Pulse Founders: Hallo zusammen, herzlich willkommen zu einer neuen Folge der PULS Founder Sessions. Heute haben wir den Julian Gottge mit dabei. Julian selbst ist Gründer und Unternehmer, hat die Firma Blink mitgegründet mit dem Schwerpunkt, dass jetzt eben neuerdings auch die Sichtbarkeit in LLM Modellen mit integriert werden kann und darüber entsprechend doch das KI Zeitalter sehr, sehr stark für die Unternehmen mit eingeläutet werden können. Julian, so zwei, drei Wörter zu dir. Werden sicherlich nicht verkehrt. Wer bist du, wo kommst du her und wie sind wir zusammengekommen? Julian Gottke: Jawoll, grüßt euch, schön, ich da sein darf. Hi in die Runde, ich bin Julian, wie du richtig gesagt hast. Gründer von Blink, bin im Marketing PR, sag mal, groß geworden. Hab in Dublin mein Master in Digital Marketing gemacht, dann zu einem Start-up in Köln, hab da das Marketing PR-Team aufgebaut, geleitet und dann irgendwie ins Freelancen gestolpert für ein paar Jahre. Da hab ich Kunden betreut wie Volt, Klarna, Bubble, habe mit einer Agentur sehr eng zusammengearbeitet und dann ist daraus die Idee einer Software entstanden, weil wir irgendwie gesehen haben, dass der Software-Toolmarkt nicht so wirklich das abdeckt, wie man per unseres Erachtens gut macht. Und dann haben wir Blink gegründet, Und Blink ist im Prinzip eine, oder startete mit einer Suchmaschine für Journalistinnen, für Podcast-Hosts. Ich das kennst du sogar noch. Hast du auch mal genutzt. Und Ende letzten Jahres haben wir dann gesagt, wenn wir Sichtbarkeit ernsthaft denken wollen, ist natürlich nicht nur Sichtbarkeit in Medien relevant, sondern eben auch in Large-Language-Models. Und dadurch, dass PR oder Erwähnungen in der Presse und im Web generell so wichtig sind auch für etwa, für etwa, für, wie kann das Wort das in meinem Kopf, für Large-Language-Models, dementsprechend verbinden wir die zwei Welten PR und GIO miteinander und bieten ein Tool für Sichtbarkeit in Medien und Sichtbarkeit in LLMs. Pulse Founders: Das ist auch ein wahnsinnig spannendes Thema. In Zeiten der schnellen Pressemitteilung, die man mal kurz über ein LLR-Modell rausschießt, ist das sicherlich ein wahnsinnig spannender Ansatz. Wir haben da so richtig zwei Anknüpfungspunkte. Deinen Dublin-Aufenthalt. Du warst bisschen länger da als ich. Ich habe letztes Jahr zwei Monate in Dublin gelebt. Zu einer nicht so attraktiven Jahreszeit. daher Respekt, du das durch den ganzen Master durchgezogen hast. Du warst auch den ganzen Master da. Julian Gottke: Ach, cool. Ja, genau, der Master in Dublin, Vanuatu oder in UK, in Irland ist nur ein Jahr. Das war sehr viel stressiger als erwartet, ehrlich gesagt. Das war aber eine super, super, super schöne Zeit. Will ich nicht missen, würde ich es nochmal machen, I don't know. War auf jeden Fall schon sehr viel und sehr viel in der Uni gewesen, weil es halt alles so kondensiert auf einem Jahr ist und du die 120 Grad machen musst, aber es war eine super geile Zeit. Hab viele Freunde gefunden, viel gelernt und genau, es war schon sehr sehr schön da. Und irgendwie hatten wir auch nicht so schlechtes Wetter in dem Jahr. Pulse Founders: Das ist wirklich überraschend. Aber der zweite Ansatzpunkt ist, ich auf meiner unternehmerischen Reise natürlich auch relativ schnell mit dem Pressewunsch, vor allem, wenn ich in Kontakt getreten bin oder in Kontakt gekommen bin. Wir damals, und das war lange vor, vor Chetjibiti und Co. viele Themen hatten, die wir hätten adressieren können, aber es ist extrem schwer, überhaupt in die Presse zu kommen. Das führt so ein bisschen zu der Eingangsfrage. Wo siehst du Julian Gottke: Ja. Pulse Founders: tatsächlich den Unterschied zwischen den Unternehmen, die in die Presse wollen, zu den Unternehmen, die es nachher tatsächlich schaffen. Julian Gottke: Ja, einen Punkt vorab, den ich so unglaublich stark fand, in der Uni mal bei mir. Und der hat mich, glaube ich, auch so ganz persönlich zum PR-Bereich gebracht. Es war so ein Bild von unserem alten PR-Journalisten, äh Journalisten-PR, ähm... Lehrer, wie heißt man Lehrer in der Uni? Solange ist es schon her. Dozenten. Ja, genau, vom Professor. so ein alter Haudigen, war Pressesprecher von Ford damals und hat dann so ein Bild gezeigt. Bei Marketing sagst du ja selbst so bisschen von dir, ich bin der Stärkste und bei PR ist es ja eigentlich so, dass es jemand anderes über dich sagt. Und es hat natürlich nicht, dass Marketing jetzt nicht, also weniger wichtig ist, sondern es hat aber auf jeden Fall eine höhere Glaubwürdigkeit, wenn es ein anderer über dich berichtet. Irgendwie hat mich das so... fasziniert, dass ich immer versucht habe, PR mitzudenken. Und ehrlicherweise jetzt gerade kommt PR gerade über den Bereich LLMs und die ganze Sichtbarkeit, die wichtiger wird, wird PR wieder cooler. Wo ich PR gemacht habe, war das noch irgendwie so, hä, warum macht der jetzt PR? Ist ja total weird. Also wir wollen alles durchmessen können und so. Und das ist halt im PR-Bereich teilweise nicht der Fall. Kann man auch messen, aber ein bisschen anders als im Marketing. Also man kann nicht mit Journalisten sagen, hey, setzt man UTM-Link. Aber es ist auf jeden Fall ein großer Unterschied. Und ⁓ deine Frage zu beantworten, Firmen, die erfolgreich sind im PR, die verstehen, dass PR nicht gleich Marketing ist. Die verstehen, dass ein redaktioneller Beitrag kein Advertorial ist oder keine Anzeige ist, sondern ein redaktioneller Beitrag. Und die Unternehmen versuchen, natürlich irgendwie ihre Botschaft oder ihr Unternehmen in einem Artikel zu platzieren und für eine Journalistin, für einen Journalisten ist es exakt andersrum. Sie wollen die Geschichte in den Fokus stellen. Das Unternehmen ist erstmal egal im Normalfall. Es geht jetzt erstmal ⁓ die Story dahinter und wenn man das versteht, verändern sich auch die ganzen Geschichten, die du baust, vielmehr hin zu einem Story-first-Gedanken und dann wird die Story eigentlich auch gut. und die Reaktionen finden das spannend. Pulse Founders: Und im Grunde bedeutet das im Umkehrschluss ja, dass viele der Gründer genau diesen Ansatz eben nicht richtig verstehen. Was ist der Grund dafür, dass der Gründer da oder auch der Unternehmer, auch gestandene Unternehmen, ein ganz anderes Gefühl für haben? Liegt das daran, dass sie wenig Erfahrung haben oder eher daran, quasi die Gesellschaft PR und Marketing grundsätzlich immer in einen Topf wirft? Julian Gottke: Ja. Ja, kann beides so bisschen sein. Wir haben eine Analyse gemacht. Wir haben mal 150 Pressemitteilungen von Start-ups analysiert und haben herausgefunden, dass 75, das haben wir mit den Anfängen von KI gemacht und haben die ganzen Pressemitteilungen da hochgeladen und haben gewisse Parameter drauf gelegt und haben herausgefunden, dass drei Viertel aller Pressemitteilungen deutlich zu werblich sind. Das heißt also, man möchte halt seine Story platzieren, man sagt über sich, es sind viel zu viele Superlative drin und wir sind super innovativ. Das sind Floskeln, die Nerven, die werden überlesen. Wenn die schon ganz oben stehen, wird das nicht geklickt von Journalisten. Das heißt, man muss ehrlich zu sich selbst sein, nicht jeder Produktlaunch, auch bei Blink, bei uns selbst, ist nicht relevant für die Medien. Es sind oftmals Themen, relevant sind. Vielleicht kann man dann ein Produkt mit einfließen lassen. Vielleicht kann man auch eine Botschaft mit einfließen lassen. Aber das grundsätzliche Problem ist, dass man denkt, wir nehmen jetzt PR als schnellen Growth Hack und sagen hier, die Produkte wollen wir featuren, das wird nicht funktionieren. Pulse Founders: Ja, absolut nachvollziehbar. Was ja auch Ende dazu führt, dass der Journalist ja doch sehr bewusst angesprochen werden will. Wo siehst du denn den Ansatz der Journalisten im Vergleich zu dem Ansatz der Unternehmer? Wie adressiert man denn als Unternehmer den richtigen Journalisten? Und vor allem, wie findet man die richtige Tonalität? Wahrscheinlich geht es tatsächlich ja darum, nicht zu werblich zu wirken, richtig? Julian Gottke: Ja. Ja, auf jeden Fall. man kann mal Pi mal Daumen sagen oder grob sagen, gute PR ist für mich erstmal relevant. Sie ist zeitlich irgendwie akut, sie muss irgendeinen Nutzen haben, sie hat vielleicht Daten drin, mehr Daten als Superlative drin und sie ist irgendwie kreativ und zeigt was Neues. So, irgendeine Relevanz musst du ja haben, irgendwas. Warum soll jetzt ein Journalist in der FAZ darüber schreiben? Der hat sehr wenig Platz, hat sehr wenig Zeit. Warum soll er von 600 E-Mails deine E-Mail öffnen? Und das geht auch schon zur Frage. Und deswegen haben wir auch Blink damals gegründet oder gebaut, weil wir gesagt haben, du musst einen Journalisten, einer Journalistin exakt finden auf Basis eines Artikels, den sie geschrieben hat oder er. Das heißt also, nimm dein Thema, schau, wer darüber schreibt, ob du das mit Blink machst oder nicht mit Blink machst, das ist erst mal egal. Schau, wer drüber schreibt. Wenn das schon ein paar Tage her ist, dann nehmt noch diese Person auf die Liste und schreibt ihr mal eine E-Mail. Schreibt ihr E-Mail mit einem Angebot, sich was genauer anzuschauen oder was das Unternehmen gerade tut. Warum das wirklich innovativ ist, sagt nicht das Wort innovativ, sondern geh viel genauer darauf ein, warum du gerade innovativ bist, was du gerade cooles machst, welche Daten du hast. Genau, zeig einfach Proof von dem, was du denkst, was du tust. So, das wäre so mein Tipp. Pulse Founders: Das im Umkehrschluss ja auch bedeutet, du triggerst quasi das Interesse mit Interesse. Irgendwann hat der Journalist ja mal Interesse in dem Thema gehabt, also triggerst du genau dieses Interesse, ⁓ zu sagen, hey guck mal, das könnte für dich ja interessant sein, was der Journalist ja schon allein aus dem Grund lesen wird, weil er möglicherweise an seinem eigenen Beitrag nochmal schrauben. Julian Gottke: Genau. Genau. Ja, oder wenn jemand über Wärmepumpen schreibt oder für einem halben Jahr über Wärmepumpen geschrieben hat oder über drei Monate, wenn er im gleichen Ressort noch ist und sich damit noch beschäftigt, wird für den wahrscheinlich auch was zum Thema, ich sag mal, die neue Förderung, Energiegesetze sein oder dynamische Strompreise, all das sind Sachen, die einen Journalisten auch bewegen, der über dieses Thema schreibt. Wahrscheinlich. Das heißt also, wenn man sagt, liebe Herr So-und-So, Ich habe gelesen, schreiben, das und das verfasst. Wir haben hier ein Thema zum dynamischen Strompreis. haben Daten, dass Leute, die dynamische Strompreise haben, Sommer so und so viel Euro sparen. Und das und das und das. Das ist auf jeden Fall, es wird zumindest mal geöffnet. Mit großer Wahrscheinlichkeit. Wenn man aber einfach eine Pressemitteilung hinschickt zu Leuten oder Journalistinnen, die irgendwas mit Energiemail geschrieben haben. Es ist wahrscheinlich so, dass die E-Mail im Nirwana landet. Pulse Founders: Das heißt, ihr analysiert die bisherigen Veröffentlichungen des Journalisten und leitet daraus ab, wer wäre der richtige Ansprechpartner für das Start-up in dem Fall. Julian Gottke: Genau, so kannst du es formulieren, Pulse Founders: Das ist natürlich auch ein smarter Ansatz, der aber auch nur funktioniert, seitdem es KI-Technologien gibt und man tatsächlich auch in der breiten Masse auch analysieren kann, Oder gab es da in der Vergangenheit auch schon andere Ansätze? Julian Gottke: Die Datenbank, die wir gebaut haben, haben wir tatsächlich vor KI gestartet. heißt, Prinzip guckt man einfach, was wird gerade veröffentlicht, was wird geschrieben. Was KI natürlich, das gibt es auch schon lange, gibt es auch schon manuell recherchierte Datenbanken von anderen Anbietern von früher noch. Was wir anders machen, ist, wir haben ein KI-Modell draufliegen und der macht natürlich die Analyse viel smarter. Das heißt also, du kannst Wenn du was zum Thema Martinshorn bei uns googlest, wirst du auch was zum Thema Blaulicht finden. Die KI versteht, die Themen gehören zusammen. Oder Rettungswagen. Willst du Dinge finden, die über solche Themen schreiben. Das heißt, links und rechts kannst du Prinzip auch Dinge finden. Weil zum Beispiel, wenn jetzt Wir springen ein bisschen in Beispiele, aber ich glaube, jeder kann mir folgen, weil ich versuche, immer gute Beispiele zu machen, die griffig sind, wenn jetzt jemand über grünen Tee schreibt oder so, aber noch nie über Matcha geschrieben hat. Aber wenn er über grünen Tee geschrieben hat, wird er wahrscheinlich auch Interesse an Matcha-Themen haben. Das heißt also, das ermöglicht die KI sozusagen. Pulse Founders: Was ja auch bedeutet, dass ihr eine wahnsinnig spannende Datenbank aufbauen könnt, nämlich genau mit diesen netschhängenden Organismen. Wenn wir uns das Thema Storytelling mal anschauen, das ist ja im Grunde das A und O des journalistischen Handwerks. Was würdest du sagen, macht denn wirklich eine gute Story aus? Wo würde der Journalist sagen? Das finde ich spannend. Ist das wirklich ... Julian Gottke: Ja, genau. Mhm. Pulse Founders: eher thembezogen, weil er sagt, ich habe mich in der Vergangenheit damit schon beschäftigt oder ist es wirklich immer der Big Bang, man braucht, mit dem man sagt, hey, das ist die Story, damit geht man raus. Gibt es da eine Guide, eine Linie? Julian Gottke: dass alles Entscheidende sie braucht was Neues. Das ist so einfach kann man es eigentlich sagen, ob es eine Zahl ist, ob es eine Info ist, ob es irgendein Gedanke ist, der komplett neu ist. Ich glaube das braucht es immer. Darum geht es hier. sind ja Neuigkeiten. Wenn das wenn die Sache schon drei mal aufgewärmt wurde, dann ist sie irrelevant. Deswegen eine gute, ich würde auch sagen, generell Daten sind super entscheidend für eine gute Story, dass du einfach zeigst, Der Julian oder wer auch immer dann die PR macht, der redet nicht irgendwas, sondern der hat eine Zahl, die den Proofpoint zeigt. Letztens was für einen Kunden zusammen gemacht, bisschen beraten dahingehend und die haben dann eine Umfrage gemacht zum Beispiel. 26 Prozent der Unternehmer sind noch nicht auf E-Rechnung vorbereitet. So, das ist eine Headline, die ist erst mal relevant, weil jeder nächstes Jahr gibt es eine E-Rechnungspflicht, ein Viertel ist noch vorbereitet, drei Viertel noch nicht. So alles was danach kommt, sei jetzt mal dahingestellt, das ist auf jeden Fall eine neue, wichtige Erkenntnis, dass diese, dass da viele Leute oder viele Unternehmen noch hinterher hängen. Das heißt, das ist schon mal eine gute Story. Guter Hook, guter Aufhänger, irgendein Aspekt, neu ist. Pulse Founders: Der Aspekt der Neues bedeutet ja auch, dass man als Unternehmen tatsächlich immer etwas Neues braucht. Ist es nicht so, dass in der heutigen Zeit Dinge so schnell entwickelt werden, dass Neu eigentlich fast relativ ist? Julian Gottke: Ja, vielleicht schon, aber du hast natürlich auch als Unternehmen die Chance ständig was Neues zu bauen. Also wenn ich sehe wie schnell wir mittlerweile entwickeln, haben wir schon regelmäßig Erneuerungen, die wir lauschen, produktseitig. Ist jede Erneuerung davon PR relevant? Auf gar keinen Fall. Aber solltest du immer PR machen für jedes Produkt, für jeden Produkt lauschen, auf gar keinen Fall. Das lohnt sich nicht. Nur wenn man jetzt zum Beispiel sagt, dem E-Rechnungsbeispiel, man möchte sich als Firma auf das Thema E-Rechnung platzieren, dann macht es Sinn, eine Umfrage zu machen, die schafft Neuigkeitswert. Dann macht man danach vielleicht zwei, drei andere Themen, die lower hanging fruits sind im Bereich PR, können wir gleich noch mal drüber sprechen. Und zwei Monate später machen wir noch mal eine Umfrage. Oder analysieren selbst Daten von intern und sagen, das so nutzen unsere Leute anonymisiert natürlich. unserer Software, das sehen wir bei unserer Nutzungsdaten ab. Das kann man ja bei allen Softwarefirmen auch total cool machen. Da kann man sehr allgemeingültige oder zumindest versuchen, daraus Dinge abzuleiten, wo andere Menschen von profitieren können. Pulse Founders: Wie kommt der Unternehmer jetzt genau darauf, dass er weiß, wie er es triggern kann, dass er eine Umfrage machen sollte oder dass er möglicherweise einen anderen Weg geht? Gebt ihr denen das mit? Gebt ihr denen die Guideline mit oder muss der Unternehmer sich das selbst überlegen? Julian Gottke: Also unsere Software macht das, also die gibt schon Empfehlungen ab, was du tun könntest, ⁓ sichtbarer zu werden. Jetzt ganz speziell auf diese Umfrage, ist nur, Umfragen habe ich jetzt nur als Beispiel gemacht, als Beispiel genommen, ist für mich einfach eine sehr, oder in meiner Vergangenheit, seit ich jetzt arbeite, würde ich sagen, haben wir die größten Erfolge mit Datenstories platziert, mit Umfragen platziert, mit eigenen Datenerhebungen. Es gibt doch teilweise Daten, wir haben, ich habe mal PR gemacht für ein für ein Waste Management Tool. Also es geht ⁓ Müll, Recycling und so weiter. Es gibt sehr, sehr viele Daten. werden von den Städten, von Kreisen veröffentlicht. Warum sich nicht diesen Daten annehmen? Kreativität ist schon gefordert bei PR. muss ein bisschen ⁓ die Ecke denken. können oftmals Content-Leute besser als vielleicht, wenn der Gründer selbst in die Rolle eines Content-Creators schlüpft, einfach mal ⁓ die Ecke denken und versuchen, herauszufinden, was könnte man jetzt tun, eine Story zu kreieren, viel mehr als das Unternehmen zu platzieren. Ich glaube, wenn das der Einstiegspunkt ist, dann können wir auch gleich wegen mir noch ein Beispiele, wenn man ein Fragen hat, durchgehen. Das ist für mich der alles entscheidende Startpunkt. Pulse Founders: Was ist die schlimmste PR-Story, du bisher gelesen hast? Julian Gottke: Boah. Die schlimmste, die schwierigste, die... Boah, das müsste ich mal drüber nachdenken. Das weiß ich nicht. Also... Ich stell mir die nochmal zum Schluss. Wir reden gleich mal drüber. Vielleicht... So Sachen ploppen immer im Hintergrund auf. Oder bei mir im Kopf dann irgendwann wieder auf, was ich mal so gelesen habe. Aber eine gute Frage. Bestimmt irgendwas, wo man mal drüber schmunzeln musste, weil es... Ja. Also ich glaube, gerade schon mal eine Sache vorab, die ich jetzt... Ich die Antwort noch nicht, aber... Pulse Founders: Ja gut, dann stelle ich dir die Frage zum Schluss nochmal. Julian Gottke: Generell sind PR-Stories ziemlich schlecht, wenn sie danach entlarvt werden als PR-Story oder aber als nicht ganz der Wahrheit entsprechend. Also das ist zum Beispiel, ich hab dieses Beispiel gerade im Kopf, wir können gleich nochmal ein besseres Beispiel zusammenfinden, aber dieses ganze Thema ⁓ diese Rucksack-Mache-Got-Back ist richtig ⁓ die Ohren geflogen mit dem Oceanplastic. Ich denke mir halt auch, wenn du es so groß machst, dann sollte so ein Claim doch schon... Und auch die ganzen PR-Kampagnen darum sollten doch schon richtig Hand und Fuß haben. Ich glaube, das ist auch eine große Sache, die man im Blick behalten sollte. Also man sollte nicht zu vorsichtig sein, aber so Sachen, backfiren sollten, sollte man mit gesunden Menschen wahrscheinlich schon mal kurz einen Blick drauf haben. Pulse Founders: Wenn wir uns jetzt den Prozess anschauen, ich habe den Journalisten angeschrieben, einen schönen Beitrag, eine innovative Idee gehabt und der Journalist antwortet mir. Wie baue ich denn mit dem Journalisten tatsächlich eine Beziehung auf, dass der im Nachgang auch an meiner Person oder an dem Unternehmen interessiert ist? Gibt es da Do's und Don'ts im Bereich der langfristigen Beziehung? Julian Gottke: ⁓ Wie im Zwischenmenschlichen. Ehrlich sein, viel geben. Erst mal viel geben, geben, geben und dann irgendwann mal nach etwas fragen. Ich finde die Journalisten-PR-Beziehung ist immer leicht unterwürfig für uns PRer, ehrlicherweise. Weil der Journalist die Journalistin schon am längeren Hebel sitzt. Ich muss ganz ehrlich sagen, je professioneller Die Journalisten sind, desto weniger lassen die es einen spüren. Weniger professionelle Journalisten lassen einen das spüren, unfreundlich und so. die, oder ist mir auch schon oft passiert, aber wie baust du eine Beziehung zu einem Menschen auf? Ich glaube generell ist es ja so, du, wenn du mit der passenden Person sprichst, also die Recherche vorher gut war, du bist ehrlich zu einer Person, du hast eine relevante Story, hatten wir ja als Grundvoraussetzung gesagt. Du der Person hilfst, ihren Job zu machen. durch eine gute Vorbereitung. Genau, glaube, dann bist du schon auf einem guten Weg, eine gute Beziehung zu gucken. Pulse Founders: Ja, wo sind denn so typische Fehler im Bereich des Umgangs? Du hast jetzt gesagt, der klassische Weg ist eigentlich so das Zwischenmenschliche, so dass man halt mit jedem Menschen tatsächlich gleich umgehen sollte. Das hat natürlich auch bisschen was mit Karma zu tun, aber am Ende ja auch so ein bisschen was mit Strategie. Ich selbst kenne durchaus den ein oder anderen Journalisten und ich glaube, darf mich aus dem Fenster lehnen und sagen, es gibt durchaus sehr spezielle Journalisten auf dem Markt. Julian Gottke: Ja. Ja, das stimmt. Ja. Pulse Founders: Wo würdest du sagen, wo sind wirklich... Was ist eine Red Flag im Umgang mit Journalisten? Julian Gottke: Du, es ist oftmals super. Ähm, ja, man hat zum Beispiel manchmal eine Situation, eine Luxussituation, dass zwei, dass eine Person, also man pitcht Sachen vorab und man bietet die immer vorab an. Exklusiv, sei es exklusiv, sei es vorab. Und dann hat man vielleicht die gute Situation, dass beide einem zusagen oder zwei Personen einem zusagen. Ist mir schon oft passiert, dass ich dann, keine Ahnung, sagen wir's mal, Spiegel und Wirtschaftswoche hatte, die beide gesagt haben, würden wir bringen. Und an dem Punkt kannst du dir natürlich sagen, ja, okay, ihr dürft beide online gehen, habt beide exklusiv. Und ich glaube, es sollte so tricky zu sein, Leute ein bisschen übers Ohr zu hauen und nicht ganz die Wahrheit zu sagen oder der, genau, nicht ganz die Wahrheit zu sprechen, den Personen gegenüber. Ich glaube, das ist nicht gut. Ich hab das jedes Mal gemacht, dass wenn ich irgendwas verbockt hab, wenn ich einen Link falsch gesetzt hab, wenn irgendein Fehler passiert ist Wenn eine andere Person zugesagt, habe ich die angerufen und gesagt, hey, ich bin ganz ehrlich, ich habe vom Spiegel genau die gleiche Zusage als Beispiel. Ich würde das dem Spiegel geben, wenn das okay für euch ist. Nächstes Mal würde ich mich wieder melden. Wenn man da transparent ist, glaube ich, wird einem das keiner krumm nehmen. Aber ich glaube, das ist alles entscheidend. Pulse Founders: was ja durchaus Luxusprobleme sind. Aber ja, klar. Julian Gottke: Das sind Luxusprobleme, aber generell Transparenz sein, offen sein, nicht versuchen mehr rauszubekommen als du... als es gerade sinnvoll zu sein scheint. sie, Person, Journalistin oder Media Outlets generell, sieh sie nicht als Distributionskanal. So, es ist keine Google Ad, es kein Advertisement, sondern es geht ⁓ was Redaktionelles. Es ist super cool, wenn das passiert, wenn da so ein Artikel erscheint. Das ist ein super cooles Glücksgefühl. Und auch super für Sichtbarkeit, für Sichtbarkeit in LLMs und whatever. Aber zu pushy sein ist oftmals gar nicht gut. Pulse Founders: Ja, lass uns mal in das Themenfeld reinschauen der Krisenkommunikation. Jetzt haben wir natürlich im Idealfall immer News und Themen, die bewegen alle. Damit kann man ja auch positive PR platzieren. Was passiert aber, wenn ich merke, da ist jetzt wirklich ein Fehler passiert. Zum Beispiel das Beispiel, das du vorhin gebracht hast zum Thema des Mikroplastiks. Was mache ich denn, wenn ich merke, Julian Gottke: Mhm. Pulse Founders: Zum Beispiel in den verschiedenen Facebook-Gruppen, bei Instagram, bei TikTok wird tatsächlich so negativ berichtet, dass da wirklich eine Welle losgetreten wird. Wie würdest du als Start-up mit solch kritischen Stimmen umgehen im ersten Schritt? Julian Gottke: Mhm. Ja, ist natürlich die klassische Kommt-auf-an-Geschichte eigentlich. Nichtsdestotrotz würde ich mal gerade vorne anfangen, bei so einer Situation, das ist ja Worst Case, dass so was aufkommt. Vorne weg muss ich sagen, erst mal finde ich, dass Unternehmen davor sehr viel Angst haben und deswegen auf PR nicht machen oder generell die Öffentlichkeit so bisschen scheuen. Ich mache jetzt PR seit 10... Ja, knapp über zehn Jahre, das ist ein-, zweimal vorgekommen. Das heißt, es ist super selten. Generell sollte man aber schon einen Plan in der Tasche haben, finde ich. Wenn so was passiert, was tun wir? Wie ist eine Eskalationskette? Wer trifft welche Entscheidungen? Wer spricht mit wem intern? Wenn es nun der Gründer ist, muss man sich vielleicht selbst mein Laptop zuklappen, Runde spazieren gehen und überlegen, was man tut. Das habe ich zum einen gelernt. Nicht sofort kommunizieren. Also nicht einfach sagen, es ist ja auch so, wenn man irgendwie eine Nachricht bekommt, ist sauer. Die erste E-Mail ist nicht die beste, sondern die E-Mail drei Minuten später ist ein bisschen nüchterner. Wenn man halt unter Strom steht, sind, glaube ich, die ersten Ideen nie die aller klugsten. Das heißt also nicht aus dem Gefühl haben, Plan haben und dann nicht sofort kommunizieren. Erst mal intern beratschlagen, vielleicht wenn man alleine ist als Gründer. mal mit einer anderen Person drüber sprechen, die vielleicht auch gar nichts mit dem Unternehmen zu tun hat, einfach einen gesunden Menschenverstand hat. Und dann muss man auch sagen, man kann Kleinigkeiten auch einfach mal aussitzen. Also wenn wir jetzt als kleine Gründer, dass für uns eine Katastrophe ist, ist das vielleicht morgen schon wieder vergessen für andere Personen. Das heißt, das ist auch erstmal, vielleicht muss man auch gar nicht kommunizieren. Lässt man einfach mal eine Woche drüber, Woche zwei vergehen und geht nicht drauf ein und dann passt das schon. Ansonsten, ich finde, das ist so bei Öffentlichkeitsarbeit wie bei allem anderen irgendwie wert ja ehrlich am längsten. Das heißt, wir haben alle mit Menschen zu tun, wir sind alle Menschen, wir machen Fehler. Da einfach ganz transparent sein und sagen XYZ ist passiert, es tut uns ultraleid, ist glaube ich eine Dinge, die verziehen werden kann. So, aber was ganz wichtig ist... Ich habe das oft bei Kunden, dass ich in das Firmen oder früher, als ich noch wirklich viel beraten habe, gesagt habe, lass uns die Claims mal challangen. Also wenn ich jetzt Ocean, wenn ich jetzt Gotback gewesen wäre und das Thema Oceanplastik, Mikroplastik wäre so ein heftiger Claim von mir, dann sollte das auch stimmen. Wenn ich jetzt sage, Keine Ahnung, die Reichweite meines neuen E-Autos, ich rausmache, ist 1000 Kilometer. Wenn's dafür aber 16 Grad sein muss, man 40 kmh fahren darf, rechte Spur und der Mond so stehen muss zur Erde, dann macht das keinen Sinn. Sondern die Sachen müssen schon stimmen. Das heißt, einfach die Claims vorher challenging, dann hat man schon mal 50 Prozent, nee, ist in irgendeiner fundenden Zahl, aber du hast einen großen Punkt schon von der Liste genommen. wo es was wegfeuern könnte. Pulse Founders: Ja, und vor allem hast du ja, wenn du jetzt dich für den Weg entscheidest, natürlich ein Pressestatement rauszugeben, zu schauen, wie du PR nutzen kannst, ⁓ da möglicherweise für Transparenz zu sorgen oder für Entlastung zu sorgen, ja schon den großen Vorteil, dass der Journalist ja im Grunde schon weiß, dass da aktuell was vor sich geht oder auf der anderen Seite darauf hingewiesen werden kann, hey, hier ist offensichtlich gerade wirklich was los, da ist ein relativ großer Markt an Interesse. Die dürften gerade für sowas ja doch durchaus empfänglicher sein, oder? Julian Gottke: Genau. Ja, voll, absolut, stimm ich hier zu. Kurze Gegenfrage, hast du denn schon mal so Krisen, was für Krisen fallen dir denn ein? Was für richtige, es sind ja irgendwie dann auch PR-Kampagnen, man sagt ja, any PR ist gut, aber würde ich mir jetzt mal nicht unbedingt zustimmen. Mir fällt jetzt auch, also so viele Krisen. Pulse Founders: Was hat in der Vergangenheit Geld gekostet? Nämlich den Diesel-Skandal. Da hast du ja schon so bisschen was hingeleitet. Das sind ja internationale Themenbereiche, die irgendwo alle Beteiligten adressieren. Aber Datenlacks in der Firma, mit denen ja in der Regel immer so umgegangen wird. Ich weiß nicht, ob das mitbekommen hast. Bei Lovable zum Beispiel, da gab es vor einigen Wochen, Monaten einen Datenlack, der immens groß gewesen ist, denn es wurde der gesamte Chatverlauf veröffentlicht. Julian Gottke: Ja, ja, okay, klar. Ja. Ja. Ach du Scheiße. Pulse Founders: Der gesamte Chat des Wipecoding-Tools, da gab es eine E-Mail zu und du hast nirgendwo in der Presse mehr was dazugehört. Die haben das offensichtlich relativ klug gelöst, aber dafür brauchst du halt ein Konzept. Julian Gottke: Mhm. Mhm. Ja, das stimmt, das stimmt. Aber das ist auch manchmal... ist das jetzt... Mir würde das so ein ganz bisschen gegen den Strich gehen, da nichts zu sagen. Aber ganz ehrlich, vielleicht ist es smarter, ne? Jetzt in dem Fall einfach das Thema auszusitzen, das ist ja ehrlicherweise eine Vollkatastrophe, dass solche Sachen passieren. Auch die können passieren, aber oftmals ist es vielleicht einfach besser, die Themen... die Themen dann nicht zu besprechen. Was mir mal passiert ist, ich habe eine Firma beraten, die haben eine wirklich unvorstellbar große Summe an Geld gerastet und die wurde, wir haben die Info bekommen von Bloomberg, dass sie das vorab bringen werden. Und das wäre wirklich eine Vollkatastrophe gewesen. Und da ging es einfach nur schnell zu sein. Schnell zu sein und auch da wieder habe ich mit dem Journalisten, ich saß noch nicht fertig gemacht, Laptop nur mal kurz reingeguckt morgens ⁓ 7 Uhr oder so und dann habe ich Genau so noch ⁓ 12 Uhr am Laptop gesessen. Weil ich, weil das einfach ein Tag war, wo es einfach von allen Seiten kam. Aber auch da hat mir Mida gezeigt, ich war von Anfang an ehrlich, hab gesagt zu den Journalisten, ich so, hör mal zu, es ist ein Riesenthema, wenn du das bringst, haben wir ein, also unvorstellbar großes Problem, es könnte sein, dass dieser Deal nicht zustande kommt. Und dann hat er, dann haben wir ein Agreement gemacht, da er alles klar, ich versteh das. Und dann haben wir uns dazu geeinigt, dass er gesagt hat, ich bring's aber. Dafür hat er alle Stories, die danach kamen, dieses Unternehmen exklusiv bekommen von uns. Aber er hat uns den Riesengefallen getan, dass es nicht gebracht hat. Und auch das eigentlich nur, weil ich sehr schnell war und sehr transparent mit ihm war, was das für Konsequenzen hätte, wenn er jetzt diesen Artikel vorher online bringt. Pulse Founders: was für den Journalisten ein guter Deal gewesen ist. Offensichtlich hat er seine journalistische Arbeit ganz gut gemacht. Julian Gottke: Ja voll, aber wir wissen auch immer noch nicht genau, wo er es her hatte an dem Tag, aber diese Info war auf jeden Fall gut. Pulse Founders: war sehr spannend. Lass uns mal auf eure LLM Technologie und Ansätze schauen. Wir haben insbesondere im Vorreihen auf diese Session relativ viele Fragen zu dem Thema bekommen, dass sich der Markt SEO, Geo ja gerade sehr, sehr stark verändert. Wir haben auf der einen Seite den klassischen Weg. Nehmen wir mal den Friseursalon. Du hast in der Vergangenheit bei Google eingegeben Friseursalon Berlin und hast dann Julian Gottke: Ja. Ja? Mhm. Pulse Founders: 15 verschiedene Friseurs an uns bekommen. Da konntest du dir dann die Google-Scherchen anschauen. Manche haben dann bisschen was in ihre Ads investiert und dann waren sie weiter oben, andere weiter unten. Aber das war der klassische Weg. Jetzt kommen wir in einen Markt, wo du dir dasselbe bei Google eingibst, aber das erste Ergebnis kommt von Gemini. Was zur Folge hat, dass da sitzt ja jemand hinter. Wer bestimmt heutzutage noch, was da tatsächlich ankommt, was da platziert wird und schlussendlich auch Julian Gottke: Mhm. Pulse Founders: Wer bestimmt eigentlich über die Wahrheit? Was passiert, wenn ich negative Presse habe und am Ende Gemini sagt, geh auf gar keinen Fall zu diesem Salon, weil irgendwo bei Reddit steht, dass dir die Haare grün gefärbt werden? Julian Gottke: Ja, okay, lass uns mal die... Ähm... Lass uns mal die Antwort... versuchen das ein bisschen zu unterteilen. Das ist nämlich schon gar nicht so easy. Also erst mal, woher kommt die... ähm... woher kommt die Antwort? Die NLMs haben ja... ähm... funktionieren folgendermaßen. Sie sind programmiert auf die richtige Antwort zu finden. Oder eine Antwort zu finden. Und das ist, was sie tun. Sie wissen ja im Prinzip nichts, sondern versuchen im Prinzip nur die... Das nächste Wort mit hoher Wahrscheinlichkeit vorauszusagen. Das heißt also, eine Antwort zu geben. So, und woher bekommt ein NLM die Influenz? Eigentlich gar nichts weiß. Es ist ja keine Datenmache, immer weiter wächst, sondern zwei verschiedene Themen. Einmal gibt es die Trainingsdaten. Die sind ein abgeschlossenes Konzept. Das heißt, ich sag mal, die gehen bis Februar 2025. Da sind einfach Daten drin, das Wissen der Menschheit drin, wie Dinge, die sich nicht verändern. physikalische Gesetze, vielleicht auch welche Firmen bis dahin bestanden haben, was wie eine Blume-Philosynthese betreibt, I don't know. sind Sachen, sind in den Trainingsdaten. Da reinzukommen, jetzt als Unternehmen, ist praktisch nicht möglich. Irgendwann wird ein neues Trainingsdatenset definiert, da kann man natürlich reinkommen und da sind übrigens Presseerwähnungen auch wichtig, weil je häufiger eine Marke erwähnt wird, desto größer wird sie natürlich wahrgenommen. Der zweite Aspekt ist das, wenn man sieht, JetGPT oder Gemini, die gehen in real time auf Recherche schnell. Also ganz viele kleine Helferling laufen los und nutzen per Live-Retrieval, so heißt das, die Bing, Google und so weiter API und findet Live-Ergebnisse. Bester Haser Long in Berlin zum Beispiel. Und dann hat es natürlich verschiedene Aspekte, warum Sie, also Sie sag ich jetzt mal, zu Chechi Video Geminer, Sie als LLM, ähm, welchen Salon hoch anzeigt? Warum es denkt, dass das die beste Antwort ist? So, und da gibt's ganz viele verschiedene Möglichkeiten, wo man es ist, und davon ist eine eben PR. Die andere sind zum Beispiel die Webseiten-Struktur muss stimmen. Man sollte keinen JavaScript benutzen. Es gibt, man kann JavaScript benutzen, ähm, es ist ein bisschen komplizierter, äh, aber prinzipiell ist JavaScript doof, ja? Die Webseite sollte strukturiert sein und auch das Google-Ranking ist natürlich gerade im Kontext Gemini und Co. nicht unerheblich. So und all das fließt zusammen zu einer Antwort, die du dann angezeigt bekommst. Genau, und wie kannst du es beeinflussen? Durch Optimierung auf der Seite und wir, darauf zielt Blink maßgeblich ein, ist im Prinzip zu schauen, welche Quellen nutzen die LLMs, wie komme ich da rein und wie kann ich jetzt diese Personen, diese Media-Outlets anschreiben, welche YouTube-Creator werden zitiert und so weiter. Diese Frage musst du beantworten und daraus dann Handlungsverfehlung ableiten. Pulse Founders: Was aber ja auch dazu führt, dass plötzlich... Ja, ja, auf jeden Fall. führt am Ende, und das ist tatsächlich eine von den Live-Fragen hier, das führt am Ende ja dazu, dass tatsächlich OpenAI oder Gemini steuert wer sieht was, richtig? Das war vorher zwar auch nicht anders, genau, das war vorher auch nicht anders, vorher konntest du es aber durch die Netzband quasi beschleunigen. Glaubst du, dass so was in Zukunft kommen wird? Julian Gottke: Ich hoffe, das hat deine Frage so ein bisschen beantwortet. Klar, wie eine Suchmaschine, Pulse Founders: dass man Gemini und OpenAI und Co. tatsächlich dafür bezahlen kann, ⁓ besser gerankt zu werden. Julian Gottke: Ich glaube das Ranking wahrscheinlich nicht. Also Ads werden ja jetzt schon getestet oder gibt es ja schon. Genau, ich denke schon, dass es irgendwie mit da reingewoben wird, weil wir wissen ja alle, dass die Tokens viel zu günstig sind und da wird sich am Ende noch vieles tun. Die müssen auch Geld verdienen. Deswegen wird sich da glaube ich noch vieles tun. Nichtsdestotrotz, die Optimierung funktioniert sehr gut. Ich glaube man muss... nur genau wissen, was man tun muss. Da kann ich ja ein paar Tipps geben. sind zum Beispiel Listicles sind super wichtig gerade. Google hat letztens davor gewarnt, was meistens ein gutes Zeichen ist, dass sie sehr gut funktionieren gerade. Haben ja auch sehr lange vor Link-Building gewarnt für SEO. also Listicles sind sehr wichtig für uns als Geo, als PR-Tool. Ich muss auf jedem Listicle sein, die Top 5 Geo-Tools zum Beispiel. Das ist ja schon mal ein Hack. als Firma, wenn man ein Produkt hat, dazu passt natürlich auch. Und man denkt, man hat wirklich den Anspruch, eines der Top X Tools, Top X Dienstleistungen, Top X whatever zu sein, sollte man da versuchen, einen Schritt in die richtige Richtung und einen Fuß in die Tür zu bekommen. Genau, und dann gibt es viele Punkte, die du machen kannst. Du kannst auch noch schauen, wenn du jetzt deine 5, 6 Prompts definiert hast. Zum Beispiel warst du der beste Frisur in Berlin, wie du gerade sagtest. Vielleicht arbeitet man für entweder selbst mit einem Influencer zusammen oder erstellt selbst ein Video und sagt, hey, das sind die besten zehn Friseure in Berlin. Wenn die Promts genau das umfassen und das mit dem Titel, nee, sorry, wenn der Titel des YouTube-Videos gleich ist wie der Promt, ist es schon relativ häufig, dass genau das auch zitiert wird, weil es die gleiche die Antwort direkt gibt. Oder, und letzter Punkt ist, wir sehen schon eine starke Korrelation zu Leute, die Firmen, guten Blog-Content gebaut haben in den letzten Jahren, die sind auch in LLMs ziemlich gut sichtbar. Pulse Founders: Das heißt, Blocks sind nicht tot? Julian Gottke: Nee, absolut nicht. Gerade im Unternehmenskontext. Pulse Founders: Das erinnert mich ein bisschen an die MySpace Zeit. ja, hat er ja sehr lange quasi gehabt. Zumindest in meiner Bubble war das Thema des Blogs eher so, naja, ist das wirklich noch notwendig in Zeiten von ShadgyBT? Aber was wäre denn deine Einschätzung dazu, dass man Blog-Einträge heute per KI schreiben kann? Ist es wirklich wichtig, dass man sich da selbst hinsetzt und Inhalte schreibt? Oder würdest du sagen, wenn man ein interessantes Thema hat, dann kann es auch eine KI schreiben? Julian Gottke: Ich glaube, das kann auch eine KI schreiben. Aber ich glaube, dass du noch viel Arbeit reinstecken musst, nachdem die KI das geschrieben hat. einfach nur ein Artikel schreiben, schreib mir ein Artikel über Generative Engine Optimization, der Artikel wird nicht ranken, weil der einfach austauschbar ist und so Content gibt's schon. Wenn wir jetzt so ein Artikel schreiben, dann denke ich mir schon, ich arbeite da natürlich auch mit KI und sag, mach mir mal eine... Was denkst du ist wichtig? Okay, super, vielen Dank. Jetzt guck dir mal an, welche Punkte für mich wichtig sind. Das, das, das, das. PR und GIO. Welche KPIs gibt es? Diese Metriken haben wir im Dashboard, die würde ich gerne in einem Artikel zeigen. Was sind die wichtigsten? Prompts und so weiter und so fort. Und dann sag, lass das in dein Artikel mit einfließen. So, dann arbeite ich sozusagen mit Cloud oder mit JetGPT zusammen und lass den Artikel, der nimmt dann immer mehr Formen an. Irgendwann kopiere ich den dann raus und sag, alles klar. Ich lese mir den jetzt mal in Ruhe durch und ergänze überall, was ich noch reinschreiben würde. Das schreibe ich dann nicht die richtigen Sätze, sondern einfach so stichpunktartig noch ontoppt und irgendwann packe ich es wieder zu Clot und sag, jetzt schreib mir daraus mal einen flüssigen Artikel. Dann vielleicht noch Bilder reinpacken, Zitate, also du reichst das den Artikel nach und nach immer weiter an, bis er einfach wirklich ein guter Artikel ist. So und dann habe ich... glaube ich, man damit schon Erfolge feiern. natürlich, ein Blogartikel war früher immer einen Tag Arbeit gefühlt. Heute ist er vielleicht zweieinhalb, drei Stunden Arbeit. Pulse Founders: Das ist genau der Sales Pitch vom HubSpot und seinem Marketingorgan. Cool. Okay, lass uns noch mal in den Teilbereich des Personal Brandings reinschauen. Jetzt hat man als Gründer immer so bisschen das Thema, dass man auf der einen Seite eine wirklich coole Firma hat und auf der anderen Seite ja durchaus seine Personal Brand mit am Start hat. Würdest du sagen, dass die Personal Brand heute immer noch genauso viel wert ist wie früher? Würdest du da selbst den Fokus auch drauf legen oder? ist es tatsächlich noch was wichtiges. Julian Gottke: Ja, also ich kann jetzt natürlich, ich gehe mal gerade von uns aus, von Blink und mir und glaube gerade in einer Zeit, wo vieles austauschbar ist und vieles auch vielleicht, gerade Software natürlich auch schnell nachgebaut werden kann, ist eine Sache, die du nicht nachbauen kannst, ist die Brand. So, abgesehen davon haben wir auch noch eine Daten, wir zum Beispiel eine Datenbank, die man nicht einfach so kopieren kann, aber erstmal ist die Brand wichtig. Und ich glaube die Ich finde eine Marke braucht ein Gesicht. Es gibt auch Marken, funktionieren ohne, aber generell finde ich, eine Marke schon Gesicht. Und ich finde schon, dass da eine Personenmarke schon ein gutes Zugpferd für ist. Ja, würde ich schon sagen. Und ich finde, es bringt halt Glaubwürdigkeit auch ein. Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn ich es jetzt mir aussuchen würde... Wäre ich wahrscheinlich weniger aktiv auf LinkedIn. Aber ehrlicherweise funktioniert das ziemlich gut. Es sind immer wieder Touchpoints mit Kunden, mit Zielkunden, mit anderen Personen aus der Branche. Und deswegen mache ich LinkedIn und deswegen versuche ich, immer so zwei Posts pro Woche zu machen. Macht mir das jetzt ultraspaß, weiß ich jetzt nicht. Aber ich halte es für sehr wichtig. genau, wenn ich eins gelernt habe in den letzten anderthalb Jahren, seit wir Blink haben, ist, dass Touchpoints super, super wichtig sind. Und das ist halt auch ein Touchpoint. Pulse Founders: Es war tatsächlich mal ein sehr interessantes Gespräch zwischen mir und einem Investor. Das war eine Zeit, der wir wöchentlich zwei Firmenbeiträge und vier Personal Brand Beiträge veröffentlicht haben. Und es war wirklich so, dass LinkedIn war gespült mit unseren Beiträgen. sind gefühlt auf jeder Lade Seite einmal aufgekommen, weil es entsprechendes Interesse gab. Und ich würde das auch so unterschreiben, dass die Personal Brand tatsächlich doch essentiell ist. Julian Gottke: Mhm. Ja. Ja, glaube auch. Was ich jetzt gerade, wo ich gerade so bisschen rum experimentiere, ist mit Thought Leader Ads. Generell finde ich LinkedIn Ads für uns gerade als Bootstrap-Startup zu teuer. Da muss man zu viel Testbudget reinpacken, ⁓ valide Ergebnisse zu haben, meiner Meinung nach. Kamil korrigiert mich gerne, wenn ich das falsch sage, ich bin kein Ad-Profi, ich habe nur einen Bekannten, der eine Ad-Agentur hat, aber ich selbst bin leider nicht so gut im Ad-Geschäft. Aber... Ich spiele jetzt gerade so bisschen mit Thought Leader Ads rum und das ist schon cool. Also da bekommst du, ich habe dann eine Kampagne, wo dann auch die Artikel, die die Postern liegen, schalte die schlecht laufenden immer ab und immer wenn neue reinkommen, gucke ich was so passiert und die haben dann schon, also schon cool, dann hat einfach so eine Case Study, wo man sieht, dass wie Canyon, also die Bike-Marke mit unserem Tool Sichtbarkeiten der NLMs bekommt, das ist ganz präsent in einem Artikel und da habe ich irgendwie auch gar nicht 2.000, 5.000 Leute mit erreichen, jetzt haben wir halt einfach 40.000 Leute haben das irgendwie mal gesehen. Also schon finde ich ganz cool, es hat irgendwie 100€ gekostet. Genau, hatten wir eine Anfrage durch, aber so das finde ich, ⁓ das ganze Personal Branding Thema vielleicht ein ganz bisschen zu shortcutten, ist das vielleicht eine Idee. Pulse Founders: Also das haben wir vergleichbar getestet. Was wir gesagt haben, ist, dass wir auf unserer Website die LinkedIn-API installiert haben und darüber quasi kommunizieren. Das heißt, jeder, auf unsere Website geht und irgendwo in seinen Cookies seine LinkedIn-Daten gespeichert hat, lässt sich durch uns auswerten, wenn er natürlich den Datenschutzbestimmungen entspricht. Aber das sorgt halt dafür, dass man seine Zielgruppe wahnsinnig stark feintunen kann. Und das ist wirklich schon wahnsinnig spannend, was da inzwischen so möglich ist. Julian Gottke: Mhm. Mhm. Ja, ja. Ja, das ist cool, stimmt, ja. Pulse Founders: Wie würdest du denn sagen, platziert man sich am Ende tatsächlich glaubwürdig als Experte? Wenn du als Gründer jetzt sagst, du hast dich für Blink entschieden, du möchtest diese Firma voranbringen, ist es natürlich schwer von vornherein so bisschen was an Trust aufzubauen. Du kannst auf deine Historie verlinken, auf deine Vita verlinken. Aber was würdest du sagen, wie positioniert man sich denn dann tatsächlich als Experte in dem Markt? Julian Gottke: Mhm. Also ich glaube erstmal solltest du schon ungefähr ein Thema definieren, das mache ich immer pro Monat. Also generell haben wir natürlich jetzt gerade das Thema Kommunikation, GIO, das ist so dieses Jahr das Thema, das wird sich jetzt auch wahrscheinlich im März ähnlich wie im Oktober. Nichtsdestotrotz gucke ich schon immer, dass ich pro Monat Schwerpunkte lege, ne? So bisschen mehr Toolfokus, bisschen mehr, ähm, ich weiß ja ungefähr was geplant ist, Partnerschaftsfokus und so. Genau, ein Thema definieren finde ich schon wichtig. Auch dann wieder echt gute Inhalte schaffen. Also ich nehme ja schon viel Zeit dafür. Versuche die Postings gut zu wählen. Genau, Bilder gut zu wählen. Und ich glaube auch, was ganz wichtig ist für LinkedIn, da habe ich, ich kenne die, oder habe die Mädels kennengelernt von Scribe. Das ist so eine LinkedIn-Companie. haben mir paar Tipps gegeben zu Content. Und das sieht man ganz klar. Je weniger unpolished die Sachen sind, desto besser funktionieren die. Also ich hab kurz einen Screenshot gemacht, schreibt etwas blöd drüber, I don't know, irgendwas. Dann kommt das immer am besten an. Und auch hier ist Transparent einfach wieder cool. Also wenn ich sage, ich erzähl von Fuck-ups oder von MMR, ist ⁓ 19 % gestiegen, super Monat, hat aber auch Cancellations und darauf achten wir, dass wir keine Cancellations bekommen. die Transparenz, das finden zum einen Kunden gut. Die sagen, hey, Judan, ist ja total cool, was ihr da gemacht habt. Wenn wir euch Feedback geben können, schießt gerne los. Oder sagt Bescheid, ich geb gerne Feedback. Das sind immer wieder gute Gesprächsöffner. Und Leute wertschätzen Transparenz. Pulse Founders: Ja, das gilt am Ende nicht nur für die Systeme, sondern auch für die Leute. Von daher absolut nachvollziehbar. Okay, super. Dann kommen wir so langsam zum Schluss da auch so ein paar Rückfragen in deine Richtung. Wenn du heute einen Start-up gründen würdest, wie würdest du PR tatsächlich neu angehen? Würdest du sie von vorne rein platzieren? Würdest du erstmal Boots on the ground und quasi das Unternehmen voranzuladen? Was wäre dein Ansatz? Julian Gottke: Ja. Ich würde auf jeden Fall PR direkt mitdenken. Ich fällt mir natürlich auch relativ leicht. Ich glaube, wenn ich jetzt vorher fünf Jahre bei Google gewesen wäre, würde ich wahrscheinlich sagen, ich nehme ja 1000 Euro Ads Budget pro Monat und knall dir da rein. Aber ich würde natürlich PR mitdenken. Also ich finde, es gibt so ein paar low-hanging fruits, die man mitdenken sollte und die auch nicht kompliziert sind und die auch echten Hebel sind. Das ist das Thema Listicles. Also... Da würde ich versuchen reinzukommen sofort. Die bringen einfach was da erwähnt zu werden. ist das ist ein bisschen blöde Arbeit ehrlicherweise. Ist auch Arbeit das zu monitoren. Also ist man schon in den Listicles drin. Gibt es neue und so. Das würde ich auf jeden Fall immer direkt machen. Und es gibt auch ein paar andere Sachen die noch low hanging fruit sind. Also es gibt auch viel Fachpreise zu verschiedenen Themen. Die schon interessiert sind daran wenn eine Firmengründung stattfindet oder Startup Medien, deutsche Startups oder so, kannst du schon immer Leute anschreiben. Der Alexander Hüsing ist ein super netter Typ zum Beispiel. Einfach mal ganz offen auch Feedback von dem einholen. Aber auch der Fachbosse sagen, tut sich was im Markt. Ich fand es immer am Anfang, ein, zwei Artikel, zwei, drei Artikel hatten wir im PR-Journal zum Start. Zum Beispiel, das hilft ja schon mal so ganz bisschen. Die ersten Anmeldungen kamen dann rein. so ganz, ja, es bringt so Dinge ins Rollen. Das ist, ich, gut. Manchmal denke ich mir so oder habe ich mir damals gedacht, sagen die dann ja Launch? Wurde mir damals gesagt, Launch ist keine Neuigkeit. Denke ich mir so, im PR-Bereich wird so lange nichts wirklich irgendwas gegründet oder technologisch irgendwas weiterentwickelt. Denke ich mir so, na ja, also es ist ja eigentlich schon ganz gut, dass sich jemand traut, eine Firma zu gründen, nur wo andere nur links und rechts noch Platzdirchen sind. Also List-Lickets recherchieren, erste Interviews, Fachpreise, Start-Up-Medien. Dann vielleicht bei der Umfrage starten, da mal 1000 Euro mit Apinio oder so für ausgeben. Dann hat man echt mal Daten, von denen man echt lange zahlen kann und das zählen kann und das dann immer wieder einfach machen. Und das ist auch nicht so viel Arbeit. Das ist keine Sache, die dich drei Wochen blockt. Pulse Founders: Wenn du von all den Themen, die du gerade aufgeführt hast, einen Tipp für jeden Gründer als generalistischen Tipp platzieren könntest, welcher wäre das? Julian Gottke: sag nochmal, ein Tipp für generell Pulse Founders: Ein generalistischen Tipp für jeden Gründer zum Thema PR. Was sollte jeder Gründer umsetzen? Julian Gottke: Ich würde das Thema einfach mitdenken. das ist für mich ein... Es wird oft so abgetan, ja, ich hab keine PR-Agentur, ich weiß nicht, wie es geht. Da schreibt mir einfach oder wir können gerne mal 10 Minuten telefonieren, hat man 1000 Ideen, was man machen könnte. PR-Mitdenken ist, glaube ich, ein großer Vorteil in verschiedensten Bereichen. Genau. Transparenz sein, Story first, Daten mit reinnehmen und dann bist du schon einen großen Schritt weiter als viele andere. Pulse Founders: Perfekt. Das war, glaube ich, gutes Abschlusswort. Vielen Dank, Julian. Wir werden sowohl Blink als auch dein LinkedIn-Profil bei uns, bei unserem Partner Memberspot mit verlinken, wo eben auch das Video, auch die Aufnahme mit dabei ist, sodass dann entsprechend Kontakt mit dir aufgenommen werden kann. Vielen Dank für deine Zeit, Julian. Schönes Wochenende vorab und bis zum nächsten Mal. Julian Gottke: Super! Herzlichen Dank! Danke dir, schönes Wochenende, schöne Zeit. Ciao. Pulse Founders: Danke, ciao.