Lisa: Weißt du? So wie bei Landsohn. Aber wenn wir mal einen guten Satz sagen sollten. Ja, hallo Andreas. Andreas: Aus der Folge. Ja, das machen wir dann. Ja. Hallo Lisa! Na? Lisa: Willkommen willkommen! Äh ja, das war jetzt schon wieder scheiße, weil ich jetzt schon wieder an das Publikum denke, aber egal, ich fang nochmal neu an. Andreas: 3, 2, Lisa: Hallo Andreas! Andreas: Hallo Lisa, na? Lisa: Na? Ja, cool. Wir sind jetzt hier bei SISOSIC, dem Podcast für alle, die zu lange vorm Keksregal stehen. Das ist nämlich der Podcast über Entscheidungen, also sozusagen der entscheidende Podcast. Und was bedeutet SISOSIC? Na? Na? Andreas: Should I stay or should I go? Weil wir uns diese Frage ständig stellen. Jeder von uns ständig und pausenlos. Und das wissen wir manchmal und manchmal wissen wir das gar nicht. Aber deswegen reden wir darüber. Lisa: Ich... Richtig. Und heute insbesondere reden wir über Entscheidungen auf Vorrat, habe ich das mal genannt. Was soll das denn bitte sein? Andreas: Genau, ich nenne das den Vorenscheid. Wir reden ja über Fußball und da finde ich der Vorenscheid, so heißt diese Folge jetzt. Und es geht letztlich. Lisa: Ich denke bei Vorentscheid immer an den Eurovision Song Contest. Beim Fußball heißt es ja Qualifikation. Andreas: Ja, guck mal, da siehst du gleich hier Auto, wie viel ich mich mit Fußball auskenne. Genau, es geht ⁓ Entscheidungen, die wir im Voraus treffen und dazu gleich mehr. Aber was wir auf keinen Fall vergessen sollten, ist, dass wir vorher über unseren Song der Woche sprechen. Was war denn dein Song der Woche, Lisa? Lisa: Ja natürlich habe ich den ganzen Tag, die ganze Woche eigentlich Tag und Nacht den Podcast im Kopf gehabt und habe dann überlegt, was für Lieder fangen dann irgendwie mit Yes oder No an und da bin ich sofort bei Yes Sir, I Can Boogie hängen geblieben und habe das auch gleich zum Aufwachen ganz laut gehört. Ist ein super Lied zum Gut in den Tag starten. Und dann habe ich mich gefragt, ob das nicht auch schon wieder ein problematisches Lied ist, so im Sinne von Yes Sir und die Frau Boogie dann und braucht aber den richtigen Song. Und dann wollte ich eigentlich erst noch mal googeln, was so die feministische Exegese dieses Pop-Songs ist und dann habe ich gedacht, ach nee, ich nehme jetzt einfach nur den Beat gut. Ja. Andreas: Ist das Boney ⁓ Interessanterweise habe ich vor drei Tagen oder so auf, ich meine es ist Arto oder ZDF, die Boney ⁓ Dokumentation gesehen. Kann ich sehr empfehlen. Die macht all diese Themen ⁓ Männer und Frauen so überhauptlich auf. Das ist auch immer sehr schön, hauptsächlich ⁓ Frank Farian geht. Also da sind durchaus kritische Töne drin, aber es geht darum. Ist ein bisschen so, naja, so war das halt früher. Das ist ein anderer Podcast, glaube ich, darüber zu reden. Insofern, guck habe ich den Song tatsächlich auch gehört. Lisa: Nein! Es ist nicht Bonnie ⁓ es ist Baccaron. Okay, müssen wir das jetzt rausschneiden oder dürfen wir trotzdem kritisch über Bonnie Andreas: Verdammt! Baccarat! Okay, das ist... Nein, das ist auf keinen Fall rausschneiden! Auf keinen Fall! Wir sind total authentisch hier! Lisa: Hast du denn auch einen Song der Woche? Andreas: Ich hab auch einen Song der Woche. Und zwar einer gegen den ich mich immer wehr. Ich wehr mich also gegen Schlager und Songs, nicht so clever sind und weil ich immer so tue, als wäre ich ein Musiksnob. So nennt mich jedenfalls meine Frau. Aber tatsächlich gebe ich zu, offen und hier für die Welt zum Hören. Mein Song der Woche ist Udo Lindenberg. mach mein Ding. Weil den krieg ich grad nicht aus dem Kopf. ja, so ist es halt. Und das passt ja auch zu dem Podcast. Wir machen einfach unser Ding. Lisa: Richtig. bei mir kommt das also auf jeden Fall durch die strenge Kontrolle und landet auf, Achtung, unserer ZSUSIG Playlist. Die verlinken wir natürlich in den Show Notes, weil wir hier immer schöne Songs der Woche speichern und für euch aussuchen für Entscheidungen, die man vielleicht mal treffen muss, bei denen man bisschen gute Musik gemüntert Andreas: Ja, und wahrscheinlich wird diese Musik auch nicht DJ-mäßig so kuratiert, dass sie total super ineinanderfließt, sondern zwischendurch brettert dann mal irgendwas rein, das man gar nicht erwartet. Und genauso wollen wir das haben. Lisa: Genau. Genau. Andreas: Und man muss sich dann nämlich nicht entscheiden, was man hört. Und das ist ja eine ganz tolle und bisschen häubige Überleitung zu dem, worüber wir heute eigentlich reden. Wir reden heute über den Vorentscheid. Also wir reden heute über das, was wir vorher entscheiden. Und da gibt es auch einen Anlass dafür. Wir reden vielleicht auch über Routinen. Und dabei fällt mir ein, über Routinen müssen wir sowieso separat nochmal reden. Aber es ist ja so, dass Herr, habe ich gegoogelt, Kaid, Lisa: Wahnsinn! Andreas: Anscheinend hat Herr Dr. Philipp Hauheiß von der Uni Bielefeld herausgefunden, oder zumindest ist das der Status für seinen weiterführenden Research, dass das Gehirn 2 % der Körpermasse ausmacht, für ungefähr 20 % des Energieverbrauchs zuständig ist. Also denken kostet echt viel Energie. Und das heißt, wir wollen Lisa: Oui. Andreas: Als Menschen und unser Gehirn möchte ich gerne, dass natürlich minimieren, wie viel Energie wir so verbrennen die ganze Zeit. Und da hast du rausgefunden, liebe Lisa, dass eine Frau sich da einen besonderen Trick ausgedacht hat. Erzähl doch. Lisa: Ja, da bin ich drüber gestolpert, natürlich bei Instagram. Und zwar gibt es eine, ich glaube man sagt Content Creatorin namens Emily Lay aus den USA, die sich generell damit beschäftigt, wie man so den Alltag leichter machen kann oder auch das Berufsleben oder was auch immer. Ihr Blog heißt Simplified. Und die hat tatsächlich mal 27 Entscheidungen zusammengetragen, die sie, wie sie sagt, einmal im Leben getroffen hat, damit sie die nie wieder treffen muss. Also so was wie rund ums irgendwie kochen und anziehen und Urlaub machen und Arbeitstage einteilen. Und ich fand das total faszinierend. So den Gedanken, ja, super Idee, da kann man ja bestimmt so mental load und unsinnig lange vorm Keksregal rumstehen. Total super in Gründen. kriegen und ich habe gedacht wir gucken uns mal an was die Frau Ley sich so überlegt hat wir verlinken das ganze natürlich auch und überlegen wie wir das finden und ob wir auch so ähnliche Tricks anwenden und ob das ob das jetzt total effizient ist und cool ist und Spaß macht. Ich dachte, wir gehen da einfach mal durch. Die fängt zum Beispiel an mit einer Entscheidung, was ihre Reisen angeht, dass sie immer dieselbe Airline bucht. Als Amerikanerin fliegt immer Delta Air, damit sie sich keine Gedanken mehr darüber machen muss, welche Fluglinie jetzt irgendwie am besten, schnellsten, günstigsten fliegt. Andreas: Und wahrscheinlich kriegt sie dann auch ordentlich Meilen. Und wahrscheinlich kriegt sie dann auch wahrscheinlich, also wahrscheinlich kriegt sie dann auch immer ordentlich Meilen. Übrigens, ist mir kleiner Hinweis, bevor die Leute draufklicken. Da sind erstaunlich viele Affiliate-Links in diesem Artikel. der eine oder andere Tipp, ja, weiß ich nicht, ich tippe, meine böse Zunge behauptet, der eine oder andere Tipp hängt vielleicht damit zusammen, dass sie gerne möchte, dass die Leute draufklicken und sie damit irgendwelche affiliate. Lisa: Mh! Andreas: Einnahmen generiert, aber es ihr gegönnt. Denn so ein Artikel macht ja auch Arbeit. Apropos Arbeit und Gehirn. Hast du denn da in dieser Liste was gefunden, vielleicht so extreme? Das eine du sagst, super, das muss ich unbedingt auch machen. Oder andere du sagst, das völliger Quatsch, das klappt nicht. Lisa: Also tatsächlich habe ich bei ein paar Sachen gedacht, die würde ich sogar richtig traurig finden. Bei ihr gibt es zum Beispiel samstags morgens immer Cinnamon Rolls, was ich total verstehen kann. Also ich bin ja eher Fan der finnischen Variante, die heißen da Pulla. Das sind so kleine Gebäckteile mit Zimt. kann man übrigens auch wann anders essen außer samstags morgens aber wenn ich mir schon was gönne und irgendwie einen geilen treat zum frühstück haben will dann will ich ja bitte auch das immer neu entscheiden können und sagen können so heute gibt es aber croissants und nee aber diesen samstag mache ich mir irgendwie ein geiles porridge oder oder ein lax brötchen mit mehrrettig und das finde ich eher schade also da würde ich sagen macht sie sich eigentlich vielleicht das leben leichter aber nicht unbedingt unbedingt schöner Andreas: Kleiner Exkurs dazu. Arbeitsweg zählt mir spontan ein. meine, gehört gelesen oder gelernt zu haben, dass ja viele Leute so frustriert sind mit ihrem Commute, weil das immer dasselbe ist. Und dass das doch total toll wäre, wenn man irgendwie seinen Commute immer mal so bisschen, ich geh mal links rum, ich geh mal rechts rum, damit man das Gefühl hat, man lebt da mehr. Das ist nicht so verlorene Zeit, wo man Lisa: Mhm. Andreas: von A nach B kommt. Und das ist das Wichtige. Und dann dauert das halt eine Stunde. Und da muss ich gerade dran denken, weil das scheint ja hier so ähnlich zu sein, dass du natürlich, wenn du immer dasselbe isst, und vielleicht ist das morgens, wenn die Kinder zur Schule müssen, ein Effizienzgedanke. Und das macht durchaus Sinn. Meine Tochter zum Beispiel möchte immer morgens gerne Müsli essen. Und ich glaube, das hat damit zu tun, dass sie, während sie sich fertig macht und wir uns alle fertig machen, da nicht auch noch drüber nachdenken möchte, was sie dann jetzt gerne essen möchte. Aber das wäre ja hier so. Deinen Gedanken würde ich total unterstützen und auch aufnehmen zu sagen. Da macht es bestimmt Sinn, sich die Zeit zu nehmen und zu überlegen, was man jetzt gerne haben möchte, weil das dann das Erlebnis verbessert und vielleicht dieses Frühstück auch irgendwie länger und ja, weiß ich nicht, ob man sich unbedingt daran erinnern möchte, aber es scheint mehr wie Leben zu sein und nicht wie Nahrungsaufnahme. Lisa: Ja, aber deine Gedanken mit der Commute, also wie man morgens zur Arbeit kommt? Da habe ich auch mal was drüber gelesen und zwar, dass das tatsächlich auch gut fürs Gehirn ist, auf und zu mal einen anderen Weg zu nehmen. dass man natürlich Routinen viel Sinn und man muss dann keine Entscheidung treffen, weniger überlegen, aber dass es eben auch sehr erfrischend und gut für die Synapsen ist, wenn man dann tatsächlich mal links statt rechts rumgeht. Und insofern, ich überlege gerade. Andreas: Hmm. Lisa: Tja, glaube im Zweifel wäre ich auch jemand, immer denselben Weg nimmt und immer dieselbe S-Bahn und immer dieselbe Ecke wahrscheinlich, ich dann früh morgens auch vergesse, dass ich ja mal was anders machen wollte, weil es einfach noch zu früh ist. Andreas: Ja, na ja, wobei Leute natürlich auch auf dem Commute dann sich anderweitig Inspiration holen. Also wenn ich zur Arbeit, ich gehe ja zur U-Bahn und gehe nicht zur ersten Station, sondern zur zweiten sozusagen. Also ich gehe bewusst mehr sowohl auf der zu Hause Seite als auch auf der Arbeitseite, damit ich dann Podcasts hören kann. Das heißt, der Spaziergang durch den Park ist zwar eigentlich meistens derselbe Weg, aber erstens so ein Park ist ja immer anders. Lisa: Ja. Andreas: Und zweitens habe ich halt eine andere Inspiration. Ich weiß, viele Leute in der U-Bahn lesen dann auch. Also jetzt nehmen wir mal die mit dem Handy raus. Das glaube ich wirklich verlor eine Zeit, meine Meinung. Aber wenn du natürlich da dein Buch liest, dann stimulierst du dich ja auch irgendwie gedanklich, ohne dass das jetzt von deiner Umgebung kommen muss. Lisa: Stimmt, Ich glaube aber auch schon, so dieses während des Laufens irgendwas Neues aufnehmen und irgendwie so dieses Zusammenspiel von ich nehme neue Eindrücke wahr und ich muss neue Schritte gehen und irgendwie mich im Raum bewegen, dass das fürs Gehirn halt auch nochmal was was besonderes ist. Insofern, vielleicht sollte ich das mal ausprobieren. Ansonsten finde ich bei ihren Tipps, also was ich tatsächlich total cool finde, ist die Idee, dass sie jedem ihrer Kinder eine bestimmte Farbe zugeordnet hat. Also nicht im Sinne von sie malt das Kind in der Farbe an, aber ich glaube so im Sinne von die Klamotten von jedem Kind oder die Schuhe oder die Lieblings-Teller oder was auch immer bekommen, ein Aufkleber in einer bestimmten Farbe und das eine Kind ist halt irgendwie orange, das nächste blau, das dritte grün oder so. Das finde ich macht total Sinn und ich musste dann gleich daran denken, dass meine Freundin, eineinige Zwillinge hat, als die in der Kita waren, konnten die Erzieherinnen, nicht auseinanderhalten. Also ich kann die auch immer noch nicht so richtig gut auseinanderhalten, obwohl die jetzt mittlerweile zwei Meter groß sind und 16. Aber... Ich glaube, ganz lange war meine Freundin die einzige, die die auseinanderhalten konnte. Und damit sie dann in der Kita aber auch die Kinder richtig zuordnen konnten, hat sie dann mit den Erzieherinnen verabredet, dass sie dem einen Kind immer den einen Fingernagel lackiert. dann fand ich erst mal irgendwie, dachte ich so, das ist ja total krass, das muss doch eine Erzieherin können, irgendwie zwei Kinder auseinanderhalten. Und ich fand das aber so witzig, weil irgendwann haben wir mal, als sie mir das erzählt hat, hatten wir irgendwie telefoniert, Ja nee, ich muss noch eben hier links die Nägel lackieren. ich so, what the fuck, der ist 80 Monate alt. Du kannst mir doch jetzt nicht im Schlaf die Nägel lackieren. Aber ist anscheinend ein bewährter Trick und insofern, das ist eine Besonderheit natürlich mit Zwillingen, aber generell so bei so einem Giraffe, wenn man mehrere Kinder hat, du weißt das wahrscheinlich besser als ich, das irgendwie mit einem einfachen System wie Farben zuzuordnen, fand ich smart. Andreas: Also ich finde, ich kann meine Kinder auseinanderhalten. sind keine Zwillinge und das Problem habe ich nicht. Wobei in der Familie gibt es ja eineinige Zwillinge und die werden nach wie vor verwechselt, obwohl sie deutlich älter sind als 18 Monate. Also das kann ich gut nachvollziehen und gerade bei Kitas, glaube ich, wenn da so viele Kinder rumwuseln. Auch wenn man sie alle brav nebeneinander sitzt und dann kriegt man sie auseinander, wenn die alle dann in der Toberecke sind vielleicht dann nicht. Ich finde aber, ihr habt das Gefühl, dass die Kinder das auch vielleicht gut finden, wenn sie so ihre Sachen haben. vielleicht ist das eher der Grund, dass die sich nicht ⁓ den Lieblingsteller streiten, wenn klar ist, welche Farbe das hat. Oder warum hat sie die Farbe gewählt, damit sie nicht drüber nachdenken muss, was die Kinder anziehen. Lisa: Ja, glaube, darum geht es hauptsächlich. Wobei ich jetzt gerade denke, man trägt ja auch immer die Klamotten von den älteren Geschwistern auf. Da muss man ja wieder was drüberkleben. Vielleicht sollten wir dann mal nachfragen. Andreas: Einfärben. Aber du kennst doch diese Geschichte mit Apropos, Steve Jobs war es, ich, und Moe Goddard, glaube ich auch, die irgendwann beschlossen haben, sie haben jetzt nur noch Blue Jeans und schwarze T-Shirts, Punkt. Davon haben wir jeweils fünf, aber genau aus demselben Grund, dass sie sich darüber nicht mehr Gedanken machen müssen, wenn sie den ganzen Tag irgendwie ganz wahnsinnig wichtige Sachen entscheiden müssen. Wie ist das bei dir? Hast du so eine Uniform oder? musst du jeden Tag oder hast du Spaß vielleicht auch dran. Also es gibt ja auch genug Leute die richtig. Lisa: Ja, also das kann man ja richtig zum Konzept machen. Also gerade für Frauen gibt es ja so unendlich viele Tipps von einer sogenannten, ich glaube es heißt Capture Wardrobe, also dass man so ein bestimmtes System hat an Basics, sagt man dann, die dann, wo alles zu allem passt und man praktisch blind in den Schrank greifen kann, weil das Oberteil immer zum Rock oder zur Hose passt und zu Schuhen sowieso. Und dieses Konzept von ich greife morgens einfach in den Schrank, habe ich das erste Mal kennengelernt Ich bei dem gigantischen Film Priest Deniz eine Satire über einen Surfer in Südfrankreich, der aber Angst vor Wasser hat. Der lief mal, ich glaube, 2001 auf dem Filmfest in Hamburg. Gigantischer Film. Ich habe mir sogar die DVD bestellt, weil man die natürlich nirgendwo streamen kann. Und der hatte auch immer nur dasselbe gelbe T-Shirt. wo Brieß drauf stand, also sein Name, und eine schwarze Shorts dazu im Schrank hängen. das hat er aber so zehnmal. Und da dachte ich eher so, haha, wie albern. Aber dann habe ich gelernt, dass es solche Konzepte tatsächlich gibt. Mein Hot Take dazu ist, bei Männern fällt das ⁓ nicht auf. wenn ich einen Kollegen habe, dann ist nicht so. Andreas: Vielen Dank, ja vielen Dank. Lisa: Naja, also ich sag mal so in so einem... Ja gut, das ist jetzt total sexistisch gewesen, ⁓ Ich formuliere es mal so, wenn man in einem klassischen Bürokontext ist, wo tatsächlich auch noch Anzüge getragen werden und ich hätte einen Kollegen, der wirklich jeden Tag mit einem grauen Anzug und einem hellblauen Hemd kommt, würde ich womöglich das auch nach drei Monaten immer noch nicht merken. Ich glaube auch so was wie ein schwarzer Rollkragenpulli und eine Jeans bei Steve Jobs. weiß ich nicht, ist halt nicht so auffällig, dass man das jetzt irgendwie gleich merkt. So Irle hat ja immer dasselbe an. Man kann dann auch ja nur hoffen, dass er davon wirklich mehrere Exemplare hat, ⁓ die auch mal zwischendurch zu waschen oder zumindest auszulüften. Aber ich persönlich denke immer mal darüber nach. Ich müsste meinen Schrank mal ausmisten und so zusammensortieren, dass sich immer irgendwie was passendes, das ist irgendwie so dieses Capsule-Bag. Basicsystem irgendwie. Nö, mache ich aber nicht. finde Einkaufen, Klamotten kaufen mittelaufregend und wenn dann, kaufe ich halt was mir gerade gefällt und eigentlich soll es auch bunt sein und ich finde es irgendwie auch witzig, immer mal was anderes anzuhaben. Es gibt aber eine Geschichte von einer Frau, an die ich mich dann auch erinnert habe und zwar Matilda Kahl, war eine New Yorker Art Direktorin in Werbeagentur und die hat drei Jahre lang immer dieselben drei Sachen kombiniert. Eine weiße Bluse, schwarze Hose und mit einer schwarzen Schleife. Da gibt es auch eine schöne Webseite zu, wo man das nach... Nee, stimmt das überhaupt? Siehste? Da sind meine Notizen im Eimer. Wir müssen das hier rausschneiden. Andreas: Auf keinen Fall! Lisa: The Uniform Project heißt die Webseite, wo man das dann auch sehen kann und das ist tatsächlich irgendwie eine Art Uniform. Und ich fand die Idee total cool, das so zu einem Konzept zu machen und auch so bisschen künstlerisch zu begleiten, irgendwie mit Fotos und einer Webseite und irgendwie natürlich war das auch super selbst Promo für sie irgendwie als Personen und es sah auch immer cool aus. Also ich kann den Gedanken dahinter schon verstehen, aber ich glaube drei Jahre würde ich das bestimmt nicht nicht durchhalten. Wie ist bei dir? Ich kenn dich nur im Hoodie. Andreas: Ja, und praktischerweise habe ich heute einen an. Also ich habe, ist eine gute Frage, ich habe so Lieblingssachen, ich gerne trage und dann habe ich so Sachen, ich, die ich sehr praktisch finde. Also ich habe auch so zum Beispiel T-Shirts, so unter der Woche bin ich irgendwann dazu übergegangen, so Bambus-Dinger zu tragen, die sehr bequem finde und die habe ich in dunkelblau und grau. Das heißt, meine T-Shirts sind meistens dunkelblau und dunkelgrau. Wobei, kleine Anekdote, ich hab auch ganz viele bunte T-Shirts. Problem ist nur, die kriegst du natürlich nicht in Sondergrößen. Ich bin sehr lang. Und das heißt, richtig coolen T-Shirts, ich hab, die alle für den Winter zu kurz. Weil dann muss ich nur einmal irgendwie husten und dann rutschen sie mir aus der Hose und dann wird's kalt. Ja, also... So, und das heißt so, meine coolen T-Shirts siehst du immer nur im Sommer. Aber das macht ja auch Sinn, im Winter hast du ja eh einen Pulli drüber. das wär fast Verschwendung, ein cooles T-Shirt zu tragen, was keiner sieht. Insofern, bei mir ist so ein Mix, ne? Also so alles, was... Lisa: Mhm. Mhm. Das ist schon mal ein Problem. Andreas: Basics sind... obwohl das stimmt auch nicht. Ich trage gerne bunte Socken. Ich trage gerne bunte Socken und morgens bin ich also vor der Sockenschublade und denke, was mag ich denn heute mal machen? genau, vielleicht tue ich so, als wäre ich gar nicht so modisch, es ist mir alles egal, aber es ist mir gar nicht. Ich trage jetzt gerade eine blaue Brille, das ist auch so eine Mischung aus, das war eine Lesebrille, die ich im Urlaub mal gekauft habe, aber ich habe halt die blaue genommen. Lisa: Ja. Das Das ist die grüne. Andreas: die Krone. Lisa: Aber witzig, dass du gerade Socken sagst, weil da hab ich mal schon, ich glaub das war sogar schon im Studium entschieden, dass ich jetzt einfach immer nur noch schwarze Socken kauf und eigentlich auch genau dieselbe Marke, genau, also dass die wirklich komplett identisch sind. Ich mein, das ist ja auch ein jetzt kein super neuer Trick, aber dass man einfach beim Wäsche waschen und Socken zusammensuchen und falten, einfach egal, alles ⁓ dasselbe. Wenn einer kaputt ist, muss man nur einen wegschmeißen und nicht gleich ein paar. Und das hab ich ziemlich lange durchgezogen und dann fing das jetzt aber ja auch Andreas: Hm. Lisa: dass ich öfter mal coole bunte Socken gesehen habe oder geschenkt bekommen habe. Socken sind ja auch so ein beliebtes Geschenk. Am besten noch welche, wo irgendwas Cooles drauf steht. Und insofern ist das jetzt auch wieder sehr durcheinander. Meine Socken Schublade und dieses Konzept alles schwarz ist leider, habe ich nicht durchgezogen. Aber eine Zeit lang hat das gut funktioniert. Andreas: Das ist alles. Was sind denn Sachen, du... Also die Sachen sind vielleicht die eine Geschichte. Gibt es so was, was du auch vorentschieden hast? Also hast du immer... Ich meine, wie gesagt, Routinen ist vielleicht nochmal ein extra Podcast, aber gibt es irgendwie morgens beim Frühstück, isst du immer dasselbe oder wenn du ins Hotel gehst irgendwo, hast du dann immer... Vielleicht ist das beim Packen, apropos fällt mir dabei ein. Also wenn ich so zwei, drei Tage unterwegs bin, dann packe ich eigentlich immer, versuche ich so gut wie immer, dasselbe zu packen, damit ich nicht jedes Mal auf eine Liste gucken muss. Lisa: Vielen Ja, also ich hab's auf jeden Fall beim Frühstück. Es gibt immer Müsli mit Obst. Das sind meistens sogar dieselben Müsli Sorten, die wir dann verschieden vormischen, damit es nicht so einheitlich langweilig ist. Beim Sachenpacken, da habe ich überhaupt keine Routine, würde ich sagen. Aber beim Einkaufen, also Thema Supermarktschlange, da bin ich total routiniert und gehe immer irgendwie in den selben Supermarkt, wo ich weiß, wo was steht und ich kaufe eigentlich immer dieselben Sachen, außer ich sehe mal irgendwas Cooles, was reduziert ist. Und wenn ich keine Kekse kaufe, dann bin ich auch schnell wieder draußen. Aber da habe ich dann ja wieder dieses Keks-Proregal-Problem. Da habe ich aber schon irgendwie, es gibt einfach so die zehn Sachen, die immer im Kühlschrank oder im Küchenschrank sein müssen und das sind immer dieselben und da habe ich glaube ich schon sehr viel so einmal für mich durchentschieden, damit ich nicht noch länger im Supermarkt rumhänge. Andreas: Was hast denn beim Einkaufen, ich muss an meine erweiterte Familie denken, da gibt es ein paar, die sind echt super am Einkaufen. Also besonders wenn wir so Familientrips machen und die für mehrere Leute einkaufen, so 16 Leute oder so. Wir haben immer zu viel und wir haben immer ganz komische Sachen, die die einkaufen. Ich müsste sie nochmal fragen, ich glaube die kaufen immer irgendwas, meinesweise meine ich mich zu erinnern, ich werde nochmal fragen, dass zumindest so ein, zwei Sachen immer was anderes sein müssen. Meine Frau belächelt mich immer, wenn ich den mittelalten Gouda kaufe. Und andere in meiner Familie, die kaufen natürlich auch so ihre Standarddinger. Es gibt so eine Marmelade, die alle mögen, und Käse, alle mögen, und eine Milch oder so. Aber dann gibt es oft zu Sachen, oh, ich war mal in dem Wurstregal und da habe ich jetzt mal was genommen, was ich noch nicht hatte. Das scheint bei dir nicht so zu sein. Lisa: Mhm. Ja, doch, doch, aber das wird dann richtig gefeiert. Also ich habe was Cooles mitgebracht. Guck mal, es gibt jetzt irgendwie Blabla Kekse mit mit Schokolinsen drauf oder gestern gerade waren wir auf dem Weg zum. Penny, müssen wir das piepsen, weil das ist jetzt auf jeden Fall keine Werbung, und haben unsere Nachbarin unten getroffen, die uns erzählt hat, dass sie beim Penny immer die Laugenbrioche kauft, weil die so lecker sind. Und ich habe noch so gedacht, so, boah, nee, so Supermarktbrot irgendwie ungeil. Und wir haben ja aber natürlich trotzdem gekauft, weil wenn man schon so einen netten Tipp bekommt, und dann habe ich nachher auf den Einkaufszettel geguckt, haben die vergessen, das einzubocken. Haben wir Supermarktbrioche Brot geschenkt bekommen gestern. Andreas: Du hast quasi den Trial umsonst. So einen kostenlosen Test durftest du machen jetzt. Lisa: Ja, ich bin total gefreut. Schmeckt auch ganz geil, wenn es getrostet ist. Ist aber glaube ich so von den Nährwerten und sowas jetzt nicht so nicht so geil. Andreas: Apropos Entscheidungsfindung, inwieweit hat die Ampel eine Auswirkung darauf, ob du das kaufst oder nicht? Also ich meine, wenn man Schokolade kauft, dann hat man halt verloren. Lisa: Ja, du meinst die Lebensmittelampel. Ich dachte, meinst die Ampelkoalition. ich habe gerade überlegt, hat Christian Lindner beeinflusst die Bevölkerung? Andreas: Genau, dieses... Ja, die Ampel wird uns ja vorschreiben, was wir, der politische Podcast, was wir kaufen sollen. Auf keinen Fall. Nee, genau, ich mein, es geht von grün zu rot und rot steht A drauf und ist anscheinend sehr, sehr gesund. Und hinten ist C, D, E, weiß ich nicht, irgendwas. Und das ist dann auch eher rot, wo dann drin ist ganz viel Zucker und ganz viel Salz. Irgendwie, ja, so das, man am liebsten isst, hat dann irgendwie ganz schlechte Werte. Bei manchen Produkten ist das aber glaube ich egal, würde ich behaupten. Also wenn ich mein Schokofett auf meinen Toast schmiere, dann weiß ich schon. Ich weiß schon, das ist nicht so gesund, aber das will ich jetzt haben. Lisa: Also generell glaube ich finde ich die Idee ganz gut, ein bisschen einfacher zu machen, sich für gesundes Essen zu entscheiden und sowas wie eine farbliche Ampel, irgendwie zwischen Rot und Grün. finde ich irgendwie erstmal ganz sinnvoll. Andererseits ist es manchmal auch total crazy, dass das dann plötzlich grün ist, aber du hast irgendwie total fettige Chips in der Hand und es ist aus irgendeinem Grund trotzdem grün. Ich glaube, das wird ja immer innerhalb der Kategorie verglichen und in Wirklichkeit ist es natürlich auch total am Mumpets, weil es kommt ja immer darauf an, was du sonst noch so isst. Also wenn du irgendwie sehr viel Gemüse isst und... Fülsenfrüchte oder was gerade so hip ist, dann kannst du ja sicher dir auch drei total rote Schokoladen noch rein tun. Insofern ist das vielleicht bräuchte man so ein Ampelsystem gibt es bestimmt auch schon wo die KI irgendwie, wenn du deinen Einkauf da durchscans dir irgendwie sagst, ja mit dem Einkauf, wenn du das innerhalb von fünf Tagen isst, hast du die und die Nährwerte und das ist so und so gut und du solltest aber vielleicht noch bisschen mehr Möhrchen kaufen oder so. Also ich gucke nie auf die Ampel ⁓ deine Frage zu beantworten, ich gucke aber tatsächlich öfter mal hinten auf die Nährwerttabelle, weil mir das irgendwie mehr sagt und das ist auch ein Grund warum ich übrigens diese neue Brille habe, weil ich die Nährwerttabelle nämlich seit ein paar Monaten einfach nicht mehr lesen kann, weil ich jetzt so eine Weitsicht, Altersweitsicht heißt das ja gemeinerweise, entwickelt habe und das hat mich tatsächlich so genervt, dass ich dann eine neue Brille haben wollte, weil mir diese Nährwerttabelle tatsächlich ein bisschen bei Entscheidungen hilft. Also ich bin schon so ein Packungsrückseitenleser. Aber ich glaube halt das Thema Ernährung ist einfach zu komplex, ⁓ das in so einer einfachen Skala abzubilden. Zudem ist es ja auch noch freiwillig, also auf den ganz schlimmen Sachen steht es ⁓ gar nichts drauf und am Ende glaube ich weiß man ja dummerweise auch was gesundes und was nicht und möchte das aber dann einfach auch nicht so genau wissen, wenn man gerade Bock auf Schokolade hat. Andreas: Vielleicht ist ja auch der Zweck gewesen, du gerade sagst, eine Kategorie zu vergleichen. ich sage, ich habe jetzt Tiefkühlpizza. Und da mag man darüber streiten, ob das gesund ist oder nicht generell als Kategorie. Aber wenn ich dann halt sieben Pizzamarken habe und kann mir die aussuchen und zwei davon sind F und eine davon ist C, dann nehme ich vielleicht dann doch die C. Und vielleicht hat das ja auch zur Auswirkung, dass dann alle Pizzen sich mehr Mühe geben, zu sagen, sie möchten dann bitte in die C-Gruppe rutschen, ⁓ das als Alleinstellungsmerkmal wieder rauszuholen. rauszustreichen, weil wenn ich Pizza herstellen würde... Wenn ich Pizza herstellen würde, dann würde ich natürlich gerne wollen, dass meine Marke das ist, warum die Leute sich entscheiden. Dass ich irgendwie so premium aufgeladen bin und so lecker und dann darf ich auch 50 Cent mehr kosten, weil ich halt die bessere Pizza bin. Und wenn ich dann rausfliege, weil ich ein F habe und alle haben C, wäre das natürlich keine gute Sache. Insofern profitieren wir vielleicht dann alle davon, von dieser Ampel, wenn die Produkte insgesamt besser werden. Vielleicht. Lisa: Ja, ich bin jetzt natürlich gerade schon wieder drauf und dran, Studien zu googeln, weil das wurde ja bestimmt schon evaluiert, wie sich das Essverhalten oder die Gesundheit irgendwie geändert hat auf Basis dieser Lebensmittelbeampelung. vielleicht mache ich das mal in meiner Freizeit. Ich glaube, allerdings generell ist es natürlich irgendwie erst mal ein Hinweis für alle. Man sollte vielleicht ein bisschen mal gucken, was man so zu sich nimmt. Und insofern ist es wahrscheinlich gar nicht so schlecht. Andreas: Ich hab nur noch eine Frage dazu, die mir nämlich aufgefallen ist, und zwar ging's ⁓ Geschenke. Die gute Frau ... Lay hat in ihrer Liste von 27 Sachen, die sie nie wieder entscheiden möchte, auch Geschenke erwähnt. Das fand ich bisschen komisch, weil auf der einen Seite denke ich, Geschenke, sollte man sich idealerweise schon bisschen Mühe geben. der einen Seite, das war mein einer Gedanke. Und der zweite Gedanke war aber, dass sie dann so was geschrieben hat wie Lisa: Nee. Mhm. Und, wunderschön! Andreas: Es ist immer eine Kombination. Es ist immer eine Karte und ein Dings und ein Dings. Das heißt, sie muss dann trotzdem noch entscheiden. Also ich weiß gar nicht, ob ihr das wirklich hilft, wenn sie dann die Rubrik festgelegt hat, aber sich dann ja trotzdem noch entscheiden muss, was sie dann in dieser Rubrik tatsächlich nimmt. Lisa: Ja, ja. Ja, okay, aber ich glaube, ist dann schon mal... Also wenn du irgendwie weißt, ich brauche jetzt ein Geschenk für die Nachbarin, weil die hat so nett meine Blumen gegossen und du läufst irgendwie los und weißt so gar nicht und wenn du aber irgendwie dir vorher mal überlegt hast, für solche Dankeschön-Geschenke kaufe ich immer einen kleinen Strauß und eine nette Karte, ist es glaube ich schon einfacher. Also ich glaube, das ist gar nicht so dumm. ist halt, glaube ich, für Geschenke an Leute, die man nicht so häufig macht, ganz praktisch. Aber ich frage mich gerade, wie man das jetzt umsetzt. Ich schenke meinem Mann jedes Jahr... das ist irgendwie... Weiß ich nicht, ist eher schwierig. Wobei, mein Schwager hat mal zwei Jahre hintereinander von seinen Eltern eine Schreibmaschine bekommen zu Weihnachten. du merkst, die Geschichte ist schon etwas älter. Damals gab es noch Schreibmaschinen. Andreas: zu Weihnachten. und er tippt ganz viel. Lisa: Ich glaube, der hat damals irgendwie gerade seine Doktorarbeit geschrieben oder so, aber die hatten halt fünf oder haben fünf Kinder und da habe ich auch gedacht, das ist ja auch irgendwie, wenn du für fünf Leute, die dann auch vielleicht nicht mehr zu Hause wohnen und du gar nicht mehr so richtig Überblick hast, immer irgendwie ein tolles Weihnachtsgeschenk brauchst und darüber kein Buch führst, dann kann es halt auch mal passieren, dass man zwei Jahre hintereinander eine Schreibmaschine bekommt. Ich fand das irgendwie witzig. Andreas: Geschenke, ich notiere mir das hier mal, weil wir sollten unbedingt eine Folge darüber machen, weil das ist ein Problem, das ich regelmäßig habe. Besonders wenn ich Geburtstag habe, gar nicht so, aber besonders wenn die Kinder Geburtstag haben und dann diverse Leute aus dem Umfeld sagen, was wünschen die sich denn? Und ich bin dann immer versucht zu sagen, naja, macht ihr halt mal Gedanken. Aber das ist keine Lösung. Das ist eher unfreundlich als eine Lösung. Lisa: Mhm. Andreas: Da machen wir meine Folge drüber, sagen, gibt es vielleicht fünf Tipps, die wir unseren Schwagern und Eltern und so weiter mitgeben können. Oder uns selber, wie wir das schaffen, dass die Kinder nachher tolle Geschenke kriegen und das für alle relativ schmerzlos ist. Was kein Tipp ist, die Kinder fragen. Die wissen es auch nicht. Lisa: Danke! Das gut. Ja, ist schlimm. Ich weiß, ich habe früher immer so mitbekommen zu Hause, man soll irgendwie was verschenken, was man so toll findet, dass man es am liebsten selber behalten will. Und ich glaube, ich habe ungefähr auch das. 30 Jahre immer nachgeplappert und das gesagt, dass das irgendwie eine super Idee, wenn man das als Maßgabe im Kopf hat. Und eigentlich ist das totaler Bullshit, weil ich das toll finde, muss das ja noch lange niemand anders toll finden. Und ich merke aber schon, wenn ich darüber nachdenke, manchmal dazu neige, Dinge zu verschenken, von denen ich auch irgendwie was habe oder wo ich irgendwie denke, ich finde die total toll. Ich glaube, sich schon in den anderen hineinversetzen hat da schon auch vor. Andreas: Besonders wenn der oder die andere elf ist und du nicht elf bist, dann glaube ich, sind schon Welten, was man da so spannend findet. Lisa: Ja, Ja, ja sehe ich einen, ich einen. Ja, machen wir mal eine Folge zu, finde ich gut, finde ich gut. Andreas: Okay, dann glaube ich, würde ich allen ans Herz legen, sich diese Liste mal anzugucken und eine eigene Meinung zu bilden. Sich zu entscheiden, ob man diese Entscheidungshilfe nehmen möchte. Soll ich mal einen Tour der Woche vorstellen? Lisa: Auf jeden Fall! Andreas: Ich habe nämlich einen Workshop gemacht und hiermit Grüße an Jörg Jelden, Valentin Heide und Dirk Barton von Komfortzonen.de Komfortzonen.de, so heißen die bestimmt gar nicht, aber für alle die zuhören, da findet ihr die. Die machen so Workshops für Führungskräfte und Teams und so weiter und machen ganz, ganz tolle Sachen und haben immer super witzige und also witzig im Sinne von überraschend. Lisa: Mhm. Andreas: und Geschichten, wie man in Teams zusammenarbeitet. Eine Geschichte, die ich mit erleben durfte, war das Delegationspoker. Genau, ⁓ sagst du und fragst dich, was ist Delegationspoker? Lisa: Wow. Das klingt schon gleich super. So Poker klingt so nach Spiel, aber auch so ein bisschen geheimnisvoll und Delegation klingt wiederum... Nein, erzählen finde ich geil. Finde ich ja schon geil. Andreas: Ja, also der Hintergrund ist vielleicht, in Gruppen ist natürlich wichtig, dass man Entscheidungen zusammentrifft und das idealerweise auch klar ist, wer welche Entscheidung trifft. wenn wir alle mal kurz innehalten und überlegen, dann passiert es ganz, ganz oft, dass wir gar nicht so genau wissen, wer eigentlich jetzt welche Entscheidung treffen soll. Und darum geht es hier. Also du hast eine Führungskraft und du hast Leute im Team, die Sachen umsetzen sollen. Und da ist nicht immer klar, wer welche Entscheidung trifft. Also so Grundsätze wie der Chef entscheidet immer oder die Chefin entscheidet immer. Oder der Mitarbeitende darf selber entscheiden. Das wird manchmal irgendwo aufgeschrieben, aber projektabhängig trifft das da gar nicht zu. Also ein Beispiel, was die da genannt haben, was ich ganz spannend fand, war, wir wollen ja immer alle Entscheidungen gerne treffen. Das mag richtig sein. Und da wurde eine Frau beauftragt, ein Riesenprojekt von, weiß ich nicht, ich glaube Umzug einer Produktionsstätte oder so. Also irgendwas Großes, viele Millionen kostet, sollte sie gerne organisieren und durfte das auch alles gerne selber entscheiden. So auf der einen Seite kann man sagen, das ist doch toll, dass ihr so viel Vertrauen entgegengebracht wurde und sie hat gesagt, Entschuldigung Leute, aber das ist viel zu groß für mich, die Verantwortung will ich gar nicht haben. Ich will das gar nicht alleine treffen. So und wenn man sich erst mal bewusst ist, dass das so ist, dann ist es ja fein, dann kann man darüber reden. In diesem Falle war es nicht bewusst am Anfang. Und da kommt dieses Delegationspoker ins Spiel. Also du hast sieben Karten und Lisa: Mhm. Andreas: Diese sieben Karten haben auch diese Nummern da drauf. Und die eins ist zum Beispiel, ich entscheide alles und ich informiere dich auch. Und zwei wäre dann, ich entscheide alles, aber ich konsultiere dich vorher. Und das geht dann immer so weiter bis zur sieben ist das andere Extrem. Du entscheidest alles und informierst mich. Und in der Mitte ist irgendwie so ein bisschen basisdemokratisch. Die vier ist dann sowas wie wir reden so lange darüber, bis wir beide gemeinsam eine Entscheidung getroffen haben. Lisa: Mhm. Mhm. Mhm. Hm! Andreas: Also dass man einfach so bisschen Klarheit hat, wer da was entscheiden. gerade die Extreme sind halt einer entscheidet und der andere hat da eigentlich nichts mit zu tun, sondern weiß nachher Bescheid. Und das ist ganz praktisch, wenn man zum Beispiel dieses Beispiel nimmt, was ich eben genannt habe. Da ist jemand eine Führungskraft, die möchte ganz wahnsinnig Empowerment vorleben und den Mitarbeitenden Entscheidungen geben und glauben, dass sie damit auch Also, oder auf dem Flur, ne? Wir gehen so vorbei, so, äh, hier, Weihnachtsfeier, wie machen wir das? Joah, nö, entscheide du ruhig. Das sagt man vielleicht so, und wenn man sich dann aber gegenüber sitzt und sagt, so, wir haben jetzt dieses Projekt, Weihnachtsfeier, was glauben wir beide denn, wer das entscheidet? Und dann ziehen wir jeder eine Karte, ohne dass der andere das sieht, und dann legen wir die vor uns auf den Tisch. Und wenn wir beide die Sieben ziehen, also man einigt sich auf eine Perspektive natürlich, damit die Zahl die gleiche ist, wenn wir beide eine Sieben ziehen, ist super. Lisa: Mhm. Mhm. Ja. Andreas: Dann wissen wir, einer trifft die Entscheidung, der andere möchte informiert werden, aber das eigentlich egal. Aber in den meisten Fällen ist es wohl so, einer zieht die 2 und einer zieht die 5. Und dann hast du ein Problem, weil man nämlich glaubt, du glaubst, du hättest mir erlaubt, die Entscheidung zu treffen. Ich kenne dich aber sehr gut und ich weiß, dass du tatsächlich alle Entscheidungen lieber selber treffen möchtest. Und dann können wir darüber reden und darüber reden, welchen Umständen, also ist es wirklich eine 5 oder ist es tatsächlich eigentlich eine 3? Lisa: Vielen Andreas: und du möchtest gerne mehr involviert werden oder nicht, wie dem auch sei, je nachdem, situationsabhängig. Und wir haben da mit zwei Stunden verbracht. Also wenn das jetzt bisschen stark verkürzt war, dann geht gerne zu komfortzone.de und fragt Jörg, Valentin oder Dirk. Die erklären euch das gerne nochmal. Lisa: Finde ich total spannend. Mir fällt ein, ich das Thema auch bei ganz vielen Workshops schon hatte, wer entscheidet am Ende eigentlich. Und ich finde das schön, dass man quasi so eine Vorübung hat, ⁓ darüber, sich überhaupt klar zu werden, wer entscheidet und wer informiert wen. Also ich habe zum Beispiel bei, wenn es ⁓ eine Markenpositionierung geht oder ⁓ eine Produktinnovation. Dann hat man halt einen Workshop, wo man inhaltlich daran arbeitet und ich, wenn ich den Workshop führe, stelle ich dann ganz oft die Frage, ja gut, wenn wir an irgendeiner Stelle irgendwie nicht weiterkommen oder eine Ja-Nein-Entscheidung brauchen, wer ist denn dann derjenige, entscheidet? Also ich versuche dann irgendwie vorher quasi jemanden festzulegen oder herauszufinden in dem Team, okay, die letzt irgendwie im Zweifel entscheidet. der Teamchef oder das Controlling oder R &D oder wer auch immer. Und da ist wirklich dann ganz oft winden sich dann Teams so ja ach nee mal gucken und das kommt dann ja auch darauf an und das wollen wir dann zusammen besprechen und das ist meistens dann keine besonders gute Voraussetzung, weil das Das sind dann die Punkte in Workshops, wo man hängen bleibt und wo man nicht weiterkommt, wo man jetzt eigentlich schnell irgendwie eine Entscheidung braucht, so machen wir weiter und so nicht. Should I stay or should I go? Und wenn man sich nicht vorher darüber geeinigt hat, wer darf diese Entscheidung treffen oder wer sollte die treffen, kommt man ins Stocken. das, ich glaube, wenn ich dieses Tool irgendwie gehabt hätte, hätte mir das bestimmt an der einen oder anderen Stelle geholfen, damit überhaupt erstmal klar wird, was für Entscheidung von wem auch erwartet werden. ich klingt total gut. Manchmal mach ich dann auch einfach irgendwie ja gut dann entscheide ich das jetzt und dann kriegen die Leute meistens Panik und so ne ne ne ne ne dann doch so manchmal muss man die Leute noch einfach ein bisschen zu ihrem Glück zwingen. Aber cooles Tool. Danke. Ich ich hätte auch noch mal doch so eine kleine Rubrik zum Ende. Was? Andreas: Mh. Ja. Lisa: Was haben wir für Entscheidungen, die nächste Woche so anstehen bei uns? Hast du irgendeine Entscheidung, die du vielleicht jetzt sogar mit unserem Input von heute leichter treffen kannst oder vielleicht immer noch nicht weißt? Also irgendwas, was bei dir dem nichts ansteht? Bei mir steht nämlich seit heute Morgen etwas sehr, sehr Wichtiges an. Tatsächlich hat ja jetzt, also wir befinden uns gedanklich in meinem Kopf bei den NBA Finals 26 San Antonio gegen New York Knicks, die jetzt mit 3-0 führen. Das heißt, das vierte entscheidende Spiel steht am Donnerstag an. Dummerweise zu einer amerikanischen Uhrzeit. Was bedeutet, dass ich mir den Wecker auf 2.30 Uhr in der Nacht stellen muss? Und das ist meine große Entscheidung. Guck ich, Game 4 jetzt wirklich live. Früher habe ich das gemacht, da war ich aber auch 30 Jahre jünger, kein Ding. Die Nächte durchgucken, morgens in der Schule schlafen. Aber ja, das damit beschäftige ich mich gerade, wobei ich das eigentlich auch lassen kann, weil es gibt nämlich, wir hatten ja schon mal über Tierorakel gesprochen, es gibt den Hund Corgi, der für Jahushsports schon entschieden hat, wie die Finals ausgehen. Andreas: Ja. Lisa: wunderbarer lustiger Corgi-Hund, mit seiner Schnauze Bälle in Körbe wirft und vorausgesagt hat, dass es tatsächlich sieben Spiele geben wird und dann am Ende aber doch die Spurs gewinnen. Insofern ist es quasi eine Doppelentscheidung. Traue ich dem Hund oder will ich selber gucken oder schlafe ich durch? Andreas: Also mich würde es sehr interessieren, wenn du einen Stift und einen Zettel irgendwie ständig bei dir hast, ⁓ zu erfahren, wie du diese Entscheidung triffst. Denn ich glaube, Leute stehen vor ähnlichen Entscheidungen, wenn es ⁓ Fußball geht. Weil ja die meisten Spiele auch mitten in der Nacht sind. Ich kann nur sagen, vielleicht als Anekdote, mein Sohn möchte gerne den Super Bowl gucken. Und irgendwann ich in einem schwachen Moment, habe gesagt, wir machen das und wir haben uns tatsächlich den Bäcker gestellt und haben irgendwie Lisa: ⁓ ja! ⁓ Andreas: Obwohl er Schule hat am nächsten Tag. Dann ⁓ zwei hab ich ihn geweckt. haben wir das durchgeguckt. Beide sehr müde. Natürlich mussten wir das im nächsten Jahr wieder machen. Und das letzte Mal ... haben wir uns dagegen entschieden. Ich überlege gerade, warum. Ich glaube, ich war echt müde, weil weiß ich nicht mehr. Und mein Sohn hat großzügigerweise mich angeguckt und hat gesagt, wenn das echt schwer ist für dich, dann müssen wir dieses Jahr auch nicht kommen. Lisa: Go! Andreas: Ich kann die Halbzeit-Show dann auch auf YouTube gucken. Wobei natürlich live immer noch live ist und das ist nicht dasselbe. Also ich bin sehr gespannt. Es würde mich freuen, wenn du dann danach irgendwann mal mitteilen kannst, ob du einen Weg gefunden hast, diese Entscheidung zu treffen oder ob es letztlich dann doch spontan war zu sagen, ich stell mir den Wecker und dann mach ich ihn aus und schlaf weiter oder... Lisa: Ja. Vielen Ja. Kann ich dich sonst auch einfach Donnerstagnacht kurz anrufen, wenn ich noch Entscheidungshilfe brauche? Andreas: Ja, kannst du sehr gerne machen. Meine Entscheidung, die ich vor Jahren getroffen habe, ist mein Telefon ist immer aus, wenn ich schlafe. Insofern stellt mich überhaupt nicht, wenn Leute versuchen, mich nachts zu erreichen. Lisa: Das klingt tatsächlich nach einer sehr vernünftigen Entscheidung. Prima. Gut, dann. Andreas: Prima! Eine weitere Folge. Dieses hat mir immer Spaß gemacht. Ich wünsche dir eine grandiose Woche und wir hören uns ganz bald. Lisa: Ja, ich freue mich. Bis dann. Tschüss! Andreas: Bis dann, tschüss!