E113 Beteiligungsgesellschaft mbH: Jeder baut gerade irgendwas mit KI. Chatbot hier, Automatisierung da. Aber wenn wir ehrlich sind, den meisten bleibt es momentan noch genau in diesem Use-Case-Modus. Einzelne Projekte, die funktionieren zum Teil auch, aber die meisten haben noch keinen richtigen Plan. Wie passt das jetzt zusammen? Wie rolle ich das auf Enterprise-Level aus? Christian Themat sieht genau das bei Hunderten von Unternehmen, denn er leitet KI NRW am Fraunhofer Institut und sein Job ist buchstäblich Firmen. bei genau diesem Sprung von dem Use-Case-Modus auf den Enterprise-Modus zuzuschauen. Manche schaffen das schon, andere noch nicht. Und Christian weiß hoffentlich, woran das liegt. In dieser Folge nehmen wir nämlich genau die auseinander, es geschafft haben. Was haben die gemacht, was die anderen nicht gemacht haben? Wo haben die angefangen und was können wir morgen davon lernen? Hallo Christian. Hallo Simon. Schön, dass du da bist, Christian, deinen Werdegang habe ich mir angeguckt. Du hast bei McKinsey beraten, warst bei HRS, hast da eine führende Position gehabt. Warum zur Hölle arbeitet man dann im öffentlichen Dienst bei KI NRW? Ja, die Frage werde ich ja tatsächlich häufiger gestellt. Als ich bei ... ... Mackenzie raus bin, war eine der ... großen Fragestellungen, die sich gerne mal ... Berater stellen, gibt es auch noch irgendwas hinter den PowerPoint Folien, die ich gerade ... gemalt habe und da war HS für mich die richtige ... nächste Station, weil es da wirklich sehr hands-on ... darum geht, für die Kunden einfach neue ... Mehrwerte zu schaffen und wirklich teilweise ... knietiefern auch in der Ultigrube zu stehen ... ... und das war so ein bisschen auch mein Antrieb, mal wirklich zu verstehen, wie funktioniert ... eigentlich Business End to End und Ja, manchmal, wenn man ganz lange genug in der Ölgruppe drin war, ist auch mal wieder schön ein bisschen den Blick zu weiten und dann mal bisschen woanders hinzuschauen und, glaube ich, auch eine andere Mission aufzunehmen und deswegen bin ich dann am Ende zu KINRW gekommen. Okay, keine Lust mehr der Ölgruppe zu stehen. Du siehst unglaublich viele Unternehmen da. Vielleicht kannst du ganz kurz erzählen, wie viele Unternehmen begleitest du da? Vielleicht kannst du das kurz nochmal erst mal erläutern. Genau, also wir bei KI NRW sind erstmal vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Das heißt, wir kriegen vom Land Geld dafür, dass wir helfen, den Unternehmen mit KI erfolgreich zu sein. Da haben wir verschiedene Formate über Vorträge und so weiter. Da erreichen wir über 10.000 Kontakte jedes Jahr. In ganz konkreten Workshop-Situationen sind es knapp 100, 120, die wir wirklich konkret mit deren spezifischen Fragestellungen begleiten. Das sind dann Themen wie Use Cases identifizieren, aber eben auch kann so Use Case funktionieren in Deep Dive Situationen, also wirklich mal in die Daten rein gucken. Was ist denn eigentlich dann die Customer Journey? Was soll da am Ende bei rauskommen? Und da kriegen wir schon einiges mit. Manchmal sehr, sehr viele schöne Sachen, manchmal auch, wo man noch bisschen unterstützen kann. Und das macht es spannend. Okay, was siehst du wirklich? Also sind wir hier in Deutschland bei KI vorne mit dabei? Ich glaube, wie immer ist so, it depends, so eine schöne Beraterantwort. arbeiten, natürlich die Unternehmen, die mit uns Kontakt aufnehmen, haben Lust an dem Thema, wollen das Thema vorantreiben. Da würde ich auch sagen, da sind wir vorne mit dabei, aber im Interesse aber dann noch bei dem Willen, das umzusetzen. Da sehen wir auch sehr, sehr viele gute Beispiele, wo ich auch wirklich glaube, dass wir auch mit dem Einsatz erfolgreich sein können. Wenn du jetzt auf die Zahlen guckst, ich auf die Zahlen gucke, Statistiken glaube ich, dass wir in Deutschland noch mehr machen sollten und dass wir uns hier noch mal die Frage stellen sollten, was ist das eigentlich für ein disruptives Potenzial, was die Technologie mitbringt und sind wir da wirklich auch gedanklich schon bereit, das für uns zu verstehen und dann rumzusetzen? Und da glaubst du Habheits momentan noch. du sagst grundsätzliches Verständnis da, dass KI in irgendeiner Form disruptiv ist oder einen Einfluss hat, aber du sagst, am Ende fühlt es noch nicht dazu, dass wirklich alle sich schon bewegen in der Geschwindigkeit, in der sie sich bewegen sollten. Genau. Also das eine ist natürlich die Frage, ob du sagst, ja klar, KI habe ich jetzt alles verstanden, jetzt mal unabhängig von ChatGPT, ich kann irgendwie schön chatten und so. Da sind sehr viele Möglichkeiten für mich als Unternehmen drin. Das andere ist ja die Frage, wie du das tatsächlich auch erfolgreich und langfristig und nachhaltig in deinem Unternehmen voranbringst. Und da kommen dann auch viele Hausaufgaben auf dich zu. Das fängt dann mit der richtigen Datenhaltung an. Das hängt dann aber auch mit dem dazu zusammen, wie du dann noch in den Geschäftseinheiten die Leute dann auch mitnimmst und dass die dann auch sagen, ich habe hier ganz konkret Anwendungsfelder, die wirklich mir Mehrwert stiften und so weiter. Und das ist eben weniger als ein Lippenbekennis, ich klebe mal draußen KI Inside dran, sondern am Ende sage ich immer so viel, auch echte Hausaufgaben, echte harte Arbeit. Was unterscheidet denn die Firmen, die du siehst, das schon besser hinbekommen oder die es weniger gut hinbekommen? Woran gibt es ein Rezept? Ich glaube generell finde ich, eine Sache dass ich bei den Unternehmen, an die du auch in deinem Forward noch genannt hast, sehe, dass es eine strategische Perspektive darauf gibt, das ist ein Thema, was mich wirklich als Unternehmen voranbringt. Das ist jetzt keine Übung, die, das hängen wir jetzt mal bei der Finanzabteilung auf, das hängen wir jetzt mal bei den IT-Lern auf, sondern das ist als strategischer Mehrwert verstanden. Und ich glaube, es ist auch verstanden, dass das ein Thema ist, wo wirklich dann auch nachhaltig und persistent dran gearbeitet werden muss. Ein Beispiel finde ich ganz spannend hier, Controlexpert zum Beispiel aus Langenfeld, die machen jetzt als Teil der Allianz früher selbstständig. Digitalisierungslösung und am Ende ganz stark KI-basierte Digitalisierungslösung im Schadensbearbeitungsbereich, im Kfz-Schadensbereich. Wenn du hast eine Beule im Auto und normalerweise musst du dann halt irgendwie zu einem Sachverständigen fahren und dann sagst du, ⁓ ja, ist eine Beule. Dann guckt der, wie teuer das ist. Und die Grundidee war seinerzeit vom Gründer, das muss doch auch digital gehen, da muss doch nicht immer irgendwie mit zum Polaroid und das muss anders gehen. Und dieses, muss anders gehen, ist halt ganz konkret in der Unternehmens-DNA drin. Wie können wir wirklich mit Technologie, aber mit einem hohen Verständnis des Problems Lösungen bauen? Und wie ernst man zum Beispiel das Unternehmen meint, finde ich, ist ganz plakativ, wenn du mal gesehen hast, wenn du bei denen vor Ort bist, dann sitzt auf der einen Seite, auf der Etage zwei oder drei, sitzen die Sachverständigen, die mit den Tools arbeiten und irgendwie helfen, dann tatsächlich schön abzuwickeln. Und genau auf der anderen Seite von dem Flur sitzen die Data-Scientisten, die Leute diese Tools entwickeln. Und die reden miteinander, regelmäßig. Dann kommen die rüber, hier, guck mal, das zeigt das irgendwie an, das ist aber noch nicht richtig und so weiter. Und da haben alle verstanden, die damit arbeiten, als auch die, das bauen, das ist irgendwie Teamsport, das müssen wir gemeinsam machen. Und ich glaube, das haben die von vornherein sehr, gut gemacht und da eben auch hohes Maß an Expertise erworben. Jetzt ist das in so einem Unternehmen wie Kon... schon in der DNA drin. Das ist ja bei den meisten eben nicht so. Die kommen dann zu euch und allein dieser Schritt ja auf euch zuzugehen zeigt ja schon mal, dass man grundsätzlich das Thema gerne angehen möchte und verstanden hat. Wie kriegt man denn das dann in seine DNA rein? Weil ich frag mich schon, da sitzen viele C-Level da draußen, die wollen, aber was ist der beste erste Schritt? für so was, um so was dann wirklich mit ... eine ganze DNA umzubauen, ... eine Organisation. Das mache ich ja nicht ... innerhalb von vier Wochen. Wie immer, wenn man jetzt zu einem Interview gerufen wird, dann gibt es ja gerne mal den Satz, sei jetzt mal spontan. Und das klappt ja mal besonders gut, dass die Leute dann besonders spontan sind in so einer Situation. Wenn ich jetzt sage, sei mal besonders KI, sei mal besonders innovativ, ist das wahrscheinlich von außen gerufen schwierig. Ich glaube, ist das rauszuholen, was uns eigentlich in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen auch grundsätzlich stark gemacht hat, dass wir in unseren Anwendungs- und Problemfeldern sehr innovativ sind, eigentlich immer gut verstanden haben, sind die Probleme und jetzt eigentlich ein neues Werkzeug, sehr mächtiges Werkzeug KI zur Verfügung steht, das noch besser zu lösen. Und ich glaube, das zusammenzubringen zu sagen, du passt auf, ihr seid ja ein Unternehmen, was sich seit 100 Jahren, seit 200 Jahren immer wieder neu erfindet, das ist jetzt nochmal eine neue Stufe des sich Neuerfindens oder des Neu-Unterstützens-Lassen. Ich glaube, das zusammenzubringen ist dann wichtig. Ich glaube, die Winzend-Unternehmen mussten sagen, dass Innovation in Deutschland wichtig ist, weil wir klassischerweise kein Billiglohn an sind, sondern einfach nur durch sehr gute Produkte erfolgreich sind. Jetzt befinden wir uns momentan in der wirtschaftlichen Lage, in der viele Unternehmen nachdenken. Jetzt kommt da so ein KI NRW wie ihr und sagt, ja, ihr müsst das in die DNA aufnehmen und ihr müsst da am Ende auch investieren wahrscheinlich in irgendeiner Form, in irgendwelche Strukturen. Siehst du da momentan Zurückhaltung oder gilt das nicht für KI? Teils, teils. sehen natürlich, dass insbesondere bei der Frage, wofür hast du Budgets, wofür hast du Geld, ob das jetzt IT ist, ob das KI ist und so weiter, dass das schon sehr, sehr stark zurückgefahren wird. Auf der anderen Seite ist es, ich, so, wenn wir, und das ist immer unser Anspruch, insbesondere in in den Anfangsfällen, also an Anfangsanwendungsfällen sagen, guckt euch mal ganz konkret an, hier kann KI sehr, schnell euch auch tatsächlich Mehrwerte generieren, die ihr dann auch in den Büchern wieder seht. Und der klassische Mittelständer guckt ja so ein bisschen auch in die Kasse. Wenn ich jetzt irgendwie 500.000 Euro rausgebe, sollten die auch möglichst schnell wiederkommen. Und da gibt es eigentlich in jedem Unternehmen genug Fälle, wo man sagen kann, wenn du das ganz konkrete Thema machst, mit dem Ressourceneinsatz und mit dem Geldeinsatz, dann kannst du da auch relativ schnell Geld zurückholen und das gibt dann natürlich auch so bisschen Momentum zu sagen, das ist nicht nur ein Thema, was irgendwie hip ist, sondern was uns tatsächlich echte Mehrwerte schafft. Hast du ein konkretes Beispiel von wirklichem Unternehmen, was jetzt Geld verdient mit KI oder Geld zumindest wieder rauskriegt, was es investiert hat? Zahlreiche Beispiele, wenn du jetzt im Verwaltungsbereich, gibt es ja ganz viele Beispiele, irgendwie Vertriebsinnendienst musste in der Bestellaufnahme, man musste irgendwie teilweise noch händisch Sachen übertragen in das ERP-System, ins Bestellsystem. Da gibt es KI-Tools, die das automatisiert auslesen, Vorschläge machen und dann kannst du deutlich effizienter sein. dann kommt die nächste Frage, was ist dann mit den Leuten, die dann nicht mehr Genau, du musstest es der PNL ja auch sehen, wenn ich Einsparungen haben will. Ganz oft ist es ja so, dass wir heutzutage gar nicht mehr die Leute besetzt bekommen. Die kannst du ja auch gut noch auf anderen Jobs einsetzen. Also von daher ist das dann am Ende, sieht man das dann schon. Aber klar, auch die Frage kommt dann natürlich an welchen Stellen ... Spaßste Geld. Auf der anderen Seite kannst du natürlich auch deine ganzen Umsätze, zum Beispiel wenn du deine Werbeausgaben optimierst und so weiter und dann einfach mehr Revenue machst, kannst du dann auch das in der PNL sehen. Also je nachdem wie du draufguckst, gibt es ja genug Fälle, wo man sagen kann, da spaßt Geld und muss nicht leutern lassen. Kann das im Sinne des Landes Nordrhein-Westfalen sein, man für das hier arbeitet, dass man am Ende damit Jobs abbaut? Ne, das ist natürlich nicht das erklärte Ziel. Aber wir führen natürlich eine sehr realistische Diskussion darüber, dass wir demografischen Wandel haben. Die Babyboomer gehen jetzt alle in die Rente. Wir haben in ganz ganz vielen Branchen eine Herausforderung, wirklich Leute in Lohn und Brot nicht nur zu halten, sondern zu haben. Und von daher, da müsste uns sowieso die Frage stellen, wie wir die Arbeit dann organisieren können im öffentlichen Dienst. Der CIO glaube ich von der Agentur für Arbeiter hat mal gesagt, in den nächsten fünf bis zehn Jahren gehen 40 Prozent meiner Leute in Rente. So und dann kannst du irgendwann die Frage stellen, gibt es da noch jemanden, wenn ich arbeitslos werde, der in der Lage ist, meine Anträge zu bearbeiten. Und von daher, also das müssen wir auf jeden Fall durch Technologie, glaube ich, in den Griff bekommen, weil das ist einfach ein Thema, da ist. Und ich glaube, das andere ist, wir müssen lieber den Wandel gestalten und sagen, an welchen Stellen können wir unsere Unternehmen denn jetzt zukunftsfähig und fit machen, als zu sagen, wir warten jetzt mal 10, 20 Jahre ab und sitzen auf bestehenden Prozessen, die am Ende des Tages nicht mehr dafür in der Lage sind, uns wirtschaftlich erfolgreich zu machen. Und dann sind wir eher bei dem Gestalten unterwegs und zu sagen, lass uns den Wandel, die Transformation gestalten, als zu sagen, lass uns abwarten. Jetzt ist dieses AI-Initiativen in den Organisationen, zum Teil in den Organisationen, da sprechen wir gleich noch drüber, noch sehr abgekapselt aufgehangen. Wir reden gleich noch mal darüber, wie kann man sowas gut aufhängen in der Organisation. Aber ich bin auch in meinem Unternehmen oft abgekapselt und sehe gar nicht, was passiert denn sonst noch so in Nordrhein-Westfalen. Ihr habt dafür eine Community geschaffen, wo man sich bisschen austauschen kann. Vielleicht kannst du das kurz erzählen. Genau, wir haben viele Veranstaltungsformate. Ich glaube, auf die du referenzierst, unsere AI Frontrunner Community. Das ist für uns ein wichtiger Kreis. Ich sag mal, bisschen Handverlesen. KI-Anwenderinnen, die wirklich in ihren Unternehmen die Verantwortung dafür tragen. Auch kein vertrieblicher Ansatz, da ist halt auch keine Dienstleister dabei, wirklich zu sagen. Ich bin nicht alleine hier mit meinen Problemen, weil wenn du jetzt klassischerweise auf LinkedIn guckst, hast du dann halt alle Erfolgsmeldungen. Alle haben jetzt irgendwie ganz viele Agenten produktiv im Einsatz und sparen dröffzig Millionen Euro. Und wenn du dann in deine eigenen Prozesse guckst und in dein eigenes Unternehmen guckst, merkst du, die zwei Agenten, die ich geboten habe, funktionieren nicht so und außerdem wollen die Leute die nicht benutzen. Und dann ja die Frage worden, liegt es denn, kann ich mal mit Leuten austauschen, die auch ähnliche Probleme haben? Und das ist so bisschen der Anspruch, diese Community zusammenzubringen, wo wir dann auch in einem kürzesten Rahmen die untereinander diskutieren lassen können und den Austausch vorn zu bringen, weil es zwischen der LinkedIn-Wahrheit und der echten Wahrheit dann doch noch mal so bisschen Krauthöne gibt. Wo weicht die LinkedIn-Bubble ab von der Realität, die du siehst? Ich glaube, gibt deutlich mehr Rückschläge als das man bei LinkedIn, da gibt es ja fast nie Rückschläge. Es gibt deutlich mehr Rückschläge, wo dann Sachen nicht funktioniert haben, als das öffentlich so geschildert wird. Das ist aus meiner Sicht überhaupt nicht schlimm. Ich glaube, das muss man einfach nur wissen, dass das so ist. Und dann muss man auch entsprechend willens und hinterlagesand das durchzuhalten. Ich glaube, was dann auch wichtig ist, durchzuhalten zu sagen, es gibt da noch keine, ich sage jetzt du bist schuld oder du bist schuld, ob es sage ich bin nicht schuld, Logik, sondern wir haben hier was gelernt und beim nächsten Anlauf machen wir es besser und wenn es dann noch nicht geklappt hat, machen wir es beim nächsten Anlauf besser. Ich glaube, das ist wichtig, dass das viele Leute verstehen. Es gibt viele Sachen, die einfach in ersten Instanz nicht funktionieren und dann läuft es halt beim Zahlen beim dritten Mal. Das wissen wir der Theorie alle, dass wir durchhalten müssen, Mut haben müssen. Gerade als Unternehmer sind wir häufig so groß geworden. Passiert das in der Praxis tatsächlich? Also was siehst du, was passiert, wenn das erste AI-Projekt vor die Wand fährt und die ersten 500.000 Euro verbrannt sind? Alles. Von, oh das war keine gute Idee, wir stellen das jetzt alles wieder ein, bis hin zu, okay, da haben wir was gelernt, jetzt machen wir weiter. Und ich glaube, ist ein bisschen, du kannst den Leuten nicht sagen, sei jetzt mal spontan, aber wenn für sich Unternehmer oder Unternehmerinnen entschieden haben, das richtige Thema, da glaube ich dran, dann geben die dann auch nicht auf. Auch das war zum Beispiel bei HES. Leute wie Tobias Ragge lassen sich nicht davon irgendwie zurückwerfen, wenn mal wir Sachen nicht geklappt haben. Dann sagt er, dann haben wir es vielleicht falsch angegangen, dann machen wir es beim nächsten Mal halt anders. Und ich glaube, diese unternehmerische DNA, ich glaube, ist dann auch wichtig zu sagen, wir haben irgendwie eine Idee, wie wir es dann beim nächsten Mal besser machen. Weil dieses langfristige, glaube daran, dass das klappt, wichtig ist. Aber nicht jedes Unternehmen ist in Deutschland von einem Tobias Ragge, der als Unternehmersohn das eingeatmet hat von seinem Vater, geworden, sondern viele sind auch von Investoren geführt. Siehst du da einen Unterschied tatsächlich auch im Umgang mit AI zwischen diesen Unternehmen? In Teilen schon. Also wenn du jetzt wirklich dann anfängst auf Quartalszahlen zu gucken und dann fangen die Leute an, oh guck mal, wir haben doch jetzt hier diese große KI-Initiative, jetzt so so viel 1000 Euro investiert oder 100.000 Euro oder Millionen Euro investiert, dann fangen jetzt die Diskussionen an. Insbesondere jetzt, wenn du auf die Bilanzen guckst, ich sage jetzt mal ganz stumpf von den Finanzern, was haben wir denn jetzt damit rausgeholt? Und die Frage, welchen Beitrag leistet denn das, was wir hier im Bereich KI gemacht haben, für unsere Kennzahlen, Gewinn, Umsatz und so weiter werden, zu sehen ist natürlich wichtiger, weil die Investitionen auch entsprechend da sind. Und dann merkst natürlich bei Unternehmen, die eher von Quartal gucken, dass sie sagen, ja, dann lass uns doch mal hier über ein bisschen was rausstreichen. Ja, das passiert. Halte ich das für klug? Nein. Ist das ein deutsches Problem? Ne, das glaube ich nicht, dass das ein deutsches Problem ist. Ich glaube, ein deutsches Problem ist eher, dass wir in einer Zeit, wo die Technologie immer schneller wird, wir zu lange nachdenken und wenn wir dann mal lang genug nachgedacht haben, mit einer Lösung im Hinterkopf starten, die schon komplett veraltet ist und dann ist das Potential zu scheitern, quasi bei 100 Prozent, weil du ja schon mit einem komplett falschen Bild ins Rennen startest. Und ich glaube, da müssen wir einfach gedanklich schneller werden. Dann sagt man immer, mal rüber zu den Amerikanern, die sind dann so bisschen... Oder den Chinesen. Oder den Chinesen. Und das würde ich unterschreiben, weil wir glaube ich oft mit, aber vor drei Jahren haben wir über dieses KI-Thema gesprochen. Jetzt lassen wir uns das mal wirklich machen, aber die Welt heute ist komplett anders als die vor drei Jahren beim Bereich KI. Also was ich immer so ein bisschen feststelle, ist, dass Unternehmen insgesamt sich, müssen sich beweglicher zeigen einfach in Zukunft. Wir wissen ja auch bei KI momentan nicht, wo entwickelt sich das genau hin? Wo stehen wir mit der Technologie in zwei Jahren? Und ich glaube, was wichtig ist, dass man Strukturen schafft in der Organisation, die meine Organisation beweglicher machen, als es vielleicht in der Vergangenheit war. Ja, das denke ich auch. Jetzt noch vor dem, was ich gerade gesagt habe, diese Geschwindigkeit ist halt, glaube ich, ein Faktor, den wir in den letzten Jahren auch sehr gut aussitzen konnten, in Anführungszeichen. Aber jeder, jetzt zum Beispiel mal sich mal ein Wochenende hinsetzt und einfach mal so was wie Code installiert und so weiter und sieht, was du da nimmst, du ja mal zwei, drei Probleme aus deiner betrieblichen Praxis und exerzierst das mal durch. Und das einfach nur mit WIP-Coding. Ich habe hier mal ein paar Ideen und dann lässt du dem einfach mal Inspiration geben, was da möglich ist, in welcher Geschwindigkeit. Wenn du das als Geschäftsführer, als Geschäftsführerin wie auch immer mal sacken lässt. und dir dann die Frage stellst, habe ich dann eigentlich Zeit, zwei, drei Jahre über so eine strategische Initiative nachzudenken, dann sollte die Antwort sehr, schnell sein. Nein, habe ich nicht. Und das ist das, was du beschreibst. Jetzt finde ich den Aufruf ganz schön an die Geschäftsführer dieser Welt zu sagen, setzt euch das Wochenende mal hin und installiert euch mal Cloud Code. Jetzt bist du gelernter Wirtschaftsinformatiker. Das fällt dir leichter tatsächlich, weil deine Berührungsangst damit nicht so groß ist. Machen das? Geschäftsführer, die nicht Wirtschaftsinformatik studiert haben? Teils, teils. Ja, die Berührungsängste sind weniger, weil ich im Zweifelsfall tatsächlich auch programmieren kann. Ich weiß dann auch, wie ich irgendwie von meiner bestehenden Webseite irgendwie alle Daten runter lade und im Zweifelsfall google ich den entsprechenden Befehl. Das kann ich. Und ich kann es nachschlagen und verstehe auch, was dann da passiert. Aber wenn man sieht, dass Claude Colt hat ja angefangen als Kommandozahler, das ist ja jetzt in diese App auch wieder integriert worden. Das ist ja schon fast wie Chetchi PT, nur dann auf Steroiden. Es lohnt sich auf jeden Fall, das mal runterzuladen wegen mir in einem Test-User auf dem Mac. Das geht sehr, schnell und nimmst einfach mal im Internet drei, vier Intro-Videos, googeln, dann geht das los. Okay, das heißt, dein Appell ist an die C-Levels dieser Welt. Beschäftigt euch mal selber mit dem Thema. Ja. Wenn wir jetzt in eure Frontrunner Community mal reingucken, ist das eine Frage der Größe der Organisation, ob ich mich damit beschäftige oder nicht? ob ich die finanziellen Mittel oder die personellen Mittel vielleicht auch habe, mich damit zu beschäftigen? Ich würde es nicht von der Größe abhängig machen. Ich glaube, ist tatsächlich eine Frage, wie die Unternehmen grundsätzlich über ihr eigenes Geschäftsdasein nachdenken, wie über Innovation nachdenken, wie sie über KI dann am Ende nachdenken. Von daher, glaube, ist nicht die Größe, ob das am Ende das Thema KI erfolgreich wird. Das ist sicherlich irgendwann auch eine Frage, die Ressourcen zur Verfügung stellt. Das muss nicht immer Budget im Sinne von, da hat jemand Geld, ⁓ damit irgendwas zu kaufen oder zu implementieren, sondern das kann halt auch sagen, ich gebe den Leuten Ressourcen ⁓ zum Beispiel ... flächendeckend die Organisation abzuholen, in der Breite ein Schulungsthema aufzubauen. Also zum Beispiel nehmen wir mal eine Phoenix Contact, Blomberg, so ein Hiddenschämpchen, 2 Milliarden Umsatz, wenn du jetzt irgendwie ein Elektroauto hast. Ich glaube, diese Ladestecker sind von denen. zu sagen, wir wollen das Thema strategisch voranbringen und wir machen einfach mal komplett Übergängungs- und Schulungsprogramme, wir machen Programme, ⁓ wirklich die Verbreitung von keinem Unternehmen voranzutreiben. ist nicht alles, dass das irgendwie direkt Geld in Entwicklung kostet, aber das ist natürlich auch Ressourcen und Aufwand und auch Mensch mit Kapazität, die du in Hand nimmst, ⁓ zu sagen, ist ein wichtiges Thema, da bleiben wir jetzt dran. Und auch das macht dich erfolgreich. Bleiben wir mal kurz bei Phoenix Contact, weil ich das spannend finde. Was wir oft hören, ist, Nutzung hoch. Mach mal hier ChatGPT, Cloud Code, Microsoft Copilot, was angeblich übrigens nur vier Prozent der Microsoft Kunden gekauft haben, habe ich gerade gehört. Aber reicht es, dieses Tool zur Verfügung zu stellen und einfach mal Nutzung hoch zu drehen, indem man Schulungen macht und sozusagen nutzt das mal in eurem Alltag? mal einfach. Ist das das, was Phoenix Contact gemacht hat? Nein. Die Grundidee ist natürlich zu überlegen, was sind die relevanten Anwendungsfälle, die du damit lösen kannst. Also ich bin ja tatsächlich Co-Pilot, das ist ja so ein bisschen auch, ... ... da kann man immer so bisschen drauf rumhauen, ... deshalb kann man auch andere Tools nehmen. Die Grundidee zu sagen, komm jetzt hast du ein Co-Pilot, ... das ist hier KI im Unternehmen, jetzt läuft es, ... ist aus meiner Sicht totaler Quatsch. Ja, weil die Frage ist ja, jetzt habe ich ein Co-Pilot, ... ich benutze den tatsächlich auch eher selten, ... habe ich auch installiert. Die Frage ist ja, wofür nutze ich denn das? Und genau diese Fragen ... Eigentlich für jede Mitarbeiterin, für jeden Mitarbeiter musst du gut beantworten können. Und wenn du das nicht kannst, dann brauchst du irgendwie Champions in den Abteilungen, die dir helfen, das zu verstehen. Und dann geht es weniger darum zu sagen, ich kann in den Nutzungsstatistiken sehen, dass die Leute immer das Ding nutzen, sondern zu sagen, ich habe jetzt tatsächlich meine Arbeit dadurch verbessern können. Ich kann bessere Zusammenfassungen jetzt irgendwie hier in das nächste Meeting mitbringen. Ich kann jetzt irgendwie meine Marketingkampagne besser gestalten. Und genau an solchen konkreten Erfolgsfällen. machen das aus mal sich die erfolgreichen Nutzer an dem Fest und nicht an der Frage, ich jetzt irgendwie zwei oder drei Prozent mehr Nutzung identifiziert habe. Weißt du, wie Phoenix Contact das wirklich gemacht hat? man hat die Leute geschult und dann, du hast gerade gesagt Champions oder was gibt es pro Abteilung, wie funktioniert das? Ich kann jetzt nicht genau sagen, ob die Champions haben. Also ich weiß von anderen Unternehmen, dass die KI Champions in Abteilungen etabliert haben. Also insbesondere Vor dem Hintergrund, als die gute alte HS-Zeit war, hatten wir ja sowas wie, hast irgendwie eine Idee, du brauchst für irgendein Thema irgendwie Daten, brauchst du dir irgendwie, früh ist das noch Machine Learning oder Data Science, wie auch immer, und jetzt heißt das irgendwie KI, ist einem ja noch egal. Und dann habe ich gesagt, das waren so klassische Spitzensportanwendungen für ein spezifisches Problem, eine sehr spitze, sehr, sehr gute Lösung im Idealfall. Klappt nie mehr, aber sagen wir mal so, im Idealfall eine Top-Lösung. Du kommst ja jetzt mit diesen ganzen Tools, die wir gerade beschrieben haben, in so eine Breitensportlogik. Und in dieser Breitensportlogik hast du, ich hinter sage das immer so, du brauchst natürlich auf der einen Seite Trim-Dich-Fade, das sind halt möglichst viele Schulungsangebote und so weiter, aber jetzt ist man bei einem Breitensport halt auch, jeder muss dann auch für sich sein, dann dein Spiel finden, wo er damit erfolgreich sein kann. ⁓ die Leute dann zu begleiten. Wenn du auf so Trim nicht fahrt, gibt es ja manchmal auch Leute, dann sagen, guck mal, machst du beim Klimmzug noch mal so? Das sind für mich so die KI-Champions, die dann helfen, dass die Leute sich dann auch bei ihrem breiten Sport auch wirklich erfolgreich nach vorne entwickeln. Was du beschreibst, wird ja in der Branche aktuell diskutiert unter diesem Skillbegriff. Da ist ja sogar noch die Frage, ob ich nicht den Leuten einfach nur sage, mach mal Sport, bewege dich mal, sondern dass ich sage, du könntest einen Klimmzug machen, ⁓ in deinem Bild mal zu bleiben. Das heißt, ich stelle ein Skill zur Verfügung. Siehst du schon Leute, über diese Skill-Logik arbeiten tatsächlich in eurer Frontrunner-Community? Ja, also das Thema Skilling ist ein großes. Wir haben ja jetzt in Europa mal gerne die Diskussion noch über Gesetze. In der KI-Verordnung steht hier drin Artikel 4. müssen jetzt erstmal unsere Mitarbeitenden schulen. Die meisten sagen, okay, habe ich verstanden, aber was genau? Ich habe das mal umschrieben mit so gesunder Mensch, schon sagt, du baust mal irgendwie eine Maschine in deiner Halle auf, lässt dir auch keinen dran, ohne dass die Leute wissen, wie sie die Maschine benutzen sollen. Das wäre irgendwie natürlich, so würde ich da persönlich mal nachdenken. Und dann ist ja so genau die Frage, wenn du die Maschine dahinstellst, was brauchst du denn dann für Skills, damit du die bedienen kannst? Und ich glaube, das hängt halt auch so ein bisschen davon, ob du in der Verwaltung bist, ob du im Marketing bist, ob du im Vertrieb bist, ob du jetzt tatsächlich in der Produktion bist. und vielleicht nicht sicherheitsrelevante Maschinenkonfigurationen mit einer KI berechnen solltest, sondern mit den Spezialprogrammen dafür, weil die abgesichert sind. Und das ist dann schon so ein bisschen abweichend, wer braucht eigentlich welche Skills? Und da haben wir zum Beispiel mit handhabbare Wettnismanfüllen, haben so was wie so ein Kompetenzennavi entwickelt, dazu sagen, für welche, ich sag mal so Archetypen von Nutzerinnen und Nutzern in Unternehmen, brauchst du eigentlich welche Kompetenzen Skills? Und dann noch zu gucken, welche Schulungen helfen Ihnen eigentlich, die zu erreichen. Weil ich glaube, dass das eine zielführende Diskussion ist, zu sagen, jetzt müssen erstmal alle eine Canal & Co-Palette-Schulung machen. Was ich auch mit Skills noch meine, wirklich vorkonfigurierte Ideen für einen Chatbot. Also ihm zu sagen, so kannst du mit Aufgabe X umgehen. Und wenn wir jetzt schauen, wie rolle ich nachher AI im Enterprise-Segment ⁓ gibt es ja diese Theorie, dass man sagt, Wir bauen so ein Skill-Layer, ziehen ihn durch die ganze Organisation, auf dem wir ein Skill-Marketplace haben und so ein Skill-Routing und sagen, wir nehmen AI als Betriebssystem für die Organisation. Kennst du jemanden, der das schon integriert hat? Das sind ganz frische Ideen, die man so auf dem Markt hört momentan. Also ich weiß, dass Leute damit arbeiten, wie erfolgreich sie das schon eingebracht haben. Ich weiß, dass die, wenn du jetzt bei LinkedIn liest, alle sagen, dann Clue-Systeme muss man mit Skills ordentlich füttern, dann werden die erfolgreicher. Probier ich gerade auch ein bisschen aus. Also ja, ich glaube, die Frage ist, früher hätten wir jetzt gesagt, von einem Heimat, ich sag, du brauchst halt sowas wie eine Prompt-Library. Du musst den Leuten halt irgendwie Sachen vorgeben, ob das jetzt an dem jetzt Skills nennst und so weiter, aber zentralisiert zu überlegen. mit welchen Promts, mit welchen Skills, die wir in diese Systeme automatisiert zur Verfügung stellen, kannst du erfolgreich sein und könnt ihr als Mitarbeitende erfolgreich sein, ohne das relativ als immer neu zu erfinden. Das wird, glaube ich, wichtig sein, damit die Leute schnell Erfolge sehen und nicht erst, ⁓ jetzt muss ich erstmal einstundenlang einarbeiten, dann zeigt mir das wieder keiner, der Champion ist wieder nicht erreichbar, ⁓ schwierig. Ja, dazu kommt bei diesen Skills ja auch, ich finde das ganz spannend, weil, wen immer ich frage momentan, die Idee ist da draußen, aber irgendwie hat es noch keiner integriert. Wir sehen, dass es mit Microsoft M365 Agent jetzt eine Plattform gibt, über die das möglich ist. Auch Claude baut gerade so ein Enterprise Tool, mit dem das angeblich möglich sein soll. Weil wir ja auch, und vielleicht kannst du da bisschen was zu sagen, häufig in Organisationen Governance-Themen haben. So Airbag, Roll-Level Security. Wer darf eigentlich auf welche Inhalte zugreifen? Weil wenn ich denen einfach nur ein LLM dahinstelle, dann ist häufig das Problem, Das Ding hat keinen Kontext von der Organisation und jetzt überlege ich, welchen Kontext kann ich von der Organisation anbinden. Da muss ich dann aber wieder aufpassen, was ist jetzt Governance, was ist Rechte, wer darf hier was sehen, wer darf mit was arbeiten. Kennst du Firmen, die das auf diesem Enterprise-Level schon adressieren, dieses Problem? Also jetzt auf diesem konkreten Office 365-Level ... Ich jetzt keine kranken Diskussionen geführt. Das gibt es erst im Mai. Was ich schon weiß, viele Unternehmen, aus den Frontrunnern, insbesondere, wer da auf welche Daten gucken wie rollst du das aus. Was du ja auch nicht willst, dass alle jetzt auf die Idee kommen, ihre eigenen KI-Systeme zu bauen. Die müssen wir auch alle mal maintainen. Es gibt ja schon gute Gründe, warum du Sachen wie den Center of Competence für AI wieder zusammenführst und guckst, welche Tools brauchen wir eigentlich. Bei uns im Team haben wir ganz konkret angefangen, erstmal zu sagen, lasst uns mal bitte unsere Daten deutlich besser ablegen. Wie können wir wirklich unsere Sharepoint-Strukturen so verbessern, dass wir tatsächlich dann auch sinnvoller auch so was wie ein Copalett drüber laufen lassen können? Und viele von den Fragen, die du, glaube ich, gerade adressierst, hängen auch damit zusammen, wie ist auch das Wissen in den Organisationen organisiert und in welchem System liegt das? Also Beispiel bei uns, ganz viel in Confluence. Ich persönlich finde Confluence super. Dummerweise aber nicht in SharePoint. Deswegen wurden wir jetzt mal zu einer Confluence genommen. Das habe ich aber akzeptiert, zu sagen, sonst kriegen wir das von den Fundamenten gar nicht hin. Und ich glaube, ist eine Frage, wie bei allen KI-Fragen schon immer am Anfang stehen musste, welchem Zweck, also welches Problem will ich eigentlich adressieren und welche Daten brauche ich denn dafür, damit ich das möglichst gut bearbeiten kann. Und dann kommt irgendwann der KI-Helfer. um das zu tun. Aber vorher musst du ja Daten richtig ablegen und organisieren. Vielleicht auch mit einem richtigen Zuflussrechnen versehen. Unglaublich viele Hausaufgaben, die man in der Digitalisierung schon hätte machen können wahrscheinlich. Du hast genau das bei HRS damals gemacht. Du warst für die Daten von HRS zuständig. Würdest du sagen, HRS ist jetzt optimal für das KI-Zeitalter gerüstet oder würdest du rückblickend Dinge da anders tun? Also zu meiner, was heißt Ehrenrettung? Also ich war ja nicht für die Daten zuständig, aber ich habe diverse Data-Teams geleitet. Und wie die jetzt ganz konkret aufgestellt sind, kann ich natürlich jetzt ein paar Jahren vor und nicht mehr sagen. Aber nach allem, was man liest, haben die nochmal das ganze Thema, das Thema Tobias Rage sieht was und dann sind die, glaube ich, auch beim ganzen Thema KI sehr, sehr stark hinterher und alles, ich lese, da schon sehr erfolgsversprechend. Zu meiner Zeit war es halt so, dass Ich habe eine Sache sehr schmerzig gelernt. Die Frage ist, ob man die Infrastruktur und die Fundamente für die ... Fragestellung, ein Kunde dann hat, Haben wir die richtigen Daten in den richtigen Stellen abgelegt ... und können die richtig auswerten oder ist das alles ... irgendwie eine manuelle Krücke, die wir hier bauen? Ganz oft waren es manuelle Krücken. Das kannst du halt ein paar Mal machen. Für große Kunden geht das, aber für skalibere Anwendungen ... ist das halt schlecht. Insbesondere wenn du sagst, wenn wir das einmal für einen großen Kunden haben, dann verkauft man das und dann willst das natürlich für alle anderen Kunden ausrollen. Das andere ist, und das würde ich jetzt auch tatsächlich anders machen, wir haben viele Diskussionen sehr, sehr stark aus einem Datenteam herausgeführt. Also viel zu wenig, was heißt das eigentlich im Kontext der Leute, die damit arbeiten müssen, die Leute, die die Daten erfassen müssen, die Leute, die jetzt die Kundin davon sind und so weiter und so weiter. Also ich hatte gerade gesagt, es ist ein Teamsport. Da kamen halt immer schon schlau erdachte Lösungen bei rum, die aber nicht immer das adressiert haben, die Leute, was der Markt wirklich brauchte. Ja und wenn du dann auch nicht die Tools wie jetzt zur Verfügung hast, ⁓ das schnell zu fixen, sondern du weißt, okay, jetzt brauche ich noch mal drei Monate, ⁓ die Ecken abzufallen, verlierst du Geschwindigkeit, aber auch natürlich den Glauben der Organisation, dass das irgendwie cool ist, was du da machst. Okay, das heißt, es rein aus der Datenabteilung heraus zu treiben oder aus der IT-Abteilung ist offensichtlich falsch. hast eben zum Nebensatz gesagt, bei einem eurer Frontrunner gibt es ein Center of Competence for AI. Was ... Wofür plädierst du? Wie hängt man das jetzt in der Organisation auf? Also du hast gerade schon gesagt, ja, erstmal soll der C-Level am Wochenende sich das Ding mal angucken, dass er das versteht. So, okay, jetzt hat er das verstanden. Der sagt, das ist ernst und man diskutiert mal insgesamt über eine Vision, wie wir uns als Unternehmen in Zukunft schneller bewegen können und das Thema KI in unsere Prozesse integrieren. Und dann, wie hänge ich es jetzt auf? Also die eine Sache, die ich ja gesagt habe, ist, glaube, wenn das jetzt einfach, ich mach's jetzt mal ein bisschen flapsig, das hängen wir mal bei den Finanzern auf, dann Kosten irgendwie eine große Treiber sind oder wir hängen es mal bei den IT-Leinern auf, weil das ist ja irgendwie was mit Einsen und Nullen und irgendwie IT. Die denke ich, glaube ich, falsch, weil es einfach ein gesamtunternehmisches Thema ist. Du kannst trotzdem grundsätzlich in die Diskussion, ein CIO ins Board gehört oder nicht ins Board gehört, hier führen wir jetzt auch schon seit irgendwie 30 Jahren. da gibt es genug Leute, die sagen müssen, auf jeden Fall ins Board. Ich weiß gar nicht, ob das die relevante Frage ist. Und die Frage ist, ist es da, wo die Leute aufgehängt sind, ist das klar, dass KI elementarer Bestandteil der Unternehmensstrategie ist, dass die Budgets halt entsprechend auch so vergeben werden? Eine Diskussion, die wir sehr stark geführt haben über den Frontrunners war ... Brauchen wir eigentlich eine eigene KI-Strategie als Unternehmen oder sollte nicht eigentlich KI-elementarer Bestandteil der Unternehmensstrategie sein, der Funktionalstrategien? Und wenn dem so ist und du dann sagst, okay, ⁓ das am besten zu unterstützen, gibt es ein Set of Competence für AI und die Leute haben für sich entschieden, ich brauche die Leute, weil sie mir helfen, in meinem Geschäftsbereich besser zu sein, ist das super aufgehängt. Und ich glaube, das ist ein bisschen eine Mandatierung über die Unternehmensstrategie. Das ist, ich, eine Mandatierung, weil die Budgets, die man tatsächlich braucht, ⁓ auch diese Fundamente zu bauen, noch da sind. Das kann in einer IT-Organisation sein, das kann in anderen Organisation sein. Und ich glaube, es braucht halt am Ende auch das Mandat, über das gesamte Unternehmen nachzudenken, was auch Fragen wie Governance, Prozessabläufe usw. angeht. Weil was wir jetzt heute hier sehen, ist, dass KI tendenziell auch an allen möglichen Prozesse anpassen wird. Wenn du das dann auch viele Schumpf den IT-Line überlässt, dann kriegst du ja keinen Mann, ⁓ die Daten für Prozesse zu ändern. Ich komme nochmal ganz kurz zurück zu dem, was du gerade gesagt hast. Brauchen wir eine KI-Strategie? Ja oder nein? Wie würdest du es aufsetzen? Ich hätte früher immer plädiert, mach eine ordentliche KI-Strategie, damit du wirklich sauber runter deklinieren kannst, wie du KI im Unternehmen erfolgreich machst. Genitiell neige ich dazu zu sagen, wenn du eine gute Unternehmensstrategie hast, die KI als Kernbestandteil für sich identifiziert, glaube ich, fährst du erfolgreicher. Weil du dann sagst, also wenn du es dann auch noch ordentlich runterdeklinieren kannst, welche Fundamente müssen wir bauen, welche Ressourcen müssen wir zur Verfügung stellen und so weiter. Weil die Denke dann weniger ist, wir haben jetzt irgendwie eine Technologie, die wir irgendwie als eigene Strategiebereich managen müssen, sondern wir haben ein Unternehmen, wir erfolgreich machen wollen. Und dazu gibt es eine zentrale Zutat und viele, aber eine davon ist halt KI. Und die wollen wir möglichst erfolgreich im Sinne der Unternehmensstrategie verankern. Ich glaube, das würde ich jetzt bevorzugen. Wenn du da nicht das irgendwie als eins der 27 Kapitel der Unternehmensstrategie abheftest. Was hat sich geändert? Warum hat sich deine Meinung geändert? Und wenn du jetzt, wie lange bin ich jetzt im Berufsleben? Seit knapp 20, 22 Jahren. Dann haben wir immer viel über so Sachen philosophiert wie, ⁓ dann eine IT kann hier unterstützen, ein Enabler und so weiter. Und das waren dann immer so ein bisschen die Fragen, wie kannst du Themen ein bisschen besser machen, Daten nutzen, ⁓ bessere Entscheidungen zu treffen, vielleicht noch ein bisschen bessere Empfehlungen für den Kunden zu machen und so weiter. Wenn ich jetzt sehe, was insbesondere auch in den Und ich will jetzt gar nicht von Chagy Pt moment sprechen, aber wenn du siehst, was in den letzten Jahren möglich geworden ist, wir haben gerade über Claude Coat gesprochen, aber auch Bereich der Robotik und so weiter. Und wenn du dann siehst, wir haben gerade über China und USA gesprochen, wie du komplette Geschäftsmodelle auch anders denken kannst, wenn du sie einfach mal dir zulässt, ich nehme mein bestehendes Geschäftsmodell und denke es anders, dann glaube ich, sind wir eher in der Frage, wie transformativ und disruptiv ist diese Technologie. Und dann ist es weniger eine Frage, wo ist das ein bisschen ein Enabler, sondern ist die Frage, wie stelle ich mein Geschäft neu auf oder muss ich mein Geschäft neu aufstellen? Und deswegen glaube ich, er eine Unternehmensstrategie Frage als eine Technologiestrategie Frage. Du hast gerade das Thema Robotik angesprochen, was mir auch mit homonoiden Robotikern im Kommen ist. Es gibt die ersten Unternehmen, die fangen jetzt darüber an nachzudenken. Was bedeutet das für mein Business später, wenn es humanöide Roboter gibt? Vielleicht einmal in Bezug auf Robotik, aber auch in Bezug auf AI. Wann ist es zu früh über diese Themen nachzudenken und wann ist es zu spät? Bei der Robotik haben wir glaube ich vor zwei, drei Jahren darüber diskutiert, dass die immer noch zu teuer sind und in der Haptik zu schlecht sind, ⁓ gewisse Tätigkeiten im großen Stile von Menschen zu übernehmen. Und ich glaube im Handwerk passt das auch noch immer. Wenn man aber weiß, dass so humanoide Roboter de facto auch nichts mehr kosten, wenn man weiß, die kann man schon einigermaßen gut programmieren. Und da kommen ja auch jetzt wirklich eben drei Monatsrhythmus ja neue Fähigkeiten dazu. Und dann glaube ich, dass du da in sehr, sehr schnellen Zeit und jetzt nagel ich mich nicht auf drei, sechs, zwölf, was auch immer Monate, aber eben nicht in zehn Jahren eine Leistungsfähigkeit bei diesen Robotern hast. Wo du sagen kannst, ja klar, zumindest mal im Lager die Sachen von A nach B räumen, zielsicher und auch erkennen, welche Teil das sind, kann das Ding. Ich glaube dann ist die Frage, ob du das jetzt aktiv planst zu kaufen und einzusetzen, wahrscheinlich nicht die, die du jetzt stellen sollst, sondern die Frage sollst jetzt stellen, was würde sich denn eigentlich bei mir in meinem Geschäft ändern, wenn diese Fähigkeiten da wären und ich die für irgendwie 1500 Euro kaufen könnte? Wie würde du das mein Geschäfts ändern? Oder andersrum, da gibt es ja diese klassische Nightmare-Competitor-Analyse, was würde passieren, wenn mein Wettbewerber genau auf solche Technologien setzen würde und komplett anders sein Geschäftsmittel aufziehen würde und mich damit unter Druck setzen würde? Und ich glaube, die Frage sollte man sich jetzt, wegen den ich heute heute stelle, aber sicherlich im Laufe dieses Jahres, weil darauf muss man sich jetzt schon vorbereiten. Okay, das heißt über homoneide Robotik jetzt schon nachdenken? Sind wir, wenn wir jetzt über AI nachdenken, schon zu spät? Ich würde nicht sagen zu spät. ich glaube, wenn du jetzt auch mal so ein in so einen klassischen Mittelschrank bei uns reinguckst, du hast dann irgendwie einen Maschinenpark. produzieren Produkte, dafür brauchst du schon investiertes Kapital. Dafür brauchst du auch, das sind dann etablierte Prozesse und etablierte Abnahmemärkte. Das wird sich jetzt auch nicht von heute auf morgen ändern. Aber insbesondere jetzt, wenn du digitalen Bereich unterwegs bist, also sehr viele Firmen, die im Bereich Softwareentwicklung unterwegs sind, sagen, was da gerade passiert mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit, wo dann auch neue Spiele mit sehr wenig Rüstkosten auf einmal aktiv werden und sehr, sehr aggressive Markten unterwegs sind. Ich glaube, dass es für manche schon fast zu spät ist, dann die Frage zu stellen, worum geht es. Und wenn es jetzt noch keiner gemacht hat, dann wäre es aber gut, jetzt das wirklich zu tun, weil Also in dem neuen Softwareentwicklungsbereich ist es ja rein raus aus diesem, ja dann hat dann eine KI dann mal mit 70 Prozent Fehlerquote Code gebastelt zu. Gerüchteweise, dass Anthropic gar keinen Quellcode mehr selber schreibt von Menschen, sondern dass das alles von diesen, so und wenn die dann mit zigtausend Leuten Quellcode raushauen, wie willst du dann mit drei Programmeherinnen dranbleiben? Genau, also in diesem Branche sind wir jetzt zufällig unterwegs, deshalb kann ich davon berichten. Und es ist tatsächlich so, also selbst wenn du mal anders ausgedrückt und vielleicht können davon auch andere Leute in anderen Branchen lernen, selbst wenn ich nur 10 Prozent Einsparung habe, wenn mein Konkurrent 10 Prozent günstiger anbietet als ich morgen, dann habe ich ein Problem. Und deshalb muss ich mich mit diesen Technologien auseinandersetzen. Ich habe gar keine andere Wahl. Trotzdem ist die Frage für viele Unternehmen, auch wenn ich in meinem Freundeskreis anschaue, genau Maschinenbauer oder so, es passiert unfassbar viel aktuell noch mit dieser Technologie. Wir haben letztes Jahr, zum Beispiel bei uns intern angefangen, haben einen eigenen Chatbot uns gebaut. Der hatte eigenen Kontext in der Organisation und und und und. Da haben wir Geld reingesteckt. Und heute wollen wir sagen, na gut, kriegen wir mit Claude Kovac, gibts halt alles fertig, komm mal ausrollen, gibts sogar so halbwegs auf Enterprise-Level Feierabend. Da ist die Frage, ist es nicht vielleicht richtig, noch so bisschen abzuwarten, wie sich der Markt wirklich so bewegen wird und was da so technologisch noch passiert? Ja gut, das klassische Frontrunner ist die Lämmer. Du laufst vorne mit, du investierst und bist auch der Erste, bei den Torhundinvestitionen feststellen muss. Andere kriegen das jetzt in einer anderen Qualität, in besseren Qualität für günstiges Geld. Für mich sind das zwei Aspekte. Das eine ist, wenn du dir leisten kannst und sagst, für mich ist auch wichtig, da vorne dabei zu sein, dann wirst du es weiter machen, weil das auf das andere Thema einsheit, dass du vorne bei der Technologie dabei bist, dass du sehr, sehr viel besser einschätzen kannst, welche Auswirkungen das tatsächlich auf dich und deinem Berufsumfeld hat. Da fällt mir noch ein schönes Beispiel auch aus unserer Community ein. Hier Pama Hargraves, hier Kreativagentur hier aus Köln. Die haben, und das lief sogar über Spiegel Online, den ersten Prompt Engineer als Job ausgeschrieben. Und das als Kreativagentur, weiß, eigentlich ist KI so der Dämon, der dann ⁓ die Ecke kommt und dich obsolet macht. Und die haben gesagt, wir haben ja zwei Möglichkeiten, wir gucken uns das jetzt an, was passiert, und dann gucken wir mal, wie wir so langsam hinterher... Oder wir gestalten das mit. Die haben dann Leute eingestellt, die dann wirklich Prompt Engineers waren und spielen das KI-Spiel von vornherein sehr, sehr aktiv mit. Da werden die sicherlich auch die eine oder Investition gehabt haben, die... wahrscheinlich sich nicht materialisiert hat, ... aber dafür sind die vorne mit dabei. Ich glaube, da muss jedes Unternehmen ... für sich so seinen Ansatz finden. Bei den meisten Mittelständlern würde ich ... eher sagen, wartet nicht bis ganz hinten, ... bis dann irgendwie von BTX auf Internet ... umgeschaltet wird. Also für alle, die es noch kennen, ... weil ich hier gerade auch nur einen ... ... Rechner sehe. Aber die Frage ist dann natürlich Viele von den Tools, und das muss man einfach sagen, einfach sehr, sehr günstig, stand heute noch. Wenn du jetzt eine Code Max Variante nimmst, ist es teuer. Aber alles andere ist ja in überschaubaren Mengen zur Verfügung. Da reden wir ja nicht, dass du die für 30.000 Euro in Mainframe, also in großen Rechenklots, irgendwo hinstellen musst. Ich glaube, zumindest mal in Schlachtweite hinten dran bleiben und sich bei den günstigen Tools jetzt umtun, das würde ich schon machen. Glaubst die Tools wären teurer? Also könnte dann auch ein Lock-In sein. Wenn ich jetzt irgendwas ausrolle in der Organisation und morgen erhöhe den Preis ⁓ zehnfache, dann habe ich ja unter Umständen auch ein Problem. Es auch eine Angst, die Leute umtreibt. In idealen das sagte man aber auch schon beim Cloud-Geschäft, hast du natürlich die Möglichkeit, im Zweifelsfall deinen Anbieter zu wechseln. Ich glaube, ein großes Rennenweite dann irgendwann mal für so Promtlösungen inzwischen, wie CheciBT, da war Gemini auf einmal irgendwie besser. Man musste Satellizienzen kaufen. Was ich schon glaube, perspektivisch wird wahrscheinlich die Kostenschraube angezogen werden müssen, weil ja aktuell extrem viele Investitionen in den USA und China in die Modellentwicklung, in die Produktentwicklung fließt. Ich glaube nicht, dass jede einzelne investierte Milliarde auch jemals wieder als Umsatz wiederkommt und irgendwann wird es meine Bereinigung geben und dann werden Leute sagen, Dafür, dass ich am Anfang so viel Geld investiert habe, möchte ich jetzt aber auch, wenn du dann zum Beispiel Claude Coat nutzt, nicht nur irgendwie 20 Euro für den Pro-Count haben, dann möchte ich aber auch 200 Euro pro Monat von dir haben. Und wir werden das dann zahlen, weil dann der Mehrwert dann so ist oder wir haben andere Möglichkeiten. Also wir persönlich zahlen für die Claude Accounts mittlerweile schon 90 Euro, weil wir die Max-Accounts haben und noch brauchen. Also die Preise steigen quasi schon, weil bei Claude läufst du halt, wenn du das wirklich realistisch einsetzt, regelmäßig in die Limits rein. Bei uns ist so 90 Euro Standard für bei uns für eine AI-Lösung tatsächlich schon. Ich habe noch ein anderes gutes Beispiel auch. Du hattest gerade gesagt, es gibt nicht immer sofort den ROI. Wenn ich jetzt heute mich mit AI beschäftige, der wirklich super messbar ist, aber ich bin vorne mit dabei. Ich habe den nächsten Podcast-Gast hier von der Firma Dresden und Sommer. Projektentwicklung kennt man vielleicht auch. Sehr große Organisation, 6000 Mitarbeiter, die vor fünf Jahren angefangen haben, sich mit dem Thema KI auseinanderzusetzen und sehr, sehr viel Geld in ein Innovationslabor gesteckt haben, wo man dann zwischendurch nach drei Jahren, so ungefähr vor zwei Jahren mal gesagt hat, ja, das hat sich alles nicht, Millionen haben wir da investiert, was hat uns das gebracht? Und jetzt sind die natürlich vorne mit dabei, ist ja völlig klar. Und auf einmal ist dann schon die Frage, und dann finde ich, ob man dann über die Jahre mal 20, 30 Millionen investiert hat, auf einmal steht das Geschäftsmodell zur Disposition. Und dann sind 30 Millionen kein großer Betrag mehr. Absolut. So, sehen wir, Leute hören diesen Podcast und irgendwie allenthalben ist den Leuten offensichtlich klar, man muss irgendwas tun in diesem AI-Bereich. Und erste Unternehmen tun was, ihr habt eine kleine Frontrunner-Community, das ist ja nicht alle Unternehmen in NRW. Glaubst du, der Schmerz Oder der Reiz ist groß genug, dass jetzt alle wirklich zeitig aufwachen oder was muss noch passieren? Oder wird es Leute geben, nicht aufwachen? Ich habe irgendwann mal gesagt, der Chet-GPT-Moment hat dafür gesorgt, dass wir zum Thema eine ganz andere Aufmerksamkeit haben. Dass auf einmal Leute, früher immer so schön die Nerds zu uns gekommen sind, die sowieso für das Thema KI verantwortlich waren für Daten und so weiter. Wir haben immer gesagt, Kai ist da, ⁓ zu bleiben. Kai ist da, ⁓ zu helfen. Ihr müsst euch mit dem Thema beschäftigen. Und sind so... mittelmäßig erfolgreich durchgedrungen. kam irgendwie JetJPT und dann kamen viele, viele Sachen. Dann gab es ein großes Maß an Hype. Irgendwie haben alle KI gemacht, manche halbherzig, manche gar nicht und trotzdem behauptet. Und dann war zumindest mal das Bewusstsein da, ja, das ist ein ziemlich wichtiges Thema. Ich glaube, diese Bewusstsein ist da. Was, glaube ich, die meisten Unternehmen noch unterschätzen, ist die Geschwindigkeit, mit der sich das gerade fortwärts entwickelt. Das haben wir jetzt auch schon seit zwei, drei Jahren, aber du hast das gerade auch aus dem Kontext der Softwareentwicklung gesagt. Aber wenn viele, viele Beispiele folgen, das ist eine Geschwindigkeit, die sich da entfaltet, die dann irgendwann auch mal dazu führt, dass du eben schon hinten dran bist und auch nicht mehr so ohne weiteres aufholen kannst. Und ich glaube, das Bewusstsein ist noch nicht überall da. Und ich glaube, da müssen wir schon nochmal deutlich rütteln. Deswegen sagte ich mal einschließen, mal gucken, was kann ich eigentlich in 48 Stunden mit diesen Tools nicht stand heute machen. Ist zwar nur ein Prototyp, aber das ist schon viel. Und dann mal überlegen, was konnte ich denn vor 12 Monaten machen oder vor 24 Monaten machen? Deutlich, deutlich weniger. Und dann mal überlegen, was könnte denn in 12 Monaten möglich sein oder sogar in 24, 36? Wenn du dir die Gedanken stellst, weißt du, da sollte ich mal lieber schneller mich drum kümmern ⁓ das Thema. Ich lasse das mal so stehen. Ich versuche mich mal eine Abschlussfrage. Stell dir mal vor, du gehst morgen wieder in die Ölgrube zurück. Du arbeitest wieder als C-Level, als CIO, CTO in einem Mittelständler hier in NRW. Was sind die drei Dinge, die du in den ersten 100 Tagen tust? Was sind die drei Dinge, die ich in ersten 100 Tagen tue? Also das eine ist, auf jeden Fall denke, dass auf jeden Fall das Thema KI wird hier in dem Unternehmen eine Kernrolle spielen, maximale Kommunikation nach vorne stellen und wir wollen das gemeinsam gestalten und nicht davon irgendwie bereuen lassen oder irgendwie davon abhängig werden, sondern wir wollen das gestalten. Wir wollen damit gemeinsam erfolgreich sein, also das wirklich als Mantra vorweg stellen. Gleichzeitig Zweitens schauen, welche Strukturen müssen wir denn dann wirklich konsequent anfassen? Daten, Prozesse, Systeme und so weiter, damit wir erfolgreich sein können. Das wird dann auch nicht in den 100 Tagen gendert werden können. Aber zu sagen, wir müssen uns da glaube ich wirklich die Frage stellen, an welchen Stellen müssen wir hier auch nochmal einen ganz anderen Schwung auflegen? Und dann auf jeden Fall möglichst breitflächig die Willigen in der Organisation einsammeln, die das Thema KI mit mir dann zusammen vorantreiben und dann auch wirklich Werbebotschafter sind, dass das Thema wichtig ist und dass wir die richtigen Themen identifizieren und die dann auch erfolgreich umsetzen. Und dann haben wir noch 100 Tage, glaube ich, schon viel geschafft. Wie würdest du das organisatorisch aufhängen? Rufst du ein KI-Kompetenzzentrum ein? Machst du das zu deiner Priorität als CIO oder wie hängst du das organisatorisch auf? Ich würde natürlich, wenn ich jetzt irgendwo berufen würde, natürlich in der Geschäftsführung sehen, das ist natürlich wichtig, dann würde ich noch entsprechend was zu sagen hat und noch Budgets hat. Ich würde schon eben, also wenn ich das Greenfield aufsetzen könnte, würde ich es zentral aufhängen. Dann kommt da so ein bisschen die Frage, wie viel Legacy hast du im Sinne von wer sitzt an welchen IT-Systemen und so weiter. Also wie du dann natürlich das Zusammenstehen mit den bestehenden digitalen Strukturen machst, aber grundsätzlich. Ich würde es jetzt weniger als, also auf gar keinen Fall als Startstelle und dann haben wir mal irgendwie so ein Beratungsbefugnis, sondern das sollte schon wirklich eine echte Abteilung sein, die auch Leute hat, die auch Themen selber vorantreiben können. Das wäre aus meiner Sicht sehr wichtig und auch das Know-how haben und auch das Budget, Projekte voranzubringen. Eine echte Abteilung, das will ich nochmal kurz verstehen, heißt, dedizierte Ressourcen in einer Abteilung, die sich KI-Kompetenzzentrum nennt. Wenn ich mir was wünschen würde, dann ja. Ja, du könntest es dir wünschen. Dann ja. Ich glaube, brauchst schon eine gewisse, gesetzmaßnahmenkritische Masse, damit die Leute auch gut zusammenarbeiten können. ich glaube, auch damit du Geschwindigkeit aufnehmen kannst, brauchst du dann auch kürzere Wege, damit du wirklich Themen zielgerichtet voranbringen kannst. Viele Sachen wirst du vielleicht auch extern lösen, I don't know. Aber erfahrungsgemäß, wenn du eigene Leute hast und eine eigene Truppe hast, bist du erst mal schneller. Ja, sich das dann irgendwie, kommt immer ein bisschen drauf an, wie jetzt die ganzen Shotguns sind, aber will ich vorzugen. Lass uns das mal ganz kurz noch weiter denken, weil ich das spannend finde. Ich habe also deine Abteilung. Was für Leute sitzen da drin? Wen setze ich da rein? Hol ich die aus der Organisation raus? Stell ich die neu ein? Und was sind das für Kompetenzen? Sind das ITler? Ja, ich glaube wichtige Rollen sind Leute, die sich mit Daten gut auskennen. Data Engineers sind, glaube ich, immer noch die mit am teuersten Leute, die man irgendwie kriegen kann am Markt. Also nicht ein Lied von singen. Insbesondere Leute, die nicht nur technisch gut sind, auch gut in Interaktion mit den Geschäftsbereichen sind, ⁓ zu sagen, okay, welche Daten können wir jetzt in welcher Art Weise wirklich gut sammeln. Und dann Leute, die wirklich sehr, gut sind, die aktuellen Tools auch und KI-Tools dann schnell aus dem prototypischen Level in einen Enterprise-Prozess zu übersetzen. Weil das eine ist, dass ich halt in Kode irgendwie sagen kann, wollen wir mal einen Prototypen, das andere ist, wenn ich jetzt ... 60, 70, Use Cases habe, habe ich irgendwie vernünftig leer gebaut, wo dann die Daten immer ordentlich durchorchestriert sind, wo ich dann weiß, wenn ich ein neues Deployment mache, dass ich das irgendwie einmal machen muss und nicht 50 Mal und so weiter. Dann hast du schon ein hohes Maß an Architekturentscheidungen und auch solche Leute bräuchte man dann, dann auch diese KI-Struktur aus einer Architekturperspektive gut durchdenken. Ich fasse das nochmal zusammen. Strategisch wollen wir es ins ganze Unternehmen bringen. Und alle mit beteiligen, aber die Kompetenz können wir in einer zentralen ... Abteilung eventuell aufhängen, die alles supportet in der ... ... ⁓ diese Dinge dann umzusetzen. Das kann funktionieren, wenn du nicht so viele verschiedene ... Subdomen in den verschiedenen Unternehmensbereichen hast. Christian, vielen Dank für das Gespräch heute. Ich fand es sehr spannend, die Einblicke zu hören in vor allem auch diese Frontrainer-Community, die ihr habt. Kann man da einfach mitmachen, wenn man das will? Wie kann man sich an euch wenden? Vielleicht kannst du das unseren Zuhörern noch mal kurz erklären, die jetzt Lust haben, euch zusammen zu arbeiten. Also grundsätzlich Zusammenarbeiten mit uns geht immer. Irgendwie einfach uns eine E-Mail schreiben und wir hören uns dann jede Frage an und versuchen auch für diese Fragen möglichst gute Antworten zu geben. Bei der Frontrunner-Community ist es tatsächlich so, dass das ist so ein handverlesener Kreis in Sinne von, das soll halt auch als Community gut funktionieren. Also wer da ein Interesse hat mitzumachen, kann sich dann bei uns melden. Wir würden dann aber auch im Gespräch mal prüfen, ob das dann passt von der Rolle, die die Person dann hat, ob das passt von den Themen, die dann da wichtig sind, damit diese Community an sich halt irgendwie möglichst einen guten Austausch hat. So, das wäre bis... dann vorangeht. Und ansonsten kann ich mich einfach bei euch melden, wie beim Hilfetelefon. Ich rufe euch an und sage, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Genau. genau so. Wir haben Kontaktformula, wir haben eine Sprechstunde. Einfach melden, wir antworten. Und das ist kostenlos. Und das ist kostenlos. Super. Christian, vielen, vielen lieben Dank für das Gespräch heute. Ich hoffe, der eine oder andere hat etwas davon mitgenommen. Ja, und viel Erfolg weiter bei der Begleitung der Unternehmen hier in Nordrhein-Westfalen. Faktion.