speaker-0: Und was machen wir mit Kindern? Wir stecken sie in Systeme, die sie teils brechen, die wir vernachlässigen, sie teils politisch. Und das darf in der Familie nicht fortgeführt werden. Deswegen ist es die Pflicht, dass wir uns als Eltern dafür einsetzen, dass es den Kindern gut geht. speaker-1: Nur wenn du in deiner Kraft bist, kannst du natürlich auch Energie freisetzen und an die Kraft muss man auch kommen für sich. Hallo und herzlich willkommen im Stark für Kinder Podcast. Ich sitze hier mit Daniel Dudek und Daniel, wir haben eine Solofolge. Ich darf dich heute interviewen zu unserem Buch. Unser Buch hat den Titel Familien Glück ist kein Zufall. Und ich sitze hier mit dir an diesem Tisch. Und es ist mir immer wieder eine Ehre, dir zusammen an einem Tisch zu sitzen. Und ich darf dich vorstellen. speaker-0: Vielen Dank, bin gespannt. speaker-1: Ja, 2008 hast du dich selbstständig gemacht und hast angefangen, Kinder zu stärken. Du bist selber über den Kampfsport, über die Sportart Wingschung an die Kinder geführt worden, weil du dich da zu einem Trainer entwickelt hast und hast mit den Kindern gearbeitet. Und die Kinder waren deine Lehrmeister und haben dir die Probleme aufgeführt, mit denen sie unterwegs sind. Und du hast dann für dich den Einstieg in die Kinderstärkung gefunden und bist heute Pionier in dem Bereich Kinderstärkung. Hast den Markt dafür eröffnet und hast Kindern den Raum geschenkt, stark zu sein und stark zu werden, indem sie es in Kursen lernen können. Das hast du entwickelt. Du hast das Ganze aus der Praxis für die Praxis immer größer gemacht. Und irgendwann hast du das Ganze in ein Ausbildungsformat übertragen. Bist jetzt das größte Ausbildungsinstitut im deutschen Raum, wenn nicht sogar im Dachraum. Und wir bilden jetzt ja mittlerweile zusammen viele Menschen aus, die Kinder stärken oder haben viele Menschen ausgebildet, die Kinder stärken. Und jetzt sind wir mit stark für Kinder an dem Punkt, dass wir die Qualität sicherstellen, also sprich Ursprung 2008 den Markt eröffnet, aufgebaut, die Menschen dahinter mit auf den Weg eingeladen, für die Kinder deutlich mehr. auch Marktanteile zu sichern, denn Kinderstärkung ist ein wichtiges Thema da draußen und jedes Kind hat es verdient, so einen Kurs zu geben, der diesen Ursprung hat, diese Quelle. Diese Quelle, Daniel Dudek. Und mittlerweile bist du bekannt in Film und Fernsehen, kann man sagen. Im Fernsehen hast du schon deine Fernsehauftritte gehabt. Das Thema wird immer größer. Und jetzt stehst du mit dem Thema stark für Kinder weiter auf für die Kinder und sicherst die Qualität. Mit jedem einzelnen Menschen, der sich ausbilden lassen hat, der auch die Entscheidung für sich getroffen hat, in diese Qualitätssicherung mit reinzugehen, die stellst du sicher mit all den Erfahrungen, die du gesammelt hast. Und das ist seit 2008 ein langer Weg. Und auf dem Weg dahin hast du Bücher geschrieben, nicht nur ein Buch. Du hast insgesamt fünf Bücher geschrieben und eins davon wird zusammengeschrieben. Und da darf ich dich heute zu interviewen. Ich sitze also hier wirklich mit der Quelle, mit der Ursprungsquelle der Kinderstärkung zusammen. Und ich bin immer wieder stolz darauf, dass ich nicht nur mit dir zusammen arbeiten darf, sondern dass ich auch mit dir zusammen mein Leben gestalten darf. Deswegen freue ich mich, dich zu unserem Buch zu interviewen, wo du der Autor warst und ich die Autorin. Du Quelle der Kinderstärkung. speaker-0: Vielen Dank für diese großen Worte. Ich muss aber in meiner Bescheidenheit einmal eingerätschen. Ich würde mich als die Quelle der modernen Kinderstärkung in denen wirklich Dienstleistungsequenzen, die wir vertreten, bezeichnen. Ich glaube, gibt Menschen, die haben sich schon vor mir für Kinderstärkung eingesetzt, aber über einen anderen Weg. Nehmen wir Jesper Juhl als Beispiel, der Kinder über die Begleitung von Eltern extremst gestärkt hat. Und der war definitiv vor mir da. ⁓ nur ein Beispiel zu nennen. Aber Jesper Juhl hatte einfach einen ganz anderen Ansatz. was ich gemacht habe, ist ein Trainingsfeld zu entwickeln, was es so noch nie gab. Es gab Erlebnispädagogik, es Theaterpädagogik, das gab es auch schon alles vor mir und da gab es auch tolle Angebote für Kinder, aber es gab nicht diese moderne Art der Kinderstärkung, in der wir Resilienz, Lebenskompetenz, Konfliktbewältigung, in der wir Anpassungsfähigkeit, Flexibilität, alles vereinen in einem Trainingskontext, der die besten Inhalte von von sozusagen den Ursprüngen mit aufnimmt und dann aber komplett neu denkt und in eine neue Lehre die Emotik überführt. Und da hast du recht und das nehme ich auch sehr dankend an. Da bin ich die Quelle. Das, was mittlerweile von vielen in Deutschland, Österreich und Schweiz gelehrt werden, ist bei mir entsprungen. In meinen Trainings wurde dann übernommen von vielen anderen. Und auch darauf kann man einfach nur stolz sein, denn zum Teil haben sie bei uns gelernt. Vielen Dank für die Treue an unser Institut. Zum Teil haben sie es übernommen, weil sie es irgendwo in Büchern oder im Internet gefunden haben. Aber das ist ja eigentlich auch wieder nur ein Zeichen dafür, wie viel Kompetenz sie mir zusprechen. Das ist mir aber schon wichtig. Es gab Menschen, die waren weit vor mir da und auch die haben sich schon sehr für Kinder eingesetzt. Ich habe ein neues Segment eröffnet und ich habe für mich, dann schließen wir den Punkt und kommen aufs Buch, Bücher sind Produkte. Jeder Mensch liebt Produkte. Erwachsene haben ganz viele Produkte, Erwachsene haben ganz viele Dienstleistungen und alle freuen sich, dass es Dienstleistungen gibt. Bei Kindern war es immer verpönt, dass es Dienstleistungen gibt. Wo ich mir denke, Macht doch gar keinen Sinn. Also, Erwachsene freuen sich, wenn sie gute Dienstleistungen bekommen und bei Kindern sagt man, darf es keine Dienstleistungen geben. Doch, darf es geben. Es ist sogar wichtig, dass es sie gibt. Wenn sie qualitativ hochwertig sind und wenn sie Kinder stärken, ist es vollkommen legitim, dass es sie gibt und da bin ich definitiv Pionier. Ja, das ist so. speaker-1: Und du hast einen wunderschönen Satz entwickelt aus der Praxis für die Praxis. Denn du bist ja immer mit den Kindern gemeinsam in die Themen weiter reingegangen und hast die Kinder dann stark gemacht für herausfordernde Themen. Zum Beispiel ein großes Thema Mobbing. Und aus der Praxis für die Praxis hast du auch in diesem Buch mit mir zum Leben erweckt. Denn wir haben ja ganz viel Praxis aus unserer Beziehungen aus unserem Lebensdasein in dieses Buch hineingeschrieben. Magst du einmal ganz privat teilen, in welcher Familienkonstellation wir leben und warum das Buch Familien Glück ist kein Zufall uns auch dazu eingeladen hat, diese herausfordernde Situation und diesen herausfordernden Lebensabschnitt, den wir da gestaltet haben, auch in dieses Buch zu schreiben? Was ist da passiert? und in welcher Familienkonstellation lebst du? speaker-0: Trennung führen häufig zu Hass. Hass führt häufig dazu, dass Menschen zerbrechend verletzt werden oder es Kollateralschäden gibt. Gerade in dem Fall, wo sich Menschen nach einer Liebesbeziehung mit Kindern trennen, werden häufig die Kinder zum Opfer des Hasses der Eltern, der Verletzung der Eltern und des Mobbings der Eltern. Viele Kinder, die in Trennungsfamilien sind, werden quasi subtil gemobbt. Und wir haben mit diesem Buch eigentlich einen Entwurf geschrieben, wenn man es ganz in der Tiefe versteht, in der man die These aufstellt, es muss nichts kaputt gehen. Denn ich habe mich von meiner Ex-Frau getrennt, du hast dich von deinem Ex-Partner getrennt, weil wir uns verliebt haben ineinander. Wir haben einen Patchwork-Konstrukt gegründet danach. Fun Fact. Auch unsere Ex-Partner sind dann irgendwann zusammengekommen und jetzt leben wir in einem großen Konstrukt aus quasi vier plus eins, also ein Kind lebt noch in München, also eigentlich fünf Kindern, vier Erwachsenen. Wir sind jetzt ein Paar, Arno und Michael sind jetzt ein Paar. Der Weg dahin hätte aber auch in Rosenkrieg, in Demütigungen, in ein Kampf ⁓ Kinder und verletzte Kindersälen enden können. Das ist es aber nicht. Und das hat einen Grund, wir und die Thesen, die wir aufstellen, leben. Es gibt ja sehr viele Menschen, die können immer ganz viel erzählen, aber die können das gar nicht leben. Und das ist auch vollkommen okay, weil es ist immer besser, man also zumindest ist schon mal gut, wenn man gute Dinge weiterverbreitet. Noch viel besser ist es, wenn man gute Dinge nicht nur weiterverbreitet, sondern sie als Vorbelebt. Und das haben wir getan. Und in diesem ganzen Prozess, also die Trennung, waren quasi vollzogen. Wir haben viele Gespräche geführt. Es ist dann alles gut geworden. Unsere Ex-Partner sind dann auch zusammengekommen. Das ist natürlich ein großes Glück. Aber dann haben wir dieses Buch geschrieben, weil ich habe ein Angebot, das haben wir in der vorherigen Folge schon erzählt, die jetzt zwei Wochen zurückliegt. Ich hab das Angebot bekommen vom Verlag, ich hab gesagt, will ich nicht schreiben über Mobbing, weil irgendwie hab ich das zu der Zeit nicht gefühlt. Dann hab ich gesagt, lass uns das zusammen schreiben und dann war Familien Glück ist kein Zufall. Natürlich der Titel, weil unsere Patchwork-Familie, also dass wir so glücklich zusammenleben, wir beide mit vier Kindern, Anna und Michael mit vier Kindern, wir uns nicht gestritten haben, wir nicht in Rosenkriegen, nicht in Hass, nicht in Mobbing verfallen sind in dieser Familie, das ist kein Zufall. Denn wäre es natürlich, dass das passiert, dann würde ja im jeden Trennungskontext das passieren. was bei uns passiert ist. Tut es ja aber in 80-85 Prozent der Fälle nicht. Warum hat es also bei uns geklappt? Weil wir Methoden und Strategien benutzt haben, die wir lehren und die dann dazu geführt haben und das hat einer meiner Mentoren Gaston Florin so schön gesagt, als wir bei ihm Regie hatten. Er sagte, für mich seid ihr beide eigentlich die, die man im Bereich Mobbing, Prävention an die erste Stelle stellen müsste. Weil, und ich paraphrase jetzt so ein bisschen, das Zitat kriege ich nicht mehr hin, verbesser mich, wenn du es andere Erinnerungen hast, aber er sagte so sinngemäß euch, also euch muss man da wirklich sozusagen mit Spot leiten, weil ihr an einer Stelle, wo 85 Prozent jetzt mal als Beispiel genannt Hass und Streit und Demütigung stattfinden, ihr bewiesen habt, dass das Fairness, Nettigkeit, Liebe Also das Gegenteil von Mobbing gewinnt. speaker-1: Frieden, hat er gesagt. Er hat habt es geschafft in Frieden für die Kinder. Also es ist friedlich geblieben. speaker-0: Das schaffen auch andere, das ist ganz klar, aber es schaffen halt sehr wenige. Und im Kern ist für mich in diesem Buch auch beschrieben, wie wir es schaffen, dass wir uns nicht trennen müssen, weil wir es sozusagen hinbekommen mit den Unterschiedlichkeiten in Familien klarzukommen. Viele Familien haben halt die ganze Zeit Stress, viele Elternpaare haben auch die ganze Zeit Stress. Ich spreche da offensichtlich aus Erfahrung und auch du sicherlich ein Stück weit. Jetzt ist aber nicht das Ziel, dass sich jeder trennen muss. Es ist ja erst mal das Ziel, dass man das akzeptiert, dass das häufig der Fall ist und dass man dann Wege findet und die stehen im Buch, wieder besser miteinander klarzukommen. Eine gesunde Elternbeziehung führt zu einer gewissen Familienbeziehung. Viele Eltern und Kinder streiten die ganze Zeit über die nonstop. Die haben nur Stress, die können nicht pennen, die stehen morgens auf schon mit Stress in den Knochen. Die wissen schon, gleich klappt das mit den Brotdosen wieder nicht. Die wissen schon, boah, jetzt haben wir gleich wieder nur Stress, dann kommt mein Partner nach Hause und der wird sich wieder ⁓ nichts kümmern, etc. etc. dafür stehen Lösungen in diesem Buch. damit es im besten Fall gar nicht zu einer Trennung kommen müsste und wenn es zu einer kommen würde, selbst dann, und das steht nicht explizit in dem Buch drin, aber selbst dann hat man da Strategien drin, ⁓ damit umzugehen, weil dieses Buch wirklich ein allgemein gültiges Werk dafür ist, wie man Familienglück vom Zufall befreien kann. speaker-1: Wie war das für dich, persönlich über unsere Familiengeschichte zu schreiben und das in das Buch zu übertragen? speaker-0: fand den Schreibprozess erstmal ganz witzig, weil wir ihn hatten in einem Van zwischen Deutschland, Luxemburg, Schweiz, Südfrankreich und zurück. Ach so, nee, begonnen haben wir ihn an der Nordsee, irgendwo in der Nähe vom Hansapark. Im tiefsten Winter. Das hat aber nicht geklappt. Dann haben wir das Buch auch noch mal weggelegt und beim Verlag ⁓ Aufschub gebeten, weil wir gemerkt haben, wir kamen gar nicht rein in den Schreibprozess. Und dann hatte deine Tochter Geburtstag. Mitten im Hochsommer war aber nun mal mit Michael und Anna, also dem Vater deiner Tochter und meiner Exfrau, die jetzt wie gesagt auch ein Paar sind, in den Urlaub nach Südfrankreich gefahren. Und wir, bzw. du hast gesagt, ich pack das nicht, ich kann nicht beim Geburtstag meiner Tochter fehlen. Dann hab ich gesagt, na ja gut, aber wir haben ein Buch zu schreiben. Und dann hab ich gesagt, aber ich, und das ist ja auch wieder, Familienglück ist kein Zufall. Klar kann ich jetzt da sitzen und sagen, ja, aber Jana, du hast dich ja nur mal jetzt entschieden, so ist das, life is pain, du musst jetzt durch, ich opfer doch jetzt nicht meinen Verlagsteal. und meine Schreibphase auf, deine Tochter, was kann ich, gibt ja Menschen, die so sind. Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, Ich habe eine fiktive Person gespielt, um klarzumachen, dass es solche Menschen gibt. Ich hab ja ganz anders geredet. Ich hab ja gesagt, okay, dann fahren wir halt dahin. speaker-1: So redest du, wenn du so redest. Und dann sind wir dahin gefahren und haben währenddessen das Buch geschrieben. Und auf der Reise haben wir das Buch die ganze Zeit gelebt, gefühlt, erfahren, in unserem System gehabt und speaker-0: Schreibt ein Buch, wenn ihr testen wollt, ob eure Beziehung Bestand hat. Jana ist nämlich, ich teile das jetzt hier, ganz kurz, sorry for that Jana, aber Jana neigt dazu, wenn sie Dinge durchdringt, also du Jana, neigst dazu, wenn du Dinge durchdringst, dann musst du die immer so leben. Du bist dann wie so eine Schauspielerin. Das heißt, wenn wir in diesem Buch über Konflikte geschrieben haben, hatten wir einfach zwei Tage genau diesen Konflikt. Ich weiß ja aber, ich kenne ja meine Partnerin sehr gut und liebe sie ja auch dafür, ich weiß ja aber, dass die das dann eigentlich alles gar nicht so meint, sondern das durchdringen muss. Aber ich hing in diesem Van mit einem Verlagsdeal im Nacken, mit einer Deadline, mit wir fahren durch die Hitze von Luxemburg, der Schweiz, wir fahren durch Südfrankreich und das war nicht die Côte d'Azur, sondern das war wirklich tiefstes Innenland. Also ich habe gesagt, ist Sauerland in heiß. Und dabei hast du dann noch diese ganzen Dinge durchdrungen, die du halt durchdringen musstest. Ich liebe dich. speaker-1: Dich auch. speaker-0: Ja, so war's. speaker-1: Ich musste die Sachen ja auch erleben. habe ich gemerkt. Damit ich ja damit was anfangen kann. Ich war dann auch manchmal genau die Person, die man sein kann. Weil wir in dem Buch auch zum Ausdruck bringen wollten, dass... sich sehr viele Menschen über Dinge aufregen, die manchmal gar nicht zur Aufregung führen müssen, wenn man ein wenig in der Ruhe bleibt. Und das musste ich ja auch mal ausprobieren, wie das denn ist. Und ich musste ja auch gucken, ob das dich dann auch aufregt. Und? Du hast es sehr gut gemacht. Du hast es sehr, sehr gut gemacht. Das Thema Beziehung und Elternbeziehung und eine friedliche Elternbeziehung im Trennungskontext und auch für die Kinder weiterhin aufrechtzuerhalten, ist aber ja auch noch Familie. Also du bist ja trotzdem noch auch mit Anna in einem Familienmodell weiterhin unterwegs. Und dass die gesamten Erfahrungen, die wir da gesammelt haben, sprich ich bin von München nach Hamm gezogen, Anfang 2000. Mitte 2022. Wir waren also in diesem Trennungsprozess ein gutes Jahr. Haben wir das gestaltet und ist ja auch nicht so, man hat sich getrennt und dann war man sofort zufrieden und alle haben sofort friedlich miteinander an einem Tisch gesessen, sondern das hat ja auch gedauert. Wie hast du das deinen Kindern erklärt, dass die Familie sich jetzt verändert? speaker-0: Ich gehe sofort darauf ein, ist nur eine Sache ganz wichtig für alle, zuhören. Wenn du dir jetzt denkst, ⁓ man, aber ich will mich ja gar nicht von meinem Partner trennen und ich will ja auch solche Gespräche gar nicht führen müssen, weil ich liebe ja meinen Partner, dann brauche ich das Buch ja nicht. Das ist mir jetzt ganz wichtig, wir erzählen gerade unsere Geschichte. Das Buch ist nicht explizit für Menschen, die in Trennungen leben, sondern explizit für Menschen, die nicht in Trennungen leben und die auch nicht da reinrutschen wollen, sondern die einfach gemeinsam ihre Kinder bestmöglich stärken wollen, weil der sichere Hafen einfach auf eine ganz andere Weise vorhanden ist. Und in diesem Buch stehen ganz viele Ideen. wie wir Kinder stärken können für die Herausforderung des Lebens. ist nur einmal wichtig. Dann zu deiner Frage, wie habe ich das meinen Kindern gesagt? Ja, ich habe mich von Anna getrennt und das war natürlich schmerzhaft, logischerweise. Da kann man sich ja vorstellen, dass Anna da jetzt nicht gesagt hat, hey toll, wow, danke, endlich, sondern eben halt anders. Und dann haben wir aber trotzdem, und das ist wie eine Kommunikation, ist die erste Lektion, trotzdem, und das rechne ich, hoch an und werde ich auch für immer genauso in Erinnerung behalten, wie es war, trotz des Schmerzes haben wir kurz darüber gesprochen, dass wir es natürlich den Kindern sagen müssen. Und da hat Anna, Grüße, falls du es hörst, gesagt, das musst du machen. Und zwar nicht so im Sinne von, ja, du blöd Mann, du hast dich getrennt, guck deinen Kindern in die Augen und so gar nicht, sondern so ich weiß, dass ich es gerade nicht so rüberbringen kann, wie es nötig ist, dass es für die Kinder gut wird. Und das muss man dieser Frau hoch anrechnen, ganz hoch anrechnen. Genau und dann habe ich mit den Kindern gesprochen und habe vor allem gesagt, Kurzfassung, dass die Liebesbeziehung endet. Aber die Familienbeziehung für immer weitergeht. Also wir werden immer Eltern sein. Das heißt, eure Mama und ich, wir werden immer Eltern sein. Wir werden also auch immer eine Familie bleiben. Aber wir sind keine Liebesbeziehung mehr. So und damit hat sich ja sozusagen, wenn man mal drei Beziehungen nimmt, die Familienbeziehung, die Elternbeziehung und die Liebesbeziehung, hat sich ja nur eine aufgelöst. Und somit war für die Kinder relativ schnell klar, ⁓ hier wird jetzt was anders werden und das tut auch bisschen weh natürlich. Aber es ändert, also es verändert sich nur etwas, aber es endet nichts entgültig. Und das hat sehr schnell dazu geführt, dass auch die Kinder damit gut umgehen konnten, weil sie dann natürlich aber auch erlebt haben, dass Anna und ich noch in Kontakt waren und dass man miteinander reden konnte. Und das ist mir ganz wichtig. Da hat, und das will ich nochmal auch auspointen, Da hat natürlich Anna einen großen Teil zu beigetragen, weil sie ist die, die die Bereitschaft immer hatte zu kommunizieren. Und natürlich war das manchmal auch komplexe Gespräche und alles. Aber und ich glaube, das kann man auch über Michael einmal sagen. der anderen Seite jetzt interviewst du mich gerade, aber ich finde, das darf jetzt auch zu einem kleinen Gespräch werden, weil wir jetzt gerade ziemlich deep drin sind. Und ich würde schon auch wollen, dass die andere Seite da ebenfalls die, wie ich finde, Ehre bekommen sollte, die da auch gebührend ist. speaker-1: Du hast es so schön gesagt. Dieses Buch umfasst alle Familien. Ich wollte das an dem Punkt einmal platzieren, weil sehr viele Menschen da draußen im Trennungskontext leben und sehr viele Beziehungen auseinandergehen. Und es ist nicht mehr so klassisch legendär wie früher, dass man lange viele Jahre zusammen bleibt und trotzdem kann sich innerhalb der Familie viel verändern. Es gibt unterschiedlichste Gestaltungsformen. Man kann plötzlich in ein anderes Geschlecht lieben. all das, was dazuzählt, aber sich selber nicht zu sehr in diese Mangel zu nehmen und zu sagen, ich mache jetzt die Familie kaputt, sondern das friedlich zu gestalten. Das haben wir geschafft. Und trotzdem ist das ja nicht einfach. Wir leben jetzt in einem neuen Familienmodell. Und Menschen, die innerhalb ihrer Familie zusammenbleiben, weil sie in ihrer Beziehung über Stock und über Stein gehen. ist ja trotzdem, das sind ja die gleichen Herausforderungen, einem im Leben geschenkt werden. Und wir sind in dem Podcast von vor zwei Wochen darauf eingegangen, dass Beziehung Arbeit ist. Ja. Und inwiefern ist denn diese Konstellation, die wir da leben, für dich eine richtige Anstrengung, das so zu gestalten? Oder steckt da auch ein bisschen der Titel mit drin, dass man sagt, Familienglück ist kein Zufall? Es ist zwar anstrengend, aber... speaker-0: Der Begriff Arbeit ist für mich ein Begriff, ich nicht negativ konnotiert habe in meiner Gedankenwelt. Deswegen ist Beziehung, Erziehung, das Wort mögen ja viele nicht, Begleitung, Stärkung und Familie prinzipiell Arbeit. Und das ist was Gutes. Also ich finde, ist etwas Bereicherndes. Für die, die aber das Wort Arbeit halt wie gesagt auch verabscheuen oder als negatives empfinden, kann man ja auch einfach sagen, Familie ist ... ist ... Ja, Einsatz ist gut, schönes Wort dafür. Familie ist Einsatz. Genau, ich muss etwas einsetzen. ja, Punkt. Ich muss Energie einsetzen. Für mich ist Arbeit, also in meinem Kopf einfach ein, ich setze Energie für etwas ein. Punkt, das ist Arbeit für mich. Und viele haben aber natürlich ein anderes Bild von Arbeit. Deswegen, super, genau wie du es gerade gesagt hast, Familie bedeutet ... speaker-1: Einsatz. speaker-0: sich einzusetzen. Und ja, das ist mitunter auch mal anstrengend. Wenn ich mich einsetze, zum Beispiel körperlich für etwas einsetze, dann schwitze ich. Das ist anstrengend. Wenn ich im Casino etwas einsetze, dann kann ich auch verlieren, dann ist das anstrengend und dann trifft mich das. Und deswegen ist das Patchwork-Konstrukt, was wir leben, glaube ich, wie viele andere Familien eigentlich einfach nur die Frage, bin ich bereit, mich dafür einzusetzen? Bin ich bereit, mich einzusetzen? Und in einem Patchwork-Konstrukt bedeutet das, wir haben 50-50 Aufteilungen, wir sind beide schwer berufstätig im positivsten Sinne, haben sehr viel Verantwortung für Mitarbeitende, für Kunden, für eine Mission, eine Vision. Das heißt, wir arbeiten, glaube ich, im Vergleich mehr als gewöhnlich. Und gerade in den Wochen, wo wir die Kinder nicht haben, arbeiten wir dann immer für die Woche davor, wo wir die Kinder haben, damit wir nachmittags Zeit haben. Das bedeutet, wir sind gerade in der Kinderfreien Woche, der Tag beginnt ⁓ sieben, der endet für gewöhnlich teilweise jetzt gerade haben wir mal ein bisschen runtergefahren aber wir haben Phasen da endet er ⁓ elf das heißt von sieben bis elf Uhr durcharbeiten das kann man schon machen aber da muss man auch nicht so tun als ob das immer nur leicht ist ⁓ dann in der Woche wo die Kinder da sind mehr Zeit zu haben wir müssen ordentlich was einsetzen ja aber ich finde das sollte man auch weil ich liebe unsere Kinder es ist wir waren jetzt gerade immer so in der Elternbeziehung man entscheidet sich dafür Kinder zu kriegen und Kinder sind so wertvoll und krasse Seelen und so entwicklungsfreudig und einfach in meiner Vernehmung, das die größten Lehrmeister, die wir auf dieser Welt haben und was machen wir mit Kindern? Wir stecken sie in Systeme, die sie teils brechen, wir packen sie, wir vernachlässigen sie teils politisch, wir vernachlässigen sie an so vielen Fronten und das darf in der Familie nicht fortgeführt werden. Deswegen ist es die Pflicht, dass wir uns als Eltern dafür einsetzen, dass es den Kindern gut geht und Das bedeutet nicht, dass wir ihnen teure Geschenke machen müssen. Das bedeutet nicht, dass wir alle eine Firma brauchen oder sonst was. Darum geht es gar nicht. Es geht aber darum, bin ich bereit, mich für die Kinder einzusetzen und dann müssen wir Energie aufwenden. speaker-1: für mich selbst einzusetzen. Denn das ist ja auch in dem Buch thematisiert. Bist du bereit, dich auch für dich selber einzusetzen? Weil nur wenn du in deiner Kraft bist, kannst du natürlich auch Energie freisetzen und an die Kraft muss man auch kommen für sich. Da darf man sich auch Räume für schaffen. Noch mal in der Zusammenfassung. Mobbing kann innerhalb einer Familie auch auftreten. Man kann innerhalb einer Familie Mobbingerfahrungen machen. speaker-0: Es passiert häufiger als uns lieb ist. speaker-1: Es sind viele Familien da draußen, die auch das Leben haben. Das heißt, auch die kriegen Herausforderungen in ihrem Leben vor die Füße gelegt und müssen lernen, damit umzugehen. Und trotzdem erlauben wir uns, dem Buch zu sagen, es darf auch leicht sein. speaker-0: Ja. speaker-1: Wie passt das zusammen, dass man sagt, ist Einsatz, es ist anstrengend, es ist Energie, die ich aufbringen muss. Ich muss diese Herausforderung bewältigen und dabei darf es noch leicht sein. Das erklären wir in dem Buch auch. Wie passt das denn zusammen für dich? speaker-0: Die Kurzform Leichtigkeit ist eine Entscheidung. Ja, wir arbeiten von 7 bis 11 Uhr an manchen Tagen. Das ist so. Die Frage ist aber, will ich da den ganzen Tag durch den Tag marschieren und sagen, ist alles so schwer? Warum habe ich nur irgendwann in meinem Leben diese Entscheidung so getroffen? Ja, also es ist ja jetzt so, wie es ist. Wenn ich das Leben so leben will, wie ich es gerade leben möchte, muss ich das einsetzen. Und dann muss ich mich halt dafür entscheiden, will ich das dann trotzdem mit einer gewissen Leichtigkeit erleben. Es kann alles schwer sein und es kann auch alles leicht sein. es ist eine Entscheidung. Klingt ein bisschen provokant für manche, aber da empfehle ich dann einfach, das Buch zu lesen, weil ich sehe mich nicht in der Lage, das jetzt in den letzten fünf Minuten auf den Punkt zu bringen. Das braucht mehr Zeilen geschrieben und mehr ist auch ein verantwortungsvolles Thema gerade, was ich nicht einfach so runterrotzen möchte hier im Podcast. Dafür ist das Buch geschrieben. Die Essenz ist aber... Und da hatten wir letztens auch mal eine Diskussion, so weiß ich noch, Michael, du und ich. Mir fällt es extrem schwer, mir als Mensch, Daniel Dudek, so unzufrieden zu sein, weil ich zu dankbar bin. Ich erlebe das ganz häufig, wie dann Menschen auch als Außenstehender betrachtet in einer Situation sind, wo man sagt, ja, die ist vielleicht nicht die Angenehmste. Aber im Vergleich zu dem, was manche andere tragen müssen in ihrem Leben. Und ich weiß, das ist überstülpend, das ist mir gerade bewusst. Mir geht es ja aber ⁓ die Lösung für Probleme. Wenn ich mich einfach mal kurz ein Stück rausnehme aus meiner Situation und überlege... Ist die Situation, der ich bin, es wirklich wert, sie schlimmer zu machen, als sie ist? Oder kann ich etwas Tolles finden, was ich habe? Nimm ich mal meinen Fall jetzt wieder. Für viele wäre die Herausforderung, 7 bis 11 Uhr zu arbeiten. Und da sind nicht nur tolle Aufgaben dabei und nice to do's. Als Geschäftsführer hast du manchmal auch to do's, wo du dir denkst, gut, das brauche ich jetzt auch nicht unbedingt. Dann gehe ich einen Schritt raus und denke mir, ich habe vier, also zwei eigene, zwei im Patchwork-Konstrukt plus noch eine, die in München lebt, die große von Michael. Fünf gesunde Kinder in meinem Umfeld. Ich habe eine Beziehung, die wunderschön ist. Will ich wirklich wegen 17 Stunden Arbeit leiden? Ich kann es nicht. Ich schaffe es nicht. Ich bin zu dankbar für das, was ich habe. Ich schaffe das wirklich nicht. Und diese Fähigkeit, die trägt mich schon mein ganzes Leben. Übrigens auch durch Phasen, wo ich als junger Selbstständiger, ich habe mich im Jahr 2008 selbstständig gemacht, war die Finanzkrise. Ich habe mich in der Finanzkrise quasi oder kurz danach kam die Finanzkrise selbstständig gemacht. Ich hatte Phasen, da wusste ich nicht, wie ich meinen damals ersten Mitarbeiter überhaupt den Gehalt überweisen soll. Und gleichzeitig hatte ich schon eine Tochter und meine Ex-Frau lebte mit mir zusammen. Ich war dort damals der Alleinverdiener. Ich kenne also auch ganz, ganz andere Phasen, wo man wirklich, ähm, wirklich Sorgen hatte, schlimme Sorgen hatte, es es es essenzielle Existenzängste hatte. Und selbst in diesen Phasen habe ich mich immer wieder gefragt, was, was, was ist mein Problem? Also was ist jetzt mein Problem? Ich habe eine gesunde Tochter. Ich habe... Und dann komme ich immer am Ende in meinem Leben immer zu dem Punkt, dass ich echt dankbar sein kann, egal wie scheiße auch manche Phasen in meinem Leben waren. Und das ist eine Fähigkeit, die man tatsächlich lernen kann. speaker-1: und ja auch in dem Buch sehr schön beschrieben ist. bisschen dieses Stoppen, innehalten, nachdenken, den Fokus auf das ausrichten, was da ist, was man hat, wo es einem gut geht, welche Entscheidung man treffen darf, wie viel Entscheidungskompetenz wir auch in unserem Leben haben, wie viel Freiheit wir haben, in unserem Leben auch Gestaltungsräume selbst zu kreieren. Und das ist natürlich am Ende alles eine Entscheidung und es kommt immer aus dir selbst heraus. Das heißt, dieses Buch würde in einem zusammenhängenden Satz auch ein bisschen den Satz tragen vom Ich zum Du und dann zum Wir. speaker-0: Ja, 100 Prozent. speaker-1: Erzähl uns noch mal eine Geschichte aus dem Schreibeprozess zum Abschied, die so in der echten Wahrnehmung und in dem echten Erleben richtig anstrengend war. Man aber trotzdem hinterher darüber lachen konnte und sie ist dann leicht geworden, weil man eben genau das auch lebt, was du gesagt hast. Am Ende ist man dankbar dafür, dass man ein Buch schreibt, dass man nach Frankreich zu dem Geburtstag seiner Tochter fahren kann. Trotzdem war das natürlich super anstrengend. speaker-0: Da braucht es viel Einsatz. speaker-1: Was war das anstrengendste Erlebnis? ⁓ speaker-0: Es gab so viele anstrengende Erlebnisse. Mir fällt eine Situation an. Da standen wir auf diesem Stellplatz in Südfrankreich. Wie gesagt, absolutes, ich sag jetzt mal, Minidorf, glaube ich 30 Einwohner, Sauerland in ausgedürrt, brütend heiß. Wir hatten keine Klimaanlage oder sonst was. Wir halt nur unseren Campervan gehabt. saßen dort immer dann von morgens bis abends unter dieser Markise. Es ist brütend heiß einfach. Du gehst ein und da habe ich mich mit dem Kapitel Erziehung, Regeln und Regeln, weil ich wollte in dem Buch schaffen das Wort Erziehung, was ja so viele in der pädagogischen Welt mittlerweile abstoßend finden, einfach mal komplett auseinanderzunehmen. Wirklich mein Wunsch war es jeder, mit dem Wort ein Problem hat, zumindest mal den Dengenstoß zu geben. Vielleicht ist das Wort nicht das Problem. Und dann habe ich das Thema Regeln, was ja auch ein großes Thema ist, komplett auseinandergenommen, also wirklich einen Deep Dive gemacht. Und da bin ich so driften gegangen und ich habe diese Kapitel dann geschrieben und ich bin wirklich innerlich gestorben wirklich, weil das so anstrengend war. Ich habe die Kapitel gesehen in meinem Kopf. Ich wusste, wie ich sie haben will. Das, was ich davor hatte, allerdings nur mal eine hochkomplexe Angelegenheit, das auseinanderzunehmen, so auseinanderzunehmen, dass mir Leute folgen können, die schon beim Worterziehung das Buch zu klappen. Das alles habe ich ja gedacht, so. Und dann habe ich ins Endergebnis mich gebracht. Und ich habe diese Kapitel geschrieben und das war einfach wirklich nur, dass ich habe das zwischendurch das Gefühl, ich werde verrückt, ich drehe durch, die ganze Zeit diese Hitze. Dann ... Also, alles nur ausgedürt. Und ich hab irgendwann wirklich gedacht, ich wach irgendwann auf. Und dann lieg ich in meinem Bett und denk mir, was war das für ein Traum? Wo bin ich denn hierhin gekommen? Und dann hab ich dir die Kapitel gegeben, und das ist die Pointe. Das war das, was du vor zwei Wochen in dem Podcast gesagt hast, wo du irgendwann sagst, dann gucktest du in meinen Kopf. Du hast die roughe Variante bekommen. Wir haben gesagt, ich schreib roh alles runter. Und du ... Sortierst nach und schmeißt Dinge raus oder überprüfst, ob es zu viel ist. Und du hast ja auch gesagt, Kapitel waren in der roh... Also wie fandest du die Kapitel in der absoluten roh Version? Sehen Sie, genial, aber... speaker-1: einfach wirklich rohes Mett, alles wird aus Hack gemacht, Hack sag mal guten Tag, so dieses BAM BAM BAM BAM BAM BAM BAM, alles war da drin, dein ganzer Kopf, es war super spannend da reinzuschauen. Ich habe auch so viele Erinnerungen zu diesem Buch, die wirklich anstrengend waren. Ich möchte zum Schluss noch sagen, dass ich das Leben im Allgemeinen auch als Anstrengung empfinde, weil viele Dinge anstrengend sind, Energie einzusetzen, ist eine Anstrengung. Und ich finde es so schön, dass wir es in diesem Buch geschafft ⁓ haben und das auch hier so aufgebaut haben. ist unabhängig davon, ob man die Entscheidung trifft, sich zu trennen, weil man für sich die Erkenntnis hat, so sieht mein Familienglück nicht aus. Das ist nicht das Endergebnis meiner Vorstellung. Trotzdem können die Kinder ein zufriedenes Familienleben mit starken Elternpaaren für sich leben. Auch innerhalb einer Familie kann es zu Herausforderungen kommen, zu Krisen. Auch da hat man die Möglichkeit, eine Entscheidung zu treffen, an sich zu arbeiten, in diese Anstrengungen zu gehen, diesen Prozess anzustupsen, dass es immer mit dir selbst auch etwas zu tun hat, dein Lebensglück, Familienglück und eben auch deine Zufriedenheit zu definieren. Und du hast es so schön zusammengeführt, weil am Ende ist der erste Punkt die Macht deiner eigenen Gedanken. Wie denkst du über die Situation? Was beobachtest beobachtest du selber, wenn du rausgehst und du schaust dir das mal von außen an, was ist alles da und auf was fokussiert man sich manchmal. Ich finde es eine riesen Einladung für viele Menschen da draußen, sich auf das zu fokussieren, was gut ist, was da ist, die Gesundheit, die Dankbarkeit. Und dann ist man schon ein ganz schönes Stückchen näher an seinem Glück dran und alles dazwischen ist ein Raum der Anstrengung. speaker-0: Und als Poarte vielleicht ganz kurz, wenn ich darf. Ja, so geht das. Ähm, da waren wir dann Rückweg von Südfrankreich über Luxemburg. Und dann haben wir gesagt, jetzt sind wir gefühlt drei Wochen auf Tour gewesen in diesem Van. Und das ist kein Wohnwagen, das ist ein Campervan. Fünf Meter lang. Also für die, Camper, die wissen, das ist jetzt nicht so Luxus, sondern das ist absolut rough. Und dann haben wir gesagt, auf dem Rückweg waren wir dann in Luxemburg. Und da habe ich bei einer Plattform ein tolles Hotel gefunden mit Blick. über Luxemburg. Ein Bett. Endlich mal ein Bett und eine Klimaanlage und normale Dusche und alles. Und als Pointe, kommen in dieses Zimmer. weiß es noch, geiler Ausblick. Wir sind erstmal auf die Terrasse, wir haben uns ein Kaltgetränk geholt und dann wollten wir dann irgendwann so rein und so zur Ruhe kommen und ich hab die Gardine so nochmal aufziehen wollen an einem Fenster. speaker-1: Vielen speaker-0: Hunderttausend Mücken. Ich mach jetzt keinen Witz. also da muss ein Nest gewesen sein. Ob's Mücken waren oder andere kleine, ich weiß es nicht. Instantly kam hinter diesem Vorhang eine Plage an Insekten in dieses Zimmer mit Blick über Luxemburg. Wirklich, das war so ein tolles Zimmer. Und wir, Jana und ich, waren ja jetzt schon leid gewohnt von der ganzen Reise. Wirklich ernsthaft, wir beide so, naja gut, aber wir haben hier ein Bett und wir haben hier eine Dusche. Vielleicht schaffen wir das trotzdem. musste dann aber auch nach zwei Minuten feststellen, man konnte nicht mehr mehr atmen in dem Zimmer, weil du immer an Insekten eingeatmet hast. dann haben wir ein alternatives Zimmer zum Glück noch bekommen, wieder ohne Klimaanlage wirklich. Das hatte dann keine Klimaanlage und ich denke mir, alles klar, ich habe die Nachricht des Universums verstanden. Dieses Buch durfte uns richtig erhitzen, damit es dann die Gemüter in Familien runterkühlen kann. speaker-1: Vielen Dank speaker-0: Und das ist meine Pointe. Genau, dieses Buch kann Familien runterkühlen im positivsten Sinne, dass sie wieder ein bisschen mehr Leichtigkeit im Alltag erleben. Familienglück ist kein Zufall, von Jana Diban und Daniel Dudek überall zu kaufen, wo es Bücher gibt. speaker-1: Vielen Dank, schönes Gespräch. speaker-0: Und natürlich bleibt mir, wie immer am Ende, ein wichtiger Satz. Wenn du sagst, das Buch finde ich cool, das hole ich mir, ich möchte aber für mein Kind noch mehr. Vielleicht bist du Lehrerin, Pädagogin oder was auch immer und sagst, ich würde mir für meine Kita oder meine Schule etwas wünschen, wo Kinder gestärkt werden. Ich glaube aber daran, dass es Menschen machen sollten. Dann geh einfach mal auf stark für kinder.de mit UE geschrieben. Dort findest du tolle Anbieterinnen und Anbieter, die wir beide ausgebildet haben, die deine Kinder stärken können. In dem Sinne. Macht's gut! Dir hat das Video gefallen und du merkst, dass Kinderstärken etwas wertvolles ist? Dann schau doch mal auf starkfuerkinder.de vorbei. Dort findest du Anbieterinnen und Anbieter, die Kinder stärken. Im Bereich Konfliktlösung, im Bereich Mobbingprävention, im Bereich Selbstbehauptung, im Bereich soziale Kompetenzen, im Bereich Lebenskompetenzen. Bereit für alles, was das Leben deinem Kind bietet. Auf starkfuerkinder.de. 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