Pulse Founders: Ja, hi zusammen. Heute haben wir uns mal wieder versammelt für eine neue PULS Session. zusammen mit dem Lars Hartenstein. Lars, du hast in der Vergangenheit ja durchaus hunderte Präsentationen, diverse TED Talks und Co. begleitet. Lass uns mal mit dir selbst starten. Wer bist du? Wo kommst du her? Und was hat dich in dein jetziges Projekt gebracht? Lars Hartenstein: Ich hab als 2 Drittklässler in der ersten großen Pause immer daneben gestanden, wenn andere Leute übers Fernsehprogramm gesprochen haben, weil wir kein Fernsehen geguckt haben. Und das ist so der Kickoff davon. Ich hab die Story aufgenommen, Fragen gestellt und in der zweiten großen Pause die Story ist bisschen cooler erzählt und das ist der rote Faden, der sich so durchzieht bis heute, dass... Meine Leidenschaft immer schon gewesen ist, Menschen miteinander zu verbinden durch gute Geschichten auf der einen Seite, aber vor allem auch Menschen beizubringen, wie sie das ganze Know-how und Fachwissen und und und und so erzählen, dass die anderen sich in das Thema, aber auch in die Personen verlieben. Und in den letzten Jahren ist dann daraus die Pitch Perfect Academy geworden. Und dieses Element von Menschen vertrauen Menschen, Menschen kaufen von Menschen, Menschen Arbeiten gerne mit anderen Menschen zusammen oder verlassen schlechte Führungskräfte und so weiter. Sorgt halt dafür, dass wenn ich richtig kommuniziere, dass andere mir vertrauen und ich mir dann eben sehr viel Geld geben. Und in der Zwischenzeit war ich Unternehmensberater und habe dieses ganze Thema Transformationen auch wieder alles ist Pitch. Also dafür sorgen, dass andere Leute Lust und Motivation haben, mitzumachen, selber zu gestalten, kreativ werden und aus ihrer Komfortzone rauskommen. Das ist halt so das, was mich antreibt und Heute stellt ihr mir 100.000 Fragen und die werden hoffentlich dafür sorgen, dass ihr alle auch am Ende die Kompetenzen wisst, die ihr trainieren müsst, um dafür zu sorgen, dass aus jedem Meeting die Leute rausgehen und genau das machen, was ihr von ihnen wollt. Die eine Hälfte mit dem Gefühl, selber drauf gekommen zu sein und die andere Hälfte mit dem Selbstmarketing, ihr seid der Experte, die Expertin wissen und ... wissen halt genau, dass sie zu diesem Thema auch immer wieder zu euch zurückkommen sollen. Ja und alles weitere erzähle ich dann im Kontext mit Beispielen und so. Pulse Founders: Kann ich alles unterschreiben? Ich selbst komme heute gerade von einer der wichtigsten Messen, wir so im Jahr haben, in der Versicherungsbranche. Das ist wirklich interessant, denn der Großteil der Menschen kauft und projektiert schlussendlich aufgrund der Person und nicht aufgrund des Projektes. Vor allem in Preseed, Seed und Co. da geht es halt eher meist ⁓ das Gründerteam, ⁓ die Leute, die tatsächlich irgendwo verkaufen sollen. Von daher kann ich das alles perfekt unterschreiben. Lass uns mal sehr übergeordnet starten. Was unterscheidet ein tatsächlich durchschnittlichen Pitch von einem wirklich überzeugenden Pitch. Das Ganze eher übergeordnet. Wir steigen natürlich gleich tiefer nochmal ein. Aber wo würdest du sagen, wo sind so die Aufhänger? Ganz übergeordnet. Lars Hartenstein: Stell dir mal vor, du kannst jeden Menschen in dich und deine Themen verliebt machen. Es fängt schon damit an, dass ich direkt mit einem Mehrwert und Nutzen die Aufmerksamkeit ziehe und nicht anfange mit dem Standard-Satz, ja, hallo, ich bin Lars, schön, dass ich hier sein darf, auch hallo von meiner Seite, bla, bla, bla, hier ist die Agenda. Sondern es geht darum, dass ich sofort immer darum buhlen muss, die beiden wichtigsten... Dinge, die wir in unserem Leben haben, nicht zu verschwenden oder anders zu formulieren, wertvoll, wertzuschätzen und zu nutzen, nämlich Aufmerksamkeit und Zeit. Und das heißt, ein guter Pitch unterscheidet sich dadurch, dass ich die wenige Zeit meistens, die ich habe, eben direkt mal mit Mehrwert nutzen. Warum sollst du mir jetzt diese Aufmerksamkeit und Zeit schenken, dass ich das halt vermittel zu, also erzähle und vermittel? Und da muss ich halt unglaublich stark aus meinem Autopiloten raus. Weil wir alle trainiert haben, Zahlen, Daten, Fakten ist richtig zu machen. Also alle von euch, die jetzt sagen, ich war mal in der Uni oder ich war mal der Schule. Herzlich willkommen. Das ist die perfekte Sozialisation für richtig beschissene Kommunikation. Denkt nicht an rosa Elefanten. Ich hab doch gesagt, ihr sollt da nicht dran denken. Dieses, ich muss ⁓ Vollständigkeit zu machen, immer auch nicht Kommunikation machen. Ihr müsst mal KI-Kommunikation angucken. Fast jeder zweite Satz hat, wir machen nicht das, sondern das. Es ist nicht das, sondern das. Da merkt ihr schon, eine KI, trainiert ist von ganz viel Wissen, ist halt auch wieder von Vollständigkeitswissen, also Abgrenzung trainiert. Und das bedeutet, es ist auch wie Nicht-Kommunikation notwendig. Aber wenn ich das mache, habe ich schon die Hälfte der Zeit verschwendet. Also ein guter Pitch fängt auch nicht mit dem Problem an, weil der Nutzen das Problem ja schon inkludiert, nämlich gelöst. Also gerade wenn es so, wenn wir sagen, so Impact-Startups, die die Welt dann wirklich besser machen wollen. Hab ich häufig so das Thema, die fangen dann anderthalb oder zwei Minuten an, darüber zu sprechen, wie kaputt unsere Welt ist und Klimawandel und so weiter. Alle Leute sind so richtig miserable. Und dann muss ich sie danach wieder ins Positive ziehen. Ist halt deutlich anstrengender. Also was ist der Nutzen und Mehrwert? Und wenn ich das mache, habe ich schon den ersten großen Unterschied gemacht. Der zweite wichtige Aspekt ist... Ich muss verstehen, dass wir hier oben immer noch Homo Sapiens Hardware haben, also seit 20.000 Jahren nicht abgegradet und versuchen auf diese Hardware Prozessor irgendwie neue Badges drauf zu machen oder neue Software drauf zu laden und das macht keinen Sinn. Deswegen sind wir auch so abhängig von TikTok und Co. Weil ich sofort, also jedes gute Video hat sofort diesen Mehrwert und Nutzen, sofort Neugier oder ich scroll halt weiter. Und wir müssen halt wissen, dass da oben das Gehirn nicht weiß, dass es genug zu essen gibt und da so zwei Türstehermechanismen sind, die ich überwinden muss, damit wir unsere Gehirne überhaupt anschmeißen. Und der erste ist der Manipulationswächter. und ich sag, oh Gott, Manipulation ist ein negatives Wort. Nee, überhaupt nicht. Weil hier, Manus, die Hände, Polare, mit meiner Körpersprache zieh ich jetzt schon eure Aufmerksamkeit, weil ich, wenn ich mich hier bewege, hab ich eine höhere Relevanz, das nämlich, wir reden von einem Hypothalamus, der im Gehirn ist, und das heißt, ich bin im Glaskonferenzraum, und da laufen ständig Leute an der Tür hin und her, und die Aufmerksamkeit ist immer bei denen. Es sei denn, ich kommuniziere und sorg für einen Unterschied. Also da ... Manipuliere eure Aufmerksamkeit, weil ich mich hier bewege. Remote die gleiche Geschichte. Gott sei Dank haben wir heute Samstag. heißt, diese Mails und Pop-ups, die ständig reinkommen mit Slack und und und, sind halt nicht so häufig. Aber sonst müsst ihr halt immer gucken, ⁓ Gott, ist da Gefahr. Steinzeit. Und damit konkurriere ich überhaupt ⁓ Aufmerksamkeit. Denn Multitasking ist ein Euphemismus für mehrere Dinge Scheiße machen. Ich kann mich nur auf eine Sache konzentrieren. Pulse Founders: Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb das bei den Italienern so gut funktioniert, oder? Lars Hartenstein: Ja, total. Und es ist halt auch noch mal unterschiedlich, je nachdem, wie laut es ⁓ mich rum ist. Also ich denke jetzt so, du bist auf einem großen Piazza in Italien, 50 von diesen Piaggios fahren da durch die Gegend, du hast so Sound, da musst du halt auch so Kommunizieren, ⁓ klarzumachen. Und diese Geste hat 25 verschiedene Varianten. Das kann Mangiare sein oder du gießt mir auf den Sack oder so. Und noch viel andere. Aber das ist der erste Gatekeeper, Hypo Talamus. Und der zweite ist dann vom Langzeitgedächtnis. Und da sitzt unter anderem die Amygdala und sagt, naja, kommst du nicht rein. Es sei denn, können wir kurz drüber nachdenken, wisst ihr welche Kriterien das sind, die es braucht, damit wir was vom Langzeitgedächtnis haben und bekommen? Pulse Founders: Wiederholung Lars Hartenstein: Ja, dann hast du irgendwann mal eins der Kriterien geschafft. Nämlich irgendwie dir ein Bild gemacht von etwas. Und das ist nämlich das eine, also Bilder machen. Ich weiß noch genau, welcher Seite Vokabeln irgendwie, wo die standen, weil ich das dann irgendwie dann ein Bild davon hatte nach dem 10. oder 20. Mal angucken. Was ist dieses Bilder haben von etwas? Es eine schöne ethnologische Studie. Da sind Amazonas Ureinwohnerinnen. Bilder gezeigt worden von New York und da wurden Pflanzen, Tiere, Menschen rauskritischiert. dann sind sie danach gefragt worden, ja, was habt ihr denn gesehen? Und dann haben gesagt, ja, nix. Weil sie überhaupt nichts erkennen konnten oder wiedererkennen konnten. Und das eben dieses, gerade wenn ich jetzt ein hochkomplexes Thema vermittel, dann habe ich das Dilemma, dass ich natürlich, ⁓ es gut zu erklären, ⁓ vollständig zu erklären, wenn ich da noch irgendwie wissenschaftlich drin geforscht habe, noch viel schlimmer, weil dann bin ich ja noch mehr abgetaucht. Das so zu erklären, dass die Menschen sofort Emotionen und Bilder haben. jetzt habe ich auch schon das zweite Thema gesagt. Emotion ist der andere Hebel. Also alles, was nicht emotional oder bildhaft verknüpft ist, rauscht da direkt durch. Ihr müsst euch das so vorstellen. Wenn wir über etwas sprechen, dann sind wir so wie auf einer guten Dinner Party so ein Caterer, der so Tablets hat, wo leckere Hatten drauf sind. Und diese Happen müssen halt appetitlich aussehen und irgendwie so, dass ich Lust habe sie zu essen. Und genauso ist es in der Kommunikation auch. Alles was ich erzähle muss irgendwie für Ammüktala und das Langzeitgedächtnis ein emotionaler bildhafter Happen Hab ich euch jetzt auch gerade gemacht, indem ich euch ein Beispiel gemacht habe, sogenannte Metapher. Also nutzt eine Metapher, in der das Grundprinzip greifbar ist und es hat sofort einen Unterschied. Sofort einen Mehrwert und ich kann es viel besser greifen. Jetzt habe ich gerade eine Cajua-Party mit Odoevre-Tellern irgendwie verknüpft mit Pitchen. Und diese neuronale Verbindung ist jetzt auch in euren Gehirnen einzigartig und damit werde ich für immer in Erinnerung Mal ganz davon abgesehen, dass ich auch noch dafür gesorgt habe, dass ihr körpereigene Drogen gekriegt habt, nämlich ich brauche Dopamin für solche Verknüpfungen. Und dieses Dopamin ist ja körpereigene Drogen. Damit habe ich schon dafür gesorgt und jetzt knüpfe ich an an mein Versprechen von Anfang. Ich will euch beibringen, wer jeden in euch und eure Themen verliebt macht, dass ihr euch mit diesem Dopamin-Push schon ein bisschen mehreren verliebt, mir zuzuhören und Lust habt, hier bei mir zu bleiben. Kennet Kostmann: Ist das Lars immer noch so wie, also ich kenne das von früher, wie so ein Pitch aufgebaut sein sollte in der Theorie, immer noch nach diesem AIDA Prinzip, also Intention, Interest, Desire etc. ist es immer noch der perfekte Pitch Aufbau? Lars Hartenstein: Ja. Also das wäre so schön, aber es gibt eben auch so diese Standard Pitch-Dex und da ist am Anfang immer erst mal wieder Problem. Also erst mal Problemsleit und dann Lösung. Und das ist eben nicht... Also ich kann natürlich Attention für das Problem erzeugen, aber idealerweise bin ich... Bevor ich das Problem mache, mache ich schon irgendwie emotional greifbar mit einem Beispiel. Ja, also so, dass jemand das nachvollziehen kann. Du hast vollkommen recht. Attention vom ersten Moment an, also startet, es bringt überhaupt nichts, dass ich den Namen am Anfang sage, weil kein Mensch interessiert sich für deinen Namen, wenn du nicht es relevant gemacht hast, dass dein Name behalten werden muss. Ja, also aber es ist irgendwie haben wir das mal gelernt, sondern gleich sofort reintauchen. Ich gebe euch mal eine neue Metapher. Stellt euch Kommunikation oder in meiner Welt ist ja alles Pitch. Also jeder Pitch, jede Kommunikation ist wie eine Hängebrücke über eine Schlucht. Die Menschen, die dir zuhören, stehen auf der einen Seite der Schlucht und deine Kommunikation ist die Hängebrücke auf die andere Seite. Wann habe ich denn Bock auf eine Hängebrücke zu gehen, wenn sie doch erstmal souverän und vertrauenswürdig wirkt? Das ist also sozusagen, ich muss vom ersten Moment an Souveränität und Vertrauenswürdigkeit erzeugen. Das tue ich durch Körpersprache. Das ist auch der Grund, warum ich hier stehe im Verhältnis zu euch allen, weil euer Steinzeitprozessor ja nicht weiß, dass ihr genug zu essen habt, also müsst ihr Energie sparen und setzt euch hin. steht nicht, dabei ist jede Kommunikation, jede solltet ihr stehen. Weil alleine schon dadurch, dass ihr steht, erzeugt ihr eine andere Energie im Raum. Nicht ohne Grund gibt es den Stand-up-Meeting. Also aus dem agilen Arbeiten. Weil die Menschen dann das Risiko, Ablenkung zu haben, ganz doll eliminieren und gleichzeitig so ein bisschen mehr auf Zack sind. Mental und gedanklich. Also das ist so. Attention. fängt schon mit der Körpersprache an, so wie ich mich auf eine Bühne stelle, so wie ich mich in die Situation hineinstelle. Wo sind deine Hände? Sind die überhaupt sichtbar? In dem Moment, wo sie nicht sichtbar sind, ist was verborgen. Weil wenn wir jemanden das erste Mal im ersten Eindruck screenen, gucken wir immer erst mal in die Augen und dann auf die Hände, ⁓ zu gucken, ist das ein Mensch und hat er Waffen? Steinzeit, irgendwas, so verborgen. Und das kommt noch als vor dem Attention-Thema. Und dann... muss es ein solide, eingemauertes Portal sein, mit einem Mehrwert und Nutzenversprechen, was auf der anderen Seite mich erwartet. Also meine beiden Beispiele, dass die Menschen sich in euch, in eure Themen verlieben oder eben auch dieses, aus jedem Meeting so rausgehen, dass sie genau das machen, was ihr von ihnen wollt. idealerweise verbinde ich dieses Aufmerksamkeit und Interesse sofort in einem Nutzenargument. Pulse Founders: Ja, das haben wir doch gleich adaptiert und den höhenverstellbaren Schreibtisch nach oben gefahren. Sehr gut. Aber das führt ja am Ende auch dazu, dass man so die klassischen Pitch-Dags, die einem ja in der Struktur meist vorgegeben werden von Seq, wo ja Capital und Co., der auch immer da quasi Strukturen am Markt wirklich federführend vorgibt, führt aber auch dazu, dass man auf der einen Seite das Read Deck hat, was Menschen lesen können, auf der anderen Seite aber tatsächlich das hat, was man nach außen transportiert, wobei man dann da dann wieder das Storytelling braucht. Lars Hartenstein: Hab ich gesehen? Pulse Founders: Also warum ist das Storytelling denn losgelöst von dem Pitch tatsächlich so entscheidend? Lars Hartenstein: Ich habe eben gerade gesagt, ich habe die Emotionen und Bilder. Also wenn ich Storytelling mache, sind die Emotionen und Bilder damit verknüpft. Der viel wichtigere Aspekt ist, dass kein Mensch Lust hat, sich durch Vollständigkeit durchzulesen, wenn es ⁓ das Grundinteresse am Anfang geht. wenn ich, sonst würde ich halt direkt mal die Leute einladen in meine ganze Zahlen, Daten, Fakten, Do Diligence. Datenbank so macht ja niemanden, sondern es geht ja erstmal darum, eine Souveränität und Interesse zu wecken. Und dafür braucht es eben dosiert. Und da ist das wieder dieser Aspekt. habe vorhin gesagt, Multitasking ist ein Euphemismus für mehrere Dinge schlecht machen. Eine Storyline reicht vollkommen aus. Also eine Hängebrücke. Wenn ich da jetzt so einen meandrierenden Pfad hinmache, dann ist das Risiko, dass die Leute links und rechts runterfallen und das Interesse verlieren, so was, total groß. Das bedeutet, und jetzt kommt das Storytelling, ich hab ja auch gestartet, nicht meinen Lebenslauf euch vorzubeten, sondern ich hab damit gestartet, euch eine Grundschulanekdote zu erzählen, die meine... inzwischen mehr als mehrere Jahrzehnte während der Reputation und meinen roten Faden ausmacht. Hätte ich euch nämlich jetzt erzählt, wo ich überall gearbeitet habe, welches Startup ich wo gegründet habe und diese Pfff, dann wäre die ja komplett los gewesen, weil dazwischen ist eine Bankausbildung, dann ist da ein Startup, was Senioren und Ruheständer zusammengebracht hat, dann ist da das Thema der Transformation... bei Otto Bayersdorf und so weiter irgendwie mit Workshops, Trainings und und und entwickelt, dann ist da Google Speaker Fit für OMR gemacht und inzwischen alle anderen Agenturen und so und ist halt so, warte mal, dann kann ich mal sagen, ich hab Soziologie studiert und weißt du, lost. Und als ihr jetzt gemerkt habt, ich erzähle, erzähle und erzähle, dann habt ihr nach dem dritten Beispiel gemerkt, wie viele kommen denn da noch? Weil das ist auch ein ganz wichtiges Pattern. Drei ist eine magische Zahl. Also dieses Storytelling ist halt auch der Pfad des Helden der Heldin. Weil es braucht immer diesen Dreiklang. Einmal scheitern, irgendwas versuchen, funktioniert nicht so gut, dann so richtig was Neues lernen und dann also eins, zwei, drei Touchpoints. Oder drei Wünsche frei. Oder jetzt können wir auch vom goldenen Schnitt sprechen. Oder wie gefällig ist es, dass wir drei Videos nebeneinander sind, weil das eben ein Drittel, zwei Drittel den goldenen Schnitt abbildet. Und so ist unser Gehirn trainiert. Und sobald ich anfange, viertes Beispiel zu bringen, ist halt so, ja, wie viele denn noch? Ich hab's verstanden. Oder wenn so mehr als vier Bullet Points auf einer Slide sind, die nicht nach 333, also ich kann neun Bullet Points auf eine Slide machen, wenn ich so drei Blöcke nebeneinander mache, dann hat das wieder dieses Okay, ist viel, aber mal gucken. Ja, und das ist die, also dieses Vermitteln von Leichtigkeit, das ist das, was unser Gehirn will und das ist das, was am Ende dann auch für Souveränität sorgt. Wenn ich mich nämlich hinstelle und nur mit einer Story, Statement wirke, hat das eine ganz andere Souveränität, als wenn ich mich so in so einem Perfektionismus labere. Kennet Kostmann: Sehr gute Überleitung zum Thema Pitch Deck Lars. Sehr gut hinbekommen. Wenn wir da jetzt mal hinübergehen zum Thema Pitch Deck. Wir alle kennen ja die Standard Pitch Decks dieser Welt. Wir alle haben das irgendwie mal gelernt und mal gesehen. Was würdest du sagen, auch für die Leute, jetzt live dabei sind oder sich das bei Spotify anhören oder Co? Gibt es da irgendwas, was du denen mitgeben kannst, was jetzt vom Standard Pitch Deck so bisschen abweicht? Wie machst du das? Wie bekommst du das hin mit deinem Pitch Deck, dass die Leute sich dich und deinem Verrückter lieben? Lars Hartenstein: Von mir gibt es ja gar keinen Pitch Deck, natürlich. Ich habe Slides, aber wenn ich Slides habe... Genau, das ist das Send Deck. Es geht immer darum, welche Slides zeige ich, welche Slides habe ich? Wie sorge ich dafür, dass diese Hängebrücke der Kommunikation auch wirklich auf jedem Slide funktioniert? Pulse Founders: Nur Todaufnahmen. Lars Hartenstein: Wenn ich mein Slide Deck schon Problem nenne, ist da, wo ist der Aufmerksamkeitsinteresse und Notwendigkeitshebel? Wie sorge ich dafür, dass die Menschen jetzt wissen, warum sie ihre Aufmerksamkeit auf ein komplexes Read Deck Slide packen? Also es geht ganz klar darum, dafür zu sorgen, dass darüber auch eine Talking Headline im Sinne eines Nutzens ist. Warum uns 75 % der Männer in Deutschland kaufen werden. Anstatt Markt- Marktanalyse. Nachvollziehbar? dieses, wie sorge ich dafür, dass ich so einen Zahlen, Daten, Fakten-Slide von vornherein schon sage, mit welcher Perspektive und mit welchem Flow darauf geguckt werden soll. Hier ist das Marktpotenzial. Vielleicht ich habe gerechnet oder die die Rechnung warum wir in zehn Jahren lukrativ sind oder so oder in fünf Jahren Break Even haben und dann vermittel ich eben mehr als nur so ein Dim Sum Sum Toy, im Werdegssinn erstmal, Toy Soße, weil es sowieso immer nur schön gerechnete Zahlen sind, sondern dann kommt eine Wertigkeit und ein Story Prinzip rein. Pulse Founders: Ja, wie stehst du zu Zahlen im Pitch Deck und in der Kommunikation? Das haben wir natürlich immer dieses kleine sneaky Thema. Jetzt haben wir ganz ganz tolle Zahlen, die hat sich jeder irgendwo schön gerechnet. Damit wollen wir überzeugen, aber sie sind halt, es könnte unrealistisch wirken oder aber tröge. Wie gehst du mit Zahlen ⁓ Wie kriegst du es hin, dass Zahlen tatsächlich überzeugt transportiert werden? Lars Hartenstein: Also, sie müssen eben in die Story eingebaut werden und dann sind sie das Backup für die Souveränität. Also wenn ich sage, ich habe eben gerade das Beispiel gebracht, lass uns das mal anders rumdrehen. Ich habe jetzt 75 Prozent der Männer gemacht, aber ich habe jetzt gerade gestern wieder ein Femtech-Startup gemacht, gehabt und da ist eben so 75 Prozent der Frauen haben gerade so im Alter 35 plus extreme Hormonschwankungen und das sorgt dafür, dass sie täglich anders in ihrer Performance sind und so weiter. Und es gibt dafür noch kaum Wissen, Unterstützung und Hilfestellung. Und deswegen ist es extrem notwendig, da etwas aufzubauen. So und dieses 75 Prozent als Zahl hat dann so einen Impact. Aber 75 Prozent kann ich auch nachvollziehen. Wenn wir jetzt in die höheren Zahlen kommen und sagen 200 Millionen Menschen kann ich das nicht so richtig greifen. Wie viel sind denn 200 Millionen Menschen? 200 Millionen Menschen ist so viel wie Deutschland, Frankreich und de zusammen. Und dann wird's wieder greifbar. Also das Zahlen immer in so eine Bildhaftigkeit eingebunden werden. Das ist das, was dann am Ende relevant ist. Ja? Pulse Founders: was auch bedeutet, dass du die Zahlen runterschrumpfst, richtig? Auf das kleinstmöglichst verständliche Synonym. Lars Hartenstein: Ja, ja. Ja, also auf das Kleinstmögliche oder auf das Menschlich Allumfassend Verständliche. Stellt euch mal vor, ihr müsstet für jeden Schluck Wasser, den ihr trinkt oder Händewaschen oder so einmal ⁓ die Allstar, also wir sind in Hamburg oder ich bin in Hamburg, deswegen sind es so sieben Kilometer, einmal ⁓ die Allstar joggen, die große See in der Mitte. Stellt euch mal vor, ihr müsstet das erst einmal machen. für 200 Millionen Menschen ist das der Fall. Und so haben wir den Viva Con Aqua Pitch zum Beispiel vor ein paar Wochen noch mal bisschen geschärft. Dieses Thema, ja so und wir sorgen dafür, dass es zukünftig nur noch 500 Meter sind. So mit unseren Brunnen, die wir bauen. Und auf einmal, ja, Entschuldigung, Kenneth? Kennet Kostmann: Tschüss! Ne, sprich aus gerne. Lars Hartenstein: Auf einmal ist da Nutzen drin, Mehrwert. Es wird emotional aufgeladen. Ich hab auch krasse Zahlen, Daten, Fakten angreifbar. Also greifbar, angreifbar, wollte ich gerade sagen. Nutzbar und bisschen miteinander verknüpft. Das ist das Wichtigste. Versucht selber ... miteinander zu rechnen, was wo wie funktioniert. Und dann habt ihr eine Chance, dass diese Zahlen am Ende ... auch einen neuronalen Sprung, ich hab vorhin von Dopamin gesprochen, rechnet mal einen weiter. Nicht nur einfach Zahlen reinschieben, weil das die Bedingung ist, sondern dafür zu sorgen, dass es wirklich auch eine Kontextverknüpfung gibt. Irgend bildhaftes, emotionales Element. Und dann machen Zahlen noch richtig Spaß. Kennet Kostmann: Jetzt hast du das Thema Emotionen schon zweit angesprochen. Du hast uns mal darüber kurz sprechen. Thema Emotionen, Thema Wirkung. Wie schaffe ich es, für die Leute da draußen vielleicht, schaffe ich es, Emotionen vernünftig rüber zu bringen, ohne dass es aufgesetzt, künstlich wirkt, unglaubhaft etc. Aber wir alle kennen ja diese Leute, extrem aufgesetzt emotional sprechen und hier alles toll und hier und da und ich bin da und ich bin im raum und hast nicht gesehen auf der anderen seite gibt es leute die komplett normal eine aufer sprühen wie man ja auch zutage sagt ohne weiß ich nicht groß in den raum rein zu schreien dass es nicht aufgesetzt wird wie kriegt das wie kriegt das hin Pulse Founders: Tatsächlich können wir die Frage nochmal da streichen, denn die Frage hat uns tatsächlich ein Investor mitgegeben, der sehr, sehr stark in der Pre-Idea-Stage ist und das auf universitärem Level, wo du eben tatsächlich eher aus dem studentischen Kontext heraus Start-ups rausgründest und spätestens wenn dann da der universitäre Gedanke quasi mit sich fließt, hast du meist eher wenig extrovertierte Menschen als introvertierte Menschen und da kommt die Frage so bisschen her. Lars Hartenstein: Ja, ja. Also, da ihr ja inzwischen euch alle hingestellt habt, könnt ihr das vielleicht einfach mal machen. Hier seht ihr es in meinem Pullover schon. Hier steht nämlich Inhalt und Haltung. Oder wenn ich mich umdrehe, seht ihr Inhalt und Haltung. Und dieses Inhalt und Haltung muss halt zusammenpacken, passen. Und dieses Haltungsthema ist tatsächlich auch schon etwas, in dem Moment, wo ich mich hinstelle, agiere ich schon anders, weil ich nicht, ja ich weiß ja nicht was ich mit meinen Händen machen soll und dann legt sie doch mal einfach entspannt ineinander. So, wenn ihr jetzt mal Schultern und Kopf hängen lasst, so runter, dann sagt mir mal woran seid ihr fantastisch oder sagt mal euch selber woran seid ihr fantastisch und irgendwie habe ich da gar keinen Zugang zu. So, jetzt sitzen wir aber vor Laptops, in denen wir nach unten gucken und haben ein kleines bisschen dieser Haltung schon automatisch. Deswegen lieber schon mal auf Augenhöhe hoch und ich habe schon eine andere Wirkung auch in mir selber. Oder legt man den Kopf schief und versucht nicht mal authentisch anzupöbeln. Aber erst wenn der Kopf schief ist, weil sonst... jetzt nicht, Lea. Das geht gar nicht. Ich bekomme diese Haltung gar nicht. Und das heißt, mit meiner Körperhaltung kann ich schon dafür sorgen, dass ich eine Wirkung erzeuge. Wir haben ein bisschen Zeit, also hole ich nochmal aus, weil das da ist wirklich einer der größten Hebel. Die Körpersprache ist nämlich das, was wir alle ins rohe Gehirn hineingelegt bekommen haben. in dem Moment, wo sich das Augenlicht erweitert, dem Moment werden in unser Gehirn Bilder reingelegt und wenn sich mein Umfeld authentisch verhält, wird sowas wie gute, gesunde Empathie geprägt. Aber es ist tatsächlich so, dass auch die introvertiertesten Menschen auf einmal mit Babys halt auch deswegen so reden. ⁓ bist du nicht süß? weil sie diese Emotionalität in ihrer Körpersprache überziehen. Und das ist genetisch angelegt, das ist Krasse daran. Und danach wird aber die Körpersprache aus unserer Gesellschaft rausgezogen. Sitz still, zappel nicht so rum, guck nicht so ernst, lach doch mal mehr. Dann kann ja jede Emotion von einem Bild ablesen. Nimm nicht so viel Raum, sei nicht so laut und so viel und so doll. Und das ist unser Dilemma. Und dann sagen wir mal, wo im Universitätskontext du mal eine Note bekommen hast für geile Performance. Es geht ja immer nur um richtig und falsch. Das bedeutet, wir haben komplett die Wahrnehmung darauf Und in der Wirkung von der Kommunikation hat das am Ende eine 70 bis 80 prozentige Wirkung. Die Inhalte sind am Ende relevant, aber erst dann muss ich Hypotallamus überwinden. Da sind wir wieder bei der Körpersprache. Souveränität und so weiter. Weil sonst ist es immer Weil das Bauchgefühl, diese Ursprungsbilder, die ich ja als kleines Baby bekommen habe, sitzen halt tiefer als alles andere an Wissen. Und das ist halt irgendwie, irgendwie vertraue ich der Person nicht so. Ja, hi, ich bin Lars. Ich bin der beste Pitchcoach der Welt und habe schon über fünf, sechs, sieben, ich weiß gar nicht, tausend Leute dahin gebracht, dass sie auf der Bühne stehen und für ihr Thema. sich einsetzen und dabei sogar richtig Spaß haben. Habt gemerkt wie die Energie und so, also es ist viel schwerer mir zu folgen. Ich nehme euch nur meine Lippen weg und ihr müsst euch schon mehr anstrengen. Und das ist halt schon dieses Thema, also wie erzeuge ich Wirkung, indem ich überhaupt erst mal show up, sei da und der viel wichtigste, wichtigere Element, das wichtigste Element dahinter, so, hab endlich richtig gesagt. Ich hab Stress, da sitzen 80, 90 Menschen gerade hinten und hören uns. Und ich möchte euch von meinem Thema überzeugen. Und das ist der Grund, warum ich so viel Energie hier reinpacken kann. Denn wenn Stresshormone sich im Körper entwickeln, dann brauchen die ein Ventil. Steinzeitlich ist das Flight oder Fight gewesen. Kann ich aber jetzt ja nicht machen. gehe hier nicht abhauen. Tschüss! So und das heißt dann fangen die an im Körper zu schweiß, zu zittern, zu rot werden, also Energie in irgendeiner anderen Form zu werden und ich muss eigentlich nichts anderes als dieses Ventil meiner Körpersprache wieder reaktivieren. Und jetzt können wir mal in die Bildwelt gehen und wenn ich nämlich Bilder und Emotionen habe und die erzählen kann, meine Ordövre, meine Hängebrücke über die Schlucht, mein ich will, dass hier oben neuronale Sprünge passieren, sind alles fantastische Verbalisierung. die ich dann mit funktionaler G-Stick unterstreichen kann. Unterstreichen kann. Und damit sorge ich wieder für Manipulation. Ihr könnt ja mal vergleichen, wir haben jetzt schon eine halbe Stunde rum, ob ihr in den anderen Sessions, in denen ihr gesessen habt, so aktiviert worden seid, wie jetzt mit mir. Ihr müsst das jetzt nicht bewerten, wir wollen die anderen ja nicht schlecht machen. Pulse Founders: Ja. Ja. Selbstverständlich. Aber du machst das außergewöhnlich. Das war, glaube ich, diplomatisch genug, Lars Hartenstein: Ja, danke. Danke, danke. Aber ich trainiere es ja auch jeden Tag, weil ich jeden Tag das wieder neuen Menschen beibringen und wenn ich es dann nicht einmal vormache, dann ist es auch nicht so authentisch. Pulse Founders: Wie bist du dazu gekommen? Hast du am Anfang deiner Karriere tatsächlich die klassische Ausgangslage wie jeder andere auch gehabt? Feuchte Hände, Schwitzen auf der Bühne und Nervosität? Oder war das bei dir quasi Gott gegeben? Lars Hartenstein: 100 Prozent. Jetzt kommt die Storytelling. Ich hab viele Geschichten. Ich fang mal mit der an. Ich hab mal eine Bankausbildung gemacht. Da war auch mal ein Präsentationstraining dabei. Ich mach's mal euch vor euch. Hört ihr das? Es ist eine Videoaufnahme gemacht worden. Ich hatte einen Klickkugelschreiber in Hand. Die meiste Energie in meiner Präsentation ist in diesen Klickkugelschreiber gegangen. Das hat dazu geführt, dass ich lange Zeit gar keine Klickkugelschreiber mehr hatte, sondern lieber so den Drehkugelschreiber, aber die lassen sich auch wunderbar drehen. Natürlich ist das nicht gegeben. Natürlich muss ich überhaupt erst mal wieder das Repertoire aufbauen, weil niemand erzählt dir, du hast eine fantastische, funktionale, beschreibende G-Stick. Denn auch meine Frau, wenn ich von einem genialen Workshoptag nach Hause komme und voller Energie bin und das irgendwie erzählen will, sitzt auf dem Sofa und möchte gerne chillen und meckert darüber, dass meine Manipulation, also meine, ziehe mir die Aufmerksamkeit von ihr, die aber vielleicht lieber bei irgendeinem Social Media Kanal gerade ist oder so, dass sie sagen, ⁓ jetzt fahr doch mal runter. Das heißt, da wird dann auch schon wieder dieses energetische, was ja auch gerade die Frage vorher irgendwie ausgemacht hat, wie kriege ich denn Menschen dazu, dass sie mit mehr Energie reingehen, wenn sie etwas pitchen? Die ist halt da natürlich negativ konnotiert. Die Menschen wollen halt nicht aus ihrer Zone raus. Und das heißt, ich muss halt auch dafür sorgen, dass ich, dass ich das wieder übe und trainiere. Und dafür brauche ich auch das Training, bildhafte, emotionale Worte zu nutzen. Pulse Founders: Was im Umkehrschluss aber auch bedeutet, learning by doing, richtig? Lars Hartenstein: Total. ich muss auch vor allen Dingen müsst ihr das trainieren, dass es sich anfühlt wie ins Gym zu gehen und irgendwie ein halbes Kilo mehr aufgelegt zu haben als ich eigentlich kann. Also ich schwitze, ich habe Muskelkater und einfach überhaupt mal die Arme mal hier von weg kriegen ist so ein Thema. dass ich nicht hier so in diesem kleinen Bereich bin, weil das eben diese Videosichtbarkeit auch ganz häufig ausmacht, sondern dass ich trotzdem eine große Gestik mache, die darüber hinausgeht. Dann gibt es den positiven und den negativen Bereich. Also kommt überhaupt erst mal mit den Händen hoch. Das könnt ihr schon direkt merken. dem Moment zeigt man mit dem Finger in die Kamera, sieht ja sowieso keiner. Könnt ihr mal merken mit was für einer Haltung, also was für einer Haltung kommt jetzt, lasst den Finger mal stehen. so, finger pointing, was für eine Haltung dann ist und was, ja was für Worte dann dazu passen würden. Und dann dreht man die Hand um. Und dann merkt ihr den Unterschied. In dem Moment, also erstens kommt die Hand vielleicht da hoch und zweitens kommt auch eine ganz andere Haltung zustande. Und genau damit habe ich schon eine andere Wirkung. Also die Hände nach oben und dann gucken, wie kann ich hier oben Dinge beschreiben. Ich bin ⁓ die ganze Welt gereist. So, nee, die Welt ist wirklich groß. Da kann ich auch mal die ganze Welt also so machen. Pulse Founders: Aber das ist natürlich schwierig, sich häufig so große Bühnen zu suchen, dass man das tatsächlich auch wirklich trainieren kann, richtig? Lars Hartenstein: Nö, du stehst ja jetzt. Und jetzt lehnst du dich schon wieder mit den Armen auf deinen Tisch ab. Kannst deswegen auch keine Gestik machen in dem Moment, du mit dem Stuhl oder nur zurückgehst. Bis du dir bisschen Platz nimmst, hast du sofort auch den Raum dafür, das zu tun. Pulse Founders: Ja, aber das ändert nichts an der Stresssituation, die entsteht, wenn plötzlich tausend Leute vor einem sitzen. Lars Hartenstein: 100 Prozent. Aber in dem Moment, wo ich trainiert habe, auch in den kleinen 1 zu 1 Situationen schon so zu kommunizieren, ich dann das Ventil schon trainiert und aufgemacht und entkalkt oder WD-40 draufgeschmiert, ⁓ mal bildhaft zu sprechen, dass das Ventil, wenn dann der Stress kommt, dann habe ich das schon mal gemacht. Und dann macht das auch Sinn, dass ich auf einmal eine ganze Bühne nutze und darüber laufe. und von der einen und zur anderen Seite gehe, das ist dann der andere Aspekt. ich kann nämlich auch dann Dinge im Raum verankern. Denkt mal das letzte Mal zurück, als ihr eine Präsentation gehalten habt, die mehrere Slides hatte und dann habt ihr so eine Referenz zu einem Slide gehabt oder ein Thema gehabt, was vorher schon war. Dann zeigt ihr zu den Slides, aber da sind die, also der Slide ist ja nicht mehr da, wir sind ja schon fünf weiter, weil das dort verortet ist. Wieder bildhaft emotionale Verknüpfung. Und das kann ich auf einer Bühne halt auch fantastisch machen. Ich kann Themen auf der Bühne verorten. Noch viel besser im Remote-Kontext. Weil wenn ich ein Thema nicht verkörpern will, dann kann ich sagen, ja, das ist ein schönes Thema. Lass uns das mal zur Seite stellen. Oder das ist ein sehr interessantes Thema, da kommen wir später drauf zurück. Lass uns mal über mein Thema sprechen. Und ich pack das einfach auch zur Seite. So, und das sind Dinge, die müssen natürlich trainiert werden, aber ich meine... Gott sei Dank, weil ich lebe davon. Wenn wir das alles schon könnten, dann wäre super. Aber es wird auch noch mal relevanter, weil wir mit KI inzwischen alle... Das wäre so einheitbrei schön. Wo kommt denn der Unterschied? Wo kommt denn die emotionale Nuancierung raus? Wo kommt denn die Nuance als Persönlichkeit raus? Und ich gehe noch mal einen Schritt zurück zu deiner Frage, Alex. Die meisten Menschen, Herausforderungen haben, sich selber zu zeigen, werden, also müssen das am meisten trainieren. Denn ihr seid der Pitch. Wenn ich mich nicht mag, dann mag mir auch niemand zuhören. Das heißt, ich muss auch verstehen, dass es eine Relevanz hat, dass ich da bin, dass ich der einzige Experte bin, der euch jetzt hier auf diese Hängebrücke und Reise mitnehmen kann. so und und mein Job ist ganz doll dafür zu sorgen, dass ihr eine gute Zeit habt. Also für alle, die Stress haben auf Bühnen und so. Die meisten, und das sind so 70 bis 80 Prozent, für die ist das wirklich stressig. Und das liegt daran, weil wir ganz doll trainiert sind, people pleaser zu sein. Und das heißt, empathisch wahrzunehmen, was die Leute brauchen. Ich will es allen recht machen. sollen das für die auch gut und sinnvoll sein. Auf den, in dem Moment, wo ich aber dann auf so eine Bühne gehe, und das kann auch eine Remote-Bühne sein, wie jetzt bei mir. In dem Moment, wo ich auf diese Bühne steige, muss ich mich halt nur wieder daran erinnern, weil der Stressfaktor kommt dadurch, dass ich auf einmal in so eine Ego-Schleife komme. ⁓ wie wirkig. Ich muss daran denken, dass... Ich will aber auf jeden Fall keinen Fehler machen. Ich möchte souverän wirken, möchte Experte sein. Ich, ich, ich, ich, ich... Ich bin nicht trainiert, ego-mäßig unterwegs zu sein, sondern ich bin trainiert darin, anderen Leuten eine gute Zeit zu machen. Und diesen Step raus muss ich wieder machen. Also mir bewusst machen, okay, ich bin vorbereitet. Das soll jetzt nochmal die Grundvoraussetzung. Ja, also ich bin vorbereitet, ich habe mir Gedanken gemacht, darüber was ich sagen will und jetzt sorge ich dafür, dass mein Gegenüber eine richtig gute Zeit hat. Und eine richtig gute Zeit haben die dann, wenn sie Emotionen und Bilder im Kopf haben, wenn sie es energetisch gut vermittelt bekommen. Es ist wie der physikalische Energieerhaltungssatz. Äh, erinnert sich keiner mehr, ne? Aber so, keine Energie geht verloren, ist in der Kommunikation genau dasselbe. Wenn ihr da Energie reinpackt, dann kommt die auch wieder zurück. Ich habe ja eben das eine Beispiel gemacht, was ein bisschen energieloser war. so, hey moin, ich bin Lars, ähm, warum bin ich hier, weiß ich gar nicht, Zeit und Aufmerksamkeit verschenkt. Ja, aber in dem Moment, wo ich hier mit kraftvoller Stimme, Stimmbänder angespannt und so weiter, das mache, ganz andere Wirkung. Pulse Founders: Ja, ich habe das diese Woche relativ stark gemerkt, weil ich sehr stark darauf trainiert gewesen bin, eben immer auf einer Bühne zu stehen, zu der quasi die Leute davor sitzen. Jetzt war ich in Köln auf einer Messe, wo der Messeveranstalter plötzlich einen Boxring aufgebaut hat. Und plötzlich saßen die Leute in Vier-Ecken ⁓ dich herum. Und da kannst du dir vorstellen, was passiert ist, wenn dann die Fragen kamen. Da bist du dann schon bisschen raus aus deiner Komfortzone gewesen, aber es ist ein cooler Trainingseffekt gewesen. Lars Hartenstein: Kai. Total. Total. Aber das kann ich auch trainieren. Also, indem ich auch in Meeting-Situationen einfach mal aufstehe. Ich hab immer einen Stapel Post-its dabei. Und während Menschen so diskutieren, schreib ich meine eigenen Gedanken auf. Und irgendwann kommt der Moment, wo ich dann aufstehe, ich sag gar nichts häufig, ich einfach aufstehe und pinne die an die Wand. Und dann bleib ich da stehen. Und dann irgendwann mal ist die Aufmerksamkeit bei mir. Tausend sind die machtvollste Kommunikationswaffe. so. Also, eine körperlich gehaltene Pause, Wiederhaltung. Und in dem Moment, wo ich das mache, erzähle ich über meine drei Punkte und kann dann im Raum auch noch mal die Seite wechseln und trainiere so, dass ich mal Menschen vor mir habe, Menschen im Rücken habe und gleichzeitig aber auch dieses Aus-dem-Standard-ausbrechen, anders sein, auch auf eine charmante, kleine Art und Weise trainieren kann. Je häufiger ich das mache und mir bewusst mache, ich es mache, umso schneller bin ich dann auch auf einer großen Bühne, dass ich sage, ne, Komfortzone-Grenze ist dann halt schon erweitert und nicht mehr so eine 7-Meter-Mauer, sondern dann ist es halt so, ⁓ hab ich ja eigentlich schon mal gemacht, komm, ich probier's mal. Pulse Founders: Go! Kenn ich irgendwo ja, ich bin auch immer der komische Typ, der nach dem Whiteboard fragt und dann am Whiteboard rumkitzelt, während alle anderen unten sitzen. Aber es funktioniert, man bleibt halt in Erinnerung und man ist in der Lage, tatsächlich Inhalte besser rüberzubringen, als wenn man sie einfach stumpf erzählt. Lars Hartenstein: Genau. 100 Prozent. Und wenn du da noch malen könntest, noch besser, weil dann hast du dann so skizzieren und gar nicht schreiben. Das wäre noch noch traumhafter. Ja. Pulse Founders: Das sieht immer bisschen komisch aus, weil ich hab das mal bei der Bundeswehr gelernt und dann fängst du da an, so die kleinen Wälder zu mal, lassen wir das ja. Lars Hartenstein: Ach so. Kennet Kostmann: Es gibt ja richtig Kurse, wo man das lernen kann, dass man relativ schnell coole Skizzen malen kann. Lars Hartenstein: klar also ja sketchnoten so also du kannst ja auch so eine dokumentation machen von meetings und dass die die das können fantastisch aber Vielleicht hast du auch einen Sozialisationshebel gehabt. Da sind wir bei der eigentlichen Herausforderung. Bei mir hat mein Kunstlehrer mein Bild hochgehalten und normalerweise gebe ich keine fünf. Aber das ist Lars, hat es geschafft. Damit war für mir gesetzt, Lars kann nicht malen. jetzt, 30 Jahre später, bin ich immer noch dabei, mir immer wieder zu sagen, natürlich kann ich malen, es ist nicht schön, aber es funktioniert. welche Glaubenssätze wir mit uns mittragen. Nee, bin nicht so extrovertiert. Nee, ich mag nicht auf die Bühne gehen. Das ist nichts anderes als ein limitierender Glaubenssatz, der mir gar nicht erst erlaubt, dass ich es mal ausprobiere. Dass ich mal eine andere Variante von Erzählungen ausprobiere und so weiter. Nee, das Pitch decken muss Probleme drin haben, ansonsten kriege ich Ärger. Sagt mir ein, zeigt mir ein Investor, Investorin. die mit einem geil designten, richtig coolen Story, roten Faden, Pitch deck, das Problemsleid vermisst, wenn genialer Nutzen am Anfang steht und ein Mehrwert und vielleicht sogar so eine Zahl, die schon klar macht, das Marktpotenzial ist gigantisch. So, dann muss ich mich immer wieder so im Tal der Tränen rein und so was. Das gibt es nicht. Es gibt halt auch keine richtigen 100 %-regeln, sondern es ist so... Es kommt drauf an. bin wie so ein Jurist in diesem Zusammenhang. Wenn Leute mich fragen, Lars, wie ist denn das? Jetzt sehe ich lieber eine Geschichte, als dass ich sage, kommt drauf an. Kennet Kostmann: Das verstehe ich sehr, gut. Jetzt haben wir viel drüber gesprochen. Wie trete ich auf? Emotionen transportieren, etc. Gerade bei Präsentationen, bei Auftritten. Welche Rolle spielt denn jetzt neben diesen ganzen Dingen überhaupt noch der Inhalt? Zu wie viel Prozent, würdest du sagen? Lars Hartenstein: Ja, ja, am Ende, am Ende müssen wir uns nichts vormachen. Eine Do-Diligence und eine Überzeugungskraft muss immer drin sein. Und wir haben auch verschiedene Rezeptionstypen. Ich weile dich gerade, wie tief tauche ich ein? Also, ihr müsst euch so vorstellen, es gibt so vier verschiedene Rezeptionstypen. Das ist je nachdem, was für ein Lerntyp ihr seid, daran angelehnt. Und es gibt da Visionäre, also... Schönes Beispiel finde ich immer, bei uns ist vor ein paar Monaten die Waschmaschine kaputt gegangen. Ich bin Visionär, ich hab sofort vor Augen gehabt, wie die neue Waschmaschine aussieht, was sie kann und wollte sofort eine kaufen. Meine Frau ist eher die Philosophin, das ist zweite Charakter. Die hat halt so das Thema, aber jetzt ... hat mit mir dann ewig lang darüber diskutiert, dass der Einzelhandel kaputtgeht aufgrund von E-Commerce, dass es deswegen keine Reparaturläden mehr gibt. Es ging gar nicht darum, eine Waschmaschine zu kaufen, sondern nur um die philosophische Frage, dahinter stand. Aber sie war mega happy. Das sind halt, ne, also ... Philosophen in einem ... Pitch Situation zu haben, die wirken immer bisschen abwesend. Aber wenn ihr denen eine was wäre wenn Frage gegeben habt, dann sind die absolut happy, weil die so... Ja, dann gibt's die Denker, das ist mein bester Kumpel. Wenn ich den anrufe in so einem Zusammenhang, schickt er mir, weil er sie alle abonniert hat, alle Testberichte und Test-Definition-Test und so, stellt mir noch 27 Detailfragen über, was denn diese Waschmaschine zukünftig vielleicht können muss und was ich schon eher vordenken muss und Kapazitäten und und und. Zahlen, Daten, Fakten, Fokus. Und dann gibt es die Entdecker oder Entdeckerinnen. Mein Vater, der wäre in Laden gegangen, hätte dreimal gegengetreten, Tür auf und zu gemacht, 25 Mal und so. Das ist haptische. An dem Bild der Hängebrücke für Kommunikation beschrieben, ein Denker denkt sich, also macht sich ein Bild von, er hätte gern noch den Fakt, wie weit ist die Schlucht. Damit er so berechnen kann, wie tief muss dann das Fundament verankert sein, weil ich über einen soliden Pfosten gesprochen habe. Aber ich kann mir meine eigenen Zahlen, Daten, Fakten in das Bild reindenken. Ein Philosoph denkt vielleicht darüber, Hängebrücken gibt es doch gar nicht mehr, alles bitoniert heutzutage. Ein Visionär sagt, kannst du mir mal sagen, was auf der anderen Seite ist? Da komme ich übrigens gleich zu. Wir haben nur über die eine Seite gesprochen. Und Entdecker sehen sich selber bei dem Begehen einer Hängebrücke, als sie das letzte Mal da waren. Jeder malt sich aber seine Version des Bildes. Deswegen sind diese Bilder auch so machtvoll, weil ich sie dann alle abhole. Und da ist dieser Punkt, aber natürlich braucht es Zahlen, Daten, Fakten. Und die sind extrem wichtig. Und das ist das, was den Inhalt dann nach hinten raus transportiert. Wenn ich jetzt euch nicht ein paar Beispiele oder Prinzipien, also Latten im Zaun genannt hätte, dann wäre mir nicht weitergekommen. Oder anders formuliert, stellt euch vor, ihr habt Musik von hier bis zum Mond und zurück. 1.000 Lieder in eurer Hosentasche. iPod, Steve Jobs, der ist danach in die Tiefe gegangen. Aber am Anfang kam erst mal das emotionale Nutzenbild. Und danach bin ich ganz anders bereit, jetzt in die Details einzutauchen. Vorher, wenn er in die Details eingetaucht hätte, hätte er uns auch vielleicht verloren. Weil wenn er gesagt hätte, stell euch mal ein geniales Musik-Abspielgerät vor, dann hätten wir an Walkman, Discman oder die grottigen MP3-Player gedacht. die nur zehn Lieder abkonten, weil das war damals noch so, und hätten uns gar nichts Geniales vorstellen können. Ja, so. Und das ist das Risiko, wenn ich zu früh mit Zahlen, Daten, Fakten komme. Erst die Mission und danach die Zahlen, Daten, Fakten, die es belegen. Und da darf ich dann, wenn das ein geniales Bild ist, auch richtig in die Tiefe gehen. Ich darf auch wirklich dann mal sagen, okay, guck mal hier, ich zeig euch mal, wenn ihr noch fünf Minuten Zeit habt, lass uns doch mal den Masterplan zeigen, wie du ... dass das, dass das, dass das umsetzen kannst. Und dann machst du ne schöne Timeline und dann kannst du da auch so 6, 7, 8 Zahlen, Daten, Fakten diskutieren. Und dann kannst du auch in die Tiefe gehen bei diesen Zahlen, Daten, Fakten. Ja. Also Inhalt ist extrem relevant. Aber wie ich dann damit umgehe, ich kann auch das Read Deck als Pitch Deck nutzen und kann sagen, ja, auf dem nächsten Slide sind sehr viele Zahlen drauf, aber ich mache es euch mal einfach. Ich will euch zeigen, wie wir den Markt erobern. Da müsst ihr euch nur drei Zahlen merken. Dann zeige ich das Slide. Das kann messy sein. Wenn ich die drei Zahlen geheiligt habe, auch die Denker unter den Zuhörenden. Die so, krass. Alle anderen sagen, Gott sei Dank ist er das nicht so durchgegangen. Beantwort, dass deine Frage kenntet. Pulse Founders: Ja, ⁓ Kennet Kostmann: Ja, definitiv. Ich komme mal aus dem Vertrieb ursprünglich. Thema Versicherung, Banken, du hast ja auch eine Bank damals gemacht, hat man immer gesagt, beschäftige dich lieber damit, wie du etwas rüberbringst, wie die Präsentation aussieht vielleicht, dass du die Leute abholst, Storytelling etc. Anstatt dir alles reinzuprügeln inhaltlich, dann ist die Frist, dann ist die Frist, so lange dauert das, der Vertrag läuft so lange etc. Das kannst du alles nachgucken. Aber die Leute kaufen eher von dir oder glauben dir eher, wenn du wirklich die anderen Themen... Nimm dich drauf was da. Lars Hartenstein: Du musst das auf jeden Fall liefern. Und natürlich ist die souveräne Art und Weise, damit umzugehen. Also ich sage, du, für mich war das heute erst mal das Kennenlernen. Und deswegen habe ich diese ganzen Zahlen jetzt nicht alle vorbereitet, sondern da würde ich mir lieber noch mal gesondert Zeit nehmen. Eine ganze Stunde, in der wir uns zusammensetzen und dann gehen wir da mal durch alle Zahlen durch. Das ist halt die souveräne Art und Weise. Ich muss dann natürlich wissen, dass, und jetzt sind wir bei diesem Dilemma, wer sich nicht mag, den mag niemand zuhören. Unsere Sozialisation hat dafür gesorgt, dass Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit nicht miteinander verknüpft sind. Selbstbewusstsein ist ein gegossenes Fundament, wo Glaubensätze, Werte und so was drin sind. Und wenigsten Menschen haben da Zugriff. Also mein Storytelling mit, ähm ... wann ich in der Grundschule diese Geschichte mit dem Fernsehprogramm erzählt habe, die hab ich nicht sofort immer greifbar gehabt. Sondern da musste ich im Fundament rumpickeln und überlegen, hab ich angefangen, meinen Job jetzt schon zu machen. Und wann hab ich diese Fähigkeit angefangen? Und das war da. Ja, also, da muss ich tief reingucken. Das größere Dilemma ist, dass auf diesem Selbstbewusstsein steht dann der innere Kritiker oder auch Imposter und balanciert die Selbstsicherheit. Und sobald so eine kritische Frage kommt, für die ich nicht vorbereitet bin, fällt die Selbstsicherheit in sich zusammen, weil sie eben nicht souverän mit Säulen von, kann das, ich hab das schon mal gemacht, wie geh ich in bestimmten Situationen mit solchen Fragen ⁓ und so weiter. Ich habe mich nicht gut vorbereitet zum Beispiel auch. Meine Empfehlung ist immer, wenn ich in irgendeine Kommunikationssituation gehe, wo ich wirklich Sorgen habe, dass da was passieren könnte, worauf ich nicht vorbereitet bin, dann schreibe ich, nehme ich noch so haptischen DIN A4-Zettel, schreibe, falte ihn einmal so hochkant in der Mitte, schreibe auf die eine Seite meine Ängste auf und auf die andere Seite, wie ich darauf reagiere. Also die Fragen, vor denen ich Angst habe. Und dann schreibe ich drauf, wie ich reagiere, dann kann ich es zur Seite legen, fertig, erledigt. Kannst du einfach nicht. Aber es hilft zumindest mal ganz stark, weil dann dieses Ego-Angst-Ding aus dem Kopf rausgenommen und rausgespeichert wurde. Pulse Founders: Das ist Spickup-Prinzip aus der Uni. Lars Hartenstein: Hab ich nie gebraucht, leider. das, ich nicht auf den Spicker geschrieben hab. Weil den Spicker, da hab ich ja Emotionalität, Bildhaftigkeit, versucht das immer noch mal klein zu kondensieren und so. Pulse Founders: Naja, wir hatten in der Uni damals eine Prüfung, da hieß es ja, dürft einen DIN-A4-Zettel, den ihr selbst geschrieben habt, mit in die Prüfung bringen. Ja, den hat halt kein Mensch mehr gebraucht, weil den kannte halt dann jeder. Naja. Ja, aber lass uns zum Thema Auftritt und Präsentation noch mal die Top 3 zusammenfassen. Was würdest du sagen, kann jeder Gründer, was sind deine Top 3, die jeder Gründer quasi per sofort verbessern kann, basierend auf deinen Erfahrungen mit den Gründern, die du schon hast? Lars Hartenstein: Ich habe eine Sache jetzt nur angesprochen. mein Nutzenargument am Anfang. Schaut euch vor, ihr macht alle Menschen euch und eure Themen verliebt. Ich muss, wenn ich weiß, mit wem ich wem ich gegenüber spreche, muss ich wissen, was ist mein Kern-USP und wie kann ich den emotionalen Bildhaft greifbar machen. Also dieses Thema Steve Jobs. Was ist der Kern-USP? Und wenn nicht den, und die meisten haben den gar nicht rausgearbeitet, sondern erzählen immer nur Lösungen und gar nicht nutzen. Also ja, wir bauen eine Software, mit der Menschen das und das und das machen. Ja, aber welches, welchen Mehrwert im Sinne von wirklich emotionalen, bildhaften Nutzen bringt das denn? und, und, ja, KI im großen Unternehmen etablieren. Guck mal hier, ich hab da eine neue Software, die bla bla bla, schon, ich hab da eine neue Software, sind alle ... ⁓ Gott, Gott, in Flucht, weil das nächste Release, wenn die sich wieder einarbeiten müssen, schrecklich. Wenn ich mal sage, diese ganzen ekelhaften Aufgaben, wo wir ganz viel Copy-Paste machen müssen und so was, das wäre doch mega, wenn die weg sind, Stell dir vor, da würde dir was übernehmen und du kannst dich diese zwei Stunden am Tag, könntest du dich auf was Strategisches, das, du liebst und so weiter konzentrieren. Klingt gut, oder? Okay, dann lass uns mal die Software angucken, die dir dabei hilft, das zu machen. So, und dieses Prinzip, wenn ich das schaffe, rauszuarbeiten und greifbar zu machen und damit in meine Pitch-Situation starte, dann darf ich danach wieder in den Modus von Zahlen, Daten, Fakten fallen, weil die Menschen, die haben Buy-in, die sagen, yes, geil, habe ich Bock drauf. Das ist der krasseste Hebel. Und ich habe vorhin gesagt, wir haben über die andere Seite der Hängebrücke nicht gesprochen. Das ist nämlich der zweite krasse Hebel. Die Hängebrücke hängt zwischen zwei soliden Fundamenten. Der eine ist dieses emotionale, nutzenhafte, Nutzenargument. Und der andere ist der Call to Action am Ende. Die meisten, die anfangen, mir zu arbeiten, haben noch nie in ihrem Leben trainiert, dass sie ein Ziel haben dürfen. In jeder Kommunikationssituation. Was ist dein Ziel? Was willst du erreichen? Und das ist nicht, ich will souverän wirken oder ich will so. Sondern das ist ein Call to Action. Das ist Ich möchte Leute zum Handeln auffordern. % der Situation ist das wirklich so, dass die Menschen danach was machen sollen. Und diesen Call to Action muss ich als Zielstellung haben für meinen Pitch. Da muss ich enden, weil dann habe ich auch eine schlanke Hängebrücke und nicht siebenspurige Autobahn. Also bla bla bla und viel zu viele Fakten. Was will ich am Ende für einen Call to Action raushauen? Und zwar nicht einen Ja und deswegen, und wenn ihr alle auch Lust habt die Welt zu retten, dann meldet euch doch mal bei mir. Sondern tatsächlich ein richtig, ihr könnt mir dabei helfen, die und die Zielgruppe zu mir zu bringen. Guckt mal in euer Netzwerk, ob ihr davon jemanden habt und macht den Kontakt. Also so ein richtiges Action-Item Ableiten. Das ist der zweite, machtvollste Hebel. Und den dritten haben wir jetzt ausführlich besprochen. Trainiert euch, dass ihr eure Körpersprache reaktiviert. Und merkt, wie geil das ist. Weil wirklich... Weil ihr auch... So wie ich mir nur Junkfood reinpfeifen kann und trotzdem nicht schlank, weil ich den ganzen Tag immer stehe und Action mache, habe ich so durchschnittlichen 1000, 1500 Kilokalorienverbrauch mehr. So jetzt habe ich wieder Nutzen mehr Wert gebracht, damit das... Der anders ist als macht das, weil ihr dann bessere Wirkung erzeugt. ⁓ euch wieder ein neues Beispiel zu bringen, wie Nutzenargumentation funktioniert. Aber dieses mal versuchen, habe ich überhaupt Bilder? Kann ich, kann ich, also bin ich schon in der Lage, bildhaft zu sprechen? Weil sonst weiß ich auch nicht, was ich Manhattan mache. Dann ist es wieder nur so rumgefuchtelt. Obwohl, ich kann das gar nicht, ne? Rumgefuchtelt mache ich jetzt immer rumgefuchtelt. Das ist das dritte krasse Element. Und jetzt kommt der Punkt. Ja, wenn wir von Start-up aus im Universitätskontext oder noch also ganz früh, ich habe noch nie irgendwie im Berufsleben irgendwas gemacht, dann dann gilt das, was ich jetzt einfach vorausgesetzt habe, know your shit. also beschäftige dich mit dem, was du tust und versuch. Deine Zielgruppen daran anzudocken, versucht zu überlegen in Wirken, also nicht nur so, ich habe da so eine geile Idee und das schön, schön, sondern tatsächlich testen, ausprobieren, vorher mit Leuten sprechen, dann habe ich auch geile Zahlen, ich erzählen kann, weil ich sage, wir haben 200 Unternehmen befragt und 95 Prozent davon haben genau das Problem, was wir lösen. Yes! Ja, also dieses Aber manchmal ist es halt einfach nur so, ich bin verliebt in meine Idee, weil die mir so viel Dopamin gegeben hat und ich hab die gar nicht weitergedacht. Ich hab nicht mit Kunden gesprochen und so weiter. Also das ist mein großes Dilemma. Ich kann auch als Pitch-Trainer nie aus scheiße Gold machen. Das heißt, dann bin ich Gott sei Dank ... Geschäftsführer mehrerer Unternehmen in meinem Leben gewesen und habe mehrere Sachen aufgebaut und bin dann Business Developer und helfe dann denen, mit denen ich spreche, dass sie ein Pricing Modell haben, was sinnvoll ist, dass sie Pakete packen, die auch irgendwie gut funktionieren und so weiter. Also das ist so dieses, was es dann leider als Fundament noch braucht. Ist blöd, wenn du eine Hängebrücke aufmachst, die Leute gehen und irgendwo in Mitte merkst du, da fehlen irgendwie fünf Latten. So, dann stürzen die Leute auch ab. Und das sind die wichtigsten Punkte. Kennet Kostmann: lasst uns mal, also wir sitzen hier heute alle hier, ⁓ uns immer weiter zu entwickeln. Jetzt gehört zum Thema Weiterentwicklung auch immer das Feedback-Thema dazu, was natürlich heute hier in unserem Gespräch auch nicht fehlen darf, Strich, Strich sollte. In Bezug auf einen Pitch, egal wer jetzt das hört, wie geht derjenige am besten mit Feedback zu seinem Pitch ⁓ Mit deinen Worten vielleicht. Lars Hartenstein: sagen, wenn Menschen sich die Mühe geben, sich mit einem Thema zu beschäftigen und dann sich auch noch die Mühe nehmen, dir Feedback zu geben und jetzt das Problem ist, dass 95 Prozent der Menschen das nicht gut machen und sich wertschätzend anfühlt, aber grundsätzlich danke, dass du dir die Zeit nimmst, nochmal Feedback zu geben und dann kommt der Moment Ihr braucht einen Fragenkatalog von fünf bis zehn Fragen, die euch dabei helfen, dass ihr ... Ich sag mal ... Die ersten fünf Fragen sind fünfmal warum. Also jemand sagt, der Pitch ist scheiße. Die Wertschätzung, danke schön. Dann sagen sie, danke, dass du mir das Feedback gibst. Ich möchte gerne verstehen, warum findest du ihn scheiße? Und dann sizziere ich, also dann muss halt das nachgeliefert werden. Warum denn? Was fehlt dir denn? Wo sind denn Dinge, die ich besser machen kann? Was fehlt dir? Wo sind Dinge, die ich besser machen kann? Was ist denn deine Überzeugung nach? Eine Idee, wie wir das anders machen können. Also ich nutze das direkt aus, dass mein Gegenüber sich erhebt. Weil das ist ja eine Bewertung und kein Feedback, sondern das ist ein von oben herab. Und ich sorge dafür, dass das halt für mich auch qualifiziert ist. Und das ist die Art und Weise, wie ihr am besten mit Feedback umgeht. Dass ihr euch das Feedback selber qualifiziert durch gute, offene Fragen. Und dann ist es immer immer gut. Und danach natürlich noch mal Danke sagen, verstärkt zu sagen, so danke, dass du dir noch mal die Zeit genommen hast, auch meine Fragen zu beantworten. Jetzt kann ich damit wirklich was mitnehmen. Wenn ich das jetzt alles anwende, wann sehen wir uns wieder, damit ich das noch mal vor dir pitchen kann, ⁓ dich dann ein zweites Mal zu überzeugen? Pulse Founders: Das ist natürlich psychologisch auch ein interessantes Spielchen, sich erst die Kritik einzuholen, darauf dann cool zu reagieren und das Ding dann noch so zu drehen, dass man am Ende noch mal pitchen darf. Das muss er erst mal schaffen, da sicherlich auch viel Training notwendig, oder? Lars Hartenstein: Total. Deswegen hab ich's jetzt auch gerade gemacht, damit ihr merkt, dass der Stretch euch zu trainieren halt auch noch weitergeht. Von wegen so, ich kann das ganz gut schonen und so was. dieses Training kommunikativ souverän zu sein, niemals auf. Pulse Founders: Hast du in deiner Erfahrung, in deiner bisherigen Karriere einen Unterschied festgestellt zwischen den Gründern, die tatsächlich schnell skalieren, schnell besser werden, Feedback aufnehmen, Feedback schnell umsetzen, zu denen, es einfach aufnehmen und sagen, dann ist das halt so, und sich einigeln? Gibt es da charakterliche Unterschiede und kann man daran arbeiten? Lars Hartenstein: Alex, kurzen Feedback zu deiner Aussage, weil ich einmal auf das Wort Mann zu sprechen kommen möchte. Mann gehört aus eurer verbalen Sprache, egal wo, egal wie, verbannt, weil Mann immer eine Pauschalaussage ist, immer zu irgendeinen Weichmacher, redundanten Konjunktiven führt. Und häufig auch, weil ich, gerade wenn ich jetzt Investorinnenperspektive denke, sind das häufig auch dominantere Charaktere. Und das heißt, die haben im Kopf sofort ... das Gegenargument für deine Pauschalaussage, weil sie sonst integriert wären. Und deswegen einmal kurz darauf, weil das habe ich schon die ganze Zeit überlegt, ob ich das sagen soll vorher, wenn ihr Fragen gestellt habt. Also ich habe für Mann keine Tipps. Für euch habe ich Tipps, die dir zuhören. Oder für Menschen, die sich weiterentwickeln wollen, habe ich auch Tipps. Also mach das konkrete Personalpronomen da rein. Für alle, dir zuhören oder alle Menschen, erfolgreich gründen wollen, welche Tipps hast du, Lars? Pass auf. Ich bin, ich habe jetzt keine Statistik, die ich mal erhoben habe. Aber du hast Recht, alle erfolgreichen Startups, ich im Kopf habe, die waren in der Lage loszulassen und zu pivotieren. Das eine Startup, ich gegen die Wand gefahren habe, haben wir auch nicht hingekriegt zu pivotieren. Also wir haben auch neuen Markt geschaffen, der noch gar nicht da war und so was. Aber wir haben auch nicht aufmerksam zugehört, ehrlich gesagt, weil wir drei Gründerköpfe, jeder mit einem auch so bisschen in eine andere Richtung unterwegs. so dieses, ähm, gemeinsam dafür sorgen, dass ich weiß, warum ich's mache und dann auch zu verstehen, dass es darum geht, Ende ein erfolgreiches Unternehmen zu machen und nicht mit so einem, so einem Überpurpose daran zu gehen. Das macht den Unterschied von erfolgreicher Gründung zu nicht erfolgreicher Gründung. Ja, also ich kann am Ende ein, mit einem erfolgreichen Geschäftsmodell immer noch schiften und mehr die Welt retten. Also gibt es ein schönes Beispiel, da hat jemand Blinkist aufgebaut und hat jetzt sein ganzes Vermögen gespendet, danach die Purpose-Orientierung da war. jemand anderes hat ein erfolgreiches E-Commerce-Unternehmen aufgebaut und hat dann eine fantastische Gesellschaft gegründet, die Hamburg zur schönen Stadt der Welt war und ganz viele Sozialprojekte macht und so weiter. Also es gibt da, ich habe schöne Gründerbeispiele, die halt genau diesen Weg gehen. Es geht darum, zu überlegen, nicht sich angegriffen fühlen von irgendeinem Feedback, was negativ ist, sondern das zu sitzieren und zu überlegen, welches Prinzip steckt dahinter. Und das muss ich mit Fragen dann auch rausfinden. Und wenn ich das hinkriege, dann schaffe ich viel erfolgreicher jeden Pivot, also jeden Shift von jeder Unternehmung. Ich meine, dem erzähle ich das. Hast du nicht bei dir wahrscheinlich selber auch erlebt, oder? Pulse Founders: Ja klar, müsste jetzt damit starten, dass ich mich für die konstruktive Kritik bedanke und dich frage, wann ich diese Frage wiederholen darf. Aber das Ganze übersprich mir jetzt mal, denn Canon hat eine spannende Frage zu dem 18-jährigen Lars. Lars Hartenstein: Ja, genau so. Kennet Kostmann: Das ist tatsächlich, schon bei den Thema, bei den Abschlussfragen. Die Frage kommt oft am Ende bei uns. Was würde der 18-jährige Lars machen mit dem Wissen von heute, wenn er mit seinem 18-jährigen ich nochmal pitchen müsste oder dürfte, wenn er das Wissen von heute hat? Lars Hartenstein: Ja. Also alles was ich euch heute erzählt habe, hat der 18-jährige Lars noch nicht gewusst oder noch nicht gefühlt. Das hat er vielleicht schon gemacht, noch nicht mit der. Also wenn ich sage, wer sich nicht mag, den mag niemand zuhören. Ich war als 18-jährige Persönlichkeit unfassbar im Außen, wollte die Leute glücklich machen und dass sie eine gute Zeit haben und so weiter und habe gar nicht verstanden, dass ich welche Fähigkeiten, welche Superpower-Kompetenz und so weiter ich hatte. Und hab das erst im Nachhinein identifiziert und entdeckt. Und mein 18-jähriges Ich würde heute viel, früher diesen Weg einschlagen, ich jetzt mache. Ich war immer schon Trainer, aber das war immer eher so on the side. Ich hab Kindern die Angst vorm Fallen genommen, weil ich Judo-Training gegeben habe, zum Beispiel. Aber ich hab das nie als Superpower wahrgenommen. Ich hab Langzeitarbeitslosen ... Kommunikation und Selbstmarketing beigebracht. Weil das halt so, sie hat sich so ergeben als Nebenjob in der Schule, äh, der Uni. wisst ihr, also, aber ich hab nie verstanden, dass das meine Superpower ist, bis ich dann irgendwann mal so einen Cut hatte, wo ich übertrieben hab. Und dann ... gemerkt hab, ja, okay, ich mach ja auch immer nur Dinge, die unfassbar anstrengend sind, die ganz neu, neu, neu, neu, neu nur sind. Und fokussier gar nicht auf die Fähigkeiten und Kompetenzen, die ich ... habe. weil ich die nicht kannte. dieses Bild, ich hatte mit Selbstbewusstsein. Da mal ordentlich drin rumpickeln, je früher umso besser und rausfinden, welche Tätigkeiten fallen mir leicht, wofür werde ich von Leuten geschätzt, wo sind Leute vielleicht auch neidisch, dass ich das kann und das nicht irgendwie sagen, ⁓ Gott, Gott, ich neidisch und so weiter und das schiebe ich das weg, sondern yes, aufbauen, Business draus machen. ja, das ist mein Tipp. Pulse Founders: Perfekt. Ja, wir haben eigentlich alle Fragen so weit abgearbeitet, beziehungsweise hast du relativ vieles davon direkt schon beantwortet. Möchtest du der Zuhörerschaft noch was mitgeben? Was wären deine abschließenden Worte? Lars Hartenstein: Wir haben sie schon erwähnt. Traut euch anders zu sein, weil ihr dann eine Relevanz erzeugt und es damit mehr den Leuten recht macht und sie glücklicher und zufriedener und so weiter macht, als im Einheitsbrei zu schwimmen. Und wenn ihr mehr lernen wollt, geht ihr auf LinkedIn, folgt Lars Hartenstein, wieder, gibt's da schöne Videos oder aber meldet euch einfach bei mir. Ja, Call to Action am Ende. Meldet euch bei mir. Ich hab da so eine Akademie und in dieser Akademie gibt's auf verschiedenen Ebenen die Chance, das, was ich jetzt alles gerade gesprochen habe, zu trainieren und darin fantastisch zu werden und mit mehr Leichtigkeit dafür zu sorgen, dass die Menschen das tun, was ihr von ihnen wollt, auf eine ganz ethisch korrekte, wertschätzende Art und Weise. Pulse Founders: Perfekt. Lars, wir verlinken dich und dein Profil bei unserem Partner Memberspot, sodass da jeder entsprechend Zugriff drauf hat. An alle, zugehört haben, vielen Dank für eure Zeit. Wir hören, uns in der nächsten Woche. Lars, danke, dass du dabei warst. Lars Hartenstein: Dann gleichfalls. Ciao, ciao. Kennet Kostmann: Tschüss, tschüss, tschüss. Pulse Founders: Ciao!