekommen. Und in dem Moment, wo die Switch spielen, ist das ein wirklich tiefer Prozess, das zu verstehen. Wer hat welchen Controller, wen stelle ich wie wo ein, wer kriegt welche Spielfigur, wer ist welcher Avatar und... Bei allen Kindern passiert was unterschiedliches. Bei dem einen, der geht da so an, der isst das, der lebt das, der andere macht hinterher aus und hat nur gespielt. Und in diesem Moment brauchen die Kinder auch schon so viel Begleitung, weil selbst das sie sofort schon dahin zieht, können wir noch mal switchen. speaker-1: Da bist du ja bei so einem Punkt, du eigentlich elementar ansprichst Begleitung, wo man hingucken müsste, wo man verstehen und hinterfragen muss, was sind die Mechanismen eigentlich dahinter? Wie ist das Design von diesen Games? Wie ist das Design der Plattform? Und warum hängt man eigentlich so gerne an so einem kleinkastigen Gerät? Das heißt, das ist ja auch das, was du gerade beschrieben hast mit dem Kids Phone, das Statussymbol. Zum einen, ja, jeder hat es. Muss man sich hinterfragen, was haben wir gesellschaftlich eigentlich gemacht? Das ist so wichtig, ist ein Telefon in der Hand zu haben. Früher hatten wir das an der Schnur und haben es irgendwie ins Kinderzimmer gezogen und wollten es zum Telefon nutzen aber da es egal ob es grün war, es beige war, schwarz Hauptsache kamen Ton raus. Jetzt ist es ja was ganz anderes und wenn du von Begleitung sprichst, dann setzt da ja meine erste große Sorge an und dass ich immer hinterfrage, ohne jemanden angreifen zu wollen, wie viel Begleitung ist in den Familien eigentlich da und wie viel ist möglich. Denn die Switch an und aus ist auch der Prozess der, ich habe Zeit gewonnen, lass die Kinder noch bisschen spielen, das Spiel ist ab 12, so schlimm kann das nicht sein, mein Gott, ja, hinterher sind sie alle ein bisschen aufgeregt. Und dann sind sie ein bisschen aggressiv, vielleicht weil man zu früh ausgemacht hat, aber es wird halt nicht genau das, was du geschrieben hast, hinterfragt, was macht es mit den Kindern und wie wird welches Kind in diesen Sog reingezogen. Und wenn wir über Medienkompetenzen Darum geht es ja schon wieder. Und Begleitungskompetenz übrigens auch sprechen, müsste man das ja erstmal neu definieren. Und ehrlicherweise muss das nicht bei den Kids anfangen, sondern bei uns. Dass wir uns selber hinterfragen, kritisch hinterfragen. Du hast eben vom Berufsmedium, Handy gesprochen. Ich bin hier angekommen auf dem Parkplatz und war entgnervig. Ich sagte, mein verdammt, jetzt synchronisieren sich die Mails schon wieder nicht so richtig auf dem Handy. Also es spielt eine große Rolle. Und die Kinder erleben uns permanent dabei. Die erleben uns am Handy. die erleben uns am Laptop, sie erleben uns in Medien. Das ist ja kein Kids-Medium, sondern in erster Linie erleben sie erwachsene Influencer, sind sie bei Spotify, können sie dann gleich YouTuber beobachten, sind sie quasi bei YouTube, haben sie trotzdem die TikTok-Kanäle, obwohl ich doch eigentlich TikTok verboten habe. Das heißt, diese Komplexität, die du gerade mit diesem schönen Bild der Switch beschrieben hast, die ist ja uns oftmals überhaupt nicht klar. Übrigens auch nicht in Bildungseinrichtungen wie Schule, mit Lehrkräften. Und mit Sicherheit nicht von Eltern, die gar nichts dafür können, weil sie einfach keine Medienkompetenz gelernt haben. Von wem denn? speaker-2: auch im Schuhsystem noch nicht am kurz der Zeit. ist also mein Sohnemann, schon verstanden, dass man auch in dieses... Man kann da auch reinsprechen, dann schreibt das auch, das Ding. Also ich stelle mir wirklich die Frage, wann müssen Kinder gar nicht mehr schreiben? speaker-1: Nee, ernsthaft, machst du das nicht auch? Also wenn es bei mir schnell gehen muss, dann mache ich vielleicht noch den Satz dahinter, sorry für die ganzen Fehler, aber ich habe es rein diktiert. Also im besten Fall, ne? Aber ich mache das super oft, weil es einfach so schnell geht. Und da, ehrlicherweise, muss man drüber nachdenken, was ist zeitgemäß, was müssen Kinder wirklich lernen? Und müssen sie noch fünf Seiten, einen Aufsatz über Goethe schreiben, weil es eine alte Kulturtechnik ist? Ich weiß nicht, wann jemand in seinem Berufsleben sich hinsetzt und handschriftlich fünf Seiten schreibt. Ich finde es super cool, wenn du diese Kulturtechnik als charmante emotionale Erinnerung siehst und sagst, wie geil ist das, wenn jemand von dir mal wieder einen handgeschriebenen Brief kriegt und dann muss das sitzen und dann muss das können. Aber das ist übrigens wieder Beziehungsarbeit. Jemandem eine Freude machen. Aber nicht, weil ich im Job mal eben fünf Seiten einen Skript schreiben muss. speaker-0: Wir waren in einem Airbnb gewesen jetzt und haben im Sauerland, im wunderschönen. Und da war ein Buch im Regal von jemand, der das Hand geschrieben hat aus alten Zeiten. Ein Kochbuch. Hand, also wie gut das geschrieben war, mit Register eingeschnitten und so. Und wir haben das total gewertschätzt und fanden das richtig toll. Du hast auch eine Story dazu gemacht auf Social Media. Und gleichzeitig habe ich mir für mich gedacht, das ist toll, aber das würde ich in der heutigen Zeit nicht machen. Wofür? Und deswegen ist das ein ganz spannender Punkt, du reingebracht hast. Die Zeit hat sich verändert. Und wenn ich jetzt Kindern beibringe, in Anführungsstrichen beibringe, Das zu können, Sie das aber nie nutzen müssen. Und das erleben wir bei unseren Kindern, ja auch schon, dass Verständnis kommt, okay, meine Eltern sind erfolgreich, sage ich das jetzt mal, aber von denen schreibt keiner mit der Hand. Überhaupt nicht. Und jetzt musst du die motivieren. Oder zumindest probierst du sie davon zu überzeugen, dass es gut ist, was sie da lernen, während sie eigentlich sehen, ja man macht doch... speaker-2: Dann kriegst du auch ein Handy. Wenn du jetzt schreiben lernst. speaker-1: Ich sag mal so, mit Sicherheit würde jetzt, wenn das jemand hört, der irgendwie aus der Wissenschaft kommt und sagt, naja, aber von der Entwicklung, von der Hirnentwicklung und so weiter, hängt es schon damit zusammen, dass du sozusagen Handschrift umsetzt und das macht was. Das ist auch richtig so und ich glaube, es ist super wichtig, Handschrift zu können. Wir übrigens mal einen Schüler gesagt, wo wir darüber diskutiert haben, warum ist Handschrift wichtig? Und ich werde das Beispiel nie vergessen, weil es auch Kreativität ist. Ja, stellt sich mal vor, Sie stranden auf einer einsamen Insel. gesagt, wieso sollte ich auf...? Ja, egal, stellen sich es einfach vor. Haben Sie kein Handy, haben Sie keinen PC? speaker-0: von uns. speaker-1: kein Internet und dann brauchen sie so einen Stock und dann müssen sie so in den Sand schreiben können. damit das jemand sieht. Ich fand es so kreativ geil, dass ich gesagt habe, ja, aber dazu musst du es können. Ich möchte auch nur Notiz machen können und so weiter. Ich will nicht, dass diese basale Fähigkeit vom Schreiben, vom Handschreiben irgendwie verschwindet. Ich möchte nur, dass wir ein bisschen realistisch sind. Ja, ist meine Notiz machen. Ja, es ist dieser schöne Liebesbrief, um emotionale Bindung zu zeigen. Aber nein, du hast gerade das schöne Beispiel Kochbuch gemacht. Ich habe auch ein Kochbuch von der Oma meines Mannes noch zu Hause. Das ist wirklich schön oder von ganz früher, das war schon vor Kriegszeiten, so handgeschriebene Kontobücher und Abrechnungsbücher. Der Opa meint, es war Schmied und der hat dann tatsächlich das noch handschriftlich seine Rechnungsbücher geschrieben. Das ist mega cool, so Relikte aus der Vergangenheit. Aber ganz ehrlich, Schiefertafeln haben wir auch irgendwann hinter uns gelassen, obwohl die schön sind, wenn du so eine findest und Höhlenmalerei ist auch spannend. Das heißt, man muss auch irgendwann mal abschließen können und sagen, wir nehmen das mit, was wichtig ist. speaker-2: Ja. speaker-1: Aber es ist mit Sicherheit nicht mehr, wir sind wieder kurz vor der Zeit, Abschlussprüfung an deutschen Schulen, dass die 10, 15 Seiten mit Handschrift in den Aufsatz schreiben müssen oder eine deutsche Abschlussarbeit. Das macht keinen Sinn mehr. Darüber müssen wir wirklich nachdenken. speaker-0: war es ja und da würde ich vielleicht einmal so ein bisschen auch einsteigen wer du bist, weil ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass dich viele kennen. Du bist gerade viel unterwegs, du hast dein Buch Schüler, Schüler, Schüler gegen Kinder, nein, Schule gegen Kinder vorgelegt, Spiegel Bestseller Autorin. Du bist viel unterwegs, aber für die, die jetzt vielleicht sagen, ok, Silke Müller, Wer ist das? Du warst ja in diesem System, was genau das ja letztendlich auch noch nach draußen bringt. Wir müssen das lernen zu schreiben und auch ich finde, wie du es gesagt hast, ich bin gar nicht dagegen, dass man das lernt, aber die Frage ist, wie geht man damit ⁓ wenn man eigentlich weiß, dass die Zukunft eine andere ist. Aber vielleicht sagst du einfach mal so ein paar Worte dazu. Wer bist du eigentlich? Wo kommst du her? speaker-1: glaube, viele kennen mich in erster Linie natürlich medial und sie kennen mich dadurch, dass ich mit meinem ersten Buch, das hieß Wir verlieren unsere Kinder, mich sehr eschöpiert habe über das, im Netz los ist, Social Media und Co. Und das war eher sehr alarmistisch, aber auch der Aufruf Leute, müssen hingucken, was da los ist. Und ehrlicherweise gibt es aber auch einen Menschen, der hinter diesen Beobachtungen steht. Und du hast gerade richtigerweise gesagt, ich komme aus dem Schulsystem. Ich bin ganz klassisch diesen Weg gegangen von der Schule in die Schule. Also ich bin, mein Abi gemacht, habe dann studiert und bin Lehrerin geworden und war relativ schnell dann der Auffassung, boah, bisschen mehr Gestaltung wäre ganz geil und bin auch mit nicht Verwaltung, sondern Gestaltungsgedanken in die Schulleitung gegangen und habe das 16 Jahre lang gemacht, dass ich eine sogenannte Leuchtturmschule auch aufgebaut habe und geleitet habe, wenngleich ich diesen Begriff Leuchtturm nicht mehr gut finde. Der signalisiert nämlich immer, obwohl wir so marode Strukturen haben, geht es ja trotzdem irgendwie. Also man kann ja nur, wenn man ideenreich ist. Eigentlich ein falsches Bild, muss man sagen, dass ich auch dadurch vermittelt habe, denn das heißt immer, es geht aufs Engagement, einzelne, auf die einzelne, man wird immer so zu grau Bereichen gezwungen, Entscheidungen zu treffen, die nicht funktionieren. Ich habe übrigens genau deswegen dieses Buch geschrieben. Das ist einerseits eine Bankrotterklärung und ein Insolvenzverfahren für das Schulsystem und andererseits sind ganz viele Handlungsanweisungen drin, was sich aus meiner Sicht ändern müsste. Wenn ich aber sage, ich bin ein Mensch hinter diesen Büchern oder hinter meiner Arbeit, dann bin ich glaube ich ein Mensch, der sehr durch Eltern geprägt ist. Mein Papa hatte eine Tankstelle, meine Mutter war Zahnarzthelferin. Und die haben beide immer gesagt... Ja, du musst aber mit Menschen auf dem Dorf heißt bei uns schnacken können, also reden können, in Verbindung stehen, zuhören können. Und mein Papa insbesondere hat immer gesagt, es ist vollkommen egal, ob jemand mit seinem Siebner BMW vorfährt oder ob es jemand ist, der sich mit seinem Fahrrad morgens schon den Jägermeister holt, weil er vielleicht nicht anders kann. Alle haben Respekt verdient und Aufmerksamkeit. Das ist ein bisschen gepaart mit wie meine Großeltern aufgewachsen sind, sehr liebevoll. Und ich dachte immer, das ist ein Bild von der Welt, das kann ich gebrauchen. So mit Leuten einfach gerne in den Austausch zu gehen und zuzuhören. Und dieses Weltbild hat sich Ehrlicherweise in Schule verändert, weil ich dachte, was ist das für ein verinseltes System? Wie wenig hören wir uns hier zu? Und ist dann nochmal getoppt worden durch die Entwicklung von Social Media. Ich dachte, alles klar, jetzt hören wir uns gar nicht mehr zu, sondern jetzt geht es nur noch darum, dass man eine sehr laute Stimme hat, eine Meinung hat, die ganz oft nicht faktenbasiert ist, sondern einfach die hat man und von der weicht man übrigens auch nicht ab. Das sind ja so Menschen, du sagst, macht überhaupt keinen Sinn zu diskutieren. Weil du mir nicht zuhörst. Du willst deine Meinung verkaufen und Social Media ist oft verkaufen. Aber du willst nicht in den Disput oder in den Austausch gehen. Das finde ich schwierig. Und parallel dazu muss man wissen, dass sich Gott sei Dank ermöglicht bekommen hat, einen Blick auf die normale Alltagslebenswelt zu bekommen, weil ich seit über 20 Jahren mit meinem Mann zusammen und auch so lange fast verheiratet bin. Und der ist Unternehmer im Mittelstand. Und da kriegst du natürlich auch viele Dinge mit, was es bedeutet, Existenzängste zu haben, was es bedeutet, mit Mitarbeitern in den Austausch gehen zu müssen, Entwicklungen zu beschreiben, mit deutscher Bürokratie umgehen zu müssen. Und das alles prägt mich und das alles ist das, was auch Einfluss hat in die Bücher, aber auch in meine Gedanken. speaker-0: Wenn du das, was du mit diesem Buch, also das Buch, holt es euch, überall im Buchhandel zu erwerben. Wenn du aber die Kernmessage, die du mit diesem Buch raustragen wolltest oder möchtest ja beschreiben würdest, was wäre das dann? speaker-1: Meine Kernbeschreibung ist, dass es sehr viel darum geht, Beziehungen zu treten, wieder miteinander in Kommunikation zu kommen, Vorbild zu sein für Kinder und Jugendliche, aber eben auch Vorbild in Werten. Das heißt, wir haben aus meiner Sicht eine Werteorientierung verloren in der Gesellschaft, die wir alleine im Schulsystem nicht mehr zurückholen. Und ich stehe auch dafür, dass wir Allianzen aufbauen müssen. Das heißt so, wie ich nenne es mal, euer Unternehmen, ⁓ es auch mal klar zu machen, dass wir sagen, okay, wir brauchen Trainerinnen und Trainer von außen, wir brauchen Gedanken von außen. Wir müssen tatsächlich die Welt in die Schule holen. Das können wir nicht, wenn wir die Käseglocke über uns haben. Das heißt, das ist eine große Kernbotschaft zu sagen, mach die Türen auf und holt das Leben in die Schule und holt die Menschen in die Schule, die das Leben kennen. Das heißt, für mich sind Lehrerinnen und Lehrer eher Kuratoren von Unterricht, müssen immer überlegen, wen hole ich mit dazu, wie gestalte ich einen Unterricht und Die Kernbotschaft ist eben dabei auch zu sagen, schneidet die alten Strukturen ab, löst politische Botschaft, den Föderalismus auf, geht raus aus politischer Legislatur. Das heißt, Bildung darf auf meiner Sicht nicht politisch gesteuert sein, sondern braucht einen unabhängigen Faktor und darüber schreibe ich sehr viel. speaker-2: Ihr habt es so schön gesagt bei 13 Fragen, dass wir auch externe Dienstleister brauchen. Da wir natürlich ein Bindeglied, aber auch noch vieles mehr. Also wir hatten vorhin ja auch schon gesprochen, auch Unternehmen gehören viel mehr in Schule, um den Kindern eben auch zu zeigen, wie das Leben da draußen funktioniert. Und es gibt ja auch viele positive Beispiele. Ich habe das Buch selber auch gelesen. Ich finde, ist ein wundervolles Buch geworden, Silke. Ganz toll. Und ich habe natürlich noch mal mit einer anderen Perspektive drauf geschaut, weil ich sehe ganz viele Schulen von innen. Und für die, die plötzlich mit dem Schulsystem konfrontiert sind. finde, da haben wir auch viele Menschen in der Gesellschaft, die dann auf einmal an den Punkt kommen, jetzt ist mein Kind sechs, sieben, ganz hab ich es so weggeschoben, vor mich hingeschoben, und jetzt bin ich mit Schule konfrontiert. dann diese Aufklärung auch mal zu bekommen, wo kommt Schule eigentlich her, das weiß man ja oft gar nicht. Wie lange stehen wir da schon? Wie lange hängen wir da schon fest? Wie wenig Entwicklung haben wir abgebildet über die letzten Jahre? Und trotzdem, wenn man Schulen von innsieht, ist es für mich mittlerweile so, du kannst auf eine Montessori-Schule gehen und es kann eine grottenschlechte Montessori-Schule sein, weil einfach die Haltung der Menschen da drin dann nicht stimmig ist. Du kannst auf eine Weidorfschule gehen, die funktioniert super gut und du bist aber auch manchmal in einer ganz normalen Regeschule. Warum wir überhaupt diese ganzen Schulformate haben, ja nochmal eine andere Frage, aber dann bist du manchmal auf einer Regeschule und da siehst du, lebt auf einmal was auf, weil du die Menschen in der Schule hast, die etwas bewegen. Und für mich kommt es gar nicht mehr so auf das System Schule an und auch nicht mehr auf diese Diese Vorbereitung von was ist mein Kind eigentlich für ein Lerntyp und was ist da eigentlich so. Aber auch bei unseren vier Kindern ist alles dabei. Wir haben unsere Kinder jetzt hier auf eine Schule geschickt in Hamm, Sozialindex 9. Die sind wirklich mit dem Lebensalltag konfrontiert und das ist super, weil die wachsen an den Herausforderungen und wir lenken sie nicht ab, sondern wir sagen, das ist gerade Deutschland. Das ist gerade das Bild von Deutschland. Das ist das, ihr da erlebt und die Kinder sind toll, weil das sind Kinder und Kinder haben diese Vorurteile nicht. Sondern die gehen in eine neue Sprache, die fangen an, die sind körperlich und man merkt so sehr, das Bild der Kinder hat sich so verändert. Aber das Bild der Kinder im Kontext, wie mache ich Unterricht und wie gestalte ich das, so ist es nicht mehr so. Es ist viel lebensnah geworden. Es ist viel mehr Nähe zum echten Leben und es wird gebraucht, Menschen einzubeziehen, die das abbilden können. speaker-1: Das ist so wichtig, dass das eigentlich in jeder Schule Einzug erhält. Denn genau das, was du gerade so geschildert hast, ist eben leider an vielen Schulen ja noch nicht der Fall. sprechen von Haltung, wir sprechen von Beziehungsarbeit und wir sprechen eigentlich von den Menschen, die das Herz am richtigen Fleck haben, die in die Schule müssen und die sagen, ich habe richtig Bock auf Arbeit mit Kindern. Da geht es nicht darum, ich habe Bock auf Mathe und Deutsch, sondern es geht wirklich darum zu sagen, ich möchte Kinder prägen, ich möchte ihnen Flügel verleihen und ich fange übrigens mein erstes Buch an mit dem Satz, ich fahre jeden Morgen an den schönsten Ort der Welt, ich fahre an einer Schuhabend. eine Schule, weil ich das auch so empfinde. Das ist so der einzig stabile Ort in der Gesellschaft, wo du alle Kinder zusammen hast, wo du wirklich was bewirken könntest. Jetzt sind aber Lehrkräfte alleine schon durch ihre Ausbildung sehr fachlich geprägt. Dann kommt das Refinariat, da wird dann gesagt, du müsst minutiös, also wirklich im Minutentakt planen, was ist der Einstieg, was ist die Arbeitung, was ist die Sicherung, was Lehrkräfte schon von vornherein in so ein System der Kontrollierbarkeit presst, wenn du so möchtest. Es gibt so ein schönes Bild, wo wir immer noch festhängen, wo ein ein Lehrer vorne sitzt und vor ihm stehen ganz viele Tiere. ist was weiß ich, eine Giraffe, ein Bär, ein Fisch, ein Vogel, ein Hund, ein Affe, die kriegen alle die gleiche Aufgabe heißt, klettern so schnell wie möglich auf den Baum. Da weiß jeder sofort was gemeint ist, dass das gar nicht funktionieren kann und dass der Vogel sicherlich schneller oben ist als der Fisch, dürfte uns klar sein. Das zeigt so klar, dass wir auch speaker-2: Ich kurz was zusammensichern, ich finde das so schön, in meinem Kopf ging gerade folgendes los, weil ich hatte gerade dieses, wir helfen einander, oder die Starken helfen den Schwachen und dieses System. Ich habe gerade das Bild, weil ich kenne das und ich habe das allererste Mal in meinem Kopf neu zusammengesetzt, weil ich dachte, wie wäre es denn jetzt, wenn der Elefant den Fisch in seinen Rüssel werfen würde und ihn kurz hoch werfen würde, weil dann, also noch ist man mit diesem Bild konfrontiert und denkt so, geht ja gar nicht, so ist ja voll unfair, das ist das System Schule. Aber wenn man diese Bilder mal neu abbilden würde und also Da bin ich gerade aber vielleicht. Nein, aber ich kenne jemanden. speaker-1: Wir machen mal ne neue. Aber das ist genau der Punkt, man neu definieren muss. Und darum geht's. Du musst diese alten Strukturen aufbrechen und du musst vor allen Dingen auch Mut machen, Haltung entwickeln zu können. Das ist, ich, das Schwerste, was du machen kannst, eine Haltung zu verändern. Also nicht nur zu entwickeln, sondern auch zu verändern, wenn du doch so systematisch geprägt bist. speaker-0: Was bräuchte es aus deiner Sicht, weil du kennst ja das System Schule noch mal anders von ihnen als wir, was bräuchte es aus deiner Sicht dafür, dass diese Haltung entwickelt werden könnte? speaker-1: Man rechnet jetzt mit einer Antwort, wie man braucht Freiheit, braucht andere Arbeitszeiten von Lehrkräften. Absolut, man braucht mehr Team, man braucht mehr Personal. Aber ihr werdet euch wundern, dass ich jetzt sage, wir brauchen auch eine neue Struktur und neue Standards. wenn wir darüber sprechen, dass wir befähigen müssen, uns in einem System zu verändern, dann muss sich das System verändern. bedeutet auch, ich habe es eben kurz angedeutet, dass wir raus müssen aus föderalistischen Strukturen in jedweder Art und Weise, dass wir raus müssen aus dieser politischen Legislatur, weil wir im Grunde im Schulwesen immer wissen, alle vier Jahre wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Irgendjemand hat eine neue Idee, dann kommt ein neuer Erlass, da denkt sich jemand was aus. Das muss raus. Und dann brauche ich Standards, die neu definiert sind. Was sind die Kompetenzen der Zukunft? Ich habe vor kurzem Man müsste eigentlich jetzt, so wie der Papst gewählt wird, müsste man so ein Zukunftsvisionsteam von guten Praktikern, von Zukunftsforschern, von Wissenschaftlern, von übrigens Unternehmerinnen und Unternehmern in der Bildungsbranche, aber auch ganz außerhalb der Bildungsbranche, in einen Raum sperren und sagen, ihr definiert jetzt bitte, so lange bis der weiße raucht, deswegen der Papst aufsteigen, was sind die Kompetenzen, die man jetzt und in Zukunft braucht? Und das sind andere, als wir noch vor zehn Jahren bräuchten. Und anhand dieser Kompetenzen kann ich dann anfangen zu sagen, ich kippe alle Lehrpläne erst mal aufeinander. Ich kippe übrigens auch die Erkenntnisse aller besten Bildungssysteme auseinander und suche mir das Beste raus. Und dadurch bilde ich eine neue Vision von Schule, die, und jetzt kommt der entscheidende Faktor, sauber eingezogen wird und strukturiert eingezogen wird, dass ich als Lehrkraft nicht mehr sagen kann, ich mache das jetzt nicht, wann soll ich das noch machen, sondern dass es auch übrigens ein dienstlicher Auftrag wird. Also ich bin schon für viel Freiheit, für viel Gestaltung, aber ich bin auch für Klarheit im Sinne von Leadership, das ist klare Anweisungen gibt, was zu tun ist. Und das brauchen wir als Menschen. Wir brauchen manchmal auch immer diese Führungsgedanken und wir brauchen diese Klarheit der Überzeugung, es ist jetzt so und einer trifft diese Entscheidung. Und das fehlt uns ein bisschen. Im Moment können viel zu viele Menschen in diesem Brei mit kochen. Jeder hat übrigens Ausfluchtmöglichkeiten. Wir haben keine verpflichtenden Fortbildungen. haben das Thema KI angeschnitten. Das ist eine Riesenproblematik, warum es in Schule nicht vorangeht. Und neben all diesen emotionalen Gedanken nach Haltung, nach Veränderung, nach Freiheit. brauche ich eine klare Struktur, an der ich Orientierung finde und an der ich mich orientieren muss. speaker-0: Wenn ich jetzt so für uns denke, das was du sagst ja, so fällt bei mir sofort auf offene Türen. Also da rennt es ja offene Türen ein. Und ich glaube auch, dass gerade in der freien Wirtschaft, sag ich das jetzt mal, sehr viele dafür offen sind. Also ich sehe so bei uns ja auch unsere Community an Trainerinnen und Trainern, sagen, komm miteinander statt gegeneinander. Lass uns anpacken, es muss angepackt werden. Was wären aber aus deiner Sicht aktuell die größten Hürden, die wir hätten? Und lass uns gerne auch mal über Lösungsansätze diskutieren, weil ich glaube, das ist es, was du sagst. Und wir werden sofort da als Beispiel jetzt. Und ich glaube auch andere Menschen aus meinem Umfeld würden sagen, ja los, let's go. Aber warum klappt das nicht? Oder ist es vielleicht sogar schon auf dem Weg im Hintergrund? speaker-1: Ne, es ist aus meiner Sicht nicht. Wir reden dann immer ganz schnell über Preisträgerschulen. Wir haben ungefähr 300 so in unserem Land gute Bildungseinrichtungen und übrigens Kindergärten kann man natürlich auch, Elementarpädagogik einbeziehen und sagen, da gibt es tolle freie Kindergärten, die sich auf den Weg machen und es gibt die, die wo man sagt, boah läuft es nicht so gut irgendwie, ist eine große Überforderung da. Und das darf man nicht als Beispiel nehmen, weil wir haben, wenn ich mal im schulischen Kontext bleibe, 40.000 Schulen ungefähr in unserem Land und man müsste erwarten, dass 40.000 die besten Einrichtungen sind dieses Landes und europaweit und so. Das heißt, wenn du mich fragst, was ist das Grundproblem, dann muss ich noch einmal sagen, es ist das System an sich. Das heißt, du hast es eben angedeutet, ich schreibe ja darüber, es ist 200 Jahre alt. Wir haben deswegen noch eine Schulglocke, weil das so aus der Kaserne, Fabrik, Gefängniszeit kommt, Antreten zum Appell. Wir haben die frühen Anfangszeiten, weil früher gedacht war, die Kinder müssen schnell aus dem Haus, damit Eltern schnell in die Arbeit können. Ja, das ist immer noch nicht anders, aber wenn man daraus lernt, dann würde es ja so eine Stunde Null, die ist teilweise ein Nieder- Niedersexten Schulen gerade gibt. Übrigens auch von einem großen Niedersexten Unternehmen mit initiiert und gefördert, darf man glaube ich sagen, dass Rossmann an der Stelle ist, die damit auch werben. Wo Kinder ankommen können, die können frühstücken, die können mal eben wach werden, können die ersten Gespräche führen, bevor es richtig losgeht. Das heißt nicht, dass die Kinder jetzt länger zu Hause bleiben sollen. Manchmal haben sie gar kein richtiges Zuhause, sondern dass sie empfangen werden. Und wenn wir von dieser Systematik, da kann ich jetzt stundenlang weiter sprechen, ausgehen, dass dieses System nicht mehr passt. Unterteilung in Fächern, die Welt ist auch nicht in Fächer unterteilt. irgendwie, nicht zusammenhängt unterrichten von Lehrkräften, die nicht im Team arbeiten. Das funktioniert nicht. Und wenn wir über Lösungsansätze sprechen, dann ist es nicht mehr das Verändern und eine Reform, sondern dann ist es ehrlicherweise eine Revolution. Und die kann man ohne Menschen aus der freien Wirtschaft aus meiner Sicht nicht mehr denken. Denn genau das, was du sagst, erlebe ich ja bei meinem Mann. Der muss ein kleines mittelständisches Unternehmen führen. Und er muss Entscheidungen treffen. Wirtschaftliche Entscheidungen, menschliche Entscheidungen und so weiter. Jeden Tag. Und das ist Alltag. Das heißt, das ist ja der Alltag, in den wir unsere Kinder schicken. Und da braucht es tatsächlich diese, klaren Gedanken und diese klare Umstrukturierung an jeder Ecke im Moment. speaker-2: Und ich glaube mit dem Thema, mit dem wir eingestiegen sind, die Medien und die Medienzeit und dann Sport immer noch als Nebenfach auch auf der Agenda zu haben und da den Bewegungsmangel auch noch, den wir in der Gesellschaft ja auch erleben. Und auch genauso von klein bis groß. Da können wir auch nicht sagen, die Kinder hören auf sich zu bewegen, sondern die Menschen haben irgendwann aufgehört, sich zu bewegen. ich finde, da können wir ganz viel Ergänzung reinbringen, wenn man die Kinder auf diese Bewegungsreise auch wieder mitnimmt, dass sich eben alles auch in den Körperapparat übertragen lässt. Wir haben mit dem Schreiben angefangen und am Ende sind diese Prozesse immer noch alle körperlich zu erleben. ich jetzt was zusammenbaue, bastel oder ob ich vielleicht im Schulprojekt wirklich mal ein eigenes Gartenhäuschen baue oder was weiß ich nicht was. Es geht ⁓ dieses körperliche Erleben und auch Sport mal neu zu denken. Das ist die ganze Zeit einen Ausgleich braucht, eine Veränderung und du hast es auf den Seiten so schön geschrieben, wo du die Vision beschrieben hast. Die Schulvision, wie sieht das aus? Wie offen könnte man Schule gestalten? Und trotzdem sind wir ja jeden Tag in einer und bei mir zittert das immer einmal so durch meinen ganzen Körper, wenn ich dann diesen Satz höre, jetzt setz dich doch mal vernünftig hin, jetzt bleib doch mal still sitzen, das ist doch jetzt, das reicht doch jetzt. Wie hängst du da schon wieder rum? Jetzt hast du dich schon wieder bewegt ungefähr. Und da ist ja so viel Bewegung notwendig, um aus dieser Bewegung vielleicht sogar in eine Revolution zu kommen, wo man für sich erkennt, wir brauchen eine eine Veränderung, wo die Menschen bereit sind, sich mit zu verändern. Und da müssen wir ganz offen und ehrlich sagen, das fängt immer bei einem selbst an. speaker-1: Naja, und es fängt da an, wo du Raum und Struktur gibst. Wo du sagst, alles klar, wir schaffen jetzt die Veränderung. Denn das, was du gerade beschrieben hast, habe ich immer versucht, in der eigenen Schule zu vermeiden. Ich habe gesagt, ja, ihr könnt die Kinder rausschicken, ja, die können Gruppenarbeit auf dem Flur machen, die sollen sich hinflezen. Was müssen wir haben? Müssen wir Sitzkissen haben? Was brauchen wir irgendwie? Auch in maroden Schulgebäuden konnte es du ja, oder kann man erfinderisch sein, zu sagen, wie mache ich das denn einigermaßen? Und dann hast du aber eben genau das Lehrpersonal und ich möchte ⁓ Gottes Willen, doch ich möchte schon manchmal Lehrkräfte angreifen, aber mit Sicherheit nicht alle, sondern ich möchte auch bisschen rütteln und sagen, werdet mal wach. Nein, weil früher Disziplin an der Tagesordnung war, haben wir das heute nicht mehr. Wir treffen auf Büros, da gibt es ruhigen, verstellbare Schreibtische und da sitzen Menschen auf Gymnastikbällen oder sie können rausgehen und remote arbeiten oder irgendwas. Das heißt, Arbeitswelt hat sich doch auch verändert. Und diesen Disziplin-Gedanken mit Sitz mal gerade, setz dich mal ordentlich hin. Das ist nicht permanent notwendig. Ich sage ja nicht, dass Kinder nicht auch lernen müssen in der Konzentrationsphase und manieren, dass man sich eben, also wir sitzen jetzt ja auch gerade nicht mit Füßen auf dem Tisch, so und das muss man vielleicht auch lernen. Aber diese Haltungsveränderung musst du den Leuten teilweise fast aufzwingen, dass sie sich bewegen. Und da ist Schule, da ist übrigens auch Beamten- tum eine große Krücke, ⁓ das mal sozusagen. Ich möchte nicht den Lehrkräften ihren Beamtenstatus nehmen. Aber mindestens sollte man überdenken, ob der in dieser Form, wie er gestaltet ist, korrekt ist, weil das auch hindert. Ich meine, ich habe viele Gespräche geführt, wo Lehrkräfte zu mir gesagt haben, ich werde das nicht tun. Jetzt haben wir aber Problem, weil ich bin die Schulleiterin und ich weise das an, das dienstlich zu tun. Was passiert denn danach, wenn der es nicht macht? Dann hast du ernste Gespräche und dann geht es nochmal ⁓ ernstes Gespräch, am Ende ändert sich nichts und das ist schwierig. speaker-0: Okay, es führt zu keiner Konsequenz in letzter Instanz. Ich habe gerade eine Sache gedacht, wo du geredet hast über das Thema wie der Unterricht oder du hast das gesagt. Da habe ich mich kurz gefragt, hier sitzen zwei Filmmacher im Raum, die bei uns angestellt sind im Unternehmen und hier sitzen, du hast das Büro gesehen, in den verschiedenen Büros ganz viele ganz ganz tolle Menschen. Und ich habe mich gerade gefragt, was wäre eigentlich, wenn ich mein Unternehmen so führen würde wie ein Klassenraum? Und da habe ich mir gedacht, es wird sehr ruhig hier in diesem Unternehmen werden. ich sag mal, Jungs, werdet ihr dann noch da? Hinter der Kamera wurde ein Zeichen gesetzt, was klar ist. Ne, wahrscheinlich eher nicht. Und das ist ja auch ganz spannend, dass wir glauben, wir bereiten Kinder auf das Leben vor und das ist irgendwie nötig, während man aber in der echten Welt, sagen wir mal, gute, performante Mitarbeiter gar nicht hält in so einem System. Das heißt, wen willst du denn dann da in die Welt schicken? Und gleichzeitig höre ich raus, dass man selber Gefangener eines Systems ist als Lehrkraft und ich finde das so gut, dass du gesagt hast, natürlich will ich manchmal auch Lehrern in Anführungsstrichen in den Hintern treten, weil wir haben vorhin im Vorgespräch auch gesagt, bei uns in der Community gibt es manchmal Menschen, die ein wirklich ein sehr negatives Bild von Lehrkräften haben und da muss ich immer so bisschen gegensteuern und sagen, es sind nicht die Lehrkräfte, es sind Manche Lehrkräfte, aber es gibt auch ganz viele, die tolle Arbeit leisten und ich frag mich immer, ist die Revolution auch damit quasi anzustoßen, indem die Lehrkräfte, die jetzt sagen, es geht so nicht mehr weiter, sich wirklich ja so einen Schulterschluss wagen und sagen, ne wir machen nicht mehr mit. Also wir machen einfach nicht mehr mit und entweder ihr ändert das System oder es zerbricht und die Frage ist, die ich mich immer stelle, hat aber der Mensch, Wer beamtet wurde und von Schule in Schule gegangen ist, den Lebensmut, diesen Willen Ritzu wagen und zu sagen, dann brennt das hier einmal. Aber ihr müsst euch bewegen. speaker-1: Genau und ich sag mal so, es steigen ja immer mehr aus. Wir haben aber trotzdem noch geringe Prozentzahl, derer die aussteigt. Und natürlich, wenn du als Lehrer aussteigst, du bist plötzlich damit befasst, dass du hohe laufende Kosten haben, was weiß ich, Krankenversicherung musst du selber zahlen, das müssen viele andere Menschen auch, aber du hast dann erstmal kein Einkommen mehr, du musst überlegen, wer will mich denn als ehemaliger Lehrer? Das ist nicht ganz so einfach, sich da so zu positionieren, weil du auch wenig Möglichkeiten übrigens der Veränderung hast. bist schon, das stimmt, was du gesagt hast, ja Gefangener des Systems in gewisser Weise. Und eine Revolution zu wahren, bedeutet ja auch, dass ich mich für ein System einsetze und möglicherweise mich selber sehr aufgebe dabei. Das heißt mein privates Leben, mein existenziell gutes Einkommen eventuell, meine großen Freiheiten, die ich habe und ehrlicherweise auch mein privates dahinter. Das bedarf schon einer großen Haltung. glaube, wir haben solche Leute. meine, die die, mit denen wir vernetzt sind, bei Instagram oder bei LinkedIn, die werden diesen Podcast hören und die werden sagen, ja, was soll das denn? Wir sind doch auf dem Weg. Viele von uns kämpfen jeden Tag und machen. Ich rede aber nicht von denen, die in dieser Klein-Mikrowelt unterwegs sind. Alle, wir hier sitzen, die dann bei Insta sind, sich äußern zum Schulsystem, mindestens die meisten, will ich mal sagen, haben ja diesen Gedanken, es muss sich was verändern. Das muss nicht mein Gedanke sein, das kann auch ein ganz anderer Gedanke sein. Die sind ja da. Aber es gibt eben diese große, große Masse derer, sagen, was die da alles reden, die ja gar keine Ahnung, wie es wirklich in Schule ist. Sind alle ausgestiegen, sind so wenig am Kind. Viele Influencer, nur irgendwie sieben, acht Stunden am Kind, die haben doch keine Ahnung. Und dieses sehr dystopische Bild von, die haben ja keine Ahnung, wie es läuft, die haben ja keine Ahnung, wie belastet wir sind, dass der Lehramtsbruch ist, anstrengend, gar keine Frage, das ist so durchzogen. Das heißt, diese Revolution von unten wird nicht kommen. alleine dadurch, dass wir so abgesichert sind, dass Lehrerinnen und Lehrer vor ihren Kindern einen tollen Job machen, aber eben für ihre Kinder und nicht für das System. Und ich glaube, dass meine ureigenste Überzeugung, solange wir keine strukturelle Veränderung bekommen, dass wirklich gute, kluge Köpfe jetzt sagen, es reicht und hier wird ein Schnitt gemacht und das können wir nicht in der Grasswurzelbewegung. Die ist wichtig und gut, wird sich nichts verändern. speaker-0: Wie kommen wir an die ran? speaker-1: Ich glaube übrigens, dass wirtschaftlicher Druck eine große Rolle spielen wird. Das heißt, wenn jetzt große Wirtschaftsverbände erkennen, wenn Unternehmerverbände erkennen und sagen, Moment mal, wir merken bei unseren Nachwuchskräften, da stimmt irgendwas nicht mehr, die kommen nicht gut ausgebildet. Wenn man merkt, das System Schule kostet viel Geld, aber wo landet dieses Geld eigentlich? Das kommt ja gar nicht so richtig an. Wenn man wirtschaftlich da mal rangeht und sagt, ist Wir machen eine Insolvenzverschleppung und ihr als Unternehmer wisst, das ist strafbar, was wir tun. Und mit dem Bildungssystem aus meiner Sicht tun wir das. Dann geht es nur über den Druck. Elternverbände ist das eine, aber ich glaube, dass Wirtschaftsverbände deutlich mehr Druck auf Politik machen müssen zum einen und deutlich mehr systematischen Druck ausüben müssen. Und ich finde es gut, wenn wir in die Auseinandersetzung, in den Streit und in die Debatte gehen und wenn sich Menschen einmischen jetzt einfach, die eigentlich mit Bildung originär nichts zu tun haben. Ihr kennt das mit Sponsoring in der Schule, ⁓ Gottes willen. Unternehmen in die Schule, wo kommen wir denn dahin, zu einer Beeinflussung? Aber genau das braucht es zum jetzigen Zeitpunkt, weil es auch ⁓ Wirtschaftskraft geht, weil wir übrigens keine seltenen Erden in Deutschland ausbuddeln werden und weil Bildung das Fundament unserer Demokratie ist. Und da müssen wir rangehen. speaker-2: die Zeit läuft schnell im Hintergrund. Wenn man das auf die Spielgestaltung überträgt, dann ist ein Zeitdruck und eine Druckbedingung sehr gut, weil das erhöht die Spieldynamik. Das heißt, wenn wir Druck und Zeit, also Druck, Zeitdruck und Präzisionsdruck haben, dann kommen wir nämlich dahin, wenn wir die Dinge jetzt präzise beschreiben, so wie du es gesagt hast, wenn wir uns an einen Tisch setzen. Eigentlich müsste so ein Stammtisch entwickelt werden, wo man ja speaker-1: Die Tanzforce so richtig, ne? So Headquarter-Einsatz-Truppe. Ich mein, das ja schön hier. speaker-2: Also mein Kopf... speaker-0: unser Brot zu verfügen. speaker-2: Mein Kopf rattert die ganze Zeit, weil es ist, also ich möchte an der Stelle einfach noch mal sagen, ich sehe ja so viele Lehrkräfte auch da draußen und ich finde das Wort Lehrkraft so schön. Also das haben wir irgendwie so bisschen aufgehört zu benutzen, aber Lehrkraft, bist die Kraft der Lehre. Du bist jeden Tag mit den Kindern zusammen und wenn man diesen Job annimmt und ich habe ja selber auch mal Lehramt studiert und bin dann ausgestiegen, weil für mich war auch so bisschen diese, das ist alles Wunsch und Wirklichkeit, sieht anders aus und ich gehe lieber meinen Weg und ich werde was machen, aber ich werde einen anderen Weg gehen. Viele meiner Freunde sind aber auch in dem System geblieben und ich nehme auch bei einigen wahr, man es ist ein bisschen so, die sich habe aufgegeben. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Ich weiß auch nicht mehr, was ich machen soll. Das Klassenzimmer wird immer bunter und da muss man ja auch einmal ganz offen und ehrlich auch den hohen Respekt an alle Lehrkräfte aussprechen, weil die nun mal das ganze Bild der Gesellschaft in einem Klassenzimmer haben und nicht nur die Kinder selbst, sondern auch immer mal drei. So weit denn ist noch Mama, Papa, die sitzen auch mit am Tisch und was wir viel beobachten ist, es geht gar nicht mehr ums Kind. Es geht ⁓ Lehrer gegen Lehrer, Schüler gegen Lehrer, Lehrer gegen Schüler, Eltern gegen Lehrer, Lehrer gegen Eltern. Schule gegen Kinder. alle sind gegeneinander und wir verlieren uns so bisschen in diesem Gegeneinander. Und es ist ja die Frage, wie lange wollen wir, also wie ich es gesagt habe, es ist so wertvoll, dass man überhaupt mit damit in Berührung kommt, weil viele wissen gar nicht, wo das System überhaupt herkommt und wie alt es denn schon ist. und diese Aufklärungsarbeit zu leisten und gleichzeitig aber diese Phase dazwischen auch nicht in diesen Endlustdebatten zu landen und alles so, das ist schlecht und dieses, das ist auch noch nicht richtig, sondern wo ist der wirkliche Lösungsansatz, wie du es gesagt hast, und wo ist die wirkliche Gestaltung für die Zukunft, dass wir sogar da in meiner Wahrnehmung der Welt auch die Kinder selbst mit einbeziehen sollten. Weil wir können ja nicht immer sagen, die sollen partizipieren und das ist alles ganz wichtig, aber keine Frage. speaker-1: Ja, der Punkt, du sprichst etwas ganz Wichtiges an, weil für mich gibt es noch einen Unterschied zwischen der Reihen und ohne das Schmelanzwahlen, nur Partizipation und echter Demokratieerziehung. Das heißt, wenn ich, ich erlebe das in Fernsehsendungen, da wird dann irgendwie ein Schülersprecher mit eingeladen, der darf zwei, drei Dinge sagen, aber am Ende wird er gehört. Es geht gar nicht so richtig ⁓ die Diskussion. Auf jedem Panel, wir müssen irgendwie ein Kind und eine Frau einladen. diese Debatten, so nach dem Motto, wir müssen die Rollen bedienen, aber ohne auf die Inhalte zu hören. Wenn ich zum Beispiel über diese Social Media Verbotswissenschaftstruppe, die Frau Prien ins, das will ich nicht so negativ oder das sollte jetzt nicht despektierlich klingen, aber diese Wissenschaftsgruppe ins Leben gerufen hat, die nur aus Wissenschaftlern besteht und über Kinder und Jugendliche und deren Nutzungsverhalten spricht, dann verstehe ich nicht, warum nicht originäre Mitglieder dieser Gruppe Mitglieder der Bundes- Landesschülerkonferenz sind. Ja, die sind natürlich Gegenverbote, wäre ich übrigens auch gewesen. Und ja, ich muss als Erwachsener möglicherweise eine nicht populäre Entscheidung treffen, die ich aber dann bitte zu erklären habe, die ich zu definieren habe und die ich so komplex machen muss, damit Kinder und Jugendliche sich trotzdem wiederfinden. Und damit man auch deren Anliegen versteht und einbindet. Das heißt nur dann sind es ja tragfähige Entscheidungen, die auch am Ende gelebt werden. Wenn ich über die Köpfe von Kindern und Jugendlichen hinweg entscheide, passiert das, was jetzt die ersten Nachrichten aus Australien sind. Es wird halt nur Ausweichmechanismen begangen und es werden nur Auswege gesucht, ich trotzdem im Netz sein kann. speaker-0: Das war ja auch der Punkt, ich in unserer Debatte hatte, wo ich gesagt habe, ich bin nicht prinzipiell gegen Verbote, weil ich bin nicht gegen Regeln. Also ich glaube, wie du sagtest, manchmal muss man als Erwachsener unpopuläre Entscheidungen treffen. Ich hatte ja nur so bisschen Sorge und die bleibt bei mir auch immer noch bestehen, dass es ein, wenn es nicht begleitet wird. absolut. wenn in Schule dann wieder das Personal nicht dafür geschult ist, sich nicht schulen lassen möchte, was auch wir natürlich erleben. Es geht ja nicht immer nur darum, dass es keine Angebote gäbe. Es gibt ja auch manchmal auch bei manchen eine Ablehnung gegenüber jedes anderen. was es gibt. Ich möchte aber auch einmal kurz für euch als Community, weil wir sind ja die Leute, die in Schulen gehen, die unterstützen, die von außen Dinge reintragen. Ihr habt es gerade gehört, Silke hat es gesagt und auch ich kann darüber berichten von unzähligen Menschen, die ich begleitet habe in den letzten Jahren. Schule ist ein offener Ort. Nicht jede Schule, nicht jeder Lehrer, nicht jede Lehrkraft, nicht jede Schulleitung. Aber grundsätzlich sind sie offen. Wir merken immer mehr, dass wir als Unternehmen auch anerkannter werden als Ansprechpartner für die Bildungswelt. Weil ich habe das irgendwann in dem Beispiel gebracht, die Sicherheit im Land wird für gewöhnlich von den Behörden sichergestellt. Polizei, Bundespolizei etc. Das klappt aber nicht. Also holen sie sich private Unternehmen namens Sicherheitsdienste. auf Veranstaltung. Eigentlich sollte es im besten Fall keinen Sicherheitsdienst brauchen, ⁓ Sicherheit in einem Land zu gewährleisten. Klappt das? Nein. Wer übernimmt es? Privatwirtschaftliche Unternehmen. Und so ist es in der Welt der Bildung auch. Und wir gehen immer mehr in die Richtung, dass das auch verstanden wird, dass man sagt, wir werden es als Behörde oder als Staat. mit den Staatsbediensteten, die Lehren nicht schaffen, das aufrechtzuerhalten. Es braucht die Externen. Und deswegen haltet ihr einfach die Fahne weiter hoch. wir sind vielleicht so bisschen die, die von unten arbeiten. Und dann brauchen wir noch Leute, von oben. Und dann, so ist immer so meine Auffassung, es kommt von beiden Seiten. Von oben kommt Druck, von unten kommt Druck. Und es wird in der Mitte irgendwann unangenehm. Und da muss ich, da muss ich die Mitte bewegen. speaker-1: Das ist aber genau das, was du ansprichst, was so wichtig ist, weil die Welt ja genauso komplex funktioniert. Und wenn Schule ein Abbild der Gesellschaft ist durch quasi die Mitglieder von Schule, also die Kinder, die Lehrpersonen, die Eltern, bunte Gesellschaft, wir bilden genau das ab, was Gesellschaft ist, wenn das dann ernst genommen werden soll, dann muss doch automatisch zur Schulfamilie auch das echte Leben, die Wirtschaft, für Unternehmen gehören. Und du hast einen zentralen Punkt angesprochen, der mir dabei wichtig ist, wenn du über Sicherheit sprichst. Ihr macht euch ja stark dafür, dass Kinder stark werden, dass sie sicher in dieser Gesellschaft unterwegs sind, dass sie sehr resilient, aber auch durchsetzungsstark sind. Und wenn wir Sicherheit in unserem Land wieder herstellen wollen und übrigens auch eine mentale Sicherheit und ein Wohlfühlgefühl, bedeutet das, und ihr habt eben schon so schön gesagt, es geht von jedem selber aus, aber ich muss diese Stärke überhaupt haben, dass ich mich einer Diskussion stelle, dass ich wieder in der Lage bin zuzuhören, andere einzugehen, dass ich mit Sicherheit Position beziehe, das ist wichtig, aber dass ich am Ende wieder in Beziehung komme und ich habe so ein bisschen das Gefühl, auch natürlich medial gesteuert, Wir sind ja alles Selbstdarsteller. Also du machst einen Post und guckst, kommt er an. Und fragst dich, wenn er keinen Likes hat, wieso? Was denn jetzt los so nach dem Motto? Das heißt, wir stellen permanent uns selbst dar. Viel wichtiger ist aber ja auch dahinter, wieder, können wir auch weiter machen, machen wir auch weiter, viel wichtiger, wie wir es heute machen, in Beziehung zu kommen und zu sagen, alles klar, wir sind durch ein Streitgespräch zusammengekommen und sind heute im konstruktiv guten Austausch weiter auf dem Weg zu sagen, wie können wir Veränderungen anstreben? Und das ist wichtig. speaker-2: Ich würde an der Stelle einmal so ein bisschen einmal die zu halten, wo wir hier gerade angekommen sind. In der Zusammenfassung würde ich sagen, Kinder tragen gerade die Systemlast. Also das lastet alles auf den Kindern. Die kriegen mehr oder weniger. Aufgaben gestellt, die nicht mehr stimmig sind, die nicht mehr passen im Schulkontext, ist vieles altbacken, so wie du es auch zusammengetragen hast und die Beziehungsarbeit leidet. Also der Mensch als Mensch und da haben wir ja auch einen schönen Satz zu entwickeln, das ist vom Ich zum Du zum Wir. Also wenn ich bei mir ankomme und ich ein bisschen auch mal wieder mit mir selbst arbeite und das ist ja viel Überforderung. Also im pädagogischen Kontext, ob es jetzt Kita oder Schule ist, ist auch da die Systemlast, die lastet ja auch auf den Erwachsenen und auch auf den Pädagogen selbst. Und dieses Ungleichgewicht von zu viele Frauen, muss man ja auch sagen. Weil ich bin selber in der Männerdomine groß geworden und ich sehe viele Frauen, die mit Kindern arbeiten, die eigentlich genauso die emotionale Stärke brauchen und dieses, ich sag mal auch, emotionale Durchhalten und die Stärke der selbst und das, was in dir steckt, ⁓ sich dann bei den Kindern auch durchsetzen zu können, dass sie den Rahmen halten können. Weil Kinder bekommen Sicherheit, wenn sie starke Vorbilder haben. Definitiv. Und man braucht so viel Führungskompetenz. Und das Wort Führungskompetenz ist an der Stelle ganz wichtig, weil wenn ich das beobachte auf dem Schulhof, dann wird Fußball verboten, weil da finden Emotionen statt und da tritt man sich gegen das Schienbein. Das geht nicht. Also verbieten wir es. Aber jetzt nehmen wir Kindern immer mehr diese Erfahrungsräume, zu erleben. Und sie erleben sich dann irgendwann eben nur noch in der Medienwelt und dann rutschen sie ab, weil sie keiner begleitet. Und diese Menschen, dann den Rahmen halten und auch das Nein aus Sicherheit aussprechen und eben auch die Leitplanken setzen, das ist super, super wichtig. Und wenn wir diese ganze Last jetzt mal, wenn wir es wieder entlasten wollen oder wenn wir wieder mehr Stärke reinbringen wollen, dann brauchen wir ganz viele Brücken, die wir bauen. Aber nicht nur Brücken zum System, sondern Brücken zum Menschen. Also diese Beziehung, wie du es sagst. Und ich würde an der Stelle, Daniel, dich noch mal fragen, wie das mit Marlene, mit dem Snapchat war, weil es war nämlich genau das, was man in der Zusammenfassung... speaker-1: Ich hätte das nämlich auch noch nicht vergessen. speaker-0: Also ich war tatsächlich auch, ich hab gedacht, das müssen wir nur ein... speaker-2: Weil es war nämlich genau das, das ist genau das, was wir gerade besprochen haben. war dieses Erleben, es war das, hey, wir sind alle dabei, wir erleben das jetzt alle mit und ich merke das ja, wie schnell unsere Kinder uns überholen und trotzdem jeder seinen eigenen Zugang findet. Der eine hat eine Uhr, der nächste hat sein Statussymbol, wo nichts drauf ist, aber alle wollen diesen Zugang. Der andere spielt noch mit Idorino und ist damit glücklich und hat aber auch irgendwie sein Endgerät und alleine bei diesen, wie gesagt, vier Kindern auch dieses Erleben über diese Uhr zu telefonieren. Keiner wird mit der Uhr, das werden wir wahrscheinlich nicht mehr erleben. Eine Zeit lang hatten wir mal gedacht, vielleicht sprechen wir alle in den Ring oder in der Uhr, vielleicht gucken wir in die Brille, wir wissen es nicht. Aber dieses, wo ist die Kompetenz der Kinder, dass nicht alle da irgendwann stehen und für sich sagen, Mama, wo ist die Butter? So, ich bin jetzt gerade im Supermarkt. So, und kommt die überhaupt noch von der speaker-0: Machen doch die Männer schon. speaker-1: Aber das ist eben noch wichtig, bevor wir zu der Snapchat-Geschichte kommen, weil du was Wichtiges ansprichst, was mir große Sorge macht, was Medienkompetenz angeht. Wir müssten ja neu definieren, was ist das überhaupt, insbesondere nicht nur in der Nutzung medialer Endgeräte, sondern auch was ist, wenn jetzt noch KI dazu kommt und nicht nicht sagt Mama, wo ist die Butter, sondern Chattu Pt, wo ist die Butter. Und wir haben Kinder, das ist mit Sicherheit für euch auch ein großes Thema, die nicht mehr in Beziehung mit Menschen treten, sondern mit Chatbots speaker-2: Und dann speaker-1: mit Avataren und so weiter. die kriegen sensationell gute Antworten, wenn die erstmal mit zum Avatar sprechen. Aber was, wenn kein Mensch mit Erfahrung, mit Emotionen, mit nicht Simulation, sondern echter Erfahrung und Emotionen dazukommt und auch mal korrigiert und Wärme spendet. Genau, diese Bindung spendet. Das kann ein Avatar nicht. Möglicherweise kann das irgendwann ein humanoider Roboter. Ist übrigens auch ein Thema, mit dem wir uns auseinandersetzen. Aber wir müssen uns mit dieser Thematik auseinandersetzen und zwar nicht Kinder first, sondern die machen es sind zu 90 Prozent mit JetGBT und so weiter unterwegs, aber eben oft auch in Auswahlmechanismen hätte ich das gehabt. Ich habe Hausaufgaben gehasst und hätte ich jetzt so ein Programm, ist meine Hausaufgaben auch geil, hätte ich nur gar keine Entwicklung mehr möglicherweise gehabt. Das heißt, bei all dem, was wir hier besprochen haben, heißt es auch, dass es unsere Verantwortung ist, diese Stärke der Führungsverantwortung zu sagen, ich nehme dieses Thema an, ich verpflichte meine Mitarbeiterinnen, ich verpflichte die Kollegen. die Politik verpflichtet uns, wer auch immer, uns an diese Themen ran zu machen. Und auch das geht nicht in Schule mit Bildung, also mit der Bildungsblase, sondern auch das geht nur mit Wirtschaftsunternehmen, die echte Ahnung und Profis sind und sagen, das und das und das muss man jetzt wissen. Damit eben genau das nicht passiert und damit man dann auch nicht bei Snapchat möglicherweise an sehr, sehr komische Themen kommt. speaker-0: Ich erzähle die Snapchat-Geschichte. Also, weil die bringt, glaube ich, ganz viel von dem auf den Punkt, was wir als Eltern auch leisten können. Meine Große möchte Snapchat haben, kam auf mich zu und sagte, Papa, ich will Snapchat haben. Und ich sag erst mal nein. Weil ich hab kein Snapchat, ich weiß nicht genau, wie diese App funktioniert, weil ich bin in TikTok, da weiß ich, ich kann, also eigentlich kann ich alles, bis auf Snapchat. Das war das Einzige, wo ich so ein schwarzes Loch hatte. Ich wusste einfach nichts davon. Also erstmal gesagt, nein, sehe ich auf keinen Fall. speaker-2: war ja auch sowieso gar nicht für die Altersklasse. Da müssen wir zusammen lügen. das, du bräuchst, eine E-Mail an Seite. Das war so der erste, und dann war erstmal das Nein gesetzt. speaker-0: Je ne- Genau, es ist gar nicht für dein Alter, also nein. Dann hat sie aber gut argumentiert. Ich meine, sie ist mit mir aufgewachsen. Also, die Geister, die ich rief, sie fingen an zu argumentieren. ich sag mal, Liene, so aus Spaß, hab ich zu ihr gesagt, da war sie nicht bei mir, weil wir leben im Trennungskontext und die sind bei Anna und Michael, also meiner Ex-Partner und deinem Ex-Partner. speaker-1: Wir müssen recherchieren, interessante Geschichten. speaker-0: Auf jeden Fall kriege ich einen Anruf nachmittags. Papa da da da da. Ich sage ja abends Marlene, so aus Spaß, das sollte eigentlich so ein Flak sein. Mach mal ne Powerpoint. Mit den Vorteilen. So und ich hab das nur so daher gesagt. Ich meinte das gar nicht so richtig ernst. Am nächsten Tag rief sie mich an, Papa kann nicht die und die App haben, Kenway. Ich sagte, nee, Kenway kriegst du jetzt nicht freigegeben. Ich sagte, ich weiß was du... Ich hab gedacht, sie will was für die Schule machen. Ich sagte, Kenway, nimm dir die ganzen Aufgaben ab. Meiner wegen Keynote, da musst du selber arbeiten. Oder Powerpoint, ist ja egal. Ja, okay, nämlich das. Dann rief sie abends an und sagt, Papa, ich hab die Präsentation für Snapchat fertig. Könnt ihr mal bei WhatsApp... speaker-2: Ich sagte erst mal, könnt ihr vier Mal bei WhatsApp reingehen. Ich teile jetzt mein Bildschirm. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass man auch so eine tolle Präsentation über WhatsApp mit Bildschirm teilt. speaker-0: Sie teilt im Bildschirm, die Präsentation super, Vorteile aufbereitet, warum sie Snapchat haben möchte. Ich sag Marlene, das ist super. War natürlich ein Stück weit stolz. Ich sag, das ist super, wirklich gut gemacht, gute Präsentation wirklich. Vortrag, alles da. Und ich sag aber, was sind die Nachteile, Marlene? Hab gedacht, ist für den Abend Ruhe. Nee, nix da. 2,5 Stunden später hatte sie die nächste Präsentation fertig mit allen Nachteilen von Snapchat. Ich so, Marlene, ja dann brauchen wir jetzt die Lösung. Dann, die kam dann am nächsten Tag. Die Lösung wäre, es gibt einen Kindersicherungsbereich, blablabla. Jetzt stand ich ja vor der Zwickmühle, weil ich war auf der einen Seite super stolz auf meine Tochter, sie das alles erarbeitet hat und sie hat das gut vorbereitet. Also auf der einen Seite möchte ich das fördern. Mensch, toll ausgearbeitet. Auf der anderen Seite, boah, Snapchat schwierig. Ich sag mal, Lene, okay, pass auf. Ich mach Michael zu meinem Kind. Also Michael hat sich die App runtergeladen. Ich hab mir die App runtergeladen. Michael, dein Ex-Partner und jetziger Partner, meine Ex-Partnerin. Spannende Geschichte. Hab ich ihn zu meinem Kind gemacht bei Snapchat, um zu gucken, ob das funktioniert, dieses Center. Die Antwort ist, speaker-1: Ich gespannt. speaker-0: Nein, es funktioniert nicht. kannst jeden Schrott dir angucken, den du dir angucken willst. Das Helpcenter ist Schrott in meiner Wahrnehmung. Dann hab ich zu Marlene sagen müssen, ich bin unfassbar stolz auf dich, was du da bearbeitet hast. Und es fällt mir wirklich auf einer gewissen Seite schwer, jetzt zu sagen, du kriegst keine Lorbe entführt, was du gemacht hast. Auf gar keinen Fall wirst du Snapchat bekommen. Und damit haben wir dann noch Warnung und Tränen, viele Gespräche, dann auch noch nötig waren. Aber sie hat kein Snapchat bekommen, weil ich es nicht für richtig fand. diese App freizugeben. Hätte sie mich überzeugt und hätte die App wirklich gute Sicherheitsvorkehrungen gehabt, dann muss man streiten. Wie wir es die ganze Zeit sagen, da müssen wir streiten. Aber der Streitpunkt endete, als nichts an Sicherheitsvorkehrungen zog. Und an dieser Stelle habe ich die Verantwortung als Vater zu sagen, auf gar keinen Fall und das muss ich aushalten. Und das muss ich dann vielleicht auch als Schule aushalten oder als System aushalten, wenn ich Schule neue Vorgaben gebe, weil dann werden auch manche Leute im System sagen, das finde ich jetzt aber doof. speaker-1: wir als Menschen, brauchen diese Vorgaben und ich finde super, dass du das so konsequent durchgezogen hast oder ihr dann auch, denn am Ende, das vielleicht auch als Elternhinweis, Snapchat ist einfach eine gefährliche App, alleine für Cyber Grooming, also für pädokriminelle Menschen, die dort ihr Unwesen halten. speaker-0: Eine der schönsten Apps, die ich erlebt habe. Snapchat ist, wie gesagt, bin Instagram und so kann man alles darüber streiten, aber Snapchat ist... ...katastrophal. speaker-1: Ja, kapp. Ja, und das ist es tatsächlich auch aus meiner Expertise heraus, man sagen muss, okay, wir haben übrigens nicht nur die Social-Media-Debatte, wir haben auch eine Messenger-Debatte, wir eine Online-Games-Debatte, die wir sauber führen müssten, was wir derzeit nicht tun, aber geschenkt. Nur, glaube, müssten übrigens Kinder auch lernen dürfen, dass man mit Entscheidungen Konsequenzen leben muss. Also eine Entscheidung muss doch nicht immer nur Ja sein. Und ich würde Eltern so viel Mut zum Risiko, die Kinder zu erziehen, mal wieder wünschen und sagen, halt das aus. Das verbindet auch, wenn man mal trotz eines Dissenses wieder sagt, komm wir gehen trotzdem das Eis essen, ich hab dich wahnsinnig lieb und man überwindet das, das ist ja Kraftaufbau und das Stärkeaufbau. speaker-0: Und die Beziehung zu meiner Tochter ist dadurch nicht, weil das vielleicht auch für alle Eltern, sich dann manchmal jetzt schon im Kopf haben, ja aber da habe ich ja nur noch Stress mit meiner Oda, das Kind ist ja dann super unzufrieden. Es wird dann ausgegrenzt, es hat dann keinen Anschluss mehr. Nix von dem ist passiert. Also jeder ist unsere Beziehung dadurch schlechter geworden, eher besser. Noch hat sie keine Freunde mehr oder diese ganzen Szenarien, die natürlich dann sich dann auch aufbauen. Und ich kann da auch nur sagen, wenn es ⁓ das Thema Medien geht, die, die in unserer Bubble sind, sicherlich ... Auch da gibt es ja unserer Bubble Leute, die trotz dessen, dass sie wissen, dass etwas nicht gut ist, denen manchmal die Kraft fehlt, dann doch final durchzubringen. Wie mit der Switch zum Beispiel, wo wir gesagt haben, das ist jetzt so ein Punkt, wo wir sagen, okay, denen sind wir bereit mitzugehen. Und da haben wir aber auch gesagt, wir werden euch nicht zeigen, wie ihr Controller einstellt, wir werden euch nicht zeigen, wie ihr das Ganze sozusagen einstellt. Und aktuell besteht Switchspielen für die Kinder eher aus 45 Minuten positiven Streiten. miteinander, weil wie kriegen wir das jetzt zu viert hin zu spielen? Dann haben sie ihre 20 Minuten Spielzeit, das heißt also wir, da ist wieder diese Pro-Contra-Rechnung für mich. 45 Minuten echtes Auseinandersetzen in der echten Welt, die sie dann haben, ist für mich wieder, für mich verkraftbar. Andere werden es anders sehen und deswegen vielleicht auch da bei Snapchat habe ich die Entscheidung getroffen, an einer anderen Stelle eine andere und auch da können wir ja immer nur so handeln, wie wir glauben, dass es richtig ist. speaker-1: Ja, und ich glaube, dann muss man auch so realistisch sein und sagen, möglicherweise ⁓ diesen Gedanken, wir werden euch die Controller nicht zeigen, zu entzaubern, Reddit oder eine andere App wird es schon zeigen oder YouTube, das dann geht. speaker-0: Zum Glück hin zugeklaut. speaker-1: Aber ich sag mal so, auch Kinder, haben wir auch gemacht. Wir gehen auch ausweichmechanismen, wenn man sagt, okay, dann gehst du mal über die Grenze rüber und dann sind es vielleicht auch mal die kleinen harmlosen Lügen und das kleine harmlose, in Anführungsstrichen, Betrügen, die aber Gesprächsanlässe sind. Das heißt, wenn, und das muss man Eltern ja auch sagen, ja, Kinder machen manchmal Quatsch und die halten sich nicht an jede Regel. Aber erst dann muss ich doch als Elternteil funktionieren, dass ich a, erziehe und b, auch natürlich Konsequenzen ausspreche, aber diesen Punkt hinkriege, dass ich in Beziehung bleibe und in Argumentation bleibe. und einmal aufzeige, was das bedeutet. Das heißt, diese Komplexität, die ihr an Erziehung ja vorlebt und diese Auseinandersetzung mit den Kindern, das würde ich mir wünschen, dass es ein Kind in unserem Land wieder fährt. Und wir wissen alle, dass das nicht so ist, dass man Verantwortung in Schule übernehmen muss für die Kinder, die kein stabiles Elternhaus haben, dass man manchmal für die Kinder oder für die Freunde von den Kindern mit Verantwortung übernehmen muss. Aber das ist wirklich der große Gedanke. Lasst uns mal wieder ein bisschen mehr an die Kinder ranrücken. speaker-0: Und ich höre manchmal in so Debatten dann so, ja aber Schule ist ja nicht für alles verantwortlich. Und das stimmt ja wahrscheinlich bildungsauftragstechnisch sogar. Aber die Frage ist, wenn wir wissen, wie sich die Welt entwickelt und wir haben, du hast das irgendwann vorhin so schön gesagt, und wir haben diesen einen Ort, dem das möglich wäre. Und dann können wir doch ja, aber Eltern müssen, ja natürlich, am besten Fall müssen Eltern. Ich verstehe das alles, aber es gibt einen Gap zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Aber wenn ich einen Ort habe, der gestaltbar wäre, weil da Profis sind, die ein akademisches Bildungsniveau haben, den man zutrauen kann, dass die Leute, die dort verbeamtet oder auch nicht verbeamtet sind, das ja von ihrem kompletten Intellekt alles greifen können, dann müssen wir es doch machen. speaker-1: und wo du Chancengleichheit durch strukturelle Vorgaben herstellen kannst, dann ist Schule der einzig stabile Ort in der Gesellschaft. Und ich stehe jetzt nahezu moment täglich auf irgendeiner Bühne oder muss irgendwie mich rechtfertigen zu diesen Themen. Und das mache ich gerne. Aber bei diesem Punkt bin ich auch unnachgiebig. Und wenn dann gesagt wird, ja, aber Eltern und es ist auch ja, aber es funktioniert halt nicht in jedem Elternhaus und Schule hat diese ungemein große Verantwortung, jedem Kind zu ermöglichen, dass die gleichen Chancen hat in der Entwicklung. Und das ist nicht verhandelbar aus meiner Sicht und wenn das bedeutet, wir müssen plötzlich mehr Erziehungsaufgaben übernehmen, dann ist das so. Dann müssen wir uns bewegen, aber das ist der Verantwortungsrahmen von Schule, wo wir aus meiner Sicht alle nicht verhandeln dürfen, sondern sagen, das muss Schule leisten. Egal wie anstrengend das wird und genau deswegen braucht es diese Allianzen und Partner dabei. speaker-2: in Partnerschaft mit Eltern, so wie wir es ja auch sagen, dass es eine Partnerbeziehung ist mit der Elternschaft. speaker-1: Schulfamilie, richtig. speaker-2: Und vielleicht ist es genau das, dass wir sagen, hat ja nicht alles immer nur diese Downside, sondern die Upside ist ja auch, dass ich finde ja, meine oder unsere Kinder nehmen ja ganz viel teil und die nehmen auch halt die ganze Zeit wahr, womit wir uns beschäftigen. Und die großes Interesse und die können das wahrscheinlich sogar schon. Wenn man jetzt sagen würde, also mein Sohn und mein Mann hier, will auch eine Story machen und ich will auch mal zeigen, verändert die Welt so und lass uns was Gutes machen. Wir haben so viele Chancen, wir können so viel bewegen. Und da steckt ja auch ganz viel Chance drin, weil wenn ich mir jetzt vorstelle, wir bündeln Eltern, dann haben wir ja die große Möglichkeit, man muss nicht mehr von A nach B fahren. kann die Menschen auch, also wenn man sich mal vorstellt, dass wir in jedem Bundesland ein eigenes System kreieren, was wir denn ein System im System ist, ein System in einem System und das System ist, stimmt nicht? Einfach Blödsinn. Wo ist jetzt mal diese Brücke, die auch mal digitalisiert mitgeht und sagt, es gibt die zentralen Anlaufstellen. Ich meine, du machst ja auch gerade den Ansatz mit der Medienschule nochmal oder was ich da gesehen hatte bei dir auch. Wo kann man... Das auch unsere Verantwortung wieder. Also wenn es danach auch in die Umsetzung und in dieses wundervolle Wort übertragen wird, was ist denn jetzt nachhaltig davon? Dann ist ja auch immer die Frage, wo können wir ansetzen, wenn wir zusammen nachhaltig arbeiten möchten? Weil es gibt viele, die bewegen sich auch auf diese Welt zu. Ich mache jetzt mal ein bisschen Medienpädagogik und dann, ups, bin ich da reingeschlittert und wusste jetzt gar nicht, was da so alles auf mich zukommt. Das heißt, einer muss den anderen ja auch wieder tragen, Hand in Hand. Der eine ist dann nun mal manchmal schon mal fünf bis fünfzehn Schritte weiter und der nächste Nächste wird aber dann von dem wieder aufgeklärt. Und da sehe ich einfach unglaublich viele Chancen, wenn wir Potenziale bündeln und wenn wir für uns erkennen, wir gemeinsam für die Kinder und wenn wir das schaffen, als Netzwerk aufzubauen, dann können wir viele Eltern... speaker-1: ist wahnsinnig wichtig, dass du jetzt an dieser Stelle beschreibst. Da geht es auch ⁓ Bindung, Beziehung, Orientierung und Sichtbarkeit. Ob das stark für Kinder ist, ob das tatsächlich Smarter Start ist, die sich für Medienerziehung einsetzen. Ob es ganz andere, viele Initiativen sind, was Sie angesprochen machen gerade eine Social-Media-Sprechstunde, wo man sich orientieren kann an Trends, Challenges. Was mache ich zu Hause? Das ist ja so bisschen Begleitung auf dem Sofa. Ich muss nicht viel Zeit aufwenden, ich kann den Leuten folgen. Das ist ein super Vorteil von Social Media, dass ich verbunden sein kann. Ich kann mir Impulse holen. Und gleichzeitig würde ich dennoch einmal darauf hinweisen, dass wir sagen, wir müssen auch den Blick haben auf die Kinder, die all das nicht haben von Eltern, die sich bewegen wollen. Sondern wir haben Familien, die sind überlastet aus wirtschaftlichen Gründen. Was weiß ich, ob das Arbeitslosigkeit ist, ob das ein nicht funktionierendes Patchwork ist oder ob das eben alleinerziehend ist, dass man gar keine Zeit für so viel Erziehung hat und wo kaum noch gemeinsame Essen oder Gespräche stattfinden. Da müssen wir dann für diese Kinder eben auch die Lösung finden. Und das ist an der Stelle Schule, das ist auch mit Sicherheit schon Kindergarten und das sind vielleicht die Eltern, zu Hause haben. Weißt du was, lad mal deine Freunde ein bisschen häufiger ein. Ich habe das Gefühl, die fühlt sich hier ganz wohl. Auch das können wir dann leisten an der Stelle. speaker-2: Vereine. Der Sportverein ist sehr wichtig. selber habe gesagt, bin ich im Fußball groß geworden. Manchmal habe ich auch gesagt, es ist auch ein Sozialaufhangbecken für vieles. Und es ist aber so. Und wir da wieder auch da Qualität reinbringen, dann ist es doch vielleicht der eine Verein, der in die Schule geht und mal zeigt, was man so im Vereinsleben erlebt. Und dann, es muss nicht immer das Elternteil sein. Das ist ja auch so. Du kannst viele Mentoren an deiner Seite haben in deinem Leben. Alle zusammen. speaker-1: Bilder. speaker-0: Und eine Sache, mir dann dazu noch kommt und das geht wieder an unsere Community von Stark für Kinder. Ihr, wenn ihr Trainings gebt. Wir sind viel in Schulen, sind viel in Kitas. Das ist super, weil dann entlasten wir das System. Wir arbeiten gemeinsam mit den Menschen, im System sind. Es gibt aber ja auch noch eine Sache, die ihr machen könnt und das sind eure eigenen Veranstaltungen, die Nachmittagsevents, die ihr natürlich werden da im ersten Schritt Leute hinkommen, die vielleicht offen für das Thema sind, die es vielleicht auch finanziell bereit sind zu investieren. ist aber wir reden ja über gleiche wie einer Kampfkunstschule. Wir reden ja bei Stark für Kinder, bei unseren Anbieterinnen und Anbietern nicht über diese sogenannten Hochpreisangebote, sondern wirklich in einem Rahmen, wie es auch eine Kampfkunstschule, eine Ballettschule anbietet. Und je mehr von euch da draußen diese Schulen oder diese Räumlichkeiten eröffnen, desto mehr spricht sich das in Gebieten rum. Und dann sind das vielleicht irgendwann die Jugendzentren von morgen, wo die Leute hinkommen und sagen, da kann ich, da werde ich begleitet, da werde ich... Und dann ist es die private Wirtschaft, ähnlich wie du sagst, die eben unterstützt im System, denn es wird nie funktionieren, dass es nur der Staat alleine trägt. Außer wir würden ein gewisses Konstrukt bauen, wo der Staat alles trägt, aber da wäre ich jetzt nicht so in meiner Wahrnehmung für. Und deswegen glaube ich, ich beides. Einen guten, starken Staat und eine gesunde, starke Wirtschaft. Und dann kann es gemeinsam funktionieren, weil wenn dann Kinder nicht nur als ein Marketingzweck benutzt werden, ⁓ Eltern Schrott zu verkaufen, sage ich es jetzt mal ganz provokativ, sondern wo gesagt wird, es gibt tolle Angebote für Kinder, die ihnen helfen, haben in meiner Welt alle gewonnen und dann sehen wir es ist ein das System in meiner Welt ist nämlich da und jetzt ist nur die Frage wie schaffen wir es in den nächsten fünf bis zehn Jahren dieses System so weiter zu zu befeuern dass von oben kommt was von unten kommt was in der Breite kommt was und irgendwann wird die vielleicht jetzt noch schlafende Mitte die sagt aber ich bewege mich nicht sich bewegen genau speaker-1: glaube, im Moment bewegt sich sehr viel. Der Tag heute trägt dazu bei, dass man auch in die Sichtbarkeit kommt. Dass man sagt, wir bauen automatisch Druck auf, als dass wir unsere Haltung auch nach außen zeigen und sagen, ist kompromisslos, dass wir jetzt was tun. Und insofern wünsche ich mir, dass auch tatsächlich stark für Kinder im Grunde genommen Allianzpartner von jeder Schule wird. Dass man sagt, alles klar, wir haben unsere Partner und es geht um die Kinder und das ist authentisch. speaker-0: Ja, absolut. speaker-2: Daniel, ich habe eine abschließende Frage an dich. An mich? Und das mache ich jetzt ganz spontan. speaker-0: Okay, Dann mach ich die abschließende Frage an dich und du an Jana! speaker-1: Das ist schöner Krach. speaker-2: Ich hab Silke vorhin in unsere Büroräume gezeigt. Da sind wir über ein Bild gestolpert. Das haben wir hier an der Wand hängen. Das hat einen ganz spannenden Titel. Da hast du nämlich eine Erziehungsrevolution gespielt. Und vielleicht führen wir das Ganze ja mal weiter fort. Und ich frag dich jetzt hier live in diesem Podcast, stark für Kinder, ob du Lust hättest, mit Silke und mir zusammen irgendwann mal, wir werden den richtigen Zeitpunkt finden, mal eine Erziehungsrevolution zu spielen. Man kann das ja heutzutage schon in unterschiedliche Sprachen übersetzen. Man kann ja wirklich mal einladen mit Popcorn und Wein, sich mit den wichtigsten Mit Dienst und Also ich meine mit Popcorn und Tee. Du stellst dich... Ich nehm schon den Wein. speaker-0: für technische speaker-1: Ich komme vom Dorf. speaker-0: Also ich kann mir das sehr gut vorstellen. Also ich kann mir sowieso vorstellen, das ist ja auch eine Entwicklung, die wir gehen werden als Unternehmen. Ist vielleicht auch spannend für alle, die hier zuhören. Wir wollen viel mehr auf live wieder gehen, nicht im Rahmen von Ausbildung etc. Die werden immer hybrid bleiben, weil in der heutigen Zeit Lernplattformen auszuschließen, macht gar keinen Sinn. Mir geht es aber ⁓ das Treffen untereinander, weil was mittlerweile, sagen wir mal, viele Leute können mit KI Dinge rausbringen, die vermeintlich gut sind. Aber auf einem Live-Event trennt sich die Spreu vom Weizen, da trennt sich Qualität von KI. Schrotten nenne ich das jetzt mal. Und deswegen wollen wir viel mehr. Wir werden ja dieses Jahr das erste Eltern-Kind-Event wieder in Hampf veranstalten. Vielleicht könnte man da sogar erst mal über einen Gastauftritt reden, weil da haben wir ein Event, was schon fest ist. Also da könnte man ja schauen, dass wir das auch in der Öffentlichkeit raustragen. Gemeinsam statt einsam, Kooperation statt Konkurrenz. Und ich glaube, das ist auch die Botschaft, wir nach draußen tragen wollen, ja auch mit Stark für Kinder, mit der jetzigen Ausrichtung, die wir tragen. Wir sind viele Trainerinnen und Trainer da draußen oder Coaches beratet haben. ⁓ gleichen Institut gelernt. Irgendwie stehen wir im Wettbewerb miteinander, aber wir wollen keine Ellbogen, wir wollen miteinander für die gute Sache und manche, sagen wir mal, werden vielleicht ein bisschen mehr machen, manche ein bisschen weniger, aber am Ende ist eine Sache wichtig, keiner muss verlieren. Es wird nicht jeder gleich viel gewinnen, aber keiner muss verlieren und ich glaube wir kriegen so viele Verlierer in diesem System und das muss, also es wird nicht jeder gleich viel gewinnen, aber wenn keiner mehr verliert, hätten wir schon, hätten wir schon viel gewonnen. speaker-1: Also macht er die Erzählung. speaker-2: Ich habe euch ja auch schon ein Blatt speaker-0: Die Filmer freuen sich, die denken toll, geil. speaker-2: und die schweren Themen leicht gemacht. Einfach mal wirklich, wenn wir das auf die Bühne, wenn wir selber ein bisschen spielen, die Dinge mal wieder bewegen und man einfach mal zuhören kann für sich als Elternteil, dann schaffen wir es in all die Sch- Leider. Ja, dann haben wir auf jeden Fall, Die Frage kam jetzt so und das hat alles was mit dem Bild zu tun, da vorne. speaker-0: Light for life. Ja, ja. Ich finde das super. würde gerne zum Ende, also ich nehme das sehr gerne an, wir müssen gucken, wie wir das umgesetzt bekommen. Eltern-Kind-Event im Oktober, das findet auf jeden Fall statt. Da werden wir wieder Eltern und Kinder zusammenholen. Silke, aber für die, die jetzt sagen, Mensch, cool, aber wo kann ich jetzt mehr von Silke erfahren, gibt es irgendwie einen präferierten Kanal, wo du sagst, da können sie mir folgen, sag gerne nochmal was zu deinen Büchern. Einfach nochmal so einen kleinen Werbeblock. speaker-1: Im Grunde genommen, wenn man mich finden will und Silke Müller eingibt, das ist ja so ein total seltener Name, Müller kann man sich meist merken. Findet man mich sehr schnell über die ganz normale Website, also über meine Internetpräsenz, aber auch bei Instagram, bei LinkedIn, dort bin ich bei Instagram vielleicht ein bisschen mehr als bei LinkedIn. Und da gerne vernetzen, da findet man die Informationen über die Bücher und manchmal liest und hört man über mich, aber ich freue mich über Vernetzung und ich freue mich über Austausch, weil das ist das Allerwichtigste. kommen nur, ihr habt eben so schön gesagt, gemeinsam statt einsam weiter und es bringt auch nichts. mache gerne die laute Stimme im Moment, da bin ich so reingerutscht. Aber ich brauche die Unterstützer von hinten, sagen, wir tragen das weiter. speaker-0: Ich sehe auch etwas, wir auch, das hatte ich im Vorfeld schon überlegt und wenn wir hier schon öffentlich darüber verhandeln, was wir für Events machen, dann ich sehe zum Beispiel auch die für unsere Community, dass man auch mal sagt, Mensch, vielleicht kannst du da mal als Gastdozentin einfach dazukommen in einem Themengebiet. Super gerne. Also da sehe ich auch ganz grundsätzlich, also ich sehe viele, viele Anknüpfpunkte. Wenn du draußen diesen Podcast hörst und dich fragst, okay, ich habe da auch viel von Trainerinnen und Anbietern gehört, starkfuerkinder.de. mit UE, stark für kinder.de. Da findest du Leute, draußen Kinder stärken, die dich unterstützen können in deiner Familie. Und wir haben eine Abschlussfrage und damit würde ich dann an dieser Stelle enden heute und diese Abschlussfrage, geht an dich, Silke. zwar, du hast drei Sekunden im Lehrerzimmer. Also Satz ⁓ drei Sekunden. ⁓ speaker-1: Ich sage meins! speaker-0: Welchen Satz sagst du, damit sich was bewegt? speaker-1: Es geht um die Kinder. Punkt. Punkt. speaker-0: In dem Sinne, Dank, dass du da warst. Es geht ⁓ die Kinder. Jana. Danke, Silke. euch bis zur nächsten Folge. Ciao. Dir hat das Video gefallen und du merkst, dass Kinderstärken etwas wertvolles ist? Dann schau doch mal auf starkfuerkinder.de vorbei. Dort findest du Anbieterinnen und Anbieter, die Kinder stärken. Im Bereich Konfliktlösung, im Bereich Mobbingprävention, im Bereich Selbstbeobachtung, im Bereich soziale Kompetenzen, im Bereich Lebenskompetenzen. Bereit für alles, was das Leben deinem Kind bietet. auf starkfueckinder.de. Einfach Postleitzahl eingeben und die passende Anbieterin oder den passenden Anbieter in deiner Gegend finden. Ja, wenn dir das Video gefallen hat, gilt natürlich, abonnier den Kanal und aktivier die Glocke. Hier werden dir auch noch weitere Videos angezeigt. Stöber einfach mal. Apropos stöbern, auf starkfueckinder.de gibt's außerdem einen Elternratgeber. Auch da kannst du dir wunderbare Artikel durchlesen, die dafür sorgen, dass dein Kind gestärkt ist. Viel Spaß!