Pulse Founders: hi zusammen. Die PULS Sessions sind wieder da, bevor wir starten, ein kurze paar Worte zu unserem heutigen Gast. Tolga ist Performance Marketing Manager bei WeGrowth, gleichzeitig auch Gründer, was natürlich super zu unserer Initiative passt. WeGrowth selbst ist eine der führenden Full Service Marketing Agenturen im Dachraum und verwaltet aktuell irgendwo 24 Millionen Werbebudget mit über 150 verwalteten und erfolgreichen Projekten. Bringt Tolga natürlich eine Menge praktischer Erfahrung mit, wenn es eben darum geht, Marketing nicht nur kreativ. Tolga Nur Ton: Hallo! Pulse Founders: sondern eben auch datengetrieben und skalierbar aufzubauen. haben in der letzten Session ja mit dem Christian schon darüber gesprochen, wie man eine Brand und wie man eine Marke aufbaut. Jetzt geht es eben darum, wie kann ich meine Marke nutzen, wie kann ich sie skalierbar machen, wie kann ich vor allem meine Marke auch in den Markt bringen. In dieser Session sprechen wir also darüber, wie Startups ihre Zielgruppe wirklich verstehen, welche Marketingkanäle am Anfang wirklich sinnvoll sind und wie man eine Marketingstrategie eben entwickelt, die nicht nur gut klingt, sondern eben auch gut funktioniert. Ja, Tolga, schön, dass du da bist. Tolga Nur Ton: Hallo, schön hier zu sein. Kennet Kostmann: Ja, Tolga, herzlich willkommen. Stell dich doch einfach mal ganz kurz vor, wie bist du ins Marketing gekommen? Tolga Nur Ton: Ahem. Also, wie ich ins Marketing gekommen bin, ist tatsächlich super interessant. Ich hatte nie vor, ins Marketing zu gehen. Ich kannte Marketing tatsächlich auch gar nicht. Grundsätzlich komme ich tatsächlich aus einer normalen Arbeiterfamilie. Wir hatten nicht so viele Studierende bei uns und Marketing war tatsächlich einfach ein Fernbegriff. Was war Marketing? Marketing war einfach Werbung, die im Fernsehen lief und ich konnte das gar nicht mal. als Marketing kategorisieren. Also so weit weg war ich vom Marketing. Und das fing tatsächlich alles an aus einem Pain. Ich habe damals meine Ausbildung gemacht, als Fertigungsmechaniker. Hab dann am Band gearbeitet und wie ist ja wie es ist, man merkt halt einfach, dass man da im Leben nicht vorankommt und ich wollte da bisschen mehr draus machen und dachte mir, was ist denn hier so greifbar, was kennt man denn? Ja, Abitur ist das nicht das Beste, was ich tatsächlich kannte aus meiner Familie und aus meinen Umkreisen und hab dann mich da und der Firma verabschiedet, hab das natürlich alles beendet, hab dann auch ein halbes Jahr gearbeitet, bisschen Geld eingesteckt, schön ein 1-ABMW gekauft und dann bin ich tatsächlich direkt ins Abi reingegangen und ja, Fachabi, Mathe in Bayern war nicht so schön, es ging aber es hat einfach überhaupt keinen Spaß gemacht. Ich hab damals auch irgendwie den Traum gehabt irgendwie Richtung regenerative Energien zu studieren und dachte mir, ich stehe irgendwie so auf einer scheiß Windkraftanlage und rette die scheiß Welt. Ich habe dann sehr schnell gemerkt, dass man so nicht die Welt rettet und vor allem auch nicht sich selbst, weil irgendwann dann nach vier, fünf Monaten im Abi war ich so, what the fuck, passiert hier eigentlich gerade? Das ist überhaupt nicht das, was ich möchte. Ich habe das natürlich auch durchgezogen. Aber ich hatte tatsächlich einen Kollegen, der irgendwie immer sehr gut drauf war. Den ging es immer gut. Den habe ich beim Tanzen kennengelernt. habe damals getanzt, Europameisterschaft, Weltmeisterschaften tatsächlich mitgenommen, sieben Jahre lang meines Lebens, bevor ich damit 21 aufgehört habe, wegen dem Abi tatsächlich. Aber dieser eine Kollege von mir, sorry für die Wortwahl, aber der Wechsel war immer gut drauf, man. Und ich hab mich halt gefragt, wie kann das sein? Ich bin totmüde. Ich komm irgendwie so ⁓ 15 Uhr nach Hause, versuch mir da irgendwie so bisschen was zu essen reinzuschlaufen, eine halbe Stunde irgendwie zur Ruhe zu kommen, bevor ich ins Training gehe. Und der springt da irgendwie rum und Leute fragen ihn, hey, hast irgendwie heute Abend in Club oder in der Bar oder sowas zu gehen? er so, ja, why fucking not? Ist doch ein Mittwoch drei Uhr so. Und ich... Er kratzt da wirklich so das letzte Geld zusammen. Aber was hat er gemacht? Ich bin nicht wegen dem, was er gemacht hat, bei ihm mit eingestiegen. Ich wusste es da auch gar nicht. Aber ich habe einfach nur gesehen, der lebt sein Leben, wie er möchte und hat auch Spaß dabei. Lustigerweise hat er Fotos und Videos gedreht. Richtig, richtig, richtig gute Imagefilme. Er ist ein sehr kreativer Mensch. ich liebe wirklich vom ganzen Herzen. Er damals für Germany's Next Topmodel-Kandidaten Fotos gemacht, für Siemens und Porsche und MAN, irgendwelche Imagefilme gedreht und so weiter und so fort. ⁓ habe ihm dann ein bisschen von meinen Sorgen erzählt, ihm gesagt, hey, pass auf hier, das Abi und sonst etwas ist auch nicht meins. Ich möchte vielleicht Richtung Musik und sonst etwas gehen. Also dachte vielleicht ich studiere privat. Er meinte, hey, pass auf, komm doch zu mir. Ich brauch sowieso eine Art Praktikanten. Ich übernehme. Ich gebe den Dach über den Kopf, du kriegst was zu essen und ich sorge dafür, dass dir an nichts fehlt und du unterstützt mich halt im Thema Videos und so weiter und so fort. Das heißt, ich habe dann natürlich die ersten Premiere Pro Kurse angeschaut, die ersten Fotos und Videos aufgenommen, irgendwas über Objektive und irgendwas über Kameras und sowas gelernt und wie das Zufall so wollte, war ich extrem scheiße da drin. Ich war wirklich sehr, sehr schlecht. Ich hatte sehr, gute Ideen. Ich war sehr, sehr kreativ, aber ich war wirklich super schlecht in der Umsetzung. Aber ich bin halt jemand, der das durchzieht, egal ob ich das mag oder nicht. Ich habe das halt tatsächlich durchgezogen und dann kam ich tatsächlich das erste Mal mit Coaches in Kontakt. war eine sehr unpleasant experience, Also die ersten Coaches mit dich in Kontakt, das war wirklich sehr, sehr... Es war sehr cringe, alles. Ich glaube, ich bräuchte es euch nicht erzählen. Es gibt eine sehr, sehr cringe Dienstleistungen da draußen. Aber es war auch gleichzeitig auf irgendeiner Art und Weise sehr inspirierend. die haben uns dazu geholt, ⁓ Videos zu drehen. Ich komme jetzt mal ganz kurz in den ganzen Marketing Part. Und das Ding ist halt auch, diese Firmen wie MAN, Siemens, aber auch diese kleinen Coaches und egal, welches Unternehmen, die wissen ja gar nicht mal, was sie mit diesen Videos anstellen, sondern am Ende des Tages. Also MAN hat dieses Video einmal in der fucking Weihnachtsfeier ausgespielt und die dachten sich, okay, ich mach dir jetzt mein Video und hab das jetzt einfach mal und schick das vielleicht mal Leuten, teile das vielleicht mal in meiner Story und so so was. Aber die meisten wussten halt nicht, was sie damit anfangen sollen. Und während ich mich in diese ganzen Photoshop und Premiere Pro Kurse eingearbeitet hab, hat dann natürlich der Instagram und Internet Algorithmus irgendwie, YouTube Algorithmus gemerkt, dass I'm onto something. der könnte sich irgendwie selbstständig machen und dann bekomme ich natürlich auf einmal diese ganzen Motivationsvideos Tony Robbins und Christian Bischoff und was auch immer angezeigt und komm dann natürlich an mein erstes Business Buch reicher als die fucking Geisens, Digga. Heute will ich es natürlich niemals empfehlen. Digga, damals habe ich davon fucking geschwärmt und... naja. Und da kam ich tatsächlich auch an mein erstes Coaching ran. Nämlich habe ich mich damals einen sehr, sehr bekannten Marketer im deutschen Markt tatsächlich beworben als Setter. Der hat mich abgelehnt, weil er gecheckt hat, dass ich irgendwie eigentlich nur was lernen möchte und mich dann selbstständig machen möchte. Und ihr merkt, so kamen da Balance Rollen. Setting, Marketing, Persönlichkeitsentwicklung, Coaching und so weiter und so fort. Hat mich dann hierher gebracht. Und ja, was soll ich sagen? Ich habe dann damals mein erstes Coaching gekauft. Ich habe da irgendwie dreieinhalb, viertausend Euro oder so was rausgeblättert für so ein Business Coaching. Und Ich die ersten drei Jahre davon nichts gesehen, Das war wirklich Geld, aus dem ich aus Fenster geworfen habe. Aber auch nur, weil es komplett normal ist und Prozess dazu gehört. Du kannst nicht von heute auf morgen reich werden. So, irgendwann musst du die ersten Initiativen ergreifen, die ersten Erfahrungen irgendwie machen, die ersten Touchpoints bekommen in diesem Coaching. Wenn du da mal Geld ausgegeben hast, kam ich dann tatsächlich das erste Mal in Kontakt mit, pass auf, wie gewinnt man eigentlich Kunden? Kam dann auch LinkedIn-Marketing, E-Mail-Marketing, organisches Marketing, irgendwelche Videos erstellt und so weiter und so fort. kam tatsächlich der Ball ins Rollen. Und so kamen die einzelnen Bausteine dazu. Und aus diesem ganzen kleinen Video und sonst etwas Dingern kam halt die große Frage, wie gewinne ich eigentlich Kunden? Und dann bin ich tatsächlich irgendwann mit diesem eigenen von mir, der mich da irgendwie reingeladen hatte, die ganze Scheiße hier, danke an Stelle, kamen wir dann tatsächlich nach Berlin. ⁓ Wir gebucht, hat uns jemand 4000 Euro für einen Monat gezahlt, dass wir irgendwelche Interviews drehen und so weiter und so fort und dass wir die ganzen Videos schneiden. Damals noch extrem viel Geld und vor sechs Jahren auch noch ausreichend in Berlin zu überleben. Heutzutage kannst du dafür mit der Karre mal Butter, Gemüse und Reis kaufen. Obwohl ich damals tatsächlich gelebt habe, weil ich kein Geld hatte. Auf jeden Fall Ja, wurde mir dann eine Person vorgestellt und ich sage es euch, ihr werdet fünf Personen in eurem Leben kennenlernen, die extrem was in euch auflösen und euer Leben in eine komplett andere Richtung schwingen. Diese Person hat mir tatsächlich das erste Mal Social Media Marketing gezeigt. Nämlich die Engpass-Analyse. Ganz einfach gesagt, wie komme ich an neue Kunden? Du brauchst Sichtbarkeit, die Sichtbarkeit musst du in Anfragen umwandeln. Anfragen, Verkaufsgespräche, verkaufen und so weiter und so fort. Und als Anfänger ist mir dieser Prozess komplett neu gewesen. müsst euch vorstellen, wie gesagt, ich komme aus einer ganz normalen Arbeiterfamilie. Geld verdienen, Geld vermehren, diese ganzen Begriffe sind mir neu. Ich habe gerade mal so bisschen Marketing gelernt und habe gecheckt, wie man vielleicht Anfragen geben kann und wie cool Videos und so was sind. Aber ein ausgeklügeltes System, das extrem planbar ist, wo du wirklich in jedem Prozent ein Hebel umlegen kannst, ⁓ Geld zu verdienen und Geld zu vermehren. Das hat mich so geflasht, dass ich dann halt zu einem Kollegen, der halt auch mit dabei war, der mich da in diese ganze Sache mit reingebracht hat, umgekehrt und gesagt, hey, pass auf, Bro, I'm sorry. Ich hab keinen Bock mehr auf Videos und sonst etwas. Ich muss das lernen. Hab ich mich zu dem anderen umgedeckt und gesagt, ich steh morgen ⁓ 8 Uhr auf der Matte. Mir ist egal, ob du mir irgendwas bezahlst. Mir ist egal, du bezahlt für mich hast. Ich möchte einfach nur lernen. Es ist völlig okay. Und dann hat er tatsächlich sowieso Leute gesucht, die Bock haben. Und so kam ich dann tatsächlich ins Performance Marketing. Glücklicherweise war das eine sehr, coole Agentur. wir haben so ein paar Heuereleubenprodukte vermarktet. Das heißt, ich kam dann sehr, sehr coole und sehr, sehr große Projekte schnell. Innerhalb von drei, vier Monaten habe ich dann Meta gemeistert und dann habe ich auch schon angefangen, zu meinen ersten 1000 Euro auszugeben. Und Alex, zu dem, du vorhin gesagt hast, mit 25 Millionen, das muss ich noch auf der Webseite anpassen, aber wir sind inzwischen weit drüber weg. Also haben wir schon gedoppelt, beziehungsweise verdreifacht, aber die Webseite noch nicht bearbeitet. Aber auf jeden Fall war das dann mein Start. Da habe ich meinen Geschäftspartner kennengelernt. Ich habe mich ⁓ das ganze Media Buying und Copywriting gekümmert. Er hat ⁓ ganze Learning Page Design und After Sales Funnel und Funnel und Creators und so was gekümmert und zusammen hatten wir tatsächlich ein schlüssiges Konzept von Pass auf, wie kann man irgendwie im Internet auftreten? Gut und dann natürlich halt auch Anfragen gewinnen. Und das ist die Art und Weise, wie ich ans Marketing rangekommen bin. von ich weiß gar nicht was es ist, zu what the fuck, du hast alles in der Hand. kannst alles bestimmen und alles kontrollieren. Das ist das, eins meiner größten Werte ist. Freiheit und Impact. Ich hasse es, Sachen zu tun, die keinen Impact haben. Ich kann nicht ins Gym gehen und irgendwie ohne, dass sich mein Körper verändert. wird mich töten. Ich kann nicht. You get the point. Und Marketing und Social Media Marketing und die Tatsache, dass man da Geld irgendwo reinsteckt und dann daraus mehr machen kann oder halt auch eben nicht und dann sehen kann, was die Probleme sind und dann skalieren kann. All diese ganzen dummen Begriffe. Das hat mich so gereizt. Das reichst mich heute noch. Das ist einfach so geil, weil das hat mir halt einfach auch gezeigt, dass du in allen anderen Lebensbereichen die volle Kontrolle hast und du musst sie einfach nur nehmen. Und wissen, was du tust, also... Pulse Founders: Das ist schon wahnsinnig interessant, weil ich komme so ein bisschen aus einer vergleichbaren Ecke. Ich habe damals den Anlagenmechaniker gelernt, also auf dem Bau gelernt, hatte auch so bisschen das Gefühl, hey, das ist nicht das, was die Zukunft gestalten würde. Heute sieht das alles wieder anders aus. Heute hat sich die Baubranche um 180 Grad gedreht, aber das war damals eine andere Situation. Von daher, da sind schon viele Themen, die da irgendwo vergleichbar sind. Und am Ende geht es ja auch so bisschen um den Biss, dass man weiß, wo man herkommt und weiß, was man eben nicht mehr will und vor allem, wo man auch hin möchte. Tolga Nur Ton: Geil! Mh. Pulse Founders: wir uns mal anschauen, wo ihr aktuell steht und vor allem, wo wir mit unserer Community irgendwo stehen, haben wir natürlich immer so bisschen die Situation, dass Start-ups, Scale-ups grundsätzlich ja doch anders ⁓ sind als der Mittelstand. Was reizt dich persönlich daran, Start-ups zu arbeiten? Tolga Nur Ton: Also grundsätzlich arbeiten wir nicht nur mit Start-ups. inzwischen, wir kommen tatsächlich aus dem Coaching-Bereich. hatten damals sehr, sehr, sehr viele Coaches. Irgendwie kam dann natürlicher Schwung auf Dienstleistungen. Und jetzt arbeiten wir halt sehr, sehr viel mit Dienstleistungen zusammen. Ab und zu sind halt ein paar Start-ups mit dabei. Aber grundsätzlich ist mir halt einfach nur eine Sache wichtig, dass Das klingt zwar bisschen scheiße, aber du kannst doch scheiße Gold machen. Wenn du es nur möchtest. Bei der Auswahl unserer Partner ist mir eine Sache wichtig. Du brauchst Biss, ⁓ es verkaufen zu können. musst wissen, was verkaufen ist und du musst es wollen. Und allgemein musst du halt einfach eine positive Gesündung haben ins Leben oder so, positiv gestimmt sein. Und das ist uns halt wichtig. dann, ob du jetzt irgendwie ein Haar-Entfernungsstudio hast, ein Versicherungsmakler bist oder irgendwie, was noch alles, alles inzwischen vermarktet, irgendwelche Coachings von Leuten, die dir zeigen, wie du deinen Hund besser trainierst, zu Mindset Coaches, zu irgendwelchen FinTech Unternehmen und irgendwelchen Kartenzahlungssystemen. Es ist wirklich egal. Es ist wirklich egal. Warum? Weil es gibt zwar zig Unternehmen unterschiedlichen Branchen, mit unterschiedlichen Produkten und Dienstleistungen, sie anbieten, aber der Menschen kannst du halt an einer Hand abzählen. Sie wollen entweder mehr Geld, sie wollen entweder bessere Beziehungen, mehr Sex und sonst was, Leidenschaft, mehr Leidenschaft, Hobbys, sie wollen eine bessere Bildung und mehr Gesundheit. Und all diese Branchen, wenn du eine Dienstleistung hast und diese Probleme bei jemandem behäbst, kann ich dich vermarkten. Weil die Leute werden immer in diese Richtung Geld ausgeben. Sieh dich Für was geben die Leute Geld aus? Es sind immer diese Sachen. in welcher Dienstleistung du bist, egal was du machst, wir können dir wirklich gut helfen, solange du Bock hast und einfach verkaufen kannst. Pulse Founders: glaube, ist auch genau der Punkt, weshalb die Start-up-Szene da so attraktiv ist, denn das sind ja genau die Leute, die wirklich was wollen, die wirklich ein Ziel vor Augen haben. Aber wir sehen halt auch, dass viele Gründer, der Frühphase, relativ spät mit dem Marketing starten und dadurch halt so bisschen in Engpässe kommen, insbesondere wenn es nachher ⁓ Skalierung geht. Was meinst du, wann sollte ein Start-up anfangen, sich tatsächlich mit dem Marketing zu beschäftigen? Tolga Nur Ton: Grundsätzlich... Du musst dich halt immer mit Marketing beschäftigen. du musst eigentlich von Tag eins musst du deine Zeit in Marketing investieren, wenn du nicht gesehen. es gibt ja diese kleine Geschichte von hier, hast hier zwei Unternehmer. Nummer eins geht, angenommen du möchtest Poodle verkaufen, kauf diesen verkackten Bleistift, orangenen Bleistift, Herzegrad 2HB, whatever. Ein Unternehmer, der geht in eine Produktionsstätte irgendwo in China oder was weiß ich was, Polen, Deutschland oder Zimbuktu, Türkei und lässt da irgendwie diese Bleistifte herstellen, sagt, ich möchte zwei Millionen orangenen Bleistifte mit einem schwarzen Strich dazwischen. Das ist das, was die Leute brauchen. Stell mir zwei Millionen her, hier hast du irgendwie keine Ahnung. 40, 50, 60, 70.000 Euro für das Produktdesign, dann hier nochmal doppelt so viel für die ganze Herstellung und sonst sowas, dann bist du irgendwie sechsstellig so durch und dann fängst du an, das zu verkaufen. Und dann hast du auf der anderen Seite den Unternehmer, der erstmal zu den Leuten hingeht, die vielleicht so Kunstuniversitäten und sowas besucht und fragt, hey, pass auf, Härtegrad brauchst du, welche Farbe brauchst du, was macht einen guten Bleistift und sowas bei dir aus und so weiter und so fort. ⁓ Dann kriegt er Feedback und dann geht er zum Hersteller und weiß natürlich, wie viele Leute brauchen das Supply, Demand, auf was stehen die, welche Farben brauchen die, welche Härte gerade brauchen die. Und wir wissen beide, dass Unternehmer Nummer zwei erfolgreicher sein möchte, erfolgreicher sein wird. Und so ist es halt auch mit Marketing. Du musst dich immer damit beschäftigen. Wer ist meine Zielgruppe? Was brauchen die Leute? Du musst immer irgendwie ... sichtbar sein und Reichweite haben, weil davon überlebt halt einfach dein Unternehmen. Und dementsprechend, wenn du also jetzt vor allem jetzt, wir leben in scheiß Zeiten, Deutschland geht fucking schlecht, man. Also wenn du dich umsiehst, die Leute haben so Schwierigkeiten, Kunden zu gewinnen und irgendwie zu halten und die Unternehmen zu skalieren. Es wird immer schwieriger. Du musst einfach jetzt wirklich den Arsch in die Hand nehmen und Zeit. oder Geld, im besten Fall Beides, Marketing investieren. Und wenn du kein Geld hast, dann ist es Zeit. Und wenn du Geld hast, dann steckt er wirklich in gesunde Marketing Strategien dein Geld rein und sorgt dafür, dass du weiterhin wahrgenommen wirst, gesehen wirst und dass du einen Kundenstrom hast und Anfragen hast, mit denen du halt einfach Verkäufe und Geld generieren kannst, ⁓ halt einfach sicher zu sein und zu überleben dieser harten Zeit, die jetzt vor uns steht und in der wir schon drin sind. Also beschäftige dich immer mit Marketing. Aber wenn du Zahlen hören möchtest, Kennet Kostmann: Ja. Tolga Nur Ton: Ich sage den Leuten immer, es gibt Leute, zum Beispiel mit dem Coaching oder mit ihrer Dienstleistung sagen, wenn man beim Coaching Bereich angenommen, ein bisschen Coach angenommen, du hast irgendwie Dienstleistung für 2000, 3000 Euro verkauft die mindestens zehnmal. Dann weißt du, du hast einen extrem klassen Proof of Concept. Du kannst verkaufen. Du hast da irgendwie Geld gemacht. Da macht es auch Sinn, egal, ob du Geld hast oder nicht, dann ist es wahr, den Reizungen das rein zu investieren, weil du weißt, es hat schon jemand gekauft. Du weißt, du kennst die Probleme der Leute. Du weißt, da gibt es draußen Menschen, die was damit anfangen können. Und ja, grundsätzlich jedes Unternehmen, das irgendwie da im unteren fünfstelligen Bereich ist, sollte auf jeden Fall da irgendwie in große Marketingstrategien Werbeanzeigen investieren. Aber auch wenn du ein kleiner Unternehmen bist, wie gesagt, eine H-Entfernungsstudie hast, irgendwie so deine ersten paar Hundert, paar Tausend Euro machst und jetzt irgendwie nicht da ist, wie du an Kunden rankommen sollst und vielleicht jetzt nicht das Geld hast, musst du trotzdem ins Marketing investieren und das Beste hoffen und an Anfragen kommen. Egal ob du als irgendwelche Reads drehst oder irgendwie Werbeanzahlen schaltest in der Agentur. Du musst. Also immer, immer, von Tag eins. kann jetzt von meiner Dienstleistung sprechen. Und ich nehme an, wir gehen Richtung Marketing mal. Marketing und Sales hängen sehr, stark zusammen. Und die größte Fehler, die ich beispielsweise sehe, ist, dass Leute sich nicht mit dem Sales-Thema auch auseinandersetzen und da ihre Zeit reinstecken. Also grundsätzlich musst du immer Kommunikation ist das, was bei der Zusammenarbeit zwischen uns und Unternehmen auffällt. Die Projekte, die gut funktionieren, sind die Leute, in der Kommunikation mit dir sind. Ist es ein schneller Austausch, ist es ein gesunder Austausch, ⁓ es ein lösungsorientierter Austausch. Die Unternehmen, die meist scheitern, sind die, die sehr, sehr schlechte Kommunikationswege haben, schlecht erreichbar sind und sich nicht austauschen, weder mit ihren Kunden, noch mit ihrem Team und noch mit ihren Partnern. Also ⁓ das einmal mal kurz zu fassen, es gibt nichts wichtigeres als lösungsorientierte Kommunikation. Das ist tatsächlich eine Zusammenarbeit zwischen uns und unseren Kunden. So krass auffällig. es wirklich einen Erfolg eines Projektes ausmacht. Pulse Founders: Ja, und wenn wir uns dann nochmal die jungen Unternehmen anschauen, wie würdest du ein gutes und funktionierendes Marketing definieren? Tolga Nur Ton: Geld. Also, gutes und funktionierendes Marketing macht dir mehr Geld, als du es kostet. Auf kurz und langfristiger Sicht. Pulse Founders: heißt also, ich habe meine Funnel identifiziert, habe entsprechende Kampagnen aufgesetzt und welche Strukturen muss ich noch geschaffen haben? Tolga Nur Ton: Grundsätzlich ist, woraus besteht gutes Marketing, du brauchst natürlich erst mal ein geiles Angebot, was die Leute da draußen brauchen. Solange du nichts hast, was die Menschen brauchen oder was sie interessiert, hast du nichts. Das heißt, das ist der Grundbaustein. Wenn jetzt Beispiel jemand mit uns anfängt zu arbeiten, nachdem wie tief wir da reingehen und natürlich welches Paket sie gebucht haben, gehen wir rein und fragen uns ja erst mal, pass auf, mit wem, also, wem wollen wir da eigentlich erreichen, was sind die Probleme der Leute, welche Lösungen suchen sie. Das ist der Grundbaustein und danach geht es natürlich kreative Wege zu finden, wie man diese Probleme und Lösungen natürlich anspricht, aber ganz oben und ganz vorne steht einfach ein Angebot, was einfach gebraucht wird. Du kannst halt in der Wüste keinen Sand verkaufen. ⁓ das mal zusammenzufassen, wenn du dann ein Angebot hast, deine Zielgruppe natürlich verstehst und leider ganze Geduld ist mit Positionierung sonst etwas. oder über welche ich hasse zu reden, aber es ist halt einfach richtig, dann brauchst du natürlich gute Werbeinhalte. Ob du das jetzt beispielsweise organisch machst oder irgendwelche E-Mails raussendest. Auch Cold Calling, weißt du? Auch wenn du Cold Calling hast, ja auch eine Art von Sichtbarkeit und Marketing so theoretisch. Das ist manuelle Arbeit, aber das fängt ja auch an mit einem geilen Pitch und mit einem geilen Angebot, das die Leute halt auch brauchen. So ist es halt auch im Marketing. Da hast du das Angebot definiert, dann musst du natürlich das in Geile createst und man schreibt deine ganzen Copies, machst du deine ganzen Videos und deine ganzen Bilder und gehst dann natürlich raus. dann bekommst du natürlich die Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit, die natürlich aber nichts bringt, wenn keine Handlung da ist. So, das heißt, wenn du dann nicht irgendwie einen logischen, einfachen, sinnvollen, zielführenden Funnel hast, wo die Leute, wo du natürlich auch an die Kontaktdaten... Menschen kommst, wo die natürlich eine Handlung unternehmen. Hilft ja ein ganzes Angebot, das ganze Drum und Dran mit den ganzen Creatives und den ganzen Werbeinhalten halt auch nicht. so. Und wenn die Leute dann reinkommen und dann der Vertrieb im Hintergrund nicht stimmt oder wenn du im E-Commerce Bereich bist, Checkout und was auch immer. Aber bleiben wir mal im Dienstleistungsbereich. Der Vertrieb dort hinten nicht stimmt. Und sage ich mal, der Preis auch nicht an die Zielgruppe angepasst ist, die man da irgendwie bekommt. Und der Verkauf nicht stimmt, dann ist es ja natürlich halt auch alles für den Arsch. Man kann es ja natürlich auch nochmal einen draufsetzen, wenn wir dann zum Beispiel auch ein Thema Customer-Lifetime-Value reingehen, so wenn du den ganzen Tag sagen, du hast geiles Marketing, geiles Angebot, geilen Fun, geilen Verkaufsprozessor, die Leute sind im Hintergrund unzufrieden und können mit deinem Produkt nichts anfangen, dann bringt das ja halt auch nichts, dann bist du den ganzen Tag dabei, beschäftigst dich das da vorne zu machen, dann hast halt irgendwie sehr, sehr große Absprung hatte. Das heißt, du musst ja eigentlich auch dafür sorgen, dass du geiles Fulfillment, geiles Produkt hast und so weiter und so fort, den Custom-Live-Terminal du erhöhen. Dann kommt auch noch dazu, was die meisten Leute vergessen, was ich halt Leuten auch immer empfehle im Marketing. Es ist sowieso schon teuer und schwer genug, überhaupt an Leads zu kommen und an Verkäufer zu kommen. Hol doch das meiste aus dem Verkauf raus. Überleg dir Absell-Strategien und Strukturen und überleg dir, wie du an Referrers kommst, an Weiterempfehlungen kommst. Das ist halt einfach die Line, die man beachten muss. Das ist halt, sag ich mal, das, was wir beachten. Dann gibt es natürlich die ganzen Probleme, die zwischendurch auftauchen können mit sind es qualifizierte Leute, sind es unqualifizierte Leute und so weiter und so fort. Brauchst du noch irgendwelche E-Mail Funnel oder sag ich mal WhatsApp Automationsstrukturen und so weiter und so fort, dass du halt den manuellen Aufwand so gering machst wie möglich. Sachen kommen halt alle mit dazu, aber du kannst nicht alles auf einmal machen. Irgendwo muss man anfangen. Und ich sag immer, fang einfach damit an überhaupt mal nichts zu generieren und schafft dir Probleme. Probleme sind gut. Leute haben Angst vor Problemen. Du sollst keine Angstprobleme haben, du sollst die welche schaffen und sich lösen. Und das ist das, was ich meine mit Kommunikation. Die besten, sag ich mal, erfolgreichsten Projekte, erfolgreichsten Kunden sind die, die nicht irgendwie in Panik geraten, emotional werden, Angst haben, sondern es sind halt einfach die, die lösungsfugilitär arbeiten. Die pass auf, stehen vor dieser Herausforderung. Wie kann man diese Herausforderung lösen? Ich habe einiges schon in Marketing investiert, so zweistellige Billionsumben, wie schon gerade besprochen. Was glaubst du, was wir gesehen haben? Welche Probleme alle aufkommen können? Ich kann dir eine Liste von 1000 Sachen geben. sind immer unterschiedliche Probleme bei jedem Unternehmen, auch wenn du mal die gleiche Dienstleistung hast. Ich das beantwortet deine Frage. Ja, erstmal die perfekte Zielgruppe finde ich. Du findest dich die perfekte Zielgruppe. Es klingt dumm und es klingt auch sketchy, aber es ist halt einfach so. ich meine, ich tue das mal auf die Seite. Es gibt zwei mögliche Arten, die Zielgruppe zu definieren. Nummer eins über und Dienstleistungen, Nischen. So zum Beispiel, habe hier einmal Ärzte, habe hier einmal Beamte, ich habe hier einmal ⁓ Ahnung, gesagt, Coaches im Gesundheitsbereich oder Coaches im Financebereich, Make Money Opportunities, was auch immer. Aber du kannst es, du kannst auch Zielgruppe und Positionierung über das Problem machen. So der eine hat wenig Leads, der andere ist dick, der andere hat irgendwie keine Ahnung, ja gesundheitlich anderes gesundheitliches Problem oder was auch immer. Du kannst halt auch über, sag ich mal, Problem die Positionierung. Ja, definieren. Oder du kannst auch zwei Stufen tiefer gehen und tatsächlich beides nehmen. Und am Ende des Tages ist es halt wirklich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr stark davon abhängig, wo du dich gerade befindest. Also wo du jetzt gerade unternehmerisch stehst, was du für Umsätze hast, weißt du, weil es bringt nichts, irgendwie sich so groß zu positionieren und sehr, tief zu gehen und nicht die richtige Zielgruppe zu bekommen. Wenn am Ende des Tages irgendwie überhaupt Leads Blows mit denen zusammenarbeitest. Deswegen sage ich, ist so eine never ending love story. Fang irgendwo an, schau wie das für dich funktioniert und dann bau diesen Turm da weiter. Pulse Founders: Ja, also das ist ja genau der Punkt, den viele Gründer eben halt dann darstellen über das, was wir letzte Woche mit dem Christian hatten. Wie positioniere ich mich eigentlich und was ist eigentlich meine Marke? Was ist mein Produkt? Wenn wir das Ganze mal quasi zusammenbringen, wo würde es sagen, sollte da Fokus gelegt werden? Ist es eher die Positionierung oder eher das Performance-Marketing? Eigentlich baut es ja aufeinander auf, oder? Tolga Nur Ton: Es baut alles aufeinander auf. Also wie gesagt, ohne Positionierung kann es mit Performance Marketing nicht so gut fluchten, ohne geilen Salesprozess und alles andere auch nicht irgendwie funktionieren. habe es gesagt, die Leute spülen sich alle gegeneinander aus, weißt du. Ich habe keinen Bock, dass die Leute irgendwie das Gefühl haben, dass man nur eine Sache braucht, dass sie sich auf eine Sache fokussieren. Sie müssen sich auf alles fokussieren. Und das ist halt das, was auch unsere Kunden tatsächlich an uns so schätzen. Wir sagen nicht, dass wir irgendwie die Lösung sind, sondern wir sind halt einfach ein Baustein und wir nehmen mal zum Beispiel auch keine Kunden auf, die nicht irgendwie schon einen funktionierenden Vertriebsprozess haben, einen anderen. Mehrere Anzeichen, Performance Marketing ist eine weitere Säule, auf dem dein Unternehmen steht, aber es sollte niemals die Hauptsäule sein. Vielleicht für eine kurze Zeit, aber grundsätzlich sollte es niemals die Hauptsäule sein. Pulse Founders: Ja, verständlich. Klingt gut. Wenn wir uns dann nochmal die Kanäle anschauen, also sind es von der Positionierung in die Kanäle und die Marketingstrategie gekommen, da ist es tatsächlich so, dass wahrscheinlich die brennste Frage für jeden Gründer und für jeden Unternehmer ist, welcher Marketingkanal funktioniert für mich denn eigentlich am besten. Das natürlich sehr schwer zu unterscheiden zwischen B2B und B2C-Geschäft. wo würdest du sagen, denn so heutzutage hat sich die Kanäle mit denen ihr am meisten Erfolge erzählt? Tolga Nur Ton: ganz klar. Also Google hat damals sehr, sehr gut funktioniert. das größte Problem heute im Marketing ist, dass es so einfach geworden ist. Jeder Dolly kann Anzeigen erstellen und schalten und Leads generieren. Aber kaum jemand schafft das aus diesen Leads Anfragen, seriöse Anfragen, Geld zu erwirtschaften. Marketing ist sehr einfach geworden. Und weil es so einfach geworden ist, ist vor allem so eine Plattform wie Google extremst attraktiv geworden. Da hast du mir gesagt, hast ein paar Keywords, chat-GPD gibt dir das alles vor, zeigt dir, wie du das optimieren kannst, usw. so fort. Die ganzen Texte werden geschrieben. Ist einfach nur noch ein Klicksystem in Google. Es sind halt einfach so viele Leute. Und ich sage immer, du wartest eigentlich, dass was passiert. Na ja, so im meisten Fall. Im meisten Fall. gibt auch Leute, die sind extremst erfolgreich damit, aber im meisten Fall. Meta. kannst sehr viel Geld verlieren. Aber da wo du auch sehr viel Geld verlierst, kannst du leider viel Geld gewinnen. Mit dem Meter hast du diese Macht. ⁓ musst nicht warten, dass jemand dich sucht. Du musst nicht warten, dass jemand dich klickt. Sondern du machst halt einfach eine Anzeige und entweder sie kommt an oder nicht. So entweder die funktioniert oder nicht. Und wenn sie nicht funktioniert, dann muss sie halt reingehen und analysieren anhand der KPIs, anhand des Feedbacks von den Leads und so weiter und so fort, was da nicht funktioniert und kannst du etwas machen. Aber Meta muss dein Geld ausgeben. Es ist nicht so wie Google, wo man so wartet und so, ne pass auf, ja, wenn der jetzt mal kommt und meinen Suchprozess sucht und klickt und so weiter und so fort. Natürlich hat auch Google inzwischen so Performance-Max und Display und so weiter und so fort, die in Meta ähnlich sind, da will ich jetzt gar nicht mehr drauf reingehen. Aber grundsätzlich, damit man das versteht. finde ich als Meter sehr, sehr, sehr, sehr spannend, weil sicher die ganze Welt ist auf Social Media. Also kannst du mir nicht erzählen, ich bekomme immer die Frage, ist meine Zielgruppe auf Social Media? Ja, ja, es gibt eine proaktivere Zielgruppe und eine, die vielleicht nicht so aktiv ist, aber deine Zielgruppe ist auf Social Media. Es gibt crazy CEOs, die wirklich so mit 100 Mitarbeitern und so was arbeiten, die du irgendwie anders erreichen musst als, keine Ahnung, den Durchschnittsmax dort draußen. Aber deine Zielgruppe ist auf Social Media. den richtigen Anzeigen willst du an die richtigen Leute rankommen. Das finde ich immer wieder erstaunlich, wie gut das funktionieren kann. Aber wie schlecht das auch funktionieren kann. wirklich. Die letzten Jahre haben wir so Switch gesehen, das Meta ist. Aber muss auf allen Plattformen Unser Ziel ist, dass ein Kunde zu uns kommt, dass wir eine Omnipotence schaffen. Finden einen Kanal. irgendwo an, da gab es Google, YouTube, TikTok, Meta, LinkedIn. LinkedIn würde ich nicht empfehlen, aber das ist eine andere Geschichte. Finde einfach einen Kanal, für dich funktioniert. Steck dir Geld rein und nimm noch weitere Solden, weitere Kanäle mit dazu, weil wenn du eine Zirkus für dich überall siehst, Hashtag, Omnipresent oder wie auch immer du das frame möchtest, dann entsteht so eine krasse Vertrauenswirkung. Die Leute haben das Gefühl, du bist überall und du bist allgegenwärtig und mächtig und haben einfach so eine Ehrfurcht, sie entwickeln, wenn sie dich halt einfach überall sehen und du es halt einfach richtig machst. Deswegen ist das Ziel, auf allen Plattformen zu sein. Wir sind auf allen Plattformen, die größten Kunden, die dies wirklich sehr, sehr weit schaffen und da einen geilen Verkaufsprozess haben, da gut und liquid mit ihren, sag ich mal, umgehen, die können dann am Ende des Tages in weitere bzw. mehrere Kanäle investieren und das ist dann halt das große Ziel, dass man auf allen Kanälen ist. Pulse Founders: Das ist wirklich spannend, weil ich habe vor ein paar Wochen mit einem Unternehmer aus München gesprochen, der sich genau damit beschäftigt hat. Da er sich angeschaut, wer ist eigentlich meine Zielgruppe, wen möchte ich eigentlich erreichen. Das heißt, er war da schon relativ weit fortgeschritten. Er hat dann gesagt, na ja, ich bin im B2B-Bereich unterwegs und meine Kunden sind eigentlich eher die Abteilungsleiter, die C-Level-Positionen bei großen Bauunternehmen und hat die Vermutungen in den Raum gestellt, dass die ja in der Regel nicht bei Meta unterwegs sind. Da hat sich am Ende herausgestellt, dass es das Gegenteil der Fall war. Denn auch die Personen sind bei Facebook, Instagram, anderen Plattformen unterwegs, worüber man sie adressieren kann. Das Ende das, was du beschreibst. Tolga Nur Ton: Auf jeden Fall. Verstehe mich nicht falsch. Wir hatten zum Beispiel auch so ein paar Anfragen von Leuten, irgendwie eine Zielgruppe haben wie Unternehmen, die Fuhrparks haben. Also wirklich so sehr, sehr viele Geschäftswegen und so weiter und so fort. Und die kannst du ja wirklich in einer Hand abzählen in Deutschland. gibt nicht so viele. Und ich sage den Leuten immer dasselbe. Nischige. wenn du so eine nischige und corporate Business Zielgruppe hast, dann mach Cold Calls. Mach Cold Calls. Aber auch Codecalls können unterstützt werden mit richtig geilem Weißt du, mit einem richtig geilen E-Mail Marketing und mit einer richtig geilen Landingpage, wo die Leute drauf klicken können, mit geilen Webinar durch den E-Mail Marketing und so weiter und so fort. Und also ich bin aufgewachsen in einem Markt, wo die Leute erzählen, hey, pass auf, du musst einen Buchfunnel machen, du musst einen Webinar Funnel machen, du musst einen Erstgesprächsfunnel machen, du musst einen weiter und so fort. Die Leute spielen sich gegeneinander aus und dann kommen Leute und Bewerber und sagen so ich weiß, soll ich das machen, dann bekomme ich das, dann soll ich das machen. So hey, egal was du machst, es wird funktionieren. Es gibt ein paar Sachen, die besser für dich funktionieren, es ein Sachen, die schlechter für dich funktionieren, aber grundsätzlich kannst du mit Sichtbarkeit und Reichweite kaum etwas falsch machen. Pulse Founders: klar. Das spielt so bisschen in die Marketingstrategie mit rein. Wenn wir uns die Kanäle und die Strategie nochmal anschauen, was würdest du sagen, warum ist Social Media alleine eben noch lange keine Marketingstrategie? Warum braucht man mehr als ein Social Media? Tolga Nur Ton: Wie genau meinst du das? Pulse Founders: Naja, also ich kann natürlich mich nur auf Social Media konzentrieren, aber die Strategie dahinter, also das was du beschreibst, eben viel umfänglicher, dass man eben verschiedene Funnel, verschiedene Kanäle adressiert und eben nicht nur Social Media macht, richtig? Tolga Nur Ton: irgendwo musst du anfangen. Social Media ist ein guter Punkt anzufangen, aber du darfst halt nicht stehen bleiben. Die meisten Leute, die ruhen sich aus und das ist auch ein großer Fehler. Ihr habt ja vorhin gefragt so, wo hört es auf? Es hört nie auf. Also wenn du da einmal anfängst, musst du Gas geben. Du kannst nicht einfach dann irgendwann sagen, pass auf, ich mach jetzt hier mal Cut und unsere Marketer haben einen Job. Die müssen dafür sorgen, dass du mehr Geld ausgibst. Und wenn du nicht mehr Geld ausgeben möchtest, also in Werbeanzeigen, gar nicht mal in uns, in Werbeanzeigen, dann wird es wahrscheinlich ein Problem geben. Weil warum solltest du nicht mehr Geld ausgeben, wenn es für dich gut funktioniert? Also irgendwo musst du anfangen und irgendwo. Für die einen macht es Sinn, wirklich 10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 100.000 Euro pro Meter auszugeben und dann erst die Plattform zu wechseln. Wir haben auch schon Kunden gehabt, die hatten mit ihrer Zielgruppe und ihrer Positionierung bei 10.000 Euro Werbebudget im Monat eigentlich schon ziemlich eine Kappe, also ein Cup. Und je näherst mal, du mehr Budget reingesteckt hast, sag ich mal von 10 auf 20.000 Euro gegangen bist, hast du eigentlich nur Leadpreise verdreifacht. Da macht es zum Beispiel Sinn bei solchen Beobachtungen einfach den Kanal zu wechseln, die Plattform zu wechseln, weil wahrscheinlich sind da nicht genug Leute da, die man erreichen kann auf einer Plattform. Und das sind so Sachen, man beobachten muss. Das so Sachen, die wir zum Beispiel beobachtet haben. Und wo wir dann proaktiv halt einfach da für den Kunden da die Entscheidung treffen. ja, es gibt Leute, für die macht ein Kanal Sinn, es gibt Leute, für die macht ein Lärrerkanal Sinn, aber grundsätzlich ist das große Ding ja, überall sichtbar sein, wo man Geld verdienen kann. Und das ist, wie gesagt, immer noch das Ziel Nummer eins, Geld verdienen. Kennet Kostmann: Hast Du Recht. Jetzt ist natürlich schon ein, zwei Mal der Begriff Performance Marketing gefallen. Ich hatte ganz am Anfang, als ich angefangen habe, mich mit dem Thema Marketing zu beschäftigen, das Problem, was ist denn überhaupt jetzt Performance Marketing? Was gehört dazu? Wo ist die Abgrenzung zu anderen Themen vielleicht auch? Jetzt wird es ja so im Volksmund eher als Ads schalten. Performance Marketing ist Ads schalten. Was würdest Du sagen, wie ist jetzt wirklich die Definition Performance Marketing? Was wird darunter verstanden? Und was gehört vielleicht auch nicht dazu? Tolga Nur Ton: grundsätzlich steckt es ja eigentlich schon in ⁓ Namen, in der Begriffe der Trend Performance. Es geht rein ⁓ Performance. Performance Marketing ist für mich persönlich, also jeder kann natürlich die Definition für sich selbst herausfinden, aber was bedeutet Performance Marketing für mich ist dieses ganze Thema Skalierung. Also Performance Marketing bedeutet für mich wirklich da, das meiste aus seinem Geld rauszuholen, Performance zu haben. voranzukommen. Das ist es eigentlich. Kennet Kostmann: Also Performance Marketing würdest du sagen ist eigentlich der komplette Kanal von Ads schalten, aber auch diese Lids in Geld umwandeln. Am Ende des Tages gehört auch noch zu Performance Marketing. Tolga Nur Ton: Genau, also Performance Marketing ist halt Push Marketing. Wir haben ja Push- und Pull-Marketing grundsätzlich. Pull-Marketing ist ja die Sogwirkung, die man erzeugt. Einfach als Beispiel, wenn du auf Instagram bist und irgendwelche Videos drehst und die organisch einfach hochlade, ist jetzt ohne Geld rein zu pushen, dann ist es halt, sag ich mal, Pull-Marketing, Performance ist wirklich alles, wo du Geld rein pushst. Das ist so Performance. das, was für mich Performance Marketing ausmacht und definiert. Kennet Kostmann: haben wir natürlich viele Startups logischerweise auch. Was würde ich so sagen? Muss ein Startup vorbereiten, bevor er anfängt mit Performance Marketing. Wenn jetzt jemand sagt, ich habe Bock auf Performance Marketing, welche Schritte muss ich vorher irgendwie einleiten, damit das funktionieren kann am Ende des Tages? Tolga Nur Ton: Du willst failen. Du kannst nicht alles richtig machen. Du kannst nicht die perfekte Agentur finden. Du kannst nicht die perfekte Strategie finden. Du musst dich darauf einstellen, dass du versagen wirst. Die meisten Leute wollen hören, hey, pass auf, das ist Schritt 1, das ist Schritt 2, aber Schritt 1 ist einfach anzufangen. Ob du jetzt selber irgendwie mal dich dazu entscheidest, 2, 3, 4, 500 Euro in Hand zu nehmen, dann irgendwie in Werbung reinzustecken. Und dann zu gucken, hey, pass auf, wo sind eigentlich meine persönlichen Engpässe? Was kann ich nicht und was kann ich? Der eine hat Probleme in der Technik, der andere hat Probleme in den Creatives, der andere hat komplett gar keine Ahnung, was er da macht. Wichtig ist einfach anzufangen. Du wirst versagen. Und für mich persönlich, wenn ich jetzt zum Beispiel ein Startup wäre, und ein Startup ist ja wirklich so ein Weiterbegriff, so was für ein Startup bist du, weißt Und hast du Venture Capital oder halt ohne hast du Geld oder halt kein Geld, weißt du? Aber grundsätzlich, egal was, ich würde erstmal... erstmal ein Ziel setzen. Was ist mein Ziel? Anfragen generieren. Wie generiere ich Anfragen? Ich muss irgendwo sichtbar sein, muss irgendwie eine Struktur und ein System bauen, das für Anfragen sorgt. Baue das System im besten Willen und stecke einfach mal Geld rein und gucke, wo du versagst. Noch mal kurz zurück auf die Geschichte, wo ich nach Berlin kam und dann diese Person kennengelernt habe, die mir das ganze Engpass-System vorgestellt hat. Das ist ja das, was mich so beeindruckt hat. dass man für jedes Problem eine Lösung finden kann. Das heißt, du steckst da irgendwie Geld rein. den einen, bei dem einen wird das Budget gar nicht mal ausgegeben, weißt du. Bei dem anderen landen irgendwie seltsam komische Anfragen aus aller Welt mit irgendwelchen Telefonnummern aus Afrika und Indien, Pakistan oder sonst etwas. Der andere hat irgendwie zu hohe Liedpreise, weißt du. Bei dem anderen werden die Anzeigen angezeigt. Du willst das ja. Ich würde den Leuten immer empfehlen, ein 100 Euro reinzustecken, um Gefühl dafür zu bekommen. Bevor du Sachen abgibst, musst du ja wissen, was du abgibst. Das so wichtig, was die Leute unterschätzen. Ich empfehle den Leuten immer, dass sie sich schon mit Marketing beschäftigen sollen, wenn sie beispielsweise eine Agentur suchen. beispielsweise, lasst ihr entweder von mir klären, was wir da machen und versteht es wirklich bis ins Kern oder macht es vielleicht erst mal kurz selber und dass man irgendwie so ein Gefühl dafür bekommt. Also was ist der beste Schritt einfach anzufangen? Pulse Founders: Yes! Und was würdest du sagen, wenn ein Startup heute nur 1000€ Marketingbudget hätte? Wie würdest du es investieren? Tolga Nur Ton: 1000 Euro Marketingbudget hättest. Es kommt natürlich darauf an, was diese Start-up macht und was die Zielgruppe ist. grundsätzlich würde ich das wirklich in Mieterwerbeanzeigen packen. Und zwar ich selbst. Ich würde niemanden dazu holen, Marktwerturen und sowas. Gar nicht mehr gedacht. Ich mir überlegen, kann ich Geld überhaupt ausgeben? Und dann würde ich vielleicht mal irgendwie so in den Chat-GPT gehen und fragen so, hey, pass auf, ich habe hier diese CLC-Gruppe und ich habe hier dieses Produkt und ich möchte 1000 Euro in Meta-Werbeanzeigen reinstecken, gebe mir mal irgendwie so einen Text und dann würde ich tatsächlich auf ein Liedformular in Meta, in das Liedformular einfach das Geld reinstecken und dann würde ich tatsächlich einfach die Dienstleistung anbieten. Ich würde gar nicht mal zu kreativ werden. So angenommen, bist jetzt zum Beispiel in einer Autowerkstatt. gibt natürlich die Möglichkeit, jetzt super kreativ zu werden oder du sagst halt einfach, ich bin Autowerkstatt und ich repariere ein Auto. So, angenommen du bist jetzt beispielsweise, mir ein Beispiel, gib mir irgendein Unternehmen. Pulse Founders: Reinigungsservice. Tolga Nur Ton: ein bisschen Reinigungsservice. Und dann würde ich halt irgendwie einfach eine Werbung haben, steht Reinigungsservice, jetzt buchen und gucken wie weit mich das bringt. Pulse Founders: Du würdest also auf den Ads-Band gehen. Ja, okay, verstanden. Ja, perfekt. Das ist eigentlich die super Überleitung zum Budget insgesamt. Wenn du jetzt das klassische Start-up anschaust, normales Wachstum, kein Hyperscaling, tatsächlich irgendwie ein normales, organisches Wachstum. Was würdest du sagen, wie viel Marketingbudget sollte so Start-up tatsächlich einplanen? Tolga Nur Ton: ich sag's mal so, unter 2.000 bis 2.500 Euro sollte man sowieso nie in Marketing reinstarten, beziehungsweise nicht mit einem externen Dienstleister arbeiten, dann macht das erst mal selbst, wie gesagt. So ein Start-up sollte schon so mit 3.500 bis 5.000 Euro reingehen, dann hast du einerseits natürlich Budget, sag ich mal, für die Werbeanzeigen, dann halt auch für die meisten guten Dienstleister, sag ich mal, und Du kannst halt einfach, kommst halt auch schneller an Ergebnisse und an Klicks und an Leads und dann halt einfach schnell Entscheidungen zu treffen. Alles und runter. nicht so viel Sinn. Und dann sky's the limit. Pulse Founders: Verstanden, Heißt also, würdest bis zu dieser magischen Grenze von 2.500 Euro sagen, mach's lieber selber, beschäftige dich damit, überleg dir, wie du dieses Geld direkt in die Hand nehmen kannst, in den Netz zu investieren. Da drunter und da drüber würdest du sagen, okay, Marketingagentur wie euch zum Beispiel oder eben eine andere Agentur, dann zu professionalisieren, ⁓ dann wirklich Output zu erzeugen. ⁓ Tolga Nur Ton: Ahem. Ja. Oder Freelancer oder sonst irgendetwas. Du solltest schon in der Lage sein, ich sag auch, über die nächsten drei Monate solltest du halt mindestens ein Budget von irgendwie so 2000 Euro einplanen können, damit es überhaupt Sinn macht, da irgendwie reinzustarten. Wenn du das Geld nicht hast und wenn du Angst hast, zu verlieren, dann solltest du es halt auch nicht Kennet Kostmann: haben wir oder stellen wir auch immer wieder fest, dass viele Startups komplett auf rein auf Performance-Ads setzen. Was würdest du aus deiner Sicht sagen, kann das irgendwann zum Problem führen, alleine nur auf den Kanal zu setzen und wenn ja warum? Tolga Nur Ton: Das heißt, die Reinhold Performance Ads für ⁓ welches Ziel zu erreichen. Pulse Founders: Beispielsweise nicht mal eine Website. Die haben ja nicht mal eine Website, sondern schalten halt einfach Ads ohne nachgelagerten Funnel dahinter. Tolga Nur Ton: Okay, also die schalten nur Werbeanzeigen. Auf was? Mit welchem Ziel? Pulse Founders: Genau, rein Perform-Set. Peter. Ja, genau das ist der Punkt. Tolga Nur Ton: meinst, du liest dir irgendwelche Reels auf Instagram boosten? Du bist vollidiot. Entschuldigung, dann hast du das ganze System nicht verstanden. Was erhoffst du, dass irgendjemand dieses Reel sieht und was soll dann passieren? Deswegen sag ich, es fängt alles irgendwie mit dem Ziel an. Ja, natürlich. Du musst die Leute führen. Die Leute müssen geführt werden. Kennet Kostmann: Beispiel. Tolga Nur Ton: Also es muss einfach sein heutzutage, egal in welcher Niedrübe du bist. musst die Leute wirklich führen. Du musst dir vorstellen, wenn du auf ein Meter und halbes unterwegs bist, die Leute scrollen durch irgendwelche interessanten Videos und so weiter und so fort. Und dann kommst du mit deiner Dienstleistung und willst was von dem. besten Fall willst du davon, dass er sich mit dir beschäftigt. Und je nachdem, wie viel Budget du hast, je nachdem, welche Zielgruppe du hast, gibt es natürlich auch Werbeanzeigen, die auch nichts wollen. Aber Grundsätzlich, wenn du jetzt ein Start-up bist und dich dazu entschieden hast, Werbeanzeigen zu schalten, nehme ich an, dass es daran liegt, dass du Geld verdienen möchtest. Und wenn du Geld verdienen möchtest, nehme ich an, dass dein Ziel ist, den Werbeanzeigen Anfragen zu generieren. Und wenn du Anfragen generieren möchtest, dann solltest du natürlich wissen, dass es Sinn macht, auch Werbeanzeigen zu schalten, die auf Anfragen gehen und den Leuten natürlich halt auch ein Mechanismus oder ein System zu geben. wo Sie Ihre Kontaktdaten hinterlassen können und auch natürlich wollen. Und das ist das, was wir den ganzen Tag machen. Kennet Kostmann: ... Also ich glaube es ist klar geworden, dass am Ende des Tages alle Zahnräder so bisschen zusammen spielen müssen. ich meine, ich kann der beste Vertriebler sein, wenn ich eine scheiß Ad habe, dann bringt mir das auch nichts, die kann Leads generiert. Wenn ich die beste Werbeanzeige habe, mir das nichts, wenn ich die Leads nicht abarbeiten kann am Ende des Tages. Jetzt hatten wir letzte Woche das Thema Branding. Wie würdest du sagen, wie wichtig ist ein gutes Branding für das Thema Performance Marketing oder wie spielen die beiden Punkte vielleicht auch so bisschen zusammen? Tolga Nur Ton: Ich würde sagen erstmal gar nicht. Also das jeder natürlich was anderes sagen, aber... Also wenn du gute Ads hast und... Also ja, Performance Anfragen generieren. So was wollen die Leute? So ein gutes Branding wird jetzt nicht dafür sorgen, dass sich jemand bei dir jetzt einträgt, sondern so ein vertrauensvolles System und vertrauensvolle Seite und so weiter und so fort ist ja auch ein Teil Branding. Aber was, müsste vielleicht mal irgendwie definieren, was genau du mit Branding meinst, was genau Branding ist. Die meisten Leute brauchen, denken jetzt, sie brauchen irgendwie Logo ⁓ so Farben, krassesten Websites und weiter und so fort. Also was meinst du? Kennet Kostmann: eher im zweiten oder dritten Step. Also wenn ich schon Werbeanzeigen geschaltet habe, darüber schon Geld verdiene oder die vernünftig umsetzen kann. Frage ist eher so gemeint, kann es ein Hebel sein, richtig geiles Branding aufzubauen, den Output quasi noch so bisschen zu pushen von den Werbeanzeigen und dem Zeltprozess am Ende des Tages? Oder würdest du sagen, nee, ein Branding ist zwar schön und gut, sieht toll aus, macht für die Marke irgendwie Sinn? Aber jetzt zum Thema Performance Marketing ist es kein Pusher in dem Sinne. Tolga Nur Ton: Ja, also Branding erst ab, also es ist Schritt 7 von 100, also es ist schon wichtig, ein geiles Branding zu haben. sagen halt, also wir sagen bei uns tatsächlich, du bist unenttastbar. So wenn wir Leute skalieren und sie auf mehreren Plattformen sind, es ist tatsächlich sehr, wichtig, dass sie überall sehr professionell und vertraut auftreten. Aber ab einem gewissen Werbeanzeigen bittet, oder eine gewisse Größe, eine gewisse Kundenanzahl, eine gewisse Mitarbeiteranzahl. Wenn du jetzt irgendwie so gerade so bisschen anfangst und vielleicht sogar ein One-Man- oder Two-Man-Show oder so was bist, dann brauchst du dir über Branding sowas überhaupt keine Gedanken machen. Klar hilft das. Absolut. Also absolut. Es hilft natürlich da irgendwie, wenn die Leute irgendwie ins Research-Reihe gehen und so weiter und so fort, dass man da irgendwie gut dasteht und da irgendwie keine Fragen aufkommen. sondern eine Bewertung hat, dass man eine solide Webseite und sowas hat. Aber grundsätzlich kannst du auch ohne anfangen. Leute fragen uns zum Beispiel, Leute, wenn wir jetzt mit Werbeanzeigen auf Instagram anfangen, wie wichtig ist, sage ich mal, der Instagram-Kanal? Das ist ja auch eine Art von Branding. Wie wichtig ist, dass da Videos drauf sind, dass da Fotos drauf sind? Maximal 10 Prozent der Leute, die deine Werbeanzeige sehen, werden auf diesen Instagram-Kanal draufgucken. Wenn du wirklich einen guten Funnel baust und einen guten Sales Cycle hast, werden die Leute sich weder mit deiner Webseite noch mit deinem Instagram-Kanal beschäftigen. Es gibt, wenn man sich die Farbmodelle anschaut, die verschiedenen Menschen-Typen, eine Art blaue Zielgruppe, setzt tatsächlich, das ist analytische Zielgruppe, die machte eben Research und checkt alle Packlinks von dir. Die wird es natürlich eher mit einem Branding bekommen. Die gelbe Zielgruppe, sag ich mal, eine rote Zielgruppe, sehr, schnell reagiert, die kommst du halt auch ohne. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das nicht so wichtig ist am Anfang. Aber natürlich, wie gesagt, wenn man Zeit hat und Geld hat, da rein zu investieren, bevor Performance Marketing, dann sollte man das machen. Aber wenn man, sag ich mal, jetzt überhaupt irgendwie Anfragen gewinnen möchte und irgendwie so darum geht einfach, Neukunden zu gewinnen, damit Branding da nicht wirklich helfen. Pulse Founders: Gibt es Marken oder Firmen, wo du sagen würdest, hey, das ist wirklich Leuchtturm-Projekt, die haben wirklich eine super Marke und die machen super Performance-Marketing? Jetzt unabhängig von eurem Kundenkreis. Tolga Nur Ton: Ja, alle, du kennst, Nein, was? the fuck? Sobald du kommst, dass ich einfach nur unser Kundenkreis da nenne. Ich kann dir gar nicht viel dazu sagen. was? des Marken. Grundsätzlich... ⁓ Pulse Founders: Wahrscheinlich die, man ohnehin kennt, weil das sind die, ohnehin im Präsenz sind, richtig? Tolga Nur Ton: Ich mag halt Name Dropping nicht so ganz, aber grundsätzlich... Marken kennst du und warum kennst du sie? Frag ich das mal. ⁓ Pulse Founders: Genau, also ich würde da pauschal irgendwie an Apple denken, wobei Apple sich wahrscheinlich kein Performance-Marketing mehr leisten muss. Die sind wahrscheinlich so omnipräsent, dass sie das gar nicht mehr machen. Aber wenn ich halt jetzt so an ein Leuchtturmprojekt in dem Segment denke, sind es wahrscheinlich genau die, die einem ohnehin irgendwo bei Meta über den Weg laufen und sowieso im Gedächtnis sind, oder? Tolga Nur Ton: Ja, ich finde es tatsächlich sehr, sehr, sehr spannend, wie schnell das alles gehen kann. Wenn du richtiges Marketing, Reichweite, Sichtbarkeit und sowas hast. Wenn du dir zum Beispiel den amerikanischen Markt anschaust, zum Beispiel die Paul Brüder, Morgan Paul, mit den ganzen Energy Drinks jetzt ohne Name Dropping, das was die geschafft haben. So früher war das irgendwie Monster und Red Bull. Und auf einmal kommen diese zwei TikTok und Internet cringen Jungs da irgendwie, die sich eine extrem krasse Reichweite irgendwie aufbauen und hauen dann auf einmal irgendwie Prime raus, was die Leute auf einmal kennen. Digga, wie lange gibt's das denn? Facke ich mal, da schau mal zum Beispiel MrBeast an. Auch irgendwie irgendwo angefangen, Reichweite aufgebaut und Sichtbarkeit aufgebaut und so weiter und so fort und als auf einmal hat er einen sehr, bekannten Riegel da irgendwie. oder was auch immer irgendwie in Amerika rausgehauen. ich habe jetzt einen deutschen Markt, und es gibt wahrscheinlich auch geile Sachen, aber grundsätzlich denken die Leute tatsächlich immer, dass sie zu klein sind und dass sie das alles nicht erreichen können. Digga, einfach mal bei diesem Logan Paul Beispiel drei. Das war nichts, Digga. Das irgendwo wirklich, als hatten irgendwelche YouTube-Videos und sowas angefangen, sich eine Reichweite aufgebaut, und jetzt hat irgendwie die Energy Drinks und so was draußen. die mindestens so bekannt sind wie Fucking Red Bull bei einer gewissen Zielgruppe. Und die Leute überschätzen, was sie in einem Jahr machen können und was sie in zehn Jahren machen Pulse Founders: spielt ja auch so bisschen damit rein, dass wir in Deutschland eigentlich gar nicht so diese Personal Brands pushen. Ich weiß, dass in Amerika gibt es tatsächlich etliche Ads, zu denen Ads geschaltet werden zu Personen, ⁓ ohne im ersten Schritt tatsächlich einen Absatzgedanken zu haben. Du wirst nicht diesen direkten Verkaufsfunnel haben, sondern da geht es wirklich darum, die Reichweite zu steigern und so die Präsenz auf Social Media zu steigern. Das gibt es in Deutschland fast überhaupt nicht. Tolga Nur Ton: Ja, wir haben zum Beispiel, sobald wir so wirklich in der Skalierungstufe sind bei einem Kunden, wo es halt nicht mehr irgendwie so ein paar tausend Euro geht, sondern irgendwie so 10, 20, 30, 40 tausend Euro Werbebudget geht, geht es nicht mehr darum, irgendwie nur Anfragen zu generieren. Es geht auch darum, lustige Werbeanzeigen zu machen, inspirierende Werbeanzeigen zu machen, die nur auf Sichtbarkeit und Reichweite geht. Es geht darum, eine Zielgruppe zu aktivieren. Weißt du, es geht darum, an morgen zu denken. und nicht nur irgendwie sein Geld irgendwie reinsteckt, auf Performance-Base sind es uns weiter und so fort. Wir haben so geile Projekte gehabt, wirklich. Und haben immer noch so geile Projekte, die... Wo ich immer noch selbst erstaunt bin, dass wenn ich manchmal so in Verkaufsgespräche bin und die Leute wirklich irgendwie dann, ich die Projekte vorhin schon sagen, das war ihr. Und es sind nicht immer die größten Projekte mit dem meisten Geld, weißt du. Wir haben zum Beispiel gerade so angefangen, so eine Art Paddle Camp zu vermarkten. Paddle sehr, sehr nischig. Ich kenne das wahrscheinlich auch, in diesen scheiß Glaskasten kann man da wirklich richtig viel Spaß haben, baden hin und her schießen mit deinen Kollegen. Wir haben da so angefangen, Werbeanflagen zu drehen. Wir sind nach Spanien geflogen, in die Villa und haben da natürlich Pool, Strand, alles mögliche mitgenommen, weil wir halt irgendwelche Pedalcamps in Spanien, vermarktet haben. Auf jeden Fall bin ich da in Verkaufsgesprächen drin, auf einmal und zacke natürlich ein paar. Projekte ist sehr geil, so wenn jemand aus dem Lifestyle Bereich kommt, dann zeige ich natürlich ein Lifestyle Projekt, wie zum Beispiel das Paddle Camp Dings dann. die einen Zeitraum hatten, die haben jetzt gerade angefangen, die hatten ein Budget von 1500 Euro Werbeanzeigenbudget im Monat. Weißt du? Dann sagt die Person mir einfach, boah, das habe ich gesehen, das Video kenne ich, das war richtig geil, da habe ich mich angemeldet. Und da auch nochmal kennst du deine Fragen mit dem ganzen nischigen Thema und so weiter und so fort, bla bla bla. Es gibt nicht die perfekte Antwort. Aber Bei Gott, wenn ich heute eine Sache mitgeben kann, alles möglich ist. Weißt du? Wir haben aus nichts etwas werden gesehen. Wir haben wirklich Coaches gehabt, die kamen so mit 40.000, 50.000 Euro Monatsumsatz auf uns zu, was schon sehr beeindruckend ist, wo wir innerhalb von drei Monaten auf 300.000 Euro geschossen sind, dann auf sechs Monate noch 600.000 Euro geschossen sind, dann sieben Monate, äh, sieben Monate und das erste Mal die Miogrenzen und so was geknackt haben. Der war natürlich am richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort und ist natürlich nicht für jeden möglich, es ist so crazy, was alles möglich ist, wenn man da einfach Gas gibt und nicht aufhört und unterschätzt nicht Reichweite und Sichtbarkeit. Unterschätzt das einfach nicht. Egal ob Performance, Marketing, egal ob irgendwelche Reals, egal ob du irgendwie door to door an irgendwelchen Türen klopfst und alle 10 Minuten bei jemandem sichtbar bist. Egal ob du irgendwie, egal was du machst, unterschätzt Reichweite und Sichtbarkeit nicht. Und Performance Marketing, wenn du es richtig machst, die beste Möglichkeit, mit Geld dir das einzukaufen. Pulse Founders: Hm? Ja, das ist ja so bisschen die Überleitung zu dem größten Thema, das uns aktuell beschäftigt, nämlich KI. jetzt passiert insbesondere im Marketingbereich ja gerade wahnsinnig viel. Man kann plötzlich tolle Texte per KI schreiben lassen, man kann sich die Website SEO und geo optimieren lassen und und und und. Was ist deine Einschätzung? Wie verändert KI das Marketing aktuell? Tolga Nur Ton: Ja, ich hatte das ja vorhin gesagt, so im positiven Sinne. Jeder kann auf einmal irgendwie Marketing machen. Im negativen Sinne, jeder kann auf einmal Marketing machen. es reicht, leicht einfache Inhalte reichen halt einfach nicht mehr aus, ⁓ dieses Spiel Marketing Performance Marketing Spiel zu gewinnen. Es reicht halt einfach nicht mehr aus. Und was ich so geil finde, ist tatsächlich, dass kreatives Marketing wieder zurückkommt. Kennt ihr, also wenn du mich fragst, also So Bud Light und Skittles Werbung von damals. waren so meine Dinge. Weißt du, damals auf YouTube, du auf My Video dann mal runtergerufen und gescolt bist, gab es immer diese ganzen lustigen Videos auf Galileo, keine Ahnung, nicht Galileo, was auch immer. Auf jeden Fall, wo dann irgendwie... Kennt ihr die Werbung, wo der eine irgendwie so ein Bud Light hat, Hund geht zum Scheiß, geht die Kasten, holt so ein Bier raus und bringt es dem Typen? Und dann so, was kann dein Hund? Und dann pfeift er einmal und dann läuft dieser Hund zu dem Typen, der das Bier in Hand hat und beißt in die Eier und der schmeißt es und dann fängt der andere, das kann mein Hund so. Dieses Marketing kommt wieder und ich find's so geil. Ich find's so geil, dass man wieder kreativ werden muss. Das ist genau das, was wir so richtig geil machen für unsere Kunden. Das finde ich halt sehr, spannend. Aber dafür können halt einfach kleine Dienstleister jetzt nicht so das größte Budget haben und einfach so. lokaleren Angebote, die können dafür halt sehr, schnell und sehr einfach Marketing machen. Das hilft so beim KI-Thema. Das ist wichtig zuzufügen. KI. wird eine große Chance sein für wenige und wird ein sehr großer Peni die erst sein für viele. Man muss sehr aufpassen, entweder du nutzt das für dich, entweder du gehst mit der Zeit oder du gehst mit der Zeit. wird immer schwieriger, wo es zu fassen. Es wird immer teurer, wo es zu fassen. Das ist wie Bitcoin. Also jetzt vielleicht schlechtes Beispiel für jetzt. Das Scheiß ist gesunken, Digga. Ich hab fucking viel Geld verloren, aber das ist ein anderes Thema. Wer jetzt nicht anfängt, im Arsch. Und ich wünsche dir es wäre nicht so, wirklich. Es geht gar nicht darum, dass das meine Dienstleistung ist. Aber es ist so. Wenn du jetzt nicht anfängst, dann bist du im Arsch, weil andere Leute tun es. Und ich muss dir nicht sagen, was gewesen wäre für alle Leute, sage ich mal, die länger schon Unternehmen haben, wenn du vor zehn Jahren im Marketing angefangen hättest. Vor 20 Jahren. Damals waren es irgendwelche Websites. Also, ja, im Lang- Internexistier und so was. Aber damals war es 10, 20 Jahre, man hat seine fucking Website und damit hast angefangen. Und dann kam mal der Social Media Booth. So, Social Media Marketing. Digga, dort ist CPM-Preise von 50 Cent. Jetzt bist du bei CPM-Preisen von 50 bis 100 Euro. Und das wird sich in der Zukunft nicht erinnern. Also wirklich, wenn du jetzt nicht anfängst, es wird nur noch teurer. Entweder du findest jetzt eine Möglichkeit, entweder du kneifst die Arschbacken zusammen, steckst da Selbstgeld rein, suchst jemanden, bildest jemanden, was auch immer. Und versuchst einen Weg zu finden, damit Geld zu machen. Oder nicht. Aber wenn du es nicht tust, dann bist du im Arsch. Weil alle Leute es tun. Das Leben ist unfair. Du musst halt einfach mitspielen. Weil wenn du es nicht tust, dann ist es im Arsch. Also meine Zukunftsprognose ist, du bist im Arsch. Wir sind alle im Arsch. Und deswegen fangt er jetzt an, egal was du machst. Pulse Founders: Okay, perfekt. Das war ja schon mal ein relativ guter Umriss. Vielleicht noch eine Abschlussfrage. Wenn du heute einen Startup gründen würdest, wie würdest du das Marketing für die nächsten sechs Monate aufbauen? Tolga Nur Ton: Also ich würde auf jeden Fall, wenn ich heute einen Startup gründen würde, also Startup, was ist das Wichtigste? Tempo, tempo, tempo, Zeit und Geld. Also ich würde tatsächlich Marketing-Strategien bauen, die jetzt funktionieren. Also nicht auf irgendwelche Webinar-Funnels oder sowas, die man irgendwie so vier, fünf Wochen vorbereitet und dann, die man dann schaltet und gibt es ein langes Zeitzeichen und so weiter und so fort, sondern Angebot, Anfrage, Angebot, Anfrage. würde darauf optimieren. Ich würde schauen, wie kriege ich jeden Tag Anfragen. So und ähm. Dafür würde ich halt ein Erstgespräch von den Born und dann natürlich halt auch irgendwie einen zweiten Standbein mit Keiter Quiz. Ob ich jetzt Instagram Nachrichten, Linken Nachrichten, Leuteanrufe, E-Mail, Adwetch betreibe und so weiter und so fort. Das würde ich auch als Standbein nehmen. Meine einzige Aufgabe wäre, wenn ich jetzt heute einen Startup aufbauen würde, wie schaffe ich es, wirklich 1000 Leute 1000 Kontaktpunkte zu haben, entweder mit Geld oder halt irgendwie manuell und dann halt Anfragen noch zu senden, Leute zu schreiben. Wie schaffe ich es? Termine und Settinggespräche und Salesgespräche zu generieren. Das tatsächlich auf Full Tempo. Das heißt, nächsten sechs Monate würde ich eine komplette Zeit in, sag ich mal, den Vertrieb reinstecken. Pulse Founders: Perfekt. Tolga Nur Ton: Ja, also grundsätzlich, ähm, we go off GmbH. Also entweder wir erreichen dich mit unseren Werbeanzeigen oder du googlst uns halt einfach. Bitte schreib uns nicht auf Instagram. Ähm, also im besten Fall halt wirklich über die Website oder so etwas. Alle anderen Anfragen gehen irgendwie unter. Das war die zweite Frage. Also grundsätzlich Dienstleister, wenn du ein ganz klares Problem löst. Also ich sage es mal so, wir arbeiten gerne mit Leuten zusammen, die ein Vertriebsteam haben bzw. selber sehr gut im Vertrieb sind und da sich nicht zu schade sind, sage ich mal, Geld ins Marketing zu investieren. Und das hat einfach, sage ich mal, vielleicht sogar ein höherpreisiges Produkt haben. jetzt nicht irgendwie so mit, pass auf, ich verkaufe für 100, 200 Euro irgendwelche Videokurse, sondern schon so ab 1000 Euro, irgendwelche Dienstleistungen, 200.000, 10.000 bis 20.000 Euro, können wir das auf jeden Fall sehr, gut vermarkten und haben die Strategien mit einem guten Selbsthandel, die gut funktionieren. Pulse Founders: Perfekt. Tolga, vielen Dank für deine Zeit. Ich denke, wir haben da einen super Rundumriss ⁓ das ganze Thema Marketing, Performance Marketing und To Do's. Von daher, vielen Dank für deine Zeit. Falls die Gründer und Unternehmer dich erreichen wollen, verlinken wir das Ganze natürlich auch nochmal in unserem Memberspot Account, sodass wir da auf jeden Fall den Austausch möglich machen können. Tolga Nur Ton: Nice, vielen Dank euch, falls da irgendwelche Fragen sind. Brotereingespräch. Pulse Founders: Alles klar. Dann vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Tolga Nur Ton: Peace out, was auch immer.